Natur

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        Hanke, August (1867-1918); Missionar in Bongu
        RMG 2.149 · Akt(e) · 1895-1966
        Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

        Bd. 1; Briefe u. Berichte aus Neuguinea, 1895-1899; Konferenzreferat „Unsere Stellung zur Römischen Mission“, 14 S. hs., 1897; Je eine Kartenskizze der Astrolabe-Bai u. der Pommern-Bucht, sowie des Kaiser-Wilhelms-Landes von der Gorinna bis zur Bunsenspitze, im Maßstab 1:250.000, von Hanke gezeichnet, 1897-1898; Erzählung vom Mondgott in der Bongu-Sprache, mit deutscher Übertragung, 1898; Referat „Die Erziehung u. Behandlung unserer Eingeb.n hinsichtlich ihrer sittlichen, geistigen u. materiellen Entwicklung“, 19 S., hs., 1899; Privatbriefe an Inspektoren, 1895-1902; Bd. 2; Briefe u. Berichte aus Neuguinea, 1899-1905; Biblische Geschichten in der Bongu-Sprache, 16 S., Dr., 1901; Bd. 3; Briefe u. Berichte aus Neuguinea, 1906-1912; „Das Bemalen des Körpers mit roter Farbe bei den Papua“, IN: Brudergruß, 18. Jg., 1906; „Reisebericht über eine Erkundungsreise in das Gebiet der Djeba-Leute“, 1912; Korrespondenz mit August Hanke im Heimaturlaub, 1909; Bd. 4; Briefe u. Berichte aus Neuguinea (auch Familienbriefe), 1913-1918; Nachricht vom Tod von August Hanke, 1918; Korrespondenz mit Johanna Hanke, geb. Heider in Neuguinea, 1919-1920; Korrespondenz mit Johanna Hanke in Deutschland, 1921-1966; Sterbeurkunde, Nachruf u. Kondolenzschreiben für Johanna Hanke, 1966

        Rheinische Missionsgesellschaft
        Häuptling Selenkia in Mamba
        ALMW_II._BA_DV_Ii/653,Neg.A71(1) · Objekt · ohne Datum
        Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

        Fototyp: Foto. Format: 16,7 X 12,3. Beschreibung: Häuptling mit Kanzu, Jacke und Hut, re. neben ihm Europäer, beide sitzend, hinter ihnen im Halbkreis 34 Männer und 2 Jungen, mit Tüchern bekleidet (1 davon europ. gekleidet) sitzend/ stehend, dahinter rundes Haus aus Pflanzenfasern (Chagga?, Ost-Kilimanjaro-Bauart?) und Bananen; Vgl. Druckvorlagen Musterbuch Ii / 654: fast identisch.

        Leipziger Missionswerk
        Haus Bladenhorst (Dep.) (Bestand)
        Gliederung · (1340) 1544-1927
        Teil von Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)

        Geschichte des Bestandsbildners Auf Bladenhorst (heute Stadt Castrop-Rauxel) etablierte sich im 14. Jahrhundert das Ministerialengeschlecht von Düngelen, das im Laufe des 15. Jahrhundert zu einer der bedeutendsten Adelsfamilien in der Grafschaft Mark aufstieg. Durch Heirat fiel Haus Bladenhorst um 1500 an die Familie von Viermund, nach 1610 auf die Familie von Romberg zu Brünninghausen. Der Anfall an die von Rombergs war lange umstritten. Im späten 17. und 18. Jahrhundert wurden Brünninghausen und Bladenhorst gemeinsam verwaltet. Nach 1810 löste sich Bladenhorst aus der gemeinsamen Verwaltung. Gisbert von Romberg übertrug seinem Sohn Clemens von Romberg, dieser wiederum seinem Sohn Conrad von Romberg Bladenhorst. Auf Bladenhorst wurde 1855 der gesamte Bergbaubesitz der Familie von Romberg übertragen. Durch Heirat mit Caroline von Romberg fiel Bladenhorst 1881 an Freiherrn von Weichs. 1926 wurde Bladenhorst nach längeren Vorverhandlungen an die Klöckner-Werke verkauft. Geschichte des Bestandes Der größte Teil des Bestandes wurde im 18. Jahrhundert offenbar nach Haus Brünninghausen verlagert. Auf Bladenhorst verblieb die kurrente Registratur der Gutsverwaltung. Nach dem Tode von Gisbert von Romberg kamen teilweise Urkunden und Akten nach Bladenhorst zurück. Die dort lagernden Bestände wurden 1866 von Dr. Nordhoff verzeichnet. Teile seines Inventars sind in Akten Nr. 100 erhalten. 1896 brach auf Haus Bladenhorst ein Feuer aus, das Teile des Bestandes schwer beschädigte oder sogar vernichtete. 1926 übergab bei Verkauf des Hauses die Familie von Weichs den Bestand als Depositum dem Staatsarchiv, das zwischen 1908 und 1955 in mehreren Schritten auch das Gesamtarchiv von Romberg von Buldern einschließlich der älteren Bestände von Haus Bladenhorst durch Kauf übernahm. 1962 wurde das Depositum durch kleinere Nachträge ergänzt. Erschließung des Bestandes Das 1926 übergebene Schriftgut war bis 2002 in vier Teilbeständen von unterschiedlicher Qualität zugänglich. Anläßlich des Abschlusses der Verzeichnungsarbeiten am Gesamtarchiv von Romberg wurden 2002 auch die Arbeiten am Depositum abgeschlossen. Die stark beschädigten Urkunden waren bald nach 1926 durch Prof. Ludwig Schmitz-Kellenberg handschriftlich verzeichnet worden. Seine wegen des eigentümlichen Schreibduktus kaum lesbare Erschließung wurde in die VZ-Datenbank übernommen und zugleich kritisch revidiert; zugleich wurde der Bestand auf den Restaurierungsbedarf hin überprüft. Der Aktenbestand war bis 2002 dreigeteilt. (1) Das sog. ”Archiv“ mit 98 Einheiten zwischen 1493 und 1821 war durch R. Keimer um 1926 oberflächlich verzeichnet worden. Es umfaßt vor allem Restüberlieferungen zum älteren Bladenhorster Bestand. Der Bestand wurde neu verzeichnet. (2) Die sog. ”Registratur“ umfaßte in XXV Abteilungen die Akten der Gutsverwaltung seit etwa 1810 mit Vorakten seit dem 16. Jh. (522 Nrr. ) sowie eine Sammlung von 33 Karten. Der Kartenbestand war bereits herausgelöst und durch Dr. Sagebiel in die Kartensammlung des Staatsarchivs (Nr. A 21265 - 21308) überführt und verzeichnet worden. Die Verzeichnung von R. Keimer erfaßte bis zu 27 Teilbände unter Signaturen, die von der Regionalforschung bereits ausgiebig benutzt worden. Die Neuverzeichnung schloß an den numerus currens der älteren Schicht an und ließ die von Keimer gebildete Ordnung mit ihren Einheiten und Signaturen (nach der Formel ”Archiv“ + 100) bestehen. Drei Nummern fehlten, ca. 15 Bände waren die Schicht (3) verlegt worden. (3) Ca. 5,5 lfdm Registraturgut war bis 2002 unverzeichnet. Es umfaßte vor allem Belege zur Rechnungsführung, die summarisch aufgenommen (Nr. 622-922) wurden. Auf eine Teilkassation wurde aus rechtlichen Gründen verzichtet. Die drei Schichten wurden durch eine gemeinsame Klassifikation erschlossen sowie einen Index und stehen nunmehr als Findbuch zur Verfügung. Quellenwert Die älteren Urkunden und Akten bis 1800 fügen sich in den Bestand Gesamtarchiv von Romberg ein. Die Akten nach 1800 dokumentieren die Verwaltung des Grundbesitzes eines adligen Guts bis 1926, der immer mehr von Bergbau und Industrie überlagert wurde. Eisenbahn, Bergbau sowie Chemische Industrie schränkten nach und nach den Grundbesitz von Haus Bladenhorst und seine Land- und Forstwirtschaft ein. Dieser Prozeß spiegelt sich in den Akten minutiös wider. Weiterhin ist die Überlieferung zum Romberg’schen Bergbaubesitz in den 1850er Jahren wichtig. Für die Stadtgeschichte von Castrop(-Rauxel) ist der Bestand wegen zahlreicher Bezüge zu Stadt und Gericht Castrop wertvoll. Literatur: Kultur und Heimat (Castrop-Rauxel) 13 (1961)

        Hedwig Lamparter (1907-2001)
        M 377 · Akt(e) · 1932-1977
        Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

        Lebenslauf, Dienstanweisung u. Abordnungsgelübde, 1932; Korrespondenz u. Berichte, 1932-1977; „In den engemu (Bananenstauden), 1934; „Die Nachmittage im Dorf, 1935; „Sechs Tage voll Arbeit, 1935; „Karagwe in Not, 1936; „Von Kindern u. alten Leuten, 1938; Ärztliche Befunde, 1944 u. 1962; Rundbriefe an Afrikabund-Schwestern, 1947-1968; Mitgliedskarte der Sarepta-Afrikabund-Schwestern, 1949; „Bischofseinführung u. Konferenz in Bukoba, 1961; „Auf nach Rubisho, 1961

        Bethel-Mission
        BArch, RM 7/85 · Akt(e) · 31. Dez. 1940 - 31. März 1944
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält: Amerikanische Neutralitätsfragen Feindliche Geleitzugsicherung und deren Bekämpfung Verhalten der Gaullisten Verteilung der feindlichen Flotte Italienische U-Boote im Atlantik Japanische U-Boote in der Gummiversorgung Bericht über Unternehmungen der schweren Kreuzer "Admiral Hipper", "Admiral Scheer", "Lützow" Hilfskreuzer und Hilfsschiffe Nachschub durch Rußland (sibirische Bahn) für Hilfskreuzer nach Japan (1941) "Bismarck"-Unternehmung (Untergang Schlachtschiff "Bismarck" Versorgung deutscher U-Boote in Las Palmas und in Cadiz Versorgungsschiffe für Hilfskreuzer und U-Boote Troßschiff "Nordmark" Angelegenheiten der eigenen und feindlichen Handelsschiffahrt (Prisen, Versenkungen u. a.) Versenkung englischer Hilfskreuzer "Voltaire" durch "Schiff 10" Italienisches U-Boot "Capellini" (20. Jan. 1941 beschädigt in Las Palmas eingelaufen) Unternehmungen der deutschen und italienischen Blockadebrecher Griechischer Panzerkreuzer "Georgios Aweroff" Englischer Dampfer "Laconia" (mit 1.500 italienischen Gefangenen) durch deutsches U-Boot versenkt, Sept. 1942 Italienischer Kolonialkreuzer "Eritrea" zum Feind übergelaufen, Sept. 1943 Japanisches U-Boot "Tanne" (ab Nov. 1943 im Gummitransport, vor Hafen Penang torpediert und gesunken) Beendigung des Hilfskreuzerkrieges am 17. Okt. 1943 durch Verlust von "Schiff 28" Beendigung des Blockadedurchbruchs durch Führerentscheid, Jan. 1944 Gefecht vom 28. Dez. 1943 (Verlust von "Z 27", "T 25" und "T 26") U-Boot-Einsätze (Unternehmungen)

        Heidenpredigt bei den Maasai
        ALMW_II._BA_A3_1159 · Objekt · 1927-1938
        Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

        Fotograf: Guth?. Fototyp: Foto. Format: 5,8 X 5,7. Beschreibung: Kreis von sitzenden Maasai-Männern(Krieger, Ältere) unter Baum, 1 Europäer(wer?), 1 afrikan. Prediger mit Tropenhelm.

        Leipziger Missionswerk
        Heidnische Frauen
        ALMW_II._BA_PK_2_P43 · Objekt · ohne Datum
        Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

        Fototyp: Postkarte (coloriert). Format: 9,0 X 14,0. Beschreibung: 2 Frauen mit Tüchern (oder Leder?) bekleidet, verschiedene Haarfrisuren, im Hintergrund runde flache Häuser aus Gras geflochten. Bemerkung: Vgl. P39.

        Leipziger Missionswerk
        ALMW_II._32_36 · Akt(e) · 1915-1920
        Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

        7 Fiches. Enthält: FICHE NR. 36 1+ - Leipzig 1915. Paul bzw. Weishaupt an Angehörige und Freunde der deutsch-ostafrikanischen Missionare bzw. zurückerwarteten Missionare und Familien (7 Schreiben) - Moshi 1917. District Political Officer "Circular to all enemy subjects." (2 Schreiben) - Tübingen 1919. Deutsches Institut für ärztliche Mission an Paul - "Adressen unserer gefangenen deutsch - ostafrikanischen Missionare" - "Verzeichnis der in Deutsch-Ostafrika befindlichen Missionsangehörigen." - o.O. 1919. Paul an Hauptmann - Berlin 1919. Berliner Missionsgesellschaft an Paul -o.O., o.J. Zeitungsartikel "Aus Ostafrika zurück!" - Merseritz 1919. Schachschneider - o.O. 1919. Paul an Stier (3 Schreiben) - Berlin 1919. Ev.-luth. Gemeinde (Stier) an Missionsdirektor (4 Schreiben) - Berlin 1919. Wagner - Leipnitz 1919. Alberti - Schwabach 1919. Mauer - Berlin 1919. Berliner Missionsgesellschaft an Paul und Bodelschwingh - o.O. 1919. Paul an Missionsdirektor Axenfeld - o.O. 1919. Paul an Hauptmann - Dresden 1919. ? - Berlin 1919. Telegramm von Michel, Thiele, Mauer, Hauptmann - Nürnberg 1919. Telegramm Paul - "Nachschrift der am 28. Juni 1919 im Missionshaus stattgefundenen Unterredung." (mit heimgekehrten Missionsangehörigen) - Belgaum 1919. Fuchs - o.O. 1920. Weishaupt an Stier - o.O. 1920. Weishaupt an Fehlberg - Sidi Bishr 1919. Everth - Leipzig 1919. Kollegium an die Ortskohlenstelle (betr. Kohlenbewilligung für heimkehrende Kriegsgefangene) - o.O. 1919. Paul an Fehlberg - Oeynhausen 1919. Michel - Sidi Bishr 1919. Schachschneider - Hamburg 1919. Reinhard - Maadi 1919. Wärthl - Sidi Bishr 1919. Thiele - Kairo 1919. 2 Telegramme (Englisch) - Leipzig 1919. An Wärthl - Dresden 1919. Fotohandlung Hüttig an Paul - Brunsbüttelkoog 1919. Thiele, Wärthl, Schachschneider - Hamburg o.J. Fehlberg - Brunsbüttelkoog 1919. Schachschneider (Telegramm) - Lockstedter Lager 1919. Mauer, Klöpfel, Gauth - Borsdorf 1919. Luthard - Leipzig 1919. Stamberg (Willkommensgruß für Heimgekehrte). FICHE NR. 36 2+ - Fortsetzung - Leipzig 1919. Paul an Angehörige und Freunde ostafrikanischer Missionare - Lockstedt 1919. Stelzner - Brünsbüttelkoog 1919. Michel - Hamburg 1919. Fehlberg (Telegramm) - Lockstedt 1919. Michel (2 Schreiben) - Leubnitz-Neuostra 1919. Michel (2 Schreiben) - Hamburg 1919. Fehlberg - 1919. Krüger - Gottesdienstordnung zur Jahresfeier des Leipziger Zweigvereins für ev.-luth. Heidenmission 1919 (gedruckt) - Ordnung der Öffentlichen Missionsversammlung 1919 (gedruckt) - Leipzig 1919. Paul an Young Men´s Christian Association, Kairo - diverse Zeitungsauschnitte die Heimkehr der Kriegsgefangenen betreffend - Hohenstrauß 1920. Schieder - Moshi 1920. Political Officer to Schöne (Englisch) - Marangu 1920. Raum an Paul (Abschrift) - 1920. Müller (Telegramm) - Liste mit Namen - "Kirchenblatt der evangelisch lutherischen Synode von Iowa" 1920 - Eschenbach 1920. ? - Ohlau Bz. Breslau 1920. Schöne - Ronneburg 1920. Knittel - Barver 1920. ? an Frau Missionsdirektor - Eschenbach 1920. Wärthl (2 Schreiben) - Oberfrohna 1920. Thiele - Leubnitz-Neuostra 1920. Michel - Wesel 1920. Telegramm von Raum - Leipzig 1920. Paul Telegramm an Müller - Leipzig 1920. Paul an Raum - Leipzig 1920. Kollegium an Ernährungsamt der Stadt Leipzig (betr. Bitte um Sonderzuweisung von Lebensmitteln) - Berlin 1920. ? - Eschenbach 1920. Raum (Telegramm) - Manuskript einer Rede / Predigt Pauls - Gedicht "Zur Rückkehr der letzten deutschen Missionare aus Deutsch-Ostafrika" - Berlin 1920. Gutmann- "Die zweite Fahrt der Golconda" (Deckblatt): - 1916. Government of Madras. Judicial Department. Memorandum No. 368 W-2. (Englisch) - Delhi 1916. Gov. of India. Home Dep. Notefication No. 500. (Englisch). FICHE NR. 36 3+ - Fortsetzung - "Rules for examining officers in the Bombay Presidency under the Hostile Foreigners (Repatriation) Order." - Berlin 1916. Kuratorium der Gossnerschen Missionsgesellschaft an die Deutsch-Ostindischen Missionsgesellschaften (betr. "Golconda") - 1916. Kopie eines Telegrammes von "Chief Secretary" an Gov. of Madras und District Magistrate of Tanjore - Wulsdorf 1914. von Hanffstengl - Altdorf b. Nürnberg 1916. ? - Basel 1916. Missionsinspektor Frohnmeyer (betr. mögliche Ankunft der Golconda) - 1916. 2 Schreiben von Board der Golconda an Paul (Englisch) - Leipzig 1916. Paul an "die Angehörigen und Freunde unserer indischen Missionare." - o.O., o.J. Zeitungsausschnitt - 1916. Zacharias - Dresden 1916. Schauer an Mission zu Leipzig - Basel 1916. Ev. Missionsgesellschaft an Paul - Berlin 1916. Deutsche Ev. Missions-Hilfe an Paul - Hamburg 1916. Fehlberg - "Verzeichnis der Angehörigen der Evangelisch-lutherischen Mission zu Leipzig, die mit der von Bombay ausgegangenen zweiten Golcondafahrt erwartet werden." - Bad Eppelsdorf 1916. Frey - Leipzig 1916. Paul (Dankesschreiben für Grüße u.ä. bei erster Golcondafahrt) - "Die zweite Golconda - Fahrt" (handschriftlich) - "Behördliche Fürsorge" (Deckblatt) - "Kinder der zweiten Reisegesellschaft" - Leipzig 1916. Paul an "die in Ostindien tätigen deutschen Missionsgesellschaften" (2 Schreiben) - Breklum 1916. Missionsgesellschaft (2 Schreiben) - Hermannsburg 1916. Missionsanstalt - Herrnhut 1916. Ausschuß der deutschen ev. Missionen - Basel 1916. Ev. Missionsgesellschaft - Berlin 1916. Gossnersche Missionsgesellschaft - Zwötzen 1916. Säuberlich - Barmen 1916. ? - Cöln 1916. Königliche Eisenbahndirektion an Kollegium - Leipzig 1916. Paul an die Königliche Eisenbahndirektion - o.O. 1916. Paul an den Kriegsausschuß für pflanzliche und tierische Fette und Oele, G.m.b.H., Berlin - o.O. 1916. Paul an das Generalkommando des XIX. Armeekorps, Leipzig-Gohlis - Rotterdam 1916. Kaiserliches Deutsches Konsulat (Abschrift) - Verzeichnis der 1916 mit Dampfer Kilkenny / Golconda in Rotterdam eingetroffenen Mitglieder resp. Angehörigen der Leipziger Mission - o.O. 1917. Foreign Office (Englisch; Abschrift) - Berlin 1917. Auswärtiges Amt an Ausschuß der deutschen evangelischen Missionsgesellschaften (Abschrift) - Herrnhut 1917. Deutscher Evangelischer Missionsausschuß an diverse Missionsgesellschaften (2 Schreiben) - "Abholung" (Deckblatt) - Leipzig 1916. Paul an "die mit der zweiten Golcondafahrt aus Indien nach Deutschland kommenden Angehörigen unserer Tamulen- und Kamba- Mission." - o.O., o.J. Paul an Lohmann - 1916. Rüger Telegramm an Paul - Leipzig 1916. Ev.-luth. Mission an "die Angehörigen und Freunde unserer Tamulen - und Kmbamissionare." - Dresden 1916. Gäbler (Telegramm) - 1916. Telegramm an Paul. FICHE NR. 36 4+ - "Verhandlungen btr. Freilassung der in London gefangen gehaltenen Missionare" (Deckblatt) - Ansbach 1916. Protestantisches Konsistorium (Zeugnis für Hofmann über empfangene Ordination) - 3 Telegramme - Berlin 1916. Gossnersche Missionsgesellschaft (4 Schreiben) - Leipzig 1916. Paul an "die in Ostindien tätigen deutschen Missionsgesellschaften" (handschriftlich und Maschinegeschrieben; 2 Schreiben) - Breklum 1916. Schleswig-Holsteinische ev.-luth. Missionsgesellschaft - Herrmannsburg 1916. Missionsanstalt (4 Schreiben) - Herrnhut 1916. Missionsanstalt der Ev. Brüder-Unität - Kolberg 1916. ? - Leipzig 1916. Paul an "die Angehörigen der in London gefangen gehaltenen Missionare." - Basel 1916. Ev. Missionsgesellschaft (2 Schreiben) - Riedisheim 1916. Willkomm - Bleckmar 1916. Missionsanstalt der Hannoverschen luth. Freikirche (2 Schreiben) - Empfehlung der Probenummer des Leipziger Missionsblattes (gedruckt) - Schwerin 1916. Oberkirchenrat - o.O., o.J. Paul an Hammitzsch - o.O., o.J. Paul an Ruckdaeschel - "Konferenz mit den von London ... nach Leipzig gekommenen Missionaren ... 1916" - Liste der von Engländern für Überfahrt "abgenommenen" Kosten - Liste der vorliegenden Missionsbescheinigungen - "Regierungshilfe für aus Indien kommende Familien" (Deckblatt) - Leipzig 1915. Paul an 5 Missionsgesellschaften und das Auswärtige Amt - Leipzig 1915. Paul an "die in Ostindien tätigen deutschen Missionsgesellschaften" (3 Schreiben) - "Ein Brief unseres Probstes Meyner. Kilpak, ... 1915"; "Eine bemerkenswerte Kundgebung englischer Kirchenmänner in Südindien." (gedruckt) - o.O. 1915. Kollegium an Königliche Eisenbahn-Direktion (2 Schreiben) - Vlissingen 1915. Kaiserlich Deutsches Konsulat an das Kaiserliche Generalkonsulat (Abschrift) -Halle 1915. Königliche Eisenbahndirektion an Kollegium - Herrmannsburg o.J. Missionsanstalt - Cöln 1915. Königliche Eisenbahn-Direktion (Abschrift) - Vlissingen 1916. Kaiserliches Deutsches Konsulat seiner Exzellenz dem Reichskanzler Herrn Dr. von Bethmann-Hollweg (Abschrift); mit Abschrift eines Schreibens des Auswärtigen Amtes an den Ausschuß der deutschen Ev. Missionsgesellschaften; mit Anlagen "Namensverzeichnis derjenigen deutschen Rückwanderer, die an Bord der Golconda´ von ... 1916 in Vlissingen gelandet und ... weitergereist sind." - Herrnhut 1916. Ausschuß der deutschen ev. Missionen - Berlin o.J. Stellvertretender Generalstab - "Abholung unserer heimkehrenden Familien" (Deckblatt). FICHE NR. 36 5+ - Berlin 1915. Kuratorium der Gossnerschen Missionsgesellschaft (Original und Abschrift) - Vlissingen 1916. Rüger (2 Schreiben) - Goez 1916. Rüger - Leipzig 1916. Paul an die "aus Indien heimkehrenden Brüdern und Schwestern" - Radebeul 1916. Rüger (2 Schreiben) - Wulsdorf 1916. Hanffstengel - Leipzig 1916. Paul an "die Angehörigen und Freunde unserer indischen Missionare" - Leipzig 1916. Paul an ? - Berlin-Fiedenau 1916. Foertsch (2 Schreiben) - Leipzig 1916. Paul an Rüger - 1916. 6 Telegramme von Rüger - "Empfang und Begrüßungs-Feier in der Nikolai-Kirche" (Deckblatt) - Radebeul 1916. Kleinpaul an "die Helfer der sächsischen Missionskonferenz" - Leipzig 1916. Kollegium (Einladungsschreiben zur Einladungsfeier; gedruckt) - Ratzeburg 1916. Missionsausschuß (Lange) - Hamburg 1916. Reinhard an Kollegium - Leipzig 1916. Diakonissenmutterhaus - Breslau 1916. Ober-Kirchen-Kollegium an Kollegium - Stade 1916. Vorstand der Stader Bibel- und Missionsgesellschaft - Bückeburg 1916. Türnau an Kollegium - Sondershausen 1916. Köhn an Kollegium - Dresden 1916. Hohlschütter (2 Schreiben) - Lüneburg 1916. Straier an Kollegium - Nürnberg 1916. Ev.-luth. Zentral-Missions-Verein an Kollegium - "Verzeichnis der stimmberechtigten Vereine" - Göttingen 1916. Steinmetz - Rendsburg 1916. Schomerus - Leipzig 1916. Dietze - o.O., o.J. ? (3 Schreiben) - L. 1916. Schreck (2 Schreiben) - Altenburg 1916. Lohoff (2 Schreiben) - Leipzig 1916. Frenzel - Leipzig 1916. Rönger - Bitte um reservierte Plätze für Regierungsrat Jeremias - Leipzig 1916. Guth - Kamenz 1916. Nollau - Dresden 1916. Bach - München o.J. Bauernfeind - Hoyerswerda 1916. Dobrucky (Telegramm) - Leipzig o.J. Fritzsche - Dresden 1916. ? - Dresden 1916. Ev-luth. Diakonissen-Anstalt - 1916. Bergau - Hildesheim 1916. Fleischhauer - Leipzig 1916. Riemer - Leipzig 1916. Frommannshausen. FICHE NR. 36 6+ - Fortsetzung - Leipzig 1916. Röntzsch - Rudolstadt 1916. Braun - Dresden 1916. ? - 1915. Paul an das Pfarramt St. Nikolai - Auflistung der "Karten für den Altarplatz" - 1916. Telegramm - Ordnung der "Feier zur Begrüßung der aus Indien zurückgekehrten Missionare" 1916 (gedruckt; 3fach) - Liste abzusendender Telegramme - Auflistung "Karten für die nördliche Empore" - "Propst Meyners Gefangenschaft in London und seine Befreiung" (Deckblatt) - Leipzig 1916. Einladung des Kollegiums zum Gottesdienst anläßlich der Heimkehrer aus Indien - 1916. Telegramm - London 1916. Meyner an Paul bzw. Familienangehörige (6 Schreiben; teils in Abschrift) - Kirn 1916. Miersch - Leipzig 1916. Paul an Meyner (2 Schreiben) - Angermünde 1916. Meyner (6 Schreiben) - Riehen b Basel 1916. Würz - Berlin 1916. Deutsche Ev. Missionshilfe - Herrmannsburg 1916. Missionsanstalt - Bonn 1916. Brill (Original und Abschrift) - Berlin 1916. Stosch. FICHE NR. 36 7- - Angermünde 1916. Meyner (4 Schreiben) - Riehen b Basel o.J. Würz - London 1916. Meyner - 1916. Meyner (Telegramm) - 1916. Kollegium an Meyner - Angermünde 1916. Meyner (3 Schreiben) - "Die erste Golcondafahrt" (Deckblatt) - Basel 1915. Ev. Missionsgesellschaft - 1916 "Rules for the Repatriation of Aliens in the S.S.GOLCONDA´" (Englisch) - "General Instructions to Passengers for the S.S. `GOLCONDA´" (Englisch) - "List of aliens to be repatriated" - "Government of India. Home-Department. (Political) Notification. No.4348." (Englisch) - Wulsdorf 1915. Hanffstengel (3 Schreiben) - Berlin 1915. Kuratorium der Gossnerschen Missionsgesellschaft an die in Ostindien tätigen deutschen Missionsgesellschaften - Basel 1915. Ev. Missionsgesellschaft - 1915 Telegramm v. Brutzer an Danish Mission (Englisch) - Leipzig 1915. Paul an Mitglieder des Kuratoriums - Leipzig 1915. Paul an "die Angehörigen und Freunde unserer indischen Missionare." - Leipzig 1915. Paul an die "in Indien tätigen deutschen Missionsgesellschaften." (2 Schreiben) - 1915. Muntschick - Bremen 1915/1916. Reimers (3 Schreiben) - Belitz 1915. ? - Zwenkau 1915. ? - Auszug aus einem Brief von Reichel - Liste der Zurückgekommenen - Liste der in England Zurückgehaltenen.

        Leipziger Missionswerk
        Heinrich Scholten (1897-1987), Präses
        M 238 Bd. 3 · Akt(e) · 1934
        Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

        Korrespondenz u. Geschwister-Rundbriefe; „Über drei Meere unter der Hakenkreuzfahne, Zeitungsartikel erschienen in „Aufwärts Nummer 69 & 70; „Zur Taufpraxis u. „Zur Dorfschule; Bukoba-Bevölkerungsstatistik von Bukoba, graphisch dargestellt von Heinrich Scholten; Bukoba-Notverordnung wegen Devisensperre

        Bethel-Mission
        Hermann Hassenpflug (1910-1960)
        M 250 · Akt(e) · 1934-1964
        Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

        Korrespondenz mit Schwester Erika Berg, verehelichte Hassenpflug, 1934-1944; Lebenslauf, ärztliches Zeugnis u. Abordnungsgelübde von Erika Berg, 1936; Lebenslauf, ärztliches Zeugnis, Dienstanweisung u. Abordnungs-gelübde von Hermann Hassenpflug, 1937-1938; Korrespondenz u. Berichte aus Kigarama, 1937-1939; Korrespondenz mit Ehepaar Hassenpflug während der Internierung, 1940-1947; Korrespondenz während der Tätigkeit in Dewetsdorp, Sandveld, Leipoldsville (Südafrika), 1947-1955; Berichte aus der Arbeit in Südafrika, 1948-1955; Korrespondenz während der Tätigkeit in Gelsenkirchen-Buer-Resse, 1956-1960; Todesanzeige für Hermann Hassenpflug, 1960; Korrespondenz mit Erika Hassenpflug, 1960-1964

        Bethel-Mission
        RMG 753 · Akt(e) · 1823-1966
        Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

        Korrespondenz zur Zusammenarbeit; Schreiben von Breutel u. Roentgen/Neuwied, 1823 + 1826; Schreiben von Breutel/Berthelsdorf, 1837; Kurze Denkschrift zur Nyassafrage, v. Baudert, 1925; Aufruf f. ein unverzinsliches Darlehen zum Besten des kirchlichen Haushaltes der Gemeine Herrnhut, Dr., 1930; O daß doch bald Dein Feuer brennte, Spendenaufruf zum 200-jährigen Jubiläum, Dr., 1932

        Rheinische Missionsgesellschaft
        Heylsches Landgut Pfauenmoos (Bestand)
        Stadtarchiv Worms, 189 · Bestand
        Teil von Stadtarchiv Worms (Archivtektonik)

        Bestandsbeschreibung: Abt. 189 Heylsches Landgut Pfauenmoos Umfang: 77 AK und ein lfm Überformate (einschl. 189_F = 307 VE) = 7,5 lfm Laufzeit: 1857 - 2007 1. Vorgeschichte und Übernahme der Unterlagen im Mai 2012 Nach dem Ableben von Ludwig C. v. Heyl zu Herrnsheim (1920-2010), der dem Archiv seit 1997 umfangreiche private und Firmenunterlagen übergeben hatte, die im Stadtarchiv intensiv verzeichnet worden sind (Abt. 185), traten seine beiden Söhne Dr. Ludwig v. Heyl (Landgut Nonnenhof, Bobenheim-Roxheim südlich v. Worms) und Dr. Johannes v. Heyl (Freidorf/Kanton Thurgau, CH) an das Stadtarchiv mit der Frage heran, ob eine Übernahme weiterer ergänzender, mit den bereits im Archiv lagernden und erschlossenen (vgl. Abt. 186) Unterlagen eng verschränkter Familienpapiere in Frage käme. Diese befanden sich auf dem 1848/49 von der Familie erworbenen Besitz Schloss bzw. Landgut Pfauenmoos (Kanton St. Gallen, Gemeinde Berg SG, Schweiz), seit 1923 eine Stiftung nach Schweizer Recht. Vor allem aufgrund der engen persönlichen Bindungen von Ludwig C. v. Heyl (‚Lu’) an Pfauenmoos, in dem er fast bis an sein Lebensende gemeinsam mit seiner Frau Gisela (1923-2011, geb. Greiser, verh. seit 1945) regelmäßig und länger gewohnt hatte, befänden sich dort zahlreiche private und Familienpapiere, die einer Sichtung und Erschließung harren würden. Abgesprochen wurde das Vorhaben auch mit Ludwig. v. Heyls jüngerem Bruder Gebhard v. Heyl (geb. 1930, wohnhaft München). Eine Übernahme familiärer Papiere wurde dabei auch angesichts beginnender Planungen für Sanierungsarbeiten am Objekt ins Auge gefasst. Das Archiv hat den Vorschlag angesichts der zu erwartenden Bedeutung der Familienunterlagen für die Geschichte der Stadt und der ihr eng verbundenen Familie von Heyl und vor dem Hintergrund der seit Jahren engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit ihren Angehörigen dieses Ansinnen gern aufgegriffen und sich im Vorfeld mit dem Kunsthistoriker und Verleger Dr. Ferdinand Werner abgestimmt, der sich 2010 als Mitherausgeber des umfangreichen Sammelbandes zur Familie und ihren Bauten bereits mit Pfauenmoos als hervorragenden Kulturdenkmal beschäftigt hatte. Nach den nötigen organisatorischen Klärungen 2011/12 erfolgte vom 23.-25. Mai 2012 eine Reise des Archivleiters Dr. Gerold Bönnen, der Archivmitarbeiterin Margit Rinker-Olbrisch (Dipl.-Arch. FH) und des erwähnten Dr. Ferdinand Werner in die Schweiz. Die Betreuung vor Ort erfolgte durch Dr. Johannes v. Heyl, mit dem auch alle aufkommenden Fragen vor- und nachbesprochen wurden. Die Archivalien befanden sich weit überwiegend in einem klimatisch gut geeigneten Raum im 2. OG, der Zustand und wichtige Arbeitsschritte wurden fotografisch dokumentiert. Wichtig war dem Stadtarchiv eine enge Kooperation mit dem Kantonsarchiv in St. Gallen, da selbstverständlich die die Stiftung und Örtlichkeit selbst betreffenden Archivalien vor Ort bleiben sollten. Durch diese kollegiale Zusammenarbeit (Gespräch vor Ort mit der für private Überlieferung zuständigen Mitarbeiterin Frau Regula Zürcher) und aufgrund der Bereitschaft der Familie bzw. der Familienstiftung konnte geklärt werden, das die direkt den Besitz und das Haus bzw. die Familienstiftung betreffenden Archivteile als Depositum im Kantonsarchiv hinterlegt und dort verzeichnet werden sollen, ein Austausch der Findmittel wurde vereinbart. Der für das Kantonsarchiv vorgesehene Anteil (ca. 13 lfm) umfasst Korrespondenz der Stiftungsverwaltung, des Fördervereins Schloss Pfauenmoos, Gutsbewirtschaftung (ab ca. 1890) und Waldwirtschaft, Amtsbücher (Kassenbücher, Rechnungswesen, Bankunterlagen etc.), Akten, Verträge betr. Erwerb, Verpachtung und Bauangelegenheiten, Inventare (auch beim Besitzübergang 1848/49) sowie ein Messbrief (1849). Dazu kommen einige Unterlagen der Lederhandels-AG (Schweiz) . In etwa denselben Umfang (ca. 12-13 lfm) hatte der vom Stadtarchiv Worms übernommene und am 25.5.2012 nach Worms verbrachte Anteil. Für einen Teil der Unterlagen wurde seine Digitalisierung und die Rückgabe der Originale an die Familie vereinbart (Chronik Pfauenmoos, Plansammlung, Fotografien). Der Aufenthalt vor Ort wurde durch Herrn Dr. Werner auch für eine umfassende fotografische Dokumentation des kunstgeschichtlich höchst interessanten Anwesens mit vielen Wormser Bezügen genutzt. Eine Monographie zur Geschichte des denkmalgeschützten Bauwerks befindet sich derzeit in Planung. Dr. Werner und Claus Reisinger (Wernersche Verlagsgesellschaft) haben im Anschluss an die Reise ehrenamtlich ca. 30 Familienfotografien aus Pfauenmoos, die dort hingen und inzwischen wieder zurückgebracht wurden, hochwertig für die Fotoabteilung des Stadtarchivs dokumentiert (80 Abb. = 1,93 GB). 2. Verzeichnung und Besonderheiten Die Verzeichnung des Bestandes (neue Archivabteilung 189) erfolgte zwischen Juni 2012 und Januar 2013 durch den Archivleiter, unter Mithilfe einer studentischen Praktikantin. Ein Schenkungsvertrag mit der Stadt wurde bereits im August 2012 mit Dr. Johannes v. Heyl abgeschlossen. Eine Kassation fand nur in sehr geringem Umfang statt; lediglich 18 Aktenordner aus der sehr umfangreichen Korrespondenzserie von Ludwig v. Heyl in den Jahren 1977 bis 2000 (ca. 2 lfm: Glückwünsche 1986-90, Weihnachtskarten und -grüße 1975-1981, 1991, 1994, 1998; Allg. Korresp. 1975-77; 60. Geb. 1980; Allg. Korrespondenz Schweiz und international 1990-99) wurden wegen der Redundanz der Unterlagen nicht übernommen. Sonderregelungen erfolgten für die im Stadtarchiv digitalisierte und wieder in die Schweiz zurückkehrende Pfauenmoos-Chronik (Hauschronik, Nr. 001), die nach ihrer teilweisen Digitalisierung (Nov. 2012, Digitalisierungszentrum Stadtarchiv Mannheim) zurückkehrenden Pläne sowie einen Teil der älteren Fotografien. Aus Gründen der Bestandserhaltung bleiben die ältesten, bis 1845 (Daguerrotypie !) zurückreichenden gerahmten Fotos im Bestand, das Archiv kümmert sich hier um die fachliche Behandlung und gewährleistet u.a. eine optimale Klimatisierung. Wie erwähnt, wurden die weitaus meisten gerahmt hängenden älteren Familienfotos digitalisiert und sind bereits im Original wieder nach Pfauenmoos zurückgekehrt. Zur Ergänzung des Bestandes hat Dr. Werner von ihm aus dem Archiv der ETH Zürich beschaffte Entwürfe des Architekten Bluntschli über Umbauvorhaben an Pfauenmoos aus der Zeit um 1880/90 dem Archiv digital zur Verfügung gestellt. 3. Inhaltliche Schwerpunkte Der Bestand stellt vor allem deshalb eine so erfreuliche Erweiterung der übrigen Heylschen Nachlassbestände dar, weil hier eine Fülle von Querverbindungen zu anderen Teilen der Familienunterlagen bestehen. Vor allem Ludwig v. Heyl jun. (1920-2010) hatte in größerem Umfang persönliche Papiere (u.a. Korrespondenzen seit den 1930er Jahren bis zu seinem Ableben, auch ältere Familienfotos einschl. Daguerrotypien bis zurück in das Jahr 1845) an seinem Wohnort in der Schweiz gelagert, die jetzt zusammen mit den bereits verzeichneten Unterlagen (Abt. 185, 186, 1801/1) genutzt werden können. Die Verzahnungen mit anderen Familienarchiv-Beständen sind eng. Die erarbeitete Klassifikation versucht, den unterschiedlichen Bestandsteilen Rechnung zu tragen. Im Mittelpunkt steht Korrespondenz der beiden Wohnberechtigten Ludwig v. Heyl (sen., 1886-1962) und vor allem seines Sohnes Ludwig v. Heyl (jun., ‚Lu’) aus der Zeit zwischen den 1920er Jahren und der Zeit kurz nach 2000. Inhaltlich spiegelt der Bestand zahlreiche familiäre und Firmenaspekte der Familie von Heyl wieder, da in Pfauenmoos Unterlagen großer thematischer Vielfalt lagerten, ein Abbild dieser Schwerpunkte ist die erarbeitete Klassifikation. Zu nennen sind aus der Überlieferung Ludwig v. Heyls (sen., 1886-1962) vor allem Korrespondenzen zwischen den 1920er Jahren und seinem Ableben, u.a. mit Schweizer Persönlichkeiten wie dem zeitweiligen Bundespräsidenten und Stiftungsratsvorsitzenden Dr. Thomas Holenstein. Dazu kommen Unterlagen über die nach 1946 für Worms aktivierte karitativ-kirchliche Schweizer Hilfe (u.a. Korr. mit Pfr. Buff) sowie innerfamiliärer und auch firmenbezogenener Briefwechsel. Einen besonderen Schwerpunkt markieren die umfangreichen Korrespondenzen seines Sohnes Ludwig v. Heyl (jun., 1920-2010), unter anderem der Briefwechsel aus den Kriegsjahren, Familienschriftverkehr, werksbezogene Briefe (Fa. Heyl-Liebenau bis zur Liquidierung 1974) und Materialien, Unterlagen zu seiner nach 1951 starken Verbundenheit mit den Bayreuther Festspielen und seinen gesellschaftlichen Aktivitäten in Vereinigungen wie Rotary-Clubs, Interessenvertretungen der Lederindustrie, Traditionsverbänden (Militaria) u.a. Auf all diesen Feldern bestehen enge Verzahnungen mit den in Abt. 185 bereits vorhandenen Unterlagen, weshalb bei einer Beschäftigung mit diesen Themengebieten beide Bestände parallel zu nutzen sind. Hinzu kommen ältere Unterlagen zu Pfauenmoos aus der Zeit seit ca. 1880, eine Plansammlung, Fotos und vermischtes Material sowie persönliche Unterlagen von Gisela von Heyl, vor allem familiärer Briefwechsel aus der Zeit zwischen ca. 1970 und 2000 (für die Nutzung gesperrt, s.u.). Die Fotografien wurden in einem eigenen, 36 Verzeichnungseinheiten umfassenden Teilbestand 189_F verzeichnet. Unter diesen sind neben den bis 1845 zurückreichenden Familienbildern auch Diaserien der 1970er Jahre zum Abriss des Majorshofs und des Werkes Liebenau hervorzuheben. 4. Nutzung und rechtliche Fragen Ungeachtet der Tatsache, dass die Unterlagen nach dem Abschluss des Schenkungsvertrages in das Eigentum der Stadt Worms übergegangen sind, wurden für gut 20 Verzeichnungseinheiten Sperrfristen für die Benutzung festgelegt, da dort in besonderer Weise privat-persönliche Belange Ludwig v. Heyls und seiner Frau Gisela berührt sind. Davon abgesehen bestehen keine Nutzungsbeschränkungen. 5. Literatur (zum Gebäude) - Ferdinand Werner, Von Wohnhäusern, Landsitzen und Villen, in: Die Wormser Industriellenfamilie von Heyl. Öffentliches und privates Wirken zwischen Bürgertum und Adel, hg. v. Gerold Bönnen u. Ferdinand Werner, Worms 2010, S. 187-311 (Registereinträge S. 533) - Geschichte von Pfauenmoos und Gemeinde Berg, der Steinerburg und Gemeinde Steinach, gewidmet den Gästen am 80. Geburtstag von S. Exzellenz dem Freiherrn v. Heyl [1923], gedr. 15 S. Worms, im Januar 2013 Dr. Gerold Bönnen, Leiter des Stadtarchivs Worms