Kiautschou

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    • http://www.wikidata.org/entity/Q675321

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      Equivalente Begriffe

      Kiautschou

      • UF Kiautschou
      • UF Deutsch-China
      • UF Kiaoutschou
      • UF Kiau-chiao
      • UF Kiau-tschou
      • UF Kiautschou-Bucht
      • UF Kiautschu
      • UF Kiau Chau

      Verbundene Begriffe

      Kiautschou

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        Atlas

        Großer Deutscher Kolonialatlas - Die deutschen Besitzungen im Stillen Ocean und Kiautschou. Inhalt: Deutsch-Neuguinea westl. Blatt, Deutsch-Neuguinea östl. Blatt, Marianen und Marshall Inseln, Karolinen, Übersichtskarte der Deutschen Besitzungen im Stillen Ozean Kioautschou Reichskolonialamt Berlin.

        Arthur Bonus: Zur Kulturbedeutung Kiautschous
        17_092 · Gliederung · 1915
        Teil von Landeskirchenarchiv Eisenach

        in: Der Tag, 5.1.1915 Angesetzt wird bei dem deutschen Missionar und bedeutenden Sinologen Richard Wilhelm, der von Tsingtau aus die großen "chinesischen Philosophen und Religiösen" herausgab und nebenbei "chinesische Märchen ... übersetzte", vornehmlich solche, die er in der "Gegend von Kiautschou hörte". Dieser Ort gerät Bonus über solche kulturelle Beziehungen zu einem Zeichen, das "wir" nötig haben, denn "Die große Vollkommenheit, zu der es unsere technisch-wissenschaftlich Arbeit gebracht hat, bedarf eines religiösen Gegenschlags von breiter umfassendem und einheitlicher zusammenschließendem Gesamtfühlen und von mystisch kräftigerer Durchsichtigkeit des Weltlebens, als der jetzige Zustand unseres religiösen Sehens bietet."

        Armeeoberkommando in Ostasien
        BArch RW 63 · Sammlung · 1900-1901
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Geschichte des Bestandsbildners Am 14. November 1897 hatte das Deutsche Reich den chinesischen Hafenort Tsingtau besetzt und in einem Vertrag mit dem Kaiserreich China vom 6. März 1898 ein Gebiet von 550 km² mit Tsingtau als Zentrum für 99 Jahre gepachtet - das Schutzgebiet Kiautschou. Die Provinz Schantung, zu der das gepachtete Gebiet eigentlich gehörte wurde zum deutschen Interessengebiet und zur neutralen Zone deklariert. In diesem Gebiet erhielt das Reich Konzessionen zum Bau und Unterhalt von Bahnlinien und Bergwerken. Doch bereits seit dem 30. Oktober 1895 hatte das Deutsche Reich das Recht, in den seit 1859/60 bestehenden internationalen Vertragshäfen Tientsin und Hankou Niederlassungen einzurichten. Und natürlich unterhielt das Reich wie die anderen Großmächte und sonst im Chinahandel engagierten Staaten auch eine Gesandschaft in Peking. Deutsche Missionen wirkten zudem im Innern Chinas, ebenso deutsche Kaufleute, insbesondere auch in Shanghai. Das Deutsche Reich war daher tatsächlich stark in China engagiert und es sah sich auch selbst so. Vor diesem Hintergrund wurden die ab Ende 1899 entstandenen und schnell immer gravierender werdenden fremdenfeindlichen Unruhen in China in Deutschland als Bedrohung empfunden. Die Regentin, Kaiserinwitwe Cixi, blieb in ihren Maßnahmen gegen die "in Rechtschaffenheit vereinigten Faustkämpfer", von den Kolonialmächten kurz als "Boxer" bezeichnet, zunächst uneindeutig, Einheiten der kaiserlich chinesischen Armee verbündeten sich zum Teil mit ihnen. Der Aufstand nahm ab Januar 1900 weiter zu, es kam zu ausufernden Gewaltakten gegen chinesische Christen und Ausländer. Ab Mai 1900 waren die ausländischen Gesandschaften in Peking von Aufständischen bedroht, die Bahnlinien von Peking an die Küste wurden angegriffen. Die Gesandschaften forderten daher militärische Unterstützung an. Das Deutsche Reich sandte noch im Mai 1900 ein Kontingent des in Tsingtau stationierten III. Seebataillons nach Peking, zwei weitere Kompanien wurden nach Tientsin beordert, das Kreuzergeschwader verlegte auf die Reede vor den Taku-Forts an der Mündung des Flusses Peiho. Die Situation in Peking verschärfte sich derweil weiter, weitere Truppen waren nötig. Die in China befindlichen Truppen der Kolonialmächte bildeten im Juni 1900 ein Expeditionskorps unter Führung des britischen Admirals Seymour (2066 Mann). Dieses wurde jedoch Mitte Juni von chinesischen Truppen (Boxer und reguläre Armee) aufgehalten und mußte umkehren. Die Ausländer und chinesischen Christen in Peking hatten sich mittlerweile im Gesandschaftsviertel verbarrikadiert und waren von der Außenwelt abgeschnitten. Die alliierten Kolonialmächte (USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Österreich-Ungarn, Rußland, Japan) stürmten am 17. Juni die Taku-Forts, die chinesische Regierung forderte am 19. Juni alle Ausländer ultimativ zum Verlassen Chinas auf. Am 20. Juni wurde der deutsche Gesandte, Freiherr Clemens von Ketteler in Peking ermordet. Mit Edikt vom 21. Juni erklärte China faktisch den Alliierten den Krieg, was jedoch von diesen nicht erwidert wurde. Die alliierten Truppen zogen sich Ende Juni 1900 nach Tientsin zurück. In Deutschland wurde am 25. Juni aus den Angehörigen der Marine-Infanterie ein Marine-Expeditionskorps von 2528 Mann (unter Generalmajor von Höpfner) gebildet. Zudem erging am 3. Juli der Befehl zur Aufstellung eines Expeditionskorps aus Freiwilligen des Heeres (unter Generalleutnant von Lessel). Die Alliierten hatten sich auf die Bildung eines internationalen Expeditionskorps geeinigt, den Oberbefehlshaber sollte Deutschland stellen. Am 12. August 1900 wurde der ehemalige Chef des Großen Generalstabes, Generalfeldmarschall Alfred Graf von Waldersee zum Oberbefehlshaber der internationalen Streitmacht, die schließlich 64.000 Mann umfaßte, ernannt. Als Stab diente Waldersee das "Armeeoberkommando Ostasien". Das Ostasiatische Expeditionskorps ging mit seinen ersten Teilen am 27. Juli in Bremerhaven in See, bei ihrer Verabschiedung hielt Kaiser Wilhelm II. die bekanntgewordene "Hunnenrede". Das Deutsche Reich stellte mit den 19.093 Mann seines Ostasiatischen Expeditionskorps unter Generalleutnant von Lessel fast ein Drittel der internationalen Streitmacht. Bestandsbeschreibung Die Unterlagen des Armeeoberkommandos in Ostasien müssen als verloren angesehen werden. Die seinerzeit im Heeresarchiv befindliche Überlieferung ist mit diesem beim Luftangriff auf Potsdam im April 1945 untergegangen. Der Bestand RW 63 enthält daher lediglich zufällig an anderer Stelle erhalten gebliebene Schriftgutsplitter. Inhaltliche Charakterisierung Der Bestand umfaßt im wesentlichen Berichte des Oberstabsarztes Dr. Müller, dazu einige wenige Briefe. Zitierweise BArch RW 63/...

        Armeeoberkommando Ostasien
        Objekt · Datierung Original: 1900
        Teil von Museumsstiftung Post und Telekommunikation

        Motiv: Soldaten mit Heliograph, Brustbild Lothar von Trotha;
        Die Gartenlaube, Illustrirtes Familienblatt [Herausgeber];
        "Der Heliograph in Thätigkeit.", "Bilder vom diesjährigen Kaisermanöver"; unter Fotografie Seite 3 "Generalmajor Lothar v. Trotha."; unter Fotografie Seite 4 "Füllung des Signal-/Fesselballons."; unter Fotografie Seite 3

        Objekt · 15.12.1904
        Teil von Museumsstiftung Post und Telekommunikation

        Motiv: Soldaten mit Heliograph;
        unbekannter Hersteller [Herausgeber];
        "Nachrichtenübermittlung mittels des Heliographen."; unter Fotografie Seite 427 "Die Anwendung des Heliographen für Nachrichtenübermittlung/bei der deutschen Schutztruppe."; Artikelüberschrift Seite 426 "Die Welt der Technik","Eine technische Rundschau für die Gebildeten aller Stände.","Jahrgang 1904.", "No. 24."; Vorderseite

        Objekt · Herstellungszeitraum: 07.1941 09.05.1942
        Teil von Museumsstiftung Post und Telekommunikation

        Deutsche Reichspost (1918 - 1945) [Auftraggeber] Transradio-Drahtloser Übersee-Verkehr AG (gegr. 1918);
        Drucksachennummer: "(7.41)", "17000 Alben", "Nr. 349 DIN A5" "Telegramm", "Deutsche Reichspost", "Via Transradio"; Vorderseite

        Objekt · um 1907
        Teil von Museumsstiftung Post und Telekommunikation

        Motiv: Straßenansicht mit Kutsche und Gebäuden;
        unbekannter Hersteller;
        "Serie Deutsche Kolonialgesellschaft.","13","Kiautschou. Prinz-Heinrich-Straße","Bananen- Kakao Weinberger & Volk, Tel. 22770"

        Objekt · Verwendung von bis: 19.02.1898
        Teil von Museumsstiftung Post und Telekommunikation

        Ansichtskarte Nr. 6805;
        AbsenderIn Lithographische Kunstanstalt Heinrich & August Brüning, Hanau [Hersteller];
        Beschriftung: Lith.Kunstanstalt, Heinr.&Aug. Brüning, Hanau Dep. 6805; Vorderseite

        Objekt · Verwendung von bis: 31.07.1908
        Teil von Museumsstiftung Post und Telekommunikation

        Ansichtskarte, Tuck´s Postkarte Nr. 5, Serie "Swinemünde", Nr. 186 B;
        AbsenderIn Raphael Tuck & Son´s [Hersteller] Gundlach, M. [Verleger] Oilette [Künstler];
        Beschriftung: Verlag: M. Gundlach. Swinemünde. Raphael Tuck and Sons, Berlin "Oilette" Serie "Swinemünde" No. 186 B.; Vorderseite

        Objekt · Verwendung von bis: 14.04.1898
        Teil von Museumsstiftung Post und Telekommunikation

        Ansichtskarte Nr. 358; Geographische Ansichtskarten, D.R.G.M. Nr. 89354: Postkarte mit Ansicht in Verbindung mit aufgedrucktem oder angebrachtem Landk;
        AbsenderIn Sternkopf, Günther [Verleger] Herm. Schurade & Co [Hersteller];
        Beschriftung: Verlag v. G. Dternkopf, Halle a.S. Herm. Schurade & Co., Halle a.S.; Vorderseite

        Objekt · Verwendung von bis: 19.08.1898
        Teil von Museumsstiftung Post und Telekommunikation

        Ansichtskarte Nr. 35;
        AbsenderIn Kunstverlag Otto Mangold [Verleger] Sachs, Val. [Hersteller];
        Beschriftung: Lith.Anst.Val.Sachs, Darmstadt; Vorderseite beschriftet: Otto Mangold, Bfmknhdlg, Frankfurt a/M. Katharinenpforte 8; Rückseite