Zeitschrift

Bereich 'Elemente'

Taxonomie

Code

Anmerkung(en) zur Eingrenzung

    Anmerkung(en) zur Herkunft

      Anmerkungen zur Ansicht

        Hierarchische Begriffe

        Equivalente Begriffe

        Zeitschrift

          Verbundene Begriffe

          Zeitschrift

          1008 Dokumente results for Zeitschrift

          999 Ergebnisse mit direktem Bezug Engere Begriffe ausschließen
          BArch, NS 5-VI/17735 · Akt(e) · 1925-1944
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält: Schultz, Dr. B.K., Schriftleiter der Zeitschrift "Volk und Rasse", o.Dat. Schultz, Karl, Führer des Gau Brandenburgs, 1932 Schultz, Prof.Dr. Wolfgang, Kreiskulturwart d. NSDAP, 1937 Schultz-Bromberg, Georg, Mitglied d. verfassungsgebenden Deutschen Nationalversammlung, 1930 Schultz-Ewerth, Dr. Erich, letzter Gouverneur von Samoa, 1935 Schultz-Lupitz, Entdecker des Zwischenfruchtbau, 1941 Schultze, Leiter d. Ortsgruppe Berlin d. Fachuntergruppe Textilerzeugnisse, 1937 Schultze, Herbert, Kapitänleutnant, 1941 Schultze, Moritz, Aufsichtsratsvorsitzender großer Zuckerfabriken und anderer großer Industrie und Schriffahrtsgesellschaften, 1940 Schultze, Norbert, dt. Komponitz, 1944 Schultze, Otto, dt. Admiral, 1938 Schultze, Viktor, christl. Archäologe, 1926 Schultze, Dr.med. Walter, SS-Brigadeführer, Reichsdozentenführer, 1943 Schultze-Jena, Dr. Leonhard Sigmund, dt. Zoologe u. Geograph, 1937 Schultze-Pfälzer, Gerhard, Verfasser d. "Hindenburg-Buch" von 1934, 1935 Schultze-Naumburg, Paul, dt. Maler, Architekt u. Kunstgewerbler, 1941 Schultzen, Dr.med. Georg, dt. Gelehrter, Sanitätsinspektor d. Reichswehr, 1938 Schulz, Fritz, Gauobmann, 1938 Schulz, Kommunist, (KPD), 1928 Schulz, Kampfflieger, Oberstleutnant, 1941 Schulz, Adalbert, dt. Offizier (Oberstleutnant/Kommandeur eines Panzerregiments), 1944 Schulz, Bert geb. Rücker, Stadtverordnete der Stadt Herne, o.Dat. Schulz, Ferdinand, dt. Segelflieger, 1928 Schulz, Heinrich, dt. Politiker, 1928 Schulz, Hermann, Parteisekretär in Königsberg, 1935 Schulz, Oswald, Bürgermeister des Verwaltungsbezirks Schöneberg, 1937 Schulz, Paul, Oberleutnant, nat.soz. Politiker, 1934 Schulz, Richard, Vorstandsmitglied d. Krankenkasse des Gewerkschaftsverbandes der Angestellten, 1927 Schulz, Prof. Walther, stellvertr. Bundesführer des Reichsbundes für dt. Vorgeschichte, Direktor d. Landesanstalt für Volkleitkunde zu Halle, 1937 Schulz-Dornburg, Rudolf, Generalmusikdirektor, 1939 Schulz-Gehmen, Paul, guts- u. Brennereibesitzer in Lünen- Gahmen, o.Dat. Schulz-Kampfhenkel, Otto, Leiter d. Amazona-Jary-Expedition, 1937 Schulz-Kiesow, Prof. Paul, Wirtschaftswissenschaftler, 1941 Schulz-Luckau, Karl, Mitarbeiter d. Zeitung "Der Deutsche", 1934 Schulz, SS-hauptscharführer, 1936 Schulz, Prof. Dr., Generaloberstabsveterinär, 1944 Schulz, Georg, Stadtrat, Major in Weimar, 1938 Schulz, Dr. Johann Heinrich, Professor an der Universität Altdorf u. Halle, 1936 Schulz, Otto, Theaterschuhmacher, 1936 Schulze, Roland, agrarpolitischer Pressekommissar, 1933 Schulze, Walter, Reichsredner, Amtsleiter für aktive Propaganda, 1937 Schulze-Fielitz, Dipl.-Ing. Günther, Staatssekretär im Reichsministerium Dr. Todt, 1943 Schulze-Gaevernitz, Gerhart von, dt. Volkswirtschafter u. Politiker, 1943 Schulze-Henne, Karl, Diplom-Volkwirt, 1935 Schulze-Wechsungen, Werner, Amtsleiter "Ausbildung" der NS-Gemeinschaft "Kraft durch Freude", 1934

          Gewerbliche Unterstützungskassen
          Stadtarchiv Solingen, 1779 · Akt(e) · 1892-1904
          Teil von Stadtarchiv Solingen (Archivtektonik)

          Enthält: (spec.) Fachvereine Flugblätter: ’An die Metallarbeiter des Kreises Solingen’, April 1892 und ’Öffentliche Metallarbeiterversammlung’, 05.10.1892;Deutsche Kolonialzeitung, Berlin, 14.09.1889;Flugblatt: ’SPD-Versammlung’, 12.11.1893;Deutsche Metallarbeiterzeitung’, Nürnberg, 01.07.1893;Statuten des Gewerkvereins der deutschen Maschinenbau- und Metallarbeiter, 01.07.1883;Flugblatt: ’Aufruf an die Hilfsarbeiter von Rheinland-Westfalen’, 1894;Vereinbarte Schleifpreise für nach Maß hohlgeschmiedete Rasiermesser, 1895;Statut des deutschen Holzarbeiterverbands, Stuttgart, 01.07.1895;Statut des Vereins der Heizer und Maschinisten für den Kreis Solingen, Juli 1895;Statut des Walder Maurer- und Verputzervereins, 15.11.1896;Extrablatt der Walder Zeitung, 21.05.1895;’Glück auf: Organ des Zentralvereins deutscher Former sowie aller in Eisen- und Metallgießereien beschäftigten Arbeiter’, Hamburg, 26.06.1897;Statut des Zentralvereins deutscher Former sowie aller in Eisen- und Metallgießereien beschäftigten Arbeiter, Hamburg, 1897;Statut des Platten-Messerreidervereins des Kreises Solingen, 06.01.1897;Statut des Zentralverbands der Maurer Deutschlands und verwandter Berufsgenossenschaften, Hamburg, 01.05.1897;Statut der Vereinigung der Maler, Lackierer, Anstreicher und verwandter Berufsgenossenschaften Deutschlands, 1898;Flugblatt: ’Die Sozialpolitik und die deutschen Gewerkvereine’, 1898;Statuten des Vereins Deutscher Tempergießereibesitzer, Elberfeld, 01.10.1896;Statuten des Deutschen Werkmeisterverbands, Nürnberg, 1884;Statut des Krankenunterstützungsbundes der Schneider, Braunschweig, 01.01.1898;Statut des Fachvereins der Schlacht-, Brot- und Gemüsemesserreider des Kreises Solingen, 17.04.1900;Statut des Zentralverbands christlicher Metall- und Hüttenarbeiter Deutschlands, Siegen, 1902;Extrablatt der Walder Zeitung, 20.05.1895: ’Streik der Ausmacher’

          BArch, RM 16 · Bestand · 1914
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Geschichte des Bestandsbildners: Für das 1897 in Besitz genommene Schutzgebeit in China wurde 1898 ein dem Reichsmarineamt unterstellter Gouverneur eingesetzt. Er war Chef der gesamten Militär- und Zivilverwaltung sowie Befehlshaber der dort stationierten Landstreitkräfte. Bestandsbeschreibung: Das Gebiet Kiautschou, mit seiner Hauptstadt Tsingtau, wurde 1898 für 99 Jahre von China gepachtet. Für das in Besitz genommene Schutzgebiet wurde ein dem Reichsmarineamt unterstellter Gouverneur eingesetzt. Dieser war Chef der gesamten Militär- und Zivilverwaltung sowie Befehlshaber der dort stationierten Landstreitkräfte. Der Gouverneur war stets Marineoffizier, die militärische Besatzung bestand aus dem III. Seebataillon und der Matrosenartillerieabteilung Kiautschou. Nach Ablauf eines im August 1914 von Japan gestellten Ultimatums kapitulierte die Festung Tsingtau unter ihrem Gouverneur vor der militärischen Überlegenheit des Gegners. Von 1914 bis 1922 hielt Japan Kiautschou besetzt und übergab es dann an China. 1923 verzichtete das Deutsche Reich auf seine Rechte. Inhaltliche Charakterisierung: Überliefert sind lediglich Aktensplitter über Mobilmachung, Belagerung und Fall der Festung Tsingtau, darunter überwiegend Kriegstagebücher, Berichte und Zeitungsartikel. Erschließungszustand: Invenio Umfang, Erläuterung: Bestand ohne Zuwachs 2,7 lfm 66 AE Zitierweise: BArch, RM 16/...

          Grimme, Adolf (Bestand)
          Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VI. HA, Nl Grimme, A. · Bestand
          Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)
          1. Lebenslauf Adolf Grimmes 1889 Geboren am 31. Dezember 1889 in Goslar im Harz als zweites Kind des Eisenbahnbeamten Georg August Adolf Grimme und seiner Ehefrau Auguste Luise geb. Sander 1896-1900 Besuch der Volksschule in Weferlingen 1900-1904 Besuch des Gymnasiums in Hildesheim 1904-1906 Besuch des Gymnasiums in Sangerhausen (1906 Tod des Vaters) 1906-1908 (erneut) Besuch des Andreanums in Hildesheim 1908 Abitur 1908-1914 Studium der Germanistik und Philosophie an den Universitäten Halle, München (Schüler des Philosophen Max Scheler) und Göttingen (Schüler des Germanisten Edward Schröder und des Philosophen Edmund Husserl) 1914 Ablegung des Lehramtsexamens in Philosophie, Germanistik, Französisch, Religion; Note "Gut" 1914-1915 Referendar am Königlichen Gymnasium in Göttingen Juli 1915 Einberufung als Soldat, Rekrutenausbildung in Straßburg, nach längerer Krankheit lernt er im Lazarett in Straßburg seine spätere Frau, die Malerin Maria (Mascha) Brachvogel, kennen (Der Ehe entstammen 3 Kinder, Sohn Eckard verunglückte 1931 als Vierzehnjähriger tödlich) Nov. 1915 Entlassung als "dienstunbrauchbar" 1916-1919 Assessor am Realschulgymnasium in Leer/Ostfriesland 1918 Eintritt in die Deutsche Demokratische Partei 1919 Leitung der Ortsgruppe Leer der DDP, im gleichen Jahr Austritt aus dieser Partei 1919-1923 Studienrat und Oberstudienrat an höheren Schulen in Hannover Anschluß an die Bewegung entschiedener Schulreformer (Paul Östereich, Berthold Otto) 1922 Eintritt in die SPD 1923-1924 Dezernent beim Provinzialschulkollegium Hannover 1925-1927 Oberschulrat in Magdeburg 1928-1929 Ministerialrat im Preußischen Kultusministerium, persönlicher Referent des Kultusministers Carl Heinrich Becker 1929-1930 Vizepräsident des Provinzialschulkollegiums Berlin/Brandenburg 1930-1932 Preußischer Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung im Kabinett Otto Braun (ernannt im Januar 1930) 20. Juli 1932 Absetzung als Minister mit der gesamten preußischen Regierung durch Reichskanzler von Papen Grimme arbeitet illegal als Korrektor (Verlag Walter de Gruyter, Berlin), treibt bis 1942 theologische und literarische Studien (Arbeit am Johannes-Evangelium) 1935 Pensionszahlung als Vizepräsident des Provinzialschulkollegiums 11.10.1942 Verhaftung, angeklagt u.a. mit seinem Studienfreund Dr. Adam Kuckhoff, Schriftsteller, wegen vermutetem antifaschistischen Widerstandskampf ("Rote Kapelle") Febr. 1943 Verurteilung wegen Nichtanzeige eines Vorhabens des Hochverrats zu 3 Jahren Zuchthaus 1942-1945 Strafgefangener in den Zuchthäusern Spandau, Luckau und Hamburg/Fuhlsbüttel Mai 1945 Befreiung durch die englische Besatzungsmacht 1945-1946 Kommissarischer Regierungsdirektor, ab 15.12.1945 Leitender Regierungsdirektor der Hauptabteilung Kultur des Oberpräsidiums in Hannover 1946-1948 Kultusminister des Landes Hannover bzw. Niedersachsen (ernannt am 27.11.1946) Febr. 1947 Trennung von Mascha Grimme Ende 1947 Heirat mit Josefine geb. v. Behr, geschiedene Kopf (geb. 1907) 1948-1956 Generaldirektor des Nordwestdeutschen Rundfunks, Hamburg, bis zu dessen Auflösung zum 1. Januar 1956 (Amtsübernahme: 15.11.1948) 1956-1963 Ruhestand in Brannenburg/Degerndorf am Inn 1963 Gestorben am 27. August in Brannenburg/Inn Auszeichnungen 1932 Goethe - Medaille für Kunst und Wissenschaft 1948 Ehrendoktorwürde (Dr. phil.) durch die Georg-August-Universität zu Göttingen 1949 Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt am Main 1954 Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern 1962 Großes Verdienstkreuz des niedersächsischen Verdienstordens und Landesmedaille 1961 Deutscher Volkshochschulverband stiftet Adolf-Grimme-Preis als Fernsehpreis des Deutschen Volkshochschulverbandes Ehrenämter (Jahr der Übernahme) 1946 (-1958) Vorsitzender der Barlach-Gesellschaft (Ehrenmitglied seit 1956) 1946 (-1957) Vorstandsmitglied der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft 1948 Präsident der Studienstiftung des deutschen Volkes und Senator der Max-Planck-Gesellschaft 1948 (-1956) Vorstandsmitglied des Deutschen Bühnenvereins 1948 (-1962) Vorstandsvorsitzender bzw. Mitglied des Vorstandes der Stiftung Deutsche Landerziehungsheime, Hermann Lietz-Schule 1949 Ordentliches Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt 1949 Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Erziehung und Unterricht, München 1950 Mitglied des Deutschen Ausschusses für UNESCO-Arbeit 1951 Mitglied der Deutschen UNESCO-Kommission 1953 Ehrenmitglied der Fernseh-Technischen Gesellschaft, Darmstadt 1954 Korrespondierendes Mitglied des Deutschen Rates der Europäischen Bewegung 1957 Beiratsmitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt 1959 Mitglied des P.E.N. Veröffentlichungen Grimmes (in Auswahl) - Der religiöse Mensch - Eine Zielsetzung für die neue Schule. Berlin 1922; - "Selbstbesinnung" - Reden und Aufsätze aus dem ersten Jahr des Wiederaufbaus. Braunschweig 1947; - Vom Wesen der Romantik. Heidelberg 1947; - Dieter Sauberzweig (Hrsg.): Adolf Grimme - Briefe. Heidelberg 1967; - Eberhard Avé - Lallemant (Hrsg.): Adolf Grimme - Sinn und Widersinn des Christentums. Heidelberg 1969 Von Grimme herausgegebene Zeitschriften - Monatsschrift für höhere Schulen, Berlin 1930-1933 - Die Schule (ab H. 3/1950 Unsere Schule), Monatsschrift für geistige Ordnung. Hannover 1945 - 1955 - Denkendes Volk, Blätter für Selbstbildung. Braunschweig 1947-1949 2. Bestandsgeschichte und Bemerkungen zur Benutzung des Bestandes. Literaturhinweise Adolf Grimmes Nachlaßpapiere, die in großen Zügen seinen gesamten Lebensweg widerspiegeln, gelangten in mehreren Etappen ins Geheime Staatsarchiv. Ein erster Teil sehr geringen Umfangs (ca. 0,10 lfd.m.) wurde bereits 1969 vom Bundesarchiv übergeben (gemäß Schreiben des Archivs vom 26.1.1976), weitere Teile wurden ab 1974 von Frau Josefine Grimme direkt übernommen. Letztaufgeführte Teile des Nachlasses waren zunächst als Depositum (Depositalvertrag vom 20. Juni 1974) ins Archiv gelangt. Dieses Depositum wurde im Juni 1981 von Frau Josefine in ein Geschenk umgewandelt. Die von Grimmes angelegte Autographensammlung wurde 1981 (ebenfalls von Frau Josefine) dem GStA verkauft. Der Bestand ist damit in seiner Gesamtheit in das Eigentum des Archivs übergegangen. Die Vorordnung des Bestandes im Geheimen Staatsarchiv erfolgte unter Anleitung von Dr. Cécile Lowenthal-Hensel zunächst durch Sabine Preuß, dann durch Heidemarie Nowak. Ordnungsarbeiten wurden auch von Josefine Grimme selbst noch einmal vorgenommen. Außerdem identifizierte sie Unterschriften und fügte in aufwendiger Arbeit Korrespondenzen zusammen. Die Verzeichnung wurde von Inge Lärmer und von Ute Dietsch beendet. Die zunächst getroffene Entscheidung, auf Enthält-Vermerke bei Korrespondenzen zu verzichten, wurde bei Eingabe der Titel in die Datenbank in Absprache mit der Referatsleiterin Dr. Iselin Gundermann aufgehoben. Alle Akten, die in diesem Zusammenhang v.a. aus technischen Gründen noch einmal überprüft werden mußten, wurden im Interesse der Benutzung auf die Erforderlichkeit von Enthält-Vermerken überprüft und entsprechend ergänzt. Das betrifft v.a. Korrespondenz mit Künstlern bzw. mit sehr hochgestellten Persönlichkeiten -Persönlichkeiten der Zeitgeschichte- oder Akten mit für die wissenschaftliche Auswertung wertvollen Inhalten. Josefine Grimme betonte in ihren Schreiben (u.a. in einem Brief vom 27.7.1980), daß die Akten "im wesentlichsten noch so, wie mein Mann sie gesichtet hatte", seien. Das Ehepaar Grimme hat bewußt Adolf Grimmes eigene Registratur bzw. sein Archiv gestaltet. Nach Übernahme der Quellen durch das Archiv war es daher Zielstellung, die von Adolf und Josefine Grimme festgelegte Ordnung nicht zu zerstören. Bei der Benutzung des Bestandes ist folglich zu beachten, daß -wenn vorhanden- soweit als möglich die Aufschriften auf Leitzordnern, die Beschriftung von Heftern bzw. Faszikeln oder eingelegte Zettel mit Inhaltszusammenfassung der jeweiligen Mappen (also von Grimme[s] vergebene "Aktentitel") beibehalten und im Findbuch in Anführungsstriche gesetzt wurden, gegebenenfalls -als Angebot an den Benutzer- erläutert durch "Enthält-Vermerk". Die Sammlungen Josefine Grimmes (Gruppe 1.1.3) wurden von Adolf Grimme begonnen und daher ebenfalls im Zusammenhang gelassen. Es wurde zwischen Josefine Grimme und dem Archiv vereinbart, "daß die seinerzeit von Ihrem Mann gesperrten Akten, sowie alle Personalakten nach 1945" der Benutzung noch nicht zugänglich gemacht werden (Schreiben des GStA vom 13.3.1975 an Frau Grimme). Diese Sperrungen bis 2010 sind im Prinzip -auch unter Wahrung der Vorschriften des Datenschutzes- beibehalten worden (v.a. Gruppen 2.5.4 bis 2.5.6). Im Findbuch, v.a. Gruppe Korrespondenzen, ist in den Aktentiteln die Stückzahl (nicht die Blattzahl) der vorhandenen Schriftstücke ersichtlich. "K" bedeutet, daß sich (meist teilweise) an diesen Stellen nur Kopien im Briefwechsel befinden (die Originale sind dann überwiegend in der Autographensammlung, die fast ausschließlich Briefe an Grimme enthält - Gruppe 6.4). Handakten, die Grimme über die Zeit als preußischer Kultusminister bis in die Zeit als niedersächsischer Kultusminister führte, wurden nicht getrennt; sie sind in die Zeit des Beginns der Aktenbildung (preußisches Ministerium) eingeordnet. Bei der Benutzung sind auch die möglichen Überschneidungen der einzelnen Gruppen zu beachten. Da Josefine Grimme die Aktenbildung bei den Korrespondenzen selbst vornahm (mit eigener Mappe, Stückezählung und oft auch Blattzählung, wie an den Mappenbeschriftungen noch ersichtlich), wurde entschieden, später oder in anderen Zusammenhängen ins Archiv gelangte Schreiben des jeweiligen Korrespondenzpartners als extra Band auszuweisen und nicht in die vorhandenen Mappen einzuarbeiten. Das erklärt dann beispielsweise auch Überschneidungen in den Laufzeiten der Einzelbände mit den Schreiben eines Korrespondenzpartners. Auch die von Grimmes vorgenommene Zusammenfassung von Schreiben einiger Korrespondenzpartner mit gleichem Anfangsbuchstaben zur Untergruppe "Einzelne", bei manchen ergänzt durch den Vermerk "Unwesentliches", wurde beibehalten, waren letztere Schriftstücke doch im Entstehungszusammenhang für Grimmes eben unwichtig. Dabei kann es sich bei den Verfassern der Schreiben durchaus um historisch bedeutsame Persönlichkeiten handeln. Kassationen wurden im Archiv nicht vorgenommen. Tonbänder mit Reden und Auftritten Adolf Grimmes wurden von Frau Grimme 1979 an das Adolf-Grimme-Institut in Marl gegeben. Einen Teil der schreibtechnischen Arbeiten (Korrespondenzpartner) erledigte Waltraud Wehnau. Literatur über Grimme (in Auswahl) - Walter Oschilewski (Hrsg.): Wirkendes, sorgendes Dasein - Begegnungen mit Adolf Grimme. Berlin 1959; - Julius Seiters: Adolf Grimme - ein niedersächsischer Bildungspolitiker. Hannover 1990; - Kurt Meissner: Zwischen Politik und Religion. Adolf Grimme. Leben, Werk und geistige Gestalt. Berlin 1993 Akzessionen: 39/1974; 142/76; 88/81; 78/83; 81/84; 84/84; 65/93 Der Bestand ist zu zitieren: GStA PK, VI. HA Familienarchive und Nachlässe, Nl Adolf Grimme, Nr.# Berlin, Mai 2000 (Ute Dietsch, Inge Lärmer) Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1889 - 1963 Findmittel: Datenbank; Findbuch, 3 Bde
          Hamann, Karl Alexander (1867-1955)
          RMG 1.641 · Akt(e) · 1897-1906, 1924, 1955
          Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

          1897-1905 in Okahandja, Otjikango, Otjihaenena, Walvis Bay, 1906-1926 Pfarramt in Brasilien u. a. in Paraiso, Rio Grande do Sul; Briefe u. Berichte, 1897-1905; Privatbriefe an Inspektoren, auch von Frau Johanna Hamann, geb. Jansen, 1898-1899; Brief d. Gemeindeältesten von Otjikango mit d. Bitte, Karl Alexander Hamann dort zu belassen (in Hererosprache), Juni 1902; Anfrage A. von Falkenhausen wegen Schicksal seines Sohnes, Febr. 1904; Erwiderung auf d. in d. Schlesischen Zeitung erschienenen Artikel: „Ein Bild aus Deutschsüdwestafrika" entnommen aus e. Brief d. Frau von Falkenhausen, Juni 1904; Bericht von Frau Johanna Hamann über ihre Erlebnisse während d. Herero-Aufstandes für d. „Kleinen Missionsfreund“, 1905; Zeugnis für Karl Alexander Hamann, 1906; Brief Karl Alexander Hamanns aus Brasilien, 1924; Nachruf für Karl Alexander Hamann, 1955;

          Rheinische Missionsgesellschaft
          Handakte
          132 · Akt(e) · 1941
          Teil von Archivamt für Westfalen

          Enthält unter anderem: - KVR [Textor] an den Generaldirektor der Preußischen Staatsbibliothek Berlin: Ankauf von Kolonialkarten durch die Staatsbibliothek; o.O., 30.12.1941, (kult/wiss), S. 005 - Vermerk von KVR Petri über Gespräche mit Hubermont, Generalsekretär der C.C.W. (Verhältnis zwischen C.C.W. und Wallonischen Kulturrat), Dozent van Dingenen, Universität Löwen (Konflik mit der Universität) und Prof Maes, Direktor des Kolonialmuseums in Tervueren (Vorträge von Maes in Bonn und Frankfurt); o.O., 27.12.1941, (kult), S. 029 - Bescheinigung von KVR Petri für Prof. Dr. Paul Ledoux (Universität Brüssel/Universität Hamburg) zur Unterstützung des Auftrags der Erwerbung verschiedener Sammlungsgegenstände und Demonstrationsobjekte in Belgien für den Lehrstuhl für Weltforstwirtschaft und koloniale Walderschließung an der Universität Hamburg; o.O., 19.12.1941, (kult/wiss), S. 080 - KVR Petri an Prof. Dr. A. Burssens, Melle/Gent: Wiederzulassung der kolonialwissenschaftlichen Zeitschrift "Kongo Overzee"; o.O., 15.12.1941, (kult/bildg), S. 139. Umfang : 01 cm. Bestellsignatur : 914/132. Altsignatur : R.II.1-R.II.99.1. Bemerkung : Aktenbeschriftung: Dr. Petri, Handakten, vom: 11.12.1941 bis 31.12.1941, No. 8 Ausrissspuren: Vor S. 052, hinter S. 064, S. 100, S. 107, S. 129, S. 139.

          Handels- und Gewerbeangelegenheiten, Bd. 8
          Landesarchiv Sachsen-Anhalt, Z 109, Nr. 1541 (Benutzungsort: Dessau) · Akt(e) · 1899 - 1900
          Teil von Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Neugründungen industrieller Gesellschaften in der SU.- Überblick über metallurgische Gebiete, Steinkohlengruben und Tonindustrieunternehmungen im Jekaterinoslaw-Donez`schen´Steinkohlen und Erzbecken.- Export- und Handelsberichte.- Vergrößerung des Eisenbahnnetzes in Japan.- Überblick über deutsche Kapitalanlagen in überseeischen Ländern. Enthält: Neugründung industrieller Gesellschaften in Russland S. 5/12, S. 93/105. - Schriften pp. der Zentralstelle für Vorbereitung von Handelsverträgen S. 13, S. 20, S. 240/242. - zahlungsunfähige Firmen "Rosenstein & Mendelsohn" und "Gebr. Rosenstein" in Jazzy (Rumänien) S. 15/17. - Bericht eines britischen Kommissars über die Verhältnisse und Aussichten des Einfuhrhandels nach Südamerika S. 18. - das japanische Regierungs-Stahlwerk S. 22/24. - die Ausfuhr Deutschlands nach Kanada S. 25/27. - Einfuhr ausländischer Tabake nach Japan S. 28/30. - Kaibauten im Hafen von Alexandrien (ägypt. Stadt) S. 31/32. - die in Bukarest neu gegründete Versicherungsgesellschaft a. G. "Universala" S. 33/35. - die deutsche Zeitung "Der Ostasiatische Lloyd" in Shanghai S. 36/37. - Notiz über die Anknüpfung von Geschäftsverbindungen mit Kuba S. 38/39. - Notiz über Absatz- pp. Verhältnisse in Peru S. 40/41. - Verzeichnis der Firmen in Kiautschou (Handelsregister) S. 42, S. 131. - Warnung vor der Firma "Désiré Balit & Co." in Kairo S. 43/44. - Warnung vor der Firma "Ziegler & Petenian" in Rustschuk S. 45/46, S. 224/226. - Einfuhr deutscher Waren nach Shanghai S. 47/48. - Deutscher Handelstag in Berlin S. 49/50. - industrielle Gründungen in Südrussland S. 63/67, S. 93/105. - Ausnahme einer Anleihe zur Hebung der japanischen Unternehmungen auf Formosa (früher für Taiwan) S. 69/74. - erfolgreicher Versuch mit dem Ausbau von Jute (Faserpflanze) in Ober-Ägypten S. 75/77. - Ausfuhr landwirtschaftlicher Erzeugnisse nach Russland S. 78/89. - spanische Zuckerindustrie und der Verbrauch künstlichen Düngers in Spanien S. 90/92. - Absatzverhältnisse auf Kuba S. 106/110. - Bericht über die Lage des Handels und der Industrie in den Vereinigten Staaten von Nord-Amerika Ende Juni 1899 S. 111/117. - Handelsagenturen und Kommissionshäuser in Athen und anderen griechischen Städten S. 118/119. - die Lage des Handels in Odessa (Ukraine) S. 120/125. - Fortschritte des italienischen Ausfuhrhandels im Orient S. 126/130. - Bildung der "Vereinigung für die Zollfragen des Papierfachs" S. 132/133. - Einwirkung der Missernte in Rumänien auf den dortigen Einfuhrhandel S. 134/136. - Steinkohlenlager in Bulgarien S. 137/138. - Änderungen des portugiesischen Konsulargebührentarifs S. 143/146. - Warenverkehr zwischen Buschär und Schiras (Schiraz, Iran), Persien S. 147/150. - Mustersammlung der in Kamerun (Staat im Westen von Zentralafrika)gangbaren Handelsartikel S. 151/172. - Auflegung einer guatemalischen Anleihe von 3 Millionen Pfund Sterling in Deutschland, England und den Vereinigten Staaten von Amerika S. 173/174. - Erteilung von Auskunft über australische Firmen durch Vermittlung des Kaiserlichen Generalkonsuls in Sydney S. 175/178. - Belebung der deutsch-persischen Handelsbeziehungen S. 179/186. - Zeitschrift, betreffend Nachrichten für Handel und Industrie. - Ermittlung zuverlässiger Rechtsanwälte in Ungarn S. 187/188. - Bestellung von Handelsagenten seitens der englischen Regierung S. 189. - Eisenbahnbau im Staat Sao Paulo und Subventionierung des Schifffahrtsbetriebes im Ribeira-Gebiet S. 190. - Vertrag der Stadt Belgrad über eine Anleihe von 10 Millionen Franken S. 197. - Umbau von Bombay S. 199/201. - Bericht des Kaiserlichen Konsuls in Johannesburg, betreffend Anwerbung deutscher Ingenieure und Lagerarbeiter für den "Witwatersrand" (Mine) S. 202/208. - Beteiligung Deutschlands an der Lieferung von Eisenbahnmaterial nach Japan S. 209/219. - Warnung vor der Aktiengesellschaft "Société générale de Prévoyance cycliste et automobiliste" in Brüssel S. 220/223. -

          Hauptarchiv der NSDAP (Bestand)
          BArch, NS 26 · Bestand · 1919-1944
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Geschichte des Bestandsbildners: 1934 in München eingerichtet zur Dokumentation der Geschichte der NSDAP und der angeschlossenen Gliederungen sowie deren Vorläufer in der Völkischen Bewegung unter Übernahme der Materialsammlung der Reichspropagandaleitung und des ebenfalls dort eingegliederten Pressearchivs der NSDAP. Als Auskunftsstelle für alle Partei- und staatlichen Dienststellen wurden neben Bibliotheksbeständen, Zeitschriften- und Bildsammlungen Akten von Parteiorganen und Behörden verwahrt, sowie Erlebnisberichte, private Sammlungen, Schrift- und Druckgut aufgelöster und verbotener Parteien und Organisationen. 1929 war von der NSDAP die Sammlung Rehse als Archiv für Zeitgeschichte und Publizistik erworben worden. Diese war als Parteidienststelle dem Reichsschatzmeister unterstellt und bestand unabhängig vom Hauptarchiv als parteioffiziöses Archiv. Bestandsbeschreibung: 1934 in München eingerichtet zur Dokumentation der Geschichte der NSDAP und der angeschlossenen Gliederungen sowie deren Vorläufer in der "Völkischen Bewegung" unter Übernahme der Materialsammlung der Reichspropagandaleitung und des ebenfalls dort eingegliederten Pressearchivs der NSDAP. Als Auskunftsstelle für alle Partei- und staatlichen Dienststellen wurden neben Bibliotheksbeständen, Zeitschriften- und Bildsammlungen Akten von Parteiorganen und Behörden verwahrt, sowie Erlebnisberichte, private Sammlungen, Schrift- und Druckgut aufgelöster und verbotener Parteien und Organisationen. 1929 war von der NSDAP die "Sammlung Rehse" als Archiv für Zeitgeschichte und Publizistik erworben worden. Diese war als Parteidienststelle dem Reichsschatzmeister unterstellt und bestand unabhängig vom Hauptarchiv als "parteioffiziöses Archiv". Inhaltliche Charakterisierung: Aufgaben des Hauptarchivs 1919-1943 (95), Sammlung zu Personen der Zeitgeschichte 1891-1945 (248), Adolf Hitler persönlich 1914-1941 (121), Religions- und Rassefragen 1785-1943 (27), Geschichte und Politik 1676-1944 (21), Weltkrieg 1914-1940 (31), Besetzung der Westgebiete, von Danzig und Oberschlesien nach 1918 1918-1943 (9), Rätezeit 1918-1941 (16), Hitler-Putsch in München 1919-1939 (19), Ausland und Deutschtum 1921-1944 (69), Wahlen und Abstimmungen 1919-1936 (53), Behörden und Einrichtungen des Reiches und der NSDAP 1918-1941 (60), Reichswehr und Wehrmacht 1920-1943 (5), Staatliche Überwachung der NSDAP 1920-1938 (51), Prozesse gegen die NSDAP und ihre Mitglieder 1921-1937 (26), Reichstage und Aufmärsche der NSDAP 1923-1939 (109), Gliederungen der NSDAP 1922-1944 (121), Territorialstruktur der NSDAP 1919-1943 (273), Presse, Rundfunk und Film 1922-1944 (251), Politische Parteien, Gewerkschaften und Verbände 1894-1944 (123), Freikorps, Bünde sowie Einwohnerwehren 1875-1943 (100), Flugschriften1891-1945 (95). Erschließungszustand: Findbuch (2002) Online-Findbuch (2005) NSDAP Hauptarchiv. Guide to the Hoover Institution Microfilm Collection, compiled by Grete Heinz und Agnes F. Peterson, Hoover Institution Bibliographical Series XVII, Stanford 1964 Zitierweise: BArch, NS 26/...

          Heinrich Scholten (1897-1987), Präses
          M 238 Bd. 3 · Akt(e) · 1934
          Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

          Korrespondenz u. Geschwister-Rundbriefe; „Über drei Meere unter der Hakenkreuzfahne, Zeitungsartikel erschienen in „Aufwärts Nummer 69 & 70; „Zur Taufpraxis u. „Zur Dorfschule; Bukoba-Bevölkerungsstatistik von Bukoba, graphisch dargestellt von Heinrich Scholten; Bukoba-Notverordnung wegen Devisensperre

          Bethel-Mission