Kunst

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          Stadtarchiv Worms, 186 · Bestand
          Teil von Stadtarchiv Worms (Archivtektonik)

          Bestandsbeschreibung: Abt. 186 Familienarchiv Leonhard von Heyl/Nonnenhof (Dep.) Umfang: 307 Archivkartons; ein Karton mit Überformaten; 2,5 lfm mit planliegenden und gerollten Überformaten (= 2165 Verzeichnungseinheiten = 33 lfm, einschl. Filmrollen, Foto-Negative u.a.) Laufzeit: 1760 - 1985 Übernahme und Verzeichnung Nach einem Hinweis von Frau Dr. Mathilde Grünewald (Museum der Stadt Worms) wurde dem Stadtarchiv Ende Juni 2002 bekannt, dass der Inhaber des Heylschen Gutes Nonnenhof (Bobenheim), Herr Dr. Ludwig von Heyl, an einer Übergabe des Familienarchivs seines Onkels Leonhard von Heyl (1924-1983) an das Stadtarchiv interessiert sei. Frau Dr. Grünewald übergab dem Archiv eine von ihr bei einer Besichtigung der zur Aufbewahrung dienenden Räumlichkeiten angefertigte Übersicht mit einer ersten Aufstellung über das im Forsthaus Nonnenhof aufbewahre Material. Das Archiv nahm daraufhin Kontakt mit Herrn Dr. von Heyl auf und vereinbarte dabei, einen Depositalvertrag mit den üblichen Bestimmungen (Eigentumsvorbehalt etc.) abzuschließen. Das Stadtarchiv hat dann durch seinen Leiter Dr. Gerold Bönnen und Frau Dipl.-Archivarin (FH) Margit Rinker-Olbrisch in der ersten Augusthälfte 2002 die in zwei Räumen des zur Renovierung anstehenden Forsthauses lagernden Unterlagen gesichtet, einen ersten Teil direkt vor Ort signiert und verzeichnet (Eingabe als Word-Liste, Titelaufnahme/Laufzeitfeststellung von ca. 800 Verzeichnungseinheiten) und zum Abtransport vorbereitet. Die gesamten Materialien, von denen ein großer Teil in Aktenordnern stehend, der Rest entweder lose (in Kisten) oder als Schnellhefter verwahrt worden ist, wurden am 9.8.2002 mit in das Stadtarchiv verbracht, der verzeichnete Teil wurde direkt im Keller der Ernst-Ludwig-Schule aufgestellt, die unverzeichneten Unterlagen kamen zur weiteren Bearbeitung in das Raschi-Haus, darunter auch ca. 15 35mm-Filmrollen, Fotografien (Negative und Abzüge), Karten und Pläne. Die Verzeichnung der restlichen Unterlagen samt der Erstellung einer Klassifikation und eines Index (s.u.) erfolgte im Zeitraum von August 2002 bis April 2003 durch Margit Rinker-Olbrisch. Der Umfang der Unterlagen beträgt insgesamt ca. 40 laufende Meter (1806 Verzeichnungseinheiten). Kassationen sind bis auf wenige Ausnahmen (Kontoauszüge, Abrechnungen, gedruckte Rundschreiben) unterblieben. Im Frühjahr/Sommer 2010 erfolgte eine Nachverzeichnung der Bestandsunterlagen, die im August 2002 nur mit Aktentitel und Laufzeit in die Word-Liste aufgenommen worden waren (ca. 800 Nummern). Sie wurden nun vertiefend verzeichnet, um auch im Rahmen der Arbeiten zu dem Heyl’schen Sammelband "Die Wormser Industriellenfamilie von Heyl. Öffentliches und privates Wirken zwischen Bürgertum und Adel" als Quellen zur weiteren Auswertung zur Verfügung zu stehen. Gleichzeitig wurden die Sperrfristen entsprechend der Vorgaben des im September 2010 geänderten Landesarchivgesetzes für Rheinland-Pfalz geändert bzw. aufgehoben. Klassifikation Da die Unterlagen bei ihrer Übernahme keine innere Ordnung aufwiesen, wurde im Laufe der Bearbeitung des Materials eine Klassifikation erarbeitet, die die wesentlichen inhaltlichen Schwerpunkte und unterschiedlichen personellen Zusammenhänge und Provenienzen von seiten der beteiligten Familienmitglieder widerzuspiegeln bemüht ist. Nicht immer ließen sich dabei die familiär-privaten von den mit diesen auf das engste verflochtenen geschäftlichen Angelegenheiten der Firma bzw. Firmen und ihrer finanziellen Implikationen trennen. Die Abgrenzungen in der Klassifikation sind daher oft weniger scharf als dies die Gliederung glauben macht. Zudem wurde ein Teil der Unterlagen relativ zügig vor der Übernahme vor Ort in geringerer Tiefe verzeichnet als andere; insbesondere die Unterlagen zur Person Leonhards von Heyl und zur Geschichte des Nonnenhofes sind in der Regel weniger intensiv erschlossen worden als die eigentlichen älteren Archivalien zu Firma und Familie. Inhalt, Wert und Bedeutung Inhaltlich gliedert sich die Abteilung 186 vor allem in drei etwa gleich große Teile: 1. Der persönliche Nachlass des Leonhard von Heyl (persönliche und Studienunterlagen, Korrespondenz, Tätigkeit in Vereinen und Gremien, darunter im Wormser Altertumsverein (Vorsitz 1966-1983), in landwirtschaftlichen Organisationen und in der pfälzischen Landeskirche). Der Zeitraum dieses Teils der Unterlagen liegt zwischen ca. 1940 und dem Tod 1983 mit wenigen Stücken der Zeit kurz danach. 2. Unterlagen zur Entwicklung des seit dem 19. Jahrhundert in Familienbesitz befindlichen Nonnenhofes bei Bobenheim und seiner Bewirtschaftung mit einem Schwerpunkt in der Zeit von ca. 1920 bis 1960. 3. Unterlagen zur Geschichte der Familie von Heyl, darunter zu Cornelius Wilhelm von Heyl (1843-1923), darunter ein Teil seines bislang als verloren geglaubten Nachlasses mit hohem Wert für Fragen der Politik, Mäzenatentum, öffentlichem Wirken und wirtschaftlicher Betätigung. Von besonderem Wert sind unterschiedliche Archivverzeichnisse der Zeit nach dem Tod 1923 (Nr. 582, maschinenschriftlich, ca. 80 S., offenbar unvollständig überliefert), erstellt nach erfolgter Verzeichnung und Ordnung der im Privatarchiv von Freiherr Dr. von Heyl zu Herrnsheim vorgefundenen Akten, November 1928, demnach im Archiv 2827 Mappen in 14 Gruppen vorhanden; Nr. 820; Nr. 821; Nr. 1272 hs. Aufstellung). Etliche Unterlagen betreffen Cornelius Wilhelms Frau Sophie geb. Stein (1847-1915), dazu liegen weitere Archivalien zur Geschichte der Kölner Bankiersfamilie Stein vor. Von besonderem Wert sind Unterlagen zu Cornelius Wilhelms Bruder General Maximilian von Heyl (1844-1925) und seiner Frau Doris (1848-1930) darunter auch zahlreiche Akten zum Heylshof Darmstadt und zu ihren mäzenatischen Aktivitäten in Worms und Darmstadt) sowie Korrespondenz. Für die genannten Persönlichkeiten enthält der Bestand außerordentlich wertvolles Archivmaterial, das unser Wissen über die Geschichte der Familie und ihrer vielfältigen Wirkungen und Aktivitäten auf den Gebieten der Politik und Kunst, dem öffentlichen und wirtschaftlichen Leben - insbesondere auch auf dem Gebiet der Kunstpflege - und auf eine wesentlich erweiterte Grundlage stellt. Umfangreiches Material informiert über die familieninternen Auseinandersetzungen und Konflikte; sehr zahlreiche Korrespondenz gewährt tiefe Einblicke in die personellen Verflechtungen und Kontakte der weitverzweigten Familie. Eine besondere Stellung nimmt die ausgeprägte Selbststilisierung und Selbstdarstellung der Familie und ihrer Angehörigen ein, zu denen der Bestand umfangreiches Material bereithält. Die Original-Fotografien (v.a. Glasplatten mit Privatfotos der Familie von Ludwig Freiherrn von Heyl, 1886-1962) wurden zum Teil durch die Fotoabteilung übernommen und verbleiben dort (vgl. Abt. 186 Nr. 1707). Die zu dem 1944 gehörenden Filmprojekt der Fa. Heyl-Liebenau gehörenden 35mm-Filme befinden sich zurzeit im Bundesarchiv in Berlin, wo sie digitalisiert werden sollen. Die ältesten Unterlagen im Bestand reichen in die Zeit bis ca. 1720 zurück. Der Schwerpunkt der Überlieferung liegt im Zeitraum von ca. 1880 bis ca. 1930. Erhaltungszustand und Benutzbarkeit Zum kleinen Teil sind die Unterlagen durch Feuchtigkeitseinwirkungen beeinträchtigt; zum Teil handelt es sich um sehr brüchiges und im Erhalt gefährdetes Kopierpapier, das zum Teil (K) durch lesbare Fotokopien ersetzt wurde (Nr. 53, 960, 962, 963, 967, 968, 979, 980, 984 -986, 993, 1027, 1060 (K), 1079 (K), 1080 (K), 1094 (K), 1102-1104 (K), 1115, 1198). Aus Gründen des Datenschutzes ist ein Teil der Leonhard Freiherr von Heyl betreffenden Unterlagen (Steuersachen, persönliche Unterlagen) für die Benutzung gesperrt; Ähnliches gilt für private Belange einiger anderer Familienmitglieder. In Zweifelsfällen ist das Archiv gehalten, sich mit dem Eigentümer in Verbindung zu setzen. Verwandte und ergänzende Archivabteilungen im Stadtarchiv In erster Linie sind hier zu nennen: - 170/26 Familie von Heyl - 180/1 Heylsche Lederwerke Liebenau - 185 Familien- und Firmenarchiv Ludwig Cornelius Freiherr von Heyl (Depositum) Mit letztgenanntem Bestand weist die Abt. 186 sehr enge Verflechtungen auf; die hier befindlichen umfangreichen Unterlagen werden in erfreulicher Weise ergänzt. (zu weiteren Informationen vgl. die Beständeübersicht des Stadtarchivs) Literatur Die Wormser Industriellenfamilie von Heyl. Öffentliches und privates Wirken zwischen Bürgertum und Adel, hg. v. Gerold BÖNNEN u. Ferdinand WERNER, Worms 2010 (538 S., ca. 600 Abb., grundlegender Sammelband zu verschiedensten Aspekten, darunter Beitrag über die Nachlässe und ihre Verzeichnung durch Margit Rinker-Olbrisch) BÖNNEN, Gerold (Bearb.), Das Stadtarchiv Worms und seine Bestände, Koblenz 1998 (Veröffentlichungen der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz 79) (S. 39f., S. 173-178 mit weiterer Lit.) KRIEGBAUM, Günther, Die parlamentarische Tätigkeit des Freiherrn C. W. Heyl zu Herrnsheim, Meisenheim 1962 (Mainzer Abhandlungen zur mittleren und neueren Geschichte 9) KÜHN, Hans, Politischer, wirtschaftlicher und sozialer Wandel in Worms 1798-1866 unter besonderer Berücksichtigung der Veränderungen in der Bestellung, den Funktionen und der Zusammensetzung der Gemeindevertretung, Worms 1975 (Der Wormsgau, Beiheft 26) Stiftung Kunsthaus Heylshof. Kritischer Katalog der Gemäldesammlung, bearb. v. Wolfgang SCHENKLUHN, Worms 1992 (darin: Klaus HANSEMANN, Der Heylshof: Unternehmerschloß und Privatmuseum, S. 1950; Judith BÜRGEL, "Da wir beide Liebhaberei an Antiquitäten besassen". Zur Gemäldesammlung von Cornelius Wilhelm und Sophie von Heyl, S. 51-71) Dr. Gerold Bönnen/Margit Rinker-Olbrisch Worms, im Juni 2003 / Oktober 2010 Nachtrag Im Februar 2014 machte Herr Dr. Ludwig v. Heyl (Nonnenhof) auf neuerlich aufgefundene Unterlagen aufmerksam, die aus dem Besitz seines Onkels Leonhard noch im sog. Försterbau lagerten. Die Stücke wurden am 27. Februar durch Frau Margit Rinker-Olbrisch und Archivleiter Herr Dr. Gerold Bönnen gesichtet und großenteils zur Ergänzung des Bestandes Abt. 186 übernommen. Die Verzeichnung wurde von Frau Rinker-Olbrisch bis Ende März abgeschlossen. Es kamen 129 neue VE (davon 17 Unternummern) zum Bestand Abt. 186 hinzu. Das Material, teilweise großformatig, umfasst Schriftgut, zahlreiche Fotografien (auch Alben) und Grafiken. Dem Bestand Abt. 185 (Familien- und Firmenarchiv Ludwig C. Freiherr von Heyl) wurden vier eindeutig Ludwig C. von Heyl bzw. seinem gleichnamigen Sohn zugehörige Stücke eingegliedert. Allerdings wurden einzelne Ludwig C. von Heyl betreffende Archivalien, die Leonhard von Heyl in seinen Bestand integrierte hatte, auch in diesem Zusammenhang belassen und in die für Ludwig C. von Heyl und seine Ehefrau Eva-Marie von Heyl geb. von der Marwitz vorgesehene Klassifikationsgruppe in Abt. 186 eingefügt. Im Neuzugang befanden sich u.a. Zeitungsausgaben (mehrfach) zum Ableben, den Trauerfeierlichkeiten und der Beisetzung von Cornelius Wilhelm Freiherr von Heyl zu Herrnsheim (+ 1923) sowie eine Bibel und ein Gesangbuch aus dem Besitz der Alice von Heyl (1881-1969), wobei Letzteres einen von Otto Hupp gestalteten Ledereinband aufweist (Abt. 186 Nr. 1805). Erfreulich ist, dass mit der Übernahme Gesellschafts- und Besuchsbücher (beginnend ab 1894-1899, folgt Lücke bis 1909, endigend 1914; Abt. 186 Nr. 1806-1809) dem Bestand zugeführt werden konnten, die Auskunft über das gesellschaftliche Leben im Heylshof Worms, Schloss Herrnsheim und Jagdgesellschaften geben. Wichtig für die Rekonstruktion des ehemaligen Archivs von C. W. von Heyl ist das umfangreiche nahezu vollständige Archivverzeichnis (Abt. 186 Nr. 1813), das zusammen mit den schon vorhandenen wenigen Teilen (Abt. 186 Nr. 582) nun komplett vorliegt. Weiterhin ist hervorzuheben ein Album im Charakter eines Stammbuches, das Cornelius Wilhelm von Heyl von seinen Eltern geschenkt worden war und Eintragungen von Verwandten, Freunden usw. insbesondere aus der Zeit seines Aufenthaltes im Institut der Herrnhuter Brüdergemeine in Neuwied enthält (Abt. 186 Nr. 1829; Laufzeit 1856-1859). Einzelne Stücke der übernommenen Archivalien tragen schmuckvolle Ledereinbände, hier sollen zwei hervorgehoben werden. Zum einen handelt es sich um ein "Photographisches Album von Sehensüwrdigkeiten der Stadt Worms" (1881; Abt. 186 Nr. 1880), das seinerzeit vermutlich in Zusammenhang mit der Museumsweihe im Paulusstift heraugegeben wurde sowie ein Fotoalbum "Zur Erinnerung an den Fackelzug 8. April 1886" anlässlich der Erhebung in den Adelsstand (Abt. 186 Nr. 1881) mit zahlreichen Gruppenaufnahmen (versch. Personengruppen aus der Lederfabrik), gefertigt von dem Wormser Fotografen Fritz Winguth. Daneben finden sich Fotoalben von Sophie von Heyl (1918-1980) von ihrem Aufenthalt in der Frauenschule Metgethen (bei Königsberg) und in der Diakonissenanstalt in Halle, Urlaub u.a. und Alben von Leonhard von Heyl. Von diesem wurden außerdem Korrespondenzserien mit Briefen an seine Eltern übernommen. Sie setzen in seiner Kindheit (ab 1932) ein, umfassen seine Kriegs- und Studienzeit und enden 1959. Von den großformatigen Stücken (Fotografien, Grafiken) sticht eine großformatige Fotografie des Heylshofs in Darmstadt hervor, die teilweise mit einer Zeichnung für einen projektierten großzügigen jedoch nicht ausgeführten Anbau überklebt ist (Abt. 186 Nr. 1894). Diese Skizze könnte von dem Architekten Gabriel von Seidl stammen. C. Battenfeld zeichnete detailliert diverse Plastiken und Baulelemente, die vermutlich dem Heylshof Darmstadt zugeordnet werden können (ein großformatiges Blatt, Abt. 186 Nr. 1894). Margit Rinker-Olbrisch Worms, im April 2014

          Familienarchiv Aldinger-Ostermayer (Bestand)
          Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, P 45 · Bestand
          Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
          1. Zur Familie Aldinger-Ostermayer: Am 24. Januar 1944 heirateten Karl Aldinger und Hertha Ostermayer. Die Ehe währte über sechs Jahrzehnte. Erst der Tod von Karl Aldinger 2005 beendete sie. Die Vorfahren des Ehepaares waren weitverzweigt und können durch die verwahrten Unterlagen des Bestandes weit zurückverfolgt werden. Aufgrund der zahleichen tradierten Quellen und vieler geduldigen familiengeschichtlichen Recherchen waren sie tief im Bewusstsein von Karl und Hertha Aldingers verankert. Während des Zweiten Weltkrieges war Karl Aldinger (1917-2005) Soldat (zuletzt Oberleutnant). Anschließend verwaltete er verschiedene landwirtschaftliche Güter (Gut Staufeneck, Gutsverwaltung Schafhof, Hofgut Alteburg). 1957 übernahm er die Leitung der Jugendherberge Esslingen, die er bis 1963 ausübte. Danach betrieb er bis 1990 eine Fremdenpension in Saig (Schwarzwald), die aus der Erbschaft einer Tante seiner Frau stammte. Hertha Aldinger (1920-2012) hatte eine landwirtschaftliche Ausbildung durchlaufen und war seit Januar 1944 Lehrerin der landwirtschaftlichen Haushaltungskunde. Sie übte die berufliche Tätigkeit nach dem 1. Juli 1944 nicht mehr aus, sondern widmete sich ihren fünf Kindern (eines war sehr früh verstorben) und unterstützte ihren Mann in dessen verschiedenen Aufgaben. Das Familienarchiv Aldinger-Ostermayer dokumentiert die Vorfahren von Karl und Hertha Aldinger in nahezu allen Linien bis ins endende 18. Jh. zurück. Reichhaltig enthalten sind Unterlagen zu den Familien Aldinger, Trißler, Unrath (Vorfahren von Karl Aldinger) und Ostermayer, Görger, Baur/Giani, Heldbek/Gaiser, Riedlin und Schinzinger (Vorfahren von Hertha Aldinger). Die Unterlagen beziehen sich auf Mitglieder der gehobenen Mittelschicht in Württemberg und Baden. Einige Familienmitglieder waren Soldaten im Ersten und Zweiten Weltkrieg (u.a. Eduard Ostermayer (1867-1954), Helmut Ostermayer (1919-1941) und Karl Aldinger) und haben Fotos, Tagebücher und Erinnerungen sowie Briefe aus der Kriegszeit hinterlassen. Die Familie Aldinger stellte über mehrere Generationen hinweg landwirtschaftliche Gutsverwalter. Zahlreich sind die Ärzte aus dem Familienkreis: Dr. Oskar Görger (1847-1905), der seinen Reichtum durch seine Praxis in Australien begründete, Dr. Eduard Ostermayer (1867-1954), der noch im 80sten Lebensjahr praktizierte und damit in den 50er Jahren als ältester praktizierender Arzt Stuttgarts bekannt war, Dr. Karl Schinzinger (1861-1948), ebenfalls Arzt in Australien und Dr. Albert Schinzinger (1827-1911), der seine Karriere als Chirurg begann und nach der Habilitation als Medizinprofessor an der Universität Freiburg wirkte (über ihn Pagel: Biographisches Lexikon hervorragender Ärzte des neunzehnten Jahrhunderts. Berlin, Wien 1901, Sp. 1499-1500). Erwähnenswert sind auch die Pfarrer: Karl Ludwig Heldbek (1756-1829), Pfarrer in Scharenstetten, Christoph Erhardt Heldbek (1803-1877), Stadtpfarrer in Weilheim, Emil Heldbek (1849-1884), Pfarrer in Auendorf, und Dr. Paul Aldinger (1869-1944), Pfarrer in Kleinbottwar, Kolonist und Pfarrer in Brasilien. Die Ostermayers waren über mehrere Generationen Kaufmänner, anfangs lokal in Weilheim/Teck und ab ca. 1870 in der württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart. Max (1860-1942) und Gottlieb Ostermayer (1871-1910) wirkten schließlich als Kaufleute in Indien. Auch die Familie Heldbek/Gaiser kannte Kaufleute, deren Tätigkeit sich später bis nach Afrika (Lagos) erstreckte. Der bekannteste ist Gottlieb Leonhard Gaiser (1817-1892). Er versuchte, in Mahinland (östlich von Lagos) eine deutsche Kolonie zu gründen, scheiterte aber an der kolonialpolitischen Zurückhaltung Bismarcks (Ernst Hieke: Gaiser, Gottlieb Leonhard, in: Neue Deutsche Biographie, 6 (1964), S. 39f.). Als Vertreter von Wissenschaft und Kunst sind Robert Karl Edmund Schinzinger (1898-1988), Universitätsprofessor und Lektor in Japan und Ernst Ostermayer (1868-1918), Professor und Kunstmaler hervor zu heben. Im Bereich von Politik und Diplomatie wirkte Albert Joseph Fridolin Schinzinger (1856-1926), der japanischer Generalkonsul in Berlin war. 2. Bearbeitung des Bestandes: Das Familienarchiv Aldinger-Ostermayer entstand Zug um Zug. In ältester Zeit wurden herausragende Dokumente verwahrt und der nächsten Generation anvertraut. Tradiert wurden zunächst nur wenige Dokumente, meistens Briefe oder Schriftstücke mit besonderem Erinnerungswert. Dies geschah sowohl bei den Aldinger- wie auch den Ostermayer-Vorfahren. Erst spätere Generationen hinterließen komplette Nachlässe, also geschlossene Überlieferungen. Dies war bei Eduard Ostermayer und seinem Sohn Helmut sowie Karl und Hertha Aldinger der Fall. Für Oskar Görger und seine Frau Marie sind Originalunterlagen in nennenswertem Umfang überliefert, allerdings in geringerer Menge. Familienkundliche Recherchen in größerem Umfang hatte es schon in den 30ger Jahren im Zusammenhang mit dem Ariernachweis bei den Aldingers und den Ostermayers gegeben. Für die Familie Aldinger sammelte Lore Braitsch, geb. Aldinger ältere Unterlagen, die sie auch auswertete (z.B. Festrede zu Ehren von Dr. Paul Aldinger, vgl. Bü 360). Nach ihrem Tod 1998 kamen diese Unterlagen an Hertha und Karl Aldinger, so dass bei ihnen ein Familienarchiv für die Familien Aldinger und Ostermayer zusammenwuchs. Dieses hat Hertha Aldinger bearbeitet. Sie ergänzte die Originale mit Kopien und Transkriptionen. In bewundernswerter Geduld hat sie die in alter, nicht mehr allgemein lesbarer Schrift abgefassten Dokumente zunächst handschriftlich und später auch maschinenschriftlich transkribiert. Schon 1996 arbeitete sie auch mit dem Computer. Wichtiger noch sind ihre Auswertungen der Familienunterlagen. Sie stellte unterschiedliches Material zu bestimmten Personen wie auch ganzen Familienzweigen zusammen, so für ihren Mann Karl (Bü 179) und für sich (Bü 118). Auch verfasste sie Erinnerungen des Ehepaares unter dem Titel „Unsere 20 Anfangsjahre“ (Bü 246). Sie hielt ebenfalls ihre persönlichen Erinnerungen an ihre Eltern (Bü 181) schriftlich fest. Für die Familien Ostermayer (Bü 284, 304 und 334), Heldbek (Bü 453, 473) und Schinzinger (Bü 226, 237, 296) stellte sie Material zusammen bzw. verfasste Ausarbeitungen zu der Geschichte dieser Familien. Wahrscheinlich geht auch die Ordnung des Familienarchivs auf sie zurück. Diese berücksichtigte nur eine Trennung der einzelnen Familienzweige und war ansonsten wenig strukturiert. Bei der Abgabe an das Hauptstaatsarchiv im Januar 2013 befanden sich die Materialien in Leitzordnern, die Untereinheiten waren in Klarsichthüllen formiert. Daneben gab es andere Verpackungsarten. Eine handschriftliche Fixierung dieser Ordnung erfolgte anlässlich der Übergabe des Familienarchivs an das Hauptstaatsarchiv in einem Übergabeverzeichnis (Bü 550). Die intensiven familienkundlichen Recherchen und Arbeiten Hertha Aldingers haben Spuren im Ordnungszustand hinterlassen. Die Einheiten waren durch Kopien, oft auch Mehrfachkopien aufgebläht. Originalüberlieferung und Kopie bzw. Transkription waren nicht getrennt. Die ursprünglichen Briefserien waren zerrissen, es gab die Gruppe der bereits transkribierten Stücke und die Gruppe der noch unbearbeiteten Briefe. Die archivische Ordnung der Unterlagen stellte die Serien der Original-Briefe wieder her. Die Kopien wurden reduziert. Es hat wenig Zweck, im gleichen Büschel ein Original und eine Kopie davon zu verwahren. Auch bei den Transkriptionen konnten Mehrfachkopien kassiert werden. Unterschiedliche Bearbeitungsstufen (z.B. Konzepte, endgültige Fassung) wurden jedoch belassen. Es gab eine größere Sammlung von Postkarten, die nach Bildmotiven angelegt worden war. Diese Sammlung enthielt aber auch beschriebene und gelaufene Postkarten, also Familienkorrespondenz. Diese musste den Briefen und Karten wieder zugeordnet werden. Die Sammlung von Postkarten wurde dadurch auf die unbeschriebenen Stücke reduziert (Bü 506, 509). Die archivische Verzeichnung legte hohen Wert auf eine detaillierte Charakterisierung des Büschel-Inhaltes in den Enthält-Vermerken. Dies war besonders dann erforderlich, wenn die Titelaufnahme zum Büschel sehr allgemein bleiben musste. Der Bestand wurde so gegliedert, dass die zentrale Bedeutung von Karl und Hertha Aldinger für die Unterlagen hervorgehoben wird. Auf Karl und Hertha Aldinger werden ausdrücklich die verwandten Familienzweige bezogen. Die Schreibung der Vornamen wurde nach der heutigen Schreibweise vereinheitlicht: Helmut statt Hellmut, Karl statt Carl, Jakob statt Jacob etc. Der Index führt die Frauen bei den genannten Familien aus dem Verwandtenkreis Aldinger-Ostermayer auf, nennt aber ergänzend auch den Heiratsnamen. Frauen, die in den Verwandtenkreis eingeheiratet haben, sind unter ihrem Heiratsnamen eingeordnet, ihr Geburtsname wird erläuternd genannt. Der Bestand P 45 „Familienarchiv Aldinger-Ostermayer“ wurde vom Unterzeichneten im Frühjahr/Sommer 2013 geordnet und verzeichnet. Die Laufzeit der Unterlagen reicht von ca. 1770 bis 2013, der Umfang des Bestandes beträgt 553 Einheiten in 6,1 lfd. m. Stuttgart, im Oktober 2013 Dr. Peter Schiffer
          Archivtektonik

          Rund 20.000 Alltags- und Ritualgegenstände sowie Kunst außereuropäischer Kulturen bilden einen reichen Fundus für Sonderausstellungen und wissenschaftliche Forschung. Ziel ist dabei, Verständnis und Respekt für andere Weltregionen zu fördern und Interesse an der Vielfalt menschlicher Lebenswelten zu wecken. Regionale Schwerpunkte der Sammlung sind Ostasien und Amerika sowie die ehemaligen deutschen Kolonialgebiete in Neuguinea, Ost- und Westafrika. Zeitgenössische Kunstwerke indigener Völker, die im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne entstehen, nehmen einen besonderen Platz ein. Die Sammlung Afrika besteht aus rund 3.500 Objekten des afrikanischen Kontinentes. Kostbarkeiten sind die Alltagsgegenstände der Schilluk, Dinka, und Bari. Sie wurden teils bereits vor 1876 von den Freiburger Brüdern Rosset im damals noch unerforschten Südsudan zusammengetragen. Andere Objekte stammen aus den früheren deutschen Kolonien (1885-1918) in Ost- und Südwestafrika. Angehörige der damaligen kaiserlichen "Schutztruppen", wie beispielsweise Karl Sauer, Wilhelm Winterer, Theodor Leutwein, Dr. Lübbert und Eugen Fischer gaben Alltags- und Ritualobjekte der Makonde, Ziba, Herero und San an das Museum. Von Kapitän Johannis Heldt erwarb das Museum 1899 schöne bis wunderliche Objekte aus Zentral- und Westafrika.

          Einzelne Verbände: A - D
          BArch, R 187/219 · Akt(e) · 1924-1944
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Abzeichen der Bünde. - Übersichtstafel, 1930 Verein für proletarische Aufklärung ("Feurige Ritter").- Mitteilung des Gauleiters Hildebrandt an den Reichsgeschäftsführer der NSDAP Bouhler, 1926 Gleichschaltung bzw. Auflösung verschiedener Verbände.- Anordnungen der Politischen Polizei, 1933-1935 Nationalsozialistische Angestelltenschaft, 1933 Reichsbund für Arbeitsbeschaffung, 1934 Deutscher Freiheitsbund, 1934 Reichsbund ehemaliger Reichswehr- und Freikorpsangehöriger, 1934 Frontsoldatenbund e.V., 1934 Verein deutscher Rückwanderer, 1935 Bund der Runenforscher, 1935 A: Alldeutscher Verband, 1933-1934, 1938 Allgemeiner deutscher Waffenring, 1933 Alligatorbund, 1935 Allgemeiner Schriftstellerverein, 1935 Alter Orden St. Georg, 1938 Antibolschewistische Vereinigung, 1934 Anthroposophische Gesellschaft Dr. Rudolf Steiner, 1934, 1943 Arbeitsausschuss Deutscher Verbände, 1931 Arbeiter Samariterbund, 1933 NS Arbeitsgemeinschaft für Geopolitik Arbeitsgemeinschaft für Natur- und Geisteswissenschaft, 1935 Arbeitsopferverband, 1934 Aufwertungsbewegung, 1934-1935 Aufbruch-Arbeitskreis Aufklärungsausschuss für nationale Sicherheit, 1933 B: Baltische Landeswehr, Baltenregiment, (1936), 1943 Bayerischer Heimat- und Königsbund, 1934 Ehem. königlich Bayerischer Kadettenkorps e. V., 1931 Bund Bayerischer Inflationsgeschädigter Staatsbürger, 1930 Bayreuther Bund e. V., 1939-1943 Blücher (verbotene Hamburger SA) Bündische Jugend mit verschiedenen Organisationen, 1935-1939 Bund der Deckoffiziere, 1934 Bund der Goten, 1939-1941 Bund der Schweizer in Grossdeutschland, 1942 Bund der Lichtfreunde Bund Deutschstämmiger Ausländer im Reich e. V., 1934 Bund für inneren Frieden, 1934 Bund für Leibeszucht, 1939 Bund völkischer Europäer, 1933 Bund der Auslandsdeutschen e. V., 1933-1934 Bund Deutsche Schlaraffia, 1934 Bund der Sowjetgegner e. V., 1932-1936 C: Club 1926 e. V. (Gesellschaft für Politik, Wissenschaft und Kunst) Der Club zu Bremen D: Danziger Heimatdienst, 1937 Deutschbund, 1929, 1939 Deutsche Adelsgenossenschaft, 1934-1935 Deutsche Arbeiter Volksbewegung, 1932 Deutsche Ehrenlegion, 1935 Deutscher Albertus Magnus Verein, 1939 Deutscher Amateur Sende- und Empfangsdienst, 1933-1938 Deutsch-Englische Gesellschaft, 1938 Deutsch-japanische Gesellschaft.- Satzung, 1943 Deutsche Freiheitspartei Deutscher Freiheitsbund, 1934 Deutsche Lebensreform Bewegung, o. Dat. Deutsche Niederländische Gesellschaft, 1942 Deutsche Turnerschaft, 1933 Deutscher Verband zur nationalen Befriedung Europas, 1939 Deutscher Heimatbund, 1941 Deutsche Hilfe, 1929 Deutsche Jungenschaft, 1935 Deutsche Kaiserbewegung, 1934-1935 Deutscher Sprachverein, 1933 Deutscher Klub, 1933 Deutscher Kolonialverein.- Satzung, o. Dat. Deutscher Kriegerbund 1914/18 e. V. Deutscher Marien Ritter Orden e. V., 1939 Deutscher Fichtebund e. V. Deutscher Guttempler Orden Deutscher Ritterbund, 1934-1936 Deutscher Schützen- und Wanderbund. e.V., 1933 Deutscher Schützenverband, 1939, 1942 Deutscher Rettungsdienst, 1933 Deutscher Schutzbund, 1934 Deutscher Sittlichkeitsbund vom Weissen Kreuz, 1939 Deutsche Volksgewerkschaft.- Satzung, 1924 Deutsche Wehrschaft Deutscher Verein gegen den Alkoholismus, 1935 Vereinigung "Deutscher Wille", 1934 Deutsche Zellengemeinschaft.- Satzung, 1930 Deutsche Volkspartei.- Programm, 1932 Deutsche Wehrmannschaft , 1935 Deutscher Volksgesundheitsbund e. V., 1944 Deutsche Jugendhilfswerk e. V. Deutschnationale Volkspartei Deutschvölkischer Schutz-und Trutzbund Deutschnationaler Kampfring Deutscher Sprachverein Deutscher Wissenschafts-Dienst (DWD)

          Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg (Bestand)
          BArch, NS 30 · Bestand · 1917-1945
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Geschichte des Bestandsbildners: Aufgaben/Organisation Der Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg (ERR) zählt zu den großen "Rauborganisationen" des "Dritten Reiches". Ausgestattet mit der Vollmacht, in den besetzten Gebieten Material für die Bekämpfung der "weltanschaulichen Gegner" des Nationalsozialismus "sicherzustellen", hat er in den besetzten West- und Ostgebieten unzählige Bücher, Dokumente und sonstige Kulturgüter aus dem Besitz von Bibliotheken, Instituten, Archiven, Privatleuten usw. in seine Hand gebracht; darüber hinaus war er am Kunstraub aktiv beteiligt. Die Auswertung des vom ERR zu erfassenden und sicherzustellenden Kulturgutes sollte, jedenfalls soweit es Forschungen über die "Judenfrage" dienlich sein konnte, durch die "Hohe Schule" bzw. das "Institut zur Erforschung der Judenfrage" in Frankfurt erfolgen, an das dann auch "Materialien" nicht mehr nachmessbaren Umfanges geleitet worden sind. Die Eile, mit der binnen weniger Jahre oder Monate die "Sicherstellungen" in oft von den Grenzen des Deutschen Reiches weit entfernten Gebieten erfolgen mussten, ließ endgültige Beschlüsse über den Verbleib des erbeuteten Gutes, vor allem im Gebiet der Sowjetunion, allenfalls theoretisch sichtbar werden; in seiner Masse verblieb es in den von deutschen Truppen geräumten Territorien. Aufnahmestellen waren, neben dem Institut zur Erforschung der Judenfrage, vor allem die Ostbücherei und die Zentralbücherei Rosenbergs in Berlin, vorwiegend offenbar für Material zur "Erforschung des Bolschewismus". Außerdem gab es noch zahlreiche weitere Empfängerkreise, so z.B. die Wehrmacht (für Unterhaltungsliteratur, aber auch z.B. für "militärische Akten und Archivmaterial" aus den besetzten Ostgebieten, deren Abgabe an die Zweigstelle Danzig des Heeresarchivs Pflicht war). Als Grundlagen für Errichtung und Auftrag des Einsatzstabes gelten die nachfolgenden Erlasse: Führererlass vom 29.1.1940 betr. Errichtung der "Hohen Schule": Die Hohe Schule soll einst die zentrale Stätte der nationalsozialistischen Forschung, Lehre und Erziehung werden. Ihre Errichtung wird nach dem Kriege stattfinden. Um jedoch die begonnen Vorbereitungen zu fördern, ordne ich an, daß Reichsleiter Alfred Rosenberg diese Vorbereitungsarbeiten - vor allem auf dem Gebiet der Forschung und Errichtung der Bibliothek weiterführt. Die Dienststellen von Partei und Staat sind gehalten, ihm in dieser Arbeit jede Unterstützung angedeihen zu lassen. Erlass des Chefs des OKW vom 4.7.1940 an den Oberbefehlshaber des Heeres und den Wehrmachtsbefehlshaber in den Niederlanden: Reichsleiter Rosenberg hat beim Führer beantragt: 1. Die Staatsbibliotheken und Archive nach für Deutschland wertvollen Schriften, 2. die Kanzleien der hohen Kirchenbehörden und Logen nach gegen uns gerichteten politischen Vorgängen zu durchforschen und das in Betracht kommende Material beschlagnahmen zu lassen. Der Führer hat angeordnet, daß diesem Vorschlage zu entsprechen sei und dass die Geheime Staatspolizei - unterstützt durch Archivare des Reichsleiters Rosenberg - mit den Nachforschungen betraut werde. Der Chef der Sicherheitspolizei, SS-Gruppenführer Heydrich, ist benachrichtigt; er wird mit den zuständigen Militärbefehlshabern zwecks Ausführung des Auftrages in Verbindung treten. Diese Maßnahme soll in allen von uns besetzten Gebieten der Niederlande, Belgien, Luxemburg und Frankreich durchgeführt werden. Es wird gebeten, die nachgeordneten Dienststellen zu unterrichten. Erlass des Chefs des OKW vom 17.9.1940: An den Oberbefehlshaber des Heeres für die Militärverwaltung im besetzten Frankreich In Ergänzung des s.Zt. mitgeteilten Auftrages des Führers an den Reichsleiter Rosenberg, in den besetzten Gebieten des Westens Logen, Bibliotheken und Archive nach für Deutschland wertvollem Material zu durchsuchen und dieses durch die Gestapo sicherzustellen, hat der Führer entschieden: Maßgebend für den Besitzstand sind die Verhältnisse vor dem Kriege in Frankreich und vor der Kriegserklärung am 1.9.1939. Nach diesem Stichtag vollzogene Übereignungen an den franz. Staat oder dergl. sind gegenstandslos und rechtsunwirksam (z.B. polnische und slowakische Bibliothek in Paris, Bestände des Palais Rothschild und sonstiger herrenloser, jüdischer Besitz). Vorbehalte bezüglich der Durchsuchung, Beschlagnahme und des Abtransportes nach Deutschland auf Grund solcher Einwände werden nicht anerkannt. Reichsleiter Rosenberg bzw. sein Vertreter Reichshauptstellenleiter Ebert hat hinsichtlich des Zugriffsrechtes eindeutige Weisungen vom Führer persönlich. Er ist ermächtigt, die ihm wertvoll erscheinenden Kulturgüter nach Deutschland abzutransportieren und hier sicherzustellen. Über ihre Verwendung hat der Führer sich die Entscheidung vorbehalten. Es wird gebeten, die in Frage kommenden Militärbefehlshaber bzw. Dienststellen entsprechend anzuweisen. Führererlass vom 1.3.1942: Juden, Freimaurer und die mit ihnen verbündeten weltanschaulichen Gegner des Nationalsozialismus sind die Urheber des jetzigen gegen das Reich gerichteten Krieges. Die planmäßige geistige Bekämpfung dieser Mächte ist eine kriegsnotwendige Aufgabe. Ich habe daher den Reichsleiter Rosenberg beauftragt, diese Aufgabe im Einvernehmen mit dem Chef des OKW durchzuführen. Sein Einsatzstab für die besetzten Gebiete hat das Recht, Bibliotheken, Archive, Logen und sonstige weltanschauliche und kulturelle Einrichtungen aller Art nach entsprechendem Material zu durchforschen und dieses für die weltanschaulichen Aufgaben der NSDAP und die späteren wissenschaftlichen Forschungsvorhaben der Hohen Schule beschlagnahmen zu lassen. Der gleichen Regelung unterliegen Kulturgüter, die im Besitz oder Eigentum von Juden, herrenlos oder nicht einwandfrei zu klärender Herkunft sind. Die Durchführungsbestimmungen über die Zusammenarbeit mit der Wehrmacht erlässt der Chef des OKW im Einvernehmen mit dem Reichsleiter Rosenberg. Die notwendigen Maßnahmen innerhalb der in deutscher Verwaltung befindlichen Ostgebiete trifft der Reichsleiter Rosenberg in seiner Eigenschaft als Reichsminister für die besetzten Ostgebiete. Die volle Bezeichnung der Dienststelle lautete zunächst für kurze Zeit "Einsatzstab der Dienststellen des Reichsleiters Rosenberg für die besetzten westlichen Gebiete und die Niederlande", dann "Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg für die besetzten Gebiete". Der Zusatz "für die besetzten Gebiete" entfiel gemäß Anordnung der Stabsführung vom 17.11.1944. Dienstsitz der Stabsführung war zunächst Paris. Die Ausweitung der Aufgaben machte ihre Verlegung nach Berlin notwendig, wo sie provisorisch im Dienstgebäude Margarethenstraße 17 unterkam. Der spätere Dienstsitz Berlin, Bismarckstraße 1, wurde durch Luftangriff zerstört. Organisation und Gliederung: Die Gliederung des ERR bestand in ihren Grundzügen in der Stabsführung, in (regional eingesetzten) Hauptarbeitsgruppen und Arbeitsgruppen, gelegentlich auch Sonderkommandos, Außenstellen etc. Zudem existierten Sonderstäbe, die v.a. mit der "Erfassung von Kulturgütern" beauftragt waren, was in ständiger Kollision mit gleichberechtigten Interessen anderer Instanzen erfolgte, etwa dem Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda (in Frankreich hinsichtlich der Erfassung von Musikwerken, Musikhandschriften und Instrumenten durch den Sonderstab Musik) und mit dem Reichsführer-SS (etwa hinsichtlich der Erfassung von Zeugnissen der Vor- und Frühgeschichte). Organisation und Geschäftsverteilung der Stabsführung wurden den jeweiligen, sich bis 1943 ständig erweiternden und seitdem sich wandelnden Aufgaben der Institution ERR angepasst. Erst recht wurde ständiger Wandel der Aufgaben, der Organisation und personellen Verhältnisse für die große Zahl der in den "bearbeiteten" Gebieten selbst tätigen Dienststellen zum Prinzip, die zudem in völliger Abhängigkeit von den politisch-militärischen und administrativen Gegebenheiten in diesen Gebieten lebten, bedingt durch die jeweiligen Militär-, Zivil -oder landeseigenen Verwaltungen, und nicht zuletzt durch die immerwährenden Kompetenzstreitigkeiten der in ihren Interessengebieten und Ambitionen sich berührenden oder bekämpfenden Partei- und Reichsbehörden. Die Entwicklung des ERR begann in Frankreich mit der Institution Einsatzstab "Westen" unter der Leitung von Kurt von Behr. Schon bald wurde der Einsatzstab "Westen" in drei selbständige Hauptarbeitsgruppen aufgeteilt: Frankreich (Paris), Belgien und Nordfrankreich (Brüssel), Niederlande (Amsterdam). V. Behr war gleichzeitig Leiter der Dienststelle Westen, die mit der Sicherstellung von Einrichtungsgegenständen für die besetzten Ostgebiete befasst war, der sogenannten M-Aktion. Diese Dienststelle war an sich zum Ost-Ministerium "abkommandiert"; gemäß Anordnung Rosenbergs vom 24.11.1944 wurde sie in den Einsatzstab "zurückgenommen". Im ersten Halbjahr 1944 wurden sowohl die M-Aktion als auch die "Kunsterfassungsaktion" auch auf Südfrankreich ausgedehnt. Wohl im Zusammenhang damit steht die Errichtung der Arbeitsgruppe Südfrankreich, die schließlich noch eine Außenstelle in Nizza und ein Außenkommando in Marseille einrichtete. Schon zu Beginn seiner Tätigkeit in Frankreich hatte der ERR sich nicht darauf beschränkt, für den "weltanschaulichen Kampf" lediglich Material aus Bibliotheken, Archiven usw. sicherzustellen. Er begann auch mit der Erfassung und Sicherstellung von Kunstschätzen und begab sich damit in eine gewisse Konkurrenz zu den im Auftrage Hitlers (Führerauftrag "Linz") und Görings durchgeführten Aktionen sowie zu dem vom Militärbefehlshaber wahrgenommenen Kunstschutz. Institutionell schuf er sich für diese Aufgabe einen Sonderstab "Bildende Kunst" (SBK), dem die Sammelstellen bildender Kunst im Louvre und Jeu de Paume unterstanden. Dem Sonderstab oblag lediglich die Sicherstellung und Inventarisierung der Kunstgegenstände; das Verfügungsrecht über die Kunstgegenstände - auch über die im Zuge der M-Aktion von der Dienststelle Westen sichergestellten und dem Sonderstab zu überantwortenden - hatte sich der "Führer" vorbehalten, eine Forderung, die später auf alle Kunstwerke ausgedehnt wurde, "die in den von deutschen Truppen besetzten Gebieten von deutschen Stellen beschlagnahmt wurden oder beschlagnahmt werden". Der SBK behielt in Frankreich bis zu seiner Auflösung seine Tätigkeit im gewissen Umfang bei. Der Kampf um die Zuständigkeit für sichergestellte Kunstwerke setzte sich bis Kriegsende fort, bis hin zu Fragen der Verlagerung nach Deutschland (Führerbau und Bergungsorte wie Neuschwanstein und Herrenchiemsee usw.) verbrachter und letztlich in österreichischen Bergwerken sicherzustellender Kunstwerke (Alt-Aussee). Die Tätigkeit der Arbeitsgruppe Italien wird im Bericht ihres Leiters vom 28.8.1944 folgendermaßen beschrieben: "Im Vordergrund unserer Arbeit in Italien wird auch weiterhin die Beschaffung von Material über das Wirken der weltanschaulichen Gegner stehen müssen. In Form von Übersetzungen, Berichten und Auswertungsarbeiten wird dieses Material durch die AG Italien aufbereitet und der Stabsführung zugeleitet". Anfang 1941 dehnte der ERR seine Tätigkeit auch auf den Balkan und weiter auf Griechenland aus. Es entstand ein Sonderkommando Griechenland, das schon 1941 wieder aufgelöst wurde. Ein Sonderkommando Saloniki ist noch bis 1942 nachweisbar. Dienststellen des ERR entstanden ferner 1941 in Serbien - Sonderstab beim Kommandierenden General und Befehlshaber Serbien, eine Verbindungstelle Agram sowie eine Verbindungsstelle Belgrad für die jugoslawischen Gebiete. Bemühungen, auch in Ungarn Fuß zu fassen, scheiterten offenbar am Widerstand bzw. Einflussvermögen des Gesandten Dr. Veesenmayer. Nachweisbar ist später eine Hauptarbeitsgruppe Südosten (Belgrad), die mit Wirkung vom 15.2.1944 aus der Arbeitsgruppe Südosten gebildet wurde, die ihrerseits aus dem für 1942 nachgewiesenen Kommando "Südosten" entstanden sein könnte, das am 10.7.1942 von Belgrad nach Saloniki verlegt wurde. In Dänemark richtete der ERR eine Dienststelle Kopenhagen ein. Jeglicher Ansatz zu "gewinnbringender" Tätigkeit wurde binnen kurzem von Dr. Best, Bevollmächtigter des Deutschen Reiches in Dänemark, zunichte gemacht: "Eine Beschlagnahme im Stile der übrigen besetzten Gebiete würde hier niemals in Frage kommen". Unmittelbar nach seiner Ernennung zum Reichsminister für die besetzten Ostgebiete (RMbO) begann Rosenberg die Initiative seines Einsatzstabes auch auf die Ostgebiete zu lenken. Einen Führerbefehl, der ihn beauftragen sollte, "die gleichen Aufgaben wie in den besetzten westlichen Gebieten in all den Ländern durchzuführen, die im Rahmen dieses Krieges durch die deutsche Wehrmacht besetzt worden sind bzw. noch besetzt werden", hatte Rosenberg bereits am 2.4.1941 konzipiert. Bis zum Erlass des Führerauftrags vom 1.3.1942 berief sich Rosenberg auf "die vom Führer erteilten Befehle für den Westen und die Aufgaben, die in den westlichen Gebieten von den Abteilungen Kunst-, Archiv- und Bibliotheksschutz im Rahmen der Militärverwaltung durchgeführt wurden". Richtlinien Rosenbergs über die Sicherung von Kulturgütern zur "Erforschung der Tätigkeit der Gegner des Nationalsozialismus und für die nationalsozialistische Forschung" ergingen an die Reichskommissariate Ostland und Ukraine am 20.8.1941 bzw. 3.10.1941. Durch Erlass vom 27.4.1942 an die RKO und RKU schließlich beauftragte Rosenberg als RMbO nochmals ausdrücklich "den ERR für die besetzten Ostgebiete mit der Erfassung und einheitlichen Bearbeitung der Kulturgüter, des Forschungsmaterials und der wissenschaftlichen Einrichtung aus Bibliotheken, Museen usw., die in öffentlichen, kirchlichen oder privaten Räumen vorgefunden werden". Mit gleichem Erlass wurde eine Zentralstelle zur Erfassung und Bergung von Kulturgütern in den besetzten Ostgebieten gegründet. Bei den Reichskommissariaten wurde ein Sonderreferat für die Erfassung und Bergung von Kulturgütern geschaffen, dessen Führung dem Leiter der zuständigen Hauptarbeitsgruppe übertragen wurde. Es bestanden für die beiden Reichskommissariate zunächst die Hauptarbeitsgruppe Ostland (Riga) mit den Arbeitsgruppen: Estland (Reval), Litauen (Wilna), Lettland (Riga), Weißruthenien (Minsk) und die Hauptarbeitsgruppe Ukraine (Kiew, später Bialystok). Mit Wirkung vom 1.5.1943 wurde die AG Weißruthenien zur Hauptarbeitsgruppe Mitte erhoben. In allen HAG-Bereichen arbeiteten neben den Arbeitsgruppen entweder ihnen oder der Stabsführung unmittelbar unterstellte mobile, als "Sonderkommandos" oder "Außenstellen" bezeichnete Stäbe, deren Aktivität bis zur Krim und in das Kaukasusgebiet reichte. Zu den Sonderstäben gehörten u.a.: "Sonderstab Bildende Kunst", "Sonderstab Vorgeschichte", "Sonderstab Archive", "Sonderstab Sippenkunde", "Sonderstab Wissenschaft", "Sonderstab Volkskunde", "Sonderstab Presse" (gegründet 1944), "Sonderstab Dr. Abb", "Sonderstab Musik", "Sonderstab Zentralbibliothek" der "Hohen Schule" (ZBHS), "Sonderstab weltanschauliche Information in Berlin". Gliederung der Stabsführung 1942 Stabsführer: Utikal Stellvertreter: Ebeling 1. Abt. Organisation: Langkopf Gruppe Innendienst Gruppe Personal Gruppe Beschaffung Gruppe Fahrbereitschaft 2. Abt. Referat Westen und Südosten: von Ingram Gruppe Planung Gruppe Bericht 3. Abt. Referat Osten: Dr. Will Gruppe Planung Gruppe Bericht 4. Abteilung Auswertung: Dr. Brethauer; Stellvertreter: Dr. Wunder; ab 1.11.1942: Lommatzsch Gruppe Allgemeines Gruppe Bücherei Gruppe Inventarisierung Gruppe Lichtbild 5. Abt. Sonderaufgaben: Rehbock Gliederung der Stabsführung 1944 Stabsführer: Utikal Vertreter: Der rangälteste Hauptabteilungsleiter Hauptabteilung I (Hauptabteilungsleiter I: SEF Rehbock; Abteilungsleiter z.b.V.: SEF Brethauer) Gruppe I/1 Persönlicher Referent des Stabsführers:Rehbock Gruppe I/2 Mob- und Verschlußsachen: Rehbock Gruppe I/3 Persönlicher Beauftragter des Stabsführers für die Kunsterfassungsaktion und Leiter der Arbeitsgruppe Louvre: Rehbock Gruppe I/4 Der Abwehrbeauftragte des Einsatzstabes: HEF Braune Gruppe I/5 Beschaffung, Kurierdienst, Nachschub: OEF Jach Gruppe I/6 Veröffentlichungen: HEF Tenschert Gruppe I/7 Sonderberichte: EF Tost Hauptabteilung II (Hauptabteilungsleiter: OSEF Dr. Will; Stellvertreter.: SEF Dr. Zeiß) Abteilung IIa: Referat Westen, umfassend die Arbeitsgebiete Frankreich, Belgien, Holland, Italien und Südosten: SEF Dr. Zeiß Abteilung IIb: Referat Osten, umfassend die Arbeitsgebiete besetzte Gebiete der Sowjetunion: OSEF Dr. Will Hauptabteilung III (Hauptabteilungsleiter: SEF Zölffel) Abteilung IIIa: SEF Zölffel Gruppe III/1 Rechtsangelegenheiten, Anordnungen und Mitteilungen: SEF Zölffel Gruppe III/2 Wehrmachtfragen, Marschpapiere, Veranstaltungen, Marketenderei: HEF Gummert Abteilung IIIb: HEF Webendoerfer Gruppe III/3 Personal: HEF Sklaschus Gruppe III/4 Geschäftsverteilung: HEF Webendoerfer Gruppe III/5 Registratur: OEF Hechler Hauptabteilung IV (Hauptabteilungsleiter: OSEF Dr. Wunder; Stellvertreter: SEF Lommatzsch) Übersetzerbüro: OEF Dr. Benrath Gruppe IV/1 Archiv: HEF Dr. Mücke Gruppe IV/3 Materialaufbereitung: HEF Reichardt Gruppe IV/4 Auswertungseinsatz von Wissenschaftlern: HEF Rudolph Gruppe IV/5 Buchleitstelle: HEF Ruhbaum Gruppe IV/6 Ostbücherei: HEF Dr. Müller Abkürzungen DBFU Der Beauftragte des Führers für die Überwachung der gesamten geistigen und weltanschaulichen Schulung und Erziehung der NSDAP EF Einsatzführer ERR Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg HAG Hauptarbeitsgruppe HEF Haupteinsatzführer IMT Internationales Militärtribunal MTS Maschinen-Traktoren-Station NKWD Volkskommissariat für Innere Angelegenheiten NSDAP Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei NSPO Nationalsozialistische Parteiorganisation OEF Obereinsatzführer OKH Oberkommando des Heeres OKW Oberkommando der Wehrmacht OSEF Oberstabseinsatzführer RKO Reichskommissar für das Ostland RKU Reichskommissar für die Ukraine RMbO Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete SEF Stabseinsatzführer WKP (b) Kommunistische Partei der Sowjetunion ZbV zur besonderen Verwendung Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte In das Bundesarchiv gelangten in den 60er Jahren, mit diversen Schriftgutrückgaben aus den USA und vorwiegend im Verband mit anderen Provenienzen aus dem Geschäftsbereich Rosenberg sowie mit einzelnen Abgaben aus der Sammlung Rehse, versprengte Akten des ERR, die dort zu einem Bestand formiert wurden. Es handelt sich bei diesen Akten ganz überwiegend um Schriftgut, das sich zuletzt in der Ausweichstelle des ERR in Ratibor befunden hat. Dorthin wurden aus Berlin ein Teil der Stabsführung sowie die Leitung der Ostbücherei mit großen Buchbeständen evakuiert. Von den Angehörigen der HAG Ostland, Ukraine und Weißruthenien gerettete Schriftgutreste wurden ebenfalls in Ratibor aufgenommen. Die erhalten gebliebenen Akten dürften aus Beständen stammen, die aus Ratibor nach Westen weiterverlegt wurden. Spätere Ergänzungen des Bestands erfolgten v.a. durch Abgaben des Militärarchivs, durch Rückvergrößerungen von Mikrofilmen aus dem YIVO Institut, New York, durch spät verzeichnete Akten aus amerikanischer Rückführung, durch drei Bände aus dem aufgelösten Bestand Dienststellen Rosenberg des Zentralen Staatsarchiv der DDR (62 Di 1) sowie aus personenbezogenen Unterlagen des sog. "NS-Archivs des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR". Das bei Kriegsende erhalten gebliebene und den westlichen Alliierten zugängliche Schriftgut wurde als Belastungsmaterial zum IMT-Prozess herangezogen. Die wesentlichen Bestandteile wurden danach dem Centre de Documentation Juive Contemporaine (CDJC), Paris, überlassen. Unterlagen des ERR befinden sich heute zudem in den National Archives and Records Administration (NARA), Washington, im YIVO Institute for Jewish Reserch, Washington und im Nederlands Instituut voor Oorlogsdocumentatie (NIOD), Amsterdam. Schriftgut aus Rosenberg-Dienststellen gelangte ebenfalls in Archive der ehemaligen Sowjetunion. Ein umfangreicher Bestand (v.a. der Provenienz ERR) wird im Tsentral`nyi derzhavnyi arhiv vyshchykh orhaniv vlady ta upravlinnia Ukraïny (TsDAVO Ukraïny) in Kiew verwahrt, weitere Akten im Rossiiskii gosudarstvennyi voennyi arkhiv (RGVA) in Moskau sowie im Litauischen Zentralen Staatsarchiv, Vilnius. Das Bundesarchiv, Bildarchiv, verwahrt eine umfangreiche Fotosammlung des ERR (Bestand Bild 131). Inventare, Verzeichnisse und Transportlisten durch den ERR "sichergestellter Objekte" befinden sich im Bestand B 323 Treuhandverwaltung von Kulturgut. Archivische Bearbeitung Der Bestand NS 30 stellt ein Konglomerat versprengter Akten und Einzelschriftstücke dar. Im Interesse einer raschen Nutzbarmachung wurden unter Verzicht auf aufwendige Bewertungs- und Ordnungsarbeiten die Unterlagen provisorisch verzeichnet. Frau Elisabeth Kinder erstellte 1968 das vorläufige Findbuch, dem auch wesentliche Elemente dieser Einleitung entnommen sind. Die Verzeichnung der "Neuzugänge" erfolgte 2003/2004 durch die Unterzeichnende. Zitierweise BArch NS 30/ .... Erschließungszustand: Findbuch (1968/2005), Online-Findbuch (2004). Zitierweise: BArch, NS 30/...

          Direktorium des Dreisamkreises (Bestand)
          Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg, A 66/1 · Bestand · (1629-) 1809-1832 (-1864)
          Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg (Archivtektonik)

          Behördengeschichte: Durch das Organisationsreskript vom 26. November 1809 wurde das Großherzogtum Baden nach dem Vorbild Frankreichs in zehn nach Bergen und Flüssen benannte Kreise mit so genannten Kreisdirektorien als Verwaltungsbehörden eingeteilt, davon im Sprengel des heutigen Staatsarchivs Freiburg die folgenden Kreisdirektorien: Direktorium des Seekreises mit Sitz in Konstanz 1809-1832 Direktorium des Donaukreises mit Sitz in Villingen 1819 aufgehoben und dem Seekreis zugeteilt; lediglich die Ämter Hornberg und Triberg fielen an den Kinzigkreis Direktorium des Wiesenkreises mit Sitz in Lörrach 1815 aufgehoben und komplett dem Dreisamkreis zugeteilt Direktorium des Dreisamkreises mit Sitz in Freiburg 1809-1832 Direktorium des Kinzigkreises mit Sitz in Offenburg 1809-1832 An der Spitze jedes Direktoriums stand ein Kreisdirektor, dem je ein Kreisrat für den rechts- und staatspolizeilichen sowie den staatswirtschaftlichen Aufgabenbereich zur Seite stand. Der Geschäftskreis der Kreisdirektorien umfasste am Anfang u. a. die Zivilrechtspflege, Aufsichtstätigkeiten in der Finanz- und Schulverwaltung, polizeiliche Aufgaben und die Pflege der Landwirtschaft. 1832 wurden die inzwischen auf sechs reduzierten Kreisdirektorien durch vier Kreisregierungen ersetzt, die ihren Sitz in Konstanz (Seekreis), Freiburg (Oberrheinkreis), Rastatt (Mittelrheinkreis) und Mannheim (Unterrheinkreis) hatten. Bestandsgeschichte: Das Staatsarchiv Freiburg hat im Zuge des Beständeaustauschs vom Generallandesarchiv Karlsruhe in den Jahren 2000 und 2002 in vier Ablieferungen insgesamt 75,60 lfd. m Akten erhalten, die dort bisher in Pertinenzbestände integriert waren. Im Rahmen einer Teilzeitbeschäftigung begann die Doktorandin Bettina Fürderer seit dem 1. August 2002 unter archivischer Fachaufsicht mit der Bildung provenienzgerechter Bestände für die Akten der Zugänge 2000/68, 2002/50 und 2002/57. Die Akten des ersten Zugangs 2000/40 waren bereits zu einem früheren Zeitpunkt bearbeitet worden. Seit Ende 2007 wird die von Bettina Fürderer begonnene Arbeit durch die Unterzeichnende weitergeführt. Ordnungs- und Verzeichnungsarbeiten: Bei der Strukturierung der Generalakten wurde weitgehend die Vor-Fackler’sche Registraturordnung aus dem 19. Jahrhundert berücksichtigt. Zu den Generalakten zählen neben den Akten ohne Ortsbezug auch solche Akten, die zu einem Betreff für mehrere Gemeinden angelegt wurden oder die einen ganzen Amtsbezirk betreffen (Beispiel: Bezirksarztstelle im Amtsbezirk Lörrach). Bei den Ortsakten wurde nach der badischen Amtsregistraturordnung nach H. Fackler von 1905 gegliedert (s.u.), allerdings ohne die dort verwendeten römischen und arabischen Ziffern, wobei auf die für einzelne Hauptpunkte vorgesehene Untergliederung wegen der geringen Anzahl der Aktenhefte fast immer verzichtet wurde. Die Gemeinden sind alphabetisch aufgelistet. Bei jeder Gemeinde wird der jeweilige Kreis angegeben, und zwar nach heutigem Stand, abgekürzt mit den Kennbuchstaben der Kraftfahrzeuge, und bei heute nicht mehr selbständigen Gemeinden zusätzlich der Name der neuen Gemeinde. Im Ortsindex sind neben den Gemeinden auch sonstige geographische Begriffe erfasst, v.a. Gewässer. Der Personenindex enthält neben natürlichen Personen auch die Namen von Standes- und Grundherrschaften. Bei der Umfangsangabe wurde bei Akten mit bis zu zehn beschriebenen Blättern immer die Blattzahl genannt. Bei Akten mit mehr als zehn beschriebenen Blättern wurde zunächst als Umfang "1 Faszikel" (Fasz.) angegeben; in einer späteren Verzeichnungsphase erfolgte dann die Angabe in Zentimetern (cm). Freiburg, im Oktober 2009 Erdmuthe Krieg Der Bestand wurde seit 2009 fortlaufend durch in den Bezirks- bzw. Landratsamtsbeständen aufgefundene Akten des Dreisamkreisdirektoriums ergänzt. Er umfasst nach Abschluss der Verzeichnung nunmehr 743 Faszikel und misst 20,2 lfd.m. Freiburg, März 2015 Dr. Christof Strauß Rubrikenordnung für die Großherzoglich Badischen Amtsregistraturen: I. Aufenthaltsrecht und Armenwesen II. Bergwesen III. Enteignung IV. Fischerei V. Forstwesen VI. Gemeindeverwaltung 1. Gemeindeorganisation (allgem.) 2. Gemeindedienste 3. Gemeindevermögen 4. Bürgerrecht und Bürgergenuss VII. Gewerbe und Handel, Fremdenverkehr 1. Organisation d. gewerbl. Wirtschaft 2. Struktur d. gewerbl. Wirtschaft 3. Förderung der gewerbl. Ausbildung 4. Gaststättenwesen 5. Märkte, Viehhandel und Wandergewerbe 6. Preise und Löhne 7. Energieversorgung 8. Gewerbeaufsicht und Erwerbslosenfürsorge VIII. Jagdsachen IX. Justizwesen 1. Bürgerliches Recht 2. Freiwillige Gerichtsbarkeit 3. Strafrecht X. Kirchen und Religionsgemeinschaften XI. Kostenwesen XII. Kredit- und Bankwesen XIII. Kreis- und Bezirksverbände XIV. Kunst und Wissenschaft XV. Landesvermessung XVI. Landwirtschaft 1. Landbau und Landeskultur a) Allg. Kulturpflege b) Weinbau und Rebschädlinge c) Allg. Schädlingsbekämpfung d) Betriebswirtschaftl. Verhältnisse, Anbau- und Erntestatistik e) Landwirtschaftl. Unterrichtswesen 2. Tierzucht 3. Grundstücksverkehr 4. Vereine und Ausstellungen XVII. Maß und Gewicht XVIII. Medizinalwesen 1. Heilpersonal 2. Gesundheitspflege im Allgemeinen 3. Nahrungsmittel 4. Krankheiten 5. Krankenhäuser 6. Irrenfürsorge 7. Leichen- und Begräbniswesen XIX. Militär- und Kriegssachen XX. Naturereignisse und Unglücksfälle XXI. Orden und Auszeichnungen XXII. Polizei 1. Allgemeine Polizeiverwaltung 2. Polizeistrafsachen 3. Sicherheitspolizei a) Öffentl. Ordnung und Sicherheit allgemein b) Abwehr staatsfeindl. Betätigung bis 1933 c) Desgl. nach der "Machtergreifung" d) Pass- und Legitimationswesen 4. Sittenpolizei 5. Bauwesen 6. Feuerpolizei und Brandsachen 7. Vereine und Versammlungen 8. Fundsachen 9. Naturschutz XXIII. Post- und -Telegraphenwesen XXIV. Presse und Druckschriften XXV. Staatsangehörigkeit und Auswanderung XXVI. Staatsfinanzwesen 1. Staatsvermögen und Staatsrechnungswesen 2. Steuersachen 3. Zollsachen 4. Münzsachen XXVII. Staatsorganisation 1. Reichsverfassung und Reichssachen 2. Großherzogliches Haus 3. Staatsverfassung 4. Staatsverwaltung 5. Bezirksverwaltung 6. Staatsdienst XXVIII. Staatsverhältnisse zum Ausland XXIX. Standes- und Grundherren XXX. Statistik XXXI. Stiftungen XXXII. Strafanstalten XXXIII. Straßen, Wege und Eisenbahnen XXXIV. Unterricht und Erziehung 1. Lehranstalten 2. Erziehungsanstalten 3. Zwangserziehung XXXV. Versicherungswesen 1. Arbeiterversicherung a) Allgemeines b) Krankenversicherung c) Unfallversicherung d) Invalidenversicherung e) Arbeitslosenversicherung 2. Angestelltenversicherung 3. Feuerversicherung 4. Landwirtschaftliche Versicherung a) Hagelversicherung b) Viehversicherung 5. Sonstige Versicherungen XXXVI. Veterinärwesen XXXVII. Wasserwesen und Schifffahrt XXXVIII. Wohlfahrtseinrichtungen

          Deutscher Gemeindetag (Bestand)
          BArch, R 36 · Bestand · 1906-1945
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Geschichte des Bestandsbildners: Nachdem Adolf Hitler am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler des Deutschen Reiches ernannt worden war, höhlte die NSDAP das demokratische System der Weimarer Republik in den folgenden Monaten nach und nach aus und beseitigte es schließlich. Entscheidende Etappen waren die Aufhebung der Grundrechte nach dem Brand des Reichstages am 28. Februar 1933 und die Beseitigung des Parlamentarismus durch das sogenannte Ermächtigungsgesetz vom 23. März 1933. Letzteres hob die Gewaltenteilung auf und übertrug der Regierung unter Adolf Hitler für vier Jahre sämtliche legislativen Befugnisse. Einen weiteren Schritt stellte die Zerschlagung der Parteien und Gewerkschaften dar. Nachdem die KPD verboten, die Gewerkschaften aufgelöst und die SPD handlungsunfähig gemacht worden waren, lösten sich die übrigen Parteien von alleine auf. Im Zuge dieser Maßnahmen verloren auch die bis dahin bestehenden sechs kommunalen Spitzenverbände ihre Selbständigkeit. Unter Zwang hatten die Vorsitzenden und geschäftsführenden Präsidenten, des Deutschen/Preußischen Städtetages, des Reichsstädtebundes, des Deutschen Landkreistages, des Deutschen Landgemeindetages, des Preußischen Landgemeindetages West und des Verbandes der preußischen Provinzen am 22. Mai 1933 ihre Einwilligung zur Überführung der verschiedenen Verbände in einen neuen Einheitsverband geben müssen. Dieser "Deutsche Gemeindetag" sollte von nun an die alleinige von der NSDAP anerkannte korporative Vertretung aller deutschen Städte- und Gemeindeverbände darstellen. Zur Vereinheitlichung der bisherigen Verbände mit ihren 80 Unterorganisationen wurde der kommissarische Oberbürgermeister von München, Karl Fiehler, als "Beauftragter für die Vereinheitlichung der kommunalen Spitzenverbände" eingesetzt. Die Geschäftsführung des neuen Verbandes übernahmen der kommissarische Leiter des Instituts für Kommunalwissenschaft in Berlin, Dr. Kurt Jeserich, und der Referent beim Reichsarbeitgeberverband, Dr. Ralf Zeitler. Der sich über Monate hinziehende Verschmelzungsprozess fand seinen Abschluss schließlich im Gesetz über den Deutschen Gemeindetag vom 15. Dezember 1933, womit die Bildung des neuen Verbandes endgültig festgeschrieben wurde. Als der einzig bestehenden kommunalen Spitzenorganisation gehörten dem Deutschen Gemeindetag, der als Körperschaft des öffentlichen Rechts grundsätzlich dem Reichsminister des Inneren unterstand, zwangsweise alle Städte, Landgemeinden, Landkreise, Provinzen und später auch die Reichsgaue in ihrer Eigenschaft als sich selbst verwaltende Regierungseinheiten an. Nach der Eingliederung Österreichs und des Sudetenlands in das Deutsche Reich im Jahre 1938, der Annexion Westpreußens, Danzigs und Posens im darauf folgenden Jahr, wurde der Wirkungskreis des Deutschen Gemeindetages auch auf die neuen Reichsteile und deren Gauverwaltungen ausgeweitet. Grundsätzlich übernahm der Verband für alle Gebiete, die unter deutsche Hoheit gestellt wurden, die kommunale Interessenvertretung. Zum ersten Vorsitzenden des Deutschen Gemeindetages wurde am 14. Februar 1934 der bisherige Beauftragte für die Vereinheitlichung, Karl Fiehler, bestellt. Fiehler war Leiter des Hauptamtes für Kommunalpolitik der NSDAP. Durch die Personalunion sollte die Ausrichtung der kommunalpolitischen Arbeit der NSDAP mit der Arbeit des Deutschen Gemeindetages abgestimmt werden und so der auf dem Reichsparteitag in Nürnberg 1933 verkündete Grundsatz über den Einklang von Partei und Staat befolgt werden. Die Geschäftsführung des Deutschen Gemeindetages unterstand dabei den Anweisungen des Vorsitzenden und Reichsleiters der Kommunalpolitik. Durch diese Verschränkung von parteilichen und staatlichen Stellen geriet der Deutsche Gemeindetag unter die "von der NSDAP betreuten Organisationen", was zum Teil auch von Vorteil war, da die fachliche Arbeit unter der Oberherrschaft des Parteiamtes effektiver gestaltet werden konnte. Der Verband war nun in wesentlich höherem Maße Vertreter des Staates. Die Idee eines Einheitsverbandes mit klar umrissenen Aufgaben und einer engeren Bindung an den Staat war jedoch nichts neues; nicht wenige sahen darin die Möglichkeit, kommunale Interessen besser durchsetzen zu können. Die erzwungene Gleichschaltung und die Praxis des totalitären Staates konnten die möglichen Vorteile des neuen Einheitsverbandes aber nur in den Hintergrund treten lassen. Beaufsichtigt wurde der Verband durch den Reichsminister des Innern, der den Vorsitzenden, die Mitglieder des Vorstands und die Fachausschüsse bestellte. Vorstand und Fachausschüsse durften nur nach Einberufung durch den Minister tagen; dieser bestimmte auch die Tagesordnung. Zudem genehmigte er den Haushalt und er selbst oder ein Stellvertreter hatte den Vorsitz in den Gremien wahrzunehmen. Neben den 20 Fachausschüssen, die lediglich das Recht hatten, den Vorsitzenden zu beraten, bildeten die Landes- und Provinzialdienststellen die einzigen nachgeordneten Organe der Berliner Geschäftsstelle. Obwohl der Verband in hohem Maße zentralistisch aufgebaut war, führte die für einen verstärkten Erfahrungsaustausche notwendige Erweiterung um regionale Arbeitsgemeinschaften und Kreisabteilungen zu einer organisatorischen Struktur, die im Ansatz mit derjenigen der alten Verbände vergleichbar war. Besonders einschneidend wirkte sich die Tatsache aus, dass der Verband nicht mehr das Recht hatte, die kommunalen Belange aus eigener Initiative vor den Reichs- und Landesbehörden zu vertreten. Lediglich nach Aufforderung durch die Behörden sollte der Verband sich von nun an äußern dürfen. Gerade dieses Initiativrecht war jedoch vor 1933 entscheidend für die aktive Interessenvertretung gegenüber dem Staat und die Selbstbestimmung der kommunalen Verbände als Teil einer pluralistischen Gesellschaftsordnung gewesen. Trotz der organisatorischen und politischen Veränderungen spielte der Deutsche Gemeindetag auch zwischen 1933 und 1945 eine wichtige Rolle, und zwar vor allem als gemeindliche Beratungsstelle und als Vermittler praktischer Erfahrungen auf dem Gebiet der kommunalen Verwaltung. Auch der Austausch zwischen Kommunen und staatlicher Verwaltung wurde keineswegs eingestellt, wovon eine rege Gutachtertätigkeit des Deutschen Gemeindetags zeugt. Eine gewisse Kontinuität in der Verbandsarbeit konnte zudem dadurch gewährleistet werden, dass eine größere Anzahl leitender Personen aus den aufgelösten Verbänden in den neuen Verband übertrat. Die Organisationsstruktur des Deutschen Gemeindetages lehnte sich grundsätzlich in hohem Maße an diejenige des Deutschen/Preußischen Städtetages an. So übernahm der Deutsche Gemeindetag das Wappen des Deutschen/Preußischen Gemeindetages, das Holstentor, und auch dessen Registratur. Die Jahrestagungen des Deutschen Gemeindetages knüpften ebenfalls an ähnliche Veranstaltungen der Vorgängereinrichtungen an. Infolge der Bombardierungen Berlins während des Zweiten Weltkrieges verlegte der Deutsche Gemeindetag einen Teil seiner Verwaltungsstellen im August 1943 von Berlin nach Wels/Oberösterreich. Dort wurden in erster Linie Aufgaben der Abteilungen Ia (Beamten-, Angestellten- und Arbeiterfragen), II (Finanzen und Steuern), III (Wohlfahrtspflege, Gesundheitswesen und Sozialpolitik), V (Schulwesen), Va (Kulturpflege), VI (Grundstücks-, Bau- und Wohnungswesen) und Rv (Reichsverteidigung) bearbeitet. Dabei ist anzumerken, dass lediglich die Abteilung III mit sämtlichen Registraturen nach Wels zog. Die übrigen Abteilungen - wahrscheinlich handelte es sich nur um Arbeitsstäbe - nahmen nur Teile ihrer Registraturen mit. Auch die Kassenverwaltung und das Personalbüro siedelten nach Wels über. Die Abteilungen Z (Zentralabteilung: Allgemeine Verwaltung, Geschäftsführung), I (Verfassung und Verwaltung), IV (Wirtschaft und Verkehr) und die Abteilung für die Ostgebiete blieben in Berlin. Nach dem Zusammenbruch des Deutschen Reiches 1945 wurde der Deutsche Gemeindetag aufgrund seines Status als "betreute Organisation" von den Alliierten als ein Teil der Gliederungen der NSDAP betrachtet und zusammen mit den anderen Organisationen der NSDAP verboten und formell aufgelöst. Dem vom Berliner Magistrat eingesetzten Sachwalter für die Belange des Deutschen Gemeindetages gelang es nicht, dieses Missverständnis zu korrigieren. Eine Art Gemeindekammer als Nachfolgeorganisation des Deutschen Gemeindetags konnte nicht eingerichtet werden. Dem "Deutschen Städtetag", der sich bereits 1946 wieder konstituiert hatte, wurde zwar der Anspruch auf das Eigentum an dem Grundstück des Deutschen Gemeindetages zugesprochen, doch konnte er die finanzielle Belastung des Wiederaufbaus und der Instandsetzung des Gebäudes nicht alleine tragen. Zusammen mit dem Berliner Senat wurde schließlich der "Verein zur Pflege kommunalwissenschaftlicher Aufgaben e.V." gegründet und 1951 als Vermögensträger des Deutschen Gemeindetages eingesetzt. Der Verein, der bald in "Verein für Kommunalwissenschaften" umbenannt wurde, übernahm das Dienstgebäude in der Straße des 17. Juni und auch die dort gelagerten Aktenbestände. Das heute unter dem Namen Ernst-Reuter-Haus bekannte Gebäude war von Albert Speer für den Deutschen Gemeindetag geplant, ab 1938 errichtet und 1942 schließlich vom Deutschen Gemeindetag bezogen worden. Der Deutsche Städtetag, die größte kommunale Spitzenorganisation, errichtete seine Hauptgeschäftsstelle aufgrund des Berliner Sonderstatus’ zunächst in Köln. Erst 1999 erfolgte die Teilverlagerung der Hauptgeschäftsstelle in das Ernst-Reuter-Haus nach Berlin. Neben dem Deutschen Städtetag bildeten sich auch die Spitzenverbände auf Kreis- und Gemeindeebene nach dem Zweiten Weltkrieg neu. Der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund stellen zusammen mit dem Deutschen Städtetag die wichtigsten kommunalen Interessenverbände dar. Die Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände bietet diesen drei Verbänden dabei die Möglichkeit, ihre Interessen gebündelt vorzutragen und sich zu übergreifenden Problemen gemeinsam zu äußern. Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte Der Bestand R 36 besteht vollständig aus den Akten der während der Kriegszeit nach Wels ausgelagerten Verwaltungsstellen. Abgesehen von den Kassenunterlagen und den Personalakten, deren Verbleib nicht aufzuklären war, haben die Welser Auslagerungsbestände den Krieg und die Wirren der Nachkriegszeit ohne Verluste überstanden. Sie wurden durch eine Mitarbeiterin des Deutschen Gemeindetages über Linz/Donau, Offenburg, Frankfurt/Main nach Siegburg gebracht, wo die Akten zunächst beim neubegründeten Deutschen Landkreistag aufbewahrt wurden. Dieser gab sie mit Zustimmung der Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände 1953 an das Bundesarchiv ab. Die im Bundesarchiv vorliegende Überlieferung stellt nur einen geringen Teil der insgesamt überlieferten Unterlagen dar. Schätzungsweise dreiviertel des Gesamtbestandes, der sich aus den nicht verlagerten Registraturteilen des Deutschen Gemeindetages und den Altregistraturen der aufgelösten Spitzenverbände zusammensetzt, blieben in Berlin. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Akten bei dem Verein für Kommunalwissenschaften gelagert, der sie 1968 als Depositum an das Landesarchiv Berlin abgab. Dort ist der Deutsche Gemeindetag heute mit 8600 Akteneinheiten verzeichnet. Den zweitgrößten Überlieferungsteil bildet der Nachlass des Deutschen und Preußischen Städtetags mit 4286 Akten, wobei dessen Kriegswirtschaftsakten aus den Jahren 1914 bis 1918 mit 1279 Akteneinheiten einen eigenen Bestand bilden. Weiterhin ist die Überlieferung des Reichsstädtebundes, des Verbands der preußischen Provinzen, des Deutschen und Preußischen Landkreistages, des Deutschen und Preußischen Landgemeindetages und weiterer Verbände, die 1933 im Deutschen Gemeindetag aufgingen, im Landesarchiv Berlin zu finden. Auch der Deutsche Städtetag hat seine Altregistraturen bis 1985 an das Landesarchiv Berlin abgegeben. Bereits 1937/38 war ein kleiner Teil der Akten der Vorgängereinrichtungen des Deutschen Gemeindetages an das Preußische Geheime Staatsarchiv - heute Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz - übergeben worden. Diese Bestände waren während des Krieges nach Stassfurt ausgelagert und dann ins Deutsche Zentralarchiv der DDR, Abteilung Merseburg, gelangt. Heute befindet sich die Überlieferung zum Deutschen und Preußischen Städtetag, zum Verband der preußischen Provinzen, zum Preußischen Landkreistag und zum Preußischen Landgemeindetag West wieder im Geheimen Staatsarchiv in Berlin-Dahlem. Unterlagen des Deutschen und Preußischen Städtetages, des Reichsstädtebundes und des Deutschen und Preußischen Landkreistages im Umfang von etwa 2600 Akteneinheiten, die 1938 an das Reichsarchiv Potsdam überstellt worden waren, gingen beim Brand des Archivgebäudes im April 1945 verloren. Archivische Bewertung und Bearbeitung Das vorliegende Findbuch stellt eine Überarbeitung des 1957 in Koblenz angefertigten Findbuches dar. Bandzählungen wurden, soweit sie in den Aktenzeichen vorgegeben worden waren, für die Bandfolgen übernommen. Darüber hinaus wurden weitere Bandfolgen archivisch gebildet. Die in einzelnen Bänden enthaltenen Vorgänge ("Hefte") wurden in die Titel aufgenommen. Zur Veranschaulichung der Band- und Hefteinteilungen werden die Aktenzeichen im Findbuch angezeigt. Ferner wurden die Titel und die Klassifikation, welche vollständig auf dem Aktenplan des Deutschen Gemeindetages basiert hatten, geringfügig verändert. So wurden zum Beispiel Aktenplanpositionen zusammengefasst sowie die Bezeichnung einzelner Untergruppen vereinheitlicht. Die Veränderungen wurden behutsam vorgenommen, um die überlieferte Registraturordnung, soweit sie erhalten geblieben ist, möglichst getreu abzubilden. Kassationen erfolgten nicht. Weiterhin sei darauf aufmerksam gemacht, dass ein großer Teil der Akten von den Vorgängereinrichtungen angelegt und dann vom Deutschen Gemeindetag nach 1933 weitergeführt worden war. Inhaltliche Charakterisierung: Dienststellenverwaltung, Ausschüsse, Personal- und Besoldungsangelegenheiten 1926-1945 (24), Personalakten 1927-1944 (25), Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen 1939-1943 (2), Geschäftsgang und Geschäftsführung 1936-1945 (10), Verlagsangelegenheiten 1933-1945 (16), Verfassungs- und Verwaltungsangelegenheiten 1926-1944 (10), Beamtenangelegenheiten 1916-1945 (350), Angestelltenangelegenheiten 1932-1944 (41), Arbeiterangelegenheiten 1932-1944 (55), Arbeitsrecht 1934-1944 (32), Krankenhauspersonal 1926-1945 (26), Vierjahresplan 1936-1944 (8), allgemeine Finanzfragen, Finanzausgleich 1920-1945 (40), Haushalts-, Kassen-, Rechnungswesen der Gemeinden 1923-1944 (37), Steuerwesen und Steuerrecht 1918-1945 (81), Beiträge und Gebühren 1932-1944 (6), Vermögens- und Schuldenwesen 1922-1944 (24), Sparkassen, Bankwesen 1928-1944 (17), Wohlfahrtspflege 1915-1945 (354), wirtschaftliche Fürsorge 1914-1945 (126), Gesundheitswesen 1912-1944 (60), Gesundheitsfürsorge 1909-1945 (108), Jugendwohlfahrt 1913-1945 (68), Arbeitslosenhilfe 1925-1945 (93), Sozialversicherung 1921-1945 (62), Unfallversicherung 1925-1945 (100), Krankenhauswesen 1920-1944 (12), Anstaltswesen 1912-1945 (177), Arbeitsdienst 1924-1944 (41), Fürsorgeerziehung 1928-1945 (59), Jugendertüchtigung 1921-1945 (35), Sport 1906-1945 (49), Friedhofs- und Bestattungswesen 1917-1944 (31), Wirtschaft und Verkehr 1935-1939 (3), Schulwesen 1913-1945 (167), Berufs- und Fortbildungsschulwesen 1920-1944 (26), Fach- und Hochschulwesen 1920-1945 (25), Volksbildung 1933-1945 (8), Kunst, Denkmalpflege, Naturschutz 1926-1945 (123), Religionswesen 1931-1943 (9), Fremdenverkehr 1934-1944 (3), Städtebau, Straßenwesen 1931-1945 (29), Straßenbau, Straßenverkehr 1925-1945 (39), Landwirtschaft, Forstwesen und Wasserwirtschaft 1927-1945 (23), allgemeine Angelegenheiten der Reichsverteidigung 1939-1944 (4), Kriegswohlfahrtspflege 1937-1945 (18), Kriegsernährungswirtschaft 1919-1944 (79), Luftschutz 1926-1945 (53) Erschließungszustand: Online-Findbuch (2007) Zitierweise: BArch, R 36/...

          "Deutsche Zukunft" Korrespondenz 1934 Ku

          Enthält: 1. Eingangsbrief, von Ernst Kube, Breslau, 17.06.1934 (1 Bl., hsl.).; Bl. 1r-1v 2. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Ernst Kube, Berlin, 06.06.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 2r 3. Eingangsbrief, von Fritz Kühn, Leipzig, 20.04.1934 (1 Bl., mschr., hsl.).; Bl. 3r 4. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Fritz Kühn, Berlin, 20.04.1934 (?) (1 Bl., mschr.).; Bl. 4r 5. Eingangsbrief, von Wolfgang Kühn, Wuppertal, 05.02.1934 (1 Bl., hsl.).; Bl. 5r-5v 6. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Wolfgang Kühn, Berlin, 28.02.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 6r 7. Eingangsbrief, von W. Kühn, Berlin, 22.02.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 7r 8. Ausgangsbrief (Durchschlag), an W. Kühn, Berlin, 03.03.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 8r 9. Eingangsbrief, von Karl Kuehne, Berlin, 05.05.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 9r 10. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Karl Kuehne, Berlin, 09.05.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 10r 11. Eingangsbrief, von Karl Kuehne, Berlin, 22.05.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 11r 12. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Karl Kuehne, Berlin, 25.05.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 12r 13. Karte (Eingang), von Walter Kühne, Sydowsaue, 30.07.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 13r-13v 14. Eingangsbrief, vom Verlag Philipp Kühner, Eisenach, 04.10.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 14r 15. Ausgangsbrief (Durchschlag), an den Verlag Philipp Kühner, Berlin, 12.10.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 15r 16. Eingangsbrief, von Wilhelm Külz, Dresden, 19.02.1934 (1 Bl., hsl.).; Bl. 16r 17. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Wilhelm Külz, Berlin, 20.02.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 17r 18. Eingangsbrief, von Wilhelm Külz, Dresden, 20.09.1934 (1 Bl., mschr. m. hsl. Notizen von Paul Fechter).; Bl. 18r 19. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Wilhelm Külz, Berlin, 22.10.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 19r 20. Eingangsbrief, von Wilhelm Külz, Dresden, 03.11.1934 (1 Bl., hsl.).; Bl. 20r 21. Eingangsbrief, von Wilhelm Külz, Dresden, 03.12.1934 (1 Bl., hsl.).; Bl. 21r-21v 22. Eingangsbrief, von Rudolf Külzow, Berlin, 06.05.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 22r 23. Eingangsbrief, von Rudolf Külzow, Berlin, 06.05.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 23r 24. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Rudolf Külzow, Berlin, 11.05.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 24r-24v 25. Eingangsbrief, von Walter Küntzel, Mannheim, 03.09.1934 (1 Bl., hsl.).; Bl. 25r 26. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Walter Küntzel, Berlin, 12.09.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 26r 27. Eingangsbrief, von Hilde Küpper, Berlin, 23.05.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 27r 28. Eingangsbrief, von Hilde Küpper, Berlin, 24.05.1934 (1 Bl., mschr., hsl.).; Bl. 28r-28v 29. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Hilde Küpper, Berlin, 29.05.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 29r 30. Eingangsbrief, von Hilde Küpper, Berlin, 09.09.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 30r 31. Eingangsbrief, von Gustav Adolf Küppers-Sonnenberg, Werder, 05.01.1934 (1 Bl., hsl.).; Bl. 31r 32. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Gustav Adolf Küppers-Sonnenberg, Berlin, 13.08.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 32r 33. Eingangsbrief, von Kugel, Kassel, 04.05.1934 (1 Bl., hsl.).; Bl. 33r 34. Karte (Eingang), von Johann Kuhn, Csepel, 05.02.1934 (1 Bl., gedr., mschr.).; Bl. 34r-34v 35. Eingangsbrief, von Hans Kuhnert, Berlin, 05.12.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 35r 36. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Hans Kuhnert, Berlin, 08.12.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 36r 37. Karte (Eingang), vom Kulturpolitischen Verlag, Leipzig, 27.08.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 37r-37v 38. Ausgangsbrief (Durchschlag), an den Kulturpolitischen Verlag, Berlin, 03.10.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 38r 39. Eingangsbrief, von Kunauer (?), Berlin, 28.12.1933 (1 Bl., mschr.).; Bl. 39r 40. Karte (Eingang), von E. Kunau, Groß-Schwechten, 21.03.1934 (1 Bl., hsl.).; Bl. 40r-40v 41. Ausgangsbrief (Durchschlag), an E. Kunau, Berlin, 27.03.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 41r 42. Eingangsbrief, von "Kunst der Nation", Berlin, 13.06.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 42r 43. Ausgangsbrief (Durchschlag), an "Kunst der Nation", Berlin, 18.06.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 43r 44. Eingangsbrief, von Ilse Kunz-Lack, Augsburg, 15.06.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 44r 45. Eingangsbrief, von Ilse Kunz-Lack, Augsburg, 02.09.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 45r 46. Karte (Eingang), von Ilse Kunz-Lack, Augsburg, 01.10.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 46r-46v 47. Eingangsbrief, von Ilse Kunz-Lack, Augsburg, 06.10.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 47r 48. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Ilse Kunz-Lack, Berlin, 09.10.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 48r 49. Eingangsbrief, von Ilse Kunz-Lack, Augsburg, 13.10.1934 (2 Bl., mschr.).; Bl. 49r-50v 50. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Ilse Kunz-Lack, Berlin, 15.10.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 51r-51v 51. Eingangsbrief, von Ilse Kunz-Lack, Augsburg, 01.11.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 52r 52. Eingangsbrief, von Ilse Kunz-Lack, Augsburg, 16.12.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 53r 53. Eingangsbrief, von Kunze, Gottleuba, 10.07.1934 (1 Bl., hsl.).; Bl. 54r 54. Eingangsbrief, von Friedrich Kunze, Bodenbach, 26.07.1934 (1 Bl., hsl.).; Bl. 55r 55. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Friedrich Kunze, Berlin, 28.07.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 56r 56. Eingangsbrief, von Wilhelm R. Kurze, Berlin, 05.12.1934 (1 Bl., hsl.).; Bl. 57r 57. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Wilhelm R. Kurze, Berlin, 10.12.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 58r 58. Eingangsbrief, von Harry E. Kutschbach, Bad Elster, 26.01.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 59r 59. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Harry E. Kutschbach, Berlin, 02.02.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 60r 60. Karte (Eingang), von Magdalene Kuttner, Breslau, 16.02.1934 (1 Bl., hsl.).; Bl. 61r-61v 61. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Magdalene Kuttner, Berlin, 19.02.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 62r 62. Karte (Eingang), von Magdalene Kuttner, Breslau, 08.03.1934 (1 Bl., hsl.).; Bl. 63r-63v

          "Deutsche Zukunft" Korrespondenz 1934 Co-Cz

          Enthält: 1. Eingangsbrief, von Charles Coleman, Lübeck, 14.03.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 1r 2. Eingangsbrief, von Charles Coleman, Lübeck, 19.04.1934 (1 Bl., mschr.; dabei: Verlagsanzeige von "Colemans kleine Biographien", 4. Reihe, 2 Bl., gedr.).; Bl. 2r-4v 3. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Charles Coleman, Berlin, 21.04.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 5r 4. Eingangsbrief, von Nicolae Petrescu-Comnen, Berlin, 02.01.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 6r 5. Einladungskarte (Eingang), von Nicolae Petrescu-Comnen, Berlin, April/Mai 1934 (1 Bl., gedr., mschr.).; Bl. 7r 6. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Nicolae Petrescu-Comnen, Berlin, 02.05.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 8r 7. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Nicolae Petrescu-Comnen, Berlin, 19.05.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 9r 8. Visitenkarte von Arthur Connor, Berlin, o. D. (1 Bl., gedr.).; Bl. 10r 9. Karte (Eingang), von Herbert Connor, Berlin, 20.03.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 11r-11v 10. Karte (Eingang), von Herbert Connor, Berlin, 21.05.1934 (1 Bl., hsl.).; Bl. 12r-12v 11. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Herbert Connor, Berlin, o. D. (1 Bl., mschr.).; Bl. 13r 12. Eingangsbrief, von Herbert Connor, Berlin, 31.07.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 14r 13. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Herbert Connor, Berlin, 06.08.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 15r 14. Karte (Eingang), von Herbert Connor, Berlin, 07.09.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 16r-16v 15. Karte (Eingang), von Herbert Connor, Berlin, 13.11.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 17r-17v 16. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Herbert Connor, Berlin, 14.12.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 18r 17. Eingangsbrief, von Herbert Connor, Berlin, 28.12.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 19r 18. Karte (Eingang), von Carl Contiuho, Hamburg, 20.10.1934 (1 Bl., hsl.).; Bl. 20r-20v 19. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Carl Contiuho, Berlin, 27.10.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 21r 20. Visitenkarte von Livius Cornea, Berlin, o. D. (1 Bl., gedr., hsl.).; Bl. 22r 21. Eingangsbrief, von Ernst Hugo Correll, Neubabelsberg, 12.09.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 23r 22. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Ernst Hugo Correll, Berlin, 18.09.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 24r 23. Karte (Eingang), von Walter Correll, Nürnberg, 08.06.1934 (1 Bl., hsl.).; Bl. 25r-25v 24. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Walter Correll, Berlin, 28.06.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 26r 25. Eingangsbrief, von der Correspondenz für Kunst und Wissenschaft, Berlin, 09.01.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 27r 26. Ausgangsbrief (Durchschlag), an die J. G. Cotta´sche Buchhandlung, Berlin, 16.05.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 28r 27. Eingangsbrief, von der J. G. Cotta´schen Buchhandlung, Stuttgart, 12.06.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 29r 28. Karte (Eingang), von der J. G. Cotta´schen Buchhandlung, Stuttgart, 12.06.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 30r-30v 29. Eingangsbrief, von der J. G. Cotta´schen Buchhandlung, Stuttgart, 13.06.1934 (1 Bl., mschr.; dabei: Abschrift eines Briefes an die J. G. Cotta´sche Buchhandlung, Berlin, o. D., 1 Bl., mschr.).; Bl. 31r-32v 30. Ausgangsbrief (Durchschlag), an die J. G. Cotta´sche Buchhandlung, Berlin, 14.06.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 33r 31. Eingangsbrief, von Else Cramer, Berlin, 15.10.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 34r 32. Eingangsbrief, von Hugo Cramer, New York, 29.03.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 35r 33. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Hugo Cramer, Berlin, 13.04.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 36r 34. Eingangsbrief, von Hugo Cramer, Amsterdam, 03.09.1934 (2 Bl., mschr.).; Bl. 37r-38r 35. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Hugo Cramer, Berlin, 08.09.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 39r 36. Eingangsbrief, von Friedrich Wilhelm Cramm, Timmerlah, 13.02.1934 (1 Bl., hsl.).; Bl. 40r-40v 37. Karte (Eingang), von Friedrich Wilhelm Cramm, Timmerlah, 21.02.1934 (1 Bl., hsl.).; Bl. 41r-41v 38. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Friedrich Wilhelm Cramm, Berlin, 28.02.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 42r 39. Ausgangsbrief (Durchschlag), an August von Cramon, Berlin, 17.03.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 43r 40. Karte (Eingang), von August von Cramon, Berlin, 19.03.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 44r-44v 41. Ausgangsbrief (Durchschlag), an August von Cramon, Berlin, 23.03.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 45r 42. Eingangsbrief, von August von Cramon, Berlin, 12.04.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 46r 43. Ausgangsbrief (Durchschlag), an August von Cramon, Berlin, 16.04.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 47r 44. Eingangsbrief, von August von Cramon, Berlin, 04.05.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 48r 45. Ausgangsbrief (Durchschlag), an August von Cramon, Berlin, 11.05.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 49r 46. Eingangsbrief, von Helmut Cron, Berlin, [02.10.1934] (1 Bl., mschr.).; Bl. 50r 47. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Helmut Cron, Berlin, 12.10.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 51r 48. Eingangsbrief, von Georg Crusen, Danzig, 23.10.1934 (2 Bl., hsl.).; Bl. 52r-53r 49. Eingangsbrief (Rundschreiben), von Richard Csaki, Stuttgart, Februar 1934 (1 Bl., gedr. M. hsl. Gruß von Csaki an Klein).; Bl. 54r-54v 50. Eingangsbrief, von Carl H. Csallner, Bistritz, 21.02.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 55r-55v 51. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Carl H. Csallner, Berlin, 26.02.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 56r-56v 52. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Carl H. Csallner, Berlin, 20.03.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 57r 53. Eingangsbrief, von Carl H. Csallner, Bistritz, 27.03.1934 (1 Bl., mschr.; dabei: Schreiben (Durchschlag) von Carl H. Csallner an Friedrich Werner von der Schulenburg, Bistritz, 24.03.1934, 1 Bl., mschr., hsl.; "Tatsachenbericht zur Hindenburg-Ehrengabe eines Bauern", Bistritz, 24.03.1934, 2 Bl., mschr.).; Bl. 58r-61r 54. Eingangsbrief, von Carl H. Csallner, Bistritz, September 1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 62r 55. Karte (Eingang), von Karl Heinz Csallner, Dresden, 30.11.1934 (1 Bl., hsl.).; Bl. 63r-63v 56. Karte (Eingang), von Karl Heinz Csallner, Bistritz, 08.12.1934 (1 Bl., hsl. m. hsl. Gruß von Carl H. Csallner).; Bl. 64r-64v 57. Karte (Eingang), von Hans Culemann, Düsseldorf, 05.01.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 65r-65v 58. Eingangsbrief, von Hans Culemann, Düsseldorf, 22.01.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 66r 59. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Hans Culemann, Berlin, 07.02.1934 (1 Bl., mschr.; dabei: Antwortkonzept zum Schreiben, 1 Bl., mschr.).; Bl. 67r-68r 60. Eingangsbrief, von Hans Culemann, Düsseldorf, 09.02.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 69r-69v 61. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Hans Culemann, Berlin, 28.02.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 70r 62. Karte (Eingang), von Hans Culemann, Düsseldorf, 26.03.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 71r-71v 63. Karte (Eingang), von Hans Culemann, Düsseldorf, 10.04.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 72r-72v 64. Eingangsbrief, von Hans Culemann, Düsseldorf, 11.04.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 73r 65. Karte (Eingang), von Hans Culemann, Düsseldorf, 08.05.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 74r-74v 66. Eingangsbrief, von Hans Culemann, Düsseldorf, 23.05.1934 (2 Bl., mschr.).; Bl. 75r-76v 67. Karte (Eingang), von Hans Culemann, Düsseldorf, 15.06.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 77r-77v 68. Eingangsbrief, von Hans Culemann, Düsseldorf, 22.06.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 78r 69. Eingangsbrief, von Hans Culemann, Düsseldorf, 27.06.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 79r 70. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Hans Culemann, Berlin, 30.06.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 80r 71. Eingangsbrief, von Hans Culemann, Düsseldorf, 02.07.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 81r 72. Eingangsbrief, von Hans Culemann, Düsseldorf, 25.07.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 82r 73. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Hans Culemann, Berlin, 01.08.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 83r 74. Eingangsbrief, von Hans Culemann, Düsseldorf, 01.08.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 84r 75. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Hans Culemann, Berlin, 09.08.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 85r 76. Eingangsbrief, von Herbert Cysarz, Mönichkirchen, 05.10.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 86r 77. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Herbert Cysarz, Berlin, 09.10.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 87r 78. Ausgangsbrief (Durchschlag), an Willi Czell, Berlin, 03.01.1934 (1 Bl., mschr.).; Bl. 88r 79. Eingangsbrief, von Willi Czell, Kronstadt, 01.03.1934 (2 Bl., hsl.).; Bl. 89r-90r

          Deutsche Südpolarexpedition
          Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main, Magistratsakten (1868-1930), S 2741 · Akt(e) · 1898 - 1899<br />1910 - 1915
          Teil von Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Broschüre "Die Aufgaben der Forschung am Nordpol und Südpol", 1898; Korrespondenz mit der Deutschen Kolonialgesellschaft, Abteilung Frankfurt; Broschüre "Die geplante deutsche Südpolar-Expedition", 1899; Denkschrift über die deutsche antarktische Expedition, Berlin 1911; Broschüre "Deutsche Hilfe für die Schröder-Stranz-Expedition", Frankfurt 1913

          PrAdK 0552 · Akt(e) · 1884 - 1891
          Teil von Archiv der Akademie der Künste

          Inhaltsverzeichnis (Bl. 2-7). Umbau des Hygiene-Ausstellungsgebäudes für die Kunstausstellung 1886 durch Fritz Wolff; Planung und Umgestaltung des Baues, Grundstücksfragen, Kostenanschläge, Rechnungen, Einbeziehung der von Johannes Otzen errichteten Kapelle usw. 1884-1887, Überschreibung der Kapelle an die Akademie durch Otzen, 23. März 1887 (Bl. 16, 24-29, 35, 47f., 52, 56, 59, 63, 81-84, 87, 104, 107, 110f., 113-117, 121-123, 142, 148-152, 158-160, 173-177). Beratung des Bauinspektors Wolff mit der Ausstellungs- und Baukommission des Senats (Becker, Gude, Encke, Gentz, Schaper, Ende, Raschdorff, Heyden, Kayser, v. Groszheim) 1884-1886 (Bl. 8-11, 26, 33f., 36). Angaben zur Größe des Baues, mit Behangfläche, 1884 (Bl. 12f.). Probearbeiten wegen Oberlicht 1885 (Bl. 14, 31). Nutzung des Gebäudes für die Akademieausstellungen nach 1886 (Bl. 135, 139). Veranstaltung einer internationalen Kunstausstellung 1891 (Bl. 319-322, 329). Unterhalt des Baues, Unterbringung von Post- und Fernmeldestationen, Katalog- und Losverkaufsstellen, Restaurants usw. 1884, 1886-1888, Verträge zwischen der Königlichen Ministerial-, Militär- und Bau-Kommission und dem Restaurantbesitzer Mathias Bauer, 15. Mai 1884, sowie dem Brauereibesitzer Anton Dreher, 6. März 1886 (Bl. 20-23, 39-46, 53-55, 57, 62, 64f., 71-79, 85, 124, 135, 142, 144, 146f., 166f., 169f., 186, 188f., 194-197, 207, 211-215, 221-213, 226, 228, 237-246, 251-254, 257-259, 262, 265, 285, 287, 293-300, 317). Gebühren für Feuerwehr, Wasser, Eröffnungsfeiern usw. für die Kunstausstellungen 1886-1888 (Bl. 68-70, 86, 88-90, 106, 118, 124-133, 136, 140, 196-200, 209f., 216-220, 223, 227, 281, 283). Bericht über eine Sitzung der Kunst-Ausstellungskommission (Teilnehmer Carl Becker, Hans Gude, Adolf Heyden, F. Possart, K. Eschke, Karl Friedrich Zöllner), 9. Dez. 1889: Gliederung der Innenräume der beiden Langsäle des Ausstellungsgebäudes (Bl. 325). Benutzung der Stadtbahnbögen für Lagerung und Ausstellungsvorbereitung, als Ateliers der Bildhauer Ludwig Klinck, H. Walger, A. Mantke, Wischen und F. Lange, zur Lagerung der Gipsmodelle der Königlichen Museen sowie der Reiterstatue Washingtons von Siemering, für den Photographen Ottomar Anschütz 1886-1890, mit Inventarverzeichnis der Räume 1886 (Bl. 37f., 49-51, 60f., 153-157, 161f., 165, 171f., 178, 248, 279f., 282, 286, 289-291, 337, 374, 377f., 380f.). Überlassung der Räume bzw. des Geländes für folgende Ausstellungen und Werke bzw. an folgende Institutionen und Personen: Panorama und Diorama von Pergamon und Olympia sowie von Teilen Westafrikas und Neuguineas durch die Architekten Kyllmann und Heyden, 1884-1892 (Bl. 16-18, 25, 124f., 128f., 138, 163, 318, 383), Lehrlingsarbeiten der Gewerbe 1887/88 (Bl. 66f., 105, 108f., 112, 119f., 145, 229-232, 241f.), Künstlerhalle des Vereins Berliner Künstler 1886 (Bl. 80), Germaniafigur des Bildhauers Siemering für das Leipziger Siegesdenkmal 1886 (Bl. 137), Modell eines Brunnens von Reinhold Begas 1887, 1888 (Bl. 164, 187), Gartenfest des Berliner Vereins für häusliche Gesundheitspflege 1887 (Bl. 179), der Lotteriegegenstände (mit Liste) für den deutschen Militair-Musiker-Unterstützungsfonds 1887 (Bl. 180-185), Reiterfest für die Berliner Stadtmission 1887 (Bl. 190-193, 204), Apparate zur industriellen Unfallverhütung 1889 (Bl. 201-203, 205f., 260f., 263, 266-280, 282, 284, 288, 290-292, 301-306, 315, 326-328, 330, 332-335, 345-350, 354f., 367-370), Verein zur Förderung des Gartenbaus 1890 (Bl. 224f., 233f., 236, 323-325, 331, 350, 362-365, 371-373, 375f., 384-394), Pläne und Modelle zur Binnenschiffahrt 1888 (Bl. 249f., 255f.), Erzeugnisse der deutschen Wollwarenindustrie 1891/92 (Bl. 307-309), Photographien durch den photographischen Verein zu Berlin 1891 (Bl. 310-314, 331, 352f., 359), preisgekrönte Entwürfe eines Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmals von Hildebrand, Hilgers, Schaper und Dr. Schilling 1889/90 (Bl. 316, 366), für den X. Internationalen Medizinischen Kongreß 1890 (Bl. 336, 338-344, 356-358, 360, 368, 379, 382). Enth. u.a.: Lageplan des Geländes am Lehrter Bahnhof mit Grundriß des Ausstellungsgebäudes, mit Maßstab, ca. 69 x 105 cm, Druck, 1886 (Bl. 1). Grundriß des Anbaues an das Hauptgebäude der Hygiene-Ausstellung, 1886, aquarellierte Federzeichnung, mit Maßstab, ca. 66 x 48 cm (Bl. 168). Bedingungen für die Theilnahme an einer Stadt-Fernsprecheinrichtung, Druck, Jan. 1886 (Bl. 54f.). Norddeutsche Brauer-Zeitung, 11. Jg., Nr. 30, Mai 1886, mit Artikel über die ungerechtfertigten Bierpreise im Ausstellungspark (Bl. 92-103). Liste der Verlosungsgegenstände für den deutschen Militair-Musiker-Unterstützungsfonds 1887, Druck (Bl. 182-185). Anmeldeformular und Bedingungen der internationalen medicinisch-wissenschaftlichen Ausstellung in Berlin des X. Internationalen medizinischen Kongresses 1890, Drucke (Bl. 357f.). Protokolle der Sitzungen des Senats, Sektion für die bildenden Künste (Teilnehmer: Carl Becker, Julius Schrader, Albert Wolff, Hans Gude, Ernst Ewald, Eduard Dobbert, Karl Friedrich Zöllner, Meyer, Jordan, Adolph Menzel, Ludwig Knaus, Wilhelm Gentz, Rudolf Siemering, Adolf Heyden, Friedrich Geselschap, Otto Knille, Erdmann Encke, Johannes Otzen, Julius Raschdorff, Wilhelm Amberg, Otto Polenz, Alexander Calandrelli, Franz Schwechten): 10. Okt. 1888: Durchführung der Akademieausstellung 1889 trotz Deutscher Allgemeiner Ausstellung für Unfallverhütung (Auszug; Bl. 267). 13. Okt. 1888: Akademieausstellung und Ausstellung für Unfallverhütung 1889, Notwendigkeit eines eigenen Kunstausstellungsgebäudes (Auszug; Bl. 268f.).

          Briefe von Bf. Vieter an sonstige Personen
          A.11-287 · Akt(e) · 1892 - 1914
          Teil von Zentrales Archiv der Pallottinerprovinz

          Enthält Briefe an:- Adams, Gustav (nur Verweis)- Angehörige und Freunde: Brüder Theodor und Wilhelm, 1904-1905; Familie Bueer, 1905; Nichte Henriette, 1912- Bauhus, Theodor, Kunst- und Kirchenmaler in Süchteln, 1905-1913- Jöhren, Rev. Father, 1905-1906- Mitbrüder: P. Bancken, 1904-1905; Br. Eugen Christlieb, 1905, 1901; P. Halbing (bei Bancken); P. Alojzy Majewski, 1906; P. Massmann, 1914; P. Nekes, 1906-1914; P. Päppl, 1896; P. Rieder, 1902-1914; P. Rosenhuber, 1908; P. Georg Walter, 1893; Briefe von und an mehrere Mitbrüder:- Weiskamp, Hermann, 1896-1913- Wohltäter, Missionsvereine, 1906-1911; Darin Bildpostkarten:an Bauhus:- Blick auf Bonaberl von Balldorf aus, 1911- Blick auf Hickory von Akwa aus, 1911- Duala, Hafenamt, 1911- Duala, Regierungshospitalan Angehörige und Freunde:- Inneres der St. Peter- und Paulskirche in Duala (Kamerun), 1905an Mitbrüder, Massmann:- Gebäudlichkeiten der kath. Mission der Pallottiner zu Jaunde (Kamerun), 1914an Mitbrüder, Nekes:- Abbiasspiel, verbotenes Glücksspiel der Neger, zu photographischen Zwecken, dargestellt von katholischen Christen der Pallottinermission zu Jaunde (Kamerun), 1914- Waisenkinder der kathol. Mission der Pallottiner zu Jaunde (Kamerun), 1914an Mitbrüder, mehrere:- Bellstadt (Kamerun), 1904- Koblenz, Herz-Jesu-Kirche, St. Kastor-Kirche- Ravensburg, St. Jodocuskirche

          Gesellschaft des katholischen Apostolates
          Berichte von Studentenschaften
          BArch, NS 38/3784 · Akt(e) · Juli-Dez. 1935
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: TH Berlin, Universität Berlin, Hochschule für Musik Berlin, Tierärztliche Hochschule Berlin, Vereinigte Staatsschulen für freie und angewandte Kunst Berlin-Charlottenburg, Hochschule für Lehrerbildung Beuthen, Universität Bonn, Staatliche Akademie Braunsberg, TH Breslau, Universität Breslau, TH Braunschweig, TH Darmstadt, Hochschule für Lehrerbildung Dortmund, Akademie der bildenden Künste Dresden, TH Dresden, Medizinische Akademie Düsseldorf, Hochschule für Lehrerbildung Elbing, Universität Erlangen, Universität Frankfurt am Main, Hochschule für Lehrerbildung Frankfurt/Oder, Universität Freiburg, Hochschule für Lehrerbildung Friedberg, Universität Gießen, Universität Göttingen, Universität Greifswald, Universität Halle, Universität Hamburg, TH Hannover, Universität Heidelberg, Landwirtschaftliche Hochschule Hohenheim, Universität Jena, TH Karlsruhe, Hochschule für Lehrerbildung Kiel, Universität Köln, Universität Königsberg, Handelshochschule Leipzig, Universität Leipzig, Universität Marburg, Universität Münster, Hochschule für Lehrerbildung Pasing, Universität Rostock, TH Stuttgart, Universität Tübingen, Hochschule für Lehrerbildung Weilburg, Kolonialhochschule Witzenhausen, Universität Würzburg, Vereinigung deutscher Hochschüler in Zagreb; "Der Deutsche Student", Zeitschrift der Deutschen Studentenschaft; Hochschulkreis Niedersachsen; Nationalsozialistische Schlesische Hochschul-Zeitung; Niedersächsische Hochschulzeitung; Reichsverband der deutschen Zeitschriften-Verleger; Reichsstudentenwerk; Bericht über das Reichslager des Referats für Lehrerbildung der DSt in Wolfshagen/Harz vom 3.-8. Oktober 1935; DSt, Kreis Mitteldeutschland; DSt, Kreis Niederdeutschland; DSt, Kreis Westdeutschland; NSDStB, Hauptstelle Presse und Propaganda

          Autographen-Sammlung (Bestand)
          Stadtarchiv Mainz, AS · Sammlung · 1499-2005
          Teil von Stadtarchiv Mainz (Archivtektonik)

          Über 850 Briefe bedeutender Persönlichkeiten aus Politik, Kunst und Literatur, darunter Georg Forster, Napoléon I. Bonaparte, Thomas Mann, Anna Seghers, Richard Wagner und Carl Zuckmayer Die Neuordnung der Briefsammlung durch Frau Janet Nett wurde im September 1978 abgeschlossen. Im Gegensatz zu der alten Ordnung, bei der oft bis zu 80 Briefe in einem Umschlag unter einer Nummer vorhanden waren, wurde bei der Neuordnung jeder Brief einzeln aufgenommen, mit einer Nummer versehen und in einen Umschlag gesteckt. Briefe, die eindeutig aus Nachlässen des Archivs stammten, wurden in diese zurückgeführt (Vogt, Kindlinger, Rheinisch Naturforschende Gesellschaft). Dadurch reduzierte sich die ursprüngliche Anzahl der Briefe um etwa die Hälfte, von ca. 1400 auf 700. September 1978, Nett

          Auswärtiges Amt (Bestand)
          BArch, R 901 · Bestand · 1867-1945
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Geschichte des Bestandsbildners: 1867 interimistische Übernahme der außenpolitischen Aufgaben für den Norddeutschen Bund durch das preußische Ministerium für auswärtige Angelegenheiten; am 1. Januar 1870 Gründung des Auswärtigen Amtes des Norddeutschen Bundes, 1871 des Deutschen Rei‧ches als nachgeordnete Behörde des Reichskanzlers mit den Hauptabteilungen Politik, Han‧delspolitik, Recht (ab 1885) und Nachrichten (ab 1915); bis 1918 zugleich auswärtige Ver‧tretung Preußens; 1919 Bestellung eines politisch verantwortlichen Reichsministers des Auswärtigen; 1920 umfangreiche Reorganisation in Regionalabteilungen und Übernahme kulturpolitischer Aufgaben, 1936 Auflösung der Regionalabteilungen, Wiedereinführung der Sachabteilungen Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte Das 1870 aus dem Königlich-preußischen Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten für den Norddeutschen Bund (seit 1867) hervorgegangene Auswärtige Amt erfuhr über die Bismarck-Zeit und das Wilhelminische Kaiserreich, die Weimarer Republik bis zum Ende der NS-Diktatur zahlreiche Reformierungen und Umstrukturierungen Die am Standort Berlin-Lichterfelde des Bundesarchivs verwalteten Unterlagen des Auswärtigen Amts für den Zeitraum 1867-1945 (sog. altes Amt) umfassen nur einen Bruchteil der Gesamtüberlieferung (ca. 1,6 Regalkilometer) aus dieser Zeit. Der größte Teil (ca. 18 Regalkilometer) der nach den Verlusten in der Endphase des Zweiten Weltkriegs noch übriggebliebenen Akten befindet sich heute im Politischen Archiv des Auswärtigen Amts in Berlin. Den überwiegenden Teil der hiesigen Archivalien hatte das Politische Archiv vor allem aus Platzgründen in den 1920er Jahren im Potsdamer Reichsarchiv (v.a. Akten des Kaiserlichen Amts, der Handelspolitischen Abteilung und der Rechtsabteilung) deponiert. Gemeinsam mit anderen Beständen lagerte das Reichsarchiv auch diese Unterlagen in den Jahren 1944/45 zum Schutz vor dem Bombenhagel in die Salzbergwerksschächte bei Staßfurt (Sachsen-Anhalt) aus. Von der sowjetischen Besatzungsmacht konfisziert, gelangte der größte Teil der Materialien nach 1949 in mehreren Abgaben über das Ministerium für Staatssicherheit der DDR in das damalige Deutsche Zentralarchiv Potsdam (später Zentrales Staatsarchiv der DDR, Bestandssignatur 09.01) und nach der Überwindung der deutschen staatlichen Teilung in die Zuständigkeit des Bundesarchivs. Restakten der Handelspolitischen - und der Rechtsabteilung (Abt. II und III, 1885-1920), die aus amtlichen Gründen im Politischen Archiv des AA verblieben und nach der Beschlagnahme durch die britische Besatzungsmacht letztlich nach England verbracht worden waren, hat das damalige Bundesarchiv nach ihrer Rückgabe an die Bundesrepublik (1957) im Oktober 1962 unter der Bestandssignatur R 85 verzeichnet. Ca. 350 Akteneinheiten befinden sich derzeit noch im "Sonderarchiv" beim Russischen Staatlichen Militärarchiv in Moskau unter der ("Fonds")Bestandsnummer 1357. Sie sind dort in 3 Findbüchern beschrieben (Weitere Informationen und Kontakt siehe unter www.sonderarchiv.de). Für die laufende Tätigkeit des Auswärtigen Amts wichtige Dokumente und Akten hat das Bundesarchiv dem Politischen Archiv des AA in Berlin (Auswärtiges Amt, Politisches Archiv, 10117 Berlin; Tel.: +49 (0) 30/5000-3948) ausgeliehen. Sie können nur dort benutzt und ausgewertet werden (entsprechende Hinweise befinden sich im jeweiligen Findbuch). Archivische Bewertung und Bearbeitung Die erste archivische Neubearbeitung der Aktenbände erfolgte Ende der 50er Jahre im damaligen Deutschen Zentralarchiv. Sie waren ursprünglich in insgesamt 44 Findbüchern aus dem Reichsarchiv beschrieben Die seinerzeit im Potsdamer DZA erfassten Aktentitel der Verzeichnungseinheiten wurden mittels eines Retrokonversionsverfahrens in die Datenbank des Bundesarchivs integriert. Bei der Bearbeitung der Datensätze wurden zahlreiche Korrekturen bei den Aktentiteln und den Laufzeiten vorgenommen. Dabei konnten nicht immer die gegenwärtig gültigen archivischen Regeln zur Anwendung gelangen. Unter Beibehaltung der vorgelegenen Klassifikation, die sich überwiegend nicht mehr an der Organisationsstruktur des AA orientierte, wurden nach Bedarf Serien bzw. Bandreihen gebildet, wobei auch zahlreiche untergeordnete Bandfolgen in Serien entstanden. Teilweise wurden die vorgefundene sachliche Gliederung erweitert und mit modernen Begrifflichkeiten ergänzt (z. B. Rechtsabteilung). Die Potsdamer Überlieferung wurde mit der im alten Bundesarchiv Koblenz vorhandenen zusammengeführt (alte Findbücher zum Bestand R 85, Rechtsabteilung und Handelspolitische Abteilung). Inhaltliche Charakterisierung: Überlieferungsschwerpunkte Büro des Reichsaußenministers 1928-1943: Ministerbüro und persönlicher Stab 1928-1944, Persönliches Pressearchiv des Ministers 1934-1943 Personal- und Verwaltungsabteilung (einschl. Protokoll) 1876-1944 [ausgeliehen an Politisches Archiv AA] Handelspolitische Abteilung 1869-1920: Ausstellungswesen 1875-1920, Dienstsachen 1885-1914, Eisenbahnen 1866-1915, Fischerei 1903-1913, Handel, Generalia 1884-1921, Handel, Länder 1868-1920 , Fremder Handel 1867-1922 , Handel und Schifffahrt, Generalia 1862-1906 , Handel und Schifffahrt, Länder 1858-1909 , Landwirtschaft 1868-1920, Literatur 1847-1917 , Marine 1853-1913 , Maß- und Gewichtswesen 1911-1920, Medizinalwesen 1868-1913, Münzwesen 1871-1913, Schifffahrt, Generalia 1887-1914, Binnenschifffahrt, Länder 1907-1913 , Schifffahrt, Länder 1844-1913, Flußschifffahrt 1869-1913 , Telegrafenwesen 1866-1913, Verkehrswesen 1890-1920, Versicherungswesen 1895-1920, Volkswirtschaft, Generalia 1887-1920, Volkswirtschaft, Länder 1881-1920, Wasserwirtschaft 1907-1913, Zoll und Steuer, Allgemeines 1910-1919, Zoll und Steuer, Länder 1902-1920 Handelspolitische Abteilung 1936-1945: Ausstellungswesen 1936-1943, Auswanderungswesen 1937-1943, Eisenbahnwesen 1921-1943, Finanzwesen 1936-1943, Fischereiwesen 1936-1943, Geschäftsgang 1937-1943, Gesundheitswesen 1937-1942, Handel 1936-1945, Industrie, Technik, Gewerbe 1936-1943, Innere Verwaltung der Länder 1936-1943, Kraftfahrwesen 1936-1942 , Landwirtschaft 1936-1943 , Politik 1941-1942, Post-, Telegraphen- und Fernsprechwesen 1936-1943, Rechtswesen 1936-1942, Rohstoffe und Waren 1936-1943, Schifffahrtswesen 1936-1943, Sozialpolitik 1941-1942, Steuerwesen 1936-1943, Verkehrswesen 1936-1945, Veterinärwesen 1936-1942, Wege- und Straßenwesen 1936-1942, Wirtschaft 1936-1944, Zollwesen 1936-1945, Handel mit Kriegsgerät 1936-1944, Handakten 1920-1944, Telegrammkorrespondenz mit den deutschen Vertretungen, Dienststellen und Wirtschaftsunternehmen 1941-1943 Länderabteilung II und III (1920-1936) [ausgeliehen an Politisches Archiv AA] Rechtsabteilung 1858-1945: Auswanderung, Allgemein 1868-1932, Staatsangehörigkeit und Liquidation 1928-1944, Auswanderung, Länder 1858-1932, Völkerrechtliche Differenzen 1867-1920, Geistliche, Schul- und Stiftsachen 1867-1933, Grenzsachen 1862-1944, Handakten 1900-1926, Innere Verwaltung einzelner Länder 1862-1940, Interzessionen 1871-1932 , Kunst und Wissenschaft 1865-1914, Mediatisierte 1866-1913, Militaria 1869-1942, Nachrichten 1869-1936, Neutralität 1854-1918, Passangelegenheiten 1816-1932, Polizeisachen 1865-1937, Postsachen 1829-1932, Presse 1861-1931, Rechtssachen, Allgemeines 1836-1944, Rechtssachen, Länder Außereuropa 1869-1936, Rechtssachen Länder Europa 1869-1936, Völkerrecht 1941-1945, Zustellung von Urkunden und Verfügungen 1937-1945 Nachrichten- und Presseabteilung 1915-1945: Allgemeines 1915-1938, Krieg 1914-1921, Kolonien 1915-1920, Staatsoberhaupt 1910-1919, Parlamente 1910-1921, Länderparlamente 1917-1921, Reichsregierung 1916-1924, Revolution 1910-1921, Völkerbund 1918-1920, Parlamentarisierung und Demokratisierung 1918, Wahlrecht 1917-1918, Waffenstillstand und Frieden 1914-1923, Nachrichten über einzelne Länder 1918-1921, Nachrichtenmaterial 1914-1921, Geschäftsakten der Presseabteilung 1939-1945, Deutsches Nachrichtenbüro 1940-1943, Abhördienst 1942-1943, Auslandsagenturen 1942-1945, Eigendienst 1942-1943, Nachrichtenmaterial 1933-1945 , Presseanlagen 1939-1944, Pressearchiv 1927-1945, Presseinformationsdienst 1936-1945, Ausländische Informationsorgane 1934-1945 Zentralstelle für Auslandsdienst 1912-1922: Dienst- und Geschäftsbetrieb 1914-1921, Personalangelegenheiten 1912-1921, Passangelegenheiten 1917-1920, Haushalts- und Kassensachen 1914-1922 , Beziehungen zu Institutionen und Einzelpersonen 1914-1920, Bibliotheken, Verlage, Buch- und Kunsthandlungen 1915-1920, Wirtschaftliche, politische und militärische Lage 1915-1920, Propaganda 1914-1921 Kulturpolitische Abteilung 1865-1945 Rundfunkpolitische Abteilung 1939-1945 Abteilung D (Deutschland) [Verbindungsstelle zur NSDAP] 1939-1943 Erschließungszustand: Akten der Personal- und Verwaltungsabteilung sowie der Länderabteilung wurden dem Politischen Archiv des AA als Dauerleihe zur dortigen Bestandsergänzung übergeben. Zitierweise: BArch, R 901/...

          Auswärtiges Amt
          Auswärtige Ausstellungen
          PrAdK 0395 · Akt(e) · 1868 - 1886
          Teil von Archiv der Akademie der Künste

          Inhaltsverzeichnis/Rubrum (Bl. 1-3). Einladungen zur Teilnahme an Ausstellungen, Programme (Drucke). Preisausstellung von Gegenständen der Wissenschaften... in Zaragoza, 1868 (Bl. 4). Internationale Kunstausstellungen in München 1869 (Bl. 5-15), 1879 (Bl. 101-113, 119f., 139), 1883 (Bl. 250-258, 264-266, 306f.), Statut (Bl. 177f., 251f.). Internationale Kunst- und Gewerbe-Ausstellung in London 1871 (Bl. 16-21), Regulativ für diese Ausstellung (Bl. 19f.), Ausstellung im Kristallpalast 1884 (Bl. 328-330, 338). Große dreijährige Kunstausstellung in Gent 1871 (Bl. 22, 32-36, 61f.), 1877 (Bl. 78), 1880 (Bl. 136f.). Kunst- und Industrie-Ausstellung in Triest, Sept. bis Okt. 1871 (Bl. 24f.). Weltausstellung in Philadelphia 1876 (Bl. 37-49, 65-75). Kunstausstellung in Brüssel 1875 (Bl. 50-54), 1878 (Bl. 89-93). Wiener Historische Kunstausstellung 1876 (Bl. 55, 58). Allgemeine Kunstausstellung in Madrid 1875 (Bl. 56f.), 1877 (Bl. 79-83, 150), 1881 (Bl. 149, 151, 174f., 201-205). Kunstgewerbe-Ausstellung in München 1876 (Bl. 58-60). Allgemeine Schweizerische Kunstausstellung 1877 (Bl. 63), 1878 (Bl. 86), 1880 (Bl. 131), 1881 (Bl. 153). Kunstausstellungen der Königlich Sächsischen Akademie der bildenden Künste zu Dresden, 1877 (Bl. 76), 1878 (Bl. 94-97, Schreiben von Julius Hübner Bl. 94, Katalog Bl. 96), 1879 (Bl. 117f., 121), 1882 (Bl. 233f.). Kunstausstellung des Kölnischen Kunstvereins 1877 (Bl. 84). Permanente Ausstellung der Zürcherischen Künstlergesellschaft 1878/1879 (Bl. 87). Ausstellungen des Landesverein für die bildenden Künste in Ungarn 1878 (Bl. 98f.). Kunstausstellung in Riga, 1879 (Bl. 114-116). Allgemeine Ausstellung von Erzeugnissen der Kunst, Wissenschaft und Industrie für die Jugend 1879 (Bl. 123). Ausstellung der Kunstakademie in Mailand 1879 (Bl. 125-130). Internationale Ausstellung in Melbourne 1880 (Bl. 132f.). Ausstellung Siebenbürger Volkstrachten 1880 (Bl. 134f.). IV. Allgemeine Deutsche Kunst-Ausstellung 1880 (Bl. 140, 155). Gemälde-Ausstellung in Florenz 1880 (Bl. 143-147). Gewerbe- und Industrie-Ausstellung zu Halle 1881 (Bl. 154, 158). Permanente Kunstausstellung zu Leipzig (Bl. 157). Allgemeine Baugewerbliche Ausstellung in Braunschweig 1881 (Bl. 162-166). Ausstellungen des Leipziger Kunstvereins 1881 (Bl. 167). Kunstausstellung in Lille (Bl. 169f.). Internationale Kunstausstellung in Wien 1882 (Bl. 171, 176, 174, 176-220, 225-228, 231, 40 u.a. Bemühungen des Hauptvorstandes der deutschen Kunstgenossenschaft um Gewährung von staatlichen Subventionen für eine repräsentative Teilnahme deutscher Künstler, Bl. 174, 181, 194-200, 231f.; Sitzungen der Kommission für die Wiener Kunstausstellung, 5. Nov. 1881 Bl. 207f., 22. Dez. 1881 Bl. 206). Bericht von Adolf Heyden über die Reise nach Wien zur geplanten Teilnahme an der Ausstellung (Bl. 210-215.). Grundriß und Querschnitt des Künstlerhauses in Wien, Druck (Bl. 216). Aufriß des Ausstellungssaales für das deutsche Reich, Tusche [von Hand Heydens] (Bl. 217). Allgemeine Deutsche Patent- und Musterschutz-Ausstellung in Frankfurt a.M. 1881 (Bl. 172). Ausstellungen des Ostdeutschen Kunstvereins 1882 (Bl. 221-223), 1886 (Bl. 347). Internationale Kunstausstellung in Rom 1882/1883 (Bl. 229, 244). Ausstellungen des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen 1882 (Bl. 236), 1883 (Bl. 299), 1884 (Bl. 337). Ausstellung von Schülerarbeiten der Königlichen Kunstgewerbeschule Dresden (Bl. 237). Ausstellung von Gemälden alter Meister durch J. H. Hassk in Hamburg, Apr. 1882 (Bl. 238f.). Kunstausstellung in Antwerpen 1882 (Bl. 241f.), 1885 (Bl. 344-346). Internationale Kolonial- und Export-Ausstellung, Abt. für Kunst, in Amsterdam 1883 (Bl. 245-248, 309-313, 331-336). Elektrotechnik-Ausstellung in München (Bl. 249, 267, 308, 314-316, 340-343 u.a. Bericht über die Verwendung des elektrischen s für Kunst- und Unterrichtszwecke, Bl. 269-291). Ausstellung des Kunstvereins für Böhmen in Prag 1883 (Bl. 260-262), 1884 (Bl. 325-327). Ausstellung des Vereins deutscher Zeichenlehrer von Schülerzeichenarbeiten und Lehrmitteln für den Zeichenunterricht 1884 (Bl. 292-298). Internationale Spezialausstellung der Graphischen Künste in Wien 1883 (Bl. 300-305, Statut Bl. 304). Grand Foreign Exhibition Boston 1883 (Bl. 317-320). Eduard-Mandel-Ausstellung der Kunsthandlung Amsler & Ruthardt 1884 (Bl. 323). Gemäldeausstellung in Czernowitz 1886 (Bl. 349). Enth. u.a.: Gesuche des Centralen Dombau-Vereins zu Köln um Ankauf von Kunstwerken für die Dombau-Lotterie, März 1872 (Bl. 26, 85), 1883 (Bl. 322). Ausleihe der Original-Masken sterbender Krieger von Schlüter an das Komitee für die Ausstellung älterer kunstgewerblicher Gegenstände, Schriftwechsel mit Julius Lessing (Bl. 27-31). Schriftwechsel mit der Verbindung für Historische Kunst (Bl. 64, 100, 122, 148, 159-161). Besondere Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger, Nr. 1, 9, 14; 1877 (Bl. 66-75).

          Archivalie - Akte
          I/MV 0751 · Akt(e) · 1911-01-01 - 1959-12-31
          Teil von Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin

          description: Enthält:AnfangVNr: E 1761/1911; EndeVNr: E 1596/1912; u.a.: Zusammenarbeit mit dem Meereskundemuseum, (1911), Bl. 20, und dem Naturkundemuseum, Berlin, (1912), Bl. 107, 164, 316.- Tausch mit dem Kunstgewerbemuseum, Berlin, (1911, 1912), Bl. 13, 253.- Zusammenarbeit mit dem Museum für Völkerkunde, Leipzig, (1911, 1912), Bl. 26 f., 396 ff., dem Kaiser Friedrich Museum, Görlitz, (1912), Bl. 90.- Abgabe bzw. Tausch von Doubletten mit den Museen für Völkerkunde, Basel, Bl. 184, Hamburg, Bl. 179, 184 f., Lübeck, Bl. 73 ff., Frankfurt a.M., Bl. 183, 186 f., und Stuttgart, (1912), Bl. 184, 189.- Zusammenarbeit mit der Kgl. Bibliothek, Berlin, (1912), Bl. 93 f.- Zusammenarbeit mit dem Gouverneur von Togo, (1911), Bl. 19.- Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Süd-Kamerun, Hamburg, (1911), Bl. 59, und der Kriegsmarine-Ausstellung, Fulda, Magdeburg, (1911, 1913), Bl. 63.- Graetz: Bericht über die "Deutsche Motorboot-Expedition durch Afrika.", Bl. 113 ff., "Die Watua (Batua).", (1912), Bl. 123 ff.- Staudinger: Sendung von Skeletten, (1912), Bl. 168 ff.- Ankermann: Besichtigung der Slg. Kracke, Bl. 198, der Slg. Konietzko, Bl. 400, und Bericht über eine Dienstreise nach Hamburg und Lübeck, (1912), Bl. 344.- van Gennep: Bericht über Kulturkreise, Bl. 229 ff., und über Textilien aus Nordafrika, (1912), Bl. 246 ff.- Fischer: Bericht über Buschmann-Kunst und ein Grab, (1912), Bl. 321 ff.- Verhandlungen mit dem Reichskolonialamt, Berlin, und dem Kolonialinstitut, Hamburg, zur Erforschung der Ruinen in Ostafrika, (1912), Bl. 332 ff.- Bericht über Nomoli (Seifensteinfiguren) aus Frz. Guinea, [1912], Bl. 408 f.- Uminventarisierung, (1959), Bl. 346.

          Archivalie - Akte
          I/MV 0724 · Akt(e) · 1900-01-01 - 1905-12-31
          Teil von Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin

          description: Enthält:AnfangVNr: E 950/1900; EndeVNr: E 644/1901; u.a.: Zusammenarbeit mit dem Naturkundemuseum, (1901), Bl. 140, und dem Dt. Kolonialmuseum, Berlin, (1900), Bl. 10.- Zusammenarbeit mit dem Museum für Völkerkunde, Leipzig, Bl. 114 f., und der Naturhistorischen Museum, Köln, (1901), Bl. 183 ff.- Zusammenarbeit mit den Gouverneuren von DOA, (1900, 1901), Bl. 13, 104, und Togo, (1901), Bl. 220.- Zusammenarbeit mit dem Kruppschen Bildungsverein, Altendorf, Bl. 128, 187 f., dem Kolonialwirtschaftlichen Komitee, Bl. 119, der Gesellschaft Nordwest-Kamerun, Berlin, Bl. 268, und der Gesellschaft Süd-Kamerun, Hamburg, (1901), Bl. 226 ff.- Zusammenarbeit mit Herrnhuter Missionaren, Bl. 70, und der Norddeutschen Missionsgesellschaft, (1901), Bl. 100.- Müller: Ankauf des Götzen Ekongolo unmöglich, (1900), Bl. 24 f.- Rigler: Bemerkungen zur Aufteilung seiner Slg. an dt. Museen, (1900), Bl. 34 f.- Meinhof: Haltung von Kolonialbeamten zur einheimischen Bevölkerung, (1901), Bl. 67.- von Luschan: Beurteilung der Slg. von Zech, Bl. 72, Beurteilung der sog. Kriegsstandarte des Sultans von Yendi, Bl. 87 f., 95 f., 172 f., Bitte an von Götzen und Fülleborn sich im Sinne des ethnographischen Sammelns einzusetzen, Bl. 127, ausschließliche Annahme rechtmäßig erworbener Objekte für das MV, (1901), Bl. 170.- "Kunst, Wissenschaft und Literatur" In: Dt. Reichs- und Preußischer Staatsanzeiger, (1900), Abschr., Bl. 89.- Ubisch: Sammelauftrag des Zeughauses, Berlin, (1901), Bl. 90.- Minist. der geistl. Angelegenheiten: Ablehnung der Unterstützung der Expedition von Heinemann und Schrader, (1901), Bl. 107.- Schrader: Lebenslauf, (1900), Bl. 109.- Dt. Kolonialschule Wilhelmshof: "Stundenplan für das Winterhalbjahr 1900/1901", und "Schülerverzeichnis des Sommersemesters 1900.", Druckschr., Bl. 123 f.- "Deutsch-Ostafrikanische Sonder-Ausstellung C.G. Schillings (2. Reise 1899/1900).", (o.J.), Druckschr., Bl. 131 f.- Gründungsprotokoll des Museumsvereins, Essen, (1901), Bl. 187 f.- Mischlich: Bericht zur Zahnpflege, (1901), Abschr., Bl. 221 ff.- Laasch: Bericht über einen Fetisch, (1901), Bl. 252 f.- Maas: Bericht über einen arabischen Frauenschmuck, (1901), Bl. 260 ff.- Gruner: Sendung eines Skeletts, (1901), Bl. 282.

          Archivalie - Akte
          I/MV 0726 · Akt(e) · 1901-01-01 - 1903-12-31
          Teil von Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin

          description: Enthält:AnfangVNr: E 7/1902; EndeVNr: E 837/1902; u.a.: Zusammenarbeit mit dem Botanischen Museum, Bl. 245, und dem Naturkundemuseum, Berlin, (1902), Bl. 50, 242.- Abgabe von Doubletten an die Ethnographische Slg., Göttingen, (1902), Bl. 72, die Museen für Völkerkunde, Köln, Bl. 129, Leipzig, Bl. 115, 203, Stuttgart, (1903), Bl. 127 ff., das American Museum of Natural History, New York, Bl. 15 ff., und das Ethnographische Museum, St. Petersburg, (1902), Bl. 251 f.- Tausch von Doubletten mit Privatpersonen, (1902), Bl. 213.- Zusammenarbeit mit den Gouverneuren von DOA, (1902), Bl. 57, und Togo, (1901), Bl. 45.- Zusammenarbeit mit dem Oberkommando der Schutztruppen, Berlin, Bl. 12, der Dt. Kolonialschule Wilhelmshof, Witzenhausen, (1902), Bl. 174.- Zusammenarbeit mit den Weißen Vätern, (1902), Bl. 220.- Volkmann: Sendung eines Skeletts, (1901), Bl. 2.- "Übersichtskarte von Deutsch-Südwest-Afrika.", (o.J.), Karte, Bl. 142.- [Lübbert:] "Die Eingeborenen Deutsch-Südwestafrikas", (1902), Bl. 143 ff.- Merker: Bericht über das Verhältnis der Wadschagga zu den Massai, (1902), Bl. 159 ff.- Glauning: Verwertung seiner wissenschaftlichen Notizen, (1902), Bl. 163 f.- "Auction von Werken moderner Kunst.", und "Auction von Waffen und Decorations-Gegenständen." Mitteilungen des K.k. Versatz-, Verwahrungs- und Versteigerungsamtes, [1902], Druckschr., Bl. 189 ff.- Langheld: Sendung von einem "Kopf der Ekois, mit Menschenhaut überzogen", (1902), Bl. 210 f.- "Liste des photographies de Madagascar et de la Réunion de F. Sikora naturaliste, ...", (o.J.), Druckschr., Bl. 217 ff.- Thierry: Sendung von Schädeln, (1902), Bl. 248 f., 262.