110431 Treffer anzeigen

Dokumente
Wirtschaftspolitik
HZAN La 140a Bü 97 · Akt(e) · 1879, 1880-1881
Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein (Archivtektonik)

Enthält: 1. W. Lexis, Eröterungen über die Währungsfrage, Separatabdruck, Leipzig o. D. 2. Ein Beitrag zur Frage der Goldwährung im deutschen Reiche, Berlin 1880. 3. Schneegans, Kauffmann und Leiber, Die gesetzliche Stellung der Französischen Actien-Gesellschaften, Straßburg 1881. 4. C. Fürst zu Isenburg-Birstein, Was rettet die Gesellschaft? Mainz 1881. 5. J. Rosenthal, Bier und Branntwein und ihre Bedeutung für die Volksgesundheit, Berlin 1881. 6. H. V. von Unruh, Die volkswirtschaftliche Reaction, Berlin 1875. 7. S. Dana Horton, Das Geld und das Gesetz, Köln 1881. 8. G. Tuch, Sonderstellung und Zollanschluss Hamburgs, Leipzig 1881. 9. E. von Weber, Die Erweiterung des deutschen Wirthschaftsgebiets, Leipzig 1879. 10. E. Heymann, Vor dem neuen Krach! Berlin 1878. 11. O. Arendt, Die Deutsche Münzreform, Berlin 1881. 12. O. Arendt, Die Restitution des Silbers, Berlin 1881. 13. Die Samoa-Vorlage im Reichstage, Berlin 1880. 14. A. G. Moske, Der Unterscheidungszoll, Bremen 1880. 15. F. Goldschmidt, Die Erhöhung der indirekten Steuern, Berlin 1879. 16. C. F. Bever, Die Frage des Goldes und Silbers und ihrer Währungen, Magdeburg 1880.

Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, EA 6/003 · Bestand · 1945-1951, Vorakten ab 1941
Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

Vorbemerkung: Die Unterlagen des Bestandes EA 6/003 (alt: EA 6/5) wurden im April 1975 vom Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Verkehr abgegeben. Bei den Akten handelt es sich um Einzelfälle aus dem Sachgebiet Preise, die in den Jahren 1945 bis 1950 bei der Preisbildungsstelle des Preisreferats entstanden sind. Die Preisbildungsstelle war für die Festlegung der Preise sämtlicher Waren und Dienstleistungen zuständig. Die Einzelfallakten enthalten Eingaben einzelner Betriebe, Handwerker und Dienstleister über Änderung der Preise. Zum Beleg der Notwendigkeit der Erhöhung der Preise wurden detaillierte Aufstellungen zu den Produktionskosten, Waren- und Dienstleistungsbeschreibungen sowie Prospekte mit eingereicht. Geordnet ist der Bestand nach dem Generalaktenplan des Reichskommissars für die Preisbildung aus dem Jahr 1944. Bei der Durchsicht der Titelaufnahmen wurde festgestellt, dass die Vorgaben und Gliederung des Aktenplans von der Registratur der Preisbildungsstelle nicht stringent eingehalten wurde. Was zur Folge hatte, dass ein und dieselbe Firma mit unterschiedlichen Aktenzeichen versehen wurden. Um den Zugriff auf die Unterlagen für die Benutzung zu erleichtern, wurde das vorliegende Findmittel in Form eines alphabetischen Index angelegt. Korrekturen an den Titelaufnahmen wurden keine mehr vorgenommen. Das Findmittel enthält Angaben zum Namen der Firma, der Laufzeit des Vorgangs, zum Umfang sowie die Bestellnummer. Der Bestand wurde in den Jahren 1987 und 1988 von Walter Fröhlich verzeichnet und im Staatsarchiv Ludwigsburg von Frau Aufderklamm 1989 und 1990 mit dem EDV-Erfassungsprogramm Midosa erfasst. Erstellt wurde das Findmittel mit dem Datenbankprogramm MS-Access. Der Bestand umfasst 6469 Nummern in 16 lfd. m. Stuttgart, im Oktober 1995 Peter Bohl Anmerkungen zur Datenaufbereitung: Im Zuge der Aufbereitung von Midosa-Alt-Datensätzen für das Internet wurden die Titelaufnahmen in Midosa 95 konvertiert und in diesem Zug auch die beiden aus dem Staatsarchiv Ludwigsburg eingekommenen Nachträge (Bestellnummern 6470 und 6471) eingegeben. Um den Überblick zu erleichtern, fertigte der Unterzeichnete zusätzlich eine Klassifikation nach den Anfangsbuchstaben der Firmen. Anschließend wurden die Daten mit Hilfe des Contentmanagementsystems für Online-Findmittel für das Internet aufbereitet. Stuttgart, im April 2004 Johannes Renz

Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, EA 6/001 · Bestand · 1945-1970, Vorakten ab 1869
Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

I: Mit dem Gesetz vom 6.November 1926 über das Staatsministerium und die Ministerien trat das Wirtschaftsministerium an die Stelle des 1918 gebildeten Arbeits- und Ernährungsministeriums. Seither ist es - unter wechselnden Bezeichnungen - oberste Landesbehörde für die staatliche Wirtschaftspflege. Im Dezember 1946 wurden die Aufgabenbereiche Landwirtschaft und Ernährung ausgegliedert und zu einem eigenständigen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (EA/7) zusammengefasst. Auch wurde die bislang im Wirtschaftsministerium selbst integrierte Preisaufsichtsstelle 1947 ausgegliedert und zu einer selbständigen Behörde innerhalb der Wirtschaftsverwaltung. Laut Stand vom 1.6.1948 verteilten sich die Aufgaben des Wirtschaftsministeriums auf folgende Geschäftsteile: 1. Allgemeines, Organisation und Kanzleidirektion 2. Wirtschaftserfassung und wirtschaftliches Organisationswesen 3. Gewerberecht 4. Handwerk und sonstiges Gewerbe 5. Außenhandel, Interzonenverkehr 6. Industrie 7. Planung, Rohstoff- und Produktionslenkung 8. Preisbildung 9. Wirtschaftsstatistik (zu den Geschäftsteilen siehe auch Büschel 139 Nr.244) Als Minister standen dem Wirtschaftsministerium vor: Josef André (CDU) von September 1945 bis Mai 1946, Heinrich Köhler (CDU) von Mai bis November 1946 und Hermann Veit (SPD) von Dezember 1946 bis Juni 1960. II: Der vorliegende Aktenbestand EA 6/001 (frühere Signatur EA 6/3) wurde im Februar 1975 vom Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Verkehr an das Hauptstaatsarchiv abgegeben. Es handelt sich um allgemeine Verwaltungsakten, die nach einem Dezimalaktenplan abgelegt wurden. Dieser Aktenplan war jedoch weder aufzufinden, noch konnte er rekonstruiert werden. Die nachträgliche Gliederung erfolgte deshalb in Anlehnung an die o.a. Geschäftsteile; da jedoch nicht alle Akten sinnvoll in dieses Ordnungsschema integriert werden konnten, wurde die Ordnung nach Geschäftsteilen bei der Bearbeitung modifiziert und ergänzt. Die im Bestand befindlichen, vor Mai 1945 entstandenen Vorakten wurden - soweit es sich um ganze Büschel handelte - herausgezogen und dem Bestand E 384 (Wirtschaftsministerium 1926-1945) zugeordnet . Einzelne, aus der Zeit vor 1945 stammende Schriftstücke wurden jedoch im Bestand belassen. Die Mehrzahl der Akten stammt aus der Zeit von 1945-1952, mit Vorakten ab 1869 und Nachakten bis 1970. Bei der jetzigen Verzeichnung und Neuordnung des Bestandes wurden zehn Aktenbüschel (die Nummern 300, 301, 306, 312, 317 und 329 = 0,2 lfd. m) der Provenienz Wirtschaftsministerium Württemberg-Hohenzollern an das Staatsarchiv Sigmaringen abgegeben. Insgesamt 0,8 lfd. m Akten, die vor allem Durchschläge und Hektographien enthielten, wurden kassiert, so dass der Bestand nunmehr 10,6 lfd. m umfasst. Die Neuverzeichnung und Gliederung erfolgte zwischen September 1990 und März 1991 durch die Unterzeichnete. Die Verpackung der Büschel in Archivboxen besorgte Archiv angestellter Fröhlich. Das Findbuch wurde mit Hilfe der Datenverarbeitung auf der Basis des Programmpakets MIDOSA der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg erstellt. Stuttgart, im August 1992 Sabine Schnell