Mission

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            Gaub (mit Ganachaams u. Korab), Farm
            RMG 2.543 a · Akt(e) · 1902-1937
            Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

            Station Gaub s. RMG 2.529 a, Gehilfen-Seminar Gaub s. RMG 2.647, Niederschlagsmengen Gaub s. RMG 2.545 b, Verkaufsverhandlungen s. RMG 2.574; Jahresbericht, von Friedrich Kremer, 1902; Kartenskizze d. Farm Gaub von Wilhelm Friedrich Detering, M. 1: 2000, 1903; Farmberichte, von Wilhelm Friedrich Detering, 1902-1937; Visitationsbericht, von Johannes Wilhelm Karl Spiecker, 1906; Inventarium d. Farm, aufgenommen, 1909; verschiedene Berichte, von Heinrich Johann Brockmann, Heinrich Stritter, Präses Johannes Georg Heinrich Olpp u. Heinrich Vedder, 1905-1912; Berichte, von Hermann Eickmeyer u. Ludwig Christian Cosmus über Gaub u. Korab, 1918-1921; Berichte über d. Farm Ganachaams, von Gerhard Wilhelm Martin Kleinschmidt u. Hermann Eickmeyer, 1920-1937; Beschreibung d. Missions-Farmen Anawood, Korab, Gaub, Ganachaams u. Omburo, o. J.

            Rheinische Missionsgesellschaft
            Frobenius, Dr. Wilhelm (1855-1927); Missionsarzt
            RMG 2.144 · Akt(e) · 1888-1900
            Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

            Briefe u. Berichte aus Java, 1888-1890; Briefe u. Berichte aus Neuguinea, 1890-1900; Brief an Missionar Kunze wegen Anlage einer Missionsstation in neuentdeckter Urwaldregion, 1897; Fragment einer Vertragsregelung für Doktor Frobenius mit dem Krankenhaus Tannenhof, 1900; Privatbriefe an Inspektor Spiecker u. Geschäftsführer Schindelin, 1888-1900; Privatbrief an Verwandte in Würzburg mit kurzer Darstellung seiner ärztlichen Tätigkeit in Java u. Neuguinea, 1890 [dem Archiv durch Großneffen Dr. Karl Weitnauer aus Zell/Main 1985 überlassen]

            Rheinische Missionsgesellschaft
            Fritz Langheinrich (1861-1943)
            M 217 · Akt(e) · 1894-1957
            Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

            Briefe an die Brüder im Konvikt, 1894-1898; Briefe u. Berichte aus Afrika, teilweise als Güterwart, 1909-1914; Bericht über den Einsturz des Kapellenturmes in Bungu, 1913; Bericht über die Herstellung des Schambala-Wörterbuches, 1921; Korrespondenz mit Fritz Langheinrich in Deutschland, 1914-1941; Todesanzeige von Fritz Langheinrich, 1943; Korrespondenz mit Emilie Langheinrich, 1943-1957; Todesanzeige von Emilie Langheinrich, 1957; „Wie ich Missionar wurde, Lebenserinnerungen von Fritz Langheinrich, handschriftliches Manuskript mit maschinen-schriftliche Abschrift, etwa 1921 [s.a. M 205]

            Bethel-Mission
            Friedrich Schindelin (1859-1933)
            RMG 499 · Akt(e) · 1884-1953
            Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

            Geschäftsführer 1885-1927; Rheinisch-Bornesischer Handelsverein: Geschäftsübertragung auf Schindelin, 1884; Instruktion betreffend Verteilung der Arbeit auf dem Missions-Comptoir, 1885; Instruktion f. d. Geschäftsverkehr zwischen Kämpfer u. Schindelin, 1885; Buchungsvorschriften, 1886; Antrag auf Pensionierung, 1927; Todesanzeige f. Frau Elisabeth, 1953;

            Rheinische Missionsgesellschaft
            Friedrich Kröber (1900-1989)
            M 306 · Akt(e) · 1926-1978
            Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

            Korrespondenz, Berichte u. Gesundheitsberichte über die in Afrika lebenden Missionsangehörigen, 1926-1938; Dienstanweisung u. Abordnungsgelübde, 1928; Bilder aus der ärztlichen Arbeit im Bukobalande, 10 S., ms., 1929; „Im Auto um den Viktoriasee, 1930; „Aus der Hospitalarbeit in Kamachumu, 1931; „Reise nach Ruanda, 17 S. ms., 1931; „Einer der Reichen im Lande (Eine Beerdigungsfeier), 1934; „Etwas vom Alltag, 19 S., ms., 1934; „Inderpraxis in Afrika, 9 S. ms., 1934; „Ärztliche Mission u. Regierung, 9 S. ms., 1936; „Ärztliche Mission u. Volkstum, 16 S. ms., 1936; Beschluss der Kirchenversammlung Buhaya, Herrn Doktor Kröber den Ehrennamen „Mujunangoma(= Retter des Volkes) zu verleihen, 1937; Zeugnis für Doktor Kröber, 1938; Bericht über die Arbeit des Herrn Doktor Kröber im Dienste der Bethel-Mission, 1938; Korrespondenz mit Doktor Kröber in Kirchen an der Sieg (auch im Felde) u. mit seiner Familie, 1938-1978; Todesanzeige für Maria Kröber, geborene Augustin, 1978

            Bethel-Mission
            Friedrich Keppler (1890-1954)
            RMG 446 · Akt(e) · 1930-1954
            Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

            Direktor 1930-1932, dann Dekan in Weikersheim u. Reutlingen; Lebenslauf, 1930; Berufungsurkunde zum Direktor, 1930; Korrespondenz, 1930-1932; Besprechung über Geschäftsordnung, 1931; Beschluß d. Missions-Hauptversammlung über Austritt, 1932; Korrespondenz d. Direktion mit ihm, 1932-1950; Anzeige über Tod, 1954; Gedenkblatt d. Evang. Gemeindeblattes Reutlingen, 1954

            Rheinische Missionsgesellschaft
            Frieda Wohlrab (1900-1986)
            M 465 · Akt(e) · 1928-1979
            Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

            Korrespondenz, 1928-1971; „Der Anfang eines Kindergartens in Mlalo, 1933; Freundesbriefe, 1949-1950; Foto von Frieda Wohlrab u. Pastor Hermas, 1952; Korrespondenz F. Wohlrab, Anna Wohlrab u. Agnes Rösler mit Hans-Arnold Scholten, auch Rundbriefe aus Lwandai/Lushoto, 1971-1979; Ärztlicher Befund für F. Wohlrab, 1973; „Holzmission in Usambara, 1978

            Bethel-Mission
            Franzmannshottentotten
            BArch, R 1001/2166 · Akt(e) · Juni 1894 - Juli 1895
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: Karte von Deutsch-Südwestafrika mit Einzeichnung der wichtigsten Stammesgebiete, der Militär- und Missionsstationen. M.: 1:3 000 000. 1892

            Franz Gleiss (1868-1939)
            M 218 Bd. 7 · Akt(e) · 1931-1934
            Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

            Rundbrief des Hirten Paulo Danga, 1931; „Changes in Land Proposals, Zeitungsartikel aus The East African Standard vom September 1934; Grundsätzliches zur Missionsarbeit in Usambara, Überlegungen zu den Vorschlägen von Dr. Müllers, 1934; Korrespondenz, Berichte, Geschichten, 1931-1934

            Bethel-Mission
            Franz Gleiss (1868-1939)
            M 218 Bd. 6 · Akt(e) · 1928-1930
            Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

            „Kirchweih des Evangelischen Kirchleins in Tanga, August 1930; Missionskonferenz der Evangelischen Missionen im Tansania- Territorium (Deutsch-Ostafrika) in Marangu, September 1930; Allgemeine Korrespondenz, Berichte, Geschichten, 1928-1930

            Bethel-Mission
            Franz Gleiss (1868-1939)
            M 218 Bd. 4 · Akt(e) · 1919-1925
            Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

            Chronik von Bungu-Lutindi, 1920; Dr. Arthurs Besuch in Wuga, 1920; Zur Ordination unserer 7 Geistlichen in Wuga, 1920; Wie wird sich nach menschlichem Ermessen die Missionsarbeit in Usambara u. Tanga-Digo zu gestalten haben?, 8 S., 1921; Bericht über Leben u. Sterben der Laura Gleiss, geborene Kniess, 1921; Lukas Sefu, 1923; Briefe von Jakobo Ngombe u. Hermann Kanafunzi, 1922, 1923 & 1925; Vermählungsanzeige Gleiss mit Magdalene Trittelvitz, 1924; Allgemeine Korrespondenz, 1919-1925

            Bethel-Mission
            BArch, R 1501/115966 · Akt(e) · März 1912 - Jan. 1914
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: Teilnahme von Dr. Wegener an einer dänischen Grönlandexpedition, 1912 Herausgabe einer Internationalen Bibliographie für Philosophie von Dr. Ruge, 1912 Ausarbeitung einer deutsch-amerikanischen Bibliographie durch H.R. Jockisch, 1912 Arbeit der Deutschen Gesellschaft zur Verbreitung guter Jugendschriften und Bücher, 1912 Beteiligung von Dr. Hoffmann-Kutschke an einer bayerischen Forschungsexpedition nach Persien, 1912 Ankauf der privaten Sammlung fossiler Kieselschwämme von Dr. Schrammen, 1912 Unterstützung des Schützenvereins Diederhofen (Lothringen), 1912 Erstellung einer Internationalen Bibliographie der gesamten Wissenschaften durch P. Niemann, 1913 Herausgabe eines Werkes über die älteste Landwirtschaft der Südgermanen durch Prof. Braungart, 1913 Deutsch-englische Luftschiff-Expedition zur Erforschung von Neu-Guinea, 1913 Fortsetzung der Ausgrabungen auf den Ionischen Inseln durch Prof. Dörpfeld, 1913 Arbeit des Internationalen Instituts für missionswissenschaftliche Forschungen, 1913 Forschungsreise unter Leitung von W. Stökner nach China und Tibet, 1913 Arbeit des Deutschen Vereins für Schulgesundheitspflege, 1913 Arbeit der Richard Wagner-Stipendien-Stiftung, 1913

            BArch, R 1501/115959 · Akt(e) · Juli 1904 - Apr. 1906
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält v.a.: Beihilfe für ein Martha-Haus und Hospiz, Gesuch des Vereins für innere Mission in Metz sowie Unterstützung der Kaiserin, 1904 Krankenhaus der Baseler Mission in Kiayingchow, Bitte um Gewährung einer Beihilfe, 1904 Öffentliche und private Wohltätigkeitsanstalten in Deutschland, Anfrage des spanischen Botschafters in Berlin, 1905 Subventionsbitte der Internationalen Botanischen Gesellschaft an der Universität Leiden, 1905 Beschaffung des Materials für die Arbeit über die Farbe des Wassers, Petition von C. Baumann, 1905 Beihilfe für den Bau eines Schwesternhauses, Gesuch des Pfarrers Franzmathes aus Mainflingen, 1906 Aufrechterhaltung der jährlichen Beihilfe, Bitte des Pfarrers E. Lessing der deutschen evangelischen Gemeinde in Florenz, 1906 Erhaltung des Kolonialmuseums, Immediateingabe des Herzogs Johann Albrecht von Mecklenburg, 1906

            Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 70 f Bü 732 · Akt(e) · 1893-1919, 1927-1928
            Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

            Enthält: Jubiläumsgartenbauausstellung Leipzig, Renten- und Pensionsanstalt der deutschen bildenden Künstler in Weimar, Evangelische Gemeinde Bant bei Wilhelmshaven, Völkerschlachtdenkmal bei Leipzig, Komitee zur Verbreitung der päpstlichen Encyklika über die Arbeiterfrage, Stift Nobilitas in Potsdam, Schützengesellschaft "Tell" in Kulmbach, Deutsche evangelische Gemeinde in Pretoria, Männerverein vom Roten Kreuz in Straßburg, Seemannshäuser der kaiserlichen Marine in Wilhelmshaven und Kiautschou, Standbild für Prinz Friedrich Karl von Preußen in Metz, katholische Kirche in Wörth an der Sauer, Soldatenheim in Jüterborg, Augusta-Verein für Töchter verstorbener Offiziere, Schulhausbau in Windhuk, Kirchenbau der deutschen evangelischen Gemeinde in Shanghai, Deutsches Volkstheater in London, Gebäude für evangelische Unbemittelte in Karlsbad, Bismarck-Denkmal auf dem Knivsberg, Erzbischöfliche Knabenschule in Bukarest, Hermannsbüste für die Ruhmeshalle in Görlitz, Verein für ärztliche Mission, Blücherstein in Treptow, Deutscher Flottenverein, Schriftstellerheim in Jena, Volkstümlicher Hochschulkreis, Centralverein zur Fürsorge für die schulentlassene Jugend, Centralverband deutscher Veteranen in Philadelphia, Evangelische deutsche Kirche in Mexiko, Evangelischer Verein für Innere Mission in Metz, Deutsch-evangelischer Schulverein in Brünn, Kaiser-Friedrich-Denkmal in Metz, Deutsche katholische Frauenmission in Paris, Hellmannstein-Komitee in Neisse, Deutscher Schulverein in London, Verein für deutsche Seeleute in Antwerpen, Frauenhilfe fürs Ausland in Berlin, u.a.

            Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 70 q Bü 240 · Akt(e) · 1874-1919
            Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

            Enthält: Gesuche von/für Wiederherstellung der Katharinenkirche in Oppenheim, Deutschen Wohltätigkeitsverein in Konstantinopel, Internationales Hospital zu Neapel, Deutsche Lutherstiftung in Berlin, Vereinigung für Ferienkolonien und Sommerpflege, Komitee zur Verbreitung der päpstlichen Enzyklika über die Arbeiterfrage, Pastor Harms um Gewährung einer Beisteuer zum Bau einer Kirche in Bant bei Wilhelmshafen, Völkerschlachtdenkmal bei Leipzig, Stift Nobilitas in Potsdam, Schützengesellschaft Tell bei Kulmbach, Deutsche evangelische Gemeinde in Pretoria, Pädagogisches Museum in Philadelphia, Denkmal des Prinzen Friedrich Karl von Preußen in Metz, Katholische Kirchengemeinde zu Wörth, Soldatenheim in Jüterbog, Rheinischen Evangelischen Afrika-Verein für Kirche in Windhuk, Kirchenbau der Deutschen Evangelischen Gemeinde in Shanghai, Verein Deutsches Volkstheater in London, Gebäude für evangelische Unbemittelte in Karlsbad, Errichtung von Seemannshäusern in Wilhelmshafen und Kiautschau, Bismarckdenkmal auf dem Knivsberg, Blücherstein in Treptow, Schriftstellerheim in Jena, Ostasiatische Expedition des Deutschen Flottenvereins, Verein zur Fürsorge für die schulentlassene Jugend in Berlin, Verband der Veteranen der deutschen Armee in Pensylvanien, Nationales Marinedenkmal für die untergegangenen Besatzungen preußischer und deutscher Kriegsschiffe, Kirchenbau der evangelischen deutschen Gemeinde in Mexiko, Evangelischer Verein für Innere Mission zu Metz, Deutsche katholische Frauenmission, Kaiser-Friedrich-Denkmal in Metz, Deutscher evangelischer Schulverein in Brünn, Deutsch-katholische Frauenmission in Paris, Hellmann-Denkmal in Neiße, Deutschem Schulverein in East-London, Stiftung von Ehrenpreisen für das 22. Deutsche Verbandsschwimmfest in München, Kaiserjubiläums- und VI. Österreichisches Bundesschießen in Wien, Seemannsheim in Antwerpen, Fritz-Reuter-Denkmal in Stavenhagen, Pensionsverband der Inneren Mission in Berlin, Deutschem Verein Christlicher junger Männer in London, Frauenhilfe fürs Ausland in Berlin, Barmherzige Schwester in Wiener Neustadt, Deutsches Museum in München, Baukomitee der Kaiser-Franz-Josef-Soldaten-Jubiläums-Sodatenkapelle in Riedern, Gedächtnishalle zur Erinnerung an den Schmalkaldischen Bund in Schmalkalden, Nationalflugspende, Gesellschaft zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, Verein für Bad Mergentheim, Verlag für vaterländische Kunst in Stuttgart, Deutsche Friedensgesellschaft

            FA 1 / 807 · Akt(e) · 1911 - 1916
            Teil von Cameroon National Archives

            Übernahme der Einrichtungen der Goldküste zur Förderung der Kakaokulturen im Schutzgebiet Kamerun, 1912 - 1913 Mitarbeit der Missionsgesellschaften an der Förderung der Eingeborenenkulturen, 1913 - 1914 Stand und weitere Entwicklung des Landeskulturwesens. - Denkschrift zum Etat 1912/13, 1911

            Gouvernement von Kamerun
            Flugblätter, Flugschriften
            Pa BLB 174 · Akt(e) · 1912
            Teil von Landeskirchliches Archiv Wolfenbüttel

            Darin u.a.: Was will die völkerkundliche Ausstellung der Basler und Leipziger Mission? (Flugblatt, Hrsg.: Der geschäftsführende Ausschuss (u.a. Domprediger von Schwartz, Pfarrer Eisenberg), Druck: Friedr. Bosse, Braunschweig, 23x 29,5 cm) 1912

            Finanzangelegenheiten des Missionsseminars
            RMG 297 · Akt(e) · 1826-1848
            Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

            Quittungen über Gehaltsleistungen an die Lehrer, u.a. an Ignaz Lindl (Namenszug), 1827; Rechnungen von Handwerkern und Vermietern über Kostgelder und Dienstleistungen f. d. Seminar-isten, 1827; Angebot von Caspar Engels über den Verkauf von 2 Häusern an die Rh. M. G., 1829; Gesuch der Wwe. Bäcker über den Erlaß einer Schuldsumme, 1844; Liste der Seminaristen 1825-1841; desgl. 1841-1846; Berechnungen über die Höhe des Kostgeldes für die Seminaristen, auch Speiseplan, Lebensmittel-preise u. Dienstbotenlöhne, 1847 + 1848

            Rheinische Missionsgesellschaft
            Fenchel, Tobias (1849-1910)
            RMG 1.617 a-f · Akt(e) · 1876-1911
            Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

            1877-1910 in Keetmanshoop, s.a. RMG 1.420 für ein Lebensbild; Briefe, Stationsberichte, Konferenz- u. Reiseberichte, 1876-1910; Lebensskizze d. Häuptlings Fredrik Willem, Tseib/Keetmanshoop; Die Anfänge d. Mission in Groß-Namaqualand u. d. ersten Märtyrer in derselben, 12 S., hs., 1885; Versuch e. Hausordnung d. Evangelistenschule zu Keetmanshoop, 1888; Entwurf e. Programms zur Aufnahme in d. Evangelistenschule, 1888; Festbericht über d. Kirchweihe zu Keetmanshoop, mit 2 Zeichnungen, Ansichten d. Neuen Kirche u. d. Missionshauses, 1895; Briefe d. Evangelisten Paulus Platje: Bitte um Rückkehr Tobias Fenchels, 1896/1897; Briefe d. Evangelisten Paulus Platje: lm Namen d. leidenden Volkes d. Velschoendrager, 1899; Briefe d. Evangelisten Paulus Platje: Bericht über d. Arbeit in Khoes, 1899; Bericht über e. Schulprüfung in Keetmanshoop, 1898; Brief d. Kapitains Hans Henrick mit d. dringenden Bitte um e. Missionar für d. Velschoendrager in Khoes, 1899; Meta Holzapfel, geb. Brill an Frau Anna Fenchel, geb. Bröder: Schilderung d. Mordes an Ludwig Holzapfel, 1904; Anerkennungsschreiben d. Gouverneurs für Schule in Keetmanshoop, 1905; Proklamation d. Generals von Trotha an d. aufständischen Namastämme, 1905; Meine Gedanken betreffs Einrichtung von Industrieschulen unter d. Hottentotten nach d. Kriege, 12 S., hs., 1906; Major Maerker u. Oberstleutnant von Estorff an Tobias Fenchel, 1907; Todesanzeige u. Nachrufe für Tobias Fenchel, 1910/1911;

            Rheinische Missionsgesellschaft
            Familienarchiv Gauger/Heiland (Bestand)
            Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, P 39 · Bestand · (Vorakten ab 1831) 1882-2010
            Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
            1. Zur Familie Gauger/Heiland: Joseph Gauger ist die erste im Bestand mit Originalen dokumentierte Person. Er entstammte einer bis ins 16. Jh. zurück verfolgbaren schwäbischen Familie, die sich schon früh zum Pietismus bekannte. Sein Vater, Johann Martin Gauger (1816-1873), war Leiter der Paulinenpflege, sein Halbbruder Gottlob Gauger (1855-1885) stand im Dienst der Basler Mission und war 1878-1888 in Afrika an der Goldküste und anschließend in Kamerun tätig, wo er starb. Joseph Gaugers Bruder Samuel (1859-1941) war ebenfalls Pfarrer und zuletzt Dekan in Ludwigsburg. 1866 in Winnenden geboren, wurde Joseph Gauger schon früh, nämlich im Alter von 13 Jahren Waise. Sein Abitur legte er am Karlsgymnasium in Stuttgart ab. Er besuchte zunächst das Lehrerseminar in Esslingen und wurde nach dem Examen Lehrer in Dürnau. Von 1889 bis 1893 studierte er in Tübingen, zunächst Rechte, dann evangelische Theologie. Anschließend wurde er Vikar in Mägerkingen und Großheppach, 1898 schließlich Stadtpfarrverweser in Giengen. Die sich abzeichnende schwäbische Karriere wurde durch die Heirat mit Emeline Gesenberg aus Elberfeld abgebrochen. Sie sollte zur Pflege des Vaters in Elberfeld bleiben, das junge Paar bezog daher ihr elterliches Haus in der Hopfenstraße 6. Auch in Elberfeld gab es eine pietistische Gemeinde. Joseph Gauger fand eine Anstellung als zweiter Inspektor der Evangelischen Gesellschaft, die ihm eine solide Grundlage für eine ebenfalls pietistische Karriere in der neuen rheinischen Heimat wurde. Später konnte er die Position des Direktors der Evangelischen Gesellschaft erlangen. Die Evangelische Gesellschaft in Elberfeld hatte sich seit 1848 der Mission in Deutschland gewidmet. Gauger wurde hier für die Verlagsarbeit und die so genannnte Schriftenmission zuständig. Seit 1906 war er Herausgeber der Wochenschrift "Licht und Leben", eine Tätigkeit, die er bis 1938, also bis kurz vor seinem Tod, wahrnahm. Seit 1923 gab er außerdem das vielgelesene politische Monatsblatt "Gotthardbriefe" heraus. 1911 wurde Gauger Mitglied des Vorstandes des Gnadauer Verbandes und 1921 - nicht zuletzt wegen seiner musikalischen Begabung - Vorsitzender des Evangelischen Sängerbundes. 1921 wurde er außerdem Mitglied der Verfassunggebenden Versammlung der Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union. Seine Lieblingsschwester Maria heiratete Jakob Ziegler, der an den Zieglerschen Anstalten in der pietistischen Gemeinde Wilhelmsdorf (bei Ravensburg) an der Knabenanstalt als Oberlehrer und später Direktor wirkte. Durch den sehr intensiven Schriftwechsel und die häufigen Besuche bei seiner Schwester blieb Joseph Gauger dem schwäbischen Pietismus weiterhin verbunden. Während des Dritten Reiches waren Joseph Gauger und seine Familie Anhänger der Bekennenden Kirche. Joseph Gauger erhielt schließlich Publikationsverbot, sein Publikationsorgan "Licht und Leben" wurde verboten und 1939 wurde er aus der Reichsschrifttumskammer ausgeschlossen. Sein Sohn Martin verweigerte 1934 den Eid auf Adolf Hitler, woraufhin er - er war junger Staatsanwalt - aus dem Staatsdienst entlassen wurde. Seit 1935 arbeitet er als Jurist bei der 1. Vorläufigen Kirchenleitung der Deutschen Evangelischen Kirche und seit Februar 1936 beim Rat der Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands in Berlin. Bei Kriegsausbruch 1939 verweigerte er auch den Kriegsdienst und floh in die Niederlande. Er wurde hier aber ergriffen, inhaftiert und später in das KZ Buchenwald verbracht. Sein kirchliches Dienstverhältnis musste er deswegen 1940 aufgeben.1941 ist er in der Tötungsanstalt Sonnenstein bei Pirna von den Nazis ermordet worden. Auch der jüngere Sohn Joseph Gaugers, Joachim, wurde wegen seiner Tätigkeit für die Gotthard-Briefe und "Licht und Leben" von der Gestapo bedrängt. : Nach dem Tod Joseph Gaugers (1939) und der vollständigen Zerstörung des Gaugerschen Hauses in Elberfeld infolge eines Luftangriffes im Juni 1943 orientierte sich die Familie wieder nach Süden. Siegfried Gauger war nach einer kurzen Zeit als Stadtvikar in Schwäbisch Gmünd schon 1933 Stadtpfarrer in Möckmühl geworden und hatte sich dort mit seiner Frau Ella niedergelassen. Martha Gauger wohnte seit ihrer Heirat mit Theo Walther 1934 in Heidenheim. Hedwig Heiland zog 1943 nach Gemmrigheim, dem neuen Pfarrort ihres Mannes. Das dortige Pfarrhaus bot auch Platz für die Mutter Emeline Gauger sowie die Kinderfrau der Gauger-Kinder, Emilie Freudenberger. Etwas später, nach ihrer vorzeitigen Pensionierung 1947 zog auch die Schwester Maria Gauger nach Gemmrigheim. Joachim Gauger war beruflich nach seiner Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft ebenfalls nach Möckmühl gezogen, wo er den Aue-Verlag leitete. Nur Paul Gerhard war in Wuppertal geblieben, wo er im Ortsteil Vohwinkel wohnte. Mit Emil, dem ältesten Sohn, hatte die Familie wegen seiner ausschweifenden Lebensführung keine Kontakte mehr. Der bevorstehende Umzug der Heilands nach Stuttgart bedingte den Wegzug der Mutter Emeline Gauger und der Schwester Maria 1951 von Gemmrigheim nach Möckmühl, das zum Zentrum der Familie Gauger wurde. Denn jetzt wohnten hier die Mutter mit dreien ihrer Kinder: Siegfried, Maria und Joachim. Hier versammelte sich die Familie regelmäßig zu geselligen Festen und die Enkelkinder der Emeline Gauger kamen in den Ferien oft und gerne hierher zu Besuch. Erst als die Enkelgeneration von Emeline und Joseph Gauger in den 70er Jahren in das Berufsleben trat, verstreute sich die Familie innerhalb Deutschlands. Trotz allem blieb auch diese Generation in Kontakt zueinander und veranstaltet regelmäßige Familientreffen. 2. Geschichte des Bestandes: Bettina Heiland, Marburg und Susanne Fülberth, Berlin übergaben im Januar 2011 nach dem Tod ihrer Mutter Hedwig Heiland die Familienunterlagen Gauger/Heiland dem Hauptstaatsarchiv zur Verwahrung. Einige weitere Unterlagen wurden Juni 2013 abgegeben. Hedwig Heiland, geborene Gauger, geb. 1914, war das jüngste Kind von Joseph und Emeline Gauger und hatte mit ihren 96 Jahren alle Geschwister und nähere Verwandte überlebt. Die übergebenen Unterlagen entstammen unterschiedlichen Personen aus der Familie. Hedwig Heiland hat sie zusammengetragen und vereint. Wichtige Unterlagen stammen von ihrer Tante Maria Ziegler, der in Wilhelmsdorf wohnenden Lieblingsschwester ihres Vaters. Sie verwahrte die Briefe Joseph Gaugers und seiner Frau an die Wilhelmsdorfer Verwandten (wozu sie auch zählte), eine beachtliche Korrespondenzserie. Auch Erinnerungsstücke wie ihre Tischkarte für die Hochzeit von Joseph und Emeline 1898 in Elberfeld und einzelne Bücher von Joseph Gauger und zur Geschichte der Familie gehören dazu. Nach ihrem Tod erhielt Hedwig Heiland sie von der Tochter Ruth Dessecker. Andere Unterlagen stammen von der Mutter Emeline Gauger, darunter Briefe an sie und wertvolle Erinnerungsstücke sowie auch Akten. Sie müssen nach ihrem Tod 1964 bzw. nach dem Tod ihrer Tochter Maria, die bei ihr wohnte, an Hedwig Heiland gekommen sein. Reichhaltig sind auch die bei dem 1981 verstorbenen Bruder Siegfried, Stadtpfarrer in Möckmühl, angefallenen Unterlagen. Sie reichen vor das Jahr 1943 zurück, als das Elternhaus in Elberfeld zerstört wurde. Erwähnenswert sind die dichten Briefserien des Bruders Martin (des Naziopfers) und der Eltern, sowie auch der Schwester Hedwig an ihn. Weiterhin finden sich hier Briefe der Schwester Maria (bis zu ihrem Umzug nach Möckmühl 1950). Weniger dicht ist die Briefüberlieferung der Brüder Paul Gerhard und Emil Gauger an den Stadtpfarrer. Lediglich auf das Gedenkbuch des jungen Siegfried, dem ein sehr hoher Erinnerungswert zukommt, wollten seine Kinder nicht verzichten. Es liegt daher nur in Kopie, aber gleich in zwei Exemplaren vor. Die Schwester Maria Gauger war in erster Linie als Fotografin aus früher Elberfelder Zeit wichtig. Neben Akten zum eigenen Leben und Schicksal führte sie ein Gästebuch der Familie in Möckmühl, das manchen interessanten Eintrag zum Familienleben und den gegenseitigen Besuchen enthält. Auch dieses ist im Original im Bestand enthalten. Auch von ihrer Cousine Maria Keppler, geb. Ziegler, und ihrem Mann Friedrich gelangten Unterlagen an Hedwig Heiland, vor allem Korrespondenz und Fotos. : Nach dem Tode ihres Mannes Alfred 1996 kamen auch die Unterlagen der älteren Familie Heiland an Hedwig Heiland und wurden von ihr aufbewahrt. Es waren Korrespondenzen und die Dienstakten des Pfarrers sowie familiengeschichtliche Materialien, Untersuchungen sowie Stammtafeln, aber auch Unterlagen von der Mutter Anna Heiland. Außerdem wuchsen in der Familie der Hedwig und des Alfred Heiland jüngere Unterlagen größeren Umfangs an. Hedwig Heiland erwies sich auch hier als Sammlerin, die nur selten ein Schriftstück wegwarf und es lieber verwahrte. Es blieb nicht beim Sammeln und Aufheben. Hedwig Heiland ordnete die Unterlagen auch und ergänzte sie mit eigenen Notizen und Nachforschungen. Zahlreiche Aufschriebe zur Familiengeschichte Gauger zeugen davon. Hedwig Gauger las die Briefe aus ihrer Jugendzeit, zog wichtige Daten heraus und machte sich Notizen. Auf der Grundlage der von ihr verwahrten und ausgewerteten Unterlagen machte sie 2007 einen Film unter dem Titel "So habe ich es erlebt. Erinnerungen an meine Familie und mein Leben, erzählt von Hedwig Heiland geb. Gauger" (DVDs in P 39 Bü 469). Er besteht im Wesentlichen aus einem Interview mit ihr und zahlreichen eingeblendeten Fotos über ihr Leben und das Schicksal ihrer Familie. Besonders engagierte sich Hedwig Heiland für die Rehabilitierung ihres Bruders Martin. Die Forschungen über dessen Schicksal unterstützte sie intensiv mit Auskünften, Zusammenstellungen und auch mit Ausleihen von Dokumenten. Die Ergebnisse, also Bücher und Aufsätze sammelte sie und trug den Forschungsstand fast vollständig zusammen. Für die Ausstellung "Justiz im Nationalsozialismus" las sie Briefe ihres Bruders Martin Gauger bzw. andere Dokumente zu dessen Leben, die als Tondokumente auf einer CD verwahrt werden (P 39 Bü 468). Trotz der Reichhaltigkeit des vorliegenden Materials sind Überlieferungslücken festzuhalten. Die plötzliche Zerstörung des Elberfelder Hauses der Gaugers 1943 zog einen herben Verlust von Familienunterlagen nach sich. Über Maria Ziegler aus Wilhelmsdorf und Siegfried Gauger, der damals schon nicht mehr in Elberfeld wohnte, sind glücklicherweise andere Unterlagen aus dieser Zeit erhalten geblieben, die diese Lücke etwas kompensieren. Eine weitere Lücke besteht in der Korrespondenz der Hedwig Heiland während der 70er bis 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Es muss auch damals eine reichhaltige Korrespondenz geführt worden sein, von der kaum mehr etwas vorhanden ist. Die seit 2000 wieder reichhaltigere Korrespondenz der Hedwig Heiland ist dagegen vorhanden, sie war kaum geordnet, aber noch nicht fortgeworfen worden. 1993 wurden Unterlagen, die Martin Gauger betreffen, dem Landeskirchlichen Archiv Hannover zur Archivierung überlassen. Sie erhielten die Bestandsignatur N 125 Dr. Martin Gauger. Das Findbuch von 1995 zu diesen Unterlagen liegt im Bestand als Nr. 519 vor. 3. Ordnung des Bestandes: Die Unterlagen entstammen unterschiedlichen Provenienzen und waren dementsprechend verschieden gut geordnet worden. Für den Bestand konnte eine Ablieferungsliste angefertigt und übergeben werden. Briefe der Hedwig Gauger an den Verlobten Alfred Heiland aus den 40 Jahren und auch die Briefe in umgekehrter Richtung sind durchnummeriert worden, was auf eine sehr intensive Lektüre und gründliche Ordnung hinweist, was allerdings ein Extremfall ist. Bei den Briefen des Joseph Gauger an seine Schwester Maria finden sich für die Zeit nach 1920 auf den Umschlägen der Büschel inhaltliche Zusammenfassungen der wichtigsten Stücke und Hinweise auf herausragende Familienereignisse, die in den Briefen erwähnt werden. Diese Informationen können bei einer Nutzung Orientierungshilfen geben. Allerdings war die ursprüngliche Ordnung der Unterlagen durch die häufige Nutzung durch die Familie und durch Dritte arg durcheinandergeraten. Man hat die herausgenommenen Stücke nicht oder falsch reponiert. Häufig fanden sich einzelne Briefe in den Fotoalben bei Fotos, die inhaltlich mit dem Brief in Zusammenhang standen, aber in die ursprüngliche Serie zurückgeordnet werden mussten. Ein Fotoalbum (P 39 Bü 353) war in Einzelblätter zerlegt worden, um die für Veröffentlichungen benötigten Fotos als Druckvorlagen an Dritte weiter geben zu können. Hedwig Heiland hatte an vielen Briefen selbstklebende gelbe Zettel angebracht und mit Notizen und Hinweisen versehen, um sich bei ihren familienhistorischen Forschungen besser orientieren zu können. Aus konservatorischen Gründen mussten diese Zettel entfernt werden. Neben der Wiederherstellung der ursprünglichen Ordnung waren weitere Maßnahmen bei der Ordnung des Bestandes notwendig. Viele Unterlagen waren zu pauschal mit "Sonstiges" oder "Verschiedenes" charakterisiert. Büschel mit sehr unterschiedlichem Inhalt wurden in bestehende Einheiten eingearbeitet. Ein größerer Karton enthielt noch gänzlich ungeordnete, allerdings dennoch wertvolle Briefe aus der Zeit zwischen 1943-1952, die zu ordnen und zu erschließen waren. Thematisch gleichartige Büschel konnten oft zu einer Einheit zusammengezogen werden. Andere mussten in mehrere Einheiten aufgeteilt werden. So wurden vermischte Büschel, die Briefe unterschiedlicher Schreiber an den gleichen Empfänger enthielten, geteilt und in Büscheln mit einheitlichen Schreibern umformiert. Diese Ordnung nach dem Prinzip "ein Büschel, ein Briefschreiber" ließ sich aber nicht immer durchführen. Briefe des Ehepaares Emeline und Joseph Gauger z.B. (an Maria Ziegler) sind so eng verzahnt, dass sie nicht in zwei separate Büschel aufgespalten werden können. Teilweise unterzeichnete Emeline den Brief ihres Mannes mit einem kurzen eigenen Gruß, mal wird im Namen beider gegrüßt, oft aber schrieb Emeline eigene Passagen auf dem Briefbogen und teilweise sind ganze Brief von ihr. Auch vom Inhalt her ist eine Separierung unmöglich. Ähnlich können Briefe von Emeline Gauger und Maria Gauger in ihrer Möckmühler Zeit nicht von denen Siegfried Gaugers getrennt werden. Solche Briefe wurden nach dem maßgeblichen Verfasser eingeordnet. Im Index wird auf die anderen Personen verwiesen. Die vorliegende Ordnung und Erschließung orientierte sich am familienkundlichen Interesse. Im Wesentlichen waren neben den genannten Korrekturen und Umstrukturierungen die Unterlagen für wissenschaftliche Forschung zu ordnen und zu erschließen. Daher war vor allem eine größere Erschließungstiefe durch Titelaufnahmen mit ausführlichen Enthält-Vermerken erforderlich. Eine Gesamtordnung des Bestandes nach der unterschiedlichen Herkunft der Unterlagen erwies sich für ein Familienarchiv der vorliegenden Größe nicht als sinnvoll. Die durch Hedwig Heiland hergestellte Einheitlichkeit der Unterlagen wurde also akzeptiert und beibehalten. Dementsprechend werden die Titelaufnahmen der Korrespondenz von Mitgliedern der Familie Gauger nach dem Briefschreiber und nicht nach dem Briefempfänger angeordnet. Briefe enthalten in der Regel mehr Information über den Verfasser als über den Empfänger. Briefe von Nichtfamilienmitgliedern und bei Briefschreibern, zu denen wenig Material angewachsen ist, wurden dagegen nach dem Empfängerprinzip eingeordnet ("Schreiben unterschiedlicher Korrespondenzpartner an XY"). Der vorliegende Bestand dokumentiert das Schicksal einer dem Pietismus eng verbundenen schwäbischen Familie über fast zwei Jahrhunderte hinweg. Herausragend ist dabei der relativ bekannte Theologe Joseph Gauger, der mit seiner Korrespondenz und in seinem Schrifttum reichlich dokumentiert ist. Durch die Ehe seiner Schwester Maria Ziegler fällt auch ein Blick auf die pietistische Siedlung in Wilhelmsdorf und auf die Zieglerschen Anstalten. Auch die Haltung der Familie in der Nazizeit und besonders das Schicksal des Sohnes Martin, der wegen seiner Kriegsdienstverweigerung inhaftiert und schließlich umgebracht wurde, spiegeln sich im Bestand. Dokumentiert sind auch die Beziehungen zu der Familie des Berliner Gefängnispfarrers und Mitglieds des Kreisauer Kreises Harald Poelchau. Dichte Briefserien aus dem Zweiten Weltkrieg (Briefe der Hedwig Heiland an ihren Mann Alfred, Briefe Alfred Heilands an seine Frau Hedwig, Briefe der Maria Gauger an ihren Bruder Siegfried) berichten vom harten Lebensalltag der Weltkriegszeit. Der Bestand beleuchtet darüber hinaus das alltägliche Familienleben einer schwäbischen Familie über mindestens zwei Generationen. Der Bestand umfasst 529 Einheiten in 5,20 lfd. m, die Laufzeit reicht von 1882 bis 2010 mit Vorakten ab 1831. 4. Literatur: Artikel Joseph Gauger in Württembergische Biographien I (2006) S. 87-88 (Rainer Lächele) Artikel Joseph Gauger in NDB Bd. 6 S. 97-98 (Karl Halaski) Artikel Joseph Gauger in Deutsche Biographische Enzyklopädie Bd. 3 S. 584 Artikel Martin Gauger in Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Gauger Weitere Literatur ist im Bestand enthalten Stuttgart, im Juni 2013 Dr. Peter Schiffer
            NA Wundt/2/II/4/D/63 · Akt(e) · 1900/1910
            Teil von Universitätsarchiv Leipzig

            Exzerpte zur Völkerpsychologie, insbes. zu Naturvölkern in Brasilien und im Pazifischen Ozean u.a. Exzerpierte Publikationen im Einzelnen: 1.) Kauffmann: Altdeutsche Genossenschaften, in: Wörter und Sachen 2 (1910), S. 9ˉ42 [p. 1-4]; 2.) Abhandlung von Paul über Methodenlehre, i.e. vmtl. Paul (Hg.): Grundriss der germanischen Philologie. Bd. 1: Begriff und Geschichte der germanischen Philologie, - Methodenlehre, - Schriftkunde, - Sprachgeschichte, - Mythologie. 2. verb. und verm. Aufl. Strassburg: Trübner, 1901 [p. 6-7]; 3.) Meinhof: Die moderne Sprachforschung in Afrika: hamburgische Vorträge. Berlin: Buchhandlung der Berliner Evangelischen Missionsgesellschaft, 1910 [p. 8-9]; 4.) Schultze: Aus Namaland und Kalahari [...]. Jena: Gustav Fischer, 1907 [p. 10-14]; 5.) Meinhof: Ergebnisse der Afrikanischen Sprachforschung, in: Archiv für Anthropologie 9 (1910), S. 179-201 [p. 15-20]; 6.) Bachofen: Das Mutterrecht: eine Untersuchung über die Gynaikokratie der alten Welt nach ihrer religiösen und rechtlichen Natur. Stuttgart: Krais & Hoffmann, 1861 [p. 21-24]; 7.) Stuhlmann: Mit Emin Pascha ins Herz von Afrika. Berlin: Reimer, 1894 [p. 25-28]; 8.) Schadenberg: Ueber die Negritos in den Philippinen, in: Zeitschrift für Ethnologie 12 (1880), S. 134-174 [p. 29-31]; 9.) Grünwedel: Die Zaubermuster 1. der Orang Semang 2.der Orang Hütan in Malakka. Nach den Materialien des Herrn Hrolf Vaughan Stevens bearbeitet von A. Grünwedel: 1. Die Kämme, in: Zeitschrift für Ethnologie 25 (1893),S. 71-100 [p. 32-33]; 10.) Königswald: Die Carajá-Indianer, in: Globus 93 (1908), S. 217-223, 232-238 [p. 32-33]; 11.) Brandeis: Ethnographische Beobachtungen über die Nauru-Insulaner, in: Globus 91 (1907), S. 57-62, 73-78 [p. 37-40]. Teile der Aufzeichnungen in späteren Werken Wundts verarbeitet, v.a. in: Wilhelm Wundt: Völkerpsychologie. Eine Untersuchung der Entwicklungsgesetze von Sprache, Mythus und Sitte. Leipzig: Engelmann; Kröner, 1900-1920.