Behörden- und Bestandsgeschichte Die Sammlungen (J-Bestände) des Hauptstaatsarchivs sind keine in sich abgeschlossene Beständegruppe. Sie erhalten teils selten oder nur gelegentlich, teils häufig Zuwachs. Gegenüber der 1974 im Druck erschienenen Übersicht (Veröffentlichungen der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg Band 30: Übersicht über die Bestände des Haupt- staatsarchivs. Sammlungen (J-Bestände), bearbeitet von Paul Sauer unter Mitwirkung von Eberhard Gönner, Heinz Bardua und Luise Pfeifle, Stuttgart 1974) hat sich die Zahl der Sammlungsbestände von damals 88 auf heute 180 Bestände erhöht, wobei allerdings einige aus einer Aufspaltung größerer Bestände in Teilbestände hervorgegangen sind (besonders bei J 53). Der Umfang der Bestände insgesamt hat sich inzwischen mehr als verdoppelt. Die vorliegende Übersicht stellt eine Fassung der bisherigen Kurzübersichten mit Stand 1. April 2000 dar. Zugleich führt sie über sie hinaus. Die Online-Beständeübersicht liefert detailliertere Angaben zu den Findmitteln (neben Findmitteltyp auch Bearbeiter, Jahr der Fertigstellung, Blatt- bzw. Seitenzahl). Den Inhalt der Bestände näher charakterisierende Beschreibungen wurden, soweit möglich, eingefügt. Einzelne Beschreibungen von nicht oder kaum veränderten Beständen konnten aus der gedruckten Übersicht von 1974 übernommen werden (vor allem J 1-J 15). Die Mehrzahl erfordert aber weitgehende Revision bzw. Neufassung oder Erstfassung. Entsprechende derzeit fehlende Beschreibungen sollen nach und nach, soweit der jeweilige Erschließungsstand dies zuläßt,erstellt und in die Online-Übersicht eingearbeitet werden. Innerhalb der J-Gruppe nehmen Schriftgut- und Drucksachenbestände zum Stichtag 999 lfd. m belegter Regalfläche (Regalmeter) ein. Dazu kommen umfangreiche, sehr unterschiedlich in Zeichnungs- und Karteischränken, in Kartons und Kästen lagernde, daher nicht nach Regalmetern meßbare, sondern nach Stückzahlen anzugebende Bestände. Es zählen dazu Siegelsammlungen (ca.42000), Wappensammlungen (ca.60000), Diapositive eigener Archivalien (ca.11400), Microfiches von Akten der amerikanischen Militärregierung (OMGUS, ca.11000), Luftbilder Baden-Württembergs (ca.19000 Landesbefliegung Baden-Württemberg, ca.5000 in Sammlung Kirschfeld), Maueranschläge und Plakate (ca.6400) und Papierbildsammlungen (ca.2300).
Inhalt und Sonstiges Die Q-Bestände umfassen Nachlässe von Politikern und Personen des öffentlichen Lebens, Verbands- und Familienarchive. Die gedruckte Beständeübersicht (Übersicht über die Bestände des Hauptstaatsarchivs Stuttgart, Sonderbestände, S.217ff.) gibt den Stand von 1980 wieder. Inzwischen sind die Bestände Q 1/22 - Q 1/61, Q 2/14 - Q 2/24 und Q 3/15 -Q 3/49 zugewachsen; bei den 1980 beschriebenen Beständen haben sich teilweise Umfänge und Erschließungsstand erheblich geändert, in Einzelfällen sind auch neue Bestände zwischen die vorhandenen geschoben worden. Die Signierung innerhalb der 3 Rubriken (Politische Nachlässe, Sonstige Nachlässe, Verbands- und Familienarchive) erfolgt nach numerus currens des Zugangs ohne weitere systematische Untergliederung. Die Q-Beständegruppe umfaßt zum Stichtag 1.4.2000 135 Bestände im Umfang von 531,8 lfd. m. Davon sind 81 Bestände mit 245,4 lfd. m (46,1 %) sehr gut erschlossen (Kennziffer 1). (Vergleichsdaten zum 1.11.1994: 111 Bestände im Umfang von 463,2 lfd. m, davon 53 Bestände mit 145,9 lfd. m (31,5 %) sehr gut erschlossen).
Inhalt und Sonstiges Die Beständeserie EA enthält die Bestände der Ministerien (und anderer zentraler Dienststellen) des ehemaligen Landes Württemberg-Baden (1945-1952) und des Bundeslands Baden-Württemberg seit 1952. Die Beständeserie wurde 1969 eingerichtet und 1987 neu organisiert. Der Gliederung und Signierung der Bestände liegt jetzt durchgängig folgendes Prinzip zugrunde: Die Bestände sind in der Regel nach den Ressorts der Ministerien eingeteilt; so entspricht EA 1 dem Staatsministerium, EA 2 dem Innenministerium usw. Für die Teilbestände wird dieser Ressortkennzeichnung ein Schrägstrich mit drei folgenden Ziffern angeschlossen. Daraus ergibt sich die Abteilungsgliederung und die fortlaufende Nummer der Ablieferung. Ein Beispiel: Die Signatur EA 3/102 läßt sich folglich auflösen als: - Kultusministerium (EA 3) - Abteilung 1 (EA 3/1) - 2. Zugang (EA 3/102). Teilbestände, die aus aufgehobenen Abteilungen oder von früheren Zuständigkeiten bei einzelnen Ressorts stammen, ebenso abgeschlossene Teilbestände aus der Zeit von 1945-1952 (Württemberg-Baden) werden der Gruppe 0 zugewiesen (Beispiel: EA 1/011). Personalakten erhalten grundsätzlich die Signatur /150 ff. Weitere Ministerialakten aus der Zeit von 1945 bis zur Gründung des Landes Baden-Württemberg verwahren: 1. das Generallandesarchiv Karlsruhe: Landesdirektion Baden, Sitz Karlsruhe, in der die für Nordbaden zuständigen Außenstellen der Ministerien von Württemberg-Baden zusammengefaßt waren. 2. das Staatsarchiv Sigmaringen: Ministerien bzw. Staatssekretariate des Landes Württemberg-Hohenzollern, Sitz Tübingen. 3. das Staatsarchiv Freiburg: Ministerien des Landes Baden, Sitz Freiburg. Ende 1998 umfaßte die Beständeserie EA rund 250 Teilbestände mit rund 5000 lfd. m, davon sind nur knapp 700 lfd. m durch archivfachliche Findbücher erschlossen. Literatur Übersicht über die Bestände des Hauptstaatsarchivs Stuttgart (Kurzfassung). Ministerien und zentrale Dienststellen. Bearb. von Kurt Hochstuhl u.a. Stuttgart 1998 (mschr.), Vorbemerkung S. 2-7.
Behörden- und Bestandsgeschichte Die M-Bestände enthalten die Unterlagen der württembergischen Militärverwaltung für die Zeit nach 1871. Sie sind von Kriegsverlusten verschont geblieben; allerdings wurden in den Jahren 1944 und 1946 umfangreiche Kassationen durchgeführt. Dabei wurden vor allem große Teile der Truppenakten zur Altpapierverwertung gegeben. Erhalten blieben ca. 1750 Regalmeter Akten und Bände, 315 laufende Meter Karteien und mehrere Tausende Karten und Bilder. Inhalt und Sonstiges Angesichts der fast völligen Vernichtung des Heeresarchivs Potsdam sind die M-Bestände nicht nur für die württembergische, sondern für die gesamte deutsche Militärgeschichte des Kaiserreichs von hoher Bedeutung. Zudem enthalten die bei der Militärverwaltung in Württemberg entstandenen Akten eine Fülle historischer Informationen, die über den engeren militärgeschichtlichen Kontext hinausgehen: so etwa Informationen zur allgemeinen Landes- und Ortsgeschichte, zur Geschichte der Wirtschaft, des Bauwesens, der Technik und nicht zuletzt zur Sozialgeschichte. Literatur Übersicht über die Bestände des Hauptstaatsarchivs Stuttgart. M-Bestände des Militärarchivs. 2., erw. Aufl. erarb. von Joachim Fischer. Stuttgart 1983 (Veröffentlichungen der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg; Bd. 31), Einleitung S. 13ff.
Inhalt und Sonstiges Sammlung gedruckter und handschriftlicher Karten, Pläne und Zeichnungen Literatur Übersicht über die Bestände des Hauptstaatsarchivs Stuttgart. Sonderbestände. Württembergisches Hausarchiv (G), Selekte (H), Landständisches Archiv (L), Karten, Pläne und Zeichnungen (N), Deposita (P), Nichtstaatliches Archivgut (Q). 1. Auflage bearbeitet von Hans-Martin Maurer u.a. (Veröffentlichungen der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg. Hrsg. von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg, Bd. 35, Stuttgart 1980), Einleitung S. 189 ff.
Behörden- und Bestandsgeschichte Das Hauptstaatsarchiv Stuttgart verwahrt die Unterlagen der Obersten Landesbehörden des Königreichs bzw. des Volksstaats Württemberg von 1806 bis 1945. Dieses aus zentraler Verwaltungstätigkeit während nahezu anderthalb Jahrhunderten erwachsene Schriftgut ist von hervorragendem, zum Teil weit über die Grenzen des ehemaligen Landes Württemberg hinausreichendem geschichtlichem Quellenwert. Es dokumentiert die staatliche Entwicklung Württembergs von der Napoleonischen Zeit über die Bismarcksche Reichsgründung bis in die 12 Jahre der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, vermittelt aber auch wesentliche Aufschlüsse über die in ständigem Wandel begriffenen kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse im deutschen Südwesten während des 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Unterlagen sind bereits für viele wissenschaftliche Untersuchungen genutzt worden. Sie gehören aber nach wie vor zu den am häufigsten eingesehenen Beständen des Hauptstaatsarchivs. Das gewaltige Quellenreservoir, das sie für die historische Forschung jeder Spezialrichtung zur Verfügung stellen (über 2.800 Regalmeter) wird kaum je voll ausgeschöpft werden können. Die Aktenüberlieferung auf Ministerialebene für das 19. Jahrhundert ist, abgesehen vom Ministerium des Kirchen- und Schulwesens, bei dem für die Zeit nach 1850 größere Dokumentationslücken zu verzeichnen sind, ausgesprochen günstig. Neben den Fachministerien der auswärtigen Angelegenheiten, des Innern, des Kirchen- und Schulwesens, der Finanzen, des Kriegswesens sowie der Justiz verfügten auch das Königliche Kabinett und der bis 1911 bestehende Geheime Rat über umfassende Registraturen, die im wesentlichen erhalten sind. Auch die Unterlagen des zur Beratung allgemeiner Staatsangelegenheiten am 1. Juli 1876 geschaffenen Staatsministeriums, das einen Teil der bis dahin dem Geheimen Rat obliegenden Funktionen übernahm, sind für die verschiedensten Bereiche der Staatsführung im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts eine außerordentlich wichtige Informationsquelle. Weniger erfreulich ist die archivische Dokumentation der württembergischen Zentralbehörden für den Zeitraum 1900-1945. Der Zweite Weltkrieg hat hier schwere, unersetzliche Verluste verursacht. Ohne größere Einbußen haben lediglich die Registraturen des Staatsministeriums und des Innenministeriums den Krieg überstanden. Die nach 1900 erwachsenen Unterlagen des Kultministeriums und des Finanzministeriums sind nahezu vollständig vernichtet. Die erhaltenen Akten des Justizministeriums, das Ende 1934 im Zuge der "Verreichlichung" aufgehoben wurde, reichen kaum über den militärisch-politischen Zusammenbruch von 1918 hinweg; für die Zeit der Weimarer Republik und die Anfänge des NS-Staats liegen so gut wie keine Unterlagen dieses Ministeriums mehr vor. Bis auf geringe Restbestände ist auch das Schriftgut des Arbeitsministeriums und des Ernährungsministeriums, die von 1918 bis 1926 bestanden, sowie des 1926 an ihre Stelle getretenen Wirtschaftsministeriums verbrannt. Der wirtschaftliche Wiederaufbau nach 1918, die Maßnahmen Württembergs zur Eindämmung der Arbeitslosigkeit während der Weltwirtschaftskrise und die forcierte Aufrüstung nach 1933 lassen sich daher, was die württembergischen Zentralbehörden betrifft, quellenmäßig nur unzureichend belegen. Einen gewissen Ersatz für das im Zweiten Weltkrieg unwiederbringlich zerstörte Registraturgut der württembergischen Ministerien bieten die in den Staatsarchiven Ludwigsburg und Sigmaringen verwahrten Bestände von Landesober- und -mittelbehörden, Gerichten und unteren Verwaltungsdienststellen. Keine nennenswerten Verluste durch Kriegseinwirkung haben die zu Beginn des Zweiten Weltkriegs bereits im Hauptstaatsarchiv bzw. im Heeresarchiv Stuttgart befindlichen Unterlagen von Zentralbehörden erlitten, die nach dem Ende der Monarchie in Württemberg aufgelöst worden waren: Königliches Kabinett, Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten und Kriegsministerium. Auch die Akten der||württembergischen Gesandtschaften, von denen nach 1900 nur noch die in Berlin und München bestanden, sind größtenteils erhalten; dasselbe gilt für die Unterlagen der Dienststellen des württembergischen Heeres aus der Zeit bis 1871. An sonstigen in der Zeit zwischen 1806 und 1945 erwachsenen wichtigen Beständen, die im Hauptstaatsarchiv verwahrt werden, sind zu nennen: die Gesetze (1806-1945), die neueren Staatsverträge (1806-1931), die Verträge Württembergs mit seinen Standesherrn und sonstigen Adligen (1806-1920), die Verträge des Staates mit dem Königshaus bzw. der Hofdomänenkammer (1807-1927) sowie die entsprechenden Verträge mit Gemeinden und Privaten (1806-1920). Erhalten sind auch die wertvollen Unterlagen der Landesausschüsse der Arbeiter- und Bauernräte sowie der Soldatenräte aus der Zeit nach der Novemberrevolution (1918-1920). Die Registratur des NS-Reichsstatthalters in Württemberg (1933-1945) wurde bei Kriegsende teils durch Bedienstete der Reichsstatthalterei selbst, teils durch amerikanische Truppen vernichtet; der Forschung steht nur noch ein kleiner Restbestand zur Verfügung. Seit dem Erscheinen der 1. Auflage dieser Übersicht im Jahr 1975 sind an den überlieferten Unterlagen aus der Zeit von 1806 bis 1945 umfassende Ordnungs- und Erschließungsarbeiten geleistet worden. Insbesondere die Bestände des Ministeriums der auswärtigen Angelegenheiten, des Staatsministeriums, des Kriegsministeriums, des Kultministeriums sowie die jüngere Überlieferung des Innenministeriums (nach 1922) wurden systematisch gegliedert und großenteils durch neu erarbeitete, maschinenschriftliche Findbücher erschlossen. Rund 60 % aller Unterlagen (über 1.600 Regalmeter) sind damit heute für die Forschung optimal benutzbar. Während diese Arbeiten bei den Beständen des Staatsministeriums, des Kriegsministeriums und des Kultusministeriums abgeschlossen sind, wird an der Erschließung der besonders problematisch strukturierten Bestände des Ministeriums der auswärtigen Angelegenheiten noch jahrelang gearbeitet werden müssen. Erst danach sollen auch die älteren, zwar benutzbaren, aber teilweise doch unzureichenden Findmittel für die Bestände des Königlichen Kabinetts, des Geheimen Rats, Teile des Innenministeriums, des Finanz-, Justiz- und des Wirtschaftsministeriums neu erarbeitet werden. Einen Sonderfall stellt der Geschäftsbereich des Kriegsministeriums dar, dessen Bestände einschließlich aller nachgeordneten Dienststellen insgesamt im Hauptstaatsarchiv verwahrt werden. Die Geschichte dieser Bestände und ihrer Erschließung hat eigene Wege genommen. Die Einleitungen zum Kapitel "Kriegsministerium" und den entsprechenden Untergruppen schildern dies und sind deshalb etwas umfangreicher ausgeführt. Die Bestände selbst werden seit Mitte der 1980er Jahre zur Bestandserhaltung systematisch in Archivboxen verpackt, nach und nach sicherungsverfilmt und durch Erstellung von Duplikatfilmen aus der Nutzung im Original herausgenommen. Literatur Amtliche Publikationen Aufbau und Wirkungskreis der staatlichen Behörden in Württemberg. Bearbeitet im Innenministerium, Januar 1938 Hof- und Staatshandbücher für Württemberg 1807 ff. Regierungsblatt für Württemberg 1806-1945 Regierungsanzeiger für Württemberg 1935-1945 Staatsanzeiger für Württemberg 1850-1934 Das Königreich Württemberg. Eine Beschreibung nach Kreisen, Oberämtern und Gemeinden. Hg. vom K. Statistischen Landesamt, 4 Bände, 1904-1907 Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Hg. von der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg, 8 Bände, 1974-1983 Gesamtübersicht über die Bestände der staatlichen Archive Württembergs in planmäßiger Einteilung, bearb. von Karl Otto Müller. (Veröffentlichungen der württembergischen Archivverwaltung, Heft 2) 1937 Übersicht über die Bestände des Staatsarchivs Ludwigsburg, Ober- und Mittelbehörden 1805-1945 (E-Bestände), bearb. von Wolfgang Schmierer. (Veröffentlichungen der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg, Band 38) 1980 Staatsarchiv Ludwigsburg. Gesamtübersicht der Bestände, Kurzfassung. (Werkhefte der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg, Serie C Heft 1) 1992 Darstellungen, Sammelwerke Adam, Albert Eugen: Ein Jahrhundert württembergische Verfassung, 1919 Aus der Arbeit des Archivars. Festschrift für Eberhard Gönner. Hg. von Gregor Richter. (Veröffentlichungen der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg, Band 44) 1986 Aus südwestdeutscher Geschichte. Festschrift für Hans-Martin Maurer. Hg. von Wolfgang Schmierer, Günter Cordes, Rudolf Kieß und Gerhard Taddey, 1994 Bader, Karl Siegfried: Der deutsche Südwesten in seiner territorialstaatlichen Entwicklung, 1950 Besson, Waldemar: Württemberg und die deutsche Staatskrise 1928-1933. Eine Studie zur Auflösung der Weimarer Republik, 1959 Bitzer, Friedrich: Regierung und Stände in Württemberg, ihre Organisation und ihr Recht, 1882 Dehlinger, Alfred: Württembergs Staatswesen in seiner geschichtlichen Entwicklung bis heute. 2 Bände, 1951/1953 Erzberger, Matthias: Die Säkularisation in Württemberg von 1802-1810, 1902 Grube, Walter: Der Stuttgarter Landtag 1457-1957. Von den Landständen zum demokratischen Parlament, 1957 Handbuch der baden-württembergischen Geschichte. Im Auftrag der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg hg. von Hansmartin Schwarzmaier. Band 3: Vom Ende des Alten Reichs bis zum Ende der Monarchien, 1992 Ihme, Heinrich: Südwestdeutsche Persönlichkeiten. 2 Bände, 1988 Menzinger, Rosemarie: Verfassungsrevision und Demokratisierungsprozeß im Königreich Württemberg. Ein Beitrag zur Entstehungsgeschichte des Parlamentarischen Regierungssystems in Deutschland. (Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg, Reihe B Band 56) 1969 900 Jahre Haus Württemberg. Hg. von Robert Uhland, 1984 Riecke, Carl Victor: Verfassung, Verwaltung und Staatshaushalt des Königreichs Württemberg, 2. Aufl. 1887 Sauer, Paul: Der schwäbische Zar. Friedrich - Württembergs erster König, 1984 Sauer, Paul: Württembergs letzter König. Das Leben Wilhelms II., 1994 Sauer, Paul: Württemberg in der Zeit des Nationalsozialismus, 1975 Schnabel, Thomas: Württemberg zwischen Weimar und Bonn 1928 bis 1945/46, 1986 Schneider, Eugen: Zur Geschichte des württembergischen Staatsarchivs, in: Württ. Vierteljahreshefte für Landesgeschichte 12/1903, S. 1-22 Wintterlin, Friedrich: Geschichte der Behördenorganisation in Württemberg. 2 Bände, 1904, 1906 Württemberg unter der Regierung König Wilhelms II. Hg. von Prof. Dr. V. Bruns, 1916 Weitere einschlägige Literatur ist nachgewiesen in: Bibliographie der württembergischen Geschichte. Band 1/1895-Band 11/1974 Landesbibliographie von Baden-Württemberg. Band 1/1978-Band 12/1995.
Inhalt und Sonstiges Diese 1972 begründete Beständegruppe umfasst Archive, Registraturen und Nachlässe, die von Institutionen, Verbänden, Vereinen, Familien oder Personen hinterlegt wurden. Es sind vor allem Adelsarchive und Nachlässe von Persönlichkeiten des öffentlichen und politischen Lebens, aber auch Schriftgutbestände von Körperschaften verschiedener Art und von Privatpersonen, denen öffentliches oder historisches Interesse zukommt. Wie die Q-Bestände sind auch die P-Bestände geeignet, die staatlichen Archivalien zu ergänzen. Bei den P-Beständen sind die Personenrechte und die Vereinbarungen zwischen dem Hauptstaatsarchiv und den Eigentümern der Deposita bezüglich der Benützung besonders zu beachten. Literatur Übersicht über die Bestände des Hauptstaatsarchivs Stuttgart. Sonderbestände. Württembergisches Hausarchiv (G), Selekte (H), Landständisches Archiv (L), Karten, Pläne und Zeichnungen (N), Deposita (P), Nichtstaatliches Archivgut (Q). 1. Auflage bearbeitet von Hans-Martin Maurer u.a. (Veröffentlichungen der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg. Hrsg. von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg, Bd. 35, Stuttgart 1980), Einleitung S. 211