Rom

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              Alte Briefe an Baron Ludwig (1905 - 1917)
              Stadtarchiv Worms, 185 / 2692 · Akt(e) · 1905 - 1915
              Teil von Stadtarchiv Worms (Archivtektonik)

              Enthält: verschiedene Corpsbrüder, u.a. von ROHR (Corpsbruder),Oskar von DEWITZ, Herbert DIRKSEN, (?) aus Daressalam [langer Brief]; weitere Korrespondenzpartner Prof. Heinrich DIEHL, Bruder Cornel, Mutter (1./2. Feb. 1912; Familiäres [Hinweis: kompliziertes Verhältnis zwischen Großherzog und C. W. von Heyl, Treffen am Sonntag]), Schwester März, Rudi STEPHAN (betr. Treffen; Feb. 1912), Sela (aus Langfuhr, Johannisberg), Julius FITZ, W. VOGT (philosophierend), Thekla GEIGER, O. C. KANZOW (New York), Prof. D. BONIN (betr. Lichtbildvortrag in der Eleonorenschule), Charles FALLOT Darin: Briefkopf mit Abb.: Hotel Steinbock, Lauterbrunnen; desgl.: Grand Hotel de Russie et des Iles Britanniques (Rom); Studenten-Herbergsausweis (Abiturient Frhr. Ludwig von Heyl zu Herrnsheim); Karte: Saxo-Borussia-Heidelberg; Postkarten: Heidelberg ([Karl Küstner Heidelberg No. 1471 I]), Berlin (Franz. Dom mit Schillerdenkmal), Danzig (St. Marien, nach Gemälde), Heidelberg (Schloss und Alte Brücke, nach Gemälde), Genova (Panorama), Mannheim (Friedrichsplatz), Schloss Lauske (vor 100 Jahren, nach einer Vorlage); auch Brief Sela an ihre Mutter (Okt. 1911); Notizen einer Rede

              Auswärtige Ausstellungen
              PrAdK 0395 · Akt(e) · 1868 - 1886
              Teil von Archiv der Akademie der Künste

              Inhaltsverzeichnis/Rubrum (Bl. 1-3). Einladungen zur Teilnahme an Ausstellungen, Programme (Drucke). Preisausstellung von Gegenständen der Wissenschaften... in Zaragoza, 1868 (Bl. 4). Internationale Kunstausstellungen in München 1869 (Bl. 5-15), 1879 (Bl. 101-113, 119f., 139), 1883 (Bl. 250-258, 264-266, 306f.), Statut (Bl. 177f., 251f.). Internationale Kunst- und Gewerbe-Ausstellung in London 1871 (Bl. 16-21), Regulativ für diese Ausstellung (Bl. 19f.), Ausstellung im Kristallpalast 1884 (Bl. 328-330, 338). Große dreijährige Kunstausstellung in Gent 1871 (Bl. 22, 32-36, 61f.), 1877 (Bl. 78), 1880 (Bl. 136f.). Kunst- und Industrie-Ausstellung in Triest, Sept. bis Okt. 1871 (Bl. 24f.). Weltausstellung in Philadelphia 1876 (Bl. 37-49, 65-75). Kunstausstellung in Brüssel 1875 (Bl. 50-54), 1878 (Bl. 89-93). Wiener Historische Kunstausstellung 1876 (Bl. 55, 58). Allgemeine Kunstausstellung in Madrid 1875 (Bl. 56f.), 1877 (Bl. 79-83, 150), 1881 (Bl. 149, 151, 174f., 201-205). Kunstgewerbe-Ausstellung in München 1876 (Bl. 58-60). Allgemeine Schweizerische Kunstausstellung 1877 (Bl. 63), 1878 (Bl. 86), 1880 (Bl. 131), 1881 (Bl. 153). Kunstausstellungen der Königlich Sächsischen Akademie der bildenden Künste zu Dresden, 1877 (Bl. 76), 1878 (Bl. 94-97, Schreiben von Julius Hübner Bl. 94, Katalog Bl. 96), 1879 (Bl. 117f., 121), 1882 (Bl. 233f.). Kunstausstellung des Kölnischen Kunstvereins 1877 (Bl. 84). Permanente Ausstellung der Zürcherischen Künstlergesellschaft 1878/1879 (Bl. 87). Ausstellungen des Landesverein für die bildenden Künste in Ungarn 1878 (Bl. 98f.). Kunstausstellung in Riga, 1879 (Bl. 114-116). Allgemeine Ausstellung von Erzeugnissen der Kunst, Wissenschaft und Industrie für die Jugend 1879 (Bl. 123). Ausstellung der Kunstakademie in Mailand 1879 (Bl. 125-130). Internationale Ausstellung in Melbourne 1880 (Bl. 132f.). Ausstellung Siebenbürger Volkstrachten 1880 (Bl. 134f.). IV. Allgemeine Deutsche Kunst-Ausstellung 1880 (Bl. 140, 155). Gemälde-Ausstellung in Florenz 1880 (Bl. 143-147). Gewerbe- und Industrie-Ausstellung zu Halle 1881 (Bl. 154, 158). Permanente Kunstausstellung zu Leipzig (Bl. 157). Allgemeine Baugewerbliche Ausstellung in Braunschweig 1881 (Bl. 162-166). Ausstellungen des Leipziger Kunstvereins 1881 (Bl. 167). Kunstausstellung in Lille (Bl. 169f.). Internationale Kunstausstellung in Wien 1882 (Bl. 171, 176, 174, 176-220, 225-228, 231, 40 u.a. Bemühungen des Hauptvorstandes der deutschen Kunstgenossenschaft um Gewährung von staatlichen Subventionen für eine repräsentative Teilnahme deutscher Künstler, Bl. 174, 181, 194-200, 231f.; Sitzungen der Kommission für die Wiener Kunstausstellung, 5. Nov. 1881 Bl. 207f., 22. Dez. 1881 Bl. 206). Bericht von Adolf Heyden über die Reise nach Wien zur geplanten Teilnahme an der Ausstellung (Bl. 210-215.). Grundriß und Querschnitt des Künstlerhauses in Wien, Druck (Bl. 216). Aufriß des Ausstellungssaales für das deutsche Reich, Tusche [von Hand Heydens] (Bl. 217). Allgemeine Deutsche Patent- und Musterschutz-Ausstellung in Frankfurt a.M. 1881 (Bl. 172). Ausstellungen des Ostdeutschen Kunstvereins 1882 (Bl. 221-223), 1886 (Bl. 347). Internationale Kunstausstellung in Rom 1882/1883 (Bl. 229, 244). Ausstellungen des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen 1882 (Bl. 236), 1883 (Bl. 299), 1884 (Bl. 337). Ausstellung von Schülerarbeiten der Königlichen Kunstgewerbeschule Dresden (Bl. 237). Ausstellung von Gemälden alter Meister durch J. H. Hassk in Hamburg, Apr. 1882 (Bl. 238f.). Kunstausstellung in Antwerpen 1882 (Bl. 241f.), 1885 (Bl. 344-346). Internationale Kolonial- und Export-Ausstellung, Abt. für Kunst, in Amsterdam 1883 (Bl. 245-248, 309-313, 331-336). Elektrotechnik-Ausstellung in München (Bl. 249, 267, 308, 314-316, 340-343 u.a. Bericht über die Verwendung des elektrischen s für Kunst- und Unterrichtszwecke, Bl. 269-291). Ausstellung des Kunstvereins für Böhmen in Prag 1883 (Bl. 260-262), 1884 (Bl. 325-327). Ausstellung des Vereins deutscher Zeichenlehrer von Schülerzeichenarbeiten und Lehrmitteln für den Zeichenunterricht 1884 (Bl. 292-298). Internationale Spezialausstellung der Graphischen Künste in Wien 1883 (Bl. 300-305, Statut Bl. 304). Grand Foreign Exhibition Boston 1883 (Bl. 317-320). Eduard-Mandel-Ausstellung der Kunsthandlung Amsler & Ruthardt 1884 (Bl. 323). Gemäldeausstellung in Czernowitz 1886 (Bl. 349). Enth. u.a.: Gesuche des Centralen Dombau-Vereins zu Köln um Ankauf von Kunstwerken für die Dombau-Lotterie, März 1872 (Bl. 26, 85), 1883 (Bl. 322). Ausleihe der Original-Masken sterbender Krieger von Schlüter an das Komitee für die Ausstellung älterer kunstgewerblicher Gegenstände, Schriftwechsel mit Julius Lessing (Bl. 27-31). Schriftwechsel mit der Verbindung für Historische Kunst (Bl. 64, 100, 122, 148, 159-161). Besondere Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger, Nr. 1, 9, 14; 1877 (Bl. 66-75).

              Faecke, Peter (Bestand)

              Best. 1825 enthält Akten, die dem Vorlass von Peter Faecke (geboren 1940) - Schriftsteller, Redakteur, Tonsteller, Journalist, Reporter, Drehbuchautor, Herausgeber und Verleger, entstammen und seinem Schaffen als Autor zugrunde liegen, so vor allem Manuskripte und Materialsammlungen. Der Vorlass umfasst eine Laufzeit von 1961 bis 2010. I. Übernahme und Benutzung Der Wahlkölner Peter Faecke übergab seinen Vorlass samt Abgabeliste am 29. November 2009 dem Historischen Archiv der Stadt Köln. Dieser wurde unter der Inventarnummer 2009/52 akzessioniert. Am 30.06.2010 ergänzte er diesen um weitere Unterlagen, welche unter der Zugangsnummer 2010/20 registriert wurden. Weitere Abgaben bleiben abzuwarten. In die Archivtektonik reiht sich der Vorlass unter der Bestandsnummer 1825 in die Abteilung Nachlässe und Sammlungen ein. Übernommen wurden sechs Umzugskartons gefüllt mit Stehordnern, welche gelochte und geklammerte Unterlagen beinhalteten. Die Akten wiesen nur minimale Schäden wie leichte Knicke, Stauchungen und Verstaubung auf. Nach Ordnung und Verzeichnung Ende des Jahres 2011 wurde das archivwürdige Material aus den Stehordnern herausgelöst, gereinigt, entmetallisiert, sowie archivgerecht umgebettet und mit den zugewiesenen Signaturen versehen. Der Schriftstellervorlass ist seit Januar 2012 im analogen Lesesaal des Historischen Archivs der Stadt Köln im Original einsehbar und unterliegt keinerlei Benutzungsbeschränkungen. Bei der Zitation ist auf die Form „HAStK, Best. 1825, Nr. [ ] zu achten. II. Ordnung und Verzeichnung Zunächst wurde der Bestand grob gesichtet und mit der Abgabeliste abgeglichen. Demnach wurde die vorhandene Aktenordnung bis auf einige Ausnahmen beibehalten und lediglich dort aufgehoben, wo es sich anbot eigenständige Kontexte zu erzeugen bzw. wo es eindeutig zu erkennen war, dass eine fehlerhafte Einsortierung seitens des Vorlassers vorlag. Dem Bärschen Prinzip folgend wurde jedem Stehordner und jeder extrahierten Einheit daraufhin eine vorläufige Nummer zugewiesen. Nach gründlicher Sichtung erfolgte dann eine umfassende inhaltliche Beschreibung zu jeder Akteneinheit. Daraus resultierend und in Anlehnung an die Regeln für die Erschließung von Nachlässen und Autographen wurde eine grundlegende sachthematische Einteilung der Bestandseinheiten in allgemeine und das Werk betreffende Unterlagen vorgenommen. Zudem wurde eine speziellere Untergliederung der Manuskripte und Materialsammlungen am Genre orientiert getroffen und die Einheiten entsprechend vorsortiert. Danach wurde eine Ordnung nach chronologischem Prinzip betrieben und der Reihenfolge nach endgültige, laufende Nummern beigeschrieben. Anschließend erfolgte die Datenbank-Verzeichnung in der Archivsoftware „ActaPro. Dabei wurden die zwei übergeordneten Klassifikationspunkte „Allgemeines, Korrespondenz und Kritiken sowie „Werke und Materialsammlungen erstellt und letzterer nochmals in „Romane, „Rundfunkbeiträge, „Drehbücher und „Sachtexte/Sachbücher unterteilt. Daraufhin wurden die Einheiten erfasst und analog zur Vorsortierung den jeweiligen Klassifikationspunkten zugeordnet, wobei das Titelfeld zumeist dem bestimmten Publikationstitel entspricht und der genaue Inhalt über Enthält- und Darin-Vermerke zu erschließen ist. Bei der Formulierung wurde bewusst nicht zwischen Manuskript und Typoskript im wörtlichen Sinn unterschieden, sondern jedwede Textentwürfe oder -Konzepte, egal ob hand- oder maschinenschriftlich, als Manuskripte bezeichnet. Abschließend wurden Bestandsübergreifend Sach-, Orts- und Personenindizierungen vorgenommen und auf der Metaebene die Bestandsinformationen ausgewiesen. Über eine EAD-konforme Schnittstelle sind die Datensätze des Bestands in das Archivportal von Nordrhein-Westfalen exportiert worden, womit eine Internetrecherche gewährleistet ist. Die Verzeichnung des Vorlasses von Peter Faecke geschah im Rahmen einer als Prüfungsleistung geforderten praktischen Erschließungsarbeit für das Masterstudium Archivwissenschaft an der Fachhochschule Potsdam im November und Dezember 2011 in den Verzeichnungsräumen des Restaurierungs- und Digitalisierungszentrums des Historischen Archivs der Stadt Köln durch die Bearbeiterin Nancy Nowik unter Anleitung von Dr. Gisela Fleckenstein, Sachgebietsleiterin von Abteilung 3 - Nachlässe und Sammlungen. III. Biografie Peter Faecke wurde am 3. Oktober 1940 in Grundwald in Schlesien geboren. Im Zuge der Vertreibung aus der Heimat, siedelte die Familie 1946 nach Hannoversch Münden in Niedersachsen um. 1961 bis 1965 studierte er Romanistik, Germanistik und Philosophie in Göttingen, Berlin, Hamburg und Paris. Mitte der 1960er Jahre wählte er Köln als Arbeits- und Lebensmittelpunkt. 1965 wurde Faecke der bis dato jüngste Redakteur des Westdeutschen Rundfunks in Köln und blieb dem WDR bis 1990 als Redakteur in der Abteilung Kultur und Wissenschaft treu. Schwerpunktmäßig agierte er dabei als Berichterstatter über die Kultur der Dritten Welt. Er war maßgeblich am Auf- und Ausbau des literarischen Programms im Hörfunk überhaupt beteiligt. Von 1982 bis 1985 leitete er auch ein Medienentwicklungsprojekt der Deutschen Entwicklungshilfe in Peru, was dem Ausbau des dortigen staatlichen Rundfunksystems dienlich sein sollte, aber vorzeitig aufgrund eines sich verschärfenden Bürgerkrieges abgebrochen werden musste. Bereits während seines Studiums betätigte sich Peter Faecke auch als Romanautor und betreibt dies bis heute erfolgreich. Seit 1969 ist er Mitglied der Schriftstellervereinigung P.E.N.-Zentrum Deutschland und des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS). 1971 wurde er sogar als Gastdozent für deutsche Literatur an die University of Texas/USA nach Austin berufen. Nach seiner Zeit beim WDR war er von 1991 bis 2003 als freier Journalist und Schriftsteller tätig, reiste zu Forschungszwecken für längere Zeiträume vor allem nach Lateinamerika und Afrika und trat als Reporter aus Krisengebieten in Aktion. Faecke bekam für sein literarisches Schaffen bisher u.a. 1965 den Niedersächsischen Förderpreis „Literatur für junge Künstler, 1966 den Förderpreis des Landes NRW, 1967 den Förderpreis der Stadt Köln, 1978 ein Stipendium der Villa Massimo in Rom und 1991 sowie 1994 Stipendien des Deutschen Literaturfonds e. V. Darmstadt verliehen. Um die Jahrtausendwende begann er im Rahmen des Verlags BoD Norderstedt selbst Bücher herauszugeben. Mit der Gründung seines Verlags „Edition Köln 2002/2003 etablierte sich Faecke dann als Verleger von deutscher und internationaler Belletristik, Kriminalliteratur und Sachbüchern. „Edition Köln bedient die Leser u.a. auch mit eBooks. IV. Bibliografie in Auswahl (teils unveröffentlicht) Die folgende Aufstellung soll einen Überblick über das ton-, schriftstellerische und redaktionelle Schaffen von Peter Faecke und damit die Vielfältigkeit seines medialen Wirkens vermitteln: a) Romane: 1963 Die Brandstifter (früher: „Die Muschel), zuerst erschienen im Walter-Verlag, Olten und Freiburg; 1965 Der rote Milan, zuerst erschienen im Walter-Verlag, Olten und Freiburg; 1970-1973 Postversand-Roman - 11 regelmäßige Lieferungen, mit Wolf Vostell, zuerst erschienen im Luchterhand-Verlag, Neuwied/Darmstadt/Berlin; 1982 Das unaufhaltsame Glück der Kowalskis. Vorgeschichte, zuerst erschienen im Claassen Verlag, Düsseldorf; 1988 Flug ins Leben, zuerst erschienen im Unionsverlag, Zürich; 1991 Der Mann mit den besonderen Eigenschaften, unveröffentlicht (das Manuskript wurde später vollständig verworfen; nach einem Neuanfang führte das zum Roman „Hochzeitsvorbereitungen auf dem Lande, in der Endfassung der zweite Band des Kowalski-Projektes); 1995 Als Elizabeth Arden neunzehn war, zuerst erschienen im Elster-Verlag, Baden-Baden und Zürich (überarbeitete Fassung erschien als „Landschaft mit Gärtner, erster Band der definitiven Kowalski-Tetralogie); Die Zwei Bücher von der Heimat: I Die verlorenen Jahre, und II Der Viehhändler, der Narr und der Schriftsteller, Veröffentlichung unklar (Vorläufer von „Ankunft eines Schüchternen im Himmel); 2000 Ankunft eines Schüchternen im Himmel, zuerst erschienen im Verlag Edition Köln bei BoD, Norderstedt; 2003 Hochzeitsvorbereitungen auf dem Lande. Das Kowalski-Projekt II, Schelmenroman, zuerst erschienen im Verlag Edition Köln, Köln (überarbeite Fassung von „Ankunft eines Schüchternen im Himmel); 2004 Die geheimen Videos des Herrn Vladimiro. Kriminalbilder. Das Kowalski-Projekt (dritter Band der Kowalski-Tetralogie), zuerst erschienen im Verlag Edition Köln, Köln; 2007 Die Geschichte meiner schönen Mama. Das Kowalski-Projekt IV, zuerst erschienen im Verlag Edition Köln, Köln; 2007 Landschaft mit Gärtner. Das Kowalski-Projekt I, erschienen im Verlag Edition Köln, Köln (überarbeitete Fassung von „Als Elizabeth Arden neunzehn war); 2007 Der Kardinal, ganz in Rot und frisch gebügelt (Kommissar Kleefisch-Serie I), zuerst erschienen im Verlag Edition Köln, Köln; 2008 Die Tango-Sängerin (Kommissar Kleefisch-Serie II), zuerst erschienen im Verlag Edition Köln, Köln; 2010 Fragment Wer tötete Kiki Diamant? (Der dritte Fall für Kleefisch), ebook-Leseprobe veröffentlicht; b) Rundfunkbeiträge: 1965 Vorwort zur Lesung Der rote Milan (Produktion: DLF); 1966 Buchkritik zu Dieter Wellershofs „Ein schöner Tag (Produktion: WDR, Kulturelles Wort); 1966 Kritik über Jacov Linds „Post Scriptum (Produktion: WDR, Literarisches Studio); 1966-1967 Kulturkommentare (Produktion: WDR); 1967 Erlebte Zeit - Die goldenen Jahre, aus der Sendereihe „Wissenschaft und Bildung (Produktion: WDR); 1967 Die Wiener Gruppe: Texte, Gemeinschaftsarbeiten und Chansons vorgestellt von Gerhard Rühm (Produktion: WDR, Kulturelles Wort); 1968 Beitrag Kritisches Tagebuch (Produktion: WDR); 1969 Hörspiel lesen hören sehen (Produktion: WDR); 1969 Sendereihe Dokumente und Collagen (Produktion: WDR III. Programm, Hauptabteilung Hörspiel); 1970 Sendung Deutsche Wochenschau (Produktion: SWF/SDR); 1972 Hörspiel Köln, Hohe Straße (Produktion: WDR); 1972 Sendung Literatur und Wahlkampf: Berichte und Analysen zur Beteiligung von Autoren am Bundestagswahlkampf 1972 mit Jürgen Alberts (Produktion: WDR, Kulturelles Wort); 1972 Lang-Gedicht Sätze für zwei und mehr, aus der Sendereihe Literarisches Studio (Produktion: WDR, Kulturelles Wort); 1972 Moderationstext Deutsch in Texas - Berichte, Texte, Tonbänder zu einem Arbeitsaufenthalt in den USA (Produktion: WDR3); 1973 Hörspiel Hier ist das Deutsche Fernsehen mit der Tagessschau mit Rainer Ostendorf und Hein Brühl - Versuch einer alternativen Tagesschau in Zusammenarbeit mit Schülern der Hauptschule Köln-Kalk (Produktion: WDR III. Programm, Hauptabteilung Hörspiel); 1973 Sendung Die Biographie der Dinge - das Handschuhfach mit Rainer Ostendorf, aus der Reihe Literarisches Studio (Produktion: WDR, Kulturelles Wort); 1973-1974 Radio-Serie Die Fred Kowalski-Show (Produktion: WDR, Kulturelles Wort); 1976 Hörspiel 48 PS - Zur Biografie der Autos mit Rainer Ostendorf (Produktion: WDR); 1976 Sendung Kein Fressen für die Banken! - Die Bürgerinitiative Rheinpreußen-Siedlung in Duisburg-Homberg (3), aus der Reihe „Bürger- und Arbeiterinitiativen in Nordrhein-Westfalen (Produktion: WDR, Kultur und Wissenschaft, als Hörbuch erschienen im Studio für Strategische Kommunikation, Reithofen [1980]); 1977 Sendung Mit Prozessen überziehen... - Peter Faecke über Verfahren gegen die Bürgerinitiative Rheinpreußen-Siedlung in Duisburg-Homberg 2. Teil (9), aus der Reihe „Autoren als Gerichtsreporter (Produktion: WDR, Kultur und Wissenschaft); [1977-1979] Langzeit-Reihe Landprojekt (Produktion: WDR, Kultur und Wissenschaft, als Redakteur); [1978] Das Gummersbacher Testament - Zur Geschichte des Niedergangs der oberbergischen Textilindustrie. Materialien, Erinnerungen, Gespräche mit Gerd Haag; 1979 Reportage von Klaus Wildenhahn und Gerd Haag Da wo die Kamine qualmen, da musst du später hin (1), aus der Reihe „Leben und Arbeiten in Südwestfalen - zehn Annäherungen an die Provinz; 1979 Reportage von Gerd Haag und Heiner Taubert Jede Kuh, die ich mir mehr in den Stall stelle, muss ein anderer Landwirt abschaffen (2), aus der Reihe „Leben und Arbeiten in Südwestfalen - zehn Annäherungen an die Provinz; 1979 Reportage Komm her, was brauchst Du die Gewerkschaft, ein Bier kriegst Du von mir (6), aus der Reihe „Leben und Arbeiten in Südwestfalen - zehn Annäherungen an die Provinz; 1979 Reportage von Friedhelm Melder Komm schon mal zum Wochenende - Die Bedeutung der Region als Naherholungsgebiet am Beispiel des Biggesees (8), aus der Reihe „Leben und Arbeiten in Südwestfalen - zehn Annäherungen an die Provinz; 1979 Reportage von Dirk Gerhard Das Vergangene ist nicht tot, es ist nicht einmal vergangen (10), aus der Reihe „Leben und Arbeiten in Südwestfalen - zehn Annäherungen an die Provinz; 1979 Resolut, mit Kopftuch, Korb, roten Backen, und etwas dumm im Kopf? - Frauen auf dem Land. Vorurteile - Urteile, erarbeitet mit Landfrauen aus dem Kreis Olpe/Sauerland in Begegnung mit Frauen aus Köln und Gummersbach, Aufnahme und Zusammenstellung von Mechthild Buschmann und Peter Faecke; 1981 Patria o Muerte - Eine westdeutsche Journalistengruppe in Kuba (Produktion: RB/WDR/SFB); 1981 Sendung Guantanamera; 1981 Wir sagen das so offen, die Bourgeoisie nicht ...- Radiosender in Kuba bzw. Radio Reloj: Das Radio mit der Uhr; 1983 Sendereihe Leben und Arbeiten in Dortmund - neun Annäherungen ans Ruhrgebiet mit Lothar Romain (Produktion: WDR, Kultur und Wissenschaft); 1985 Reportage Lima die Schreckliche - Bericht von einem Arbeitsaufenthalt in Peru (Produktion: WDR/RB/SFB); 1985 Reportage Lima die Schreckliche - II Bericht über einen kleinen Mann mit Hut; 1985 Reportage Lima die Schreckliche - III Bericht über Präsidenten; 1985 Vom Überfließen der Anden; 1985 Der lange Marsch der Bergarbeiter - Selbstzeugnis einer peruanischen Bergarbeiterfrau (Produktion: WDR, Kultur und Wissenschaft); 1986 Lebend habt ihr sie uns genommen ... - Das Teatro Vivo aus Guatemala. Berichte über und aus Mittelamerika anlässlich einer Theateraufführung (Produktion: RB); 1987 Reportage Das Kreuz des Südens (Produktion: RB/SFB/SWF); 1987 Sendung Zurück an den Rio de la Plata - Zur Lage exilierter Rückkehrer nach Lateinamerika mit Hein Bruehl; 1988 Bericht Nicht ich bin der Fremde, die Fremden sind die anderen - Porträt des Liedermachers Daniel Viglietti aus Uruguay (Produktion: WDR3/RB); 1989 Reportage Chapinlandia - Ein Reisebericht aus Mittelamerika (Produktion: WDR1, Kultur und Wissenschaft); 1993 Sendung Genosse Führer - Bagdad, zwei Jahre nach der ’Operation Wüstensturm’: Überwachte Beobachtungen im Irak (Produktion: SFB); 1994 Reportage Willkommen, bei meinen Augen! - Reise durch die autonome Region Kurdistan (Nordirak) (Produktion: SFB/WDR/SWF); 1995 Dokumentation Versteinerte Wälder, trockenes Wasser - Reise durch die Republik Namibia (Südwestafrika) im 5. Jahr der Unabhängigkeit (Produktion: SFB3); 1996 Bericht Der Elefantenbulle und die Schriftsteller - Anmerkungen zum Kakaoland in Namibia, dem sterbenden Stamm der Himba und dem deutschstämmigen Romancier Giselher W. Hoffmann unter Berücksichtigung meiner eigenen Befangenheit als Autor (Produktion: WDR/SFB); 2000 Sendung Wenn bei uns ein Greis stirbt, dann verbrennt eine ganze Bibliothek, aus der Reihe Forum Literatur, u.a. Folge Amadou Hampaté Ba, der Erzähler und kultureller Archivar der Sahelländer (Produktion: WDR); 2001 Hörspiel Die geheimen Videos des Herrn Vladimiro (Produktion: WDR); o. D. Funkerzählung Ein Fisch zuviel; c) Drehbücher: 1994 Dokumentarfilm-Drehbuch Fritz lebt. Geheimtäter und Viehlosoph (Produktion: Tiger TV GmbH, Regie: Elke Baur); 1994 Spielfilm-Drehbuch Eine Liebe zum Land (Arbeitstitel); d) Sachtexte: 1964 Krebs und Katze; 1967 Essay clatch as clatch can; 1971 Text Zum Beispiel Köln: Hohe Straße; 1972 Textauszug aus Als Elizabeth Arden neunzehn war, in: „Akzente; Essay Köln: Bahnhofsvorplatz; Artikel Arbeiterpathos und literarische Sonntagsmalerei; 1973 Gefahr ging eigentlich nur von Linksaußen Volkert aus unter dem Arbeitstitel: Über die Kanzlerwahl ’72 in der BRD; 1974 Aufsatz Hohe Straße, in: „Notizbuch - Neun Autoren, Wohnsitz Köln, Kiepenheuer & Witsch; 1977 Sachbuch Gemeinsam gegen den Abriss. Ein Lesebuch aus Arbeitersiedlungen und ihren Initiativen, mit Gerd Haag und Rolf Stefaniak, zuerst erschienen im Peter Hammer-Verlag, Wuppertal; 1977 Zeitschrift „Alternative 4/5 1977 - Thema: Arbeiter-Radiobewegung und Freie Radios in Italien, (als Hg. zusammen mit Gerd Haag), Köln; 1981 Artikel Radio auf Kuba, in: „Medium Nr. 10, 11. Jg.; 1981 Tonkassette mit Begleitbuch Industrie auf dem Lande - Alltag in der Provinz, mit Gerd Haag zum Projekt „Lokale Geschichtsschreibung in NRW; 1983 Sachbuch Über die allmähliche Entfernung aus dem Lande. Die Jahre 1968-1982 (als Hg.), zuerst erschienen im Claassen-Verlag, Düsseldorf; 1984 Artikel Genosse Führer - Bagdad, zwei Jahre nach der ’Operation Wüstensturm’: Überwachte Beobachtungen im Irak, erschien später in: „Das Kreuz des Südens; 1994 Artikel Willkommen, bei meinen Augen! - Reise durch die autonome Region Kurdistan (Nordirak), erschien später in: „Das Kreuz des Südens; 1995 Artikel Versteinerte Wälder, trockenes Wasser - Reise durch die Republik Namibia (Südwestafrika) im 5. Jahr der Unabhängigkeit, erschien später in: „Das Kreuz des Südens; 2001 Buch Das Kreuz des Südens. Reportagen aus Namibia, Mali, Irak, Nordirak, zuerst erschienen im Verlag Edition Köln bei BoD Norderstedt; 2002 Reportage Vom Überfließen der Anden: Reportagen aus Peru, erschienen im Verlag Edition Köln bei BoD, Norderstedt; 2004 Buch Lima die Schöne - Lima die Schreckliche. Reportagen aus Peru, zuerst erschienen im Verlag Edition Köln, Köln; 2005 Buch Wenn bei und ein Greis stirbt, : Reportagen. Auf Reisen - Mali, Namibia, zuerst erschienen im Verlag Edition Köln, Köln; V. Links Jörg Hucklenbroich/Reinhold Viehoff (Hg.): Schriftsteller und Rundfunk, in: Jahrbuch Medien und Geschichte, UVK Konstanz 2002; www.peterfaecke.de [Verlag Edition Köln]; de.wikipedia.org/wiki/Peter_Faecke [Wikipedia]; www.imdb.de/name/nm1733298/ [The Internet Movie Database]; www.archive.nrw.de [Archivportal NRW]; www.historischesarchivkoeln.de [Digitaler Lesesaal des HAStK] VI. Abkürzungsverzeichnis ARD Arbeitsgemeinschaft der öffentlich- rechtlichen Rundfunkanstalten AZ Aktenzeichen betr. betreffend BHF Berliner Handels- und Frankfurter Bank BoD Books on Demand Norderstedt (Verlagsmarke) BoD Book on Demand (im Allgemeinen) BRD Bundesrepublik Deutschland bspw. beispielsweise bzw. beziehungsweise d.h. dass heißt dergl. dergleichen DLF Deutschlandfunk EAD Encoded Archival Description engl. Englisch e.V. eingetragener Verein FAZ Frankfurter Allgemeine Zeitung FR Frankfurter Rundschau FRED Federazione Radio Emittenti Democratiche, Rom HAStK Historisches Archiv der Stadt Köln Hg. Herausgeber hg. v. herausgegeben von Hj. Halbjahr HR Hessischer Rundfunk KPD Kommunistische Partei Deutschlands ILA Informationsstelle Lateinamerika Jg. Jahrgang NDR Norddeutscher Rundfunk Nr. Nummer NRW Nordrhein-Westfalen NSDAP Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei o. D. ohne Datierung P.E.N. Poets, Essayists, Novelists PoD Print on Demand RB Radio Bremen RDZ Restaurierungs- und Digitalisierungszentrum des HAStK RIAS Rundfunk im amerikanischen Sektor in Berlin SDR Süddeutscher Rundfunk SFB Sender Freies Berlin SSW Siemens-Schuckertwerke SWF Südwestrundfunk u.a. unter anderem/unter anderen USA Vereinigte Staaten von Amerika (United States) VS Verband deutscher Schriftsteller WDR Westdeutscher Rundfunk

              Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 81 Florenz/I · Bestand
              Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

              Behördengeschichte Die preußische Gesandtschaft beim Königreich Italien entwickelte sich evolutiv aus den Gesandtschaften Turin und Florenz. Nach den französisch-italienischen Erfolgen im Krieg gegen Österreich wurde die Toskana 1859 vom Königreich Sardinien-Piemont annektiert. Als Folge des Anschlusses des Königreichs beider Sizilien erfolgte am 17. März 1861 die Proklamation König Viktor Emanuels II. zum König von Italien. Die internationale Anerkennung des Titels war in den nächsten Jahren eine der Hauptaufgaben des Königs. Dies ist als Teil der Gesamtbemühungen um eine Einigung Italiens zu sehen. Zunächst nahm die Gesandtschaft in Turin die Aufgaben einer Vertretung preußischer Interessen beim Königreich Italien wahr. Der außerordentliche Gesandte Willisen wurde Ende 1863 durch den soeben in den Grafenstand erhobenen Guido von Usedom ersetzt. Zusammen mit dem Hof wechselte Usedom zum 13. Juni 1865 von Turin nach Florenz, wobei er die bestehende Infrastruktur der früheren Gesandtschaft beim Großherzogtum der Toskana übernahm. Seine historisch wohl bedeutendste Nachricht war die "Stoß-ins-Herz-Depesche" vom 17. Juni 1866, die der frühere italienische Ministerpräsident La Marmora 1868 veröffentlichte. In ihr forderte Usedom den Vorstoß italienischer Truppen direkt auf Wien (GStA PK, I. HA Rep. 81 Florenz (Italien), Nr. 8, fol. 376-387). Aufgrund eines Streits mit Ministerpräsident Bismarck schied Usedom 1869 aus dem Amt. Um diese Zeit stellte die Gesandtschaft in Florenz einen eigenen Apotheker ein. Sein Nachfolger Graf von Brassier amtierte ab dem 1. Januar 1870 im Namen des Norddeutschen Bundes. Die letzten Unterlagen des Bestandes enden im Herbst 1870 mit der Verlegung der italienischen Hauptstadt nach Rom als Folge des deutsch-französischen Krieges. Zur Behördengeschichte im engeren Sinne lässt der Bestand nur wenige Aussagen zu, da es sich alleine um die politischen Berichte an das Ministerium und die vom Ministerium versandten Erlasse und Abschriften von anderen Gesandtschaftsberichten handelt. Personal- und Organisationsakten finden sich nicht im Bestand. Der aus Stolberg bei Aachen gebürtige Kaufmann Carl Schmitz bot der Gesandtschaft für ihre dienstlichen Zwecke ein offenes Haus, wofür er im Gegenzug zunächst zum Agenten, später zum Konsul ernannt wurde. Außerordentliche Gesandte und bevollmächtigte Minister 1862-1863 Friedrich Adolph (ab 1863: Freiherr) von Willisen 1863-1869 Carl Georg Ludwig Guido Graf von Usedom 1869-1872 Maria Anton Joseph Brassier de St. Simon Bestandsgeschichte Die erste Ablieferung von 10 Aktenbänden erfolgte am 12. Juli 1870, am Tag vor dem Erscheinen der Emser Depesche, durch den Kanzler des Norddeutschen Bundes. Am 28. Juli 1882 lieferte das deutsche Auswärtige Amt 25 Akten der ehemaligen Königlichen Gesandtschaften zu Florenz und Neapel an das Preußische Geheime Staatsarchiv ab, wo sie in der Repositur 81 Florenz bzw. Neapel eingeordnet wurden. Der letzte größere Zugang erfolgte im Jahre 1900. Im Oktober 1923 fand eine erste Bestandsrevision statt. 1943 wurde der Bestand als Teil der I. Hauptabteilung, Repositur Gesandtschaften und Konsulate in die Salzbergwerke Staßfurt und Schönebeck ausgelagert. Nach Kriegsende beschlagnahmten sowjetische Truppen die Bestände und überführten sie nach Moskau. Erst 1955 erfolgte die Rückgabe an das Deutsche Zentralarchiv, Abteilung Merseburg. Hier erfolgten weitere Revisionen (1955 und 1986). Im Februar 1962 wurden die Bestände verfilmt. Näheres über das Nichtvorhandensein der im Altfindmittel aufgeführten Nummern 22 bis 27 (Politische Berichte und Schriftwechsel bis Ende 1872) ließ sich nicht ermitteln. 1923 waren sie noch vorhanden, die Revision von 1955 kennzeichnete sie als fehlend. Hinweise auf eine Bestandsabgrenzung mit dem Reichsarchiv oder dem Politischen Archiv des Auswärtigen Amtes ließen sich nicht ermitteln. Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung erfolgte gemäß Einigungsvertrag die Rückführung der Bestände der I. HA Rep. 81 Gesandtschaften und Konsulate als Teil der Bestände des Geheimen Staatsarchivs Preußischer Kulturbesitz nach Berlin. Sie lagern seit 1993 im Magazin im Westhafen. Im Juli 1990 erwarb das GStA PK zwei Schreiben, die im Jahr 2011 dem Bestand Rep. 81 Florenz/Italien, zugeordnet wurden (GStA PK, I. HA Rep. 81 Florenz (Italien) nach 1807, Nr. 22). Im Mai und Juni 2011 erfolgte die Neuverzeichnung und Erstellung des Findbuches durch Archivassessor Dr. Andreas Becker. Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.

              Handelskrieg zur See
              BArch, RW 19/1556 · Akt(e) · 1939-1943
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält: Überlegungen über deutsche Forderungen an den Kriegsnachschub aus dem neutralen Ausland, 2. März 1939 Handhabung des Seekrieges (Besprechung im AA), 26. Sept. 1939 Prisenordnung, Gesetze und Verordnungen (Reichsgesetzblätter Nr. 161 und 176), Sept. 1939 Abwurfminen gegen England (Denkschrift Reichsminister Hess, Abschrift), 7. Dez. 1939 Gefahr der Banngutbeförderung insb. nach England (Hinweis an die Regierungen in Rom, Madrid, Moskau und Tokio durch die deutschen Botschaften), 6. Jan. 1940 Englische Maßnahmen im Wirtschaftskrieg gegen Deutschland (Notiz), 20. März 1940 Deutsch-italienische Zusammenarbeit bei der Überwachung und Störung des britischen Ein- und Ausfuhrhandels mit der Türkei (Bericht der Dt. Botschaft in der Türkei), 9. Sept. 1940 Wiederaufnahme der Übersee-Schiffahrt durch Blockadebrecher, 1940-1941 Walfangfragen, u. a. Überblick über Stand deutsch-norwegisch-englischer Walölverhandelungen, 1939-1940

              Hospelt, Familie (Bestand)

              Hospelt, Familien- und Firmenarchiv Im Jahre 1964 schenkte Adolf von Lauff der Stadt Köln den Nachlaß seines Vaters, des rheinischen Dichters Joseph von Lauff (1855-1933). Dieser hatte 1882 die Tochter des Kölner Fabrikanten und Stadtverordneten Wilhelm Anton Hospelt (1820-1893) Josephine Hospelt geheiratet. Von daher befand sich im Nachlaß Lauff auch das im Erbgang (über Artur Hospelt?) an die Familie gefallene Firmen- und Familienarchiv Hospelt. Dieses wurde bei der Übernahme des Nachlasses Lauff (Best. 1170) von diesem abgetrennt und als eigener Bestand (Best. 1175) aufgestellt. Anläßlich der Sichtung und Ordnung des Nachlasses Lauff wurde auch der Nachlaß Hospelt neu geordnet. Dabei wurden einige der noch im Nachlaß Lauff befindlichen Unterlagen zu den Farbwerken Hospelt (Originalprotokolle der Gesellschafterversammlungen; Geschäftsführerkorrespondenz Adolf v. Lauff) diesem Bestand eingegliedert. Im Nachlaß Lauff verblieben nur die aufgrund des Lauffschen Anteils als Gesellschafter der Farbwerke entstandenen Akten. Die Archivalien des Bestandes Hospelt umfassen vier Archivkartons. Sie waren grob geordnet, die Firmenakten nach Sachgruppen, die Familienpapiere nach Personen. Die vorgefundene Ordnung wurde - auch wenn sie verschiedentlich die Provenienzen vermischte - beibehalten, Jedoch stärker gegliedert. Die Einzelstücke Wurden unter sich aus dem jeweils vorhandenen Material ergebenden Betreffen zusammengefaßt und kurz charakterisiert. Der Klärung der Verwandschaftsverhältnisse und der Vererbung der Gesellschaftsanteile der Farbwerke Hospelt sollen die dem Findbuch beigegebenen Nachfahrentafeln dienen. Die wichtigsten Daten zur Geschichte der Farbwerke Hospelt und die Lebensläufe der mit umfangreicherem Material vertretenen Personen sind dort dem Verzeichnis der betreffenden Archivalien vorangestellt. Am 2. Juli 1844 eröffnete Wilhelm Anton Hospelt im Haus Apostelstr. 9 in Köln eine Kolonial- Material- und Farbenhandlung. Dieser Tag gilt als Gründungsdatum der Farbwerke W.A. Hospelt. - 1854 Gründung der Rußfabrik und Kreidemühle in Ehrenfeld. - 1879/80 Erwerb der in Konkurs gegangenen Aktiengesellschaft für chemische Bleiprodukte und Farben in Ehrenfeld. - 1893 Umwandlung der Firma in eine GmbH., bei der die Erben des 1893 verstorbenen W.A. Hospelt mit einem bestimmten Anteil am Stammkapital zu Gesellschaftern wurden. - 1893-19o4 Jean Hospelt alleiniger Geschäftsführer. - Ende der zwanziger Jahre finanzielle Schwierigkeiten, die zur Herabsetzung des Stammkapitals zwangen (1932 u. 1936). - Im 2. Weltkrieg fast völlige Zerstörung. - 1944 Hundertjähriges Jubiläum der Firma. - 1946-1955 Wiederaufbau unter den Geschäftsführern Adolf v. Lauff, Paul du Mont u. Max Fackeldey. - 1973 Erlöschen der Firma. Wilhelm Anton Hospelt(1820-1893); Jean (Johann Hubert) Hospelt (1852-1904), Fabrikant; Emeline Hospelt geb. de Ball (1862-1940), Frauen-, Sozialpolitikerin. Enthält u.a.: Wilhelm Anton Hospelt: Heirats-, Geburtsurkunden, Zeugnisse; private Kassenbücher (1881-1893), Ehrenämter und Mitgliedschaften in Vereinen (1851-1880), Einladungen (1861-1884), Briefwechsel u.a. mit Vincenz Statz (1861-1879), mit seiner Ehefrau Elisabeth Breiderhoff (1883-1884); politische Aufrufe (1856, 1963, o. D.). Jean (Johann Hubert) Hospelt: Urkunden (1881-1904), berufliche Zeugnisse (1873-1904), Mitgliedschaften in Vereinen, Einladungen (1872-1904), Familienfeste; Briefwechsel mit Verwandten und Bekannten (1872-1893); Eheprozeß des Sohnes Wilhelm Anton Hospelt vor der S. R. Rota, Rom (1913). Emeline Hospelt: persönliche Unterlagen; Tätigkeit in Vereinen: Katholischer Deutscher Frauenbund - Zweigverein Köln (1913-1937), Sozial-Karitative Gemeinschaft St. Georgshaus (1927-1930), Frauenbund der Deutschen Kolonialgesellschaft, Abt. Köln (1913-1940), Kriegshilfen (1915-1917), Mitgliedschaften in Vereinen; Briefwechsel mit den Eltern und Geschwistern (1876-1939), Freunden (1882-1926); Briefe, persönliche Unterlagen der Eltern Felix de Ball und Sophia Hedding wie ihrer Geschwister Felice, Alwin, Lothar und Rudolf; Materialsammlung zur Genealogie; Totenbuch der Familie Hospelt. Farbwerke W. A. Hospelt: Umwandlung in eine GmbH, später AG (1893-1902), Korrespondenz mit den Gesellschaftern, Gesellschaftervertrag (1899-1944); Protokolle der Generalversammlung (1904-1945), Bilanzen (1893-1943), Monatsberichte (1905-1945), Einstellung eines Geschäftsführers (1921-1946), Geschäftsführerkorrespondenz (1891-1946); Materialsammlung zur Geschichte der Firma. Als Ergänzung des Bestandes sind die im Nachlaß Lauff verbliebenen, auf die Farbwerke Hospelt bezüglichen Akten sowie die aus dem Besitz von Josephine v. Lauff stammenden Unterlagen und Briefe von Mitgliedern der Familie Hospelt heranzuziehen. Literaturangaben: Johann Scherer: Wilhelm Anton Hospelt (1820-1893), Köln 1956, 23 Seiten.

              BArch, RM 3/3043 · Akt(e) · 1903-1915
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält u.a.: S.M.S. "Cormoran": Wirtschaftliche Entwicklung der Marshall-Inseln (Differenzen zwischen Fregattenkapitän v. Burski und Berlin über die Tätigkeit der Jaluit-Gesellschaft) Nov. 1902 bis Dez. 1903 S.M.S. "Loreley": Bericht über die Türkei Juli 1903 Kreuzerdivision: Strittiges Verhalten des deutschen Botschafters in Washington während einer Audienz, Juni bis Juli 1904 S.M.S. "Stein": Differenzen über Äußerungen betr. den Deutschunterricht an deutschen Schulen, die als Propaganda aufgefaßtwerden könnten, Jan. bis Nov. 1904 Fragliche Indiskretionen deutscher Seeoffiziere über die Machtstellungen verschiedener Nationen in Westindien, März bis Junu 1904 Kreuzergeschwader: Berichte über den russisch-japanischen Krieg Aug. bis Dez. 1904 Bericht über China Juni 1906 S.M.S. "Habicht": Anschuldigungen gegen den deutschen Konsul Gebauer in Libreville, Nov. 1904 S.M.S. "Panther": "Berlin", "Eber": Berichte, Stellungnahmen, Pläne über die Vorgänge während der 2. Marokkokrise (Panthersprung vor Agadir), Juli bis Sept. 1911 Türkisch-bulgarischer Krieg Feb. 1913 S.M.S. "Breslau": Lage in Albanien Juni 1913 S.M.S. "Victoria Luise": Spezia, Neapel Okt. 1913 S.M.S. "Geier": Triest Okt. 1913 Mittelmeerdivision: Mersina, Alexandrette, Constantinopel, Nov. 1913 Audienz beim König in Rom, Syracus, Messina, Maddalena, Malta, östliches Mittelmeer, Lage der Bagdadbahn (mit Karte), Jan. 1914 Spezia, Cartagena, Genua, Rapallo, Feb. 1914 Lage in Albanien Jan. uns Juli 1914

              Reichsmarineamt
              Historisches Archiv des Erzbistums Köln, 006.06 · Akt(e) · 1879 - 1918
              Teil von Historisches Archiv des Erzbistums Köln (Archivtektonik)

              Enthält: - Adelmann v. Adelmannsfelden, Heinrich, 1912; - Agliardi, Antonio, Nuntius in Wien, 1893-1896; - Althoff, Berlin, 1889-1893; - Amann, Frau Dr. O. (Kathol. Frauenbund), München, 1909; - Arenberg, Franz v., 1898; - Cepeda, Rafael Rodriguez de, Valencia, 1892-1897; - Dahlmann, P. Jos., S. J., 1896-1913; - Dernburg, Staatssekretär des Reichs-Kolonialamts, 1907; - Detmold, Hermann (Neffe v. Hertlings), 1917; - Dimmler, Hermann, 1899-1901; - Dittrich, Prof., Braunsberg, 1891-98; - Droste zu Vischering, Graf und Gräfin, 1911-1912; - Duchesne, Rom, 1903; - Freppel, Bischof von Angres, 1891; - Frühwirth, Andreas Franz, Nuntius in München, 1911; - Kausen, Armin, 1910; - Kehrbach, K., 1899; - Keicher, P. Otto, O. F. M., 1909; - Kepeler, V., Köln, 1880; - Kessler, A, Kirchheimbolanden, 1909; - Killing, W., 1912-1913; - Kilpper, Max, 1910; - Knecht, August, Straßburg, 1917; - Kölner Volkszeitung, Redaktion, 1909; - Koschwitz, C., Greifswald, 1893; - Kösters, P. Ludwig, S. J. Provinzial, 1917; - Krebs, Engelbert, 1912; - Krose, P. H. A, S. J., 1917; - Langwerth v. Simmern, Früh., 1891; - Lipps, Theodor, 1879; - Lorenzelli, B., Nuntius, 1898; - Lossen, Wilhelm, Königsberg, 1880-1906; - Löwenstein, Fürst Karl zu, 1890 (mit Antwort v. Hertlings); - Mausbach, Josef, Münster, 1915; - Mayr, v., Straßburg, 1897; - Meinel, v., Ministerialdirektor im Staatsministerium des Äußeren, 1915-1918; - Meister, Alois, 1899-1910; - Mercier, Kardinal, Louvain, 1888; - Meyenberg, A., Prof., Luzern, 1909; - Montel, Giovanni de, 1900-02; - Montgelas, Grat: Gesandter in Dresden, 1909; - Müller, J., Freiburg (CH), 1918; - Müller, Paris, 1891; - Müller, Richard, Fulda, 1909-1913; - Obermaier, Hugo, 1905-1911; - Odilo, P., München, 1905; - Off, Andreas, 1908; - Oppersdorff, Graf, 1909; - Ow, A v., 1906; - Tirpitz, v., 1913; - Trimborn, Carl, 1900, 1912; - Tschermak, Armin V., 1898; - Visser, S. J., Scheveningen, 1898; - Wolff-Metternich, Früh. v., 1912; - Zimmermann, Missionspfarrer Magrgrabowa, 1905; - Zimmermann, Otto, 1917; - Zimmern, S. J., Domkapitular Speyer, 1906-1912; - Zotlowski, Adam, 1902; - Zwehl, H. v., Rom, 1906-1912