Ostafrika
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Einschiffen von Lasten für eine Offizierspatrouille am Spekegolf, eine Bucht am Victoriasee. / Fotograf: Scherl
Zwei Soldaten, die unter dem Kommando Lettow-Vorbecks dienten, auf Liegestühlen in einem improvisierten Lager aus der ersten Kriegszeit. / Fotograf: Scherl
In der deutschen Kolonie Deutsch-Ostafrika wurde an der Küste der Kreuzer Königsberg versenkt. Die deutsche Flotte wurde durch von Lettow-Vorbeck Kommandeur der Schutztruppe verstärkt. / Fotograf: Scherl
Das Torpedoboot ’Wami’ übernimmt einen Torpedo von der ’Königsberg’ in der Kolonie Deutsch-Ostafrika im Ersten Weltkrieg. / Fotograf: Scherl
Oberdeck eines Sperrbrechers ’A’ nach dem Gefecht mit dem englischen Kreuzer ’Hyacinth’ in der Monsa-Bucht. Sogenannte Sperrbrecher versuchten Nachschub für die deutschen Truppen durch die englische Blockade an die Küste zu schafften. / Fotograf: Scherl
Deutche Truppen in einer eroberten Stellung des englischen Forts in Britisch-Ostafrika in Majoreni, am 24. September 1914. / Fotograf: Scherl
Trägerkolonne der deutschen Schutztruppe unter Lettow-Vorbeck auf dem Marsch. / Fotograf: Scherl
Ein deutsches Feldgeschütz, bedient von weißen Angehörigen der Schutztruppe und schwarzen Askaris, in seiner Feuerstellung bei Kämpfen in der deutschen Kolonie Ostafrika im Ersten Weltkrieg. / Fotograf: Scherl
Von den Deutschen eingebrachtes englisches Hilfsschiff ’Brüssels’, das unter Kapitän Fryatt fuhr, in Deutsch-Ostafrika im Ersten Weltkrieg. / Fotograf: Scherl
Portrait von Piet Nieuwenhuizen, der bis zur Kapitulation in Deutsch-Ostafrika von Lettow- Vorbecks engster Vertrauter war. / Fotograf: Scherl
Der Gouverneur nimmt bei Kriegsausbruch am 1. August 1914 zum letzten Mal die Parade der zum Ausmarsch an die Front angetretenen Askari-Einheiten ab. / Fotograf: Scherl
Heliographenstaion auf dem Gipfel eines Berges im Kampfgebiet Mahenge. / Fotograf: Scherl
Motorradfahrer der Schutztruppe auf einer Verbindungsfahrt Deutsch-Ostafrika im Ersten Weltkrieg. / Fotograf: Scherl
Posten mit selbst gebautem Geschütz in Deutsch-Ostafrika im Ersten Weltkrieg. / Fotograf: Scherl
- Zur Biografie Georg von Körblings: Georg von Körbling kam am 12.5.1856 als Sohn des bayerischen Genie-Oberleutnants und späteren Obersten Ignaz Körbling und dessen Frau Auguste, geb. Hausmann, in Würzburg zur Welt. Mit 13 Jahren wurde von Körbling in die Bayerische Kadettenschule in München aufgenommen, in der er eine fünfjährige militärische Ausbildung erhielt. 1874 trat er als Fahnenjunker in württembergische Dienste und stieg in der Vorkriegszeit zum Oberst und Kommandeur des Infanterie-Regiments Kaiser Wilhelm König v. Preußen (2. Württ. Nr. 120) in Ulm auf (22.4.1912). Zu Beginn des Ersten Weltkriegs war von Körbling in den Argonnen (Frankreich) eingesetzt, erkrankte jedoch bereits im September 1914 an der Ruhr und kehrte nach Ulm zurück. Der Wechsel von Dienst- und Krankheitsphasen durchzog daraufhin seine gesamte, ausschließlich an der Westfront bzw. in Württemberg verbrachte Kriegszeit: Ab Dezember 1914 übernahm von Körbling das Kommando über die Stellvertretende 53. Infanterie-Brigade in Ulm und wurde anlässlich des kaiserlichen Geburtstags (27.1.1915) zum Generalmajor befördert. Im Februar 1915 kehrte er als Kommandeur des Infanterie-Regiments Nr. 120 wieder an die französische Front zurück und erhielt im April 1915 das Kommando über die 53. Infanterie-Brigade. Mit dieser Einheit war von Körbling zunächst in den Argonnen, ab Januar 1916 in Flandern und ab Juli 1916 an der Somme (Frankreich) eingesetzt. Aufgrund einer erneuten Erkrankung wurde von Körbling im September 1916 zu den Offizieren von der Armee versetzt und im Oktober 1916 zum Kommandeur zur I. Stellvertretenden 54. Infanterie-Brigade in Ulm ernannt. Nach einem Jahr meldete er sich nochmals an die französische Front. Er befehligte ab November 1917 die preußische 37. Reserve-Infanterie-Brigade, seit März 1918 die in Lothringen eingesetzte 202. Infanterie-Division. Bereits im Juni 1918 erkrankte von Körbling jedoch erneut und wurde wiederum zu den Offizieren von der Armee abgeordnet. Nach seiner Beförderung zum Generalleutnant (18.7.1918) übernahm er vom 20. Juli bis zum 16. Oktober 1918 den Vorsitz einer OHL-Kommission beim Stab der Armeeabteilung B. Von Körbling schied im Juli 1919 aus dem Militärdienst aus. Während seiner militärischen Laufbahn erhielt von Körbling mehrere hohe deutsche und nichtdeutsche Auszeichnungen, so u.a. den Orden der Württembergischen Krone, der mit dem persönlichen Adel verbunden war (3.5.1911), das Eiserne Kreuz 1. Klasse (2.10.1914), den Preußischen Roten Adlerorden 2. Klasse mit Schwertern (27.12.1916), den Bulgarischen Alexanderorden (8.8.1917) und das Österreichische Militärverdienstkreuz 2. Klasse (6.12.1917). In der Zeit der Weimarer Republik und des Dritten Reiches beschäftigte sich von Körbling unter anderem mit der Publikation von Zeitungsartikeln und Vorträgen über seine Kriegserlebnisse. Als Kommandeur eines kaiserlichen Leibregiments hatte er bereits in der Vorkriegszeit an Neujahrsempfängen des Kaisers teilgenommen. Aus diesem Grund wurde von Körbling im Jahr 1929 anlässlich des 70. Geburtstags Wilhelms II. zu einem Festmahl nach Doorn (Niederlande) eingeladen. Von Körblings Besuch in Doorn wird in seinen autobiografischen Schriften erwähnt. Georg von Körbling war seit 1886 mit Adelinde von Fischer verheiratet und hatte mit ihr zwei Söhne, von denen einer (Theobald) im Jahr 1887 kurz nach der Geburt verstarb. Georg von Körbling starb am 27.1.1942 in Ulm. 2. Zur Biografie Alfred Körblings: Alfred Theobald Lukas Karl Körbling wurde am 19. Januar 1889 als zweiter Sohn Georg von Körblings und seiner Frau Adelinde in Weingarten geboren. Körblings militärische Ausbildung begann im Frühjahr 1902, als er zunächst in das preußische Kadettenhaus Karlsruhe und schließlich in die Hauptkadettenanstalt Großlichterfelde eintrat. 1908 wurde er als Leutnant zum Grenadierregiment Nr. 123 nach Ulm versetzt und verblieb dort mit kurzer Unterbrechung bis zum Jahr 1913. Nach einer erfolgreichen Bewerbung wechselte Körbling im Frühjahr 1913 zur Kaiserlichen Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika und trat im Herbst 1913 bei der 10. Feldkompanie in Daressalam seinen Dienst an. Bereits einen Monat später wurde er zur 1. Feldkompanie in Arusha in der Nähe des Kilimandscharo versetzt. Mit Beginn des Ersten Weltkriegs nahm Körbling an Einsätzen gegen die Ugandabahn in Britisch-Ostafrika und im Nordosten des deutschen Schutzgebietes teil. Im Jahr 1916 erkrankte er an diversen Tropenkrankheiten, so dass er nach dem Rückzug der deutschen Truppen im Herbst 1916 wegen Transportunfähigkeit den britischen Einheiten übergeben wurde. Nach Aufenthalten in mehreren Lazaretten und Lagern kam Körbling 1918 in ein britisches Kriegsgefangenlager auf Malta. 1919 kehrte er nach Ulm zurück und schied 1920 im Rang eines Hauptmanns aus der Armee aus. Alfred Körbling erhielt im Ersten Weltkrieg u.a. das Eiserne Kreuz 2. Klasse (2.9.1916). In der Weimarer Republik begann Körbling nach verschiedenen Beschäftigungen im landwirtschaftlichen Bereich ein Studium an der Landwirtschaftlichen Hochschule Hohenheim, das er 1926 mit einem Diplom abschloss. Vom Jahr 1927 an leitete Körbling die Heeresfachschule für Landwirtschaft in Tübingen und erhielt am 1.1.1930 eine Planstelle als Fachstudienrat. Parteipolitisch schloss sich Körbling bereits in der Weimarer Republik der NSDAP an und nahm in deren Gliederungen den Rang eines Sturmbannführers ein. Alfred Körbling war seit 1919 mit der Generalstochter Erna Zöller verheiratet und hatte drei Töchter. Er starb am 22.7.1933 in Tübingen an Herzlähmung. 3. Zum Nachlass Georg von Körblings und Alfred Körblings: Unterlagen aus dem Nachlass Georg von Körblings, vor allem Kriegstagebücher, Vortragsmanuskripte und Druckschriften, wurden wenige Monate nach dem Tod des Generals im Juni 1942 an das Heeresarchiv Stuttgart abgegeben. Diese Dokumente gingen 1945 in den Besitz des Hauptstaatsarchivs Stuttgart über. Im Jahr 1955 führte Alfons Beiermeister eine Verzeichnung der Archivalien durch. Im Frühjahr 2011 konnte das Hauptstaatsarchiv Stuttgart Reproduktionen von Unterlagen Georg von Körblings und Alfred Körblings anfertigen, die sich im Besitz von Ilse Hames, der ältesten Tochter Alfred Körblings befinden. Es handelte sich um Fotodokumente und autobiografische Schriften Georg von Körblings sowie Fotografien Alfred Körblings. Die Ergänzung des Nachlasses M 660/133 durch neue Dokumente machte eine Neuverzeichnung erforderlich. Diese wurde im August 2011 von Archivreferendar Michael Ucharim, M.A. unter der Leitung von Dr. Wolfgang Mährle durchgeführt. Der Bestand umfasst nunmehr 17 Büschel. Die 2011 übernommenen Dokumente erhielten die Büschelnummern 1-4 und 13-14. 4. Quellenhinweise: Georg von Körbling: HStAS: M 430/2 Bü 1111; M 703 R233N1-6, R191N31, R191aN17; M 707 Nr. 827, 828; M 743/2 Bü 270; Alfred Körbling: HStAS: M 430/2 Bü 1109; StAS: Wü 13 T 2 Nr. 2140/143; Adelinde von Körbling: StAS: Wü 42 T 9 Nr. 69; Erna Körbling: StAS: Wü 13 T 2 Nr. 2568/615. Stuttgart , im August 2011 Dr. Wolfgang Mährle Michael Ucharim, M.A.
Übung der deutschen Schutztruppe mit zerlegbarem Kahn auf dem Stauweiher in Mahenge. / Fotograf: Scherl
Landung der portugiesisch-afrikanischen Truppen aus portuiesisch-Ostafrika über See kommend bei Kilwa, in der Kolonie Deutsch-Ostafrika. / Fotograf: Scherl
Aufmarsch der Askai-Kompanie ’Iringan’ der deutschen Schutztruppe in den ersten Kriegstagen in Deutsch-Ostafrika. / Fotograf: Scherl
Ein Geschütz vom Kreuzer ’Königsberg’ in Stellung an der Mündung des Rufidji in Deutsch-Ostafrika im Ersten Weltkrieg. / Fotograf: Scherl
Kolonialtruppen mit Trägerkolonne auf dem Marsch in Deutsch-Ostafrika im Ersten Weltkrieg. / Fotograf: Scherl
Das Vermessungsschiff ’Möwe’ wurde in der Meeresbucht von Daressalam getroffen und legt sich auf die Seite, bevor es versinkt. / Fotograf: Scherl
Auf einer fahrbahren Lafette montiertes 10,5 cm Geschütz des Kreuzers ’Königberg’. / Fotograf: Scherl
Askari und Rugaruga auf Kiomboni-Ost (Rufiji-Mündung) in der Kolonie Deutsch-Ostafrika im Ersten Weltkrieg. / Fotograf: Scherl
Feier am Fuße des Kilimandscharo nach Eintreffen der ersten Siegesnachrichten. / Fotograf: Scherl
Häuser in Trümmern in Daressalam nach der Befeuerung durch englische Schiffsgeschütze. / Fotograf: Scherl
Enthält u. a.: Zeitungsartikel "Koloniale Siedelung und Bevölkerungspolitik", 4. April 1916 und "Die Erschließung Afrikas während des Weltkriegs", 11. Juni 1917; Äußerungen des Generals Smuts über die Zukunft Ostafrikas, Januar, März 1918
In: Beiträge zur württembergischen Apothekengeschichte, Band XIV, 1984, S. 110 – 111.
Deutsche Soldaten (v.l.n.r. Oberarzt Dr. Wolf, Leutnant Baldamus, Oberleutnat von Schappuis) vor dem Zollhaus in Bagamojo mit Einschussloch in der Kolonie Deutsch-Ostafrika im Ersten Weltkrieg. / Fotograf: Scherl
Soldaten der deutschen Schutztruppe beim Fällen von Bäumen im Kampfgebiet Mahenge in Deutsch-Ostafrika. / Fotograf: Scherl
Deutsche Soldaten im Dschungel mit einem Maschinengewehr. Das Foto wurde von einem Fotografen in Gefangenschaft aufgenommen. / Fotograf: Scherl
Soldaten vor einem gepanzerten Wagen der Uganda-Bahn in Britisch-Ostafrika. / Fotograf: Scherl
Trägerkolonne der Schutztruppe auf dem Marsch durch Deutsch-Ostafrika im Ersten Weltkrieg. / Fotograf: Scherl