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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 70 f Bü 603 · Akt(e) · 1896-1918
Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

Enthält: Lotterien zugunsten der II. Internationalen Gemäldeausstellung, Stuttgart; Koloniallotterie; Münsterbau Ulm; Münsterbau Freiburg; Graf Zeppelin; Pensionsanstalt für deutsche bildende Künstler in Weimar; Wiederherstellung der Marienkirche in Reutlingen; Münsterbau Überlingen; Große Kunstausstellung Stuttgart; Wiederherstellung der Alexanderkirche in Marbach; Lindenmuseum in Stuttgart; Kursaal in Bad Mergentheim; Rotes Kreuz in Stuttgart; Badisches Rotes Kreuz; Verband der Gewerbevereine in Stuttgart; Stuttgarter Säuglingsheim; Württembergische Invaliden

Zeppelin-Spende
BArch, R 8023/1034 · Akt(e) · Aug. - Dez. 1908
Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

Enthält auch: Expeditionsberichte und Tagebuchaufzeichnungen über die Afrikaforschung des Baron Ludwig Fischer von Nagy-Szalatnya, des Leutnant Meyer, des Kapitäns Spring und des Dr. Baumann

Deutsche Kolonialgesellschaft
Zeitungsausschnitte 1933
Akt(e) · 1933
Teil von Archiv der Luftschiffbau Zeppelin GmbH

Enthält: - Wreckage from the Akron Disaster, In: Unbekannt, 1933 (mit Foto) [Kopie]; - A.P. Cameramen Follow in Wake of Disaser to the A [?], In: Unbekannt, 1933 (mit Fotos) [Kopie]; -Zum 25 jährigen Jubiläum des Luftschiffbau "Zeppelin", Heilbronner Tagblatt 20.3.1933; - Die Sturmfahrt der Akron [USS Akron (ZRS-4), Absturz], Kölnische Illustrierte Zeitung 04.1933; - 73 Probably Dead as Akron Crashes During Ocean Storm Off N.J. Coast, In: Reading P.A., 04.04.1933 (mit Fotos) [Kopie]; - Ships and Planes Search Atlantic Waters for Bodies of Akron Victims. Blimp Crases Searching for Akron; 2 Killed, In: Reading P.A., 05.04.1933 (mit Fotos) [Kopie]; - Camera portrays grim recordof Ligther-Than-Air-Craft, In: Chambersburg Public Opinion, 11.04.1933 (mit Fotos) [Kopie]; -Deutsches Leid - Deutsches Opfer! Vor 25 Jahren: Zeppelin-Katatrophe be iEchterdingen [LZ 4], Neckar Zeitung 3.8.1933; - Die Vernichtung des Z IX inDüsseldorf, Gedenkblatt zum Oktober 1914. (handschirftlich vermerkt: Selbst erlebt! Jelissen.) General-Anzeiger / Rote Erde 12.10.1933; - Im Luftschiff nach Deutsch-Ost-Afrika. Zur Erinnerung an die Fahrt des L 59 [LZ 104] im November 1917, Bergischer Beobachter 25.11.1933

Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 74 · Bestand · (1897 -) 1811 - 1930
Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
  1. Geschichte der württembergischen Gesandtschaft in Berlin: In Berlin gab es seit dem 18. Jh. eine württembergische Gesandtschaft, die bis 1933 bestand. Sie war bis 1870/71 für die Beziehungen Württembergs zum Königreich Preußen, danach auch zum Deutschen Reich zuständig. Die württembergische Gesandten in Berlin waren u. a.: Johannes Nathanael Freiherr von Schunck um 1720 Friedrich Graf von Seckendorf um 1730 - 1733 Johann Eberhard Georgii 1741 - 1744 Christoph Dietrich von Keller 1744 - 1749 Gottfried von Hochstetter um 1751 - 1757 Tobias Faudel (Resident) um 1793/94 Reckert (Resident) um 1795 Christoph von Seckendorf um 1799 Ferdinand Friedrich Freiherr von Nicolai um 1800/01 August Friedrich Batz 1801 - 1803 Gustav Heinrich Freiherr von Mylius 1803 - Oktober 1806 Hermann Freiherr von Wimpffen Juli 1807- ? Carl Philipp von Kaufmann, Legationsrat Januar 1811 - Februar 1813 Friedrich Wilhelm Carl Freiherr von Scheeler Juli 1814 - Mai 1815 Franz Joseph Freiherr von Linden, Legationssekretär Mai - November 1815 August von Neuffer Dezember 1815 - Mai 1816 Franz Joseph Freiherr von Linden, Legationssekretär Mai - Juli 1816 Gottfried Jonathan von Harttmann, Legationssekretär Oktober 1816 - Januar 1817 Friedrich Freiherr von Phull, Generalleutnant Januar 1817 - 1820 Ulrich Leberecht Graf von Mandelsloh (interimistisch) Juli - September 1820 Karl Friedrich Wagner, Legationsrat 1821, 1823 - 1824 Georg Ernst Levin Graf von Wintzingerode 1820 - 1825 Friedrich Wilhelm Graf von Bismark 1825 - 1844 August von Blomberg, Legationsrat 1826 - 1829 Franz à Paula Freiherr von Linden, Legationsrat 1830 - 1844 Julius Freiherr von Maucler 1844 - 1845 Ludwig von Reinhardt 1846 - 1850 Carl Eugen Freiherr von Hügel 1850 - 1852 Franz à Paula Freiherr von Linden 1852 - 1866 Friedrich Heinrich Karl Freiherr Hugo von Spitzemberg 1866 - 1880 Fidel von Baur-Breitenfeld 1881 - 1886 Ferdinand Graf von Zeppelin 1887 - 1889 Rudolf Friedrich Karl von Moser 1890 - 1893 Theodor Axel Freiherr von Varnbüler 1894 - 1918 Karl Hildenbrand 1918 - 1924 Otto Bosler 1924 - 1933 (1934) : Seit der Reichsgründung 1871 fungierten die württembergischen Gesandten in Berlin gleichzeitig auch als Bevollmächtigte zum Bundesrat. Seit Ende des 19. Jahrhunderts befand sich die Gesandtschaft in der Voßstraße 10. Das Gesandtschaftsgebäude wurde von Regierungsrat Georg Wilhelm von Mörner errichtet. Nach dem Ende der Gesandtschaft 1933 wurde das Gebäude im Jahre 1937 vom Reich aufgekauft und ein Jahr später abgerissen, da an dieser Stelle die neue Reichskanzlei geplant war. Die ministeriale Gegenüberlieferung zu Bestand E 74 bis zum Ende der Monarchie in Deutschland im Jahre 1918 befindet sich in Bestand E 50/03, weitere Unterlagen betr. die württembergische Gesandtschaft in Berlin für die Zeit vor 1806 in den Beständen A 16 a, A 74 c und die Zeit nach 1918 in den Beständen des württembergischen Staatsministeriums (E 130 a-c). 2. Bestandsgeschichte und Bearbeiterbericht: Die Unterlagen des vorliegenden Bestandes wurden im Jahre 1932 an das damalige württembergische Staatsarchiv Stuttgart abgegeben. Eine weitere, 1937 eingekommene Ablieferung ist während des Zweiten Weltkriegs verbrannt. Als Findmittel diente bislang nur ein sehr knapp gehaltenes, maschinenschriftliches Ablieferungsverzeichnis aus dem Jahre 1932. Der weitaus größte Teil der Unterlagen beinhaltet föderale Angelegenheiten des Deutschen Reiches, an welchen der württembergische Gesandte als Bundesratsbevollmächtigter beteiligt war. Hervorzuheben sind insbesondere Unterlagen zur Regelung der Steuergesetzgebung zwischen dem Deutschen Reich und den Bundesstaaten, zur Kriegswirtschaft während des Ersten Weltkriegs, aber auch zur wirtschaftlichen Versorgung in der Nachkriegszeit. Insbesondere auf dem Gebiet der Nahrungsmittelversorgung findet sich eine Ersatzüberlieferung für die im Zweiten Weltkrieg vernichteten Unterlagen des württembergischen Ernährungsministeriums. Viele der neueren Unterlagen enthalten in großem Umfang Reichstags- und Bundesratsdrucksachen, sind jedoch auf Grund des Schriftverkehrs mit württembergischen Behörden dennoch nicht als Doppelüberlieferung zu den im Bundesarchiv verwahrten Akten der Institutionen des Deutschen Reiches zu betrachten. Die Unterlagen wurden in den Jahren 2008 - 2009 von den Archivreferendaren René Hanke, Mathias Kunz und Andreas Neuburger, den ArchivinspektoranwärterInnen Wolfram Berner, Sylvia Güntheroth, Antje Hauschild und Stephanie Kurrle sowie den Praktikanten Christa Ackermann und Fabian Fechner unter Anleitung des Unterzeichneten, einige Teile auch von diesem selbst erschlossen. Die anschließende archivgerechte Verpackung der Unterlagen besorgte Rudolf Bezold. Der Gesamtumfang des Bestandes umfasst 40 Bände und 958 Büschel im Umfang von 34,3 lfd. Regalmetern. Stuttgart, im Oktober 2011 Johannes Renz b) Nationalitätskennzeichen: [A] Österreich [BY] Weißrussland [CH] Schweiz [CHN] Volksrepublik China [CZ] Tschechien [E] Spanien [EAT] Tansania [F] Frankreich [I] Italien [NAM] Namibia [P] Portugal [PL] Polen [RT] Togo [RUS] Russland [TR] Türkei [UA] Ukraine
BArch, N 253/40 · Akt(e) · 1879-1914
Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

Enthält u.a.: Ferdinand Frhr. von Richthofen betr. Kiautschou, 1898 Albrecht Frhr. von Seckendorff, 1887 Magnus Graf Schack von Wittnau-Danckelmann, 1879 - 1880 Gustav von Schmoller, 1897 Christian Schütz, 1911 Hugo Schunke, 1896 - 1899 Guido von Usedom, 1909, dabei: Usedom an Gustav Bachmann, 1910 Ferdinand Graf von Zeppelin, 1914

Tirpitz, Alfred von
Reichs-Marine-Amt
Akt(e) · 1917, 11. - 1919, 04.
Teil von Archiv der Luftschiffbau Zeppelin GmbH

Enthält: v.a. Korrespondenz zwischen dem Reichs-Marine-Amtund der Luftschiffbau Zeppelin GmbH betr. Verkauf zerlegbarer Luftschiffhallen, Verkauf L 72 / LZ 114 an LZ zwecks einer Amerikafahrt, Abbestellung des Versuchsluftschiffs Z 100, Ballonstoffverkauf, Zeppelin-Werke Lindau, G-Flugzeug, Fertigstellungstermine ,Luftschiffbezeichnung, Bezahlung der Luftschiffe, Flugzeugverkehr im Orient, Besprechungsniederschrift zur Weiterentwicklung der Marineluftschiffe, Schiffsvergleich, L 59 / LZ104

Reichs-Marine-Amt
Akt(e) · 1917, 11. - 1917, 12.
Teil von Archiv der Luftschiffbau Zeppelin GmbH

Enthält: v.a. Korrespondenz zwischen dem Reichs-Marine-Amtund der Luftschiffbau Zeppelin GmbH betr. Leder, FT-Maschine, Lamellenkupplung, Erprobungsbericht von Luftschiffen, Ergänzungen zur Schiffsbeschreibung, Kompressor, Überdruckventile, Bezahlung der Luftschiffe, Weiterverwendung von Inventarien und Materialien der Luftschiffplätze ,Elektron-Metall, Umbau des L 59 / LZ 104 für Frontzwecke, L 35/ LZ 80, Laufplankenbelag, L 40 / LZ 88, Gummi

Reichs-Marine-Amt
Akt(e) · 1918, 04. - 1918, 05.
Teil von Archiv der Luftschiffbau Zeppelin GmbH

Enthält: v.a. Korrespondenz zwischen dem Reichs-Marine-Amt und der Luftschiffbau Zeppelin GmbH betr. Duraluminiumverarbeitung, Versand zum Luftschiffbau Staaken, Gerippeschutzanstrich, Getriebe, Gaszellen, L 61 / LZ 106, Ruhmeshalle der Marine, Telephonanlage, Rechnungsreklamationen, Kreiselgebläse, Trägerbrüche bei L 59 / LZ 104, Kühler, Wasserballasthosen, L 60 / LZ 108, Reservekühlwasserbehälter, L 55 / LZ 101, Turbogebläse

Reichs-Marine-Amt
Akt(e) · 1918, 02. - 1918, 03.
Teil von Archiv der Luftschiffbau Zeppelin GmbH

Enthält: v.a. Korrespondenz zwischen dem Reichs-Marine-Amt und der Luftschiffbau Zeppelin GmbH betr. L 63 / LZ 110, Gasabführung, Entlohnung von Arbeitern, Doppelballastwasserhosen, Steuerzüge von L 59 / LZ 104, Wiederindienststellung der in Seddin liegenden Luftschiffe, FT-Anlage, Überdruckventile, Ballonstoff, Geheimhaltung, Verpflichtung nichtbeamteter Personen, Versuch 287/972 (Bilgenbelüftung), Feuerlöscher, Aluminiumlegierungen, Zellenschutzverkleidung, Fallschirm, Schiffsneuentwürfe, Versuch 500/9a (Schiffswiderstand)

Reichs-Marine-Amt
Akt(e) · 1918, 04. - 1918, 05.
Teil von Archiv der Luftschiffbau Zeppelin GmbH

Enthält: v.a. Korrespondenz zwischen dem Reichs-Marine-Amt und der Luftschiffbau Zeppelin GmbH betr. Reparaturen, Erprobungsbericht zurHecklastigkeit von L 61 / LZ 106, Geschwindigkeit, L 70 / LZ112, Bezug von Duraluminium, L 53 / LZ 100, Ballastwassersäcke, Doppelhose, L 65 / LZ 111, L 62 / LZ 107, Reservekühlwasserbehälter, Gummizellen, 260 PS-Propeller,Bezahlung der Luftschiffe, Ruhmeshalle der Marine, Telephonanlage, Berichte überDefekte bei L 61 und L 62, L 59 / LZ 104, Motoren, Reklamation von Rechnungen, Gasschächte, Vierpunktausfahrgestell, Knallgas, Versandangaben, Zellenschutzverkleidung, L 54 / LZ 99, Propeller, Versuchsluftschiff, Gerippeanstrich, Getriebe, Bruhnscher Tachometer

Reichs-Marine-Amt
Akt(e) · 1917, 11. - 1917, 12.
Teil von Archiv der Luftschiffbau Zeppelin GmbH

Enthält: v.a. Korrespondenz zwischen dem Reichs-Marine-Amt und der Luftschiffbau Zeppelin GmbH betr. Luftstromanlage, Gaszellen, Ruderzüge, Propeller, Ballastwassergewinnung, Korrosionsversuch des Militärversuchsamtes, Kompressor, Hauben für Überdruckventile, L 59 / LZ104, Muster für Erprobungsberichte und Schiffsbeschreibungen, Handlampe, Ballonhüllenstoff, Versuchsluftschiff, Dringlichkeitsschein für Eisenbleche

Reichs-Marine-Amt
Akt(e) · 1917, 11. - 1917, 12.
Teil von Archiv der Luftschiffbau Zeppelin GmbH

Enthält: v.a. Geheim-Korrespondenz zwischen dem Reichs-Marine-Amt und der Luftschiffbau Zeppelin GmbH betr. Umbau von L 59 / LZ 104, 2 cm-Geschütz, Bezahlung der Luftschiffe, Fertigstellungstermine, Überführungsfahrt von L 59, Personal, Materialvorrat, Stickstoffmantel

Nachlass Baumeister-Delius
2679 · Bestand
Teil von Stadtarchiv Stuttgart

Kurzbeschreibung: Ulrich Delius und Water Baumeister (1903 - 1971), Fotografen Umfang: 76 Einheiten Inhalt: Fotos: Fotografiegeschichte; Firma Photo Sport; Familienporträts; Schriftgut: Stammbaum Laufzeit: 1925-1933; 2006 Benutzungshinweise: Einzelne Einheiten sind aus konservatorischen Gründen nicht benutzbar. Vorwort: Der Nachlass Walter Baumeister und Ulrich Delius wurde dem Stadtarchiv Stuttgart im November 2006 von Frau Inge Eberle-Delius, der Tochter des Fotografen Ulrich Delius geschenkt. Er enthält Stereo-Glasdias mit Nachtaufnahmen u. a. vom Stuttgarter Lichtfest 1928, Fotoalben mit Familienporträts, Ortsansichten aus Stuttgart und anderen Orten in Baden-Württemberg und von Ausflügen mit Fotokurs-Teilnehmern, sowie in Kopie einen Familienstammbaum der Familie Baumeister. Ulrich Delius betrieb in der Büchsenstraße 8 in Stuttgart gemeinsam mit Walter Baumeister (1903 - 1971), einem Großcousin des Malers Willi Baumeister, das Fotoatelier Photo-Sport. In diesem Rahmen boten sie Kurse für Hobbyfotografen an, mit denen sie Ausflüge in die Region um Tübingen und den östlichen Nordschwarzwald unternahmen. Beide hatten ein besonderes Interesse an Klosterarchitektur. Ulrich Delius heiratete im Juli 1928 Irma Baumeister, die Schwester des Malers Walter Baumeister. Zu diesem Zeitpunkt lebte nur noch die Schwiegermutter Emma Baumeister, geborene Vock (5.8.1878 - ca. 1934), der Schwiegervater Erich Baumeister (18.10.1877 - 20.11.1924) war nach einem Barbierbesuch an einer Blutvergiftung gestorben. Ulrich Delius und Irma Baumeister hatten zusammen sechs Töchter, die beiden älteren, Eleonore und Inge, sind auf einigen der Kinderporträts zu sehen. Walter Baumeister war etwa zehn Jahre lang mit Hede Baumeister, geb. Oberndorfer (geb. 1909) verheiratet, mit der er den Sohn Dieter hatte. Die Ehe wurde geschieden. Die Ehepaare Baumeister und Delius lebten gemeinsam mit Emma Baumeister in der Sonnenbergstraße 5 b. Der verstorbene Erich Baumeister war Teilhaber einer Metallwarenfabrik in der Büchsenstraße 8 gewesen, in deren Räumen 1928 Ulrich Delius das Atelier Photo-Sport einrichtete. Walter Baumeister, der bis dahin die Geschäfte seines Vaters fortgeführt hatte, muss etwa 1929 mit in die Firma eingestiegen sein, denn ab 1930 wird er im Adressbuch als Geschäftsführer der Firma Photo-Sport genannt. Im Oktober 1929 wurde in der Hirschstraße, bzw. der Breite Straße 2 eine Filiale eröffnet. Die Familie Delius zog um 1932 nach Ludwigsburg, wo sich Ulrich Delius mit einem eigenen Fotoatelier selbständig machte. Walter Baumeister führte die Firma Photo-Sport bis zum Ende des II. Weltkrieges, zumindest aber bis zur Zerstörung der Stuttgarter Innenstadt 1944 fort. Seine umfangreiche Kamerasammlung, die er an einem geheimen Ort versteckt hatte, wurde nach Kriegsende von den Alliierten beschlagnahmt, da der Prokurist der Firma ihnen das Versteck verraten hatte. Das bedeutete zugleich das Ende der Firma Photo-Sport. Der Nachlass Baumeister-Delius enthält Fotos zur Stuttgarter Fotografiegeschichte. So können die Fotos von den Ausflügen der Foto-Kursteilnehmer der Firma Photo-Sport als Beleg für die Verbreitung des Mediums Fotografie in großen Bevölkerungsschichten gelten. War Fotografieren als Hobby lange Zeit wegen der hohen Kosten für viele unerschwinglich gewesen, fand es nach der Erfindung der Kleinbildkameras rasch Anklang. Hier und da sind auf Fotos von Ausflügen der Firma Photo-Sport mit Kursteilnehmern technische Tricks zu erkennen, etwa das Anhängen einer Kamera an einen Heißluftballon für "Luftaufnahmen". Hervorzuheben sind die wenigen Aufnahmen vom Ende der zwanziger Jahre, die Ereignisse wie die Kolonial-Tagung 1928, einen Aufenthalt des Zirkus Sarasani, einen Zeppelin über Stuttgart, den Hindenburg-Besuch in Stuttgart und Militärparaden dokumentieren. Die Familienfotos wurden bei Ausflügen oder anlässlich von Geburtstagen, Hochzeiten und Weihnachtsfeiern aufgenommen. Die Benutzung des Nachlasses ist frei. Die Stereo-Glasdias mit ihren analogen Reproduktionen sind für die Benutzung im Lesesaal gesperrt. Für die Ansicht im Lesesaal stehen stattdessen Fotoabzüge zur Verfügung. Von den Glasdias wurden zusätzlich Digitalisate angefertigt. Der Bestand umfasst zeitlich die Jahre 1925 bis 1933 und 2006. Er enthält 40 Glasdias mit Reproduktionen, sieben Fotoalben und ein Schriftstück. Zitierweise: Stadtarchiv Stuttgart - 2679 - Nachlass Baumeister-Delius - FM 151/lfd. Nr. Bei Bestellungen bitte angeben: 2679 - Nachlass Baumeister-Delius - FM 151/lfd. Nr. - Titel Dezember 2011 Heike van der Horst

Modellbaupläne LZ 104 - L 59
Akt(e) · 1962
Teil von Archiv der Luftschiffbau Zeppelin GmbH

2 Pläne Papier, 3 Pläne Zeichenpapier; Schiffsdaten: Länge: 226,5 m Grösster Durchmesser 23,9 m Gasinhalt: 68500 m3 Antrieb: 5 Maybach Motoren a 240 PS Führer: Kapitän-Leutnant L Bockholt mit 22 Mann Besatzung

Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 50/03 · Bestand · 1803-1918
Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

: In Berlin gab es seit dem 18. Jh. eine württembergische Gesandtschaft, die bis 1933 bestand. Sie war bis 1870/71 für die Beziehungen Württembergs zum Königreich Preußen, danach auch zum Deutschen Reich zuständig. Württembergische Gesandte in Berlin waren: Gustav Heinrich Freiherr von Mylius (1803 - Oktober 1806) Heinrich Freiherr von Wimpffen (Juli 1807 - ?) Carl Philipp von Kaufmann, Legationsrat (Januar 1811 - Februar 1813) Friedrich Wilhelm Karl Freiherr von Scheeler (Juli 1814 - Mai 1815) Franz Joseph Freiherr von Linden, Legationssekretär (Mai 1815 - November 1815) August von Neuffer (Dezember 1815 - Mai 1816) Franz Joseph Freiherr von Linden, Legationssekretär (Mai 1816 - Juli 1816) Gottfried Jonathan (von) Hartmann, Legationssekretär (1816 - Dezember 1816) Karl von Phull, Generalleutnant (Januar 1817 - 1820) Karl Friedrich von Wagner, Legationsrat (1821, 1823 - 1824) Georg Ernst Levin Graf von Wintzingerode (1820 - 1825) Friedrich Wilhelm Graf von Bismark (1825 - 1828) August Freiherr von Blomberg, Legationsrat (1826-1829) Franz Freiherr von Linden (1830-1844) Julius Freiherr von Maucler (1844-1845) Ludwig von Reinhardt (1846-1850) Franz Freiherr von Linden (1852-1866) Friedrich Heinrich Karl Freiherr Hugo von Spitzemberg (1866-1880) Fidel von Baur-Breitenfeld (1881-1886) Ferdinand Graf von Zeppelin (1887-1889) Rudolf Friedrich Karl von Moser (1890-1893) Theodor Axel Freiherr von Varnbüler (1894-1918) Karl Hildenbrand (1918-1920) Vorliegender Bestand wurde in seinem Hauptteil bei der Auflösung des alten Bestandes E 70 (Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten: Gesandtschaftsakten) in den 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts neu gebildet. Bei der systematischen Einteilung und Verzeichnung der Bestände des württembergischen Ministeriums der auswärtigen Angelegenheiten konnten weitere Unterlagen vorliegendem Bestand provenienzgerecht zugewiesen werden. Die Gegenüberlieferung befindet sich im Bestand E 74 (Württ. Gesandtschaft in Berlin (1803-1925)), auf dessen Findbuch verwiesen wird. Nach Auflösung des württembergischen Ministeriums der auswärtigen Angelegenheiten (1920) war das Staatsministerium Württemberg aufsichtsführende Behörde für die Gesandtschaften des Landes. Die entsprechende Überlieferung findet sich daher in Bestand E 130 b. Die Gliederung des vorliegenden Bestandes orientiert sich an der für die Beständegruppe der württ. Gesandtschaften und Konsulate entworfenen Klassifikation. Die Fertigstellung des vorliegenden Findbuchs erfolgte mit Hilfe des Programmpakets MIDOSA 95 der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg. Die Eingabe der teils noch auf Karteikarten, teils auf Erfassungsformularen vorliegenden Titelaufnahmen besorgte Frau Heinert. Der Bestand umfasst 246 Nummern in 5,4 lfd. m. Kurt Hochstuhl