description: Enthält:Inhalt/Enthält: P. Walter, Berlin: Übersendung einer Skizze eines Objekts des Häuptlings von Gapé aus Togo zwecks Publikation in den Miscellen des Ethnologischen Notizblattes (Bl. 6). Erläuterungen zum Hintergrund der Entstehungsgeschichte.Briefe: 1
Walter, PaulObjekt
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description: Enthält:Inhalt/Enthält: Brief des Auswärtigen Amtes (1889.08.07.) mit Bitte um Überweisung von Anthropologica aus Togo an die Anthropol. Gesellschaft. An die Anthropologische Gesellschaft sind 3 Schädel und ein Stück Haut aus der Sammlung Wolf abzugeben Hinweis Luschans, daß diese Objekte auf Reichskosten gesammelt worden seien, sich zusammen mit anderen Anthropol. in Raum 50 befänden und im "Erstes Verzeichniß der aus den Deutschen Schutzgebieten eingegangenen wissenschaftlichen Sendungen" von 1889 aufgeführt seien (Druckschr., Bl. 215-215/16). Wolf sei nicht berechtigt, die auf Reichskosten gesammelten Objekte nach eigenem Ermessen zu verteilen. Über dieselben entscheide der Bundesrat (1889.08.10.).- Aktenvermerk, daß mit der Abgabe der Objekte bis zur Entscheidung des Bundesrates gewartet werden solle.- Brief der Druckerei von Holten mit Ankündigung der Übersendung der Druckfahnen (1889.07.24.) von den "Instruktion für die Reisenden" und "Sammlungen aus den Reichskolonien".- Bitte des Minist. der geistl. Angelegenheiten um Übersendung von 100 der insgesamt 300 Exemplare des "Ersten Verzeichnisses...".- Notiz Luschans über diverse Abnehmer des Verzeichnisses und Hinweis auf Erscheinen eines "Zweiten Verzeichnisses". -- 1. Verzeichniss: Deutsche Schutzgebiete eingegangene wissenschaftliche Sendungen, Expeditionen bis Juli 1889 u.a. Forschungsstation Togo (Dr. Wolf)
Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und UrgeschichteRund 20.000 Alltags- und Ritualgegenstände sowie Kunst außereuropäischer Kulturen bilden einen reichen Fundus für Sonderausstellungen und wissenschaftliche Forschung. Ziel ist dabei, Verständnis und Respekt für andere Weltregionen zu fördern und Interesse an der Vielfalt menschlicher Lebenswelten zu wecken. Regionale Schwerpunkte der Sammlung sind Ostasien und Amerika sowie die ehemaligen deutschen Kolonialgebiete in Neuguinea, Ost- und Westafrika. Zeitgenössische Kunstwerke indigener Völker, die im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne entstehen, nehmen einen besonderen Platz ein. Die Sammlung Afrika besteht aus rund 3.500 Objekten des afrikanischen Kontinentes. Kostbarkeiten sind die Alltagsgegenstände der Schilluk, Dinka, und Bari. Sie wurden teils bereits vor 1876 von den Freiburger Brüdern Rosset im damals noch unerforschten Südsudan zusammengetragen. Andere Objekte stammen aus den früheren deutschen Kolonien (1885-1918) in Ost- und Südwestafrika. Angehörige der damaligen kaiserlichen "Schutztruppen", wie beispielsweise Karl Sauer, Wilhelm Winterer, Theodor Leutwein, Dr. Lübbert und Eugen Fischer gaben Alltags- und Ritualobjekte der Makonde, Ziba, Herero und San an das Museum. Von Kapitän Johannis Heldt erwarb das Museum 1899 schöne bis wunderliche Objekte aus Zentral- und Westafrika.
Kastennummer: K01126 Systematikgruppe: 06.01. Personenkatalog Angabe des Objektes: Kemmer, Wilhelm (geb. 17.12.1872); Generaldirektor der westafrikanischen Pflanzungsgesellschaft "Viktoria" Fotograf: k. A.