Organisation

120 Dokumente results for Organisation

26 Ergebnisse mit direktem Bezug Engere Begriffe ausschließen
Volksfest in Leipzig
BayHStA, Plakatsammlung, Kultur- und Werbeplakate bis 1945 22428 · Akt(e) · Juni 1929
Teil von Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik)

Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft für koloniale und Seeinteressen, Leipzig; Musikkorps des II. Bataillons, 11. (Sächsisches) Infanterie-Regiment, Leipzig; Norddeutsche Lloyd AG, Bremen; Hamburg-Südamerikanische Dampfschiffahrts-Gesellschaft, Hamburg; Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft (Hamburg-Amerika Linie), Hamburg: Afrikanische Dampfschiffs-Actiengesellschaft Woermann-Linie, Hamburg; Deutsche Ost-Afrika Linie, Hamburg; Deutsche Kolonialgesellschaft, Berlin; Deutscher Seeverein; Gesellschaft für Erdkunde, Berlin; Verein für das Deutschtum im Ausland e.V., Berlin; Frauenbund der Deutschen Kolonialgesellschaft e.V., Berlin; Flottenbund deutscher Frauen; Frauengruppe des Vereins für das Deutschtum im Ausland e.V.; Frauenverein vom Roten Kreuz für Deutsche über See, Bremen; Deutscher Frauenbund; Seeoffizier-Messe; Militärverein Kaiserliche Marine und Jugendgruppe; Militärverein "China- und Afrika-Krieger", Leipzig; Schutztruppen- und Kolonial-Verein, Leipzig; Ostafrika. Enthält: Volksfest ’Seeluft und Tropenglut’ (Titel)

Tabak in Kamerun: Bd. 1
BArch, R 1001/8064 · Akt(e) · Juni 1887 - Juli 1909
Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

Enthält u.a.: Anwerbung chinesischer Arbeiter Verhandlungen des Kolonial-Wirtschaftlichen Komitees e.V., wirtschaftlicher Ausschuß der deutschen Kolonialgesellschaft mit der Baumwollbau-Kommission, 1908

Schutztruppen und China-Expedition
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 456 F 41 Nr. 36 · Akt(e) · Januar 1905-Mai 1908
Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik)

Enthält u.a.: Ausbildung für die Schutztruppen; Zusammenstellung von Mannschaften für die Schutztruppen; Meldungen für die Schutztruppen; Personalangelegenheiten; allgemeine Vorschriften; Ersatzanforderungen; Kapitulationsverhandlungen Darin: Namensliste der in die Schutztruppe Südwestafrika eingestellten Unteroffiziere und Mannschaften; Bestimmungen für die Aufstellung und Entsendung von Verstärkungen der Schutztruppe für Südwestafrika (Nachtrag X); Bestimmungen für die Entsendung von Ablösungen der südwestafrikanischen Schutztruppe

BArch, N 253/407 · Akt(e) · 1883-1928
Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

Enthält u.a.: Georg von Ammon, 1896 und 1904 Ferdinand Batsch u.a. Zur Organisation der Marine bei der Ernennung von Tirpitz zum Chef des Stabes des Oberkommandos der Marine, 1892 - 1896 Paul Bahncke, 1918 - 1916, dabei: Zwei Eingaben an Reichskanzler Hans Luther über die Flagge des Deutschen Reiches nach Erfahrungen auf einer Südamerikareise Felix von Bendemann, 1897 - 1904, dabei: Briefe aus der Dienstzeit als Chef der Kreuzergeschwaders in Ostasien Max von Frischel, 1883 Erich Gühler von einer Reise von Guam nach Tsingtau, 14. Sept. 1910 August von Heeringen, ca. 1896 - 1914, dabei: Henning von Holtzendorff an Heeringen, 4. Sept. 1897 Paul Hoffmann, 1885 - 1896 Karl Hollweg, 1916 - 1928, dabei: Denkschrift Hollwegs "Gedanken über politische Zukunftsziele Deutschlands und Friedensschluss mit Russland" [Frühjahr 1916], Schriftwechsel Hollwegs mit Friedrich Thimme u.a. Über die Flottenpolitik, 1920 - 1921

Tirpitz, Alfred von
Samoafrage: Bd. 3
BArch, R 8023/504 · Akt(e) · Jan. 1911 - Feb. 1936
Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

Enthält u.a.: Anwerbung von schwarzen Arbeitern in Neu-Guinea durch die Handels- und Plantagengesellschaft der Südsee-Inseln, 1913 Exedition von Sachverständigen nach Samoa zur Prüfung von Häfen, Landungsanlagenund Verkehrsverhältnissen

Deutsche Kolonialgesellschaft
BArch, R 1505 · Bestand · 1902-1945
Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

Geschichte des Bestandsbildners: 1902-1918 Zentralauskunftsstelle für Auswanderer, 1918-1919 Reichsstelle für deutsche Rückwanderung und Auswanderung, 1919-1924 Reichsamt für deutsche Einwanderung, Rückwanderung und Auswanderung, 1924-1945 Reichsstelle für das Auswanderungswesen. Wesentliche Aufgaben: Aufklärung der Öffentlichkeit über Aussichten für deutsche Auswan‧derer, Förderung der Fürsorgebestrebungen, Regelung der Wanderungsbewegungen: Teil‧aufgaben waren 1924 auf die Reichsstelle für Nachlässe und Nachforschungen im Ausland übergegangen Langtext: Die "Reichsstelle für das Auswanderungswesen" war in der Zeit von 1924 bis 1943 als zentrale deutsche Beratungs- und Beobachtungsstelle für die Auswanderungsbewegung tätig. Sie übernahm weitgehend den Arbeits- und Aufgabenbereich, wie er sich bei der "Zentralauskunftsstelle für Auswanderer" (1902-1919) herausgebildet hatte, von der "Reichsstelle für deutsche Rück- und Auswanderung" (Rückwanderungsstelle; 1918-1919) fortgeführt und vom "Reichsamt für deutsche Einwanderung, Rückwanderung und Auswanderung" (Reichswanderungsamt; 1919-1924) ausgebaut worden war. Das Auswärtige Amt und die Auslandsvertretungen des Deutschen Reiches wurden vom Reichskanzler mit der Auskunftserteilung an Auswanderungsinteressenten betraut. Die Bearbeitung von Grundsatzfragen des Auswanderungswesens fiel sowohl in die Kompetenz des Auswärtigen Amtes als auch in jene des Reichskanzleramtes und des späteren Reichsamtes bzw. Reichsministeriums des Innern. Bis zum Jahre 1897 galt die bundesstaatliche Auswanderungsgesetzgebung. Das Reich regelte bis dahin nur einige Einzelfragen, die mit der Auswanderung in einem gewissen Zusammenhang standen (z.B. §§ 1 und 3 des Passgesetzes vom 12. Oktober 1867, Staatsangehörigkeitsgesetz vom 1. Juni 1870). Erst mit dem Auswanderungsgesetz vom 9. Juni 1897 (s. Reichsgesetzblatt 1897, S. 463) wurde ein reichseinheitliches Auswanderungsrecht geschaffen. Das Auswanderungsgesetz bestätigte den Reichskanzler als oberste Aufsichtsinstanz auf dem Gebiet des Auswanderungswesens. Gemäß § 38 des Auswanderungsgesetzes wurde dem Reichskanzler (Auswärtiges Amt) ein "Beirat für das Auswanderungswesen" (1898-1924) beigegeben. Arbeits- und Aufgabenbereich des Beirats richteten sich nach dem vom Bundesrat erlassenen Regulativ vom 17. Februar 1898 (vgl. Bekanntmachung des Reichskanzlers vom 17. Februar 1878, in: Central-Blatt für das Deutsche Reich 1898, S. 98; BArch, R 1501/101567). Der Vorsitzende des Beirats wurde vom Kaiser ernannt, die Mitglieder wurden vom Bundesrat für die Dauer von zwei Jahren ausgewählt. Die laufenden Geschäftsarbeiten des Beirats erledigten Kanzleikräfte des Auswärtigen Amtes. Dem Beirat für das Auswanderungswesen stand nur eine beratende Funktion bei der Konzessionierung von Siedlungsgesellschaften und Auswanderungsunternehmen zu. Die Zirkularinstruktion des Reichskanzlers vom 10. Juni 1898 zur Ausführung des Auswanderungsgesetzes verpflichtete die deutschen Konsularbehörden, dem Auswärtigen Amt ständig Informationen und Unterlagen für die Auskunftserteilung auf dem Gebiet des Auswanderungswesens zuzuleiten (vgl. BArch, R 1501/101574). Bald nach Inkrafttreten des Auswanderungsgesetzes verfolgte Bestrebungen zur Begründung einer zentralen Auskunftseinrichtung für Auswanderer führten nicht zur Konstituierung einer entsprechenden selbständigen Reichsbehörde. Es wurde vielmehr einer der bereits bestehenden privaten Auskunftsvereine, die "Deutsche Kolonialgesellschaft", mit der Auskunftserteilung beauftragt. Sie wurde unter staatliche Aufsicht gestellt und staatlicherseits finanziell unterstützt. Vor dem Jahre 1902 waren im Deutschen Reich unter anderem folgende Privatvereinigungen auf dem Gebiet der Auswanderungsberatung tätig: Deutsche Kolonialgesellschaft, Berlin, Verein für Auswandererwohlfahrt, Hannover, Zentralverein für Handelsgeografie und Förderung deutscher Interessen im Ausland, Berlin, Leipzig, Jena, Stuttgart, Evangelischer Hauptverein für deutsche Ansiedler und Auswanderer, Witzenhausen, St. Raphaelsverein, Limburg (Lahn), Zentralbüro für Auskunftserteilung an Auswanderer und für deutsche Unternehmungen im Ausland, Berlin, Öffentliche Auskunftsstelle für Auswanderer, Dresden, Deutscher Auswandererverein von Seyffert, Berlin, Deutsch-Brasilianischer Verein, Berlin, Überseeischer Verein, München, Alldeutscher Verband, Berlin, Deutscher Schulverein, Nachtigallengesellschaft, Evangelischer Afrikaverein, Katholischer Afrikaverein. Die Deutsche Kolonialgesellschaft eröffnete am 1. April 1902 die "Zentralauskunftsstelle für Auswanderer" (1902-1919) als Verwaltungsabteilung der Kolonialgesellschaft mit Sitz in Berlin (vgl. BArch, R 1501/101573). Die Zentralauskunftsstelle stand unter der Aufsicht des Präsidenten der "Deutschen Kolonialgesellschaft", der mit Genehmigung des Reichskanzlers den Leiter der Zentralauskunftsstelle ernannte. Der Leiter der Zentralauskunftsstelle zeichnete für die Geschäftsführung und die Veröffentlichungen der Stelle verantwortlich. Der Reichskanzler übte das Oberaufsichtsrecht über die Zentralauskunftsstelle aus. Für die Organisation der Zentralauskunftsstelle galten die in den "Grundzügen für die Regelung der Auskunftserteilung an Auswanderungslustige" sowie die in der "Geschäftsordnung der Zentralauskunftsstelle für Auswanderer" festgelegten Bestimmungen. Die Auskunftserteilung erstreckte sich auf alle außerdeutschen Gebiete sowie auf die deutschen Kolonien. Sie erfolgte kostenlos, und zwar entweder unmittelbar durch die Zentralauskunftsstelle oder durch Zweigstellen der Zentralauskunftsstelle. Als Zweigstellen fungierten sowohl Abteilungen der Deutschen Kolonialgesellschaft als auch private Auswanderervereine und -organisationen. Die Zentralauskunftsstelle für Auswanderer verfügte über ein Netz von mehr als 50 ehrenamtlichen Zweigstellen. Der Zentralauskunftsstelle fiel als Hauptaufgabe die propagandistische Einwirkung auf den aus dem Deutschen Reich abfließenden Auswandererstrom zu. Die deutsche Auswanderungsbewegung sollte möglichst wirksam eingedämmt und unter Kontrolle gebracht werden. Bis zum Jahre 1914 stand die Auskunftserteilung über Möglichkeiten der Auswanderung in die deutschen Kolonien, in die Vereinigten Staaten von Amerika und nach Südamerika im Vordergrund. Dieser Beratungs- und Aufklärungstätigkeit lief eine entsprechende Sammlung, Sichtung und Verarbeitung der von den diplomatischen und konsularischen Vertretungen des Deutschen Reiches über das Auswärtige Amt bei der Zentralauskunftsstelle eingereichten Nachrichten und Unterlagen parallel. Ähnliche Informationen über die Lage und die Aussichten der Auswanderer im Ausland gingen der Zentralauskunftsstelle auch von Körperschaften des öffentlichen Rechts, gemeinnützigen Vereinigungen und eingetragenen Vereinen des In- und Auslandes zu. Dabei arbeitete die Zentralauskunftsstelle eng mit den im Deutschen Reich selbständig wirkenden Auswanderervereinen zusammen. Die Zentralauskunftsstelle gab Auskunftshefte über die Einwanderungsbestimmungen, über die wirtschaftlichen Verhältnisse und die Berufsaussichten in verschiedenen Ländern heraus, z.B. in Paraguay, Mexiko, Chile, Argentinien oder in dem brasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul. Am 9. Mai 1902 konstituierte sich der "Beirat der Deutschen Kolonialgesellschaft für die Zentralauskunftsstelle" - Auskunftsbeirat (vgl. Barch, R 1501/101573). Der Auskunftsbeirat stand dem Präsidenten der Deutschen Kolonialgesellschaft oder seinem Vertreter bei der Ausübung der Aufsicht über die Zentralauskunftsstelle zur Seite. Die Beiratsmitglieder setzten sich zu einem Drittel aus Vertretern der Deutschen Kolonialgesellschaft und zu zwei Dritteln aus dem Vorsitzenden derjenigen Auskunftsvereine und Organisationen zusammen, die sich der Zentralauskunftsstelle angeschlossen hatten. Die jährlich einmal vom Präsidenten der Deutschen Kolonialgesellschaft nach Berlin einberufenen ordentlichen Beiratssitzungen fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Der Leiter der Zentralauskunftsstelle legte dem Auskunftsbeirat nach eingeholter Zustimmung des Reichskanzlers den Jahresgeschäftsbericht der Zentalauskunftsstelle zur Bestätigung vor. Der Reichskanzler konnte sich bei den Beiratssitzungen durch Kommissare vertreten lassen und gegen die dort gefassten Beschlüsse sein Veto einreichen. Mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges stellte die "Zentralauskunftsstelle für Auswanderer" ihre Auskunftstätigkeit für Auswanderungsinteressenten ein. Nachdem zu Kriegsbeginn vom preußischen Kriegsministerium für Nachforschungen nach Kriegsvermissten, Gefallenen und deren Nachlässen ein "Zentralnachweisamt für Kriegsverluste und Kriegsgräber" begründet worden war, übertrug das Auswärtige Amt der Zentralauskunftsstelle ähnliche Aufgaben vor allem für den Kreis der zivilinternierten Reichsangehörigen. Die Zentralauskunftsstelle übernahm auf der Grundlage der Bekanntmachung des Reichskanzlers über die Schaffung einer "Zentralstelle für die Erteilung von Auskünften über Deutsche im feindlichen Ausland" vom 1. September 1914 die Auskunftserteilung, Geldüberweisung, Nachrichtenübermittlung, Bearbeitung von Freilassungsanträgen und Nachforschung nach deutschen Reichsangehörigen sowohl in den Entente- als auch in den neutralen Staaten (vgl. Deutscher Reichsanzeiger Nr. 205 vom 1. September 1914). Durch Erlass des Reichskanzlers vom 30. September 1914 wurde die "Zentralauskunftsstelle für Auswanderer" als eine "Reichskommission für die Angelegenheiten der deutschen Zivilpersonen in Feindesland" mit behördlichem Charakter dem Auswärtigen Amt angegliedert (vgl. BArch, R 1501/118320). Noch vor Beginn des Ersten Weltkrieges trat durch Erlass des Reichskanzlers vom 29. Mai 1918 eine "Reichsstelle für deutsche Rückwanderung und Auswanderung" (Reichswanderungsstelle) beim Reichsamt des Innern zur Regelung der Rückwanderung und der Auswanderung Reichsdeutscher und Volksdeutscher in Erscheinung (Bekanntmachung des Reichskanzlers vom 29. Mai 1918, in: Deutscher Reichsanzeiger vom 30. Mai 1918 und Königlich Preußischer Staatsanzeiger Nr. 125). Die Reichswanderungsstelle nahm am 1. Juni 1918 ihre Tätigkeit auf, die sich bis Jahresende 1918 fast ausschließlich auf Rückwandererangelegenheiten erstreckte. Es ging dabei im Wesentlichen um eine zentrale Einflussnahme auf die Rückwanderung aus den besetzten polnischen, rumänischen und russischen Gebietsteilen. Besondere Aufmerksamkeit wurde aber auch der Rückwanderung aus den westlichen Ententeländern und den deutschen Kolonien gewidmet. Die Reichswanderungsstelle befasste sich in diesem Zusammenhang mit der Sammlung, Sichtung und Verarbeitung von eingehenden Unterlagen, der Auskunftserteilung, der Förderung der Rückwandererfürsorge sowie mit der Organisation der Rückwanderung, der Sicherstellung der Aufnahme, Versorgung, Entsendung und vorläufigen Unterbringung der Rückwanderer. Der Vorsitzende, sein Stellvertreter und die Mitglieder des Beirats der Reichswanderungsstelle wurden vom Reichskanzler ernannt. Der "Beirat der Reichswanderungsstelle" wirkte unter Leitung des Vorsitzenden der Reichswanderungsstelle im Plenum und in den Ausschüssen beratend bei grundsätzlichen Fragen der Rück- und Auswanderung mit (vgl. BArch, R 1501/118318). Die Reichswanderungsstelle gliederte sich anfangs in eine Verwaltungs- und eine Beratungsabteilung. Die Beratungsabteilung bestand aus Mitgliedern der Verwaltungsabteilung und aus den Beiratsmitgliedern, die in gemeinsamer Sitzung über Grundsatzangelegenheiten der Rück- und Auswanderung berieten. In der Folgezeit setzte sich die Reichswanderungsstelle aus fünf Arbeitsgruppen zusammen: einer Verwaltungsgruppe, einer Auskunftsgruppe, einer Fürsorgegruppe, einer Rechtsgruppe und einer Wissenschaftlichen Gruppe. In den besetzten Ostgebieten unterhielt die Reichswanderungsstelle zwei Außenstellen, die mit Beginn der Waffenstillstandsverhandlungen abgebaut werden mussten. Das Gebiet südlich der Bahnlinie Polozk-Lida sowie das Generalgouvernement Warschau lagen im Zuständigkeitsbereich der "Deutschen Rückwandererfürsorgestelle Ostgebiet Bezirk Süd" mit dem Hauptbüro in Kowel. Das nördlich der Bahnstrecke Pskow-Wilna-Grodnow gelegene Gebiet gehörte zum Sprengel der "Deutschen Rückwandererfürsorgestelle Ostgebiet Bezirk Nord" mit dem Hauptbüro in Wilna. Beiden Hauptbüros unterstanden mehrere Grenzdurchgangs- und Rückwanderersammellager (vgl. BArch, R 1501/118318). In Zentralrussland und in der Ukraine wurden "Beauftragte der Reichswanderungsstelle" eingesetzt (vgl. BArch, R 1501/118318). Sie hatten die Aufgabe, mit der dort lebenden deutschen Bevölkerung in Verbindung zu treten, diese über Siedlungs- und Unterbringungsmöglichkeiten in Deutschland aufzuklären und bei Rechts-, Versorgungs- und Vermögensangelegenheiten zu beraten. Die Beauftragten blieben nur bis zum Abzug der deutschen Truppen bzw. bis zum Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit Sowjetrussland tätig. Am 1. April 1919 gingen Arbeits- und Aufgabenbereich der "Zentralauskunftsstelle für Auswanderer" auf die Reichswanderungsstelle über (vgl. BArch, R 1501/118318). Der Reichswanderungsstelle oblag seitdem neben der Bearbeitung von Rückwandererangelegenheiten auch die listen- und kartothekmäßige Führung der im Ausland internierten reichsdeutschen Zivilpersonen. Organisation und Befugnisse der Reichswanderungsstelle entsprachen zu diesem Zeitpunkt nicht mehr den Anforderungen, die an die Bearbeitung von Rück-, Ein- und Auswandererfragen gestellt wurden. Durch Verordnung des Reichspräsidenten vom 7. Mai 1919 wurde die Reichswanderungsstelle unter Ausdehnung des Geschäftsbereichs in ein "Reichsamt für deutsche Einwanderung, Rückwanderung und Auswanderung" (Reichswanderungsamt) umbenannt (vgl. Reichsgesetzblatt 1919, S. 451). Daneben blieben weiterhin der "Reichskommissar zur Erörterung von Gewalttätigkeiten gegen deutsche Zivilpersonen in Feindesland" für die Regelung von Kriegsschäden und die "Reichszentrale für Kriegs- und Zivilgefangene" für die Fürsorge für deutsche Heimkehrer aus der Kriegsgefangenschaft und Zivilinternierung zuständig. Das Reichswanderungsamt unterstand als selbständig tätige Reichsmittelbehörde gleichzeitig dem Reichsministerium des Innern und dem Auswärtigen Amt. In den Kompetenzbereich des Reichsministeriums des Innern fielen u.a. die Bekämpfung unzuverlässiger Auswanderungsagenten, die Überwachung der privaten Auskunftstätigkeit sowie die Förderung der Wandererfürsorge im Inland. Zum Zuständigkeitsbereich des Auswärtigen Amtes gehörten der Verkehr mit den deutschen Auslandsvertretungen und die Förderung der Wanderungsfürsorge im Ausland. Die Zentralstelle des Reichswanderungsamtes in Berlin gliederte sich anfangs in acht, später in vierzehn Arbeitsgruppen, die in drei Abteilungen zusammen gefasst waren. Nach dem bis zur Auflösung des Reichswanderungsamtes gültigen Geschäftsverteilungsplan vom 1. April 1923 war die Zentralstelle folgendermaßen aufgebaut (vgl. BArch, R 1501/118321): Abteilung A I. Verwaltungsangelegenheiten a) Personalsachen b) Verwaltungs- und wirtschaftliche Angelegenheiten c) Allgemeine Angelegenheiten des Auswanderungsdienstes d) Fürsorgeangelegenheiten II. Länderangelegenheiten 1. Europa 2. Asien Abteilung B I. Allgemeine Angelegenheiten II. Länderangelegenheiten 1. Afrika 2. Asien 3. Australien 4. Amerika C. Hauptauskunftsstelle Das Reichswanderungsamt unterhielt amtliche Zweigstellen, die durch Angestellte des Reichswanderungsamtes verwaltet wurden, kommunale Zweigstellen, deren Verwaltung kommunalen Organen überlassen war, und private Zweigstellen. Auf der Grundlage der "Richtlinien für die Anerkennung gemeinnütziger Auskunftsstellen für deutsche Aus-, Rück- und Einwanderer durch das Reichswanderungsamt" vom 1. Juni 1920 übertrug das Reichswanderungsamt an Institutionen und Vereinigungen wie das "Deutsche Auslandsinstitut" in Stuttgart, den "Evangelischen Hauptverein für deutsche Ansiedler und Auswanderer" in Witzenhausen und den "Raphaelverein zum Schutze deutscher katholischer Auswanderer" in Freiburg im Breisgau Aufgaben von Zweigstellen des Reichswanderungsamtes (vgl. BArch, R 1501/118320). Außerhalb des Deutschen Reiches bestanden keine dem Reichswanderungsamt unterstellten Auskunftseinrichtungen. In Argentinien, Brasilien und Mexiko wirkten "Sachverständige in Auswanderungsangelegenheiten", die das Reichswanderungsamt durch Nachrichtenübermittlung und Förderung der Auswanderungsfürsorge unterstützen sollten. Die Sachverständigen waren den deutschen Auslandsvertretungen zugeteilt worden und unterstanden ihnen in dienstlicher und disziplinarischer Hinsicht (vgl. BArch, R 1501/118320). Gemäß der Satzung des Reichswanderungsamtes vom 24. Mai 1919 (vgl. BArch, R 1501/118320) konstituierte sich zur gutachterlichen Stellungnahme in grundsätzlichen Wanderungsangelegenheiten ein "Beirat des Reichswanderungsamtes". Der Beirat setzte sich aus 54 Mitgliedern zusammen, die für eine zweijährige Tätigkeitsdauer vom Reichsministerium des Innern und vom Auswärtigen Amt berufen wurden. Auch in den Zweigstellen des Reichswanderungsamtes nahmen Beiräte ihre Tätigkeit auf. Diese Beiräte vereinigten sämtliche im Wirkungsbereich der Zweigstellen tätigen örtlichen Organisationen, die sich wie die Zweigvereine des "Vereins für das Deutschtum im Ausland", des "Roten Kreuzes" unter anderem mit Wanderungsfragen beschäftigten. Das Reichswanderungsamt betrieb einen ausgedehnten Nachrichtenerfassungs-, Aufklärungs- und Auskunftsdienst. Die Auswanderungsinteressenten sollten auf die in Deutschland vorhandenen Arbeits- und Siedlungsmöglichkeiten hingewiesen und von einer Auswanderung zurückgehalten werden. Die dem Reichswanderungsamt zugeleiteten Informationen und Unterlagen wurden vom Reichswanderungsamt zu Auskunftsheften über Länder, die als deutsche Auswanderungsziele in Betracht kamen, und zu Merkblättern über allgemein interessierende Auswanderungsprobleme verarbeitet. Das Reichswanderungsamt gab zweimal monatlich seit 1919 das "Nachrichtenblatt des Reichsamtes für deutsche Einwanderung, Rückwanderung und Auswanderung (Reichswanderungsamt)", seit 1921 unter dem Titel "Nachrichtenblatt des Reichswanderungsamtes (Reichsamt für deutsche Einwanderung, Rückwanderung und Auswanderung)", heraus. Das Nachrichtenblatt erschien nach Auflösung des Reichswanderungsamtes bis zum Jahre 1944 unter dem Titel "Nachrichtenblatt der Reichsstelle für das Auswanderungswesen". Der Geschäftsbereich des Reichswanderungsamtes weitete sich bis zum Jahre 1924 ständig aus. Zu Anfang des Jahres 1920 übernahm das Reichswanderungsamt von der Passstelle des Auswärtigen Amtes die Bearbeitung aller schriftlichen und mündlichen Anträge zu Reisemöglichkeiten für Auslandsdeutsche, Auswanderer und Rückwanderer von Deutschland ins Ausland und umgekehrt. Mit Wirkung vom 1. Oktober 1923 gingen die Aufgaben der Nachlassstelle und des Personenstandsreferats von der Rechtsabteilung des Auswärtigen Amtes weitgehend auf das Reichswanderungsamt über (vgl. Nachrichtenblatt des Reichswanderungsamtes 1923, S. 210). Auf diese Weise wurden die Wanderungs-, Nachforschungs-, Nachlass- und Personenstandssachen im Wesentlichen beim Reichswanderungsamt vereinigt. Der Aufgabenbereich des Reichswanderungsamtes wurde nur durch die Zuständigkeiten der Reichskommissare für das Auswanderungswesen und des Reichsministeriums des Innern für die Bearbeitung der Auswanderungsschiffsangelegenheiten, für den Verkehr mit den Auswanderer- und Auslandsflüchtlingsfürsorgevereinen und -verbänden sowie für die Entscheidung über Einreiseanträge von Rückwanderern eingeschränkt. Diese Abgrenzung wirkte sich jedoch insofern noch nicht so stark aus, als der Leiter des Reichswanderungsamtes zugleich Sachreferent für Rückwanderungsangelegenheiten und Personalreferent für das Amt im Reichsministerium des Innern war. Die von der Verwaltungsabbaukommission ausgehenden Bestrebungen zum Abbau des Reichswanderungsamtes führten zum Beschluss der Verwaltungsabbaukommission vom 24. Januar 1924. Diesem zufolge sollte das Reichswanderungsamt mit Wirkung vom 1. Oktober 1924 aufgelöst werden. Unter dem Druck der Finanzlage des Deutschen Reiches legten ein Kabinettsbeschluss vom 12. Februar 1924 und die Verordnung vom 28. März 1924 den Auflösungstermin für den 1. April 1924 fest (vgl. BArch, R 1501/118321). Durch Verordnung vom 29. März 1924 führte die neu gebildete "Reichsstelle für das Auswanderungswesen" ab dem 1. April 1924 nur die Bearbeitung der mit der Auswanderungsbewegung zusammen hängenden zentralen Aufgaben weiter (vgl. Reichsgesetzblatt 1924 I, S. 395). Die Reichsstelle für das Auswanderungswesen verarbeitete Informationen und Unterlagen für die Auswandererberatung, leitete einschlägige Materialien an die Beratungsstellen weiter und überwachte die im Deutschen Reich zugelassenen Auswandererberatungsstellen. Die Reichsstelle nahm unter Mitwirkung eines Beirats im Geschäftsbereich des Reichsministeriums des Innern ihre Tätigkeit mit einem gegenüber dem Reichswanderungsamt bedeutend eingeschränkten Mitarbeiterkreis wahr. Die Rechtsträgerschaft für die amtlichen Zweigstellen des Reichswanderungsamtes ging mit Wirkung vom 1. April 1924 vom Deutschen Reich auf Körperschaften des öffentlichen Rechts, auf gemeinnützige Vereinigungen und eingetragene Vereine über. Nach dem Geschäftsverteilungsplan vom 1. April 1924 (vgl. BArch, R 1501/118322) begann die Reichsstelle ihre Arbeit mit folgenden zu Gruppen zusammengefassten Sachgebieten: 1. Allgemeine Verwaltungsangelegenheiten; allgemeine Angelegenheiten der Beratungsstellen und anerkannten Auskunftsstellen; Verkehr mit Vereinen, Gesellschaften und der Presse; Beobachtung der Auswanderungsbewegung; Verhütung und Bekämpfung von Missständen in der Auswanderungsbewegung; Rechtssachen; Geschäftsberichte; Angelegenheiten des Beirats 2. Personalangelegenheiten 3. Kassen- und Rechnungssachen 4. Auswanderungs- und Auskunftsstatistik 5. Sammlung und Übermittlung des Auskunftsmaterials an die Beratungsstellen sowie Mitarbeit am Nachrichtenblatt für Nord- und Mittelamerika sowie Asien (ohne Sibirien) 6. desgleichen für Südamerika 7. desgleichen für West- und Nordeuropa 8. desgleichen für Südeuropa 9. desgleichen für Osteuropa und Sibirien 10. desgleichen für Afrika, Australien und die Südsee 11. Schriftleitung und Herausgabe des Nachrichtenblattes, der Merkblätter und Auskunftshefte 12. Innerer Dienst 13. Bücherei und Archiv 14. Registratur 15. Kanzlei. Die bis dato vom Reichswanderungsamt bearbeiteten Nachforschungs-, Nachlass- und Personenstandssachen wurden durch Verordnung vom 1. April 1924 der neu begründeten "Reichsstelle für Nachlässe" übertragen (vgl. Reichsgesetzblatt 1924 I, S. 402). Diese Reichsstelle war eine dem Auswärtigen Amt nachgeordnete Behörde mit zentralem Aufgabenbereich. Durch Verordnung vom 30. Dezember 1927 (vgl. Reichsgesetzblatt 1927 I, S. 4) wurde die Reichsnachlassstelle aufgelöst. Sie gab die von ihr bearbeiteten Sachgebiete an das Auswärtige Amt, an die deutschen Auslandsvertretungen und die zuständigen Länderbehörden ab. Die Reichsstelle für das Auswanderungswesen verlor während der NS-Zeit beträchtlich an Bedeutung. Die Grundsatzfragen des Auswanderungswesens wurden in stärkerem Maße beim Reichsministerium des Innern, beim Auswärtigen Amt und in der Folgezeit besonders bei Dienststellen der NSDAP und seit 1938/39 des "Reichsführers SS und Chefs der Deutschen Polizei", wie z.B. bei der "Volksdeutschen Mittelstelle" und der "Deutschen Umsiedlungs- und Treuhandgesellschaft mbH", konzentriert. Die Reichsstelle für das Auswanderungswesen unterstand von 1924 bis 1936 der Abteilung II (Volksgesundheit, Wohlfahrtspflege, Deutschtum) und von 1936 bis 1943 der Abteilung VI (Deutschtum, Vermessung) des Reichsministeriums des Innern. Nach Auflösung der Abteilung VI des Reichsministeriums des Innern ging die "Reichsstelle für das Auswanderungswesen" mit den bisher von der Abteilung VI des Reichsministeriums des Innern bearbeiteten Sachgebieten "Flüchtlings- und Rückwandererfürsorge", "Wanderungswesen", "Auswanderungsschifffahrt" im Dezember 1943 im "Hauptamt Volksdeutsche Mittelstelle, Amt VI. Reichswanderungsstelle" auf (Vgl. BArch, R 4901/185). Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte Das Deutsche Zentralarchiv Potsdam übernahm am 30. November 1951 Akten der "Reichsstelle für das Auswanderungswesen" im Umfang von rund 1.400 Leitzordnern aus dem Keller des Standesamtes I, Berlin C 2, Stralauer Straße 42/43. Nach Mitteilung der früheren Hauptabteilung Archivwesen beim Ministerium des Innern der DDR waren diese Akten im Gebäude des ehemaligen Reichsarchivs in Troppau gefunden und von der CSSR zu einem nicht bekannten Zeitpunkt nach Berlin abgegeben worden. Ermittlungen zufolge, die nach 1945 angestellt wurden, sollen die Akten der Reichsstelle für das Auswanderungswesen (zuletzt "Amt VI Reichswanderungsstelle" des Hauptamtes Volksdeutsche Mittelstelle) in den Jahren 1944/45 in das Posterholungsheim Templin sowie in das Reichsarchiv in Troppau ausgelagert worden sein. Bei den nach Templin ausgelagerten Akten handelte es sich u.a. um Länder- und Verwaltungsakten aus der Zeit von 1918 bis 1945, Deutschstämmigkeitsakten aus der Zeit von 1920 bis 1945, Akten aus der 1943 aufgelösten Abteilung VI des Reichsministeriums des Innern sowie um Personalakten der Personalregistratur. Diese Akten waren 1946 nicht mehr auffindbar gewesen. Von den nach Troppau ausgelagerten Akten - es soll sich um über 12.000 Leitzordner über 170.000 deutsche Zivilinternierte in aller Welt aus der Zeit des Ersten Weltkriegs gehandelt haben - gelangten die vorerwähnten 1.400 Leitzordner in das Deutsche Zentralarchiv in Potsdam. Die Akten befanden sich in einem außerordentlich schlechten Erhaltungszustand, waren ungeordnet und unverzeichnet. Es handelte sich um sehr bruchstückhaft überlieferte Unterlagen über Einzelfälle aus der Tätigkeit der "Zentralauskunftsstelle für Auswanderer", der "Reichswanderstelle", des "Reichswanderungsamtes" und der "Reichsstelle für das Auswanderungswesen". Archivische Bewertung und Bearbeitung Auf Grund mangelnder Archivwürdigkeit wurden zu Anfang der 1960er Jahre rund 1.360 Akteneinheiten des Bestandes kassiert. 44 Akteneinheiten verblieben als Bestand 15.05 "Reichsstelle für das Auswanderungswesen" zur dauernden Aufbewahrung. Sie ermöglichen einen Einblick in Arbeitsgegenstand und -methode der Auswanderungsbehörden. Die erste Verzeichnung der Akten erfolgte 1960. Angesichts der vorliegenden fragmentarischen Überlieferung beschränkten sich die Ordnungsarbeiten auf eine Gliederung nach sachlichen Gesichtspunkten. Folgende Klassifikationsgruppen wurden gebildet: Gruppe I Auskunftserteilung für Auswanderungsinteressenten Gruppe II Nachforschungen nach zivilinternierten deutschen Reichsangehörigen Gruppe III Organisation und Geschäftsbetrieb Die Ersterschließung von 1960/63 leistete Wolfgang Merker. Das von ihm erarbeitete Findbuch bildet die Grundlage für das vorliegende Findmittel. Bei der Überarbeitung im Jahre 2009 wurde ein bislang unverzeichnetes Fragment in den Bestand integriert (R 1505/45). Die Klassifikation des Bestands wurde beibehalten. Nachträglich wurden Serien und Bandfolgen gebildet. Die Verzeichnungsangaben sowie die behörden- und bestandsgeschichtliche Einleitung wurden redaktionell überarbeitet. Inhaltliche Charakterisierung: Inhaltliche Charakteristik: Die 1951 dem Deutschen Zentralarchiv in Potsdam übergebenen Akten enthielten im Wesentlichen Anfragen von Einzelpersonen, privatrechtlichen Vereinigungen und Behörden nach dem Verbleib von Auswanderern, von Kriegsgefangenen und Zivilinternierten des Ersten Weltkrieges, Vorgänge über die Regelung von Vermögens- und Erbschaftsangelegenheiten, Schriftverkehr über Suchbogenaktionen und Nachrichtenübermittlungen mit Auslandsvertretungen, deutschen und ausländischen Behörden sowie Gesuche um Freilassung und Auslieferung von Kriegsgefangenen und Zivilinternierten. Vorgänge über Grundsatzfragen des Auswanderungswesens, die Organisation und den Aufgabenbereich der Auswanderungsbehörden fehlen. Die nach der archivfachlichen Bearbeitung verbliebenen 45 AE (1,3 lfm) des Bestandes sind drei Klassifikationsgruppen zugeordnet: Auskunftserteilung für Auswanderungsinteressenten 1902-1928 (18), Nachforschungen nach zivilinternierten deutschen Reichsangehörigen 1914-1923 (17), Geschäftsbetrieb und Personalakten 1920-1945 (10). ‧‧ Erschließungszustand: Online-Findbuch (2009) Zitierweise: BArch, R 1505/...

Politische Angelegenheiten: Bd. 2
BArch, RM 3/6833 · Akt(e) · 1912-1920
Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

Enthält u.a.: Lage in der Provinz Schantung, Nanking, Nutzbarmachung der Ereignisse für deutsche Interessen zur wirtschaftlichen Eroberung Chinas "Politische Leistungen und Aufgaben in China" von Dr. Fritz Wertheimer in "Die Guldenkammer", 3. Jg. Heft 5 vom Feb. 1913 Forderungen Japans an China, japanisch-chinesisches Abkommen vom 25. Mai 1915 "Parteien und Kolonialpolitik" in Zeitschrift "Koloniale Fragen" Nr. 2 herausgegeben vom Aktionsausschuß der Deutschen Kolonialgesellschaft, Berlin 1916

Reichsmarineamt
Neu-Guinea-Kompagnie. - Geschäftsberichte
BArch, R 8023/936a · Akt(e) · 1887-1896
Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

Enthält auch: Denkschrift über die Verhandlungen des Reichstages zu den mit dem Deutschen Reich wegen Übernahme der Landeshoheit abgeschlossenen Vertrag, 1896 Statut

Deutsche Kolonialgesellschaft
Neu-Guinea-Compagnie, Berlin (Bestand)
BArch, R 8133 · Bestand · 1884-1936
Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

Geschichte des Bestandsbildners: Aus dem Konsortium, das in den Jahren 1884-1885 zahlreiche Entdeckungsreisen in Neu-Guinea unternommen hatte, konstituierte sich unter Leitung von Adolph von Hansemann 1885 die Neu-Guinea-Kompagnie in Berlin: Ziel war in der Südsee ein Staatswesen mit eigenen Hoheitsrecht unter dem Schutz des Deutschen Reiches zu errichten; im Mai 1889 übernahm das Deutsche Reich vorübergehend bisSept. 1892 die Verwaltung des Schutzgebietes, die Kosten trug weiterhin die Kompagnie; als die Investitionen 1893 auf 7 Mill. Mark angestiegen und in der Bilanz nur Verluste aufgewiesen wurden, ging im April 1895 die Verwaltung auf das Deutsche Reich über; die Kompagnie wurde damit eine reine private Erwerbsgesellschaft, die sich 1900 in eine deutsche Kolonialgesellschaft umwandelte; Sitz wurde Rabaul; nachdem der Besitz der Neu-Guinea-Kompagnie 1920 von Australien beschlagnahmt worden war, suchte sie sich in Venetzuela und Kamerun ein neues Betätigungsfeld. Inhaltliche Charakterisierung: Übernahme von Neu-Guinea und den Salomon - Inseln durch das Deutsche Reich mit Hilfe der Neu-Guinea-Kompagnie (Kaiserliche Schutzbriefe); Geschäftsberichte der Direktion und Geschäftskorrespondenz. Erschließungszustand: Publikationsfindbuch und Online-Findbuch 2003 Zitierweise: BArch, R 8133/...

Neu-Guinea - Kompagnie
Korrespondenz. Verschiedenes.
ALMW_II._32_55 · Akt(e) · 1936-1946
Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

6 Fiches. Enthält: FICHE NR. 55 1+ - o.J. "Missionsleute, an die wir denken wollen" (gedruckt) - 1940. "Geburtstage der Missionsgeschwister, die noch in Indien bezw. in Afrika sind." - o.O., o.J. "Die Lage der Deutschen in Deutsch-Ostafrika unter Mandat und in Britisch-Ostafrika in den ersten Kriegswochen." - Berlin 1939. Deutscher Evangelischer Missionsrat. Abteilung für Devisenforderungen an Ev.-luth. Mission zu Leipzig. Rundschreiben Nr. 181, Nr. 189 - Berlin 1939. Missionsdirektor Knak an Leipziger Mission - Leipzig 1939. "Liste unserer afrikanischen Missionsarbeiter." - Leipzig 1939. "Liste unserer indischen Missionsarbeiter" - Übersetzung. 1939. Briefkopf: Svenska Kyrkans Missionsstyrelse - Trichinopoly 1939. Svenska Kyrkans Missionssryrelse to the Ag. President T.E.L.C. (Englisch) - 1939. Neudettelsauer Mission an Leipziger Mission (betr. Briefkontakt zu Internierten) - o.O. 1939. Wagner an Missionsdirektor - Madras 1939. "Memorandum From The detained Missionaries of L.E.L.M. To The Swedish Home-Board, Upsala (Englisch) - Pandur 1939. Fröhlich an Eltern, Schwestern und Brüder (Englisch) - 1939. ? an Otto - Basel 1939. Leuschner an Ihmels - Marangu 1939. Tscheuschner an Loertscher (Abschrift) - Uppsala 1939. Westman an Missionsdirektor (2 Schreiben) - 1939. Leipziger Mission an Otto, D.E.M.R. Abteilung für Devisenanforderunger, Berlin. - Leipzig 1939. "Die Leipziger Mission in Ostafrika" - 1939. "Resumee des Berichtes ... von Rev. Rother..." - 1939. An Wegner - 1939. An Missionsdirektor Epperlein, Neuendettelsau (betr. Kontaktaufnahme zu internierten Missionaren) - 1939. An Knak (2 Schreiben) - Machame 1939. Knabe an Blom (Abschrift; Englisch) - Basel 1939. Leuschner an Ihmels (3 Schreiben) - Tranquebar 1939. Heller u.a. an die "Lieben daheim" - Berlin 1939. Auswärtiges Amt an Kollegium - 1939. Missionsdirektor an Auswärtiges Amt (2 Schreiben) - 1939. An Ronicke - 1939. An Westmann - Kumbakonam 1939. Paul an Missionsdirektor (Übersetzung) - Machame 1939. Rother an "Herrn Doktor" (Übersetzung) - 1939. An Lokies - 1939. An Gäbler - 1939. An Hartenstein - Leipzig 1939. An Rother - St. Stephan 1939. Bringold an Missionsdirektor - o.J. Liste "Von der Leipziger Mission befinden sich: Im Lager:... Auf den Stationen:..." - Shira 1939. Kokel an "Schwester Hedwig" (Abschrift) - Machame 1939. Auszug aus einem Brief Schwärs - Leipzig 1939. An Schwester Matthes - 1939. An Leuschner - 1940. An Gäbler (Abschrift) - Tranquebar 1940. "Selma"und "Karl" an Eltern und Schwester (Englisch; Abschrift; 2 Schreiben) - Marangu 1940. Tscheuschner an Eltern (Übersetzung), mit Zusatz von Hobitzsch - o.O., o.J. "Erhard" an Eltern und Geschwister (Abschrift) - 1940. An Auswärtiges Amt (betr. Parolefrage; Abschrift) - 1940. An Stricke - 1940. An Sedlmayr - Shiyali 1940. "Anne" und "Hans" an Familie (Abschrift) - Rackith 1940. Heinemann an Fritze - Leipzig 1940. "An die aus Ostafrika heimgekehrten Missionsgeschwister" (bzw. Missionare; 2 Schreiben). FICHE NR. 55 2+ - Leipzig 1940. "An die Mitgleider des Kollegiums" (Abschrift) - Frankfurt a M 1940. Fritze an Missionsdirektor - Machame 1940. Abschrift bzw. Auszug aus 2 Schreiben Schwärs - 1940. An Fritze - Pandur 1940 Heller an Missionsdirektor - 1940. An Buchholz (Abschrift) - 1940. Matthes an Missionsdirektor - Marangu 1940. "Hildegard" und "Ernst" an Freunde / Eltern (7 Schreiben) - 1940. An Meyner - 1940. An Karberg - Marangu 1940. Abschrift aus einem Schreiben von Fuchs - Sopron, Ungarn 1940. Weiler an Missionsleitung - Machame 1940. "Renate" an "Meine Lieben alle" - 1940. An Leuschner - Leipzig 1940. Ihmels "An die Angehörigen unserer Missionare und Schwestern" (2 Schreiben) - Berlin o.J. Auswärtiges Amt (betr. Verhaltensmaßregeln der britischen Behörden für deutsche Frauen) - Bonyhád, Ungarn. Weiler an Missionsgesellschaft - Marangu 1940. Rother an "junger Freund und Amtsbruder" (betr. Bericht der gegenwärtigen Lage) - Berlin 1940. Auswärtiges Amt (betr. Verlegung von "Zivilinternierten aus Deutsch-Ostafrika" nach Südafrika) - 1940. Auszug aus einem Brief eines Missionars von Alt-Moshi - Basel 1940. Leuschner an Ihmels - Leipzig 1940. An die Angehörigen von Rother, Stapf, Blumer, Schwär, Pätzig, Hohenberger - 1940. Majos, u.p. Bonyád, Ungarn. An Weiler - Berlin 1940. Deutscher Evangelischer Missionsrat, Abteilung für Devisenanforderungen an Mission zu Leipzig (betr. Unterstützung von in Internierungslagern untergebrachten hilfsbedürftigen Missionaren) - 1940. An Otto (Abteilung für Devisenanforderungen) mit Liste der Missionare der Leipziger Mission im Internierungslager Pretoria / Daressaalam - Berlin 1940. Berliner Missionsgesellschaft an Ihmels - Berlin 1940. Knak an Leipziger Mission - 1940. An Vogt (betr. Finanzen) - 1940. An Knak - Berlin 1940. Knak an Leipziger Mission (betr. Büchersendung für internierte Missionare) - 1940. An das Kirchliche Außenamt der Deutschen Evangelischen Kirche (betr. Büchersendungen für internierte Missionare) - 1940. An Knak - 1941. An das Evangelische Hilfswerk für Internierte und Kriegsgefangene bei dem Kirchlichen Außenamt der Deutschen Evangelischen Kirche (betr. Büchersendungen) - "Drittes Merkblatt über die Lage der Deutschen in Britisch-Indien; die Interneirungslager auf Ceylon und Jamaica. (Stand Januar 1941)" - Berlin o.J. Auswärtiges Amt - Liste der 1941 abgesendeten Bücher - Bethel 1941. Trittelvitz (Abschrift) - Leipzig 1941. "An die Angehörigen unserer Missionare und Schwestern" - 1941. Missionsdirektor an Auswärtiges Amt - "Missionsleute, an die wir denken wollen" (gedruckt) - Berlin 1941. Auswärtiges Amt - 1941. An Knak - 1941. An Missionsinspektor Braun - Berlin 1941. Berliner Missionsgesellschaft an Ihmels (2 Schreiben) - Berlin 1941. Auswärtiges Amt (2fach) - "Drittes Merkblatt über die Lage der Deutschen in Ostafrika, Süd- und Westafrika (Stand Juni 1941)" (gedruckt). FICHE NR. 55 3+ - Fortsetzung (mit Lageplan des Internierungslagers Baviaanspoort) - "Merkblatt über die Lage der Deutschen in Holländisch-Guyana (Surinam), Curacao und Britisch-Westindien (Jamaica)." (gedruckt) Hrsg. wahrsch. Auswärtiges Amt (mit 2 gedruckten Fotographien) - Karte "Der nördliche Teil von Surinam" - Berlin 1941. Auswärtiges Amt (4 Schreiben) - Leipzig 1941. Ihmels "Nachrichten aus Indien" - Liste "Keine Buch-Sendung an: ..." - 1941. An das Präsidium des Deutschen Roten Kreuzes (5 Schreiben; betr. Liebesgaben) - Liste gesendeter Bücher - Leipzig 1941. "An die Angehörigen unserer Missionare und Schwestern." - Auswärtiges Amt "Viertes Merkblatt über die Lage der Deutschen in Britisch-Indien und auf Ceylon (Stand September 1941; gedruckt) mit 4 gedruckten Fotographien - Potsdam 1941. Deutsches Rotes Kreuz an Leipziger Mission (betr. "Liebesgaben für Kriegsgefangene und Zivilinternierte"; mit Bestellkarte; 2 Schreiben) - 1941. Missionsdirektor an Auswärtiges Amt - "Viertes Merkblatt über die Lage der Deutschen in Ostafrika, Süd- und Südwestafrika und Südrhodesien (Stand Dezember 1941; gedruckt; mit 10 Bildern aus dem Lager Baviaanspoort in Südafrika). FICHE NR. 55 4+ - Fortsetzung (2 weitere Bilder) - Berlin o.J. Auslandsbriefprüfstelle - "Fünftes Merkblatt über die Lage der Deutschen in Britisch-Indien und auf Caylon (Stand Dezember 1941)" (gedruckt; mit 22 Bildern aus den Internierungslagern) - o.O., o.J. "Missionsleute, an die wir denken wollen" (gedruckt) - o.O., o.J. "Unsere in Afrika Internierten" - Potsdam o.J. DRK Abteilung Liebesgabensendung für Kriegsgefangene und Zivilinternierte - "Anschriften unserer Internierten." - 1942. An Wagner - 1942. An Bachmann, Ev. Hilfswerk für Internierte und Kriegsgefangene - Lampertswalde 1942. Handmann an Ihmels (2 Schreiben) - Berlin 1942. Knak an "diejenigen Missionsgesellschaften, die in den Internierungs-Camps der feindlichen Staaten Angehörige haben." - 1942. An Handmann - 1942. An DRK (2 Schreiben; betr. Liebesgaben für Kriegsgefangene und Zivilinternierte) - 1942. An Knak (2 Schreiben) - "Vorschlag für den Austausch von Internierten." (2fach) - 1942. An Gutmann - Leipzig 1942. Postamt 2 an Leipziger Mission - 1942. An Alt - 1942. i.A. Sekretär Hempel an Knak - 1942. An Müller - 1942. An Olpp - Leipzig 1942. Ihmels an "Verehrte liebe Freunde" - Auswärtiges Amt "Zweites Merkblatt über die Lage der Deutschen in Holländisch-Guyana, Curacao und Jamaica (Stand Mai 1942)" mit 9 Fotographien und Lageplan des Lagers "Copieweg" (gedruckt) - 1942. i.A. Hempel an Schliemann - Berlin 1942. Berliner Missionsgesellschaft an Ihmels. FICHE NR. 55 5+ - Fortsetzung - 1942-1943. An Knak / Berliner Missionsgesellschaft (4 Schreiben) - 1942-1943. An das Hilfswerk für Internierte und Kriegsgefangene (3 Schreiben) - 1942. An Ronnicke - 1942. An das DRK, Präsidium - 1942. An Schlunk - "Bibelleseplan 1943" (Maschinegeschrieben) - Tübingen 1943. Deutscher Ev. Missionsrat an "die Herren Missionsdirektoren H. Berner - Barmen, D.Dr.C. Ihmels - Leipzig, und D. S. Knak - Berlin." - 1943 Schreiben an Lange; an Schlunk - Tübingen 1943. Deutscher Ev. Missionsrat an Mitglieder .- 1943. Lange an Leipziger Mission - "Neuregelung für Büchersendungen" - 1943. An Pompe, Ev. Hilfswerk für Internierte und Kriegsgefangene (2 Schreiben) - Leipzig 1943. An Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen - Tübingen 1943. Krone "Liebe Volksgenossen" (Abschrift; betr. Bericht über Camp Salisbury II) - Liebenau 1943. Auswärtiges Amt - 1944. An DRK - 1944. An den Verlag "Der Rufer" - Leipzig 1944. Ihmels an "unsere internierten Missionsgeschwister" - Leipzig 1944. "Missionsgeschwister" (mit Unterschriften aller "Versammelten") - 1944. An Knak - "Anschriften der Leipziger Missionare" - Berlin 1944. Knak an "diejenigen Missionsgesellschaften, die Stücke der EMZ in die Internierungslager senden." (EMZ = "Evangelische Missionszeitschrift") - Berlin 1944. Knak an "die deutschen evangelischen Missionare in Internierungslagern." - "Verzeichnis der internierten Missionare, an die die EMZ versandt wird." - Berlin 1944. Berliner Missionsgesellschaft (Alt) an die Leipziger Mission - Neuendettelsau 1944. Missionsanstalt an Ihmels - Breklum 1944. Schleswig-Holsteinische ev.-luth. Missionsgesellschaft an Knak; Ihmels; Lokies; Freytag - Leipzig 1944. Abschrift eines Jahresberichtes von Matthes - 1944. Missionsdirektor an Missionsdirektor Pörksen - 1944. An Schlunk - 1944. An Auswärtige Amt - Berlin 1944. Ev. Hilfswerk für Internierte und Kriegsgefangene bei dem Außenamt der Deutschen Ev. Kirche an Leitung der Ev.-luth. Mission in Leipzig - Berlin 1944. Auswärtiges Amt an Leipziger Mission - Leipzig 1944. Ihmels an Brüder und Schwestern - 1944. An Vogt - 1944. An Ev. Hilfswerk für Internierte .... - 1944. An Knak - Leipzig 1944. Ihmels an die "Angehörigen unserer Internierten" - Leipzig 1945. Ihmels an Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen - 1945. An das Schwedische Konsulat - 1945. An die Militärregierung Leipzig, z.Hd. der Abteilung für Erziehung und Religion - Leipzig 1945. An Brüder und Schwestern (2 Schreiben) - 1945. An National Lutheran Council, New York (2fach) - Berlin 1945. Beythan an Ihmels - 1945. An Engdahl-Thygesen - Leipzig 1945. Ihmels an Gäbler, Röver, Pätzig, Mergner. FICHE NR. 55 6- - o.O. 1945. Leuschner an Ihmels - St. Stephan 1945. Bringold an Ihmels - Salisbury 1945. Stoss an Bringolds - 1944. Heller an Freunde - o.O., o.J. Otto Tiedt an "Walter" (Bringold) (2 Schreiben) - 1946. Leuschner an Ihmels (3 Schreiben) - Leipzig 1946. Ihmels an Knutson - 1946. An Walter (2 Schreiben) - Berlin 1946. Berliner Missionsgesellschaft an Ihmels; Vogt; Ronicke - 1946. An Bier - 1946. An Engdahl-Thygesen - 1946. An Bringold - St. Stephan 1946. Bringold an Ihmels (2 Schreiben) - Leipzig 1946. Ihmels "An unsere internierten Mitarbeiter" - Leipzig 1946. Abschrift eines Briefes von Stefano Moshi

Leipziger Missionswerk
Konzepte Axel Varnbülers
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, P 10 Bü 1759 · Akt(e) · 1893-1901
Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

Enthält: Konzepte aus seiner Zeit als Gesandter in Berlin, überwiegend Berichte nach Württemberg an das Staatsministerium der Auswärtigen Angelegenheiten u.a. zum geplanten Besuch Kaiser Wilhelm II. zur Enthüllung eines Kaiserdenkmals in Stuttgart (1898), Abberufung des deutschen Gouverneurs in Deutsch-Ostafrika Julius von Soden (1893); Boxeraufstand in China (1900); Rücktritt von Minister Hermann von Mittnacht (1900); Tod Königin Victorias von England (1901) Enthält auch: Telegramme von Graf August von Eulenburg

Koloniale Unternehmungen in Paraguay.
HZAN La 140 Bü 238 · Akt(e) · 1883-1889, 1893
Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein (Archivtektonik)

Enthält: 1. Schreiben an den Grafen Hatzfeld wegen Gründung einer südamerikanischen Handelsgesellschaft, 1883; 2. Gründung einer südamerikanischen Kolonisationsgesellschaft durch Prof. Ernst Hesse, Leipzig, 1883,1887; 3. Projekt der Gründung einer Kolonie Neu-Germanien durch Dr. Bernhard Förster in Paraguay; Selbstmord Försters, 1883, 1885-1889; 4. Schreiben des deutschen Botschafters in Brasilien, Holleben, über die Verhältnisse in Paraguay, 1884-1886.