Infrastruktur

Bereich 'Elemente'

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    • http://www.wikidata.org/entity/Q121359

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      Equivalente Begriffe

      Infrastruktur

      • UF Infrastrukturunternehmen
      • UF Versorgungsinfrastruktur
      • UF Versorgungswege
      • UF Infrastructure technologique
      • UF Infrastructures

      Verbundene Begriffe

      Infrastruktur

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        Deutsche Kolonialgesellschaft (Bestand)
        BArch, R 8023 · Bestand · 1887-1936
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Geschichte des Bestandsbildners: 1887 durch Zusammenschluss der Gesellschaft für Deutsche Kolonisation (gegr. 1884) mit dem Deutschen Kolonialverein (gegr. 1882) in Berlin gegründet; Zielsetzung: Verbreitung des nationalen Verständnisses und Interesses für die Kolonialfrage, praktische Lösung kolonialer Probleme durch Unterstützung deutsch-nationaler Kolonisationsunternehmen, Pflege der Zusammengehörigkeit der Deutschen im Ausland, wissenschaftliche Erforschung der Kolonien, Erweiterung des deutschen Kolonialbesitzes und Unterstützung des deutschen Flottenprogramms zur Sicherung der Kolonien; Organe der Gesellschaft waren Präsidium, Ausschuss und Vorstand; Untergliederungen in Kolonialwirtschaftliches Komitee (gegr.1896), Hauptverband deutscher Flottenvereine im Ausland (gegr. 1898), Frauenbund der deutschen Kolonialgesellschaft (gegr. 1907); 1936 im Rahmen der nationalsozialistischen Gleichschaltung Integration in Reichskolonialbund; 1943 Auflösung aus kriegswirtschaftlichen Gründen. Bearbeitungshinweis: Findbuch (1953) Bestandsbeschreibung: Archivische Bewertung und Bearbeitung Als gesicherte Erkenntnis gilt, daß in der Deutschen Kolonialgesellschaft ein Archiv eingerichtet war. Das in der Berliner Zentralstelle 1909 entstandene Kolonialwirtschaftliche Archiv verfügte bereits in seinem Gründungsjahr über Unterlagen von mehr als 600 kolonialen Unternehmungen. Der Zeitpunkt der Schriftgutübernahmen aus diesen Archiven bzw. den Registraturen in das Reichsarchiv läßt sich auf Grund fehlender Unterlagen nicht bestimmen. Für die Zeit des 2. Weltkrieges ist davon auszugehen, daß der Bestand mit anderen Beständen des Reichsarchivs ausgelagert und nach 1945 vom Deutschen Zentralarchiv Potsdam (später Zentrales Staatsarchiv Potsdam) übernommen wurde. Über kriegsbedingte Auslagerungsverluste können auf Grund fehlender alter Findmittel keine Angaben gemacht werden. Die erste Bearbeitung des Bestandes wurde bereits im Zentralen Staatsarchiv Potsdam vorgenommen. Beim Bestand der Deutschen Kolonialgesellschaft wurde die Mehrzahl der überlieferten Aktentitel neu gebildet und teilweise durch Enthält-Vermerke ergänzt. Zu den bereits bestehenden Serien und Bandfolgen kamen, wo es sinnvoll erschien, zusätzlich archivisch gebildete hinzu. Da durch die bereits bestehende Fadenheftung die Aktenbildung und -abgrenzung v. a. der Aktenbände des Bestandes Deutsche Kolonialgesellschaft vorgegeben war, ließen sich zeitliche Überschneidungen bei den Serien und Bandfolgen nicht vermeiden. Die Übernahme der Datensätze der Deutschen Kolonialgesellschaft in die Datenbank erfolgte im Jahre 2003. Inhaltliche Charakterisierung: Antisklaverei; Ausstellungen, Kongresse, Tagungen und Kundgebungen; Auswanderung; Behörden und Ämter; Deutscher Frauenbund und dessen Einrichtungen; Deutscher Kolonialverein und Deutsche Kolonialgesellschaft; Expeditionen und Forschungsreisen; Flottenwesen; Forschung und Wissenschaft; Gesellschaften und Vereine; Handel und Wirtschaft; Herero-Aufstand; Kirche und Missionen; Koloniale Reichsarbeitsgemeinschaft; Kolonialpolitik Kolonialpropaganda und Ehrungen; Kolonialwirtschaftliches Komitee; Land- und Siedlungswesen; Militärwesen; Museen und Archive; Personalia und Korrespondenz; Presseausschnitte; Rechts- und Verwaltungsangelegenheiten; Schifffahrt und Wasserstraßen; Schule und Ausbildungswesen; Spenden und Lotterie; Tropenhygiene; Unterstützungs- und Darlehengesuche; Versuchs- und Untersuchungsstationen; Veterinärmedizin. Erschließungszustand: Publikationsfindbuch und Online-Findbuch 2003 Zitierweise: BArch, R 8023/...

        Deutsche Kolonialgesellschaft
        RMG 1.092 · Akt(e) · 1903-1942
        Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

        Stellungnahmen, Eingaben, Protokolle d. Vorstandssitzungen; Korrespondenz; Die Deutsche Kolonialgesellschaft: Geschichte, Ziele, Satzung, Dr., 1903; Petition d. Deportationsverbandes an Reichstag betr. Ansiedlung entlassener Strafgefangener in d. Südsee, 17 S., D., 1907; Veranlassung u. Zweck d. Deportationsverbandes + Anhang zu diesem Aufruf, Dr., 1907; Koloniale Erziehungsstätten, Denkschrift, ca. 1908; Miss. Simon: Denkschrift zur Frage d. Mission in d. Kolonien, 10 S., ms., 1927; Satzung u. Mitgliederverzeichnis d. Dt. Kolonialgesellschaft, Abtlg. Essen, Dr., 1930; Kolonialverein u. Dt. Kolonialgesellschaft, eine Grundsatzerklärung zur Unterscheidung, ca. 1930; Zeitungsberichte über Vortrag v. Dr. Johannsen: Südwest-Afrika – Urdeutsches Land, 1931; Werbeschreiben betr. Mitgliedschaft der RMG, 1938; NN: Zukünftige Missionstätigkeit. Kirche u. Schule d. Eingeborenen in Afrika, 5 S., 1941; Stellungnahme hierzu von Dir. Berner an Kolonialstaatssekretär von Lindequist, 5 S., ms., 1941

        Rheinische Missionsgesellschaft
        Deutsche Kolonialschule

        Das Deutsche Institut für tropische und subtropische Landwirtschaft verfügt als Rechtsnachfolger der Kolonialschule über die noch erhaltenen Akten der ehemaligen Deutschen Kolonialschule in Witzenhausen (DKS), ein kleiner Teilbestand liegt im Staatsarchiv Marburg. Auf der DKS wurden Farmer und Pflanzer vor allem für die deutschen Kolonien ausgebildet im Zeitrahmen von 1899 bis 1943 (also weit über den Verlust der deutschen Kolonien hinaus). Hierbei lag der Schwerpunkt auf der praktischen und theoretischen Ausbildung in der Landwirtschaft, wobei es ein sehr breit angelegter Lehrplan war von der Kolonialpolitik und Völkerkunde über Maschinenbau und Wirtschaftsgeographie bis zum Sprachunterricht. Über 3000 Personalakten der DKS von Direktoren, Angestellten, Dozenten und Schülern. Die Schülerakten enthalten neben Anmeldung und Schulalltag wie Zahlungen, Bewertungen einzelner Leistungen u.ä. manchmal auch noch Briefverkehr mit den Personen nach Abschluss ihrer Ausbildung mit Schilderungen von Farm und Landwirtschaft über Jahre und teils Jahrzehnte, wo immer die Person auch arbeitete. In den Angestellten- und Dozentenakten ist meist deutlich weniger enthalten, selbst Lebensläufe sind selten. Der komplette Personal-Aktenbestand ist auf Karteikarten aufgenommen und recherchierbar (analog). Darüber hinaus unterschiedliches Material wie Liegenschaftsverwaltung, Buchbestand der Bibliothek, Protokolle des Ehrengerichts der DKS. Umfangreiche Fotosammlung.

        Deutsche Kolonialschule für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe
        Deutsche Kolonien, Deutsche Kolonialgesellschaft
        Best. 903, A 237 · Akt(e) · 1930-1933
        Teil von Historisches Archiv der Stadt Köln (Archivtektonik)

        Enthält: Zeitungsartikel betr. Deutsche Kolonialgesellschaft Abteilung Köln, Kolonialfragen (Afrika. u.a. Eisenbahn, Deutsch-Südwestafrika), Kolonialtag des Deutschen Kolonial-Kriegerbundes in Essen (1931), volkstümliche koloniale Werbung, Kundgebung im Gürzenich und Zwischenfall durch Reichsbankpräsident Schacht, Mandatsträger und Mandatsgebiete, 50 Jahre Deutsche Kolonialgesellschaft (1932). Altsignaturen: 237.