Kiautschou

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      Kiautschou

      • UF Kiautschou
      • UF Deutsch-China
      • UF Kiaoutschou
      • UF Kiau-chiao
      • UF Kiau-tschou
      • UF Kiautschou-Bucht
      • UF Kiautschu
      • UF Kiau Chau

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      Kiautschou

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        Reisen Fischer, Einkäufe
        Best. 608, A 139 · Akt(e) · 1909-1913
        Teil von Historisches Archiv der Stadt Köln (Archivtektonik)

        Umfang: 342 Blätter. Aktenzeichen: A2 XIII 3g 2 403 XIV 1 40 Enthält: Bewerbung von Dr. Theodor Bönner, Berlin, auf einen Posten des neugegründeten Museums (1909, mit Empfehlung von Albert Heimann und Stellungnahme von Max Wallraf, Wildbad, betreffend Absage an den Bewerber); Schriftwechsel Fischer mit der Verwaltung betreffend Teilnahme an der Ausstellung „Japan und Ostasien in der Kunst des Vereins Ausstellungspark München, Ausleihe von Gegenständen, Ausstellungsbestimmungen, Reisekostenvergütung für Fischer (1909); Schriftwechsel mit Fischer, St. Moritz und Reichenhall, betreffend Reisekostenberechnung, Besprechungen mit Brantzky betreffend Erweiterungsbau des Museums, Dienstverhältnis Fischer zum Direktor des Kunstgewerbemuseums, Kontroverse in der Zeitschrift Der Cicerone, Gegendarstellung von Fischer, Aufstellung des Haushaltsplans 1910, vertragliche Angelegenheiten, Transport der Sammlung von Kiel nach Köln durch die Firma L. Tischendorf, Kiel (1909, mit Cicerone, Heft 16 und 17, 1909), Angebot des Zeitungsausschnittdienstes Dr. Max Goldschmidt, Berlin (1909), Empfehlung eines Dr. Hans Wirtz, Tsingtau, durch Emil Bau (1910); Schriftwechsel mit der Speditionsfirma Mathias Rohde & Jörgens betreffend Berechnung eines Transports der Firma- Melchers & Co. In Tientsin, China (1910); Frachtangelegenheiten der Firma von Bary & Co, Antwerpen (1910); Schriftwechsel mit Fischer, Wien und Berlin, betreffend familiäre Dinge, Reise zu einer kunsthistorischen japanischen Ausstellung nach London, säumige Ratenzahlung durch die Stadt (1910), Schriftwechsel mit der Firma Mathias Rhode & Co., Hamburg, betreffend Spesenrechnung der Firma Helm Bros Ltd. (limited), Yokohama (1910); Haushaltsangelegenheiten 1911; Schriftwechsel betreffend Transportkosten und Rechnungslegung, unter anderem mit der Speditions- & Lagerhaus Aktiengesellschaft, Köln, Firma Mathias Rohde & Jörgens, Bremen (1910), Paul Taetow, Hamburg, auch mit Fischer, unter anderem aus London (1911); Abrechnungen des Bankhauses A. Levy betreffend Verein zur Förderung des Museums für ostasiatische Kunst (1911-1912), Kaufofferte des Kaufmanns E. Knuth, Tsinanfu, Schantung, betreffend alte Broncen (1910, mit Liste); finanztechnische und steuerliche Behandlung eines von Fischer gezahlten Kapitals für Neuerwerbungen sowie der Zinszahlungen (1911, mit vorhergehendem Schriftwechsel von 1909, Abschriften); Revisionen der auf dem Speicher des Kunstgewerbemuseums lagernden Kisten (1911-1912, mit Anweisung für die Bewachung der Sammlungsgegenstände des Museums für ostasiatische Kunst, Lageplan der Kisten auf dem Speicher des Kunstgewerbemuseums und im Keller des Schnütgen-Museums, Vervielfältigung), Teilausstellung der Neuerwerbungen des Museums im Kunstgewerbemuseum (1910); Schreiben Fischer aus Kyoto betreffend Schwierigkeiten des Auswärtigen Amtes wegen Ausstellung eines Empfehlungsschreibens, vermuteter Widerstand seitens v. Bode (1911); Sicherungsmaßnahmen für die Sammlung (1911); G.E. Lüthgen, Das Museum für ostasiatische Kunst der Stadt Köln, in: Kunst und Künstler 9, 1911; Schreiben Fischer aus Nara, Japan, betreffend Umdisposition seiner Reise statt über Boston (Studium der dortigen Museumseinrichtung), auf der Bahn über Sibirien, Absicht einer Reise nach Boston nach Abnahme des Museumsbaus in Köln (2. Dezember 1911), Schreiben Fischer aus Kyoto betreffend längeren Aufenthalt in Japan (Neujahr 1912); Schreiben Fischer betreffend wohlbehaltene Ankunft in Berlin, voraussichtliche Ankunft in Köln am 17. Februar (11. Februar 1912), Schreiben Fischer aus London betreffend Kohlenstreik und Verzögerung der Abfahrt nach Boston, Kurzreise nach Paris (März 1912), Fernsprechanschlußkosten (1912), Schreiben Fischer aus Boston betreffend Rückreise, Besichtigung der amerikanischen Museen, Bitte um Mitteilung an Museumsdirektor Fairbanks, Museum of Fine Arts, betreffend Bestelladresse und Preis von elektrisch betriebenen Wasserzerstäubungsapparaten, wie er, Fischer, sie in einem Büro des Beigeordneten Adenauer gesehen habe (31. März 1912); Kritik Fischer an der Benutzung des Museumshofes durch den Hausmeister Strünker (Februar 1912; Erhöhung des Haushaltsansatzes für den Transport der Kisten (März 1912); Schriftwechsel mit Fischer und v. Schmid, Aachen, betreffend Ausleihe einiger Stücke in das Reiff-Museum der Technischen Hochschule Aachen (März-April 1912); Schreiben Fischer aus Osaka betreffend Reiseroute durch die Mandschurei, getätigte Erwerbungen in der Mandschurei und in Korea, Frachtangelegenheiten, Bitte um Diskretion betreffend seine Reise wegen Konkurrenz, auch aus Berlin, Brand auf dem Dampfer Prinz Ludwig in Shanghai, günstige Erwerbungen (1. Januar 1910); Transportpapiere, Rechnungen der Transportfirmen Arnhold, Karber & Co., Berlin, und von Bary & Co., Antwerpen, auch Uhlmann & Co, Bremen, Mathias Rhode & Jörgens, Bremen, Speditions- und Lagerhaus AG, Köln, und Paul Taetow, Hamburg (1910); Auflistung Fischer betreffend Kistensendungen aus Kyoto, Nagasaki, Mukden/Mandschurei, Osaka und Peking, unter anderem mit den Dampfern „York, Kleist und „Prinz Ludwig (Januar-April 1910); Schreiben Fischer aus Peking betreffend Brand an Bord der „Prinz Ludwig, Versicherungsregelung (22. April 1910); Schreiben Fischer auf dem Dampfer „Sagami Maru auf der Überfahrt von China nach Japan betreffend wertvolle chinesische Erwerbungen (21. Mai 1910, mit Liste der mit dem Dampfer „Bülow versandten Kisten); Schreiben Fischer aus Tokyo betreffend Haushaltsangelegenheiten, beabsichtigte Ausstellung mit den Neuerwerbungen in Köln zwecks Werbung für das Museum (8. Juli 1910, mit der mit dem Dampfer „Prinz Eitel Friedrich versandten Kisten); Ansichtskarte Fischer aus Nikko kurz vor der Rückseite nach Köln (30. Juli 1910); Zusammenstellung der Transportkosten (1910-1911), Schreiben Fischer aus Peking betreffend Regelung der Transportkosten, bevorstehende Expedition in das Innere Nord Shansis (21. Mai 1911); Transportangelegenheiten (August-September 1911), Schreiben Fischer aus Kyoto betreffend Versicherungsangelegenheiten, Transport auf dem Dampfer „Lützow, der in Honkong Feuer gefangen hat (13. August 1911, mit Schriftwechsel mit C. Nickel & Co. Ltd. (limited), Kobe, betreffend Versicherungen, Policen zur Havarie „Prinz Ludwig); Schreiben Fischer aus Kyoto betreffend Lieferungen nach Köln aus Taku und Tsingtau, Ablehnung einer Beteiligung an einer Ausstellung in der Akademie in Berlin betreffend ostasiatische Kunst, kurze Fahrt nach Tsingtau, Stand des Museumsbaus in Köln (September/Oktober 1911, mit Liste der versandten Kisten); Liste der in Seoul aufgegebenen Kisten für das Kölner Museum (20. November 1911), Liste der in Kyoto aufgegebenen Kisten (2. September 1911), Schreiben Albert Heimann betreffend fehlende Nachrichten über ein Feuer an Bord des Dampfers „Lützow, Versicherungsfrage (30. November 1911); Nachrichten Fischer an Laué betreffend Fortsetzung der Reise von Seoul nach Japan, Aufenthalt in Kobe (23. November 1911), Schriftwechsel mit der Speditions- und Lagerhaus AG, Köln, betreffend Havarie des Dampfers „Lützow (Januar-Februar 1912), Bericht Fischer betreffend Anbringung einer Tafel mit den Namen der Stifter im Eingang des Museums (September 1912); Zeitungsartikel betreffend Berliner Lokal Anzeiger 30. September 1912 betreffend Eröffnung des Ostasiatischen Museums; Dienstreise Fischer nach Berlin (Ausstellung in der Akademie), Dresden (Neuaufstellung der chinesischen und japanischen Porzellane) und Leipzig (Vermittlung eines Assistenten über das Orientalische Institut (Oktober 1912); Bericht betreffend Vergütung der Museumsaufseher wegen Ausdehnung der Arbeitszeit zur Beaufsichtigung der noch tätigen Handwerker (Oktober 1912).

        Reichstagsdrucksachen
        BArch, N 253/324 · Akt(e) · 1896-1921
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält: Reichtagssitzung vom 1. Dez. 1896 betr. Haushalt u.a. für Kaiserliche Marine und Schutzgebiete Reichstagssitzungen vom 13. - 17. Feb. 1911 betr. Haushalt für Kaiserliche Marine und Schutzgebiet Kiautschou Weißbuch des Reichministers der Justiz mit Urteilen des Reichsgerichts gegen Soldaten wegen Kriegsverbrechen, 1920 - 1921

        Tirpitz, Alfred von
        Reichsmarineamt (Bestand)
        BArch, RM 3 · Bestand · 1889-1919
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Geschichte des Bestandsbildners: Mit Kabinettsordre wurde mit Wirkung zum 1. April 1889 das Reichsmarineamt (neben dem Marinekabinett und dem Oberkommando der Marine) als Nachfolgebehörde der Kaiserlichen Admiralität geschaffen. Als oberste Reichsbehörde war das Reichsmarineamt verantwortlich für die Organisation, Verwaltung, Technik, Bewaffnung und Befestigung der Marine. Zugleich übte es gegenüber der Handelsmarine sowie auf den Gebieten des Seeverkehrs, der Nautik und des Fischereischutzes die Reichskompetenzen aus. Dem RMA unterstanden die kaiserlichen Werften, die Schiffbauprüfungskommission, die Marine-Depotinspektion, Küstenbezirksämter, Stationsintendanturen, Marinelazarette, die Seewarte, der Marinekommissar des Kaiser-Wilhelm- Kanals und das Gouvernement Kiautschou. Das RMA gliederte sich in folgende Organisationseinheiten: Zentralabteilung, Allgemeines Marinedepartement, Werftdepartement/U-Bootamt, Konstruktionsdepartement, Verwaltungsdepartement, Waffendepartement, Nautische Abteilung, Zentralabteilung für das Schutzgebiet Kiautschou, Medizinalabteilung, Justiziariat, Nachrichtenbureau. Am 15. Juli 1919 gingen durch Erlass des Reichspräsidenten die Befugnisse des Reichsmarineamtes auf die Admiralität über. Inhaltliche Charakterisierung: Mit Ausnahme des Waffendepartements, der Medizinalabteilung, des Justiziariats und des Zentralnachweisbüros der Marine sind Akten aller übrigen Organisationseinheiten in diesem Bestand überliefert. Von besonderer Bedeutung sind aus der Zentralabteilung die Handakten des Staatssekretärs über die Entwicklung der Marine und die Vorarbeiten zu den Flottengesetzen. Ein wichtiger Teil der ehemaligen Handakten befindet sich außerdem im Nachlass des Staatssekretärs Tirpitz. Die überlieferten Akten aus der Zentralabteilung enthalten Unterlagen über Protokollfragen, Stapelläufe, Ordensverleihungen und zentrale Organisationsangelegenheiten sowie Reichstagsmaterial und eine vollständige Serie der "Allerhöchsten Kabinettsordres" für die Marine von 1889 bis 1918. Gut überliefert ist die Tätigkeit des Allgemeinen Marinedepartements über Angelegenheiten der Organisation und des Dienstbetriebes der Schiffe und Marineteile, Personal- und Ersatzangelegenheiten, Fragen der Ausbildung im Waffendienst, Uniformierung, Organisation des Bildungswesens, Justizverwaltung, Versorgungsangelegenheiten , militärische Fragen der Schiffskonstruktion sowie Seerecht. Die Akten des Konstruktionsdepartements bieten eine Quelle von erheblicher Bedeutung für die Marine- und Technikgeschichte. Dazu gehören Bauakten für alle schweren und mittleren Kampfschiffe, die bis 1914 fertiggestellt wurden, sowie ca. 10.000 Konstruktionspläne und andere technische Zeichnungen für Schiffe und Boote. Darüber hinaus sind auch überliefert wissenschaftliche Forschungsergebnisse über Festigkeitsfragen, Materialentwicklung, Schleppversuche und allgemeine Baubestimmungen. Die Akten der Etatabteilung dokumentieren vollständig die Entwicklung des Marinehaushaltes, insbesondere die Finanzierung der Flottenbauprogramme. Hier finden sich auch Etats- und Verwaltungsakten zum Aufbau des deutschen Schutzgebietes Kiautschou sowie über Pensions- und Rentenangelegenheiten von Offizieren, Mannschaften und Beamten. Gut überliefert sind auch die Akten des Verwaltungsdepartements, die überwiegend Verpflegungs-, Bekleidung- und Unterkunftsangelegenheiten der Marine dokumentieren. Hervorzuheben sind die Akten über zahlreiche Stiftungen, bei denen das Reichsmarineamt federführend war. Im Zusammenhang mit der Zuständigkeit für Verpflegung und Bekleidung entstanden umfangreiche Aktenserien über die Versorgung der deutschen Bevölkerung während des Krieges. Die überlieferten Akten des Nachrichtenbüros enthalten Unterlagen über die wirtschaftliche Lage Deutschlands sowie die Entwicklung von Schifffahrt, Seeverkehr und Flotteninteressen, Zensurmaßnahmen, Sammlung und Abgabe von Kriegsnachrichten sowie Auslandspropaganda. Eine umfangreiche Sammlung von Zeitungsausschnitten ist ebenfalls enthalten. Erwähnenswert sind weiter die Korrespondenzserien über Vereinsangelegenheiten, besonders den Deutschen Flottenverein. Vom Nautischen Departement liegen Akten über Seezeichen- und Küstensignalangelegenheiten, Besteckauszüge, Reiseberichte und Expeditionen vor. Von dem für die Ausrüstung und Instandhaltung von Schiffen, Werften und Fahrzeugen zuständigen Werftdepartement ist nur ein geringfügiger Aktenrest über U-Bootangelegenheiten, vereinzelt auch Torpedoangelegenheiten erhalten geblieben. Die für die Bearbeitung des U-Bootwesens zuständigen Abteilungen und Dezernate des Werftdepartements wurden 1917 zum U-Boot-Amt verselbständigt. In den während der kurzen Zeit seines Bestehens entstandenen Unterlagen spiegeln sich die Maßnahmen zur Förderung des U-Bootbaues, insbesondere der materiellen Bereitstellung während der Endphase des 1. Weltkrieges wieder. Erwähnenswert ist hier noch Material über die planmäßige technische Auswertung von Kriegstagebüchern der U-Boote. Umfang, Erläuterung: Bestand ohne Zuwachs593 lfm24181 AE, ca. 10000 Schiffszeichnungen/ -pläne (RM 3/12.000-22.600) Zitierweise: BArch, RM 3/...

        Reichsmarineamt
        Reichskolonialamt (Bestand)
        BArch, R 1001 · Bestand · 1832-1943
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Geschichte des Bestandsbildners: 1907 Bildung des Reichskolonialamts aus der seit 1890 bestehenden Kolonialabteilung des Auswärtigen Amts; 1919 Umwandlung in ein Reichskolonialministerium und Übernahme der Abwicklungsgeschäfte für die ehemaligen deutschen Kolonialgebiete; nach dessen Auflösung 1920 Übernahme der Aufgaben durch das Reichsministerium für Wiederaufbau (Kolonialzentralverwaltung) bis zu seiner Auflösung 1924; danach Bearbeitung der Kolonialangelegenheiten wieder durch das Auswärtige Amt. Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte Die Akten der zentralen Kolonialverwaltung des Deutschen Reichs haben die ver‧schiedenen Organisationsveränderungen vom Sachgebiet bzw. Referat im kaiserli‧chen Auswärtigen Amt bis hin zum kaiserlichen Reichsamt und Ministerium der Wei‧marer Republik und wieder zurück zum Referat bzw. Sachgebiet im Auswärtigen Amt jeweils mitgemacht. Viele Aktenbände oder Betreffserien wurden ohne weiteres über die verschie‧denen Veränderungen hinweg organisch weitergeführt; für die Zeit nach 1920 heißt das vielfach, sie verebbten langsam. Wirkliche Brüche in der Aktenfüh‧rung lassen sich in der Regel nicht feststellen. Die Registratur des Reichskolonialmi‧niste‧riums bildete daher 1919 einen geschlossenen und nach dem weitgehenden Verlust der kolonialpolitischen Aufgaben in den Augen vieler sogar abgeschlossenen Kör‧per. Die Akten verteilten sich nach den ehemals Geheimen Registraturen des Reichsko‧lonialamts wie folgt: Geheime Registratur KA I Ostafrika Geheime Registratur KA II Südwestafrika Geheime Registratur KA III Südsee Geheime Registratur KA IV Kamerun und Togo Geheime Registratur KA V Rechtssachen Geheime Registratur KA VI Wissenschaftliche und Medizinalsachen Geheime Registratur KA VII Allgemeines Geheime Registratur KA VIII Landwirtschaft Geheime Registratur KA I-VII Fremde Länder und Besitzungen Geheime Registratur KB I Etats- und Rechnungswesen Geheime Registratur KB II Technische Sachen Geheime Registratur KB III Eisenbahnsachen Bereits in der Kabinettsssitzung am 1. Sept. 1919 war der Reichsminister des Innern Matthias Erzberger auf die Akten des damals noch existierenden Kolonialministeri‧ums zu sprechen gekommen und hatte angeregt, dass man "die Archive des Reichs‧kolonialamts und des Reichs-Marineamts mit den entsprechenden Einrichtungen des Großen Generalstabes vereinigen und in einer noch zu bestimmenden Stadt ein selbständiges Reichsarchiv schaffen solle, das dem Reichsministerium [Kabinett] unmittelbar unterstellt sein würde." Dem hatte Ministerialdirigent Meyer-Gerhard in seiner Denkschrift vom 30. Sept. 1919 widersprochen und die Übergabe sowohl der Akten als auch der umfangreichen Bibliothek des Reichskolonialministeriums an das Auswärtige Amt gefordert, bei dem er auch die dauerhaft zu erhaltenden Orga‧nisati‧onseinheiten des Kolonialministeriums angesiedelt sehen wollte. Nur die nicht mehr benötigten Akten sollten vernichtet oder dem Reichsarchiv übergeben werden. Tatsächlich wurden die Akten zunächst dem Reichsministerium für Wiederaufbau übergeben und 1924 beim Übergang der Kolonialabteilung in das Auswärtige Amt einer Sichtung unterzogen. Ein Inventar weist nach, welche Akten unmittelbar dem Reichsarchiv übergeben wurden, an das Auswärtige Amt übergingen oder gleich ver‧nichtet wurden. Während nur sehr wenige Akten sofort vernichtet wurden und der bei weitem größte Teil der Akten gleich an das Archiv abgegeben wurde, bean‧spruchte das Auswärtige Amt neben einigen Unterlagen von grundsätzlicher Be‧deutung selbst aus langen chronologischen Bandfolgen meist nur diejenigen Bände, die für die ak‧tuellen Geschäfte von Wichtigkeit waren und überließ die älteren Bände jeweils dem Archiv. Aber auch die vom Auswärtigen Amt übernommenen Ak‧ten sind im Laufe des kontinuierlichen Reduktionsprozesses, dem die kolonialpoliti‧sche Unterabteilung bzw. das "Kolonialreferat" ausgesetzt war, zu einem großen Teil an das Reichsarchiv abgegeben worden. Reste dieser Unterlagen sind im Februar 2000 vom Auswärti‧gen Amt an das Bundesarchiv abgegeben worden. Im Reichsarchiv dürfte sich 1945 also eine weitgehend geschlossene Überlieferung der zentralen Kolonialverwaltung des Deutschen Reichs befunden haben. Der orga‧nische Charakter der Überlieferung verbot eine Aufgliederung der Unterlagen, so dass die gesamte Überlieferung in einem Bestand Reichskolonialamt zusammenge‧faßt wurde. Bei der Zerstörung des Reichsarchivs am 14. April 1945 wurden die Ak‧ten der Reichskolonialverwaltung stark in Mitleidenschaft gezogen. Ca. 30 % des Bestands verbrannten, darunter vollständig die Registraturen KB I (Etats- und Rech‧nungswesen), II (Technische Sachen) und III (Eisenbahnsachen). Auch die Akten der Schutztruppen und die ins Reichsarchiv gelangten Akten der Verwaltungen ein‧zelner Schutzgebiete sind den Flammen vollständig zum Opfer gefallen. Archivische Bewertung und Bearbeitung Im Zentralen Staatsarchiv der DDR in Potsdam wurde bei der Bearbeitung des Be‧stands 10.01 Reichskolonialamt die ursprüngliche Registraturordnung als Klassifika‧tion für den Bestand verworfen. Die registraturmäßige, systematische und territoriale Ordnungskriterien verbindende Mischordnung wurde durch eine Gliederung ersetzt, welche die Akten nach Möglichkeit nach territorialen Gesichtspunkten ordnete. Im Zuge der Überarbeitung der im Zentralen Staatsarchiv erstellten Findbücher für das vorliegende Findbuch wurde unter Zuhilfenahme der im Jahr 2000 in das Bundesar‧chiv gelangten Registraturhilfsmittel die ursprüngliche Ordnung des Bestands jedoch wei‧testgehend wieder hergestellt. Die sich aus den Kontexten der ursprünglichen Regi‧straturordnung ergebenden inhaltlichen Zusammenhänge ermöglichen nach An‧sicht des Bearbeiters einen besseren und an der Struktur der Kolonialverwaltung ori‧en‧tierten Überblick über die Gesamtüberlieferung als eine die systematische Aspekte ver‧schleiernde "Regionalisierung" des Bestands. Der frühere "Koblenzer" Bestand R 101 Reichskolonialamt bestand größtenteils aus Kopien, die der Kolonialschriftsteller Georg Thielmann-Groeg vor allem im Reichsar‧chiv aus den Akten des Reichskolonialamts angefertigt hat. In einem Anhang wird die auf das einzelne Aktenstück hinuntergehende Erschließung dieser Sammlung die‧sem Findbuch beigegeben, weil sie - mit einem Schwerpunkt auf Deutsch-Süd‧west‧afrika - wichtige Dokumente zur deutschen Kolonialgeschichte in komprimierter Form zusammenstellt. Aus konservatorischen Gründen wurden die überformatigen Anlagekarten aus den Aktenbänden des Bestands R 1001 entnommen und durch Verweisblätter ersetzt. Die Karten wurden auf Farb-Makrofiches aufgenommen und in einem Karten-Neben‧bestand unter der Bezeichnung R 1001 Kart organisiert. Inhaltliche Charakterisierung: Kolonien und Kolonialpolitik, Allgemeines; Militär und Marine; Kolonialrecht, Polizeiangelegenheiten; Sklaven und Sklavenhandel; Erforschung, Vermessung, Grenzziehung; Einwanderung, Ansiedlung, Unterstützung, Personenstandswesen; Wirtschaft, Handel, Zölle, Steuern; Land- und Forstwirtschaft; Post und Verkehr; Missionen und Schulen; Gesundheitswesen. Nichtdeutsche Kolonien und Liberia: Britische Kolonien; Französische Kolonien; Portugiesische und spanische Kolonien; Italienische, niederländische, nordamerikanische Kolonien. Deutsch-Ostafrika und Deutsch-Südwestafrika: Kolonisation, Allgemeine Leitung und Verwaltung, Politische Entwicklung; Militär und Polizei, Inspektions- und Informationsreisen; Kolonialrecht, Strafsachen, Nachlaß- und Liegenschaftswesen; Sklaven und Sklavenhandel; Erforschung, Vermessung, Grenzziehung; Einwanderung, Ansiedlung, Unterstützung, Personenstandswesen; Wirtschaft, Handel, Zölle, Steuern; Land- und Forstwirtschaft, Fischerei; Post und Verkehr; Missionen und Schulen; Gesundheitswesen. Kamerun: Deutsch-Westafrikanische Handelsgesellschaft, Gesellschaft Süd- und Nordwestkamerun; Kolonisation, Zentrale und regionale Verwaltung; Politische Entwicklung; Militär und Polizei, Inspektions- und Informationsreisen; Kolonialrecht; Erforschung, Vermessung, Grenzziehung; Einwanderung, Ansiedlung, Unterstützung, Personenstandswesen; Wirtschaft, Handel, Zölle, Steuern, Banken, Land- und Forstwirtschaft, Fischerei; Post- und Verkehr; Gesundheitswesen; Missionen und Schulen. Togo: Zentrale und regionale Verwaltung, Politische Entwicklung; Militär und Polizei, Inspektions- und Informationsreisen; Kolonialrecht; Erforschung, Vermessung, Grenzziehung; Einwanderung, Ansiedlung, Unterstützung, Personenstandswesen; Wirtschaft, Handel, Zölle, Steuern, Banken; Land- und Forstwirtschaft, Fischerei; Post und Verkehr; Missionen, Schulen, Gesundheitswesen. Kongo: Allgemeines; Berliner Konferenz. Neuguinea: Neuguinea-Kompagnie; Kolonisation, Zentrale und regionale Verwaltung, Politische Entwicklung; Militär und Polizei; Kolonialrecht; Erforschung, Vermessung, Grenzziehung; Einwanderung, Ansiedlung, Unterstützung, Personenstandswesen; Wirtschaft, Handel, Steuern, Zölle, Banken; Land- und Forstwirtschaft, Fischerei; Post und Verkehr; Gesundheitswesen, Schulen. Karolinen-, Marianen- und Palau-Inseln: Kolonisation, Allgemeines, Leitung und Verwaltung, Politische Entwicklung; Kolonialrecht; Erforschung, Vermessung, Grenzziehung; Einwanderung, Ansiedlung, Unterstützung, Personenstandswesen; Wirtschaft, Handel, Zölle, Steuern; Post und Verkehr; Missionen, Schulen, Gesundheitswesen. Samoa: Kolonisation, Zentrale und regionale Verwaltung, Politische Entwicklung; Militär; Kolonialrecht, Polizeiangelegenheiten; Erforschung, Vermessung, Grenzziehung; Einwanderung, Aussiedlung, Personenstandswesen; Wirtschaft, Handel, Zölle, Steuern, Banken; Land- und Forstwirtschaft; Post, Verkehr, Schiffahrt; Missionen, Schulen, Gesundheitswesen. Marshall-Inseln: Kolonisation, Allgemeine Leitung und Verwaltung, Politische Entwicklung; Erforschung, Vermessung, Ansiedlung, Arbeitsverhältnisse; Handel, Zölle, Steuern, Post, Verkehr; Missionen, Schule, Gesundheitswesen. Salomon-Inseln: Kiautschou/China R 1001 Anhang: Fotokopien von Dokumenten über den Erwerb der deutschen Kolonialgebiete; Fotokopien von Dokumenten zu Deutsch-Südwestafrika; Abschriften von Akten des Reichskolonialamtes zu Deutsch-Südwestafrika; Tagebuch des Hottentottenführers Hendrik Witbooi in Deutsch-Südwestafrika; Pferdezucht in Nordkamerun. Erinnerungen von Kurt Freiherr von Crailsheim; "Kriegsnachrichten" Zeitung aus Deutsch-Südwestafrika, Jg. 1915 Nr. 3 ; Reproduktionen von Bildnissen verschiedener Personen in Deutsch-Südwestafrika; Lebenslauf des Reichskommissars Dr. jur. Heinrich Goering. Erschließungszustand: Publikationsfindbuch (2002); Online-Findbuch (2003) Zitierweise: BArch, R 1001/...

        Reichskolonialamt
        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 130 a Bü 1281 · Akt(e) · 1899
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

        Darin: Denkschriften über Entwicklung von Kiautschou nebst einem Bebauungsplan für die neu anzulegende Stadt an der Tsingtau-Bucht (Reichstagsdrucksache Nr. 79/1899) Qu. 651, die Inselgruppen der Karolinen, Palau und Marianen mit einer Übersicht der deutschen Besitzungen im Stillen Ozean (Drucksache 5S. nebst Karte) Qu. 670a, die Ausrüstung einer Südpolarexpedition (Drucksache nebst Karte) Qu. 657 S.27; Gesetz betr. die Feststellung des Reichshaushalts-Etats für das Rechnungsjahr 1899 vom 25.03.1899 Qu. 655; Aufzeichnung betr. die Ansprüche der Gebrüder Denhardt, Berlin, an das Suaheli-Sultanat ("Witu"), ausgearbeitet durch das Auswärtige Amt, Drucksache 33 S. Qu. 662; Entwurf eines Gesetzes betr. die Feststellung des Haushalts-Etats für die Schutzgebiete auf das Rechnungsjahr 1900 Qu. 717; Übersichten über die im Deutschen Heer in den Jahren 1894 - 1898 ausgeschiedenen Unteroffiziere Qu. 742, 743, Ende Juni 1897 vorhandenen und der davon im Kommunaldienst angestellten Invaliden-Pensionsempfänger (Heer und Marine) Qu. 741; Nachweisung der in Preußen, Bayern, Sachsen und Württemberg sowie der Marine vorhandenen Militär-Invaliden des Friedensstandes und der an dieselben jährlich gezahlten Pensionen Qu. 739

        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 130 a Bü 1280 · Akt(e) · 1898
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

        Darin: Etat für die Verwaltung des Gouvernements Kiautschou auf das Rechnungsjahr 1898 Qu. 563; Gesetze betr. die Feststellung des Reichshaushalts-Etats für das Rechnungsjahr 1898 vom 31.03.1898 sowie Nachtrag hierzu vom 17.05.1898 Qu. 576, 585; Gesetzentwurf wegen Verwendung überschüssiger Reichseinnahmen aus dem Rechnungsjahr 1899 zur Schuldentilgung (1898) Qu. 650

        Rechtspflege in den Schutzgebieten
        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 40/17 Bü 22 · Akt(e) · 1893-1911
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

        Enthält u. a.: Direkter Verkehr des Gerichts in Kiautschou und der Marinegerichte im Ausland mit inländischen Gerichten; Vereinfachung des Rechtshilfeverkehrs Enthält auch: Strafvollstreckung gegen den Pflanzer Wilhelm Wödy aus Öhringen

        BArch, N 224/27 · Akt(e) · 23.03.1910-16.01.1917
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Korrespondenz mit Adam von Müller; A. Langhans; Prinz Heinrich von Preußen, Malte Hass, Tsingtau; Albert Ballin, Generaldirektor der Hamburg-Amerika-Linie Korrespondenz mit Generalfeldmarschall Freiherr von der Goltz; Generalleutnant von Falkenhayn; Admiral von Ingenohl; Stabsveterinär M. Pfeiffer (Kumamoto/Japan); Leutnant der Reserve Breternitz (Kumamoto/Japan) Korrespondenz mit C.J. Voskamp, Tsingtau; Hauptmann im Landsturm Popert, Leipzig; Dr. Dernburg, Berlin Sonstiges: Frage der Internationalen Schiedsgerichte zur Verhütung des plötzliche Ausbruchs von Kriegen, Gewinnung einer deutschen Schiedsgerichtsformel

        Truppel, Oskar von
        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, FA N 2561 · Akt(e) · 1906-1913, 1922
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik)

        Enthält u. a.: Methoden zur Krebstherapie (Keating-Hart, Freund-Kaminer) (8.10.1907 u.v.a.); Einrichtung einer bäuerlichen Kreditanstalt (caisse agricole) in Arles (22.12.1909); Ozon-Behandlung (im Ludwig-Wilhelm-Krankenheim, in Kiautschou u.a.) (10.11.1910 u.v.a.); medizinisch-physikalische Experimente; Tuberkulose-Behandlung durch Maria von Linden (11.6.1913); Patent zur Stickstoffgewinnung, Gegen-Prozesse der großen Chemiewerke, Trinwasserversorgung von Berlin, Seuchenbekämpfung (30.11.1913); Krebsforschungsinstitut in Heidelberg (1.8.1922)

        69026 · Akt(e) · 1904
        Teil von Süddeutsche Zeitung Photo

        Prinz Adalbert von Preußen besucht den Gouverneur von Tsingtau. 1. Reihe v.li.n.re.: Hauptmann Gandenberger von Moisy, der Gouverneur von Tsingtau und Kapitän zur See Oskar von Truppel, Prinz Adalbert von Preußen, der Stabschef des Gouverneurs, Kapitän zur See Freiherr von Schimmelmann, er war Kapitän der ’Hertha’ und militärischer Begleiter des Prinzen. 2. Reihe v.li.n.re.: Dr. Giesdorf, Oberstabsarzt Dr. Martin, Oberleutnant Friemel und Oberleutnant Fischer. / Fotograf: Scherl

        Preußische Marine
        Landesarchiv Sachsen-Anhalt, C 20 I, Ib Nr. 3235 Bd. 2 (Benutzungsort: Magdeburg) · Akt(e) · 1901 - 1917
        Teil von Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Druckschriften über Entwicklung und Vergrößerung der Kriegsmarine, über die deutsche Kolonialerwerbung und über die Entwicklung des Kiautschou-Gebietes (illustriert).