Justiz

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      Justiz

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        Verordnung und Verordnungen ¹
        G274 · Bestand · 14 Oct 1919 - 22 Dec 1925
        Teil von National Archives of Australia

        Diese Serie besteht aus Akten zu verschiedenen Verordnungen und Vorschriften der Militärverwaltung, wie z.B. der Nicht-Einheimischen Meldeverordnung, der Firmenverordnung, der Rekrutierungsverordnung, des Kostenrechts, der Einreisebestimmungen und der Einholung von Genehmigungen. In der Reihe sind das Deutsche Kolonialrecht, das Deutsche Seerecht und das Crown Law Office Circular No:15 & 16 von 1925 enthalten.

        Military Administration of the German New Guinea Possessions
        Verschiedene Missionsvereine
        M 120 · Akt(e) · 1894-1895
        Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

        Korrespondenz, Jahresberichte, Mitteilungsblätter, usw.; Evangelischer Afrikaverein, auch Satzung; Schlesische Missionskonferenz; Akademischer Verein für äußere u. innere Mission in Berlin; Studentischer Missionsverein Halle; Missions-Hilfsverein Neusalz-Freystadt; Diaspora-Konferenz, Ballenstedt; Muhammedanermission, Pastor W. Faber, Tschirma bei Greiz; Königsberger Missionsverein; Akademische Missionsvereine Berlin, Erlangen, Gnadenfeld, Greifswald, Tübingen, Halle, Kiel; Evangelischer Bund in Berlin; Nazareth-Missionsverein für Berlin III; Petition des ev. Afrikavereines um Einstellung des Sklaven-handels in Afrika u. Entwurf eines Gesetzes zur Bestrafung des Sklavenhandels

        Bethel-Mission
        Vertretungen fremder Staaten im Kamerungebiet
        BArch, R 1001/4421 · Akt(e) · März 1886 - Nov. 1912 (1931)
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält: Verhandlungen mit England über pachtweise Überlassung eines Grundstückes auf der Insel Mondoleh für das englische Vizekonsulat Erteilung der Exequatur an den englischen Konsul für Kamerun Verhandlungen über die Errichtung eines Konsulats der Republik Liberia in Kamerun Grundsätze über die Zulassung konsularischer Vertreter fremder Mächte Zulassung des Gouverneurs von Kamerun als Generalkonsul für das englische Nord- und Süd-Nigeriagebiet und für das französische Gabungebiet

        Verwaltung der Residentur; Band 2
        FA 1 / 126 · Akt(e) · 1904 - 1906
        Teil von Cameroon National Archives

        Musgum-Gebiet (Folgen der befohlenen Zurückziehung der 1. Kompanie und die gegen diesen Befehl durchgeführten Maßnahmen von Oberleutnant Stieber), 6.7.1904 [fol. 1 - 8] Verkehrswesen. - Behinderung durchreisender Expeditionen durch Bestimmungen der Residentur Garua. - Bericht von Oberleutnant Stieber, Kusseri, 5.9.1904 [fol. 11 - 15] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Kusseri Januar-Dezember 1905, 1905 [fol. 17 - 156] Deutsch-englische Expedition zur Vermessung der Grenze Yola-Tschadsee, Belästigung und Behinderung britischer Expeditionsteilnehmer durch Eingeborene der deutschen Gebiete. - Untersuchungen wegen britischer Proteste, 1903 - 1904 [fol. 33 - 144] Marsch Kusseri Marua (Oberleutnant Stieber), Dezember 1904 - Januar 1905 [fol. 69 - 70] Französischer Transitverkehr durch das Schutzgebiet Kamerun, 1903 - 1913 [fol. 71 - 75] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Kusseri August-September 1906, 1906 [fol. 91 - 101] Deutsch-französisches Grenzabkommen vom 15.03.1894, Auslegung, insbesondere wegen der gegenseitigen Rechte auf dem Gebiet des Vertragspartners. - Unterschiedliche Auffassungen des Gouverneurs und des Residenten in Kusseri, 1905 [fol. 115 - 120] Verzettelung der Streitkräfte im Residenturbezirk Kusseri - Bericht von Oberleutnant Stieber, 15.2.1905 [fol. 129 - 130] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Bongor, Januar-März 1905, 1905 [fol. 131 - 188] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Miltu Januar 1905, 1905 [fol. 133 - 136] Dienststellen der Lokalverwaltung. - Kusseri. - Dienstanweisung für den Residenten. - Änderungsvorschläge von Oberleutnant Stieber, 27.4.1904 [fol. 137 - 139] Aufrechterhaltung der Macht des Sultans Mussa von Kusseri zur Durchsetzung der an diesen von der Residentur gerichteten Forderungen. - Hinrichtung des Liman Jakurra, 28.5.1904 [fol. 157 - 161] Ermordung des Soldaten Fasang der 1. Kompanie auf dem Chari durch drei Beissa-Männer. - Gerichtsverfahren, August 1904 [fol. 162 - 174] Regionale Grenzangelegenheiten. - Bongo, Chari, März 1905 [fol. 182 - 185] Landesaufnahme, Wissenschaft und Forschung. - Angeblich aus der Fabelzeit der Ssau-Riesen stammendes Gräberfeld in Kusseri. - Bericht von Oberarzt Freyer, 1906 [fol. 192 - 194] Verteilung der Schutztruppe für Kamerun. - Nach Aufhebung der Residentur Kusseri, 16.11.1905 [fol. 197] Regionale Grenzangelegenheiten. - Chari [fol. 202 - 203] Karte der Wasserverhältnisse zwischen Tuburi und Logone, 1:100 000, Mehrfarbige Federzeichnung, Kund, Leutnant, etwa 1904

        Gouvernement von Kamerun
        Verwaltung des Bezirkes
        FA 1 / 110 · Akt(e)
        Teil von Cameroon National Archives

        Allgemeine politische, militärische und wirtschaftliche Verhältnisse. - Bali- und Bamum- (Fumban-) Gebiet. - Bericht von Oberleutnant Menzel, 7.5.1909 [fol. 16 - 19] Kamerun-Hinterland-Forschungsexpedition (Dr. Eugen Zintgraff). - Einziehung der von Dr. Eugen Zintgraff an die Bali übergebenen Waffen und Munition. - Bericht von Oberleutnant Menzel, Bamenda, 1908 - 1910 [fol. 28 - 255] Dienststellen der Lokalverwaltung. - Bamenda. - Übergabe der Station, 6.4.1909, 10.2.1910, 2.6.1911 [fol. 42 - 117] Dienststellen der Lokalverwaltung. – Bali(burg). - Unterstellung der Ortschaften des Bali-Gebietes unter die Station sowie Regelung von Grenzstreitigkeiten, 1909 - 1910 [fol. 45 - 57] Verwaltungs- und Gebietsgrenzen (Stammesgrenzen). - Bandeng und Bali, 1909 [fol. 51 - 52] Bekämpfung von Unruhen im Bezirk Bamenda, Mai-August 1910 [fol. 71 - 81] Njoya, Oberhäuptling von Bamum (Fumban). - Geschenke an das Reichs-Kolonialamt. - Weiterleitung durch Gouverneur Dr. Seitz, 17.1.1910 [fol. 82 - 86] Evangelische Missionsgesellschaft in Basel. - Wegzug der Bagam aus dem Bali-Gebiet. - Bericht der Evangelischen Missionsgesellschaft, 1910 - 1911 [fol. 99 - 109] Strafsache gegen den Unterhäuptling Fomessang von Bali wegen Mordes. - Protokoll der Militärstation Bamenda, 20.1.1911 [fol. 110 - 115] Verwaltungs- und Gebietsgrenzen (Stammesgrenzen). - Dschang und Bamenda, 1908 [fol. 118 - 119] Dienststellen der Lokalverwaltung. - Kentu. - Übergabe an Sergeant Krüger durch Feldwebel Kramer, 2.7.1911 [fol. 120 - 121] Dienststellen der Lokalverwaltung. - Bamenda. - Verwaltungsänderungen (Planung), April 1912 [fol. 129 - 130] Angelegenheiten der Häuptlinge. - Wiedereinsetzung des verbannten Häuptlings Batebe. - Bericht von Oberleutnant Adametz, Bamenda, 1912 [fol. 132 - 133] Dienststellen der Spezialverwaltung. - Kuti (landwirtschaftliche Versuchsanstalt). - Übertragung von Verwaltungsbefugnissen an den Anstaltsleiter Dr. Krüger und dessen Nachfolger Dr. Simoneit, März, Juni 1912 [fol. 134 - 137] Allgemeine politische, militärische und wirtschaftliche Verhältnisse. - Bali-Gebiet, insbesondere Stützung des regierungstreuen Häuptlings Bali, 1911 - 1912 [fol. 149 - 194] Bekämpfung von Unruhen und Aufständen. - Baminge-Expedition vom 17.7.- 23.8.1912 (Hauptmann Adametz, Bamenda), 1912 [fol. 195 - 250] Schutztruppe für Kamerun. - 7. Kompanie. - Stationierung einer Abteilung der Schutztruppe für Kamerun im Residenturbezirk. - Denkschrift von Hauptmann Thierry, Garua, juni, September 1904 [fol. 218 - 224] Verwaltungs- und Gebietsgrenzen (Stammesgrenzen). - Bamenda und Ossidinge, 1912 [fol. 251 - 254] Karte mit Erkundung des Mbam von Wonang bis Mbamti (April 1911) von Oberleutnant Winkler und des Nun von Wonang bis Baka (März und April 1911) von Leutnant von der Leyen, 1:500 000, Druck, einfarbig, Verlag: Hofbuchhandlung von E.S.Mittler & Sohn, Berlin, 1911

        Gouvernement von Kamerun
        Verwaltung des Bezirkes; Band 4
        FA 1 / 132 · Akt(e) · 1905 - 1908
        Teil von Cameroon National Archives

        Bekämpfung von Unruhen und Aufständen. - Jabassi-Expedition vom 15.6.- 27.9.1906 (Oberleutnant Menzel), 1906 [fol. 1 - 13] Überfall auf die Faktorei Biongele (vermutlich am 18.1.1907) Bericht des Kaufmannes Habich, 1907 [fol. 17 - 117] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Jabassi Januar 1907 - April 1908, 1907 - 1908 [fol. 21 - 169] Dienstreise nach Njanga und Umgebung vom 16.8.-7.9.1907 (Oberleutnant Buthut, Jabassi), 1907 [fol. 24 - 25] Allgemeine politische, militärische und wirtschaftliche Verhältnisse. - Jabassi (Häuptlingsversammlung am 6.9.1906) Protokoll von Oberleutnant Buthut, 1906 [fol. 33 - 34] Einsatz der Jabassi-Expedition (Oberleutnant von Stein-Lausnitz) im Bezirk Jabassi. - Vorschläge des stellvertretenden Bezirksleiters Katzer, 13.4.1907 [fol. 48] Dienstreise zur Verkehrsregelung auf der Straße Jabassi Ba-Ngangte Fumban vom 14.5.-12.6.1907 (stellvertretender Bezirksleiter Katzer), 1907 [fol. 59 - 64] Jabassi. - Übergabe der Station an Oberleutnant Buthut durch den stellvertretenden Bezirksleiter Katzer, 17. Juli 1907 [fol. 67 - 70] Angelegenheiten der Häuptlinge. - Klagesache Häuptling Qua Moto von Mamelo. / Quantek und Genossen wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt und Freiheitsberaubung. - Gerichtsverhandlung in Jabassi, 10.10.1907 [fol. 74 - 77] Jabassi. - Zusätzliche Berichterstattung über die Verwaltungsverhältnisse 9. Oktober 1906 -2. Oktober 1907 [fol. 78 - 110] Allgemeine politische, militärische und wirtschaftliche Verhältnisse. - Biongele-Gebiet. - Bericht von Leutnant Weyse, Jabassi, 15.9.1907 [fol. 79 - 89] Allgemeine politische, militärische und wirtschaftliche Verhältnisse. - Musche. (Mosse-) Expedition vom 11.5.-26.11.1907 (Leutnant Weyse), 1907 [fol. 79 - 135] Allgemeine politische, militärische und wirtschaftliche Verhältnisse. - Elefantenjagd der Hausa im Biongele-Gebiet, Bezirk Jabassi. - Bericht von Leutnant Weyse, 1907 [fol. 79 - 89] Dienststellen der Lokalverwaltung. - Jabassi. - Aufgaben der Station nach Neufestsetzung der Grenzen gegen die Bezirke Duala und Dschang. - Anweisung des Gouverneurs Dr. Seitz, 6.11.1907 [fol. 90 - 92] Dienstreise im Bezirk Jabassi vom 12.7.-28.9.1908 (Stationsleiter Katzer), auch: Einsatz der 6. (Expeditions-) Kompanie im Bezirk Jabassi, 1908 [fol. 98 - 108] Hausa- und Duala-Handel im Bezirk Jabassi, Januar-Februar 1908 [fol. 120 - 128] Dienstreise Jabassi Biongele Musche (Mosse) vom 29.11. Ende Dezember 1907 (Oberleutnant Buthut), 1907 [fol. 136 - 142] Unternehmungen gegen die Betschoa (Bezirk Jabassi) vom Februar - September 1908 - Durchführung (Oberleutnant von Heigelin), 1908 [fol. 147-154, 172-184, 187] Dienstreise Njanga Nkongsamba vom 31.10.-Mitte November 1906 (Oberleutnant Buthut), 1906 [fol. 159 - 167] Bekämpfung der Vorherrschaft der Duala- und Abo-Händler im Bezirk Jabassi. - Forderung von Oberleutnant Buthut, November 1906 [fol. 159 - 169] Allgemeine politische, militärische und wirtschaftliche Verhältnisse. - Joko (insbesondere das Vorgehen des Tukan gegen Ngutte) Bericht von Hauptmann Dominik, 20.5.1908 [fol. 174] Unternehmungen gegen die Betschoa (Bezirk Jabassi) vom Februar - September 1908 - Durchführung 27.7.-4.9.1908 (Leutnant Dickmann), 1908 [fol. 187 - 191]

        Gouvernement von Kamerun
        Verwaltung des Bezirkes; Band 6
        FA 1 / 117 · Akt(e) · 1906 - 1908
        Teil von Cameroon National Archives

        Edea, Bezirk. - Verbesserung der Schiffbarkeit des Kwakwa-Creeks, 1906 [fol. 4 - 35] Dienstreise zur Erkundung verschiedener möglicher Verkehrswege von der Küste nach Jaunde vom 15.12.1906 -16.1.1907 (Bezirksamtmann Krücke, Edea), 1906 - 1907 [fol. 19 - 22] Errichtung einer öffentlichen Landungsstelle am Sanaga in Edea, 1907 [fol. 36 - 37] Edea. - Bau eines Beamtenhauses, 1906 - 1907 [fol. 49 - 94] Arbeiter- und Trägerwesen. - Eisenbahnbau. - Gestellung von Gefangenen des Maka-Aufstandes durch das Bezirksamt Jaunde, Januar 1910 [fol. 54] Straßen-, Wege- und Brückenbau. - Edea, Bezirk. - Brücke über den Ngwe. - Erteilung der Baugenehmigung, 1907 [fol. 74 - 86] Dienstreise in den östlichen Teil des Bezirkes Edea im Juli 1907 (Bezirksamtmann Krücke), 1907 [fol. 95 - 99] Ausdehnung des bereits bestehenden Verbotes für die Edea-Leute zum Betreten des Hinterlandes auf die im Bezirk Lolodorf ansässigen Edea-Leute. - Bericht des Bezirksamtes Edea, 8.12.1905 [fol. 103 - 111]

        Gouvernement von Kamerun
        Verwaltung von Adamaua; Band 2
        FA 1 / 119 · Akt(e) · 1904 - 1905
        Teil von Cameroon National Archives

        Dienstreise Victoria Nigeria Garua vom 5.9.-8.10.1904 (Hauptmann Langheld), 1904 [fol. 1 - 8] Grenzen mit den britischen Besitzungen. - Zusammenarbeit mit den britischen Behörden, 1902 - 1910 [fol. 9 - 11] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Residentur Garua [fol. 13 - 14] Einführung der Reichsmünzen als offizielles Zahlungsmittel in Adamaua neben dem Maria-Theresien-Taler. - Bericht von Hauptmann Thierry, August 1904 [fol. 17 - 18] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Residentur Garua Februar-Mai 1905 [fol. 19 - 21] Polizeitruppe in Kamerun. - Ausgediente SchutztruppenSoldaten. - Überweisung von Jaunde nach Garua als PolizeiSoldaten, April 1904 [fol. 22 - 24] Polizeitruppe in Kamerun. - Verteilung der PolizeiSoldaten in Adamaua, 10.10.1904 [fol. 24] Französischer Transitverkehr durch das Schutzgebiet Kamerun [fol. 26] Allgemeine politische, militärische und wirtschaftliche Verhältnisse. - Mubi (Wirren bei der Neubesetzung des Sultanats) Bericht von Oberleutnant Sandrock, Oktober 1904 [fol. 28 - 36] Angelegenheiten der Häuptlinge. - Lauan Haman von Kalfu. - Verursachung von Unruhen im Gebiet von Marua. - Bericht von Hauptmann Langheld, September-Oktober 1904 [fol. 39 - 44] Einzelfälle. - Dominik, Hans, Oberleutnant. - Zustimmung zur Übernahme in die Schutztruppe für Kamerun bei Einsetzung als Resident in Garua. - Erklärung von Hauptmann Dominik, 23.10.1904 [fol. 48 - 49] Einzelfälle. - Dominik, Hans, Oberleutnant. - Forderung militärischer Machtmittel bei Einsetzung als Resident. - Bericht von Oberleutnant Dominik, 23.10.1904 [fol. 48 - 49] Dienststellen der Lokalverwaltung. - Garua. - Fehler des ermordeten Hauptmann Thierry bei der Verwaltung von Adamaua. - Bericht des stellvertretenden Gouverneurs Gleim an das Auswärtige Amt, 18.11.1904 [fol. 50 - 53] Dienststellen der Lokalverwaltung. - Garua. - Austausch der in Garua stationierten Polizei gegen eine Kompanie sowie die sich daraus ergebenden Veränderungen in der Stationierung von Einheiten der Schutztruppe für Kamerun im Schutzgebiet Kamerun, 18.11.1904 [fol. 50 - 53] Dienststellen der Lokalverwaltung. - Garua. - Besetzung der Residentur mit Hauptmann Glauning. - Bericht des stellvertretenden Gouverneurs Gleim an das Auswärtige Amt, 18.11.1904 [fol. 50 - 53] Aufhebung der Residentur Adamaua-Bornu mit Sitz in Garua und Wiedereinrichtung der früheren Residenturen Adamaua (Garua) und der Tschadsee-Länder (Kusseri). - Runderlass von Gouverneur von Puttkamer, 16.10.1906 [fol. 54] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Kusseri März- Dezember 1904 [fol. 55 - 58] Öffentliche Sicherheit. - Eingreifen gegen Postüberfälle im Residenturbezirk Garua. - Bericht von Oberleutnant Stieber, Kusseri, August 1904 [fol. 59 - 68] Garua. - Übernahme bzw. Übergabe der Residentur durch Hauptmann Glauning, 12.10.1904 [fol. 69 - 70] Allgemeine politische, militärische und wirtschaftliche Verhältnisse. - Adamaua. - Bericht von Hauptmann Glauning, 15.10.1904 [fol. 72 - 74] Beachtung der Instruktionen über die Beratung der einheimischen Machthaber und der Vermittlertätigkeit selbst in Fällen offener Feindseligkeiten zwischen denselben. - Verfügung von Gouverneur von Puttkamer, 11.6.1905 [fol. 87] Schutztruppe für Kamerun. - 7. Kompanie. - Stationierung der Kompanie in Garua auf Grund der Forderungen des Hauptmann Glauning, Garua, 21.2.und 11.6.1905 [fol. 80 - 88] Dienststellen der Lokalverwaltung. - Garua. - Übernahme bzw. Übergabe der Residentur durch Hauptmann Zimmermann, 17.7.1905 [fol. 104] Bekämpfung von Unruhen und Aufständen. - Strafunternehmung gegen die Toro am 9.5.1905 (Leutnant Nitschmann), 1905 [fol. 107 - 112] Bekämpfung von Unruhen und Aufständen. - Ngaundere-Expedition im Mai 1905 (Hauptmann Langheld), 1905 [fol. 113 - 115] Allgemeine politische, militärische und wirtschaftliche Verhältnisse. - Ngaundere (Thronstreitigkeiten). - Bericht von Hauptmann Langheld und Zimmermann, März 1905 [fol. 127 - 133] Angelegenheiten der Häuptlinge. - Hamadjam, Lamido von Tibati. - Verbannung nach Duala. - Verbesserung der Lebensverhältnisse für den Lamido und seinen Kaigama Taifu. - Bemühungen von Regierungsarzt von Brauchitsch, 12.9.1905 [fol. 134 - 135] Skizze zum Gefechtsbericht des Leutnants von Raben über die kriegerische Unternehmung gegen die Kango-Heiden in Adamaua in der Zeit vom 18.-25.6.1905, ohne Maßstab., Bleistiftzeichnung mit farbigen Eintragungen (durch drei stark vergilbte Fotografien der Gebirgslage, 1905 Duala. - Einrichtung der Regierungsschule und Einsetzung eines afrikanischen Hilfslehrers. - Bericht von Hauptmann Langheld, Juni 1905

        Gouvernement von Kamerun
        Verwaltung von Adamaua; Band 4
        FA 1 / 121 · Akt(e) · 1905 - 1906
        Teil von Cameroon National Archives

        Islam. - Auftreten eines Mahdi in Nord-Nigeria. - Bericht des britischen Residenten in Jola, März-April 1906 [fol. 4 - 6] Angelegenheiten der Häuptlinge. - Sanda, Schefu von Dikwa. - Wiedereinsetzung. - Gesuch, Mai 1906 [fol. 7 - 15] Dienststellen der Lokalverwaltung. - Banjo. - Unterstellung des Lamidats Tibati, 18.6.1906 [fol. 27 - 28] Firmen. - The Niger Company, Ltd.. - Eröffnung einer Faktorei in Garua, August 1906 [fol. 38 - 39] Strafexpedition gegen die Midjiwin und Bobojo an der Straße Binder (Kaele) Mendif Marua. - Vorbereitungen, Juli 1906 [fol. 44 - 45] Dikoa. - Aufhebung des Militärpostens durch Oberleutnant von Bülow. - Einspruch des Gouverneurs von Puttkamer, 1903 [fol. 52 - 53] Bekämpfung von Unruhen und Aufständen. - Marsch Garua (Bebene) Rey Buba - (Ssagdje) - Ngaundere - Garua vom 7.5.-Juni 1906 (Oberleutnant Strümpell), 1906 [fol. 54 - 65] Ermordung im Bereich der Residentur Garua ansässiger Träger der Lagone-Pama-Grenzexpedition durch Lakka-Leute, 1913 [fol. 58 - 60] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Residentur Garua Mai-Dezember 1906 [fol. 68 - 197] Allgemeine politische, militärische und wirtschaftliche Verhältnisse. - Ssari- und Massios-Gebiet. - Bericht von Leutnant Nitschmann, 30.6.1906 [fol. 75 - 90] Angelegenheiten der Häuptlinge. - Gerka, Ardo von Mitschiga. - Gerichtsverhandlung wegen Empörung und Mord, August 1905 [fol. 91 - 105] Provisorisches deutsch-französisches Abkommen über den Grenzverlauf im Chari-Lagone-Tuburi-Gebiet: Einspruch des Residenten in Garua, Dezember 1905 [fol. 106] Bekämpfung von Unruhen und Aufständen. - Befreiung der Grenzgebiete zwischen Lere (Lame) Benue vom 16.10.-4.11.1905 (Hauptmann Zimmermann), 1905 [fol. 107 - 114] Öffentliche Sicherheit. - Durchführung militärischer Unternehmungen gegen Straßenräuber. - Bericht von Leutnant Schipper, Binder, Oktober 1905 [fol. 115 - 123] Regionale Grenzangelegenheiten. - Binder [fol. 124 - 127] Marsch Binder Kalfu Jagua Bongor Tchatibali Binder vom 5.-16.9.1905 (Leutnant Schipper), 1905 [fol. 129 - 134] Dikoa. - Zeitweise Besetzung durch die in Kusseri stationierte 3. Kompanie, 1906 [fol. 158 - 162] Angriff der auf französischem Gebiet ansässigen Tupuri auf den Posten Binder, Juni 1906 [fol. 166 - 170] Widersetzlichkeiten des Lamidos Sedu von Mendif. - Bericht von Sergeant Mellenthin Binder, 23.5.1906 [fol. 171 - 173] Hamadjam, Lamido von Tibati. - Gnadengesuch. - Ablehnung durch Oberst Müller, 12.10.1906 [fol. 178] Grenzen mit den britischen Besitzungen. - Proteste und Untersuchungen wegen deutscher Grenzübergriffe gegen Bornu, 1906 [fol. 180 - 183] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Binder Juni 1906, 1906 [fol. 187 - 197] Skizze zur Bezirksbereisung des Residenten in Garua, Hauptmann der Schutztruppe für Kamerun, Karl Zimmermann, in der Zeit vom 16.10. - 4.11.1905, 1:200 000, Mehrfarbige Zeichnung, Zimmermann, Hauptmann, 1905 Strafexpedition gegen die Midjiwin und Bobojo an der Straße Binder (Kaele) Mendif Marua. - Bestrafung der Bobojo und Midjiwin. - Bericht des stellvertretenden Residenten in Garua, Oberleutnant der Schutztruppe für Kamerun, Kurt von Strümpell, Dezember 1906 Karte zum Marsch Binder – Kalfu – Jagua – Bongor – Suai – Tsatibali - Mburai- Binder des Leutnants Schipper in der Zeit vom 5.9.-16.9.1905, 1:250 000, Federzeichnung mit farbigen Eintragungen, Schipper, Leutnant

        Gouvernement von Kamerun
        Verwaltung von Adamaua; Band 7
        FA 1 / 124 · Akt(e) · 1905 - 1909
        Teil von Cameroon National Archives

        Angelegenheiten der Häuptlinge. - Haleru, Lamido von Gawar. - Verhandlung des Machthaberschiedsgerichts in Mendif wegen Mordes, Verkaufs freier Fullahs, Raubes und Straßenraubes, 29.12.1906 [fol. 1 - 8] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Residentur Garua April 1907 - Februar 1911 [fol. 9 - 31] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Residentur Garua April 1907 - Februar 1909 [fol. 20 - 22] Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen. - Binder. - Einnahmen und Ausgaben (Nachweisung) - April 1903 - März 1907 [fol. 24 - 28] Angelegenheiten der Häuptlinge. - Haleru, Lamido von Gawar. - Gefangenschaft beim Lamido von Garua seit 1907. - Absetzung und Verbannung nach Kampo und Eintreffen am 1.12.1908. - Verfügung von Gouverneur Dr. Seitz, 23.4.1908 [fol. 54 - 165] Grenzen mit den britischen Besitzungen. - Zusammenarbeit mit den britischen Behörden, 1902 - 1912 [fol. 56] Grenzen mit den britischen Besitzungen. - Proteste und Untersuchungen wegen englischer Grenzübergriffe gegen Bornu, 1902 - 1904, 1907 [fol. 62 - 72] Allgemeine politische, militärische und wirtschaftliche Verhältnisse. - Adamaua und Tschadsee-Länder. - Bericht von Hauptmann von Krogh, 12.1.1908 [fol. 73 - 83] Schutztruppe für Kamerun. - Verteilung der Schutztruppe für Kamerun. - Stand der Planung, 1.1.1908 [fol. 85] Schutztruppe für Kamerun. - Waffen und Ausrüstung. - Berittene Abteilung in Marua – Ausrüstungsstand (Verzeichnis), 1.1.1908 [fol. 87] Abgaben und Leistungen des Eingeborenen. - Herabsetzung der Wandergewerbesteuer. - Denkschrift von Hauptmann Dominik, März 1908 [fol. 88 - 89] Hausa-Handel. - Denkschrift des Kaufmanns Louis Pagenstecher mit Stellungnahme von Gouverneur Dr. Seitz, 25.4. und 16.5. 1908 [fol. 91 - 95] Zustimmung zur Einführung eines Ausfuhrzolls für Gummi und Elfenbein durch den Residenturposten Ngaundere, August 1905 [fol. 97 - 98] Zollwesen. - Ngaundere (Residenturposten). - Einführung eines Ausfuhrzolls für Gummi und Elfenbein in Übereinstimmung mit der Firma Randad & Stein, August 1905 [fol. 97 - 98] Abgaben und Leistungen des Eingeborenen. - Einführung einer Wandergewerbesteuer in Tibati - Ngaundere. - Verstoß gegen die Verfügung des Gouverneurs vom 5.7.1904 (Bericht von Hauptmann Zimmermann, Garua), August 1905 [fol. 99] Handelspolitische Lage im Bereich der Residentur Garua. - Bericht von Hauptmann Langheld, 1.4.1905 [fol. 102 - 104] Abgaben und Leistungen des Eingeborenen. - Heranziehung des Musgum-Gebietes zu Tributleistungen. - Bericht von Hauptmann Zimmermann, Garua, Januar 1906 [fol. 105] Abgaben und Leistungen des Eingeborenen. - Erhebung des Viehausfuhrzolls, Januar 1906 [fol. 105] Garua (Residentur) Einführung des Zollwesens, 1905 - 1906 [fol. 105 - 130] Erhebung von Ausfuhrzöllen zur Steigerung der Beliebtheit der Reichsnickelmünzen bei den Eingeborenen. - Denkschrift von Oberleutnant Strümpell, Garua, 1906 [fol. 131 - 133] Geringe Beliebtheit der Reichsnickelmünzen bei den Eingeborenen. - Denkschrift von Oberleutnant Strümpell, Garua, 1906 [fol. 131 - 133] Einrichtungen von Zollposten an der britischen und französischen Grenze des Residenturbezirks Garua, Oktober 1906 [fol. 135 - 140] Bekämpfung von Unruhen und Aufständen. - Makio- und Hino-Expedition (Bezirk Garua) Nachträgliche Begründete Genehmigung des Gouverneurs Dr. Seitz, 6.11.1908 [fol. 154 - 158] Bekämpfung von Unruhen und Aufständen. - Strafexpedition gegen die (Muhi ?) (Bezirk Garua). Ablehnung der beantragten Unternehmung durch den Gouverneur Dr. Seitz, 6.11.1908 [fol. 154 - 158] Angelegenheiten der Häuptlinge. - Verhandlung des Lamidos Asura Daso. - Eintreffen in Duala, Oktober 1908 [fol. 163]

        Gouvernement von Kamerun
        VOA 6: Bischofsheim (Bestand)
        Stadtarchiv Mainz, VOA 6 · Bestand · 1820 - 1934
        Teil von Stadtarchiv Mainz (Archivtektonik)

        Die knapp 9 m Akten des Bestandes VOA 6 gelangten nach der Eingemeindung Bischofsheims im Zuge zweier Ablieferungen an das Stadtarchiv Mainz. Am 01.12.1934 wurden 161 "Rechnungs-Archivalien" überwiegend aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von der Ortsverwaltung Mainz-Bischofsheim abgegeben (Zug.: 1934/96). Anfang 1939 lagen bei ihr 60 Pakete "erledigte Akten" zum Einstampfen bereit. Der damalige Leiter des Stadtarchivs, Dr. Dertsch, sonderte 40 Pakete mit Akten vornehmlich aus dem zweiten und dritten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts als nicht archivwürdig aus. Sie betrafen die Bereiche Sozialfürsorge, Lebensmittelversorgung während und nach dem Ersten Weltkrieg, "Allgemeiner Geschäftsgang", Land- und Reichstagswahlen sowie Wald- und Gemeindeangelegenheiten. Übernommen wurden am 03.03.1939 20 Pakete (ohne Zugangsnummer). Zu ihnen zählten acht Pakete "verschiedene alte Akten von 1820-1920", je vier Pakete Militaria und "erledigte Schulangelegenheiten bis 1930", zwei Pakete zu Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen zwischen 1850 und 1914 und je ein Paket zu Landwirtschaft (1870-1900) und zum Bauwesen ("erledigte ältere Akten"). Mit den beiden Zugängen kam das überlieferte, zur dauernden Aufbewahrung bestimmte Schriftgut der Gemeindeverwaltung Bischofsheim nicht vollständig an das Stadtarchiv Mainz. Ein Teil verblieb im Ort, so daß die Bischofsheimer Überlieferung heute geteilt ist. In Bischofsheim werden vornehmlich Akten und Amtsbücher aus der frühen Neuzeit und der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts verwahrt. Es handelt sich hierbei um einen Bestand, der im Kern bereits 1914 in den Inventaren der Gemeindearchive des Kreises Groß-Gerau als Archivgut aufgeführt wurde (vgl. Becker, Wilhelm Martin (Hg.): Inventare der Gemeindearchive des Kreises Groß-Gerau, Darmstadt 1914 (Inventare der nichtstaatlichen Archive im Großherzogtum Hessen, Bd.3: Inventar der hessischen Gemeinde-Archive, H.1), S.7f. Das Bischofsheimer Verzeichnis wurde von Lehrer Bechtolsheimer erstellt und ergänzt vom Kreisurkundenpfleger). Der Bestand wurde offensichtlich nach dem Zweiten Weltkrieg mit Materialien jüngeren Datums ergänzt (vgl. Inventar-Verzeichnis des Gemeindearchivs der Gemeinde Bischofsheim. In: Bischofsheimer Geschichtsblätter, H.40, September 1967, S.212-219). Die im Stadtarchiv Mainz aufbewahrten 701 Bände (ohne Rechnungsduplikate) verfügen insgesamt zwar über eine Laufzeit von 1733 bis 1937, doch liegt ihr Schwerpunkt auf der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Thematisch ragen die Bereiche "Gemeindeangelegenheiten" und "Schulwesen" heraus. Hinzuweisen ist auch auf die Akten zur freiwilligen Gerichtsbarkeit, zur französischen Besatzung nach dem Ersten Weltkrieg sowie zum Bauwesen. Bei der Übernahme durch das Stadtarchiv waren die Akten grob nach dem Registraturplan für die großherzoglichen Bürgermeistereien von 1908 geordnet. Bei der Sichtung der Archivalien zeigte sich aber, daß zum einen die durch den Registraturplan vorgegebenen Titel der Akten deren Inhalt oftmals nur ungenügend beschrieben und daß zum anderen zwischen den einzelnen Schriftstücken eines Aktenbandes vielfach kein organischer und in etlichen Fällen auch kein sachlicher Zusammenhang bestand. Dies erschwerte die Verzeichnungsarbeiten. Um eine ausreichende Erschließung zu gewährleisten, mußten zum Teil - unter Mißachtung archivarischer Prinzipien - neue Akteneinheiten formiert werden. Aus dem gleichen Grund wurden die Titel möglichst ausführlich formuliert sowie häufig mit Vermerken ("Enthält", "Enthält u.a.", "Enthält v.a.") ergänzt. Auf betrefffremde Schriftstücke sowie auf Zeitungen und Druckschriften, Photos und Pläne (außer bei Bauakten) wurde mit "Darin auch" verwiesen. Kassiert wurden nur wenige Schriftstücke, vor allem nicht ausgefültle Formulare und Fragebögen zu statistischen Erhebungen, die in mehreren Exemplaren vorlagen, sowie Werbematerial von Firmen außerhalb des Sprengels des Stadtarchivs Mainz. Ein Vergleich zwischen den Ablieferungsvermerken bzw. -listen von 1934 und 1939 einerseits und dem vorgefundenen Bestand andererseits läßt vermuten, daß zwischen Übernahme und Verzeichnung in geringem Umfang Material vernichtet wurde. Dabei muß unklar bleiben, ob dies aufgrund einer archivarischen Entscheidung oder infolge von Kriegseinwirkung geschah. Bei der abschließenden Klassifikation erschien die vollständige Übernahme des Registraturplans von 1908 wenig sinnvoll, denn zahlreiche Abteilungen wären kaum oder überhaupt nicht belegt worden. Deshalb wurde auf Grundlage des Registraturplans und unter Anlehnung an die bei anderen Vorortarchiven des Stadtarchivs Mainz anzutreffenden Bestandsgliederungen ein neues Schema entworfen, das dem tatsächlichen vorgefundenen Aktenbestand Rechnung zu tragen sucht. An der Erstellung des Findbuchs waren - bedingt durch einen Personalwechsel - zwei Bearbeiter beteiligt, deren unterschiedliche "Handschriften" sich bei der Endredaktion nicht ganz unterdrücken ließen. Begonnen wurde mit der Verzeichnung im Frühjahr/Sommer 1988 durch Frau Andrea Eckel, abgeschlossen wurde sie im Winter 1990/91 durch den Unterzeichnenden, Herrn Heiner Stauder, der auch die Klassifikation vornahm und das Vorwort erstellte. Die Eingabe des Findbuchs in die Datenbank "Archibal" erfolgte im November 1999 durch Frau Gerda Kessler in Zusammenarbeit mit Frau Ramona Göbel (Archivoberinspektorin). Ortsgeschichte Bischofsheim: Die Anfänge des heutigen Bischofsheim reichen bis in die Zeit der fränkischen Landnahme zurück. Hierfür sprechen sowohl archäologische Funde als auch die Endung des Ortsnamens auf "-heim". Allerdings handelt es sich bei dem vorangestellten Bestimmungsort nicht - wie ansonsten meist üblich - um einen Personennamen, sondern um eine kirchliche Amtsbezeichnung. Staab schließt daraus auf den Mainzer Bischof als den Gründer der fränkischen Siedlung. Vermutlich gehörte ihm auch die örtliche Kirche, die wahrscheinlich dem heiligen Martin geweiht war. Sie ging wohl um 1000 in den Besitz des Stiftes Sankt Viktor bei Weisenau über, das neben dem Domstift unter den in Bischofsheim begüterten Mainzer Stiften und Klöstern der bedeutendste Grundherr war. Auch bezog es in dem größten Teil der Gemarkung den großen Zehnten und besaß das Patronatsrecht, das es auch nach der Einführung der Reformation in Bischofsheim während des 16. Jahrhunderts behielt. Als Träger von Hoheitsrechten lassen sich in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts Mitglieder verschiedener Zweige des Reichsministerialengeschlechts von Bolanden greifen. Zu Beginn des 14. Jahrhunderts hatte sich anscheinend die Linie Hohenfels durchgesetzt, doch verkauften Mitglieder dieses Hauses 1331 das Dorf Bischofsheim mit Gericht, Leuten und allem Zubehör für 400 Pfund Heller an den Grafen Rudolf von Wertheim und an Gottfried von Eppstein. Der Wertheimer Adel scheint bald in die Hände des Mainzer Erzstiftsübergegangen zu sein, das ihn 1417 an Henne von Erlebach gen.: von Weilbach, verpfändete. Einer seiner Nachfahren, Adam von Erlebach, und dessen Ehefrau Margarethe gelangten auf die gleiche Weise in den Besitz des Eppsteiner Anteils, den der Pfandherr 1478 an Graf Philipp von Katzenelnbogen verkaufte. Nach seinem Tod im folgenden Jahr beerben ihn die Landgrafen von Hessen, deren Darmstädter Linie es gelang, sich in den vollständigen Besitz von Bischofsheim zu setzen. Nach langwierigen Verhandlungen verkauften 1577 die Herren von Hattstein als Nachfolger der von Erlebach ihre Rechte an den Landgrafen Georg I., zwei Jahre später tat das Erzstift Mainz das gleiche. Somit gehört Bischofsheim seit 1579 zu Hessen (-Darmstadt). Von dem Herrschaftswechsel 1577/79 und der vermutlich bereits zuvor eingesetzten Reformation blieben die Besitzungen und Rechte der Mainzer Stifte und Klöster unberührt. Erst 1802/03 fielen ihre Güter im Zuge der Säkularisation an den hessischen Staaat. Dieser Übergang war eine der zahlreichen Neuerungen, die sich im Laufe des 19. Jahrhunderts einstellten. Im Gefolge der von 1820 im Großherzogtum Hessen erlassenen Verfassung wurden Justiz und Verwaltung getrennt, was eine Neugliederung des Staats notwendig machte. Bischofsheim, das bisher dem Amt Rüsselsheim zugehört hatte, wurde dem Landratsbezirk Dornberg in der Provinz Starkenburg bzw. dem Landgericht Groß-Gerau zugewiesen. Während die Justizgliederung in den nächsten 110 Jahren weitgehend gleich blieb - nur 1879 wurde mit der Einführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes vom 03.09.1878 aus dem Landgericht das Amtsgericht Groß-Gerau -, war die territoriale Verwaltungseinteilung mehrfach Änderungen unterworfen. 1832 wurde Bischofsheim dem Kreis Groß-Gerau zugeschlagen, nach der Auflösung der Kreise im Zuge der Revolution von 1848 dem Regierungsbezirk Darmstadt. Als die Kreise im Zuge der Reaktion 1852 restituiert wurden, kam Bischofsheim wieder zum Kreis Groß-Gerau, bei dem es bis zur Eingemeindung nach Mainz 1930 verblieb. Mit der Konstitution von 1820 war auch die überkommene Kommunalverfassung nicht mehr vereinbar, weshalb 1821 eine neue Gemeindeordnung erlassen wurde. Sie ersetzte auch in Bischofsheim den Schultheißen durch den Bürgermeister, der zusammen mit dem Beigeordneten und dem Gemeinderat den Ortsvorstand bildete. Allerdings scheint in Bischofsheim die Bezeichnung "Schultheiß" noch eine Zeitlang in Gebrauch gewesen zu sein. Eine weitere Neuerung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bedeutete die Aufhebung der traditionellen Agrarverfassung: Grund- und Zehntherrschaft verschwanden mit der Grundlastenablösung, die in Bischofsheim bis 1842 weitgehend durchgeführt worden war. Zu diesem Zeitpnkt lebten die Bischofsheimer noch überwiegend von der Landwirtschaft. Ihr Dorf hatte sich noch nicht über den Ortsdamm hinweg ausgedehnt, der angelegt worden war, um die Bewohner der Mainufergemeinde vor dem oftmals drohenden Hochwasser zu schützen. Ein tiefgreifender sozioökonomischer und demographischer Wandel setzte mit der Industrialisierung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein. Zahlreiche Beschäftigte der in den Nachbargemeinden entstehenden Betriebe, namentlich MAN in Gustavsburg und Opel in Rüsselsheim, stammten aus Bischofsheim bzw. zogen dorthin. Wichtigster Arbeitgeber für die Bischofsheimer wurde jedoch die Eisenbahn, die die Geschichte des Ortes entscheidend geprägt hat. Nachem 1858 die Linie Mainz-Darmstadt und 1863 die Strecke Mainz-Frankfurt eröffnet worden waren, wurde ab der Jahrhundertwende der Bahnhof Bischofsheim zum größten Verschiebebahnhof Süddeutschlands und zum Entlastungsgüterbahnhof von Mainz ausgebaut. Dies trug wesentlich zum Wachstum von Siedlung und Bevölkerung bei. Durch den Zuzug von Eisenbahnangestellten und Fabrikarbeitern entstand auch eine katholische Gemeinde, nachdem Bischofsheim - abgesehen von einigen Juden - rein evangelisch gewesen war. Die Veränderungen im Zuge der Industrialisierung wirkten sich selbstverständlich auch auf die Tätigkeit der Gemeindeverwaltung aus. Verwiesen sei hier auf Schul- und Ortsstraßenbau, die sich in den vorliegenden Akten spiegeln. Diese geben auch Auskunft über die Folgen der französischen Rheinlandbesetzung nach dem Ersten Weltkrieg und des passiven Widerstands. Da dieser insbesondere auch von zahlreichen Eisenbahnern ausgeübt wurde, kam es in Bischofsheim zu zahlreichen Ausweisungen durch die Besatzungsbehörden. Ende der 1920er Jahre plante die Ortsverwaltung die Verlegung von Gas- und Wasserleitungen. Diese beiden Projekte brachten die Gemeinde im Zusammenhang mit der Weltwirtschaftskrise in arge finanzielle Bedrängnis. In dieser Situation wurde erstmals der Gedanke an eine Eingemeindung nach Mainz wach, der nach harten Auseinandersetzungen in Bevölkerung und Gemeinderat schließlich realisiert wurde. Zum 01.01.1930 wurde Bischofsheim zusammen mit dem benachbarten Ginsheim-Gustavsburg sowie mit Bretzenheim und Weisenau in die Stadt Mainz eingemeindet, die sich von einer Ausdehnung ihrer Fläche Vorteile versprach. 1930 verdoppelte sich ihr Areal von 4096 ha auf 8195 ha, davon entfielen 930 ha auf die Gemarkung Bischofsheim. Nach der Eingemeindung fungierte zunächst der seitherige Bürgermeister Fischer als Ortsvorsteher, bis er nach der nationalsozialistischen Machtergreifung von dem Parteigenossen Fritz Eitel abgelöst wurde, der auch dem Stadtteil Ginsheim-Gustavsburg vorstand. Während seiner Amtszeit begann die Diskriminierung der jüdischen Bevölkerung, die ihren ersten Höhepunkt in der Pogromnacht vom 9./10.11.1938 erreichte. Damals wurde die Bischofsheimer Synagoge beschädigt. Die noch in Bischofsheim verbliebenen jüdischen Einwohner wurden während des Krieges Opfer des Holocaust. Opfer forderten auch die alliierten Bombenangriffe, die auf den Bahnhof zielten, vielfach aber auch die Siedlung in Mitleidenschaft zogen. Nach dem Krieg wurde der Rhein zur Grenze zwischen zwei Besatzungszonen bzw. Bundesländern. Infolgedessen wurde auch die Verbindung zwischen Mainz und Bischofsheim gelöst, Bischofsheim erklärte sich wieder zur selbständigen Gemeinde im Kreis Groß-Gerau. Bürgermeister und Ortsvorsteher von Bischofsheim (1853-1945), (Quelle: Mangold, S. 114 und Bischofsheimer Geschichtsblätter 14, 1965 (Sondernummer). Auf eine Auflistung der Schultheißen und Bürgermeister vor 1853 wurde verzichtet, da sich aus den Archivalien Abweichungen von den Amtszeiten ergaben, die in der gen. Literatur genannt werden. Zur Überprüfung und ggf. Richtigstellung müssen auch Archivalien herangezogen werden, die im Gemeindearchiv in Bischofsheim aufbewahrt werden. Insbesondere sind die Rechnungen heranzuziehen.) 1853-1862: Johannes Schneider, Bürgermeister; 1862-1865: Michael Dammel, Bürgermeister; 1865-1909: Philipp Jakob Wiesenecker, Bürgermeister; 1910-1920: Heinrich Hünerkopf, Bürgermeister; 1921-1933: Georg Fischer, Bürgermeister, ab 1930 Ortsvorsteher; 1933-1939: Friedrich Eitel, Ortsvorsteher; 1939-1945: Georg Fischer, Ortsvorsteher Bevölkerungsentwicklung Bischofsheim Quellen, soweit nicht anders angegeben: Mangold, S. 73. 1792: Gesamt: 400; 1829: Gesamt: 668; 1861: Gesamt: 1078; 1865 (statistische Übersicht in Aktenband 621): Gesamt: 1169, hiervon evang.: 1093, kath.: 6, Juden: 70, Häuser: 146; 1873: Gesamt: 1404, (lt. Hartwig-Thürmer, S. 11ff.): hiervon kath.: 50, Juden: 60; 1895: Gesamt: 2264; 1900: Gesamt: 2961; 1910: Gesamt: 4456, hiervon evang.: 3686, kath.: 717, Juden: 46; 1930: (lt. "Groß-Mainz", S. 5:) Gesamt: 5438, hiervon evang.: 4358, kath.: 982, Juden: 31, Häuser: 690; 1939: Gesamt: 6407 (Hartwig-Thürmer, S. 11ff.); 1948: Gesamt: 7412 (Hartwig-Thürmer, S. 11ff.) Bischofsheimer Geschichtsblätter 1950 ff. (= Publikationsorgan des Heimat- und Geschichtsvereins Bischofsheim); "Groß-Mainz". Sonderausgabe des Mainzer Anzeiger zum 1. Januar 1930. Beilage zur Ausgabe Nr. 303 vom 31.12.1929; Hansel, Klaus: Das Stift St. Victor vor Mainz. Phil.Diss. Mainz. Gernsheim 1952.; Hartwig-Thürmer, Christine: Ginsheim-Gustavsburg, Bischofsheim. Die Mainspitze unterm Hakenkreuz. Frankfurt/M. o.J.; Dies.: "Hier war’s schon schlimm ...". In: Als die letzten Hoffnungen verbrannten. 9./10.November 1938. Mainzer Juden zwischen Integration und Vernichtung. Mainz 1988 (Mainz Edition, Bd.5), S. 115-125.; Leiwig, Heinz/ Neliba, Dieter H.: Die Mainspitze im Fadenkreuz der Royal Air Force und der 8. USAAF - Bischofsheim 1939-1945 -. Ginsheim-Gustavsburg 1985.; Mangold, Georg: Bischofsheim. Ein geschichtliches Heimatbuch. Mainz 1929 (Starkenburg in seiner Vergangenheit, Bd. 5). Müller, Wilhelm (Bearb.): Hessisches Ortsnamenbuch Bd.1: Starkenburg. Darmstadt 1937.; Ruppel, Hans-Georg/ Müller, Karin (Bearb.): Historisches Ortsverzeichnis für das Gebiet des ehemaligen Großherzogtums und Volksstaates Hessen. Darmstadt 1976 (Darmstädter Archivschriften, Bd. 2).; Staab, Franz: Untersuchungen zur Gesellschaft am Mittelrhein in der Karolingerzeit. Wiesbaden 1975 (Geschichtliche Landeskunde, Bd. 11).

        "Völkerrechtliche Angelegenheiten": Bd. 11
        BArch, RM 5/2511 · Akt(e) · (Okt.-Nov. 1914) Dez. 1914-März 1915
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: G. Vöhringer: "Meine Erlebnisse während des Krieges in Kamerun und in englischer Kriegsgefangenschaft". Druck, 1915 Schweizerische Oberzolldirektion: "Verzeichnis derjenigen Warengattungen, deren Ausfuhr verboten ist". Druck, 6.3.1915

        "Völkerrechtliche Angelegenheiten": Bd. 12
        BArch, RM 5/2512 · Akt(e) · (Sept. 1914-Jan. 1915) März-Apr. 1915
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Prof. Dr. Heinrich Pohl: "Materialien und Gutachten zur Frage der Geltung der preußisch-amerikanischen Verträge von 1785, 1799 und 1828 im gegenwärtigen Weltkriege", 26.2.1915 Reichskolonialamt: "Denkschrift über die Verhandlungen betr. die Neutralisierung des konventionellen Kongobeckens". Druck, 9.3.1915