Organisation

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Reichskolonialbund: Bd. 3
BArch, NS 18/944 · Akt(e) · 1941-1943
Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

Enthält u.a.: Plakat für die Kolonialausstellung in Berlin, Okt. 1941 "Der koloniale Kampf. Nachrichtenblatt der Bundesführung des Reichskolonialbundes", Nr. 9, Sept. 1941 Stenogramm einer Rede von Walter Tießler "Unsere Aufgabe heißt Deutschland", gehalten auf der Tagung des Reichskolonialbundes, Dez. 1942 Politik des Reichskolonialbundes, Vorlage für Bormann, Jan. 1943 Diverse Rundschreiben des Referates "Kolonialer Nachwuchs" der Reichskolonialbundes, 1942 Kolonialbeiräte bei den Gauverbänden des Reichskolonialbundes, 1941

Reichskolonialbund: Bd. 2
BArch, NS 18/154 · Akt(e) · 1941-1943
Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

Enthält u.a.: Zurückstellung der Gründung einer Deutschen Kolonialwissenschaftlichen Gesellschaft aus finanziellen Gründen, 1941 Behandlung kolonialpolitischen Schrifttums, Aug. 1942 "Das Reich im Raum der Welt", Vortrag von Josef Viera, Referent im Kolonialpolitischen Amt der NSDAP, 1942 "Der Griff der USA nach Afrika" von Kurt Wirth, in: Sonderdruck aus "Zeitschrift für Geopolitik", Heft 12, Dez. 1942

Reichskolonialbund: Bd. 1
BArch, NS 18/153 · Akt(e) · 1941-1942
Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

Enthält u.a.: Tätigkeit des Kolonialbundes, Abschrift eines Schreibens von Bormann an General Ritter von Epp vom 28. Nov. 1942 Schulungs- und Propagandaaufgaben

Reichskolonialbund
BArch, R 8023/1118 · Akt(e) · 1936-1938
Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

Enthält v.a.: Zusatzbestimmungen zur Satzung Anordnungen und Rundschreiben Propagandatätigkeit Mitgliederwerbung "Presse-Korrespondenz"

Deutsche Kolonialgesellschaft
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 130 a Bü 1287 · Akt(e) · (1904) 1906 - Juni 1907
Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

Darin: Skizze über die Vervollständigung des deutschen Eisenbahnnetzes in den Küstengebieten im Interesse der Landesverteidigung Qu. 243; Übersicht über den Wohnungsbestand der vom Reich unterstützten Baugenossenschaften (Stand 01.08.1906) Qu. 263; Denkschrift über das Deutsche Museum in München, Drucksache 2 S. Qu. 271; Gewährung einmaliger außerordentlicher Beihilfen an Reichsbeamte sowie organische Gehaltsaufbesserung der Reichsbeamten Qu. 344; Mittel für die Geschädigten im südwestafrikanischen Schutzgebiet anl. des Eingeborenenaufstands mit einer Nachweisung der Schadenssummen, Bundesratsdrucksache 93 S. Qu. 354a; Denkschriften betr. die Stärke und die Organisation der Schutztruppe und der Landespolizei in Südwestafrika nach Beendigung des Eingeborenenaufstands Qu. 375 S. 28, mit einem Entwurf der Dislokation der Schutztruppe für Südwestafrika Qu. 375a, 375b, die Regelung des Einkommens der Beamten in der Schutztruppe für Südwestafrika Qu. 375 S. 31, 33; Übersichtsplan über die Endstrecke einer Bahnverbindung aus (Kubub) - Keetmanshoop (Südwestafrika) Qu. 375c; Eingaben: Bürobeamte der höheren Reichsbehörden, Berlin, um Gleichstellung im Diensteinkommen mit den früher etatsmäßig angestellten Amtsgenossen o.D. (1904?) Qu. 387, technische Hilfsarbeiter beim Patentamt, Berlin, um Gleichstellung im Gehalt mit den Versicherungs-Revisoren beim Aufsichtsamt für Privatversicherung vom April 1907 Qu. 389

BArch, R 152 · Bestand · 1902-1945 (1946-1969)
Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

Geschichte des Bestandsbildners: Aufgaben und Organisation Die für die Durchführung der Unfallversicherung zuständigen Dienststellen und Behörden lassen sich in zwei Hauptgruppen unterteilen: die Berufsgenossenschaften (einschl. Seekasse) und in die Ausführungsbehörden. Die Berufsgenossenschaften, (im Jahre 1933 102 BGs im Reichsgebiet), waren zuständig für die gewerblichen Betriebe und Berufszweige, Verantwortlich für die Betriebe und Dienststellen des Reichs, der Länder oder auch der Kommunen, Kompetenzüberschneidungen eingeschlossen, waren laut § 892 der Reichsversicherungsverordnung die Ausführungsbehörden (193 an der Zahl im Jahre 1933). Zu den Aufgaben zählten die Unfallverhütung, die Entschädigung bei Erwerbsunfähigkeit oder bei Verlust des Ernährers, sowie die Entschädigung für Folgen eingetretener Unfälle. Letztere zwei Aufgaben konnten jedoch an die zuständige Krankenkasse übertragen werden, wenn die betroffene Person krankenversichert war. Unter Umständen konnten auch die Arbeitsämter in Fällen von Umschulung oder Arbeitsplatzvermittlung eingeschaltet werden. Außerdem lag es im Zuständigkeitsbereich der RafU, bei eingetretenen Unfällen die Untersuchung zu veranlassen und gegebenenfalls Entscheidungen über die Auszahlung von Entschädigungen auf der Basis von ärztlichen Berichten und Gutachten zu treffen. Die Reichsausführungsbehörde für Unfallversicherung (RafU) wurde am 8. April 1921 durch einen Erlass des Reichsarbeitsministers konstituiert. (1) Sie sollte nach dem Ersten Weltkrieg die militärischen Verwaltungsbehörden und die Werftverwaltungen der Marine auf dem Gebiet der Unfallversicherung ersetzen. Durch diesen Zusammenschluss der ehemaligen Unfallabteilungen vermied man die nach § 892 Reichsversicherungsordnung (RVO) notwendige Errichtung neuer Ausführungsbehörden bei jedem Ressort. Daraus folgte eine erhebliche Einsparung an Personal und Kosten. Vorgängerbehörden waren: - Unfallabteilungen der ehemaligen Abwicklungs-Intendanturen der militärischen Institute in Berlin und München - Abwicklungs-Intendanturen des früheren XII. Armeekorps in Dresden und des früheren XIII. Armeekorps in Stuttgart - Ausführungsbehörde der Marinewerft in Wilhelmshaven. Die Behörde wurde als Ausführungsbehörde für die zum Geschäftsbereich des Reichsministers des Innern, des Reichsschatzministers und des Reichsarbeitsministers gehörenden Betriebe, für die das Reich Träger der Unfallversicherung ist, bestimmt. Die RafU, mit Sitz in Berlin, gehörte unter Aufsicht des Reichsversicherungsamtes zum Geschäftsbereich des Reichsarbeitsministers. Die Leitung übernahm Oberregierungsrat Dr. Walter Rehdans (2), welcher zuvor beim Reichsschatzministerium tätig war. Nachdem sich die Behörde anfangs noch in Kompetenzstreitigkeiten unter anderem gegen die Ausführungsbehörde der Marinewerft Wilhelmshaven durchsetzen konnte, scheiterte ihr Bestehen bereits im zweiten Jahr an fehlenden finanziellen Mitteln. Mit Wirkung vom 19. September 1922 gingen ihre Aufgaben auf das Hauptversicherungsamt Berlin als Ausführungsbehörde für Reichsbetriebe nach § 892 der RVO über. Ab dem 20. September 1923 war dann das Versorgungsamt I in Berlin als Ausführungsbehörde für die Unfallversicherung tätig. Die Zuständigkeit blieb hier bis Ende 1939. Mit Wirkung vom 1. Januar 1940 wurde wieder eine eigene „Reichsausführungsbehörde für Unfallversicherung" geschaffen, die dem Reichsversicherungsamt unterstellt war. Die Leitung übernahm Dr. Günther Werk (*13.7.1902) (3). Im April 1941 kam es aufgrund der territorialen Expansion des Deutschen Reiches zur Bildung mehrerer Außenstellen. Diese befanden sich in Wien, zuständig für Wien, Ober- und Niederdonau, in Graz, zuständig für die Steiermark und Kärnten, in Innsbruck, zuständig für Salzburg und Tirol, und in Reichenberg, zuständig für das Sudetenland. (1) Amtsblatt für die Reichsschatzverwaltung Nr. 39 vom 11.05.1921 Abschnitt 648 (2) Dr. Walter Rehdans, geb. 10.08.1878, BArch R 9361-I/ 2803 (3) siehe Bestände Bundesarchiv Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte 1944 wurden große Teile der Akten der RafU aus Berlin in die Ausweichlager Punitz und Schmückert im Warthegau ausgelagert, wo vor allem Einzelunfall- und Einzelrentenakten wahrscheinlich noch durch Kriegseinwirkung vernichtet wurden. Die Akten der in Berlin verbliebenen Zentralabteilung gelten ebenfalls als Kriegsverlust. Nur ein kleiner Rest der Dienstakten und der Personalunterlagen gelangte nach 1945 zusammen mit einigen Unfallakten der RafU und des Versorgungsamtes I Berlin in die Ausführungsbehörde für die britische Zone in Wilhelmshaven. Im Juni 1977 wurden schließlich die Restakten der RafU bzw. ihrer Vorgänger- und Nachfolgeorganisationen (bis 1945) von der Bundesausführungsbehörde für Unfallversicherung in Wilhelmshaven an das Bundesarchiv abgegeben. Inhaltliche Charakterisierung: Die Titelaufnahme erfolgte nach numerus currens. Danach wurde in Dienst-, Unfall- und Personalakten klassifiziert. Die Dienstakten erhielten folgende Unterteilung: - Organisation, Amtsverfügungen - Bestimmungen zur Unfallversicherung und Unfallverhütung - Unfallversicherung in einzelnen Dienststellen und Betrieben - Unfallversicherung in besetzten und eingegliederten Gebieten - Unfallversicherung in Sonderfällen Die Ordnung der Unfall- und Personalakten erfolgte alphabetisch. In Abweichung von der Abgabeliste der RafU sind bei den Dienstakten eine Reihe von sachlich zusammengehörenden Verzeichnungseinheiten zu jeweils einem Band neu zusammengefasst worden. Sowohl die Unfall- als auch die Personalakten wurden über die Zäsur 1945 hinaus geführt (Personalakten 1902-1969, Unfallakten 1905-1948). Die Überlieferung der Dienstakten konzentriert sich auf die 1920er bis 1940er Jahre. Während der ersten Bearbeitung wurden Drucksachen, wie z. B. eine Serie von Marineverordnungsblättern, an die Amtsdrucksachensammlung des Bundesarchivs abgegeben. Erschließungszustand: Findbuch (2014) Zitierweise: BArch, R 152/...

Reichsamt für Wirtschaftsausbau (Bestand)
BArch, R 3112 · Bestand · 1931-1945 (1958)
Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

Geschichte des Bestandsbildners: 1938 Bildung im Wesentlichen aus dem im Vierjahresplan gebildeten Amt für deutsche Roh- und Werkstoffe mit der Aufgabe der Organisation und Förderung der Forschung, Entwicklung und des Aufbaus auf dem Gebiet der industriellen Rohstofferzeugung und - verarbeitung und Vorbereitung der Planung auf dem Gebiet der industriellen Erzeugung dem Beauftragten für den Vierjahresplan beim Reichswirtschaftsministerium nachgeordnete höhere Reichsbehörde. Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte Der Großteil des Schriftgutes ist vernichtet. Die wenigen bis 1990 im Bundesarchiv Koblenz als Bestand R 25 verwahrten Registraturreste stammen aus Aktenrückgaben aus den USA und betreffen insbesondere die Förderung der Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der industriellen Rohstofferzeugung und -verarbeitung sowie die Planung und Lenkung industrieller Produktionsprogramme. Im Zentralen Staatsarchiv der DDR wurden bis 1990 zwei Telbestände 31.12 Reichsamt für Wirtschaftsausbau und 31.20 Reichsamt für Wirtschaftsausbau-Beauftragter für Trockeneis verwahrt, die 1959 und 1970 übernommen wurden. Die Herkunft der Unterlagen konnte nicht geklärt werden. In Folge der Wiedervereinigung und der Zusammenführung der Bestände des Bundesarchivs und des Zentralen Staatsarchivs der DDR wurden die drei Teilbestände unter der Tektoniknummer R 3112 zusammengeführt. Die Akten der Potsdamer Bestände 31.12 und 31.20 wurden umsigniert in neu: R 3112/ 301-383 bzw. R 3112/ 401-468. Archivische Bewertung und Bearbeitung In Folge der Wiedervereinigung und der Zusammenführung der Bestände des Bundesarchivs und des Zentralen Staatsarchivs der DDR wurden die drei Teilbestände unter der Tektoniknummer R 3112 zusammengeführt. Die Akten der Potsdamer Bestände 31.12 und 31.20 wurden umsigniert in neu: R 3112/ 301-383 bzw. R 3112/ 401-468. Bandfolgen und Serien sind fast ausschließlich archivisch gebildet. Das Findbuch wurde mit den im IT-System des Bundesarchivs vorhandenen Programmen zur Erschließung und Findbucherstellung (BASYS-S) erarbeitet. Inhaltliche Charakterisierung: Überliefert sind Unterlagen zu folgenden Schwerpunkten: - Vorrakten Amt für deutsche Roh- und Werkstoffe (Sekretariat Pleiger) - Organisation, Haushalt - Sitzungen, Besprechungen, Lageberichte - Statistische Unterlagen u.a. Informationsmaterial - Statistische Unterlagen u.a. Informationsmaterial - Vierjahresplan, Mob-Pläne, Wehrwirtschaftliche Erzeugungspläne, Industrieausbaupläne, Produktionsprogramme - Einzelne Fachgebiete des Wirtschaftsausbaus - Unterlagen des Beauftragten für Trockeneis beim Reichsbeauftragten für Chemie - Forschungsfragen - Vorträge - Handakten Obering. Ludwig Raichle, Kommissar des GebeChem beim Beauftragten für den Vierjahresplan Erschließungszustand: Findbuch (2006) Online-Findbuch (2006) Zitierweise: BArch, R 3112/...

BArch, RL 40 · Bestand · 1921-1945
Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

Geschichte des Bestandsbildners: Mit der "Verordnung für den Reichswetterdienst" vom 6. April 1934 wurde die bisher hauptsächlich bei den Ländern liegende Verantwortung für den Wetterdienst dem Reichsminister der Luftfahrt übertragen. Der Wetterdienst umfasste den Flug-, Wirtschafts-, See-, Höhen- und Klimawetterdienst. Die von den Hochschulen wahrgenommenen Forschungs- und Lehraufgaben blieben davon unberührt. Das Reichsamt für Flugsicherung erhielt mit der Verordnung vom 28. November 1934 die Bezeichnung Reichsamt für Wetterdienst (RfW). Ihm oblag die betriebliche, technische und wissenschaftliche Leitung des Reichswetterdienstes. Das RfW unterstand der Abteilung LB 3 (Reichswetterdienst) des Allgemeinen Luftamtes im Reichsluftfahrtministerium (RLM). Mit Kriegsbeginn wurde beim Generalstab der Luftwaffe die Dienststelle "Chef Wetterdienst" geschaffen. Die Aufgaben der Abteilung LB 3 im Reichsluftfahrtministerium gingen zum größten Teil auf den Chef Wetterdienst über, u.a.: - Organisation, betriebliche und fachliche Leitung des Wetterdienstes, - Führung des Wetternachrichtenwesens in Zusammenarbeit mit dem Chef der Nachrichtentruppe, - Einsatz des Personals den betrieblichen Notwendigkeiten entsprechend, - Zusammenarbeit mit Wetterdiensten anderer Wehrmachtteile und anderer Staaten. Bei der Abteilung LB 3 des Allgemeinen Luftamtes verblieben folgende Aufgaben: - Personalverwaltung einschließlich Ausbildung, - Entwicklung und Nachschub von Wetterdienstgerät, - Betriebsvorschriften. Das Reichsamt für Wetterdienst mit seinen Observatorien und Forschungsstellen und die Deutsche Seewarte blieben der Abteilung LB 3 unterstellt. Das Institut für langfristige Witterungsvorhersagen wurde dem Chef Wetterdienst zugewiesen. Um den Chef Wetterdienst in die Lage zu versetzen, trotz der Teilung der Zuständigkeiten, den Wetterdienst verantwortlich zu führen, erhielt er die Weisungsbefugnis gegenüber dem Allgemeinen Luftamt, Abteilung LB 3. Im Rahmen der allgemeinen Einsparungsmaßnahmen wurden im Jahr 1944 auch die Betriebsführung und die Ausbildung an den Chef Wetterdienst abgegeben sowie im Januar 1945 die Personalverwaltung. Bei der Abteilung LB 3 verblieben nur noch das Reichsamt für Wetterdienst und die Deutsche Seewarte. Der Chef Wetterdienst war jedoch in dringenden Fällen berechtigt, mit Zustimmung der Abteilung LB 3, diesen Dienststellen unmittelbar Weisung zu geben. 1935 wurde die Wetterschule des Reichswetterdienstes gegründet. Sie war im Gebäudekomplex des Reichsamtes für Wetterdienst untergebracht. Ihre Aufgaben waren: - Schulung des Personals des Wetterdienstes, - Auffrischungslehrgänge für Meteorologen, - Ausbildungslehrgänge für das technische Personal, - Ausbildungslehrgänge für Ergänzungsmeteorologen, die aus Physikern und Geographen der Universitäten und Schulen gewonnen wurden. Als Nebenzweck sollte eine einheitliche Arbeitsweise sämtlicher Wetterwarten hinsichtlich meteorologisch-synoptischer Begriffsbildung sowie Eintrag und Bearbeitung der Wetterkarten erzielt werden. Die Reichswetterdienstschule wurde im November 1944 ebenfalls dem Chef Wetterdienst unterstellt. Aufgaben der Abteilungen des Reichsamtes für Wetterdienst Präsidialabteilung: Sie regelte sämtliche personelle und finanzielle Angelegenheiten. Abteilung I: Ihr oblag die betriebliche und wissenschaftliche Leitung des Klimadienstes. Das Klimanetz wurde in fünf Klimabezirke unterteilt: Königsberg, Berlin, Münster, Dresden und München sowie Klimanebenstellen in Breslau und Stuttgart. Bei den Dienststellen der Klimabezirke lief das gesamte Beobachtungsmaterial zusammen, wurde geprüft und weiterverarbeitet. Daraus entstanden u.a. die monatlich erscheinenden "Wetterberichtsdienste", Monatsberichte über Niederschläge sowie Niederschlagskarten. Forschungsaufgaben u.a. zur Beobachtungsmethodik nahm die Abteilung ebenfalls wahr. Der Abteilung I waren unterstellt: - Meteorologische Observatorien in Potsdam, Aachen und Wahnsdorf; - Agrarmeteorologische Forschungsstellen in Geisenheim, Gießen, Müncheberg und Trier; - Bioklimatische Forschungsstellen in Bad Elster, Braunlage, Friedrichroda und Wyk/Föhr; - Bergobservatorien auf dem Brocken, Feldberg, Fichtelberg, Kahler Asten, Kalmit sowie der Schneekoppe und Zugspitze; - 20 Kurortklimakreisstellen. Abteilung II: Zu den Aufgaben gehörte u.a. die Verarbeitung und Auswertung des aerologischen und synoptischen Beobachtungsmaterials aus Radiosonden-, Flugzeug- und Fesselballonaufstiege sowie Pilotsondierungen zur Ergänzung des Hollerith-Archivs; die Bearbeitung von Flugklimatologien und anderen Gutachten für örtliche Wettereigenschaften; Entwicklung von Methoden zur Erfassung räumlicher Felder wie Luftmassen, Druck, Temperatur, Wind und Wasserdampf. Der Abteilung II waren unterstellt: - Aeronautisches Observatorium in Lindenberg; - Aerologisches Observatorium in Friedrichshafen; - ab 1940: Wolkenforschungsstelle Prag (hervorgegangen aus der wolkenphysikalischen Abteilung des Aerologischen Observatoriums Friedrichshafen). Abteilung III: Sie war für die zentrale Steuerung der gesamten Entwicklung von meteorologischen Meßinstrumenten und neuen instrumentellen Forschungsmethoden, die Beschaffung des gesamten Instrumentenbedarfs des Wetterdienstes der Luftfahrt, die Prüfung und Eichung des gelieferten Geräts und sein Nachschub an die einzelnen Bedarfsstellen verantwortlich. Daneben oblag der Abteilung die Erprobung von Gerät und Methoden sowie die Ausbildung bzw. Umschulung des Personals auf diese Geräte und Methoden. Für die Entwicklung und Erprobung sowie Ausbildung und Umschulung waren ihr ein Radiosonde- Erprobungszug (mot.) und eine Würzburgstellung mit Ballontrupp unmittelbar zugeteilt. Für die Abnahme, Prüfung und Eichung von Gerät standen ihr neben einer eigenen Eichgruppe die Radiosondenprüfzentrale des Reichsamtes für Wetterdienst und die Aeroprüfstelle e.V. zur Verfügung. Als neue Außenstellen wurden die meteorologischen Landesinstitute in den besetzten Gebieten dem Reichsamt für Wetterdienst angegliedert, wie z. B. das Klimainstitut Minsk. Von den Außenstellen wurden bis 1945 aufgelöst: - die Meteorologischen Observatorien Aachen und Wahnsdorf, - das Aerologische Observatorium Friedrichshafen, - die Agrarmeteorologischen Forschungsstellen Geisenheim, Müncheberg und Trier, - die Bioklimatischen Forschungsstellen, - der Großteil der Kurortklimakreisstellen. Die Bergobservatorien wurden zu rein synoptischen Meldestellen reduziert und der Bodenorganisation des militärischen Wetterdienstes in den einzelnen Luftgauen unterstellt. Bestandsbeschreibung: Das vorhandene Archivgut stammt aus zwei Aktenrückführungen aus den USA. Die erste Abgabe erfolgte 1968 an die Dokumentenzentrale des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes, von dort aus gelangte es anschließend an das Bundesarchiv-Militärarchiv. Die Aktenrückführung im Jahr 2004 wurde direkt an das Bundesarchiv-Militärarchiv abgegeben. Die bisher in den Amtsdrucksachen (Bestand: RLD 28) verwahrten Akten wurden in den Bestand übernommen. Inhaltliche Charakterisierung: Der Bestand enthält nur splitterhafte Unterlagen über den Dienstbetrieb im Reichsamt für Wetterdienst und den unterstellten Observatorien und Forschungsstellen. Hervorzuheben sind die erhalten gebliebenen Dokumente zur Errichtung und zum Betrieb von Niederschlagsmeßstellen und Meteorologischen Stationen im Bereich des Luftgaukommandos III/IV sowie im Elsaß, in Lothringen und Luxemburg. Daneben sind Studien und Ausarbeitungen zu klimatologischen und meteorologischen Themen vorhanden. Zitierweise: BArch, RL 40/...

BArch, R 1507/2090 · Akt(e) · Nov. 1929 - März 1931
Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

Enthält u.a.: Adler und Falken, Seite 61 Alldeutscher Verband, Seite 16 Bund für Nationalwirtschaft und Werksgemeinschaft, Seite 16 Bund Oberland, Seite 12 Deutschbanner Schwarz-Weiss-Rot, Seite 16 Deutsche Kolonialgesellschaft, Seite 16 Deutscher Frauenbund, Seite 16 Deutscher Offiziersbund, Seite 16 Deutscher Ostmarkenverein, Seite 16 Deutscher Seeverein, Seite 16 Deutsch-Evangelischer Frauenbund, Seite 16 Deutschnationale Studentenschaft, Seite 16 Deutschnationale Volkspartei, Seite 16 Deutschnationaler Arbeiterbund, Seite 16 Deutschvölkische Freiheitspartei, Seite 16, 49-54 Flottenbund deutscher Frauen, Seite 16 Frauenausschuß zum Kampf gegen Versailles, Seite 16 Freischar Schill, Seite 74-78 Freunde des Faschismus (Amici del Fascismo), Seite 18 Großdeutscher Baltikum-Verband, Seite 17 Hauptverein der Konservativen, Seite 17 Hochschulring Deutscher Art, Seite 16-17, 78-79 Kaiserdank, Seite 17 Königin Luise-Bund, Seite 17 Nationaler Klub, Seite 17 Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei, Seite 2-228 Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund, Seite 68-73, 142-144, 170-187 Nationalsozialistischer Lehrerbund, Seite 198-228 Nationalsozialistischer Schülerbund, Seite 198-228 Nationalverband deutscher Offiziere, Seite 17 Nationalverein Deutscher Frauen, Seite 17 Preußenbund, Seite 17 Reichsadler, Seite 17 Reichsbund Deutscher Arbeiter, Seite 17 Reichsbund deutscher Offiziere, Seite 17 Reichsbund ehemaliger Kadetten, Seite 17 Ring nationaler Frauen, Seite 17 Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten, Seite 10 Stahlhelm-Frauenbund, Seite 17 Sturmabteilungen (SA) der NSDAP, Seite 139-142 Tannenbergbund, Seite 93-102 Vereinigte Vaterländische Verbände Deutschlands, Seite 17 Waffenring der deutschen leichten Artillerie, Seite 17 Wehrwolf, Seite 12 Wehrwolf-Hilfe, Seite 80-92 Widerstandsblock deutscher Jugend, Seite 180-189 Wiking-Bund, Seite 13