Nachlässe

Bereich 'Elemente'

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            Nachlässe, Verbands- und Familienarchive

            Inhalt und Sonstiges Die Q-Bestände umfassen Nachlässe von Politikern und Personen des öffentlichen Lebens, Verbands- und Familienarchive. Die gedruckte Beständeübersicht (Übersicht über die Bestände des Hauptstaatsarchivs Stuttgart, Sonderbestände, S.217ff.) gibt den Stand von 1980 wieder. Inzwischen sind die Bestände Q 1/22 - Q 1/61, Q 2/14 - Q 2/24 und Q 3/15 -Q 3/49 zugewachsen; bei den 1980 beschriebenen Beständen haben sich teilweise Umfänge und Erschließungsstand erheblich geändert, in Einzelfällen sind auch neue Bestände zwischen die vorhandenen geschoben worden. Die Signierung innerhalb der 3 Rubriken (Politische Nachlässe, Sonstige Nachlässe, Verbands- und Familienarchive) erfolgt nach numerus currens des Zugangs ohne weitere systematische Untergliederung. Die Q-Beständegruppe umfaßt zum Stichtag 1.4.2000 135 Bestände im Umfang von 531,8 lfd. m. Davon sind 81 Bestände mit 245,4 lfd. m (46,1 %) sehr gut erschlossen (Kennziffer 1). (Vergleichsdaten zum 1.11.1994: 111 Bestände im Umfang von 463,2 lfd. m, davon 53 Bestände mit 145,9 lfd. m (31,5 %) sehr gut erschlossen).

            NL Seitz, Theodor (1877-1949)
            50/1968_00001 · Gliederung
            Teil von MARCHIVUM

            *12.09.1863 Seckenheim bei Mannheim +23.03.1949 in Mannheim Nach dem Studium der Rechtswissenschaft in Straßburg, Heidelberg und Leipzig wurde Dr. Seitz zunächst badischer Amtmann in Mannheim 1894 Übertritt in den Reichskolonialdienst 1895-1899 Kanzler und stellvertretender Gouverneur in Kamerun 1899 Hilfsarbeiter in der Kolonialabteilung des Auswärtigen Amtes 1902 Vortragender Rat 1907 Gouverneur in Kamerun 1910-1919 Gouverneur in Deutsch-Südwest-Afrika 1920 pensioniert bis 1920 Präsident der Deutschen Kolonialgesellschaft, danach deren Ehrenpräsident a)Lebensdaten Dr. Theodor Seitz (geb. 12. September 1863 in Mannheim-Seckenheim, gestorben 28.März 1949 in Mannheim), nach dem Studium im badischen Verwaltungsdienst, seit 1894 im Reichskolonialdient, 1895 Bezirksamtmann und kaiserlicher Richter in Kamerun, seit 1899 im Auswärtigen Amt, 1907-1910 Gouverneur von Kamerun, 1910-1919 Gouverneur von Deutsch-Südwestafrika, seit 1920 Präsident der Deutschen Kolonialgesellschaft. (Nach Meyers Lexikon, 7. Aufl. 1929, Bd. 11) Mannheim, im Februar 1969 gez. Dr. Schadt

            Seitz, Theodor
            NL 292 · Teilbestand · 1902-1934
            Teil von Landeskirchliches Archiv Wolfenbüttel

            Enthält vorwiegend: Hand- und maschinengeschriebene Manuskripte, auch Drucke, von Vorträgen, Missionsvorträgen, Predigten, Missionspredigten - mit Hilfe eines beiliegenden Inhaltsverzeichnisses aufgeschlüsselt - Darin: Abschiedsbrief an die Frauenhilfe der alten Domgemeinde, Konzept [1933]; Schriftwechsel zum Dank für einen gehaltenen Missionsvortrag und über künftige Missionsarbeit, 1903.

            Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 503/1 · Bestand · 1931-1945
            Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)

            Inhalt und Bewertung Die Gerichte der NSDAP fungierten als Mechanismen zur Aufrechterhaltung der Parteidisziplin, zur Bewältigung innerparteilicher Konflikte und als Instrumente der Säuberung der Partei von rassisch wie politisch unerwünschten und unbotmäßigen Mitgliedern. Aus den Untersuchungs- und Schlichtungssauschüssen (Uschlas) der "Kampfzeit" hervorgegangen, waren sie von der ordentlichen Gerichtsbarkeit unabhängig, an deren Verfahrensstruktur sie sich jedoch anlehnten. In der Parteihierarchie waren sie der Politischen Organisation in Form von Orts-, Kreis- und Gaugerichten angepasst und beigeordnet. Das vom US-Militär im Sprengel des NSDAP-Kreisgerichts Aalen erbeutete Schriftgut umfasst Überlieferung aus den Zuständigkeitsbereichen der vormaligen NSDAP-Kreisgerichte Ellwangen und Neresheim. Nach dem Abschluss der politischen Säuberung gelangten die Akten in das Staatsarchiv Ludwigsburg, wo sie die Bestandssignatur PL 503/1 erhielten. Verzeichnet wurde der Bestand zwischen Mai 2004 und Februar 2007 von Dr. Carl-Jochen Müller im Zuge eines von der Stiftung Kulturgut finanzierten Projekts zur Erschließung der Beständegruppe PL 501-523. Der Bestand umfasst 321 Einheiten = 0,6 lfd. m.

            NSDAP-Kreisgericht Stuttgart (Bestand)
            Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 503/29 · Bestand · 1934-1942
            Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)

            Inhalt und Bewertung Die Gerichte der NSDAP fungierten als Mechanismen zur Aufrechterhaltung der Parteidisziplin, zur Bewältigung innerparteilicher Konflikte und als Instrumente der Säuberung der Partei von rassisch wie politisch unerwünschten und unbotmäßigen Mitgliedern. Aus den Untersuchungs- und Schlichtungssauschüssen (Uschlas) der "Kampfzeit" hervorgegangen, waren sie von der ordentlichen Gerichtsbarkeit unabhängig, an deren Verfahrensstruktur sie sich jedoch anlehnten. In der Parteihierarchie waren sie der Politischen Organisation in Form von Orts-, Kreis- und Gaugerichten angepasst und beigeordnet. Das vom US-Militär erbeutete Schriftgut des NSDAP-Kreisgerichts Stuttgart gelangte nach dem Abschluss der politischen Säuberung in das Staatsarchiv Ludwigsburg. Dort erhielt es die Signatur PL 503/29.

            Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 516 · Bestand · 1925-1944
            Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)

            Überlieferungsgeschichte Die Akten der Gauwaltung Württemberg - Hohenzollern des Nationalsozialistischen Lehrerbundes gelangten nach dem Zweiten Weltkrieg, wenngleich unvollständig, an das Document Center in Berlin und von dort über das Bundesarchiv ins Staatsarchiv Ludwigsburg, wo sie unter der Signatur PL 516 zu einem eigenen Bestand formiert wurden. Inhalt und Bewertung Der Nationalsozialistische Lehrerbund (NSLB), 1929 als Kampforganisation der nationalsozialistischen Erzieher gegründet, entwickelte sich während des Dritten Reiches im Zuge der allmählichen Auflösung der traditionellen Lehrerverbände zur alleinigen Lehrerorganisation mit der Aufgabe, alle Lehrer im nationalsozialistischen Sinne auszurichten, u.a. mittels Kursen, Freizeiten und Schulungslagern. Der NSLB war ein angeschlossener Verband der NSDAP. Seine komplizierte Organisationsstruktur und seine mehr und mehr aus dem Ruder laufendes Finanzwesen führten ihn in eine Krise, die sich während des Zweiten Weltkrieges verschärfte. 1943 wurde der NS-Lehrerbund auf Anweisung der Parteikanzlei "stillgelegt" und damit faktisch aufgelöst. Zwischen 1981 und 1990 verzeichneten Dr. Wolfgang Schmierer, Dr. Günter Cordes und Dr. Herwig John etwa 4/5 des Bestandes und sonderten dabei Doppelstücke, Mahnschreiben, Kassenbelege u.a. - insgesamt rund 3,5 Regalmeter - aus. Die Korrespondentenakten wurden in Gruppen- Schriftverkehr mit Behörden, mit der NSDAP und ihren Gliederungen, mit den Kreiswaltungen den NS- Lehrerbundes- zusammengefasst. Die durcheinander geratene Mitgliederkartei, die fortan den dritten Teil des Bestandes ausmacht, wurde von Werkschüler Rainer Hornung wieder alphabetisch geordnet. Die Zuordnung bzw. Verzeichnung des Restbestandes erfolgte zwischen Mai 2004 und Februar 2007 durch Dr. Carl-Jochen Müller im Zuge eines von der Stiftung Kulturgut finanzierten Projekts zur Erschließung der Beständegruppe PL 501-523. Das Schwergewicht der erhaltenen Unterlagen liegt bei der vielseitigen Korrespondenz mit den Kreiswaltungen; verhältnismäßig gut dokumentiert sind auch die sozialen Dienste sowie die Ausstellungstätigkeit und Schülerwettbewerbe.

            BArch, ALLPROZ 3 · Bestand · 1945-1954
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Bestandsbeschreibung: Zur Ergänzung der Dokumentenserien in den Beständen AllProz 1 und AllProz 2 hat das Bundesarchiv Handakten von den an den Prozessen beteiligten Rechtsanwälten und Angeklagten gesammelt. Inhaltliche Charakterisierung: Umfang und Inhalt der Teilbestände sind sehr unterschiedlich. Im Einzelnen handelt es sich um Abgaben folgender Rechtsanwälte: Kurt Behling (vgl. N 1253), insbesondere Juristenprozess (Fall 3), RuSHA-Prozess (Fall 8), Krupp-Prozeß (Fall 10) und OKW-Prozeß (Fall 12, 74 AE); Joachim Bergmann, Wilhelmstraßenprozeß (Fall 11, 9 AE); Hans Gawlik, u. a. IMT (146 AE); Kurt Gollnick (Fall 12, 13 AE); F. Gordan, Milch-Prozeß (9 AE); Theodor Klefisch (7 AE); Justus Koch, Wilhelmstraßenprozeß (Fall 11, 23 AE); Otto Kranzbühler, IMT und Flick-Prozeß (unverzeichnet) Kurt Minkel, Einsatzgruppen- und Wilhelmstraßenprozeß (unverzeichnet); Heinz Nagel, v. a. Flick-, IG-Farben- und Krupp-Prozeß (Fälle 5, 6 und 10, 16 AE); Horst Pelckmann, Nürnberger und andere alliierte und deutsche Nachkriegsprozesse (ca. 90 AE) Robert Servatius, u. a. Verteidigung von Fritz Sauckel und Wilhelmstraßenprozeß (IMT, Fall 11, nur vorläufig verzeichnet) Walter Siemers, IMT, Flick- und IG-Farbenprozeß (unverzeichnet) Otto Stahmer, v. a. IMT-Kommissionsprotokolle; Alfred Thoma, u. a. Handakten zur Verteidigung von Alfred Rosenberg (IMT, 172 AE) Von den folgenden Angeklagten sind ebenfalls Unterlagen vorhanden: Ulrich Greifelt, RuSHA-Prozess, Fall 8 (2 AE); Walter Schellenberg, Weizsäcker-Prozess, Fall 11 (6 AE); Wilhelm Stuckart, Weizsäcker-Prozess, Fall 11 (11 AE). Stand: 2008 Erschließungszustand: vorläufige Verzeichnisse, Datenbankerfassung, unverzeichnete Teile Zitierweise: BArch, ALLPROZ 3/...