Potsdam
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Enthält: Schriftwechsel "Der Reiter von Deutsch-Süd-West-Afrika spricht ein koloniales Heldengedicht" Fotos aus der Kolonie
Bestandsbeschreibung: Die persönlichen Papiere Ernst Schweningers wurden im Juli 1926 von seiner Witwe, Frau Lena Schweninger, dem Reichsarchiv übereignet. Im September 1936 kamen ergänzend zahlreiche Briefe der Familie Bismarck an Ernst Schweninger aus dem Besitz von Frau Ingeborg Schulze, Stuttgart, hinzu. Ein Einzelband (N 2281/184) wurde im Jahre 2001 dem Bundesarchiv übergeben. Im Zweiten Weltkrieg ausgelagert und danach in die Sowjetunion gebracht, wurde der Nachlass in zwei Teilen - 1950 bzw. 1959 - an die DDR übergeben und in das Zentrale Staatsarchiv Potsdam überführt. Dort erhielt er die Bestandssignatur 90 Schw 4 und wurde 1980 über eine Findkartei erschlossen. Vereinbarungsgemäß blieben die Unterlagen bis Dezember 1956 für jegliche Benutzung gesperrt. Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung im Oktober 1990 gelangten die Unterlagen schließlich in das Bundesarchiv und werden seither unter der Bestandssignatur N 2281 verwahrt. Im Jahre 1997 wurde zum Bestand ein Findbuch erstellt, welches eine weitgehend unveränderte Abschrift der damaligen Findkartei darstellte. Bei der jetzigen Bearbeitung wurden die Archivalieneinheiten in die Archivdatenbank BASYS-S überführt. Klassifikation, Titelaufnahmen, Laufzeiten wurden überprüft und teilweise korrigiert. Dr. Ernst Schweninger, der Leibarzt des Reichskanzlers Otto von Bismarck, hat eine umfangreiche Korrespondenz mit vielen bekannten Persönlichkeiten seiner Zeit, wie Herbert von Bismarck, Bernhard von Bülow, Maximilian Harden, Alfred Krupp u.a., geführt. Die Überlieferung besteht daher zum ganz überwiegenden Teil aus Briefen von Freunden, Kollegen, Patienten und nicht zuletzt von Familienangehörigen und umfasst den Zeitraum 1866 - 1925. Literaturhinweis: E. Espach: Beiträge zur Biografie Ernst Schweningers. Schriftenreihe der Münchener Vereinigung für Geschichte der Medizin, München 1979 Zitierweise: BArch, N 2281/...
Ordnung und Klassifikation: Ehemals geheime Promotionen wurden wohl schon beim Aktenbildner den allgemeinen Akten entnommen und gesondert verwahrt, vermutlich in einem sogenannten "eisernen Schrank". Diese Verfahren finden sich jetzt, so noch vorhanden, im hinteren Teil des Bestandes unter dem Aktentitel "Geheime Promotionen". CH, 07.12.2017 Vorwort: Geschichte des Registraturbildners Die mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät der Berliner Universität wurde aufgrund des Erlasses des Reichsministers für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung mit Wirkung vom 01. April 1936 gebildet. Von der philosophischen Fakultät, die bisher sowohl die geisteswissenschaftlichen, als auch die naturwissenschaftlichen Fachrichtungen umfaßte, gingen folgende Institute zum Geschäftsbereich der neuen Fakultät über: Mathematisches Institut Institut für angewandte Mathematik Seminar zur Ausbildung von Studierenden im wissenschaftlichen Rechnen I. Physikalisches Institut II. Physikalisches Institut I. Institut für theoretische Physik II. Institut für theoretische Physik Institut für Höhenstrahlenforschung Meteorologisches Institut Chemisches Institut Physikalisch-chemisches Institut Technologisches Institut Pharmazeutisches Institut Museum für Naturkunde Mineralogisch-petrographisches Institut Geologisch-paläontologisches Institut Zoologisches Institut Zoologisches Museum Pflanzenphysiologisches Institut Botanisches Museum Geographisches Institut Institut und Museum für Meereskunde Zu Ausbildungszwecken dienten der Fakultät ferner: Universitätssternwarte in Potsdam-Babelsberg Astronomisches Recheninstitut Deutsches Institut für Perlen- und Edelsteinforschung Botanischer Garten Geodätisches Institut (Potsdam) Geophysikalisches Institut (Potsdam) 1) An dieser Zusammensetzung änderte sich bis zum Jahre 1945 nichts wesentliches. Zu erwähnen wäre lediglich, daß im November 1942 ein "Institut für Rassenbiologie" gegründet wurde. Die Trennung der naturwissenschaftlichen von den geisteswissenschaftlichen Disziplinen erfolgte in Berlin zu einem verhältnismäßig späten Zeitpunkt. 2) Der Lehrkörper der Fakultät bestand bei der Bildung derselben aus 37 ordentlichen Professoren 1 lesenden Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften 2 ordentlichen Honorarprofessoren 20 Honorarprofessoren 3 beamteten außerordentlichen Professoren 47 nichtbeamteten außerordentlichen Professoren 40 Dozenten 3 Lehrbeauftragten 1 Lektor Im Wintersemester 1944/45 gehörten dem Lehrkörper an: 34 ordentliche Professoren 10 entpflichtete ordentliche Professoren 3 lesende Mitglieder der Preußischen Akademie der Wissenschaften 3 außerordentliche Professoren 1 entpflichteter außerordentlicher Professor 1 Gastprofessor 14 Honorarprofessoren 1 entpflichteter ordentlicher Honorarprofessor 53 außerplanmäßige Professoren 5 nicht beamtete außerordentliche Professoren 46 Dozenten 12 Lehrbeauftragte Zum Lehrkörper gehörten so hervorragende und international bekannte und geachtete Hochschullehrer und Forscher wie M. Planck, M. v. Laue, E. Schrödinger, E. Schmidt, W. Nernst, W. Heisenberg, P. A. Thiessen und M. v. Ardenne. Dekan der Fakultät war vom 1. April 1936 bis zum 8. Mai 1945 Prof. Dr. Ludwig Bieberbach. 1) Vgl. Amtsblatt der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin, Nr. 7 vom 1.4.1936, S. 149, 155 2) Bereits in den Jahren 1923/24 wurden wegen der Teilung der philosophischen Fakultät Verhandlungen geführt, die jedoch wegen der ablehnenden Haltung des größten Teils der Fakultätsmitglieder ergebnislos verliefen. Vgl. dazu: Universitätsarchiv der Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät - Dekanat - Nr. 12, Bl. 12/13, 30-42 Registratur- und Bestandsgeschichte 1. Registraturverhältnisse: Die Registratur wurde im Dekanat verwaltet. Die Ordnung innerhalb der Registratur erfolgte in der einfachsten Weise nach dem alphabetischen Schlagwortsystem (z.B. "Allgemeines" = A). 2. Zugang: Der Bestand befindet sich seit Gründung des Universitätsarchivs in dessen Verwahrung (1954). Er besteht aus 12 Akteneinheiten Geschäftsakten und 239 Bänden Habilitations- und Promotionsakten. Da kein Aktenverzeichnis vorliegt, ist nicht festzustellen, ob die Akten vollständig überliefert sind. Es muß jedoch angenommen werden, daß der größere Teil der Geschäftsakten verloren gegangen ist, während die Habilitations- und Promotionsakten vollständig vorhanden sind. 3. Archivische Bearbeitung: Die Schlagwortordnung konnte der Ordnung des Bestandes nicht zugrundegelegt werden. Es wurden deshalb drei Hauptgruppen gebildet. Die Ordnung des Bestandes erfolgte im August 1970 durch den Unterzeichneten. Die Verzeichnung der Akteneinheiten war bereits zu einem früheren Zeitpunkt vorgenommen worden. Berlin im August 1970 gez. Dipl.-Hist. Kossack, Archivleiter Quellennachweise: 1. Archivalien: Archiv der Humboldt-Universität zu Berlin, Bestand: Philosophische Fakultät - Dekanat - Nr. 12 2. Druckschriften: Amtsblatt der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin, Nr. 7 vom 1. April 1936 Personalverzeichnis der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin, 127. Rektoratsjahr 1936/37 Vorlesungsverzeichnisse der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin, 1936-1945 Bestandsgliederung: 1. Fakultätsangelegenheiten 2. Angelegenheiten des Lehrkörpers 3. Studentenangelegenheiten Zeitraum bis: 1958 Zeitraum von: 1924 Zitierweise: HU UA, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät.01, Nr. XXX. HU UA, MNF.01, Nr. XXX.
Enthält: u.a.:Kabinettsorder Friedrich Wilhelms IV. vom 29.04.1852 betr. Mobilmachung; Schriftwechsel über Ausrüstung der Dienstpflichtigen Wilhelm Küper und Skabovius; Heranziehung preußischer Untertanen zu Militärdienst und -steuer im Kanton Schaffhausen; militärische Strafmaßnahmen gegen Marinesoldaten; Vorgänge betr. Unteroffiziersschulen Jülich und Potsdam 1858-1866; Einsatz von Kriegsgefangenen in der Landwirtschaft und beim Staatseisenbahnbau; Annullierung einer Exekutionsstrafe gegen den Dienstpflichtigen Wiesemann; Heranziehung im Ausland befindlicher Preußen zum Kriegsdienst, insbesondere in St. Petersburg; Ausstellung von Wanderpässen für noch nicht zu Militärdiensten herangezogene Handwerker; Kündigung von Pachtverträgen für Exerzierplätze in Wiedenbrück und Minden sowie Kündigung eines Vertrags für einen Schießstand bei Spellen (Gemeinde Voerde); Einsatz des Johanniterordens im Militärmedizinalwesen 1857; Maßnahmen gegen niederländische Werbungen für Kolonialtruppen in Indien; Umgang mit zum Kriegsdienst in ihre Heimatländer einberufenen, in Preußen lebenden Ausländern
Hinweis: Der Bestand enthält Archivgut, das personenbezogenen Schutzfristen gemäß § 10 Abs. 3 Satz 2 ArchG LSA unterliegt und bis zu deren Ablauf nur im Wege einer Schutzfristenverkürzung gemäß § 10 Abs. 4 Satz 2 ArchG LSA oder eines Informationszuganges gemäß § 10 Abs. 4a ArchG LSA zugänglich ist. Findhilfsmittel: Ablieferungsverzeichnis (intern) Registraturbildner: Die Landes-Heil- und Pflege-Anstalt Bernburg wurde am 1. Oktober 1875 nach zweijähriger Bauzeit eröffnet. Erster Direktor war Dr. Moritz Fränkel. Ein Jahr später wurde sie der Landarmendirektion unterstellt. Zunächst konnte die Anstalt 132 Kranke aufnehmen. Die Zahl der Pfleglinge erhöhte sich in den folgenden Jahrzehnten und erreichte im Jahre 1914 mit 424 Kranken einen Höchststand. Für die Betreuung der Kranken waren 19 Pfleger und Pflegerinnen beschäftigt, deren Stellen u.a. Diakonissen zunächst aus Neuendettelsau, ab 1885 aus dem Oberlinhaus in Nowawes bei Potsdam besetzten. Im Jahre 1882 wurde der Anstalt zum Zwecke arbeitstherapeutischer Maßnahmen eine landwirtschaftliche "Colonie" angegliedert. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde ein Teil der Anstalt abgetrennt und als "Euthanasie"-Anstalt genutzt. In deren Gaskammer fanden im Rahmen der "Aktion T4" und der "Sonderbehandlung 14 f 13" in den Jahren 1940-1943 über 14000 Menschen den Tod. Ab dem Jahre 1942 erfolgten unter staatlicher Trägerschaft mehrere Umbenennungen des Krankenhauses - "Anhaltische Nervenklinik", "Nervenklinik Bernburg" "Bezirkskrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie" und "Landeskrankenhaus Bernburg" - , bevor im Jahre 2000 die "Salus gGmbH" das Krankenhaus übernahm. Bestandsinformationen: Der Bestand bildet unabhängig von den Veränderungen bei der Namensgebung und der gesellschaftlichen Verhältnisse den Zeitraum vom Entstehen der Landes-Heil- und Pflegeanstalt Bernburg im Jahre 1875 bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts ab. Inhaltlich sind von der Bernburger Anstalt fast ausschließlich die patientenbezogenen Krankenakten überliefert, die nach 1945 teilweise auch getrennt nach Krankheiten vorliegen. Von der Verwaltung des Krankenhauses sind keine Akten ins Landesarchiv gelangt. Die so genannten Euthanasiepatientenakten werden im Bundesarchiv im Bestand Kanzlei des Führers, Hauptamt IIb - R 179 verwahrt. Die Übernahme der Akten erfolgte in den Jahren 1999, 2000 und 2010-2015. Dabei wurden von den angebotenen Krankenakten die Jahrgänge bis 1949 komplett und von den anderen patientenbezogenen Akten nur eine kleine Auswahl ins Archiv übernommen. Für fast alle der übernommenen Akten waren vom Krankenhaus Verzeichnisse erstellt worden, auf denen, nach Krankheiten und dem jeweiligen Abgangsjahr des Patienten geordnet, die persönlichen Daten des Patienten enthalten sind. Enthaltene Fotos: 40
Enthält: - Arenberg, Prinz v., Berlin: Ehrenpromotion des Herrn Bachem (Kölner Volkszeitung) 22.6.1898, Einladung zur Kolonialsitzung 22.5.1896 - Baden, Friedrich Großherzog v.: Besprechung mit dem Finanzminister Scholz 29.1.1889, vom Erbgroßherzog v. Friedrich aus Koblenz veranlasste Rücksendung eines leihweise überlassenen Buches 9.3.1897 - Bülow, Fürst, Berlin: Übersendung eines Ausschnittes der Straßburger Post mit eigenhändigen Bemerkungen von Seine Majestät 4.3.1905 (fehlt), Bitte um die Ermöglichung des Eintrittes in eine Präparandenanstalt für den Sohn seines Kanzleidieners Tappe 12.3.1905 (fehlt), Danksagung der Gräfin Marie aus Berlin für die gesandten Wilamowitzschen Übersetzungen der griechischen Tragödien 28.12.1901, Kartengruß aus Norderney mit seinem Bild und der Unterschrift von Renvers 8.5.1906 - Bismarck, Fürst Otto v., Reichskanzler, Berlin: in der Straßburger Post erschienene Kritiken der Reichsregierung; mit Randbemerkungen von Möller und vom Regierungsrat du Prel aus Straßburg 4.3.1878 - Donnersmarck, Fürst von, Neudeck: Danksagung für die Übersendung von Paulsens "Philosophia militans" 14.6.1908 (fehlt), Berlin, In-Aussicht-Stellung seines Besuches15.2.1908 (fehlt) - Eulenburg-Hertefeld, Philipp v., Fürst von Hertefeld, Botschafter, Wien, Gastein: Bitte um Festanstellung des Dr. Thiele in Marburg 9.9.1899 - Hohenlohe-Schillingsfürst: Ehrensold für Detlev v. Liliencron 27.9.1897 (fehlt), Danksagung der Fürstin für die Verleihung des Titels "Professor" an den Augenarzt Dr. Fröhlich 18.7.1896, Prinz Krafft zu Hohenlohe-Schillingsfürst wegen des Maturitätsexamens seines Neffen 27.11.1898, Prinz Alexander aus Colmar empfiehlt den katholischen Geistlichen Dr. Hoch, der deutsch gesinnt und deswegen von der französischen Geistlichkeit scharf angegriffen werde 2.2.1903, Prinz Krafft aus Javorina dankt für die Anstellung von Fräulein Riedel, der Tochter seines Oberforstmeisters 8.9.1904 (fehlt) - Hohenlohe-Schillingsfürst, Chlodwig, zu Fürst, Reichskanzler, Berlin: Bitte um Anstellung des Grafen Rehbinder in der Königlichen Bibliothek 13.10.1896, der Reichskanzler wegen der Besprechung mit dem Statthalter von Elsaß-Lothringen, v. Hertling-Halley 19.10.1898 - Hohenlohe-Langenburg, Fürst Hermann zu, Statthalter von Elsaß-Lothringen: Danksagung für die Denkschrift Spahn gegen philosophische Fakultät in Straßburg 20.10.1901 - Holstein, Günther, Herzog v., Schloss Primkenau: Bitte um den Titel "Professor" für Dr. Freiherr von Küster aus Berlin 12.8.1907 - Mecklenburg, Johann Albrecht, Herzog v., Potsdam: Bitte den Bibliothekar Ockler aus Münster an die Königliche Bibliothek in Berlin zu versetzen 9.8.1890, Danksagung für die Erfüllung vorstehenden Wunsches 14.10.1890 (fehlt), Bitte um definitive Anstellung von Ockler in der Königlichen Bibliothek 22.3.1892 - Meiningen, Bernhard Erbprinz v., Berlin: Bitte um einen Besuch von Althoff 14.12.1889, Einladung 3.2.1893 (fehlt), Dotation an Dr. Ohnefalsch-Richter und Vorschusszahlung 17.11.1893 - Prinz Wilhelm, Oberst und Regimentskommandeur, Potsdam: Bitte um eine Assistentenstelle für den Sohn des Wachtmeisters Ockler in der Königlichen Bibliothek 28.10.1885 - Kaiser Wilhelm I., Salzburg: Übersendung der Ernennung zum Staatsrat von Elsaß-Lothringen 8.8.1882 (Verweis siehe Nr. 1056) - Kaiser Wilhelm II.: Urkunde des Königlichen Kronenordens erster Klasse 20.12.1902 (Verweis siehe Nr. 1056), Urkunde der Ernennung zum Wirklichen Geheimen Rat mit dem Titel "Exzellenz" mit Gegenzeichnung sämtlicher Minister 27.1.1907 (Verweis siehe Nr. 1056) - Prinzessin Irene (Heinrich von Preußen): Kinderhospital in Kiel 26.10.1905 - Radolin, Fürst Hugo v., Botschafter, Paris: Vorschlag für Dr. Hartmann aus Münster als Nachfolger des verstorbenen Kanonikus Aegenvoort 14.4.1903, Empfehlung für Dr. Glaessner, einem Schüler von Hoffa 8.4.1908 - Ratibor, Herzog v., Berlin: Konferenz mit Freiherr v. Richthofen und Oberbürgermeister Bender aus Breslau 19.2.1901 (fehlt), Mitteilung über die Audienz bei Seiner Majestät 26.02.1900 (fehlt) - Henriette, Prinzessin von Schleswig-Holstein, verw., Wirklicher Geheimer Rat Prof. von Esmarch, Kiel: Bitte für die Verleihung des Titels "Titularprofessor" an W. Reuter aus Bad Ems 27.2.1905.; Aktenmaterial
Vorwort: Geschichte des Registraturbildners Der forstliche Unterricht in Preußen wurde bereits vor der Gründung der Universität in Berlin erteilt. Dieser erfolgte zunächst im Rahmen der Berg-Akademie. Nach der Gründung der Berliner Universität im Jahre 1810 wurde durch G.L. Hartig der Unterricht fortgeführt. Erst im Jahre 1821 erfolgte die Gründung der "Forst-Akademie Berlin". Diese Anstalt, die der a. o. Professor F.W.L. Pfeil leitete, gehörte nicht zur Universität, sondern war ein mit der Universität in Verbindung stehendes "Spezial-Institut". Da jedoch die praktische Ausbildung in Berlin zu kurz kam, wurde nach Verhandlungen mit Wilhelm v. Humboldt erreicht, daß das Ministerium für die geistlichen,- Unterrichts,- u. Medizinal-Angelegenheiten (Kultus-Ministerium) die Verlegung der Anstalt nach Eberswalde anordnete. Am 1. Mai 1830 wurde die Lehrtätigkeit in Eberswalde aufgenommen, zunächst als "Höhere Forst-Lehr-Anstalt". Ziel der Ausbildung war die Qualifikation zum Forstverwaltungsdienst. Der Anstalt stand ein Direktor vor. Im Jahre 1868 wurde unter der Leitung Danckelmanns, der sich vor allem für die Entwicklung der Naturwissenschaften einsetzte, die bisherige Forstlehranstalt in "Forst-Akademie" umbenannt. Die Unterstellung der Forst-Akademie wechselte mehrmals. Bei der Gründung der Lehr-Anstalt war die Verwaltung der Domänen und Forsten dem Preußischen Finanzministerium nachgeordnet. Im Jahre 1835 kam diese Verwaltung in den Geschäfts-Bereich des "Ministeriums des Königlichen Hauses". Seit dem Jahre 1848 war wieder das Finanzministerium zuständig. Vom Jahre 1878 an war nunmehr das Preuß. Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten zuständig. Diese Unterstellung währte bis zum Jahre 1933, als die preußische Landesforstverwaltung aus dem Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten ausgegliedert und dem Preußischen Ministerpräsidenten direkt unterstellt wurde. Das Landesforstamt wurde im März 1935 mit dem im Jahre 1934 gegründeten Reichsforstamt vereinigt und trug nunmehr die Bezeichnung "Reichsforstamt und Preußisches Landesforstamt". Die Aufsicht über die Forstliche Hochschule Eberswalde fiel in den Geschäftsbereich des Landesforstamtes. Im Jahre 1921 erhielt die damalige Forst-Akademie den Status einer Hochschule mit Rektorats-Verfassung. Gleichzeitig wurde ihr das Promotions,- u. Habilitationsrecht verliehen. Im Juni 1939 übernahm der Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung u. Volksbildung die Aufsicht über die Lehre, während das Reichsforstamt weiterhin für die Forschungs-Angelegenheiten zuständig blieb. Die ersten Satzungen liegen aus dem Jahre 1884 vor. Danach war es die Aufgabe der Forst-Akademie, Anwärter für den Dienst in der Staatsverwaltung wissenschaftlich und praktisch vorzubilden. Vom Minister für Landwirtschaft, Domänen und Forsten wurde ein Kurstor eingesetzt, in der Regel der jeweilige Oberlandforstmeister, später Staatssekretär im Reichsforstamt, der die unmittelbare Aufsicht über die Forst-Akademie führte. Der Direktor war für die Leitung der Akademie verantwortlich. Die Berufungen der Professoren wurden vom Minister vorgenommen. Diese "Bestimmungen" wurden im Jahre 1908 als "Satzungen" neu gefaßt. Nachdem die bisherige Forst-Akademie im Jahre 1921 in die "Forstliche Hochschule" umgewandelt wurde, war die Neufassung der Satzungen erforderlich geworden. Das Preuß. Staatsministerium erließ am 17. Okt. 1922 die "Satzungen der Forstlichen Hochschule Eberswalde u. Hann. Münden". Diese Satzungen sind, abgesehen von einigen Änderungen, bis zum Jahre 1945 in Kraft geblieben. Das Ausbildungs-Ziel der Hochschule blieb weiterhin die Heranbildung von Kadern für die preußische Staatsforstverwaltung. Auch die Institution des Kurators blieb bestehen. Als Organe der Leitung waren tätig: Der Rektor Das Professoren-Kollegium; Der Lehrkörper. Der Rektor wurde vom Professoren-Kollegium für 1 Jahr gewählt. er hatte die Hochschule zu leiten und war auch für die Verwaltung verantwortlich. Die Lehr-Reviere, die der Ausbildung der Studierenden dienten, wurden von Professoren geleitet, unterstanden jedoch verwaltungsmäßig den Regierungs-Forstämtern (bei den Regierungs-Präsidenten). Während die bestehenden Versuchs-Abteilungen in die neue Hochschule eingegliedert wurden, kam die "Forstl. Abteilung" als Preuß. Forstl. Versuchsanstalt" ab 1.4.1923 in den Bereich des Ministeriums. Im Jahre 1930, in dem das 100-jährige Bestehen der Forstl. Hochschule festlich begangen wurde, waren folgende Institute vorhanden: Waldbau (Prof. Dengler) Meteorologe (Prof. J. Bartels) Holzforschung (Prof. Schwalbe) Bodenkunde (Prof. Albert) Botanik (Prof. Noack) Zoologie (Prof. Eckstein, Wolff) Samenprüfstelle (Prof. Schmidt). Im Jahre 1934 erfolgte die Ausgliederung des Holzforschungs-Institutes aus dem Bereiche der Hochschule. Es wurde als "Reichs-Anstalt für Holzforschung" direkt dem Reichsforstamt unterstellt. Im Jahre 1945 zählte die Forstl. Hochschule folgende Institute: Meteorologisch-physikal. Institut (Prof. Geiger) Chemisches Institut (Prof. Trénel) Bodenkundliches Institut (Prof. Wittlich) Botanisches Institut (Prof. Liese) Zoologisches Institut (Prof. Schwerdtfeger) Fischerei-Institut (Prof. Schäperclaus) Institut für Waldkunde (Prof. Hesmer) Institut für Waldbautechnik (Prof. Krahl-Urban) Institut für Waldsamenkunde u. Fortpflanzungszucht (Prof. Schmidt) Institut für Forsteinrichtung (Prof. Kohl) Institut für Forstbenutzung u. Arbeitslehre (Prof. Hilf) Institut für Forstpolitik u. Betriebswirtschaftslehre (Prof. Lemmel). Außer dem bereits erwähnten Lehr-Revieren waren noch Lehr-Betriebe: Harzamt des Reichsforstmeisters, die Darre und ein Sägewerk. Bedingt durch den totalen Zusammenbruch des faschistischen Staates wurde auch die Lehrtätigkeit in Eberwalde zunächst eingestellt. Durch Befehl Nr. 107 der SMAD vom 8. Apr. 1946 wurde die Forstl. Hochschule Eberswalde als forstwissenschaftliche Fakultät der Universität Berlin unterstellt. Registratur,- u. Bestands-Geschichte I. Registratur-Verhältnisse: Über den Aufbau u. die Entwicklung der Registratur der Forst-Akademie Eberswalde liegen keinerlei Hinweise vor. Über den Geschäftsgang ist lediglich ein Regulativ vorhanden, das vor allem den Lauf der Schriftstücke vom Eingang bis zum Abschluß der Bearbeitung festlegte. In diesem "Regulativ" wurde ferner die Gestaltung der auslaufenden Schriftstücke und ihre Behandlung durch die Registratur vorgeschrieben. Danach können keine Zweifel bestehen, daß zumindest bis zur Einführung der neuen Registratur bei der Forstl. Hochschule Eberswalde eine zentralisierte Aktenführung bestand. Die Registratur-Ordnung erfolgte nach Signaturen, wobei die Hauptgruppen mit römischen Zahlen und die einzelnen Akteneinheiten mit arabischen Ziffern bezeichnet wurden. Dabei ergibt sich folgendes Registratur-Schema: I, Nr. 1-53: Organisation der Forstl. Hochschule, Lehre u. Forschung, Feiern u. Festlichkeiten, Promotionen u. Habilitationen. II, Nr. 2-15: Grundstücks,- u. Bau-Angelegenheiten. III., Nr. 1-10: Haushalts,- u. Rechnungswesen. IV., Nr. 1-4: Sammlungs,- u. Bibliotheks-Angelegenheiten. Ausstellungen. V., Nr. 1: Aufnahme der Studierenden. VI: Prüfungs-Angelegenheiten. X: Personal-Angelegenheiten. Das im Jahre 1939 eingeführte Registratur-Schema wurde wie folgt anhand der vorhandenen Akteneinheiten rekonstruiert: 0: Grundsätzliches 1: Haushalts,- u. Rechnungswesen (Grundsätzliches); 2: Bibliotheks-Angelegenheiten; 3: Personal-Angelegenheiten: 4: Lehr,- u. Unterrichtsbetrieb; 5: Prüfungs-Angelegenheiten; 6: Feiern und Festlichkeiten; 7: Grundstücks,- Bau,- Haushalts-Angelegenheiten; 8: Forschungs,- u. Instituts-Angelegenheiten; 9: Dienstverhältnisse der Forst-Beamten. Diese Hauptgruppen wurden zu einem Zwei,- bezw. Drei-Ziffern-System erweitert. Diese Ordnung konnte im wesentlichen beibehalten werden, da sie nach einem Ordnungs-Schema aufgestellt war, die während der Zeit des Bestehens der Forstl. Hochschule unverändert blieb. (§ 61 O.V.G.). Auch die im Jahre 1939 eingeführte neue Registratur-Ordnung konnte beibehalten werden, da sie einen übersichtlichen Bestandsaufbau dokumentiert. Eine Neuordnung brauchte deshalb nicht vorgenommen zu werden. II. Zugang: Am 14. Dez. 1961 wurde anläßlich einer Überprüfung bei der damaligen forstwirtschaftlichen Fakultät in Eberswalde festgestellt, daß auf dem Boden des Verwaltungsgebäudes ca. 6-7 lfm. Aktenmaterial aus den Jahren vor 1945 lagerten. Es handelte sich um Akten der Forstl. Hochschule Eberswalde aus den Jahren 1830-1945. Nach der damals gewonnenen Übersicht war der vorhandene Bestand bereits sehr lückenhaft. Eine sofortige Sicherung der noch vorhandenen Akten wurde für notwendig erhalten und dem Rektorat die möglichst baldige Übergabe an das Archiv vorgeschlagen. Die Fakultäts-Leitung erhob zunächst gegen die Abgabe Einwendungen. Anfang Jan. 1962 wurde vom Rektorat entschieden, daß die Akten, falls nicht besondere Gründe für den Verbleib in Eberswalde vorgebracht wurden, dem Archiv der Humboldt-Universität zugeführt werden sollten. Im Juli 1962 wurde der Dekan der Fakultät seitens der Leitung des Rektorats gebeten, die Überführung der Akten in das Archiv zu veranlassen. Inzwischen war die Entscheidung ergangen, die Fakultät in Eberswalde aufzulösen. Dadurch verzögerte sich die Übergabe abermals. Eine in Eberswalde geführte Aussprache ergab, daß das forstwissenschaftliche Institut der Deutschen Akademie der Landwirtschaftswissenschaften, das die Weiterführung der Forschungs-Angelegenheiten in Eberswalde übernahm, das vorhandenen Aktenmaterial übernehmen wollte. Im April 1963 entschied das Staatssekretariat für das Hoch,- u. Fachschulwesen auf einen Bericht der Universitäts-Leitung, daß die in Frage kommenden Akten dem Archiv der Humboldt-Universität zugeführt werden sollten. Die endgültige Übernahme erfolgte dann im September 1963. III. Archivische Bearbeitung: Die Übergabe der Akteneinheiten war mit Abgabe-Verzeichnis erfolgt. Da auf fast allen Akten Registratur-Signaturen vorhanden waren, wurde, nachdem die Einlagerungsmöglichkeit geschaffen war, der Bestand durch den Koll. Rambeau zunächst vorgeordnet und gleichzeitig wertloses Schriftgut (.v.a. Beleg-Material) ausgesondert. Es wurde zur vorläufigen Orientierung ein Registratur-Schema aufgestellt, aus dem ohne Schwierigkeiten der Aufbau der damaligen Registratur nach Hauptgruppen festgestellt werden konnte. Bei der Verzeichnung, die in den Monaten Oktober bis Dezember 1965 durch den Leiter des Archivs, Kollegen Kossack durchgeführt wurde, konnten zwei Registratur-Schichten festgestellt werden. Die ältere Registratur-Ordnung, bezeichnet mit den römischen Zahlen I, II, III, IV, V, VI, u. X wurde, wie es anhand der Aktenführung ersichtlich wurde, bis etwa Nov. 1939 geführt. Ab November 1939 wurde ein 3-ziffriger Aktenplan mit den Haupt-Gruppen 0-9 eingeführt. Dieses Schriftgut, das aus den Schriftgutbehältern entnommen und ungeordnet gebündelt war, mußte vor der Verzeichnung erst nach den vorhandenen Signaturen geordnet und es mußten neue Akten gebildet werden. Da einige Aktenplan-Positionen lediglich einen Vorgang umfassen, wurden in einigen Fällen mehrere Sachbetreffe in einem Schriftgutbehälter zusammengefaßt. Bei der Verzeichnung des Bestandes wurde die "erweitert Verzeichnung" (§ 87 OVG.) angewandt, um eine möglichst intensive Erschließung der Akteneinheiten zu gewährleisten. Dies wurde als desto notwendiger angesehen, da der Gesamtbestand sehr lückenhaft überliefert ist. Die Gruppen-Verzeichnung (§ 91 OVG.) erfolgte in den Fällen "Bibliotheks-Angelegenheiten" u. "Aufnahme der Zöglinge". Beide Registraturschichten wurden als Grundlage für die Bildung von Teilbeständen angesehen, wobei bei den entsprechenden Akteneinheiten Verweis-Vermerke gefertigt wurden. (§ 62 OVG). Die vorhandenen Personalakten wurden am Schluß des Bestandes einzeln aufgeführt. Ein Namens,- u. Sach-Register soll das Auffinden der Archivalien für den Benutzer erleichtern. Quellen,- u. Literatur-Nachweis I. Ungedruckte Quellen: Universitäts-Archiv der Humboldt-Universität zu Berlin: Forstl. Hochschule Eberswalde: Handakte-Archiv-Nr.299. II. Gedruckte Quellen: Handbuch über den Preußischen Staat für das Jahr 1935, 139. Jg., Teil-Ausgabe II., Berlin 1935 Übersicht über die Bestände des Geheimen Staats-Archivs zu Berlin-Dahlem, Heft 24 der Mitteilungen der Preußischen Archivverwaltung von Dr. E. Müller u. Dr. E. Posener, Berlin 1934. III. Literatur: Wissenschaftliche Zeitschrift der Humboldt-Universität zu Berlin, Beiheft zum Jubiläums-Lehrgang 1959/60. Anmerkung: OVG = Ordnungs,- u. Verzeichnungs-Grundsätze für die staatlichen Archive der Deutschen Demokratischen Republik, herausgegeben von der Staatl. Archivverwaltung, Potsdam 1964. Zitierweise: HU UA, Forsthochschule Eberswalde.01, Nr. XXX. HU UA, FHE.01, Nr. XXX.
Geschichte des Bestandsbildners: Geboren am 11. September 1861 in Burg Belchau (Landkreis Graudenz / Westpreussen); gestorben am 8. April 1922 in Schloss Lindstedt bei Potsdam. Zitierweise: BArch, N 2069/...
Falkenhayn, Erich vonOrtsangabe und Datierung: "Potsdam Seestr. 19 d. 29. 3. 32" Anrede: "Sehr geehrter Herr" Eingangsstempel der UB Greifswald: "2. APR. 1932"
Ortsangabe und Datierung: "Potsdam d. 9. Sept. 1931 Seestr. 19" Adressat: "An den Direktor der Universitätsbibliothek in Greifswald" Eingangsstempel der UB Greifswald: "12. SEP. 1931"
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