Natur

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      Natur

      • UF natürlich
      • UF natürliche Welt

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      Natur

        47 Dokumente results for Natur

        BArch, RM 38/28b · Akt(e) · 27. Mai 1896 - 11. Jan. 1898
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: "Charakteristik der Chinesen und Japaner, den gegenwärtigen politischen Lage in Ostasien und Folgerungen für die deutsche Politik", 27. Mai 1896 Enthält auch: Panorama-Aufnahme (Rundbild) der Kiautschou-Bucht Kiautschou-Bucht (Karte)

        BArch, R 1001/2818 · Akt(e) · Mai - Juni 1879
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Karte der Inseln des westlichen Großen Ozeans. M.: 1:15 000 000 Karte der Tonga- oder Freundschaftsinseln. O. M. 1879 Karte der Ellice- oder Lagunen-Inseln. M.; 1:1 500 000. Karte der Gilbert- oder Kingsmill-Inseln. O. M. 1879 Karte der Marschall-Inseln. O. M. 1879 Karte der Nordküste von Neu-Britannien und der Duke of York-Inseln. O. M. 1879

        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 3/32 Bü 34 · Akt(e) · 1867-1919
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

        Enthält: Fachliteratur, Verbandsschriften und Sonderdrucke, Vorträge und Kongressbeiträge von Paul Klunzinger, u.a. Schriften des Donau-Vereins (Deutsch-österreichisch-ungarischer Verband für Binnenschifffahrt); Mitteilungen über Binnenschifffahrtskongresse; Verein der Techniker in Oberösterreich; Sonderdrucke des österreichischen Ingenieur- und Architektenvereins; Vorträge zum Projekt über die Einwölbung des Wienflusses; Schriften des Zentralvereins für Fluss und Kanalschifffahrt in Österreich (vormals Donau-Verein); Dokumente zu Wasserstraßentagen in Wien (z. T. mit Anlagen: Das Lagerhaus der Stadt Wien); Aufgaben des Wasserbaues und ihr wirtschaftlicher Zusammenhang von Rudolf Halter (mit persönlicher Widmung des Verfassers); Excerpt Minutes of Proceedings of the Institution of Civil Engineers, London Enthält auch: Karte von Oberitalien (li. o. Meran, li. u. Verona, re. o. Millstätter See, re. u. Triest); Karte der Bukowina; Karte von Weißrussland (Brest-Litowsk) Ausgabe der Wochenschrift für Deutsche Welt- und Kolonialpolitik 6 (1917)

        BArch, RM 38/29 · Akt(e) · 1. Okt. 1896 - 1. Juni 1898
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Memorandum des Konsuls in Nagasaki über Erwerbung eines Stützpunktes in China, Okt. 1896 Telegramm an den kommandierenden Admiral Eduard von Knorr über Ermordung zweier deutscher Missionare in Süd-Shantung, 5. Nov. 1897 Bericht von S.M.S. "Cormoran" an den Chef der Kreuzerdivision Otto von Diederichs über Unruhen durch Landung deutscher Offiziere in Wuhan am 30. Okt. 1897, 8. Nov. 1897 "Bekanntmachung des stellvertretenden Magistrats von Chianghsia Hsien (Wuchang), Unterpräfekten Wang" (Abschrift), 6. Jan. 1898 Bericht des Deutschen Konsulats Manila zur Lage auf den Philippinen, 20. April 1898 Enthält auch: Kiautschou-Bucht (Karte)

        BArch, RM 38/28a · Akt(e) · 26. April 1895 - 2. Mai 1896
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Telegramm vom kommandierenden Admiral Eduard von Knorr über Haltung des Deutschen Reichs in Liautung-Frage (Abschrift), 26. April 1895 Bericht von S.M.S. "Irene" über Eignung der Kiautschou-Bucht als Stützpunkt einer fremden Flotte (Abschrift), 15. Okt. 1895 "Denkschrift betreffend den Stützpunkt in Ostasien" (Abschrift), 8.Nov. 1895 Enthält auch: Schitai-Halbinsel (81:27500), (Karte)

        Nachlass Lange, Erich (Titel)
        NL 070 · Bestand
        Teil von Bibliothek Georgius Agricola Freiberg

        Lange, Erich (1889 - 1965) Prof. Dr.phil.; Professor für Brennstoffgeolgie 1946 Präsident der Dt. Geologischen Landesanstalt; Direktor des Geologischen Dienstes der DDR Der Nachlass enthält: Auszüge aus der Akte 1957 "Vorbereitung der Festveranstaltung 10 Jahre StGK (Staatliche Geologische Kommission) (enthält u.a.: Material, Ausarbeitungen und handschriftliche Notizen) Korrespondenzen Persönliches Schreiben von Gottlieb A. Seberna Handschriftliche Aufzeichnungen u.a. aus und zu geologischen Büchern, zu Kamerun, Manuskripte zu geologischen Beobachtung in franz. Kolonien (u.a. Ost-Adamaua), Auszüge aus der Zeitschrift der Deutschen Geologischen Gesellschaft Bd. 84(1932), Photographien von Baumstämmen in einem Basalt Strom bei Meiganga & Ngaoundue (Kamerun), Geologische Karte von Ngaundere, Bergbaukarten zu Afrika Manuskripe und Routenbuch von Dr. E. Guillimain 1906-1941, Itineren-Routenbeschreibung versch. Autoren (handschriftl.) Denkschrift der landeskundlichen Kommission 1905 Heyde: Beiträge zur geologischen Kenntnis der Umgebung von Ngaundere in Adamaua, Kamerun Entwurf einer geologischen Karte von Ngaundere (mit handschriftl. Notizen) Aufzeichnungen zum Tschadseegebiet (enthält u.a. Notizen zu Lagerstätten und Wirtschaft, Sonderdrucke, Besprechungsnotizen, Ausarbeitungen von Dr. Brennich zum Möglichkeit landwirtschaftlicher Nutzung des Tschadbeckens, Manuskripte - Forschungsstand 1943, Lage des Tschadsees, Literaturauszüge, Kartenskizzen mit Erläuterungen und Legende), Skizzen und Briefe von Albert Lange, Literatur zu Kamerun, Abschrift aus dem "Letzten Tagebuch" von Johannes Elbert, Unterlagen zu Banjo (Kamerun), Unterlagen zu Kagopal (Kamerun), Unterlagen zu Gajan und Rei Bubas (Kamerun)(Hinweise zur geologischen Erforschung nach 1900 mit Kartenskizzen von Lange und Elbert, Aufzeichnungen zu Mubi (Kamerun), Maua (Kamerun), Schebschi-Gebiet (Kamerun), Garua (Kamerun), Aufzeichnungen zu Mbere (Kamerun), Verzeichnis einer Gesteinssammlung, Sonderdruck aus der Zeitschrift für angewandte Geologie 1955-1958 von Prof. Dr. Erich Lange, Afrika (enthält u.a.: Manuskripte, Berichte, Skizzen und Zeichnungen, Korrespondenzen von Elbert und Lange), Aufzeichnungen zu Muni und Lobi (Kamerun) Aufzeichnungen zu Mwine, Banga, Ikelemba, Ojem, Ssemba, Moiundu, Dume-Station, Kribi, Makandschia, Jaunde, Buea, Betare, Bosum, Torhad, Dikoa, Kusseri, Joko, Fumban, Ossidiuge, Baturi (Kamerun) Entstehung der Kluftmineralien in den hohen Tauern, zu Steinsalz und Kaliummagnesiumsalzen, zur Schichtung von Salzen, zu Erdöl (mit Fotos), Literaturauszüge zu Erdöl und Erdgas, Unterlagen zu Nichteisenerzlagerstätten, Aufzeichnungen zu Syngenese und Epigenese, Aufzeichnungen zu Russland (enthält u.a.: Moskrugol, Moskauer Becken) Literaturauszüge und Karten zur Sahara Afrikanische Erinnerungen (Kilimandscharo, Sahara, Urwald, Steppe, Tierzähmung (Haltung von Tieren zur Gewinnung großer Häute zum Totenritual, Gesellschaftsformen, Krankheiten, Transport, Vollmondnächte - Trommeln, Tänze bis zum Umfallen) Aufzeichnung verschiedener Autoren zu Afrika, Negativ einer Karte Franz.-Südwestafrika verschiedene handschriftliche Aufzeichnungen, Abschriften aus unterschiedlichen Zeitschriftenartikeln Vorläufige Anweisung für das formelle Verfahren bei der Dokumentation der geologischen Kartierungsarbeiten, Amtliches Verzeichnis der Veröffentlichungen der Reichsstelle für Bodenforschung Zweigstelle Freiberg Kartennegativ von Gipslagerstätten (Deutschland) Sonderdrucke von Lange: Zur Genese der Witwatersrand-Erze Die kontinentale Sandsteindecke am Oberen Sanghan Zur Geologie der Tschadsee-Senke Der Begriff Petrochemie Sozialistische Klein- und Mittelbetriebe in China Chinas großer Sprung nach vorn Erdöl- und Erdgaserkundung in der Sahara Verflüssigung von Erdgas Erdöl Erdgas nur ein Rohstoff? 1958 Entwicklung der Petrochemie in der UdSSR (Russland), 1958 Auf den Spuren neuer primärer Energiequellen Der XXI. Parteitag der KPdSU, 1959 Mineralische Rohstoffbasis in der UdSSR, 1958, Die mineralischen Rohstoffe im Rahmen der Energiebilanz, 1957 Das westdeutsche Erdgas als chemischer Rohstoff, 1957 Neue Verfahren der Sowjetischen Hüttenindustrie, 1961 Geologische Kollektivforschung, 1958 Wandlung in der westeuropäischen Energiewirtschaft, 1961 mit handschriftlicher Anmerkung des Verfassers), Zur Erdölgenese, 1957, Die Rohstofflager der Gaswirtschaft, 1959, Rekonstruktion in der UdSSR, 1959 Geologische Voraussetzungen für das Aufsuchen neuer Öl- und Gasgebiete in der UdSSR, 1958

        Mit Buntpapier bezogene Mappe ohne Aufschrift
        Nachl. 322, Nr. 03 · Akt(e) · 1908/1913
        Teil von Staatsbibliothek zu Berlin. Handschriftenabteilung
        • gedruckte Weihnachtskarte im westlichen Stil: may this Christmas bring you Joy and Happiness [Mit japanischer Adressierung] - Karte, Druck: Tokyo Tekomai-ren (Geisha und Feuerwehrleute) Mit Rumpfs Signaturstempel - An Rumpf adressierte Neujahrskarte (Shôwa 3) - gedr. farbige Karte: musume gidayu - gedr. Karte: 2 jap. Mädchen, mit Rumpfs Signaturstempel - gedr. Karte: Tokyo Geisha, mit Rumpfs Signaturstempel - gedr. farbige Karte: Matoimochi, mit Rumphs Signaturstempel - Postkarte: Harlekinade Berlin 1912 - Postkarte; Ein Bürgerball 1803. 35. Jahresfest des Verbandes der Schüler am K.K.G.M. am 6. Februar 1913 im Zoo - gedr. Karte: Dôjôji, mit Signaturstempel Rumpfs Postkarte an Gerhard Rumpf, datiert Tsingtau 1.9.1908, mit Zeichnung von Port Said Postkarte an Heinrich Rumpf, dat. 25.4. 08, mit Zeichnung chinesische Marineuniformen Farbige Zeichnung eines sitzenden chinesischen Mädchens, nicht signiert - gedr. Karte: Fischerfrauen in Inage, Bucht von Tokyo, mit Rumpfs Signaturstempel - farbige Zeichnung: Boote im chin. Hafen [Tsingtau?] mit rudernden Frauen, nicht signiert - Postkarte an Andreas Rumpf, mit Zeichnung von Gibraltar, dat. 16.11.1907 - farbig Zeichnung: Prag, Kleinseite - Einzelne Blätter mit Vokabellisten, engl., franz, portugiesisch, teils Speisekarten betreffend - Faltblatt mit verschiedenen Aioli-Rezepten, Reinschrift mit Titelinitiale - Postkarte von Marianne an Alice Rumpf - Tafel 9 (japan.), Durchzeichnung - 3 Bll. mit farbigen Zeichnungen, chin. Militär - 1 Bl. mit Bleistiftzeichungen, u.a. ??? - Bleistiftzeichnung: Frauenkopf: Taverne, 12./13,II,31
        BArch, RM 3/3043 · Akt(e) · 1903-1915
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: S.M.S. "Cormoran": Wirtschaftliche Entwicklung der Marshall-Inseln (Differenzen zwischen Fregattenkapitän v. Burski und Berlin über die Tätigkeit der Jaluit-Gesellschaft) Nov. 1902 bis Dez. 1903 S.M.S. "Loreley": Bericht über die Türkei Juli 1903 Kreuzerdivision: Strittiges Verhalten des deutschen Botschafters in Washington während einer Audienz, Juni bis Juli 1904 S.M.S. "Stein": Differenzen über Äußerungen betr. den Deutschunterricht an deutschen Schulen, die als Propaganda aufgefaßtwerden könnten, Jan. bis Nov. 1904 Fragliche Indiskretionen deutscher Seeoffiziere über die Machtstellungen verschiedener Nationen in Westindien, März bis Junu 1904 Kreuzergeschwader: Berichte über den russisch-japanischen Krieg Aug. bis Dez. 1904 Bericht über China Juni 1906 S.M.S. "Habicht": Anschuldigungen gegen den deutschen Konsul Gebauer in Libreville, Nov. 1904 S.M.S. "Panther": "Berlin", "Eber": Berichte, Stellungnahmen, Pläne über die Vorgänge während der 2. Marokkokrise (Panthersprung vor Agadir), Juli bis Sept. 1911 Türkisch-bulgarischer Krieg Feb. 1913 S.M.S. "Breslau": Lage in Albanien Juni 1913 S.M.S. "Victoria Luise": Spezia, Neapel Okt. 1913 S.M.S. "Geier": Triest Okt. 1913 Mittelmeerdivision: Mersina, Alexandrette, Constantinopel, Nov. 1913 Audienz beim König in Rom, Syracus, Messina, Maddalena, Malta, östliches Mittelmeer, Lage der Bagdadbahn (mit Karte), Jan. 1914 Spezia, Cartagena, Genua, Rapallo, Feb. 1914 Lage in Albanien Jan. uns Juli 1914

        Reichsmarineamt
        Militärpolitische Berichte - Schiffe: Bd. 7
        BArch, RM 3/3021 · Akt(e) · 1907
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: S. M. S. "Panther": Key West, Port Limon, Bluefields, Nassau, Inagua, Santiago de Cuba, Kingston; Havana, St. Thomas, Port-au-Prince, Vera Cruz, Coatzacoaleos, Colon (Karte von Panama-Kanal) Puerto Colombia S. M. S. "Stosch": La Valetta, Barcelona, Neapel, Palermo, Cadiz, Ferrol S. M. S. "Loreley": Constantinopel, Piraeus, Syrien, Ägypten, Rhodos, Smyrna, Therapia, Saloniki, Thasos, Athos S. M. S. "Stein": New Orleans, San Juan de Puertorico, Kingston, Havana, Bermudas, Horta, Nieuwendiep, Stockholm S. M. S. "Charlotte":Volo, Smyrna, Alexandrien, Kartagena, Arosa-Bucht, Beirut, Messina, Neapel, Rotterdam, Kopenhagen, Gothenburg S. M. S. "Bremen": Puerto Cortez, Livingston, Galveston, Savannah, Pensacola, Tampa, Jacksonville, Kingston, Newport News, Hampton, Boston, Newport, St. Thomas S.M.S. "Planet": Amboina, Neu Guinea, Admiralitätsinseln, Simpsonhafen, Nusan Jap, Palau-Inseln S. M. S. "Condor": Palaus, West-Karolinen, Marianen, Apia, Samoa-, Ellice-, Gilbert- und Marshallinseln, Ponape, Nouméa, Melbourne, Sydney, Auckland S. M. S. "Falke": Chile, Brasilien, Las Palmas, Lissabon, Montevideo, Dakar S. M. S. "Sperber": Lome. Monrovia, Freetown, Dakar, Bissao, Boloma, Sekondi, Kamerun, Port Bouét, Togo, Duala, Kapstadt, Lobito-Bucht, Süd-west-Afrika, Lüderitzbucht Kreuzergeschwader: Korea, Südreise (Unruhen im Yangtse-Gebiet) S. M. S. "Planet": Manila, Hongkong S. M. S. "Bussard": Port Elisabeth, East London S. M. S. "Borussia": Port Said S. M. S. "Roon": Hampton

        Reichsmarineamt
        Militärpolitische Berichte - Schiffe: Bd. 23
        BArch, RM 3/3037 · Akt(e) · 1913
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: S.M.S. "Cormoran": Sydney (Streiks) S. M. S. "Condor": Nagasaki S.M.S. "Loreley": Constantinopel, (Ermordung des Großwesirs), Konstanza, Therapia, Galatz, Bukarest (Kriegsvorbereitungen), Odessa, Nikolajew S.M.S. "Goeben": Smyrna, Covella, Piraeus, Neapel S.M.S. "Breslau": Teodo, Pola S.M.S. "Dresden": Constantinopel (Französisch-rumänischer Zwischenfall), Mersina, Alexandrette, Haifa, Rodosto S.M.S. "Vaterland": Pojang-See Kreuzergeschwader: Yangtse-Fluß, Japan Mittelmeerdivision: Adana, Alöexandrette, Syrien, Venedig, Pola, Skutari, Port Said, Piraeus, Alexandrien S.M.S. "Bremen": Philadelphia, Havanna, St. Thomas, Trinidad, Vera Cruz S.M.S. "Panther": Kap Palmas, Lome, Lagos, Kamerun, Boma, Loanda, Lüderitzbucht, Swakopmund S.M.S"Tsingtau": Nord-Fluß (mit Karte) S.M.S. "Geier": Alexandrette, Port Said. S.M.S. "Srasburg": Constantinopel. Neapel S.M.S. "Hertha": Wiaby, Stockholm, Bergen S.M.S. "Vineta": Gotenburg S.M.S "Eber": Dartmouth, Lissabon S.M.S. "Nürnberg": Schanghai S.M.S. "Hansa": Karlskrona, Uddewalla S.M.S. "Victoria Luise": Uddewalla S.M.S. "Planet": Australien VI. Halbflottille: Wisby, Kalmar

        Reichsmarineamt
        BArch, N 224/6 · Akt(e) · 11.02.1898-16.04.1898
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Truppel übergibt die Geschäfte des Befehlshabers der Landstreitkräfte an Kapitän zur See Rosendahl, 15.04.1898 Bericht über die Kiautschou-Bucht (Abschrift) mit einer Karte Konteradmiral von Diedrichs, Chef des Kreuzergeschwaders, an den Kommandierenden Admiral in Berlin betr. Landerwerb am Eingang der Kiautschou-Bucht, 10.01.1898 Bemerkungen zur Frage der Abgrenzung und Organisation des deutschen Gebiets an der Kiautschou-Bucht Kiautschou, Wirtschaftsbericht über Handel und Bergbau "Ostasiatischer Lloyd" Nr. 47 vom 19.09.1898: Verordnungen betr. den Landerwerb in den deutschen Kiautschou-Gebieten

        Truppel, Oskar von
        Karten zu den deutschen Kolonialgebieten
        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 3/36 a Bü 536 · Akt(e)
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Karte "Ostasien" aus Andrees Allgemeiner Handatlas Seite 139/40, 1 : 10.000.000, 1898, Probekarte; Spezialkarte der Samoa-Inseln nebst Übersicht der Veränderungen der Besitzverhältnisse in der Südsee nach dem neuen deutsch-englischen Abkommen, bearbeitet von Paul Langhans, 1900 (11 Karten unterschiedlichsten Maßstabes auf einem Kartenblatt); Politisch-militärische Karte von Ost-Asien zur Veranschaulichung der Kämpfe in China, Korea und Japan bis zur Gegenwart, bearbeitet von Paul Langhans, 1900 (17 Karten unterschiedlichsten Maßstabes auf einem Kartenblatt); Spezialkarte zum Kamerun-Kongo-Abkommen zwischen dem Deutschen Reich und Frankreich, bearbeitet von Paul Langhans, 1911 (3 Karten unterschiedlichsten Maßstabes auf einem Kartenblatt); Die Goldküste und Togo. Übersichtskarte mit den Missionsstationen der Basler- und der Norddeutschen Missonsgesellschaft, 1 : 2.500.000, nach 1910; Karte "Mittel- und Süd-Afrika" aus Sydow-Wagners methodischer Schulatlas Nr. 41 a, 1 : 20.000.000, vor 1919

        Abschnitt Sumatra - Marquesas-Inseln, Japan - Neuseeland. Weigel und Schneider (Buchhandlung, Herausgeber). 2. Auflage, Stich, handkoloriert (Grenze von Asien rot, Gebiet Indonesien gelb, Australien, Neuguinea und Mikronesien grün, Polynesien und Melanesien rot) verbleicht. Ca. 1 : 23.000.000. Nürnberg. Vertikal gefaltet, 67,5 x 50 cm; thematische Karte (Entdeckungsfahrten); nicht maßstabsgetreu (Neuguinea gestreckt, Tasmanien mit Australien verbunden); auf Karton aufgezogen. Bem.: ohne Maßstab; äquatorialständiges Meridiangitternetz (Greenwich) mit Himmelsrichtungsangaben; Bezeichnung Australiens als "Neu-Holland"; Einzeichnung der Entdeckungsfahrten (farbig) und geographischer Besonderheiten, Stempel (?) auf Rückseite. Vorsignaturen: 222; A 19.

        Hanke, August (1867-1918); Missionar in Bongu
        RMG 2.149 · Akt(e) · 1895-1966
        Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

        Bd. 1; Briefe u. Berichte aus Neuguinea, 1895-1899; Konferenzreferat „Unsere Stellung zur Römischen Mission“, 14 S. hs., 1897; Je eine Kartenskizze der Astrolabe-Bai u. der Pommern-Bucht, sowie des Kaiser-Wilhelms-Landes von der Gorinna bis zur Bunsenspitze, im Maßstab 1:250.000, von Hanke gezeichnet, 1897-1898; Erzählung vom Mondgott in der Bongu-Sprache, mit deutscher Übertragung, 1898; Referat „Die Erziehung u. Behandlung unserer Eingeb.n hinsichtlich ihrer sittlichen, geistigen u. materiellen Entwicklung“, 19 S., hs., 1899; Privatbriefe an Inspektoren, 1895-1902; Bd. 2; Briefe u. Berichte aus Neuguinea, 1899-1905; Biblische Geschichten in der Bongu-Sprache, 16 S., Dr., 1901; Bd. 3; Briefe u. Berichte aus Neuguinea, 1906-1912; „Das Bemalen des Körpers mit roter Farbe bei den Papua“, IN: Brudergruß, 18. Jg., 1906; „Reisebericht über eine Erkundungsreise in das Gebiet der Djeba-Leute“, 1912; Korrespondenz mit August Hanke im Heimaturlaub, 1909; Bd. 4; Briefe u. Berichte aus Neuguinea (auch Familienbriefe), 1913-1918; Nachricht vom Tod von August Hanke, 1918; Korrespondenz mit Johanna Hanke, geb. Heider in Neuguinea, 1919-1920; Korrespondenz mit Johanna Hanke in Deutschland, 1921-1966; Sterbeurkunde, Nachruf u. Kondolenzschreiben für Johanna Hanke, 1966

        Rheinische Missionsgesellschaft
        Gedruckte Karten (Bestand)
        HZAN GA 105 · Bestand · 18.- Anfang 19. Jh.
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein (Archivtektonik)
        1. Zur Geschichte der Kartensammlung: Das Hohenlohe-Zentralarchiv verwahrt eine bedeutende und umfangreiche Samm-lung gedruckter Karten aus der Zeit des 16. - 19. Jahrhunderts, die in Einzelfällen bis ins 20. Jahrhundert reicht. Die für ein kleineres Archiv ungewöhnliche Menge erklärt sich aus den vielfältigen Aufgaben der hohenlohischen Verwaltungen. Mehr aber noch erklärt sie sich aus den unterschiedlichsten Funktionen und Neigungen von Mitgliedern des Fürstenhauses selbst. Die Karten wurden zu einem Großteil aus militärischen Gründen gesammelt. Etliche Grafen und Fürsten standen in gehobener Position in auswärtigen Militärdiensten, z. B. Graf Philipp von H.-Neuenstein (1550 - 1606) als Feldherr Wilhelm v. Oraniens in niederländischen Diensten, Fürst Heinrich August zu H.-Ingelfingen (1715 - 1796) als Reichsfeldmarschall und Generalfeld-zeugmeister des Fränkischen Reichskreises oder sein Sohn Friedrich Ludwig (1746 - 1818) als preußischer Infanteriegeneral und Gouverneur von Breslau und Bay-reuth. Aber auch zur Sicherung und Klärung von Herrschaftsrechten (z. B. Jagd und Forst) und Territorialansprüchen entstanden Karten bzw. wurden solche gesammelt. Weitere Gründe für die Sammeltätigkeiten waren die geographischen (Reisekarten: "fremde Gegenden"), wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und pädagogischen (Schulkarten) Interessen der Sammler. Diese vielseitigen Interessen erklären auch, warum sich die vorliegenden Karten nicht auf den Raum von Württemberg und Hohenlohe erschöpfen. Nämlich vergleichsweise viele Karten zum deutschen, europäischen und internationalen Bereich sind enthalten. Den Umfang der Sammlung könnte die Beteiligung des Hauses H.-Oehringen (alt) an einem der renommierten Nürnberger Kartenverlage - der "Homännischen Officin" oder den "Homännischen Erben" - positiv begünstigt haben. Gut die Hälfte der Karten stammt aus diesem Verlag. Der zeitliche Schwerpunkt liegt im 18. und beginnen 19. Jahrhundert. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wird die Sammlung erheblich dünner, reicht jedoch mit Einzelexemplaren bis in die 1960er Jahre. Entweder sind Karten seit den 1850er Jahren spärlicher erworben worden oder befinden sich noch in Gebrauch der jeweiligen fürstlichen Verwaltungen. Auch mit Kriegsverlusten oder Verschleiß ist zu rechnen. Die politische Zäsur von 1806 spielt im Zusammenhang mit der Sammeltätigkeit keine entscheidende Rolle. Schon eher die veränderte Aufgabenstellung der fürstlichen Häuser seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Insgesamt dokumentiert der Kartenbestand das breitgefächerte politische und kulturelle Interesse und die Bedeutung des Hauses Hohenlohe während der Zeitspanne, in welcher die Sammlung entstanden ist. Es ist davon auszugehen, daß in verschiedenen hohenlohischen Häusern Kartensammlungen angelegt und auch in den betreffenden Schlössern, meist wohl in der Bibliothek, verwahrt wurden. Mit der Verlagerung aller hohenlohischen Archive nach Neuenstein kamen die gedruckten Karten aus den verschiedenen Schlössern ins Hohenlohe-Zentralarchiv. Hier wurden sie zu einem Bestand gedruckter Karten zusammengezogen. Die Herkunft der Karten wurde als nicht wesentlich angesehen und in der Regel in keinster Weise dokumentiert. Dies muß unmittelbar nach Kriegs-ende erfolgt sein, da 1951 bereits eine listenartige Erfassung des Bestandes vorlag. Im Zuge der Verlagerung der verschiedenen Linienarchive nach Neuenstein kamen nach und nach über 3100 gedruckte Karten zusammen. 2. Zur Geschichte des Bestandes und seiner Bearbeitung: Bei der ersten provisorischen Bearbeitung, der Erstellung einer Liste unter dem fürstlichen Archivrat Karl Schumm 1951, wurden die damals schon mehrheitlich vorhandenen Karten zu einem Gesamtbestand zusammengefügt, wie gesagt ohne Rücksicht auf die Provenienzen und die Eigentumsverhältnisse. Die Bearbeitung erfolgte nach dem Numerus-Currensprinzip. Die Ordnung basierte auf einer alpha-betischen Reihung nach Länder-, Regions- und Ortsnamen und die geographische Einteilung erfolgte nach oberflächlichen Gesichtspunkten. Oft wurden bei der Ordnung Kartenzusammenhänge zerrissen und sogar bestandsfremde - handgezeichnete - Karten in die Liste aufgenommen. Die Signaturvergabe erfolgte nach der geo-graphischen Zuordnung. Die Signatur bestand aus einem Großbuchstaben (W für Weltkarten, E für europäische Karten und D für deutsche Karten) und anschließen-der fortlaufender Nummer. Z. B. hat eine europäischen Karte die Signatur "E 80" oder eine Deutschlandkarte "D 46". Bei Folgen wurden Kleinbuchstaben nach der Zahl hinzugefügt, beispielsweise bei einer Frankreichkarte: "E 206 a - cc". Kriegskarten wurden z.T. mit römischen Ziffern versehen, z. B. eine Karte von Ungarn mit "K X/ 161". Diese Art der Signaturvergabe war für eine angemessene Benutzung wenig sinnvoll. Karten waren oft nur unter großer Mühe zu finden. Eine sorgfältige Neubearbeitung der Kartensammlung war dringend erforderlich, zumal auch etliche nachgetragene gedruckte Karten nicht berücksichtigt waren. Ursprüngliche Provenienzen konnten aber nicht mehr rekonstruiert werden, da jeder Hinweis auf die Herkunft aus den verschiedenen Archiven fehlt. Die Altsignaturen geben, mit Ausnahme einer Gruppe (H.-Kirchberg: "Sch[rank], T[isch] oder F[ach], Sch[ublade]"), keine gesicherte Auskunft über die Provenienz. Die Vorsignaturen wurden wahrscheinlich schon in der Zeit der Kartenanschaffung vergeben. Sie gliedern sich in Gruppen nach einfacher Nummernvergabe ("131", "Nr. 131", "1311/2" oder "Nro 131"), nach Kombinationen mit Groß- und Kleinbuchstaben und Zahlen ("Dd x S.138"), nach Kombinationen mit römischen und arabischen Ziffern und Buchstaben ("II M. 10" oder "605 R. I") oder nach der Lokatur (H.-Kirchberg: "S. 642, T. 2, Sch. 3"). Bei vielen Karten wurden gleich mehrere Signaturen vergeben. Sie deuten auf ältere Beständestrukturen hin. Bei einigen Karten sind gar keine Signaturen vorhanden. Einige wenige Karten und Atlanten, deren Herkunft eindeutig zu bestimmen war, wurden aus besitzrechtlichen Gründen aus dem Bestand herausgezogen und in die betreffenden Linienarchive zurückgeordnet. Der Hauptteil der Karten ist vermutlich h.-kirchbergischer Herkunft, angereichert mit einer erheblichen Anzahl von Karten des niederländisch/belgischen Bereichs aus wahrscheinlich württemberg-neuenstädtischem Besitz (h.-kirchbergisches Erbe). Der nicht näher zu bestimmende Rest der Karten verteilt sich auf die verschiedenen anderen Linienarchive. Bei der Bearbeitung wurde zuerst der Bestand gesichtet, der vor der Verzeichnung aus etwa 22 Schubladen, 92 Kartons/Boxen mit ca. 31/2 lfd. Regalmetern, 59 gerollten Karten, 38 Bänden und Heften und 4 Mappen bestand. Aus arbeitstechnischen Gründen wurden zunächst die Karten aus den Schrankschubladen, anschließend diejenigen in Kartons oder Boxen verwahrten Stücke und zuletzt die Bände in den Regalen nach dem im Numerus-Currensprinzip verzeichnet. Dabei fielen auch handgezeichnete Karten, Bilder, Baupläne und gedruckte Karten aus den Archiven Langenburg, Waldenburg und Öhringen auf. Sie wurden separiert und für eine spätere Bestandsbildung resp. Ergänzung des Bestands der handgezeichneten Karten verzeichnet. Bei den restlichen noch aufgefundenen gedruckten Karten im Hohenlohe-Zentralarchiv handelt es sich, von einer kleinen Gruppe von Atlanten und Militärkarten abgesehen, hauptsächlich um Flur-, Forst- und Vermessungskarten aus den Archiven Langenburg, Waldenburg und Öhringen. Auch sie wurden nicht in den Be-stand der gedruckten Karten einger eiht, sondern für eigene Bestände vorbereitet. Nach der Verzeichnung sämtlicher Karten war eine Klassifikation für den Bestand zu bilden. Aus praktischen Erwägungen und um Benutzern den Zugang zu erleichtern erfolgte die Gliederung hauptsächlich nach geographischen Gesichtspunkten. Eine Ordnung nach Sachthemen hätte wegen des Umfangs und der Art der Karten zu größerer Undurchsichtigkeit geführt. Der Kartenbestand ist in dreizehn Rubriken aufgeteilt. Es wird dabei von der Groß- zur Kleinräumigkeit vorgeschritten: Welt; Kontinente ohne Europa, mit Unterpunkten Afrika, Amerika, Asien und Australien/Ozeanien; Europa, mit Unterteilung in einzelne, nichtdeutsche Länder; und der Bereich Deutschland und ehemaliges Deutsches Reich, mit Unterteilung in einzelne Territorien und Regionen. Unter die Rubriken 7 bis 13 fallen die Karten, die sich nicht eindeutig geographisch zuordnen lassen (länderübergreifende Kriegsschauplätze), Spezialgebiete behandeln (Flurkarten, Stadtpläne, Kanäle, Naturphänomene) oder unter die Sparte Sonstiges fallen. Bei der Klassifikation mußten Kompromisse eingegangen werden, um den Bestand nach modernen geographischen Gesichtspunkten zu ordnen. Die Eingruppierung in Welt- und Kontinentalkarten konnte mit Ausnahme eines Rußlandatlas mit europäi-schen und chinesischen Gebieten [Nr. 7] ohne Komplikationen vorgenommen wer-den konnte. Die Einordnung in den Kontinent Europa und in europäische Länder war schwieriger. Zwei Problemkreise standen einer einfachen, einheitlichen Bearbeitung entgegen. Einerseits die Eingruppierung raum- und länderübergreifender Karten oder von Karten mit zwei oder mehreren unterschiedlichen Darstellungen auf einem Blatt, andererseits die Zuordnung von Karten mit veränderten historischen Räumen. Problemlos war wieder die Einordnung von Kartenblättern mit mehreren Darstellun-gen. Sie wurden nach dem größeren geographischen Bereich sortiert. Eine Karte mit der Darstellung Europas auf der Vorderseite und mit Darstellung des Deutschen Reichs auf der Rückseite wurde beispielsweise der Gruppe Europa zugeordnet [Nr. 65]. Problematischer waren die länderübergreifenden Karten. So mußte gleich bei der ersten Sparte der einzelnen europäischen Länder eine Untergruppe "Alpen" gebildet werden. Sie umfaßt die Karten des französisch-italienisch-schweizerischen und des deutsch-schweizerisch-österreichischen Grenzraumes, jedoch ohne die Gruppe der Karten des engeren Raums der schweizerisch-österreichischen Alpen, die den Sparten "Schweiz" und "Österreichische Erblande" zugeordnet wurden. Die Gruppe "Belgien, Niederlande und Luxemburg" passte sowohl von der räumlichen, als auch der historischen Zuordnung nicht einfach in ein vorgegebenes Schema. Der belgisch-luxemburgische Raum wechselte im bearbeiteten Zeitraum, von etwa 1660 bis 1840, mehrfach seine politische Zugehörigkeit: spanische Niederlande bis 1715, dann österreichische Niederlande, in der Revolutionszeit französisch, von 1815 bis 1830 Königreich der Vereinigten Niederlande und erst danach Königreich Belgien. Mit einiger Berechtigung hätten die Karten auch einer Gruppe "Spanien", der Sparte "Deutschland und Mitteleuropa" mit der Untergruppe "Österreichische Erblande" oder "Frankreich" zugeordnet werden können, wenn es nicht Überschneidungen mit dem Raum der engeren Niederlande [Republik der Vereinigten Niederlande, Königreich der Niederlande] gäbe. So konnten die Karten, die den belgischen und niederländischen Raum betreffen, nur zu einer eigenen Gruppe nach modernen geographischen, historisch nicht ganz treffenden Gesichtspunkten formiert werden. Frankreich, das historisch und geographisch eine verhältnismäßig kontinuierliche Entwicklung erlebte, konnte in die Untergruppen Gesamtfrankreich und einzelne Regionen aufgeteilt werden, unter Einbeziehung von Gebieten, deren politische Zu-gehörigkeit nicht ganz eindeutig war und erst später definitiv zu Frankreich gehörten, wie Lothringen, das Elsaß, Korsika, Savoyen und Nizza. Bemerken swert ist bei die-ser Gruppe der erste topographische Atlas Frankreichs [Nr. 138] von Cassini, von dem 108 von insgesamt 175 Blättern im hier verwahrten Exemplar vorliegen. Die Untergruppe "Gebiete Frankreichs" wurde zuerst alphabetisch und danach chronologisch angelegt. Ähnlich verhielt es sich mit dem Gebiet Italiens, das als einheitlicher Raum behandelt und nach modernen politischgeographischen Gesichtspunkten ebenfalls in die Sparten Gesamtitalien und einzelne Territorien aufgeteilt werden konnte, unter Einbeziehung der Inselgruppe Malta. Großräumiger mußte bei den westeuropäischen Gebieten verfahren werden. Sowohl Großbritannien und Irland, als auch Spanien und Portugal mit Gibraltar in ihrer Gesamtdarstellung wurden zumeist auf einem Kartenblatt abgebildet. Daher bot sich eine Einteilung in die Gruppen "Großbritannien und Irland" und "Iberische Halbinsel" an. Der Raum Ost- und Südosteuropa machte Probleme, weil sich die territorialen Zu-gehörigkeiten und Grenzen während des behandelten Zeitraums von ca. 1650 bis 1880 permanent änderten. Aus der zeitweiligen Zugehörigkeit der Herzogtümer Kurland und Livland und der dauernden des Großfürstentums Litauen zum Königreich Polen z. B. wurden die Karten dieses Bereichs zu der Sparte "Polen und baltische Länder" zusammengefügt. Wegen der politischen Veränderungen insbesondere durch die polnischen Teilungen mussten Kompromisse eingegangen werden. So wurde eine Generalsparte "Königreich Polen und Großfürstentum Litauen" gebildet, die den Großraum insgesamt erfasst. Als Rarität wäre die große "Carte de la Pologne" [Nr. 230] aus dem Jahr 1772 von Rizzi-Zannoni zu erwähnen. Um aber den politischen Wechselfällen nach Umfang der Karten gerecht zu werden, wurden zwei weitere Untergruppen gebildet. Die Sparte "baltische Herzogtümer" verband die oben genannten Herzogtümer mit dem ethnisch-geographisch, aber nicht politisch zum polnisch-litauischen Bereich gehörigen Herzogtum Estland. Schwieriger gestaltete sich die Einordnung der Kartengruppe "Königreich Galizien". Aus historischen Gründen hätte man sie auch der Sparte "Österreichische Erblande" unter Inkaufnahme der Zerschneidung des geographischen Zusammenhangs zuschlagen können. Um aber zu einem vernünftigen Kompromiß zu kommen, wurde sie als eigene Gruppe dem polnischen Bereich zugeordnet. Schwieriger war die Behandlung der Karten des Russischen Reichs. Eine Gliederung, die der vorgegebenen Ordnung entsprochen hätte, war nur mit Einschränkung möglich. Rußland, das sich mit weiten Teilen seines Gebiets über Asien erstreckt, hätte genauso gut dieser Sparte zugeordnet wer-den können. Da aber der Schwerpunkt des Landes in Europa lag und liegt, konnte die Gruppe "Rußland" in die Gruppe der europäischen Länder eingegliedert werden. Als fast unlösbare Aufgabe erwies sich die Einordnung der Karten, die das Osmanische Reich [Türkei] und die benachbarten Gebiete umschließen: neben Karten des Osmanischen Reichs, das in einen europäischen und einen asiatischen Teil aufgegliedert war, gibt es in dieser Gruppe eine Anzahl von Kartensätzen, die die rus-sisch-türkisch-österreichischen Kriegsschauplätze des 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts auf dem Balkan und in den nördlichen Schwarzmeergebieten darstellen. Dazu kommen noch Karten mit Überschneidungen der verschiedenen südosteuropäischen Territorien aus dieser Zeit. Um Kartenzusammenhänge nicht zu zerreissen, mussten Kompromisse in diesem Bereich in Kauf genommen werden. So wurde, um den Gesamtbereich abzudecken, eine Sparte "Südosteuropa, Schwarzes Meer und Kleinasien" gebildet, die sich in vier Untergruppen aufteilt: die Gruppe "Balkan und Griechenland" setzt sich aus den verschiedenen südslawischen, rumänischen und griechischen Territorien und aus Donaukarten zusammen, die zweite Gruppe umfaßt "Ungarn (mit Siebenbürgen)"], die dritte Gruppe "Türkei (Osmanisches Reich)" und die vierte Gruppe "Mehrere Länder" [04.11.04.] als Sammelbecken der nicht eindeutig zuzuordnenden Karten, di e sich aus Kartenwerken der Kriegsschauplätze des Balkan und Schwarzmeergebiets und aus Karten der südrussisch-ukrainischen Ströme zusammensetzt. Karten der Krim/Tauriens wurden, wenn sie nicht Teil der Kriegsschauplatzkarten sind, in die Sparte Rußland einge-ordnet. Die nordischen Staaten mit ihren Provinzen konnten dagegen einheitlich in den Großraum "Skandinavien" aufgenommen werden, zumal etliche der Länder auf jeweils einem Blatt abgebildet waren. Ebenso wurde mit der Gruppe "Schweiz" verfah-ren. Dabei konnte der in Einzelkarten aufgesplitterte und einzeln verzeichnete "Atlas Suisse" [Nr. 280] zusammengefügt werden. Etwas leichter fiel die Klassifikation der Karten zu "Deutschland und Mitteleuropa" und zu "Territorien und Teile Deutschlands". Auch hier waren Kompromisse zwischen politisch-geographischer Einordnung und historischer Zugehörigkeit zu machen. Sollten Karten, die heute nichtdeutsche Länder darstellen, in die Gruppe der europäischen Länder eingegliedert werden oder in die den deutschen Territorien? Und sollten Karten z. B. der Reichskreise, die mehrere Territorien abdeckten, als eigene Gruppe formiert werden oder nicht? Die Klassifikation wurde hier primär nach historisch-geographischen Gesichtspunkten vorgenommen, da eine Einteilung unter modernen politischen Aspekten den Kartenaussagen in keiner Weise entsprochen hätte. Bei der Gliederung wurde eine Mischung nach regionalen Räumen und histo-rischen Territorien gewählt, wobei die Karten der Reichskreise in die Sparten der jeweiligen Regionen eingereiht wurden. Die Karten, die der Sparte "Deutschland" zugeordnet sind, decken im wesentlichen das Gebiet des alten Deutschen Reichs ab, z. T. in Ausschnitten (Atlasfragmente), nach relativ klarem Ordnungsmuster, während die Sparte "Territorien Deutschlands" wieder größere Zugeständnisse er-forderte. Die Gliederung der Gruppe "Bayern" gestaltete sich einfach. Sie beinhaltet nur das Gebiet des Herzogtums, Kurfürstentums und des Königreichs Bayern. Hier finden sich die ältesten im Bestand vorhandenen Karten, die "bairischen Landtafeln" von Phillipp Appian aus dem Jahr 1568 [Nr. 379 und 380]. "Böhmen und Mähren" wurde wegen des Umfangs der Karten und der wichtigen Rolle als Territorium des Deut-schen Reichs [Königreich, Kurfürstentum] als eigene Kartengruppe ausgewiesen, mit verschiedenen Atlanten bzw. Kartenwerken von beiden Gebieten. Die Gruppen der "Fränkischen Territorien" und von "Hessen" konnten nach einheitlichen Prinzipien eingereiht werden. Sie enthalten interessante Karten und Kartensätzen der Markgrafschaft Ansbach [Nr. 423 - 428] und zeitgenössische Kartensätzen des Kriegs-schauplatzes Hessen während des Siebenjährigen Kriegs [Nr. 457 und 458] aus dem Jahr 1761. Letztere sind von Carlet de la Rozière, Adjutant des französischen Oberbefehlshabers, Marschall Broglie. Zur besonderen Dokumentation des heimischen Raums wurde eine eigene Kartengruppe "Hohenlohe" herausgehoben und von der Gruppe der fränkischen bzw. südwestdeutschen Karten getrennt. Insbesondere die Landtafeln der Gegenden um Langenburg und Kirchberg aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts [Nr. 472 - 475] und die Gesamtdarstellungen von Hohenlohe von Schapuzet und Hammer aus der zweiten Hälfte des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts [Nr. 477 - 482] wä-ren hervorzuheben. Die Sparte "Norddeutschland" umfaßt alle Karten des niedersächsisch-nordelbischen Raums mit zwei Atlanten von Mecklenburg-Strelitz [Nr. 499] und Mecklenburg-Schwerin [Nr. 501] des Grafen v. Schmettau aus den 1780er Jahren. Bei der Gruppe "Österreichische Erblande" war zu entscheiden, ob man sämtliche Karten der österreichischen Monarchie zusammenfasst oder, wie hier wegen des Umfangs und der Art der Karten, in die einzelnen Teilreiche resp. Erblande aufteilt. In diese Sparte wurden nur Karten des engeren Bereichs [Österreichischer Reichs-kreis, Gebiet des heutigen Österreichs] aufgenommen, mit Ausnahme von Darstel-lungen der Gesamtmonarchie. Er wähnenswert ist der Atlas [Kartenwerk] Tirol von Peter Anich und Blasius Hueber aus dem Jahr 1774 [Nr. 509]. Ähnlich verhielt es sich mit den Karten der preußischen Monarchie. Auch hier mußten die Gruppen ge-teilt werden, um räumliche und kartentechnische Trennungen zu vermeiden. Die Sparte "Pommern" enthält etwa auch Karten mit Darstellungen von Schwedisch-Vorpommern, die Gruppe "Schlesien" erstreckt sich zeitlich von der österreichische Epoche bis zum Ende des Deutschen Reichs, mit einem Atlas [Kartenwerk] der schlesischen Teilfürstentümern aus den 1730er bis 1750er Jahren [Nr. 648, 649 und 658], Kriegskarten der Schlesischen Kriege und Karten, die bis in die 1940er Jahre hineinreichen. Die Hauptgruppe der "Preußischen Staaten" umfasst alle übrigen Karten, von Darstellungen der Gesamtmonarchie bis zu einzelnen Bezirken, mit Kartenwerken von Ost- und Westpreußen [Nr. 548 und 555] und einer "Special-Karte" von Südpreußen des preußischen Hofbaumeisters David Gilly aus den Jah-ren 1802/1803 [Nr. 552 - 554]. Die Bildung der Sparte "Rhein (mit angrenzenden Ländern)" erfolgte unter dem Kompromiß, Flußkarten des Rheins, Karten des Rheingebiets [Ober-, Nieder und Kurrhein] und Kriegskarten, die zwar den Titel Rhein tragen, sich aber über einen weit größeren Bereich erstrecken, in eine faßbare Gruppe zu vereinen. Bei der Bearbeitung konnten auseinandergerissene Kartensätze zusammengefügt werden, wie z. B. die Kriegsschauplatzkarte 1794 von Dewarat [Nr. 605] oder die Stromvermessungskarten des pfalz-bayerischen Oberrheinbauinspektors Wiebeking zu Ende des 18. Jahrhunderts [Nr. 608 und 612]. Der Bereich "Sachsen" war unter klaren Gesichtspunkten gegliedert, unter Einbeziehung der Karten des Obersächsischen Reichskreises (mit preußischen Gebieten) aus Gründen der Einheitlichkeit. Zu nennen sind hier die Kartensätze vom Erzgebirgskreis des preußischen Majors v. Petri [Nr. 630], der Einzeldarstellungen des Obersächsischen Kreises in acht Boxen von Peter Schenk [Nr. 623], der Gesamt-darstellung der Wettiner Lande des Frankfurter Kartographen Johann Wilhelm Abraham Jäger [Nr. 634] und von der Kriegsschauplatzkarte Siebenjähriger Krieg des sächsischen Hauptmanns Backenberg [Nr. 641]. Um der Zäsuren der Jahre 1803, 1806 und 1810 mit ihren politischen und territoria-len Änderungen gerecht zu werden, wurden die Karten des schwäbisch- alemannischen und des heute baden-württembergischen Bereichs zu einer einheitli-chen Gruppe "Südwestdeutschland" zusammengefügt. Erwähnenswert sind die "Charte von Schwaben/Württemberg" [Nr. 681 und 682] von Amann und des Tübin-ger Mathematikers und Astronomen Bohnenberger als erster Versuch der Landes-vermessung, ca. 1796 bis 1810, der "Topographische Atlas des Königreichs Würt-temberg" [Nr. 695 - 697] der Landesaufnahme von 1821 bis 1851 und die Vorläuferkarten des Historischen Atlas von Baden-Württemberg, die "Generalkarte von Württemberg" von Bach [Nr. 707] und "Der deutsche Südwesten am Ende des alten Reiches" [Nr. 714] von Erwin Hölzle, 1938. "Thüringen" konnte einheitlich nach Territorien sortiert werden, die letzte Sparte der "Territorien Deutschlands", die Gruppe "Westfalen", wurde wieder nach Kompromißgesichtspunkten gebildet, da der Darstellungsbereich häufig über den genannten Raum des Titels hinausging, wie bei den Kriegskarten von Dezauche, 1797 [Nr. 743] und von le Coq, 1804 [Nr. 744]. Der Rest der Karten verteilt sich auf die Sparten 7 bis 13. In die Gruppe der "länderübergreifenden Kriegsschauplätze" wurden alle die Kriegskarten eingeordnet, die keinem festen geographischen Raum zuzuordnen sind, wie die Karten zum Sie-benjährigen Krieg, mit allen Schlachtfeldern und Kriegsschauplätzen, des preußischen Oberst Friedrich Wilhelm v. Baur [Nr. 747 - 749] und des Premierleutnants J. v. Saint Paul [Nr. 763] oder der Atlas der Revolutionskriege [Nr. 760] des Schweizer Generals in französischen und russischen Diensten, Baron Henri v. Jomini. Die sich im Bestand befindlichen Flurkar ten wurden aus Bestimmungs- und Provenienzgründen nicht der allgemeinen Flurkartensammlung zugeordnet, sondern bilden eine eigene Gruppe. "Stadtpläne", "Kanalbauten", wie der alte Rhein-Main-Donau-Kanal, "Naturphänomene", wie die Sonnenfinsternis von 1706, "Statistiken" und "Sonstiges", mit Kupferdruckplatten zu den hohenlohischen Landtafeln [Nr. 853: zu Nr. 473 - 475] und der Hohenlohekarte von C. F. Hammer [Nr. 860: zu Nr. 481] bildeten den Abschluß des Bestandes. Die endgültigen Signaturen sind nach folgenden Kriterien vergeben worden: mit einfacher Nummernvergabe, bei Kartensätzen mit Folgekarten mit Schrägstrich nach der Signatur, wie z. B. "208/1" oder "229/1 - 4" und bei Doppel- oder Mehrfachüber-lieferungen mit Angabe der Exemplare, wie z. B. die Karte von Weikersheim "476 (4 Exemplare)". Die Art der Lagerung orientiert sich nach den Gegebenheiten der Kar-ten. Vier Lagerungsarten kommen vor. Sie sind jeweils an der Signatur erkennbar: die gewöhnliche Planlagerung in Schubladen ist nicht besonders hervorgehoben. Sodann gibt es gerollte Karte ["(gerollt)"] und Regallagerung von Bänden oder Heften ["(Band)"] und von Karten in Boxen ["(Karton)"]. Kombinationen zwischen Lagerungsart und Kartenfolgen in den Signaturen kommen häufig vor, wie z. B. "296/1 (2 Exemplare)" oder "209/1 - 4 (Karton)". Die Verzeichnungsweise erfolgte dem historischen Wert der Karten entsprechend vergleichsweise intensiv. Die Titelaufnahmen enthalten in der Regel die folgenden Angaben. Der Titel ist in der Regel im Originalwortlaut übernommen, bei Überlänge in gekürzter Form. Bei Fehlen eines Titels wurde eine eigene Version erstellt, die Thema und Bereich der Karte beschreibt. Bei nichtdeutschen, altertümlichen oder von der Darstellung abweichenden Titeln wird in eckigen Klammern [ ] die deutsche oder heute übliche Schreibweise übernommen. Der Bereich der Kartendarstellung ist nach drei Mustern beschrieben: Abschnitte beziehen sich auf den Kartenrand (links-rechts, oben-unten), Ausschnitte auf markante Eckpunkte und Orte am Kartenrand und Be-reiche auf gedachte Radien von markanten Punkten oder Orten aus. Bei einigen Karten wird noch die Art ihrer Zugehörigkeit zu Kartenfolgen in den Titel aufgenommen. Die Kartographen wurden, wenn auf der Karte vermerkt, mit ihrer Berufsbezeichnung bzw. Funktion als Verfasser/Kartographen, Verleger, Herausgeber, Zeichner, Kup-ferstecher, Texter, Drucker usw. angegeben. Bei der Beschreibung der Kartenausführung wird, wenn angegeben, die Auflage, die Exemplarnummer (bei Mehrfachexemplaren), der Kartentyp (Druck, Lithographie oder [Kupfer]Stich) und die Art der Kolorierung genannt, wobei die Karten in der Mehrheit nur teilkoloriert sind. Grenzlinien wurden in verschiedenen Farben, bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts mit der Hand eingefärbt. Die im Titel angegebenen Be-reiche und Territorien sind flächig, Orte in der Regel rot oder orange koloriert, die Randbereiche der Karte blieben überwiegend unkoloriert. Der Maßstab wurde bei fast allen Karten - auch ohne ursprüngliche Maßstabsanga-be - in das heute übliche metrische Bruchsystem umgerechnet, ausgenommen Son-derkarten und Atlanten mit sehr unterschiedlichen Karten. Erscheinungsort und -jahr sind generell aufgenommen, in etlichen Fällen mit Mehr-fachnennung; bei unsicherer Zuordnung wird der Entstehungsort in eckigen Klammern, bei fehlender Zeitangabe wird der vermutete Zeitraum ([um...] oder [nach...]) ebenfalls in eckigen Klammern angegeben. Die alten Signaturen wurden, soweit verifizierbar, alle in der Reihenfolge aufgenommen, wobei die Signaturen, die Karl Schumm in seiner Liste aufgenommen hat, als letzte genannt sind. In der formalen Beschreibung wird auf die ursprüngliche Lagerung (gefaltet, gerollt) verwiesen. Die Kartenmaße (Breite x Höhe) beziehen sich auf die eigentliche Kartendarstellung, die Maße des Blattschnitts (Außenrahmen) sind in Klammern wiedergegeben. Der kartographische Typ wird in drei Kateg orien (thematische, topographische oder physische Karte) eingeteilt. Wobei Karten mit der Entstehungszeit vor Beginn des 19. Jahrhunderts oft nicht eindeutig zuzuordnen und zur besseren Kenntlichmachung in Mischformen angegeben sind. Anschließend folgen grundlegende Angaben zur Kartendarstellung, wie z. B. zum Verkehrsnetz, der Topogra-phie, zur Siedlungsform, zur politischen Einteilung oder zum Kriegsgeschehen bei Militärkarten. Bei Kartensätzen oder -werken wird der Haupttitel genannt, die Blattnummer, soweit aufgeführt, und die Funktion der Karte (Titel- oder Folgeblatt). Zuletzt wird der Verwendungszweck der Karte angegeben, z. B. als politische, Militär-, Schul- oder Verkehrskarte. In den Bemerkungen wurden der oder die ursprünglichen Maßstäbe, die Einteilung nach Längen- und Breitengraden, soweit sie vorhanden waren, oder das Meridiangitternetz genannt, in der Regel der hier als "alter Pariser Meridian" (1613 in Paris festgelegt, mit Nullmeridian durch die Insel Ferro = Hierro/Kanaren) bezeichnete Meridian. Bei Abweichung von der sonst üblichen Nordung der Karte wurde die ent-sprechende Ausrichtung nach der Himmelsrichtung eigens erwähnt. Sonstige auffal-lende Elemente der Kartendarstellung, wie z. B. die künstlerische Ausgestaltung der Titel-, Skalen- oder Widmungsschablonen in allegorischer Form, die Angaben von Truppenstellungen oder Belagerungsringen, von Wappendarstellungen, Erläuterungen, Widmungen, genauere Angaben zur politischen Einteilung, handschriftliche Vermerke und andere Besonderheiten wurden am Ende der Verzeichnung aufgenommen. Die endgültige Erschließung und Bildung des vorliegenden Bestands durch den Unterzeichnenden erfolgte im Rahmen des von der Kulturgutstiftung geförderten Projekts "Erschließung der gedruckten Karten des Hohenlohe-Zentralarchivs" in der Zeit vom 1. Januar 1999 bis zum 31. Dezember 2000. Der Bestand, der die Bezeichnung "Hohenlohe Zentralarchiv: Gedruckte Karten" erhielt, umfasst 1382 Titelaufnahmen für ca. 3060 Karten in 33 Schubladen, 59 gerollte Karten, 92 Karten in Boxen/Kartons und 38 Bände (ca. 4,5 lfd. Regalmeter). Eine ergänzende Benutzung der Kartenbestände der Linienarchive des Bestands der handgezeichneten Karten des Hohenlohe-Zentralarchivs ist unter Umständen sinnvoll. 3. Erläuterung zum Aufbau der Titelaufnahmen: Alle Karten werden im vorliegenden Findbuch nach folgendem Schema in der angegebenen Reihenfolge beschrieben: Bestellsignatur - Ordnungsnummer Titel der Karte (als Zitat) oder Angabe des Karteninhaltes Karthograph und sonstige an der Entstehung der Karte beteiligten Personen Entstehungsstufe, Auflage, Ausführung der Karte Maßstab Entstehnungsort weitere formale Beschreibung Bemerkungen Vorsignaturen Entstehungzeit
        Baumwolle in Togo: Bd. 6
        BArch, R 1001/8226 · Akt(e) · März 1913-Aug. 1920, Aug. 1925-Febr.1930
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Karte des Schutzgebietes Togo im Wirkungsbereich der geplanten Bahn Lome - Atakpame - Banjali. M.: 1:1 000 000, o.D.

        Bananen in Kamerun: Bd. 1
        BArch, R 1001/8298 · Akt(e) · Sept. 1905 - Jan. 1914, 1925 - 1935
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Bananenkultur in Kosta-Rica. Darin: Karte der Republik Kosta-Rica 1:1 000 000 o.J. S. Soskin, Bericht über meine Reise nach England vom 9. - 21. Januar 1908 zum Studium der Bananen-Importfrage. Berlin, 1908

        BArch, R 1001/3083 · Akt(e) · (1885) Jan. 1886 - Jan. 1887
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Karte mit Grundstücks- und Länderei-Eintragungen der Deutschen Handels- und Plantagen-Gesellschaft auf den Salomon-Inseln. (o.M.) 1886 Schutzbrief für die Neu-Guinea-Companie wegen der unter deutschem Schutz stehenden Inseln der Salomongruppe vom 13. Dez. 1886

        BArch, R 1001/3002 · Akt(e) · März 1902 - Mai 1905
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Entwaffnung der einheimischen Bevölkerung Errichtung einer Station in Ruk-Attoll Born, Einige Bemerkungen über Musik, Dichtkunst und Tanz der Yaplente, 1903 Born, Einige Beobachtungen ethnologischer Natur über die Oleai-Inseln (o.D.) Karte von Palau, M.: 1:300 000 mit eingetragenen Schiffahrtslinien, Handels- und Missionsstationen (o.D.)