Luftschiff

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            Zeitungsausschnitte 1933
            Akt(e) · 1933
            Teil von Archiv der Luftschiffbau Zeppelin GmbH

            Enthält: - Wreckage from the Akron Disaster, In: Unbekannt, 1933 (mit Foto) [Kopie]; - A.P. Cameramen Follow in Wake of Disaser to the A [?], In: Unbekannt, 1933 (mit Fotos) [Kopie]; -Zum 25 jährigen Jubiläum des Luftschiffbau "Zeppelin", Heilbronner Tagblatt 20.3.1933; - Die Sturmfahrt der Akron [USS Akron (ZRS-4), Absturz], Kölnische Illustrierte Zeitung 04.1933; - 73 Probably Dead as Akron Crashes During Ocean Storm Off N.J. Coast, In: Reading P.A., 04.04.1933 (mit Fotos) [Kopie]; - Ships and Planes Search Atlantic Waters for Bodies of Akron Victims. Blimp Crases Searching for Akron; 2 Killed, In: Reading P.A., 05.04.1933 (mit Fotos) [Kopie]; - Camera portrays grim recordof Ligther-Than-Air-Craft, In: Chambersburg Public Opinion, 11.04.1933 (mit Fotos) [Kopie]; -Deutsches Leid - Deutsches Opfer! Vor 25 Jahren: Zeppelin-Katatrophe be iEchterdingen [LZ 4], Neckar Zeitung 3.8.1933; - Die Vernichtung des Z IX inDüsseldorf, Gedenkblatt zum Oktober 1914. (handschirftlich vermerkt: Selbst erlebt! Jelissen.) General-Anzeiger / Rote Erde 12.10.1933; - Im Luftschiff nach Deutsch-Ost-Afrika. Zur Erinnerung an die Fahrt des L 59 [LZ 104] im November 1917, Bergischer Beobachter 25.11.1933

            Zeitungsartikelsammlung 734 Schwäbische Zeitung
            Akt(e) · 23. Mai 1980 - 6. Dez. 1989
            Teil von Archiv der Luftschiffbau Zeppelin GmbH

            Darin: -Prospekt der Delag; Passagierfahrten mit LZ 6 in Baden Baden -Sonderpoststempel 50 Jahre 1. Südamerikafahrt und Ausstellung in Zeppelin Museum -80 Jahre Erstaufstieg -Butterschiffer Björn Sunne -Sonderpoststempel 50 Jahre Arktisfahrt / Polarfahrt-Obelisk-Denkmal für GvZ in Friedrichshafen -75 Jahre LZ 4 Unglück-Sonderpoststempel 75 Jahre LZ4 Unglück -Blimp "Stuttgarter Hofbräu" -60 Jahre Überfahrt LZ 126 -80 Jahre Notlandung LZ 2 bei Sommersried -50 Jahre Probeflug LZ 129 -50 Jahre Explosion LZ 129 -Urban lässt sich Abzeichen der Zeppelin-Reederei schützen -Foto Eugen Bentele vom 8.5.1987 -Einladung zur Eröffnung der Ausstellung LZ 129 im Zeppelin Museum mit Programm -Fotos Denkmal "Den Toten des Lz 129" auf Stadtfriedhof in Friedrichshafen -Sonderpoststempel 50 Jahre Unglück LZ 129 -Bericht zum Unglück von Josef Leibrecht, Besatzungsmitglied -70 Jahre Fahrt LZ 104 / L 59 nach Ostafrika -Einrichtung Zeppelin-Musuem Meersburg -150. Geburtstag Graf vonZeppelin -Einladungskarte zum Festakt der Stadt Friedrichshafen zum 150. Geburtstag von GvZ mit Programm; Freiballon;Prallluftschiff -Sonderpoststempel zum 150. Geburtstag Graf von Zeppelin -Podiumsdiskussion Dornier, MTU, ZF AG, und ZMW zur Zuknuft -Zeppeliner /Freundeskreismitglieder speisen wie einst Dank Gewinn eines Galadinner der Biolek-Schow "Mensch Meier" 13.7.1988 -Solar-Zeppelin von Marcel Kalberer über Friedrcihshafen 6.8.1988 -50 Jahre Start LZ 130 14.9.1988 -Sonderpoststempel 70 Jahre 1. Fahrt LZ 120

            Vorbereitungen (z.T. Abschriften): Bd. 3
            BArch, RM 116/160 · Akt(e) · 10. Aug. - 19. Sept. 1917
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: Gutachten des Führers der Luftschiffe, Fregattenkapitän Peter Strasser zur "Unternehmung Chinasache", 16. Sept. 1917 (Abschrift) Luftschiff-Leiter Ost Peter Wendt zur 100-stündigen Fahrt von LZ 120 vom 26.-31. Juli 1917, 15. Aug. 1917 (Abschrift)

            Vorbereitungen (z.T. Abschriften): Bd. 2
            BArch, RM 116/33 · Akt(e) · 3. Aug. 1917 - 15. Jan. 1918
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: Geographische und klimatische Verhältnisse in Deutsch-Ostafrika, o. Dat. "Erwägungen einer Luftschifffahrt Jamboli-Nahenge", 9. Sept. 1917 (Abschrift) Besatzungsliste von L 59 Fahrtbericht von L 59 vom 21.-25. Nov. 1917, 29. Nov. 1917 Lebensbedingungen während der Fahrt, 30. Nov. 1917 Enthält auch: Routenkarte

            BArch, N 253/17 · Akt(e) · 1897-1914
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: Georg Graf von Herting, 1913 Paul von Hintze betr. Flottenbesuch in England, 1907 Fritz Hoenig, 1897 und 1900 Paul Hoffmann betr. Kreuzerbau, 1897 - 1899, 1913 Franz von Holleben, 1907 Georg Graf Hoyos u.a. Betr. Deutsch-österreichische Marinebeziehungen, 1897 - 1901 August von Janson insbesondere zu dem im "Nauticus" publizierten Aufsatz "Marineverwaltung, Bürokratismus und Verwaltungsreformen", 1910 und 1914 John R. Jellicoe zu den Verlusten der deutschen Luftschiffe "L1" und "L2" und des britischen U-Bootes "A7", 1913 - 1914 Robert Katzenstein betr. Kaisermanöver der Flotte, 1912 Walter Frhr. Von Keyserlingk, 1912 - 1913, dabei: Keyserlingk an den schwedischen General Wrangel und an Georg Alexander von Müller wegen der Besichtigung von deutscher Küstenbefestigungen, 1912, s. Auch Nrn. 179 und 207 Wilhelm Knappe betr. Kiautschou, 1898 Friedrich Wilhelm von Loebell betr. Flottengesetze, Nov. 1905

            Tirpitz, Alfred von
            BArch, PH 3-KART · Bestand · 1914-1919
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: Aufgaben und Organisation Folgt im Wesentlichen: (1) Jany, Curt: Geschichte der Preußischen Armee vom 15. Jahrhundert bis 1914, 2. erg. Auflage (= Die Königlich Preußische Armee und das Deutsche Reichsheer 1807 bis 1914, Bd. 4), Osnabrück 1967, S. 294-296. (2) Cron, Hermann: Geschichte des deutschen Heeres im Weltkriege 1914 bis 1918, Berlin 1937, S. 3-23. (3) PH 3/124 Die Organisation des Großen Generalstabes 1803-1914 (4) PH 3/1026 Die Organisation des Großen Generalstabes (vom 18. Jhr. bis zu seiner Auflösung 1919, Manuskript von HOAR Stoeckel) (5) PH 3/1272-1273 Graphische Darstellung der Entwicklung der Organisation des Großen Generalstabes 1802-1914 (6) PH 3/310 Erste Einführung in die Organisation und in die Tätigkeit des stellvertrenden Generalstabes der Armee (1919) (7) Militärgeschichtliches Forschungsamt, MGFA (Hg.): Deutsche Militärgeschichte in sechs Bänden 1648 - 1939. München 1983 ff, S. 69-72. (8) Enzyklopädie Erster Weltkrieg, hg. v: Gerhard Hirschfeld, Gerd Krumeich, Irina Renz in Verbindung mit Markus Pöhlmann, aktual. u. erw. Studienausgabe, Paderborn 2009, S. 754f. (9) PH 3/3 (10) Waldemar Erfurth: Die Geschichte des deutschen Generalstabes 1918-1945 (= Studien zur Geschichte des Zweiten Weltkrieges, hg. v. Arbeitskreis für Wehrforschung in Frankfurt/Main, Bd. 1), Göttingen 1957. 1. Großer Generalstab und Oberste Heeresleitung Großer Generalstab (7) Mit Kabinettsordre vom 24. Mai 1883 wurde der Generalstab zu einer Immediatbehörde, faktisch hatte er diese Stellung schon seit den Einigungskriegen. Der Generalstab wurde auch vom Kriegsministerium eigenständig und unmittelbar dem Monarchen zugeordnet. Die Aufgaben des Kriegsministeriums und des Großen Generalstabs überschnitten sich zum Teil, was hin und wieder zu Konflikten führte. Die Position des Chefs des Generalstabs war zwar angesehen, jedoch abgesehen von der operativen Leitung im Kriegsfall jedoch nicht mit wichtigen Befugnissen ausgestattet. Einen bestimmenden Einfluss auf die Gestaltung des Heeres übte der Generalstab trotzdem durch die Schulung von Führern (dem Großen Generalstab unterstand die Kriegsakademie), die Fürsorge für die kriegsmäßige Truppenausbildung und die Bearbeitung aller mit der Durchführung einer Mobilmachung und eines Krieges zusammenhängenden Fragen aus. Zu seiner Tätigkeit gehörte die Pflege der kriegswissenschaftlichen Bildung, besonders das Studium und die Bearbeitung der Kriegsgeschichte, das Sammeln von Nachrichten und statistischem Material über fremde Heere und die verschiedenen Kriegsschauplätze, Kartenlegung, Untersuchung und Beschreibung des eigenen Landes. In der Friedenszeit gab es keine weitreichenden Veränderungen in der Organisation des Großen Generalstabs lediglich einige Erweiterungen durch den zunehmenden Umfang der Generalstabsaufgaben. Generalstab des Feldheeres und Oberste Heeresleitung (OHL) des Deutsches Heeres (2) "Nach Artikel 63 der Verfassung des Deutschen Reiches vom 16. April 1871 bildete die gesamte Landmacht des Reiches ein einheitliches Heer, das in Krieg und Frieden unter dem Befehl des Kaisers stand". Im Frieden hatte der Chef des Große Generalstabes praktisch keine Befehlsgewalt und kein Inspektionsrecht. Er fungierte lediglich als Chef und Disziplinarvorgesetzter des Großen Generalstabs. Die höchste Kommandogewalt lag zwar faktisch beim Kaiser, praktisch nahm diese jedoch der Chef des Generalstabes des Heeres war. Im Kriege errteilte der Chef des Generalstabes nach den Mobilmachungsbestimmungen im Namen des Kaisers operative Befehle und war für die Leitung und Ausführung der militärischen Operationen wie auch der übrigen Dienstzweige (Munitionsersatz, Verpflegungs-, Gesundheits-, Etappendienst) mitverantwortlich. Mit der Mobilmachung am 2. August 1914 wurde der Chef des preußischen Generalstabes der Armee zum "Chef des Generalstabes des Feldheeres" und die OHL gebildet, die im Großen Hauptquartier angesiedelt war. Der Chef des Generalstabes des Feldheeres verkörperte somit die OHL und wurde vom Begriff her immer mit ihr gleichgesetzt. Am 5. August 1914 wurde der stellvertretende Generalstab der Armee in Berlin mobilgemacht. Letzerer blieb bis zum 31. Januar 1919 bestehen. Mit der Demobilisieung nimmt de Große Generalstab mit Ausnahme von den bei der OHL verbleibenden Stellen seine Tätigkeit am 1. Februar 1919 wieder auf. (10) Auf Grund des Versailler Vertrages wurde im Juli 1919 die Auflösung des Großen Generalstabes beschlossen und eingeleitet. Am 4. Juli 1919 übernahm Generalmajor von Seeckt die Geschäfte des Chefs des Generalstabes. Die Bezeichnung der Dienststelle ist nun "General von Seeckt". Am 30. September 1919 wurde der Große Generalstab schließlich endgültig mit der Errichtung eines Abwicklungsamtes aus einem Teil der Zentralabteilung aufgelöst. 2. Die Chefs des Generalstabs der Armee in Preußen von 1857 bis 1918 Generalfeldmarschall Hemuth Karl Bernhard von Moltke 1857-1888 Generalfeldmarschall Alfred Heinrich Karl Ludwig von Waldersee 1888-1891 Generalfeldmarschall Alfred Graf von Schlieffen 1891-1906 Generaloberst Helmuth von Moltke 1906-1914 Zwischen 1914 und 1918 wurden ingesamt vier OHLs gebildet (8) 1. OHL: Generaloberst Helmuth von Moltke, Chef des Generalstabes des Feldheeres vom 2. Aug. bis 14. Sept. 1914 2. OHL: General der Infanterie Erich von Falkenhayn, Chef des Generalstabes des Feldheeres vom 14. Sept. (offiziell ab 3 Sept. 1914) bis 29. Aug. 1916 3. OHL: Generalfeldmarschall Paul von Beneckendorff und von Hindenburg, Chef des Generalstabes des Feldheeres vom 29. Aug. 1916 bis 9. Nov. 1918, Oberbefehlshaber des Feldheeres vom 9. Nov. 1918 bis 3. Juli 1919, Ihm zur Seite gestellt wurde der Erste Generalquartiermeister General der Infanterie Erich von Ludendorff, Erster Erster Generalquartiermeister vom 29. Aug. 1916 bis 26. Okt. 1918, danach wurde Generalleutnant Wilhelm Groener Erster Generalquartiermeister vom 29. Okt. 1918 bis 3. Juli 1919 4. OHL: Generalleutnant Wilhelm Groener übernahm nach dem Rücktritt von Hindenburgs am 25. Juni 1919 die OHL bis zur Auflösung am 30. Sept. 1919 3. Die organisatorische Entwicklung des Großen Generalstabs Die Gliederung des Großen Generalstabes seit 1. April 1889 (1) Der Generalquartiermeister wurde zunächst wieder abgeschafft, jedoch wurden zum 1. April 1889 drei Oberquartiermeister (O.Q.) eingerichtet. Zentralbüro (ab 1890 Zentralabteilung) Oberquartiermeister (O. Q.) I seit 1. April 1889: 2. Abteilung Ordre de Bataille (Schlachtordnungen) und Aufmarsch des deutschen Heeres Eisenbahnabteilung Eisenbahnsektion Die Eisenbahnsektion war für den Dienstbetrieb und die Ausbildung des dem Chef des Generalstabes der Armee unterstellten Eisenbahn-Regiments und der Luftschiffer-Abteilung zuständig. Eisenbahn-Regiment Oberquartiermeister (O.Q.) II 4. Abteilung - Neubildung für die Angelegenheiten fremder Festungen und die Aufstellung der Angriffsentwürfe, mit AKO vom 19. Dez. 1889 kam die Abteilung für fremde Festungen vom Ingenieur-Komitee hinzu Geographisch-statistische Abteilung (seit 1894 eine selbstständige Abteilung) Deutsche Sektion - Angelegenheiten der Kriegsakademie und die Übungsreisen des Generalstabes Oberquartiermeister (O.Q.) III 1. Abteilung (Rußland, die skandinavischen Staaten, Österreich, Balkan etc.) 3. Abteilung (Frankreich, England, Belgien, Niederlande, Schweiz, Italien) Abteilung für Kriegsgeschichte Landesaufnahme Die Stellung des Generalquartiermeisters wurde abgeschafft. Gliederung des Großen Generalstabes der Armee seit 1908 (1) Zentralabteilung 6. Abteilung (Manöver) Oberquartiermeister (O.Q.) I 2. Abteilung (Aufmasch) Technische Sektion (Luftstreitkräfte) 4. Abteilung (Fremde Festungen des westlichen Kriegstheaters) 7. Abteilung (Fremde Festungen des östlichen Kriegstheaters) Eisenbahnabteilung Oberquartiermeister (O. Q.) II 3. Abteilung (Fremde Heere im Westen) 9. Abteilung (Deutsche Kolonien) Oberquartiermeister (O. Q.) III 5. Abteilung (Übungsreisen des Generalstabes) 8. Abteilung (Angelegenheiten der Kriegsakademie) Oberquartiermeister IV (seit 1. April 1894 neu hinzugekommen) 1. Abteilung (Fremde Heere im Osten) 10. Abteilung (Fremde Heere im Osten) Oberquartiermeister V Kriegsgeschichtliche Abteilung I. und II. Landesaufnahme Gliederung des Großen Generalstabes vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges (7) Der Chef des Großen Generalstabes Zentralabteilung (Personal, Organisation, Verwaltung) mit Sektion III b (Nachrichtenwesen) 6. Abteilung (Manöver) Kriegsgeschichtliche Abteilung II (ältere Kriegsgeschichte) Oberquartiermeister (O.Q.) I. 2. (deutsche Abteilung) -Aufmarsch- und Operationsabteilung Eisenbahnabteilung Sektion 1a (zur Neuberbeitung der Militär-Transportordnung) 4. Abteilung (fremde Festungen) Oberquartiermeister (O.Q.) II 3. Abteilung (Frankreich mit Marokko, England mit Ägypten, Afghanistan) 9. Abteilung (Italien, Belgien, Schweiz, Holland, Spanien, Portugal, Amerika, deutsche Kolonien) Oberquartiermeister (O.Q.) III 5. Abteilung (Operationsstudien) 8. Abteilung (Kriegsakademie und Generalstabsdienst) Oberquartiermeister (O.Q.) IV 1. Abteilung (Russland, Nordische Staaten, Ostasien, Persien, Türkei) 10. Abteilung (Österreich-Ungarn und Balkanstaaten) Oberquartiermeister V Kriegsgeschichtliche Abteilung I (neuere Kriege) Kriegsarchiv Kartenarchiv Chef der Landesaufnahme und Oberquartiermeister Trigonometrische Abteilung Topographische Abteilung Kartographische Abteilung Photogrammetische Abteilung Kolonialsektion Der Chef des Generalstabes des Feldheeres 1914 bis 1918 (2) 1. Generalstabsabteilungen Zentralabteilung Sie war zuständig für Empfang und Zuleitung des Schriftwechsels an die zuständigen Stellen, in Zusammenarbeit mit dem Militär-Kabinett für Personalsachen und die Verwaltung. Leiter der Abteilung war Oberst von Fabeck, seit 26. März 1916 wurde die Abteilung durch Oberst Tieschowitz von Tieschowa geführt. Operationsabteilung Die Abteilung mit der engsten Verbindung zum Generalstabschef. Sie war auch das Büro für seine persönlichen Schreiben. Ihr oblag es die Voraussetzungen für alle operativen Maßnahmen der Armee zu schaffen: Kriegsgliederung und Organisation des gesamten Heeres zu überwachen und Verbesserungen vorzuschlagen sowie Ausbildung, Bewaffnung und Einsatzfähigkeit der Verbände. Dem Chef der Opertionsabteilung oblagen die Beratung des Generalstabschefs, die Bearbeitung der operativen Pläne des Generalstabschfes und die Ausfertigung seiner Befehle. Während des Krieges wurde die Abteilung umfangreich erweitert. Chefs: Generalmajor Tappen Oberstleutnant Wetzell (seit 31. Aug. 1916) Operations-Abteilung B Unter der Operationsabteilung wurde zum 18. August 1916 noch eine Unterabteilung eingerichtet, die für die mazedonische und türkische Front zuständig war. Operationsabteilung II Am 23. September 1916 wurde die Stelle des Feldmunitionschefs aufgelöst. Die Aufgaben des Munitions- und Geräteersatzes übernahm die Munitionssektion in die Operationsabteilung. Anschließend wurde die Munitions-Sektion mit der kriegswirtschaftlichen zur Operations-Abteilung II vereinigt. Chef: Oberst Bauer Nachrichtenabteilung, seit dem 20. Mai 1917 Abteilung Fremde Heere Sie war zuständig für die Verfolgung der militärischen Operationen im Ausland v.a. für die Kriegsführung der Feindstaaten. Dabei sammelte Sie vorrangig Informationen zu deren Organisation und Kräfteverteilung. Abteilung III b Ihre Aufgabe bestand in der Übermittlung der Nachrichten des Gegners. Dies geschah durch bei den Armeen und an geeigneten Punkten der Heimat eingesetzten Nachrichten-Offizieren. Zudem gab es freiwillige oder bezahlte Agenten im neutralen und im feindlichen Auslande und die Geheime Feldpolizei in den besetzten Gebieten. Nachrichtenmaterial lieferten darüber hinaus die Grenzpolizeistellen und die Feldpolizei, die auch zur Durchführung der Spionage diente. Die Stellen des Nachrichtendienstes und der Spionageabwehr im Heimatgebiet kommunizierten mit der Abteilung III b des stellvertretenden Generalstabes, die wiederum der Abteilung III b im Großen Hauptquartier unterstellt war. Die Richtlinien für den vaterländischen Unterricht wurde genauso von der Abteilung erlassen wie der eingerichtete Pressedienst, der die öffentliche Meinung steuern sollte. Politische Abteilung seit 10. Febr. 1916 Militärpolitische Abteilung Sie war für die militärpolitischen Angelegenheiten aller Staaten zuständig, bearbeitete Rechtsfragen und gab die Informationen an die Militärattachés weiter und die schriftführende Stelle in Friedensfragen. 2. Der Generalquartiermeister und ihm nachgeordnete Stellen Der Generalquartiermeister nahme alle Aufgaben zur Entlastung des Chefs des Generalquartiermeisters war, die sich unmittelbar auf die Operationen bezog. Dazu gehörte das gesamte Nachschub-, Etappen- und Eisenbahnwesen, Feldpost und Rechtspflege, Feldsanitäts- und Veterinärwesen. Generalquartiermeister Generalleutnant von Stein seit 14. Sept. 1914 Generalleutnant Hahndorff seit 16. Jan. 1916 Nachgeordnete Stellen Generalintendant des Feldheeeres Ihm oblag die Bereitstellung der Heeresverpflegung. Zudem bildete er die Spitze der Feld- und Truppenintendanturen. Mit Übergang zum Stellungskrieg kam die Überwachung der Ernährung im besetzten Gebiet hinzu. Insb. die Bodenbestellung und die dafür notwendige Beschaffung des landwirtschaftlichen Maschinenmaterials und die Nutzbarmachung des Ernteüberschusses für das Feldheer. Später kam die industrielle Nutzung der besetzten Gebiete hinzu. Für den Westen wurde noch eine neue Wirtschaftsabteilung mit Wirkung zum 5. Sept. 1916 eingerichtet. Die Wirtschaftsabteilung wurde mit Wirkung zum 1. Jan. 1917 verselbstständigt und erweitert und in Beauftragter des Generalquartiermeisters für den westlichen Kriegsschauplatz (B.d.G. West) eingerichtet. In seiner Verantwortlichkeit lag die Verwaltung, Bewirtschaftung und Nutzbarmachung der besetzten Gebiete im Westen. Zudem waren ihm unterstellt: - Generalwechselamt - Kunstsachverständiger für Denkmalpflege - Kriegsgefangenen -und Zivilarbeiterbataillone - elektrotechnische Werkstätte West - Artillerie- und Traingerät-Instandsetzungs-Werkstätten - Beute- und Sammelwesen (bis zur Unterstellung unter einen besonderen Beauftragten) Zu Beginn waren auch folgende Stellen dem Generalquartiermeister unterstellt: - Chef des Feldmunitionswesens - Chef der Feldtelegraphie - Chef des Feldeisenbahnwesens - Chef des Feldflugwesens - Inspekteur der Ballonabwehr-Kanonen Chef des Feldsanitätswesens Generalstabsarzt der Armee Prof. Dr. Schiernig leitete das Sanitätswesen im gesamten Kriegsgebiet als oberster Vorgesetzter des Sanitätspersonals. Seine Zuständigkeit umfasste: der Sanitätsdienst, die Pflege und den Abtransport der Verwundeten, die Verteilung der Lazarettzüge und Lazarettschiffe, Lazarette in der Heimat. Feldoberpostmeister Er beaufsichtigte das Postwesen auf allen Kriegsschauplätzen. Die Feldoberpost-Inspektionen West und Ost wurden zu seiner Entlastung errichtet. Zweite Kommandant des Großen Hauptquartiers Ihm oblag die Sicherheit und Versorgung des Hauptquartiers und die Kontrolle des Unterpersonals. Er befehligte die Infanterie- und Kavallerie-Stabswache, ein Landsturm-Bataillon, ein Feldgendarmerie-Kommando, Militärpolizei, je eine Kraftwagen-Funkenstation und Fernsprechabteilung, drei Ballonabwehr-Geschütze (später ducrh zwei Flugabwehr-Batterien ersetzt), einen Scheinwerferzug (später Ausbau zu einer Scheinwerferabteilung), die Feldintendantur des Großen Hauptquartiers nebst Feldkriegskasse, Kraftwagenpark, Feldpostamt, Zentrale für Postüberwachung West mit Postüberwachungsstelle des Großen Hauptquartiers, Marketenderei und Lesehalle. Geheime Feldpolizei Kooperierte eng mit der Abteilung III b. Während des Krieges kamen außerdem B.d.G.West noch eine ganze Reihe von Dienststellen zum Großen Hauptquartier hinzu. Der 1915 neu geschaffene Befehlshaber der Truppen wurde in Luxemburg verortet. Chef des Feldkraftfahrwesens Der Chef des Feldkraftfahrwesens wurde Ende des Jahres 1916 errichtet und dem Generalquartiermeister unterstellt. Er diente der Zentralisierung der Kraftfahrformationen. Er war nach Zustimmung des Generalqaurtiermeisters den Kraftfahrtruppen bei den Armee-Oberkommandos und die den Heeresgruppen im Westen zugeteilten Stabsoffziere weisungsberechtigt. Zum 17. Mai 1918 wurde der Stab des Kommandeurs der Kampfwagen-Abteilungen dem Chef des Kraftfahrwesens unterstellt. Beauftragter des Generalquartiermeisters für den östlichen Kriegsschauplatz Der B.d.G. Ost mit Sitz in Warschau war zuständig für die Nutzbarmachung des Landes im Verwaltungsgebiet des Oberbefehlshabers Ost und des Generalgouvernments Warschau. Militär-Bergwerks-Direktion Valenciennes Sie fiel seit September 1917 in die Zuständigkeit des Generalquartiermeisters. Die Bergwerksverwaltungen Mons und Valenciennes, die bis dahin dem Gouvernement Metz zugeordnet waren, wurden zu einer Militär-Direktion vereinigt. Die deutsche Vertretung im besetzten Italien Eingesetzt im Febuar 1918 in Udine mit Abtransport der 14. Armee. Sie diente Duchsetzung der deutschen Interessen bei der gemeinsam mit Österreich erworbenen Kriegsbeute. Beauftragter des Generalquartiermeisters in Pferdeangelegenheiten Der Kommandeur der 13. Kavallerie-Brigade und sein Stab sollte auf Grund des zunehmenden Pferdemangels den Pferdebedarf an der Ost- und Westfront regeln. Er wurde dem GQ zum 31. Dezember 1916 zugeteilt. Im Februar 1918 wurde er zum Beauftragten des Generalquartiermeisters in Pferdeangelegenheiten. Beauftragter des Generalquartiermeisters in Berlin Um wieder Handelsbeziehungen mit den ehemals russischen Gebieten aufbauen zu können, die aus den Verträgen mit den Verbündeten resultierten, war eine Abstimmung zwischen den Zentralbehörden und dem Generalstab notwendig. Er nahm außerdem die Aufsicht über die Ein- und Ausfuhrstellen war. Beauftragter des Generalquartiermeisters für das Beute- und Sammelwesen Dieser wurde mit Wirkung zum 1. Juni 1918 geschaffen. Bereits 1917 war es geregelt worden. Dieser war zur Verwaltung der Kriegsbeute und die Kontrolle der Dienststellen verantwortlich. General der Munitionskolonnen und Trains im Großen Hauptquartier Mit Zunahme der Formationen ging auch die waffentechnische Zusammenziehung einher, die im Juli 1918 geschaffen wurde. Ihre Aufgabe lag in der Verwendung der Einheiten, sie übte die Aufsicht über den technischen Dienst im Kriegsgebiet als auch in der Heimat aus und zeichnete für den Ersatz an Bespannung und Feldgerät verantwortlich. 3. Oberste Waffenbehörden Fußartillerie und Pioniere zählten zu den Spezialwaffen, ihre technische Ausbildung wurde von den Inspektionen überwacht. Der General der Fußartilerie im Großen Hauptquartier Er war Berater des Chefs des Generalstabes des Feldheeres für die technischen Fragen und den Einsatz der schweren Artillerie. Zudem prägte er die Ausbildung in er Heimat. Ihn unterstand der später eingerichtete "Inspekteur des Artillerie-Meßwesens" und der "Stabsoffizier für schweres Flachfeuer". Zunächst hatte er keinen direkten Einfluss auf den General der Artillerie. Dies änderte sich auch nicht als die OHL zur Vereinheitlichung der Artillerie statt der "Feldartillerie-Brigade-Kommandeure" und Generale der Fußartillerie die Einheitsstäbe "Generale von der Artillerie" einführte. Damit erfolgte seine Benennung in "General von der Artillerie Nr. 1". Einen Monat später wurde er "Generalinspekteur der Artillerieschießschulen". Ihm oblag die Leitung der Schießausbildung der gesamten Feld- und Fußartillerie im Feld und in der Heimat. Generalinspekteure: Geneneral der Artillerie von Lauter (bis zum 15. Okt. 1917) Generalleutnant Ziethen Der General vom Ingenieur- und Pionierkorps im Großen Hauptquartier Er war oberster Waffenvorgesetzter während des Krieges zunehmenden und sich spezialisierenden Formationen der Pioniere. Er beriet den Chef des Generalstabes des Feldheeres und war verantwortlich für die organisatorische und technische Weiterentwicklung der Pioniere. Die Sonderdienste der Pioniere, wie die seit Ende 1915 existierenden Inspizienten des Minenwerfergeräts, der 1916 geschaffene Inspekteur der Gasregimenter und der im Mai 1918 errichtete Inspizient der Pionier-Nahkampfmittel. Im August 1918 erhielt er die Bezeichnung General der Pioniere beim Chef des Generalstabes des Feldheeres. General der Pioniere: General der Infanterie von Claer bis zum 2. Juli 1916 Generalmajor Marschall von Bieberstein seit 28. Aug. 1918 Der Chef des Feldmunitionswesens Dieser unterstand zunächst dem Generalquartiermeister. Zu seinen Aufgaben gehörte die vom Kriegsministeriun bereitgestellte Munition in Verbindung mit dem Feldeisenbahnchef sowie den Geräteersatz auf Grund der Bedarfsmeldungen der Armee-Oberkommandos und der Etappeninspektion zu koordinieren. Darüber hinaus war er für die Planung des Bedarfes der Armeeoberkommandos und der Etappeninspektionen und dessen Meldung an das Kriegsministerium zuständig. Mit Wirkung zum 10. Mai 1915 wurde er direkt dem Chef des Generalstabes des Feldheeres unterstellt. Damit sollte eine enge Abstimmung mit der Operationsabteilung gewährleistet werden. Am 23. September 1916 wurde die Stelle des Chefs des Feldmunitionswesens aufgelöst. Seine Aufgaben wurden von der Operationsabteilung wahrgenommen. Der Chef der Feldtelegraphie Der Chef der Feldtelegraphie war während der ersten drei Kriegsjahre beim Generalquartiermeister angesiedelt. Er leitete die gesamten Nachrichtentruppen und Nachrichtenmittel des Feldheeres. Während des Krieges wurden die Nachrichtenformationen stark ausgeweitet, welches die Heeresleitung unter Hindenburg dazu veranlasste eine Neuorganisation durchzuführen. Es wurde zur Entlastung des Feldtelegraphiechefs ein General der Telegraphentruppen für den westlichen, östlichen und südöstlichen Kriegsschauplatz geschaffen. Diese Generale waren dem Chef der Feldtelegraphie unterstellt. Es erfolgte eine erneute Umstrukturierung des Nachrichtenwesens bei der der Chef der Feldtelegraphie unterstellt. Eine erneute Organisationsänderung wurde der Chef der Feldtelegraphie zum "Chef des Nachrichtenwesens" und direkt dem Chef des Generalstabes des Feldheeres unterstellt. Zudem wurde er kommandierender General. Er war nun verantwortlich für Organisation, Verwendung, Ausbildung, Stellenbesetzung, Ersatz, Nachschub, technische Erfordernisse und den gesamten deutschen Funkentelegraphie-Verkehr. Chefs: Generalmajor Balck Oberst von Wolff seit 7. Dez. 1914 Generalmajor von Hesse seit 9. Apr. 1917 Der Chef des Feldeisenbahnwesens Er war zunächst dem Generalquartiermeister unterstellt. Erst mit Ablösung im Oktober 1916 wurde er dem Chef des Generalstabes unmittelbar unterstellt. Zu seinen Aufgaben gehörte das komplette Eisenbahnwesen und die Nutzung der Wasserstraßen. Beim Oberbefehlshaber Ost wurde er durch den Feldeisenbahnchef Ost vertreten. Bahnbeauftragte gab es auch bei den Etappenkommandos und den Etappen-Inspektionen, später kamen bevollmächtigte Generalstabsoffiziere bei den verbündeteten Staaten in Konstantinopel, Sofia, Wien, seit Mitte 1916 auch bei den Heeresgruppen. Weitere Straffungen der Organisation wurden durch die Schaffung selbstständiger Eisenbahntransport-Abteilungen, die ihren Sitz im Großen Hauptquartier in Kowno und in Pleßhatten, geschaffen. Chefs: Generalmajor Groener bis 31. Okt. 1916 Oberst Freiherr von Oldershausen Chef des Kriegsvermessungswesens Mit dem Stellunskrieg und der Fertigung unterschiedlichster Karten wurde das Kriegsvermessungswesen zunehmend bedeutender. Der Chef des Kriegsvermessungswesen sollte diese Aufgabe steuern. Deshalb wurde die Behörde im Juli 1915 geschaffen. Diesem waren alle Einheiten des Vermessungswesens unterstellt. Je nach Bedarf wurden dazu Stabsoffziere des Vermessungswesens den Armeeoberkommandos im Westen und den Heeresgruppen im Westen zugeteilt. Chef des Feldflugwesens Während man den Heeresluftschiffen überlegen war, lag man mit den Fliegern hinter Frankreich zurück, bei den Fesselballons war man in etwas gleich aufgestellt. Um die Luftstreitkräfte effizienter zu gestalten, wurde 1915 der Chef des Feldflugwesens beim Generalquartiermeister eingerichtet. Er leitete die Flieger, die Feldluftschiffer und den Wetterdienst. Für die Flugabwehr, die zur Artillerie zählte, wurde am 1. Juli 1915 ein Inspekteur der Ballonabwehr-Kanonen beim Generalquartiermeister geschaffen. Durch Allerhöchste Kabinettsordrre wurde am 8. Oktober 1916 Generalleutnant Hoppner zum Kommandierenden General der Luftstreitkräfte ernannt und der bisherige Chef des Feldflugwesens, Oberstleutnant Thomsen, zu seinem Generalstabschef. Dem Kogenluft waren sämtliche Formationen der Flieger, der Luftschiffer, der Flugabwehr und des Wetterdienstes im Feld und in der Heimat unterstellt. Außenstellen Militärbevollmächtigte bei den Verbündeten Kriegspresseamt Dieses wurde im Oktober 1915 dem Chef des Generalstabes direkt unterstellt. Diesem wurde auch die Oberzensurstelle eingegliedert, die bisher organisatorisch bei den stellvertretenden kommandierenden Generalen war. Die Aufgaben des Kriegspresseamtes waren die bessere Zusammenarbeit der Heimatbehörden mit der Obersten Heeresleitung auf dem Gebiete der Presse, die Auskunftserteilung an die Behörden und die Presse und die gleichmäßige Handhabung der Presseaufsicht. Ihr oblag auch die Weiterleitung der Zensurrichtlinien an die Zensurstellen. Das Presseamt hatte zu allen Dienststellen Kontakt, der sonst übliche Instanzenweg existierte hierbei nicht. Es war in eine Auskunfststelle, eine Auslandsstelle und die Oberzensurstelle gegliedert.Im Oktober 1918 wurde das Kriegspresseamt dem Kriegsministerium unterstellt. Militärische Stelle des Auswärtigen Amtes Die Stelle wurde am 1. Juli 1916 eingerichtet, die der Obersten Heeresleitung unterstellt, organisatorisch jedoch dem Auswärtigen Amt, der Abteilung III b des stellvertretenden Generalstabs, dem Kriegspresseamt, dem Kriegsministerium, dem Admiralstab und dem Reichsmarineamt unterstellt war. Sie war für die Abwehr feindlicher Propaganda und für die deutsche Propaganda im In- und Ausland zuständig. Am 30. Januar 1917 wurd eine "Bild- und Photostelle eingerichtet, welche im April 1917 als "Bild- und Filmamt" etatisiert wurde. Im Dezember 1917 erfolgte die Gründung der Universum Film AG auf Initiative des Bild- und Filmamtes und wurde zur Aufklärung eingesetzt. Das Bild- und Filmamt wurde im Januar 1918 administrativ dem Kriegsministerium unterstellt. Es blieb jedoch weiterhin der Militärischen Stelle des Auswärtigen Amtes weisungsbefugt. Die Organisation des Großen Generalstabs ab 1. Februar 1919 Chef des Generalstabes des Feldheeres (9) Zentralabteilung Chef der Landesaufnahme Generalstabsabteilungen Abteilung Fremde Heeres (F) Eisenbahnabteilung (E) Kriegswirtschaftiche Abteilung (Kriweis) Wirtschaftliche Abteilung (W) Kriegsgeschichtliche Abteilung (K) Kriegsgeschichtliche Abteilung (K 1) Kriegsgeschichtliche Abteilung (K 2) Kriegsgeschichtliche Abteilung (K 3) Bestandsbeschreibung: Die Karten aus dem ehemaligen Bestand KART 3 wurden in den Bestand PH 3-KART überführt. Inhaltliche Charakterisierung: Der Kartenbestand beinhaltet Karten unterschiedlichster Art (Abschnittskarten, Lagekarten, Stellungskarten, Operationskarten Fotokarten, Artilleriekarten, Kartenblätter, Kartenskizzen etc.) von den Kriegsschauplätzen des Ersten Weltkrieges. Die Karten entstanden bei der Kartographischen Abteilung des Stellvertretenden Generalstabes des Feldheeres bzw. bei den Vermessungsabteilungen und Kartenstellen der Kommandobehörden und Verbände. Der Großteil der Karten bezieht sich auf den westlichen Kriegsschauplatz insbesondere Belgien, Frankreich und Luxemburg. Lediglich ein kleiner Teil der Unterlagen bezieht sich auf den östlichen Kriegsschauplatz insbesondere Russland. Erschließungszustand: Invenio Zitierweise: BArch, PH 3-KART/...

            LZ 104 / Marineluftschiff L 59
            LZF 104 · Bestand
            Teil von Archiv der Luftschiffbau Zeppelin GmbH

            LZ 104, das sogenannte „Afrikaluftschiff“ zählte zu den effizientesten Transportluftschiffen, welches weite Strecken zurücklegen konnte. LZ 104 wurde extra zur Versorgung der Truppen in Deutsch-Ostafrika im Ersten Weltkrieg gebaut. Das Luftschiff sollte nach dem Versorgungsflug nicht zurückkehren und diente somit selbst als Lieferant für die Truppen im Feldeinsatz. Die Außenhülle konnte beispielsweise für Zelte und als Mullbinden verwendet werden. Das Aluminiumgerüst sollte für Sendemasten oder Barackengerüste genutzt werden. Nach einigen Startproblemen erfolgte die Fahrt dann am 21.11.1917 entlang der Küstenlinie europäische Türkei, Kleinasien, Kos über Ägäis, Kreta, Sallum, Sidi Barrani, Oasen Siwa + Farafra und Dachla in Ägpyten, Wadi Halfa (Sudan), Khartum. Kurz vor Khartum erhielt das Luftschiff den Funkspruch, dass alles im Besitz der Engländer sei und die Besatzung mit dem Schiff umkehren soll. Daraufhin wurde die Afrikafahrt abgebrochen. Ein kurzer Überblick über das Luftschiff findet sich auch auf der gängigen Wikipedia-Seite: https://de.wikipedia.org/wiki/LZ_104 .

            BArch, RM 5/904 · Akt(e) · Mai-Nov. 1916
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: Chef des Admiralstabs an Reichskanzler betr. Verschärfung des U-Boot-Handelskrieges, 15.5.1916 Gefechtsbericht des Schlachtkreuzers "Von der Tann" über Seeschlacht vor dem Skagerrak, 8.6.1916 Entwurf einer Dienstanweisung für den Fall der Internierung von Kriegsfahrzeugen, 18.6.1916 Immediatbericht über Erfahrungen des Marine-Entzifferungsdienstes in der Seeschlacht vor dem Skagerrak, 26.6.1916 "Aufzeichnung über die Weiterführung des [U-Boot-] Handelskrieges", 27.6.1916 "Zusammenstellung der Fälle, in denen feindlichen U-Boote völkerrechtswidrig gegen Lazarettschiffe und Handelsschiffe der Mittelmächte vorgegangen sind", 28.6.1916 Immediatbericht betr. Tätigkeit der U-Boote im Zusammenhang mit dem Flottenvorstoß zur Seeschlacht vor dem Skagerrak, mit Randbemerkungen Kaiser Wilhelms II., 26.6.1916 Anregung Kaiser Wilhelms II., U-Boote zur Beschaffung von Rohstoffen zu benutzen, mit Schreiben des Staatssekretär des Innern an Chef des Marinekabinetts vom 21.7.1916, 27.7.1916 Übersicht "Stand des Luftschiff- und Flugzeugwesens bei Ausbruch des Krieges und am 15.7.1916", 25.7.1916 Gewinnung von Seeoffizieren für U-Boote und Flugwesen aus der Flotte; Befugnis des Chefs des Admiralstabs, Anordnungen "auf Allerhöchsten Befehl" zu erlassen, 27.7.1916 Erfolge der U-Boote der Hochseestreitkräfte und des Marinekorps seit Befehl vom 24.4.1916, mit U-Booten Handelskrieg nur nach Prisenordnung zu führen, 23.7.1916 Zusammenstellung der "in der Ostsee seit Kriegsbeginn durch Minen und U-Boote verloren gegangenen deutschen [Handels-]Schiffe", nach 19.6.1916 Übersichten über Bestand der U-Boote am 23.7. u. 1.8.1916 sowie Bereitschaftszustand der Hochseestreitkräfte am 28.7. u. 7.8.1916 "Zusammenstellung der Nachrichten über Sperrung des Englischen Kanals durch die Engländer im Aug. 1916", 23.7.1916 Schriftwechsel und Niederschriften betr. Bekämpfung des alliierten Transportverkehrs im Ärmelkanal, Aug. u. 17.9.1916 Stellvertretender Chef des Admiralstabs betr. Bewaffnung feindlicher und neutraler Handelsschiffe sowie Gebrauch der Funksprucheinrichtungen in neutralen Häfen, 8.8.1916 Behandlung schwedischer Handelsschiffe durch "UB 20" im Bottnischen Meerbusen, 7. und 17.8.1916 "Erfolge der U-Boote während ihrer militärischen Verwendung im Juli/Aug. 1916", 12.8.1916 Sperrung der Kogrundrinne und Verlängerung des sog. Holzabkommens mit Schweden, 20.9.1916 Zusammenstellung der auf dem Nordseekriegsschauplatz durch Minen verursachten Verluste u. Beschädigungen, 1.7.-16.9.1916, 18.9.1916 Umgruppierung der Linenschiffe (Neubildung des IV. Geschwaders), 1.10.1916 Bericht des Führers des nach Deutsch-Ostafrika entsandten Hilfsschiffes "Rubens", 1.10.1916 Militärisches Vorgehen gegen Dänemark und die Niederlande, 20./21.10.1916 Tätigkeit der Marine an der bulgarischen und rumänischen Küste des Schwarzen Meeres, 25.10.1916 Übernahme der griechischen Flotte durch die Alliierten, 24.10.1916 Aufzeichnung über Besprechung des Chefs de Admiralstabs mit Erstem Generalquartiermeister am 20.11.1916 über Kriegsfälle J u. K, , U-Boot-Handelskrieg nach Prisenordnung und Behandlung bewaffneter Handelsschiffe als Kriegsschiffe Monatsweise Zusammenstellung der von Kriegsbeginn bis 30.9.1916 durch die Mittelmächte vernichteten feindl. Handelsschiffe Zusammenstellung der im Okt. 1916 durch U-Boote versenkten Handelsschiffe und Angabe über Handelsschiffe, die bei rücksichtsloser Kriegführung hätten vernichtet werden können Kriegsfall J gegen Dänemark, 22.11.1916

            BArch, PH 3 · Bestand · 1867-1920 (1926-1972)
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: Aufgaben und Organisation Folgt im Wesentlichen: (1) Jany, Curt: Geschichte der Preußischen Armee vom 15. Jahrhundert bis 1914, 2. erg. Auflage (= Die Königlich Preußische Armee und das Deutsche Reichsheer 1807 bis 1914, Bd. 4), Osnabrück 1967, S. 294-296. (2) Cron, Hermann: Geschichte des deutschen Heeres im Weltkriege 1914 bis 1918, Berlin 1937, S. 3-23. (3) PH 3/124 Die Organisation des Großen Generalstabes 1803-1914 (4) PH 3/1026 Die Organisation des Großen Generalstabes (vom 18. Jhr. bis zu seiner Auflösung 1919, Manuskript von HOAR Stoeckel) (5) PH 3/1272-1273 Graphische Darstellung der Entwicklung der Organisation des Großen Generalstabes 1802-1914 (6) PH 3/310 Erste Einführung in die Organisation und in die Tätigkeit des stellvertrenden Generalstabes der Armee (1919) (7) Militärgeschichtliches Forschungsamt, MGFA (Hg.): Deutsche Militärgeschichte in sechs Bänden 1648 - 1939. München 1983 ff, S. 69-72. (8) Enzyklopädie Erster Weltkrieg, hg. v: Gerhard Hirschfeld, Gerd Krumeich, Irina Renz in Verbindung mit Markus Pöhlmann, aktual. u. erw. Studienausgabe, Paderborn 2009, S. 754f. (9) PH 3/3 (10) Waldemar Erfurth: Die Geschichte des deutschen Generalstabes 1918-1945 (= Studien zur Geschichte des Zweiten Weltkrieges, hg. v. Arbeitskreis für Wehrforschung in Frankfurt/Main, Bd. 1), Göttingen 1957. 1. Großer Generalstab und Oberste Heeresleitung Großer Generalstab (7) Mit Kabinettsordre vom 24. Mai 1883 wurde der Generalstab zu einer Immediatbehörde, faktisch hatte er diese Stellung schon seit den Einigungskriegen. Der Generalstab wurde auch vom Kriegsministerium eigenständig und unmittelbar dem Monarchen zugeordnet. Die Aufgaben des Kriegsministeriums und des Großen Generalstabs überschnitten sich zum Teil, was hin und wieder zu Konflikten führte. Die Position des Chefs des Generalstabs war zwar angesehen, jedoch abgesehen von der operativen Leitung im Kriegsfall jedoch nicht mit wichtigen Befugnissen ausgestattet. Einen bestimmenden Einfluss auf die Gestaltung des Heeres übte der Generalstab trotzdem durch die Schulung von Führern (dem Großen Generalstab unterstand die Kriegsakademie), die Fürsorge für die kriegsmäßige Truppenausbildung und die Bearbeitung aller mit der Durchführung einer Mobilmachung und eines Krieges zusammenhängenden Fragen aus. Zu seiner Tätigkeit gehörte die Pflege der kriegswissenschaftlichen Bildung, besonders das Studium und die Bearbeitung der Kriegsgeschichte, das Sammeln von Nachrichten und statistischem Material über fremde Heere und die verschiedenen Kriegsschauplätze, Kartenlegung, Untersuchung und Beschreibung des eigenen Landes. In der Friedenszeit gab es keine weitreichenden Veränderungen in der Organisation des Großen Generalstabs lediglich einige Erweiterungen durch den zunehmenden Umfang der Generalstabsaufgaben. Generalstab des Feldheeres und Oberste Heeresleitung (OHL) des Deutsches Heeres (2) "Nach Artikel 63 der Verfassung des Deutschen Reiches vom 16. April 1871 bildete die gesamte Landmacht des Reiches ein einheitliches Heer, das in Krieg und Frieden unter dem Befehl des Kaisers stand". Im Frieden hatte der Chef des Große Generalstabes praktisch keine Befehlsgewalt und kein Inspektionsrecht. Er fungierte lediglich als Chef und Disziplinarvorgesetzter des Großen Generalstabs. Die höchste Kommandogewalt lag zwar faktisch beim Kaiser, praktisch nahm diese jedoch der Chef des Generalstabes des Heeres war. Im Kriege errteilte der Chef des Generalstabes nach den Mobilmachungsbestimmungen im Namen des Kaisers operative Befehle und war für die Leitung und Ausführung der militärischen Operationen wie auch der übrigen Dienstzweige (Munitionsersatz, Verpflegungs-, Gesundheits-, Etappendienst) mitverantwortlich. Mit der Mobilmachung am 2. August 1914 wurde der Chef des preußischen Generalstabes der Armee zum "Chef des Generalstabes des Feldheeres" und die OHL gebildet, die im Großen Hauptquartier angesiedelt war. Der Chef des Generalstabes des Feldheeres verkörperte somit die OHL und wurde vom Begriff her immer mit ihr gleichgesetzt. Am 5. August 1914 wurde der stellvertretende Generalstab der Armee in Berlin mobilgemacht. Letzerer blieb bis zum 31. Januar 1919 bestehen. Mit der Demobilisieung nimmt de Große Generalstab mit Ausnahme von den bei der OHL verbleibenden Stellen seine Tätigkeit am 1. Februar 1919 wieder auf. (10) Auf Grund des Versailler Vertrages wurde im Juli 1919 die Auflösung des Großen Generalstabes beschlossen und eingeleitet. Am 4. Juli 1919 übernahm Generalmajor von Seeckt die Geschäfte des Chefs des Generalstabes. Die Bezeichnung der Dienststelle ist nun "General von Seeckt". Am 30. September 1919 wurde der Große Generalstab schließlich endgültig mit der Errichtung eines Abwicklungsamtes aus einem Teil der Zentralabteilung aufgelöst. 2. Die Chefs des Generalstabs der Armee in Preußen von 1857 bis 1918 Generalfeldmarschall Hemuth Karl Bernhard von Moltke 1857-1888 Generalfeldmarschall Alfred Heinrich Karl Ludwig von Waldersee 1888-1891 Generalfeldmarschall Alfred Graf von Schlieffen 1891-1906 Generaloberst Helmuth von Moltke 1906-1914 Zwischen 1914 und 1918 wurden ingesamt vier OHLs gebildet (8) 1. OHL: Generaloberst Helmuth von Moltke, Chef des Generalstabes des Feldheeres vom 2. Aug. bis 14. Sept. 1914 2. OHL: General der Infanterie Erich von Falkenhayn, Chef des Generalstabes des Feldheeres vom 14. Sept. (offiziell ab 3 Sept. 1914) bis 29. Aug. 1916 3. OHL: Generalfeldmarschall Paul von Beneckendorff und von Hindenburg, Chef des Generalstabes des Feldheeres vom 29. Aug. 1916 bis 9. Nov. 1918, Oberbefehlshaber des Feldheeres vom 9. Nov. 1918 bis 3. Juli 1919, Ihm zur Seite gestellt wurde der Erste Generalquartiermeister General der Infanterie Erich von Ludendorff, Erster Erster Generalquartiermeister vom 29. Aug. 1916 bis 26. Okt. 1918, danach wurde Generalleutnant Wilhelm Groener Erster Generalquartiermeister vom 29. Okt. 1918 bis 3. Juli 1919 4. OHL: Generalleutnant Wilhelm Groener übernahm nach dem Rücktritt von Hindenburgs am 25. Juni 1919 die OHL bis zur Auflösung am 30. Sept. 1919 3. Die organisatorische Entwicklung des Großen Generalstabs Die Gliederung des Großen Generalstabes seit 1. April 1889 (1) Der Generalquartiermeister wurde zunächst wieder abgeschafft, jedoch wurden zum 1. April 1889 drei Oberquartiermeister (O.Q.) eingerichtet. Zentralbüro (ab 1890 Zentralabteilung) Oberquartiermeister (O. Q.) I seit 1. April 1889: 2. Abteilung Ordre de Bataille (Schlachtordnungen) und Aufmarsch des deutschen Heeres Eisenbahnabteilung Eisenbahnsektion Die Eisenbahnsektion war für den Dienstbetrieb und die Ausbildung des dem Chef des Generalstabes der Armee unterstellten Eisenbahn-Regiments und der Luftschiffer-Abteilung zuständig. Eisenbahn-Regiment Oberquartiermeister (O.Q.) II 4. Abteilung - Neubildung für die Angelegenheiten fremder Festungen und die Aufstellung der Angriffsentwürfe, mit AKO vom 19. Dez. 1889 kam die Abteilung für fremde Festungen vom Ingenieur-Komitee hinzu Geographisch-statistische Abteilung (seit 1894 eine selbstständige Abteilung) Deutsche Sektion - Angelegenheiten der Kriegsakademie und die Übungsreisen des Generalstabes Oberquartiermeister (O.Q.) III 1. Abteilung (Rußland, die skandinavischen Staaten, Österreich, Balkan etc.) 3. Abteilung (Frankreich, England, Belgien, Niederlande, Schweiz, Italien) Abteilung für Kriegsgeschichte Landesaufnahme Die Stellung des Generalquartiermeisters wurde abgeschafft. Gliederung des Großen Generalstabes der Armee seit 1908 (1) Zentralabteilung 6. Abteilung (Manöver) Oberquartiermeister (O.Q.) I 2. Abteilung (Aufmasch) Technische Sektion (Luftstreitkräfte) 4. Abteilung (Fremde Festungen des westlichen Kriegstheaters) 7. Abteilung (Fremde Festungen des östlichen Kriegstheaters) Eisenbahnabteilung Oberquartiermeister (O. Q.) II 3. Abteilung (Fremde Heere im Westen) 9. Abteilung (Deutsche Kolonien) Oberquartiermeister (O. Q.) III 5. Abteilung (Übungsreisen des Generalstabes) 8. Abteilung (Angelegenheiten der Kriegsakademie) Oberquartiermeister IV (seit 1. April 1894 neu hinzugekommen) 1. Abteilung (Fremde Heere im Osten) 10. Abteilung (Fremde Heere im Osten) Oberquartiermeister V Kriegsgeschichtliche Abteilung I. und II. Landesaufnahme Gliederung des Großen Generalstabes vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges (7) Der Chef des Großen Generalstabes Zentralabteilung (Personal, Organisation, Verwaltung) mit Sektion III b (Nachrichtenwesen) 6. Abteilung (Manöver) Kriegsgeschichtliche Abteilung II (ältere Kriegsgeschichte) Oberquartiermeister (O.Q.) I. 2. (deutsche Abteilung) -Aufmarsch- und Operationsabteilung Eisenbahnabteilung Sektion 1a (zur Neuberbeitung der Militär-Transportordnung) 4. Abteilung (fremde Festungen) Oberquartiermeister (O.Q.) II 3. Abteilung (Frankreich mit Marokko, England mit Ägypten, Afghanistan) 9. Abteilung (Italien, Belgien, Schweiz, Holland, Spanien, Portugal, Amerika, deutsche Kolonien) Oberquartiermeister (O.Q.) III 5. Abteilung (Operationsstudien) 8. Abteilung (Kriegsakademie und Generalstabsdienst) Oberquartiermeister (O.Q.) IV 1. Abteilung (Russland, Nordische Staaten, Ostasien, Persien, Türkei) 10. Abteilung (Österreich-Ungarn und Balkanstaaten) Oberquartiermeister V Kriegsgeschichtliche Abteilung I (neuere Kriege) Kriegsarchiv Kartenarchiv Chef der Landesaufnahme und Oberquartiermeister Trigonometrische Abteilung Topographische Abteilung Kartographische Abteilung Photogrammetische Abteilung Kolonialsektion Der Chef des Generalstabes des Feldheeres 1914 bis 1918 (2) 1. Generalstabsabteilungen Zentralabteilung Sie war zuständig für Empfang und Zuleitung des Schriftwechsels an die zuständigen Stellen, in Zusammenarbeit mit dem Militär-Kabinett für Personalsachen und die Verwaltung. Leiter der Abteilung war Oberst von Fabeck, seit 26. März 1916 wurde die Abteilung durch Oberst Tieschowitz von Tieschowa geführt. Operationsabteilung Die Abteilung mit der engsten Verbindung zum Generalstabschef. Sie war auch das Büro für seine persönlichen Schreiben. Ihr oblag es die Voraussetzungen für alle operativen Maßnahmen der Armee zu schaffen: Kriegsgliederung und Organisation des gesamten Heeres zu überwachen und Verbesserungen vorzuschlagen sowie Ausbildung, Bewaffnung und Einsatzfähigkeit der Verbände. Dem Chef der Opertionsabteilung oblagen die Beratung des Generalstabschefs, die Bearbeitung der operativen Pläne des Generalstabschfes und die Ausfertigung seiner Befehle. Während des Krieges wurde die Abteilung umfangreich erweitert. Chefs: Generalmajor Tappen Oberstleutnant Wetzell (seit 31. Aug. 1916) Operations-Abteilung B Unter der Operationsabteilung wurde zum 18. August 1916 noch eine Unterabteilung eingerichtet, die für die mazedonische und türkische Front zuständig war. Operationsabteilung II Am 23. September 1916 wurde die Stelle des Feldmunitionschefs aufgelöst. Die Aufgaben des Munitions- und Geräteersatzes übernahm die Munitionssektion in die Operationsabteilung. Anschließend wurde die Munitions-Sektion mit der kriegswirtschaftlichen zur Operations-Abteilung II vereinigt. Chef: Oberst Bauer Nachrichtenabteilung, seit dem 20. Mai 1917 Abteilung Fremde Heere Sie war zuständig für die Verfolgung der militärischen Operationen im Ausland v.a. für die Kriegsführung der Feindstaaten. Dabei sammelte Sie vorrangig Informationen zu deren Organisation und Kräfteverteilung. Abteilung III b Ihre Aufgabe bestand in der Übermittlung der Nachrichten des Gegners. Dies geschah durch bei den Armeen und an geeigneten Punkten der Heimat eingesetzten Nachrichten-Offizieren. Zudem gab es freiwillige oder bezahlte Agenten im neutralen und im feindlichen Auslande und die Geheime Feldpolizei in den besetzten Gebieten. Nachrichtenmaterial lieferten darüber hinaus die Grenzpolizeistellen und die Feldpolizei, die auch zur Durchführung der Spionage diente. Die Stellen des Nachrichtendienstes und der Spionageabwehr im Heimatgebiet kommunizierten mit der Abteilung III b des stellvertretenden Generalstabes, die wiederum der Abteilung III b im Großen Hauptquartier unterstellt war. Die Richtlinien für den vaterländischen Unterricht wurde genauso von der Abteilung erlassen wie der eingerichtete Pressedienst, der die öffentliche Meinung steuern sollte. Politische Abteilung seit 10. Febr. 1916 Militärpolitische Abteilung Sie war für die militärpolitischen Angelegenheiten aller Staaten zuständig, bearbeitete Rechtsfragen und gab die Informationen an die Militärattachés weiter und die schriftführende Stelle in Friedensfragen. 2. Der Generalquartiermeister und ihm nachgeordnete Stellen Der Generalquartiermeister nahme alle Aufgaben zur Entlastung des Chefs des Generalquartiermeisters war, die sich unmittelbar auf die Operationen bezog. Dazu gehörte das gesamte Nachschub-, Etappen- und Eisenbahnwesen, Feldpost und Rechtspflege, Feldsanitäts- und Veterinärwesen. Generalquartiermeister Generalleutnant von Stein seit 14. Sept. 1914 Generalleutnant Hahndorff seit 16. Jan. 1916 Nachgeordnete Stellen Generalintendant des Feldheeeres Ihm oblag die Bereitstellung der Heeresverpflegung. Zudem bildete er die Spitze der Feld- und Truppenintendanturen. Mit Übergang zum Stellungskrieg kam die Überwachung der Ernährung im besetzten Gebiet hinzu. Insb. die Bodenbestellung und die dafür notwendige Beschaffung des landwirtschaftlichen Maschinenmaterials und die Nutzbarmachung des Ernteüberschusses für das Feldheer. Später kam die industrielle Nutzung der besetzten Gebiete hinzu. Für den Westen wurde noch eine neue Wirtschaftsabteilung mit Wirkung zum 5. Sept. 1916 eingerichtet. Die Wirtschaftsabteilung wurde mit Wirkung zum 1. Jan. 1917 verselbstständigt und erweitert und in Beauftragter des Generalquartiermeisters für den westlichen Kriegsschauplatz (B.d.G. West) eingerichtet. In seiner Verantwortlichkeit lag die Verwaltung, Bewirtschaftung und Nutzbarmachung der besetzten Gebiete im Westen. Zudem waren ihm unterstellt: - Generalwechselamt - Kunstsachverständiger für Denkmalpflege - Kriegsgefangenen -und Zivilarbeiterbataillone - elektrotechnische Werkstätte West - Artillerie- und Traingerät-Instandsetzungs-Werkstätten - Beute- und Sammelwesen (bis zur Unterstellung unter einen besonderen Beauftragten) Zu Beginn waren auch folgende Stellen dem Generalquartiermeister unterstellt: - Chef des Feldmunitionswesens - Chef der Feldtelegraphie - Chef des Feldeisenbahnwesens - Chef des Feldflugwesens - Inspekteur der Ballonabwehr-Kanonen Chef des Feldsanitätswesens Generalstabsarzt der Armee Prof. Dr. Schiernig leitete das Sanitätswesen im gesamten Kriegsgebiet als oberster Vorgesetzter des Sanitätspersonals. Seine Zuständigkeit umfasste: der Sanitätsdienst, die Pflege und den Abtransport der Verwundeten, die Verteilung der Lazarettzüge und Lazarettschiffe, Lazarette in der Heimat. Feldoberpostmeister Er beaufsichtigte das Postwesen auf allen Kriegsschauplätzen. Die Feldoberpost-Inspektionen West und Ost wurden zu seiner Entlastung errichtet. Zweite Kommandant des Großen Hauptquartiers Ihm oblag die Sicherheit und Versorgung des Hauptquartiers und die Kontrolle des Unterpersonals. Er befehligte die Infanterie- und Kavallerie-Stabswache, ein Landsturm-Bataillon, ein Feldgendarmerie-Kommando, Militärpolizei, je eine Kraftwagen-Funkenstation und Fernsprechabteilung, drei Ballonabwehr-Geschütze (später ducrh zwei Flugabwehr-Batterien ersetzt), einen Scheinwerferzug (später Ausbau zu einer Scheinwerferabteilung), die Feldintendantur des Großen Hauptquartiers nebst Feldkriegskasse, Kraftwagenpark, Feldpostamt, Zentrale für Postüberwachung West mit Postüberwachungsstelle des Großen Hauptquartiers, Marketenderei und Lesehalle. Geheime Feldpolizei Kooperierte eng mit der Abteilung III b. Während des Krieges kamen außerdem B.d.G.West noch eine ganze Reihe von Dienststellen zum Großen Hauptquartier hinzu. Der 1915 neu geschaffene Befehlshaber der Truppen wurde in Luxemburg verortet. Chef des Feldkraftfahrwesens Der Chef des Feldkraftfahrwesens wurde Ende des Jahres 1916 errichtet und dem Generalquartiermeister unterstellt. Er diente der Zentralisierung der Kraftfahrformationen. Er war nach Zustimmung des Generalqaurtiermeisters den Kraftfahrtruppen bei den Armee-Oberkommandos und die den Heeresgruppen im Westen zugeteilten Stabsoffziere weisungsberechtigt. Zum 17. Mai 1918 wurde der Stab des Kommandeurs der Kampfwagen-Abteilungen dem Chef des Kraftfahrwesens unterstellt. Beauftragter des Generalquartiermeisters für den östlichen Kriegsschauplatz Der B.d.G. Ost mit Sitz in Warschau war zuständig für die Nutzbarmachung des Landes im Verwaltungsgebiet des Oberbefehlshabers Ost und des Generalgouvernments Warschau. Militär-Bergwerks-Direktion Valenciennes Sie fiel seit September 1917 in die Zuständigkeit des Generalquartiermeisters. Die Bergwerksverwaltungen Mons und Valenciennes, die bis dahin dem Gouvernement Metz zugeordnet waren, wurden zu einer Militär-Direktion vereinigt. Die deutsche Vertretung im besetzten Italien Eingesetzt im Febuar 1918 in Udine mit Abtransport der 14. Armee. Sie diente Duchsetzung der deutschen Interessen bei der gemeinsam mit Österreich erworbenen Kriegsbeute. Beauftragter des Generalquartiermeisters in Pferdeangelegenheiten Der Kommandeur der 13. Kavallerie-Brigade und sein Stab sollte auf Grund des zunehmenden Pferdemangels den Pferdebedarf an der Ost- und Westfront regeln. Er wurde dem GQ zum 31. Dezember 1916 zugeteilt. Im Februar 1918 wurde er zum Beauftragten des Generalquartiermeisters in Pferdeangelegenheiten. Beauftragter des Generalquartiermeisters in Berlin Um wieder Handelsbeziehungen mit den ehemals russischen Gebieten aufbauen zu können, die aus den Verträgen mit den Verbündeten resultierten, war eine Abstimmung zwischen den Zentralbehörden und dem Generalstab notwendig. Er nahm außerdem die Aufsicht über die Ein- und Ausfuhrstellen war. Beauftragter des Generalquartiermeisters für das Beute- und Sammelwesen Dieser wurde mit Wirkung zum 1. Juni 1918 geschaffen. Bereits 1917 war es geregelt worden. Dieser war zur Verwaltung der Kriegsbeute und die Kontrolle der Dienststellen verantwortlich. General der Munitionskolonnen und Trains im Großen Hauptquartier Mit Zunahme der Formationen ging auch die waffentechnische Zusammenziehung einher, die im Juli 1918 geschaffen wurde. Ihre Aufgabe lag in der Verwendung der Einheiten, sie übte die Aufsicht über den technischen Dienst im Kriegsgebiet als auch in der Heimat aus und zeichnete für den Ersatz an Bespannung und Feldgerät verantwortlich. 3. Oberste Waffenbehörden Fußartillerie und Pioniere zählten zu den Spezialwaffen, ihre technische Ausbildung wurde von den Inspektionen überwacht. Der General der Fußartilerie im Großen Hauptquartier Er war Berater des Chefs des Generalstabes des Feldheeres für die technischen Fragen und den Einsatz der schweren Artillerie. Zudem prägte er die Ausbildung in er Heimat. Ihn unterstand der später eingerichtete "Inspekteur des Artillerie-Meßwesens" und der "Stabsoffizier für schweres Flachfeuer". Zunächst hatte er keinen direkten Einfluss auf den General der Artillerie. Dies änderte sich auch nicht als die OHL zur Vereinheitlichung der Artillerie statt der "Feldartillerie-Brigade-Kommandeure" und Generale der Fußartillerie die Einheitsstäbe "Generale von der Artillerie" einführte. Damit erfolgte seine Benennung in "General von der Artillerie Nr. 1". Einen Monat später wurde er "Generalinspekteur der Artillerieschießschulen". Ihm oblag die Leitung der Schießausbildung der gesamten Feld- und Fußartillerie im Feld und in der Heimat. Generalinspekteure: Geneneral der Artillerie von Lauter (bis zum 15. Okt. 1917) Generalleutnant Ziethen Der General vom Ingenieur- und Pionierkorps im Großen Hauptquartier Er war oberster Waffenvorgesetzter während des Krieges zunehmenden und sich spezialisierenden Formationen der Pioniere. Er beriet den Chef des Generalstabes des Feldheeres und war verantwortlich für die organisatorische und technische Weiterentwicklung der Pioniere. Die Sonderdienste der Pioniere, wie die seit Ende 1915 existierenden Inspizienten des Minenwerfergeräts, der 1916 geschaffene Inspekteur der Gasregimenter und der im Mai 1918 errichtete Inspizient der Pionier-Nahkampfmittel. Im August 1918 erhielt er die Bezeichnung General der Pioniere beim Chef des Generalstabes des Feldheeres. General der Pioniere: General der Infanterie von Claer bis zum 2. Juli 1916 Generalmajor Marschall von Bieberstein seit 28. Aug. 1918 Der Chef des Feldmunitionswesens Dieser unterstand zunächst dem Generalquartiermeister. Zu seinen Aufgaben gehörte die vom Kriegsministeriun bereitgestellte Munition in Verbindung mit dem Feldeisenbahnchef sowie den Geräteersatz auf Grund der Bedarfsmeldungen der Armee-Oberkommandos und der Etappeninspektion zu koordinieren. Darüber hinaus war er für die Planung des Bedarfes der Armeeoberkommandos und der Etappeninspektionen und dessen Meldung an das Kriegsministerium zuständig. Mit Wirkung zum 10. Mai 1915 wurde er direkt dem Chef des Generalstabes des Feldheeres unterstellt. Damit sollte eine enge Abstimmung mit der Operationsabteilung gewährleistet werden. Am 23. September 1916 wurde die Stelle des Chefs des Feldmunitionswesens aufgelöst. Seine Aufgaben wurden von der Operationsabteilung wahrgenommen. Der Chef der Feldtelegraphie Der Chef der Feldtelegraphie war während der ersten drei Kriegsjahre beim Generalquartiermeister angesiedelt. Er leitete die gesamten Nachrichtentruppen und Nachrichtenmittel des Feldheeres. Während des Krieges wurden die Nachrichtenformationen stark ausgeweitet, welches die Heeresleitung unter Hindenburg dazu veranlasste eine Neuorganisation durchzuführen. Es wurde zur Entlastung des Feldtelegraphiechefs ein General der Telegraphentruppen für den westlichen, östlichen und südöstlichen Kriegsschauplatz geschaffen. Diese Generale waren dem Chef der Feldtelegraphie unterstellt. Es erfolgte eine erneute Umstrukturierung des Nachrichtenwesens bei der der Chef der Feldtelegraphie unterstellt. Eine erneute Organisationsänderung wurde der Chef der Feldtelegraphie zum "Chef des Nachrichtenwesens" und direkt dem Chef des Generalstabes des Feldheeres unterstellt. Zudem wurde er kommandierender General. Er war nun verantwortlich für Organisation, Verwendung, Ausbildung, Stellenbesetzung, Ersatz, Nachschub, technische Erfordernisse und den gesamten deutschen Funkentelegraphie-Verkehr. Chefs: Generalmajor Balck Oberst von Wolff seit 7. Dez. 1914 Generalmajor von Hesse seit 9. Apr. 1917 Der Chef des Feldeisenbahnwesens Er war zunächst dem Generalquartiermeister unterstellt. Erst mit Ablösung im Oktober 1916 wurde er dem Chef des Generalstabes unmittelbar unterstellt. Zu seinen Aufgaben gehörte das komplette Eisenbahnwesen und die Nutzung der Wasserstraßen. Beim Oberbefehlshaber Ost wurde er durch den Feldeisenbahnchef Ost vertreten. Bahnbeauftragte gab es auch bei den Etappenkommandos und den Etappen-Inspektionen, später kamen bevollmächtigte Generalstabsoffiziere bei den verbündeteten Staaten in Konstantinopel, Sofia, Wien, seit Mitte 1916 auch bei den Heeresgruppen. Weitere Straffungen der Organisation wurden durch die Schaffung selbstständiger Eisenbahntransport-Abteilungen, die ihren Sitz im Großen Hauptquartier in Kowno und in Pleßhatten, geschaffen. Chefs: Generalmajor Groener bis 31. Okt. 1916 Oberst Freiherr von Oldershausen Chef des Kriegsvermessungswesens Mit dem Stellunskrieg und der Fertigung unterschiedlichster Karten wurde das Kriegsvermessungswesen zunehmend bedeutender. Der Chef des Kriegsvermessungswesen sollte diese Aufgabe steuern. Deshalb wurde die Behörde im Juli 1915 geschaffen. Diesem waren alle Einheiten des Vermessungswesens unterstellt. Je nach Bedarf wurden dazu Stabsoffziere des Vermessungswesens den Armeeoberkommandos im Westen und den Heeresgruppen im Westen zugeteilt. Chef des Feldflugwesens Während man den Heeresluftschiffen überlegen war, lag man mit den Fliegern hinter Frankreich zurück, bei den Fesselballons war man in etwas gleich aufgestellt. Um die Luftstreitkräfte effizienter zu gestalten, wurde 1915 der Chef des Feldflugwesens beim Generalquartiermeister eingerichtet. Er leitete die Flieger, die Feldluftschiffer und den Wetterdienst. Für die Flugabwehr, die zur Artillerie zählte, wurde am 1. Juli 1915 ein Inspekteur der Ballonabwehr-Kanonen beim Generalquartiermeister geschaffen. Durch Allerhöchste Kabinettsordrre wurde am 8. Oktober 1916 Generalleutnant Hoppner zum Kommandierenden General der Luftstreitkräfte ernannt und der bisherige Chef des Feldflugwesens, Oberstleutnant Thomsen, zu seinem Generalstabschef. Dem Kogenluft waren sämtliche Formationen der Flieger, der Luftschiffer, der Flugabwehr und des Wetterdienstes im Feld und in der Heimat unterstellt. Außenstellen Militärbevollmächtigte bei den Verbündeten Kriegspresseamt Dieses wurde im Oktober 1915 dem Chef des Generalstabes direkt unterstellt. Diesem wurde auch die Oberzensurstelle eingegliedert, die bisher organisatorisch bei den stellvertretenden kommandierenden Generalen war. Die Aufgaben des Kriegspresseamtes waren die bessere Zusammenarbeit der Heimatbehörden mit der Obersten Heeresleitung auf dem Gebiete der Presse, die Auskunftserteilung an die Behörden und die Presse und die gleichmäßige Handhabung der Presseaufsicht. Ihr oblag auch die Weiterleitung der Zensurrichtlinien an die Zensurstellen. Das Presseamt hatte zu allen Dienststellen Kontakt, der sonst übliche Instanzenweg existierte hierbei nicht. Es war in eine Auskunfststelle, eine Auslandsstelle und die Oberzensurstelle gegliedert.Im Oktober 1918 wurde das Kriegspresseamt dem Kriegsministerium unterstellt. Militärische Stelle des Auswärtigen Amtes Die Stelle wurde am 1. Juli 1916 eingerichtet, die der Obersten Heeresleitung unterstellt, organisatorisch jedoch dem Auswärtigen Amt, der Abteilung III b des stellvertretenden Generalstabs, dem Kriegspresseamt, dem Kriegsministerium, dem Admiralstab und dem Reichsmarineamt unterstellt war. Sie war für die Abwehr feindlicher Propaganda und für die deutsche Propaganda im In- und Ausland zuständig. Am 30. Januar 1917 wurd eine "Bild- und Photostelle eingerichtet, welche im April 1917 als "Bild- und Filmamt" etatisiert wurde. Im Dezember 1917 erfolgte die Gründung der Universum Film AG auf Initiative des Bild- und Filmamtes und wurde zur Aufklärung eingesetzt. Das Bild- und Filmamt wurde im Januar 1918 administrativ dem Kriegsministerium unterstellt. Es blieb jedoch weiterhin der Militärischen Stelle des Auswärtigen Amtes weisungsbefugt. Die Organisation des Großen Generalstabs ab 1. Februar 1919 Chef des Generalstabes des Feldheeres (9) Zentralabteilung Chef der Landesaufnahme Generalstabsabteilungen Abteilung Fremde Heeres (F) Eisenbahnabteilung (E) Kriegswirtschaftiche Abteilung (Kriweis) Wirtschaftliche Abteilung (W) Kriegsgeschichtliche Abteilung (K) Kriegsgeschichtliche Abteilung (K 1) Kriegsgeschichtliche Abteilung (K 2) Kriegsgeschichtliche Abteilung (K 3) Bestandsbeschreibung: Das Bundesarchiv besitzt vereinzelte vervielfältigte Organisationsunterlagen sowie Anordnungen, Merkblätter und Ausarbeitungen aus den verschiedenen Zuständigkeitsbereichen, aber auch einzelne Unterlagen zu Ereignissen des Ersten Weltkrieges und Formationsverzeichnisse des Feldheeres. Von der Eisenbahnabteilung sind einige Akten über einzelne Projekte, vom Chef des Stellvertretenden Generalstabes vervielfältigte Nachrichten der Vermessungsabteilung über die Auswertung von Luftaufnahmen erhalten. Die Akten des Generalstabes sind durch Kriegseinwirkung 1945 beim Brand des Heersarchivs in Potsdam zum allergrößten Teil vernichtet worden. Erhalten geblieben sind lediglich splitterhaft überlieferte Einzelstücke. Anfang 1994 gelangte nochmals ein großer Teil von Unterlagen zum Bestand. Diese Aktenreste befanden sich ursprünglich im Militärarchiv der ehemaligen DDR. Der Amtsdrucksachenbestand PHD 7 wurde aufgelöst und in den Bestand überführt. Die großformatigen Pläne und Karten wurden aus den Akten entnommen, in Kartenmappen gelegt und dem Bestand angegliedert. Der Bestand wurde mit Ausnahme der Amtsdrucksachen (alt PHD 7) und der Großformate mikroverfilmt. Für die Benutzung stehen Mikrofilme zur Verfügung. Inhaltliche Charakterisierung: Ausgehend vom Aufgabenbereich enthält der Bestand Unterlagen über Organisation und Geschäftsverteilung, über militärische Maßnahmen ausländischer Staaten und Abwehrmaßnahmen deutscher Stellen, Aufklärungsberichte und Nachrichten über fremde Heere, Auswertung von Gefangenenaussagen sowie zu Einsatz, Verwendung und Stärke der Fußartillerie im Kriege. Zudem liegen vereinzelt vervielfältigte Organisationsunterlagen sowie Befehle, Anordnungen, Mitteilungen, Merkblätter und Ausarbeitungen aus verschiedenen Zuständigkeitsbereichen, aber auch einzelne Nachrichten über Kriegsereignisse aus dem Ersten Weltkrieg vor. Von der Eisenbahnabteilung des Großen Generalstabes ist ein Rest von Einzelfallakten über Eisenbahnprojekte erhalten geblieben. Vom Chef des Stellvertretenden Generalstabes sind vervielfältigte Nachrichten der Vermessungsabteilung über die Auswertung von Luftaufnahmen überliefert. Von den Akten aus der Zeit des Ersten Weltkrieges blieben Abschriften in ganz geringem Umfang im Nationalarchiv in Washington erhalten. Mehrausfertigungen davon sind hierher abgegeben worden. Ersatzüberlieferungen, z.B. von grundsätzlichen Erlassen, Befehlen oder Schriftwechsel preußischer Militär- und Kommandobehörden, die an zivile oder militärische Behörden der Einzelstaaten gingen, findet man in den Beständen der entsprechend zuständigen Landesarchive, insbesondere Bayern, Württemberg, Baden sowie Sachsen. Erschließungszustand: Invenio Umfang, Erläuterung: Bestand ohne Zuwachs 37,0 lfm 1006 AE Zitierweise: BArch, PH 3/...

            Geheimsachen: Bd. 30
            BArch, R 1501/106104 · Akt(e) · 1909
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält: Abnahme des Luftschiffes Z 1 sowie die Verwendung der Nationalspende für weitere Projekte des Grafen Zeppelin, Schriftwechsel zwischen den Ministerien mit Randbemerkungen des Kaisers und Stellungnahme des Kriegsministers Preußisch-Sächsische Verständigung in Sachen der Schiffahrtsabgaben, Stellungnahme des Ministers der öffentlichen Arbeiten, 24. Feb. 1909 Verlauf des englischen Königsbesuches in Berlin und Verhalten des Alldeutschen Verbandes, Protokoll des Staatsministeriums, 13. Feb. 1909 Festsetzung des Reichshaushaltsetats 1909 für das Reichsamt des Innern, Bericht des Staatssekretärs des Reichsschatzamts, 16. März 1909 So genanntes preußisches Unschädlichkeits-Attest bei Gesetzentwürfen des Reichslandes, Schreiben der Reichskanzlei, 14. März 1909 Ausfuhr von Pferden nach Serbien, Bericht des Regierungspräsidenten in Posen sowie Beschluss des Staatsministeriums, 19. März 1909 Durchleitung eines Reichspostdampfers von Sydney nach Apia (Samoa), Bericht des Reichsmarineamts, 15. März 1909 Eingruppierung der Zollaufseher in die Besoldungsordnung, Schreiben des Staatsministeriums, 26. Apr. 1909 Indiskretion eines Beamten in Zusammenhang mit Presseangriffen gegen die RVO, Schreiben des Staatsministeriums, 26. Apr. 1909 Schutz gegen Terrorakte der sozialdemokratischen Arbeiter auf der Kieler Werft, Eingabe des Nationalen Arbeitervereins für Kiel und Umgegend, 15. Juni 1909 Anmeldungen zum Reichshaushaltsetat für 1910 und die Notwendigkeit eines Abbaus der Ausgaben, Bericht des Reichsschatzamts, 26. Aug. 1909 Politische Lage in Nordschleswig, Bericht des Ministeriums für Landwirtschaft, Domänen und Forsten, 30. Sept. 1909 Termin für die Einberufung des Reichstags, Schreiben des Staatsministeriums, 23. Okt. 1909 Stimmung im Ruhrgebiet, Bericht des Büros für Sozialpolitik, 26. Nov. 1909 Teilnahme von Beamten bei den Kattowitzer Stadtverordnetenwahlen und deren Abgabe von Stimmen für großpolnische Abgeordnete sowie Strafversetzung dieser Beamten durch die Königlich Preußische Regierung, Bericht des Regierungspräsidenten und Besprechung der Minister, 30. Nov. 1909 Bergarbeiterbewegung im rheinisch-westfälischen Kohlenrevier, Bericht des Polizeipräsidenten, 23. Nov. 1909 Interpellationen im Reichstag wegen der Wahlvorgänge in Kattowitz und wegen der Mecklenburgischen Verfassungsfrage, Stellungnahme des Staatsministeriums, 14. Dez. 1909 Verwendung des Geheimen Legationsrats Klehmet im Reichsamt des Innern, Weisung des Reichskanzlers, 8. März 1909 Anfrage des Landtags zur Abwesenheit des Kultusministers, Antwortschreiben des Staatsministeriums, 24. Apr. 1909 Stellung der deutschen Reichspartei zu den Erbschaftssteuersätzen, Stellungnahme des Reichskanzlers zu einem Schreiben des Herzogs von Trachenberg, 6. Mai 1909 Bemühungen zur Erwirkung des Titels Geheimer Regierungsrat für Dr. Levin-Stoelping von anderer Seite, Aktennotiz von Jonquieres an den Minister, 29. Mai 1909 Arbeitskammer-Gesetz sowie die Stellung der Kohlenindustriellen hierzu, Bericht des Lizentiats Mumm, 29. Okt. 1909 Personenentsendung zur Kunstausstellung in Rom 1911, Eingabe der Deutschen Kunstgenossenschaft an Lewald sowie Brief von Prof. A. Kampf, 29. Okt. 1909 Demonstration in Mülhausen/Elsass, Anschreiben der Reichskanzlei , 23. Dez. 1909 Ermittlungen nach dem Urheber eines Artikels in der Weserzeitung, Bericht des Staatsministers Delbrück an den Präsidenten des Staatsministeriums, 29. Dez. 1909

            Forschungsreisen nach Deutsch-Neuguinea: Bd. 4
            BArch, R 1001/2365 · Akt(e) · Febr. 1909 - Juni 1914
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: Die Ergebnisse der Sepik-Expedition und die künftige Erforschung von Kaiser Wilhelmsland, 1914 Die Vermessungs-Luftschiff-Expedition nach Neuguinea, 1914 Voranschlag zu dem Wirtschaftsplan der Deutschen Vermessungs-Luftschiff-Ausstellung in San Francisco, 1915

            BArch, R 1501/115966 · Akt(e) · März 1912 - Jan. 1914
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: Teilnahme von Dr. Wegener an einer dänischen Grönlandexpedition, 1912 Herausgabe einer Internationalen Bibliographie für Philosophie von Dr. Ruge, 1912 Ausarbeitung einer deutsch-amerikanischen Bibliographie durch H.R. Jockisch, 1912 Arbeit der Deutschen Gesellschaft zur Verbreitung guter Jugendschriften und Bücher, 1912 Beteiligung von Dr. Hoffmann-Kutschke an einer bayerischen Forschungsexpedition nach Persien, 1912 Ankauf der privaten Sammlung fossiler Kieselschwämme von Dr. Schrammen, 1912 Unterstützung des Schützenvereins Diederhofen (Lothringen), 1912 Erstellung einer Internationalen Bibliographie der gesamten Wissenschaften durch P. Niemann, 1913 Herausgabe eines Werkes über die älteste Landwirtschaft der Südgermanen durch Prof. Braungart, 1913 Deutsch-englische Luftschiff-Expedition zur Erforschung von Neu-Guinea, 1913 Fortsetzung der Ausgrabungen auf den Ionischen Inseln durch Prof. Dörpfeld, 1913 Arbeit des Internationalen Instituts für missionswissenschaftliche Forschungen, 1913 Forschungsreise unter Leitung von W. Stökner nach China und Tibet, 1913 Arbeit des Deutschen Vereins für Schulgesundheitspflege, 1913 Arbeit der Richard Wagner-Stipendien-Stiftung, 1913

            Akt(e) · ohne Datum
            Teil von Archiv der Luftschiffbau Zeppelin GmbH

            Inhalt der CD mit Materialsammlung zu Ostafrika-Luftschiff L 59 (LZ104) und Luftschiffer FriedrichEngelke (1881-1918): - Fotos: Engelke in Varel (1914); Engelke mit Frau und Kind in Lichterfelde (06.1917); Fritz letzter Urlaubstag in Lichterfelde (13.01.1915); Foto mit Frau; Engelke in Jamboli (12.1917 + 02.1918); Engelke mit anderen Personen (Friedrichshafen 01.1918 +Wilhelmshaven 1915); Engelke in Jamboli (12.1917); E. zu Weihnachten 1914 an Bord der Santa Elena (Schiffsdampfer/Flugzeugmutterschiff); Gruppenfoto beim Maschinengewehrkurs in Seeheim (1916); Gruppenfoto in Kabine (1914); Gruppenfoto Nach der Rückkehr von der Afrikafahrt, Jamboli (12.1917); Prisenkommando (Engelke mit Ernst Fegert +Bernhard Wiesemann); - Diverse unbeschriftete Aufnahmen; - Zusammenfassungen zu L 23 (LZ66), LZ 102, LZ 104 (in Word-Format)

            Berlin
            Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VIII. HA, MKB, Nr. 510 (Fiche 998 - 1002) · Akt(e) · 1885 - 1895
            Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

            237 Bll., Enthält: Tote November 1885 - April 1895 (Namensindex siehe GStA PK, VIII. HA, MKB, Nr. 490) - Militärgemeinde - Pensionierte Offiziere - Invaliden Preußische Armee (ab 1806/07): Chef der Armee: - Militärkabinett, 1888, 1891 - Kriegsministerium, 1886 - 1895 - Großer Generalstab, 1886 - 1895 - Leibgendarmerie, 1889 - Schloß-Garde-Kompanie (bis 1861 Garde-Unteroffiziers-Kompanie), 1885 - 1894 Armeeeinteilung: Armee-Inspektion Nr. 1 Danzig: Armeekorps Nr. 1 Königsberg/Ostpreußen: - Grenadier-Regiment Nr. 4 (3. Ostpreußisches) König Friedrich der Große, 1891 - Füsilier-Regiment Nr. 33 (Ostpreußisches) Graf Roon, 1892 - Infanterie-Regiment Nr. 41 (5. Ostpreußisches) von Boyen, 1890 - Infanterie-Regiment Nr. 45 (8. Ostpreußisches), 1887, 1891 - Kürassier-Regiment Nr. 3 (Ostpreußisches) Graf Wrangel, 1889 - Dragoner-Regiment Nr. 1 (Litauisches) Prinz Albrecht von Preußen, 1887 - Ulanen-Regiment Nr. 12 (Litauisches), 1889 - Feldartillerie-Regiment Nr. 1 (1. Litauisches) Prinz August von Preußen, 1891 - Fußartillerie-Regiment Nr. 1 (Ostpreußisches) von Linger, 1892 Armeekorps Nr. 17 Danzig: - Infanterie-Regiment Nr. 128 (Danziger), 1888 - Infanterie-Regiment Nr. 129 (3. Westpreußisches), 1889 - Infanterie-Regiment Nr. 141 (Kulmer), 1891 - 2. Leibhusaren-Regiment Nr. 2 Königin Victoria von Preußen, 1892 - Husaren-Regiment Nr. 5 (Pommersches) Fürst Blücher von Wahlstatt, 1888 - Fußartillerie-Regiment Nr. 11 (1. Westpreußisches), 1886 Armeekorps Nr. 20 Allenstein: - Infanterie-Regiment Nr. 59 (4. Posensches) Freiherr Hiller von Gärtringen, 1889 - Ulanen-Regiment Nr. 4 (1. Pommersches) von Schmidt, 1888, 1890 - Feldartillerie-Regiment Nr. 35 (1. Westpreußisches), 1892 - 1893 Armee-InspektionNr. 2 Berlin: Gardekorps Berlin: - Generalkommando, 1886, 1890, 1892 - Intendantur, 1887 - 1893 - Garnisonverwaltung Berlin, 1887, 1890 - 1895 - Garde-Division Nr. 1, 1894 - Garde-Infanterie-Brigade Nr 2, 1892 - Garde-Division Nr. 2, 1887, 1890, 1894 - Garde-Kavallerie-Division, 1891, 1893 - Garde-Regiment zu Fuß Nr. 1, 1886 - 1890, 1894 - Garde-Regiment zu Fuß Nr. 2 - Garde-Regiment zu Fuß Nr. 3 - Garde-Regiment zu Fuß Nr. 4, 1886 - 1895 - Garde-Füsilier-Regiment, 1886 - 1895 - Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1 Kaiser Alexander - Garde-Grenadier-Regiment Nr. 2 Kaiser Franz, 1886 - 1895 - Garde-Grenadier-Regiment Nr. 3 Königin Elisabeth, 1887, 1890 - 1893 - Garde-Grenadier-Regiment Nr. 4 Königin Augusta, 1892 - 1893 - Garde-Jäger-Bataillon, 1890 - Garde-Schützen-Bataillon, 1886 - 1892 - Kürassier-Regiment Gardes du Corps, 1886 - 1888 - Garde-Kürassier-Regiment, 1886 - 1895 - Garde-Dragoner-Regiment Nr. 1 Königin Viktoria von Großbritannien und Irland, 1886 - 1895 - Garde-Dragoner-Regiment Nr. 2 Kaiserin Alexandra von Rußland, 1886 - 1895 - Garde-Husaren-Regiment (Leib-Garde-Husaren-Regiment), 1888 - Garde-Ulanen-Regiment Nr. 1, 1886 - Garde-Ulanen-Regiment Nr. 2, 1886 - 1895 - Garde-Ulanen-Regiment Nr. 3, 1886 - 1887 - Garde-Feldartillerie-Regiment Nr. 1, 1886 - 1895 - Garde-Feldartillerie-Regiment Nr. 2, 1886 - 1894 - Garde-Fußartillerie-Regiment, 1887 - 1892 - Garde-Pionier-Bataillon, 1886 - 1895 - Eisenbahn-Regiment Nr. 1, 1886 - 1895 - Luftschiffer-Bataillon (-Abteilung) Nr. 1, 1887 - 1895 - Garde-Train-Bataillon, 1886 - 1895 - Bekleidungsamt, 1892, 1895 - Halbinvalidenabteilung,1887 - 1893 - Garnisonlazarett Berlin, 1890 - 1893 Armeekorps Nr. 12 (1. Sächsisches) Dresden: - Jäger-Bataillon Nr. 13 (2. Sächsisches), 1892 Armeekorps Nr. 19 (2. Sächsisches) Leipzig: - Infanterie-Regiment Nr. 105 (6. Sächsisches) König Wilhelm II. von Württemberg, 1886 - Infanterie-Regiment Nr. 133 (9. Sächsisches), 1889 - Fußartillerie-Regiment Nr. 12 (1. Sächsisches), 1890 - 1891 Armee-Inspektion Nr. 3 Hannover: Armeekorps Nr. 7 Münster: - Füsilier-Regiment Nr. 39 (Niederrheinisches) General Ludendorff, 1891 - Infanterie-Regiment Nr. 53 (5. Westfälisches), 1890 - Infanterie-Regiment Nr. 56 (7. Westfälisches) Vogel von Falckenstein, 1889 - Feldartillerie-Regiment Nr. 7 (1. Westfälisches), 1891 - Fußartillerie-Regiment Nr. 7 (Westfälisches), 1889, 1895 Armeekorps Nr. 9 Hamburg-Altona: - Infanterie-Regiment Nr. 85 (Holsteinisches) Herzog von Holstein, 1893 - Grenadier-Regiment Nr. 89 (Großherzoglich-Mecklenburgisches), 1887 - Füsilier-Regiment Nr. 90 (Großherzoglich-Mecklenburgisches), 1886 - Jäger-Bataillon Nr. 9 (Lauenburgisches), 1890 - Dragoner-Regiment Nr. 17 (1. Großherzoglich-Mecklenburgisches), 1887 - Husaren-Regiment Nr. 16 (Schleswig-Holsteinisches) Kaiser Franz Joseph von Österreich, König von Ungarn, 1895 - Feldartillerie-Regiment Nr. 9 (Schleswigsches) Generalfeldmarschall Graf Waldersee, 1891 - Train-Bataillon Nr. 9 (Schleswig-Holsteinisches), 1887, 1889 Armeekorps Nr. 10 Hannover: - Intendantur, 1893 - Infanterie-Regiment Nr. 74 (1. Hannoversches), 1889 - Infanterie-Regiment Nr. 78 (Ostfriesisches) Herzog Friedrich Wilhelm von Braunschweig, 1895 - Infanterie-Regiment Nr. 91 (Oldenburgisches), 1892 - Feldartillerie-Regiment Nr. 26 (2. Hannoversches), 1886, 1888 Armee-Inspektion Nr. 4 München: Armeekorps Nr. 3 Berlin: - Generalstab, 1888 - Intendantur, 1886 - 1895 - Artilleriedepot Berlin, 1889 - 1893 - Leib-Grenadier-Regiment Nr. 8 (1. Brandenburgisches) König Friedrich Wilhelm III., 1886, 1892 - 1894 - Grenadier-Regiment Nr. 12 (2. Brandenburgisches) Prinz Carl von Preußen, 1888 - 1893 - Infanterie-Regiment Nr. 20 (3. Brandenburgisches) Graf Tauentzien von Wittenberg, 1891 - Infanterie-Regiment Nr. 24 (4. Brandenburgisches) Großherzog Friedrich Franz II. von Mecklenburg-Schwerin, 1888 - 1891, 1895 - Füsilier-Regiment Nr. 35 (Brandenburgisches) Prinz Heinrich von Preußen, 1891 - 1892 - Infanterie-Regiment Nr. 52 (6. Brandenburgisches) von Alvensleben, 1888, 1890, 1893 - Infanterie-Regiment Nr. 64 (8. Brandenburgisches) Prinz Friedrich Karl von Preußen, 1891 - Dragoner-Regiment Nr. 2 (1. Brandenburgisches), 1888 - Husaren-Regiment Nr. 3 (Brandenburgisches) von Zieten, 1894 - Feldartillerie-Regiment Nr. 3 (1. Brandenburgisches) Generalfeldzeugmeister, 1889, 1892 - Feldartillerie-Regiment Nr. 18 (2. Brandenburgisches) Generalfeldzeugmeister, 1889, 1890 - Pionier-Bataillon Nr. 3 (1. Brandenburgisches) von Rauch, 1889 - Bezirkskommando Berlin, 1889 - 1895 - Train-Bataillon Nr. 3 (Brandenburgisches), 1885, 1889 - Halbinvalidenabteilung, 1894 Armeekorps Nr. 1 (Bayerisches) München: - Schweres Reiter-Regiment Nr. 2 Erzherzog Franz-Ferdinand von Österreich-Este, 1889 Armee-Inspektion Nr. 5 Karlsruhe: Armeekorps Nr. 8 Koblenz: - Infanterie-Regiment Nr. 25 (1. Rheinisches) von Lützow, 1890 - Infanterie-Regiment Nr. 65 (5. Rheinisches), 1889 - Infanterie-Regiment Nr. 68 (6. Rheinisches), 1889 - 1890 - Fußartillerie-Regiment Nr. 9 (Schleswig-Holsteinisches), 1886, 1890 - Pionier-Bataillon Nr. 8 (1. Rheinisches), 1889 Armeekorps Nr. 14 Karlsruhe: - Generalstab, 1888 - Infanterie-Regiment Nr. 113 (5. Badisches), 1887 - Feldartillerie-Regiment Nr. 30 (2. Badisches),1893 - Fußartillerie-Regiment Nr. 14 (Badisches), 1892 Armeekorps Nr. 15 Straßburg i. Elsaß: - Infanterie-Regiment Nr. 132 (1. Unterelsässisches), 1891 - Dragoner-Regiment Nr. 14 (Kurmärkisches), 1886 - Fußartillerie-Regiment Nr. 10 (Niedersächsisches), 1890 Armee-Inspektion Nr. 6 Stuttgart: Armeekorps Nr. 4 Magdeburg: - Generalstab, 1888 - Infanterie-Regiment Nr. 26 (1. Magdeburgisches) Fürst Leopold von Anhalt-Dessau, 1894 - Infanterie-Regiment Nr. 27 (2. Magdeburgisches) Prinz Louis Ferdinand von Preußen, 1892 - Infanterie-Regiment Nr. 93 (Anhaltinisches), 1891 Armeekorps Nr. 11 Kassel: - Infanterie-Regiment Nr. 32 (2. Thüringisches), 1886 - Infanterie-Regiment Nr. 71 (3. Thüringisches), 1887 - Infanterie-Regiment Nr. 83 (3. Kurhessisches) von Wittich, 1886 - Infanterie-Regiment Nr. 96 (7. Thüringisches), 1886, 1891 - Jäger-Bataillon Nr. 11 (Kurhessisches), 1891 - Dragoner-Regiment Nr. 5 (Rheinisches) Freiherr von Manteuffel, 1889, 1893 - Feldartillerie-Regiment Nr. 11 (1. Kurhessisches), 1892 - Feldartillerie-Regiment Nr. 19 (1. Thüringisches), 1890 - Pionier-Bataillon Nr. 11 (Kurhessisches), 1890 Armeekorps Nr. 13 (Württembergisches) Stuttgart: - Feldartillerie-Regiment Nr. 13 (1. Württembergisches) König Karl, 1894 - Feldartillerie-Regiment Nr. 29 (2. Württembergisches) Prinzregent Luitpold von Bayern, 1892 - 1893 Armee-Inspektion Nr. 7 Saarbrücken: Armeekorps Nr. 16 Metz: - Infanterie-Regiment Nr. 98 (Metzer), 1886 - Infanterie-Regiment Nr. 144 (5. Lothringisches), 1892 - Dragoner-Regiment Nr. 13 (Schleswig-Holsteinisches), 1890 - Ulanen-Regiment Nr. 14 (2. Hannoversches), 1888 - Fußartillerie-Regiment Nr. 8 (Rheinisches), 1886 Armeekorps Nr. 18 Frankfurt/Main: - Infanterie-Regiment Nr. 81 (1. Kurhessisches) Landgraf Friedrich I. von Hessen-Kassel, 1888 - Infanterie-Regiment Nr. 87 (1. Nassauisches), 1887 - Infanterie-Regiment Nr. 88 (2. Nassauisches), 1889 - Infanterie-Regiment Nr. 116 (2. Großherzoglich-Hessisches) Kaiser Wilhelm, 1894 - Feldartillerie-Regiment Nr. 27 (1. Nassauisches) Oranien, 1890 - Eisenbahn-Regiment Nr. 2, 1890 - 1895 - Eisenbahn-Regiment Nr. 3, 1894 Armeekorps Nr. 21 Saarbrücken: - Infanterie-Regiment Nr. 17 (4. Westfälisches) Graf Barfuß, 1891 - Infanterie-Regiment Nr. 131 (2. Lothringisches), 1886 - Ulanen-Regiment Nr. 15 (Schleswig-Holsteinisches), 1889 Armee-Inspektion Nr. 8 Berlin: Armeekorps Nr. 2 Stettin: - Grenadier-Regiment Nr. 2 (1. Pommersches) König Friedrich Wilhelm IV., 1894 - Dragoner-Regiment Nr. 12 (2. Brandenburgisches) von Arnim, 1892 - Ulanen-Regiment Nr. 9 (2. Pommersches), 1892 - Feldartillerie-Regiment Nr. 2 (1. Pommersches), 1886, 1890 Armeekorps Nr. 5 Posen: - Füsilier-Regiment Nr. 37 (Westpreußisches) von Steinmetz, 1891 - Infanterie-Regiment Nr. 46 (1. Niederschlesisches) Graf Kirchbach, 1892 - Infanterie-Regiment Nr. 47 (2. Niederschlesisches) König Ludwig III. von Bayern, 1891 - 1894 - Infanterie-Regiment Nr. 50 (3. Niederschlesisches), 1892 - 1893 - Infanterie-Regiment Nr. 58 (3. Posensches), 1886 - Feldartillerie-Regiment Nr. 20 (1. Posensches), 1888, 1894 - Fußartillerie-Regiment Nr. 5 (Niederschlesisches), 1892 - Pionier-Bataillon Nr. 5 (Niederschlesisches), 1887, 1889 Armeekorps Nr. 6 Breslau: - Division Nr. 12, 1885 - Grenadier-Regiment Nr. 10 (1. Schlesisches) König Friedrich Wilhelm II., 1890 - Infanterie-Regiment Nr. 23 (2. Oberschlesisches) von Winterfeldt, 1889 - Infanterie-Regiment Nr. 51 (4. Niederschlesisches), 1886 - Feldartillerie-Regiment Nr. 6 (1. Schlesisches) von Peucker, 1890 - Feldartillerie-Regiment Nr. 21 (1. Oberschlesisches) von Clausewitz, 1890 - Fußartillerie-Regiment Nr. 6 (Schlesisches) von Dieskau, 1889, 1893 - Train-Bataillon Nr. 6 (Schlesisches), 1887 Generalinspektion der Fußartillerie Berlin: - Oberfeuerwerkerschule, 1887 - 1894 Generalinspektion des Ingenieur- und Pionierkorps und der Festungen Berlin, 1886 - 1887 - Ingenieur-Inspektion Nr. 2 Berlin, 1894 - Fortifikation Berlin Spandau, 1891 - Ingenieur-Inspektion Nr. 3 Straßburg i. Elsaß, 1893 - Ingenieur-Inspektion Nr. 4 Metz, 1888 - Festungsbauschule Berlin Charlottenburg, 1890 Allgemeines Kriegsdepartement: - Militär-Turnanstalt (bis 1881 Zentral-Turnanstalt), 1894 - Unteroffiziersschule Potsdam, 1888 - Unteroffiziersschule Weißenfels, 1887 - 1888 - Gewehrprüfungskommission, 1891 - Artillerieprüfungskommission - Zeughaus Berlin, 1888 - Militär-Lehrschmiede Berlin, 1891 - Gewehrfabrik Danzig, 1890 - Feuerwerkslaboratorium Berlin Spandau, 1889 - Kriegsakademie, 1889 - 1893 Sonstige Armee: - Artillerie-Schießschule Berlin, 1886 - 1890 - Bezirkskommando Bernau, 1887 - Erste Matrosen-Division Kiel, 1893 - Erste Werft-Division Kiel, 1893 - Festungsinspektion Nr. 4, 1892 - Gendarmerie-Brigade Nr. 3 Berlin, 1887 - 1889 - Hauptkadettenanstalt Berlin, 1887 - 1891 - Ingenieurkomitee, 1888 - 1889, 1895 - Inspektion der Gewehrfabriken, 1892, 1895 - Inspektion der Militärtelegraphie, 1892 - Kadettenhaus Oranienstein, 1894 - Kadettenhaus Wahlstatt, 1888 - Landwehr-Bezirkskommando Bernau, 1892 - Landwehr-Bezirkommando Dramburg, 1889 - Landgendarmerie Berlin, Korpsstab, 1887 - 1895 - Landwehr-Regiment Nr. 87 (1. Nassauisches), 1888 - Marine, Oberkommando, 1889 - 1893 - Marinestation der Nordsee Wilhelmshaven, 1891 - Medizinisch-Chirurgisches Friedrich-Wilhelms-Institut (Pépinière), 1888 - 1890 - Militär-Roßarztschule Berlin, 1887 - 1889 - Militär-Telegraphenschule, 1888, 1890 - Obermilitär-Examinationskommission (Obermilitär-Prüfungskommission), 1886, 1893 - Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika, 1891 - See-Bataillon Nr. 1 Kiel, 1892 - See-Bataillon Nr. 2 Wilhelmshaven, 1894 - Vereinigte Artillerie- und Ingenieurschule, 1890 - 1892 - Zweite Matrosen-Division Wilhelmshaven, 1892 Fremde Truppen: Österreichische Armee: - Ulanen-Regiment Nr. 5, 1892.;

            Berlin
            Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VIII. HA, MKB, Nr. 466 (Fiche 855 - 858) · Akt(e) · 1891 - 1904
            Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

            188 Bll., Enthält: Trauungen Juni 1891 - Dezember 1904 (mit Namensindex) - Militärgemeinde - Invaliden - Pensionierte Offiziere Preußische Armee (ab 1806/07): Chef der Armee: - Militärkabinett, 1899 - 1904 - Kriegsministerium - Leibgendarmerie, 1898 - 1904 Armeeeinteilung: - Gouvernement Berlin Armee-Inspektion Nr. 1 Danzig: Armeekorps Nr. 1 Königsberg/Ostpreußen: - Grenadier-Regiment Nr. 3 (2. Ostpreußisches) König Friedrich Wilhelm I., 1903 - 1904 - Grenadier-Regiment Nr. 4 (3. Ostpreußisches) König Friedrich der Große - Infanterie-Regiment Nr. 44 (7. Ostpreußisches) Graf Dönhoff, 1901 - 1904 - Feldartillerie-Regiment Nr. 1 (1. Litauisches) Prinz August von Preußen - Feldartillerie-Regiment Nr. 37 (2. Litauisches), 1901 - 1904 - Fußartillerie-Regiment Nr. 1 (Ostpreußisches) von Linger - Train-Bataillon Nr. 1 (Ostpreußisches), 1901 - 1904 Armeekorps Nr. 17 Danzig: - Intendantur - Artilleriedepot Thorn, 1901 - 1904 - Infanterie-Regiment Nr. 21 (4. Pommersches) von Borcke, 1904 - Infanterie-Regiment Nr. 129 (3. Westpreußisches), 1898 - 1904 - Infanterie-Regiment Nr. 141 (Kulmer) - 1. Leibhusaren-Regiment Nr. 1 - Feldartillerie-Regiment Nr. 36 (2. Westpreußisches), 1903 - 1904 - Feldartillerie-Regiment Nr. 72 (Hochmeister), 1900 - 1904 - Fußartillerie-Regiment Nr. 11 (1. Westpreußisches), 1899 - 1904 - Pionier-Bataillon Nr. 17 (1. Westpreußisches), 1902 - 1904 - Bezirkskommando Thorn Armeekorps Nr. 20 Allenstein: - Infanterie-Brigade Nr. 75, 1897 - 1904 - Truppenübungsplatz Arys/Ostpreußen, 1903 - 1904 - Infanterie-Regiment Nr. 147 (2. Masurisches), 1904 - Infanterie-Regiment Nr. 148 (5. Westpreußisches), 1898 - 1904 - Infanterie-Regiment Nr. 151 (2. Ermländisches), 1903 - 1904 - Infanterie-Regiment Nr. 152 (Deutsch Orden), 1901 - 1904 Armee-Inspektion Nr. 2 Berlin: Gardekorps Berlin: - Generalkommando, 1899 - 1904 - Generalstab, 1899 - 1904 - Intendantur - Proviantamt Potsdam - Garde-Division Nr. 1, 1899 - 1904 - Garde-Infanterie-Brigade Nr. 2, 1902 - 1904 - Garde-Division Nr. 2, 1902 - 1904 - Garde-Infanterie-Brigade Nr. 3, 1899 - 1904 - Garde-Kavallerie-Division - Garde-Regiment zu Fuß Nr. 1 - Garde-Regiment zu Fuß Nr. 2 - Garde-Regiment zu Fuß Nr. 3, 1899 - 1904 - Garde-Regiment zu Fuß Nr. 4, 1897 - 1904 - Garde-Regiment zu Fuß Nr. 5, 1897 - 1904 - Garde-Füsilier-Regiment - Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1 Kaiser Alexander - Garde-Grenadier-Regiment Nr. 2 Kaiser Franz, 1899 - 1904 - Garde-Grenadier-Regiment Nr. 3 Königin Elisabeth - Garde-Grenadier-Regiment Nr. 4 Königin Augusta - Garde-Grenadier-Regiment Nr. 5, 1897-1904 - Kürassier-Regiment Gardes du Corps - Garde-Kürassier-Regiment, 1902 - 1904 - Garde-Dragoner-Regiment Nr. 1 Königin Viktoria von Großbritannien und Irland, 1899 - 1904 - Garde-Ulanen-Regiment Nr. 2 - Garde-Feldartillerie-Regiment Nr. 1 - Garde-Feldartillerie-Regiment Nr. 2 - Garde-Fußartillerie-Regiment, 1898 - 1904 - Garde-Pionier-Bataillon, 1904 - Luftschiffer-Bataillon (-Abteilung) Nr. 1, 1903 -1904 - Garde-Train-Bataillon, 1902 - 1904 - Bekleidungsamt, 1897 - 1904 - Halbinvalidenabteilung, 1898 - 1904 Armeekorps Nr. 19 (2. Sächsisches) Leipzig: - Fußartillerie-Regiment Nr. 12 (1. Sächsisches) Armee-Inspektion Nr. 3 Hannover: Armeekorps Nr. 7 Münster: - Füsilier-Regiment Nr. 39 (Niederrheinisches) General Ludendorff - Infanterie-Regiment Nr. 55 (6. Westfälisches) Graf Bülow von Dennewitz - Infanterie-Regiment Nr. 56 (7. Westfälisches) Vogel von Falckenstein, 1903 - 1904 - Husaren-Regiment Nr. 11 (2. Westfälisches) - Feldartillerie-Regiment Nr. 7 (1. Westfälisches) - Feldartillerie-Regiment Nr. 58 (Mindensches), 1903 - 1904 Armeekorps Nr. 9 Hamburg-Altona: - Husaren-Regiment Nr. 15 (Hannoversches) Königin Wilhelmina der Niederlande, 1899 - 1904 - Pionier-Bataillon Nr. 9 (Schleswig-Holsteinisches), 1897 - 1904 Armeekorps Nr. 10 Hannover: - Artilleriedepot Hannover - Dragoner-Regiment Nr. 19 (Oldenburgisches) Armee-Inspektion Nr. 4 München: Armeekorps Nr. 3 Berlin: - Generalkommando, 1899 - 1904 - Intendantur - Leib-Grenadier-Regiment Nr. 8 (1. Brandenburgisches) König Friedrich Wilhelm III., 1897 - 1904 - Grenadier-Regiment Nr. 12 (2. Brandenburgisches) Prinz Carl von Preußen, 1897 - 1904 - Infanterie-Regiment Nr. 20 (3. Brandenburgisches) Graf Tauentzien von Wittenberg, 1899 - 1904 - Infanterie-Regiment Nr. 24 (4. Brandenburgisches) Großherzog Friedrich Franz II. von Mecklenburg-Schwerin, 1904 - Füsilier-Regiment Nr. 35 (Brandenburgisches) Prinz Heinrich von Preußen - Infanterie-Regiment Nr. 48 (5. Brandenburgisches) von Stülpnagel, 1900 - 1904 - Infanterie-Regiment Nr. 52 (6. Brandenburgisches) von Alvensleben, 1901 - 1904 - Infanterie-Regiment Nr. 64 (8. Brandenburgisches) Prinz Friedrich Karl von Preußen, 1904 - Kürassier-Regiment Nr. 6 (Brandenburgisches) Kaiser Nikolaus I. von Rußland, 1900 - 1904 - Dragoner-Regiment Nr. 2 (1. Brandenburgisches) - Feldartillerie-Regiment Nr. 3 (1. Brandenburgisches) Generalfeldzeugmeister - Feldartillerie-Regiment Nr. 18 (2. Brandenburgisches) Generalfeldzeugmeister, 1898 - 1904 - Feldartillerie-Regiment Nr. 39 (Kurmärkisches), 1899 - 1904 - Bezirkskommando Berlin - Bezirkskommando Jüterbog - Train-Bataillon Nr. 3 (Brandenburgisches), 1901 - 1904 Armee-Inspektion Nr. 5 Karlsruhe: Armeekorps Nr. 8 Koblenz: - Infanterie-Regiment Nr. 25 (1. Rheinisches) von Lützow - Pionier-Bataillon Nr. 8 (1. Rheinisches), 1902 - 1904 Armeekorps Nr. 14 Karlsruhe: - Fußartillerie-Regiment Nr. 14 (Badisches), 1893 - 1904 Armeekorps Nr. 15 Straßburg i. Elsaß: - Dragoner-Regiment Nr. 15 (3. Schlesisches) - Fußartillerie-Regiment Nr. 10 (Niedersächsisches) - Fußartillerie-Regiment Nr. 13 (Hohenzollernsches), 1902 - 1904 - Pionier-Bataillon Nr. 19 (2. Elsässisches), 1901 - 1904 Armee-Inspektion Nr. 6 Stuttgart: Armeekorps Nr. 4 Magdeburg: - Infanterie-Regiment Nr. 72 (4. Thüringisches), 1899 - 1904 - Husaren-Regiment Nr. 12 (Thüringisches), 1904 - Pionier-Bataillon Nr. 4 (Magdeburgisches), 1899 - 1904 Armeekorps Nr. 11 Kassel: - Infanterie-Regiment Nr. 94 (5. Thüringisches) Großherzog von Sachsen, 1904 - Infanterie-Regiment Nr. 95 (6. Thüringisches) - Infanterie-Regiment Nr. 96 (7. Thüringisches), 1903 - 1904 - Feldartillerie-Regiment Nr. 11 (1. Kurhessisches), 1902 - 1904 - Feldartillerie-Regiment Nr. 19 (1. Thüringisches) Armeekorps Nr. 13 (Württembergisches) Stuttgart: - Sanitätskorps Armee-Inspektion Nr. 7 Saarbrücken: Armeekorps Nr. 16 Metz: - Artilleriedepot Metz - Infanterie-Regiment Nr. 98 (Metzer) - Fußartillerie-Regiment Nr. 8 (Rheinisches), 1899 - 1904 - Pionier-Bataillon Nr. 16 (1. Lothringisches), 1899 - 1904 - Pionier-Bataillon Nr. 20 (2. Lothringisches), 1902 - 1904 Armeekorps Nr. 18 Frankfurt/Main: - Artilleriedepot Darmstadt, 1901 - 1904 - Infanterie-Regiment Nr. 87 (1. Nassauisches), 1901 - 1904 - Eisenbahn-Regiment Nr. 3, 1902 - 1904 - Bezirkskommando Erbach, 1899 - 1904 Armeekorps Nr. 21 Saarbrücken: - Infanterie-Regiment Nr. 137 (2. Unterelsässisches), 1903 - 1904 - Infanterie-Regiment Nr. 138 (3. Unterelsässisches) - Infanterie-Regiment Nr. 174 (10. Lothringisches), 1904 - Ulanen-Regiment Nr. 11 (2. Brandenburgisches) Graf Haeseler - Feldartillerie-Regiment Nr. 8 (1. Rheinisches) von Holtzendorff - Feldartillerie-Regiment Nr. 67 (2. Unterelsässisches), 1901 - 1904 Armee-Inspektion Nr. 8 Berlin: Armeekorps Nr. 2 Stettin: - Artilleriedepot Stettin - Grenadier-Regiment Nr. 9 (2. Pommersches/Kolbergsches) Graf Gneisenau, 1904 - Infanterie-Regiment Nr. 14 (3. Pommersches) Graf Schwerin - Füsilier-Regiment Nr. 34 (Pommersches), 1902 - 1904 - Infanterie-Regiment Nr. 42 (5. Pommersches) Prinz Moritz von Anhalt-Dessau, 1898 - 1904 - Infanterie-Regiment Nr. 49 (6. Pommersches), 1899 - 1904 - Infanterie-Regiment Nr. 54 (7. Pommersches) von der Goltz - Infanterie-Regiment Nr. 140 (4. Westpreußisches), 1903 - 1904 - Kürassier-Regiment Nr. 2 (Pommersches) Königin, 1899 - 1904 - Feldartillerie-Regiment Nr. 2 (1. Pommersches), 1898 - 1904 - Feldartillerie-Regiment Nr. 17 (2. Pommersches) - Fußartillerie-Regiment Nr. 2 (1. Pommersches) von Hindersin, 1897 - 1904 - Fußartillerie-Regiment Nr. 15 (2. Westpreußisches, ab 1910 2. Pommersches), 1893 - 1904 - Pionier-Bataillon Nr. 2 (Pommersches), 1902 - 1904 - Bezirkskommando Bromberg Armeekorps Nr. 5 Posen: - Grenadier-Regiment Nr. 7 (2. Westpreußisches) König Wilhelm I., 1904 - Füsilier-Regiment Nr. 37 (Westpreußisches) von Steinmetz - Infanterie-Regiment Nr. 46 (1. Niederschlesisches) Graf Kirchbach - Infanterie-Regiment Nr. 58 (3. Posensches) - Feldartillerie-Regiment Nr. 20 (1. Posensches) - Fußartillerie-Regiment Nr. 5 (Niederschlesisches), 1897 - 1904 - Train-Bataillon Nr. 5 (Niederschlesisches) Armeekorps Nr. 6 Breslau: - Artilleriedepot Neisse - Infanterie-Regiment Nr. 63 (4. Oberschlesisches) - Infanterie-Regiment Nr. 157 (4. Schlesisches), 1904 - Feldartillerie-Regiment Nr. 21 (1. Oberschlesisches) von Clausewitz, 1899 - 1904 - Pionier-Bataillon Nr. 6 (Schlesisches) Inspektion der Feldartillerie Berlin: - Feldartillerie-Schießschule Jüterbog, 1897 - 1904 Generalinspektion der Fußartillerie Berlin: - Oberfeuerwerkerschule Generalinspektion des Ingenieur- und Pionierkorps und der Festungen Berlin: - Fortifikation Friedrichsort - Fortifikation Straßburg i. Elsaß - Festungsbauschule Berlin Charlottenburg, 1898 - 1904 Allgemeines Kriegsdepartement: - Unteroffiziersschule Treptow a. d. Rega, 1903 - 1904 - Artillerieprüfungskommission, 1901 - 1904 - Schießplatz Kummersdorf, 1901 - 1904 - Militär-Reitinstitut Hannover - Artilleriewerkstatt Berlin Spandau, 1904 - Geschützgießerei Berlin Spandau - Geschoßfabrik Siegburg - Feuerwerkslaboratorium Berlin Spandau - Pulverfabrik Hanau - Pulverfabrik Berlin Spandau, 1903 - 1904 Ersatz-, Versorgungs- und Justizdepartement: - Festungsgefängnis Berlin Spandau, 1901 - 1904 - Kaiser-Wilhelms-Akademie für das militärärztliche Bildungswesen (vor 1895 Medizinisch-Chirurgisches Friedrich-Wilhelms-Institut [Pépinière]) - Sanitätsamt Berlin Sonstige Armee: - Direktion der Werkstättendepots - Eisenbahn-Brigade, 1903 - 1904 - Erste Matrosen-Division Kiel - Erste Werft-Division Kiel - Gendarmerie-Brigade Nr. 3 Berlin - Intendantur der Eisenbahntruppen, 1898 - 1904 - Reichsmarineamt - Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika - Torpedo-Werkstatt Friedrichsort, 1902 -1904 - Vereinigte Artillerie- und Ingenieurschule, 1898 - 1904 - Zweite Matrosen-Division Wilhelmshaven, 1899 - 1904 - Zweite Werft-Division Wilhelmshaven, 1902 - 1904.;