Marine

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        Marine

        • UF Maritime power
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        • UF Seestreitkraft
        • UF Seestreitkräfte
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        • UF Naval power
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        • UF Armée de l'eau
        • UF Armée de mer
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        • UF Marine et forces navales
        • UF Marine militaire

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          162 Dokumente results for Marine

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          BArch, RM 38/25 · Akt(e) · 8. Dez. 1891 - 13. April 1892
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Bericht über die bevorstehende Heimreise und gleichzeitige Ablösung des Konteradmirals Victor Valois, 9. Jan. 1892 Bericht an den kommandierenden Admiral Max Freiherr von der Goltz über Verhältnisse der deutschen Kolonie in Dona Francisca (Südbrasilien), 5. Feb. 1892

          BArch, RM 3/7082 · Akt(e) · 1905
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Anlage I: Befehle der blauen und roten Parteien in deutsch Anlage II: Krokis, Skizzen u. a. Anlage III: Fotographien Anlage IV: Befehle der blauen und roten Parteien in chinesisch Anlage V: Chinesische Manöverkarten Anlage VI: Zeitungsausschnitte

          Reichsmarineamt
          Besatzungsbrigade: Bd. 1
          BArch, RM 3/6834 · Akt(e) · 1902-1905
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Neugliederung der Ostasiatischen Besatzungsbrigade zum 10. Juni 1902 Verlegung des III. Bataillons des 1. Ostasiatischen Infanterie-Regiments nach Tsingtau Abhaltung von Schießübungen im Kiautschou-Gebiet Stärkenachweisung für die Ostasiatische Besatzungsbrigade vom 11. Dez. 1902

          Reichsmarineamt
          Besetzung der Kiautschou-Bucht
          BArch, RM 38/30 · Akt(e) · 22. Juli 1897 - 20. Juni 1898
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Aufforderung an den chinesischen Befehlshaber zur Räumung des Kiautschou-Gebietes (Entwurf), 22. - 26. Juli 1897 Befehl des kommandierenden Admirals Eduard von Knorr zur Besetzung der Kiatuschou-Bucht (Telegramm), 7. Nov. 1897 Kommando der Kreuzerdivision zur Verwaltung des Kiautschou-Gebietes, 27. Sept. 1897 Bericht an den kommandierenden Admiral Eduard von Knorr zur Lage in Kiautschou bei Übergang der Verwaltung an das Reichsmarineamt, 15. Feb. 1897 Geografische Lage, wirtschaftliche Bedeutung sowie Befestigungsanlagen der Kiautschou-Bucht Chiffre-Kodex Enthält auch: Kiautschou-Gebiet (1:11000), (Karte) Hafenanlagen von Kiautschou (1:56000), (Karte) Wai-hai-wei (Karte)

          BArch, RM 38 · Bestand · 1884-1914
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Geschichte des Bestandsbildners: Das am 23.01.1897 formierte Kreuzergeschwader unterstand zunächst dem Oberkommando der Marine. Nach dessen Auflösung 1899 erhielt der Geschwaderchef für seinen Bereich die bisher vom Kommandierenden Admiral ausgeübten Befugnisse. Das Geschwader wurde am 08.12.1914 bei den Falklandinseln vernichtet. Inhaltliche Charakterisierung: Der Bestand enthält auch Vorakten der Kreuzerdivision sowie von ad hoc gebildeten Kreuzerverbänden. Von besonderem Wert ist die Berichterstattung über Sansibar, West- und Ostafrika, die Philippinen sowie Ostasien einschließlich Kiautschou. Verhältnismäßig umfangreiche Akten liegen vor über den Einsatz des Geschwaders im chinesischen Boxeraufstand 1900-1901 und bei der Blockade von Venezuela 1902-1903. Die Kriegsakten sind nur in Bruchstücken überliefert. Erschließungszustand: Findbuch Umfang, Erläuterung: 186 Zitierweise: BArch, RM 38/...

          China-Expedition
          Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 456 F 41 Nr. 40 · Akt(e) · Dezember 1904-November 1913
          Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Meldungen für das Expeditionskorps; Anordnungen des Kriegsministeriums; Ablösungen des Expeditionskorps Darin: Bestimmungen für die Ablösung der im Jahre 1907 aus dem ostasiatischen Detachement ausscheidenden Mannschaften; Beschreibung der Bekleidungs- und Ausrüstungsstücke der ostasiatischen Besatzungs-Brigade; Ergänzungs-Bestimmungen zu den Ablösungs-Bestimmungen 1905 für die Reise, Ausschiffung und Auflösung der im Jahre 1906 nach Deutschland heimkehrenden Teile der ostasiatischen Besatzungs-Brigade; Bestimmungen über die Rückführung der durch die Marine abzulösenden ostasiatischen Gesandtschaftsschutzwache im Jahre 1909

          Die Verwaltung des Schutzgebietes Kiautschou
          BArch, RM 3/7102 · Akt(e) · 1898-1913
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Geschäftsordnung Marine-Verordnungs-Blätter: u. a. Rechnungs- und Kassenwesen, Organisation der Besatzung, Dienstvorschrift für die Verwaltung, Wehrpflicht, Hafenordnung für Tsingtau, Rechtsverhältnisse, Personalangelegenheiten Etatsangelegenheiten (Einnahmen/Ausgaben) "Rückblick auf die Entwicklung des Schutzgebietes Kiautschou und seiner Beziehungen zum Hinterland", Artikel für "Deutschlandbuch für Chinesen"

          Reichsmarineamt
          Eingeborenen-Truppen
          BArch, RM 3/6792 · Akt(e) · 1899-1908
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Notwendigkeit der Aufstellung einer Chinesentruppe, Formierung, Organisation und Berichte über diese Verordnung betr. Rechtsverhältnisse sowie Disziplinarstrafordnung der chinesischen Angehörigen der Chinesenkompanie Überblick über Geschichte und Organisation der provisorischen Regierung des Distrikts von Tientsin

          Reichsmarineamt
          Erforschung und Erwerb von Ländern: Bd. 1
          BArch, RM 3/4353 · Akt(e) · 1889-1899
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Verhältnisse in Hankau Bericht über das Seesoldaten-Detachement Tientsin Flottenstützpunkt in den Philippinen und Sulu-Inseln Berichte über Madeira, Canarische Inseln, Barka

          Reichsmarineamt
          BArch, RM 3/6694 · Akt(e) · 1897-1898
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Militärpolitische Berichte, Telegramme über die Lage in China und Korea Denkschrift betr. Besitzergreifung der Kiautschou-Bucht Entwurf eines Vertrages mit China wegen Überlassung der Kiautschou-Bucht Vertrag zwischen der Kaiserlichen Deutschen Regierung und der Deutsch-Asiatischen Bank in Berlin wegen Übernahme der deutschen Niederlassung in Tientsin

          Reichsmarineamt
          BArch, RM 3/6695 · Akt(e) · 1898-1907
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Bericht über das Ergebnis einer Untersuchung der Kiautschou-Bucht im Sommer 1897 Bemerkungen zur Behandlung der Landfrage in dem deutschen Gebiet in der Kiautschou-Bucht Abschluß einer Separat-Konvention zwischen der Kaiserlich Deutschen und Kaiserlich Chinesischen Regierung zur Kräftigung freundschaftlicher Bande und Entwicklung wirtschaftlicher und Handelsbeziehungen Denkschrift über die deutsche Niederlassung in Tientsin und Hankau

          Reichsmarineamt
          Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 70 f Bü 732 · Akt(e) · 1893-1919, 1927-1928
          Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

          Enthält: Jubiläumsgartenbauausstellung Leipzig, Renten- und Pensionsanstalt der deutschen bildenden Künstler in Weimar, Evangelische Gemeinde Bant bei Wilhelmshaven, Völkerschlachtdenkmal bei Leipzig, Komitee zur Verbreitung der päpstlichen Encyklika über die Arbeiterfrage, Stift Nobilitas in Potsdam, Schützengesellschaft "Tell" in Kulmbach, Deutsche evangelische Gemeinde in Pretoria, Männerverein vom Roten Kreuz in Straßburg, Seemannshäuser der kaiserlichen Marine in Wilhelmshaven und Kiautschou, Standbild für Prinz Friedrich Karl von Preußen in Metz, katholische Kirche in Wörth an der Sauer, Soldatenheim in Jüterborg, Augusta-Verein für Töchter verstorbener Offiziere, Schulhausbau in Windhuk, Kirchenbau der deutschen evangelischen Gemeinde in Shanghai, Deutsches Volkstheater in London, Gebäude für evangelische Unbemittelte in Karlsbad, Bismarck-Denkmal auf dem Knivsberg, Erzbischöfliche Knabenschule in Bukarest, Hermannsbüste für die Ruhmeshalle in Görlitz, Verein für ärztliche Mission, Blücherstein in Treptow, Deutscher Flottenverein, Schriftstellerheim in Jena, Volkstümlicher Hochschulkreis, Centralverein zur Fürsorge für die schulentlassene Jugend, Centralverband deutscher Veteranen in Philadelphia, Evangelische deutsche Kirche in Mexiko, Evangelischer Verein für Innere Mission in Metz, Deutsch-evangelischer Schulverein in Brünn, Kaiser-Friedrich-Denkmal in Metz, Deutsche katholische Frauenmission in Paris, Hellmannstein-Komitee in Neisse, Deutscher Schulverein in London, Verein für deutsche Seeleute in Antwerpen, Frauenhilfe fürs Ausland in Berlin, u.a.

          BArch, RM 16 · Bestand · 1914
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Geschichte des Bestandsbildners: Für das 1897 in Besitz genommene Schutzgebeit in China wurde 1898 ein dem Reichsmarineamt unterstellter Gouverneur eingesetzt. Er war Chef der gesamten Militär- und Zivilverwaltung sowie Befehlshaber der dort stationierten Landstreitkräfte. Bestandsbeschreibung: Das Gebiet Kiautschou, mit seiner Hauptstadt Tsingtau, wurde 1898 für 99 Jahre von China gepachtet. Für das in Besitz genommene Schutzgebiet wurde ein dem Reichsmarineamt unterstellter Gouverneur eingesetzt. Dieser war Chef der gesamten Militär- und Zivilverwaltung sowie Befehlshaber der dort stationierten Landstreitkräfte. Der Gouverneur war stets Marineoffizier, die militärische Besatzung bestand aus dem III. Seebataillon und der Matrosenartillerieabteilung Kiautschou. Nach Ablauf eines im August 1914 von Japan gestellten Ultimatums kapitulierte die Festung Tsingtau unter ihrem Gouverneur vor der militärischen Überlegenheit des Gegners. Von 1914 bis 1922 hielt Japan Kiautschou besetzt und übergab es dann an China. 1923 verzichtete das Deutsche Reich auf seine Rechte. Inhaltliche Charakterisierung: Überliefert sind lediglich Aktensplitter über Mobilmachung, Belagerung und Fall der Festung Tsingtau, darunter überwiegend Kriegstagebücher, Berichte und Zeitungsartikel. Erschließungszustand: Invenio Umfang, Erläuterung: Bestand ohne Zuwachs 2,7 lfm 66 AE Zitierweise: BArch, RM 16/...

          BArch, RM 5/915 · Akt(e) · (Dez. 1896-Jan. 1897), Apr.-Dez. 1897
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Reise des Kapitäns zur See Zeye und des Marine-Oberbaurats Franzius in Ostasien "zur Untersuchung von Hafenplätzen auf ihre Brauchbarkeit als Stützpunkte", 31.7.1897 "Anstellung deutscher Seeoffiziere in der chinesischen Marine", 10.10.1897 Verzögerung der Besetzung von Kiautschou, 11.11.1897 Bericht des Chefs der Kreuzerdivision über China und Korea, 30.10.1897 Stärke der nach Kiautschou zu entsendenden Infanterie und Artillerie, 28.11.1897 Besitzergreifung von Kiautschou, 12.12.1897 "Gegenwärtige maritime Stellung zu Japan" und "Vorbereitungen zum Kriege gegen Japan", 19. u. 18.12.1897 Militärrechtspflege in der Marine 1896, 30.6.1897

          Kaiserliche Schutztruppen (Bestand)
          BArch, RW 51 · Bestand · 1891-1918
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Geschichte des Bestandsbildners: Nachdem das Deutsche Reich in den ersten Jahren seines Bestehens aus außenpolitischen Erwägungen auf eine aktive Kolonialpolitik verzichtet hatte, änderte sich dies ab 1884. Es entstanden die formell als "Schutzgebiete" bezeichneten Kolonien Deutsch-Südwestafrika, Togo, Kamerun, Deutsch-Neuguinea, Deutsch-Ostafrika und Samoa. Die in der Folgezeit eingerichteten Gouvernements dieser Schutzgebiete unterstanden zunächst der Kolonialabteilung im Auswärtigen Amt und schließlich dem hieraus erwachsenen Reichskolonialamt. Das 1898 erworbene Pachtgebiet Kiautschou in China unterstand dem Reichsmarineamt. Von Anfang an bestand die Notwendigkeit, in den Kolonien die Interessen des Reiches auch mit militärischer Gewalt durchsetzen und wahren zu können. In der Anfangsphase wurde diese Aufgabe von Schiffen und Landungskommandos der Kaiserlichen Marine wahrgenommen. In den deutschen Südsee-Kolonien blieb dies so auch bis zuletzt. In den afrikanischen Kolonien kam es zu einer eigenen Entwicklung. In Deutsch-Südwestafrika entstand 1889 eine Truppe aus deutschen Freiwilligen mit vertraglicher Bindung unter einem aktiven Offizier (Hauptmann Curt von François), die zunächst nur polizeiliche Aufgaben wahrnehmen sollte. In Deutsch-Ostafrika stellte der Reichskommissar Hauptmann Herrmann Wissmann 1889 zur Niederschlagung des 1888 ausgebrochenen "Araber-Aufstandes" eine Truppe aus angeworbenen Afrikanern auf. Mit Gesetz vom 22. März 1891 wurde schließlich die "Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika" aus Freiwilligen des Heeres und der Marine sowie angeworbenen Freiwilligen gebildet, es folgten mit Gesetz vom 9. Juni 1895 die "Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika" und die "Schutztruppe für Kamerun". Eine Schutztruppe für Togo war zeitweise in Planung, wurde jedoch nicht gebildet, ebensowenig wie es Schutztruppen für Deutsch-Neuguinea oder Samoa gab. Dort entstanden lediglich Polizeitruppen. In den jeweiligen Schutzgebieten hatte der Gouverneur die höchste militärische Gewalt inne, der Kommandeur der Schutztruppe war ihm unterstellt. Den Schutztruppen oblag die Aufrechterhaltung von Sicherheit und öffentlicher Ordnung. Phasenweise waren die einzelnen Schutztruppen ausschließlich mit der Niederschlagung von Aufständen der eingeborenen Bevölkerung beschäftigt. Hierfür wurden zum Teil erhebliche personelle Verstärkungen aus Deutschland herangeführt. Die Schutztruppen wurden zunächst durch das Reichsmarineamt geführt. Mit dem "Gesetz betreffend die Kaiserlichen Schutztruppen in den Afrikanischen Schutzgebieten und die Wehrpflicht daselbst" vom 18. Juli 1896 wurden die Schutztruppen dem Reichskanzler unterstellt, wahrgenommen durch die Kolonialabteilung im Auswärtigen Amt. In der Kolonialabteilung war zuständig die Abteilung M - Militärverwaltung (Kommando, bzw. Oberkommando der Schutztruppen). Die organisatorische Betreuung übernahm das Preußische Kriegsministerium (Armeeabteilung). Die Kommandoangelegenheiten wurden durch den Direktor der Kolonialabteilung wahrgenommen, mit der Abteilung M als seinem militärischen Stab. Mit Errichtung des Reichskolonialamtes durch Allerhöchsten Erlaß vom 17. Mai 1907 wurde diesem das Kommando der Schutztruppen unterstellt, nunmehr als militärischer Führungsstab mit verantwortlicher Kommandogewalt. Wie die Marine unterstanden die Schutztruppen dem Oberbefehl des Kaisers. Ihre Angehörigen waren Freiwillige des Heeres (bzw. der Armeen Preußens, Bayerns, Sachsens und Württembergs) und der Marine, die für die Zeit ihres Dienstes in den Schutztruppen aus der jeweiligen Armee oder der Marine ausschieden und danach wieder dorthin zurückkehrten. Die männliche deutsche Bevölkerung in den Schutzgebieten unterlag der Wehrpflicht. Dieser konnten die Wehrpflichtigen in den Schutztruppen nachkommen. Die Schutztruppen umfaßten 1913 die folgenden Personalstärken: - Kommando der Schutztruppen in Berlin: 80 Mann - Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika: 2758 Mann (266 Deutsche, 2492 Eingeborene) - Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika: 1970 Mann (Deutsche) - Schutztruppe für Kamerun: 1471 Mann (171 Deutsche, 1300 Eingeborene) Während des Herero-Aufstandes lag die Personalstärke der Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika 1907 bei ca. 15.000 Mann. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges traf die deutschen Kolonien unvorbereitet. Verteidigungsmaßnahmen gegenüber anderen Kolonialmächten waren nie ernsthaft in Erwägung gezogen worden, die Reichsregierung war davon ausgegangen, daß im Falle einer europäischen Auseinandersetzung die Kolonien gemäß der Vereinbarungen in der Kongoakte von 1885 aus den Kämpfen herausgehalten werden könnten, trotz mahnender Stimmen aus den Kolonien selbst. Am 1. August 1914 wurde daher in den Schutzgebieten zunächst nur der Ausnahmezustand verhängt. Erst Mitte August 1914 wurde in den Schutzgebieten mobil gemacht, doch waren die dortigen bewaffneten Verbände (Schutztruppen, Polizeitruppen, anwesende Marineeinheiten) letztlich gegenüber den zahlen- und materialmäßig weit überlegenen Gegnern ohne Chancen. Es gingen, zum Teil nach heftigen Kämpfen, zum Teil aber auch kampflos, verloren: - am 27. August 1914 Togo - am 7. September 1914 Samoa - am 17. September 1914 Deutsch-Neuguinea - am 9. Juli 1915 Deutsch-Südwestafrika - im Februar 1916 Kamerun Das der Marine unterstehende Pachtgebiet Kiautschou hatte nach schweren Kämpfen am 7. November 1914 kapituliert. Einzig in Deutsch-Ostafrika konnte sich die Schutztruppe bis zuletzt halten und dadurch erhebliche gegnerische Kräfte binden. Ihr Kommandeur, Generalmajor Paul von Lettow-Vorbeck, legte erst auf Befehl aus Berlin am 25. November 1918 die Waffen nieder. Bearbeitungshinweis: Der Bestand RW 51 war ursprünglich angelegt als Bestand für die "kaiserlichen Schutztruppen und sonstigen deutschen Landstreitkräften in Übersee" und umfaßte 29 AE. Im Jahr 2010 wurden die Unterlagen des Ostasiatischen Expeditionskorps herausgezogen und bildeten mit entsprechenden Neuzugängen den neu angelegten Bestand RW 61. Der Bestand RW 51 umfaßt seither ausschließlich Unterlagen der Kaiserlichen Schutztruppen und wurde in der Folge grundlegend überarbeitet und tiefer erschlossen. Einige Neuzugänge kamen hinzu. Bestandsbeschreibung: Der Bestand enthält als Sammelbestand die Unterlagen der Kaiserlichen Schutztruppen für Deutsch-Südwestafrika, Deutsch-Ostafrika und Kamerun, sowie des Kommandos der Schutztruppen, soweit sie im Militärarchiv vorhanden sind. Inhaltliche Charakterisierung: Der Bestand enthält nur wenige echte Sachakten. Er besteht vor allem aus einer Zusammenstellung von Kommandobefehlen Des Kommandos der Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika von 1907 bis 1914, sowie einer Akte desselben Kommandos mit Berichten unterstellter Einheiten und Dienststellen von 1916. Hinzu kommen Unterlagen zu Organisation und Versorgung in Deutsch-Ostafrika und Deutsch-Südwestafrika und insbesondere einige handgezeichnete Karten. Zu Kamerun sind nur zwei Dokumente überliefert. Erschließungszustand: Der Bestand RW 51 war ursprünglich angelegt als Bestand für die "kaiserlichen Schutztruppen und sonstigen deutschen Landstreitkräften in Übersee" und umfaßte 29 AE. Im Jahr 2010 wurden die Unterlagen des Ostasiatischen Expeditionskorps herausgezogen und bildeten mit entsprechenden Neuzugängen den neu angelegten Bestand RW 61. Der Bestand RW 51 umfaßt seither ausschließlich Unterlagen der Kaiserlichen Schutztruppen und wurde in der Folge grundlegend überarbeitet und tiefer erschlossen. Einige Neuzugänge kamen hinzu. Vorarchivische Ordnung: Die Überlieferung der Schutztruppen Im Bundearchiv-Militärarchiv ist rein fragmentarisch. Das Schutztruppen-Archiv im Heeresarchiv wurde mit diesem beim Luftangriff auf Potsdam im April 1945 vernichtet. Dies gilt für die Personalakten der Schutztruppen und für die im Archiv befindlich gewesenen Sachakten der Schutztruppen in den Kolonien selbst. Die Überlieferung des Kommandos der Schutztruppen befindet sich im wesentlichen im Bestand R 1001 Reichskolonialamt. Die nach dem Ersten Weltkrieg in Afrika verbliebenen Unterlagen der Schutztruppen befinden sich heute in den Nationalarchiven von Tansania (Daressalam), Namibia (Windhuk) und Kamerun (Duala). Zusätzlich befinden sich im Belgischen Reichsarchiv in Brüssel Unterlagen der Schutztruppen aus Ruanda. Filme zu den Unterlagen in Windhuk und Daressalam befinden sich im Bundesarchiv in Berlin. Ersatzüberlieferung zu den Schutztruppen und ihren Einsätzen findet sich vor allem in den Unterlagen der Kaiserlichen Marine, die in der Regel unterstützend tätig war oder bei Aufständen auch Landungskommandos stellte. Zusätzlich ist zu verweisen auf die Überlieferung der von Bayern, Sachsen und Württemberg gestellten Kontingente zu den Schutztruppen in den jeweiligen Landesarchiven. Umfang, Erläuterung: 30 AE Zitierweise: BArch, RW 51/...