Nachlässe

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            Zeitungsausschnitte
            Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, M 660/034 Bü 6 · Akt(e) · 1888-1912
            Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

            Enthält: Tod Kaiser Friedrichs und der Regierungsantritt Kaiser Wilhelm II., 1888; Parteitag der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, 1892; Burenkrieg mit militärischen Übersichtsskizzen, 1899-1912; Beförderungen, Auszeichnungen und Kommandierungen Reinhardts, 1899-1912;"200 Jahre preußische Geschichte", 1901; "Neu-Württemberg" (Kolonie in Südbrasilien), Artikel z.T. verfasst von Maria Faulhaber, der Schwester Reinhardts, 1902-1904; militärische, wirtschaftliche, literarische Nachrichten (Ausschnitte aus französischen Zeitungen), 1902-1912; deutsche Kolonien, 1905; "Der Offizier-Ersatz in Württemberg" und "Unteroffizier-Ersatz in Württemberg", Aufsätze vermutlich von Reinhardt im "Schwarzwälder Boten", 1909 Darin: einzelne Nummern des Miltärischen Wochenblatts mit Aufsätzen von Reinhardt(?): "Über das Ablegen des Gepäcks im Felde", 1902; "Die französischen Ostmanöver 1901", 1902; "Beförderungsverhältnisse der Offiziere des französischen Heeres", 1902; "Das neue französische Wehrgesetz", 1905

            BArch, N 1138/43 · Akt(e) · Sep. 1920
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: Dr. Seelmann (Generalverband der Raiffeisengenossenschaften): Die Bedeutung des Genossenschaftswesens für deutsche Auswanderer; Geh. Reg. Rat Kastl: Erfolge und gegenwärtiger Stand des Genossenschaftswesens in Deutsch-Südwestafrika

            Kastl, Ludwig
            BArch, R 2/11492 · Akt(e) · 1938-1942
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: Ergänzungshaushalt zum österreichischen Bundesvoranschlag für 1939 Plan eines Kunsthistorischen Instituts in Paris, 1940 Nachlass des Österreichers Vinzenz Kramer, Teheran.- Auszahlung einer Entschädigungssumme an die Hinterbliebenen über das Österreichische Konsulat, 1942 Enthält auch: Haushalts- und allgemeine Personalangelegenheiten mit Namenslisten nach Dienstgraden

            Schulze-Gaevernitz, Gerhart von
            BArch, N 523 · Bestand · 1914-1937
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: MdR (Deutsche Fortschrittliche Volkspartei, DDP, 1912-1918, 1919-1920), Nationalökonom Bestandsbeschreibung: Korrespondenzen (1914-1922) und andere Unterlagen, insbesondere aus der Tätigkeit als Reichstagsabgeordneter; Materialsammlungen über den 1. Weltkrieg und die Kriegspropaganda (mit Karten). Zitierweise: BArch, N 523/...

            Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 502/12 · Sammlung · 1924-1947
            Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)

            Inhalt und Bewertung Der vorliegende Bestand enthält die Unterlagen, die von der US-Militärregierung im Kreis Schwäbisch Gmünd zur Dokumentation der Zugehörigkeit und Nähe einzelner Personen zum nationalsozialistischen Regime erhoben wurden. Das Ziel der Entnazifizierung vor Augen, beschlagnahmten die Amerikaner "belastende" Überlieferung, wo immer sie ihrer habhaft werden konnten: im wesentlichen Schriftgut der NSDAP und ihrer Gliederungen, in geringerem Umfang aber auch solches der Ober- bzw. Landratsämter, Unterlagen der Staatsanwaltschaften ebenso wie Überlieferung der Gemeinden oder der örtlichen Polizeibehörden; hinzu tritt vereinzelt von der Militärregierung selbst produziertes Material. Auf ursprüngliche Registraturzusammenhänge nahmen die Besatzungsbehörden bei der Erstellung der personenbezogenen Dossiers naturgemäß keine Rücksicht. Ein Teil der Beweisstücke liegt den die Spruchkammerverfahrensakten bei, der Rest wurde gesondert aufbewahrt und gelangte mit den Akten der Spruchkammer nach dem Abschluss der politischen Säuberung in das Staatsarchiv Ludwigsburg. Dort wurde er, von den Verfahrensakten getrennt, unter der Signatur PL 502/12 zunächst mit dem ungenauen Titel "NSDAP-Kreisleitung Schwäbisch Gmünd" zu einem Bestand formiert. Soweit es anging, wurden im Zuge eines von der Stiftung Kulturgut finanzierten Projekts zur Erschließung der Beständegruppe PL 501-523 zwischen Mai 2004 und Februar 2007 sachliche Zusammenhänge und alte Registraturordnungen rekonstruiert, die personenbezogenen Einheiten hingegen vor allem dort belassen, wo der äußere Umfang des vorhandenen Dossiers dies gerechtfertigt erscheinen ließ. Der Bestand, von Dr. Carl-Jochen Müller geordnet und verzeichnet, umfasst 467 Einheiten = 0,9 lfd. m.

            Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 502/23 · Sammlung · 1925-1948
            Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)

            Inhalt und Bewertung Der vorliegende Bestand enthält die Unterlagen, die von der US-Militärregierung im Kreis Öhringen-Künzelsau zur Dokumentation der Zugehörigkeit und Nähe einzelner Personen zum nationalsozialistischen Regime erhoben wurden. Das Ziel der Entnazifizierung vor Augen, beschlagnahmten die Amerikaner "belastende" Überlieferung, wo immer sie ihrer habhaft werden konnten: im wesentlichen Schriftgut der NSDAP und ihrer Gliederungen, in geringerem Umfang aber auch solches der Ober- bzw. Landratsämter, Unterlagen der Staatsanwaltschaften ebenso wie Überlieferung der Gemeinden oder der örtlichen Polizeibehörden; hinzu tritt vereinzelt von der Militärregierung selbst produziertes Material. Auf ursprüngliche Registraturzusammenhänge nahmen die Besatzungsbehörden bei der Erstellung der personenbezogenen Dossiers naturgemäß keine Rücksicht. Ein Teil der Beweisstücke liegt den die Spruchkammerverfahrensakten bei, der Rest wurde gesondert aufbewahrt und gelangte mit den Akten der Spruchkammer nach dem Abschluss der politischen Säuberung in das Staatsarchiv Ludwigsburg. Dort wurde er, von den Verfahrensakten getrennt, unter der Signatur PL 502/23 zunächst mit dem ungenauen Titel "NSDAP-Kreisleitung Öhringen-Künzelsau" zu einem Bestand formiert. Soweit es anging, wurden im Zuge eines von der Stiftung Kulturgut finanzierten Projekts zur Erschließung der Beständegruppe PL 501-523 zwischen Mai 2004 und Februar 2007 sachliche Zusammenhänge und alte Registraturordnungen rekonstruiert, die personenbezogenen Einheiten hingegen vor allem dort belassen, wo der äußere Umfang des vorhandenen Dossiers dies gerechtfertigt erscheinen ließ. Der Bestand, von Dr. Carl-Jochen Müller geordnet und verzeichnet, umfasst 691 Einheiten = 4,7 lfd. m.

            Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 502/1 · Sammlung · 1931-1948
            Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)

            Inhalt und Bewertung Der vorliegende Bestand enthält die Unterlagen, die von der US-Militärregierung im Kreis Aalen zur Dokumentation der Zugehörigkeit und Nähe einzelner Personen zum nationalsozialistischen Regime erhoben wurden. Das Ziel der Entnazifizierung vor Augen, beschlagnahmten die Amerikaner "belastende" Überlieferung, wo immer sie ihrer habhaft werden konnten: im wesentlichen Schriftgut der NSDAP und ihrer Gliederungen, in geringerem Umfang aber auch solches der Ober- bzw. Landratsämter, Unterlagen der Staatsanwaltschaften ebenso wie Überlieferung der Gemeinden oder der örtlichen Polizeibehörden; hinzu tritt vereinzelt von der Militärregierung selbst produziertes Material. Auf ursprüngliche Registraturzusammenhänge nahmen die Besatzungsbehörden bei der Erstellung der personenbezogenen Dossiers naturgemäß keine Rücksicht. Ein Teil der Beweisstücke liegt den die Spruchkammerverfahrensakten bei, der Rest wurde gesondert aufbewahrt und gelangte mit den Akten der Spruchkammer nach dem Abschluss der politischen Säuberung in das Staatsarchiv Ludwigsburg. Dort wurde er, von den Verfahrensakten getrennt, unter der Signatur PL 502/1 zunächst mit dem ungenauen Titel "NSDAP-Kreisleitung Aalen" zu einem Bestand formiert. Soweit es anging, wurden im Zuge eines von der Stiftung Kulturgut finanzierten Projekts zur Erschließung der Beständegruppe PL 501-523 zwischen Mai 2004 und Februar 2007 sachliche Zusammenhänge und alte Registraturordnungen rekonstruiert, die personenbezogenen Einheiten hingegen vor allem dort belassen, wo der äußere Umfang des vorhandenen Dossiers dies gerechtfertigt erscheinen ließ. Der Bestand, von Dr. Carl-Jochen Müller geordnet und verzeichnet, umfasst 1995 Einheiten = 6,2 lfd. m.

            Sammlung von Verbandsdruckgut (Bestand)
            BArch, MSG 3 · Sammlung · 1889-2001
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Bestandsbeschreibung: Die Sammlung beinhaltet Druckgut aus dem Zeitraum von 1887 bis in die Gegenwart. Das Druckgut besteht aus Zeitschriften, Nachrichtenblättern, Mitgliederverzeichnissen, Broschüren, Anschriften- und Mitgliederverzeichnissen, Mitteilungen, Rundschreiben, Festschriften und Stellenbesetzungslisten. Das Bundesarchiv-Militärarchiv sammelt die archivwürdigen Unterlagen von bundesweit bzw. überregional politisch bedeutsamen Traditions- und Kameradenverbänden. Die Archivierung von Druckgut von Verbänden, Vereinen und anderen nichtstaatlichen Einrichtungen erfolgt im engen Zusammenhang mit dem Erwerb und der Bewertung von Schriftgut des jeweiligen Provenienzbildners. Die Überlieferungsschwerpunkte bilden u. a. folgende Verbände: - Arbeitsgemeinschaft Deutsche Feldpost 1914-1918/1939-1945 e.V im Bund Deutscher Philatelisten - Arbeitsgemeinschaft Zensurpost e.V. im Bund Deutscher Philatelisten - Bund Deutscher Fallschirmjäger e.V. (BDF) - Bund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. - Bund Deutscher Kriegsbeschädigter und Kriegshinterbliebener e.V. (BDKK) - Bund ehem. Unteroffiziers-Vorschüler und Unteroffiziersschüler e.V. - Bund der Kriegsblinden Deutschlands e.V. (BKD) - Deutscher Bundeswehrverband - Deutscher Offizier-Verein e.V. - Deutscher Offizierbund e.V. - Deutsche Gesellschaft für Heereskunde e.V. - Verband deutscher Soldaten e.V. (VdS) - Waffenring Deutscher Pioniere e.V. Die Überlieferung wird stetig durch neu hin zu kommendes Druckgut ergänzt. Zitierweise: BArch, MSG 3/...

            Ritter, Gerhard (Bestand)
            BArch, N 1166 · Bestand · 1907-1967
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: Andreas Dorpalen, Gerhard Ritter. In: Deutsche Historiker I, Göttingen 1971, S. 86-99 Historiker, Hochschullehrer Bestandsbeschreibung: Manuskripte seiner Vorlesungen an der Universität Freiburg/Breisgau, seiner Werker (mit Materialsammlungen), Aufsätze, Vorträge, Gutachten; umfangreiche wissenschaftliche und private Korrespondenz; Unterlagen, u.a. über wissenschaftliche Institutionen, den Verband der Historiker Deutschlands,Historikertreffen, Schul- und Hochschulfragen sowie die evangelische Kirche. Familien-Korrespondenz im Staatsarchiv Marburg/Lahn. (Stand: 1977) - Besondere Benutzungsbedingungen - Zitierweise: BArch, N 1166/...

            Peters, Karl (Bestand)
            BArch, N 2223 · Bestand · 1871-1929
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: Gründer der Gesellschadt für deutsche Kolonisation (der späteren Deutsch-Ostafrikanischen Gesellschaft), Reichskommissar im deutschen Schutzgebiet Ostafrika Inhalt des Bestandes: Korrespondenzen (amtlich und persönlich, besonders mit seinen Geschwistern und seiner Mutter), Berichte über Tätigkeit in Afrika, u.a. Expeditionstagebücher und Vertragsabschlüsse in Afrika, Fotos, Korrespondenzen und Druckmaterial zum Petersprozeß 1907, Manuskripte für Veröffentlichungen, persönliche Unterlagen, Familienarchiv Peters, Zeitungsartikel Weitere Hinweise: Denecke/Brandis S. 276, Mommsen Nr. 2790. Zitierweise: BArch, N 2223/...

            Peters, Carl
            Organisationen
            Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VI. HA, Nl Schiemann, T., Nr. 23 · Akt(e) · 1906 - 1920, ohne Datum
            Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: - Société d Histoire Diplomatique / Paris, 1914 - Deutsches Hochstift / Berlin, 1919 - Volksbund zum Schutze der deutschen Kriegs- und Zivilgefangenen Berlin, 1919 - Deutsche Kolonialgesellschaft Berlin, 1920 - Protokoll einer nicht näher bezeichneten Organisation Berlin, o. D. - Organisation europäischer Kolonialinteressen Paris, 1906.;

            Olpp, Johannes Georg Heinrich (1870-1948)
            RMG 1.636 a-c · Akt(e) · 1894-1961
            Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

            1895-1937 in Otjimbingue, Karibib, Präses u. Inspektor ab 1910; Briefe u. Berichte (Präsesakten separat), 1895-1910; Bewerbung zum Missionsdienst, Lebenslauf, Gutachten Johannes Georg Heinrich Olpp, 1894; Privatbriefe an Inspektoren d. RMG, 1895-1899; Instruktion für Johannes Georg Heinrich Olpp, 1895; Bericht über Franz Heinrich Kleinschmidts Tod in Otjimbingue, 1896; Überblick über d. Bergdamragemeinde in Otjimbingue, 1896; Welche Antriebe zu treuer Arbeit in d. Mission kann d. biblische Lehre von d. Wiederkunft Christi uns gewähren?, Referat, 12 S., hs., 1898; Oberleutnant Kuhn an Inspektor wegen Missionar für Karibib, 1901; Grundstückssache Redecker mit Skizze, 1904; Urlaubsgesuch Johannes Georg Heinrich Olpp, 1907; Plan über d. in d. Schulen zu bewältigenden Biblischen Geschichtsunterricht, Otjimbingue, 1908; Privatkorrespondenz von u. mit Johannes Georg Heinrich Olpp (z. T. aus d. Nachlaß), 1928-1948; Korrespondenz mit Frau Maria Olpp, geb. Johannsen (auch Lebenslauf u. Sterbeurkunde), 1948-1961; Olpp übersetzte d. Buch "Eine Reise durch Afrika", von J. Du Plessis, 1916, aus d. Holl. ins Deutsche, unter d. Signatur 1-02812 im Bestand d. Archivbibliothek ;

            Rheinische Missionsgesellschaft
            Olpp, Johannes (1837-1920)
            RMG 1.404 · Akt(e) · 1897
            Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

            Nachlaß:; Beitrag zur Missionsgeschichte d. Witbooistammes für d. Archiv d. Barmer Missionshauses, 139 S., hs., 1897, d. Archiv übergeben vom Verfasser 1904; Noch einiges vom unvergeßlichen Onkel Max (Huyssen), Dr., o. J.; Auszüge aus Johannes Olpps "Chronik d. !Kowesi-Stammes von 1780-1880“, nach d. Handschrift im Nachlaß von Christian Wilhelm Friedrich Spellmeyer (Kopie), 25 S., 1890;

            Rheinische Missionsgesellschaft
            Olpp, Johannes (1837-1920)
            RMG 1.363 · Akt(e) · 1902-1906
            Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

            Nachlaß:; Verschiedene Schriftstücke in Fotokopie aus d. Besitz d. Familie:; Missionsfahrten auf Segelschiffen, 16 S., hs., o. J.; Wo u. wie ich nächtigte, 17 S., hs., 1902; Die äußeren Schwierigkeiten d. Missionsberufs, Referat, o. J.; Kurzer Lebensabriß von d. Rheinischen Missionar Johann Georg Krönlein, 4 S,. hs., 1903; Chronik von Nama-Hereroland, 1858-1905, 7 S., hs., Entwurf, 1905; Kurze Chronik d. Witbooischen betreffs Missionsarbeit, 3 S., hs, ca. 1905; Beitrag zur Geschichte d. Kurasi-Stammes, 1897, als Beilage zu Olpps Märzbericht, 4 S., hs., 1906; [Sämtliche, hier aufgeführte Manuskripte sind nur in Fotokopie vorhanden. Die Originale befinden sich im Besitz von Frau Lucie Olpp (Enkelin), d. d. Fotokopien d. Archiv im Januar 1985 überließ.]

            Rheinische Missionsgesellschaft
            BArch, ALLPROZ 3 · Bestand · 1945-1954
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Bestandsbeschreibung: Zur Ergänzung der Dokumentenserien in den Beständen AllProz 1 und AllProz 2 hat das Bundesarchiv Handakten von den an den Prozessen beteiligten Rechtsanwälten und Angeklagten gesammelt. Inhaltliche Charakterisierung: Umfang und Inhalt der Teilbestände sind sehr unterschiedlich. Im Einzelnen handelt es sich um Abgaben folgender Rechtsanwälte: Kurt Behling (vgl. N 1253), insbesondere Juristenprozess (Fall 3), RuSHA-Prozess (Fall 8), Krupp-Prozeß (Fall 10) und OKW-Prozeß (Fall 12, 74 AE); Joachim Bergmann, Wilhelmstraßenprozeß (Fall 11, 9 AE); Hans Gawlik, u. a. IMT (146 AE); Kurt Gollnick (Fall 12, 13 AE); F. Gordan, Milch-Prozeß (9 AE); Theodor Klefisch (7 AE); Justus Koch, Wilhelmstraßenprozeß (Fall 11, 23 AE); Otto Kranzbühler, IMT und Flick-Prozeß (unverzeichnet) Kurt Minkel, Einsatzgruppen- und Wilhelmstraßenprozeß (unverzeichnet); Heinz Nagel, v. a. Flick-, IG-Farben- und Krupp-Prozeß (Fälle 5, 6 und 10, 16 AE); Horst Pelckmann, Nürnberger und andere alliierte und deutsche Nachkriegsprozesse (ca. 90 AE) Robert Servatius, u. a. Verteidigung von Fritz Sauckel und Wilhelmstraßenprozeß (IMT, Fall 11, nur vorläufig verzeichnet) Walter Siemers, IMT, Flick- und IG-Farbenprozeß (unverzeichnet) Otto Stahmer, v. a. IMT-Kommissionsprotokolle; Alfred Thoma, u. a. Handakten zur Verteidigung von Alfred Rosenberg (IMT, 172 AE) Von den folgenden Angeklagten sind ebenfalls Unterlagen vorhanden: Ulrich Greifelt, RuSHA-Prozess, Fall 8 (2 AE); Walter Schellenberg, Weizsäcker-Prozess, Fall 11 (6 AE); Wilhelm Stuckart, Weizsäcker-Prozess, Fall 11 (11 AE). Stand: 2008 Erschließungszustand: vorläufige Verzeichnisse, Datenbankerfassung, unverzeichnete Teile Zitierweise: BArch, ALLPROZ 3/...

            Nachlass Lamprecht
            Nachlass Lamprecht · Bestand · 1856/1915
            Teil von Universitäts- und Landesbibliothek Bonn

            Karl Lamprecht (1856-1915) war einer der bekanntesten und profiliertesten deutschen Historiker des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Er studierte in Leipzig und Göttingen Geschichte, habilitierte sich 1880 in Bonn und war an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität zunächst als Privatdozent, ab 1888 als Extaordinarius tätig. 1890 erhielt er einen Ruf nach Marburg, 1891 einen Ruf an die Universität Leipzig, wo er bis zu seinem Tod 1915 wirkte. Lamprecht betonte in seinen Forschungen und in seinen Veröffentlichungen, speziell in seiner zwischen 1891 und 1909 erschienenen "Deutschen Geschichte", die Bedeutung der Kulturgeschichte und der materiellen Voraussetzungen für die gesetzmäßige Entwicklung von Völkern und Gesellschaften. Dadurch löste er in Deutschland einen Methodenstreit der Geschichtswissenschaft aus, in dessen Verlauf zahlreiche Historiker gegen Lamprechts Auffassungen Stellung bezogen und in der Tradition Leopold von Rankes das Primat der Politik- und Personengeschichte betonten. Karl Lamprecht gilt heute als einer der Begründer der Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Weitere wichtige Betätigungsfelder waren die Landesgeschichte, die Hochschulpädadogik und die Auswärtige Kulturpolitik. Bei seinem Tod 1915 hinterließ Karl Lamprecht einen umfangreichen wissenschaftlichen Nachlass. Dieser wurde 1920 nach Schloss Walbeck (Kreis Geldern) gebracht, wo seine ältere Tochter Marianne seit 1920 als Ehefrau des Besitzers Walther Friedrich Klein-Walbeck lebte. 1931 und 1933 wurden kleine Teile des Nachlasses an das Leipziger Institut für Universalgeschichte geschickt, wo sie im Krieg entweder verbrannten oder schwer beschädigt wurden. Der in Walbeck verbliebene bzw. teilweise ausgelagerte Bestand erlitt im Zweiten Weltkrieg gleichfalls Schäden durch Brandbomben und Wasser. Nach dem Tod von Marianne Klein-Walbeck (geb. Lamprecht) 1946 gelangte der Nachlass in den Besitz ihrer jüngeren Schwester Else Rose-Schütz (geb. Lamprecht). Ein Teil des Nachlasses war zum damaligen Zeitpunkt allerdings abgesprengt und verblieb auf Schloss Walbeck, vereint mit dem Familienarchiv Klein-Walbeck. Die Universitäts- und Landesbibliothek Bonn hat den Nachlass von Karl Lamprecht zwischen 1957 und 2012 in insgesamt drei Tranchen erhalten. Der bei Else Rose-Schütz verbliebene Hauptnachlass (Tranche 1) wurde 1957 an die Bonner Universitätsbibliothek verkauft. Ein sehr kleiner Teil verblieb noch in Familienbesitz. Der auf Klein-Walbeck verbliebene Nachlassteil (Tranche 2) gelangte 1996 als Depositum in das Kreisarchiv Kleve. 2010 wurde dieser Nachlassteil an die Universitäts- und Landesbibliothek Bonn abgegeben. Im Kreisarchiv verblieben die Positionen, die der Sache und der Provenienz nach in das Familienarchiv Klein-Walbeck gehören. Bezüge zwischen den Dokumenten des Familienarchivs und des Nachlasses Lamprecht bestehen allerdings nach wie vor. Im Jahre 2012 erhielt die ULB Bonn die noch in Familienbesitz befindlichen Briefe (Tranche 3). In einem durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt wurde der gesamte Nachlass in HANS neu erschlossen und in Kalliope nachgewiesen. Zusätzlich wurden etwa zwei Drittel der Dokumente digitalisiert und sind in den Digitalen Sammlungen der ULB online zugänglich.

            Archiv der FZH, 11/G9 · Bestand
            Teil von Archiv der FZH (Archivtektonik)

            Namen: Gilcher, Julius Bemerkungen: nach Abbruch der Lehrerausbildung reiste er 1893 nach Deutsch-Ostafrika, 1902 wissenschaftlicher Hilfsarbeiter bei der Deutschen Seewarte, ab 1906 beim Öffentlichen Wetterdienst tätig, den er seit 1917 leitete, gründete 1919 den Siedlungsverein Sasel Umfang: 0,1 lfm Zeitraum: 1875-1955

            Nachlass Adolf ten Hompel (Bestand)
            Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen, A 511 · Bestand · 1887-1940
            Teil von Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)

            Zur Person: Adolf ten Hompel *15.6.1874 in Recklinghausen, + 5.12.1943; Bruder des Zentrumspolitikers Rudolf ten Hompel; Eltern: August ten Hompel und Henriette Wicking (Wicking-Zementwerke!). Ausbildung am Humanistischen Gymnasium Recklinghausen, Universitäten Freiburg, Würzburg, Berlin, Göttingen; Dr. jur.; Rechtsanwalt und Notar in Münster; verheiratet mit Maria Strunk, Kinder: Adolf, Maria, Elisabeth, Carl-Gregor. Schriftstellerische und publizistische Tätigkeit, auch unter den Pseudonymen Wahroder ten Hompel, Hermann Wahroder, Dr. Alpha, Athanasius, Wicking ten Hompel. Vgl. Kürschners Deutscher Literatur-Kalender.1925. Degener "Wer ist’s" VII Ausgabe (1914). Zum Bestand: Das Schriftgut stammt überwiegend aus den Jahren 1900-1940, neben Korrespondenzen und Manuskripten handelt es sich dabei z.gr.T. um Zeitschriften- und Zeitungs(ausschnitt)sammlungen (Deutsche Bergwerks-Zeitung, Kölnische Volkszeitung, Der Tag, Germania, Münstersche Zeitung, Westfälische Landeszeitung, Münsterischer Anzeiger u.a.). Bestehende Aktenformierungen wurden beibehalten, einige Kartons loser Blätter entweder neu formiert oder zugeordnet. Lose anliegende Plakate befinden sich jetzt in der Plakatsammlung unter den Signaturen SP 962-968. Der Bestand umfaßt die Nummern 1-493 (Nr. 179 ist nicht belegt). Zgg. 32/1942 vom 22.6.1942 Münster, im Oktober 1981 Kießling Das Findbuch wurde 2006 nach VERA übertragen.

            Kuhlmann, August Carl Heinrich (1871-1945)
            RMG 1.644 a-c · Akt(e) · 1892-1965
            Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

            1898-1945 in Okazewa, Otjimbingue, Omburo, Omaruru, vgl. RMG 1.482 Nachlaß; Briefe u. Berichte, Privatbriefe, 1898-1945; Lebenslauf, Bewerbung, Zeugnisse, Empfehlungen, 1892; Sieben Wochen unter d. aufständischen Hereros, Bericht, März 1904; Randbemerkungen zum Hererokrieg, kritische Stellungnahme, Mai 1904; Unsere Hererochristen in d. Kriegslagern, Mai 1904; Die Lüge im Hererokriege, Juni 1904; Bitte August Kuhlmanns um Begnadigung d. Hereros, Antwort von Trothas hierauf, Febr. 1905; Bericht über Friedensvermittlungsversuche in Otjimbingue, Febr. 1905; Beilagen zu „Windhoeker Nachrichten“ mit Angriffen gegen Mission, Juni 1905; Bericht über d. Gefangenen auf d. Haifischinsel bei Lüderitzbucht, Aug. 1905; Bericht über d. Arbeit in Karibib u. an d. Kriegsgefangenen an d. Otavi-Bahn, Aug. 1905; Berichte aus d. Sammellagern für Hereros in Omburo, 1906; Flugblatt „Drei Weihnachten in Deutsch-Südwestafrika“, Dr., 1904-1906; Referat: „Was kann u. muß geschehen, um d. verstreuten Heiden u. Christen nachzugehen“, 11 S., hektographiert, 1909; Referat: "Zur Psychologie d. Glaubenslebens unserer afrikanischen Christen“, 14 S., ms., 1913.; Referat: „Das Problem d. christlichen Ehe unter d. afrikanischen Heidenchristen“, o. J.; Korrespondenz mit Frau Elisabeth Kuhlmann, geb. Dannert u. Familie, 1946-1965

            Rheinische Missionsgesellschaft
            Krug, Ottomar: Deutsche Generale 1867-1945
            BArch, MSG 109 · Bestand · 1950-1959
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: Seit dem Kriegsbeginn 1939 Ottmar Krug (gest. 1976), Bürgermeister von Aschersleben, später von Goslar, eine Sammlung von Generals-Biographien, vorwiegend für den Zeitraum 1880-1945 (MSg 109), auf. Als ehemaligem Standesbeamten gelang es ihm die Biographien durch genealogische Angaben zu bereichern. Bestandsbeschreibung: Kurzbiographien und Porträtfotos deutscher Generale aus dem Zeitraum von 1867 bis 1945. Zusammengestellt von dem Bürgermeister a.D. Ottomar Krug für das Stadtarchiv Astfeld bei Goslar. Er stellte auch eine Bildsammlung von Portraits der Generale zusammen, die infolge Kriegseinwirkungen verloren ging und nur zum Teil rekonstruiert werden konnte. Zitierweise: BArch, MSG 109/...

            Kastl, Ludwig (Bestand)
            BArch, N 1138 · Bestand · 1926-1933
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: NDB 11, S. 323 Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Reichsverbandes der Deutschen Industrie Bestandsbeschreibung: Schriftwechsel, vorwiegend in wirtschafts- und finanzpolitische Angelegenheiten, u.a. über Young-Plan, Hoover-Moratorium, deutsche Kreditabkommen und Auslandsschulden, internationale Finanzierungspläne. (Stand: 1977) Zitierweise: BArch, N 1138/...

            Kastl, Ludwig
            Hertling, Georg Graf
            BArch, N 1036 · Bestand · 1862-1918
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: NDB 8, S. 702 ff. MdR (Zentrum, 1875-1912), Bayerischer Ministerpräsident (1912-1917), Reichskanzler (1917-1918) Bestandsbeschreibung: Schriftwechsel mit Familienangehörigen (vorwiegend politischen Inhalts), Manuskripte zu Veröffentlichungen und Reden, Korrespondenz über Zentrumspartei, Katholizismus, Görres-Gesellschaft, deutsche Beziehungen zum Vatikan sowie Angelegenheiten der Reichspolitik. Weitere Unterlagen im Erzbischöflichen Archiv in München. (Stand: 1977) Zitierweise: BArch, N 1036/...