Politik

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[ohne Titel]
1 · Akt(e) · 1920-1944
Teil von Institut für Zeitgeschichte

1) Vortrag Carl Wölfel vom 25. Mai 1934: Wo stehen wir? Strategische Obersätze zur deutschen Wirtschaftsschlacht; Bl. 9398-9429; HC 763: 2) Denkschrift Otto Kurz, Leiter des Amts für Technik, NSDAP, Gau Schwaben, von November 1936: Ein deutsches Kanalkreuz als Kernstück eines zentraleuropäischen Wasserweges; Bl. 9430-9445; HC 767: 3) Bericht Erich Obst, Professor der Geographie an der TH-Hannover (1934-1935), erstellt auf Ersuchen von Goebbels: Das Deutschtum in Südwest- und Südafrika; Gedanken über die Betreuung des Deutschtums und die propagandistische Betätigung in diesem Länderraum; Bl. 9446-9581; HC 783: 4) Verzeichnis über Karl Haushofer Buchbesprechungen in der Zeitschrift für Geopolitik, 1936-1939; Bl. 9573-9581; 5) Tagebuch, literarische Arbeiten von Max Haushofer [Vater von Karl Haushofer]; Chronologisches Verzeichnis der literarischen Arbeiten von Max Haushofer, die wahrscheinlich zwischen 1856-1906 erschienen sind; Bl. 9582-9612; HC 815: 6) Mitteilungen des China-Instituts, Jahrgang 1941, Nr. 1-6: Würdigung von Hermann Kriebel (ehemaliger deutscher Konsul in Shanghai); Bl. 9613-9626; HC 829: 7) Manuskript Karl Haushofer "Geopolitica", ohne Datum: Geopolitische Kernräume, Zellen, Schwellen und Übergänge; Bl. 9627-9683: a) Geopolitische Grundlagen des heutigen Wehrwesens; Der Begriff geographischer Wehrkunde; wehrgeographische Empirie; Einteilung; Begriffsbestimmung und Fachsprache; 4 S; b) Von Unterlassungssünden; Erdkunde und deutsche Raumpolitik vor dem Aufschwung zur raumerweiternden Tat; Wesensgehalt aus der Erinnerung eines am 25. Juli 1935 vor der deutschen Erzieher-Akademie in München gehaltenen Vortrags; 46 S.; Enthält geopolitische Betrachtungen über Polen-, Norwegen- und Frankreichfeldzug; HC 831: [= F 94, siehe auch dort] 8) Denkschrift "Südosten", Mai 1934 [Von Albrecht Haushofer?]; Fotokopien, Bl. 9708-9802; 93 Blatt: Inhaltsverzeichnis: I. Die Tschechoslowakei; Grundsätzliches zur politischen Situation, die Katastrophe der DNSAP (Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei); Henlein und Heimatfront; Politische Aufgaben und Möglichkeiten der Deutschen in der Tschechoslowakei; Die sudetendeutschen Emigranten; Sudetendeutscher Heimatbund; Der Fall Krebs; Die positiven Reste der DNSAP; Die Ursachen der Katastrophe der DNSAP; Enttäuschte Anhänger und Störungsgefahren; Krebs und volksdeutsche Führungsstellen im Reich; Das Konzept Kreissl, Nochmals sudetendeutscher Heimatbund; Die Auslandsdeutsche Führungsstelle; Das Reich und die Tschechoslowakei; Passive Außenpolitik des Reichs und tschechoslowakische Innenpolitik; II. Die Kurie und der römische Katholizismus; III. Der volksdeutsche Arbeits- und Organisationsbereich; Seine naturgegebene Begründung; Volksdeutscher Arbeitsbereich und Außenpolitik; Die volksdeutsche Krise; Der echte Volksdeutsche; Der volksdeutsche Ausgangspunkt des Führers; Die Volksdeutschen und die NSDAP; Hans Steinacher; Der parteifreie Sektor; VDA (Volksbund für das Deutschtum im Ausland)-Arbeit, Ausland und Auswärtiges Amt; Die Formen der VDA-Arbeit; Ungelöste Probleme und Gefahren; Volksdeutscher Rat als Anziehungspunkt; IV. Praktische Schlussfolgerungen und Vorschläge; HC 832: 9) Korrespondenz Heinz Haushofer, Heinrichsbauer, Südosteuropa-Gesellschaft, Juni 1940: Vortragstermin für N. D. Cornatenu, Landwirtschaftsminister a.D.; Bl. 9803ff; 10) Hanns Johst an A. Haushofer von 10. Februar 1936: Dank für die Übersendung von Haushofer Drama "Scipio"; Bl. 9819; 11) Hans-Fr. Blunck an Haushofer vom 08. Januar 1934: Rücksendung des Scipio-Manuskripts; Bl. 9821; 12) Albrecht Haushofer an Karl Haushofer vom 03. Juni 1935: Vorbereitungen für eine rede Karl Haushofer in Königsberg; Bl. 9826; 13) Albrecht Haushofer an Ernst von Weizsäcker vom 02. April 1938: Glückwunsch zur Ernennung zum Staatssekretär; Bl. 9829; 14) Albrecht Haushofer an Karl Haushofer vom 16. März 1937: Empfang des japanischen Politikers und Hochschullehrers Kawakami; Bl. 9835-9836; 15) Roland Freisler an Albrecht Haushofer vom 22. Mai 1937: Vortrag Karl Haushofer in Jüterbog; Bl. 9853; 16) Denkschrift vom [27. Januar 1939, ohne Verfasser, mit handschriftlicher Bemerkung A. Haushofer]: Der Nachwuchs der Wissenschaft; Bl. 9859-9862; 17) Sitz-Verteilung für die Abend-Tafel am 26. März 1935 anlässlich des Besuchs des britischen Außenministers Sir John Simon und des Lordsiegelbewahrers Sir A. Eden in Berlin; Bl. 9865; 18) Albrecht Haushofer an Hanns Johst vom 28. Januar 1936: Übersendung von A. Haushofer historisch-politischem Drama [wahrscheinlich Scipio]; Bl. 0869; 19) Denkschrift (ohne Verfasser, ohne Datum): Die deutsch-jugoslawische Grenze; Bl. 9873-9874; 29) Streng vertrauliche Denkschrift: Grenzprobleme im Schweizer Alpenbereich (für den Fall eines Akutwerdens der schweizerischen Probleme); Bl. 9875-9878: a) Graubünden und die Rätoromanen; b) Italienische Gebiete; c) Unregelmäßigkeiten der Staatsgrenze zwischen Gotthard und Stilfser Joch; d) Gotthardpass; e) Wallis und Genfersee-Gebiet; f) Savoyische Zonen; g) Besonderheiten der Grenze zwischen Gotthard und Mont-Blanc; 21) Denkschrift (ohne Verfasser, ohne Datum): Die deutsch-ungarische Grenze; Bl. 9881; 22) Entwurf Albrecht Haushofer (ohne Datum, teilweise handschriftlich): Gedanken zur Friedensordnung; Denkschrift, dem Reichsmarschall und dem Staatssekretär des Auswärtigen Amts vorzulegen mit der Bitte, zu gelegener Zeit prüfen zu wollen, ob sie Hitler vorgetragen werden kann; Voraussetzungen für einen künftigen Weltfrieden; die föderative Friedensordnung Kontinentaleuropas; Das Verhältnis Europas zur britisch-amerikanischen Seemacht; Deutsche Ziele bei der Friedensordnung; Deutsche Vormachtstellung in Kontinentaleuropa; Bl. 9883-9897; HC 833: 23) Dasselbe, von November 1941; Bl. 9902-9920; 24) Streng geheime Niederschrift Albrecht Haushofer vom 08. September 1940 nach einem Gespräch mit Rudolf Heß: Gibt es noch Möglichkeiten eines deutsch-englischen Friedens?; Möglichkeiten einer Übermittlung des Hitlerchen Friedenswunsches an führende Persönlichkeiten in England; Einstellung der Engländer zu Hitler und Ribbentrop; Zur Kontaktaufnahme geeignete englische Persönlichkeiten; Bl. 9922-9925; 25) Notiz vom 07. Oktober 1945 über die am 08. Mai 1945 erfolgte Verhaftung Hans Hinkel in Mittenwald [gezeichnet Fritz Karge]; Bl. 9926; 26) Hinkel an Bormann vom 15. April 1943: Kritik am nationalsozialistischen Regime und sogenannten führenden Männern in Partei und Staat; Bl. 9927-9933; 27) Hinkel an SS-Obersturmführer Julius Schaub vom 10. Januar 1945: Vortrag Hinkel über "Lage unserer Kunst" im Jahre 1937 vor der Postsportgemeinschaft Berlin-Zeesen, und die in diesem Zusammenhang erfolgte Auseinandersetzung mit Göring; Bl. 9934-9937; 28) Adjutantur von Hitler vom 12. Mai 1941: Passierschein für einen Flug A. Haushofer am 12. Mai 1941 mit Kuriermaschine zum Führerhauptquartier; Bl. 9939; 29) Denkschrift Denkschrift [A. Haushofer] für das Auswärtige Amt [Rahn] von April 1937: Deutschland und die Kolonien; Kritik an der gegenwärtigen Verteilung des Kolonialbesitzes; Die Kolonisierungskapazität der Kolonialmächte; Die Rohstofflage in den ehemaligen deutschen Kolonien; Bl. 9940-9957; 30) Bericht Albrecht Haushofer vom 12. Mai 1941 für Hitler: Englische Beziehungen und die Möglichkeiten ihres Einsatzes; Haushofer persönliche Beziehungen zu englischen konservativen Kreisen; Kontaktaufnahme mit dem Herzog von Hamilton durch Vermittlung von Rudolf Heß und Carl Burckhardt; Aussprache Burckhardt, Haushofer am 28. April 1941 in Genf; Wunsch konservativer englischer Kreise nach Prüfung der Friedensmöglichkeiten mit Deutschland; Englisches Interesse an ost- bzw. südost-europäische Staaten; Wiederherstellung der westeuropäischen Staatenwelt; Kolonialprobleme; Einstellung des englischen Volkes zu Krieg gegen Hitlerdeutschland; Friedensbestrebungen der englischen Oberschicht; Bl. 9959-9970; 31) Niederschrift Albrecht Haushofer für Rudolf Heß von Frühjahr 1934: Gedanken zu einer differenzierten Lösung der Nicht-Arier-Frage; Bl. 9972-9974; 32) [Albrecht Haushofer] an Rudolf Heß vom 19. September 1940: Technische Schwierigkeiten bei der Übermittlung eines Briefes nach England zwecks Aufnahme von Ausgleichsbemühungen; Bl. 9976-9979; 33) Bericht Franz Springer vom 04. Mai 1940 über seine Reise nach Budapest und die dabei gemachten Beobachtungen über die für Deutschland günstige politische Entwicklungen in Ungarn (mit Anschreiben vom 06. Mai 1940); Bl. 9981-9988; 34) Notiz Hasselblatt (ohne Datum) über Einstellung Finnlands zum Deutschen Reich (mit Anschreiben A. Haushofer an Rudolf Heß vom 16. Oktober 1939); Bl. 1500003-1500005; 35) Albrecht Haushofer an Karl Haushofer vom 10. Februar 1938: Stellungnahme zur Blomberg-Fritsch-Krise und zu den damit verbundenen Veränderungen im Auswärtigen Amt; Bl. 500006-500011; 36) Geheim-Vortrag von Karl Goerdeler gehalten vor dem Krupp-Direktorium etwa 1937: Grenzen wirtschaftlicher Aktivität und die Gefahren der Staatskonjunktur von 1933-1936; Gebäude- und Straßenbau, Armee und Aufrüstung, Anfänge der Ersatzstoffwirtschaft; Rohstoffmangel; im- und Export; Konsolidierung der deutschen Auslandsschulden (mit handschriftlichen Bemerkungen A. Haushofer); Bl. 500013-500021; 37) [siehe Nr. 16)] mit handschriftlichen Bemerkungen Albrecht Haushofer; Bl. 500023-500026; 38) Vorschlag [A. Haushofer] von November, Dezember 1941 zur Neuaufgliederung der Reichsländer: A Reichsländer - B Reichsstädte; Bl. 500028-500054; 39) Denkschrift A. Haushofer vom 25. Januar 1938: Die Personalpolitik des Auswärtigen Amts unter dem Einfluss der Auslandsorganisation der NSDAP; Bl. 500056-500057; 40) Denkschrift, strengstens vertraulich, nur zur persönlichen Verfügung des Reichsministers vom 02. März 1938 (mit Anschreiben Haushofer an Rudolf Heß): Personalstand Auswärtigen Amt; Kurz-Charakteristiken des leitenden Personals des inneren und auswärtigen Diensts; Bl. 500059-500064; 41) Geschichts-Miniaturen, Anekdoten über den ehemaligen französischen Botschafter in Berlin, Francois-Poncet; Bl. 500069-500074; 42) Vorschläge vom 02. März 1938 für das Revirement (mit handschriftlichen Bemerkungen A. Haushofer); Bl. 500076; 43) A. Haushofer an Herbert von Dirksen vom 02. April 1938: Glückwunsch zu Übernahme der deutschen Botschaft in London; Bl. 500078; 44) A. Haushofer an Rudolf Heß vom 24. August 1933: Bericht über eine Unterredung Haushofer mit dem US-Botschafter Dodd, besonders über dessen Nichtteilnahme am Reichsparteitag; Bitte um Heß Teilnahme an der Tagung der Volksgruppen; Bl. 500086; 45) Albrecht Haushofer an Rudolf Heß vom 07. September 1933: Teilnahme ausländischer Diplomaten am Reichsparteitag; Bl. 500087-500088; 46) Notizen [A. Haushofer] zum Vortrag R. H. [Rudolf Heß] am 12. und 16. Mai 1938: VoMi (Volksdeutsche Mittelstelle), Anglo-tschechischer Bericht, Südtirol, Österreich, Ferienarbeit älterer Semester; Bl. 500090; 47) A. Haushofer an Rudolf Heß vom 07. September 1935: Dank für die Unterstützung bei der Bemühung um eine Dozentur an der Hochschule für Politik Berlin und für den Schutz, den die Brüder Haushofer als "Vierteljuden" durch Heß erfahren haben; Bl. 500092; 48) Rudolf Heß an A. Haushofer vom 18. Oktober 1930: Instruktionen für Haushofer anlässlich seiner Reise nach England; Bl. 500094-500095; 49) Angaben über A. Haushofer und die Abstammung seiner Familie (Daraus geht hervor, daß Haushofer Mutter "Halbjüdin" gewesen ist); Bl. 500097; 50) Albrecht Haushofer an Goebbels vom 09. August 1933: Bitte um Befürwortung seiner Bewerbung um die Leitung des Seminars für Geopolitik an der Hochschule für Politik; Bl. 500098; 51) Der Leiter der deutschen Informationsstelle I [Berber] an A. Haushofer vom 28. Mai 1941 (mit Anschreiben): Anordnung des Reichsaußenministeriums vom 28. Mai 1941 über Beendigung von A. Haushofers Mitarbeit bei der deutschen Informationsstelle; Bl. 500100-500101; 52) Entwurf [Gesellschaft für Erdkunde] an Reichsminister [R. Heß], ohne Datum: Mitgliedschaft von Nichtariern in der Gesellschaft für Erdkunde; Bl. 500106-500107; 53) Korrespondenz Ministerialdirektor Hans Wagner mit Ley und Bormann von Januar 1944: Aufgabe und Organisation des Wohnungswesens; Bl. 500109-500124; 54) Aktenvermerk Nr. 3 vom 18. September 1940: Ehrenangelegenheit Minke (Volksdeutsche Mittelstelle, VoMi); Bl. 500129-500130; 55) Albrecht Haushofer an Karl Haushofer vom 03. Februar 1938: Personelle Probleme in der VoMi; Mesalliance Blomberg; Bl. 500132-500135; 56) Karl Haushofer an Ribbentrop vom 09. Oktober 1936: Übersendung eines an Rudolf Heß gerichteten Schreibens mit der Bitte um durchgreifende Behandlung (Anlage fehlt); Bl. 500139; 57) (Albrecht Haushofer an den Vorstand des ) Ortsvereins München der DVP (Deutsche Volkspartei): Austrittserklärung vom 21. März 1922 für Karl und Martha Haushofer; Bl. 500141; 58) [Albrecht Haushofer] an den Vorstand des Landesjugendausschuss (der DVP) vom 20. März 1923: Niederlegung des Vorsitzes im Landesjugendausschuss; Bl. 500142-500143; 59) Korrespondenz Haushofer mit Stresemann von Mai-Juli 1922: Vermittlung einer Zusammenkunft zwischen Lord Robert Cecil und Stresemann zur Erörterung von Völkerbundsfragen; Bl. 500145-500150; 60) General Dufour an A. Haushofer vom 27. April 1922: Dank Dufour für die Vermittlung einer Unterredung mit Stresemann; Bl. 500146; 61) [Albrecht] Haushofer an Brüser, DVP, vom 01. Juni 1922: Stand der Jugend- und Studentengruppe der DVP in den Münchner Wahlkreisen 27 und 28; Stellungnahme zur Abhaltung eines Reichsjugendtags; Bl. 500149-500152; 62) Mac Cown an [Albrecht] Haushofer vom 29. Mai 1922: Kontaktnahme Lord Robert Cecil - Stresemann; Bl. 500153; 63) Handschriftliche Notiz Albrecht Haushofer, bzw. Entwurf eines Briefes (an Rudolf Heß): Mitgliedschaft im NS-Dozentenbund und Dozentur an der Hochschule für Politik; Bl. 500156; 64) Korrespondenz A. Haushofer mit Hans-Fr. Blunck vom 15., 16. Dezember 1933: Aufzeichnungen in der Reichsschrifttumskammer und Übersendung von drei Manuskripten, darunter "Richtfeuer" und "Scipio"; Bl. 500160-500161; HC 834: 65) Ordner "Geopolitik", 1924-1929: Korrespondenz, Rezensionen, Manuskripte und Manuskripte von Rundfunkvorträgen Karl Haushofer; Bl. 500163-500173, 500177-500198: a) Was ist Geopolitik? Rundfunk II/31; b) Wie wendet man geopolitische Prinzipien praktisch an? Rundfunk II/31; c) Was ist Geopolitik? Handschriftlich für "Deutsche Welle", 28. Mai 1929; 66) Abschrift Gutachten Rudolf Heß vom 14. November 1938: Arische Abstammung von Karl und Martha Haushofer; Bl. 500171; 67) Listen hilfsbereiter Persönlichkeiten im Inland, Ausland und NSDAP (ohne Datum); Bl. 500172-500176; 68) Broschüre: Glieder aus der Kette der Wahrheit von dem Dienenden des Lichts, Heft 1; Inhalt: Das Suchen nach Christus; Des schwarzen Kreuzes Lehre und des weißen Kreuzes Licht; Gebetsleben; Gottes Wille und unser freier Wille; Geistlicher und Gemeinde; Bilder aus Luzifers Welt; Christi Erlösungswer[k?]; Herr, ich danke Dir!; Religiös-weltanschauliche Abhandlungen [Verfasser wahrscheinlich Karl Haushofer, ohne Datum]: Vorwort; Offener Brief; Nächstenliebe; Ritter-Ehre; Klarer Blick; Denn der Herr wird nicht ungestraft lassen den, der Seinen Namen mißbraucht; Bl. 500217-500237; 69) Korrespondenz Verleger Kurt Vowickel, Obst, Karl Haushofer, Lautensach von August-September 1927: Schwierigkeiten bei der geplanten Herausgabe der Zeitschrift "Bausteine der Geopolitik"; Bl. 500245-500262; 70) Korrespondenz Karl Haushofer mit Verlegern und Autoren; Korrespondenz mit Erich Obst; Rezensionen; Beiträge von Autoren der Zeitschrift für Geopolitik 1924-1929; Bl. 500126-500695. Weitere Provenienzangaben: National Archives Washington DC, Guide 9, S. 11 ff., T 253, roll 46

OKH / Generalstab des Heeres (Bestand)
BArch, RH 2 · Bestand · 1919-1945
Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

Geschichte des Bestandsbildners: Das Allgemeine Truppenamt (TA) wurde 1919 errichtet. Aus ihm ging 1935 der Generalstab des Heeres (GenStdH) hervor. Dieser gliederte sich wie folgt: Chef des Generalstabes des Heeres (ChefdGenStdH), zuvor Chef des Truppen amtes (ChefTA); Zentralabteilung des Generalstabes des Heeres (GZ), zuvor Zentralgruppe (TZ); Operationsabteilung (1. Abt.GenStdH), zuvor Heeres abteilung (T 1); Organisationsabteilung (2. Abt.GenStdH), zuvor Heeres organisationsabteilung (T 2); Abteilung Fremde Heere (3. Abt.GenStdH), zuvor Abteilung Fremde Heere (T 3); Heeresausbildungsabteilung (4. Abt GenStdH), zuvor Heeresausbildungsabteilung (T 4); Transportabteilung (5. Abt.GenStdH), zuvor Transportabteilung (T 5). Verselbständigte sich zu Beginn des Zweiten Weltkrieges als "Chef des Transportwesens"; Quartiermeisterabteilung (6. Abt.GenStdH), zuvor Gruppe V der Heeres abteilung (T 1 V). Zu Kriegsbeginn verselbständigt als "Generalquartier meister"; Kriegswissenschaftliche Abteilung (7. Abt.GenStdH), zuvor Kriegswissenschaftliche Abteilung (TK), 1942 verselbständigt; Attach bteilung, entstanden 1940 durch Erweiterung der 1934 eingerichteten Attach-Gruppe. Dem Truppenamt angegliedert war die Heeresfriedenskommission, die bis 1927 bestand. Ab 1935 wurden zur Entlastung des Chefs des Generalstabes des Heeres sukzessive die Oberquartiermeister I bis V eingerichtet und unter ihrer Führung einzelne Abteilungen des Generalstabes zusammengefaßt, bis 1942 dann aber wieder aufgelöst. Ebenso wurden die 8. Abt. GenStdH (Technische Abt.), die 9. Abt. GenStdH (Heeresvermessungswesen und Militärgeographie), sie 10. Abt. GenStdH (Landesbefestigungsabteilung), die 11. Abt. GenStdH (Offizierausbildungsabteilung) und die 12. Abt.GenStd (Abteilung Fremde Heere Ost) neu geschaffen. Die 8., 10. und 11. Abteilung wurden zu Beginn des Krieges aufgelöst, die 9. Abteilung verselbständigte sich 1941 als Chef des Kriegskarten- und Vermessungswesens. Bestandsbeschreibung: Das Allgemeine Truppenamt wurde 1919 im Reichswehrministerium als Nachfolgeorganisation des "Großen Generalstabes" des Kaiserreiches errichtet, nachdem Deutschland durch den Versailler Vertrag ein Generalstab oder ähnliche Institutionen verboten worden war. Nach Wiedererrichtung der Wehrhoheit wurde das Allgemeine Truppenamt im Jahre 1935 in Generalstab des Heeres umbenannt. Das Truppenamt bestand zunächst aus folgenden Abteilungen: T 1 (Heeresabteilung): Innere und äußere militärische Lage, Grenzschutz, Landesbefestigung, Truppenverwendung und -gliederung, Militärtransportwesen, Militärvermessungs- und Kartenwesen. T 2 (Organisationsabteilung): Allgemeine Heeresangelegenheiten, Organisation des Übergangs- und künftigen Heeres. T 3 (Statistische Abteilung): Sammlung und Bearbeitung von Informationsmaterialien über fremde Armeen. T 4 (Lehrabteilung): Militärische Ausbildung (auch der Offiziere), Truppenübungen, Sammlung von Erfahrungen. T 5 (Wehrabteilung): Allgemeine Angelegenheiten der Offiziere und Unteroffiziere, Vorgesetzten- und Rangverhältnisse, innerdienstliche Angelegenheiten wie Garnisons- und Wachdienst, Ehrenbezeugungen, Flaggen, Anzugsordnung und Armeemusik, Wehrgesetze nebst Ausführungsbestimmungen, Führung der Personalpapiere. T 6 (Abteilung für Erziehungs- und Bildungswesen): Allgemeine Erziehungs- und Bildungsfragen, Erziehung und Unterrichtung der Offiziersanwärter, Unteroffiziere- und Mannschaften, militärpolitische Ausbildung. T 7 (Transportabteilung): Heerestransportangelegenheiten, insb. Eisenbahntransporte und Schifffahrtsangelegenheiten. H-Friko (Heeresfriedenskommission): Dem Truppenamt angegliedert. Zuständig für die Vertretung des Reichswehrministers in allen die Heeresleitung berührenden Friedensfragen gegenüber anderen Ministerien und der Ententekommission sowie für die Mitprüfung der zur Durchführung der Friedens- und Waffenstillstandsbedingungen von den zuständigen Stellen der Heeresleitung zu treffenden Maßnahmen (1927 aufgelöst). Der zweite Entwurf der "Geschäftsverteilung des Reichswehrministeriums" vom Juni 1921 sah eine Reduzierung des Truppenamtes auf die Abteilungen T 1, T 2, T 3, T 4 und T 7 und die H-Friko vor. Im Rahmen der getarnten Aufrüstung nach 1933 wurde das Truppenamt um die Transportabteilung, die Inspektion der Festungen, die Zentralgruppe und die Kriegswissenschaftliche Abteilung erweitert. Der Generalstab des Heeres wurde durch Verfügung vom 26. Juni 1935 geschaffen. Er gliederte sich zunächst wie folgt: (siehe dazu: "Friedensgliederung des OKH mit Generalstab, 1938-1939", in: Ueberschär: Generaloberst Franz Halder, S. 104): Chef des Generalstabes des Heeres: Er stand an der Spitze des Generalstabes des Heeres, war dem Oberbefehlshaber des Heeres unterstellt und dessen erster Berater und ständiger Vertreter. Sein Arbeitsgebiet umfasste sämtliche mit der Vorbereitung und Führung eines Krieges zusammenhängenden Fragen. Zentralabteilung des Generalstabes: Die Zentralabteilung war zuständig für die Organisation der Dienststelle "Generalstab des Heeres" einschließlich der ihr nachgeordneten Behörden sowie für die Personalangelegenheiten der Generalstabsoffiziere. Dem Chef der Zentralabteilung war außerdem die Verwaltung der dem Chef des Generalstabes zur Verfügung stehenden Fonds und Stiftungen übertragen. 1. Abteilung des GenStdH - Operationsabteilung: Die Operationsabteilung hatte die Aufmarschvorbereitungen für den Kriegsfall zu bearbeiten. Daneben bereitete sie militärische Übungsreisen und operative Aufgaben zur Ausbildung der Generalstabsoffiziere vor. 2. Abteilung des GenStdH - Organisationsabteilung: Die Organisationsabteilung befasste sich mit dem Aufbau und der Gliederung des Friedens- und des Kriegsheeres; die Durchführungsanordnungen hierzu erließ das Allgemeine Heeresamt. Ferner bearbeitete sie die jährlich neu erscheinenden "Besonderen Anlagen zum Mobilmachungsplan (Heer)" und die Forderungen hinsichtlich der materiellen Rüstung (außer Munition und Betriebsstoff). 3. Abteilung des GenStdH - Abteilung Fremde Heere: Der Abteilung Fremde Heere oblag das Studium fremder Heere und militärpolitischer Probleme des Auslands durch die Auswertung der Berichte der Militärattachés und der zu ausländischen Heeren abkommandierten Offizieren. Ihr gehörte auch die Attaché-Gruppe des Generalstabes des Heeres an. 4. Abteilung des GenStdH - Heeresausbildungsabteilung: Die Heeresausbildungsabteilung erließ Verfügungen für die Truppenausbildung einschließlich der Truppenübungsplätze, für Herbst- und Sonderübungen sowie für die Ausbildung von Reserve- und Landwehrverbänden. Weiterhin hatte sie die von den Waffeninspektionen bearbeiteten Ausbildungsvorschriften vor der Ausgabe an die Truppe zu prüfen. 5. Abteilung des GenStdH - Transportabteilung: Die Transportabteilung bereitete die jährlichen Mobilmachungs- und Aufmarschtransporte vor. Im Bereich des Transportwesens war sie federführend für die ganze Wehrmacht, doch beschränkte sich ihr Arbeitsgebiet auf die Eisenbahn und auf die Binnenschifffahrt. Aus der friedensmäßigen 5. Abteilung ging zu Beginn des Zweiten Weltkrieges die OKH-Dienststelle "Chef des Transportwesens" hervor. Ihr jeweiliger Leiter war in Personalunion "Der Chef des Transportwesens der Wehrmacht" (letzterer ist ohne eigenständige Überlieferung; das Archivgut beider Dienststellen, einschließlich der Vorprovenienzen, ist im Bestand RH 4 zusammengefasst). 6. Abteilung des GenStdH - Quartiermeisterabteilung: Die Quartiermeisterabteilung hatte die Versorgung des Heeres mit allen Nachschubgütern vorzubereiten. Aus ihr entwickelte sich zu Beginn des Zweiten Weltkrieges die Dienststelle "OKH/Generalquartiermeister"(siehe Bestand RH 3). 7. Abteilung des GenStdH - Kriegswissenschaftliche Abteilung: Aufgabe der Kriegswissenschaftlichen Abteilung war die Auswertung der Kriegserfahrungen sowie die Bearbeitung, Prüfung und Herausgabe kriegswissenschaftlicher Veröffentlichungen, ferner das Studium kriegs- und heeresgeschichtlicher Probleme. Mitte 1942 wurde die 7. Abteilung geteilt in eine "Kriegswissenschaftliche Abteilung des Heeres" (siehe Bestand RH 60) und eine "Kriegswissenschaftliche Abteilung des Generalstabs des Heeres" (bereits Ende 1942 aufgelöst). Inspektion der Festungen (InFest): Der Inspekteur der Festungen hatte Vorschläge zur Ausnutzung und zum Aufbau der Landesbefestigungen zu erarbeiten. Am 24. November 1938 wurde die InFest im Rahmen der vom Oberbefehlshaber des Heeres befohlenen Organisationsänderungen der Waffeninspektionen dem Allgemeinen Heeresamt unterstellt (siehe Bestand RH 12-20). Vertragsgruppe: Sie wurde 1934 aus der Völkerbundabteilung gebildet. In der Folgezeit (ab 1935) war eine wichtige Erweiterung des Generalstabes die Bildung der Oberquartiermeister I bis V, die mehrere Abteilungen leiteten; ferner wurde die 8. (Technische Abteilung), 9. (Heeresvermessungswesen und Militärgeographie), 10. (mit zuständig für Fragen der Landesverteidigung) und 11. Abteilung (Ausbildung der Offiziere und Fortbildung der Generalstabsoffiziere) eingerichtet. Der Oberquartiermeister I war Stellvertretender Chef des Generalstabes des Heeres. Ein Teil der neu eingerichteten Abteilungen wurden nach und nach wieder aufgelöst oder ihre Aufgaben anderen Abteilungen zugeteilt (z.B. 1939 Auflösung des Oberquartiermeisters II; 1942 Auflösung des Oberquartiermeisters I und IV ¿ die Aufgaben gingen an die Operationsabteilung und Länderabteilung über; die Aufgaben der für die Generalstabsoffiziere zuständigen Personalabteilung in der Zentralabteilung wurden dem Personalamt des Heeres übertragen). Im Rahmen der Mobilmachung für den Zweiten Weltkrieg wurde der Generalstab des Heeres September 1939 in zwei Staffeln aufgegliedert: (siehe dazu: "Kriegsgliederung des OKH mit Generalstab 1939-1942", in: Ueberschär, Generaloberst Franz Halder, S. 105): Die 1. Staffel wurde als "Hauptquartier OKH" zusammengefasst. Seine Angehörigen waren dem Chef des Generalstabes des Heeres disziplinarisch unterstellt. Dieser stand an der Spitze des dem Oberbefehlshabers des Heeres zur Verfügung stehenden Führungsstabes und leitete die Operationen des Heeres in dessen Auftrag. Grundlegende Operationsbefehle wurden jedoch vom Oberbefehlshaber des Heeres unterzeichnet. Die für die Führung des Feldheeres nicht unmittelbar benötigten Teile des Generalstabes verblieben als 2. Staffel des Generalstabes des Heeres unter Führung des Oberquartiermeisters V in ihren Friedensunterkünften (Berlin), blieben dabei aber dem Chef des Generalstabes des Heeres unterstellt. Zur 2. Staffel des Generalstabes des Heeres gehörten die Zentralabteilung (GZ), die Abteilung Fremde Heeres Ost und West sowie die Ausbildungsabteilung (Ausbildungsfilmwesen), ferner die Attachéabteilung, die Kriegswissenschaftliche Abteilung und die Abteilung für Heeresvermessungswesen und Militärgeographie. Im Verlauf des Krieges veränderte sich die Organisation und Stellung des Generalstabes des Heeres. Die Führung des Polenfeldzuges lag noch in den Händen des Oberkommandos des Heeres, doch schon die Besetzung Dänemarks und Norwegens im Frühjahr 1940 (Unternehmen "Weserübung") lief unter Leitung des Chefs des Wehrmachtführungsamtes ab und wurde damit zum ersten Kriegsschauplatz des Oberkommandos der Wehrmacht. Während der Westfeldzug im Mai/Juni 1940 trat die Einflussnahme Hitlers auf die Befehlsführung erstmals in den Vordergrund. Als Organ einheitlicher Befehlsgebung diente ihm das Wehrmachtführungsamt (am 8. August 1940 in "Wehrmachtführungsstab" umbenannt), das er dazu benutzte, um in die vom Oberbefehlshaber des Heeres geführten Operationen einzugreifen. Die Planung und Durchführung des Balkanfeldzuges im Frühjahr 1941 sowie die Vorarbeiten zum Krieg gegen die UdSSR lagen wiederum im wesentlichen in den Händen des Generalstabes des Heeres. Die Tätigkeit des Wehrmachtführungsstabes beschränkte sich hier auf die Bearbeitung der Weisungen Hitlers. Im Dezember 1941 wurde der Oberbefehlshaber des Heeres, Generalfeldmarschall von Brauchitsch, abgelöst, und Hitler übernahm den Oberbefehl über das Heer selbst. Bei seinen Entscheidungen über die Operationsführung des Heeres zog er immer mehr den Wehrmachführungsstab heran. In dieser Zeit begann die eigentliche Trennung nach OKH- und OKW-Kriegsschauplätzen. Während der Generalstab des Heeres die Ostfront übernahm, lag die Zuständigkeit für alle anderen Kriegsschauplätze beim Wehrmachtführungsstab. 1945 wurde der Generalstab mit dem Wehrmachtführungsstab zusammengelegt. Vorprovenienz: Großer Generalstab Erschließungszustand: Online-Findbuch Vorarchivische Ordnung: In RH 2 ist die Überlieferung aller Abteilungen des Allgemeinen Truppenamtes bzw. des Generalstabes des Heeres zusammengefasst mit Ausnahme jener Organisationseinheiten, die seit 1938 selbständig wurden (5., 6., 7. und 9. Abteilung des Generalstabes des Heeres sowie die Inspektionen der Festungen) und demzufolge im Militärarchiv eigene Bestände bilden (siehe Punkt 2.2. und 3.2). Eine Ausnahme bildet die Attachéabteilung, bei deren Zuordnung und Verbleib beim Bestand RH 2 die im Juli 1944 befohlene Unterstellung unter den Wehrmachtführungsstab/Amtsgruppe Ausland außer acht gelassen wurde. Dies konnte erfolgen, da die Überlieferung der Attachéabteilung mit den Anlagen zum Kriegstagebuch nur bis Ende Oktober 1944 reicht und dann abbricht. Insgesamt gesehen bildet der Bestand RH 2 mit seinen mehr als 3000 Nummern ein relativ abgerundetes Bild von der Tätigkeit des Allgemeinen Truppenamtes und des Generalstabes des Heeres. Das Schriftgut sowohl des Truppenamtes - hier besonders der zwanziger und dreißger - als auch des Generalstabes des Heeres wurde, sobald es nicht mehr für den laufenden Geschäftsbetrieb benötigt wurde, aus den jeweiligen Registraturen ausgesondert und an das Heeresarchiv in Potsdam bzw. an die Außenstelle des Heeresarchivs in Liegnitz abgegeben. Das Magazingebäude des Heeresarchivs Potsdam und alle in ihm lagernde Unterlagen ¿ auch die Außenstelle Liegnitz war am 7. Dezember 1944 mit allen Archivalien dorthin zurückverlegt worden - verbrannten bei dem alliierten Luftangriff am 14. April 1945. Einzelne Bestände des Heeresarchivs waren zuvor allerdings nach Bad Reichenhall ausgelagert worden. Dort jedoch wurden sie beim Näherrücken der alliierten Truppen auf Befehl von General Scherff (Beauftragter des Führers für militärische Geschichtsschreibung) teilweise verbrannt. Verhältnismäßig dicht ist die Überlieferung aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges, doch haben viele Kriegsereignisse auch hier schmerzliche Lücken gerissen (z.B. fehlt ein Teil der Kriegstagebücher - samt Anlagen - der Operations- und Organisationsabteilung). Soweit Archivgut aber die Kriegsereignisse überdauerte und den Amerikanern in die Hände fiel, wurde es in die USA verbracht. Dies gilt auch für das seinerzeit laufende Registraturgut des Generalstabes, das nach der deutschen Kapitulation von amerikanischen Truppen in Flensburg beschlagnahmt wurde. In den 60-er Jahren erfolgte die Rückführung der Unterlagen. Eine grundlegende Überarbeitung des Bestandes erfolgte zu Beginn der 80-er Jahre, wobei die Organisation des Truppenamtes/Generalstabes als Grundlage für die Bestandsordnung diente. 3.1. Überlieferung und ggf. archivische Bewertung 3.2. Sonstige Bestände, Hinweise RH 3 OKH/Generalquartiermeister RH 4 Chef des Transportwesens RH 7 Heerespersonalamt RH 12-20 Inspektion der Festungen RH 15 Allgemeines Heeresamt RH 60 Kriegswissenschaftliche Abteilung des Heeres Kart. RH 2 (Generalstabskarten) RW 4 Wehrmachtführungsstab N 28 Beck, Ludwig (Chef GenStdH) N 63 Zeitzler, Kurt (Chef GenStdH) N 220 Halder, Franz (Chef GenStdH) N 738 Adam, Wilhelm (Chef des Truppenamtes) Umfang, Erläuterung: 3282 AE Zitierweise: BArch, RH 2/...

Organisationen
Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VI. HA, Nl Schiemann, T., Nr. 23 · Akt(e) · 1906 - 1920, ohne Datum
Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

Enthält u.a.: - Société d Histoire Diplomatique / Paris, 1914 - Deutsches Hochstift / Berlin, 1919 - Volksbund zum Schutze der deutschen Kriegs- und Zivilgefangenen Berlin, 1919 - Deutsche Kolonialgesellschaft Berlin, 1920 - Protokoll einer nicht näher bezeichneten Organisation Berlin, o. D. - Organisation europäischer Kolonialinteressen Paris, 1906.;

BArch, R 8076 · Bestand · 1921-1939
Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

Geschichte des Bestandsbildners: Nachdem das Internationale Olympische Komitee (IOC) die Olympischen Sommerspiele 1936 nach Berlin vergeben hatte, versuchten die Bürgermeister von Garmisch und Partenkirchen zu erreichen, in ihren Gemeinden in jenem Jahr die IV. Olympischen Winterspiele durchführen zu können. Im Juni 1933 war es dann soweit: Die beiden Gemeinden setzten sich innerhalb Deutschlands gegen die Konkurrenzstädte Braunlage und Schreiberhau durch. Und auch die ausländischen Konkurrenten Montreal in Kanada und St. Moritz in der Schweiz hatten das Nachsehen. Im Vorfeld der Olympischen Winterspiele wurden die beiden Gemeinden am 1. Januar 1935 gegen ihren Widerstand zu einer Marktgemeinde (Garmisch-Partenkirchen) zusammengeschlossen. In kurzer Zeit musste ab 1933 die vorbereitende Organisation der Winterspiele erfolgen, die nicht zuletzt finanziell neben Unterstützungszahlungen durch andere Städte und Gemeinden auch durch eine zusätzliche Bürgersteuer der Einwohner von Garmisch und Partenkirchen abgesichert werden sollte. Insgesamt waren Kosten von 2,6 Millionen Reichsmark zu schultern. Am 23. August 1933 wurde zur Durchführung der Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen das Organisationskomitee gegründet. Präsident des Organisationskomitees war der Vorstand des Münchner Bankhauses Auffhäuser, Dr. Karl Ritter von Halt (1891-1964). Sein Stellvertreter und Schatzmeister war der Direktor der Bayerischen Gemeindebank Friedrich Döhlemann, Generalsekretär war Baron Peter Le Fort. Als Pressereferent zeichnete Dr. Hermann Harster verantwortlich. Das Komitee hatte in besonderem Maße die Bau- und Instandsetzungsarbeiten zu organisieren. In Rekordzeit wurden das Olympische Skistadion mit der Großen Olympiaschanze, in dem auch die Eröffnungs- und Schlussfeier stattfinden sollten, sowie das Olympia-Kunsteisstadion errichtet. Am Riessersee wurden die Sportstätten für Eisschnelllauf, Eisschießen und Bobrennen ausgebaut oder neu errichtet. Auch die Streckenverläufe der zum ersten Mal im Rahmen der Olympischen Spiele stattfindenden Skialpinwettkämpfe waren festzulegen. Darüber hinaus hatten logistische Planungen zu erfolgen, wofür die Deutschen Wintersportmeisterschaften 1935 als Probelauf anzusehen sind. Traditionsgemäß standen die Olympischen Winterspiele an Bedeutung immer noch hinter den Sommerspielen zurück. Die IV. Olympischen Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen waren ein erster Schritt aus dem Schatten der Sommerspiele heraus. Vom 6. bis zum 16. Februar 1936 nahmen 646 Athleten aus 28 Nationen an 17 Wettkämpfen im Bobfahren, Eishockey, Eiskunstlauf, Eisschnelllauf, Ski alpin und Ski nordisch teil. Eisschießen und Militärpatrouille wurden als Demonstrationswettbewerbe durchgeführt. Im Zuge der erstmals stattfindenen Skialpinwettkämpfe hatte es zuvor Auseinandersetzungen mit dem Internationalen Skiverband gegeben, weil das IOC sich weigerte, Skilehrer als Profis an den Wettkämpfen teilnehmen zu lassen. Die Skiverbände Österreichs und der Schweiz boykottierten daraufhin die Winterspiele. Eine ebenso große logistische Anstrengung neben der Organisation der Wettkämpfe und der Unterbringung der Sportler brachten die hohen Besucherzahlen mit sich. Nur mit dem effizienten Einsatz öffentlicher Verkehrsmittel war es zu bewerkstelligen, dass ca. 500.000 Menschen den Spielen als Zuschauer beiwohnen konnten. Alleine die Abschlussveranstaltung mit der Verleihung sämtlicher Medaillen verfolgten ca. 150.000 Menschen. Kooperation mit der Reichsbahn war deshalb notwendig, und auch die Reichspost war für die Rundfunkübertragung ein wichtiger Partner. Die mediale Vermarktung und Übertragung der Spiele stellte einen Vorlauf für die Sommerspiele dar. Daraus wird ersichtlich, dass vor allem die Öffentlichkeitsarbeit einen wesentlichen Punkt in der Arbeit des Organisationskomitees bildete. Im In- und Ausland wurde Werbung für die Olympischen Winterspiele betrieben, um das Reich als vermeintlich zivilisiertes und friedliches Land zu präsentieren. Nachdem verhindert worden war, dass die USA wegen der rassistischen Politik Deutschlands die Spiele boykottierten, setzte das Organisationskomitee alles daran, die Olympiade zu propagandistischen Zwecken zu nutzen. Karl Ritter von Halt ließ alle Schilder mit antisemitischen Aufschriften entfernen und untersagte judenfeindliche Hetzkampagnen, um das Prestigeobjekt "Olympische Spiele" nicht zu gefährden. Die Winterspiele waren ein Probelauf für die Sommerspiele, weshalb ihnen von IOC und NOK (damals: Deutscher Olympischer Ausschuss), aber auch durch die Reichsregierung ein besonderer Stellenwert eingeräumt wurde. Unter Anwesenheit Adolf Hitlers und zahlreicher führender Mitglieder der NSDAP wurden sie am 6. Februar 1936 im Skistadion eröffnet. Herausragende Sportler waren die norwegische Eiskunstläuferin Sonja Henie, der norwegische Eisschnellläufer Ivar Ballangrud und die deutsche Skifahrerin Christl Cranz. Zum Personal des Organisationskomitees der IV. Olympischen Winterspiele zählten: Präsident: Dr. Karl Ritter von Halt Generalsekretär: Baron Peter le Fort Adjudantur des Präsidenten: F. von Podewils, Raymund Nölke, Ilse Damköhler Sportliche Organisation: Hans Nölke, Renate Fischer Meldebüro: Anastasia Hartmann, Josephine Dangl, Toni Jeggs, Elisabeth Zehner Anmeldung: Anni Schwab, Hans Karg, Adolf Wiedemann Aufmarschleitung: Major Feuchtinger Verkehr und Ordnung: Hauptmann Walter Titel, Frau Michael Olympia-Bauamt: Joseph Dürr, Josef Hartl, Ludwig Gareis, (Arthur Vollstedt) Programm: Dr. Fritz Wasner, Frau Rönnebeck Olympia-Verkehrsamt: Max Werneck, Max Urban, Anton Wiedemann, Heinrich Witztum, Erich Junker, Heinrich Wegener, Lina Rühling, Eva Ackert Bob-Oberleitung: Alex Gruber, Hans Edgar Endres, Frau Dangl * Schatzmeister: Friedrich Döhlemann Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte Das Schriftgut des Organisationskomitees der IV. Olympischen Winterspiele 1936 ging nach Beendigung der Winterspiele an das Reichsarchiv, wo es - abgesehen von einer Ausleihe des Bestandes an das Organisationskomitee wohl anlässlich der Olympischen Spiele 1940 - zunächst verblieb. Ab 1946 befand sich der Bestand im Zentralen Staatsarchiv der DDR, von wo er von 1953 bis 1964 abermals ausgeliehen wurde, diesmal an das Nationale Olympische Komitee der DDR. In diesem Zusammenhang wurden auch Abschriften hergestellt. 1964 wurde der Bestand mit Ausnahme von wenigen Akten wieder in das Zentrale Staatsarchiv zurückgeführt. Seit 1990 gehört er zu den Beständen des Bundesarchivs. Die nach 1964 zunächst noch beim Nationalen Olympischen Komitee der DDR verbliebenen, restlichen 0,2 lfm. wurden im Dezember 2004 aus dem Bestand DR 510 in den Bestand R 8076 überführt. Weitere neun Archivalieneinheiten wurden nachträglich, im Januar 2007, im Zuge von Ordnungsarbeiten an verschiedenen Beständen, darunter dem Bestand R 8077, in R 8076 überführt. Archivische Bewertung und Bearbeitung Über kriegsbedingte Aktenverluste können keine Angaben gemacht werden. Ein Aktenverzeichnis des an das NOK der DDR ausgeliehenen Bestandes wurde in Orientierung an einem im ehemaligen Reichsarchiv vorliegenden Aktenplan durch G. Oehmigen und W. Thilo von der Abteilung Zeitgeschichte der Forschungsstelle an der Deutschen Hochschule für Körperkultur Leipzig im Jahr 1964 erstellt. Im Zentralen Staatsarchiv der DDR wurde lediglich die erste Hälfte des Bestandes auf Karteikarten verzeichnet. Eine Neuverzeichnung erfolgte 2005/2006 im Bundesarchiv. Da die ursprünglichen Aktentitel nicht aussagekräftig erschienen, wurden neue Titel gebildet und durch Enthältvermerke ergänzt. Außerdem wurde eine neue Klassifikation erarbeitet, die sich an den Aufgaben des Organisationskomitees orientiert. Im Zusammenhang mit der Neuverzeichnung durch Mathis Leibetseder, Rouven Pons und Stefan Selbmann wurde auch eine Nachkassation durchgeführt. Kassiert wurden aufgrund ihres geringen Informationswertes Bestellscheine für Eintrittskarten, Abrechnungen von Telefongesprächen einzelner Mitarbeiter, Empfangsbestätigungen für Olympiaausweise, Krankenmarken sowie Unterlagen zur Abführung der Bürgersteuer für die Beschäftigten des Organisationskomitees. Die im Bestand vorgefundenen Fotografien der Olympischen Winterspiele, der Deutschen Wintersportmeisterschaften und anderer Sportwettkämpfe wurden herausgenommen und in das Bildarchiv der Dienststelle Koblenz des Bundesarchivs überführt. Inhaltliche Charakterisierung: Allgemeine Verwaltung: Personal 1933-1937 (44), Finanzen 1933-1939 (84), Liquidation des Komitees 1935-1937 (7); Vorbereitung der Winterspiele: Korrespondenz 1932-1936 (25), Sitzungen 1932-1937 (35), Berichtswesen 1933-1937 (23), Kooperation 1927-1936 (19), Auszeichnungen 1933-1937 (7), Sportanlagen 1932-1936 (54), Meldungen 1934-1936 (54), Eintrittskarten 1933-1936 (35), Devisen, Verkehr, Logistik, Unterbringung 1934-1936 (17), Gewerbetreibende 1934-1936 (3); Durchführung der Wettkämpfe: Öffentlichkeits- und Pressearbeit 1933-1936 (112), Planung und Durchführung 1921-1936 (5), Fest- und Rahmenprogramm 1933-1939 (6), Eis-, Bob- und Skisport 1933-1936 (54), andere Wettkämpfe 1933-1935 (15) Erschließungszustand: Online-Findbuch (2006, 2007) Zitierweise: BArch, R 8076/...