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[Stationsberichte] Andersen (Kikangala) mit Unterschriften und Korrekturen von Jessen und Bock. Bericht ist unterteilt in Äußere Arbeiten und Geistliche Arbeiten. Andersen wollte Mitte Januar in den Wald zur Holzbeschaffung gehen, konnte seine Frau aber nicht alleine lassen und wartete auf die Ankunft der Geschwister Bock. Wegen Bocks Unfall in Morogoro verzögerte sich deren Ankunft in Kikangala aber um einen Monat, so dass Andersen erst Mitte Februar in den Wald aufbrechen konnte. Stattdessen im Januar und Februar mit Jessen Erkundungstour, u.a. um die Station Makamba zu prüfen. Reisebeschreibung. Malariaanfall. Beschreibung der anstrengenden Holzbeschaffung für den Neubau einer weiteren Station. Geistliche Arbeit betreibt Andersen vor allem, indem er zu den Eingeborenen geht und ihnen biblische Geschichten erzählt.
Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum
[Stationsberichte] Jessen (Kigoma) mit Unterschriften von Bock und Andersen. Bericht über Hochzeit, Weihnachten 1913 in Schlesien, Rückkehr nach Kigoma, baldige Krankheit von Frau Jessen. Erholung in Uha. Andersen und Jessen machen eine Erkundungsreise und bestimmen Bunganda, Inkoma zum Platz für das dritte Missionshaus. Ab Mitte März Wiederaufnahme der Arbeit in Kigoma. Ein Vertrauter Jessen hatte in dessen Abwesenheit die Station in Kigoma weitergeführt und gute Fortschritte erzielt. Hoffnung auf baldige Aufnahme des Schulbetriebs. Gottesdienstbesuch liegt bei ca. 25 Erwachsenen und vielen Kindern.
Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum
[Stationsberichte] Andersen (Shunga) über den Termitenfraß am Missionshaus, Probleme beim Kalkbrennen, leidliche Weizenernte, geringen Schulbesuch (alle sechs Schüler haben die Schule aus unterschiedlichen Gründen verlassen), Animistische Furcht und Besessenheit, Andersens vierten Malariaanfall seit Ankunft in Shunga
Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum
[Stationsberichte] Andersen (Shunga) über den Einberufungsbefehl zur Musterung zum Kriegsdienst und seine Einstufung als felddienstunfähig, den Geburtstag seiner Frau, einen Malariaanfall und die dadurch entstehende Arbeitsverzögerung, Arzttätigkeit von Frau Andersen, Möglichkeiten von Holzeinschlag und -Verarbeitung in unterschiedlichen benachbarten Gebieten, Maurerarbeiten und Material.
Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum
[Stationsberichte] Andersen (Shunga) über den Fortgang der Bauaktivitäten an der Missionsstation, die Ernährungslage (wegen des Krieges wird nichts aus Europa eingeführt, trotzdem sind auf der Station Milch, Bananen, Reis, Kartoffeln, Fleisch und Weizen vorhanden, seit einem Jahr aber totaler Mangel an Gemüse), Jessens Besuch in Shunga (eine besondere Freude für Frau Andersen, die seit einem Jahr keine weiße Frau mehr gesehen hatte), Visite im Kalklager, geringen Schulbesuch (nur bei der Mission in Arbeit stehende Jungen gehen hin), trägen Besuch der Sonntagsgottesdienste (sie werden in der Stube der Andersens gehalten), ab und zu aufkommende Zweifel Andersens: Was willst du auch mit den Wortverkündigungen zu tun haben, Schuster bleib bei deinem Leisten, es nützt dir doch nicht gegen ein so grosses und tiefes Heidentum zu kämpfen usw.
Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum
[Stationsberichte] Bericht über Einzug der Familie Andersen in das neue Missionshaus, Verwendung der einzelnen Räume, Kriegsgeschehen, Landwirtschaftliche Fortschritte, Beschreibung des Tagesablaufes auf der Station, Start der Morgenandachten um 7:15 Uhr (Besucherzahl ca. 10-12 Personen), Start des Sonntagsgottesdienst, wenn mind. 40 Personen anwesend sind, Anwerbung von Bauarbeitern, Butterfabrikation, ärztliche Aktivitäten von Fau Andersen, Trink- und Spielsucht der Eingeborenen, Malariaanfall.
Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum
[Stationsberichte] Andersen (Shunga) über das gräuliche Kriegsjahr. Bericht, dass sich die Aktivitäten im Wesentlichen auf das Bestellen der Felder beschränkt haben; Regierung hatte Anbau von Kartoffeln im großen Stil angeordnet, der scheiterte aber am Fehlen der Saatkartoffeln. Reisanbau auf der Station, Schulbesuch (16 Schüler) in unregelmäßiger Anwesenheit, Sonntagsversammlungen (mässig besucht), Weihnachtsfest 1915, Trauer um die Kriegstoten.
Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum
[Stationsberichte] Andersen (Shunga) über den andauernden Krieg und die Beschränkung der Aktivitäten auf den Ackerbau, problematische Aussaat und Ernte von Weizen, die Schule als das Schmerzenskind, regeren Schulbesuch durch mehr bei der Mission angestellte Jungs, mässigen Besuch der Sontagsversammlungen, Besuch einiger Militärs und eines Löwens, unregelmäßige Niederschläge.
Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum
1932-1950 Reisesekretärin, ab 1950 Leiterin; Lebenslauf, 1932; Dienstvertrag als Leiterin der Heimatarbeit, 1937; Dienstanweisung als Leiterin der Schwesternarbeit, 1950; Korrespondenz u. Rundbriefe, 1950-1960; Todesanzeige, Sterbeurkunde, Nachrufe, 1960; Beileidsschreiben, 1960; Korrespondenz mit Familie, 1968-1970
Fototyp: Postkarte (coloriert). Format: 13,9 X 8,8. Beschreibung: 5 Afrikanerinnen an Flußufer in Wald stehend, mit langen gewändern bekleidet. Bemerkung: Verlag der ev. luther. Mission Leipzig, Serie Afrika No 4.