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              BArch, RM 5/619 · Akt(e) · 1897-1902
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält u.a.: Oberleutnant zur See Kettner und Kapitänleutnant Fischer: Die Organisation des französischen Kolonialbesitzes in Afrika, o. Dat. u. 1902 Kapitänleutnant Reinhold Fischer: Unsere heimischen Kriegstheater, 1901 Oberleutnant zur See Reiß: Die russische Schwarz-Meer-Flotte - welchen Zweck hat dieselbe u. was kann Rußland von ihr erwarten?, o. Dat. Oberleutnant zur See Ferdinand Schultze: Militärische Beschreibung der deutschen Küste von der holländischen Grenze bis einschließlich Borkum und der Ems, o. Dat. Oberleutnant zur See K. Schulz: Das Vorgehen Rußlands gegen Persien, Druck, o. Dat. Oberleutnant zur See Viktor Harder betr. Erfahrungen mit der Funkentelegraphie, 1901 Oberleutnant zur See Hass und Marine-Oberingenieur Thiele betr. militärische und wirtschaftliche Bedeutung Sibiriens für Rußland, Ausbau des Eisenbahnnetztes, o. Dat. Leutnant zur See Richter: Die Änderungen des Fahrwassers der Unterelbe, die Stromverhältnisse und ihre Beeinflussung durch Winde, 1897 Kapitänleutnant Kopp: Erfahrungen mit Turbinen in Kriegs- und Handelsschiffen, 1902 Oberleutnant zur See Nobis: Militärische Beschreibung und Betrachtungen über die schleswig-holsteinische Westküste, 1902 Oberleutnant zur See Seebohm: Welchen Einfluß wird die Einführung der großen Torbedoboote auf die Taktik und die allgemeine Verwendung dieses Bootstyps haben?, o. Dat. Oberleutnant zur See Toussaint u. Oberleutnant zur See Habenicht: Die Organisation des Australischen Commonwealth und sein Einfluß auf die wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse in der Südsee, 1902 Kapitänleutnant v. Koß: Der wirtschaftliche und militärische Wert der Kolonien Portugals, 1902

              "Völkerrechtliche Angelegenheiten": Bd. 41
              BArch, RM 5/2541 · Akt(e) · (Okt.) Dez. 1915-März 1916
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält u.a.: Kriegspresseamt: "Auszug aus der deutschen Tagespresse" Nr. 671, 672, 674-680. Drucke, März 1916 Kriegspresseamt: "Eindrücke aus der Auslandspresse". Umdrucke, März 1916 "Der Krieg in den deutschen Schutzgebieten - 7. Mitteilung". Druck, (um März 1916) Bekanntmachung der Oberzensurstelle betr. Führung des U-Boot-Handelskrieges, 13.3.1916

              "Völkerrechtliche Angelegenheiten": Bd. 32
              BArch, RM 5/2532 · Akt(e) · (Aug.-Sept.) Nov. 1915-1921
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält u.a.: Kriegspresseamt: "Auszug aus der deutschen Tagespresse" Nr. 580, 581, 583. Drucke, Dez. 1915 Kriegspresseamt: "Eindrücke aus der Auslandspresse" Nov.-Dez. 1915. Umdrucke, Dez. 1915-Jan. 1916 Unterhaltskosten der in Chile internierten Besatzung des Kleinen Kreuzers "Dresden" Reichskommissar zur Erörterung von Gewalttätigkeiten gegen deutsche Zivilpersonen in Feindesland: "Zur Überführung der in Kamerun festgenommenen Deutschen nach England". Umdruck, 1915 Gefangenennahme von Deutschen auf niederländischem Dampfer "Commewijne" im Sept. 1914, 1915-1921 Österreich-ungarischer Wirtschaftsverband: "Aus- und Durchfuhrverbote in Österreich-Ungarn". Druck, (Nov. 1915) Schweizerisches "Verzeichnis derjenigen Warengattungen, deren Ausfuhr verboten ist". Druck, o. Dat. Internierung des Flugzeugs 205 in den Niederlanden am 22.11.1915 Kapitän zur See v. Kühlwetter: "Das unverteidigte London!". Umdruck, o. Dat.

              "Völkerrechtliche Angelegenheiten": Bd. 22
              BArch, RM 5/2522 · Akt(e) · (Apr.-Juli) Aug. 1915
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält u.a.: Aus "Deutsches Kolonialblatt" Nr. 12/13: "Gefangennahme eines Pallotiner-Paters in Kamerun". Druck, 1.7.1915 "Der Krieg in den deutschen Schutzgebieten, 5. Mitteilung". Druck, o. Dat.

              "Völkerrechtliche Angelegenheiten": Bd. 12
              BArch, RM 5/2512 · Akt(e) · (Sept. 1914-Jan. 1915) März-Apr. 1915
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält u.a.: Prof. Dr. Heinrich Pohl: "Materialien und Gutachten zur Frage der Geltung der preußisch-amerikanischen Verträge von 1785, 1799 und 1828 im gegenwärtigen Weltkriege", 26.2.1915 Reichskolonialamt: "Denkschrift über die Verhandlungen betr. die Neutralisierung des konventionellen Kongobeckens". Druck, 9.3.1915

              "Völkerrechtliche Angelegenheiten": Bd. 11
              BArch, RM 5/2511 · Akt(e) · (Okt.-Nov. 1914) Dez. 1914-März 1915
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält u.a.: G. Vöhringer: "Meine Erlebnisse während des Krieges in Kamerun und in englischer Kriegsgefangenschaft". Druck, 1915 Schweizerische Oberzolldirektion: "Verzeichnis derjenigen Warengattungen, deren Ausfuhr verboten ist". Druck, 6.3.1915

              'Verschiedene Angelegenheiten'
              Archiv des Landschaftsverbandes Rheinland, 2548 · Akt(e) · 1886 - 1902
              Teil von Archiv des Landschaftsverbandes Rheinland (Archivtektonik)

              Enthält: hierin: Die sozialen Heilmittel, Arbeit, Arbeiter, Arbeiterfrage (Sonderdruck, aus deutsches Adelsblatt Nr. 18) 1886 6. Ordentlicher Adelstag der Deutschen Adelsgenossenschaft (Protokoll, Druck) 1887 Genossenschaftsbericht des Deutschen Antisklaverei - Comitees für 1891 / 92 (Druck) sowie Rundschreiben 1891 1892 Réglementation du travail des femmes et des enfants dans les établissements industriels (Gesetzentwurf der Repräsentantenkammer, Sitzung am 11. 06. 1889, Druck) 1889 ’Militairvorlage’ bzw Neuwahl des Reichstages (Initiative Klein’s) 1893 Bevorstehender Prozeß gegen den Landrat von Krefeld, Limbourg (u. a. in Angelegenheiten des landwirtschaftlichen Vereins) 1893 Konfessionelle Zugehörigkeit von Beamten der Zentralverwaltung und der PHP Merzig (Statistik und Namensliste) 1894 Der Wucher in Deutschland, Sozialreformatorisches Genossenschaftswesen und Statuten für die Deutsche Central Genossenschaft m. b. H. (Drucke) 1889 Gründungsaufruf für ein Königin Luise Gedächtnisheim für Hinterbliebene oder kriegsbeschädigte Offiziere 1897 Prospekt der Kamerun - Hinterlandgesellschaft (Druck) 1897 Rheinische Grauwackenbrüche (Statistiken) 1900 Aufruf zur Gründung einer Deutschen Heilstätte für minder bemittelte Lungenkranke in Davos (Druck) 1897 Oberbeamte und Oberbeamte der Zentralverwaltung (Namensliste) o. Dat.

              "Vereinigte Staaten von Amerika Schiffsraum"
              BArch, RM 5/3110 · Akt(e) · 1917-1919
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält u.a.: "The Scandinavian Shipping Gazette" Jg. 2 Nr. 22. Druck, 1.6.1918 "Wirtschaftsdienst Deutscher Volkswirt, hrsg. von der Zentralstelle des Hamburgischen Kolonial-Instituts", Druck, 5.7.1918; darin: Dr. Aug. Kaegbein: "Die amerikanischen Truppentransporte"

              "Seerechtliche Angelegenheiten": Bd. 55
              BArch, RM 5/2840 · Akt(e) · Okt. 1916-Jan. 1917
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält u.a.: Admiral v. Grapow betr. Freiheit der Meere und Kolonialpolitik, 10.1.1917 "Denkschrift der Deutschen Regierung über den Mißbrauch feindlicher Lazarettschiffe". Druck, Jan. 1917

              "Seemannshäuser"
              BArch, RM 5/317 · Akt(e) · 1900-1918
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält u.a.: Kapitän zur See Th. Harms "Das Seemannshaus in Tsingtao". Druck, 1900 Rechenschaftsbericht über die Tätigkeit des Aufsichtsrats-Ausschusses für die Förderung des Baues der Seemannshäuser in Tsingtao und Wilhelmshaven für 1900. Druck, 1901

              BArch, RM 2/1842 · Akt(e) · Sept. 1890 - Juni 1891
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält u.a.: Instruktion für den dem Gouvernement von Deutsch-Ostafrika beigegebenen Seeoffizier (Vervielfältigung), 14. März 1891 Gesetz betreffend die Kaiserl. Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika (Druck), 1891 Organisatorische Bestimmungen für die Kaiserl. Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika (Druck), 9. Apr. 1891 Etat für das ostafrikanische Schutzgebiet auf das Etatsjahr 1891/1892 (Entwurf, Vervielfältigung), 1891 Bekleidungsbestimmungen für die Kaiserl. Schutztruppe (Abschrift), 4. Juni 1891

              Samuel Müller (1893-1963)
              M 305 · Akt(e) · 1925-1970
              Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

              Personalia, Approbationsurkunde, Zeugnisse, Lebenslauf, 1925; Dienstanweisung u. Abordnungsgelübde, 1926; Korrespondenz, Berichte, usw., 1925-1937 u. 1955-1970; Reisetagebücher u. Berichte, auch von Marie Müller, geborene Grießbach u. Rundbriefe aus Bumbuli, 1926-1937; Foto des Hospitalpersonales, 1929; Hausordnung des Bumbuli-Hospitales (Druck), 1929; Angriffe von Doktor Fregonneau gegen die Tätigkeit von Doktor Müller, Zeitungskampagne u. Korrespondenz, 1933-1934; Auseinandersetzung Deutscher Bund in Ostafrika, v. a. wegen Schulfragen, 1934; „Grundsätzliches zur Missionsarbeit in Usambara, 12 S., ms., 1934; Korrespondenz Präsesamt betreffend von Doktor Müller, 1935; „Zum Jahresabschluss 1934 der Druckerei in Wuga von O. Joppe, 1935; 2 Zeitungsausschnitte mit Berichten über Vorträge von Samuel Müller, 1937; „Mein Sohn Mika von Samuel Müller, 1937; „Grundsätzliches zur Missionsarbeit in Usambara von Samuel Müller u. Stellungnahmen hierzu; Tätigkeitsberichte 1934-1937

              Bethel-Mission
              "Samoa": Bd. 2
              BArch, RM 5/5438 · Akt(e) · 1894-1900
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält u.a.: "Globus. Illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde" Bd 75 nr. 12. Druck, 25.3.1899

              Post- und Telegraphenwesen: Bd. 1
              BArch, RM 3/9972 · Akt(e) · Dez. 1900 - Dez. 1917
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält u.a.: Bödiker Familien-Telegraphenschlüssel für Angehörige der Kgl. Marine, Kolonialtruppen, Ostasiatischen Besatzungsbrigade, Konsulatsbehörden etc., v. Carl Bödiker (Druck), 1902

              Reichsmarineamt
              BArch, RM 2/1859 · Akt(e) · 1900-1905
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält: Bestimmungen für die Bildung eines Ostasiatischen Expeditionskorps (Druck), 1900 Stärke-Nachweisung für das Ostasiatische Expeditionskorps (Druck), 1900 Gebührnis-Nachweisungen für das Ostasiatische Expeditionskorps (Druck), 1900 Etat für das Ostasiatische Expeditionskorps (Druck), 1900 Bestimmungen für die Aufstellung von Verstärkungen für das Ostasiatische Expeditionskorps (Druck), 1900 Stärke-Nachweisung für das Armee-Oberkommando für Ostasien und das Ostasiatische Expeditionskorps (Druck), 1900 Bestimmungen betr. Nachschub für das Ostasiatische Pionier-Bataillon (Druck), 1900 Bestimmungen für die Rückführung und Auflösung des Armee-Oberkommandos in Ostasien und des Ostasiatischen Expeditionskorps sowie Gliederung der Ostasiatischen Besatzungs-Brigade (Druck), 1901 Stärke-Nachweisung für die Ostasiatische Besatzungs-Brigade (Druck), 1901, 1902 Bestimmungen für die Ablösung der im Herbst 1901 zum Beurlaubtenstand zu entlassenden Mannschaften der Ostasiatischen Besatzungs-Brigade (Druck), 1901 Dienstanweisung für den mit der Leitung der Auflösungsgeschäfte in Munster beauftragten Stabsoffizier (Druck), 1901 Bestimmungen für die Gestellung eines Ersatz-Transports für die Ostasiatische Besatzungs-Brigade (Druck), 1901 Bestimmungen für die Ablösung der im Jahre 1903 aus der Ostasiatischen Besatzungs-Brigade ausscheidenden Mannschaften (Druck), 1903 Bestimmungen für die Ablösung der im Jahre 1904 aus der Ostasiatischen Besatzungs-Brigade ausscheidenden Mannschaften (Druck), 1904 Bestimmungen für die Ablösung der im Jahre 1905 aus der Ostasiatischen Besatzungs-Brigade ausscheidenden Mannschaften (Druck), 1905

              Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, IV. HA, Rep. 16, Nr. 723 · Akt(e) · (1896-1898) o. D.
              Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

              Enth. u. a.: - Zusammensetzung, Verteilung und Ergänzung der Schutztruppen - Ausbildung, Beschwerden, Ehrengerichte und Dienstauszeichnungen - Einführung der deutschen Militärstrafgesetze in den afrikanischen Schutzgebieten, 26. Jul. 1896 - Bekleidungsvorschrift für die kaiserlichen Schutztruppen in Afrika, 19. Nov. 1896.

              Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe, L 75, 0 XIII. Nr. 5 · Akt(e) · Juli 1918-1920
              Teil von Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)

              Enthält: u.a. Denkschriften und Ähnliches über:Rohstoffversorgung; Kolonialdeutsche in belgischer Gefangenschaft; Denkschrift der Vertreter der Dobrudscha; Ergänzungsabmachungen zum deutsch-russischen Friedensvertrag; Lage der baltischen Länder; durch den Krieg berührte Verträge der einzelnen deutschen Bundesstaaten; deutsch-russische Verträge (Stand: 1.8.1914); Ausnahmegesetze gegen deutsche Privatrechte in den feindlichen Ländern; Rechtsverhältnisse deutscher Schiffe in Italien während des Krieges; Wohin gehört Posen?; Grenzschutz für die Provinz Schlesien; Völkerbundakte des Präsidenten Wilson; Mitteilungen der Waffenstillstandskommission; Rapport présenté à la Conférence des Préliminaires de Paix par la Commission des Responsabilités des Auteurs de la Guerre et Sanctions; Deutsche Reparationsleistungen, Deutschlands wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, Sitzungen der Konferenz von Spa; Abstimmung in Oberschlesien(überwiegend Drucke)

              Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe, L 75, 0 XIII. Nr. 3 · Akt(e) · Aug. 1916-Dez. 1917
              Teil von Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)

              Enthält: u.a. Denkschriften über:Einwirkung der Reichsregierung auf die öffentliche Meinung; Kriegsschuld; Vorstandsmitglieder, Geschäftsführer und Angestellte bei den Kriegsstellen und Kriegsgesellschaften; Beschränkung von Grundrechten anlässlich des Kriegszustands in England, Frankreich und Italien; Kolonialdeutsche in französischer Gefangenschaft; Verhalten der englischen Truppen gegen die weiße Bevölkerung in Kamerun und Togo; Nationalitäten- und Sprachenfrage in Belgien; zwei Jahre deutsche Arbeit im Generalgouvernement Warschau; Verzeichnis der Kriegsgesellschaften(überwiegend Drucke)

              Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe, L 75, 0 XIII. Nr. 2 · Akt(e) · Jan. 1915-Juli 1916
              Teil von Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)

              Enthält: u.a. Denkschriften über:Errichtung eines Reichswerbeamtes, Kriegsziele, Notwendigkeit eines Kriegswirtschaftsstabes, Belgische Aktenstücke 1905-1914, die künftige Gestaltung des Geschichtsunterrichts, Neuerwerbung von Kolonialgebieten, Verzeichnis der Kriegsorganisationen, Behandlung bewaffneter Kauffahrteischiffe, Kriegsschäden der Auslandsdeutschen, Verhandlungen des wirtschaftlichen Ausschusses des Reichsamtes des Innern(überwiegend Drucke)

              Mobilmachung 1914.- Friedensverhandlungen: Bd. 1
              BArch, RM 3/4625 · Akt(e) · 1916-1918
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält u.a.: Vorarbeiten zu Friedensverhandlungen Bemerkungen zur Wiederaufrichtung des deutschen Welthandels Zusammenstellung strategischer Gesichtspunkte der von der Marine zu verfolgenden Kriegsziele Gesichtspunkte zur deutschen Kolonialpoltik in Afrika, Okt. 1915 (Druck) Denkschrift über das Schicksal des Schutzgebietes Kiautschou bei Friedensschluß Sonderbericht des Kriegspresseamtes: Friedensnote des Papstes im Urteil der ausländischen Presse, Berlin 29. Aug. 1917

              Reichsmarineamt
              Mit Buntpapier bezogene Mappe ohne Aufschrift
              Nachl. 322, Nr. 03 · Akt(e) · 1908/1913
              Teil von Staatsbibliothek zu Berlin. Handschriftenabteilung
              • gedruckte Weihnachtskarte im westlichen Stil: may this Christmas bring you Joy and Happiness [Mit japanischer Adressierung] - Karte, Druck: Tokyo Tekomai-ren (Geisha und Feuerwehrleute) Mit Rumpfs Signaturstempel - An Rumpf adressierte Neujahrskarte (Shôwa 3) - gedr. farbige Karte: musume gidayu - gedr. Karte: 2 jap. Mädchen, mit Rumpfs Signaturstempel - gedr. Karte: Tokyo Geisha, mit Rumpfs Signaturstempel - gedr. farbige Karte: Matoimochi, mit Rumphs Signaturstempel - Postkarte: Harlekinade Berlin 1912 - Postkarte; Ein Bürgerball 1803. 35. Jahresfest des Verbandes der Schüler am K.K.G.M. am 6. Februar 1913 im Zoo - gedr. Karte: Dôjôji, mit Signaturstempel Rumpfs Postkarte an Gerhard Rumpf, datiert Tsingtau 1.9.1908, mit Zeichnung von Port Said Postkarte an Heinrich Rumpf, dat. 25.4. 08, mit Zeichnung chinesische Marineuniformen Farbige Zeichnung eines sitzenden chinesischen Mädchens, nicht signiert - gedr. Karte: Fischerfrauen in Inage, Bucht von Tokyo, mit Rumpfs Signaturstempel - farbige Zeichnung: Boote im chin. Hafen [Tsingtau?] mit rudernden Frauen, nicht signiert - Postkarte an Andreas Rumpf, mit Zeichnung von Gibraltar, dat. 16.11.1907 - farbig Zeichnung: Prag, Kleinseite - Einzelne Blätter mit Vokabellisten, engl., franz, portugiesisch, teils Speisekarten betreffend - Faltblatt mit verschiedenen Aioli-Rezepten, Reinschrift mit Titelinitiale - Postkarte von Marianne an Alice Rumpf - Tafel 9 (japan.), Durchzeichnung - 3 Bll. mit farbigen Zeichnungen, chin. Militär - 1 Bl. mit Bleistiftzeichungen, u.a. ??? - Bleistiftzeichnung: Frauenkopf: Taverne, 12./13,II,31
              L 51 Auswärtiger Besitz (Bestand)
              Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe, L 51 · Bestand · 1031-1796
              Teil von Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)

              Einleitung 1. Besitzgeschichte Der Detmolder Bestand L 51 „Auswärtiger Besitz Lippes ist in mehrere lokale Untergruppen gegliedert. Die Verbindung dieser Orte besteht darin, daß sie verschiedenartige lippische Rechte (Besitzungen, Ansprüche, Pfandschaften und Vogteien) außerhalb des geschlossenen Territoriums umfassen. Es handelt sich einerseits um eine Zone unweit des eigentlichen Herrschaftsgebietes im Norden bzw. Nordwesten (Enger, Bünde, Quernheim und Dünner Mark sowie Ulenburg), andererseits aber auch um entferntere Gebiete, wie das Amt Beyenburg an der Wupper, die souveräne Herrschaft Vianen südlich von Utrecht und das Stift Freckenhorst bei Münster. Zeitlich liegen die Akten zu den Einzelgruppen allerdings weit auseinander, da sie (abgesehen von Kopien älterer Dokumente, die bis angeblich 1031 zurückreichen) Vorgänge vom 15. bis zum ausgehenden 18. Jahrhundert enthalten. Das an der Wupper gelegene Amt Beyenburg war zwar Teil des Herzogtums Jülich-Kleve-Berg, hatte aber als Witwensitz der 1593 verstorbenen Gräfin Maria von Waldeck gedient. Danach kam es zu Verhandlungen und zur tatsächlichen Übernahme als Pfandschaft durch Graf Simon VI. zur Lippe, worauf die ein Jahrzehnt währende Verwaltung durch seine Amtleute (ab 1597) und die recht baldige Wiedereinlösung durch Jülich (1607) erfolgten. Die lippische Verwaltung bestand aus drei Personen, dem von Jülich übernommenen Rentmeister Wilhelm von Pylsum, der 1602 durch Hermann Kirchmann ersetzt wurde, einem weiteren Amtmann und dem Förster. Die Angelegenheiten des Amtes spiegeln sich vor allem im Briefwechsel des Rentmeisters und des Amtmannes mit dem Grafen zur Lippe. Außerdem sind Rechnungsbücher und Einnahme- und Ausgabeverzeichnisse erhalten, und die beiden Herrschaftswechsel führten jeweils dazu, daß die dortigen Rechte und Güter inventarisiert wurden. Daß es überdies zu einem jahrelangen Streit des entlassenen Rentmeisters von Pylsum mit dem Grafen Simon VI. zur Lippe kam, hat ebenfalls seinen aktenmäßigen Niederschlag gefunden. Im Dorf Bünde bestanden die lippischen Rechte vor allem aus den Marktzöllen, die für einige Jahre (1551-1560) ebenso wie äußere Eingriffe gegen diese Rechte dokumentiert sind. Das Amt Enger war durch die Edelherren von Lippe im Jahre 1409 an Bischof Wilhelm von Paderborn verpfändet worden. Im 16. Jahrhundert versuchten die Grafen zur Lippe wiederholt, die Pfandschaft bei den Herzögen von Jülich, an die Enger mittlerweile gelangt war, auszulösen. Besondere Aktivitäten entfalteten sich in dieser Hinsicht unter Graf Simon VI. in den Jahren seit 1576. Die Rückgewinnung gelang nicht, da es zu Uneinigkeiten über den genauen Umfang des verpfändeten Amtes kam. Aufgrund der Einsetzung einer Kommission zur Abgrenzung und Aufzeichnung der dortigen lippischen Rechte wurden aber Protokolle angefertigt, die eine Bestandsaufnahme von Enger um 1578 enthalten. Die Akten des Klosters Quernheim beziehen sich auf das dortige Damenstift, dessen Vogtei die Grafen zur Lippe seit dem 13. Jahrhundert innehielten. Die dortigen Äbtissinnen nahmen diese im 16. Jahrhundert dafür recht häufig in Anspruch, etwa zum Schutz ihrer Eigenleute gegen Übergriffe von Vertretern des Stiftes Minden, aber auch gegen die Stadt Lübbecke und den Grafen von Diepholz, außerdem zur Wahrung ihrer Ansprüche beim Holzeinschlag und der Schweinemast und auf Besitzungen sowie bei Uneinigkeiten im Konvent. Letztendlich geriet das Kloster nach dem Auszug einiger Schwestern in Abhängigkeit Mindens, wogegen auch ein gemeinsames Vorgehen der Grafen zur Lippe und des Stifts Osnabrück vor dem Reichskammergericht nichts ausrichten konnte. Allerdings haben sich die Grafen zur Lippe noch im 18. Jahrhundert durch Osnabrück mit der Vogtei belehnen lassen. Ausgesprochen umfangreich ist der Bestand Ulenburg. Die lippischen Lehnshoheit über diese Burg war 1470 entstanden und resultierte aus einer erfolgreichen Fehde Lippes und der Stadt Herford gegen die Herren von Quernheim. Schon die Periode vor der späteren direkten Herrschaftsausübung Lippes ist gut dokumentiert, weil offenbar der schriftliche Nachlaß des letzten Besitzers Hilmar von Quernheim übernommen wurde. Hilmar, Obrist in Diensten Dänemarks und Drost unterschiedlicher Herren, war in zahlreiche rechtliche Auseinandersetzungen verstrickt, wie etwa in einen Streit mit seinem Vetter Jasper von Quernheim um Haus Beck, eine Besitzung, die recht oft in den Ulenburger Akten erscheint. Folgenreicher war Hilmars Konflikt um die durch das Stift Minden beanspruchten Hoheitsrechte, in dem ihn sein Lehnsherr Simon VI. zur Lippe bald unterstützte, und der sich nach Hilmars Tod († 1581) fortsetzte. Nun wurde die Ulenburg als heimgefallenes Lehen von Simon VI. beansprucht und nach längerem Streit mit Minden schließlich auch behauptet. Als Minden nach einem kaiserlichen Pönalmandat die Ulenburg Ende 1593 an Lippe übergab, war der Konflikt nicht beendet, da der Zustand der Burg für Graf Simon VI. nicht zufriedenstellend war. In einem Fortsetzungsprozeß (bis 1607) wurden durch eine kaiserliche Kommission zahlreiche Zeugen vernommen und umfangreiche Aufstellungen der Einnahmen der Ulenburg angefertigt. Zwar gelangte die Ulenburg schon Anfang des 17. Jahrhunderts über Philipp zur Lippe-Alverdissen an die Familie von Wrede, doch nach deren Konkurs übernahm Lippe noch einmal kurz die Herrschaft dort (um 1708 bis 1711). Anscheinend behielt man die damals inventarisierten Unterlagen und brachte sie dann ins Archiv nach Brake. Hierunter befinden sich auch die Akten und zahlreiche Rechnungsbücher seit dem ausgehenden 16. Jahrhundert und bis in die Zeit derer von Wrede und ihres Konkurses. Von der Ulenburg aus wurden nach deren Übernahme die älteren lippischen Rechte in der Dünner Mark verwaltet, etwa das dortige Holzgericht, das ebenfalls mit dem Stift Minden umstritten war. Auch die diesbezüglichen Akten finden sich im Bestand Ulenburg. Im Gegensatz zu den anderen Unterbeständen bezieht sich die Akte zu Freckenhorst nur auf einen bestimmten politischen Vorgang außerhalb Lippes, nämlich auf eine Neuwahl der Äbtissin. Nach dem Tod der Äbtissin Margarete zur Lippe kam es zum Versuch Graf Simons VI., seine Tochter Elisabeth zur Nachfolgerin wählen zu lassen, was zwar in Freckenhorst Unterstützung fand, wegen des Eingreifens des Stiftes Münster aber zugunsten der Besetzung mit einer katholischen Kandidatin verhindert wurde. Somit handelt es sich im Grunde nicht um eine "auswärtige Besitzung" Lippes. Die Herrschaft Vianen und Ameide sowie die Burggrafschaft von Utrecht gelangten von der Familie von Brederode an die Grafen zu Dohna (1684). Durch deren Erbin Amalie zu Dohna, die Gemahlin Simon Heinrichs zur Lippe, kam die niederländische Exklave 1686 an Lippe. Schon am 3. September 1725 wurde sie jedoch an die niederländischen Generalstaaten verkauft, das Vianische Archiv verblieb aber, soweit es Familienangelegenheiten im weitesten Sinne betraf, vertragsgemäß beim Haus Lippe. Darin finden sich zahlreiche Unterlagen der letzten Mitglieder des Hauses von Brederode (Johann Wolfert, Wolfert und Hedwig) und ihrer Erben Carl Emil und Amalie aus der Familie zu Dohna, darunter auch Korrespondenzen mit der weitläufigen Verwandtschaft, gegenüber der aufgrund einer Fideikommißregelung für Vianen auch finanzielle Verpflichtungen bestanden. Aus eben diesem Grunde, sahen sich die nachgeborenen Angehörigen des Hauses Lippe (Agnaten) beim Verkauf von Vianen in ihren dortigen Ansprüchen verletzt und zogen vor das Reichskammergericht. In Wetzlar hatten sie letztendlich Erfolg, weswegen die regierenden Grafen zur Lippe Entschädigungszahlungen zu leisten hatte und nun ihre eigenen Verantwortlichen zu belangen suchten. So sahen sich die lippischen Protagonisten bei den Verkaufsverhandlungen, Präsident Christoph von Piderit und Regierungsrat Blume mit Vorwürfen konfrontiert, die in einen Prozeß des lippischen Fiskals gegen den ehemaligen Präsidenten mündeten. Aufgrund dieser späteren juristischen Auseinandersetzungen wurden die Materialien der inneren Verwaltung der Herrschaft Vianen aufbewahrt, um deren rechtlichen und finanziellen Zustand zu dokumentieren. Daher lassen sich diese Angelegenheiten bis ins Detail nachvollziehen, insbesondere die Zahlungen der Rentmeister Peter Inghenhouse (1679 noch bis mindestens 1698), Elisa Gordon (parallel dazu seit ca. 1694 bis 1721, zuvor schon Sekretär, später Bürgermeister), Wolfert Louis van der Waal (interimistisch 1721), Arnold Henrik Feith (1721-1724), Henrik van Dortmond (1725) sowie des Sondergesandten Simon Henrich Blume (1725/26 bzw. 1727/30). Daneben traten der Drost (Drossart), zunächst über Jahre Jacques de l¿Homme de la Fare, von 1710 bis 1725 dann Jean Henry Huguetan (verheirateter van Odijk, späterer Graf Güldensteen) und weitere Räte auf, die gemeinsam den 1681 eingerichteten Regierungsrat von Vianen bildeten. Alle an der Verwaltung beteiligten Personen kumulierten mehrere Amtsposten und regelten nach ihrem Ausscheiden häufig noch ihre früheren Angelegenheiten, was eine zeitliche Abgrenzung erschwert. Diese Art Verwaltung scheint man von der Zeit derer von Brederode und während des Intermezzos unter Carl Emil zu Dohna recht bruchlos unter die lippische Herrschaft übernommen zu haben, wie auch personelle Kontinuitäten und Verbindungen (Elisa Gordon war etwa mit der Familie van Dortmond verwandt, diese wiederum mit Jobst B. Barckhausen verschwägert) zeigen. Nathan van Dortmond, der aus Vianen stammte, gelang es sogar, in Lippe bis zum Landgografen aufzusteigen, während nur in der Anfangszeit und gegen Ende der lippischen Periode auch Räte aus Deutschland in Vianen tätig wurden, wie Justus Dietrich Neuhaus, Theodor Fuchs und Simon Henrich Blume. 2. Bestandsgeschichte Die ersten sechs Untergruppen des Bestandes L 51 wurden durch Johann Ludwig Knoch nach sachlichen Gesichtspunkten gegliedert, zusammengestellt und mit recht detaillierten Angaben in seinem Findbuch verzeichnet. Diese Art der Verzeichnung hing sehr von seinen Präferenzen ab, weswegen etwa Rechnungen u.ä. oder Quellen zu den Untertanen zwar aufgehoben, aber kaum beachtet wurden. Am Anfang der von Knoch gebildeten Akten finden sich häufig Abschriften spätmittelalterlicher Urkunden, die zumeist für spätere Vorgänge rechtserheblich wurden, welche erst im weiteren Verlauf der oft chronologisch sortierten Zusammenstellungen hervortreten. Dabei ist nicht nur der Gesamttitel „Auswärtiger Besitz wegen der Einbeziehung der zuungunsten Lippes entschiedenen Einsetzung einer Äbtissin in Freckenhorst etwas unpräzise. Auch die Untereinteilungen wurden derart schematisch vorgenommen, daß zusammenhängende Prozesse formal zwar korrekt in Einzelverfahren getrennt wurden, die sachlich aber zueinander gehören (etwa die Sache Hilmar von Quernheim gegen Erich Dux, mindischen Drosten von Hausberge, sowie gegen dessen Herrschaft, Bischof und Domkapitel des Stiftes Minden). Außerdem erscheinen Bündel von Resten, deren Aufteilung auf unterschiedlichen Sachgruppen Knoch zwar geplant, aber nicht verwirklich hatte (L 51 Nr. 46, 160, ähnlich zu Vianen Nr. 265/66, und zu vermischten Betreffen, Nr. 267), oder auch verstreute Einzelstücke, die zu einem gemeinsamen Vorgang gehören (Angelegenheiten des Obristen Alexander Günther von Wrede, L 51 Nr. 43, 55, 62). Manches hierunter hat keinerlei Bezug zum auswärtigen Besitz Lippes, wie etwa unterschiedlichen Prozessen zugehörige Protokollauszüge des Reichskammergerichts (L 51 Nr. 160). Bei den Rechnungen des Amtes Beyenburg (L 51 Nr. 14) fand sich zudem ein Bündel mit Schreiben zu damit sonst nicht verbundenen außerlippischen Besitztiteln (in Sommersell, Kariensiek und Entrup im Samtamt Oldenburg), die Knoch zwar noch mit seinen typischen Randbemerkungen am oberen Rand versehen und chronologisch sortiert hatte, ohne sie aber zu verzeichnen. Ganz ähnlich verhält es sich mit den Rechnungen über ein Gebäude, das Graf Simon VI. am Prager Schloßberg ab 1608 errichten ließ (Nr. 120). Es liegen hier offenbar zwei weitere Untergruppen des „auswärtigen Besitzes im Entstehungszustand vor, die in Knochs Findbuch und bei der Einteilung des Bestandes unberücksichtigt blieben. Des weiteren hatte Knoch einige Akten über die Untertanen der Ulenburg zwar angelegt, aber in seinem Findbuch mit der Bemerkung „nullius momenti (ohne Bedeutung) versehen und nicht näher verzeichnet. Darin finden sich aber durchaus interessante Angelegenheiten vom Ende des 17. Jahrhunderts (L 51 Nr. 100 und. 101), wie etwa Freilassungsbriefe, Nachlaßinventare einfacher Leute, Klagen wegen Bierpanscherei oder Register von Personen mitsamt ihrem Land und Vieh. Die siebte Untergruppe mit den Akten über Vianen wurde offenbar erst später an den Bestand L 51 angehängt. Ein Teil des Materials kam erst 1726 nach Detmold, wozu die einschlägigen in ohnehin in der Residenz vorhandenen Eingänge und das Material der späteren Prozesse kam. Obwohl Knoch einzelne Akten am Beginn und Schluß des Teilbestandes (L 51 Nr. 265-267) beschriftet hat, fehlt seine Verzeichnung, jedenfalls im erhaltenen Findbuch L 51. Als die Akten zum Verfahren der Familie zu Dohna wegen der Intervention des preußischen Königs Friedrich II. nach 1772 wieder hervorgesucht wurden, wurde auch Knoch aktiv, wie ein Stammbaum und einige Bemerkungen von seiner Hand belegen (L 51 Nr. 191). In der siebten Untergruppe, Vianen, finden sich einerseits die auf die Herrschaft bezüglichen Eingänge. Hinzu kommen Materialien, welche 1726 bei der Teilung des Archivs, das sich auf Schloß Batestein in Vianen befand, nach Detmold gebracht wurden. Diese Akten wurden anscheinend für die späteren Untersuchungen und Prozesse neu zusammengestellt, allerdings kam es zur Abtrennung des nicht nur Urkunden enthaltenden Bestandes L 3. Spätere Ordnungen des Unterbestandes Vianen wurden nur mit geringer Tiefe durchgeführt. Im Prinzip scheint die heutige Ordnung einerseits noch auf die Gliederung der Materie für den Wetzlarer Reichskammergerichtsprozeß, der mit den lippischen Miterben geführt wurde, zurückzugehen, wie auch entsprechende Vermerke zeigen (so zu L 51 Nr. 218, Nr. 223), zum anderen aber handelt es sich um die Anlagen zum Bericht der späteren Untersuchungskommissionen über die Rolle der lippischen Räte beim Verkauf der Herrschaft. Alles in allem handelt es sich um eine eher bunte Mischung unterschiedlichster Stücke aus der Verwaltung der Herrschaft, die nicht nur mit der Periode unter den Grafen zur Lippe zu tun haben, sondern aus früheren Jahrhunderten, vor allem aus der Herrschaftszeit der Familie von Brederode und aus den Jahrzehnten nach dem Verkauf stammen. Auch die Verwendung des durch Verkauf von Vianen erlangten Geldes durch den Grafen zur Lippe ist genau dokumentiert. Außerdem sind auch die privaten Unterlagen der Gräfin Amalie zur Lippe, geb. Dohna, in die Unterlagen über ihr Erbe, die Herrschaft Vianen, gelangt, auch wenn sie damit direkt nichts zu tun hatten. Ein Teil der Korrespondenz über und aus Vianen wurde unglücklicherweise schematisch (offensichtlich nicht durch Knoch) nach Absendern geordnet. Damit wurden die ursprünglichen Sachzusammenhänge teils zerrissen, die sich nun über die Verzeichniseinheiten L 51 Nr. 268 bis 285 verstreut finden. Auch im Unterbestand Vianen fand sich am Schluß eine Sammlung von Reststücken, darunter Abschriften von mittelalterlichen Urkunden, beginnend mit der Gründung des Klosters Abdinghof [1031], und andere Dokumente, die teils vollkommen sachfremd sind oder nur in Zusammenhang mit dem Bestand stehen, etwa zum Besitz des Grafen von Geldern in der Umgebung von Vianen oder sich auf Urahnen der Familie Brederode (wie Ritter Arnold von Herlaer) beziehen. Ihre Beschriftung spricht für sich, etwa (L 51 Nr. 267): „Quodlibet gesammelter einzelner Aktenstücke, von welchen die Verfolge, wozu sie gehören, vielleicht noch aufgefunden werden können, oder (ebd.) „Alte Nachrichten, von welchen vielleicht noch einiger Gebrauch gemacht werden kann. Mehr Bezug zu Vianen haben die gesammelt vorliegenden Druckschriften (L 51 Nr. 255) und Tagebücher, darunter die Aufzeichnungen des Sekretärs der Hedwig von Brederode für 1679 und 1680, aber auch eine anonyme Beschreibung einer Seereise nach Amerika (1776). Entsprechend zum Stand der Verzeichnung wurde auch die erstmalige Auswertung des Bestandes vorgenommen. Da Graf Simon VI. zur Lippe in vielen der Teilbeständen von L 51 eine besonders wichtige Rolle spielte, hat August Falkmann in seinem Werk über diesen Herrscher recht häufig darauf in einer Weise rekurriert, die den Knochschen Regesten viel verdankt. Die Materialien zur Ulenburg hat neben Falkmann auch Otto Preuß erstmals genauer betrachtet, während diese Pionierleistung für die Beyenburg durch Werhan erbracht wurde. Peter van Meurs, der an der bis 1909 in Den Haag vorgenommenen Verzeichnung des Vianischen Bestandes L 3 beteiligt war, hat für seine Arbeit über das Erbe des Hauses Brederode wohl auch Teile von L 51 VII ausgewertet. 3. Zur Verzeichnung Der Bestand setzt sich aus 286 Einheiten in nunmehr 85 Kartons zusammen; das älteste (abschriftliche) Dokument darin stammt angeblich von 1031, das jüngste von 1796. Die Verzeichnung erfolgte vom 17. Oktober bis 15. Dezember 2004. Dabei wurde einerseits an-gestrebt, stärker analytisch-zusammenfassend vorzugehen, um die Charakteristika der Akten besser herauszustellen; andererseits sollten auch die von Knoch nicht berücksichtigten Materialien, die späteren Umordnungen und Zusätze und der fast gänzlich unerschlossene Unterbestand zu Vianen in gleichwertiger Weise oder mangels anderer Findmittel sogar tiefer verzeichnet werden. Anzumerken ist dabei, daß insbesondere die Aktenstücke zu Vianen nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Französisch, Niederländisch, Latein und selten auch auf Englisch verfaßt sind, was hier wegen des häufigen Wechsels der Sprachen (oft innerhalb von Dokumenten) nicht einzeln aufgeführt werden konnte. Eine Einheit, die bei einer früheren Verzeichnung aufgeführt wurde, konnte nicht eingehend beschreiben werden, da sie offenbar seit 1999 fehlt (L 51 Nr. 286). Technische Mängel erzwangen die mehrmalige Bearbeitung der Indices. Ein Altsignaturenindex wurde nicht erstellt, da die Knochschen Signaturen bisweilen inkonsequent vergeben oder seine Einheiten durch spätere Umsortierungen und Einschübe wieder zerteilt wurden. Die genaue Konkordanz läßt sich aber aus dem Knochschen Findbuch ersehen, in welches die neuen Signaturen eingetragen wurden. Aus konservatorischen Gründen wurden die meisten Plakate aus den Akten entnommen, von denen manche zu sachverwandten Angelegenheiten gehören, etwa eine Replik auf einen Schandbrief aus einem Prozeß des Hilmar von Quernheim, Proklamationen von Gesetzen der Herrschaft Vianen und der benachbarten niederländischen Territorien, aber auch solche zu anderen Betreffen, wie etwa eine signierte Soldatenordnung des kaiserlichen Oberbefehlshabers Wallenstein aus dem dreißigjährigen Krieg. Manche dieser Plakate wurden als Aktenhüllen verwendet. Die Entnahmevermerke konnten bei den Verzeichnungseinheiten zunächst nicht ausgedruckt werden. Da der Bestand die auswärtigen Besitzungen und Ansprüche Lippes betrifft, finden sich Materialien dazu auch in anderen Archiven, vor allem der benachbarten Reichsstände, wobei etwa für Beyenburg, Enger und Bünde das Herzogtum Jülich (HStA Düsseldorf) zu nennen ist. Auch zur Ulenburg und zu Haus Beck gibt es Quellen in weiteren Archiven. Für die Reichskammergerichtsprozesse Hilmars von Quernheim und des Grafen zur Lippe existiert Gegenüberlieferung v.a. im Staatsarchiv Münster (RKG Q 113-116, ebd. L 629/630), außerdem im ehemals Wetzlarer untrennbaren Bestand (jetzt Bundesarchiv) sowie in zahlreichen weiteren Archiven. Die Akten von Haus Beck sind im Stadtarchiv Löhne deponiert, während die entsprechenden Materialien zur Ulenburg ins Stadtarchiv Bielefeld gelangt sind. Auch für die Belehnung der Quernheimer mit der Ulenburg existiert weitere Überlieferung. Für die Herrschaft Vianen und Ameide greifen die Materialien in Detmold bis ins Mittelalter zurück, da sich hier die älteren Urkunden der Herren von Brederode finden, zumeist in L 3 (einiges auch in L 51 Nr.214, 229, 265; zudem Drucke bzw. Regesten von älteren Urkunden des Hauses Brederode, ebd. Nr. 210 bzw. 243), einem Bestand, der für die spätere Zeit Parallelakten zu L 51 besitzt und ebenfalls bis in die Zeit nach dem Verkauf reicht. Selbstverständlich gibt es zusätzliche Überlieferung in den Niederlanden. Für den Streubestand mit Materialien zu Sommersell und benachbarten Orten ist ergänzend auch L 89 A Nr. 231-233 heranzuziehen. Die umfangreichen Materialsammlungen und Parteiakten zu den Reichskammergerichtsprozessen über Vianen und die sporadisch auftretenden RKG-Akten in L 51, die nicht zu den eigentlichen Betreffen dieses Bestandes gehören, konnten anhand des bereits existierenden Verzeichnisses zugeordnet werden. Schon 1785 aus Wetzlar zurückgesandte Akten zu dem Reichskammergerichtsprozeß über den Verkauf von Vianen sind in den Bestand L 95 I gelangt. Zu zitieren ist wie folgt: L 51 Nr. (Bestellnummer) Detmold, im Dezember 2004 Dr. Otfried Krafft

              BArch, RM 2/1864 · Akt(e) · Juni 1901 - Mai 1902, Okt. 1907
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält u.a.: Garnisonen der Ostasiatischen Besatzungs-Brigaden und der Marineteile in Ostasien (Kartenskizzen), 8. Juli 1901 Tote, Vermißte und Verwundete des Ostasiatischen Expeditionskorps mit Übersicht der Verluste der einzelnen Truppenteile in Gefechten (Zusammenstellung; Vervielfältigung), 12. Juli 1901, 5. Apr. 1902 Auflösung der Truppenteile des Ostasiatischen Expeditionskorps (Druck), 12. Juli 1901 Befugnisse des Kommandeurs der Ostasiatischen Besatzungsbrigade (AKO, Abschrift), 2. Okt. 1901 Allerhöchste Anerkennung der Leistungen des Ostasiatischen Expeditionskorps (Entwurf eines Armeebefehls, Abschrift), 31. Okt. 1901

              BArch, RM 2/1863 · Akt(e) · Feb. 1901 - Juni 1901
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält u.a.: Angliederung des Marine-Expeditionskorps an das Ostasiatische Expeditionskorps, (AKO, Abschrift), 16. Apr. 1901 Rückführung der Marine-Truppenteile aus Ostasien (AKO, Abschrift), 4. Juni 1901 Ostasiatische Besatzungs-Brigade.- Stellenbesetzung (Druck), 6. Juni 1901

              BArch, RM 2/1861 · Akt(e) · Juli 1900 - Okt. 1900
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält u.a.: Dienstanweisung für den Kommandeur des ostasiatischen Expeditionskorps (AKO, Entwurf), Juli 1900 Befestigungen von Tschifu (Planskizze), 1900 Armee-Oberkommando in Ostasien.- Stellenbesetzung (Druck), 12. Aug. 1900 Verstärkung des Ostasiatischen Expeditionskorps.- Stellenbesetzung (Druck), 18. Aug. 1900 Ernennung des Gen. Feldmarschalls Graf v. Waldersee zum Oberbefehlshaber über die verbündeten deutschen und russischen Truppen in Ostasien (AKO, Abschrift), 6. Aug. 1900 Unterstellung der gesamten verbündeten Truppen in Ostasien unter das Kommando des Gen. Feldmarschalls Graf von Waldersee (AKO, Abschrift), 17. Aug. 1900

              BArch, RM 2/1860 · Akt(e) · Juni 1900 - Juli 1900
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält u.a.: Entsendung eines Expeditionskorps nach China (AKO, Vervielfältigung), 25. Juni 1900 Ernennung des Generalmajors v. Hoepfner zum Führer des Expeditionskorps A (AKO, Vervielfältigung), 25. Juni 1900 Ernennung des Generallt. v. Lehsel zum Kommandeur des Ostasiatischen Expeditionskorps (AKO, Abschrift), 9. Juli 1900 Vormarsch auf Peking (Geh. Telegramm mit Instruktionen Kaiser Wilhelm II. an Adm. v. Diederichs für Adm. Bendemann, Entwurf), 30. Juli 1900 Ostasiatisches Expeditionskorps.- Stellenbesetzung (Druck), 9. Juli 1900 Kommandeur des Ostasiatischen Expeditionskorps.- Befugnisse (AKO, Abschrift), 27. Juli 1900

              "Kolonien in Ostafrika": Bd. 1
              BArch, RM 5/5699 · Akt(e) · 1903-1912
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält u.a.: Parlamentsdrucksachen: Kolonialberichte über Somaliland für 1904/05 und 1905/06, 1905-1906 Britisches Außenministerium: Berichte über Handel von Sansibar und der Bahrein-Inseln für 1905. Drucke 1906

              Kolonien: Bd. 2
              BArch, R 43-I/625 · Akt(e) · Jan. 1924 - Dez. 1926
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält: Dr. Heinrich Schnee (Gouverneur): Die koloniale Schuldlüge; Druck. Süddeutsche Monatshefte Jan. 1924 Resolutionen und Eingaben zum 50-jährigen Kolonialgedenktag Apr. 1924 Dt. Kolonialkongreß 1924, Programm 1924 Tropenpension und Tropenrente für Kolonialsoldaten 1925 Koloniale Reichsarbeitsgemeinschaft, Richtlinien für die koloniale Propaganda und praktische Kolonialpolitik 1925 Ostafrikaner-Verband e.V., Bitte um Kredite zum Ankauf von Farmen 1926 Vertretung der kolonialen Interessen anläßlich des Eintritts in den Völkerbund, Resolutionen (Forts. Bd. 3) 1926 William H. Dawson: Rückgabe der Kolonien an Deutschland; Druck Berlin 1926

              Kolonien: Bd. 1
              BArch, R 43-I/624 · Akt(e) · März 1919 - Dez. 1923 (1926)
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält: Reichsverband der Kolonialdeutschen, Aufruf betr. Rückgabe der Kolonien an Deutschland; u.a. Ergebnisse einer Unterschriften-Aktion 1919 Dt. Kolonialgesellschaft, Resolutionen; Hauptversammlung (1920) (Forts. Bd. 2) 1919, 1922 Richtlinien für die Gewährung von Vorschüssen, Beihilfen und Unterstützungen für Schäden in den dt. Schutzgebieten aus Anlaß des Krieges; auch Abänderungen 1919 - 1922 Koloniale Arbeitsgemeinschaft, Eingaben regionaler "Abteilungen" 1926 Rückständige Löhnung der Askaris, die unter Lettow-Vorbeck gekämpft haben (Forts. Bd. 2) 1921 - 1923 Dr. Heinrich Schnee (Gouverneur): Die dt. Kolonien unter fremder Mandatherrschaft; Druck Leipzig 1922 Bürgerrechtsfrage der Deutschen in Süd-West -Afrika 1923 Aufgaben und Organisation einer kolonialen Zentralstelle in der Reichsregierung, Denkschrift des Reichsmin. für Wiederaufbau 1923

              BArch, R 2/4978 · Akt(e) · 1940-1942
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält auch: Besichtigung der Kolonialschule Witzenhausen, Nov. 1940 Richtlinien für die kolonialpolitische Schulung (Druck), Okt. 1940 Organisation und Planung der Reichsschule für den Kolonialdienst.- Auszug aus einem Vortrag von Baltes, Amt für Schulung des Kolonialpolitischen Amtes der NSDAP, 1940