Kaiserliche Marine

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        Kaiserliche Marine

        • UF German Imperial Navy
        • UF Kaiserliche Marine
        • UF Marine impériale allemande

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          BArch, RM 5 · Bestand · 1890-1919
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Geschichte des Bestandsbildners: Durch Kabinettsorder vom 14.3.1899 wurde die Admiralstabsabteilung des Oberkommandos der Marine verselbständigt und als Admiralstab der Marine dem Kaiser unmittelbar unterstellt. Friedensmäßig gehörte zu den eigentlichen Admiralstabsaufgaben die operative Planung der Kriegsführung zur See, die Sammlung und Bearbeitung der Nachrichten über fremde Marinen sowie über Wirtschaft und Militärpolitik fremder Staaten. Weiter bearbeitete der Admiralstab alle taktischen Angelegenheiten der Flotte, die Aus- und Weiterbildung von Admiralstabsoffizieren sowie die Reisepläne für sämtliche Seestreitkräfte im Ausland. Im Kriege kamen militärpolitische Angelegenheiten und Zensuraufgaben hinzu. Zur Lenkung der gesamten Seekriegführung wurde am 28.8.1918 die Seekriegsleitung als mobiler Teil des Admiralstabs eingerichtet. Ab 15.11.1918 unterstand die Behörde dem Reichsmarineamt und wurde am 15.7.1919 aufgelöst. Bestandsbeschreibung: Durch Kabinettsordre vom 14. März 1899 wurde die Admiralstabsabteilung des Oberkommandos der Marine verselbständigt und als Admiralstab der Marine dem Kaiser unmittelbar unterstellt. Friedensmäßig gehörten zu den Admiralstabsaufgaben die operative Planung der Kriegführung zur See, Mobilmachung, Seekriegsspiele, Seekriegsgeschichte, die Sammlung und Bearbeitung der Nachrichten über fremde Marinen sowie über Wirtschaft und Militärpolitik fremder Staaten. Der Admiralstab bearbeitete alle taktischen Angelegenheiten der Flotte, die Aus- und Weiterbildung von Admiralstabsoffizieren sowie die Reisepläne für sämtliche Seestreitkräfte im Ausland. Im Kriege kamen militärpolitische Angelegenheiten und Zensuraufgaben hinzu. Zur Lenkung der gesamtes Seekriegführung wurde am 28. August 1918 die Seekriegsleitung als mobiler Teil des Admiralstabes eingerichtet. Ab 15. November 1918 unterstand die Behörde dem Reichsmarineamt und wurde am 15. Juli 1919 aufgelöst. Inhaltliche Charakterisierung: Erhebliche Aktenverluste entstanden während der Revolutionstage 1918 und in den Monaten danach. Unterlagen über Nachrichtenbeschaffung, Spionage und Gegenspionage wurden bereits 1919 in großem Umfang vernichtet. Gut überliefert sind dagegen Akten folgender Sachgebiete: Organisation, Chiffrierdienst, Mobilmachungsarbeiten, Kriegsschauplätze Ost- und Nordsee, Auslandskriegführung, Nachrichten über europäische und außereuropäische Länder und waffentechnische Angelegenheiten. Hervorzuheben sind Archivalien über den Handelskrieg mit U-Booten und die damit zusammenhängenden militärpolitischen Fragen. Aus dem 1. Weltkrieg sind ferner die Akten der Vertreter des Admiralstabes bei der Obersten Heeresleitung und bei Armeeoberkommandos zu erwähnen. Erschließungszustand: Invenio Umfang, Erläuterung: Bestand ohne Zuwachs 350 lfm 6710 AE Zitierweise: BArch, RM 5/...

          BArch, RM 39 · Bestand · 1883-1903
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Geschichte des Bestandsbildners: Auslandsstationen waren fest umrissene außerheimische Seegebiete, in denen das Deutsche Reich seine Interessen ständig durch Kriegsschiffe ohne feste Stützpunkte vertreten ließ. Der dienstälteste Kommandant oder Geschwaderchef hatte u.a.auch über militärpolitische Angelegenheiten zu berichten. Bestandsbeschreibung: Auslandsstationen waren fest umrissene außerheimische Seegebiete, in denen das Deutsche Reich seine Interessen ständig durch Kriegsschiffe ohne feste Stützpunkte vertreten ließ. Der dienstälteste Kommandant oder Geschwaderchef hatte u.a. auch über militärpolitische Angelegenheiten zu berichten. Inhaltliche Charakterisierung: Überliefert sind wenige Akten von der australischen, ostasiatischen und ostamerikanischen Station. Erschließungszustand: Archivalienverzeichnis Umfang, Erläuterung: Bestand ohne Zuwachs 0,3 lfm 8AE Zitierweise: BArch, RM 39/...

          BArch, RM 38 · Bestand · 1884-1914
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Geschichte des Bestandsbildners: Das am 23.01.1897 formierte Kreuzergeschwader unterstand zunächst dem Oberkommando der Marine. Nach dessen Auflösung 1899 erhielt der Geschwaderchef für seinen Bereich die bisher vom Kommandierenden Admiral ausgeübten Befugnisse. Das Geschwader wurde am 08.12.1914 bei den Falklandinseln vernichtet. Inhaltliche Charakterisierung: Der Bestand enthält auch Vorakten der Kreuzerdivision sowie von ad hoc gebildeten Kreuzerverbänden. Von besonderem Wert ist die Berichterstattung über Sansibar, West- und Ostafrika, die Philippinen sowie Ostasien einschließlich Kiautschou. Verhältnismäßig umfangreiche Akten liegen vor über den Einsatz des Geschwaders im chinesischen Boxeraufstand 1900-1901 und bei der Blockade von Venezuela 1902-1903. Die Kriegsakten sind nur in Bruchstücken überliefert. Erschließungszustand: Findbuch Umfang, Erläuterung: 186 Zitierweise: BArch, RM 38/...

          Dienstanweisungen für die kaiserliche Marine
          BArch, R 1001/7152 · Akt(e) · Okt. 1885 - Juni 1914
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Statistischer Sanitätsbericht über die deutsche Marine für den Zeitraum vom 1. April 1887 bis 31. März 1889 Entwurf eines Gesetzes über die deutsche Flotte von 1897 Die Seeinteressen des Deutschen Reiches, zusammengestellt auf Veranlassung des Reichsmarineamtes. Grundsätze für die Inanspruchnahme der Marine zur Aufrechterhaltung des im öffentlichen Interesse notwendigen Schiffsverkehrs im Falle eines allgemeinen Seemannsstreiks

          BArch, RM 16 · Bestand · 1914
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Geschichte des Bestandsbildners: Für das 1897 in Besitz genommene Schutzgebeit in China wurde 1898 ein dem Reichsmarineamt unterstellter Gouverneur eingesetzt. Er war Chef der gesamten Militär- und Zivilverwaltung sowie Befehlshaber der dort stationierten Landstreitkräfte. Bestandsbeschreibung: Das Gebiet Kiautschou, mit seiner Hauptstadt Tsingtau, wurde 1898 für 99 Jahre von China gepachtet. Für das in Besitz genommene Schutzgebiet wurde ein dem Reichsmarineamt unterstellter Gouverneur eingesetzt. Dieser war Chef der gesamten Militär- und Zivilverwaltung sowie Befehlshaber der dort stationierten Landstreitkräfte. Der Gouverneur war stets Marineoffizier, die militärische Besatzung bestand aus dem III. Seebataillon und der Matrosenartillerieabteilung Kiautschou. Nach Ablauf eines im August 1914 von Japan gestellten Ultimatums kapitulierte die Festung Tsingtau unter ihrem Gouverneur vor der militärischen Überlegenheit des Gegners. Von 1914 bis 1922 hielt Japan Kiautschou besetzt und übergab es dann an China. 1923 verzichtete das Deutsche Reich auf seine Rechte. Inhaltliche Charakterisierung: Überliefert sind lediglich Aktensplitter über Mobilmachung, Belagerung und Fall der Festung Tsingtau, darunter überwiegend Kriegstagebücher, Berichte und Zeitungsartikel. Erschließungszustand: Invenio Umfang, Erläuterung: Bestand ohne Zuwachs 2,7 lfm 66 AE Zitierweise: BArch, RM 16/...

          BArch, RM 101 · Bestand · 1889-1919
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Bestandsbeschreibung: Als Hilfs-, Tross- und Spezialschiffe wurden in der Kaiserlichen Marine Tender, Begleit- und Schulschiffe, Tanker, Lotsen- und Depotdampfer, Verkehrsfahrzeuge, Feuer- und Blockschiffe, Schlepper, Peilboote, Vermessungsfahrzeuge, Werkstattschiffe, Eisbrecher, Segel- und Dampfyachten, Lazarett-, Verwundeten- und Seetransportschiffe bezeichnet. Inhaltliche Charakterisierung: Überliefert sind in erster Linie Logbücher und Kriegstagebücher sowohl für die Friedens- als auch die Kriegszeit. In seltenen Fällen sind auch Unterlagen über Indienststellungen sowie technischen Inhalts vorhanden. Erschließungszustand: Findbuch Umfang, Erläuterung: 1435 Zitierweise: BArch, RM 101/...

          BArch, RM 1 · Bestand · (1808) 1849-1889
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Geschichte des Bestandsbildners: Die im Kurfürstentum Brandenburg und später im Königreich Preußen aufgebaute Flotte geriet im späten 18. Jahrhundert in Verfall. Anfang des 19. Jahrhunderts war Preußen keine Seemacht. Erst ab 1811/13 wurden wieder konsequent Seefahrzeuge zur Küstenverteidigung angeschafft und darüber hinausgehende Pläne entwickelt. Mit Schreiben vom 14.11.1817 wurden die anderen Seemächte über die neue preußische Kriegsflagge in Kenntnis gesetzt. Die Zuständigkeit für Marineangelegenheiten lag beim Preußischen Kriegsministerium, in welchem schließlich ab 1848 eine Abteilung für Marine-Angelegenheiten bestand. Parallel bestand eine Technische Marine-Kommission zur Ausarbeitung von Vorschlägen für das weitere Vorgehen. Mit einer entsprechenden Allerhöchsten Kabinettsorder vom 5.9.1848 wurde die Königlich Preußische Marine gebildet und in der Folge entsprechend Kriegsschiffe zum Teil zum Bau in Auftrag gegeben, zum Teil gekauft oder auch von der Flotte des Deutschen Bundes übernommen. Mit Allerhöchster Kabinettsorder vom 14.11.1853 wurde die Königlich Preußische Admiralität als nunmehr eigenständige höchste Marinebehörde eingerichtet. Chef der Admiralität war der Preußische Ministerpräsident. Die Admiralität bestand zu diesem Zeitpunkt aus drei Abteilungen (für Kommandoangelegenheiten; für technische Angelegenheiten; für allgemeine und Verwaltungsangelegenheiten). Mit dem 30.3.1854 wurde schließlich der bisherige Leiter der Technischen Marine-Kommission, Prinz Adalbert von Preußen, zum "Admiral der preußischen Küsten" und Oberbefehlshaber der Preußischen Marine ernannt. Am 14.3.1859 wurde die Admiralität umorganisiert und in zwei Abteilungen gegliedert (Marineverwaltung; Oberkommando). Bald darauf erfolgte jedoch eine grundsätzliche Umorganisation. Mit Allerhöchster Kabinettsorder vom 16.4.1861 wurde die Admiralität aufgelöst und an ihrer Statt das Preußische Marineministerium gebildet. Dieses wurde in Personalunion vom Preußischen Kriegsminister geführt. Mit dem 25.6.1867 ging die Preußische Marine zusammen mit den Seestreitkräften der anderen deutschen Staaten an den Norddeutschen Bund. Die Bezeichnungen in der Folgezeit sind uneinheitlich. In der Forschung ist die Bezeichnung Norddeutsche Bundesmarine gängig. Die Schiffe führten nun auch entsprechend die Kriegsflagge des Norddeutschen Bundes. Die Reichsverfassung vom 20.4.1871 definierte die Marine als Reichsangelegenheit und sprach sowohl von "Reichsmarine" als auch von "Kaiserlicher Marine". Durch eine entsprechende Weisung Kaiser Wilhelms I. an den Chef der neuen Oberbehörde für die Marine vom 1.2.1872 wurde die Marine von diesem Tag an als "Kaiserliche Marine" bezeichnet. Aus dem Preußischen Marineministerium wurde damit die Kaiserliche Admiralität. Der Chef der Admiralität sollte die Verwaltung unter der Verantwortung des Reichskanzlers und den Oberbefehl nach den Anordnungen des Kaisers (Kaiserliche Kommandogewalt) führen. Die Admiralität blieb bis 1889 unter mehrfacher Umorganisation oberste Marinebehörde. Wegen der ständigen Vergrößerung und des Ausbaus der Kaiserlichen Marine wurde die Admiralität zum 1.4.1889 aufgelöst und an ihrer Stelle drei Spitzenbehörden geschaffen: Kaiserliches Marinekabinett (s. RM 2), Reichsmarineamt (s. RM 3), Oberkommando der Marine (s. RM 4). Bestandsbeschreibung: Die im Kurfürstentum Brandenburg und später im Königreich Preußen aufgebaute Flotte geriet im späten 18. Jahrhundert in Verfall. Anfang des 19. Jahrhunderts war Preußen keine Seemacht. Erst ab 1811/13 wurden wieder konsequent Seefahrzeuge zur Küstenverteidigung angeschafft und darüber hinausgehende Pläne entwickelt. Mit Schreiben vom 14.11.1817 wurden die anderen Seemächte über die neue preußische Kriegsflagge in Kenntnis gesetzt. Die Zuständigkeit für Marineangelegenheiten lag beim Preußischen Kriegsministerium, in welchem schließlich ab 1848 eine Abteilung für Marine-Angelegenheiten bestand. Parallel bestand eine Technische Marine-Kommission zur Ausarbeitung von Vorschlägen für das weitere Vorgehen. Mit einer entsprechenden Allerhöchsten Kabinettsorder vom 5.9.1848 wurde die Königlich Preußische Marine gebildet und in der Folge entsprechend Kriegsschiffe zum Teil zum Bau in Auftrag gegeben, zum Teil gekauft oder auch von der Flotte des Deutschen Bundes übernommen. Mit Allerhöchster Kabinettsorder vom 14.11.1853 wurde die Königlich Preußische Admiralität als nunmehr eigenständige höchste Marinebehörde eingerichtet. Chef der Admiralität war der Preußische Ministerpräsident. Die Admiralität bestand zu diesem Zeitpunkt aus drei Abteilungen (für Kommandoangelegenheiten; für technische Angelegenheiten; für allgemeine und Verwaltungsangelegenheiten). Mit dem 30.3.1854 wurde schließlich der bisherige Leiter der Technischen Marine-Kommission, Prinz Adalbert von Preußen, zum "Admiral der preußischen Küsten" und Oberbefehlshaber der Preußischen Marine ernannt. Am 14.3.1859 wurde die Admiralität umorganisiert und in zwei Abteilungen gegliedert (Marineverwaltung; Oberkommando). Bald darauf erfolgte jedoch eine grundsätzliche Umorganisation. Mit Allerhöchster Kabinettsorder vom 16.4.1861 wurde die Admiralität aufgelöst und an ihrer Statt das Preußische Marineministerium gebildet. Dieses wurde in Personalunion vom Preußischen Kriegsminister geführt. Mit dem 25.6.1867 ging die Preußische Marine zusammen mit den Seestreitkräften der anderen deutschen Staaten an den Norddeutschen Bund. Die Bezeichnungen in der Folgezeit sind uneinheitlich. In der Forschung ist die Bezeichnung Norddeutsche Bundesmarine gängig. Die Schiffe führten nun auch entsprechend die Kriegsflagge des Norddeutschen Bundes. Die Reichsverfassung vom 20.4.1871 definierte die Marine als Reichsangelegenheit und sprach sowohl von "Reichsmarine" als auch von "Kaiserlicher Marine". Durch eine entsprechende Weisung Kaiser Wilhelms I. an den Chef der neuen Oberbehörde für die Marine vom 1.2.1872 wurde die Marine von diesem Tag an als "Kaiserliche Marine" bezeichnet. Aus dem Preußischen Marineministerium wurde damit die Kaiserliche Admiralität. Der Chef der Admiralität sollte die Verwaltung unter der Verantwortung des Reichskanzlers und den Oberbefehl nach den Anordnungen des Kaisers (Kaiserliche Kommandogewalt) führen. Die Admiralität blieb bis 1889 unter mehrfacher Umorganisation oberste Marinebehörde. Wegen der ständigen Vergrößerung und des Ausbaus der Kaiserlichen Marine wurde die Admiralität zum 1.4.1889 aufgelöst und an ihrer Stelle drei Spitzenbehörden geschaffen: Kaiserliches Marinekabinett (s. RM 2), Reichsmarineamt (s. RM 3), Oberkommando der Marine (s. RM 4). Inhaltliche Charakterisierung: Das Registraturgut der Admiralität gliedert sich in folgende Sachgebiete: Zentrale Angelegenheiten: Reichs- und Staatsverwaltung, Organisation und Dienststellenverwaltung, Admiralitätsrat, Kabinettsordres, Öffentlichkeitsarbeit, Marineverordnungsblätter, Kommandoangelegenheiten, Militärpolitische Angelegenheiten, Flottenpolitik, Indiensthaltung von Kriegsschiffen, Schiffsentsendungen, Personalwirtschaft, Mobilmachungsangelegenheiten, Organisation und Dienstbetrieb der Behörden und Marineteile an Land, Militärische Ausbildung, Unterricht, Bildungswesen, Flottentaktik und Übungen, Küstenbefestigung, Signalwesen, Transportangelegenheiten, Handelsmarine, fremde Marinen, Technische Angelegenheiten: Erwerb fertiger Schiffe, Allgemeine technische Angelegenheiten des Kriegsschiffbaus, Reparaturen, Schiffbau, Maschinenbau, Artillerie und Torpedowaffe, Hafen-, Land- und Wasserbau, Verwaltungsangelegenheiten: Etatangelegenheiten, Kassen- und Rechnungswesen, Gehälter und Gebührnisse, Natural- und Geldverpflegung, Garnisonsbau, Garnisonsverwaltung, Uniformen und Bekleidung, Wohnungsangelegenheiten und Servis, Pensionen, Unterstützungen, Versorgung, Schulangelegenheiten und Seelsorge. In geringem Umfang sind ferner belegt: Justizangelegenheiten, Medizinalwesen, Hydrographische Angelegenheiten, Erwerb und Aufbau des Jadegebietes (Wilhelmshaven). Der Bestand enthält als Vorakten auch die Überlieferung der Spitzenbehörden der preußischen und der Norddeutschen Marine. Erschließungszustand: Invenio Vorarchivische Ordnung: Das zuvor streng nach Kommando- und Verwaltungsakten getrennte Registraturgut wurde in der als Einheitsbehörde organisierten Admiralität weitgehend vermischt. Umfang, Erläuterung: Bestand ohne Zuwachs108,0 lfm 4020 AE ca. 900 Großformate Zitierweise: BArch, RM 1/...

          Kaiserliche Marine
          Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 40/16 Bü 476 · Akt(e) · 1885-1911
          Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

          Enthält: Bestimmungen über die Ergänzung des Seeoffizierskorps; Schiffsunglück bei Samoa; Zustand des Kriegsschiffs Olga; Zulassung von Abiturienten der württembergischen 10-klassigen Realschule zum Seeoffiziersberuf; Schiffsjungenlaufbahn in der Marine

          Kaiserliches Marinekabinett (Bestand)
          BArch, RM 2 · Bestand · 1898-1919
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Geschichte des Bestandsbildners: Das Marinekabinett wurde 1889 nach Vorbild des preußischen Militärkabinett geschaffen, als ein Büro zur Ausübung der Kommandogewalt in maritimen Angelegenheiten. Es wurde zur entscheidenden Behörde in Personalange legenheiten der Marineoffiziere. Am 28.10.1918 dem Staatssekretär des Reichsmarineamtes unterstellt. Bestandsbeschreibung: Nach dem Vorbild des Preußischen Militärkabinetts wurde am 1. April 1889 das Marinekabinett geschaffen. Konzipiert als Büro zur Ausübung der Kommandogewalt in maritimen Angelegenheiten, entwickelte es sich in der Praxis zur entscheidenden Behörde in Personalangelegenheiten der Marineoffiziere. Es war als Immediatbehörde dem Kaiser direkt unterstellt, unterlag also nicht der Verantwortlichkeit gegenüber dem Parlament. Das Marinekabinett sollte als Verwaltungsbehörde zur "Erledigung maritimer Angelegenheiten" und zur Übermittlung von Befehlen an die Marinebehörden und bestimmte Personen fungieren. Zur Hauptaufgabe wurde jedoch die Bearbeitung der Personalien und Stellenbesetzungen der Seeoffiziere, Seekadetten, Marine- Infanterieoffiziere, Maschineningenieure, Zeug-, Feuerwerks- und Torpedooffiziere. Am 28. Oktober 1918 wurde die Behörde dem Staatssekretär des Reichsmarineamtes unterstellt und im Dezember 1918 in das in das Personalamt im Reichsmarineamt umgewandelt. Inhaltliche Charakterisierung: Die Akten des Marinekabinetts sind verhältnismäßig vollständig erhalten geblieben. Das schließt Lücken in Einzelfällen nicht aus. So fehlen beispielsweise detaillierte Aktenpläne oder sonstige Registraturhilfsmittel sowie ein seinerzeit gültiger Geschäftsverteilungsplan. Als Generaladjutant stand der Chef des Marinekabinetts im persönlichen Dienst des Kaisers. Die Akten seiner Behörde dokumentieren daher in beträchtlichem Umfange persönliche Angelegenheiten Wilhelms II. und anderer in- und ausländischer Fürsten. Sie enthalten u.a. handgezeichnete Flottentabellen, Zeichnungen und Schiffskonstruktionen des Kaisers, Vortragsmanuskripte, Texte kaiserlicher Predigten und Schiffsgottesdienste, Korrespondenzen, Geschenklisten und Zeitungssausschnitte mit eigenhändigen Randbemerkungen zu allen Zeitfragen sowie Unterlagen über Bau und Indiensthaltung der kaiserlichen Yachten, alle See- und Landreisen des Kaisers und persönliche Angelegenheiten der kaiserlichen Familie. Der größte Teil des Bestandes betrifft die Personalangelegenheiten der Offiziere. Obwohl die Personalakten bestimmungsgemäß nach dem Tode der Betroffenen vernichtet worden sind, gestatten die vorhandenen Auszüge aus den Qualifikationsberichten in Verbindung mit Unterlagen über Besuche, Verabschiedungen, Personaletats und Stellenbesetzungen eine nahezu lückenlose Rekonstruktion der Personalpolitik in der Marine sowie des militärischen Werdeganges einzelner aktiver Offiziere. Unterlagen über die allgemeine Organisation der Marine und militärpolitische Angelegenheiten, dabei Schriftwechsel mit dem Militärkabinett und anderen militärischen und zivilen Behörden sowie militärische Berichterstattung über allgemeine politische und wirtschaftliche Angelegenheiten sind ein weiterer Schwerpunkt des Bestandes. Ordensverleihungen, soziale Angelegenheiten, Verwaltung und Rechtspflege sind ebenfalls dokumentiert. Erschließungszustand: Online-Findbuch Umfang, Erläuterung: Bestand ohne Zuwachs78,5 lfm 2573 AE Zitierweise: BArch, RM 2/...

          Kaiserliches Oberkommando der Marine
          BArch, RM 4 · Bestand · 1881 - 1917 (-1931)
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Geschichte des Bestandsbildners: Bei Auflösung der Kaiserlichen Admiralität 1889 wurde für den Geschäftsbereich ihrer bisherigen Militärischen Abteilung das Kaiserliche Oberkommando der Marine geschaffen und ihm auch die Kommandogewalt über alle Marineteile zur See und an Land übertragen. Zum Geschäftsbereich des Kommandierenden Admirals gehörten neben der Durchführung aller Kommandoangelegenheiten die operativen Admiralstabsaufgaben, Mobilmachungsvorarbeiten, taktische Ausbildung und militärisches Bildungswesen.1899 wurde die Behörde aufgelöst. Bestandsbeschreibung: Bei Auflösung der Kaiserlichen Admiralität wurde für den Geschäftsbereich ihrer bisherigen militärischen Abteilung zum 1. April 1889 das Kaiserliche Oberkommando der Marine geschaffen. Dem Kommandierenden Admiral, der dem Kaiser direkt unterstellt war, wurde die Kommandogewalt über alle Marineteile zur See und an Land übertragen. Zum Geschäftsbereich des Kommandierenden Admirals gehörten neben der Durchführung aller Kommandoangelegenheiten die operativen Admiralstabsaufgaben, Mobilmachungsvorarbeiten, taktische Ausbildung und militärisches Bildungswesen. Das Oberkommando der Kaiserlichen Marine wurde durch Kabinettsordre vom 14.03.1899 aufgelöst. Ein Teil der Befugnisse ging danach auf den Admiralstab der Marine über. Inhaltliche Charakterisierung: Der Bestand enthält nur noch Restakten über Spitzenorganisation, Taktik, Flottenreglements, Ausbildung verschiedener Schiffsverbände, Signalwesen und Manöver, sowie eine kleine Anzahl von Handakten. Zahlreiche Akten wurden vom Admiralstab der Marine und dem Reichsmarineamt fortgeführt. Erschließungszustand: Invenio Umfang, Erläuterung: Bestand ohne Zuwachs 8,2 lfm 176 AE Zitierweise: BArch, RM 4/...

          BArch, RM 110 · Bestand · 1914-1918
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Bestandsbeschreibung: Am 29.8.1914 wurde der Befehlshaber der Marineluftfahrabteilungen eingesetzt, der 1916 zum Befehlshaber der Marinefliegerabteilungen, später zum Marineflugchef wurde und dem die Kommandeure der Flieger unterstanden. Der Marineflugchef hatte für die Bereitstellung des gesamten Flugpersonals zu sorgen und die militärischen Forderungen für Seeflugzeuge und Bodenorganisation zu erfüllen. Die Marineluftstreitkräfte setzten sich zusammen aus Seeflieger- und Marine- Landflugabteilungen, Seeflug- und Marine- Landflugstationen, Lehr- und Sonderkommandos sowie Frontverbänden der Marineflieger. Inhaltliche Charakterisierung: Überliefert sind vom Marineflugchef die Befehle, Unternehmens- und Operationsakten über die Luftkriegführung und die Operationen auf mehreren Kriegsschauplätzen, Wochen- und Monatsberichte sowie die "Mitteilungen aus dem Gebiet des Luftkrieges". Von den einzelnen Fliegerkommandeuren sind darüber hinaus auch vereinzelt Kriegstagebuchunterlagen, Unterlagen über Personal- und Waffenangelegenheiten sowie Tages- und Wochenmeldungen überliefert. Ein großer Teil der Unterlagen ist möglicherweise seinerzeit ins Luftarchiv übernommen und 1945 vernichtet worden. Erschließungszustand: Online-Findbuch Umfang, Erläuterung: Bestand ohne Zuwachs 18,2 lfm 635 AE Zitierweise: BArch, RM 110/...

          Korrespondenz mit Vereinen
          BArch, N 578/14 · Akt(e) · 1904-1910
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält: Korrespondenz mit Marine-Vereinen; Festprogramm des Königlich-Sächsischen Militärvereins "Kaiserliche Marine" zum 25jährigen Bestehen; Statuten für den Treuenbrietzener Jagd-Verein; Mitgliederverzeichnis der Vereinigung "Prinz Friedrich Carl"; Korrespondenz mit Marine-Offiziers-Kasino Kiel; Handgeschriebene Entfernungstabelle für die Ostsee, ohne Datum

          Knorr, Eduard von
          BArch, RM 121-I · Bestand · 1884-1918
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Geschichte des Bestandsbildners: Seit ihrer Gründung umfaßte die Marine auch Verbände, die für den Einsatz an Land vorgesehen waren, so das Marinekorps, seit 1852 Seebataillon, und die 1857 aufgestellte Seeartillerie, seit 1877 Matrosenartillerie genannt. 1898 kam zum I. Seebataillon in Kiel ein II. in Wilhelmshaven hinzu. 1898 wurde für das Pachtgebiet Kiautschou das III. Seebataillon geschaffen. Aus den 1914 einberufenen Marinereservisten wurden neue Verbände für den Einsatz in Flandern, in der Türkei sowie bei Festungs- und Küstenverteidigungsverbänden improvisiert. Bestandsbeschreibung: Seit ihrer Gründung umfasste die Marine auch Verbände, die für den Einsatz an Land vorgesehen waren, so das Marinekorps, seit 1892 Seebataillon, und die 1857 aufgestellte Seeartillerie, seit 1877 Matrosenartillerie genannt. 1889 kam zum I. Seebataillon in Kiel ein II. in Wilhelmshaven hinzu. 1898 wurde für das Pachtgebiet Kiautschou das III. Seebataillon geschaffen. Aus den 1914 einberufenen Marinereservisten wurden neue Verbände für den Einsatz in Flandern, in der Türkei sowie bei Festungs- und Küstenverteidigungsverbänden improvisiert. Inhaltliche Charakterisierung: Der Bestand enthält Unterlagen über den Einsatz von Marineverbänden in Ostasien und in den deutschen Kolonien. Aus dem 1. Weltkrieg sind neben Kriegstagebüchern auch vereinzelt Akten der Marinedivisionen, Marinebrigaden, Matrosenregimenter, Seebataillone, Matrosenartillerie, Seewehr und technischen Sondertruppen überliefert. Darüber hinaus befinden sich im Bestand auch Unterlagen des Traditionsverbandes der Marineinfanterie. Erschließungszustand: Archivalienverzeichnis Umfang, Erläuterung: Bestand ohne Zuwachs 28,0 lfm 892 AE Zitierweise: BArch, RM 121-I/...

          BArch, RM 116 · Bestand · 1914-1918
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Bestandsbeschreibung: Die Marine-Luftschiff-Abteilung wurde durch Allerhöchste Kabinettsordre am 3. Mai 1913 aus dem "Luftfahrpersonal der Kaiserlichen Marine" neben der Marine-Flieger-Abteilung als selbstständige Abteilung mit dem vorläufigen Standort Johannisthal aufgestellt. (1) Den Kommandeuren der Abteilungen wurden "gerichtsherrliche, disziplinare und Urlaubsbefugnisse verliehen". Beide Abteilungen unterstanden in allen Ausbildungs- und technischen Angelegenheiten dem Staatssekretär des Reichsmarineamts, in allen anderen der Inspektion der Küstenartillerie und des Minenwesens sowie weiterhin dem Chef der Marinestation der Nordsee". (1) Der Staatssekretär des Reichsmarineamts Großadmiral Alfred von Tirpitz legte als Aufstellungstag per Befehl vom 8. Mai 1913 den 1. Juni fest. (2) Bereits im April 1912 wurden Marine-Angehörige, darunter Korvettenkapitän Friedrich Metzing zur Ausbildung bei der Deutschen Luftschifffahrts-AG kommandiert. Das Luftschiff-Kommando wurde am 15. Juli 1912 unter der Bezeichnung "Luftschiff-Detachement" mit dem Standort Johannisthal bei Berlin Metzing als Kommandeur unterstellt. (3) Nach dem Tod des Kommandeurs der Marine-Luftschiff-Abteilung Friedrich Metzing bei dem Unglück von "L 1" am 9. September 1913, wurde Korvettenkapitän Peter Strasser sein Nachfolger. Die Zuständigkeit für den Luftschiff-Bereich in der Marine oblag dem am 12. Oktober 1912 gebildeten Dezernat BX "Luftschiff- und Fliegerwesen" beim Werftdepartment im Reichsmarineamt. Zum 1. April 1913 folgte eine organisatorische Änderung: Das Dezernat BX wurde zur "Sektion für Luftfahrwesen" (Sektion BX mit den Dezernaten BXa und BXb) umstrukturiert. (4) Zum Beginn des Ersten Weltkrieges änderte sich die Befehlsstruktur der Marine-Luftschiff-Abteilung. Durch die Allerhöchste Kabinettsordre vom 29. August 1914 wurde die Dienststelle "Befehlshaber der Luftfahr-Abteilungen" als oberste zentrale Kommandostelle des gesamten Marine-Luftfahrwesens geschaffen. (5) Diesem wurden die Marine-Luftschiff-Abteilung und die Marine-Flieger-Abteilung unterstellt. Die Kabinettsordre wies dem neuen Befehlshaber folgende Aufgaben zu: Bereitstellung und Ausbildung des Personals, Leitung der außerhalb der Abteilungen stattfindenden Schulausbildung, Probefahrten und Erhaltung der Einsatzfähigkeit der Luftfahrzeuge. Die Allerhöchste Kabinettsordre vom 1. Mai 1916 wies der Marine-Luftschiff-Abteilung Cuxhaven (Nordholz) als neuen Standort zu und gliederte die Abteilung in Luftschiff-Trupps. (6) Am 23. November 1916 wurden die Marine-Luftfahr-Abteilungen in die Bereiche Luftschiff und Flugzeug durch Allerhöchste Kabinettsordre unterteilt. (7) Der Dienstposten des Befehlshabers der Marine-Luftfahr-Abteilungen wurde zum Befehlshaber der Marine-Flieger-Abteilung umgewandelt und der Kommandeur der Marine-Luftschiff-Abteilung zum "Führer der Marine-Luftschiffe" erhoben. Dem neu eingesetzten Führer der Marine-Luftschiffe unterstanden die Marine-Luftschiff-Abteilung und die Marine-Luftschiffe. Die neugeschaffene Dienststellung war in "Angelegenheiten der Verwendung und Ausbildung der Nordsee-Frontluftschiffe dem Kommando der Hochseestreitkräfte, in technischen und Versuchsangelegenheiten und in Angelegenheiten der Schul- und Versuchsluftschiffe dem Staatssekretär des Reichsmarineamts, in allen übrigen Angelegenheiten dem Marine-Stationskommando der Nordsee" unterstellt. (7) Für die in der Ostsee eingesetzten Luftschiffe wurde ein neuer "Luftschiff-Leiter Ost" als Abteilungskommandeur gebildet. (7) Dieser handelte selbstständig bzw. nach den Befehlen des Oberbefehlshabers der Ostsee, blieb aber weiterhin dem Führer der Marine-Luftschiffe unterstellt. (8) Der Dienstposten des Luftschiff-Leiters Ost wurde zum November 1917 aufgrund des Personalmangels und der Einstellung der Luftschifffahrt in der Ostsee aufgegeben. (9) Bis Kriegsende blieb diese Gliederung bestehen. Nach Strassers Tod im "L 70" am 5. August 1918 wurde der Dienstposten des Führers der Marine-Luftschiffe nicht nachbesetzt. (10) Aufgrund der Auflagen des Versailler Vertrages, die Militärluftfahrt in Deutschland aufzugeben, wurde die Marine-Luftschiff-Abteilung am 10. Dezember 1920 in Nordholz aufgelöst. (11) Die Marine-Luftschiffe wurden im Ersten Weltkrieg für Aufklärung in der Nord- und Ostsee, Sicherung und Unterstützung der Minensuchverbände, Sichten und Melden feindlicher Seestreitkräfte und Minensperren, Meldungen über Handelsschiffverkehr sowie für Angriffsfahrten, insbesondere auf Großbritannien eingesetzt. Befehlshaber der Marine-Luftfahr-Abteilungen 29. August 1914 - 23. November 1916 Konteradmiral Otto Philipp Führer der Marine-Luftschiffe 23. November 1916 - 5. August 1918 Fregattenkapitän Peter Strasser ab 5. August 1918 unbesetzt (Vertreter: Hans-Paul Werther) Luftschiff-Leiter Ost 23. November 1916 - November 1917 Korvettenkapitän Hans Wendt Marine-Luftschiff-Trupps Stand: Mai 1916 (12) I. Nordholz II. Fuhlsbüttel III. Ahlhorn IV. Hage V. Tondern VI. Seerappen VII. Seddin VIII. Düren IX. Wainoden Stand: November 1918 (13) I. Nordholz III. Ahlhorn IV. Wittmundhaven V. Tondern VI. Seerappen VII. Seddin-Jeseritz XI. Wainoden Inhaltliche Charakterisierung: Der Bestand erstreckt sich auf den Zeitraum 1914 bis 1938. Dabei liegt der Schwerpunkt der Unterlagen auf dem Einsatz der Marine-Luftschiff-Abteilung im Ersten Weltkrieg von 1914 bis 1918. Innerhalb der Überlieferung finden sich auch andere Provenienzen aufgrund von Rundschreiben und weitergeleiteten Mitteilungen von anderen bzw. vorgesetzten Dienststellen wie dem Admiralstab der Marine, dem Befehlshaber der Aufklärungsschiffe der Ostsee oder dem Kommandierenden General der Luftstreitkräfte etc. Die Einsätze der Marine-Luftschiffe spiegeln sich in der Überlieferung wider. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf den Operations- und Unternehmungsakten zu den Aufklärungsfahrten in der Nord- und Ostsee sowie der Angriffsfahrten v.a. auf Großbritannien. Hierzu sind im großen Umfang Kriegstagebücher und Befehle vorhanden. Die Kriegstagebücher wurden jeweils zu einzelnen Luftschiffen oder zu Marine-Luftschiff-Trupps angelegt. Weitere wenige Aktenkomplexe finden sich zur Organisation und zum Personal der Marine-Luftschiff-Abteilung. Von der Struktur der Unterlagen handelt es sich v.a. um Kriegstagebücher, Befehle (Tages- und Abteilungsbefehle) und sogenannte Fahrtberichte der zahlreichen Aufklärungs- und Angriffsfahrten. Die Fahrtberichte enthalten Informationen zur Fahrtaufgabe, Namen der Besatzungsmitglieder, Wetterlage, technische Angaben und Quadratkarten mit der eingezeichneten Fahrtroute. Darüber hinaus sind Funksprüche (z.T. chiffriert), Funken-Telegrafie-Peilungen, Wetter- und Barometerkarten und Telegramme vorhanden. Zudem finden sich im Bestand Fotografien, Presseartikel, technische Zeichnungen, Skizzen und ein umfangreicher Anteil an Karten. Die Überlieferung ist nicht vollständig. Es sind lediglich die Kriegsakten überliefert. Unterlagen der Vor- und Nachkriegszeit sind möglicherweise im Luftarchiv 1945 vernichtet worden. Erschließungszustand: Online-Findbuch Vorarchivische Ordnung: Bestandsgeschichte Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurden die Unterlagen der aufgelösten Marine-Dienststellen, darunter auch die Marine-Luftschiff-Abteilung, in der Kriegsgeschichtlichen Abteilung beim Admiralstab der Marine (am 15. Februar 1916 errichtet) zum Aufbau eines neuen Marinearchivs gesammelt. Ab 1919 wurde die Bezeichnung des Marinearchivs in "Leiter des Instituts für Marinegeschichte und Vorstand des Marine-Archivs" geändert. Eine zweite Umbenennung erfolgte am 22. Januar 1936 in "Kriegswissenschaftliche Abteilung der Marine". Diese gehörte jedoch nicht zum Reichsarchiv, sondern unterstand bis zum 31. März 1934 der Inspektion des Bildungswesens der Marine, anschließend dem Chef der Marineleitung und war später als nachgeordnete Behörde dem Oberbefehlshaber der Kriegsmarine unterstellt. Im Ersten Weltkrieg wurden einige Kriegstagebücher (RM 116/185-199) bereits an den Admiralstab der Marine zur Kenntnisnahme weitergeleitet und wurden somit in sein Schriftgut integriert, sind jedoch in diesem Bestand überliefert. Während des Zweiten Weltkrieges wurden die Marineunterlagen am 22. November 1943 auf Schloss Tambach bei Coburg ausgelagert. (14 ) Nach Kriegsende wurde das Archivgut von den US-amerikanischen Truppen beschlagnahmt und nach London verbracht. Dort hat man die Akten in großem Umfang verfilmt, zu Bündeln zusammengefasst, mit fortlaufenden F-Nummern ("Faszikel", "File" oder "Fach") und z.T. mit einer siebenstelligen Nummer mit den vorangesetzten Buchstaben "PG" ("pinched from the Germans") versehen. Anschließend wurde das Archivgut der britischen Admiralität übergeben. In den 1960er Jahren wurden die Marineakten im Rahmen der Aktenrückführung an die Bundesrepublik Deutschland zurückgegeben und gelangten in die Dokumentenzentrale des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes in Freiburg i.Br. Mit Überführung der Dokumentenzentrale im Jahre 1968, welche auf die interministerielle Vereinbarung zwischen dem Bundesministerium der Verteidigung und dem Bundesministerium des Innern aus dem Jahre 1968 zurückgeht, gelangten die Unterlagen in das von Koblenz nach Freiburg verlegte Bundesarchiv-Militärarchiv. Im Jahr 1977 erfolgte ein Zugang mit einem Fotoalbum zu den Marine-Luftschiffen (Zugangs-Nummer 2005/77), das unter RM 116/200 in den Bestand überführt wurde. Eine LL-Signatur (LL 410) verweist auf eine Verwahrung im Luftarchiv. Ein Vermerk in englischer Sprache auf dem Aktendeckel lässt auf eine Beschlagnahme durch britische und/oder US-amerikanische Truppen schließen. Während den Aktenrückführungen wurde auch das Fotoalbum der Dokumentenzentrale im Militärgeschichtlichen Forschungsamt übergeben und erhielt dort eine I L-Signatur (I L (B) 11). (15 ) Die Überlieferung ist nicht vollständig. Ein großer Teil der Unterlagen ist möglicherweise seinerzeit ins Luftarchiv übernommen und 1945 vernichtet worden. Die Luftwaffe errichtete 1936 ein eigenes Archiv unter der Bezeichnung "Kriegswissenschaftliche Abteilung der Luftwaffe" und sammelte das gesamte Archivgut der Luftstreitkräfte des Heeres und sowie auch der Marineluftstreitkräfte. (16) Womöglich befanden sich darunter auch Teile der Marine-Luftschiff-Abteilungs-Unterlagen, was den geringen Umfang der Aktenüberlieferung begründen würde. Archivische Bearbeitung Zum Bestand lag ein grobes Abgabeverzeichnis vor, welches lediglich unpräzise Aktentitel und die Laufzeiten sowie Altsignaturen enthielt. Eine Bewertung der Unterlagen wurde auf Grund der Schriftgutverluste und der damit einhergehenden Überlieferungslücken vor 1945 nicht vorgenommen. Die vorgefundene Aktenordnung wurde beibehalten. Die Unterlagen waren bereits formiert; der Großteil in preußischer Fadenheftung, ein kleiner Teil lag in Archivmappen vor. Die Aktenstruktur ist ungleichförmig; so fanden sich zum Teil einheitlich gebildete und in sich zusammenhängende Akten zu einer Aufgabe bzw. zu einem Einsatz. Dagegen waren auch Unterlagen vorhanden, die heterogene Inhalte, wie Luftaufklärung und Angriffsfahrten enthielten. Die Verzeichnung des Bestandes wurde mit dem Archivverwaltungssystem des Bundesarchivs BASYS-S-2 durchgeführt. Die Verzeichnung und Klassifikation der Akten erfolgte aufgrund nicht vorhandener Organisationsunterlagen anhand der vorgegebenen Überlieferung. Die Altsignaturen F-und PG-Nummern sowie die Aktenzeichen wurden aufgenommen. Die Begriffe "Detachement" und "Trupp", für die der Marine-Luftschiff-Abteilung unterstellten Einheiten wurden in den Akten trotz derselben Bedeutung nicht gleichförmig verwendet. Der Bestand beinhaltet zahlreiche Fotografien und Karten, welche inhaltlich mit den Akten verbunden sind und daher in ihrem Kontextzusammenhang belassen worden sind. Lediglich die überformatigen und aufgrund beschädigter Akten nicht eingenähten Karten wurden aus konservatorischen Gründen entnommen und werden nun in einer Kartenmappe gemeinsam im Bestand unter RM 116/201 gelagert. Die Akten befinden sich in einem konservatorisch schlechten Zustand. Das Schadensbild reicht von aufgelösten Fadenheftungen, mechanischen Schäden in Folge von Benutzung, bis hin zu Papierzerfall und Tintenfraß. Der Bestand bedarf einer baldigen Restaurierung. Der Bestand ist nicht vollständig foliiert. Umfang, Erläuterung: Bestand ohne Zuwachs 7,4 lfm 198 AE Zitierweise: BArch, RM 116/...

          BArch, RM 33 · Bestand · 1867 - 1923
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Geschichte des Bestandsbildners: Der Stab des Stationskommandos der Marinestation der Nordsee wurde 1870/71 gebildet. Der Stationschef war 1873 bis 1904 in Personalunion Festungskommandant von Wilhelmshaven. Das Stationskommando war zunächst der Admiralität, dann dem Oberkommando der Marine nachgeordnet, und ab 1899 als Immediatbehörde unmittelbar dem Kaiser unterstellt. Nach dem Ersten Weltkrieg unterstand das Stationskommando dem Reichsmarineamt, dem Chef der Admiralität und dem Chef der Marineleitung und ging in die Reichsmarine über. Dem Kommando der Marinestation der Nordsee unterstanden unmittelbar die Festungskommandantur in Wilhelmshaven, die Kommandantur der Befestigungen der Wesermündung in Geestemünde, die Kommandantur der Befestigungen der Elbemündung in Cuxhaven und die Kommandantur der Befestigungen von Helgoland. Bearbeitungshinweis: Der Bestand RM 33 wurde geteilt und die Akten aus der Zeit nach 1920 in den neuen Bestand RM 133 überführt. Die Akte RM 3/10883 wurde unter der Signatur RM 33/3189 in den Bestand übernommen. Die Akte RM 33/309 wurde umsigniert zu RM 31/4598. Bestandsbeschreibung: Im Bestand RM 33 sind die Archivalien der Marinestation der Nordsee als Territorialkommando und Basisbehörde der Kaiserlichen Marine für Personalersatz, Personalsteuerung, Grundausbildung, materielle Versorgung der Flotte, Küstenverteidigung und Überwachung der Küstengewässer im Bereich der Nordsee aufgeführt. Der Bestand ist zur Teilung vorgesehen. Die Unterlagen der Marinestation der Nordsee der Reichsmarine und Kriegsmarine werden den neuen Bestand RM 133 bilden. RM 33 wird dann nur noch die Unterlagen der Marinestation der Nordsee der Kaiserlichen Marine umfassen. Inhaltliche Charakterisierung: Im Bestand sind hauptsächlich Unterlagen über materielle Bereitstellung und Kriegsbereitschaft von Schiffen und Hilfsschiffen, über Admiralstabsreisen, Sperrpläne für die Flussmündungen der Nordseeküste einschließlich Verminung und über die Armierung der Festungsgebiete Wilhelmshaven, Helgoland, Weser- und Elbmündung überliefert. Besondere Bedeutung kommt den Akten der Abwehrstelle des Stationskommandos zu. Erschließungszustand: Findbuch Umfang, Erläuterung: Bestand ohne Zuwachs 20 lfm 472 AE Zitierweise: BArch, RM 33/...

          BArch, RM 31 · Bestand · 1846 - 1979
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Geschichte des Bestandsbildners: Die 1853 als Marine-Stations-Kommando in Danzig errichtete Marinestation der Ostsee wurde 1865 nach Kiel verlegt. Der Stationschef hatte territoriale Befehlsbefugnisse über alle in seinem Bereich vorhandenen Marinebehörden und Marineteile. Im Gebiet des Reichskriegshafens Kiel hatte er Rechte und Pflichten eines Festungskommandanten. Das Stationskommando bearbeitete auch die Personalien aller zugewiesenen Soldaten. Im Juni 1935 erhielt der Stationschef die Dienstbezeichnung Kommandierender Admiral der Marinestation der Ostsee. Am 1.2.1943 wurde das Stationskommando in Marineoberkommando Ostsee (MOK Ost), der Kommandierende Admiral in Oberbefehlshaber Ostsee umbenannt, zu dessen Oberverwaltungsstab ab 1.7.1943 auch die Mariineintendantur Kiel gehörte. Bestandsbeschreibung: Die 1853 als Marine- Stations- Kommando in Danzig errichtete Marinestation der Ostsee wurde 1865 nach Kiel verlegt. Der Stationschef hatte territoriale Befehlsbefugnisse über alle in seinem Bereich vorhandenen Marinebehörden und Marineteile. Im Gebiet des Reichskriegshafens Kiel hatte er Rechte und Pflichten eines Festungskommandanten. Im Juni 1935 erhielt der Stationschef die Dienstbezeichnung Kommandierender Admiral der Marinestation der Ostsee. Am 1.2.1943 wurde das Stationskommando in Marineoberkommando Ostsee (MOK Ost), der Kommandierende Admiral in Oberbefehlshaber Ostsee umbenannt, zu dessen Oberverwaltungsstab ab 1.7.1943 auch die Marineintendantur Kiel gehörte. Im Laufe des Krieges erweiterte sich der ursprüngliche Befehlsbereich. Mit dem Polenfeldzug traten auch Gotenhafen und das Gebiet des Korridors um Danzig zum Befehlsbereich, mit dem Unternehmen "Weserübung" dann auch noch die dänische Ost- und Nordküste. Mit dem Rußlandfeldzug kamen weiterhin das Baltikum und Nordrußland, soweit von deutschen Truppen besetzt, hinzu. Zu den Aufgaben der Marinestation gehörten vorrangig: aktiver und passiver Küstenschutz im Bereich; Leitung der Ausbildung und des Dienstbetriebes der unterstellten Marineteile und Behörden an Bord und an Land; Leitung der Personalwirtschaft der Marineteile im Stationsbereich; Leitung des militärischen Nachrichtendienstes sowie Ausgestaltung und Erhaltung des Nachrichtennetzes; Bereitstellung und Belegung von Kasernen und Unterkünften; Regelung des Hafenpolizeidienstes im jeweiligen Reichskriegshafen; Leitung des Küstenschutzes und Küstenverteidigung sowie des Überwachungs- und Nachrichtendienstes im Kriege. Der Bestand ist zur Teilung vorgesehen. Die Unterlagen der Marinestation der Ostsee der Reichsmarine und Kriegsmarine werden den neuen Bestand RM 131 bilden. RM 31 wird dann nur noch die Unterlagen der Marinestation der Ostsee der Preußischen und Kaiserlichen Marine umfassen. Inhaltliche Charakterisierung: Aus der Zeit bis 1918 ist der organisatorische Bereich, auch der meisten Unterbehörden, deren Registraturgut vernichtet worden ist, gut belegt. Besonderer Wert kommt den Kriegsakten der Station aus dem Ersten Weltkrieg zu. Sie enthalten ca. 800 Bände zu folgenden Sachgebieten: Kriegsleistungsgesetz, Hinterbliebenenversorgung, Rohstoffbewirtschaftung, Presseangelegenheiten, Vaterländischer Hilfsdienst, Internierte und Kriegsgefangene, Rotes Kreuz, Arbeiterfragen. Erschließungszustand: Online-Findbuch Zitierweise: BArch, RM 31/...

          Müller, Georg von (Bestand)
          BArch, N 159 · Bestand · 1871-1918
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Geschichte des Bestandsbildners: Georg von Müller, Admiral Geboren am 24. März 1854 in Chemnitz, gestorben am 18. April 1940 in Hangelsberg November 1889 Heirat mit Elisabeth Luise von Montbart; März 1900 Erhebung in den erblichen Adelsstand Militärischer Werdegang (Auswahl) Mai 1871: Eintritt in die Kaiserliche Marine; August 1878: Ernennung zum Leutnant zur See; Mai 1879: Kommandierung zur Torpedowaffe; 1882-1884: Auslandsreisen nach Westindien und Südamerika auf S.M.S. „Olga" und S.M.S. „Blücher"; November 1884: Statistisches Büro der Admiralität; Mai 1885 - März 1886: Militärpolitische Berater (Marineattaché) an der deutschen Gesandtschaft in Stockholm; März 1886: Beförderung zum Kapitänleutnant; bis Frühjahr 1889: wechselnde Bord- und Landverwendungen, darunter Teilnahme am Unternehmen in Samoa im Aug./Sept. 1887 an Bord von S.M.S. „Bismarck"; Frühjahr 1889: Eintritt in das neu geschaffene Kaiserliche Marinekabinett; September 1891: Kommandant Kanonenboot S.M.S. „Iltis"; November 1892: Personaldezernent im Oberkommando der Marine; Herbst 1895 - Februar 1898: Persönlicher Adjutant des Prinzen Heinrich von Preußen; November 1898: Kommandant des Großen Kreuzers S.M.S. „Deutschland"; April 1899: Chef des Stabes Ostasiatisches Kreuzergeschwader; Mai 1899: Beförderung zum Kapitän zur See; April 1900: Abteilungsvorstand im Marinekabinett; Oktober 1902 - September 1904: Kommandant Linienschiff S.M.S. „Wettin"; September 1904: Diensttuender Flügeladjutant Kaiser Wilhelms II.; 1905: Ernennung zum Konteradmiral; Juli 1906: Chef Kaiserliches Marinekabinett; 1907: Ernennung zum Vize-Admiral; 1910: Ernennung zum Admiral, zugleich General-Adjutant Wilhelms Kaiser Wilhelms II.; November 1918: Abschied aus dem aktiven Dienst Bestandsbeschreibung: Als Chef des Marinekabinetts besaß Georg Alexander von Müller über das Aufgabenfeld der Personalpolitik hinaus die Möglichkeit, tiefgreifenden Einfluss auf alle Marineangelegenheiten zu nehmen. Seine Schlüsselstellung gründete sich zum einen auf ein besonderes, persönliches Vertrauensverhältnis zum Kaiser, zum anderen auf die Tatsache, dass sämtliche Personalentscheidungen der Marine in seiner Hand lagen und Müller zu allen Vorträgen hinzugezogen wurde. Müller fungierte als Bindeglied zwischen dem Kaiser und den verschiedenen Immediatstellen der Marine. Während des Krieges begegneten der Person Müllers zunehmend Vorbehalte und Kritik aus dem Marineoffizierskorps wegen der verbreiteten Auffassung, der Chef des Marinekabinetts verzögerte oder blockierte die Maßnahmen für einen aggressiveren Seekrieg. Dabei geriet Müller auch in ein dauerhaftes Konfliktverhältnis mit Großadmiral Alfred von Tirpitz und wurde von diesem und seinen Anhängern während und vor allem nach dem Krieg öffentlich angegriffen. Wenngleich Müller, im Gegensatz zu zahlreichen anderen Angehörigen des Marineoffizierskorps keine Erinnerungen veröffentlichte, so belegt eine ganze Abfolge publizierter Artikel aus der Feder Müllers diesen Dauerkonflikt. Müllers Einfluss auf Marineangelegenheiten im Allgemeinen und auf das Kriegsgeschehen im Besonderen sank in Abhängigkeit zur Bedeutung Kaiser Wilhelms II. Als Oberster Kriegsherr. Bei dem Vorhaben eines militärisch sinnlosen, dafür mythenstiftenden Opferganges der Hochseeflotte im Oktober 1918 stand Müller weitgehend am Rande. Als Diensttuender Flügeladjutant Wilhelms II. Und Chef des Marinekabinetts gehörte Georg Alexander von Müller über anderthalb Jahrzehnte und während des gesamten Ersten Weltkrieges zum engeren Umfeld von Wilhelm II.. Seine Aufzeichnungen spiegeln in besonderer Weise die Hofgesellschaft wie auch Persönlichkeit und Wirken des Monarchen in den letzten Jahren des Deutschen Kaiserreichs wider. Inhaltliche Charakterisierung: Der Bestand umfasst lediglich die sieben, handschriftlich verfassten Tagebücher Georg Alexander von Müllers. Sie erstrecken sich über einen Lebenszeitraum von 47 Jahren, beginnend mit dem Eintritt Müllers in die Kaiserliche Marine 1871 bis zu seinem Ausscheiden als Chef des Marinekabinetts im Jahre 1918. Die Niederschriften sind angereichert mit Fotos und Zeichnungen. Weitere Unterlagen aus dem Nachlass, die von Walter Görlitz und dem Sohn Sven von Müller editiert wurden, gelten hingegen als verschollen. Zitierweise: Barch, N 159/...

          BArch, MSG 225/10 · Akt(e) · 1871-1918
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält: Benjamin Altenfeld (21.4.1863 - 5.8.1940); Appelbaum (k. A. ); Otto von Alvensleben (9.9.1877 - 4.3.1945); Edgar Angermann (geb. 22.2.1882); Dr. med. Paul Arendt (1.10.1859 - 7.7.1910); Ernst Arnold (21.1.1879 - 16.7.1971); Hans Arnold (gest. 11.7.1939); Assion (k. A. ); Aßmann (geb. 6.7.1838); Johannes Bachmann (4.3.1902 - 17.7.1968); Ballauff (k. A. ); Ballerstaedt (14.10.1839 - 13.1.1918); Dittrich Barth (k. A. ); Bartsch (k. A. ); Heinrich Bauer (geb. 29.8.1868); Otto Behrendt (geb. 28.7.1870); Dr. med. Otto Bengsch (28.7.1879 - 15.7.1954); Friedrich Berger (10.12.1871 - 11.9.1931); Hermann Bock-Metzner (13.12.1860 - 14.2.1942); Bode (k. A. ); Heinrich Böhlk (geb. 01.11.1868); Eduard Boerner (k. A. ); Werner Bozmann (19.7.1887 - 23.2.1948); Wigand Bossart (1864 - 13.8.1910); Friedrich Breitenstein (9.10.1853 - 19.1.1938); Breitmeyer (k. A. ) Carl Breuer (17.12.1866 - 30.6.1925); Hasso von Britzke (geb. 1.3.1880); Henry Budding (17.02.1839 - 6.7.1897); Wilhelm Büsing (27.1.1857 - 1.1.1917); Ernst Büsing (geb. 8.3.1868); Friedrich Callisen (30.05.1883 - 21.10.1968); Dr. Albert Ritter und Edler von Cammerloher auf Ober- und Unterschönreuth (29.5.1879 - 1938); Martin von Cappeln (31.10.1892 - 4.7.1952); Dr. Caspersohn (geb. 3.9.1863); Fritz Castagne (13.7.1873 - 8.12.1914); Friedrich Chorus (geb.: 29.6.1888); Chrapkowski (k. A. ); Friedrich Christian Christiansen (12.12.1879 - 3.12.1972); Johannes Christlieb (geb. 5.10.1875); Ludwig Christlieb (geb. 16.6.1873); Herman Chüden (8.11.1847 - 14.1.1903); Dr. Hermann Claus (geb. 2.10.1881); Friedrich Clausius (geb. 29.12.1869); Gustav Adolph Claussen von Finck (28.10.1848 - 22.8.1892); Paul Cleve (28.6.1879 - 2.8.1936); Victor Cochius (17.7.1848 - 16.3.1888); Walter Cochius (10.11.1845 - 4.8.1872); Friedrich Cölle (26.5.1874 - 8.9.1923); Oswald Collmann (geb. 22.3.1878); Adalbert von Colomb (13.3.1857 - 23.6.1928); Brunno Conn (geb. 14.7.1881); Felix Maria Connemann (geb. 15.9.1875); Oswald Connemann (gest. 3.5.1935); Conrad (k. A. ); Hermann Cordes (23.12.1880 - 12.2.1926); Paul Cossmann (k. A. ); Ernst Otto Bernhard Credner (7.7.1851- 8.7.1938); Iwan Crompton (geb. 23.2.1890); Dr. Hans Cyranka (geb.: 16.1.1888); Karl Daehncke (geb. 5.1.1872); Otto Dahl (k. A. ); H. B. Dahlerup (25.8.1790 - 26.9.1872); J. O. Donner (k. A.); Johannes Dammann (geb. 29.3.1862); Dr. Ludwig Dammann (geb. 25.5.1875); Dr. Paul Dammann (geb. 15.10.1860); Johannes Dams (geb. 24.5.1876); Gustav Darmer (17.10.1841- 10.1915); Joachim Darmer (13.8.1875 - 19.1.1936); August von Dassel (29.9.1856 - 20.11.1919); Hartwig von Dassel (10.4.1861 - 6.6.1933); Heinrich Dau (geb. 5.5.1874); Karl Daust (2.7.1865 - 30.6.1932); Rudolph Daudwiz (11.6.1847 - 1.1888); Dr. Karl Davids (7.2.1859 - 1.12.1905); Emil Dehnicke (geb. 28.10.1870); Moritz Deimling (gest. 20.11.1905); Dr. Wilhelm Deißler (geb. 22.9.1875); Dell (geb. 12.1801) Dr. Wilhelm Dentler (geb. 28.10.1877); Wilhelm Dettmer (k. A. ); Karl Dettmer (31.7.1874 - 22.2.1926); Karl Deubel (31.12.1858 - 28.3.1907); Dr. Paul Deutz (geb. 16.2.1876); Georg Dewitz (6.10.1867 - 31.10.1925); Paul Dickert (geb. 27.6.1869); Hermann von Diederichs (geb. 26.9.1877); Friedrich von Diederichs (10.10.1872 - 3.12.1966); Dr. Friedrich Diehl (k. A. ); Arthur Diemer (gest. 19.5.1940); Erdmann Dienst (10.3.1864 - 25.4.1916); Traugott Diesing (geb. 1.2.1881); Dr. Diestel (k. A. ); Dr. Wilhelm Dieterich (5.5.1877 - 8.12.1914); Bruno Dietert (k. A. ); August Dietrich (geb. 12.6.1860); Dr. Johannes Dietzel (geb. 21.8.1869); Dr. Georg Diewitz (geb. 8.1.1865); Albert Diffring (14.3.1860 - 9.1.1939); Dr. Edwin Dippe (19.9.1851 - 31.3.1905); Friderich Rudolph Edwin Maria Dirckinck, Freiherr v. Holmfeld (12.6.1802 - 10.1.1896); Carl Daniel Ulysses Dirckinck, Freiherr v. Holmfeld (geb. 26.1.1801); Constant Ulysses Edwin Johannes Dirckinck (gest. 22.7.1877); Dr. Heinrich Dirksen (geb. 23.12.1861); Carl von Ditfurth (30.12.1848 - 30.3.1876); Adolf Dithmar (geb. 29.12.1880); Wilhelm Ditmar (13.4.1841 - 1905); Otto Dittrich (27.2.1850 - 23.11.1934); Otto Dittrich (geb. 12.8.1876); Dr. Lothar Dobberkau (geb. 21.2.1873); von Dobeneck (12.1832 - 14.11.1861); Friedrich Dreves (7.1856 - 5.1932); Prof. Dr. Paul Doehle (geb. 6.6.1855); Otto Döhring (25.9.1873 - 11.10.1928); Dr. Kuno Doepner (22.10.1860 - 28.12.1886); Dr. Otto Doering (geb. 27.9.1880); Dr. Adolf Dörr (geb. 31.10.1876); Nikolaus Burggraf und Graf zu Dohna-Schlodien (5.4.1879 - 21.8.1956); Erich Dolberg (26.9.1882 - 14.11.1931); Max Dolega (gest. 30.4.1897); Louis Dombrowsky (8.4.1875 - 30.6.1959); Albert Donner (18.8.1851 - 5.1.1889); Christian Donner (1.10.1839 - 27.2.1904); Johann Otto Donner (27.10.1808 - 16.2.1873); Otto Donner (8.5.1870 - 25.6.1920); Peter Donner (31.3.1881 - 12.6.1944); Friedrich Dowaldt (geb. 19.4.1866); Fritz Draeger (19.4.1850 - 7.1917); Dr. Ulrich Dreising (geb. 30.3.1854); Dr. Dressel (k. A. ); Paul Dreßler (30.8.1884 - 17.7.1929); Louis Drepper (5.10.1872 - 14.2.1924); Georg Dreykorn (geb. 22.4.1874); Georg Dubois (22.11.1851 - 2.9.1914); Dr. Paul Dümmel (geb. 19.9.1881); Dr. Franz Dürig (geb. 25.9.1880); Georg Düring (16.5.1850 - 10.2.1929); Dr. Bernhard Düsterhoff (geb. 10.2.1847); Dr. Wilhelm Dumas (geb. 22.7.1873); Fredrik Dunbar (gest. 4.1.1927); Johannes Dust (geb. 26.6.1878); Dr. Arnold Ebeling (18.7.1868 - 30.10.1917); Gustav Ebeling (geb. 11.9.1877); Paul Ebert (21.9.1873 - 19.8.1939); Adolf Eckerlein (8.10.1861 - 22.12.1921); Richard Eckerlin (10.12.1880 - 14.4.1936); Friedrich Eckardt (gest. 17.3.1889); Emil Eckert (26.8.1862 - 13.5.1920); Heinrich Eckert (k. A. ); Friedrich Eckoldt (20.6.1887 - 31.5.1916); Dr. Emil Eckstein (21.2.1859 - 2.8.1887); Prof. Dr. Hans Eckstein (geb. 5.1.1876); August Edler (geb. 6.3.1866); Karl Egger (k. A. ); Franz Eggert (15.3.1850 - 11.11.1923 od. 4.11.23); Ferdinand von Egidy (2.1.1877 - 9.4.1958); Moritz von Egidy (27.7.1870 - 5.1.1937); Johannes Ehnimts (geb. 13.3.1878); Franz Ehrenkönig (19.1.1836 - 31.5.1878); Friedrich Ehrenkönig (geb. 13.9.1837); Friedrich von Ehrenkrook (9.7.1850 - 21.5.1929); Eugen Ehrhardt (13.5.1863 - 11.6.1900); Hermann Ehrhardt (29.11.1881 - 27.9.1971); Albert Ehricht (k. A. ); Max Ehrlich (23.9.1854 - 24.6.1894); Max Eichholtz (28.1.1872 - 4.7.1919); Wolf von Eichhorn (11.9.1883 - 18.6.1969); Dr. Wilhelm Eichler (geb. 19.2.1877); Franz Eichstädt (7.8.1863 - 15.3.1918); Franz Eiermann (k. A. ); Max Eimler (geb. 24.9.1867); Prof. Dr. Anton Frhr. v. Eiselsberg (31.7.1860 - 25.10.1939); Carl von Eisendecher (23.6.1841 - 19.8.1934); Dr. Eisendorfer (k. A. ); Dr. Berthold Eitner (21.7.1834 - 4.9.1907); Paul (v.) Elert (geb. 1.5.1876); Theodor Ellerbrake (geb. 6.12.1872); Friedrich Ellerbroek (19.8.1876 - 11.2.1920); Karl Elsässer (geb. 13.5.1883); Elste (k. A. ); Gustav Elster (geb. 30.5.1869); Otto Eltze (k. A. ); Dr. Wilhelm Eltze (geb. 23.8.1835); Alfred Emmrich (geb. 23.10.1876); Dr. Robert Engel (24.1.1839 - 18.6.1918); Eduard Engel (gest. 3.2.1912); Dr. Otto Engeland (geb. 27.9.1883); Dr. Engelbrecht (gest. 9.1861); Dr. Erich Engelbrecht (geb. 3.2.1876); Dr. Adolph Epping (6.2.1841 - 27.7.1903); Richard Epping (geb. 24.11.1875); Walter Epping (geb. 8.12.1865); Friedrich Erckenbrecht (k. A. ); Dr. Erdmann (k. A. ); Alexander Erdmann (16.11.1870 - 15.2.1915); Dr. Rudolf Erdmenger (geb. 14.11.1875); Dr. Karl Gustav Erdtmann (geb. 10.1.1823); Dr. Erhardt (k. A. ); Armand Frhr. von Erhardt (25.5.1848 - 21.2.1937); Dr. Paul Esau (geb. 24.8.1878); Prof. Dr. Peter Esch (geb. 20.12.1874); Dr. Corbin Eßendorfer (15.8.1845 - 18.4.1883); Dr. Karl Essig (31.8.1887 - 1925); Richard Etienne (k. A. ); Dr. Robert Evers (k. A. ); Heinrich Evert (27.7.1866 - 5.8.1938); Rochus Eweld (geb. 28.11.1830); Ludwig Falericius (geb. 16.5.1885); Dr. Christian Falkenbach (geb. 18.1.1880); Dr. Moritz Fanninger (22.9.1829 - 30.1.1864); Rudolf Faulborn (geb. 25.7.1879); Ernst Faustmann (geb. 22.9.1870); Dr. Fehniger (25.8.1901 - 12.7.1932); Paul Feiland (geb. 27.1.1875); Wilhelm Feldhus (geb. 15.7.1874); Otto Feldmann (12.8.1875 - 2.1.1948); Willy Fengler (geb. 1.3.1872); Konstantin Ferber (4.5.1855 - 10.3.1927); Dr. Georg Fiedler (k. A. ); Otto Fielitz (26.5.1872 - 8.12.1914); Willy Fielitz (geb. 5.11.1878); Dr. Karl Fiévet (geb. 12.5.1881); Dr. Wilhelm Finzelberger (geb. 6.5.1879); Wilhelm Frhr. von Fircks (31.12.1881 - 14.5.1917); Rudolph Firle (geb. 14.12.1881); Alfred Fischer (geb. 24.2.1878); Prof. Dr. Gernhard Fischer (19.2.1852 - 2.8.1915); Dr. Christian Fischer (geb. 11.5.1862); Dr. Gustav Fischer (geb. 24.12.1865); Louis Fischer (geb. 13.2.1849); Max Fischer (24.10. 1875 - 11.5.1959); Paul Fischer (20.6.1872 - 1.11.1939); Reinhold Fischer (k. A. ); Dr. Wilhelm Fischer (geb. 7.5.1873); v. Fischer-Treuenfeld (k. A. ), siehe unter v. Treuenfeld; Dr. Hermann Fittje (geb. 29.7.1874); Dr. Otto Flachs (geb. 1.4.1873); Dr. Germanus Flatau (geb. 31.7.1874); Engelbert Flatters (k. A. ); Wilhelm Flügger (k. A. ); Dr. Robert Foelsche (geb. 17.1.1884); Dr. Georg Foerster (geb. 4.11.1876); Dr. Gustav Foerster (geb. 3.4.1844); Walter Förtsch (geb. 4.10.1875); Friedrich Follenius (geb. 1854); August Fontane (13.9.1843 - 12.12.1913); Dr. Franz Fontane (geb. 3.8.1872); Dr. Fritz Forbrich (geb. 12.10.1886); Johannes Fornée (k. A. ); Max Forstmann (18.2.1876 - 4.7.1936); Georg-Günther Frhr. von Forstner (geb. 21.11.1882); Siegfried Frhr. von Forstner (gest. 13.10.1943); Wolfgang-Friedrich Frhr. von Forstner (geb. 3.10.1916); Werner Francksen (gest. 21.7.1964); Wilhelm Franck (18.1.77 - 28.8.14); Gustav Frank (22.9.1868 - 20.1.1919); Kurt Frank (geb. 30.7.1875); Karl Franke (geb. 21.1.1843); Dr. Paul Franke (geb. 12.12.1867); Udo Franssen (geb. 19.9.1884); Arthur Franz (geb. 23.7.1869); Konrad Frege (geb. 18.6.1888); Karl Freitag (geb. 21.10.1870); Dr. Robert Frentzel-Beyme (geb. 20.5.1862); Dr. Gerhard Frerichs (17.4.1858 - 12.5.1886); Michael von Freudenreich (24.6.1886 - 28.5.1938); Dr. Ernst Frey (geb. 21.1.1871); Dr. Eduard Freyer (geb. 28.6.1878); Gottfried Freyer (gest. 19.12.11); Dr. Hans Fricke (24.2.1874 - 6.4.1918); Dr. Karl Fricke (geb. 29.9.1872); Dr. Carl Friedel (13.12.1833 - 20.4.1885); Eberhardt Friedel (geb. 20.8.1876); Lorenz Friederichs (geb. 20.6.1864); Bruno Friedrich (geb. 8.7.1875); Dr. Franz Friedrich (11.1.1852 - 12.6.1883); Wilhelm Friedrich (k. A. ); Friedrich (k. A. ); Hans Georg Frielinghaus (8.12.1871 - 3.11.1941); Adalbert Fries (geb. 3.11.1873); Johannes Frischeisen (k. A. ); Max Frischeisen (k. A. ); Berthold Fritsch (k. A. ); Bruno Fritsch (geb. 25.5.1871); Dr. Wilhelm Otto Fritz (22.12.1850 - 3.8.1918); Wilhelm Frölich (geb. 8.1.1869); Hermann Froelich (15.10.1884 - 7.2.1923); Frömming (k. A. ); Richard Frömsdorf (geb. 7.9.1880); Dr. Aderhold Fröse (5.2.1869 - 5.1941); Oskar Frohberg (8.11.1891 - 5.7.1968); Walter Frommann (11.1.1871 - 12.1.1926); Emil Fuchs (geb. 14.10.1851); Dr. Karl Füngling (geb. 15.11.1883); Dr. Ernst Fürth (geb. 16.5.1880); Frütel (k. A. ); Albert Fünfstück (geb. 4.6.1882); Gerhardt Fürbringer (13.7.1884 - 17.3.1972); Dr. Friedrich Fuhrmann (30.10.1838 - 24.8.1887); Dr. Arthur Gabriel (geb. 21.4.1865); Walter Gaedicke (geb. 1.1.1882); Gaedt (k. A. ); Dr. Franz Gaehde (geb. 9.7.1852); Prof. Dr. August Gaertner (geb. 18.4.1848); Dr. Gaffky (k. A. ); Heinrich Frhr. von Gagern (20.8.1799 - 22.5.1880); Karl Galster (29.3.1886 - 25.3.1916); Friedrich Gausch (k. A. ); Dr. Clemens Gappel (geb. 13.10.1867); Heinrich Garbe (k. A. ); Dr. Gustav Garbsch (8.8.1867 - 21.3.1919); Felix Gartmann (geb. 23.6.1883); Willy Gartzke (14.12.1876 - 29.8.1957); Friedrich Garg (geb. 25.5.1892); Gerhard von Gaudecker (geb. 29.7.1874); Theophil Gautier (geb. 16.2.1881); Albert Gebhardtsbauer (geb. 22.6.1836); Franz Gehrmann (gest. 29.1.1921); Thilo von Gehrmann (k. A. ); Dr. Friedrich Gebecke (geb. 5.7.1879); Dr. Otto Gehse (12.1.1870 - 28.8.1907); Richard Geidies (geb. 3.10.1873); Wilhelm Geiseler (24.11.1848 - 29.11.1891); Florus Gelhaar (2.7.1877 - 12.6.1916); Dr. Johannes Gelsam (30.10.1867 - 27.7.1914); Helmuth Genkel (geb. 2.1.1867); Prof. Dr. Wilhelm Gennerich (geb. 8.5.1877); Dr. Karl Genzken (geb. 8.6.1885); Gottfried George (geb. 12.8.1882); August Martin Georgi (17.2.1838 - 1.1.1901); Eduard Gercke (1858 - 28.1.1924); Hermann Gercke (7.11.1855 - 28.12.1933); Hermann Gercke (30.7.1883 - 11.5.1918); Paul Gerdes (geb. 12.7.1874); Dr. Carl Gersdorf (31.1.1867 - Sommer 1942); Dr. Kurt Gerstein (geb. 6.12.1877); Friedrich Gerstung (20.6.1858 - 7.1.1937); Gerth (k. A. ); Wilhelm Gertz (29.8.1851 - 28.5.1935); Otto Geßler (22.12.1857 - 4.12.1935); Dr. Johann Geyken (geb. 11.8.1914); Oskar Gibhard (gest. 11.4.1896); Gibhardt (k. A. ); Thomas Gibsone (geb. 18.2.1890); Franz Giebler (gest. 2.9.1907); Heinrich Giertz (geb. 1.11.1872); August Gies (27.1.1870 - 23.6.1918); Erich Giese (22.6.1887 - 5.6.1917); Karl Giesecke (geb. 24.4.1879); Wilhelm Gildemeister (1857 - 14.3.1936); Victor Gjerling (geb. 7.1817); Emil Glashoff (k. A. ); Dr. Otto Glaubitt (24.1.1875 - 1924); Heinrich Glaue (29.12.1869 - 23.2.1926); Dr. Otto Gleiß (geb. 16.11.1876); Fritz Gliemann (6.9.1909 - 11.1.1968); Friedrich Glimpf (geb. 23.7.1886); Dr. Maximilian Globig (19.5.1850 - 4.8.1924); Paul Globig (21.10.1879 - 5.3.1966); Hano von Gloeden (1845 - 2.6.1885); Eugen Glomsda von Buchholz (20.1.1838 - 2.1896); Dr. Alfons Göbel (geb. 1.8.1885); Hermann Goebel (25.8.1872 - 24.6.1932); Max Goecke (gest. 27.4.1942); Gocker (4.1840 - 19.4.1866); Dr. Martin Göpfert (geb. 6.3.1877); August Goette (gest. 1906); Reinhard Goette (geb. 4.5.1921); Gernot Götting (24.4.1882 - 8.8.1930); Rudolf Goetting (geb. 2.9.1874); Adolf Göttsche (5.2.1885 - 20.8.1914); Dr. Johannes Göttsche (geb. 21.4.1879); Caesar Goetz (geb. 22.8.1832); Alfred Götze (geb. 27.5.1888); Johannes Goetze (k. A. ); Alfred Freiherr v. der Goltz (21.1.1849 - 23.5.1888); Rüdiger Freiherr v. der Goltz (10.4.1870 - 18.4.1941); Oskar von Gordon (15.7.1873 - 5.10.1943); Karl Gottschalk (k. A. ); Gotzhein (k. A. ); Karl-August Grabau (geb. 25.2.1881); Dr. Max Gräf (geb. 16.9.1873); Paul Grätschel (geb. 17.5.1851); Hans Grabe (24.11.1871 - 20.1.1918); Paul Graefe (5.3.1853 - 6.4.1926); Franz Grapow (25.3.1862 - 18.1.1934); Paul Wilhelm Grapow (10.3.1830 - 25.7.1875); Gottlieb Ludwig Wilhelm Grapow (2.3.1787 - 22.10.1847); Dr. Carl Grashey (27.12.1853 - 24.4.1883); Dr. Ernst Graudenz (geb. 19.6.1888); Green (k. A. ); Dr. Max Greifenhagen (geb. 13.1.1862); Eugen Greiner (geb. 15.3.1881); Gustav Grentzenberg (geb. 11.9.1840); Dr. Gottfried Hermann Gretsel (29.10.1836 - 29.8.1879); Dr. Maximilian Griebsch (geb. 29.5.1863); Erich von der Groeben (gest. 19.5.1900); Heini Grönhof (geb. 19.6.1874); Carl Grolp (gest. 21.5.1896); Wolfgang von Gronau (geb. 25.2.1893); Alfred Gronemann (8.8.1870 - 7.9.1935); Dr. Lorenz Groppe (21.3.1850 - 18.4.1896); Dr. Ernst Groß (29.9.1875 - 17.9.1921); Dr. Walter Groß (geb. 9.4.1877); Wilhelm Großblotekamp (geb. 10.12.1867); Dr. Curt Grosse (geb. 25.11.1866); Paul Grosser (geb. 2.7.1876); Grosser (gest. 11.3.1927); Dr. Franz Großfuß (geb. 5.10.1887); Adolf Großmann (k. A. ); August Groth (19.1.1831 - 5.12.1884); Dr. med. Friedrich Grotrian (geb. 1.9.1857); Johann Grube (19.11.1868 - 3.12.1933); Hans Grühn (8.2.1864 - 14.8.1939); Ernst Grüne (geb. 23.4.1838); Fritz Gruenhagen (18.8.1876 - 20.12.1937); Eberhard v. Grumbkow (16.10.1867 - 6.12.1942); Kurt von Grumbkow (3.3.1875 - 17.11.1950); Grundke (Grundtke ? ) (k. A. ); Otto Grunweld (geb. 1.9.1890); Hans Grupe (16.7.1870 - 18.5.1915); Gudewill (gest. 22.7.04); Dr. Günther (4.1826 - 1864); Karl Günther (11.12.1873 - 23.10.1915); Dr. Otto Günther (geb. 3.9.1873); Dr. Hans Gütschow (geb. 16.11.1881); Dr. Alfred Gugel (geb. 1.4.1880); Friedrich Guggenberger (sen. ) (9.11.1880 - 28.8.1914);

          BArch, MSG 225/13 · Akt(e) · 1871-1918
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält: Felix Baron von Uckermann (geb. 1.7.1848); Dr. Wladislaus von Ulatowski (geb. 30.8.1873); Franz Ulffers (22.7.1829 - 9.7.1878); Dr. Emil Ulrich (20.4.1844 - 30.3.1884); Gustav Ulrich (9.3.1867 - 9.7.1933); Richard von Usedom (geb. 20.7.1920); Christian Usinger (k. A. ); Dr. Erwin Valentin (geb. 3.3.1883); Hugo Valentiner (k. A. ); Hans Valentiner (k. A. ); Jean Valette (17.9.1845 - 6.6.1894); Dr. jur. Ernst Vanselow (1.4.1876 - 2.11.1925); Johann Vanselow (16.10.1854 - 16.9.1924); Dr. Paul Vanselow (21.2.1849 - 4.12.1910); Eduard Vater (geb. 10.3.1880); Dr. Fritz Veiel (geb. 15.1.1876); Carl Velten (4.7.1873 - 2.10.1937); Dr. Wilhelm Velten (21.3.1877 - 13.3.1904); Max Velthaus (geb. 4.10.1873); Prof. Dr. Max zur Verth (3.10.1874 - 5.11.1941); Max Viebeg (6.4.1887 - 9.11.1961); Karl Viereck (geb. 4.1.1873); Arthur Viertel (geb. 13.3.1881); Franz Frhr. von Vincke (29.12.1836 - 29.10.1882); Wilhelm Völker (geb. 13.4.1866); Friedrich Vogel (k. A. ); Dr. Karl Vogel (10.8.1866 - 29.4.1898); Reinhold Vogel (12.1.1870 - 2.1.1937); Fritz von Voigt (28.7.1879 - 14.8.1940); Georg Voigt (k. A. ); Dr. Walter Voigt (geb. 19.12.1879); Walter Voit (geb. 15.7.1860); Hans Volhard (9.11.1873 - 28.10.1940); Volkert Volckens (geb. 14.7.1884); Wilhelm Volkertsen (geb. 10.5.1873); Johannes Volkmann (geb. 25.6.1874); Wilhelm Vollbrecht (18.12.1873); Paul Vollmer (geb. 10.11.1877); Max Vollrath (geb. 6.5.1874); Dr. Oskar Voretzsch (2.1.1875 - 1.6.1916); Dr. Heinrich Voß (geb. 29.11.1878); Johann Voß (15.4.1866 - 10.6.1929); Dr. Karl Voßschulte (geb. 7.2.1879); Robert Wachenhusen (21.12.1850 - 9.5.1929); Johann Friedrich Wachsen (13.8.1823 - 25.2.1864); Dr. Heinrich Wachter (geb. 12.8.1848); Oskar Ritter von Waechter (2.3.1875 - 25.2.1917); Richard Wadehn (geb. 25.9.1861); Georg Wahl (geb. 20.6.1864); Bernhard Wahrendorff (11.6.1853 - 29.1.1940); Bernhard Wahrendorff (gest. 9.12.1905); Dr. med. Franz Walbrach (25.11.1826 - 23.3.1883); Hugo von Waldeyer-Hartz (7.11.1876 - 29.11.1942); Erich Waldmann (geb. 1.3.1880); Dr. Hans Waldow (geb. 31.10.1870); Dr. Carl Wallé (1.12.1849 - 1.10.1888); Paul von Wallenberg (geb. 16.2.1880); Eugen Theodor Wallis (31.10.1850 - 16.3.1889); Wilhelm Wallis (geb. 4.12.1873); Hermann Walsberg (geb. 20.6.1870); Axel Walter (27.12.1873 - 17.12.1915); Heinrich Walther (k. A. ); Paul Walther (26.3.1856 - 29.3.1934); Eduard Walz (k. A. ); Dr. Ludwig Wang (18.9.1867 - 15.9.1952); Hermann Warncke (4.10.1877 - 13.11.1925); Wilhelm Warneke (12.8.1879 - 27.12.1926); Paul Wasserfall (geb. 18.4.1864); Adolf Weber (6.2.1883 - 20.11.1925); Dr. Heinrich Weber (geb. 12.6.1875); Heinrich Weber (geb. 27.11.1878); Dr. Johannes Weber (26.3.1871 - 15.3.1959); Dr. Max Weber (geb. 27.4.1884); Dr. Richard Weber (geb. 6.7.1877); August von Weddig (17.3.1847 - 23.3.1875); Eduard Weddigen (27.9.1879 - 21.7.1966); Werner von Wedel (geb. 25.11.1881); Oskar Wefers (25.8.1856 - 13.7.1898); Dr. Hermann Wegener (geb. 28.12.1841); Hans Wehmer (geb. 16.6.1866); Konrad Wehmeyer (6.8.1875 - 23.12.1935); Dr. Robert Wehowski (geb. 26.11.1876); Heinrich Weickhmann (16.4.1824 - 1914); Johannes Weickhmann (29.4.1819 - 28.8.1897); Dr. Weidehase (k. A. ); Dr. Georg Weidenhammer (geb. 7.5.1856); Franz Weidgen (geb. 23.2.1881); Julius Weimann-Bischoff (7.7.1875 - 3.6.1915); Hans Weinheimer (12.9.1857 - 18.8.1899); Clemens von Weise (3.11.1872 - 16.3.1920); Dr. Oswald Weiser (13.7.1866 - 27.3.1924); Dr. Friedrich Weispfennig (geb. 29.6.1879); Dr. Richard Weiß (geb. 22.3.1857); Georg Weißenborn (geb. 8.8.1879); Eugen Weißhun (geb. 26.8.1865); Ernst von Weizsäcker (25.5.1882 - 4.8.1951); Dr. Friedrich Wendt (22.12.1878 - 19.9.1937); Dr. Georg Wendt (2.12.1849 - 21.1.1930); Hans Wendt (geb. 27.7.1876); Otto Weniger (k. A. ); Dr. Georg Wentzel (geb. 8.12.1869); Oskar Wentzel (gest. 18.2.1906); Dr. Albrecht Weßel (geb. 15.3.1883); Dr. Wilhelm Westphal (geb. 11.10.1863); Dr. Wilhelm Westrum (geb. 5.11.1875); Paul Lambert Werber (15.7.1881 - 25.5.1941); Konrad Wernecke (geb. 21.7.1880); Max Werner (10.9.1867 - 17.12.1924); Hans-Paul Werther (4.9.1878 - 5.10.1941); Heinrich Wessel (k. A. ); Wessels (gest. 24.4.1909); Siegfried Westerkamp (11.8.1874 - 22.1.1970); Nicolaus Westphal (geb. 3.5.1831); Dr. Georg Weydt (geb. 30.8.1869); Bruno Weyer (k. A. ); Alfons Wichelhausen (geb. 26.4.1885); Emil Widdecke (geb. 21.3.1870); Wilhelm Widenmann (20.6.1871 - 20.9.1955); Otto Wiebalck (geb. 19.11.1883); Dr. Heinrich Wiedemann (13.8.1841 - 29.10.1909); Paul Wiegmann (k. A. ); Paul Wiehr (geb. 7.5.1868); Dr. Tiberius Wiemann (geb. 4.11.1869); Oswald Wiencke (18.2.1878 - 11.12.1935); Dr. Otto Wienhaus (17.1.1885 - 17.12.1915); Dr. Paul Wiens (27.3.1877 - 16.8.1938); Dr. Hermann Wilckens (3.12.1849 - 3.1.1886); Franz Wilde (geb. 23.10.1871); Georg Wilde (17.1.1858 - 26.6.1932); Wilhelm II. Deutscher Kaiser (27.1.1859 - 4.6.1941); Franz Wilhelmi (geb. 12.1.1876); Theodor Wilke (k. A. ); Wilke (k. A. ); Karl Willeke (25.1.1881 - 3.1933); Prof. Dr. Hans Willige (geb. 10.2.1877); Dr. Georg Willrich (geb. 18.7.1883); Dr. Otto von Willucki (geb. 23.1.1878); Dr. Walter Willutzki (geb. 21.7.1875); Franz Wilm (gest. 1890); Franz Wilms (25.10.1900 - 4.9.1966); Dr. Max Wilm (26.1.1862 - 3.12.1902); Karl Windmüller (14.2.1873 - 20.10.1923); Julius Wirth (28.6.1875 - 14.9.1914); Max Wisselinck (k. A. ); Dr. Otto With (geb. 8.2.1883); Emil Witte (geb. 22.1.1881); Dr. Emil Witten (geb. 1.3.1863); Dr. Conrad Wittkop (geb. 26.9.1881); Rudolf Wittmer (21.8.1853 - 23.11.1940); Ernst Witzel (geb. 26.11.1826); Job von Witzleben (1860 - 9.12.1923); Georg Wodarz (21.12.1875 - 14.5.1937); Adalbert Woeldike (3.12.1875 - 31.5.1916); Egon von Wolf (22.9.1875 - 1.3.1936); Ernst Wolf (geb. 18.1.1867); Felix Wolf (geb. 2.8.1874); Friedrich Wolf (6.6.1880 - 7.2.1920); Dr. Camill Wolff (geb. 18.11.1856); Friedrich Wolff (6.6.1880 - 7.2.1920); Dr. Hans Wolff (geb. 20.10.1876); Albrecht Wollenberg (geb. 30.11.1889); Dr. Paul Wollermann (25.10.1876 - 5.12.1910); Peter Paul Woyke (geb. 21.5.1863); Theodor Wrede (30.8.1873 - 20.4.1937); Bernhard Wülfing (26.4.1880 - 21.3.1918); August Wünsch (17.4.1865 - 29.6.1934); Otto Wünsche (29.9.1884 - 29.3.1919); Dr. Karl Würth (geb. 11.2.1883); Eugen Wunder (geb. 29.1.1847); Dr. Hans Wunderlich (geb. 6.6.1882); Felix Wundrack (15.3.1862 - 20.7.1938); Alfred Wurmbach (7.12.1871 - 11.12.1919); Otto Wurmbach (8.6.1864 - 25.4.1940); Karl Wusterhaus (geb. 12.5.1861); Karl Prinz von Ysenburg-Büdingen (11.9.1875 - 15.5.1941); Dr. Ernst Zabel (geb. 4.3.1842); Louis Zacher (geb. 3.4.1868); Emil Zander (geb. 8.2.1869); Dr. Richard Zarnack (geb. 13.7.1869); Viktor von Zawadzky (1.3.1866 - 12.1.1943); Moritz Zebronski (geb. 4.2.1866); Julius Zedel (geb. 5.2.1864); Dr. Walter Zehbe (geb. 11.4.1883); Theodor von Zelberschwecht-Laszewski (geb. 16.5.1871); Otto Zembsch (31.5.1841 - 2.3.1911); Wolfgang Zenker (11.8.1898 - 5.11.1918); Johannes Zenneck (9.4.1873 - 10.7.1922); Günther von Zerboni di Sposetti (30.6.1876 - 23.10.1915); Paul Zerndt (geb. 9.12.1874); Dr. Theodor Zeschke (geb. 17.5.1835); Hans Zickerick (2.8.1869 - 7.2.1933); Carl Ziegler (geb. 18.11.1848); Johannes von Ziegler und Klipphausen (16.11.1874 - 29.7.1930); Prof. Dr. Johannes Ziemann (5.7.1865 - 3.12.1939); Dr. Hugo Zieschank (geb. 16.7.1870); Dr. Otto Zillmer (11.2.1874 - 16.2.1924); Gustav Zimmer (geb. 15.10.1875); Heinrich Zimmermann (k. A. ); Dr. Friedrich Zimmern (geb. 11.8.1885); Dr. August Zink (geb. 11.11.1871); Oskar Zirpel (k. A. ); Otto Zirzow (geb. 18.9.1878); Gerhard von Zitzewitz (4.11.1881 - 4.12.1937); Günther von Zitzewitz (9.2.1846 - 8.4.1898); Maximilian von Zitzewitz (6.1.1886 - 4.12.1937); Dr. Bernhard Zschech (geb. 29.4.1879); Dr. Reinhold Zühlke (12.1.1835 - 13.12.1870);

          BArch, RM 15 · Bestand · 1914-1918, 1939-1945
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Geschichte des Bestandsbildners: Die Prisenhöfe - Oberprisenhof Berlin, Prisenhöfe Hamburg und Berlin - wurden im September 1939 bzw. im März 1941 eingerichtet. Ihre Aufgaben waren Einleitung der Verfahren über eingebrachte Schiffe und nach Urteilsspruch durch den Prisenhof Durchführung des prisengerichtlichen Verwendungsbeschlusses. Die Prisenhöfe bestanden bis Kriegsende. Bestandsbeschreibung: Die Beschlagnahmung von Handelsschiffen unter der Flagge von Feindstaaten oder Neutralen und ihrer Ladung erfolgte nach der Prisenordnung in einem förmlichen Verfahren durch dafür geschaffene Gerichte. Die bei diesen als Reichskommissare eingesetzten Seeoffiziere unterstanden 1914-1918 dem Reichskanzler, 1939-1945 dem Oberbefehlshaber der Kriegsmarine. Sie vertraten die Interessen des Reiches in den Prisenverfahren. Ihre Aufgabe waren die Einleitung der Verfahren über eingebrachte Schiffe und nach Urteilsspruch durch den Prisenhof die Durchführung des prisengerichtlichen Verwendungsbeschlusses. Die Prisenhöfe bestanden bis Kriegsende 1945. Inhaltliche Charakterisierung: Der nahezu vollständig erhaltene Bestand des Reichskommissars beim Prisen hof Hamburg war beim hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg aufbewahrt und gelangte im Frühjahr 1954 über das Bundesoberseeamt Hamburg an das Bundesarchiv. Heute umfaßt er rund 53 laufende Regalmeter. Er enthält Generalakten, Personalunterlagen über Angehörige der Dienststelle und Akten über einzelne Prisenfälle (Vorbereitung und Einleitung der prisengerichtlichen Verfahren, Ausführung der prisengerichtlichen Verfahren, Ausführung der prisengerichtlichen Entscheidungen, Verwertung der Prise). Zitierweise: BArch, RM 15/...

          Reichsmarineamt (Bestand)
          BArch, RM 3 · Bestand · 1889-1919
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Geschichte des Bestandsbildners: Mit Kabinettsordre wurde mit Wirkung zum 1. April 1889 das Reichsmarineamt (neben dem Marinekabinett und dem Oberkommando der Marine) als Nachfolgebehörde der Kaiserlichen Admiralität geschaffen. Als oberste Reichsbehörde war das Reichsmarineamt verantwortlich für die Organisation, Verwaltung, Technik, Bewaffnung und Befestigung der Marine. Zugleich übte es gegenüber der Handelsmarine sowie auf den Gebieten des Seeverkehrs, der Nautik und des Fischereischutzes die Reichskompetenzen aus. Dem RMA unterstanden die kaiserlichen Werften, die Schiffbauprüfungskommission, die Marine-Depotinspektion, Küstenbezirksämter, Stationsintendanturen, Marinelazarette, die Seewarte, der Marinekommissar des Kaiser-Wilhelm- Kanals und das Gouvernement Kiautschou. Das RMA gliederte sich in folgende Organisationseinheiten: Zentralabteilung, Allgemeines Marinedepartement, Werftdepartement/U-Bootamt, Konstruktionsdepartement, Verwaltungsdepartement, Waffendepartement, Nautische Abteilung, Zentralabteilung für das Schutzgebiet Kiautschou, Medizinalabteilung, Justiziariat, Nachrichtenbureau. Am 15. Juli 1919 gingen durch Erlass des Reichspräsidenten die Befugnisse des Reichsmarineamtes auf die Admiralität über. Inhaltliche Charakterisierung: Mit Ausnahme des Waffendepartements, der Medizinalabteilung, des Justiziariats und des Zentralnachweisbüros der Marine sind Akten aller übrigen Organisationseinheiten in diesem Bestand überliefert. Von besonderer Bedeutung sind aus der Zentralabteilung die Handakten des Staatssekretärs über die Entwicklung der Marine und die Vorarbeiten zu den Flottengesetzen. Ein wichtiger Teil der ehemaligen Handakten befindet sich außerdem im Nachlass des Staatssekretärs Tirpitz. Die überlieferten Akten aus der Zentralabteilung enthalten Unterlagen über Protokollfragen, Stapelläufe, Ordensverleihungen und zentrale Organisationsangelegenheiten sowie Reichstagsmaterial und eine vollständige Serie der "Allerhöchsten Kabinettsordres" für die Marine von 1889 bis 1918. Gut überliefert ist die Tätigkeit des Allgemeinen Marinedepartements über Angelegenheiten der Organisation und des Dienstbetriebes der Schiffe und Marineteile, Personal- und Ersatzangelegenheiten, Fragen der Ausbildung im Waffendienst, Uniformierung, Organisation des Bildungswesens, Justizverwaltung, Versorgungsangelegenheiten , militärische Fragen der Schiffskonstruktion sowie Seerecht. Die Akten des Konstruktionsdepartements bieten eine Quelle von erheblicher Bedeutung für die Marine- und Technikgeschichte. Dazu gehören Bauakten für alle schweren und mittleren Kampfschiffe, die bis 1914 fertiggestellt wurden, sowie ca. 10.000 Konstruktionspläne und andere technische Zeichnungen für Schiffe und Boote. Darüber hinaus sind auch überliefert wissenschaftliche Forschungsergebnisse über Festigkeitsfragen, Materialentwicklung, Schleppversuche und allgemeine Baubestimmungen. Die Akten der Etatabteilung dokumentieren vollständig die Entwicklung des Marinehaushaltes, insbesondere die Finanzierung der Flottenbauprogramme. Hier finden sich auch Etats- und Verwaltungsakten zum Aufbau des deutschen Schutzgebietes Kiautschou sowie über Pensions- und Rentenangelegenheiten von Offizieren, Mannschaften und Beamten. Gut überliefert sind auch die Akten des Verwaltungsdepartements, die überwiegend Verpflegungs-, Bekleidung- und Unterkunftsangelegenheiten der Marine dokumentieren. Hervorzuheben sind die Akten über zahlreiche Stiftungen, bei denen das Reichsmarineamt federführend war. Im Zusammenhang mit der Zuständigkeit für Verpflegung und Bekleidung entstanden umfangreiche Aktenserien über die Versorgung der deutschen Bevölkerung während des Krieges. Die überlieferten Akten des Nachrichtenbüros enthalten Unterlagen über die wirtschaftliche Lage Deutschlands sowie die Entwicklung von Schifffahrt, Seeverkehr und Flotteninteressen, Zensurmaßnahmen, Sammlung und Abgabe von Kriegsnachrichten sowie Auslandspropaganda. Eine umfangreiche Sammlung von Zeitungsausschnitten ist ebenfalls enthalten. Erwähnenswert sind weiter die Korrespondenzserien über Vereinsangelegenheiten, besonders den Deutschen Flottenverein. Vom Nautischen Departement liegen Akten über Seezeichen- und Küstensignalangelegenheiten, Besteckauszüge, Reiseberichte und Expeditionen vor. Von dem für die Ausrüstung und Instandhaltung von Schiffen, Werften und Fahrzeugen zuständigen Werftdepartement ist nur ein geringfügiger Aktenrest über U-Bootangelegenheiten, vereinzelt auch Torpedoangelegenheiten erhalten geblieben. Die für die Bearbeitung des U-Bootwesens zuständigen Abteilungen und Dezernate des Werftdepartements wurden 1917 zum U-Boot-Amt verselbständigt. In den während der kurzen Zeit seines Bestehens entstandenen Unterlagen spiegeln sich die Maßnahmen zur Förderung des U-Bootbaues, insbesondere der materiellen Bereitstellung während der Endphase des 1. Weltkrieges wieder. Erwähnenswert ist hier noch Material über die planmäßige technische Auswertung von Kriegstagebüchern der U-Boote. Umfang, Erläuterung: Bestand ohne Zuwachs593 lfm24181 AE, ca. 10000 Schiffszeichnungen/ -pläne (RM 3/12.000-22.600) Zitierweise: BArch, RM 3/...

          Reichsmarineamt
          BArch, RM 107 · Bestand · 1904-1920
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Geschichte des Bestandsbildners: Die Aufgaben der 1903 geschaffenen Schiffsbesichtigungskommission, die am 01.04.1904 ihre Tätigkeit in Hamburg aufnahm, bestanden in der Prüfung von Handelsschiffen auf ihre Verwendbarkeit für militärische Zwecke in Krieg und Frieden. Nach Auflösung der Dienststelle am 11.01.1920 gingen ihre Aufgaben zusammen mit denen der Küstenbezirksämter und der Seetransportstellen auf die Dienststellen der Admiralität über. Bestandsbeschreibung: Die Aufgaben der 1903 geschaffenen Schiffsbesichtigungskommission, die am 1.4.1904 ihre Tätigkeit in Hamburg aufnahm, bestanden in der Prüfung von Handelsschiffen auf ihre Verwendbarkeit für militärische Zwecke in Krieg und Frieden. Nach Auflösung der Dienststelle am 11.1.1920 gingen ihre Aufgaben auf die Dienststelle der Admiralität über. Inhaltliche Charakterisierung: Das Schriftgut enthält Unterlagen über die deutschen Reedereien, ihre Schiffe ( u.a. Charter- und Mietverträge) und beschlagnahmte ausländische Handelsschiffe. Darüber hinaus geben überlieferte Demobilmachungsakten Aufschluss über den Rücktransport von Kriegsgefangenen und die Umstellung auf Friedenswirtschaft. Erschließungszustand: Findbuch Umfang, Erläuterung: Bestand ohne Zuwachs29,5 lfm715 AE Zitierweise: BArch, RM 107/...

          BArch, RM 92 · Bestand · 1853-1945
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Bestandsbeschreibung: Als mittlere und schwere Kampfschiffe bezeichnete man in der deutschen Marine Korvetten, Fregatten, Küstenpanzerschiffe, Kleine (Leichte) Kreuzer und Große (Schwere) Kreuzer, Panzerkreuzer (Schlachtkreuzer), Panzerschiffe und Linienschiffe (Schlachtschiffe). Der Bestand ist zur Teilung vorgesehen. Die Unterlagen der schweren und mittleren Kampfschiffe der Reichsmarine und Kriegsmarine werden den neuen Bestand RM 134 bilden. RM 92 wird dann nur noch die Unterlagen der schweren und mittleren Kampfschiffe der Preußischen und Kaiserlichen Marine umfassen. Inhaltliche Charakterisierung: Von den entsprechenden Schiffen verwahrt das Bundesarchiv- Militärarchiv umfangreiche Bestände an Logbüchern, Kriegstagebüchern und z.T. Akten. Aus der Zeit der Kaiserlichen Marine sind die Logbücher und Kriegstagebücher bis Ende 1918 fast vollständig erhalten. Für die Kriegsmarine sind z.T. Logbücher und Kriegstagebücher der Schiffe, sowie Akten technischen Inhalts, Gefechtsberichte und Wegekarten überliefert. Hervorzuheben sind Kriegstagebücher und sonstige Unterlagen der Schlachtschiffe "Bismarck, "Tirpitz", "Gneisenau" und "Scharnhorst", der Panzerschiffe "Deutschland" (ab 1940 "Lützow"), "Admiral Scheer" und "Admiral Graf Spee" sowie der schweren Kreuzer "Admiral Hipper", "Blücher" und "Prinz Eugen". Erschließungszustand: Online-Findbuch Umfang, Erläuterung: 4523 Zitierweise: BArch, RM 92/...

          BArch, RM 112 · Bestand · 1914-1918
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Geschichte des Bestandsbildners: Am 29.8.1914 wurde der Befehlshaber der Marineluftfahrabteilungen eingesetzt, der 1916 zum Befehlshaber der Marinefliegerabteilungen, später zum Marineflugchef wurde und dem die Kommandeure der Flieger unterstanden. Der Marineflugchef hatte für die Bereitstellung des gesamten Flugpersonals zu sorgen und die militärischen Forderungen für Seeflugzeuge und Bodenorganisation zu erfüllen. Die Marineluftstreitkräfte setzten sich zusammen aus Seeflieger- und Marine- Landflugabteilungen, Seeflug- und Marine- Landflugstationen, Lehr- und Sonderkommandos sowie Frontverbänden der Marineflieger. Zu den Seeflugstationen zählten auch schwimmende Seeflugstationen, d. h. Flugzeugmutterschiffe, zu den Landflugstationen auch die Festungs-(Land)Flugstationen sowie die Hallenschutzstation Wainoden. (Vgl. Hildebrand, Hans H.: Die organisatorische Entwicklung der Marine nebst Stellenbesetzung 1848 bis 1945. Band 2. Osnabrück 2000, S. 8; Militärgeschichtliches Forschungsamt (Hrsg.): Deutsche Militärgeschichte in sechs Bänden, Band 5, München 1983, S. 300f.) Seeflugstationen wurden im Laufe des Ersten Weltkrieges an Nord- und Ostsee sowie am Mittelmeer und am Schwarzen Meer errichtet. Die Stationen befanden sich z.T. auf besetztem belgischem (Bsp. Seeflugstationen Flandern I und II) und russischem (Bsp. Seeflugstation Kertsch) Gebiet oder auf Territorium von Verbündeten, beispielsweise dem Osmanischen Reich (Bsp. Seeflugstation Chanak). Zu den Seeflugstationen an der Nordsee zählten: Borkum Flandern I (=Seeflugstation Zeebrügge) Flandern II (=Seeflugstation Ostende) Helgoland List/Sylt Norderney (Vgl. Köhler, Karl: Gliederungs- und Organisationsgeschichte der Marineluftstreitkräfte, Manuskript, 1969, in: MSG 2/1866, S. 5. Demnach gehörten zum Kommando der II. Seeflieger-Abteilung die Frontflugstationen Borkum, Norderney, Helgoland und List sowie der Flugstützpunkt Tönning. Zur Geschichte dieser Seeflugstationen siehe ebd. S. 20-23 (Borkum), 24-26 (Norderney), 27-29 (Helgoland), 30f (List). Zur Geschichte der beiden Seeflugstationen in Flandern siehe Köhler, Karl: Gliederungs- und Organisationsgeschichte der Marineluftstreitkräfte, Manuskript, 1969, in: MSG 2/1867, S. 5-7 (Flandern I), 8-10 (Flandern II). Keine Überlieferung liegt zur Seeflugstation Flandern III (Marine-Landflugplatz Nieuwmunster/Neumünster) vor, siehe dazu ebd., S. 11-13. Zur Organisation der Luftstreitkräfte des Marinekorps in Flandern siehe auch Hildebrand, Hans H.: Die organisatorische Entwicklung der Marine nebst Stellenbesetzung 1848 bis 1945, Band 3, Osnabrück 2000, S. 60-62.) Zu den Seeflugstationen an der Ostsee zählten: Angernsee (Nähe Engure, westlich von Riga, Lettland) Apenrade Arensburg (Kuressaare, Insel Ösel/Saaremaa, Estland) Bug auf Rügen Flensburg (siehe RM 113) Hadersleben (im März/April 1915 nach Apenrade verlegt, siehe RM 112/13) (Kiel-)Holtenau Köslin-Nest (Koszalin, Polen) Liebau (Liepâja, Lettland) Papenholm/Papensholm (westlich von Kihelkonna, Insel Ösel/Saaremaa, Estland) Putzig (Puck, Polen (seit 1919)) Reval (Tallinn, Estland) Stralsund und Wiek auf Rügen Warnemünde Wiek auf Rügen (siehe unter Stralsund) Windau (Ventspils, Lettland) (Zur Geschichte dieser Seeflugstationen siehe Köhler, Karl: Gliederungs- und Organisationsgeschichte der Marineluftstreitkräfte, Manuskript, 1969, in: MSG 2/1866, S. 46 (Hadersleben), 47 (Apenrade), 48-50 (Flensburg), 51-53 (Holtenau), 56 (Warnemünde), 57f (Bug auf Rügen, Stralsund und Wiek auf Rügen), 59f (Köslin-Nest), 61f (Putzig), - nachfolgende Stationen wurden auf besetztem Gebiet errichtet - 75f (Libau), 79-81 (Windau), 82f (Angernsee), 84 (Arensburg), 85 (Papensholm), 87 (Reval).) (Aufgrund ungünstiger geographischer und meteorologischer Verhältnisse wurde der Hauptbetrieb der Station 1916 von Stralsund nach Wiek auf Rügen verlegt. In Stralsund wurde ein Teilbetrieb aufrecht erhalten. Siehe dazu u. a. RM 112/170, Vorkommnisse 6. Nov. 1915 sowie Köhler, Karl: Gliederungs- und Organisationsgeschichte der Marineluftstreitkräfte, Manuskript, 1969, in: MSG 2/1866, S. 57.) Zu den Seeflugstationen am Mittelmeer zählten: Agha Liman und Mersina (Südküste von Anatolien, nördlich der Ostspitze von Zypern) Chanak (am Südufer der Dardanellen bei Canakkale) Xanthi (Nordufer der Ägäis, Griechenland (seit 1920), siehe RM 110/22) (Zur geographischen Lage und Geschichte der Seeflugstationen siehe Köhler, Karl: Gliederungs- und Organisationsgeschichte der Marineluftstreitkräfte, Manuskript, 1969, in: MSG 2/1867, S. 64f, 70f (Chanak), 76f (Mersina). Zur Seeflugstation Xanthi liegt nur im Bestand RM 110 (RM 110/22) eine Überlieferung vor, zur Seeflugstation Xanthi siehe zudem ebd., S. 79f. Zur Organisation der Seeflieger im Rahmen des Sonderkommando Türkei siehe Hildebrand, Hans H.: Die organisatorische Entwicklung der Marine nebst Stellenbesetzung 1848 bis 1945, Band 3, Osnabrück 2000, S. 63f.) Zu den Seeflugstationen am Schwarzen Meer zählten: Babadag (Rumänien) Duingi (bei Constanta, Rumänien) Kawak/Kavak (Ostufer des Bosporus) Kertsch (Krim, Ukraine) Konstanza/Constanza (Constanta, Rumänien) Odessa (Ukraine) Sebastopol/Sewastopol (Krim, Ukraine) Varna (Warna, Bulgarien) (Zur geographischen Lage und Geschichte der Seeflugstationen siehe Köhler, Karl: Gliederungs- und Organisationsgeschichte der Marineluftstreitkräfte, Manuskript, 1969, in: MSG 2/1867, S. 64 und 78 (allgemein), 73 (Kawak), 81f (Varna), 83 (Konstanza), 84 (Sebastopol), 85 (Duingi), 86 (Babadag).) Zu den schwimmenden Seeflugstationen zählten: S.M.H. Answald S.M.H. Glyndwr (siehe RM 99) S.M.H. Oswald (siehe auch RM 99) S.M.H. Santa Elena S.M.S. Stuttgart (siehe RM 110/62) (Zur Geschichte der schwimmenden Seeflugstationen siehe Köhler, Karl: Gliederungs- und Organisationsgeschichte der Marineluftstreitkräfte, Manuskript, 1969, in: MSG 2/1866, S. 99f (allgemein), 102f (S.M.H. Santa Elena), 104f (S.M.H. Answald), 106 (S.M.H. Oswald), 107 (S.M.H. Glyndwr). Die S.M.S. Stuttgart war ein zum Flugzeugmutterschiff umgebauter Kleiner Kreuzer (auch als Flugzeugkreuzer bezeichnet), siehe ebd., S. 101.) Zu den Marinelandflugstationen zählten: Barge Großenhain Hage Kiel Nordholz-Cuxhaven Schlüterhof-Tuckum Speckenbüttel-Geestemünde Tondern Wainoden (vgl. auch RM 116/193) Wilhelmshaven-Wangerooge (Zur Geschichte der Landflugstationen siehe Köhler, Karl: Gliederungs- und Organisationsgeschichte der Marineluftstreitkräfte, Manuskript, 1969, in: MSG 2/1866, S. 54f. (Festungs-Landflugstation Kiel); Köhler, Karl: Gliederungs- und Organisationsgeschichte der Marineluftstreitkräfte, Manuskript, 1969, in: MSG 2/1867, S. 98-101 (allgemein), 102f (Nordholz), 104f (Barge), 106f (Hage), 108f (Tondern), 110 (Speckenbüttel), 138-140 (Wilhelmshaven).) Bearbeitungshinweis: Die Klassifizierung des Bestandes geschah in einem ersten Schritt durch Unterscheidung zwischen Seeflugstationen, Flugzeugmutterschiffen (= schwimmenden Seeflugstationen) und Marinelandflugstationen um so insbesondere die Gruppe der Flugzeugmutterschiffe separat auszuweisen. Die zweite - und zentrale - Klassifizierungsebene stellen die einzelnen Stationen bzw. Flugzeugmutterschiffe dar. Es lässt sich so gezielt die Überlieferung zu einer Station ermitteln. Im Falle der Seeflugstationen Flandern I und Flandern II war darüber hinaus eine tiefergehende Klassifizierung auf dritter Ebene notwendig. In diesen Fällen bilden Kriegstagebücher, Berichte und Befehle/Dienstanweisungen, technische Unterlagen und - im Falle von Flandern II - Personalangelegenheiten sowie verschiedene Unterlagen untergeordnete Klassifikationspunkte. Die Klassifikationsebene „Verschiedene Unterlagen" musste aufgrund der Heterogenität einiger Akten gebildet werden. Für mehrbändig vorliegende Kriegstagebücher wurden entsprechende Bandfolgen angelegt. Auf die Bildung von Serien wurde verzichtet. Grundsätzlich fand die archivische Bearbeitung in Anlehnung an die Bearbeitung des verwandten Bestandes RM 110 (Kommandostellen der Marineluftstreitkräfte) statt. Zum Bestand lag ein vorläufiges Findbuch vor, welches allerdings keine Enthält-Vermerke enthielt. Zudem mussten mehrfach Titel umgebildet werden (Erläuterungen dazu siehe im Folgenden). Die Klassifizierung des vorläufigen Findbuchs in Seeflugstation und Marinelandflugstationen wurde um den Klassifikationspunkt der schwimmenden Seeflugstationen (Flugzeugmutterschiffe) ergänzt und im Falle der Stationen Flandern I und Flandern II vertieft (siehe oben). Durch die ansonsten beibehaltene Klassifizierung und Sortierung des vorläufigen Findbuchs deckt sich die Klassifizierung weitgehend mit der (aufsteigenden) Nummerierung der Akten, da die Akten im Zuge der vorläufigen Verzeichnung anhand der Stationen sortiert und signiert wurden. Aktentitel wie „Ganz Geheim" wurden aufgelöst und stattdessen archivarische Titel gebildet. Sofern aufgrund des heterogenen Inhalts nur die Möglichkeit bestand einen Titel wie „Verschiedene Angelegenheiten" zu bilden, wurden umfangreichere Enthält-Vermerke verfasst. Im (Bandfolgen-)Titelfeld wurden bei Kriegstagebüchern ggf. Zusätze wie „Ausfertigung für den Admiralstab der Marine" und „Entwurf" in Klammern angefügt um eine Unterscheidung zwischen den Kriegstagebüchern beim Admiralstab und denen bei den jeweiligen Stationen möglich zu machen. Letztere wurden von den aktenführenden Stellen nur teilweise als Entwurf ausgewiesen; eine Ergänzung des Titels bei der Verzeichnung wurde nur in diesen Fällen vorgenommen. Eine weitere - notwendigerweise mit aufzunehmende - Titelergänzung der Kriegstagebücher stellten die Auszüge dar. Unter Berücksichtigung dieser Ergänzungen bei der Titelaufnahme, wurden alle Kriegstagebücher einheitlich erschlossen. Durch die Ergänzungen des Titels war zudem der Verzicht auf eine Verzeichnung der aktenführenden Organisationseinheit vertretbar, da durch die Titelspezifierung zwischen den Kriegstagebüchern beim Admiralstab und denjenigen in den Stationen unterschieden werden kann. Die (Bandfolge-)Titel enthalten jeweils auch den Namen der entsprechenden Station; die damit vorhandene Redundanz mit den Klassifikationspunkten wurde zum Zweck der Recherchierbarkeit in BASYS S in Kauf genommen. Die Bandfolgenummern wurden archivarisch gebildet, was zur Folge haben kann, dass diese von den auf den Aktendeckeln abgebildeten abweichen können. Falls beispielsweise von einem Kriegstagebuch nur die Bände 3, 4 und 5 erhalten sind, wurden diese als Bände 1, 2 und 3 aufgenommen. Im Feld „Aktenzeichen" in BASYS S wurden jeweils nur die „Lu", „Ef" sowie „MK I" Aktenzeichen bzw. Altsignaturen (siehe unten) vermerkt. Teils ebenfalls vorhandene weitere Aktenzeichen (z. B.: Ca VIII) wurden, da sie nur in Teilen vorhanden waren und das Feld Aktenzeichen in diesen Fällen schon mit der MK I Signatur belegt war, nicht aufgenommen. Die entsprechenden Informationen lassen sich jedoch anhand der Aktendeckel rekonstruieren. Diese wurden bei der Umbettung vollständig aufbewahrt; im Falle von Akten in vormaliger Schnellhefterform wurde der Deckel abgetrennt und oben aufliegend in der Mappe beigelegt. Unklar ist, inwiefern es sich bei den MK I Nummern tatsächlich um Aktenzeichen und nicht vielmehr um Altsignaturen handelt. Für Letzteres sprechen folgende Indizien: - Die MK I Nummern sind in einer anderen Farbe aufgebracht worden als die A oder C Aktenzeichen, welche teilweise in gleicher Farbe - und vermutlich zeitgleich - mit dem Titel aufgetragen wurden - Sofern MK I Nummern vorhanden waren, war in der Regel auch ein Aufkleber „Archiv der Marine. Kriegsakten." vorhanden, die MK I Nummern könnten demnach Signaturen des Marinearchivs gewesen sein. - MK I Nummern sind vergleichsweise durchgängig vorhanden, so als ob es sich um eine lückenlose Überlieferung handelt, während im Bereich der A und C Aktenzeichen große Lücken zu beobachten sind. Letzteres erscheint angesichts von Kassationsentscheidungen bei der (erstmaligen) Archivierung im Archiv der Marine sowie aufgrund von Kriegsverlusten plausibler. - Eine tiefergehende Klassifikation bzw. Strukturierung der MK I Signaturen existiert nicht, vielmehr liegen über 300 fortlaufende Nummern vor, wohingegen A und C Aktenzeichen teils tiefer strukturiert (z. B. „Ca") sind. Letzteres erscheint für die Registratur des Kommandeurs der Flieger des Marinekorps (Kofl. M.K.) wahrscheinlicher als eine rein fortlaufende Nummerierung. Der Versuch einer Rekonstruktion des Aktenplanes anhand der erhaltenen Aktendeckel erscheint aufgrund großer Lücken sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich. Im Feld Altsignatur wurden jeweils die F-Nummern (für Files oder Fach) und evtl. vorhandene PG-Nummern in separate Altsignaturfelder eingetragen. Zu beachten ist dabei, dass zu einer F-Nummer in der Regel mehrere Akten gehören; F-Nummern können daher mehrfach vorkommen. Die Altsignaturen von RM 112/49-56 aus dem Bestand RM 110 wurden ebenfalls aufgenommen (vormals RM 110/612-619). Ein Sach-, Orts- und Personenindex wurde nicht erstellt. Bestandsbeschreibung: Nach dem Ende des ersten Weltkrieges wurden die Unterlagen der aufgelösten Marine-Dienststellen, darunter auch die verschiedenen Kommandeure der Marineflieger, in die Kriegsgeschichtliche Abteilung beim Admiralstab der Marine, die bereits am 15. Februar 1916 errichtet wurde, zum Aufbau eines neuen Marinearchivs gesammelt. Ab 1919 wurde die Bezeichnung des Marinearchivs in "Leiter des Instituts für Marinegeschichte und Vorstand des Marine-Archivs" geändert. Eine zweite Umbenennung erfolgte am 22. Januar 1936 in "Kriegswissenschaftliche Abteilung der Marine". Diese gehörte jedoch nicht zum Reichsarchiv, sondern unterstand bis zum 31. März 1934 der Inspektion des Bildungswesens der Marine, anschließend dem Chef der Marineleitung und war später als nachgeordnete Behörde dem Oberbefehlshaber der Kriegsmarine unterstellt. Während des Zweiten Weltkrieges wurden die Marineunterlagen am 22. November 1943 auf Schloss Tambach bei Coburg ausgelagert. Nach Kriegsende wurde das Archivgut von den US-amerikanischen Truppen beschlagnahmt und nach London verbracht. Dort hat man die Akten in großem Umfang verfilmt, zu Bündeln zusammengefasst, mit fortlaufenden F-Nummern ("Faszikel", "File" oder "Fach") und z.T. mit einer siebenstelligen Nummer mit den vorangesetzten Buchstaben PG ("Pinched from the Germans") versehen. Anschließend wurde das Archivgut der britischen Admiralität übergeben. In den 1960er Jahren wurden die Marineakten im Rahmen der Aktenrückführung an die Bundesrepublik Deutschland zurückgegeben und gelangten in die Dokumentenzentrale des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes (MGFA) in Freiburg. Aufgrund einer interministeriellen Vereinbarung zwischen dem Bundesminister der Verteidigung und dem Bundesminister des Innern aus dem Jahre 1968, wurden die Akten von der Dokumentenzentrale ins Bundesarchiv übertragen. Sie gelangten schließlich in das von Koblenz nach Freiburg verlegte Bundesarchiv-Militärarchiv. (Siehe dazu die Bestandsbeschreibung zu RM 110; Autor: Michael Weins) Der Bestand umfasst 234 Aufbewahrungseinheiten die von verschiedenen See- und Landflugstationen der Kaiserlichen Marine stammen. Bis auf zwei Ausnahmen (RM 112/44, 137) geht die Laufzeit der Akten nicht über den Zeitraum zwischen 1914 und 1918, d.h. den Ersten Weltkrieg und die unmittelbare Nachkriegszeit, hinaus. Überwiegend sind Kriegstagebücher der einzelnen Stationen - sowohl die auf den Stationen geführten (Entwurf-)Exemplare als auch die Ausfertigungen für den Admiralstab - erhalten; von mehreren Stationen liegen nur Kriegstagebücher vor. Eine Ausnahme stellt die Überlieferung zu den Seeflugstationen Flandern I und Flandern II dar, welche darüber hinaus Berichte sowie Unterlagen zu Personal und Technik enthalten. Die Überlieferung zur Seeflugstation Flandern II bildet dadurch die größte Portion in RM 112 (53 Akten). Von den erst 1918 infolge der Besetzungen in der Ukraine in Betrieb genommenen Seeflugstationen (Kertsch, Odessa und Sewastopol) sowie den Stationen in der Türkei (Agha Liman/Mersina, Chanak und Kawak), Bulgarien (Varna) und Rumänien (Babadag, Duingi und Konstanza) liegen hingegen jeweils nur ein bis zwei Kriegstagebücher vor. Inhaltliche Charakterisierung: Vorhanden sind von verschiedenen Seeflugstationen die Kriegstagebücher, Tagesbefehle, Wochenberichte und Tagesmeldungen. Von der Seeflugstation Flandern II sind darüber hinaus Sammlungen von Verfügungen und Tätigkeitsberichten, sowie Akten über Waffentechnik und Fragen des Einsatzes sowie Personalangelegenheiten überliefert. Die Marine- Landflugstationen sind mit Kriegstagebuchunterlagen vertreten. Ein großer Teil der Unterlagen ist möglicherweise seinerzeit ins Luftarchiv übernommen und 1945 vernichtet worden. Die von mehreren Seeflugstationen aus dem östlichen Ostseeraum (Angernsee, Arensburg, Liebau, Papenholm, Windau und schwimmende Seeflugstationen S.M.H. Answald und S.M.H. Santa Elena) vorhandenen Kriegstagebücher, Berichte und Befehle bieten teils bebilderte Informationen über die Vorbereitung und Durchführung des „Unternehmen Albion". Besonders von der Seeflugstation Angernsee an der Rigaer Bucht aus fanden 1916 und 1917 Aufklärungsflüge und teilweise auch Bombenangriffe statt, welche teilweise fotografisch dokumentiert wurden. Mehrfach wurden die russischen Kriegschiffe vor Arensburg fotografiert (RM 112/2-5), darüber hinaus auch die Zerstörung der russischen Funkstation auf Runö (RM 112/4). Da das „Unternehmen Albion" als erste Joint Operation, d.h. kombinierte Heer-, Marine- und teilweise auch Luftwaffenoperation der deutschen Streitkräfte anzusehen ist, bilden die diesbezüglichen Unterlagen im Bestand RM 112 eine wichtige Ergänzung für die Forschung, da sie die Rolle der (unter Oberbefehl der Marine operierenden) Luftstreitkräfte dokumentieren. Die von der Seeflugstation Flandern II erhaltenen Akten über Personal- und Technische Angelegenheiten schildern - trotz der bestehenden Überlieferungslücken - mehrere Aspekte des Einsatzalltags und -profils einer Seeflugstation und können exemplarisch für andere Seeflugstationen herangezogen werden. Einschränkend muss jedoch betont werden, dass sich Ausstattung und Einsatzprofil der Seeflugstationen in Flandern aufgrund der Nähe zur Westfront von den hinter der Front befindlichen Stationen unterschied. Erschließungszustand: Online-Findbuch Umfang, Erläuterung: Bestand ohne Zuwachs 5,4 lfm 234 AE Zitierweise: BArch, RM 112/...

          Volksfest in Leipzig
          BayHStA, Plakatsammlung, Kultur- und Werbeplakate bis 1945 22428 · Akt(e) · Juni 1929
          Teil von Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik)

          Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft für koloniale und Seeinteressen, Leipzig; Musikkorps des II. Bataillons, 11. (Sächsisches) Infanterie-Regiment, Leipzig; Norddeutsche Lloyd AG, Bremen; Hamburg-Südamerikanische Dampfschiffahrts-Gesellschaft, Hamburg; Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft (Hamburg-Amerika Linie), Hamburg: Afrikanische Dampfschiffs-Actiengesellschaft Woermann-Linie, Hamburg; Deutsche Ost-Afrika Linie, Hamburg; Deutsche Kolonialgesellschaft, Berlin; Deutscher Seeverein; Gesellschaft für Erdkunde, Berlin; Verein für das Deutschtum im Ausland e.V., Berlin; Frauenbund der Deutschen Kolonialgesellschaft e.V., Berlin; Flottenbund deutscher Frauen; Frauengruppe des Vereins für das Deutschtum im Ausland e.V.; Frauenverein vom Roten Kreuz für Deutsche über See, Bremen; Deutscher Frauenbund; Seeoffizier-Messe; Militärverein Kaiserliche Marine und Jugendgruppe; Militärverein "China- und Afrika-Krieger", Leipzig; Schutztruppen- und Kolonial-Verein, Leipzig; Ostafrika. Enthält: Volksfest ’Seeluft und Tropenglut’ (Titel)

          Wegener, Wolfgang (Bestand)
          BArch, N 607 · Bestand · 1903 - 1952
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Geschichte des Bestandsbildners: Vizeadmiral Wolfgang Wegener geb. 5.8.1875 in Stettin, gest. 29.10.1956 in Berlin 1894 Eintritt in die Kaiserliche Marine, 1897-1899, zuletzt als Leutnant, Offizier auf dem Großen Kreuzer SMS Großdeutschland (u.a. Reise nach Ostasien), 1909-1910 1. Artillerieoffizier auf dem Großen Kreuzer SMS Blücher, 1912-1917, zuletzt als Fregattenkapitän, 1. Admiralstabsoffizier des I. Geschwaders, 1917-1918 Kommandant der Kleinen Kreuzer SMS Regensburg und SMS Nürnberg, Jan. 1920 Kapitän zur See, 1923 Konteradmiral 1920-1926 Inspekteur der Marineartillerie in Wilhelmshaven, 1926 Verabschiedung unter Verleihung des Charakters als Vizeadmiral. Verfasser zahlreicher Denkschriften und Artikel zu taktischen und operativen und ab 1907 auch zu strategischen Themen (u.a. "Die Seestrategie des Weltkrieges"). Bestandsbeschreibung: Denkschriften, Stellungnahmen und Korrespondenz, "Gedanken über unsere maritime Lage", 1915, "Chef der Seekriegsleitung im Großen Hauptquartier, Admiral von Holtzendorff, 1917, "Zum Kriegsspiel der Nordseestation im Winter 1923/24", 1923, "Seestrategie des Weltkrieges", 1930, "Der Zweite Deutsch-Englische Krieg", 1941; Ausarbeitungen und Berichte nicht seestrategischen Inhalts; Eduard Wegener: "Das geistige Erbe Wolfgang Wegeners", o. Dat. Zitierweise: BArch, N 607/...