Postkarte
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Konvolut aus Postkarten, Fotos und Zeitungsartikel zu Zeppelin-Themen Die Feinverzeichnung erfolgt auf der 2. Ebene. Enthält: LZ 2002/ 045.001: s/w-Postkarte Graf Zeppelin; LZ 2002/ 045.002: farbigePostkarte von LZ 13 "Hansa" (beschrieben); LZ 2002/ 045.003: s/w-Postkarte von LZ 127 "Graf Zeppelin" und Portrait von Hugo Eckener; LZ 2002/ 045.004: 4 s/w-Fotos von LZ 127 in Böblingen; LZ 2002/ 045.005: Zeitungsartikel "Graf Zeppelin"erobert die Welt (1938); LZ 2002/ 045.006: Zeitungsartikel "Unser Graf Zeppelin" (1929); LZ 2002/ 045.007: Zeitungsartikel "Brooklyns Schwaben beim Grafen Zeppelin" (1928); LZ 2002/ 045.008: Zeitungsartikel "Er schied als Ehrenbürger von Ulm. Dieeinzige Landung in Ulm, eine Erinnerung zum 100. Geburtstag von Graf Zeppelin." (1938); LZ 2002/ 045.009: Zeitungsartikel "Der Kampf umdas Luftmeer. Neue Bücher über Fliegerei und Luftschiffahrt"(1938); LZ 2002/ 045.010: Zeitungsartikel "Durch Nachtzum Licht! Der Unglückstag von Echterdingen - der Ehrentag des Grafen Zeppelin."; LZ 2002/ 045.011: Zeitungsartikel "Einhistorischer Tag: Der erste Aufstieg eines Zeppelin am 2. Juli 1900"; LZ 2002/ 045.012: Zeitungsartikel mit Bericht über Tod von Graf Ferdinand von Zeppelin (09.03.1917); LZ 2002/ 045.013: Zeitungsausschnitt "Extra-Blatt der Straßburger Post"; LZ 2002/ 045.014: Kunstbeilageder "Jugendlust" mit Abbildung von Graf Zeppelin
Enthält: Ansicht der Kirche, des Schlosses sowie von Ferdinand Müllers Kolonial-, Schnitt- und Eisenwarenhandlung
Überlieferungsgeschichte Zur Person Robert Arnaud wurde am 30. Juni 1885 in Sigmaringen geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums absolvierte er eine dreijährige Lehrzeit in Heilbronn, der die Tätigkeit in verschiedenen Drogerien und als Vertreter für Kathreiners Malzkaffee folgte. Im November 1908 erwarb Robert Arnaud ein Gebäude in der Schwabstraße in Sigmaringen, das in der Folgezeit die Stadtdrogerie Robert Arnaud beherbergen sollte. Das Geschäft wurde im Jahre 1928 durch einen Anbau im Bauhausstil sehr vergrößert. Aus der 1910 geschlossenen Ehe Robert Arnauds mit Amelie Dieringer (1889-1970) gingen die Töchter Gertrud (1911-1990), Hildegard (1912-1995) und Gretel (1916-1995) und der Sohn Robert (1927-1945) hervor. Am 11. Mai 1945 starb Robert Arnaud, kurz nachdem sein Sohn beim Einmarsch der französischen Truppen in Sigmaringen erschossen worden war. Bestandsgeschichte und Bearbeiterbericht Die vorliegenden Unterlagen übergab Renate Arnaud dem Staatsarchiv Sigmaringen in den Jahren 2004, 2005 und 2007 (Akzessionsnummern 55/2004, 20/2005 und 9/2007). Es handelt sich um einen angereicherten Nachlass, dessen Laufzeit von ca. 1871 bis 2005 reicht. Der Schwerpunkt liegt in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts sowie in den Jahren zwischen 1930 und 1940. Corinna Knobloch verzeichnete die Unterlagen in der Zeit von März bis Juli 2006 und im Februar 2007. Bei der Erschließung wurden 1381 Einheiten gebildet, die unter anderem aus 5 Stammtafeln, 14 Einheiten mit Korrespondenz, 1191 Postkarten bzw. Mappen mit Postkarten sowie Fotografien, 4 Fotoglasplatten, 479 Sammelbildchen von Kathreiner’s Kneipp-Malzkaffee, Liebig’s Fleisch-Extract, Bernsdorp’s Cacao & Chocolade Amsterdam und Palmin sowie 140 Heiligenbildchen bestehen. Der Gesamtumfang des Bestandes beträgt ca. 1,6 lfd. Meter. Bei der Verzeichnung der Postkarten und Fotografien wurde bei der Identifizierung von Orten in den ehemaligen deutschen Ostgebieten grundsätzlich die deutsche Ortsbezeichnung aufgenommen. Auch bei der Bezeichnung der Bauwerke war eine Recherche nach einer möglichen Umbenennung in späteren Jahren nicht zu leisten. Auf eine Unterscheidung der verschiedenen Drucktechniken wurde bei den Postkarten verzichtet. Differenziert wurde lediglich zwischen Zeichnungen und fotografischen Aufnahmen sowie zwischen schwarzweißer und kolorierter Ausführung. Soweit sich Glückwunsch-, Kunst- und Kriegspostkarten eindeutig einem Ort zuordnen ließen, wurden sie in der Klassifikation diesem untergeordnet. War kein Ort vorhanden oder identifizierbar, wurden sie dem inhaltlichen Oberbegriff zugeordnet. Kunstkarten wurden einzeln verzeichnet, allerdings nur grob beschrieben. Innerhalb der einzelnen Klassifikationsstufen erfolgte die Sortierung der Verzeichnungseinheiten in der Regel chronologisch. Bei der Verzeichnung der Korrespondenz war eine Aufnahme der Korrespondenzpartner nur bei der brieflichen Korrespondenz möglich. Bei den beschriebenen Postkarten wurde der Absender nicht in der Verzeichnung aufgeführt, da dies einen zu großen Aufwand bedeutet hätte und in vielen Fällen nicht durchführbar gewesen wäre. Sigmaringen im Februar 2007 Corinna Knobloch Inhalt und Bewertung Neben Korrespondenz und einigen Unterlagen zu Robert Arnaud und seiner Familie bildet insbesondere die umfangreiche internationale Postkartensammlung einen Schwerpunkt des Bestandes. Weitere Inhalte sind vor allem Sammlungen von Heiligenbildchen, Sammelbildchen verschiedener Firmen, Unterlagen der Kathreiners Malzkaffee Fabriken GmbH, Literatur und Zeitungsausschnitte. Der Dokumentationsgehalt der im Bestand enthaltenen Korrespondenz umfasst viel mehr als nur private Belange. Die geschäftliche Korrespondenz dokumentiert das Wirken eines Handelsmanns zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Durch zahlreiche Schriftstücke aus der Zeit zwischen 1914 und 1918 werden daneben viele alltagsgeschichtliche Begebenheiten während des Ersten Weltkriegs aufgezeigt.
Enthält auch: Liedtext "Am Waterberg"
Enthält: u.a. Urlaubsfotos, Fotos von privaten und öffentlichen Feiern, auf Flugplätzen (u.a. mit einer Junkers F-13 / D-366); Friedhof; private Fotopostkarten mit Portraitfotos; Geburtstagsglückwünsche (zum 89. Geburtstag Sachsenbergs) ;Foto: Herrn Sachsenberg zur Erinnerung an den 6. Deutschen Luftfahrertag, Köln 1956; Fotos einer Ehrung im Deutschen Museum München (rückseitig mit Urlaubsgruß an Wilhelm Sachsenberg, 25.2.1968); Belegschaft Raab-Katzenstein 1927; Flugtag 20.5.1929 Pfingstsonntag (Presse: Busch, Grothus, Günther; Kipp - Katzenstein - Aumann - Hussel (Presse) - Mo[ess?] - Rücker; Postkarte: Flugapparat "Taube", welchen die Aviatikerin Fräulein Beese benutzt; Postkarte mit Autogramm von Hippels: Unterfliegen der Hohenzollernbrücke in Köln durch den Kunstflieger Oberleutant a. D. Hans Joachim von Hippel, Pfingsten 1926; Deutschlandflug 1933 und 1938; Zeitungskopie: Deutsche Sportluftfahrt in Kamerun vor dem Kriege, mit 3 Fotos/Postkarten Wilhelm Sachsenberg in Flugzeugen auf dem Sportflugplatz Likomba (eine davon rückseitig beschriftet: H. Nitschke, Theo Blaichs Freund u. Fliegerkamerad aus Deutschland macht sich und die Klemm D-ERMA startfertig um den 4080 tr. hohen Kamerunberg demn "Mango Malongo" zu überfliegen. Im Hintergrund i. der Halle sieht man ein Teil der Fläche von Theo Blaichs Messerschmidt "Taifun".); Traditionsflugtag 10.7.1938 Wyk auf Föhr; Zepplin-Werke Staaken, Sept. 1920; Foto Flugzeughalle: Junkers-WErke Abteilung Luftverkehr Berlin (mit Flugzueg D-386 und Ballon; Prof. Hugo Junkers beglückwünscht W. Neuenhofen zu seinem Weltrekord (26.5.1929); Foto des Flugzeugs Staaken: Zerstörung durch allierte Komm. 1921; Innenansicht Delphin II (Dornier); 3 Negative im Umschlag: Blick in den Innenraum der Junkers F-13; Flugtag 1925 in Staaken/Berlin (mit Autogramm von Joachim von Hippel und Ernst Udet = Reproduktion, Rückseite Autogramm von Hippel); Foto-Reproduktion: Luftverkehr mit Junkers-Flugzeugen. Flugplan. Gültig ab 20. April 1925.; Foto-Reproduktion: Aero Lloyd Luftverkehr (Flugplan); Weihnachtsfeier 1943; Wasserkupp 1938; Bayerischer Verkehrsflug Strecke Koefeld - Baden/Baden (Hofrat Rauch); Flugzeugtag 1932; Foto-Reproduktion: Charles Lindbergh vor seinem Ryan-Hochdecker "Spirit of St. Louis", mit dem er am 20. u. 21. Mai 1927 in 33 1/2 Stunden von New York nach Paris flog; Die Cessna-195 bei der Arbeit / Cessna 195 des Luftfahrt Beratungsdienstes pribiert die Himmelschrift; Flugkapitän Ernst Seibert nach seinem Weltrekord auf der Ju 88; Foto-Reproduktion: verbesserte Bäumer Sausewind; Küstenflug 1938 ?;
- 1914 - 1918, Stadtarchiv Karlsruhe, 8/Alben 341 Erster Weltkrieg - Postkarten "Aus großer Zeit 1914/15" description: Gruppenaufnahme der an einem Hang aufgestellten Schiffsbesatzung; in der rechten oberen Ecke die Volksliedzeilen "Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt!" - - Unbeschrieben Gruppenaufnahme der an einem Hang aufgestellten Schiffsbesatzung; in der rechten oberen Ecke die Volksliedzeilen "Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt!" Unbeschrieben
Enthält: politische und private Korrespondenz Ernsts II. während der Reise durch Bulgarien und Rumänien sowie während des Aufenthalts in Konstantinopel (u.a. mit dem Staatssekretär im Auswärtigen Amt Jagow, König Ferdinand [Onkel 4. Grades] und Königin Eleonore von Bulgarien sowie Angehörigen der Deutschen Botschaft in Konstantinopel); Handzeichnung des türkischen Kriegsministers Enwer Pascha zu Gebietsabtretungen der Türkei an Bulgarien; Passierscheine; Einschreibeliste in Bukarest; Glückwunschschreiben zum Reiseantritt; offizielle Abschiedsschreiben des diplomatischen Corps in Konstantinopel; Manuskript einer Ansprache Ernsts II.; Rechnungen, Quittungen, Kontoauszug; Vergütungsunterlagen; Visitenkarten Darin: Ausschnitte aus den türkischen Zeitungen "La Defense" und "Hilal" mit Artikeln über Ernst II. (und einer Abbildung); Postkarten u.a. aus Kalisch (Kriegszerstörungen) und Konstantinopel; 8 Fotografien von Ernst II. im Zusammenhang mit einer Audienz beim Sultan, bei einem Aufenthalt am Schwarzen Meer sowie beim Besuch des kaiserlichen Dampfschiffes "Goeben" [separiert; jetzt in Bü 914].
Entstehung und Überlieferung: Die großherzogliche Fotosammlung aus der Regierungszeit Friedrichs I. und seiner Frau Luise entstand wohl aus Geschenken, Aufträgen und Erwerbungen (etwa auf Reisen). Wieweit dahinter ein eigentlicher Sammelwille stand, lässt sich noch nicht sagen, jedoch wurde der Bestand sorgfältig aufbewahrt, z.T. in Inventarlisten vermerkt und vermutlich 1919 aus dem Karlsruher Schloss ins das Neue Schloss in Baden-Baden verbracht. Dort erhielt er auch nach dem Tod Großherzogin Luises vereinzelt Zuwachs. Bei der Auflösung des Schlossinventars von 1995 konnte das Land Baden-Württemberg die Fotosammlung insgesamt für das Generallandesarchiv erwerben; eine Auswahl von Familienfotos und einige Prachtbände verblieben im Eigentum des Hauses Baden. Ebenfalls in dessen Eigentum befindet sich ein wesentlicher Teil der Fotosammlung des letzten Großherzogs, Friedrichs II., der nach 1919 glücklicherweise nicht im Freiburger Palais aufbewahrt worden war. Inhalt: Das Medium der Fotografie wurde am badischen Hof als moderne Form fürstlicher Repräsentation hoch geschätzt und bewusst eingesetzt. Die Verteilung von Porträtserien in die Öffentlichkeit lässt sich rekonstruieren und die lange Regierungszeit Friedrichs I.ermöglichte eine Bildpräsenz des "Landesvaters" bzw. der "Landeseltern", wie sie vergleichbar bei den Hohenzollern, den Wittelsbachern oder den Habsburgern zu finden ist. Belegstücke dieser Foto-Aufträge an die Hoffotografen machen einen nicht unwesentlichen Teil der Sammlung aus. Größer ist der Anteil der Geschenke und Erinnerungsbilder, die nach Jubiläen, Festen, Manövern, Ausstellungen, Einweihungen u.ä. eingingen; auch das Überreichen von Porträtaufnahmen fremder Besuche gehörte - gerade im Umfeld der Sommeraufenthalte in Baden-Baden - in diese Gruppe. Zu den bedeutendsten Geschenken zählen wohl die Werke, mit denen Fotografen auf sich aufmerksam machen, den Titel eines Hoffotografen erwerben oder weitere Aufträge erhalten wollten; auf diese Weise gelangten Werke aus der Frühzeit der Fotografie in großherzoglichen Besitz: signierte Abzüge von Charles Clifford, die schon zur Entstehungszeit bewunderten oberitalienischen und südwestdeutschen Serien von Jakob August Lorent im Format 60x80 (Lorent überließ dem Großherzog dabei auch eine eingehende Schilderung seines Aufnahme- und Entwicklungsverfahrens) oder, um auch regional wirksame Fotografen zu nennen, Aufnahmen von Richard/Heidelberg, Tillman-Matter/Mannheim, Th. Schuhmann&Söhne/Karlsruhe, Kuntzemüller/Baden-Baden, Ruf/Freiburg oder G.Wolf/Konstanz . Eine letzte Gruppe bilden schließlich die foto- und kulturhistorisch nicht weniger wichtigen Aufnahmen, die auf Reisen erworben oder später auch selbst gemacht wurden; hierher zählen auch Aufnahmen von wissenschaftlichen Expeditionen in Übersee, die wiederum als Geschenke an den Großherzog gingen. Die großherzogliche Sammlung zählt damit zu den großen europäischen Foto-Beständen des 19. Jahrhunderts, wie sie sich nicht zu oft erhalten haben (vgl. in Baden-Württemberg die Sammlung der Herzöge von Urach-Teck im Hauptstaatsarchiv Stuttgart oder im Bundesgebiet die Sammlung der Fürsten von Wied in Neuwied). Ordnung und Erschließung: Der Bestand wurde im Generallandesarchiv in zwei Teilen - Bände und lose Fotos - vorgeordnet, verpackt und signiert. Eine erste Inventarisierung durch den Fotohistoriker Dr. Milan Chlumsky/Heidelberg konnte mit Mitteln der Stiftung Kulturgut finanziert werden, jedoch wurden davon nur die älteren Fotos (ca. 1850 - ca. 1890) erfasst; mit der Inventarisierung entstanden zugleich Digitalisate, deren Filmnummer bei den Einzelaufnahmen vermerkt sind. Den jüngeren Teil der Fotos verzeichnete Frau Gisela Schenck als ehrenamtliche, sachkundige Mitarbeiterin. Schließlich fasste die Fotohistorikerin Ulrike Gramer/Karlsruhe beide Teile redaktionell zusammen, ergänzte die Titelaufnahmen wesentlich und legte Orts-, Personen- und Organisationen-Indices an. Der Unterzeichnete betreute sämtliche Verzeichnungsarbeiten. Der Bestand umfasst ca. 5.000 Fotos in ca. 230 Alben und ca. 2300 Einzelfotos. Springnummern entstanden durch die spätere Herausnahme z.B. von Korrespondenz-Postkarten - wie den oft textreichen Mitteilungen Kaiser Wilhelms II. an seine Tante Luise - und deren Einreihung beim Aktenschriftgut (69 Baden Sammlung 1995 A). Karlsruhe, im Oktober 2011 Konrad Krimm Literatur: Konrad Krimm, Quellen zur badischen Geschichte - vergessen, verloren, gerettet. Archivalien aus dem Neuen Schloss in Baden-Baden, in: Badische Heimat 75, 1995, S. 559-571 Konrad Krimm, Als das Fotografieren noch gefährlich war - Die ältesten Fotos im Generallandesarchiv, ihre Inventarisierung und eine Ausstellung, in: Archivnachrichten 25, 2002, S. 2-3 Gut Licht! Fotografie in Baden 1840-1930. Ausstellung des Badischen Landesmuseums und des Generallandesarchivs Karlsruhe. Katalog, bearb. von Elisabeth Haug, Karlsruhe 2003 Konrad Krimm, Jakob August Lorent und die "Meraner Fotosammlung" der Großherzöge von Baden, in: Jakob August Lorent. Ein Photopionier in Meran, Meran 2004, S. 19-21.