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          04.03.533 · Akt(e) · 1923-1944
          Teil von Archiv der Region Hannover (Tektonik)

          Enthält u. a.: - Staatspolitische Bildungstagung in Neustadt a. Rbge. am 10.02.1925, im Februar 1927 und im Oktober 1928 (Veranstalter: Reichszentrale für Heimatdienst, Hannover). - Deutsche Kolonial-Wanderausstellung, 1928. - Bericht über die Borromaeus-Bibliothek (Volksbücherei) in Neustadt a. Rbge., 1930. - Schriftwechsel über die städtische Volksbücherei, Erlass über die Ablösung der katholischen Volksbüchereien, 1941. - Schutz von Naturdenkmalen, 1934. - Gründungsurkunde der "Niedersächsische Spielgemeinschaft für nationale Festgestaltung" GmbH vom 09.01.1934 in Hannover unter Beteiligung der Stadt Neustadt a. Rbge. - Veranstaltungen der "Niedersächsischen Spielgemeinschaft" in Neustadt a. Rbge. Enthält auch: - Brief von Georg v. Grabenhorst vom 16.08.1937 mit einer Karte des Westermann-Verlags, Braunschweig, über die Geburtsorte der "deutschen Dichter von heute" in Deutschland und anderen europäischen Staaten. - Herbstausstellung hannoverscher Künstler 1938. Katalog des Kunstvereins Hannover e. V. - Programm der Volksschule Neustadt a. Rbge. zur "Woche der Hausmusik", 23.11.1938. - Verzeichnis der Bibliothek im städtischen Krankenhaus "Theresenstift" von Neustadt a. Rbge., 1938. - Theater-Tageblatt. Deutscher Theaterdienst, 25.01.1934. - Sonderdruck aus der Zeitschrift "Bauart und Gemeindebau", 16. Jg.: "Thingplätze für Freilichttheater". - Sonderdruck aus: "Die Kulturverwaltung" 1938, Nr. 4: Grabenhorst, Georg: "Heimatpflege und Hitler-Jugend".

          VOA 6: Bischofsheim (Bestand)
          Stadtarchiv Mainz, VOA 6 · Bestand · 1820 - 1934
          Teil von Stadtarchiv Mainz (Archivtektonik)

          Die knapp 9 m Akten des Bestandes VOA 6 gelangten nach der Eingemeindung Bischofsheims im Zuge zweier Ablieferungen an das Stadtarchiv Mainz. Am 01.12.1934 wurden 161 "Rechnungs-Archivalien" überwiegend aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von der Ortsverwaltung Mainz-Bischofsheim abgegeben (Zug.: 1934/96). Anfang 1939 lagen bei ihr 60 Pakete "erledigte Akten" zum Einstampfen bereit. Der damalige Leiter des Stadtarchivs, Dr. Dertsch, sonderte 40 Pakete mit Akten vornehmlich aus dem zweiten und dritten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts als nicht archivwürdig aus. Sie betrafen die Bereiche Sozialfürsorge, Lebensmittelversorgung während und nach dem Ersten Weltkrieg, "Allgemeiner Geschäftsgang", Land- und Reichstagswahlen sowie Wald- und Gemeindeangelegenheiten. Übernommen wurden am 03.03.1939 20 Pakete (ohne Zugangsnummer). Zu ihnen zählten acht Pakete "verschiedene alte Akten von 1820-1920", je vier Pakete Militaria und "erledigte Schulangelegenheiten bis 1930", zwei Pakete zu Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen zwischen 1850 und 1914 und je ein Paket zu Landwirtschaft (1870-1900) und zum Bauwesen ("erledigte ältere Akten"). Mit den beiden Zugängen kam das überlieferte, zur dauernden Aufbewahrung bestimmte Schriftgut der Gemeindeverwaltung Bischofsheim nicht vollständig an das Stadtarchiv Mainz. Ein Teil verblieb im Ort, so daß die Bischofsheimer Überlieferung heute geteilt ist. In Bischofsheim werden vornehmlich Akten und Amtsbücher aus der frühen Neuzeit und der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts verwahrt. Es handelt sich hierbei um einen Bestand, der im Kern bereits 1914 in den Inventaren der Gemeindearchive des Kreises Groß-Gerau als Archivgut aufgeführt wurde (vgl. Becker, Wilhelm Martin (Hg.): Inventare der Gemeindearchive des Kreises Groß-Gerau, Darmstadt 1914 (Inventare der nichtstaatlichen Archive im Großherzogtum Hessen, Bd.3: Inventar der hessischen Gemeinde-Archive, H.1), S.7f. Das Bischofsheimer Verzeichnis wurde von Lehrer Bechtolsheimer erstellt und ergänzt vom Kreisurkundenpfleger). Der Bestand wurde offensichtlich nach dem Zweiten Weltkrieg mit Materialien jüngeren Datums ergänzt (vgl. Inventar-Verzeichnis des Gemeindearchivs der Gemeinde Bischofsheim. In: Bischofsheimer Geschichtsblätter, H.40, September 1967, S.212-219). Die im Stadtarchiv Mainz aufbewahrten 701 Bände (ohne Rechnungsduplikate) verfügen insgesamt zwar über eine Laufzeit von 1733 bis 1937, doch liegt ihr Schwerpunkt auf der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Thematisch ragen die Bereiche "Gemeindeangelegenheiten" und "Schulwesen" heraus. Hinzuweisen ist auch auf die Akten zur freiwilligen Gerichtsbarkeit, zur französischen Besatzung nach dem Ersten Weltkrieg sowie zum Bauwesen. Bei der Übernahme durch das Stadtarchiv waren die Akten grob nach dem Registraturplan für die großherzoglichen Bürgermeistereien von 1908 geordnet. Bei der Sichtung der Archivalien zeigte sich aber, daß zum einen die durch den Registraturplan vorgegebenen Titel der Akten deren Inhalt oftmals nur ungenügend beschrieben und daß zum anderen zwischen den einzelnen Schriftstücken eines Aktenbandes vielfach kein organischer und in etlichen Fällen auch kein sachlicher Zusammenhang bestand. Dies erschwerte die Verzeichnungsarbeiten. Um eine ausreichende Erschließung zu gewährleisten, mußten zum Teil - unter Mißachtung archivarischer Prinzipien - neue Akteneinheiten formiert werden. Aus dem gleichen Grund wurden die Titel möglichst ausführlich formuliert sowie häufig mit Vermerken ("Enthält", "Enthält u.a.", "Enthält v.a.") ergänzt. Auf betrefffremde Schriftstücke sowie auf Zeitungen und Druckschriften, Photos und Pläne (außer bei Bauakten) wurde mit "Darin auch" verwiesen. Kassiert wurden nur wenige Schriftstücke, vor allem nicht ausgefültle Formulare und Fragebögen zu statistischen Erhebungen, die in mehreren Exemplaren vorlagen, sowie Werbematerial von Firmen außerhalb des Sprengels des Stadtarchivs Mainz. Ein Vergleich zwischen den Ablieferungsvermerken bzw. -listen von 1934 und 1939 einerseits und dem vorgefundenen Bestand andererseits läßt vermuten, daß zwischen Übernahme und Verzeichnung in geringem Umfang Material vernichtet wurde. Dabei muß unklar bleiben, ob dies aufgrund einer archivarischen Entscheidung oder infolge von Kriegseinwirkung geschah. Bei der abschließenden Klassifikation erschien die vollständige Übernahme des Registraturplans von 1908 wenig sinnvoll, denn zahlreiche Abteilungen wären kaum oder überhaupt nicht belegt worden. Deshalb wurde auf Grundlage des Registraturplans und unter Anlehnung an die bei anderen Vorortarchiven des Stadtarchivs Mainz anzutreffenden Bestandsgliederungen ein neues Schema entworfen, das dem tatsächlichen vorgefundenen Aktenbestand Rechnung zu tragen sucht. An der Erstellung des Findbuchs waren - bedingt durch einen Personalwechsel - zwei Bearbeiter beteiligt, deren unterschiedliche "Handschriften" sich bei der Endredaktion nicht ganz unterdrücken ließen. Begonnen wurde mit der Verzeichnung im Frühjahr/Sommer 1988 durch Frau Andrea Eckel, abgeschlossen wurde sie im Winter 1990/91 durch den Unterzeichnenden, Herrn Heiner Stauder, der auch die Klassifikation vornahm und das Vorwort erstellte. Die Eingabe des Findbuchs in die Datenbank "Archibal" erfolgte im November 1999 durch Frau Gerda Kessler in Zusammenarbeit mit Frau Ramona Göbel (Archivoberinspektorin). Ortsgeschichte Bischofsheim: Die Anfänge des heutigen Bischofsheim reichen bis in die Zeit der fränkischen Landnahme zurück. Hierfür sprechen sowohl archäologische Funde als auch die Endung des Ortsnamens auf "-heim". Allerdings handelt es sich bei dem vorangestellten Bestimmungsort nicht - wie ansonsten meist üblich - um einen Personennamen, sondern um eine kirchliche Amtsbezeichnung. Staab schließt daraus auf den Mainzer Bischof als den Gründer der fränkischen Siedlung. Vermutlich gehörte ihm auch die örtliche Kirche, die wahrscheinlich dem heiligen Martin geweiht war. Sie ging wohl um 1000 in den Besitz des Stiftes Sankt Viktor bei Weisenau über, das neben dem Domstift unter den in Bischofsheim begüterten Mainzer Stiften und Klöstern der bedeutendste Grundherr war. Auch bezog es in dem größten Teil der Gemarkung den großen Zehnten und besaß das Patronatsrecht, das es auch nach der Einführung der Reformation in Bischofsheim während des 16. Jahrhunderts behielt. Als Träger von Hoheitsrechten lassen sich in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts Mitglieder verschiedener Zweige des Reichsministerialengeschlechts von Bolanden greifen. Zu Beginn des 14. Jahrhunderts hatte sich anscheinend die Linie Hohenfels durchgesetzt, doch verkauften Mitglieder dieses Hauses 1331 das Dorf Bischofsheim mit Gericht, Leuten und allem Zubehör für 400 Pfund Heller an den Grafen Rudolf von Wertheim und an Gottfried von Eppstein. Der Wertheimer Adel scheint bald in die Hände des Mainzer Erzstiftsübergegangen zu sein, das ihn 1417 an Henne von Erlebach gen.: von Weilbach, verpfändete. Einer seiner Nachfahren, Adam von Erlebach, und dessen Ehefrau Margarethe gelangten auf die gleiche Weise in den Besitz des Eppsteiner Anteils, den der Pfandherr 1478 an Graf Philipp von Katzenelnbogen verkaufte. Nach seinem Tod im folgenden Jahr beerben ihn die Landgrafen von Hessen, deren Darmstädter Linie es gelang, sich in den vollständigen Besitz von Bischofsheim zu setzen. Nach langwierigen Verhandlungen verkauften 1577 die Herren von Hattstein als Nachfolger der von Erlebach ihre Rechte an den Landgrafen Georg I., zwei Jahre später tat das Erzstift Mainz das gleiche. Somit gehört Bischofsheim seit 1579 zu Hessen (-Darmstadt). Von dem Herrschaftswechsel 1577/79 und der vermutlich bereits zuvor eingesetzten Reformation blieben die Besitzungen und Rechte der Mainzer Stifte und Klöster unberührt. Erst 1802/03 fielen ihre Güter im Zuge der Säkularisation an den hessischen Staaat. Dieser Übergang war eine der zahlreichen Neuerungen, die sich im Laufe des 19. Jahrhunderts einstellten. Im Gefolge der von 1820 im Großherzogtum Hessen erlassenen Verfassung wurden Justiz und Verwaltung getrennt, was eine Neugliederung des Staats notwendig machte. Bischofsheim, das bisher dem Amt Rüsselsheim zugehört hatte, wurde dem Landratsbezirk Dornberg in der Provinz Starkenburg bzw. dem Landgericht Groß-Gerau zugewiesen. Während die Justizgliederung in den nächsten 110 Jahren weitgehend gleich blieb - nur 1879 wurde mit der Einführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes vom 03.09.1878 aus dem Landgericht das Amtsgericht Groß-Gerau -, war die territoriale Verwaltungseinteilung mehrfach Änderungen unterworfen. 1832 wurde Bischofsheim dem Kreis Groß-Gerau zugeschlagen, nach der Auflösung der Kreise im Zuge der Revolution von 1848 dem Regierungsbezirk Darmstadt. Als die Kreise im Zuge der Reaktion 1852 restituiert wurden, kam Bischofsheim wieder zum Kreis Groß-Gerau, bei dem es bis zur Eingemeindung nach Mainz 1930 verblieb. Mit der Konstitution von 1820 war auch die überkommene Kommunalverfassung nicht mehr vereinbar, weshalb 1821 eine neue Gemeindeordnung erlassen wurde. Sie ersetzte auch in Bischofsheim den Schultheißen durch den Bürgermeister, der zusammen mit dem Beigeordneten und dem Gemeinderat den Ortsvorstand bildete. Allerdings scheint in Bischofsheim die Bezeichnung "Schultheiß" noch eine Zeitlang in Gebrauch gewesen zu sein. Eine weitere Neuerung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bedeutete die Aufhebung der traditionellen Agrarverfassung: Grund- und Zehntherrschaft verschwanden mit der Grundlastenablösung, die in Bischofsheim bis 1842 weitgehend durchgeführt worden war. Zu diesem Zeitpnkt lebten die Bischofsheimer noch überwiegend von der Landwirtschaft. Ihr Dorf hatte sich noch nicht über den Ortsdamm hinweg ausgedehnt, der angelegt worden war, um die Bewohner der Mainufergemeinde vor dem oftmals drohenden Hochwasser zu schützen. Ein tiefgreifender sozioökonomischer und demographischer Wandel setzte mit der Industrialisierung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein. Zahlreiche Beschäftigte der in den Nachbargemeinden entstehenden Betriebe, namentlich MAN in Gustavsburg und Opel in Rüsselsheim, stammten aus Bischofsheim bzw. zogen dorthin. Wichtigster Arbeitgeber für die Bischofsheimer wurde jedoch die Eisenbahn, die die Geschichte des Ortes entscheidend geprägt hat. Nachem 1858 die Linie Mainz-Darmstadt und 1863 die Strecke Mainz-Frankfurt eröffnet worden waren, wurde ab der Jahrhundertwende der Bahnhof Bischofsheim zum größten Verschiebebahnhof Süddeutschlands und zum Entlastungsgüterbahnhof von Mainz ausgebaut. Dies trug wesentlich zum Wachstum von Siedlung und Bevölkerung bei. Durch den Zuzug von Eisenbahnangestellten und Fabrikarbeitern entstand auch eine katholische Gemeinde, nachdem Bischofsheim - abgesehen von einigen Juden - rein evangelisch gewesen war. Die Veränderungen im Zuge der Industrialisierung wirkten sich selbstverständlich auch auf die Tätigkeit der Gemeindeverwaltung aus. Verwiesen sei hier auf Schul- und Ortsstraßenbau, die sich in den vorliegenden Akten spiegeln. Diese geben auch Auskunft über die Folgen der französischen Rheinlandbesetzung nach dem Ersten Weltkrieg und des passiven Widerstands. Da dieser insbesondere auch von zahlreichen Eisenbahnern ausgeübt wurde, kam es in Bischofsheim zu zahlreichen Ausweisungen durch die Besatzungsbehörden. Ende der 1920er Jahre plante die Ortsverwaltung die Verlegung von Gas- und Wasserleitungen. Diese beiden Projekte brachten die Gemeinde im Zusammenhang mit der Weltwirtschaftskrise in arge finanzielle Bedrängnis. In dieser Situation wurde erstmals der Gedanke an eine Eingemeindung nach Mainz wach, der nach harten Auseinandersetzungen in Bevölkerung und Gemeinderat schließlich realisiert wurde. Zum 01.01.1930 wurde Bischofsheim zusammen mit dem benachbarten Ginsheim-Gustavsburg sowie mit Bretzenheim und Weisenau in die Stadt Mainz eingemeindet, die sich von einer Ausdehnung ihrer Fläche Vorteile versprach. 1930 verdoppelte sich ihr Areal von 4096 ha auf 8195 ha, davon entfielen 930 ha auf die Gemarkung Bischofsheim. Nach der Eingemeindung fungierte zunächst der seitherige Bürgermeister Fischer als Ortsvorsteher, bis er nach der nationalsozialistischen Machtergreifung von dem Parteigenossen Fritz Eitel abgelöst wurde, der auch dem Stadtteil Ginsheim-Gustavsburg vorstand. Während seiner Amtszeit begann die Diskriminierung der jüdischen Bevölkerung, die ihren ersten Höhepunkt in der Pogromnacht vom 9./10.11.1938 erreichte. Damals wurde die Bischofsheimer Synagoge beschädigt. Die noch in Bischofsheim verbliebenen jüdischen Einwohner wurden während des Krieges Opfer des Holocaust. Opfer forderten auch die alliierten Bombenangriffe, die auf den Bahnhof zielten, vielfach aber auch die Siedlung in Mitleidenschaft zogen. Nach dem Krieg wurde der Rhein zur Grenze zwischen zwei Besatzungszonen bzw. Bundesländern. Infolgedessen wurde auch die Verbindung zwischen Mainz und Bischofsheim gelöst, Bischofsheim erklärte sich wieder zur selbständigen Gemeinde im Kreis Groß-Gerau. Bürgermeister und Ortsvorsteher von Bischofsheim (1853-1945), (Quelle: Mangold, S. 114 und Bischofsheimer Geschichtsblätter 14, 1965 (Sondernummer). Auf eine Auflistung der Schultheißen und Bürgermeister vor 1853 wurde verzichtet, da sich aus den Archivalien Abweichungen von den Amtszeiten ergaben, die in der gen. Literatur genannt werden. Zur Überprüfung und ggf. Richtigstellung müssen auch Archivalien herangezogen werden, die im Gemeindearchiv in Bischofsheim aufbewahrt werden. Insbesondere sind die Rechnungen heranzuziehen.) 1853-1862: Johannes Schneider, Bürgermeister; 1862-1865: Michael Dammel, Bürgermeister; 1865-1909: Philipp Jakob Wiesenecker, Bürgermeister; 1910-1920: Heinrich Hünerkopf, Bürgermeister; 1921-1933: Georg Fischer, Bürgermeister, ab 1930 Ortsvorsteher; 1933-1939: Friedrich Eitel, Ortsvorsteher; 1939-1945: Georg Fischer, Ortsvorsteher Bevölkerungsentwicklung Bischofsheim Quellen, soweit nicht anders angegeben: Mangold, S. 73. 1792: Gesamt: 400; 1829: Gesamt: 668; 1861: Gesamt: 1078; 1865 (statistische Übersicht in Aktenband 621): Gesamt: 1169, hiervon evang.: 1093, kath.: 6, Juden: 70, Häuser: 146; 1873: Gesamt: 1404, (lt. Hartwig-Thürmer, S. 11ff.): hiervon kath.: 50, Juden: 60; 1895: Gesamt: 2264; 1900: Gesamt: 2961; 1910: Gesamt: 4456, hiervon evang.: 3686, kath.: 717, Juden: 46; 1930: (lt. "Groß-Mainz", S. 5:) Gesamt: 5438, hiervon evang.: 4358, kath.: 982, Juden: 31, Häuser: 690; 1939: Gesamt: 6407 (Hartwig-Thürmer, S. 11ff.); 1948: Gesamt: 7412 (Hartwig-Thürmer, S. 11ff.) Bischofsheimer Geschichtsblätter 1950 ff. (= Publikationsorgan des Heimat- und Geschichtsvereins Bischofsheim); "Groß-Mainz". Sonderausgabe des Mainzer Anzeiger zum 1. Januar 1930. Beilage zur Ausgabe Nr. 303 vom 31.12.1929; Hansel, Klaus: Das Stift St. Victor vor Mainz. Phil.Diss. Mainz. Gernsheim 1952.; Hartwig-Thürmer, Christine: Ginsheim-Gustavsburg, Bischofsheim. Die Mainspitze unterm Hakenkreuz. Frankfurt/M. o.J.; Dies.: "Hier war’s schon schlimm ...". In: Als die letzten Hoffnungen verbrannten. 9./10.November 1938. Mainzer Juden zwischen Integration und Vernichtung. Mainz 1988 (Mainz Edition, Bd.5), S. 115-125.; Leiwig, Heinz/ Neliba, Dieter H.: Die Mainspitze im Fadenkreuz der Royal Air Force und der 8. USAAF - Bischofsheim 1939-1945 -. Ginsheim-Gustavsburg 1985.; Mangold, Georg: Bischofsheim. Ein geschichtliches Heimatbuch. Mainz 1929 (Starkenburg in seiner Vergangenheit, Bd. 5). Müller, Wilhelm (Bearb.): Hessisches Ortsnamenbuch Bd.1: Starkenburg. Darmstadt 1937.; Ruppel, Hans-Georg/ Müller, Karin (Bearb.): Historisches Ortsverzeichnis für das Gebiet des ehemaligen Großherzogtums und Volksstaates Hessen. Darmstadt 1976 (Darmstädter Archivschriften, Bd. 2).; Staab, Franz: Untersuchungen zur Gesellschaft am Mittelrhein in der Karolingerzeit. Wiesbaden 1975 (Geschichtliche Landeskunde, Bd. 11).

          Verschiedene, auch unbenannte Darstellungen. -
          Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VI. HA, Nl Waldersee, A. v., A II Nr. 19 · Akt(e) · o.D.
          Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

          Enthält: enth.: - Abschrift aus dem "Armee-Blatt" (Österreich) - Hauptmann Keim: Darstellung der Truppenstärke des Königreichs Preußen im Jahre 1813 - v. Stuckrad, Obersleutnant und Chef des Generalstabes des 9. Armeekorps, Infanteristisches, Dezember 1886 - Ansprache des Kronprinzen Wilhelm an die Herren der maison militaire des Kaisers Wilehlms I. am Abend des 11. März 1888 - Vorlage des Staatssekretärs Giers, des Generaladjutanten Wannowski und des Finanzministers Wyschnegradski an den Zaren, Mai 1888 - Zeitungsabschriften aus: Swjet, Nowoje Wremja, Warschawski Dnewnik, Nowosti, Moskauer Zeitung, Kurier Warschawski, Moskowsija Wjedomosti aus der Zeit vom August 1888 bis zum Frühjahr 1889 - Kritik der taktischen Schlussaufgaben für das Jahr 1888/89 am 8. März 1889 in Gegenwart des Kaisers durch den Chef des Generalstabes Grafen v. Waldersee - Generalmajor Taysen: Fälle, in denen von Armeeführern eine Verstärkung beantragt und vom Großen Hauptquartier abgeschlagen worden ist, 1890 - Dr. Schroeder: Vorschläge für unser koloniales Programm in Afrika, 1890 - taktische Arbeiten 1890 - Betrachtungen über die Lage, (Jan. 1892) - Presseäußerungen über die Militärvorlage 1892 - Besprechung der Schlussaufgaben 1904 - Darstellung "der falsche Waldemar" - Darstellung "1813" - Verzeichnis derjenigen Truppenteile, die in die Zeit vor 1806 hinüberreichen - eine Äußerung Moltkes über die Schlacht von Königgrätz - Grundzüge für eine Reorganisation des Reichseisenbahnamts, im Sinne einer Erweiterung der Kompetenz desselben in Sachen der Landesverteidigung - Gespräch mit General Kuropatkine, von Lignitz (?) - Befestigungen der französischen Grenze, Auszug von Brandt (?)

          Waldersee, Alfred von
          Stadtarchiv Worms, 185 / 0103 · Akt(e) · 1931 - 1937
          Teil von Stadtarchiv Worms (Archivtektonik)

          Enthält: u.a. A.H.S.C. Worms (Bezirksverband alter Corpsstudenten Worms, Einladungen zu Farbenkneipen und anderen Veranstaltungen; ALLGEMEINER RICHARD-WAGNER-VEREIN, Zweigverein Leipzig (betr. Mitgliedsbeiträgen); ALLGEMEINER DEUTSCHER JAGDSCHUTZVEREIN; ALTERTUMSVEREIN (Einladungen; Mitteilungsblatt Nr. 5, Mai 1934); AUTOMOBILCLUB von DEUTSCHLAND (Mitgliedskarte); BADISCHER SCHWARZWALDVEREIN Ortsgruppe Bühlertal (Mitgliedskarte); DEUTSCHE AUFBAUHILFE (Absage betr. Mitgliedschaft, ausführliche Erklärung); DEUTSCHE GESELLSCHAFT zur Rettung SCHIFFBRÜCHIGER (Vertreter für Worms u. Umgebung L. Bischoff, Polizeidirektor i.R.); DEUTSCHNATIONALER HANDLUNGSGEHILFEN-VERBAND, Ortsgruppe Worms; DEUTSCHER SPRACHVEREIN, Ortsgruppe Worms; DEUTSCHER SCHEFFELBUND; DEUTSCHE STEUBEN-GESELLSCHAFT (Mitgliedskarten); FRAUENVEREIN vom ROTEN KREUZ für Deutsche über See; FREIWILLIGE FEUERWEHR WORMS (gegr. 1854, 80-jähriges Jubiläum, 16./17.6.1934); GARTENBAUVEREIN WORMS e.V. (Stiftungsfest, 28.9.1935, 22.9.1934); GESELLSCHAFT für FREIE PHILOSOPHIE (Rundschreiben an Mitglieder; Einladungen; Mitgliedskarte); GESELLSCHAFT von Freunden und Förderern der Universität Gießen); GESELLSCHAFT für Deutsch-Italienische Verständigung (Information, Mitgliederliste, Satzung); GESELLSCHAFT HESSISCHER BÜCHERFREUNDE (Rundschreiben an Mitglieder, Mitgliedskarte); GÖLLHEIMER WALDJAGD-GESELLSCHAFT (Einladung zur Treibjagd); HESSISCHES ROTES KREUZ; HEUFIEBERBUND e.V. (Informationen, Rundschreiben an Mitglieder); HILFSVEREIN für BERUFSARBEITER der Inneren Mission e.V. (Korrespondenz betr. beschränkte Spendenmöglichkeit, Situation vor Ort, so drohende Beschlagnahme der Herberge zur Heimat durch SA); JUNG-ODENWALD-KLUB Worms; KANARIENZUCHT- und VOGELSCHUTZVEREIN Worms und Umgebung; KANINCHENZUCHT-VEREIN Worms; KAUFMÄNNISCHER VEREIN Worms-Frankfurt a.M. e.V. (gegr. 1890; Elly Beinhorn-Abend, 28.2.1934 [Sportfliegerin] Korrespondenz betr. deren Aufenthalt sowie zwei Zeitungsartikel [WVZ vom 01.03.1934, WZ vom 01.03.1934]; KOLONIALE JUGENDGRUPPE "Lettow Vorbeck" (Korrepondenz abschlägig; kritische Haltung) Darin: 79. Jahresbericht des Germanischen Nationalmuseums

          Vermischtes: Bd. 4
          BArch, N 1433/494 · Akt(e) · 1936-1956
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Kolonialgeschichte (insb. Asien, Afrika und englisches Kolonialreich) Allgemeine Betrachtungen zur Weltgeschichte (handschriftliche Notizen, Vorlesungen) Frankreich im Zeitalter des Absolutismus. Vorlesung, 1936 Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg Enthält auch: Material zur Kolonialgeschichte Zeitungsausschnitte Material zur Vorgeschichte der Reichsgründung Fotografien Klausuren zur Überseegeschichte, Apr. 1945

          Vedder, Heinrich (1876-1972)
          RMG 1.660 a-g · Akt(e) · 1894-1937:; 1947-1972
          Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

          1903-1947 in Walvis Bay, Swakopmund, Gaub, Okahandja, Präses 1937-1947, dann emer., Senator Südwestafrika, 1950-1958, s.a. RMG 1.308, 1.344, 1.366, 1.426-1.431, 1.661, 2.694; umfangreiche Korrespondenz, Berichte, Rundschreiben, 1903-1947; Bewerbung, Lebenslauf, ärztliches Attest, 1894-1903; Baupläne für Wohnhaus Swakopmund, 1904; Aufruf d. Oberleutnant Kuhn an d. zerstreuten Hereros, sich zu ergeben, 1904; Eingabe an d. Bezirksamt Swakopmund zur Verbesserung d. Zustände in d. Gefangenenlagern, 1905; Bericht über d. Bildung d. evangelischen Kirchengemeinde Swakopmund, 1906; Brief von 9 Hererochristen mit d. Bitte um Übersetzung d. AT in Herero, 1906; "Gau-Sari-Aob" (Der Sämann) Mitteilungsblatt für Eingeborene, 1907-1909; Bestellung e. Druckerpresse, Prospekt hierüber, 1909; Etat d. Missionshauses in Swakopmund, 1909; Abschrift d. Ehrendoktor-Urkunde d. Uni Tübingen für Vedder, 1925; Staatssekretär von Lindequist: Bitte, Vedder nicht aus Afrika abzuberufen, 1927; Konferenzverhandlung d. Gemeindeältesten u. Evangelisten in Okahandja, 1930; Examensfragen für Diplom-Prüfungen d. Universität von Südafrika, 1931; Zur Frauenfrage in Südwestafrika, Referat, 10 S., ms., 1935; Nationalsozialismus u. farbige Arbeiter, Aufsatz, Karl Pegel, 11 S., ms., 1936; Ernennung Vedders zum „Konsistorialrat h. c“ durch d. Kalifornia Konsistorial Academic Society, Abschrift d. Urkunde, 1947; Satzung d. „Heinrich-Vedder-Stiftung“, 1954; ehrende Zeitungsartikel u. Nachruf, 1961, 1966 u. 1972

          Rheinische Missionsgesellschaft
          Usambara Präsesakten
          M 642 · Akt(e) · 1917-1922
          Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

          Korrespondenz mit dem englischen Political Officer, 1917-1922; Listen der deutschen Kriegsgefangenen in Tanga, 1917; Korrespondenz mit kriegsgefangenen Deutschen, v.a. mit S. Delius, 1917; Befehl des District Political Officers zur Deportation der Deutschen nach Südafrika bzw. Ägypten (Druck), November 1917; Korrespondenz mit Ehepaar R. u. A. Köstlin, vormals Kaiserlicher Bezirksamtsmann in Wilhelmstal, 1917-1918; Anordnung zur Rückführung der deutschen Zivilisation als Druck, Dezember 1918; Statistik von Hohenfriedeberg, Dezember 1919; Proklamation über die Repatriierung früherer Feinde, 16 S., Druck, Januar 1920; „Zur Weihe eingeborener Prediger 8 S., ms. von F. Gleiss, ca. 1920; 2 Ausgaben der „Tanga Post, 1919 u. 1920; 2 Zeitungsausschnitte zur „Native Policy von Referent Owen in „The East African Standard, 1920

          Bethel-Mission
          Usambara Präsesakten
          M 641 · Akt(e) · 1915-1916
          Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

          Korrespondenz mit den Missionsgeschwistern u. anderen, in Ostafrika ansässigen deutschen Familien, sowie mit den amtlichen deutschen, später britischen Verwaltungsstellen, 1915-1916; Persönliches Dankschreiben des Kommandeurs der Schutztruppen von Lettow an die Mission zur Herstellung eines Feldliederbuches, 1915; „Christ der Retter ist da! von Gustav von Bodelschwingh, freiwilliger Krankenpfleger im Feldlazarett Ruanda, 9 S., hs., Weihnachten 1915; Kriegsrechtliche Bestimmungen des englischen Generals Smuts, März/April 1916; Korrespondenz mit dem englischen Political Officer, 1916; Verfügungen des englischen Kriegsgesetzes für Westusambara, November 1916; Zeitungsausschnitte aus englischen Zeitungen zum Kriegsgeschehen, 1915-1916

          Bethel-Mission
          Usambara Präsesakten
          M 643 · Akt(e) · 1925-1927
          Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

          Korrespondenz zu Schulfragen, Gesundheitsfürsorge, Wiederaufbau von Lwandai, Druckerei in Wuga u. a. m., 1925-1927; Monatsabrechnungen, 1926; Haushaltsvoranschläge, 1927-1928; Konferenzprotokoll Mlalo, Januar 1927; Ältestentagung vom Januar 1927; Lagebericht über die Missionsarbeit(en) in Usambara von E. Johanssen, 1925; Berichte über die Bethel-Mission im „Dresdner Anzeiger, Oktober 1927

          Bethel-Mission
          Unterhaltung und Benutzungen
          Best. 608, A 167 · Akt(e) · 1920-1928
          Teil von Historisches Archiv der Stadt Köln (Archivtektonik)

          Enthält: Mahnungen wegen entliehener und nicht zurückgegebener Bücher; Personalangelegenheiten der Hilfskräfte in den Bibliotheken; Deutsche Zentralstelle für volkstümliches Büchereiwesen, Hofmann, betreffend Eingabe gegen den Abbau der Beamten und Angelstellten im Staats- und Gemeindedienst (1923, mit Druck der Eingabe); Benutzungsordnung für die Volksbüchereien der Stadt Köln 1919 und Entwurf 1924), Eingaben der Rheinischen Zeitung, Wilhelm Sollmann, und des Kölner Naturheil-Vereins betreffend Auslegen der Vereinsschriften (1924), Weigerung der Bibliothekarin (Witwe Carl) Hartmann zur Aufnahme des Ausleihdienstes in der Volksbibliothek VIII/Nippes wegen schlechter Beheizung (1923); Beschaffung von Öfen, auch für Volksbibliothek II/Antwerpener Straße; Zuschüsse für die Preußische Volksbücherei-Vereinigung und die Beratungsstelle für das volkstümliche Büchereiwesen für die Regierungsbezirke Köln, Koblenz und Trier (1924); Beschwerde der Volksbibliothekarin Hedwig Wieland, Volksbibliothek III/Geisselstraße wegen unhöflichen Verhaltens des Hausmeisters Weiser; verschiedene Raum-, Unterbringungs-, Personalangelegenheiten der einzelnen Volksbibliotheken, Telefonverbindungen, unter anderem Volksbibliothek XI/Urbanstraße, IX/Kalk, Direktion Pfälzer Straße, Volksbibliothek III/Geisselstraße, Schriftwechsel unter anderem mit Paul Therstappen; Lokalbesichtigungen, unter anderem Neptunbad zwecks Unterbringung der Volksbibliothek III/Geisselstraße, mit Kostenanschlag, Grundrissplan, Pause; Prüfung der Einführung von Ausleihgebühren, Erhöhung von Gebühren; Verlängerung von Ausleihzeiten; Einrichtung einer Bibliothek in der Volksschule in Bickendorf, Borsigstraße (mit Kostenanschlag, Plänen, 1922); Antrag des freigewerkschaftlichen Jugendkartells des A.D.G.B. und des Allgemeinen freien Angestelltenbundes - Afa betreffend Verlängerung der abendlichen Ausleihzeiten, Berichte der einzelnen Bibliotheken; Auflösung der 1918 eingerichteten Bibliothek bei den Berufs- und Fachschulen (1924); Veranstaltung von Vorleseabenden, Rechtfertigung des Vertrags mit der Deutschen Zentralstelle für volkstümliches Büchereiwesen durch Reuter gegen kritische Stellungnahmen von Therstappen und Dr. Hanna Meuter (1925); Antrag des Bezirkskartells der christlichen Gewerkschaften betreffend Auslegung der Zeitung „Der Deutsche, Ablehnung durch Reuter (1925), Beschwerde der Josephine Küppers betreffend Umhängung des Bildes ihres Bruders Georg Küppers-Loosen, Stifter der Bibliothek An der Rechtsschule; Zweckverband für Leibesübungen Gross-Köln betreffend Beschaffung von Turn- und Sportliteratur, Stellungnahme Reuters mit Liste der vorhandenen Literatur (1925); Eingabe von Bürgern zur Einrichtung einer Volksbibliothek in Sülz, Einrichtung in der Volksschule in der Palanterstraße (1920-1923, mit Kostenanschlag, Grundriss); Mittelbeantragungen, Haushaltsangelegenheiten, Beteiligung der Volksbibliotheken an der Gesolei (mit Werbeschriften der Gesolei, Bericht über eine Sitzung unter Beigeordneten August Haas betreffend Beteiligung der Stadt Köln in verschiedenen Formen, Ablehnung einer Teilnahme nach dem vorgegebenen Ausstellungsschema durch Paul Honigsheim und Reuter, Wunsch nach Sonderausstellung Köln, Zusammenarbeit mit der Deutschen Zentralstelle für volkstümliches Büchereiwesen, Leipzig), Anfrage betreffend Einrichtung einer Ausleihstelle in Dellbrück (1926); vorübergehende Schließung der Bibliothek IX/Kalk, Zusammenlegung mit der Volksbibliothek XII/Deutz, Statistik für Deutz (1924); Geschäftsverteilungsplan für das Verwaltungsbüro (1926); Anzeige betreffend Betreibung einer Schreinerei in der Volksbibliothek Ferdinandstraße durch den Sohn der Bibliotheksdienerin, Ermittlungen (1924); Deutsche Gesellschaft zur Herausgabe und Verbreitung guter Jugendschriften und Bücher betreffend Unterstützung, Ablehnung (1926); Eröffnung der Volksbibliothek Sülz, Palanterstraße 13 (1926); Deutsche Zentralstelle für volkstümliches Büchereiwesen, Walter Hofmann, betreffend Nichtbeteiligung an der Gesolei (1926, mit Richtlinien für die kommunale Bildungspolitik, Druck); Eugen Diederichs Verlag, Jena, betreffend Deutsche Volkheit und Umfrage an deutsche Schriftsteller (1926, mit Prospekt der Schriftreihe Deutsche Volkheit und zustimmender Stellungnahme Reuter); Übernahme der Bücherei der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde (1926); Verlegung der Direktion von der Pfälzerstraße nach Andreaskloster; Überlegungen zur Einrichtung einer Volksbücherei im Schulneubau Vorgebirgstraße in Zollstock (1927), Deutsche Kolonialgesellschaft Abt. Köln, Albert Ahn, betreffend Auslegung von Vereinzeitschriften (1927); gesundheitsschädliche Luftverhältnisse in der Volksbücherei An der Rechtsschule, Herstellung einer Belüftungsanlage (1926-1927); Anfrage von Frau H. Paar betreffend Wiedereinstellung der entfernten Werke von Rudolf Herzog (1927); Deutscher Städtetag betreffend Bezug von Freiexemplaren der Zeitungen und Klage des Vereins Deutscher Zeitungsverleger über zu große Wünsche (1928); Ausführungen des Stadtverordneten Ernst Unger über zu geringen Anteil der Arbeiterdichter in den Beständen der Büchereien, Stellungnahmen von Reuter (1928, mit Liste der vorhandenen Schönen Literatur, soweit sie „für Arbeiter in Frage kommt); ganztätiger Einsatz des bisher in den Kinderlesehallen eingesetzten Paul Neuhaus-Gobiet, Beschäftigung schulentlassener Beschäftigungsloser als Bücherhilfen (1927-1928). Aktenzeichen: A11 II 3 2 47-52,292.

          BArch, R 58/877 · Akt(e) · 1937-1943
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: "Der Arbeitsmann", 1937 "Unsere Fahne", 1937-1938 "Kampf der Gefahr", 1937 "Arbeitertum", 1938-1941 "Die Räder", 1935-1939 "NS-Fliegerkorps", 1939 "Deutsche Kolonialzeitung", 1939 "Die Deutsche Polizei", 1943 Veröffentlichungen ehemaliger "Systemgrößen" im illustrierten Programm der NS-Gemeinschaft, 1939 Enthält auch: Verbot einer vorgesehenen Veröffentlichung über Konzentrationslager in "Der Hoheitsträger", 23. Sept. 1943