Deutsch-Neuguinea

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      Equivalente Begriffe

      Deutsch-Neuguinea

      • UF Deutsch-Neu-Guinea
      • UF Neu-Guinea
      • UF Neuguinea
      • UF Deutsch-Neuguinea
      • UF Deutsch Neuguinea
      • UF Nouvelle-Guinee allemande
      • UF Nouvelle-Guinée orientale

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      Deutsch-Neuguinea

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        Kaiserliche Schutztruppen (Bestand)
        BArch, RW 51 · Bestand · 1891-1918
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Geschichte des Bestandsbildners: Nachdem das Deutsche Reich in den ersten Jahren seines Bestehens aus außenpolitischen Erwägungen auf eine aktive Kolonialpolitik verzichtet hatte, änderte sich dies ab 1884. Es entstanden die formell als "Schutzgebiete" bezeichneten Kolonien Deutsch-Südwestafrika, Togo, Kamerun, Deutsch-Neuguinea, Deutsch-Ostafrika und Samoa. Die in der Folgezeit eingerichteten Gouvernements dieser Schutzgebiete unterstanden zunächst der Kolonialabteilung im Auswärtigen Amt und schließlich dem hieraus erwachsenen Reichskolonialamt. Das 1898 erworbene Pachtgebiet Kiautschou in China unterstand dem Reichsmarineamt. Von Anfang an bestand die Notwendigkeit, in den Kolonien die Interessen des Reiches auch mit militärischer Gewalt durchsetzen und wahren zu können. In der Anfangsphase wurde diese Aufgabe von Schiffen und Landungskommandos der Kaiserlichen Marine wahrgenommen. In den deutschen Südsee-Kolonien blieb dies so auch bis zuletzt. In den afrikanischen Kolonien kam es zu einer eigenen Entwicklung. In Deutsch-Südwestafrika entstand 1889 eine Truppe aus deutschen Freiwilligen mit vertraglicher Bindung unter einem aktiven Offizier (Hauptmann Curt von François), die zunächst nur polizeiliche Aufgaben wahrnehmen sollte. In Deutsch-Ostafrika stellte der Reichskommissar Hauptmann Herrmann Wissmann 1889 zur Niederschlagung des 1888 ausgebrochenen "Araber-Aufstandes" eine Truppe aus angeworbenen Afrikanern auf. Mit Gesetz vom 22. März 1891 wurde schließlich die "Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika" aus Freiwilligen des Heeres und der Marine sowie angeworbenen Freiwilligen gebildet, es folgten mit Gesetz vom 9. Juni 1895 die "Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika" und die "Schutztruppe für Kamerun". Eine Schutztruppe für Togo war zeitweise in Planung, wurde jedoch nicht gebildet, ebensowenig wie es Schutztruppen für Deutsch-Neuguinea oder Samoa gab. Dort entstanden lediglich Polizeitruppen. In den jeweiligen Schutzgebieten hatte der Gouverneur die höchste militärische Gewalt inne, der Kommandeur der Schutztruppe war ihm unterstellt. Den Schutztruppen oblag die Aufrechterhaltung von Sicherheit und öffentlicher Ordnung. Phasenweise waren die einzelnen Schutztruppen ausschließlich mit der Niederschlagung von Aufständen der eingeborenen Bevölkerung beschäftigt. Hierfür wurden zum Teil erhebliche personelle Verstärkungen aus Deutschland herangeführt. Die Schutztruppen wurden zunächst durch das Reichsmarineamt geführt. Mit dem "Gesetz betreffend die Kaiserlichen Schutztruppen in den Afrikanischen Schutzgebieten und die Wehrpflicht daselbst" vom 18. Juli 1896 wurden die Schutztruppen dem Reichskanzler unterstellt, wahrgenommen durch die Kolonialabteilung im Auswärtigen Amt. In der Kolonialabteilung war zuständig die Abteilung M - Militärverwaltung (Kommando, bzw. Oberkommando der Schutztruppen). Die organisatorische Betreuung übernahm das Preußische Kriegsministerium (Armeeabteilung). Die Kommandoangelegenheiten wurden durch den Direktor der Kolonialabteilung wahrgenommen, mit der Abteilung M als seinem militärischen Stab. Mit Errichtung des Reichskolonialamtes durch Allerhöchsten Erlaß vom 17. Mai 1907 wurde diesem das Kommando der Schutztruppen unterstellt, nunmehr als militärischer Führungsstab mit verantwortlicher Kommandogewalt. Wie die Marine unterstanden die Schutztruppen dem Oberbefehl des Kaisers. Ihre Angehörigen waren Freiwillige des Heeres (bzw. der Armeen Preußens, Bayerns, Sachsens und Württembergs) und der Marine, die für die Zeit ihres Dienstes in den Schutztruppen aus der jeweiligen Armee oder der Marine ausschieden und danach wieder dorthin zurückkehrten. Die männliche deutsche Bevölkerung in den Schutzgebieten unterlag der Wehrpflicht. Dieser konnten die Wehrpflichtigen in den Schutztruppen nachkommen. Die Schutztruppen umfaßten 1913 die folgenden Personalstärken: - Kommando der Schutztruppen in Berlin: 80 Mann - Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika: 2758 Mann (266 Deutsche, 2492 Eingeborene) - Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika: 1970 Mann (Deutsche) - Schutztruppe für Kamerun: 1471 Mann (171 Deutsche, 1300 Eingeborene) Während des Herero-Aufstandes lag die Personalstärke der Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika 1907 bei ca. 15.000 Mann. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges traf die deutschen Kolonien unvorbereitet. Verteidigungsmaßnahmen gegenüber anderen Kolonialmächten waren nie ernsthaft in Erwägung gezogen worden, die Reichsregierung war davon ausgegangen, daß im Falle einer europäischen Auseinandersetzung die Kolonien gemäß der Vereinbarungen in der Kongoakte von 1885 aus den Kämpfen herausgehalten werden könnten, trotz mahnender Stimmen aus den Kolonien selbst. Am 1. August 1914 wurde daher in den Schutzgebieten zunächst nur der Ausnahmezustand verhängt. Erst Mitte August 1914 wurde in den Schutzgebieten mobil gemacht, doch waren die dortigen bewaffneten Verbände (Schutztruppen, Polizeitruppen, anwesende Marineeinheiten) letztlich gegenüber den zahlen- und materialmäßig weit überlegenen Gegnern ohne Chancen. Es gingen, zum Teil nach heftigen Kämpfen, zum Teil aber auch kampflos, verloren: - am 27. August 1914 Togo - am 7. September 1914 Samoa - am 17. September 1914 Deutsch-Neuguinea - am 9. Juli 1915 Deutsch-Südwestafrika - im Februar 1916 Kamerun Das der Marine unterstehende Pachtgebiet Kiautschou hatte nach schweren Kämpfen am 7. November 1914 kapituliert. Einzig in Deutsch-Ostafrika konnte sich die Schutztruppe bis zuletzt halten und dadurch erhebliche gegnerische Kräfte binden. Ihr Kommandeur, Generalmajor Paul von Lettow-Vorbeck, legte erst auf Befehl aus Berlin am 25. November 1918 die Waffen nieder. Bearbeitungshinweis: Der Bestand RW 51 war ursprünglich angelegt als Bestand für die "kaiserlichen Schutztruppen und sonstigen deutschen Landstreitkräften in Übersee" und umfaßte 29 AE. Im Jahr 2010 wurden die Unterlagen des Ostasiatischen Expeditionskorps herausgezogen und bildeten mit entsprechenden Neuzugängen den neu angelegten Bestand RW 61. Der Bestand RW 51 umfaßt seither ausschließlich Unterlagen der Kaiserlichen Schutztruppen und wurde in der Folge grundlegend überarbeitet und tiefer erschlossen. Einige Neuzugänge kamen hinzu. Bestandsbeschreibung: Der Bestand enthält als Sammelbestand die Unterlagen der Kaiserlichen Schutztruppen für Deutsch-Südwestafrika, Deutsch-Ostafrika und Kamerun, sowie des Kommandos der Schutztruppen, soweit sie im Militärarchiv vorhanden sind. Inhaltliche Charakterisierung: Der Bestand enthält nur wenige echte Sachakten. Er besteht vor allem aus einer Zusammenstellung von Kommandobefehlen Des Kommandos der Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika von 1907 bis 1914, sowie einer Akte desselben Kommandos mit Berichten unterstellter Einheiten und Dienststellen von 1916. Hinzu kommen Unterlagen zu Organisation und Versorgung in Deutsch-Ostafrika und Deutsch-Südwestafrika und insbesondere einige handgezeichnete Karten. Zu Kamerun sind nur zwei Dokumente überliefert. Erschließungszustand: Der Bestand RW 51 war ursprünglich angelegt als Bestand für die "kaiserlichen Schutztruppen und sonstigen deutschen Landstreitkräften in Übersee" und umfaßte 29 AE. Im Jahr 2010 wurden die Unterlagen des Ostasiatischen Expeditionskorps herausgezogen und bildeten mit entsprechenden Neuzugängen den neu angelegten Bestand RW 61. Der Bestand RW 51 umfaßt seither ausschließlich Unterlagen der Kaiserlichen Schutztruppen und wurde in der Folge grundlegend überarbeitet und tiefer erschlossen. Einige Neuzugänge kamen hinzu. Vorarchivische Ordnung: Die Überlieferung der Schutztruppen Im Bundearchiv-Militärarchiv ist rein fragmentarisch. Das Schutztruppen-Archiv im Heeresarchiv wurde mit diesem beim Luftangriff auf Potsdam im April 1945 vernichtet. Dies gilt für die Personalakten der Schutztruppen und für die im Archiv befindlich gewesenen Sachakten der Schutztruppen in den Kolonien selbst. Die Überlieferung des Kommandos der Schutztruppen befindet sich im wesentlichen im Bestand R 1001 Reichskolonialamt. Die nach dem Ersten Weltkrieg in Afrika verbliebenen Unterlagen der Schutztruppen befinden sich heute in den Nationalarchiven von Tansania (Daressalam), Namibia (Windhuk) und Kamerun (Duala). Zusätzlich befinden sich im Belgischen Reichsarchiv in Brüssel Unterlagen der Schutztruppen aus Ruanda. Filme zu den Unterlagen in Windhuk und Daressalam befinden sich im Bundesarchiv in Berlin. Ersatzüberlieferung zu den Schutztruppen und ihren Einsätzen findet sich vor allem in den Unterlagen der Kaiserlichen Marine, die in der Regel unterstützend tätig war oder bei Aufständen auch Landungskommandos stellte. Zusätzlich ist zu verweisen auf die Überlieferung der von Bayern, Sachsen und Württemberg gestellten Kontingente zu den Schutztruppen in den jeweiligen Landesarchiven. Umfang, Erläuterung: 30 AE Zitierweise: BArch, RW 51/...

        Promotionswesen
        Universitätsarchiv Freiburg, B0001 / 3741 · Akt(e) · 1934-1944
        Teil von Universitätsarchiv Freiburg (Archivtektonik)

        Enthält: Promotionsordnungen, Gebühren; Rechtsgutachten über Prüfungsgebühren (Fritz Marschall von Bieberstein, van Calker), 1934; Erlaß des Ministers des Kultus zu Prüfungsinhalten (Weltanschauung und Politik) in Prüfungen mit Nebenfach Philosophie, 1934; Ergänzung der Promotionsordnung der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät (Entzug des Doktorgrades), [1934]; Anfrage des Reichsministeriums zu Philosphie als Pflichtprüfungsfach bei Doktorprüfungen und Antworten der Fakultäten, 1935; Anfrage des Amtsgerichts Mannheim zum Führen des ProfMedizinischen Fakultät, 1935; Studien- und Prüfungsordnung der medizinischen Fakultät, 1932; Erlaß zur Weiterleitung von Doktor- und Diplomarbeiten an das Reichsplanungsamt; Erlaß des Reichsministers für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung vom 4.9.1939 bezüglich Promotionen; Führung eines Titels und Dr. des.; Bericht über die Einnahmen der Universitäts-Bibliothek 1929/30-1934/35, 1935; Prüfungsbefugnis nichtarischer Hochschullehrer, 1935; Erlaß es Reichministers bezüglich Promotions- und HabilitationsgÜbersicht der Promotionsgebühren 1932-1934; Annahme jüdischer Doktoranden, 1935; Veröffentlichung von Dissertationen zu Volkstums- und grenzdeutschen bzw. auslandsdeutschen Grenztumsfragen, 1936; Nostrifikation von ausländischen Doktortiteln, 1936; Verbot der Vergabe von Dissertationsthemen, die Auslandsreisen erfordern, 1936; Tragen äußerer (Ab-)Zeichen der Promovierten (Ring und Birett); Erneuerung von Diplomen zum goldenen Doktor-Jubliäum; Abfassung von Dissertationen in anderen Sprachen als Deutsch; ProFakultät, 1939; Grundsätze die bei der Neufassung der Promotionsordnungen zu berücksichtigen sind, [1939]; Erleichterungen bei den Doktorexamina für Mediziner, 1939; Verwendung von Kolonial-Terminologie in Bezug auf die Ostexpansion in Dissertationen, 1940; Anfrage der Gestapo Bielefeld bezüglich möglichen Freiburger Doktoren, 1940; Promotionsordnung der Wirtschaftswissenschaften, 1938; Übersendung von Doktorurkunden, 1941; Rundschreiben der parteiamtlichen Prüfungskommission zum Schutze des NS-Schrifttums Dissertationen weltanschaulichen oder politischen Inhalts, 1941; Erleichterungen für Kriegsteilnehmer bei Ablegung der Doktorprüfung, 1942; Drucklegung von Dissertationen über historisch-politische Stoffe, Volkstums-, Grenz- und auslandsdeutsche Fragen oder auslandsdeutsche Fragen, 1943; Entziehung akademischer Grade von Ausgebürgerten, 1943; Genehmigung von Promotionen durch die französiche Militärregierung, 1945; Einzelfälle, die die Promotion gegen Verzicht auf die Approbation bzw. wegen nichterfüllung Martin Jacobi (03.02.1909), Raphael Landau (02.05.1907 - Feb. 1969), Hans Mansfeld (14.05.1911-28.02.2002), Marianne Boiselle (11.01.1909-07.07.1992); Sonderfälle (u.a. abgelehnte Promotionen): Anton Bauer, Beate Behrend, Bohnstedt, Erich Brenneisen, Josef Decking, Felix Dreyer, Otto Feger, Kletus Fischer, Ernst Fleischhauer, Hermann Freudenberg, Dominik Garantsch, Hildegard Griebel, Albert Griesbach, Haarmann, Liselotte Hesse, Highby; Ferdi Himpele, Hermann Hoberg, Paul Hundeck, Ulrich Janssen, Carl KesKraus, Hans Kronheim, Heinrich Kunath, Bernhard Lantzsch, Erwin Leser, Luckner, Mack, Johannes Majic (09.01.1914), Mellon, Ernst Nitschke, Otto Nuss, Ludwig Obermann, Hugo Ohntrup, Hans Pfitzner, Puttfarken, Rudolf Rasch, Emil Reisser, William Robertson, Schahien, Elisabeth Schmid, Heinrich Schmidt, Joseph Schneiders, Hermann Schnell, H. Schwarz, Heinrich Seeling (06.09.1906), Willi Seidel, Indra Sen, John Redford Shatteicher; August Wilhelm Sohn, Thomas Sommer, Sorkin, Karl Thimm (*03.08.1909), VermehrenWassner, Ilse Zimmermann, Darin: Ludwig Aschoff, Zur neuen Studien- und Prüfungsordnung der Mediziner, Sonderdruck aus: Praemedicus 11; Gutachten von Bauch zur Dissertation "Die Raumdarstellung in der englischen Landschaftsmalerei" von Thomas Sommer, 1939;

        Universitätsarchiv Freiburg, B0001 / 2039 · Akt(e) · 1885-1946
        Teil von Universitätsarchiv Freiburg (Archivtektonik)

        Enthält: Rückmeldungen für die Prorektorattsberichte; Gemälde des Alexander Ecker von Universitätsmaler Hermann (1887); Schenkung von Robert Wiedersheimer von Ethnographica aus Neu Guinea an das Museum für Urgeschichte; psychiatrische Gegenstände von Herrn Langermann; diverse Buchgaben, z. T mit detaillierten Verzeichnissen; 2 "Negerschädel" aus Togo von Dr. Beck (1894); Büste von Generalarzt Beck (1894); Fotosammlung West-Bormeo (1894); Gittermikrometer (1898); Otto von Puchstein meldet 20 Ägyptica; mehrerer peruanischer Mumien und Schädel (1900); Abgüsse und ägyptische Fragmente (1900); pysikalische Geräte (1902); Wachsmodell eines embryonalen Eidechsenschädels an die Anatomie (1903);16 Steindrucke an die Psyciatrische Klinik zur Wanddekoration (1903); Sammlung ausgestopfter Vögel (1903); Versteinerungen (1903), Geldzuwendungen; Sonderdrucke von hans Spemann; Nachlass dder Pianistin Olga Naswanoff (1939); Gemälde Amazonenschlacht von Max Beckmann aus dem Nachlass Joachim Kleemann (1937) und Verzicht des Senats; Schenkung Stelzmann; Portheim - Stiftung (1941),