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Vgl. 815
ALMW_II._BA_A3_816 · Objekt · 1913-1917
Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

Fotograf: Guth?. Fototyp: Foto. Format: 10,9 X 8,3. Beschreibung: 4 kl. Mädchen u. 1 kl. Junge i. Vordergrund, europäische Kleider u. Blumenkränze, Menschenmenge i. Hintergrund.

Leipziger Missionswerk
Uffe und Felix Fokken
ALMW_II._BA_A19_197 · Objekt · 1907-1910
Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

Fototyp: Foto. Format: 11,6-9 X 8,9. Beschreibung: beide kleine Jungen auf Wiese stehend, hinter ihnen 2 afrikan. Mädchen (1 mit verschränkten Armen, die andere hält einen der Jungen fest), rechteckiges Haus mit Dach aus Pflanzenfasern und weitere afrik. Personen im Hintergrund.

Leipziger Missionswerk
Tauffest in Moschi
ALMW_II._BA_A3_939 · Objekt · 1927-1938
Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

Fotograf: Guth?. Fototyp: Foto. Format: 11,5 X 8,8. Beschreibung: Menschenmenge (v. hinten) m. Fahnen. Verweis: Platte u. Pappe Nr 69 in Negativkasten (+2 Abzüge).

Leipziger Missionswerk
Station Lwandai
M 561 · Akt(e) · 1894-1913
Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

Briefe u. Berichte aus Dar-es-Salaam u. Kisserawe von Cleve u. Holst, 1894-1898; Briefe u. Berichte aus Lwandai von Langheinrich, Wohlrab, Warth u. Rorarius, 1904-1913; „Entwurf zur Anbahnung einer festen Ordnung für unsere Elementarschulen von P. Wohlrab, 1906

Bethel-Mission

Charakteristik: Der Bestand 229 ist nach Umfang und Faszikelzahl (118.938 Nummern) der bedeutendste des Generallandesarchivs. Er enthält, wie seine Bezeichnung besagt, "Spezialakten der kleineren Ämter, Städte und Landgemeinden", das heißt Provenienzen aus den zahlreichen Territorien und Herrschaften, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts in dem damals neu geschaffenen Großherzogtum Baden ganz oder teilweise aufgegangen sind. Er ist ein klassischer, topographisch bezogener Pertinenzbestand. Entsprechend der Brauer’schen Archivordnung von 1801 wurden im 19. Jahrhundert die unter die "Spezialrubriken" der einzelnen Orte fallenden "Spezialakten" oder "Spezialia" - Ortsbetreffe - nach alphabetisch gereihten, der juristischen Terminologie jener Zeit entlehnten Sachrubriken abgelegt und innerhalb dieser Rubriken chronologisch geordnet. Bestandsgeschichte: Zunächst existierten mehrere Spezialaktenbestände nebeneinander, so etwa Baden-Baden, Baden-Durlach, Pfalz, Breisgau, Bruchsal und ein Waldaktenarchiv. Erst in den Jahren 1874/75 wurden im Interesse der einfacheren Handhabung diese bisher eigenständigen Spezialabteilungen in einem einzigen, damals rund 14000 Konvolute umfassenden Bestand zusammengeführt, und 1878 begann man mit dessen Verzeichnung. Obgleich seit 1887 auch im Generallandesarchiv das Provenienzprinzip gelten sollte, blieb der monströse Ortsaktenbestand auch weiterhin erhalten und erlebte bis in die 1930er Jahre noch zahlreiche Zuwächse. Der 1939 eingeführte Bestandsnummernplan gab ihm die bis heute gültige Nummer 229; zuvor allerdings waren die Akten von Ämtern und Städten (Bestände 129 bis 228) ausgegliedert worden. Eine fortlaufende Durchnumerierung der einzelnen Faszikel erfolgte Mitte des 1950er Jahre. Indes kamen die Verzeichnungsarbeiten erst Mitte der 1970er Jahre zum Abschluss. Provenienzen: In seinem Kern umfasst der Bestand Schriftgut, das mit den Archiven von Vorgängerterritorien oder Klöstern an Baden gefallen ist, aber auch Akten, die, soweit sie sich auf badische Orte beziehen, von Bayern oder Württemberg an Baden extradiert wurden. Mehr oder minder dürftig ist diese Überlieferung zumeist im Fall von Orten, die zu den einstigen Herrschaftsgebieten des 1806 mediatisierten Adels gehörten, weil diesem - sowohl den fürstlichen und gräflichen Standesherren (Wertheim, Leiningen, Fürstenberg etc.) als auch den Angehörigen der ehemaligen Reichsritterschaft (in Odenwald, Kraichgau, Ortenau, Hegau etc.) - seine Archive belassen wurden; entsprechendes Material ist daher in den jeweiligen Herrschaftsarchiven zu suchen. Inhalte: Das zeitliche Spektrum der in Bestand 229 verwahrten Überlieferung reicht im wesentlichen vom 17. bis ins frühe 19. Jahrhundert. Selten findet sich darin auch einmal ein originales Schriftstück aus dem 15. Jahrhundert, schon sehr viel häufiger trifft man auf solche aus dem 16. Jahrhundert. Aus alter Gewohnheit wurden hier aber nicht selten auch noch Akten des 19. Jahrhunderts einsortiert. Inhaltlich ist die ganze Breite des dörflichen Rechtslebens vertreten. Erschließung: Das nachstehend präsentierte, um 1990 von Reinhold Rupp mit größter Sorgfalt erstellte und für den Internetauftritt nur behutsam überarbeitete Verzeichnis kann selbstverständlich nicht die Inhalte der einzelnen, unter den verschiedenen Orten verwahrten Akten erschließen. Vielmehr will es dem ortsgeschichtlich interessierten Forscher einen Eindruck vermitteln vom Umfang des jeweils vorhandenen Materials nach der Zahl der Faszikel, nach dem Umfang in laufenden Metern und nach der Laufzeit der Überlieferung. Die stichwortartige Nennung älterer politischer Zusammenhänge versteht sich dabei als Hinweis darauf, in welchen anderen Beständen des Generallandesarchivs gegebenenfalls noch weiter zu recherchieren wäre. Die inhaltliche Beschreibung hebt ausgewählte Sach-, Orts- und Personenbetreffe unter Angabe der jeweiligen Laufzeit hervor, soweit diese über die eigentliche Ortsgeschichte hinaus Interesse beanspruchen können. Außerdem werden die vorkommenden örtlichen Herrschaftsträger genannt, womit in vielen Fällen zugleich die einschlägigen Provenienzen Erwähnung finden; die Hauptprovenienz wird gelegentlich eigens hervorgehoben. Die einleitenden Informationen zu den einzelnen Gemeinden sind nach einem festen Gliederungsschema aufgebaut: aktuelle administraive Zugehörigkeit: Gemeinde/Landkreis, in Klammer: Information, zu welchem Bezirksamt der Ort 1898 gehörte Landesherrschaft um 1800 / Ortsherrschaft, sofern von der Landesherrschaft unterschieden (Ritterkanton bei ritterschaftlichen Orten) zugehörige Wohnplätze Umfang nach Faszikelzahl (Laufzeit) Umfang in lfd. m Inhalt: u.a. Sach-, Orts- und Personenbetreffe (in Auswahl) Herrschaftsträger Provenienz (teilweise) Die Angaben sind identisch mit: Die Bestände des Generallandesarchivs Karlsruhe. Teil 7: Spezialakten der badischen Ortschaften (229), bearbeitet von Reinhold Rupp (Veröffentlichungen der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg, Bd. 39/7). Stuttgart 1992.

Stadtarchiv Bergisch Gladbach, N 1/365 · Akt(e) · 1904 - 1926
Teil von Stadtarchiv Bergisch Gladbach (Archivtektonik)

Enthält: auch Programm einer Fest-Aufführung des Vaterländischen Frauen-Vereins zum Besten der in Südwestafrika kämpfenden deutschen Soldaten und zu anderen Vereinszwecken am Donnerstag, den 30. Novbr. 1905 im Mariensaale zu Berg.-Gladbach; Programm des Konzertes des Cäcilienchores zum Besten einer neuen Orgel für die Kirche zu Sand am Sonntag, den 2. April 1905 im Marienssaale zu Berg.-Gladbach; Programm eines Konzertes des Kölner Männer-Gesang-Vereins am Sonntag, den 16. Juli 1905 im Maria-Saale des Kasinos zu B. Gladbach

Richtfest Mwika
ALMW_II._BA_DV_IIk/668,Neg.A85 · Objekt · 1900-1914
Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

Fototyp: Foto. Format: 16,9 X 12,1. Beschreibung: im Bau befindliches Gebäude mit Steinmauern, Dachbalken bereits aufgesetzt, auf Dach Europäer und 13 afrikan. Arbeiter, auf Gerüst und einer Mauer unten weitere afrikan. Arbeiter (Tücher, europ. Kleidungsstücke, vorn vor Hecke auf Weg europ. Mann und Frau.

Leipziger Missionswerk
Preußisches Kriegsministerium (Bestand)
BArch, PH 2 · Bestand · 1867-1919
Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

Geschichte des Bestandsbildners: 1809 als oberste Zentralbehörde der Preußischen Armee geschaffen, ab 1867 auch für die Kontingente des Norddeutschen Bundes, nach 1871 auch für die Truppen im Süden Hessens und in Baden zuständig. Nachfolgebehörde 1919: Reichswehrministerium Bestandssignatur: PH 2 Bestandsbeschreibung: Das 1809 von Scharnhorst als oberste Zentralbehörde der preußischen Armee geschaffene Kriegsministerium wurde ab 1867 auch für die Kontingente des Norddeutschen Bundes, nach 1871 auch für die Truppen im Südteil Hessens und in Baden zuständig. Der preußische Kriegsminister vertrat im Reichstag die Heeresverwaltung, insbesondere in Etatfragen. Seit den achtziger Jahren für die Militärverwaltung im weiteren Sinne verantwortlich, erließ das Kriegsministerium in Zusammenarbeit mit dem Generalstab, den Waffeninspektionen und Prüfungskommissionen Anordnungen über Organisation, Ausrüstung, Bewaffnung und Unterhalt des Heeres und legte die Ausbildungsgrundsätze für Mannschaften und Unteroffiziere fest. Unter Mitwirkung des Generalstabes und der zivilen Behörden hatte der Kriegsminister jährlich den Mobilmachungsplan aufzustellen. Im Laufe des Ersten Weltkriegs trat die Bedeutung des Kriegsministeriums hinter der Führungsinstitution des Generalstabes des Feldheeres zurück. Erhebliches Gewicht gewann allerdings seit November 1916 das ihm unterstellte Kriegsamt, in dem die kriegswirtschaftlichen Abteilungen des Kriegsministeriums, vor allem die Rohstoff- und Ersatzabteilung, zusammengefasst wurden. Ihm nachgeordnet waren das Waffen- und Munitionsbeschaffungsamt (Wumba) sowie Kriegsamtsstellen in den Bezirken der (Stellvertretenden) Generalkommandos. Inhaltliche Charakterisierung: Erhalten sind Einzelstücke von Erlassen und Befehlen, vereinzelter Schriftwechsel mit anderen Militär- bzw. Kommando- oder Zivilbehörden. Außerdem sind vereinzelte Akten zur Kriegsführung (wie Truppenführung, Mobil- und Demobilmachungssachen, Waffen und Munition), zur Armeeverwaltung (Versorgungs- und Fürsorgewesen, Verpflegung und Unterkünfte), zur Kriegswirtschaft (Kriegsamt und Kriegsamtsstellen), zum Sanitätswesen sowie zum Kriegsgefangenenwesen überliefert. Darüber hinaus zu erwähnen sind Bände über politische Vereinigungen, gegen die ein Einschreiten der bewaffneten Macht erforderlich schien oder vor deren Einflüssen die Truppe abgeschirmt werden sollte. Außerdem erhalten ist ein geringer Rest von Akten der Militäruntersuchungsstelle des Ersten Weltkriegs für Verletzungen des Kriegsrechts sowie einige wenige Akten der Geheimen Kriegskanzlei. Zudem sind Amtsdruckschriften überliefert, die mit der Überführung der Akten aus dem ehemaligen Militärarchiv der DDR 1994 in das Bundesarchiv gelangt sind. Erschließungszustand: Findbuch Vorarchivische Ordnung: Die Akten des Kriegsministeriums sind zusammen mit dem Schriftgut der ehemaligen Preußischen Armee durch Kriegseinwirkung 1945 im Heeresarchiv in Potsdam bis auf wenige erhaltene Aktenreste verbrannt. 1994 kamen zu den im Militärarchiv Freiburg überlieferten Restakten noch einige Unterlagen hinzu, die sich ursprünglich im Militärarchiv der ehemaligen DDR befanden. Umfang, Erläuterung: Bestand ohne Zuwachs 30,1 lfm 801 AE Zitierweise: BArch, PH 2/...

M 178 · Akt(e) · 1903-1933
Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

Handschriftlicher Bericht über die Sächsische Missionskonferenz in Halle (Saale), 55 S., 1903; Erinnerungen an die Schlacht von Tanga, 1914; Zwei Aufsätze zu Mission in Tanga: Siegfried Delius: Saat auf Hoffnung u. Doktor Damann: Wie kann eine christliche Gemeinde an der Küste aufgebaut werden?, o.J.; Über die „Hirten, Erinnerungen an Jubiläen u. Feste, auch Foto von Missionsfrauen-Freizeit, 1930-1933; Verschiedene Zeitungsaufsätze von u. über Siegfried Delius, 1904-1929; Verschiedene Aufsätze betreffend Ostafrika u. der Mission in „Übersee- u. Kolonialzeitung, 1928-1932; Verschiedene Zeitungsaufsätze von Mitarbeitern der Bethel-Mission (u.a. Ronicke u. Mensching), 1928-1930

Bethel-Mission
Ordinationsfeier Pfingsten 1934 in Shigatini
ALMW_II._BA_A3_1163 · Objekt · 1927-1938
Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

Fotograf: Guth?. Fototyp: Foto. Format: 5,7 X 5,7. Beschreibung: Kircheninneres, Blick zum Altar, rechts Frauen, links Männer sitzend, Missionar am Altar. Verweis: Platte und Pappe 6,2 X 6,2, Nr 81 aus Negativkasten. Vgl. Postkartenkasten, Nr P7 (14,0 X 9,1) "Ordination des afrikanischen Pastors Andrea Msedschu in Schigatini (Ostafrika durch Missionssenior P. Rother)". Vgl. Album 22, Nr 63 (14,0 X 9,1, Postkarte).

Leipziger Missionswerk
OKH / Allgemeines Heeresamt (Bestand)
BArch, RH 15 · Bestand · 1928-1945
Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

Bestandsbeschreibung: Es wurde allmählich durch Zuweisungen weiterer Abteilungen und Amtsgruppen vergrößert, bei Kriegsausbruch nochmals organisatorisch und personell erweitert und schließlich dem Chef der Heeresrüstung und Befehlshaber des Ersatzheeres unterstellt. Das Heeresamt (AHA) bearbeitete die Ergänzung und Rüstung des Heeres in personeller, materieller und finanzieller Hinsicht. Das personelle Ergänzungswesen leitete es nach den Weisungen des OKW für die gesamte Wehrmacht. Im Kriege verteilte es den personellen Ersatz des Heeres auf die Ersatzeinheiten und sorgte für die Ersatzgestellung an das Feldheer. Daneben hatte das AHA die Ausbildungsvorschriften für die einzelnen Waffengattungen und für das Ersatzheer zu bearbeiten. Einen detaillierten Einblick in die Struktur des Amtes und in die Aufgabengebiete einzelner Organisationseinheiten bieten die nachfolgenden Anlagen/Links: 1. Gesamtgliederung AHA, 1939 (vgl. RHD 18/35 und 36) 2. Gesamtgliederung AHA, 1940 (aus RH 15/92) 2.1. Gliederung des Stabes 2.2. Arbeitsgebiete des Stabes 2.3. Gliederung der Amtsgruppe Ersatz- und Heerwesen 2.4. Arbeitsgebiete der Amtsgruppe Ersatz- und Heerwesen 2.5. Gliederung und Arbeitsgebiete der Infanterie-Abteilung (In 2) 2.6. Gliederung und Arbeitsgebiete der Abteilung Reit- und Fahrwesen (In 3) 2.7. Gliederung und Arbeitsgebiete der Artillerie-Abteilung (In 4) 2.8. Gliederung und Arbeitsgebiete der Pionier-Abteilung (In 5) 2.9. Gliederung der Amtsgruppe K [Abt. Schnelle Truppen (In 6), Abt. Fahrtruppen (In 8), Abt Motorisierung (M)] 2.10. Arbeitsgebiete der Amtsgruppe K [Abt. Schnelle Truppen (In 6), Abt. Fahrtruppen (In 8), Abt. Motorisierung (M)] 2.11. Gliederung und Arbeitsgebiete der Nachrichtentruppen-Abteilung (In 7) 2.12. Gliederung und Arbeitsgebiete der Abteilung Nebeltruppen und Gasabwehr (In 9) 2.13. Gliederung und Arbeitsgebiete der Eisenbahnpionier-Abteilung (In 10) 2.14. Gliederung und Arbeitsgebiete der Heerssanitätsinspektion (S In) 2.15. Gliederung und Arbeitsgebiete der Veterinärinspektion (V In) 2.16. Gliederung und Arbeitsgebiete der Feldzeuginspektion (Fz In) 2.17. Gliederung und Arbeitsgebiete der Truppeningenieurinspektion (In T) 2.18. Gliederung und Arbeitsgebiete der Inspektion der Festungen (In Fest) 2.19. Gliederung und Arbeitsgebiete der Heeresbekleidungsabteilung (Abt. Bkl) 2.20. Gliederung und Arbeitsgebiete der Heeresrechtsabteilung (HR) 3. Gesamtgliederung AHA, Oktober 1944 (aus RH 15/199) Vorprovenienz: Im Jahre 1927 wurde der Chef des Stabes des Heeresamtes in Chef des Wehramtes umbenannt. Aus seiner Behörde ging Anfang Februar 1934 das Allgemeine Heeresamt (AHA) hervor. Inhaltliche Charakterisierung: Das Schriftgut (450 Bde.) ist in folgenden Dienststellen des unter dem Befehlshaber des Ersatzheeres bis zum 20. Juli 1944 von General Friedrich Olbricht geleiteten Amtes entstanden bzw. dort abgelegt worden: Gruppe I a (40 AE): Mobilmachungspläne und -anordnungen (ab 1936); Akten über Aufstellung, Umgliederung und Auflösung von Dienststellen, Kommandobehörden und Verbänden (Heeresaufbau und Durchführungsbestimmungen von 1935-1939, Demobilisierungsmaßnahmen 1940); personelle und materielle Ausstattung des Heeres sowie Ersatzzuführung Feldheer (1939-1945); Erfahrungsberichte mit Angaben zur Organisation, Gliederung, Einsatz und Ausstattung und Ausrüstung einzelner Waffengattungen und der Waffenkommissionen (13 Bde., 1940-1941). Gruppe I b: Rüstungsmaßnahmen, Bedarfsberechnungen sowie Zuweisung von Rohstoffen, Eisen und Stahl (1936-1940, 6 Bde.); Waffen, Munition, Gerät und Ausrüstung sowie Fertigungsplanung für das Heer (1935-1942, 9 Bde.). Gruppe I c: Neuaufstellung, Umgliederung, Auflösung von Dienststellen, Verbänden und Einheiten (1944-1945, 8 Bde.); Stammtafeln verschiedener Dienststellen (1941-1944, 12 Bde.) Gruppe I d/ II a (30 AE): allgemeine und konkrete Personal- (teilw. auch Organisations- und Unterbringungs-) Angelegenheiten (z.B. Stellenbesetzungen des AHA, Personalverminderung 1944/1945); Unterlagen zur Disziplin und Ordnung; Verleihung von Kriegsauszeichnungen. Zentralabteilung (65 AE): Haushaltsunterlagen (Heereshaushalte und langfristige Haushaltsprogramme von 1930-1936); Reichsverteidigungsrat (1934-1936); Angaben zum Aufbau, zur Finanzierung, Ausrüstung und Ausbildung des Reichsheers (einschl. Überführung der Landespolizei ins Reichsheer). Amtsgruppe Ersatz- und Heerwesen (150 AE): Abteilung Ersatzwesen: Sammlung von Erlassen über Erfassung, Musterung und Annahme von Wehrpflichtigen und Freiwilligen (21 Bde., 1935-1945) und spezielle Unterlagen über Wehrpflicht ausländischer Minderheiten und in Österreich und anderen eingegliederten Gebieten; Akten zur Organisation und Tätigkeit der Wehrersatzdienststellen; Organisation, Ausbildung sowie materielle Ausstattung einzelner Waffengattungen (1928-1938); Auflösung von Einheiten nach den Kapitulationen in Stalingrad und Tunis. Abteilung Heerwesen: Dokumente zur Organisation und Geschäftsverteilung zentraler Dienststellen der Wehrmacht und des Heeres, zu Allgemeinen Heeresangelegenheiten, Kompetenzfragen, zum Aufbau und zur Mobilmachung, zum Zustand und der personellen Lage der Truppe; Sammlung von Dienstanweisungen und Merkblättern in Mobilmachungsangelegenheiten (39 Bde.,1938-1943); Angaben zum Dienstrecht, zur Dienstzeit, Besoldung und Versorgung von Soldaten und Wehrmachtbeamten, ferner einige Akten zu außenpolitische Angelegenheiten, zum Anschluss Österreichs, zur Besetzung und Angliederung des sudetendeutschen Gebietes sowie des Protektorats Böhmen und Mähren. Amtsgruppe Seelsorge (ca. 15 Bde., 1930-1945) Akten zur Organisation in den Wehrkreisen, Einstellung, Verwendung, Ausrüstung und Besoldung haupt- und nebenamtlicher Standortpfarrer; allgemeine Richtlinien und Durchführung der Militärseelsorge sowie auch Lage der Kirche und zum Verhältnis zu Staat und NSDAP. Abwicklungsstäbe (110 Bde.): Unterlagen über die Abwicklung von Angelegenheiten zerschlagener Kommandobehörden (u. a. 6. Armee in Stalingrad, der Heeresgruppen Mitte, Nord- und Südukraine und des Oberbefehlshabers West) sowie Gefechts- und Erlebnisberichte unterstellten Verbände, ferner Erlebnisberichte von Rückkehrern, Erhebungen über Kriegsgefangene und Vermisste, nachträgliche Beförderungen und Auszeichnungen (mit Einzelfällen). Als Ersatzüberlieferung ist u.a. auch das Wehrkreiskommando VII (RH 53-7) anzusehen. Die Unterlagen des AHA dokumentieren auch die Tätigkeiten der beiden letzten Chef des Stabes, Oberstleutnant i. G. Claus Schenk Graf von Stauffenberg und Oberst i. G. Albrecht Ritter Mertz von Quirnheim, die maßgeblich am Attentatsversuch auf Hitler am 20. Juli 1944 beteiligt waren und nach dem Scheitern des Anschlags im Dienstsitz des AHA, im Bendlerblock in Berlin, erschossen wurden. Die Tätigkeit des Amtes ist außerdem durch die umfangreichen Serien der von dort herausgegebenen Heeresdruckvorschriften (H.Dv.), Merkblätter, Friedens- und Kriegsstärke- und -ausrüstungsnachweisungen, das "Jahrbuch des deutschen Heeres" (1936-1942), die "Zeitschrift für die Heeresverwaltung" (1936-1944) und das "Heerestechnische Verordnungsblatt" (ab 1943) dokumentiert. Erschließungszustand: Online-Findbuch Umfang, Erläuterung: 462 AE Zitierweise: BArch, RH 15/...

ohne Titel, Tanzende Chaggakrieger
ALMW_II._BA_DV_IXd/261 · Objekt · 1901-1910
Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

Fototyp: Foto. Format: 11,1 X 8,3. Beschreibung: Reihe von > 10 Männern, mit gemusterten Tüchern und Kragen aus Geierfedern, Schilde, Speere, Fußschmuck mit Tierhaar. Bemerkung: Oberfläche stark beschädigt.

Leipziger Missionswerk
ohne Titel, Menschenmenge
ALMW_II._BA_A4_637 · Objekt · 1900-1914
Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

Fototyp: Foto. Format: 9,0 X 7,0. Beschreibung: Gruppe afrik. Kinder m. Standarten, Fahne, re. 2 afrik. Männer m. Kanzu, li. 2 afrik. Frauen, 2 europ. Frauen m. 4 Kindern.

Leipziger Missionswerk
Nachrichten aus Mamba
ALMW_II._MB_1898_18 · Akt(e) · 1898
Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

Autor: Nach dem Tagebuch des Miss. Althaus. Umfang: S. 219-223. Enthält u. a.: - "1. Allerlei Arbeit." (SW: Bautätigkeit; Lehmhaus; neue Ausrüstungsgegenstände; Hilfe durch die Häuptlinge von Mwika und Msae; Arbeitskräfte; Anlegung eines Weges von Moshi nach Taweta) - "2. Streitigkeiten der Eingeborenen." (SW: Streit wegen einer Frau; Gerichtsverhandlung; Missionar greift ein) - "3. Hoher Besuch." (SW: Besuch des Gouverneurs General-Major Liebert) - "4. Erste Heidentaufe in Mamba." (SW: Taufe mit viel Gesang und anschließendem Fest)

Leipziger Missionswerk
Nachfeier beim Erntefest in Mwika
ALMW_II._BA_DV_Id/597 · Objekt · 1911-1913
Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

Fototyp: Foto. Format: 16,7 X 11,6. Beschreibung: Menschenmenge unter Baum, Männer und Frauen (Kanzu/ europäisch gekleidet), Kinder (mit Tücher), afrikanischer Prediger an Kanzel. Bemerkung: Auf. 490, Miss. Bl. 1913, Nr 4 (Veröff.), verblasst und retuschiert.

Leipziger Missionswerk
Moschi. Volksfest 1912
ALMW_II._BA_A19_205 · Objekt · 1912
Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

Fototyp: Foto. Format: 13,9 X 8,9. Beschreibung: hoher Altar(?) mit Palmblättern, davor/ daneben große Menschenmenge (sitzend/ stehend; europäische/ islamisch geprägte Kleidung, Regenschirme, Hüte, Kappen, Stöcke), rechts neben Altar Gruppe Missionare (weit entfernt, nicht identifizierbar).

Leipziger Missionswerk
Militärhistorische Bildsammlung (Bestand)
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, M 703 · Sammlung · 1806-1948
Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

Vorwort: Die Herkunft der im hier erschlossenen Bestand zusammengetragenen Bilder ist im Einzelnen nur in wenigen Fällen dokumentiert. Eindeutige Anhaltspunkte geben dabei nur die unmittelbar auf den Abbildungen (bzw. auf ihrer Rückseite) gegebenen Informationen. Die Erhaltung der Unterlagen und das Zusammentragen als solches basiert allgemein auf der Anordnung über die Errichtung eines Kriegsarchivs. Hier war u.a. geregelt, dass (außer den zu archivierenden Akten des Kriegsministeriums und den Offiziersstammlisten) Schriftgut bzw. auch andere Dokumente von dauerndem militärischem oder kriegsgeschichtlichem Wert von Behörden, Truppenteilen und Privatpersonen übernommen werden sollten. Um Privatpersonen die Entscheidung zu erleichtern wurde ausdrücklich die Möglichkeit vorgesehen; Abgaben auch mit Auflagen . versehen zu können wie Eigentumsvorbehalten, Nutzungsbeschränkungen etc.. (1) Ebenso sollten zur Ergänzung eigene Erhebungen zur Geschichte der württembergischen Militärgeschichte durchgeführt werden. Mit diesen Regelungen waren zwar nicht die Daten über den Ursprung der Unterlagen gesichert, auch nicht irgendeine Formierung eines einzelnen Bestands, wohl aber die von den Mitarbeitern des neuen Heeresarchivs zusammenzutragenden Stücke selbst. Allgemein kann davon ausgegangen werden, dass gerade im militärischen Ausbildungsbereich nicht nur Karten, sondern auch Anschauungsmaterialien aller Art eine große Rolle spielten. (2) Belegt ist beispielsweise, dass auf Divisionsebene in großem Umfang Bildmaterial vorhanden gewesen ist. Leider jedoch ist nicht belegt, von welcher der einzelnen Formationen und wie viele solcher Unterlagen insgesamt in den hier vorliegenden Bestand eingegangen sind. Ebenso wenig ist zu erkennen, welche Materialien verloren gegangen sind. Entsprechende Nachweise wurden nicht ermittelt. Fest steht nur, dass der Bestand eigens als Sammlung formiert werden musste und in der jetzt vorliegenden Form erstmals im Heeresarchiv (3) zusammengefasst worden war. Dabei spielte eine große Rolle, dass der seit 1935 amtierende Archivleiter, Dr. rer. pol. Hermann Pantlen, Major a.D. (22. 10. 1887 - 10. 04. 1968) besonderen Wert legte auf die Aufarbeitung und Erweiterung von Sammlungsbeständen. Ein Maßnahme, die nach der Umschichtung von Zuständigkeiten und nach umfangreichen Abgaben von Beständen auch dazu dienen sollte, die entstandenen Lücken ein wenig zu schließen. (4) Für diese Aufgabe wurde der zuvor im Bibliotheksbereich und mit der Handhabung privater Bildsammlungen erfahrene Helmut Steinhart gegen Bedenken der NSDAP (5) neu eingestellt. Er entwickelte die Aufgliederung in die verschiedenen Reihen, deren Signatursystematik (Bestand - Reihe - Nummer) bei den verschiedenen späteren Neubearbeitungen beibehalten wurde. Auf diese Weise bleibt über alle redaktionellen und Erweiterungsarbeiten am Bestand M 703 das Wiederauffinden der relativ häufig zitierten einzelnen Vorlagen ohne Schwierigkeiten jederzeit ohne Umwege möglich. 1970 hatte Karl Hofer den Bestand nach verschiedenen umzugsbedingten Änderungen nach diesem System wieder aufgestellt, wies allerdings auch auf eine dringend erforderliche Neubearbeitung hin, die ihm damals nicht ermöglicht wurde . Erst unter Bernhard Theil, der v.a im Rahmen der Ausbildung von Archivaren den Bereich von Bildersammlungen in die aktuelle Arbeit mit einbezog, wurde diese Arbeit weitergeführt. Zwischen 1986 und 1994 entstanden so neue Titelaufnahmen auf Karteikarten, gegliedert nach den Vorgaben der Steinhart’schen Reihen und Nummernsystematik. Beteiligt waren Archivreferendare und Anwärter die ihre Ausbildungszeit zwischen 1986 und 1994 am Hauptstaatsarchiv absolvierten. Um nur einige Namen zu erwähnen seien hier die Namen Ehrmann, Kresin, Schad, Zaschka genannt, deren grundsätzliche Überlegungen zu Verzeichnungsmethoden und Gliederungsmöglichkeiten in den Verzeichnungsakten dokumentiert sind. (6) Nicht unerwähnt bleiben darf auch die geduld ige Begleitung der Auszubildenden durch Herrn Merk, der dem Militärarchiv während dieses Zeitraums zeitweise zugeteilt war. Es folgten erste Titelaufnahmen in einem aus dem damaligen Midosa/Midetit Programm abgeleiteten System. Die Schwächen dieser in sehr engen Vorgaben fixierten Datenbank waren jedoch evident. Die Einpassung der teilweise doch recht umfangreichen Textteile in die vorgegebene Erfassungsmaske war gar nicht möglich und selbst bei Abkürzungen im Anzeigenstil konnten auch minimale Grunderfordernisse nicht berücksichtigt werden. Der zunächst mit der Auflösung der Außenstelle Gutenbergstrasse und der Integration der vorher eigenen Organisationseinheit in die Abteilung 1 des Hauptstaatsarchiv betraute Referent nahm die Erfassung der Titelaufnahmen baldmöglichst erneut in Angriff. Veranlasst durch den häufigen Zugriff auf diese Unterlagen zog er es allerdings vor, die Titelaufnahmen anhand eines hinreichend leistungsfähigen Datenbanksystems zu erfassen. Er setzte das Vorhaben deshalb fort mit einer dafür von ihm eingerichteten marktüblichen Datenbank. Unter Berücksichtigung der vorhandenen Hardware-Kapazitäten und der speziellen Erfordernisse des Bestands strukturierte er die Erfassung neu, so dass v.a. keine EDV-bedingten Hindernisse oder Beschränkungen der Eingabemöglichkeiten mehr gegeben waren. Zugleich wurde damit die größtmögliche Erfassungsgeschwindigkeit erzielt. Mit der eigentlichen Eingabe wurde schließlich der Archivangestellte Gerd Mantel beauftragt. Wie Steinhart 1938 war auch Gerd Mantel aufgrund seiner zuvor erworbenen Fähigkeiten und seiner Interessen dafür besonders geeignet und kümmerte sich insbesondere um die Exaktheit von Detailbeschreibungen und um konservatorische Notwendigkeiten. Vor Eingabe der einzelnen Karteikarten wurden deshalb die einzelnen Stücke nochmals einer Prüfung unterzogen, der Erhaltungszustand eigens in einem geeigneten Rubrik erfasst, wobei für über ein Drittel der Bilder Schäden konstatiert werden mussten (8) . Die Vorteile der bestandsspezifischen Erfassung, die eine eigene Struktur ergeben hatte, hinderten auch nicht daran, die ursprünglich nicht nach den Vorgaben der derzeitigen Midosa-Version erstellte Datenbank in eine Form zu bringen, die dem auf Midosa - Strukturen basierenden Internet-Präsentationssystem der Landesarchivdirektion entspricht. Dazu waren außer der Anpassung der Gliederung auch Spalten bzw. Datenfelder zusammenzuführen und die Konvertierung in das entsprechende Datenbankformat erforderlich; eine Arbeit die von Herrn Obst, gleichzeitig zuständig für die Übergabe internetfähiger Datenbanken, (PHP, MySQL) mit großer Sorgfalt erledigt wurde. Der Bestand umfasst in der nunmehr vorliegenden Form 2470 Verzeichnungseinheiten und ist gelagert bzw. großenteils auch neu verpackt in insgesamt 23 Schubladen moderner archivüblicher Kartenschränke. Die diesem Findmittel zugrundeliegende Datenbank wird durch neu hinzukommende Einzelstücke ergänzt bzw. aktualisiert werden. Endredaktion, Index und Gliederung in möglichst nicht allzu große einzelne Gliederungspunkte besorgte der Unterzeichner. Dr. Franz Moegle-Hofacker Anmerkungen: (1) Vgl. Anordnung Kriegsminister von Marchtalers vom 03. Jan. 1907. bzw. Vorwort zu Repertorium M 1/11, Kriegsarchiv (2) Vgl. beispielsweise die Bestände M 700/1 ff, Negative und Diapositive, die für Schulzwecke entstanden waren. (3) Vgl. Vorwort zu Repertorium M 400/ 1, Heeresarchiv Stuttgart (4) Vgl. Vorwort zu Repertorium M 400/1, Seite XIII. (5) Vgl. Personalakte Helmut Steinhart, M 400/1, Bü 56. (6) Vgl. Aktenvermerk vom 20. 08. 1970 in Akten zur Verzeichnung M 703. (7) Akten zur Verzeichnung M 703 (8) vgl. Schadensmeldungen für Restaurierung von Beständen vom Juli 2002

Märkische Missionsgesellschaft
RMG 134 · Akt(e) · 1837-1874
Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

Schriftwechsel m. d. Rhein. Mission u. d. angeschlossenen Hilfsges., 1837-1874; Protokoll d. Generalversammlung 1845, m. Statuten; Protokolle d. Generalversammlungen, 1857-1871; Rundschreiben 1858 + 1866; Geschichtliche Entwicklung d. Märkischen Missions-Ges., von Geh.-Rat von Rappard, 1845; Statuten d. Märkischen Missions-Ges., 1860, Dr.; Statuten d. Rhein.Missions-Ges., 1829 + 1873; Rhein. Missionsges. im Juni 1869, Eine Denkschr. mit allerlei Betrachtungen über allgemeine Missionsfragen, Dr.; Rhein. Missionsges. im März 1873, Dr.; Liedersammlung für Missionsstunden u. Feste, o.J., Dr.

Rheinische Missionsgesellschaft
Madschame, Festgruppe
ALMW_II._BA_A4_648 · Objekt · ohne Datum
Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

Fototyp: Foto. Format: 9,0 X 7,5. Beschreibung: (im Zusammenhang m. Alb. 4, Nr. 619, 622, 627,634-637, 640, 647), Menschengruppe m. Fahne auf Wiese, i. Hintergrund m. Dach aus Pfl.Fasern gedeckte rechteck. Häuser. Verweis: Vgl. Album 17, Nr 8 (11,4 X 8,4).

Leipziger Missionswerk
Lieder in Duala:
N.151-19 · Akt(e)
Teil von Zentrales Archiv der Pallottinerprovinz

Marianische Psalmen und Antiphone, Litaneien; [Druck nicht ermittelt]; 1914; Enthält:; Drei handschriftliche Hefte; N.151-20; Gebetsbücher in Duala; 1903 - 1913; Dabei:; 4. Catéchisme des vérités nécessaires, traduction du R. P. Lagarrrique, Mission; catholique de Ste. Marie, 1907 (Druck); Enthält:; 1. Gebetsheft in Steindruck, incipit: "O Dina la Tetê, na la Muna, na la; Mudi-Musangi, Amen", 1903; 2. Gebetsheft in Steindruck, incipit: "Makanê o ponda Messa ma bos[angi]", o.J.; 3. Texte zum Fest der unbefleckten Empfängnis am 8. Dezember, o.J.,; handschriftlich, geheftet, mit gedruckten Textbeilagen aus Halbing; Makane ma; mot ’a Cristuns, 1913

Halbing, August
Königlich Preußische Landesaufnahme (Bestand)
BArch, PH 34 · Bestand · 1875-1914
Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

Geschichte des Bestandsbildners: Unter Landesaufnahme ist die planmäßige Vermessung und kartographische Aufnahme eines Landes nach Lage und Höhe zu verstehen. Sie umfaßt die Erstellung eines Lagefestpunktfeldes mittels Triangulation oder Trilateration, die Erstellung eines Höhenfestpunktfeldes mittels Nivellement und trigonometrische Höhenmessung, die topographische Geländeaufnahme und schließlich die Darstellung der Ergebnisse in Kartenwerken verschiedener Maßstäbe. Derartige Bestrebungen gingen üblicherweise von der jeweiligen Regierung aus und dienten Zwecken der zivilen Verwaltung, aber auch des Militärs. In Preußen erfolgten erste Landesaufnahmen bereits unter König Friedrich II. (ab 1767, "Kabinettskarte"; 1:50.000), fortgesetzt ab 1816 durch den Großen Generalstab. Die hierbei entstandenen Karten (1:25.000 und 1:20.000) wurden Grundlage der damaligen militärischen Operationskarten ("Generalstabskarten"; 1:80.000 und 1:100.000). Diese wurden zwischen 1830 und 1865 mit aktueller Vermessungstechnik überarbeitet (Preußische Uraufnahme; 1:25.000) und ab 1868 auch veröffentlicht. Sowohl bedingt durch technische Fortschritte in der Vermessungstechnik und in der Kartendarstellung als auch aufgrund höherer Ansprüche, auch von ziviler Seite wurde eine Neufassung nötig (Preußische Neuaufnahme). Zu diesem Zweck wurde am 1. Januar 1875 im Großen Generalstab die Stelle des "Chefs der Landesaufnahme", dem die Königlich Preußische Landesaufnahme als Behörde unterstand, neu eingerichtet. Die Grundlagen der Arbeit der Landesaufnahme legte das 1870 eingerichtete Zentraldirektorium der Vermessungen im Preußischen Staate fest. Zu den Aufgaben der Landesaufnahme zählten einerseits die Vermessung selbst (mit Festlegung trigonometrischer Punkte und Nivellementspunkte) und andererseits die Darstellung der Ergebnisse in verschiedenen Kartenwerken. Die rein militärischen Bedürfnisse wurden dabei weit überschritten, der Personal- und damit Finanzbedarf war erheblich. Noch 1875 versuchte der Chef des Großen Generalstabes daher, die Aufgaben der Preußischen Landesaufnahme an die zivile Seite abzugeben. Dieser Versuch blieb ebenso erfolglos wie ein entsprechender Vorstoß des Chefs der Landesaufnahme selbst im Jahr 1912. Mit Kriegsbeginn 1914 wurde die Landesaufnahme als Einrichtung aufgelöst, es verblieb lediglich die Kartographische Abteilung im Großen Generalstab. Der langandauernde Krieg erneuerte das Bedürfnis an einer derartigen Einrichtung insbesondere für das Kriegsvermessungswesen, sodaß sie am 29. April 1917 wieder errichtet wurde. Aus ihr entstand schließlich am 1. Oktober 1919 eine in der Zuständigkeit des Reichsministeriums des Innern angesiedelte Reichsbehörde, die am 11. Juli 1921 umbenannt wurde in "Reichsamt für Landesaufnahme". Die von der Königlich Preußischen Landesaufnahme durchgeführte neue Landesaufnahme Preußens und zusätzlich der kleineren selbständigen Staaten des Deutschen Reiches umfaßte schließlich 3307 Karten (sog. Meßtischblätter) im Maßstab 1:25.000. Die einzelnen Karten umfassen jeweils sechs Bogenminuten in der Breite und zehn Bogenminuten in der Länge. Die geographische Länge nahm dabei bis 1924 als Nullmeridian den sog. Ferro-Meridian (El Hierro, die westlichste Insel der Kanaren), erst ab 1924 fand der Greenwich-Meridian Anwendung (Differenz 17°40’). Die Meßtischblätter wurden zeilenweise von West nach Ost durchnumeriert. Ab 1937 wurde ein vierstelliges Zeilen/Spalten-Nummernraster verwendet. Das Verfahren der preußischen Landesaufnahme ab 1875 wurde gemäß Vereinbarung zwischen Preußen, Bayern, Sachsen und Württemberg vom 4. März 1878 Grundlage der 1909 fertiggestellten "Karte des Deutschen Reiches" (675 Blatt à 30 Bogenminuten Breite und 15 Bogenminuten Länge; 1:100.000). Gliederung: Chef der Landesaufnahme (ab 1. April 1894 Oberquartiermeister und Chef der Landesaufnahme; Rang Generalleutnant) - Trigonometrische Abteilung (Geodäsie) - Topographische Abteilung (Herstellung der Meßtischblätter) - Kartographische Abteilung (Bearbeitung der Generalstabskarten) mit Druckerei und photographischer Anstalt - Plankammer Personalumfang: 235 (davon 18 Offiziere), dazu 23 kommandierte Offiziere In der Folgezeit erfuhr die Landesaufnahme Erweiterungen und es kamen hinzu: eine Ökonomiekommission (1878), eine Photogrammetrische Abteilung (1914), eine Kolonialsektion und eine Sektion für artilleristisches Planmaterial. Personalstand am 1. April 1914: 547 Personen Stammpersonal (davon 31 Offiziere), dazu 364 kommandierte Soldaten (davon 51 Offiziere). Gliederung der am 29. April 1917 neuerrichteten Landesaufnahme: Chef der Landeaufnahme Chef des Stabes mit Stab - Trigonometrische Abteilung - Topographische Abteilung - Photogrammetrische Abteilung - Kartographische Abteilung - Geologische Abteilung - Wissenschaftliche Rechenstelle - Sektion für artilleristisches Planmaterial - Plankammer - angegliedert: Büro des Zentraldirektoriums der Vermessungen Die Geologische Abteilung wurde 1919 bei Übernahme der Landesaufnahme in die Zuständigkeit des Reichsministeriums des Innern aufgelöst, die Wissenschaftliche Rechenstelle wurde von der Heeresleitung übernommen. Bearbeitungshinweis: Der Bestand wurde im Februar/März durch Herrn Schütze im Rahmen eines Praktikums erschlossen. Insgesamt 19 Akten waren schimmelbefallen und mußten vor der inhaltlichen Erschließung in die Restaurierung gegeben werden. Nach Abschluß dieser Maßnahmen werden diese Akten nacherschlossen. Bestandsbeschreibung: Der Bestand umfaßt die Unterlagen der Königlich Preußischen Landesaufnahme. Inhaltliche Charakterisierung: Der Bestand enthält hauptsächlich Unterlagen der Topographischen Abteilung und hierin unter anderem Jahresberichte über die unternommenen Vermessungsreisen in Deutschland, aber auch in den deutschen Kolonien. Hinzu kommen einige Akten zu Personalangelegenheiten. Vorarchivische Ordnung: Die Masse der Unterlagen der Königlich Preußischen Landesaufnahme scheint kriegsbedingt verloren zu sein. Einige wenige Unterlagen der 1917 neu errichteten Landesaufnahme befanden sich im Militärarchiv der DDR und wurden 1995 in den Bestand PH 3 Großer Generalstab der Preußischen Armee aufgenommen. Im Jahr 2007 wurden etwa 4 lfm Unterlagen der ersten, 1914 aufgelösten, Landesaufnahme vom Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz an das Militärarchiv abgegeben und in den neu gebildeten Bestand PH 34 aufgenommen. Zitierweise: BArch, PH 34/...