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          Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VI. HA, Nl Waldersee, A. v., A II Nr. 19 · Akt(e) · o.D.
          Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

          Enthält: enth.: - Abschrift aus dem "Armee-Blatt" (Österreich) - Hauptmann Keim: Darstellung der Truppenstärke des Königreichs Preußen im Jahre 1813 - v. Stuckrad, Obersleutnant und Chef des Generalstabes des 9. Armeekorps, Infanteristisches, Dezember 1886 - Ansprache des Kronprinzen Wilhelm an die Herren der maison militaire des Kaisers Wilehlms I. am Abend des 11. März 1888 - Vorlage des Staatssekretärs Giers, des Generaladjutanten Wannowski und des Finanzministers Wyschnegradski an den Zaren, Mai 1888 - Zeitungsabschriften aus: Swjet, Nowoje Wremja, Warschawski Dnewnik, Nowosti, Moskauer Zeitung, Kurier Warschawski, Moskowsija Wjedomosti aus der Zeit vom August 1888 bis zum Frühjahr 1889 - Kritik der taktischen Schlussaufgaben für das Jahr 1888/89 am 8. März 1889 in Gegenwart des Kaisers durch den Chef des Generalstabes Grafen v. Waldersee - Generalmajor Taysen: Fälle, in denen von Armeeführern eine Verstärkung beantragt und vom Großen Hauptquartier abgeschlagen worden ist, 1890 - Dr. Schroeder: Vorschläge für unser koloniales Programm in Afrika, 1890 - taktische Arbeiten 1890 - Betrachtungen über die Lage, (Jan. 1892) - Presseäußerungen über die Militärvorlage 1892 - Besprechung der Schlussaufgaben 1904 - Darstellung "der falsche Waldemar" - Darstellung "1813" - Verzeichnis derjenigen Truppenteile, die in die Zeit vor 1806 hinüberreichen - eine Äußerung Moltkes über die Schlacht von Königgrätz - Grundzüge für eine Reorganisation des Reichseisenbahnamts, im Sinne einer Erweiterung der Kompetenz desselben in Sachen der Landesverteidigung - Gespräch mit General Kuropatkine, von Lignitz (?) - Befestigungen der französischen Grenze, Auszug von Brandt (?)

          Waldersee, Alfred von
          VOA 6: Bischofsheim (Bestand)
          Stadtarchiv Mainz, VOA 6 · Bestand · 1820 - 1934
          Teil von Stadtarchiv Mainz (Archivtektonik)

          Die knapp 9 m Akten des Bestandes VOA 6 gelangten nach der Eingemeindung Bischofsheims im Zuge zweier Ablieferungen an das Stadtarchiv Mainz. Am 01.12.1934 wurden 161 "Rechnungs-Archivalien" überwiegend aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von der Ortsverwaltung Mainz-Bischofsheim abgegeben (Zug.: 1934/96). Anfang 1939 lagen bei ihr 60 Pakete "erledigte Akten" zum Einstampfen bereit. Der damalige Leiter des Stadtarchivs, Dr. Dertsch, sonderte 40 Pakete mit Akten vornehmlich aus dem zweiten und dritten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts als nicht archivwürdig aus. Sie betrafen die Bereiche Sozialfürsorge, Lebensmittelversorgung während und nach dem Ersten Weltkrieg, "Allgemeiner Geschäftsgang", Land- und Reichstagswahlen sowie Wald- und Gemeindeangelegenheiten. Übernommen wurden am 03.03.1939 20 Pakete (ohne Zugangsnummer). Zu ihnen zählten acht Pakete "verschiedene alte Akten von 1820-1920", je vier Pakete Militaria und "erledigte Schulangelegenheiten bis 1930", zwei Pakete zu Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen zwischen 1850 und 1914 und je ein Paket zu Landwirtschaft (1870-1900) und zum Bauwesen ("erledigte ältere Akten"). Mit den beiden Zugängen kam das überlieferte, zur dauernden Aufbewahrung bestimmte Schriftgut der Gemeindeverwaltung Bischofsheim nicht vollständig an das Stadtarchiv Mainz. Ein Teil verblieb im Ort, so daß die Bischofsheimer Überlieferung heute geteilt ist. In Bischofsheim werden vornehmlich Akten und Amtsbücher aus der frühen Neuzeit und der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts verwahrt. Es handelt sich hierbei um einen Bestand, der im Kern bereits 1914 in den Inventaren der Gemeindearchive des Kreises Groß-Gerau als Archivgut aufgeführt wurde (vgl. Becker, Wilhelm Martin (Hg.): Inventare der Gemeindearchive des Kreises Groß-Gerau, Darmstadt 1914 (Inventare der nichtstaatlichen Archive im Großherzogtum Hessen, Bd.3: Inventar der hessischen Gemeinde-Archive, H.1), S.7f. Das Bischofsheimer Verzeichnis wurde von Lehrer Bechtolsheimer erstellt und ergänzt vom Kreisurkundenpfleger). Der Bestand wurde offensichtlich nach dem Zweiten Weltkrieg mit Materialien jüngeren Datums ergänzt (vgl. Inventar-Verzeichnis des Gemeindearchivs der Gemeinde Bischofsheim. In: Bischofsheimer Geschichtsblätter, H.40, September 1967, S.212-219). Die im Stadtarchiv Mainz aufbewahrten 701 Bände (ohne Rechnungsduplikate) verfügen insgesamt zwar über eine Laufzeit von 1733 bis 1937, doch liegt ihr Schwerpunkt auf der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Thematisch ragen die Bereiche "Gemeindeangelegenheiten" und "Schulwesen" heraus. Hinzuweisen ist auch auf die Akten zur freiwilligen Gerichtsbarkeit, zur französischen Besatzung nach dem Ersten Weltkrieg sowie zum Bauwesen. Bei der Übernahme durch das Stadtarchiv waren die Akten grob nach dem Registraturplan für die großherzoglichen Bürgermeistereien von 1908 geordnet. Bei der Sichtung der Archivalien zeigte sich aber, daß zum einen die durch den Registraturplan vorgegebenen Titel der Akten deren Inhalt oftmals nur ungenügend beschrieben und daß zum anderen zwischen den einzelnen Schriftstücken eines Aktenbandes vielfach kein organischer und in etlichen Fällen auch kein sachlicher Zusammenhang bestand. Dies erschwerte die Verzeichnungsarbeiten. Um eine ausreichende Erschließung zu gewährleisten, mußten zum Teil - unter Mißachtung archivarischer Prinzipien - neue Akteneinheiten formiert werden. Aus dem gleichen Grund wurden die Titel möglichst ausführlich formuliert sowie häufig mit Vermerken ("Enthält", "Enthält u.a.", "Enthält v.a.") ergänzt. Auf betrefffremde Schriftstücke sowie auf Zeitungen und Druckschriften, Photos und Pläne (außer bei Bauakten) wurde mit "Darin auch" verwiesen. Kassiert wurden nur wenige Schriftstücke, vor allem nicht ausgefültle Formulare und Fragebögen zu statistischen Erhebungen, die in mehreren Exemplaren vorlagen, sowie Werbematerial von Firmen außerhalb des Sprengels des Stadtarchivs Mainz. Ein Vergleich zwischen den Ablieferungsvermerken bzw. -listen von 1934 und 1939 einerseits und dem vorgefundenen Bestand andererseits läßt vermuten, daß zwischen Übernahme und Verzeichnung in geringem Umfang Material vernichtet wurde. Dabei muß unklar bleiben, ob dies aufgrund einer archivarischen Entscheidung oder infolge von Kriegseinwirkung geschah. Bei der abschließenden Klassifikation erschien die vollständige Übernahme des Registraturplans von 1908 wenig sinnvoll, denn zahlreiche Abteilungen wären kaum oder überhaupt nicht belegt worden. Deshalb wurde auf Grundlage des Registraturplans und unter Anlehnung an die bei anderen Vorortarchiven des Stadtarchivs Mainz anzutreffenden Bestandsgliederungen ein neues Schema entworfen, das dem tatsächlichen vorgefundenen Aktenbestand Rechnung zu tragen sucht. An der Erstellung des Findbuchs waren - bedingt durch einen Personalwechsel - zwei Bearbeiter beteiligt, deren unterschiedliche "Handschriften" sich bei der Endredaktion nicht ganz unterdrücken ließen. Begonnen wurde mit der Verzeichnung im Frühjahr/Sommer 1988 durch Frau Andrea Eckel, abgeschlossen wurde sie im Winter 1990/91 durch den Unterzeichnenden, Herrn Heiner Stauder, der auch die Klassifikation vornahm und das Vorwort erstellte. Die Eingabe des Findbuchs in die Datenbank "Archibal" erfolgte im November 1999 durch Frau Gerda Kessler in Zusammenarbeit mit Frau Ramona Göbel (Archivoberinspektorin). Ortsgeschichte Bischofsheim: Die Anfänge des heutigen Bischofsheim reichen bis in die Zeit der fränkischen Landnahme zurück. Hierfür sprechen sowohl archäologische Funde als auch die Endung des Ortsnamens auf "-heim". Allerdings handelt es sich bei dem vorangestellten Bestimmungsort nicht - wie ansonsten meist üblich - um einen Personennamen, sondern um eine kirchliche Amtsbezeichnung. Staab schließt daraus auf den Mainzer Bischof als den Gründer der fränkischen Siedlung. Vermutlich gehörte ihm auch die örtliche Kirche, die wahrscheinlich dem heiligen Martin geweiht war. Sie ging wohl um 1000 in den Besitz des Stiftes Sankt Viktor bei Weisenau über, das neben dem Domstift unter den in Bischofsheim begüterten Mainzer Stiften und Klöstern der bedeutendste Grundherr war. Auch bezog es in dem größten Teil der Gemarkung den großen Zehnten und besaß das Patronatsrecht, das es auch nach der Einführung der Reformation in Bischofsheim während des 16. Jahrhunderts behielt. Als Träger von Hoheitsrechten lassen sich in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts Mitglieder verschiedener Zweige des Reichsministerialengeschlechts von Bolanden greifen. Zu Beginn des 14. Jahrhunderts hatte sich anscheinend die Linie Hohenfels durchgesetzt, doch verkauften Mitglieder dieses Hauses 1331 das Dorf Bischofsheim mit Gericht, Leuten und allem Zubehör für 400 Pfund Heller an den Grafen Rudolf von Wertheim und an Gottfried von Eppstein. Der Wertheimer Adel scheint bald in die Hände des Mainzer Erzstiftsübergegangen zu sein, das ihn 1417 an Henne von Erlebach gen.: von Weilbach, verpfändete. Einer seiner Nachfahren, Adam von Erlebach, und dessen Ehefrau Margarethe gelangten auf die gleiche Weise in den Besitz des Eppsteiner Anteils, den der Pfandherr 1478 an Graf Philipp von Katzenelnbogen verkaufte. Nach seinem Tod im folgenden Jahr beerben ihn die Landgrafen von Hessen, deren Darmstädter Linie es gelang, sich in den vollständigen Besitz von Bischofsheim zu setzen. Nach langwierigen Verhandlungen verkauften 1577 die Herren von Hattstein als Nachfolger der von Erlebach ihre Rechte an den Landgrafen Georg I., zwei Jahre später tat das Erzstift Mainz das gleiche. Somit gehört Bischofsheim seit 1579 zu Hessen (-Darmstadt). Von dem Herrschaftswechsel 1577/79 und der vermutlich bereits zuvor eingesetzten Reformation blieben die Besitzungen und Rechte der Mainzer Stifte und Klöster unberührt. Erst 1802/03 fielen ihre Güter im Zuge der Säkularisation an den hessischen Staaat. Dieser Übergang war eine der zahlreichen Neuerungen, die sich im Laufe des 19. Jahrhunderts einstellten. Im Gefolge der von 1820 im Großherzogtum Hessen erlassenen Verfassung wurden Justiz und Verwaltung getrennt, was eine Neugliederung des Staats notwendig machte. Bischofsheim, das bisher dem Amt Rüsselsheim zugehört hatte, wurde dem Landratsbezirk Dornberg in der Provinz Starkenburg bzw. dem Landgericht Groß-Gerau zugewiesen. Während die Justizgliederung in den nächsten 110 Jahren weitgehend gleich blieb - nur 1879 wurde mit der Einführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes vom 03.09.1878 aus dem Landgericht das Amtsgericht Groß-Gerau -, war die territoriale Verwaltungseinteilung mehrfach Änderungen unterworfen. 1832 wurde Bischofsheim dem Kreis Groß-Gerau zugeschlagen, nach der Auflösung der Kreise im Zuge der Revolution von 1848 dem Regierungsbezirk Darmstadt. Als die Kreise im Zuge der Reaktion 1852 restituiert wurden, kam Bischofsheim wieder zum Kreis Groß-Gerau, bei dem es bis zur Eingemeindung nach Mainz 1930 verblieb. Mit der Konstitution von 1820 war auch die überkommene Kommunalverfassung nicht mehr vereinbar, weshalb 1821 eine neue Gemeindeordnung erlassen wurde. Sie ersetzte auch in Bischofsheim den Schultheißen durch den Bürgermeister, der zusammen mit dem Beigeordneten und dem Gemeinderat den Ortsvorstand bildete. Allerdings scheint in Bischofsheim die Bezeichnung "Schultheiß" noch eine Zeitlang in Gebrauch gewesen zu sein. Eine weitere Neuerung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bedeutete die Aufhebung der traditionellen Agrarverfassung: Grund- und Zehntherrschaft verschwanden mit der Grundlastenablösung, die in Bischofsheim bis 1842 weitgehend durchgeführt worden war. Zu diesem Zeitpnkt lebten die Bischofsheimer noch überwiegend von der Landwirtschaft. Ihr Dorf hatte sich noch nicht über den Ortsdamm hinweg ausgedehnt, der angelegt worden war, um die Bewohner der Mainufergemeinde vor dem oftmals drohenden Hochwasser zu schützen. Ein tiefgreifender sozioökonomischer und demographischer Wandel setzte mit der Industrialisierung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein. Zahlreiche Beschäftigte der in den Nachbargemeinden entstehenden Betriebe, namentlich MAN in Gustavsburg und Opel in Rüsselsheim, stammten aus Bischofsheim bzw. zogen dorthin. Wichtigster Arbeitgeber für die Bischofsheimer wurde jedoch die Eisenbahn, die die Geschichte des Ortes entscheidend geprägt hat. Nachem 1858 die Linie Mainz-Darmstadt und 1863 die Strecke Mainz-Frankfurt eröffnet worden waren, wurde ab der Jahrhundertwende der Bahnhof Bischofsheim zum größten Verschiebebahnhof Süddeutschlands und zum Entlastungsgüterbahnhof von Mainz ausgebaut. Dies trug wesentlich zum Wachstum von Siedlung und Bevölkerung bei. Durch den Zuzug von Eisenbahnangestellten und Fabrikarbeitern entstand auch eine katholische Gemeinde, nachdem Bischofsheim - abgesehen von einigen Juden - rein evangelisch gewesen war. Die Veränderungen im Zuge der Industrialisierung wirkten sich selbstverständlich auch auf die Tätigkeit der Gemeindeverwaltung aus. Verwiesen sei hier auf Schul- und Ortsstraßenbau, die sich in den vorliegenden Akten spiegeln. Diese geben auch Auskunft über die Folgen der französischen Rheinlandbesetzung nach dem Ersten Weltkrieg und des passiven Widerstands. Da dieser insbesondere auch von zahlreichen Eisenbahnern ausgeübt wurde, kam es in Bischofsheim zu zahlreichen Ausweisungen durch die Besatzungsbehörden. Ende der 1920er Jahre plante die Ortsverwaltung die Verlegung von Gas- und Wasserleitungen. Diese beiden Projekte brachten die Gemeinde im Zusammenhang mit der Weltwirtschaftskrise in arge finanzielle Bedrängnis. In dieser Situation wurde erstmals der Gedanke an eine Eingemeindung nach Mainz wach, der nach harten Auseinandersetzungen in Bevölkerung und Gemeinderat schließlich realisiert wurde. Zum 01.01.1930 wurde Bischofsheim zusammen mit dem benachbarten Ginsheim-Gustavsburg sowie mit Bretzenheim und Weisenau in die Stadt Mainz eingemeindet, die sich von einer Ausdehnung ihrer Fläche Vorteile versprach. 1930 verdoppelte sich ihr Areal von 4096 ha auf 8195 ha, davon entfielen 930 ha auf die Gemarkung Bischofsheim. Nach der Eingemeindung fungierte zunächst der seitherige Bürgermeister Fischer als Ortsvorsteher, bis er nach der nationalsozialistischen Machtergreifung von dem Parteigenossen Fritz Eitel abgelöst wurde, der auch dem Stadtteil Ginsheim-Gustavsburg vorstand. Während seiner Amtszeit begann die Diskriminierung der jüdischen Bevölkerung, die ihren ersten Höhepunkt in der Pogromnacht vom 9./10.11.1938 erreichte. Damals wurde die Bischofsheimer Synagoge beschädigt. Die noch in Bischofsheim verbliebenen jüdischen Einwohner wurden während des Krieges Opfer des Holocaust. Opfer forderten auch die alliierten Bombenangriffe, die auf den Bahnhof zielten, vielfach aber auch die Siedlung in Mitleidenschaft zogen. Nach dem Krieg wurde der Rhein zur Grenze zwischen zwei Besatzungszonen bzw. Bundesländern. Infolgedessen wurde auch die Verbindung zwischen Mainz und Bischofsheim gelöst, Bischofsheim erklärte sich wieder zur selbständigen Gemeinde im Kreis Groß-Gerau. Bürgermeister und Ortsvorsteher von Bischofsheim (1853-1945), (Quelle: Mangold, S. 114 und Bischofsheimer Geschichtsblätter 14, 1965 (Sondernummer). Auf eine Auflistung der Schultheißen und Bürgermeister vor 1853 wurde verzichtet, da sich aus den Archivalien Abweichungen von den Amtszeiten ergaben, die in der gen. Literatur genannt werden. Zur Überprüfung und ggf. Richtigstellung müssen auch Archivalien herangezogen werden, die im Gemeindearchiv in Bischofsheim aufbewahrt werden. Insbesondere sind die Rechnungen heranzuziehen.) 1853-1862: Johannes Schneider, Bürgermeister; 1862-1865: Michael Dammel, Bürgermeister; 1865-1909: Philipp Jakob Wiesenecker, Bürgermeister; 1910-1920: Heinrich Hünerkopf, Bürgermeister; 1921-1933: Georg Fischer, Bürgermeister, ab 1930 Ortsvorsteher; 1933-1939: Friedrich Eitel, Ortsvorsteher; 1939-1945: Georg Fischer, Ortsvorsteher Bevölkerungsentwicklung Bischofsheim Quellen, soweit nicht anders angegeben: Mangold, S. 73. 1792: Gesamt: 400; 1829: Gesamt: 668; 1861: Gesamt: 1078; 1865 (statistische Übersicht in Aktenband 621): Gesamt: 1169, hiervon evang.: 1093, kath.: 6, Juden: 70, Häuser: 146; 1873: Gesamt: 1404, (lt. Hartwig-Thürmer, S. 11ff.): hiervon kath.: 50, Juden: 60; 1895: Gesamt: 2264; 1900: Gesamt: 2961; 1910: Gesamt: 4456, hiervon evang.: 3686, kath.: 717, Juden: 46; 1930: (lt. "Groß-Mainz", S. 5:) Gesamt: 5438, hiervon evang.: 4358, kath.: 982, Juden: 31, Häuser: 690; 1939: Gesamt: 6407 (Hartwig-Thürmer, S. 11ff.); 1948: Gesamt: 7412 (Hartwig-Thürmer, S. 11ff.) Bischofsheimer Geschichtsblätter 1950 ff. (= Publikationsorgan des Heimat- und Geschichtsvereins Bischofsheim); "Groß-Mainz". Sonderausgabe des Mainzer Anzeiger zum 1. Januar 1930. Beilage zur Ausgabe Nr. 303 vom 31.12.1929; Hansel, Klaus: Das Stift St. Victor vor Mainz. Phil.Diss. Mainz. Gernsheim 1952.; Hartwig-Thürmer, Christine: Ginsheim-Gustavsburg, Bischofsheim. Die Mainspitze unterm Hakenkreuz. Frankfurt/M. o.J.; Dies.: "Hier war’s schon schlimm ...". In: Als die letzten Hoffnungen verbrannten. 9./10.November 1938. Mainzer Juden zwischen Integration und Vernichtung. Mainz 1988 (Mainz Edition, Bd.5), S. 115-125.; Leiwig, Heinz/ Neliba, Dieter H.: Die Mainspitze im Fadenkreuz der Royal Air Force und der 8. USAAF - Bischofsheim 1939-1945 -. Ginsheim-Gustavsburg 1985.; Mangold, Georg: Bischofsheim. Ein geschichtliches Heimatbuch. Mainz 1929 (Starkenburg in seiner Vergangenheit, Bd. 5). Müller, Wilhelm (Bearb.): Hessisches Ortsnamenbuch Bd.1: Starkenburg. Darmstadt 1937.; Ruppel, Hans-Georg/ Müller, Karin (Bearb.): Historisches Ortsverzeichnis für das Gebiet des ehemaligen Großherzogtums und Volksstaates Hessen. Darmstadt 1976 (Darmstädter Archivschriften, Bd. 2).; Staab, Franz: Untersuchungen zur Gesellschaft am Mittelrhein in der Karolingerzeit. Wiesbaden 1975 (Geschichtliche Landeskunde, Bd. 11).

          04.03.533 · Akt(e) · 1923-1944
          Teil von Archiv der Region Hannover (Tektonik)

          Enthält u. a.: - Staatspolitische Bildungstagung in Neustadt a. Rbge. am 10.02.1925, im Februar 1927 und im Oktober 1928 (Veranstalter: Reichszentrale für Heimatdienst, Hannover). - Deutsche Kolonial-Wanderausstellung, 1928. - Bericht über die Borromaeus-Bibliothek (Volksbücherei) in Neustadt a. Rbge., 1930. - Schriftwechsel über die städtische Volksbücherei, Erlass über die Ablösung der katholischen Volksbüchereien, 1941. - Schutz von Naturdenkmalen, 1934. - Gründungsurkunde der "Niedersächsische Spielgemeinschaft für nationale Festgestaltung" GmbH vom 09.01.1934 in Hannover unter Beteiligung der Stadt Neustadt a. Rbge. - Veranstaltungen der "Niedersächsischen Spielgemeinschaft" in Neustadt a. Rbge. Enthält auch: - Brief von Georg v. Grabenhorst vom 16.08.1937 mit einer Karte des Westermann-Verlags, Braunschweig, über die Geburtsorte der "deutschen Dichter von heute" in Deutschland und anderen europäischen Staaten. - Herbstausstellung hannoverscher Künstler 1938. Katalog des Kunstvereins Hannover e. V. - Programm der Volksschule Neustadt a. Rbge. zur "Woche der Hausmusik", 23.11.1938. - Verzeichnis der Bibliothek im städtischen Krankenhaus "Theresenstift" von Neustadt a. Rbge., 1938. - Theater-Tageblatt. Deutscher Theaterdienst, 25.01.1934. - Sonderdruck aus der Zeitschrift "Bauart und Gemeindebau", 16. Jg.: "Thingplätze für Freilichttheater". - Sonderdruck aus: "Die Kulturverwaltung" 1938, Nr. 4: Grabenhorst, Georg: "Heimatpflege und Hitler-Jugend".

          BArch, N 1433/205 · Akt(e) · (1944), 1952-1964
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Afrika im Zeitalter des Imperialismus (insb. Südafrika, deutsche Kolonien) o.Dat. [teilweise vor 1945?] Die Politik Englands in Kanada, Australien, Indien und Europa nach 1776, 1952 Chinesischer Boxeraufstand Die Französische Revolution und die europäischen Mächte Bewertung der Reichsgründung Weltgeschichte 1850-1871 (u. a. Übersee, Europa, Deutschland), 1963 Enthält auch: "Meerengenfrage, Balkanpolitik und Kriegsausbruch [1914]" Zeitungsausschnitt über die Demokratisierung Deutschlands, 1944 Material zum Ersten Weltkrieg Die imperiale Politik Russlands. Unvollständiges Manuskript Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Deutschlands seit Mitte des 19. Jahrhunderts (u. a. Arbeiterbewegung) Schriftwechsel, 1964

          Vorträge u. Aufsätze zu Südwestafrika
          RMG 2.635 b · Akt(e) · 1841-1967
          Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

          Die Missionsarbeit in Südwestafrika nach d. Jahresberichten von 1949; Der künstliche Abortus bei d. Herero u. Ovambo, N. N., o. J.; Arteigene Religion u. Christentum, August Carl Heinrich Kuhlmann, o. J.; Artfremd - u. doch auf d. Höhen d. Christentums, August Carl Heinrich Kuhlmann, o. J.; Wie unter d. Urafrikanern Kirche wird, August Carl Heinrich Kuhlmann, o. J.; Das „alte heil’ge Buch“ in Afrika, August Carl Heinrich Kuhlmann, o. J.; Zu Besuch bei d. Hei-//om (Buschschläfern), Friedrich Pönnighaus, 1936; Unter d. Buschmännern in Südwestafrika, Alfred Unterkötter, 1936; Ein Dankopfer, Friedrich Hermann Rust, o. J.; Der heutige Stand d. Missionsarbeit im Waterberg-Reservat, Friedrich Pönnighaus, 1936; Totensonntag in Swakopmund, Heinrich Johann Brockmann, 1937; Abendmahl u. Orunjara bei d. Herero, Friedrich Pönnighaus, o. J.; Trost im afrikanischen Erdenleid, August Carl Heinrich Kuhlmann, o. J.; Die Ureinwohner Südwestafrikas, Heinrich Vedder?, o. J.; Unterwegs (im Ochsenwagen), von Friedrich Pönnighaus, o. J.; Zur Frage d. finanziellen Selbständigmachung unserer Gemeinden oder wie erziehe ich meine Gemeinde zur finanziellen Selbständigkeit, Christian Wilhelm Friedrich Spellmeyer, 1937; Ist finanzielle Selbständigmachung unserer Gemeinden in Südwestafrika möglich, u. wie?, Karl Schmitz, 1937; Zu d. Bericht d. Bruders Karl Sckär über Ehescheidung, Johannes Georg Heinrich Olpp, 1929; Ist d. Ausbau unserer Missionskonferenz zu e. Synode erforderlich u. möglich?, Friedrich Pönnighaus, 1937; Verkündigung im Völkergemisch Südwestafrika’s, Friedrich Pönnighaus, o. J.; Der Kampf mit d. heiligen Feuer, Friedrich Pönnighaus 1935; Das heilge Feuer (Der Opferaltar d. Herero = okuruuo), Friedrich Pönnighaus, o. J.; +Hurus, Friedrich Pönnighaus, 1932; „Auf afrikanischen Reisewegen", N. N., Windhoek, 1934; Welt u. Weltbild d. Bergdama in Südwestafrika, Heinrich Vedder, o. J.; Unter d. Betschuanen, Friedrich Pönnighaus, o. J.; Bemerkungen zu d. Vortrag d. Pg. Reinbeck betr. Tätigkeit d. Heidenmission in Südwestafrika, Missionsdirektor J. Warneck, 1935; Die Akazien unseres Landes, Friedrich Pönnighaus, o. J.; Die Bäume u. Sträucher d. Distrikts Windhoek (unter Ausschluß d. Akazien), Friedrich Pönnighaus, o. J.; Welche Pflichten hat d. evangelische Deutschland in Südwestafrika?, Vortrag, N. N., ca. 1910; Der Schakal u. d. Leopard, e. Märchen aus Südwestafrika, Heinrich Vedder, o. J.; Das Volk hinter d. Berge, Wilhelm Loeber, 1937; Eine sonderbare Weihnachtsbotschaft, Wilhelm Loeber, o. J.; Und neues Leben blüht aus d. Ruinen, Wilhelm Loeber, o. J.; Hausbau im Heidenland (Ovamboland), N. N.?, o. J.; Der Jagdzug d. Häuptlings (Mandume), N. N., o. J.; Rasse u. Mission in Südwestafrika, N. N., ca. 1935; Zwischen Krieg u. Krise: Zum 125-jährigen Jubiläum d. Evangelischen-Lutherischen Kirche in Südwestafrika (Rheinische Missionskirche), Pressemitteilung d. RMG, Werner Andreas Wienecke, 1967; Südwestafrika - e. zweites Kongo?, Zeitungsartikel, General-Anzeiger Wuppertal, 08.04.1967;

          Rheinische Missionsgesellschaft
          RMG 2.636 · Akt(e) · 1910-1933
          Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

          Wuppertaler erzählen: Kriegserlebnisse e. Rheinischen Missionars, Zeitungsartikel, 1935; Erastus Omulundu; Haluodi; Nekoto u. Haischi in Zwistigkeit, 2 Fassungen; Schihepo u. Schalnlange; Haschipala: Erinnerungen e. alten Missionars von d., was er unter d. Heiden hörte u. erlebte, Bilder aus d. Leben d. Heiden in Ovamboland Deutsch-Südwestafrika; Erinnerungen e. alten Missionars, Ansprache am Missionsabend im Missionshaus Barmen, 1933; Ohne Titel (Erinnerungen); Erlebnisse u. Erinnerungen aus Südwestafrika in d. Zeit d. Weltkrieges (1914-18), 2 Fassungen; Was uns d. Geschichte d. RMG erzählt, insbesondere von Südwestafrika; Der Kriegszug d. Portugiesen gegen Mandume; Über d. Efundula (Mädchenweihe) in Südwestafrika; Der Missionar im Kampf mit d. Heidentum; Kaukungua (Noah), hs. u. ms.;

          Rheinische Missionsgesellschaft
          Vorträge und Zeitungsartikel zur Kolonialfrage
          BArch, N 521/24 · Akt(e) · 1926-1933
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Korrespondenz "Kamerun" von Karl Zimmermann "Die Kämpfe in Kamerun - General Zimmermanns koloniale Verdienste", von Kurt Strümpell, Oberstleutnant a.D. "Um den schwarzen Erdteil - Pioniere der deutschen Afrikaforschung", von Arthur Rathje

          Gliederung · 1940/1996
          Teil von Gallen KB Vadiana

          Die gehaltenen Vorträge hat Ernst G. Rüsch in einem Notizbüchlein nur bis 1972 festgehalten; nachher fehlen die Angaben dazu. Von dann an ist die umfangreiche Vortragstätigkeit im kirchlichen Rahmen und als Kirchen- und Stadthistoriker nicht mehr notiert, sondern allenfalls durch Berichte darüber dokumentiert oder in den Agenden festgehalten.

          Waldersee, Alfred Graf von (Bestand)
          Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VI. HA, Nl Waldersee, A. v. · Bestand
          Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

          Alfred Graf von Waldersee wurde am 8. April 1832 in Potsdam als Sohn des Generals der Kavallerie Franz von Waldersee geboren. Die Waldersees, die einem ursprünglich anhaltischen Adelsgeschlecht entstammen, später in der Mark Brandenburg ansässig wurden, haben dem preußischen Staate vornehmlich als Offiziere gedient und können insoweit zum preußischen Militäradel gerechnet werden. Nach der Erziehung im Elternhaus und im Kadettenkorps trat Waldersee 1850 aus diesem als Offizier in die Gardeartillerie und war 1858 bus 1859 Adjutant der 1. Artillerieinspektion und wurde 1862 Hauptmann, 1865 Adjutant des Prinzen Karl von Preußen, 1866 in den Generalstab versetzt und zum Major befördert. Waldersee nahm am Feldzuge in Böhmen im großen Hauptquartier teil, kam nach dem Frieden zu dem Generalkommando des 10. Armeekorps in Hannover, wurde 1870 Militärattaché in Paris und Flügeladjutant, trat bei der Mobilmachung zum großen Hauptquartier, wurde 1871 Chef des Generalstabs der Armeeabteilung des Großherzogs von Mecklenburg-Schwerin und war Stabschef des Gouverneurs von Paris, während deutsche Truppen in Paris standen, dann von Juni bis September Geschäftsträger der deutschen Regierung bei der französischen Republik. Hierauf trat Waldersee als Oberst und Kommandeur des 13. Ulanenregiments in den praktischen Dienst zurück, wurde 1873 Chef des Generalstabs des 10. Armeekorps, 1876 Generalmajor und 1880 General à la suite. Er wurde 1882 Generalquartiermeister und Vertreter des Chefs des Generalstabes der Armee, in demselben Jahre Generalleutnant, bald darauf Generaladjutant des Kaisers. Unter Kaiser Friedrich 1888 zum General der Kavallerie befördert, wurde Waldersee bald nach der Thronbesteigung Kaiser Wilhelms II. als Nachfolger Moltkes zum Chef des Generalstabs der Armee ernannt und auch in das Herrenhaus und in den Staatsrat berufen. 1891 wurde er zum kommandierenden General des 9. Armeekorps, im September 1895 zum Generaloberst der Kavallerie ernannt. Im April 1898 wurde er von der Stellung des kommandierenden Generals enthoben und zum Generalinspekteur der 3. Armeeinspektion ernannt. Im Mai 1901 erfolgte seine Beförderung zum Generalfeldmarschall. Durch Übereinkommen zwischen den verbündeten Mächten wurde ihm während des chinesischen Boxeraufstandes in der Provinz Petschili der Oberbefehl übertragen, den er vom 27. September 1900 bis zum 4. Juni 1901 führte. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland übernahm er wieder die 3. Armeeinspektion. Seit dem Jahre 1874 war Graf Waldersee mit einer Amerikanerin, der Witwe des Fürsten Noer, Marie Esther Lee, verheiratet. Waldersee starb am 5. März 1904 in Hannover. Der Nachlass Waldersee gelangte 1935 in das Preußische Geheime Staatsarchiv. Veröffentlicht wurde der Nachlass von H. O. Meisner in "Denkwürdigkeiten des Generalfeldmarschalls Alfred Grafen v. Waldersee", 3 Bde., Stuttgart - Berlin 1922/23. H. O. Meisner "Aus dem Briefwechsel des Generalfeldmarschalls Alfred Grafen v. Waldersee", Bd. 1 1886 - 1897, Stuttgart - Berlin 1928. H. O. Meisner "Briefwechsel zwischen dem Chef des Generalstabes Grafen v. Waldersee und dem Militärattaché in Petersburg Graf York v. Wartenburg", 1885 - 1897, in: Hist. Polit. Archiv 1930 Bd. I, S. 133 - 192. Fornaschon, Wolfgang "Die politischen Anschauungen des Grafen Alfred v. Waldersee und seine Stellungnahme zur deutschen Politik", Berlin 1935, Hist. Stud. 273. Bei der Neuordnung des Nachlasses ist versucht worden, zusammengehörige Stücke, wie Tagebücher und die Privatakten Waldersees, die durch die Bearbeitung auseinandergerissen worden waren, wieder in den ursprünglichen Zusammenhang zu bringen. Die Briefe wurden in den Fällen, in denen eine große Anzahl eines Ausstellers vorhanden war, alphabetisch geordnet. Einzelne, bereits bestehende Mappen wurden nur noch in sich chronologisch geordnet. Die Briefe wurden außerdem einzeln aufgenommen. Diese genaue Aufstellung befindet sich als Anhang 1 im Repertorium. Bei allen anderen Briefen wurde eine chronologische Ordnung vorgenommen und, um das Auffinden einzelner Personen zu erleichtern, ein alphabetisches Register angelegt (Anhang 2). Die große Anzahl von Zeitungsausschnitten wurde ebenfalls chronologisch geordnet und in einzelnen Mappen untergebracht. Das hierzu angefertigte Register (Anhang 3) enthält alle vorkommenden Zeitungen, getrennt aufgenommen nach deutschen und ausländischen Zeitungen. Auf eine genaue Signaturangabe ist dabei verzichtet, lediglich die Jahreszahl ist aufgenommen worden. Die Signaturen sind völlig neu gegeben worden. Jede Nummer ist durchfoliiert, die Zahl der Blätter befindet sich auf dem inneren Umschlag. Nachträge Waldersees in den Tagebüchern erhielten die Blattzahl, versehen mit den Buchstaben a ff. Die Bemerkungen und Anzeichnungen mit Blei- und Buntstift rühren von früheren Bearbeitungen her, ebenso wie das Zerschneiden einzelner Seiten. Die nachträgliche Trennung einzelner Nummern in mehrere Bände erfolgte aus praktischen Gründen bei der buchbinderischen Behandlung des Nachlasses. Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1832 - 1904 Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.

          Waldersee, Alfred von
          Wandres, Karl (Carl) Friedrich (1858-1933)
          RMG 1.623 a-f · Akt(e) · 1884-1933
          Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

          1884-1929 in Warmbad, Windhoek, Keetmanshoop, Lüderitzbucht, Präses d. Nama-Mission; Briefe, Berichte, Stationsberichte, Jahresberichte, Statistiken, 1884-1929; Privatbriefe an Inspektor Ludwig von Rohden, 1885-1886; In 1.623a fehlen Bl. 19-21, es handelt sich wohl um: 2 Aquarelle von Blyde Verwacht u. !Nabis im Gei!ab von Karl (Carl) Friedrich Wandres, ca. 1887; - Kartenübersicht über d. verkauften Plätze zwischen Keetmanshoop u. Warmbad, ca. 1888; Bericht d. Ältesten Johannes Witbooi, Warmbad, über seine Evangelisationsreise im Gebiet d. Bondelzwarts, 1889; Bestellungen an Friedrich Kämpfer u. Friedrich Schindelin, 1888-1889; Ehrenerklärung d. Kapitäne d. Bondelzwarts für Karl (Carl) Friedrich Wandres, 1891; Bericht über e. Predigtreise zweier Ältesten d. Warmbader Gemeinde, 1893; Fahrplan d. Kaiserlichen Deutschen Reichspost Keetmanshoop - Steinkopf, 1894; Lageskizze von !Nabis M. 1: 300 u. projektierte Missionsstation, 1896; Privatbriefe an Inspektor Johannes Wilhelm Karl Spiecker, 1886-1898; Drei Besuche in Rietfontein (Kalahari-Wüste), Aufsatz, 1898; Über d. Gebrauch d. Alkohols in unseren Gemeinden, 16 S. hs., 1898; Römisches Lügengewebe, 1900; Denkschrift betr. Grundstücksangelegenheit in Windhoek, 1903; Festordnung zur Einweihung d. Missionskirche in Windhoek, Mai 1903; Zählung d. Eingeborenen Windhoeks, März 1903; 1 Expl. „Deutsch-Südwestafrikanische Zeitung“, Nr. 2, Januar 1903; 1 Expl. „Landeszeitung für Westafrika“, Nr. 112, September 1920; Abschrift e. Briefes von Hendrik Witbooi, Juli 1889

          Rheinische Missionsgesellschaft
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