Missionsverein

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              Verschiedene Missionsvereine
              M 120 · Akt(e) · 1894-1895
              Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

              Korrespondenz, Jahresberichte, Mitteilungsblätter, usw.; Evangelischer Afrikaverein, auch Satzung; Schlesische Missionskonferenz; Akademischer Verein für äußere u. innere Mission in Berlin; Studentischer Missionsverein Halle; Missions-Hilfsverein Neusalz-Freystadt; Diaspora-Konferenz, Ballenstedt; Muhammedanermission, Pastor W. Faber, Tschirma bei Greiz; Königsberger Missionsverein; Akademische Missionsvereine Berlin, Erlangen, Gnadenfeld, Greifswald, Tübingen, Halle, Kiel; Evangelischer Bund in Berlin; Nazareth-Missionsverein für Berlin III; Petition des ev. Afrikavereines um Einstellung des Sklaven-handels in Afrika u. Entwurf eines Gesetzes zur Bestrafung des Sklavenhandels

              Bethel-Mission
              Schreiben an Frau und Herrn Mergner 1939-1984
              ALMW_II._32_NachlassMergner_3 · Objekt
              Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

              Enthält: - o.O., o.J. Schreiben eines Afrikaners an Herrn Mergner in deutscher Übersetzung ohne Absender - Memmingerberg 1948. Albrecht an Herrn Mergner - Kumkanas 1946. v. Alvensleben an Herrn Mergner - Berlin 1941, 1943/44, 1946. Arbeitskreis für Mission / Studentenbund für Mission (Brennecke) an Frau Mergner bzw. Rundschreiben ohne Empfängerangabe (7 Schreiben) - Rummelsberg 1946. Bayrischer Verein für ärztliche Mission (Olpp) an Frau Mergner - Braunschweig, Würzburg, Rummelsberg o.J., 1948. Bayrischer Verein für ärztliche Mission (Olpp) an Herrn Mergner (3 Schreiben) - Leipzig 1942. Bock an Herrn Mergner - Magdeburg, Wernigerode 1946/47. Bodenstab an Frau Mergner (4 Schreiben) - Braunschweig 1948/49, 1951. Bodenstab (Wollermann & Bodenstab) an Herrn Mergner (4 Schreiben) - Welzheim 1954. Brater an Frau Mergner - Jerichow 1941. Brennecke (Rundbrief "Über die Lage auf den Missionsfeldern") - Rummelsberg, Frankreich (Feldpost), Nürnberg 1942, 1944, 1946/47. Buchta an Frau Mergner (5 Schreiben) - Dundee 1946. Church of Sweden Mission (Falck) an Herrn Mergner (Englisch) - Tübingen 1942, 1946. Deutsches Institut für ärztliche Mission (Müller) an Frau Mergner (2 Schreiben (u.a. "Jahresbericht ... über die Zeit vom 1. Oktober 1944 bis 30. September 1945." gedruckt, 4 S.) - Regensburg 1948. Edelmann an Herrn Mergner - Erlangen 1946-1948. Erlanger Zentralstelle der Leipziger Mission an Frau Mergner (6 Schreiben) - Erlangen 1948/49, 1951, 1953. Erlanger Zentralstelle der Leipziger Mission an Herrn Mergner (5 Schreiben) - Erlangen 1949. Erlanger Zentralstelle der Leipziger Mission (Rundschreiben betr. "Uraltkonten-Anmeldung" - Leipzig 1940-1947. Ev.-luth. Mission an Frau Mergner (64 Schreiben, davon 1 leerer Umschlag) - Leipzig 1942-1944, 1946-49, 1955. Ev.-luth. Mission an Herrn Mergner (26 Schreiben) - Leipzig 1952. Ev.-luth. Mission an Frau und Herrn Mergner - Leipzig 1939. Ev.-luth. Mission an Dekan Mergner - Leipzig o.J. 1939-1945, 1949, 1958. Ev.-luth. Mission (41 Rundschreiben ohne Empfängerangabe, 3 Schreiben doppelt) - Mittelsinn 1948. Ev.-luth. Pfarramt (Reuther) an Herrn Mergner (3 Schreiben; betr. Vortragsreise) - Schwarzenbach 1948. Ev.-luth. Pfarramt an Herrn Mergner (betr. Vortragsreise) - Herbolzheim 1948. Ev.-luth. Zentral-Missions-Verein für Bayern (Ruf) an Herrn Mergner - Erlangen 1948. Ev. Studentenpfarrer an Herrn Mergner - Salisbury 1942. Fleck an Herrn Mergner - Hof 1948. Flier an Herrn Mergner - Gunzenhausen 1948. Fuchs an Frau und Herrn Mergner - Bad Salzuflen 1946. German Hotschuan-Mission / Arbeitsgemeinschaft für ev. Frauen- und Mädchen-Bibel-Kreise e.V. an Frau Mergner (2 Schreiben: Freundesbrief Nr. 2; "In unseres Königs Namen" 7 S. gedr.) - o.O. 1945. Beilage zum Jahresbericht der Hotschuan-Mission 1945 (Rundbrief) - Gunzenhausen 1945. Guth an Frau Mergner - Ehingen 1948. Gutmann an Herrn Mergner - Wien 1948. Haasel an Frau Mergner - Leipzig 1940, 1944-1946. Frau Ihmels an Frau Mergner (6 Schreiben) - Berlin 1946. Knak (Rundbrief) - Bad Manheim 1955. Küchler an Herrn und Frau Mergner - Yercaud, Satara, Kumbakonam, Rummelsberg 1942-1945, 1948/49, 1958. Heller an Herrn Mergner (zumeist in Englisch; 8 Schreiben) - Leipzig 1943/44, 1946. Hempel an Herrn Mergner (5 Schreiben) - Tübingen 1949. Herrgott an Herrn Mergner - Kirchensittenbach, Hamburg, Nürnberg 1944, 1947, 1949. Jaeschke an Frau Mergner (7 Schreiben) - o.O., Veitsbronn, Tübingen, Kirchensittenbach, Fürth o.J., 1942-1944, 1946/47. Jaeschke an Herrn Mergner (10 Schreiben) - Mt. Hagen, Erlangen, Lae 1976, 1979, 1984. Jaeschke an Frau und Herrn Mergner (3 Schreiben) - o.O., o.J. letzte Seite eines Schreibens von Frau Jaeschke - Hannover 1948/49. Karlberg an Herrn Mergner (2 Schreiben) - Leguruki 1970/71. Kiesel an Herrn Mergner (4 Schreiben ; Rundbriefe) - Dawel 1943. Kirsten an Herrn Mergner - Salisbury 1942-1945. Knabe an Herrn Mergner (7 Schreiben) - Weimar 1946. Köhler an Frau Mergner (2 Schreiben) - Leipzig 1943. Küchler an Frau Mergner - Tübingen 1953. Kuhlmann an Herrn Mergner - Krummendeich 1940. Kutter an Frau Mergner - Sottrum, Bevern, Rain 1948/49. Herr Mergner an Frau Mergner (3 Schreiben) - Hamburg 1949. Müller an Herrn Mergner - Retzbach 1948. Müller an Herrn Mergner (2 Schreiben) - Mistelbach 1940. Nüssler an Frau Mergner - Beverstedt 1947. Paeßler an Frau Mergner - Rummelsberg 1943. Pätzig an Frau Mergner - o.O., o.J. Pätzig an Herrn Mergner - Gut Wendrin, Neuendettelsau 1944-1947. Raum an Frau Mergner (4 Schreiben) - Plötzky 1948. Regel an Herrn Mergner - Salisbury 1942-1944. Reuter an Herrn Mergner (4 Schreiben) - Dresden 1941. Sächsischer Haupt-Missionsverein an Frau Mergner - Leipzig 1943. Schlau an Herrn Mergner - Dresden 1943. Schneider an Herrn Mergner - Schretstaken ü. Schwarzenbek 1948. Schlubach an Frau Mergner - Dresden 1940. Seidel an Frau Mergner - Rusape 1946. St. Faith´s Mission an Herrn Mergner (Englisch - Salisbury, Norton, Bebra 1943-44, 1946, 1948. Stebut an Frau Mergner (4 Schreiben) - Salisbury 1942-1945. Stebut an Herrn Mergner (66 Schreiben, davon 1x nur Umschlag) - Darmstadt 1971. Stebut an Frau und Herrn Mergner - Salisbury 1942/43, 1945. Stoss an Herrn Mergner (6 Schreiben) - Leipzig 1949. Stoss an Frau und Herrn Mergner - Nürnberg 1943. Ströbel an Frau Mergner (nur Umschlag) - Berlin 1949. Triebel an Herrn Mergner - Giessen 1980. Triebel an Herrn Mergner - Leipzig 1940/41, 1944. Verlag der Ev.-luth. Mission an Mergner (1 Schreiben, 2 Rechnungen) - Güstrow-Schönberg 1941. Vierhub an Frau Mergner - Hamburg, Wismar 1948, 1954. Vierhub an Herrn Mergner (2 Schreiben) - Sottrum, Holle 1947, 1953. Zentralstelle Nordwestdeutschland der Leipziger Mission (Blümel, Klug) an Herrn Mergner (3 Schreiben, u.a. "Dienstreise-Bescheinigung")

              Bacmeister, Walter
              M 715 · Akt(e) · 1919-1925; 1955-1956
              Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

              Materialsammlung mit eigenen u. fremden Beiträgen zu Heimatfragen der Mission, Zeitungsaufsätze, usw. aus der Zeit von Jaspers Tätigkeit beim Sächsischen Haupt-Missionsverein in Dresden, 1919-1925; Verhältnis Mission u. Kirche; Korrespondenz, Protokolle der Heimatmission des DEMR, Aufsätze u. Zeitungsberichte, 1955-1956

              Bethel-Mission
              Geldsammlungen in den Schulen
              1-21-21872-1945/1-2/201- 8778 · Akt(e) · 1899 - 1937
              Teil von Stadtarchiv Erfurt

              Enthält u.a.: Flugblatt "Brot für Steine!" des Missionsverein der Siongemeinde 1899, Mitteilungen aus der evangelischen Mission in Deutsch-Ostafrika 1899, Sammelbuch des Pfennigs-Vereins 1899, Informationsheft "Die evangelische Gemeinde Grünthal" 1899, Sammelbuch für das Samariterhaus für Kinder in Cralau bei Magdeburg 1899, Bericht des Deutschen Städtetages zu Sammlungen anlässlich des Deutschen Kinderhilfstages Juni 24, Farbabdruck von Wohlfahrtsbriefmarken 1924, Informationsblatt des Volksbundes für das Deutschtum im Ausland, Ortsgruppe Erfurt 1934, Richtlinien zur Durchführung der Schulsammlung vom 16. bis 31.03.1936

              Äußere Mission, Band 1
              EZA 5/277 · Akt(e) · 12.1906 - 01.1922
              Teil von Evangelisches Zentralarchiv

              Enthält u. a.: Unterstützung durch den DEKA. - Finanzierung. - Aufgaben. - Organisation. - Anordnung des EO über eine Einlage im Kirchengebet für den 15. Juni 1913 zum 25jährigen Regierungsjubiläum des Kaisers, Apr. 1913. - Verteilung der Nationalspende zugunsten der Missionen in den deutschen Kolonien und Schutzgebieten, Juli - Dez. 1913. - Bericht von Mirbt über die geistliche Versorgung Deutsch-Ostafrikas (Abschrift), Dez. 1913. - Stiftung Deutsche Evangelische Missionshilfe. - 1913 - 1921. - Wahrnehmung der Aufgaben während des 1. Weltkrieges und in der Nachkriegszeit. - Schutz deutscher Missionen in den feindlichen Ländern und Kolonien, 1915 - 1921.; Drucke: Berliner Missionsberichte. Doppelnummer 8/9, Aug. - Sept. 1919. - Ostasien - Jahrbuch. Ein Jahresbericht des Allgemeinen Evangelisch-Protestantischen Missionsvereins, 1921.

              Kirchliches Außenamt und Vorgängereinrichtungen
              Staatsarchiv Bremen (STAB), 7,1025 · Bestand · 1820 - 1990
              Teil von Staatsarchiv Bremen (STAB) (Archivtektonik)

              Geschichte des Bestandsbildners

              Die Norddeutsche Mission wurde 1836 in Hamburg von sechs Missionsvereinen als eine der ältesten deutschen Missionsgesellschaften gegründet. Sie hat seit 1851 ihren Sitz in Bremen und wird heute als ein gemeinsames Werk von vier deutschen und zwei afrikanischen Kirchen getragen. Nach anfänglichen Aktivitäten in Neuseeland und Ostindien entsandte die Norddeutsche Mission ab 1847 Missionare auch nach Westafrika. Aus der seither kontinuierlich betriebenen Missionsarbeit in Westafrika gingen dort zwei selbständige Kirchen hervor: Die Evangelische Kirchen von Togo und die Evangelisch-Presbyterianische Kirche von Ghana. In diesen beiden Ländern ist die Norddeutsche Mission noch immer im Schwerpunkt ihrer missionarischen und heute vor allem auch entwicklungspolitischen Aktivitäten tätig. In über 150 Jahren Präsenz in Afrika hat die Norddeutsche Mission alle Höhen und Tiefen der deutsch-afrikanischen Beziehungen in ihren westafrikanischen Missionszentren miterlebt. Dies betrifft die vorkoloniale Präsenz, die Kolonialzeit nach der 1884 erfolgten Gründung der Kolonie Deutsch-Togoland und die schwierige nachkoloniale Entwicklung seit dem Ersten Weltkrieg bis zum heutigen Tag. Rekrutiert in ganz Deutschland und ausgesandt von der Zentrale in Bremen, waren Generationen von Missionsmitarbeitern in Afrika in Mission, Schul- und Entwicklungsdienst tätig und haben in Briefen, Berichten, Protokollen und auch fotografischer Dokumentation ihre Arbeit festgehalten. Umgekehrt haben schon früh afrikanische Mitarbeiter der Mission zur Ausbildung den Weg nach Deutschland gefunden. Im Laufe von über 150 Jahren entstand somit in der Missionszentrale ein einmaliger Archivbestand, der auch durch die zahlreichen politischen Umwälzungen und kriegerischen Ereignisse kaum wesentliche Überlieferungsverluste erlitten hat. Er wird ergänzt um eine Sammlung von Bilddokumenten, die wie die schriftliche Überlieferung bis in die 1840er Jahre zurückreichen. In der Bremer Missionszentrale wurde zudem eineSpezialbibliothek aufgebaut, die vor allem internen Schulungszwecken der Mission diente und zahlreiche Manuskripte und Frühdrucke in westafrikanischen Sprachen - namentlich der im heutigen Togo gesprochenen Ewe-Sprache - enthält.
              Übergabe des Bestands an das Staatsarchiv Bremen
              Am 18. November 2005 wurden dem Staatsarchiv Bremen das Archiv, die Bildsammlung und die Bibliothek der Norddeutschen Missionsgesellschaft übergeben. Schriftgut, Bildsammlung und Missionsbibliothek stehen nun an einem Ort der Forschung zur Verfügung. Das Archiv der Norddeutschen Mission gehört zu den wichtigsten Archivbeständen in der Freien Hansestadt Bremen. Es wurde früh in seinem Wert und seiner Bedeutung für die Forschung erkannt. Schon während des Zweiten Weltkriegs übernahm das Staatsarchiv zahlreiche Archivalien, um sie gemeinsam mit dem staatlichen Archivgut in Sicherheit zu bringen. Im Jahr 1968 wurde ein Vertrag geschlossen, mit dem der Bestand als Depositum (StAB 7,1025) in das Staatsarchiv Bremen übernommen wurde. Es steht seither als Nr. 0503 im Gesamtverzeichnis national wertvoller Archive nach § 13 Abs. 2 des Gesetzes zum Schutz deutschen Kulturgutes gegen Abwanderung.

              Bestandsgeschichte

              Da die Norddeutsche Mission im Jahr 2005 mit dem Bezug eines neuen, aber kleineren Missionshauses in Bremen gezwungen wurde, sich von Sammlungs- und Bibliotheksgut zu trennen und zukünftig auch keine Leseräume für wissenschaftliche Benutzungen im Missionshaus mehr zur Verfügung stellen konnte, hat sie sich zu dem Schritt veranlasst gesehen, mit der Übergabe des restlichen Archiv-, Sammlungs- und Bibliotheksgutes in das Staatsarchiv zugleich auch das Eigentumsrecht an dem Gesamtbestand an das Staatsarchiv Bremen zu übertragen. Dies erfolgte zunächst in der Gewissheit, dass mit dem freieren Zugang erhebliche Vorteile in der Benutzung durch Wissenschaft und Forschung verbunden sind und vor dem Hintergrund, dass eine archivische Erschließung vor allem des Sammlungs- und Bildguts sowie der Bibliothek im Missionshaus selbst nicht mehr angemessen geleistet werden konnte. Ebenso wenig konnte im Missionshaus auf Dauer eine optimale Verwahrung der Unterlagen sichergestellt werden. Es wurde bei der Übergabe vereinbart, dass der Bestand auch in Zukunft kontinuierlich Zuwachs an Schriftgut und Sammlungsmaterial von der vor allem in Westafrika tätigen Norddeutschen Mission erhalten soll.
              Das Depositum 7,1025 Norddeutsche Mission war seit 1968 einer der am häufigsten durch wissenschaftliche - auch internationale - Benutzung nachgefragten Bestände im Staatsarchiv Bremen. Seit 2003 wurde er intensiv für ein von der VW-Stiftung gefördertes Forschungsvorhaben der Universität Bremen benutzt, in das unter der Leitung von Dr. Rainer Alsheimer auch Wissenschaftler und Doktoranden aus Togo und Ghana einbezogen waren.Der Aktenbestand war bereits bei der Ablieferung an das Archiv von einem Mitarbeiter der Norddeutschen Missionsgesellschaft formiert und verzeichnet worden: In den 1970er und 1980er Jahren hatte Paul Wiegräber ein Aktenverzeichnis erstellt und die Aktenmappen mit Signaturen beschriftet. In dieser Zeit wurden mehrmals größere und kleinere Mengen an Schriftgut dem Bestand hinzugefügt - Materialien aus älterer Zeit, aber auch Sammlungsstücke, die damals in der Zusammenarbeit mit den Kirchen in Ghana und Togo angefallen waren.
              Mit der Übernahme des Archivguts hatte sich das Staatsarchiv zur Restaurierung, Verpackung und Verzeichnung des vorhandenen und besonders des neu erworbenen Bild- und Bibliotheksbestandes verpflichtet. Dazu wurde der Archivbestand nach der Rückkehr aus der Ausleihe an das Projekt Transkulturation im Jahr 2004 systematisch durchgesehen, die vorhandenen Verpackungsmaterialien ergänzt und die Beschriftungen erneuert. Das Schriftgut liegt im Bestand häufig lose vor, insbesondere sind die manchmal umfangreichen Einheiten, in denen die halbamtlich angefallene Korrespondenz mit den Missionsmitarbeitern abgelegt ist, weiterhin in ihrer Erhaltung und ihrer inneren Ordnung sehr gefährdet.
              Bereits in den 1970er Jahren war der Archivbestand im Rahmen der Sicherungsverfilmungsarbeiten des Bundes auf Mikrofilm aufgenommen worden, diese Filme waren nach der Anfertigung von Kopien an das Staatsarchiv zurückgelangt und konnten benutzt werden. Die Nachlieferungen zum Bestand werden 2007 verfilmt, so dass für den gesamten Bestand Benutzungsfilme zur Verfugung gestellt werden können. Kopien werden zukünftig lediglich von den Filmen angefertigt werden, um das Anfertigen von Kopien vom Schriftgut selbst zu vermeiden.Eine Neuverzeichnung erfolgte für das bisher nur ganz summarisch beschriebene Schriftgut. Dazu wurde die Gliederung stark erweitert, um das bisher wenig beachtete Schriftgut, das nicht in direktem Zusammenhang mit der Tätigkeit der Missionsmitarbeiter in Afrika und Australien steht, angemessen zu ordnen. In das Aktenverzeichnis wurden überlieferte Titel übernommen, soweit vorhanden. Bereits umfangreich erschlossen waren die Unterlagen aus der Missionstätigkeit im engeren Sinne, auf die sich die älteren Verzeichnisse beschränkten. Außerdem standen die von verschiedenen Mitarbeitern des Projektes Transkulturation erstellten Auswertungen zur Verfügung, die sich an die älteren Listen anlehnten, außerdem aber beschreibende Texte bis hin zu Transkriptionen und Übersetzungen enthielten. Diese Angaben wurden für das Aktenverzeichnis ausgewertet, so dass zu diesem Bereich des Bestands Angaben zum Umfang und zu den im Schriftgut verwendeten Sprachen vorhanden sind.
              Der Bildbestand, seine Übernahme und Bearbeitung
              Die Norddeutsche Missionsgesellschaft hat das Medium der Fotografie seit dem 19. Jahrhundert genutzt, um ihre Arbeit intern zu dokumentieren und in der Öffentlichkeit darzustellen. Die Fotografien, meist von Missionaren im Rahmen ihrer Tätigkeit im afrikanischen Missionsfeld angefertigt, wurden nicht nur als Erinnerungsstücke aufbewahrt, sondern bei Diavorträgen für die Öffentlichkeit und bei internen Schulungsveranstaltungen verwendet, häufig auch in den Publikationen der Missionsgesellschaft abgedruckt.
              Ein umfangreicher Bestand von Foto-Abzügen, systematisch abgelegt, bildet den Kern der Überlieferung. Diese Fotos waren durch verschiedene Listen erschlossen, außerdem vielfach auf der Rückseite mit einem Titel beschriftet und datiert. Ein weiterer Schwerpunkt der Überlieferung liegt auf den Porträts der Missionsmitarbeiter, die offenbar seit dem Beginn der Missionstätigkeit und der Verbreitung der Fotografie systematisch gesammelt und verwahrt wurden.Auch die Missionsmitarbeiter und verschiedene mit der Mission verbundene Personen haben ihre eigenen Sammlungen angelegt und der Fotosammlung der Missionsgesellschaft hinzugefügt. So befinden sich im Bestand mehrere Alben einzelner Missionare und der Deutsch-Togo-Gesellschaft, außerdem Diaserien aus der Vortragstätigkeit. Aufnahmenegative zu den Fotos sind lediglich zu einem einzigen Album erhalten. Die vorhandenen Dias dürften in der Regel Kopien sein, die von den Aufnahmemedien oder Abzügen erstellt worden sind. Der Bestand umfasst 5.316 einzeln verzeichnete Fotos, darunter sind zahlreiche Bilder mehrfach überliefert. Es handelt sich durchweg um Schwarz-Weiß-Fotos, einige wenige Stücke sind koloriert, zwei Zeichnungen sind farbig angelegt.
              Im Rahmen des Projekts Transkulturation, das, durch die VolkswagenStiftung gefördert, unter der Leitung von Dr. Rainer Alsheimer an der Universität Bremen in den Jahren 2003 bis 2005 durchgeführt wurde, beschäftigte sich die Religionswissenschaftlerin Sonja Sawitzki intensiv mit dem Bildbestand. Sie nahm die Titel und Datierungen der Fotografien auf, signierte und verpackte die Stücke und bereitete sie für die Reproduzierung auf. Dabei wurden insbesondere Hinweise auf doppelt überlieferte Bildinhalte eingearbeitet. Auch der physische Zustand der Stücke wurde beschrieben, wobei die Größe und der Erhaltungszustand, ggf. die vorhandenen Mängel aufgeführt sind. Hinsichtlich des Bildtyps unterscheidet die Bearbeiterin zwischen Abzug, Zeichnung, Druck, Postkarte und den verschiedenen Film- und Glasmaterialien, außerdem sind Hinweise auf Montagen auf Karton oder in Alben angegeben. Viele Foto-Abzüge sind nicht gut erhalten, stark verblasst, verschmutzt oder unvollständig. Häufig sind in die Alben und Mappen auch Drucke aufgenommen worden, von denen sich keine hochwertigen Bildvorlagen gewinnen lassen. In der Regel konnten aber zu den Drucken die Bildvorlagen an anderer Stelle im Bestand ausfindig gemacht werden.Das Foto-Verzeichnis
              Im Verzeichnis zum Bestand 7,1025 Fotos sind nun alle vorhandenen Bilder nachgewiesen. Dabei werden die vorhandenen Abzüge und ihre Signatur, das Repro oder überlieferte Negativ oder Dia aufgeführt und das Kennzeichen der zugehörigen Bilddatei angegeben. Im Rahmen der inhaltlichen Erschließung werden der Bildtitel und die Datierung genannt, außerdem werden als Bemerkung zusätzliche Informationen aufgeführt, die der Bearbeiterin Sonja Sawitzki auffielen oder nützlich erschienen, die mit den Stücken überliefert sind oder die im Zusammenhang mit Erschließungsansätzen anderer Bearbeiter in der Vergangenheit abgelegt worden waren. Wichtig sind dabei besonders die Hinweise auf Doppelstücke, die in verschiedenen Kontexten aufgefunden und miteinander identifiziert worden sind. Voneinander abweichende Titelangaben zu solchen Doppelstücken sind regelmäßig aufgenommen worden, da manche nicht beschriftete Fotos so zugeordnet werden konnten. Fehlenden Titel wurden ergänzt, vorzugsweise anhand beschrifteter Doppelstücke, ergänzte Titel sind in eckigen Klammern angegeben. Für die Reproduzierung ungeeignete Bildvorlagen und solche Stücke, die bereits beim ersten Arbeitsdurchgang als Doppelstücke erkannt wurden, sind nicht reproduziert worden. In diesen Fällen ist im Verzeichnis der Bildinhalt des Doppelstücks zu sehen und die Bilddatei des reproduzierten Doppelstücks angegeben.Die Klassifikation der Bilder folgt weitestgehend der vorgefundenen Ordnung. Dies gilt vor allem für die Fotoabzüge, die bereits von der Norddeutschen Missionsgesellschaft systematisiert abgelegt worden sind. Weitere vorgefundene Ordnungsmerkmale wurden aus dem Zusammenhang der Fotoalben und Dia-Kästen abgeleitet. Lediglich die ungeordnet abgelegten Stücke sind nach einer groben Chronologie geordnet, die undatierten und nicht näher gekennzeichneten Stücke nach Motiven gruppiert worden. Besonders unter den nicht näher dokumentierten Bildvorlagen befinden sich Doppelstücke in großer Zahl, die wegen des großen Umfangs des Bestands nicht leicht den besser dokumentierten Stücken zugeordnet werden konnten, auch die Datierungen wurden in diesem Bereich nicht näher untersucht. Auf eine Auswertung des Aktenbestands wurde bei der Herstellung der Bildkommentare verzichtet - sicherlich könnten zahlreiche Fotos, insbesondere Porträts, anhand des Aktenbestandes genauer beschriftet werden.
              Die Bilder sind in einer Online-Präsentation zu sehen. Dort werden die Bildbeschreibungen und Formaldaten wiedergegeben, eine Vorschau soll einen Eindruck des Bildinhalts vermitteln. Eine Vorlage der überlieferten Bilder ist nur in besonders begründeten Fällen vorgesehen. Alle Bildinhalte liegen als Schwarz-weiß-Reproduktion auf Film vor, sofern nicht Negative oder Dias überliefert sind. Zu den Bildern stehen außerdem Bilddateien zur Verfügung, die anhand der vorhandenen Repros mit einer Auflösung von 400 ppi erstellt worden sind. Repros und Bilddaten sind beim Staatsarchiv Bremen erhältlich.Der Bibliotheksbestand
              Das Staatsarchiv Bremen übernahm mit dem Akten- und Fotobestand auch die umfangreiche Spezialbibliothek der Norddeutschen Missionsgesellschaft. Die Bücher der Bibliothek werden im Staatsarchiv in einem besonderen Abschnitt der Bibliothek aufgestellt und nach den üblichen bibliothekarischen Verfahren als Einzelwerke nachgewiesen. Im vorliegenden Verzeichnis sind alle Titel aufgeführt, die von der Norddeutschen Missionsgesellschaft selbst herausgegeben oder von einzelnen ihrer Mitarbeiter verfasst worden sind. Für die übrigen Werke ist die systematische Klassifikation wiedergegeben, die Titel sind in den Online-Nachweissystemen der Bibliothek abfragbar.
              Bremen, Mai 2007
              B. SchleierEnthält Mission in Neuseeland und Ostindien, insbesondere Briefe und Berichte - Mission in Westafrika, insbesondere Briefe und Berichte aus den Hauptstationen, Dienst afrikanischer Mitarbeiter, Schulwesen und Seminar, Reiseberichte und Landkarten, Bibelübersetzung, Gemeindeordnungen, Bausachen und Landerwerb, Rechnungswesen, Sklaverei, Branntweinhandel, einzelne Missionare - Einrichtungen in Deutschland, insbesondere Bildungsanstalten und Seminare, Leitung und Verwaltung der Missionsgesellschaft, Hilfsvereine, internationale ZusammenarbeitVon den erhaltenen Papierbildern wurden Schwarz-Weiß-Negative im Idealformat angefertigt, wobei die bereits als Doppelstücke erkannten Bilder sowie die meisten Drucke unberücksichtigt blieben. Beim Reproduzieren wurden Signaturen-Schilder zu den Fotos mit aufgenommen, die nun im Bildfeld der Online-Präsentation zu sehen sind. Die überlieferten Papierbilder wurden in Mappen von ca. 50 Stücken angeordnet, die Signatur der Mappe notiert, ebenso die Signatur der Mappe, in der das erstellten Repro abgelegt ist. Einige Stücke oder Objektgruppen - die vorhandenen Stereoaufnahmen, zwei Daguerrotypien, die Glasdias etc. - sind gesondert verpackt worden und werden in eigens dafür angelegten Einheiten verwahrt, damit sie besser erhalten werden können. Die vorhandenen Repros und überlieferten Filmnegative wurden durch eine Dienstleistungsfirma eingescannt und die so erzeugten Daten entsprechend dem im Staatsarchiv Bremen üblichen Standard - 400 ppi, 256 Graustufen, Format TIFF - auf CD gespeichert. Die auf Glas überlieferten Stücke wurden im Staatsarchiv Bremen gescannt. Von den Bilddaten im Archiv-Format wurden Vorschau-Bilder mit geringerem Dateninhalt erstellt.

              Norddeutsche Mission