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- Druck; Zeichnung/Druckgrafik * Inventor: Walter von Ruckteschell
Enthält: u. a. Sammlung von Zeitungsberichten über Denkmalsweihe Kriegerdenkmal a. "Schwarzen Herrgott" und auf Friedhof Wachenheim 15.7.1928; vermischte Schreiben und Drucke; Rundschreiben betr. Wahlen z. Landwirtschaftskammer, 1906 (an Bürgermeisterei!); gedr. Instruction für die Führung der Ortschroniken (durch die Geistlichen), 1857; Druck: Tatsachen. Das Sendschreiben der französischen Protestanten an die Protestanten der neutralen Staaten, beantwortet durch Dr. Adolf Bolliger, Pfarrer v. Zürich-Neumünster, Konstanz [1915]; vertraul. Druck: Liebesgaben dt. Geistlicher und seelsorgerliche Hilfe für kriegsgefangene Deutsche (Verf. F. M. Knote, ca. 1915/16); Aufruf/Sammelliste der Ludendorff-Spende für Kriegsbeschädigte, Juni 1918 (mit Sammelergebnis v. 612 Mark; Vermerk: in Umlauf gesetzt v. Vorstand des Frauenvereins Mölsheim, zweites Ex.); div. Sammlungen bzw. Sammellisten Pfr. Müller 1915-1919 (u.a. für Kriegsgefangene, Hilfslazarettzug; Opfertag für die Kolonial-Kriegerspende Aug. 1918; Aufruf zur Stiftung von Weihnachts-Liebesgaben, mit Sammelliste; Spende für Säuglings- und Kleinkinderschutz); 25 Jahre Kaiser-Jubiläum. National-Spende für die Mission (1913); Opfertag für die Deutsche Flotte, 1.10.1916 (Geberlisten); Kaiser- und Volksdank für Heer und Flotte. Weihnachtsgabe des deutschen Volkes: Sammelliste; Aufruf: Heimatdank an heimgekehrte deutsche Kriegsgefangene, April 1918 (Kreis Worms; Großherzog, Rotes Kreuz), dabei: Ergebnislisten der Sammlung; Rundschreiben Regierung betr. Aufklärung der Landbevölkerung über die Lage (u.a. Ernährungssicherung), Okt. 1916; Volks-Emden-10-Pfennig-Spende, Nov. 1914; Durchführung eines Kriegswirtschaftlichen Lehrgangs in Frankfurt Mai 1917; Der ev. Heidenbote. Organ der Ev. Missionsgesellschaft in Basel 88. Jg. Nr. 6, Juni 1915 (Nachruf auf gefallenen Georg Jung, geb. 11.9.1892 Mölsheim, gef. Westfront 25.03.1915); Kirchlich-statistische Tabelle ev. Pfarrei Mölsheim-Wachenheim für 1949; Reisebescheinigung Pfr. Reinhard Müller, April 1915 (Worms-Wachenheim); Fragebogen (ausgef.) des Oberkonsistoriums an die Pfarrämter betr. Kriegsarbeit der ev. Kirche, April 1919 (u.a. Sammlungsergebnisse); weitere Schreiben; Merkblatt für Feldpostsendungen, Dez. 1914; Aufruf des Hess. Landesvereins vom Roten Kreuz 2.8.1914 zum Kriegsbeginn: Aufforderung zu Geldgaben); Sammelliste für Rotes Kreuz, 1914 (Wachenheim); Liste der Hilfspflegerinnen aus Mölsheim und Wachenheim; div. weitere Sammellisten u.a. Nationalstiftung für die Hinterbliebenen der im Krieg Gefallenen, 1915; Aufruf zur Ludendorff-Spende (zugunsten von Kriegsbeschädigten), Mai 1918 (Vorsitzender der Vereinigung für Kriegsbeschädigtenfürsorge im Kreis Worms: C. W. Frhr. v. Heyl, MdR, Wirkl. Geh. Rat); Aufforderung zur Abgabe von Eiern, Bestätigungen über Eierabgaben (hier: als Geflügelhalter Pfarrer Müller, Wachenheim) Darin: hs. Begrüßungs-Ansprache anläßl. des Eintreffens des 1. Heimatvertriebenen-Transports in Wachenheim 16.6.1950 (56 Personen, ev. Pfarrer); Eier-Abgabepflicht 1919; Rotkreuzbinde Pfarrer Müller; Wormser Zeitung v. 02.02.1915; Umschlag mit verschiedenen Lebensmittelmarken (u. a. Brotkarte, Brotmarken, Brotscheine; Reichsfleischkarten, Zuckerkarte; auch Seifenkarte Kommunalverband Worms, Kohlenkarte, Zwirnkarte); Karte: Sammel-Hilfsdienst der Schuljugend des Kreises Worms
Enthält u.a.: "Kriegswissenschaftlicher Bericht aus dem Seminar für Nationalökonomie und Kolonialpolitik, Hamburg". Druck, 1916-1917 Stellvertretendes Generalkommando VII. Armeekorps: "Auszug aus den Berichten der Postüberwachungs-Auslandsstelle Emmerich", 15.-22.2.1917. Umdruck, 1.3.1917 "Anglo-Swedish Trade Journal" Bd 8 Nr. 10. Druck, 25.10.1916
Enthält: "Zeitschrift der Akademie für Deutsches Recht", darin: Behandlung ausländischen Vermögens in den USA im Krieg 1942 Lage der Deutschen in Ost-, Süd- und Südwestafrika und Südrhodesien, 4. Merkblatt des Auswärtigen Amtes (Druck), Jan. 1942 desgl. in England, Kanada, Australien und Neuseeland (Druck), 1941 Verwaltung von Feindvermögen in Japan, 1941 - 1942
Archiv der Firma Martin Breslauer und Bernd Hartmut Breslauer Berlin-London-New York: Werke, Lebensdokumente, Korrespondenz und Geschäftspapiere, annotierte Kataloge, Drucke und Sonderdrucke. Familienbriefe, Urkunden, Verkaufskataloge (auch diejenigen mit den Einbänden von De Gonet, Claes, Moncey und De Coster), Tagebücher, Gemälde (Portraits), Photos.
GAL verlangt Diskussion. Pressemitteilung der GALWandsbek vom 6.6.2002
Inhaltsverzeichnis/Rubrum (Bl. 1-3). Einladungen zur Teilnahme an Ausstellungen, Programme (Drucke). Preisausstellung von Gegenständen der Wissenschaften... in Zaragoza, 1868 (Bl. 4). Internationale Kunstausstellungen in München 1869 (Bl. 5-15), 1879 (Bl. 101-113, 119f., 139), 1883 (Bl. 250-258, 264-266, 306f.), Statut (Bl. 177f., 251f.). Internationale Kunst- und Gewerbe-Ausstellung in London 1871 (Bl. 16-21), Regulativ für diese Ausstellung (Bl. 19f.), Ausstellung im Kristallpalast 1884 (Bl. 328-330, 338). Große dreijährige Kunstausstellung in Gent 1871 (Bl. 22, 32-36, 61f.), 1877 (Bl. 78), 1880 (Bl. 136f.). Kunst- und Industrie-Ausstellung in Triest, Sept. bis Okt. 1871 (Bl. 24f.). Weltausstellung in Philadelphia 1876 (Bl. 37-49, 65-75). Kunstausstellung in Brüssel 1875 (Bl. 50-54), 1878 (Bl. 89-93). Wiener Historische Kunstausstellung 1876 (Bl. 55, 58). Allgemeine Kunstausstellung in Madrid 1875 (Bl. 56f.), 1877 (Bl. 79-83, 150), 1881 (Bl. 149, 151, 174f., 201-205). Kunstgewerbe-Ausstellung in München 1876 (Bl. 58-60). Allgemeine Schweizerische Kunstausstellung 1877 (Bl. 63), 1878 (Bl. 86), 1880 (Bl. 131), 1881 (Bl. 153). Kunstausstellungen der Königlich Sächsischen Akademie der bildenden Künste zu Dresden, 1877 (Bl. 76), 1878 (Bl. 94-97, Schreiben von Julius Hübner Bl. 94, Katalog Bl. 96), 1879 (Bl. 117f., 121), 1882 (Bl. 233f.). Kunstausstellung des Kölnischen Kunstvereins 1877 (Bl. 84). Permanente Ausstellung der Zürcherischen Künstlergesellschaft 1878/1879 (Bl. 87). Ausstellungen des Landesverein für die bildenden Künste in Ungarn 1878 (Bl. 98f.). Kunstausstellung in Riga, 1879 (Bl. 114-116). Allgemeine Ausstellung von Erzeugnissen der Kunst, Wissenschaft und Industrie für die Jugend 1879 (Bl. 123). Ausstellung der Kunstakademie in Mailand 1879 (Bl. 125-130). Internationale Ausstellung in Melbourne 1880 (Bl. 132f.). Ausstellung Siebenbürger Volkstrachten 1880 (Bl. 134f.). IV. Allgemeine Deutsche Kunst-Ausstellung 1880 (Bl. 140, 155). Gemälde-Ausstellung in Florenz 1880 (Bl. 143-147). Gewerbe- und Industrie-Ausstellung zu Halle 1881 (Bl. 154, 158). Permanente Kunstausstellung zu Leipzig (Bl. 157). Allgemeine Baugewerbliche Ausstellung in Braunschweig 1881 (Bl. 162-166). Ausstellungen des Leipziger Kunstvereins 1881 (Bl. 167). Kunstausstellung in Lille (Bl. 169f.). Internationale Kunstausstellung in Wien 1882 (Bl. 171, 176, 174, 176-220, 225-228, 231, 40 u.a. Bemühungen des Hauptvorstandes der deutschen Kunstgenossenschaft um Gewährung von staatlichen Subventionen für eine repräsentative Teilnahme deutscher Künstler, Bl. 174, 181, 194-200, 231f.; Sitzungen der Kommission für die Wiener Kunstausstellung, 5. Nov. 1881 Bl. 207f., 22. Dez. 1881 Bl. 206). Bericht von Adolf Heyden über die Reise nach Wien zur geplanten Teilnahme an der Ausstellung (Bl. 210-215.). Grundriß und Querschnitt des Künstlerhauses in Wien, Druck (Bl. 216). Aufriß des Ausstellungssaales für das deutsche Reich, Tusche [von Hand Heydens] (Bl. 217). Allgemeine Deutsche Patent- und Musterschutz-Ausstellung in Frankfurt a.M. 1881 (Bl. 172). Ausstellungen des Ostdeutschen Kunstvereins 1882 (Bl. 221-223), 1886 (Bl. 347). Internationale Kunstausstellung in Rom 1882/1883 (Bl. 229, 244). Ausstellungen des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen 1882 (Bl. 236), 1883 (Bl. 299), 1884 (Bl. 337). Ausstellung von Schülerarbeiten der Königlichen Kunstgewerbeschule Dresden (Bl. 237). Ausstellung von Gemälden alter Meister durch J. H. Hassk in Hamburg, Apr. 1882 (Bl. 238f.). Kunstausstellung in Antwerpen 1882 (Bl. 241f.), 1885 (Bl. 344-346). Internationale Kolonial- und Export-Ausstellung, Abt. für Kunst, in Amsterdam 1883 (Bl. 245-248, 309-313, 331-336). Elektrotechnik-Ausstellung in München (Bl. 249, 267, 308, 314-316, 340-343 u.a. Bericht über die Verwendung des elektrischen s für Kunst- und Unterrichtszwecke, Bl. 269-291). Ausstellung des Kunstvereins für Böhmen in Prag 1883 (Bl. 260-262), 1884 (Bl. 325-327). Ausstellung des Vereins deutscher Zeichenlehrer von Schülerzeichenarbeiten und Lehrmitteln für den Zeichenunterricht 1884 (Bl. 292-298). Internationale Spezialausstellung der Graphischen Künste in Wien 1883 (Bl. 300-305, Statut Bl. 304). Grand Foreign Exhibition Boston 1883 (Bl. 317-320). Eduard-Mandel-Ausstellung der Kunsthandlung Amsler & Ruthardt 1884 (Bl. 323). Gemäldeausstellung in Czernowitz 1886 (Bl. 349). Enth. u.a.: Gesuche des Centralen Dombau-Vereins zu Köln um Ankauf von Kunstwerken für die Dombau-Lotterie, März 1872 (Bl. 26, 85), 1883 (Bl. 322). Ausleihe der Original-Masken sterbender Krieger von Schlüter an das Komitee für die Ausstellung älterer kunstgewerblicher Gegenstände, Schriftwechsel mit Julius Lessing (Bl. 27-31). Schriftwechsel mit der Verbindung für Historische Kunst (Bl. 64, 100, 122, 148, 159-161). Besondere Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger, Nr. 1, 9, 14; 1877 (Bl. 66-75).
Enthält: Kompetenzabgrenzung zwischen Auslandsorganisation der NSDAP und staatlichen Auslandsdienststellen, 1938 Anspruch der Deutschen Lufthansa auf Beförderungs-Vergütung für Briefsachen des Auswärtigen Amtes, 1939 Unterhaltskosten für die deutschen Lektoren im Ausland.- Schreiben des Reichsministers für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung an den Reichsminister für Finanzen, 1939 Die Konsularakademie in Wien, internationale Akademie für Politik und Volkswirtschaft (Druck), Wien 1937 Personalstand der k.u.k. Orientalischen Akademie in Wien, Nov. 1894 Aufbau der Konsularakademie in Wien.- Entwurf von Dr. Walter Schmitt, ehemaliger Leiter des Außenpolitischen Schulungshauses der NSDAP in Berlin-Dahlem sowie Aufzeichnung des Legationsrats von Etzdorf/Auswärtiges Amt, 1939 Hilfsmaßnahmen in Spanien aus Anlass der Befreiung spanischer Gebiete durch die nationalspanischen Truppen, 1939 Entschädigungen an neutrale Länder für Versenkung ihrer Schiffe.- Frage der haushaltsmäßigen Zuständigkeit, 1939 Geplanter Ausbau der Wirtschaftsabteilung der Deutschen Botschaft in Moskau wegen bevorstehenden Wirtschaftsabkommen mit der Sowjetunion, 1939
Enthält u.a.: Begründung der Deutsch-Chinesischen Eisenbahn-Gesellschaft mbH, Berlin (Vorsitzender: v. Hansemann), mit Gesellschaftsvertrag (Druck), 1903 Eröffnung der von den USA, Frankreich und Belgien finanzierten Yuen Han-Eisenbahn bei Kanton (Bericht des deutschen Konsuls in Kanton), Nov. 1903 Wirtschaftlichkeit des Eisenbahn-Bau-Projektes Kowloon - Kanton (Bericht des deutschen Konsuls in Hongkong), 1903 Kritik am Verhalten von Bediensteten der SEG gegenüber Chinesen (Einleitung von Untersuchungen), 1904 "Baugeschichte der Schantung-Eisenbahn", hrsg. von der SEG aus Anlass der Vollendung der von Tsingtou nach Tsinanfu führenden Bahnlinie (Druck, mit Karte und Plänen der Bauten), 1904 Kritik am Personal der SEG in China (Unterredungen des Gouverneurs in Kiautschou, Truppel, mit dem chinesischen Gouverneur von Schantung, Choufu, in Weihsien (Niederschrift), Apr. 1904 "Bau- und Betriebs-Konzession für die SEG" und "Statut der SEG" (Drucke), [1899]
Enthält u.a.: Geschäftsberichte der Deutsch-Asiatischen Bank für 1904 und 1905 (Drucke), 1904 - 1905 Reisebericht des Dr. Fischer von der Leitung der SEG und Nachfolge durch Ministerialdirektor a. D. Dr. Josef Hoeter, 1909 Projektierter Verzicht auf die Konzession für den Eisenbahnbau auf der Strecke Kiautschou nach Ichoufu, 1908 - 1909 Gerücht über bevorstehende Pläne einer Verstaatlichung der SEG durch China, 1909
Enthält u.a.: Denkschrift des Deutschen Landwirtschaftsrats, Berlin, 1898, Druck, 38 S. Qu. 3; Denkschrift betr. die Inselgruppe der Karolinen, Palau und Marianen nebst einer Übersichtskarte der Deutschen Besitzungen im Stillen Ozean, Berlin, 1899, Druck, 5 S. Qu. 54
Enthält u.a.: Frage des Standorts eines Denkmals für den ehemaligen Gouverneur von Deutsch-Ostafrika, Hermann von Wissmann 1921 Möglichkeiten einer Ehrung Walther Rathenaus.- Schriftwechsel mit dem Direktor des Bauhauses zu Weimar, Walter Gropius, Juli-Aug. 1922 Niederschrift über eine Besichtigung der Grabstätte Heinrich von Kleist’s Mai 1922 Richtlinien für ein Denkmalschutzgesetz der Länder (mit einer Zusammenstellung der bereits bestehenden entsprechenden Ländergesetze) Sept. 1922 Technische Darlegung der erforderlichen Restaurierungsmaßnahmen am Ulmer Münster (Druck), Jan. 1922
- Druck; Zeichnung/Druckgrafik * Inventor: Walter von Ruckteschell
Berichte, Korrespondenz, Rundbriefe, 1934-1935; In der Kiwingu-Steppe – eine vergessene Aufgabe?, 11 S., ms., 1934; Bericht über die Tagung der Deutschen Lutherischen Missions-konferenz einschließlich der Augustasynode in Dar-es-Salaam, Januar 1934; Transformation of the Centra-School in the new Ordinance, Mai 1934; Aufruf der vorläufigen Leitung der Deutschen evangelischen Kirche (Druck), unterzeichnet von D. Marahrens, D. Koch, Breit, OKR Humburg, November 1934; Vom Reden des lebendigen Gottes unter unserem Volke, Bericht aus der Arbeit der Lehrerkurse in Lwandai, 1935; Gedanken zu einer gemeinsamen Predigerschule für alle in Tan-ganyika arbeitenden evangelisch-lutherischen Missionen, 1935; „Gerufen, Bericht über die Ältesten-Tagung der Usambarakirche in Mschihwi, Juli 1935; „Conference on Christian Co-Operation, Nairobi (Kenia), 30 S. Druck, Juli 1935
Bethel-Mission„Licht im Dunkel”, Wie das Evangelium zu den Kwafi kam, 16 S. Druck, 1937; Stoffplan für den Taufunterricht, 1937; Korrespondenz, Rundbriefe an einheimische Hirten u. Lehrer, Berichte von Treffen mit einheimischen Pastoren, 1936-1938
Bethel-MissionEnthält u.a.: Reichskolonialamt: "Die Kolonialdeutschen aus Deutsch-Ostafrika in belgischer Gefangenschaft". Druck, 1918 "Kriegs-Zeitschrift der Hamburg-Amerika-Linie Nr. 31". Druck, 10.8.1918 Amerikanisches Gesetz gegen Spionage und andere politische Verbrechen. Druck, 15.6.1917 Britische Parlamentsdrucksache betr. Handel mit dem Feind, 16.4.1918 "Bericht des Obermaschinisten Lehmann über seine Erlebnisse in russisch-sibirischer und englischer Kriegsgefangenschaft", o. Dat.
Enthält u.a.: Bericht über den 9. Kongreß der Internationalen Handelskammer vom 28. Juni - 3. Juli 1937 in Berlin und dort gefaßte Entschließungen; Druck 1937 StS z.D. Ernst Trendelenburg: Die wirtschaftliche Bedeutung des Kolonialbesitzes und imperialer Bindungen für das Mutterland 1938 Danksagung an die Staatsmänner der westlichen Welt, daß der Krieg vermieden wurde Nov. 1938
Enthält: Verein Westafrikanischer Kaufleute, Hamburg.- Bericht über das Vereinsjahr 1935 (Druck) Die Verhältnisse in Kamerun.- Bericht des Dr. Frhr. v. Bodenhausen, Berlin, vom 30. Apr. 1937 an den Präsidenten des Werberates der deutschen Wirtschaft nach seiner gemeinsamen Afrikareise mit Herzog Adolf Friedrich zu Mecklenburg, 1937 Wickel, F. William: Reisebericht über Kamerun, o.D. Statistiken über Ein- und Ausfuhr sowie Etat des französischen Mandatsgebiets Kamerun, 1937
Enthält auch: Besichtigung der Kolonialschule Witzenhausen, Nov. 1940 Richtlinien für die kolonialpolitische Schulung (Druck), Okt. 1940 Organisation und Planung der Reichsschule für den Kolonialdienst.- Auszug aus einem Vortrag von Baltes, Amt für Schulung des Kolonialpolitischen Amtes der NSDAP, 1940
Enthält: Reichsverband der Kolonialdeutschen, Aufruf betr. Rückgabe der Kolonien an Deutschland; u.a. Ergebnisse einer Unterschriften-Aktion 1919 Dt. Kolonialgesellschaft, Resolutionen; Hauptversammlung (1920) (Forts. Bd. 2) 1919, 1922 Richtlinien für die Gewährung von Vorschüssen, Beihilfen und Unterstützungen für Schäden in den dt. Schutzgebieten aus Anlaß des Krieges; auch Abänderungen 1919 - 1922 Koloniale Arbeitsgemeinschaft, Eingaben regionaler "Abteilungen" 1926 Rückständige Löhnung der Askaris, die unter Lettow-Vorbeck gekämpft haben (Forts. Bd. 2) 1921 - 1923 Dr. Heinrich Schnee (Gouverneur): Die dt. Kolonien unter fremder Mandatherrschaft; Druck Leipzig 1922 Bürgerrechtsfrage der Deutschen in Süd-West -Afrika 1923 Aufgaben und Organisation einer kolonialen Zentralstelle in der Reichsregierung, Denkschrift des Reichsmin. für Wiederaufbau 1923
Enthält u.a.: Parlamentsdrucksachen: Kolonialberichte über Somaliland für 1904/05 und 1905/06, 1905-1906 Britisches Außenministerium: Berichte über Handel von Sansibar und der Bahrein-Inseln für 1905. Drucke 1906
Enthält u.a.: Entsendung eines Expeditionskorps nach China (AKO, Vervielfältigung), 25. Juni 1900 Ernennung des Generalmajors v. Hoepfner zum Führer des Expeditionskorps A (AKO, Vervielfältigung), 25. Juni 1900 Ernennung des Generallt. v. Lehsel zum Kommandeur des Ostasiatischen Expeditionskorps (AKO, Abschrift), 9. Juli 1900 Vormarsch auf Peking (Geh. Telegramm mit Instruktionen Kaiser Wilhelm II. an Adm. v. Diederichs für Adm. Bendemann, Entwurf), 30. Juli 1900 Ostasiatisches Expeditionskorps.- Stellenbesetzung (Druck), 9. Juli 1900 Kommandeur des Ostasiatischen Expeditionskorps.- Befugnisse (AKO, Abschrift), 27. Juli 1900
Enthält u.a.: Dienstanweisung für den Kommandeur des ostasiatischen Expeditionskorps (AKO, Entwurf), Juli 1900 Befestigungen von Tschifu (Planskizze), 1900 Armee-Oberkommando in Ostasien.- Stellenbesetzung (Druck), 12. Aug. 1900 Verstärkung des Ostasiatischen Expeditionskorps.- Stellenbesetzung (Druck), 18. Aug. 1900 Ernennung des Gen. Feldmarschalls Graf v. Waldersee zum Oberbefehlshaber über die verbündeten deutschen und russischen Truppen in Ostasien (AKO, Abschrift), 6. Aug. 1900 Unterstellung der gesamten verbündeten Truppen in Ostasien unter das Kommando des Gen. Feldmarschalls Graf von Waldersee (AKO, Abschrift), 17. Aug. 1900
Enthält u.a.: Angliederung des Marine-Expeditionskorps an das Ostasiatische Expeditionskorps, (AKO, Abschrift), 16. Apr. 1901 Rückführung der Marine-Truppenteile aus Ostasien (AKO, Abschrift), 4. Juni 1901 Ostasiatische Besatzungs-Brigade.- Stellenbesetzung (Druck), 6. Juni 1901
Enthält u.a.: Garnisonen der Ostasiatischen Besatzungs-Brigaden und der Marineteile in Ostasien (Kartenskizzen), 8. Juli 1901 Tote, Vermißte und Verwundete des Ostasiatischen Expeditionskorps mit Übersicht der Verluste der einzelnen Truppenteile in Gefechten (Zusammenstellung; Vervielfältigung), 12. Juli 1901, 5. Apr. 1902 Auflösung der Truppenteile des Ostasiatischen Expeditionskorps (Druck), 12. Juli 1901 Befugnisse des Kommandeurs der Ostasiatischen Besatzungsbrigade (AKO, Abschrift), 2. Okt. 1901 Allerhöchste Anerkennung der Leistungen des Ostasiatischen Expeditionskorps (Entwurf eines Armeebefehls, Abschrift), 31. Okt. 1901
Einleitung 1. Besitzgeschichte Der Detmolder Bestand L 51 Auswärtiger Besitz Lippes ist in mehrere lokale Untergruppen gegliedert. Die Verbindung dieser Orte besteht darin, daß sie verschiedenartige lippische Rechte (Besitzungen, Ansprüche, Pfandschaften und Vogteien) außerhalb des geschlossenen Territoriums umfassen. Es handelt sich einerseits um eine Zone unweit des eigentlichen Herrschaftsgebietes im Norden bzw. Nordwesten (Enger, Bünde, Quernheim und Dünner Mark sowie Ulenburg), andererseits aber auch um entferntere Gebiete, wie das Amt Beyenburg an der Wupper, die souveräne Herrschaft Vianen südlich von Utrecht und das Stift Freckenhorst bei Münster. Zeitlich liegen die Akten zu den Einzelgruppen allerdings weit auseinander, da sie (abgesehen von Kopien älterer Dokumente, die bis angeblich 1031 zurückreichen) Vorgänge vom 15. bis zum ausgehenden 18. Jahrhundert enthalten. Das an der Wupper gelegene Amt Beyenburg war zwar Teil des Herzogtums Jülich-Kleve-Berg, hatte aber als Witwensitz der 1593 verstorbenen Gräfin Maria von Waldeck gedient. Danach kam es zu Verhandlungen und zur tatsächlichen Übernahme als Pfandschaft durch Graf Simon VI. zur Lippe, worauf die ein Jahrzehnt währende Verwaltung durch seine Amtleute (ab 1597) und die recht baldige Wiedereinlösung durch Jülich (1607) erfolgten. Die lippische Verwaltung bestand aus drei Personen, dem von Jülich übernommenen Rentmeister Wilhelm von Pylsum, der 1602 durch Hermann Kirchmann ersetzt wurde, einem weiteren Amtmann und dem Förster. Die Angelegenheiten des Amtes spiegeln sich vor allem im Briefwechsel des Rentmeisters und des Amtmannes mit dem Grafen zur Lippe. Außerdem sind Rechnungsbücher und Einnahme- und Ausgabeverzeichnisse erhalten, und die beiden Herrschaftswechsel führten jeweils dazu, daß die dortigen Rechte und Güter inventarisiert wurden. Daß es überdies zu einem jahrelangen Streit des entlassenen Rentmeisters von Pylsum mit dem Grafen Simon VI. zur Lippe kam, hat ebenfalls seinen aktenmäßigen Niederschlag gefunden. Im Dorf Bünde bestanden die lippischen Rechte vor allem aus den Marktzöllen, die für einige Jahre (1551-1560) ebenso wie äußere Eingriffe gegen diese Rechte dokumentiert sind. Das Amt Enger war durch die Edelherren von Lippe im Jahre 1409 an Bischof Wilhelm von Paderborn verpfändet worden. Im 16. Jahrhundert versuchten die Grafen zur Lippe wiederholt, die Pfandschaft bei den Herzögen von Jülich, an die Enger mittlerweile gelangt war, auszulösen. Besondere Aktivitäten entfalteten sich in dieser Hinsicht unter Graf Simon VI. in den Jahren seit 1576. Die Rückgewinnung gelang nicht, da es zu Uneinigkeiten über den genauen Umfang des verpfändeten Amtes kam. Aufgrund der Einsetzung einer Kommission zur Abgrenzung und Aufzeichnung der dortigen lippischen Rechte wurden aber Protokolle angefertigt, die eine Bestandsaufnahme von Enger um 1578 enthalten. Die Akten des Klosters Quernheim beziehen sich auf das dortige Damenstift, dessen Vogtei die Grafen zur Lippe seit dem 13. Jahrhundert innehielten. Die dortigen Äbtissinnen nahmen diese im 16. Jahrhundert dafür recht häufig in Anspruch, etwa zum Schutz ihrer Eigenleute gegen Übergriffe von Vertretern des Stiftes Minden, aber auch gegen die Stadt Lübbecke und den Grafen von Diepholz, außerdem zur Wahrung ihrer Ansprüche beim Holzeinschlag und der Schweinemast und auf Besitzungen sowie bei Uneinigkeiten im Konvent. Letztendlich geriet das Kloster nach dem Auszug einiger Schwestern in Abhängigkeit Mindens, wogegen auch ein gemeinsames Vorgehen der Grafen zur Lippe und des Stifts Osnabrück vor dem Reichskammergericht nichts ausrichten konnte. Allerdings haben sich die Grafen zur Lippe noch im 18. Jahrhundert durch Osnabrück mit der Vogtei belehnen lassen. Ausgesprochen umfangreich ist der Bestand Ulenburg. Die lippischen Lehnshoheit über diese Burg war 1470 entstanden und resultierte aus einer erfolgreichen Fehde Lippes und der Stadt Herford gegen die Herren von Quernheim. Schon die Periode vor der späteren direkten Herrschaftsausübung Lippes ist gut dokumentiert, weil offenbar der schriftliche Nachlaß des letzten Besitzers Hilmar von Quernheim übernommen wurde. Hilmar, Obrist in Diensten Dänemarks und Drost unterschiedlicher Herren, war in zahlreiche rechtliche Auseinandersetzungen verstrickt, wie etwa in einen Streit mit seinem Vetter Jasper von Quernheim um Haus Beck, eine Besitzung, die recht oft in den Ulenburger Akten erscheint. Folgenreicher war Hilmars Konflikt um die durch das Stift Minden beanspruchten Hoheitsrechte, in dem ihn sein Lehnsherr Simon VI. zur Lippe bald unterstützte, und der sich nach Hilmars Tod ( 1581) fortsetzte. Nun wurde die Ulenburg als heimgefallenes Lehen von Simon VI. beansprucht und nach längerem Streit mit Minden schließlich auch behauptet. Als Minden nach einem kaiserlichen Pönalmandat die Ulenburg Ende 1593 an Lippe übergab, war der Konflikt nicht beendet, da der Zustand der Burg für Graf Simon VI. nicht zufriedenstellend war. In einem Fortsetzungsprozeß (bis 1607) wurden durch eine kaiserliche Kommission zahlreiche Zeugen vernommen und umfangreiche Aufstellungen der Einnahmen der Ulenburg angefertigt. Zwar gelangte die Ulenburg schon Anfang des 17. Jahrhunderts über Philipp zur Lippe-Alverdissen an die Familie von Wrede, doch nach deren Konkurs übernahm Lippe noch einmal kurz die Herrschaft dort (um 1708 bis 1711). Anscheinend behielt man die damals inventarisierten Unterlagen und brachte sie dann ins Archiv nach Brake. Hierunter befinden sich auch die Akten und zahlreiche Rechnungsbücher seit dem ausgehenden 16. Jahrhundert und bis in die Zeit derer von Wrede und ihres Konkurses. Von der Ulenburg aus wurden nach deren Übernahme die älteren lippischen Rechte in der Dünner Mark verwaltet, etwa das dortige Holzgericht, das ebenfalls mit dem Stift Minden umstritten war. Auch die diesbezüglichen Akten finden sich im Bestand Ulenburg. Im Gegensatz zu den anderen Unterbeständen bezieht sich die Akte zu Freckenhorst nur auf einen bestimmten politischen Vorgang außerhalb Lippes, nämlich auf eine Neuwahl der Äbtissin. Nach dem Tod der Äbtissin Margarete zur Lippe kam es zum Versuch Graf Simons VI., seine Tochter Elisabeth zur Nachfolgerin wählen zu lassen, was zwar in Freckenhorst Unterstützung fand, wegen des Eingreifens des Stiftes Münster aber zugunsten der Besetzung mit einer katholischen Kandidatin verhindert wurde. Somit handelt es sich im Grunde nicht um eine "auswärtige Besitzung" Lippes. Die Herrschaft Vianen und Ameide sowie die Burggrafschaft von Utrecht gelangten von der Familie von Brederode an die Grafen zu Dohna (1684). Durch deren Erbin Amalie zu Dohna, die Gemahlin Simon Heinrichs zur Lippe, kam die niederländische Exklave 1686 an Lippe. Schon am 3. September 1725 wurde sie jedoch an die niederländischen Generalstaaten verkauft, das Vianische Archiv verblieb aber, soweit es Familienangelegenheiten im weitesten Sinne betraf, vertragsgemäß beim Haus Lippe. Darin finden sich zahlreiche Unterlagen der letzten Mitglieder des Hauses von Brederode (Johann Wolfert, Wolfert und Hedwig) und ihrer Erben Carl Emil und Amalie aus der Familie zu Dohna, darunter auch Korrespondenzen mit der weitläufigen Verwandtschaft, gegenüber der aufgrund einer Fideikommißregelung für Vianen auch finanzielle Verpflichtungen bestanden. Aus eben diesem Grunde, sahen sich die nachgeborenen Angehörigen des Hauses Lippe (Agnaten) beim Verkauf von Vianen in ihren dortigen Ansprüchen verletzt und zogen vor das Reichskammergericht. In Wetzlar hatten sie letztendlich Erfolg, weswegen die regierenden Grafen zur Lippe Entschädigungszahlungen zu leisten hatte und nun ihre eigenen Verantwortlichen zu belangen suchten. So sahen sich die lippischen Protagonisten bei den Verkaufsverhandlungen, Präsident Christoph von Piderit und Regierungsrat Blume mit Vorwürfen konfrontiert, die in einen Prozeß des lippischen Fiskals gegen den ehemaligen Präsidenten mündeten. Aufgrund dieser späteren juristischen Auseinandersetzungen wurden die Materialien der inneren Verwaltung der Herrschaft Vianen aufbewahrt, um deren rechtlichen und finanziellen Zustand zu dokumentieren. Daher lassen sich diese Angelegenheiten bis ins Detail nachvollziehen, insbesondere die Zahlungen der Rentmeister Peter Inghenhouse (1679 noch bis mindestens 1698), Elisa Gordon (parallel dazu seit ca. 1694 bis 1721, zuvor schon Sekretär, später Bürgermeister), Wolfert Louis van der Waal (interimistisch 1721), Arnold Henrik Feith (1721-1724), Henrik van Dortmond (1725) sowie des Sondergesandten Simon Henrich Blume (1725/26 bzw. 1727/30). Daneben traten der Drost (Drossart), zunächst über Jahre Jacques de l¿Homme de la Fare, von 1710 bis 1725 dann Jean Henry Huguetan (verheirateter van Odijk, späterer Graf Güldensteen) und weitere Räte auf, die gemeinsam den 1681 eingerichteten Regierungsrat von Vianen bildeten. Alle an der Verwaltung beteiligten Personen kumulierten mehrere Amtsposten und regelten nach ihrem Ausscheiden häufig noch ihre früheren Angelegenheiten, was eine zeitliche Abgrenzung erschwert. Diese Art Verwaltung scheint man von der Zeit derer von Brederode und während des Intermezzos unter Carl Emil zu Dohna recht bruchlos unter die lippische Herrschaft übernommen zu haben, wie auch personelle Kontinuitäten und Verbindungen (Elisa Gordon war etwa mit der Familie van Dortmond verwandt, diese wiederum mit Jobst B. Barckhausen verschwägert) zeigen. Nathan van Dortmond, der aus Vianen stammte, gelang es sogar, in Lippe bis zum Landgografen aufzusteigen, während nur in der Anfangszeit und gegen Ende der lippischen Periode auch Räte aus Deutschland in Vianen tätig wurden, wie Justus Dietrich Neuhaus, Theodor Fuchs und Simon Henrich Blume. 2. Bestandsgeschichte Die ersten sechs Untergruppen des Bestandes L 51 wurden durch Johann Ludwig Knoch nach sachlichen Gesichtspunkten gegliedert, zusammengestellt und mit recht detaillierten Angaben in seinem Findbuch verzeichnet. Diese Art der Verzeichnung hing sehr von seinen Präferenzen ab, weswegen etwa Rechnungen u.ä. oder Quellen zu den Untertanen zwar aufgehoben, aber kaum beachtet wurden. Am Anfang der von Knoch gebildeten Akten finden sich häufig Abschriften spätmittelalterlicher Urkunden, die zumeist für spätere Vorgänge rechtserheblich wurden, welche erst im weiteren Verlauf der oft chronologisch sortierten Zusammenstellungen hervortreten. Dabei ist nicht nur der Gesamttitel Auswärtiger Besitz wegen der Einbeziehung der zuungunsten Lippes entschiedenen Einsetzung einer Äbtissin in Freckenhorst etwas unpräzise. Auch die Untereinteilungen wurden derart schematisch vorgenommen, daß zusammenhängende Prozesse formal zwar korrekt in Einzelverfahren getrennt wurden, die sachlich aber zueinander gehören (etwa die Sache Hilmar von Quernheim gegen Erich Dux, mindischen Drosten von Hausberge, sowie gegen dessen Herrschaft, Bischof und Domkapitel des Stiftes Minden). Außerdem erscheinen Bündel von Resten, deren Aufteilung auf unterschiedlichen Sachgruppen Knoch zwar geplant, aber nicht verwirklich hatte (L 51 Nr. 46, 160, ähnlich zu Vianen Nr. 265/66, und zu vermischten Betreffen, Nr. 267), oder auch verstreute Einzelstücke, die zu einem gemeinsamen Vorgang gehören (Angelegenheiten des Obristen Alexander Günther von Wrede, L 51 Nr. 43, 55, 62). Manches hierunter hat keinerlei Bezug zum auswärtigen Besitz Lippes, wie etwa unterschiedlichen Prozessen zugehörige Protokollauszüge des Reichskammergerichts (L 51 Nr. 160). Bei den Rechnungen des Amtes Beyenburg (L 51 Nr. 14) fand sich zudem ein Bündel mit Schreiben zu damit sonst nicht verbundenen außerlippischen Besitztiteln (in Sommersell, Kariensiek und Entrup im Samtamt Oldenburg), die Knoch zwar noch mit seinen typischen Randbemerkungen am oberen Rand versehen und chronologisch sortiert hatte, ohne sie aber zu verzeichnen. Ganz ähnlich verhält es sich mit den Rechnungen über ein Gebäude, das Graf Simon VI. am Prager Schloßberg ab 1608 errichten ließ (Nr. 120). Es liegen hier offenbar zwei weitere Untergruppen des auswärtigen Besitzes im Entstehungszustand vor, die in Knochs Findbuch und bei der Einteilung des Bestandes unberücksichtigt blieben. Des weiteren hatte Knoch einige Akten über die Untertanen der Ulenburg zwar angelegt, aber in seinem Findbuch mit der Bemerkung nullius momenti (ohne Bedeutung) versehen und nicht näher verzeichnet. Darin finden sich aber durchaus interessante Angelegenheiten vom Ende des 17. Jahrhunderts (L 51 Nr. 100 und. 101), wie etwa Freilassungsbriefe, Nachlaßinventare einfacher Leute, Klagen wegen Bierpanscherei oder Register von Personen mitsamt ihrem Land und Vieh. Die siebte Untergruppe mit den Akten über Vianen wurde offenbar erst später an den Bestand L 51 angehängt. Ein Teil des Materials kam erst 1726 nach Detmold, wozu die einschlägigen in ohnehin in der Residenz vorhandenen Eingänge und das Material der späteren Prozesse kam. Obwohl Knoch einzelne Akten am Beginn und Schluß des Teilbestandes (L 51 Nr. 265-267) beschriftet hat, fehlt seine Verzeichnung, jedenfalls im erhaltenen Findbuch L 51. Als die Akten zum Verfahren der Familie zu Dohna wegen der Intervention des preußischen Königs Friedrich II. nach 1772 wieder hervorgesucht wurden, wurde auch Knoch aktiv, wie ein Stammbaum und einige Bemerkungen von seiner Hand belegen (L 51 Nr. 191). In der siebten Untergruppe, Vianen, finden sich einerseits die auf die Herrschaft bezüglichen Eingänge. Hinzu kommen Materialien, welche 1726 bei der Teilung des Archivs, das sich auf Schloß Batestein in Vianen befand, nach Detmold gebracht wurden. Diese Akten wurden anscheinend für die späteren Untersuchungen und Prozesse neu zusammengestellt, allerdings kam es zur Abtrennung des nicht nur Urkunden enthaltenden Bestandes L 3. Spätere Ordnungen des Unterbestandes Vianen wurden nur mit geringer Tiefe durchgeführt. Im Prinzip scheint die heutige Ordnung einerseits noch auf die Gliederung der Materie für den Wetzlarer Reichskammergerichtsprozeß, der mit den lippischen Miterben geführt wurde, zurückzugehen, wie auch entsprechende Vermerke zeigen (so zu L 51 Nr. 218, Nr. 223), zum anderen aber handelt es sich um die Anlagen zum Bericht der späteren Untersuchungskommissionen über die Rolle der lippischen Räte beim Verkauf der Herrschaft. Alles in allem handelt es sich um eine eher bunte Mischung unterschiedlichster Stücke aus der Verwaltung der Herrschaft, die nicht nur mit der Periode unter den Grafen zur Lippe zu tun haben, sondern aus früheren Jahrhunderten, vor allem aus der Herrschaftszeit der Familie von Brederode und aus den Jahrzehnten nach dem Verkauf stammen. Auch die Verwendung des durch Verkauf von Vianen erlangten Geldes durch den Grafen zur Lippe ist genau dokumentiert. Außerdem sind auch die privaten Unterlagen der Gräfin Amalie zur Lippe, geb. Dohna, in die Unterlagen über ihr Erbe, die Herrschaft Vianen, gelangt, auch wenn sie damit direkt nichts zu tun hatten. Ein Teil der Korrespondenz über und aus Vianen wurde unglücklicherweise schematisch (offensichtlich nicht durch Knoch) nach Absendern geordnet. Damit wurden die ursprünglichen Sachzusammenhänge teils zerrissen, die sich nun über die Verzeichniseinheiten L 51 Nr. 268 bis 285 verstreut finden. Auch im Unterbestand Vianen fand sich am Schluß eine Sammlung von Reststücken, darunter Abschriften von mittelalterlichen Urkunden, beginnend mit der Gründung des Klosters Abdinghof [1031], und andere Dokumente, die teils vollkommen sachfremd sind oder nur in Zusammenhang mit dem Bestand stehen, etwa zum Besitz des Grafen von Geldern in der Umgebung von Vianen oder sich auf Urahnen der Familie Brederode (wie Ritter Arnold von Herlaer) beziehen. Ihre Beschriftung spricht für sich, etwa (L 51 Nr. 267): Quodlibet gesammelter einzelner Aktenstücke, von welchen die Verfolge, wozu sie gehören, vielleicht noch aufgefunden werden können, oder (ebd.) Alte Nachrichten, von welchen vielleicht noch einiger Gebrauch gemacht werden kann. Mehr Bezug zu Vianen haben die gesammelt vorliegenden Druckschriften (L 51 Nr. 255) und Tagebücher, darunter die Aufzeichnungen des Sekretärs der Hedwig von Brederode für 1679 und 1680, aber auch eine anonyme Beschreibung einer Seereise nach Amerika (1776). Entsprechend zum Stand der Verzeichnung wurde auch die erstmalige Auswertung des Bestandes vorgenommen. Da Graf Simon VI. zur Lippe in vielen der Teilbeständen von L 51 eine besonders wichtige Rolle spielte, hat August Falkmann in seinem Werk über diesen Herrscher recht häufig darauf in einer Weise rekurriert, die den Knochschen Regesten viel verdankt. Die Materialien zur Ulenburg hat neben Falkmann auch Otto Preuß erstmals genauer betrachtet, während diese Pionierleistung für die Beyenburg durch Werhan erbracht wurde. Peter van Meurs, der an der bis 1909 in Den Haag vorgenommenen Verzeichnung des Vianischen Bestandes L 3 beteiligt war, hat für seine Arbeit über das Erbe des Hauses Brederode wohl auch Teile von L 51 VII ausgewertet. 3. Zur Verzeichnung Der Bestand setzt sich aus 286 Einheiten in nunmehr 85 Kartons zusammen; das älteste (abschriftliche) Dokument darin stammt angeblich von 1031, das jüngste von 1796. Die Verzeichnung erfolgte vom 17. Oktober bis 15. Dezember 2004. Dabei wurde einerseits an-gestrebt, stärker analytisch-zusammenfassend vorzugehen, um die Charakteristika der Akten besser herauszustellen; andererseits sollten auch die von Knoch nicht berücksichtigten Materialien, die späteren Umordnungen und Zusätze und der fast gänzlich unerschlossene Unterbestand zu Vianen in gleichwertiger Weise oder mangels anderer Findmittel sogar tiefer verzeichnet werden. Anzumerken ist dabei, daß insbesondere die Aktenstücke zu Vianen nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Französisch, Niederländisch, Latein und selten auch auf Englisch verfaßt sind, was hier wegen des häufigen Wechsels der Sprachen (oft innerhalb von Dokumenten) nicht einzeln aufgeführt werden konnte. Eine Einheit, die bei einer früheren Verzeichnung aufgeführt wurde, konnte nicht eingehend beschreiben werden, da sie offenbar seit 1999 fehlt (L 51 Nr. 286). Technische Mängel erzwangen die mehrmalige Bearbeitung der Indices. Ein Altsignaturenindex wurde nicht erstellt, da die Knochschen Signaturen bisweilen inkonsequent vergeben oder seine Einheiten durch spätere Umsortierungen und Einschübe wieder zerteilt wurden. Die genaue Konkordanz läßt sich aber aus dem Knochschen Findbuch ersehen, in welches die neuen Signaturen eingetragen wurden. Aus konservatorischen Gründen wurden die meisten Plakate aus den Akten entnommen, von denen manche zu sachverwandten Angelegenheiten gehören, etwa eine Replik auf einen Schandbrief aus einem Prozeß des Hilmar von Quernheim, Proklamationen von Gesetzen der Herrschaft Vianen und der benachbarten niederländischen Territorien, aber auch solche zu anderen Betreffen, wie etwa eine signierte Soldatenordnung des kaiserlichen Oberbefehlshabers Wallenstein aus dem dreißigjährigen Krieg. Manche dieser Plakate wurden als Aktenhüllen verwendet. Die Entnahmevermerke konnten bei den Verzeichnungseinheiten zunächst nicht ausgedruckt werden. Da der Bestand die auswärtigen Besitzungen und Ansprüche Lippes betrifft, finden sich Materialien dazu auch in anderen Archiven, vor allem der benachbarten Reichsstände, wobei etwa für Beyenburg, Enger und Bünde das Herzogtum Jülich (HStA Düsseldorf) zu nennen ist. Auch zur Ulenburg und zu Haus Beck gibt es Quellen in weiteren Archiven. Für die Reichskammergerichtsprozesse Hilmars von Quernheim und des Grafen zur Lippe existiert Gegenüberlieferung v.a. im Staatsarchiv Münster (RKG Q 113-116, ebd. L 629/630), außerdem im ehemals Wetzlarer untrennbaren Bestand (jetzt Bundesarchiv) sowie in zahlreichen weiteren Archiven. Die Akten von Haus Beck sind im Stadtarchiv Löhne deponiert, während die entsprechenden Materialien zur Ulenburg ins Stadtarchiv Bielefeld gelangt sind. Auch für die Belehnung der Quernheimer mit der Ulenburg existiert weitere Überlieferung. Für die Herrschaft Vianen und Ameide greifen die Materialien in Detmold bis ins Mittelalter zurück, da sich hier die älteren Urkunden der Herren von Brederode finden, zumeist in L 3 (einiges auch in L 51 Nr.214, 229, 265; zudem Drucke bzw. Regesten von älteren Urkunden des Hauses Brederode, ebd. Nr. 210 bzw. 243), einem Bestand, der für die spätere Zeit Parallelakten zu L 51 besitzt und ebenfalls bis in die Zeit nach dem Verkauf reicht. Selbstverständlich gibt es zusätzliche Überlieferung in den Niederlanden. Für den Streubestand mit Materialien zu Sommersell und benachbarten Orten ist ergänzend auch L 89 A Nr. 231-233 heranzuziehen. Die umfangreichen Materialsammlungen und Parteiakten zu den Reichskammergerichtsprozessen über Vianen und die sporadisch auftretenden RKG-Akten in L 51, die nicht zu den eigentlichen Betreffen dieses Bestandes gehören, konnten anhand des bereits existierenden Verzeichnisses zugeordnet werden. Schon 1785 aus Wetzlar zurückgesandte Akten zu dem Reichskammergerichtsprozeß über den Verkauf von Vianen sind in den Bestand L 95 I gelangt. Zu zitieren ist wie folgt: L 51 Nr. (Bestellnummer) Detmold, im Dezember 2004 Dr. Otfried Krafft
Enthält v.a.: Heraufsetzung der Ausbildungsfrist für Rechtsanwälte in Südwestafrika von drei auf fünf Jahre.- Bericht des Deutschen Konsulats, 1936 Konkursordnung von Palästina (Druck), 1936 Neue Zivilprozessordnung von Palästina, 1938 Verfahren in Ehesachen in Papua (Neuguinea), 1939
Enthält: u.a. Denkschriften über:Einwirkung der Reichsregierung auf die öffentliche Meinung; Kriegsschuld; Vorstandsmitglieder, Geschäftsführer und Angestellte bei den Kriegsstellen und Kriegsgesellschaften; Beschränkung von Grundrechten anlässlich des Kriegszustands in England, Frankreich und Italien; Kolonialdeutsche in französischer Gefangenschaft; Verhalten der englischen Truppen gegen die weiße Bevölkerung in Kamerun und Togo; Nationalitäten- und Sprachenfrage in Belgien; zwei Jahre deutsche Arbeit im Generalgouvernement Warschau; Verzeichnis der Kriegsgesellschaften(überwiegend Drucke)
Autor: Nach der Monatschronik des Miss. Althaus und Bleicken. Umfang: S. 359-365. Enthält u. a.: - (SW: traditionelles Recht; Bautätigkeit; befürchtete Ausbreitung der Katholiken) - "Neue Taufkandidaten. Streit der Häuptlinge." (SW: Vorstellung der Kandidaten; Streit zwischen Koimbere und Mareale) - "Persönliches." (SW: Krankheit Bleickens; Bau durch von Lany) - "Missionsarbeit an Katechumenen u.s.w." (SW: Schule und Unterricht; Drucke in Kimamba; Mareale heiratet drei Frauen - Polygamie; Singunterricht) - "Die 5. Konferenz der Dschaggamissionare." (SW: Herr Bale - "laterna magica" - Zeigen von Bildern)
Leipziger MissionswerkAutor: Nach der Stationschronik von Miss. Faßmann. Umfang: S. 137-141. Enthält u. a.: - "1. Äußere Verhältnisse und Arbeiten." (SW: Nahrungsmittel-Knappheit; Lehmhaus für Kostschüler; Druckversuche; Miss. Bleicken von Mamba nach Moshi wegen seiner Erholung) - "2. Missionsarbeit in Kirche und Schule." (SW: Häuptling Meli - Versammlungen; Gottesdienstbesuch; Schulbesuch; Weggang des Miss. Walthers; Vorführung von Bildern durch Miss. Mc Gregor; Eintreffen von europäischen Dingen; Predigtplatz Mdawi - Hochzeit des Häuptlings; Gespräch mit einem Suaheli; Recht) - "3. Unterricht und Taufe von drei Jünglingen." (SW: Täuflinge; neue Taufanmeldungen) - "4. Ein neuer Unterrichtsplatz." (SW: Schulhausbau bei Unterhäuptling Mlatie in Pokomo)
Leipziger MissionswerkAutor: Bericht von Miss. Faßmann. Umfang: S. 358-365. Enthält u. a.: - "Januar." (SW: Neujahr; Unterricht und Kostschule; Druckerei - Lese- und Gesangbüchlein) - "Februar." (SW: Taufbewerber und Taufunterricht; Krankheiten; Kartoffeln; Gottesdienstbesuch) - "März." (SW: Niederlage der Aruscha-Leute; Festnahme von Meli wegen eines Überfalls; Hinrichtung; Rolle der Maasai im Konflikt; Schultätigkeit; neue Werkstatt; Viehkauf) Darin: Abbildung "Die Missionsstation Moschi am Kilimandscharo."
Leipziger MissionswerkAutor: Quartalbericht von Miss. Faßmann. Umfang: S. 196-199. Enthält u. a.: - "1. Ein neuer Genosse in der Arbeit." (SW: Ankunft der Geschwister Raum; Unterricht; Kostschule) - "2. Allerlei Widerwärtigkeiten." (SW: Feuer im Arbeitsschuppen; Baubeginn eines neuen Gebäudes; Blitzableiteranlage; gedrucktes Lesebüchlein in Arbeit; Fieberanfälle; Unruhen durch Waaruscha; Weihnachtsfest)
Leipziger MissionswerkVerhandlungen u. Korrespondenz betr. Übersetzung, Druck u. Verbreitung biblischer Schriften; Votum Herr van Wijk. Leiter, bei Weltmissionskonferenz in Edinburgh betr. linguistische Ausbildung d. Missionare, 2 S., Dr., 1910; Verhandlungen über Stellung d. 1906 eingesetzten Missionskonsuls, 1912; Denkschrift d. Missionskonsuls Schepper in Sachen Missionskonsulates, 1921; Dienstvertrag f. Missionskonsul Graaf von Randwijck, 1928; Gedr. Tätigkeitsberichte für 1920-1921 u. 1934-1935
Rheinische MissionsgesellschaftEnthält u.a.: Hilfsmaßnahmen für die deutschen Pflanzungen in Kamerun, 1934 Richtlinien für eine Ausgleichsvergütung bei der Verarbeitung von inländischen Bucheckern (Druck), 1934