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            4 Description archivistique résultats pour Postkarte

            4 résultats directement liés Exclure les termes spécifiques
            Börnstein Bismarck Archipel de Bismarck
            VII WS 60 · Dossier · 1912-01-01 - 1914-12-31
            Fait partie de Musée ethnologique, Musées nationaux à Berlin
            • Description audio* : Marquage des rouleaux : Börnstein Bismar[c]k Arch. ou Börnstein Südsee. Dans la documentation originale, seuls 108 rouleaux sont mentionnés. Une autre numérotation compte jusqu'à 190 (voir carte postale à Hornbostel de 1914 : 6 boîtes - 108 Walzen - 190 Phonogramme). Il y a de nombreux renvois sous les chiffres. Correspondance disponible. De nombreux rouleaux sont transcrits par Hübner et Schneider. Pour les collectionneurs et les collectionneurs, voir également Niles 2001 ; les questions en suspens n'ont pas encore pu être clarifiées.
            Sans titre
            Nachl. 322, Nr. 03 · Dossier · 1908/1913
            Fait partie de Bibliothèque d'Etat de Berlin. département des manuscrits

            carte en couleur : Matoimochi, avec timbre de Rumph's carte postale : Harlekinade Berlin 1912- carte postale ; Un bal des citoyens 1803. 35. anniversaire de l'association des élèves au K.K.G.M. le 6 février 1913 au zoo carte imprimée : Dôjôji, avec timbre signature Rumpfs sur Gerhard Rumpf, date Tsingtau 1.9.1908, avec dessin Port Said carte postale sur Heinrich Rumpf, date. 25.4.08, avec dessin des uniformes de la marine chinoiseDessin coloré d'une jeune Chinoise assise, non signée- carte imprimée : femmes pêcheurs à Inage, baie de Tokyo, avec timbre de la coque - dessin coloré : bateaux en Chine. Port[Tsingtau ?] avec des femmes rameuses, pas de carte postale signée sur la coque d'Andreas, avec dessin de Gibraltar, dat. 16.11.1907- dessin en couleur : Prague, feuilles individuelles à petits côtés avec listes de vocabulaire, anglais, français, portugais, en partie menus concernant- dépliant avec diverses recettes d'aioli-, copie équitable avec carte postale initiale du titre de Marianne sur/pour Alice torso- planche 9 (japonais), traçage - 3 feuilles. avec dessin couleur, chinois. Militaire 1 feuille avec dessins au crayon, e.a. : Frauenkopf : Taverne, 12./13,II,31

            Classement des fonds

            Die Museumsstiftung Post und Telekommunikation besitzt eine umfangreiche Sammlung von Kommunikationsobjekten mit deutschem Kolonialbezug. Die 1995 gegründete, von der Deutschen Post und der Deutschen Telekom getragene Stiftung, zu der die Museen für Kommunikation Berlin, Frankfurt am Main und Nürnberg sowie das Archiv für Philatelie in Bonn gehören, geht zurück auf das 1872 in Berlin gegründete Reichspostmuseum. Der Staatssekretär des Reichspostamts Heinrich von Stephan hat der deutschen Kolonisierung tatkräftig die Wege ebnen helfen. Den Ausbau der Postdampfschifflinien begleitete die Schaffung von Kolonialpostämtern in allen deutschen Kolonien. Daher nimmt es nicht Wunder, dass das Lieblingskind von Stephan, das von ihm 1872 in Berlin zur Dokumentation und Veranschaulichung des Nachrichtenwesens und der Beförderungseinrichtungen „aller Zeiten und Völker“ zur Belehrung der Beamtenschaft und des Publikums gegründete Museum sich engagiert in den Dienst der Kolonialidee stellte. Das erste Postmuseum der Welt entwickelte sich durch eifrige Sammlung und repräsentative Ausstellung aussagekräftiger Objekte der Kolonialpostgeschichte zu einem vielbesuchten Ort kolonialherrschaftlicher Identitätsstiftung und nach dem Ersten Weltkrieg bis 1939 zu einer Stätte kolonialer Erinnerung und des Kolonialrevisionismus. Die vom Reichspostmuseum von 1886 bis 1939 gesammelten und ausgestellten Objekte aus kolonialen Kontexten lassen sich in sechs Kategorien gliedern: 1. Objekte mit Kolonialbezug, die nicht in den Kolonien waren wie zum Beispiel die Briefmarkendruckstöcke der Kolonialmarken oder in Deutschland für die Ausstellung angefertigte Modelle. 2. Objekte der Reichspost, die in die Kolonien gebracht oder dort angefertigt wurden, um die postalischen Verbindungen aufzubauen und zu unterhalten wie Poststempel und Dienstsiegel, Uniformen und Beschilderungen. 3. Objekte aus den Kolonien, die die Kommunikations- und Verkehrsbedingungen der einheimischen Bevölkerung thematisieren wie Originalboote, Verkehrsmodelle und Nachrichtentrommeln, darunter auch Erinnerungsstücke als „Mitbringsel“ zurückgekehrter Deutscher. 4. Objekte aus den Kolonien, die von der einheimischen Bevölkerung bezüglich der Kolonialpost geschaffen wurden wie Fetische und Darstellungen der Kolonialpost. 5. Objekte, die mit der Institution Kolonialpost verschickt wurden wie Briefe, Post- und Ansichtskarten. 6. Fotografien von Kolonialposteinrichtungen und landestypischen Verkehrseinrichtungen. Das Gros der Sammlung gelangte meist als kostenfreie Übernahme von der Reichspost oder der Reichsdruckerei in den Bestand der nachgeordneten Museumsbehörde. Darüber hinaus erhielt das Museum hinsichtlich der Kategorien 1, 2, 5 und 6 sehr viele Geschenke, vor allem von Kolonialpostbeamten. Der Ankauf stellt eher die Ausnahme dar. Bezüglich der Objekte aus den Kategorien 3 und 4, deren Anzahl viel geringer ist, bedarf es weiterer Forschungen zu den Erwerbungszusammenhängen vor Ort. Von den im Reichspostmuseum gesammelten Objekten mit deutschem Kolonialbezug hat das Gros den Krieg und die Nachkriegswirren wenigstens leidlich überstanden. Abgesehen von den Kolonialpostwertzeichen umfasste der ursprüngliche Bestand wenigstens 450 Druckstöcke der Kolonialmarken, ungefähr 600 Fotografien und 500 Objekte anderer Kategorien, darunter Gemälde, Grafiken, Dokumente und Kartenmaterial, Poststempel und Dienstsiegel, Feldpostbriefe und Feldpostausrüstung, Uniformen und Textilien, Verkehrsmodelle sowie ethnologische Objekte. Die durch den Krieg geteilte Kolonialsammlung des Reichspostmuseums gelangte nach 1945 in die Obhut der Nachfolgeinstitutionen Bundespostmuseum Frankfurt am Main und Postmuseum der DDR sowie die allermeisten Kolonialpostwertzeichen 1955 in das Postwertzeichenarchiv des Bundespostministeriums in Bonn.