164 Urkunden (1343 - 1619, aus den Provenienzen Pfarrarchiv Gudensberg, Dekanatsarchiv Melsungen und Pfarrarchiv Niedenstein) ca. 2550 lfm. Akten, Rechnungen, Amts- und Kirchenbüchern der kirchlichen Ober- und Mittelbehörden sowie der Pfarreien, Sammlungen, Vor- und Nachlässe Gesamtkonsistorium Kassel mit Vorprovenienzen: Konsistorien Hanau, Kassel und Marburg Landeskirchenamt und Landespfarrer Sonder- und Militärseelsorge: Pfarramt in der Justizvollzugsanstalt I Kassel, Militäroberpfarrer des 11. Armeekorps, Ev. Standort-/Wehrkreispfarrer Kassel Superinspekturen, Diözesen, Sprengel, Inspekturen, Klassen, Kirchenkreise, Pfarrwitwenkassen: u.a. Superintendenturen und Diözesen Allendorf, Fritzlar-Melsungen, Kassel, Ziegenhain-Homberg; Sprengel Kassel, Waldeck; Klassen Ahna, Allendorf, Bauna, Lichtenau, Rotenburg, Sontra, Wilhelmshöhe, Kirchenkreise: Homberg, Kassel-Land, Kaufungen, der Twiste, Witzenhausen Pfarrarchive, Gesamtverbände, Stifte, Hospitäler: u.a. Gesamtverband Kassel-Stadt; Pfarrarchive Allendorf an der Landsburg, Balhorn, Elbenberg, Gemünden, Hassenhausen, Josbach, Kassel-Nordshausen, Oberkaufungen, Obervellmar, Olberode, Ottrau, Ramholz, Rhena, Sachsenhausen (KKR Ziegenhain) Sipperhausen, Trendelburg, Velmeden; Stift Rotenburg; Hospital Witzenhausen Kirchliche Werke und Einrichtungen: u.a. Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel, Predigerseminar Hofgeismar, Landesjugendpfarramt, Gustav-Adolf-Werk der EKKW, Ev. Medienverband Kassel GmbH, Niederhessische Bibelgesellschaft, Verein Evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in Kurhessen-Waldeck, Kloster Schlüchtern Nachlässe: 64 Nachlässe von Bischöfen, Oberlandeskirchenräten, Professoren, Studiendirektoren des Predigerseminars, Dekanen, Pfarrern, Lehrern Sammlungen: Digitale Fotosammlung kirchlicher Gebäude und Vasa Sacra, Sammlung Kirchenkampf, Zeitungsausschnitte, Ton- und Bildträger, Benefizien/Stiftungen, Predigtsammlung Mikrofiches der verfilmten Kirchenbücher der Landeskirche, Originalkirchenbücher Digitalisate der Kirchenbücher (im Archiv und online im Kirchenbuchportal www.archion.de einsehbar) Bibliothek ca. 4500 Bände (darunter 30 Zeitschriften) Literatur Handbuch des kirchl. Archivwesens, I. Die zentralen Archive in der ev. Kirche (4. Aufl. 1997), S. 141-149. B. Wischhöfer, Eine Zukunft für die Vergangenheit: Sichern, Erhalten und Erschließen. Ein Bericht über die Arbeit im Landeskirchlichen Archiv Kassel, in: Blick in die Kirche. Informationen aus der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck 9 (1994), S. 29. Ramona Göbel, Neuordnung der Bestände des Landeskirchlichen Archivs Kassel, in: Rundbrief Verband kirchl. Archive 7 (1996), S. 17f. B. Wischhöfer, Tagebuch Archivbau. Die Geschichte vom Neubau des Landeskirchl. Archivs Kassel, in: Rundbrief Verband kirchl. Archive 5 (1995), S. 21-24, 7 (1996), S. 19f. und 10 (1997), S. 18f. Bettina Wischhöfer, Der Neubau des Landeskirchlichen Archivs Kassel, in: Der Archivar 51 (1998), Sp. 90-94. Bettina Wischhöfer, Landeskirchliches Archiv Kassel 1994 bis 2014 – eine Zwischenbilanz, in: Archivnachrichten aus Hessen Nr. 14/1 (2014), S. 68-69 Bettina Wischhöfer, Zwei Jahrzehnte Landeskirchliches Archiv Kassel 1994 – 2014, in: Aus evangelischen Archiven Nr. 54 (2014) S. 9-12
Unterlagen zur Geschichte der Militärpharmazie in den ehemaligen Deutschen Kolonien.
Unterlagen zur Geschichte der Grafschaft (bis 1806), der Standesherrschaft (bis 1848/1918) und der Gesamtfamilie Castell, ihrer Besitzungen, Produktions- und Dienstleistungsunternehmen, sowie der an sie durch Kauf oder Erbschaft überkommenen Herrschaften (z.B. Rittergüter Breitenlohe und Lisberg, Stradow und Wolkenberg, Propstei Holzkirchen).
Die Museumsstiftung Post und Telekommunikation besitzt eine umfangreiche Sammlung von Kommunikationsobjekten mit deutschem Kolonialbezug. Die 1995 gegründete, von der Deutschen Post und der Deutschen Telekom getragene Stiftung, zu der die Museen für Kommunikation Berlin, Frankfurt am Main und Nürnberg sowie das Archiv für Philatelie in Bonn gehören, geht zurück auf das 1872 in Berlin gegründete Reichspostmuseum. Der Staatssekretär des Reichspostamts Heinrich von Stephan hat der deutschen Kolonisierung tatkräftig die Wege ebnen helfen. Den Ausbau der Postdampfschifflinien begleitete die Schaffung von Kolonialpostämtern in allen deutschen Kolonien. Daher nimmt es nicht Wunder, dass das Lieblingskind von Stephan, das von ihm 1872 in Berlin zur Dokumentation und Veranschaulichung des Nachrichtenwesens und der Beförderungseinrichtungen „aller Zeiten und Völker“ zur Belehrung der Beamtenschaft und des Publikums gegründete Museum sich engagiert in den Dienst der Kolonialidee stellte. Das erste Postmuseum der Welt entwickelte sich durch eifrige Sammlung und repräsentative Ausstellung aussagekräftiger Objekte der Kolonialpostgeschichte zu einem vielbesuchten Ort kolonialherrschaftlicher Identitätsstiftung und nach dem Ersten Weltkrieg bis 1939 zu einer Stätte kolonialer Erinnerung und des Kolonialrevisionismus. Die vom Reichspostmuseum von 1886 bis 1939 gesammelten und ausgestellten Objekte aus kolonialen Kontexten lassen sich in sechs Kategorien gliedern: 1. Objekte mit Kolonialbezug, die nicht in den Kolonien waren wie zum Beispiel die Briefmarkendruckstöcke der Kolonialmarken oder in Deutschland für die Ausstellung angefertigte Modelle. 2. Objekte der Reichspost, die in die Kolonien gebracht oder dort angefertigt wurden, um die postalischen Verbindungen aufzubauen und zu unterhalten wie Poststempel und Dienstsiegel, Uniformen und Beschilderungen. 3. Objekte aus den Kolonien, die die Kommunikations- und Verkehrsbedingungen der einheimischen Bevölkerung thematisieren wie Originalboote, Verkehrsmodelle und Nachrichtentrommeln, darunter auch Erinnerungsstücke als „Mitbringsel“ zurückgekehrter Deutscher. 4. Objekte aus den Kolonien, die von der einheimischen Bevölkerung bezüglich der Kolonialpost geschaffen wurden wie Fetische und Darstellungen der Kolonialpost. 5. Objekte, die mit der Institution Kolonialpost verschickt wurden wie Briefe, Post- und Ansichtskarten. 6. Fotografien von Kolonialposteinrichtungen und landestypischen Verkehrseinrichtungen. Das Gros der Sammlung gelangte meist als kostenfreie Übernahme von der Reichspost oder der Reichsdruckerei in den Bestand der nachgeordneten Museumsbehörde. Darüber hinaus erhielt das Museum hinsichtlich der Kategorien 1, 2, 5 und 6 sehr viele Geschenke, vor allem von Kolonialpostbeamten. Der Ankauf stellt eher die Ausnahme dar. Bezüglich der Objekte aus den Kategorien 3 und 4, deren Anzahl viel geringer ist, bedarf es weiterer Forschungen zu den Erwerbungszusammenhängen vor Ort. Von den im Reichspostmuseum gesammelten Objekten mit deutschem Kolonialbezug hat das Gros den Krieg und die Nachkriegswirren wenigstens leidlich überstanden. Abgesehen von den Kolonialpostwertzeichen umfasste der ursprüngliche Bestand wenigstens 450 Druckstöcke der Kolonialmarken, ungefähr 600 Fotografien und 500 Objekte anderer Kategorien, darunter Gemälde, Grafiken, Dokumente und Kartenmaterial, Poststempel und Dienstsiegel, Feldpostbriefe und Feldpostausrüstung, Uniformen und Textilien, Verkehrsmodelle sowie ethnologische Objekte. Die durch den Krieg geteilte Kolonialsammlung des Reichspostmuseums gelangte nach 1945 in die Obhut der Nachfolgeinstitutionen Bundespostmuseum Frankfurt am Main und Postmuseum der DDR sowie die allermeisten Kolonialpostwertzeichen 1955 in das Postwertzeichenarchiv des Bundespostministeriums in Bonn.
contains among other things: a photo album (with gaps) and three press kits about Hans Schomburgk
The collection comprises the collection and budget files of the museum. It has been divided into chapters for clarity. The first chapter summarizes the old correspondence files of the museum until about 1943. The second chapter covers the more recent files up to the current year (in progress). Chapter three is entitled "Discounts", although these are not real discounts, of course, but only parts of them. Chapter four mentions the old entrance and inventory books, as well as old object lists. The fifth chapter contains steps from the work of the museum. Chapter six summarises the files which do not belong to any of the preceding chapters. From the seventh chapter onwards, the budget documents follow (in process). The conservational processing of the files was limited to the removal of all metal parts as well as the transfer into archive-suitable file covers and boxes.