Karolinen

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      Karolinen

      • UF Caroline Islands
      • UF Karolineninseln
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      • UF Carolines
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      Karolinen

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        Oberpostdirektion Bremen
        5,1 · Gliederung
        Teil von Staatsarchiv Bremen (STAB) (Archivtektonik)

        Erläuterung: Bei Gründung des Norddeutschen Bundes wurde das Postwesen als einheitliche Staatsverkehrsanstalt organisiert unter gleichzeitigem Fortfall der territorialen Postinstitute. Bremen erhielt ein Bundes-Oberpostamt. 1871 ging die Posthoheit auf das Deutsche Reich über. 1874 bestimmte die Reichspostverwaltung Bremen zum Sitz einer Oberpostdirektion, die als mittlere Reichspostbehörde tätig wurde. Ihr Geschäftsbereich umfasste außer dem bremischen Staatsgebiet den links der Weser gelegenen Teil des Regierungsbezirks Hannover, Teile des Regierungsbezirks Stade und den braunschweigischen Amtsbezirk Thedinghausen. Bis zum Ersten Weltkrieg war sie auch zuständig für die Postanstalten in Deutsch-Neuguinea, auf den Karolinen, Marianen, Palau- und Marshall-lnseln und auf Samoa. Von 1934-1945 trug die Oberpostdirektion die Bezeichnung Reichspostdirektion Bremen. 1943 übernahm sie auch den Bezirk der bis dahin selbständigen Direktion Oldenburg, der den Weser-Ems-Bezirk umfaßte. 1989 wurde die Privatisierung der Deutschen Bundespost eingeleitet, 1990 erfolgte die Trennung in die Bereiche Postdienst und Telekom bei der OPD. Die Oberpostdirektion wurde mit Ablauf des Jahres 1992 aufgeteilt in die Direktionen Postdienst und Telekom. Seit 1995 sind sie Teile der Deutschen Post AG und der Deutschen Telekom AG. Lit.: Christian Piefke, Die Entstehung der Oberpostdirektion Bremen, in: Postgeschichtliche Blätter aus der Weser-Ems-Gebiet, Bd. 1, H. 1, 1955, S. 2-3; Werner Guddat, 100 Jahre Oberpostdirektion Bremen, Leer 1974; Theodor Windmann, 100 Jahre Oberpostdirektion Bremen, in: Postgeschichtliche Hefte Weser-Ems, Bd. 4, H. 4, 1973, S. 77-84; Johannes Rust, Die Postgeschichte des Bezirks der Reichspostdirektion Bremen für die Kriegsjahre 1939-1945, Bremen 1949; K. Johanns, Die ersten Schritte. Versuch einer Rekonstruktion der Postverhältnisse im Reichspostdirektions-Bezirk Bremen nach dem Ende des 2. Weltkrieges bis zur Wiederaufnahme eines beschränkten Briefverkehrs am 1. Juli 1945, in: Philatelie und Postgeschichte, 20, Nr. 89, 1986, S. 1-19; Alexis Wegener, Die Post in Bremen und Bremerhaven 1945-1964, in: Wachsende Städte an der Unterweser, 1965, S. 88-96; Der OPD-Bezirk Bremen, in: Zeitschrift für das Post- u. Fernmeldewesen, 7 (1955), S. 41-53; Oberpostdirektion Bremen (Hg.), Oberpostdirektion Bremen im neuen Haus, Bremen 1985; Herbert Leclerc, Von Apia bis Yap. Ehemalige deutsche Postanstalten in der Südsee, in: Archiv für deutsche Postgeschichte 1982, S. 7-32; Fritz Thole, Die Leiter der Oberpostdirektion Bremen, in: Postgeschichtliche Blätter aus dem Weser-Ems-Gebiet, Bd. 1, H. 1, 1955, S. 3, H. 3, 1956, S. 29-38, Bd. 2, H. 6, 1961, S. 118-119. Literaturhinweis: Christian Piefke, Die Entstehung der Oberpostdirektion Bremen, in: Postgeschichtliche Blätter aus der Weser-Ems-Gebiet, Bd. 1, H. 1, 1955, S. 2-3; Werner Guddat, 100 Jahre Oberpostdirektion Bremen, Leer 1974; Theodor Windmann, 100 Jahre Oberpostdirektion Bremen, in: Postgeschichtliche Hefte Weser-Ems, Bd. 4, H. 4, 1973, S. 77-84; Johannes Rust, Die Postgeschichte des Bezirks der Reichspostdirektion Bremen für die Kriegsjahre 1939-1945, Bremen 1949; K. Johanns, Die ersten Schritte. Versuch einer Rekonstruktion der Postverhältnisse im Reichspostdirektions-Bezirk Bremen nach dem Ende des 2. Weltkrieges bis zur Wiederaufnahme eines beschränkten Briefverkehrs am 1. Juli 1945, in: Philatelie und Postgeschichte, 20, Nr. 89, 1986, S. 1-19; Alexis Wegener, Die Post in Bremen und Bremerhaven 1945-1964, in: Wachsende Städte an der Unterweser, 1965, S. 88-96; Der OPD-Bezirk Bremen, in: Zeitschrift für das Post- u. Fernmeldewesen, 7 (1955), S. 41-53; Oberpostdirektion Bremen (Hg.), Oberpostdirektion Bremen im neuen Haus, Bremen 1985; Herbert Leclerc, Von Apia bis Yap. Ehemalige deutsche Postanstalten in der Südsee, in: Archiv für deutsche Postgeschichte 1982, S. 7-32; Fritz Thole, Die Leiter der Oberpostdirektion Bremen, in: Postgeschichtliche Blätter aus dem Weser-Ems-Gebiet, Bd. 1, H. 1, 1955, S. 3, H. 3, 1956, S. 29-38, Bd. 2, H. 6, 1961, S. 118-119.

        Best. 608, A 116 · Akt(e)
        Teil von Historisches Archiv der Stadt Köln (Archivtektonik)

        Umfang: 207 Blätter. Aktenzeichen: HI XIII 3c 3II A11 I 7 3 47-52,245. Schäden: Kat. B (nur als Digitalisat nutzbar). Enthält: Geschenk von verschiedenen Fischgruppen, unter anderem Zugfische des Rheins von E. vom Rath, Tierwelt im Golf von Neapel von Louis Hagen, Tierwelt Ostafrikas von dem Afrikareisenden B. Kreuser durch den Vorstand des Vereins zur Förderung des Museums für Naturkunde (Eduard Lent), Bewilligung von Mitteln zur Aufstellung der Tiergruppen (1907, mit Kostenanschlag des Präparators Heinrich Sander, Köln, und Plan zur Aufstellung der ostafrikanischen Tiergruppen, Bereitstellung von Mitteln durch den Verein); Bereitschaft des Museums für Handel und Industrie, Wiedenfeld, zur begrenzten Bereitstellung von Räumen in der Severinstorburg für die Präparierung (Juli 1907); Vertrag zwischen der Stadt, Laué, und Sander betreffend die Präparierung der ostafrikanischen Tiere (31. Juli 1907); Berichte des Direktors Janson über den Fortschritt der Präparierungsarbeiten, Besichtigung mit Lent (1907/1908); Abnahme der Arbeit, Aufstellung der Tiergruppen, Zahlung der Raten an Sander durch den Verein (1908/1909); Einziehung von Vereinsbeiträgen zur Museumsförderung (1910/1923); Schenkung einer Sammlung von Vogelbälgen und anderen Tieren durch den Bezirksrichter Dr. Steinkopf, jetzt Mülheim, die er im Kamerun erbeutet hat, Bewilligung von Mitteln zur Präparierung (1910); Schenkung eines Gorillas durch den Verein, Lent (1910); Schriftwechsel mit Hansen betreffend Zahlung der Steuer über eine Schenkung von Franz Clouth für Ankauf der Sammlung des Jakob Scheiner, Torburgen und Straßenbilder (März 1911); Anzeige Janson betreffend Schenkung einer Schmetterlingssammlung durch Fräulein F. Voelkers, Rodenkirchen, Vorschlag zur Abgabe für den Zeichenunterricht in Schulen und Verkauf überzähliger Stücke (Februar-März 1910, mit Stellungnahme der Leiter der höheren Schulen); Bericht von Willi Foy betreffend Verwendung der bewilligten Mittel für den Erwerb von Gegenständen südosteuropäischer Zigeuner, von Pfeilen aus Südwest-Neuguinea, von Kultfiguren der Pueblo-Indianer, einer Sammlung von den Karolinen (September 1911); Schenkung von Tieren durch den Arzt Dr. Bermbach (November 1911); Ankauf von der Zoologischen Station in Neapel (1911); Antrag Jason zur Bearbeitung der Schmetterlingssammlung von Eduard Lent durch den Oberlehrer Dr. Rupp (1912); Erwerb einer Sammlung des Dr. Steimann, Bonn, betreffend Petrefakte aus der Eifel aus dem Mitteldevon mit Unterstützung des Vereins, besonders von Theodor von Guilleaume und Richard Grüneberg (1912); Ermittlung der Rechnung für von B. Wiemeyer, Warburg, verkaufte Gesteine (August 1912); Schenkung einer Büste Lent durch die Erben, Aufstellung im Museum, Beschaffung eines Granitsockels (1911-1912); Kostenanschlag des Schreiners C. Stratmann betreffend zwei Schautische (1912); Vereinsüberweisung, Heidmann, Louis Hagen, betreffend eine Elefantengruppe (1912); Neuordnung der Käfersammlung von Lamers, Düsseldorf, durch den Rektor W. Geilenkeuser, Elberfeld, Mittelbewilligung (1910-1911, mit Forderung des Geilenkeuser); Verkauf von Doubletten aus Sammlungen, Genehmigung, Verbuchung der Einnahmen; Regelung betreffend Ankauf von Sammlungsgegenständen ausländischer Missionsstationen durch das Museum für Volkshygiene, das naturhistorische Museum und das Rautenstrauch-Joest-Museum (1912); Beratung der Verfassungskommission betreffend Erwerb von Sammlungen, Schmetterlingssammlung Philipps (1913); Annahme der Schenkung Beckers für das naturhistorische Museum (1913); Eingabe des Major Scheunemann betreffend Ankauf zweier ihm gehörenden, im Museum ausgestellten Affen aus Kamerun, eines Gorilla und eines Menschenaffen (1913); Angebot des Schreiners Caspar Stratmann betreffend drei Schautische (1913); Angebot des Präparators betreffend einen im Zooeingegangenen Wisentbullen (Juli 1914); Schreiben Dr. Wildschrey betreffend eine Gesteinsschleife im devonschen Schiefer des Siebengebirges, Arbeit über die Geologie des Siebengebirges, Erwerb der Gesteinssammlung des Hauptlehrers Schonauer in Cuxenberg bei Oberdollendorf betreffend das Siebengebirge (1913); Ordnung einer vom Verein geschenkten Sammlung des verstorbenen Präparators Jehn in Rheinbreitbach durch Prof. Rupp, Vergütung (1914); Eingabe Janson betreffend Übernahme der Farbenschau aus der Werkbund-Ausstellung, Überlegungen zum Aufbau einer Musterschau betreffend natürliche Farben (Juli 1914); Ablehnung des Angebots einer Sammlung durch den Präparator Heinrich Sander (Juli 1914); Schriftwechsel mit Jason und Czaplewski betreffend Auswahl, Ankauf von Gegenständen aus Sammlungen ausländischer Missionsstationen (1914); Verein zur Förderung des Museums für Naturkunde, Gustav v. Mallinckrodt betreffend Freistellung Dr. Janson von seiner Tätigkeit als Oberlehrer am Gymnasium in der Kreuzgasse, Ablehnung wegen der Kriegszeit ((1915); Ausführungen von Heinrich Sander „Die Tierwelt in modernen volkstümlichen Museum für Naturkunde (1914, Maschinenschrift, 6 Seiten, verfasst für die Kölner Zeitung); Angebot Sander betreffend seine Ausstellung in der Werkbund-Ausstellung „Farbenquellen aus der Tierwelt, Verkaufsangebot, Ablehnung (1915); Erbschaft Carl Bodewig, Schriftwechsel mit dem Testamentsvollstrecker Alfred Schmidt, Erbschaftssteuer (1915, Testamentauszug); Schenkung einer Sammlung Kleinschmetterlinge durch Konsul Hans Leiden (1917); Erbschaft einer Schmetterlingssammlung des Rentners Gustav Stroemer, Schriftwechsel mit dem Testamentsvollstrecker Ludwig van Rossum (1918/1919); Ordnung von Schmetterlingen aus Sammlungen verschiedener Missionsstationen durch Prof. Rupp (Februar 1916); Schenkung einer Sammlung des Minister-Residenten Max Freiherr von Oppenheim, bestehend aus Mineralien, Vogeleiern und Nestern, Conchylien und Korallen (Mai/Juni 1919); Kassenangelegenheiten, zweifache Zahlung eines Rechnungsbetrags an die Firma A. Zausmer, Danzig (1914); Schenkung einer Sammlung von Versteinerungen des Prof. F. Winterfeld, Mülheim, durch den Verein (April 1920); Vorschlag des Konsuls Heinrich Maus betreffend Austausch zwischen dem Kölner Museum und dem Museo Nacional de Historia Natural in Mexiko (1920); Schenkung eines Geldbetrags durch Paul Franke zwecks Konservierung der Sammlungsgegenstände durch den Präparator Sander (Juli 1920); Schriftwechsel mit Dr. Walter Voigt betreffend die Sammlungen und die Bibliothek des Naturhistorischen Vereins der preussischen Rheinlande und Westfalens und Übernahmeangebot von Köln und Düsseldorf (1912-1920); Schenkung einer Gruppe Eisvögel durch Max Kunkel, Köln, Schenkungssteuer (1922); Schenkungssteuer betreffend Schenkung des Arztes Dr. Frey, Wesdorf, Vogelgruppe Haubentaucher am Nest (1921/1922); Bitte W. Voigt betreffend Besprechungstermin wegen Notlage des Vereins durch die Geldentwertung (1922, mit Bericht Janson über die Besichtigung und die Sammlungen des Naturhistorischen Vereins, 14. November 1922, mit Vermerk Adenauer betreffend Beratung in der Verwaltungskonferenz, Ermittlung von Aufbewahrungsräumen, Rücknahme eines Überlassungsangebots durch den Verein wegen Unterstützung seitens die Universität Bonn (1922-1923); Rundschreiben des Vereins zur Förderung des Museums für Naturkunde (Richard v. Schnitzler und Gustav v. Mallinckrodt, betreffend Erhöhung des Mitgliederbeitrags wegen der Geldentwertung (1923); Spende des Karl Grube über 4 Milliarden Mark (1923).