Sachakte

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              Zur Geschichte der Mission in Südwest- Afrika
              Evangelische Kirche von Westfalen. Landeskirchliches Archiv, 3.55, 189 · Akt(e) · 1903 - 1904, 1925, 1954 - 1960, 1972, 1990 - 2001
              Teil von Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen
              • Enthält u.a.: Bericht "Das Neueste aus der Herero-Mission", 1904; Manuskript von A. Kuhlmann "Ein afrikanisches Ostern", 1954; Brief von einem Missionar an Bruder Vedder zur Lage in Afrika, 1960<br /><br />Darin: Gruppenbild der Missionsgeschwister aus Namaland, ca. 1903; Karte Südwest Afrika, 1925; Zeitungsausschnitt "70 Jahre Gemeinde Okahandja", 1997; Joachim Zeller: Wie Vieh wurden hunderte zu Tode getrieben und wie Vieh begraben. Fotodokumente aus dem deutschen Konzentrationslager Swakopmund / Namibia 1904-1908, S. 226-243, 2001
              • 1903 - 1904, 1925, 1954 - 1960, 1972, 1990 - 2001, Evangelische Kirche von Westfalen. Landeskirchliches Archiv, 3.55 Baumann, Dr. Julius; Pfarrer
              Zeitungsbeiträge über Afrika
              Universitätsarchiv Tübingen, UAT 407/68 · Akt(e) · um 1912-um 1935
              Teil von Eberhard-Karls-Universität Tübingen
              • Enthält: "Aus Ostafrikas Tierwelt". in: Die Erde, Heft 9 (um 1911); "Afrikanische Autoteufelchen" (um 1935); "Erfahrungen mit Eingeborenen im südlichen Deutsch-Ostafrika". In: Afrika-Nachrichten (um 1925).
              • um 1912-um 1935, Universitätsarchiv Tübingen, UAT 407/ Edwin Hennig (1882-1977), Nachlass
              Zeitungsausschnitte und Manuskripte
              Evangelische Kirche von Westfalen. Landeskirchliches Archiv, 3.9, 17 · Akt(e) · 1890-1917
              Teil von Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen
              • 1890-1917, Evangelische Kirche von Westfalen. Landeskirchliches Archiv, 3.9 Rothert, Prof. D. Dr. Hugo, Pfarrer
              • Enthält u. a.: - Vorarbeiten zu und Manuskript “Westfälische Gesangbücher” mit zwei Veröffentlichungen: Stein, Das älteste Dortmunder Gesangbuch vom Jahre 1585, o. D., und Sonderdruck von Karl Schapper, Der Osterburger Gesangbuchstreit von 1782, erschienen in: Zeitschrift des Vereins für Kirchengeschichte in der Provinz Sachsen, 1917 - Manuskript “Die Hymnologische Entwicklung” mit einem Aufsatz von Wilhelm Diehl, Geschichtliche Erinnerungen zur Organistenfrage, in: Monatsschrift für Gottesdienst und kirchliche Kunst, Nr. 5, 10. Jahrgang, Mai 1905 (Druck)
              Zeitungs- und Zeitschriftenausschnitte
              Universitätsarchiv Mainz, NL 47/32 · Akt(e) · 1910-1929
              Teil von Johannes Gutenberg-Universität Mainz
              • 1910-1929, Universitätsarchiv Mainz, NL 47 Nachlass Karl Sapper (1866-1945)
              • Ausschnitte aus:<br />- El Mundo elustrado<br />- Zeitschrift der Gesellschaft für Erdkunde<br />- Forschungen und Fortschritte<br />- Dresdner Anzeiger<br />- Nach Feierabend
              Zeitschriftenbeiträge Sappers
              Universitätsarchiv Mainz, NL 47/39 · Akt(e) · 1915-1928
              Teil von Johannes Gutenberg-Universität Mainz
              • Bericht über die vulkanischen Ereignisse der Jahre 1895 bis 1913<br />- Über Hornitos und verwandte Gebilde<br />- Nachruf auf Emil Rudolph<br />- Die vulkanische Tätigkeit in Mittelamerika im 20. Jhdt. Teil 1<br />- Ein Beitrag zur Glutwolkenfrage<br />- Die Vulkanberge Neu-Guineas<br />- Die tätigsten Vulkangebiete der Gegenwart<br />- Vulkanische Ereignisse. Der Stromboli am 20. April 1923
              • 1915-1928, Universitätsarchiv Mainz, NL 47 Nachlass Karl Sapper (1866-1945)
              Zeitschriftenartikel
              Universitätsarchiv Mainz, NL 47/8 · Akt(e) · 1892-1934
              Teil von Johannes Gutenberg-Universität Mainz
              • 1892-1934, Universitätsarchiv Mainz, NL 47 Nachlass Karl Sapper (1866-1945)
              • Hydrographie des Maya-Gebirges in Britisch-Honduras (1934)<br />- Der Stromboli im September 1929 (1931)<br />- Rezension zu Max Schmidt, Völkerkunde (1925)<br />- Am See von Yzabal, Guatemala (1892)<br />- Die Erhaltung der altindianischen Steindenkmäler (1928)
              Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 70 v · Bestand · 1807-1817, 1865-1873, mit Vorakten 1
              Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

              : Die Württembergische Gesandtschaft in der Schweiz wurde in der ersten Hälfte des Jahres 1807 im Zusammenhang mit dem Abschluß eines Handelsvertrages zwischen Württemberg und der Schweiz eingerichtet. Nach der Abberufung des Gesandten 1817 blieb sie unbesetzt(1). Erst 1865, wieder im Zuge eines Handelsvertrages, wurde sie wieder eingerichtet und bestand bis zum Übergang eines großen Teils der württembergischen Außenpolitik auf das Reich 1871(2). Württembergische Gesandte in der Schweiz waren: Johann Baptist Martin Edler Arand von Ackerfeld, Legationsrat (Juni 1807-Jan. 1812) August Friedrich von Batz (Febr. 1812-Jan. 1814) Carl Philipp von Kaufmann, Geheimer Legationsrat (Jan. 1814-Dez. 1817) Friedrich Heinrich Karl Freiherr Hugo von Spitzemberg (1865-Okt. 1866) Maximilian Adolf Freiherr von Ow, Geheimer Legationsrat und Kammerherr (Okt. 1866-Juli 1871). Der Gesandte von Ow schlug 1866 die Errichtung eines Konsulats in Bern vor, dessen Konsul ihn bei seinen Aufenthalten in Florenz als Gesandter in Italien vertreten und "die laufenden Geschäfte, sofern sie nicht eine speziell diplomatische Behandlung erfordern", zum Beispiel Paßangelegenheiten, erledigen sollte; dies wurde durch König Karl im November 1866 genehmigt, Konsul in Bern wurde der Kaufmann Albert Rooschütz (Nov. 1866-Mai 1873). Bei Abwesenheit des Gesandten wurde dessen Registratur vom Konsul verwahrt und weitergeführt, auch in der Zeit von 1871 bis zur Auflösung des Konsulats 1873(3). Der Sitz der Gesandtschaft war bis Dezember 1816 vermutlich Zürich, in der Folge dann ständig Bern(4). 1865-1871 befanden sich die Gesandtschaft und das Konsulat im gleichen Gebäude, vermutlich im Haus Hirschengraben 171, wo der Gesandte wohnte(5). Die Akten der ersten Registraturschicht (1807-1817) wurden vermutlich bald nach der Abberufung des Gesandten an das Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten gesandt. In dem "Archivregister" von 1873(6) sind nur die Akten der zweiten Registraturschicht (1865-1873) aufgeführt; diese kamen 1877 an das Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten. Die Ablieferung an das Staatsfilialarchiv und Einreihung in den späteren Bestand E 70 unter den Verzeichnisnummern 52 und 52 a (für die erste bzw. zweite Registraturschicht, mit Überschneidungen) erfolgte wohl vor 1896, da die Akten des Verzeichnisses 53 sich zu diesem Zeitpunkt schon dort befanden(7). Das Staatsarchiv erhielt die Bestände vermutlich zusammen mit anderen Gesandtschaftsakten und Beständen des Ministeriums der auswärtigen Angelegenheiten im Jahr 1901(8). Die Aussonderungsverzeichnisse werden im Bestand E 61 x Band 35 und 37 verwahrt. Die entsprechenden Gegenakten aus der Registratur des Ministeriums der auswärtigen Angelegenheiten finden sich in den Beständen E 50/16 (Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten betr. Württembergische Gesandtschaft in der Schweiz) und E 50/60 (Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten betr. Konsulate). In der ersten Registraturschicht überwiegen Korrespondenzserien, vor allem für die Relationen (diplomatische Berichte an den König); Schriftstücke zu Staatsverträgen wurden als Sachakten angelegt. In der zweiten Registraturschicht wurden sowohl Sachakten als auch Betreffserien gebildet, und schließlich enthalten beide Registraturschichten Einzelfallakten zu Untertanenangelegenheiten. Die Rubriken I-III der zweiten Registraturschicht wurden 1971 von Archivreferendar Herwig John verzeichnet, die Bearbeiter der übrigen Akten ließen sich nicht mehr ermitteln. Die als Ordnungskriterium dienende alte Registratursignatur des "Archivregisters" ist als Vorsignatur 1 aufgeführt, die alte Archivsignatur als Vorsignatur 2. Der Bestand E 70 v umfaßt 110 Büschel (1,8 lfd. m). Stuttgart, im Mai 2000 Hartmut Obst (1) vgl. E 70 v Bü. 43 (2) vgl. E 70 v Bü. 56 und 61 (3) vgl. E 50/60 Bü. 32 (4) vgl. E 70 v Bü. 44 (5) vgl. E 70 v Bü. 57 (6) in E 50/60 Bü. 32 (7) vgl. E 50/60 Bü. 32 (8) vgl. K. O. Müller, Das Württembergische Staatsfilialarchiv in Ludwigsburg, in: Archivalische Zeitschrift 1925 Vorsignatur 2 - Bestellnummer: E 41 Verz. 63 Fasz. 44110 E 70 Verz. 52 Fasz. 164 E 70 Verz. 52 Fasz. 192 E 70 Verz. 52 Fasz. 196 E 70 Verz. 52 Fasz. 21 E 70 Verz. 52 Fasz. 265 E 70 Verz. 52 Fasz. 297 E 70 Verz. 52 Fasz. 284 E 70 Verz. 52 Fasz. 2101 E 70 Verz. 52 Fasz. 2102 E 70 Verz. 52 Fasz. 2103 E 70 Verz. 52 Fasz. 32 E 70 Verz. 52 Fasz. 33 E 70 Verz. 52 Fasz. 34 E 70 Verz. 52 Fasz. 35 E 70 Verz. 52 Fasz. 36 E 70 Verz. 52 Fasz. 37 E 70 Verz. 52 Fasz. 38 E 70 Verz. 52 Fasz. 39 E 70 Verz. 52 Fasz. 310 E 70 Verz. 52 Fasz. 311 E 70 Verz. 52 Fasz. 312 E 70 Verz. 52 Fasz. 313 E 70 Verz. 52 Fasz. 347 E 70 Verz. 52 Fasz. 414 E 70 Verz. 52 Fasz. 415 E 70 Verz. 52 Fasz. 416 E 70 Verz. 52 Fasz. 417 E 70 Verz. 52 Fasz. 418 E 70 Verz. 52 Fasz. 419 E 70 Verz. 52 Fasz. 420 E 70 Verz. 52 Fasz. 421 E 70 Verz. 52 Fasz. 422 E 70 Verz. 52 Fasz. 423 E 70 Verz. 52 Fasz. 424 E 70 Verz. 52 Fasz. 425 E 70 Verz. 52 Fasz. 448 E 70 Verz. 52 Fasz. 526 E 70 Verz. 52 Fasz. 527 E 70 Verz. 52 Fasz. 528 E 70 Verz. 52 Fasz. 529 E 70 Verz. 52 Fasz. 530 E 70 Verz. 52 Fasz. 531 E 70 Verz. 52 Fasz. 532 E 70 Verz. 52 Fasz. 533 E 70 Verz. 52 Fasz. 534 E 70 Verz. 52 Fasz. 535 E 70 Verz. 52 Fasz. 536 E 70 Verz. 52 Fasz. 537 E 70 Verz. 52 Fasz. 538 E 70 Verz. 52 Fasz. 549 E 70 Verz. 52 Fasz. 639 E 70 Verz. 52 Fasz. 640 E 70 Verz. 52 Fasz. 641 E 70 Verz. 52 Fasz. 642 E 70 Verz. 52 Fasz. 643 E 70 Verz. 52 Fasz. 650 E 70 Verz. 52 Fasz. 744 E 70 Verz. 52 Fasz. 745 E 70 Verz. 52 Fasz. 746 E 70 Verz. 52 a Fasz. 152 E 70 Verz. 52 a Fasz. 154 E 70 Verz. 52 a Fasz. 170 E 70 Verz. 52 a Fasz. 2104 E 70 Verz. 52 a Fasz. 2105 E 70 Verz. 52 a Fasz. 3106 E 70 Verz. 52 a Fasz. 3107 E 70 Verz. 52 a Fasz. 3108 E 70 Verz. 52 a Fasz. 451 E 70 Verz. 52 a Fasz. 457 E 70 Verz. 52 a Fasz. 458 E 70 Verz. 52 a Fasz. 459 E 70 Verz. 52 a Fasz. 460 E 70 Verz. 52 a Fasz. 555 E 70 Verz. 52 a Fasz. 593 E 70 Verz. 52 a Fasz. 581 E 70 Verz. 52 a Fasz. 582 E 70 Verz. 52 a Fasz. 695 E 70 Verz. 52 a Fasz. 694 E 70 Verz. 52 a Fasz. 6100 E 70 Verz. 52 a Fasz. 690 E 70 Verz. 52 a Fasz. 687 E 70 Verz. 52 a Fasz. 683 E 70 Verz. 52 a Fasz. 691 E 70 Verz. 52 a Fasz. 688 E 70 Verz. 52 a Fasz. 689 E 70 Verz. 52 a Fasz. 775 E 70 Verz. 52 a Fasz. 7109 E 70 Verz. 52 a Fasz. 798 E 70 Verz. 52 a Fasz. 799 E 70 Verz. 52 a Fasz. 767 E 70 Verz. 52 a Fasz. 753 E 70 Verz. 52 a Fasz. 785 E 70 Verz. 52 a Fasz. 877 E 70 Verz. 52 a Fasz. 879 E 70 Verz. 52 a Fasz. 868 E 70 Verz. 52 a Fasz. 869 E 70 Verz. 52 a Fasz. 880 E 70 Verz. 52 a Fasz. 886 E 70 Verz. 52 a Fasz. 871 E 70 Verz. 52 a Fasz. 972 E 70 Verz. 52 a Fasz. 973 E 70 Verz. 52 a Fasz. 974 E 70 Verz. 52 a Fasz. 1063 E 70 Verz. 52 a Fasz. 1078 E 70 Verz. 52 a Fasz. 1076 E 70 Verz. 52 a Fasz. 1066 E 70 Verz. 52 a Fasz. 1056 E 70 Verz. 52 a Fasz. 1061 E 70 Verz. 52 a Fasz. 1062

              Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 70 f · Bestand · 1806-1871, 1893-1933
              Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

              Vorbemerkung: Die schon vor 1806 bestehende Gesandtschaft Württembergs am badischen Hof wurde nach der Erhebung Württembergs zum Königreich beibehalten und war bis 1848 mit einem in Karlsruhe residierenden Gesandten besetzt. Während der Revolutionszeit war Württemberg nur zeitweise durch einen offiziösen Beobachter in Karlsruhe vertreten, seit der Wiederaufnahme der Beziehungen 1851 durch einen Geschäftsträger, bis nach der Begründung des Deutschen Reichs 1871 die Gesandtschaft aufgehoben wurde. Hauptsächlich aus Gründen der höfischen Repräsentation wurde sie 1893 wieder errichtet. Bis zu ihrer endgültigen Aufhebung zum 1. April 1933 war der württembergische Gesandte am bayerischen Hof, der auch in Darmstadt akkreditiert war, zugleich Gesandter in Karlsruhe mit Sitz in München. Die Vertreter Württembergs in Baden waren: Carl August Ludwig Graf von Taube, Oberpostdirektor, Geheimer Legationsrat, Kammerherr, Außerordentlicher bevollmächtigter Gesandter (berufen 1806) Heinrich Levin Graf von Wintzingerode, Kreishauptmann zu Öhringen, Kammerherr, Außerordentlicher bevollmächtigter Gesandter (1807) von Wimpfen, Generalmajor, Kammerherr, Außerordentlicher bevollmächtigter Gesandter (1811) von Harmensen, Geheimer Rat, Kammerherr, Außerordentlicher bevollmächtigter Gesandter (1812) Peter Graf von Gallatin, Geheimer Legationsrat, Kammerherr, Außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister (1812) Friedrich August Freiherr Gremp von Freudenstein, Staatsrat, Außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister (1817) Graf von Mülinen, Geheimer Legationsrat, Kammerherr, Außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister (1818) Graf von Bismarck, Generalleutnant, Außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister (1820) August Freiherr von Wächter, Geheimer Legationsrat, Geschäftsträger (1847) Freiherr von Thumb-Neuburg, Legationsrat, Kammerherr, Geschäftsträger (1851) Oskar Freiherr von Soden, Legationsrat, Kammerherr, Geschäftsträger (1866) von Baur-Breitenfeld, Legationsrat, Kammerherr, Geschäftsträger (1868) Oskar Freiherr von Soden, Geheimer Rat, Kammerherr, Außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister (1893) Karl Moser von Filseck, Geheimer Legationsrat, Kammerherr, Außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister (1906) Bis 1871 vertrat der Gesandte Württemberg in allen gegenüber Baden anfallenden Angelegenheiten, nur aus besonderem Anlass wurden Verhandlungen in Karlsruhe nicht vom Gesandten, sondern durch Sonderbevollmächtigte geführt. Der Arbeitsanfall war in der Anfangszeit bis etwa 1820 verhältnismäßig hoch und vielfältig - dies wird beispielsweise an den damaligen Territorialverhandlungen oder an der großen Zahl von Verwendungen in Privatangelegenheiten deutlich - und fiel dann merklich ab, so dass Gesandter von Bismarck mehrfach zu Sondermissionen an norddeutsche Höfe herangezogen werden konnte. Nach 1850 verstärkten sich die wechselseitigen Konsultationen zwischen der württembergischen und badischen Regierung in Fragen der großen europäischen und deutschen Politik als auch der internen Probleme beider Länder. Überdies schlugen sich jetzt die gestiegene Verwaltungsintensität und drängende Fragen der Wirtschaftsgesetzgebung auch im Geschäftsanfall der Gesandtschaft nieder. Nach der Wiedererrichtung 1893 stellten sich dem Gesandten fast ausschließlich formale Aufgaben und solche der Repräsentation. Er weilte in der Regel ein- bis zweimal pro Jahr meist aus Anlass des Hofballs oder eines anderen Hofereignisses für einige Tage in Karlsruhe. Verhandlungen zwischen württembergischen und badischen Stellen wurden gewöhnlich direkt, nicht mehr über den Gesandten geführt, so dass sich sein Schriftverkehr - jährlich etwa 100 Tagebuchnummern - weitgehend auf die Vermittlung von Glückwünschen, Übersendung von Anfragen und Amtsdrucksachen und gelegentliche indirekte Berichterstattung beschränkte. Mit dem Ende der Monarchie f ielen diese Aufgaben fast vollständig weg. Doch wurde die Gesandtschaft formell beibehalten und von 1926 an wieder mit kleineren Aufträgen betraut, so mit der Berichterstattung anhand badischer Zeitungen. Die Überlieferung ist nicht homogen. In den ersten Jahren überwiegen Einzelfallakten, ab etwa 1815/1820 - wie auch bei anderen württembergischen Gesandtschaften - ein rein formales Einteilungsprinzip, so "Konzepte und Berichte" oder "Reskripte und Noten" und Korrespondentenakten. Hauptsächlich neue Geschäftsbereiche wurden nach 1850 nach Sachbetreffen, etwa "Eisenbahnakten", abgelegt. Doch kam es nicht zu einer durchgegliederten Registraturführung, da die neuen Faszikel nach Bedarf angelegt und, mit einer fortlaufenden arabischen Nummer versehen, den schon vorhandenen Akten am Schluss beigefügt wurden. Auf diese Weise bestand die Registratur 1848 aus 72, 1866 aus 104 Büscheln und reichte bis 1818 zurück. Von 1893 - 1933 wurde das gesamte Schriftgut lediglich nach der chronologischen Folge abgelegt. Auch vom Inhalt her ist das Schriftgut sehr ungleich. Manche Gesandte nahmen einen Teil der Vorgänge, so ihre Instruktion, zu ihren Privatakten. Eine Reihe von Vorgängen erscheint nur im Tagebuch, da sie urschriftlich weitergeleitet wurden, ohne dass in der Gesandtschaft zusätzliche Unterlagen erwuchsen. Nach 1893 wurde für Parallelanfragen an Bayern, Baden und Hessen vielfach nur ein gemeinsamer Entwurf gefertigt und bei der Bayern betreffenden Registratur abgelegt. Manches scheint verloren gegangen oder vernichtet worden zu sein, wenn beispielsweise das Pässeverzeichnis nur von 1811 bis 1816 reicht. Der vorliegende Bestand kam, soweit dies noch ersichtlich ist, in vier Lieferungen zusammen mit Schriftgut des Ministeriums der Auswärtigen Angelegenheiten und anderer Gesandtschaften ins Archiv und wurde dem Bestand "Gesandtschaftsakten" (E 70 und E 73) angeschlossen. Dabei umfassten die in Bestand E 70 Verzeichnis (Ablieferung) 32 zusammengefassten Unterlagen die Zeit bis 1817, die des Bestandes E 70 Verzeichnis 33a den Zeitraum von 1818 - 1871 und kamen nach 1872 ein. Das in München erwachsene Material wurde bis zum Jahre 1910 um 1920 eingeliefert, der Rest wohl unmittelbar nach Aufhebung der Gesandtschaft 1933 und dem Bestand E 73 Verzeichnis 61 eingegliedert. Die Neuordnung konnte sich nur wenig am gegebenen Zustand orientieren. Die bei der Gesandtschaft erwachsenen Archivalien wurden aus dem übrigen Verband herausgelöst und der Provenienzbestand "Württembergische Gesandtschaft in Baden" neu gebildet. Die ursprünglich vorgesehene Aufgliederung in zwei Hauptteile, "I. 1806 - 1871" und "II. 1893 - 1933", wurde bei der Findbucherstellung aufgehoben und sämtliche Titelaufnahmen in das durch die Verzeichnung anderer Gesandtschaften vorgegebene Klassifikationsschema untergeordnet. Darunter bilden die Berichte an den König bzw. den Minister der Auswärtigen Angelegenheiten und die allgemeinen, thematisch nicht begrenzen Korrespondenzen mit diesem u.a. die erste Hauptgruppe. Hauptsächlich unter dem Gesandten von Bismarck wurde auch einzelne Sachaktenschriftstücke abgelegt, die bei der Neuordnung belassen wurden. Die übrigen Sachakten wurden ohne Rücksicht auf den bisherigen Ordnungszustand nach ihren unterschiedlichen Betreffen getrennt und jeweils in den weiteren Hauptgruppen neu zusammengefasst. Deren Gliederung ergab sich aus dem gesamten Geschäftsanfall. Eine Angleichung an die erhaltenen Aktenpläne anderer Gesandtschaften, etwa Berlin oder München, empfahl sich nicht. Gewisse Ungleichheiten in der Verzeichnung sind insofern geblieben, als manche Betreffe, wie "Deutsche Frage" etc., trotz ihrer Vielschichtigkeit eine weitere Unterteilung nicht erlaubten, während andererseits nach 1893 nur noch Einzelfälle vorkommen oder bis um 1850 unter "Verwendungen" fast alle Angelegenheiten von Privatpersonen eingereiht wurden, danach aber auch unter den Sachrubriken wie "Meldewesen", "Justiz - Einzelfälle" u. a. Im vorliegenden Findbuch wurde für die Unterlagen bis 1871 auf die Angabe der Registratursignaturen, d.h. die Büscheldurchzählung mit arabischen Ziffern, verzichtet, da sie sich nur z.T. ohne Schwierigkeiten feststellen ließen und sich Verweise auf diese Nummern nur unvollkommen in den letzten Tagebüchern vor 1871 finden. Die bisher gültigen Archivsignaturen E 70 Verzeichnis 32 Faszikel 1-9 und E 70 Verzeichnis 33a Faszikel 1-33 wurden dagegen in den Titelaufnahmen vermerkt. Verschiedene alte Büschelnummern waren anzubringen, wenn sich ein neues Büschel ganz oder teilweise aus alten zusammensetzt. Für die Akten von 1893 - 1933 konnte die Angabe der alten Archivsignatur wegfallen, da bei der bisherigen rein chronologischen Ablage - von vereinzelten Sachaktenansätzen abgesehen - das Schriftgut von 1893 - 1899 in E 73 Verzeichnis 61 Faszikel 18 d vereinigt war, von 1900 - 1905 in 18 e, von 1906 - 1913 in 18 b und von 1914 - 1933 in 18 c. So vielfältig der Bestand vom Inhalt der Titelaufnahmen her auch ist, so sind seiner wissenschaftlichen Auswertbarkeit doch deutliche Grenzen gesetzt: Ein geschlossenes Ganzes bildet die fortlaufende Berichterstattung an den König bis 1847, die übrigen Korrespondenzen erfassen nur Teilaspekte. Dasselbe gilt oft auch für die Sachakten, besonders wenn Protokolle, Auszüge oder Antworten auf Anfragen urschriftlich weitergeleitet wurden. Größere Bedeutung kommt daher der Parallelüberlieferung zu. Auf württembergischer Seite sind in erster Linie im Hauptstaatsarchiv die Bestände des übergeordneten Ministeriums der Auswärtigen Angelegenheiten und des Staatsministeriums zu nennen, auf badischer Seite im Generallandesarchiv Karlsruhe die Abteilungen 47 - 49 Haus- und Staatsarchiv - II. Haus- und Hofsachen, III. Staatssachen, IV. Gesandtschaften sowie die Abteilung 233 Staatsministerium. Der Bestand wurde unter zeitweiser Mitarbeit der Inspektorenanwärter(innen) Bader, Gutenkunst und Kramer vom Unterzeichner 1974 - 1976 verzeichnet und geordnet und umfasst 724 Büschel in 6,1 lfd. Metern. Stuttgart 1976 gez. G. Cordes Die Fertigstellung des vorliegenden Findbuchs erfolgte mit Hilfe der Datenverarbeitung auf der Basis des Programmpakets MIDOSA der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg in der Zeit vom Mai bis August 1987. Für die vielfältige technische Hilfe ist der Landesarchivdirektion zu danken. Die auf Karteikarten vorliegenden Titelaufnahmen wurden ohne wesentliche Änderungen über Bildschirm in das System eingegeben. Gleichzeitig mit der Titelaufnahme wurden die Indexbegriffe erfasst, und zwar im Hinblick auf einen späteren Generalindex getrennt in einen geographischen, Personen- und Sachindex. Das MIDETIT-Verfahren trennt die Indices aufgrund entsprechender Steuerzeichen. Auf die Erstellung einer Konkordanz wurde aus folgenden Gründen verzichtet: Die Auflösung der alten Serienakten und die nachträgliche Bildung von Sachakten hatte zur Folge, dass die Archivalien eines ehemaligen Büschels sich heute an bis zu 121 verschiedenen Fundstellen befinden. Damit ist die Praktikabilität einer Konkordanz, die zudem nur mit unvertretbarem Arbeitsaufwand zu erstellen gewesen wäre, grundsätzlich in Frage gestellt. Mit einer differenzierten sachlichen Gliederung des Bestandes und mit Hilfe der umfangreichen Indices wurde allerdings ver sucht, den Zugang zum Bestand und das Wiederauffinden schon zitierter Quellen zu erleichtern. Die bei der Verzeichnung der Bestände des Außenministeriums, E 36-38, Verz. 2, in Büschel 34 gefundenen Relationen, Berichte und Reskripte wurden nachträglich dem Bestand angegliedert, die Titelaufnahmen in das vorliegende Findbuch eingereiht. Diese mit der jeweiligen Ordnungsnummer und dem Zusatz a versehenen Titelaufnahmen sind im Index berücksichtigt. Stuttgart, im Dezember 1987 Kurt Hochstuhl

              Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 70 q · Bestand · 1852-1920
              Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

              Vorbemerkung 1976: König Friedrich hatte bereits 1807 die Absicht, in Darmstadt eine württembergische Gesandtschaft zu errichten aufgrund des durch den Rheinbund entstandenen nahen Verhältnisses zum Großherzogtum Hessen und aus dem Bemühen heraus, die freundschaftlichen Beziehungen der Souveräne zu vertiefen. Doch wurde die Stelle erst 1818 unter allgemeiner Begründung besetzt. Ab 1825 blieb sie vakant, bis 1852 auf Anregung des Großherzogs erneut Gesandte ausgetauscht wurden. Auch nach der Reichsgründung von 1871 wurden offizielle diplomatische Beziehungen aufrechterhalten.Die württembergischen Vertreter am Darmstädter Hof waren in der Regel bis 1866 zugleich als Gesandte am Bundestag in Frankfurt und am kurhessischen Hof in Kassel mit Sitz in Frankfurt am Main beglaubigt, von 1867 bis 1872 als Gesandte in Baden mit Sitz in Karlsruhe und ab 1873 als Gesandte in Baden und Bayern mit Sitz in München. Bei Abwesenheit des Gesandten galt bis 1866 der württembergische Vereinsbevollmächtigte bei der hessischen Zolldirektion in Darmstadt als offiziöser Vertreter seines Landes.Die Vertreter Württembergs waren:Karl August Freiherr von Wangenheim, Geheimer Rat, Staats minister, außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister, November 1818 - November 1823 Freiherr von Blomberg, Geheimer Legationsrat, Resident bei der Freien Stadt Frankfurt, Geschäftsträger, Dezember 1820, Dezember 1823 - Juni 1825 von Reinhard, Staatsrat, außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister, November 1852 - November 1865 Freiherr von Linden, Staatsminister, außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister, Dezember 1865 - September 1866 Oskar Freiherr von Soden, Kammerherr, Legationsrat, Geschäftsträger, Januar 1867 - Oktober 1868 von Baur-Breitenfeld, Kammerherr, Legationsrat, Geschäftsträger, November 1868 - November 1872 Oskar Freiherr von Soden, Kammerherr, Geheimer Rat, außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister, Mai 1873 - Mai 1906 Karl Moser von Filseck, Kammerherr, Geheimer Legationsrat, außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister, Juni 1906 - 1920.Der Gesandte hatte hauptsächlich formale Aufgaben zu erfüllen und solche der Repräsentation, da Sachverhandlungen zwischen württembergischen und hessischen Stellen gewöhnlich direkt, nicht über den Gesandten geführt wurden. Er wurde meist ein- oder zweimal im Jahr aus Anlaß von Hoffestlichkeiten nach Darmstadt eingeladen. Der Schriftverkehr, nach 1873 jährlich zwischen 50 und 70 Tagebuchnummern, beschränkte sich daher weitgehend auf die Vermittlung von Glückwünschen, Übersendung von Amtsdrucksachen, einige Anfragen und die gelegentliche Berichterstattung. Als diese Aufgaben mit dem Ende der Monarchie fast vollständig wegfielen, erlosch 1920 die Tätigkeit des Gesandten.Die Vertretung in Hessen war somit nur ein Nebenamt. Das in geringem Umfang anfallende Schriftgut wurde zunächst der Registratur der Bundestagsgesandtschaft eingegliedert. Erst 1852 setzte eine gesonderte Ablage unter dem Aktenzeichen H I (= Hessen I) ein. Sie wurde wie auch später fast ausschließlich in der Form der chronologischen Serie geführt und weist lediglich für die Karlsruher Zeit einige Sachaktenansätze auf.Die Überlieferung der Jahre 1852 - 1866 kam um 1869 mit der Bundestagsgesandtschaft über das Ministerium der Auswärtigen Angelegenheiten im Archiv ein und wurde im heutigen Bestand Deutscher Bund unter der Signatur E 65 Verz.(=Ablieferung) 57 Fasz. 414 verwahrt. Die Unterlagen aus der Karlsruher Zeit wurden vor 1910 mit anderen vermischten Akten vom Ministerium der Auswärtigen Angelegenheiten abgeliefert und in diesem Verband unter der Signatur E 36 Verz. 58 Fasz. 39 Nr. 86 belassen. Die seit 1873 erwachsenen Akten wurden wohl zusammen mit der Registratur der Gesandtschaft in Bayern 1933 an das Archiv abgegeben und dem Bestand Gesandtschaftsakten unter der Signatur E 73 Verz. 61 Bü 20b (1873 - 1895), Bü 20c (1896 - 1905) und 20d (1905 - 1920) eingegliedert. Die genannten Teile wurden 1977 - 1979 aus ihrem bisherigen Zusammenhang gelöst, verzeichnet und entsprechend dem bei anderen Gesandtschaften angewandten Schema als Korrespondenten- und Sachakten neu gegliedert. Diese Arbeiten wurden im Rahmen der Ausbildung unter Anleitung von Oberstaatsarchivrat Dr. Cordes von Archivinspektoranwärter Udo Herkert (54 Bü in 0,1 lfd. m., d.h. die Jahre bis 1866), von Staatsarchivreferendar Edgar Lersch (32 Bü in 0,05 lfd.m., d.h. die Jahre 1867 - 1872) sowie von Archivinspektoranwärterin Sabine Berner (die Jahre 1873 - 1920) durchgeführt.Der Bestand vermittelt für die Jahre 1852 - 1920 unter den erwähnten Einschränkungen ein ungefähres Bild der amtlichen Tätigkeit des Gesandten. Der wissenschaftlichen Verwertbarkeit sind enge Grenzen gesetzt, da nur die Korrespondenz des Hofmarschalls von Westerweller mit dem Gesandten von Soden ein gewisses Eigengewicht besitzt. Die Parallelüberlieferung findet sich württembergischerseits hauptsächlich im Bestand des Ministeriums der Auswärtigen Angelegenheiten. Das einschlägige hessische Schriftgut dürfte das Staatsarchiv Darmstadt verwahren.Der Bestand umfaßt 239 Bü in 0,6 lfd. m.Stuttgart 1978gez. G. Cordes Vorbemerkung 1988: Die Fertigstellung des vorliegenden Findbuchs erfolgte mit Hilfe der Datenverarbeitung auf der Basis des Programmpakets MIDOSA der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg in der Zeit vom Juli bis September 1988.Die auf Karteikarten vorliegenden Titelaufnahmen wurden ohne wesentliche Änderungen über Bildschirm in das System eingegeben. Gleichzeitig mit der Titelaufnahme wurden die Indexbegriffe erfaßt, und zwar im Hinblick auf einen späteren Generalindex getrennt in einen geographischen, Personen- und Sachindex. Die Nachindizierung sowie die Eingabe erfolgte im Rahmen der Ausbildung durch die Archivinspektorenanwärterinnen Corinna Pfisterer und Annette Prötzel unter Anleitung des Unterzeichneten.Stuttgart, im Oktober 1988Kurt Hochstuhl

              Wirtschaftliche Kriegsziele
              BArch, NS 52/95 · Akt(e) · April 1941 - März 1943
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält v.a.: Denkschrift von Prof. Heske und Prof. Dr. Vageler "Zur Begrenzung des Kolonialgebietes in Afrika. Bergwirtschaftliche Übersicht" von Sept. 1941

              Wirtschaftliche Entwicklung der Kolonien
              Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen, K 001, 5459 · Akt(e) · 1899, 1907-1908
              Teil von Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
              • Enthaeltvermerke: Darin: Denkschrift betreffend die Entwicklung von Kiautschou, 1898; Erzeugnisse der Deutschen Kolonien, Sammlung für Lehrzwecke, Schulsammlung für den Naturwissenschaftlichen und Geographischen Unterricht, Berlin (1907); Denkschrift betreffend die Gründung der Doa-Plantagen-GmbH (in Deutsch-Ostafrika )
              • 1899, 1907-1908, Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen, K 001 Oberpräsidium Münster
              M 545 · Akt(e) · 1927-1939
              Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

              Vereinbarungen u. Verträge betreffend dem Nebeneinander mit der Wesleyan Methodist Church of South Africa, 1930; Bemerkungen von Johanssen zu diesen Aktenstücken, 1930; Schiedsspruch betreffend Entschädigung der Wesleyander, 1927; Memorandum „Das Eindringen des Bischofs von Tanganyika in das Missionsgebiet von Bukoba, von W. Trittelvitz, 1929; Schlunk hierzu an Trittelvitz, 1929; Richtlinien für Missionskaufleute, o.J. ; Bericht über die Verhandlungen mit den Wesleyanern, 1927; Bericht über ein Gespräch mit Oldham in Berlin, 1931; Bertha Johanssen „Über den Ursprung Wamaras, 1934; Vorstand an Bukoba-Christen (Entwurf), 1929; Personn „Unsere bisherige Taufpraxis – Art u. Berechtigung derselben, 1934; P. Scholten „Gedanken u. Beobachtungen zur deutschen Missionarskonferenz in Dar-es-Salaam, 1934; Protokoll des Inaugural Meeting des Missionary Council for Tanganyika, Dar-es-Salaam (mit Statuten-Entwurf), Berlin-Mission,, 1934; Endgültige Statuten, 1934; Protokolle der lutherischen Missionarskonferenzen, einschließlich Augustana-Synoden, 1934 u. 1936; Dienstanweisung(en) für die Leiterin(nen) der Mädchenschule in Kidjunja, 1936; Diverses von Lukiko, 1935-1936; Diverses von Klein-Lukiko, 1937; Gemeindeordnung, 1938; Kirchenordnung u. Kirchenzuchtordnung, 1939; Beratungspunkte der Missionarskonferenz für die erste Synode in Bukoba, 1938; Denkschrift zur Missionslage in Ostafrika, von P. Scholten, 19 S., ms. (mehrfach vorhanden), 1936; Landkarte mit Außenstationen von Bukoba, 1938

              Bethel-Mission
              Wehrwirtschaftsdienststellen in Südosteuropa
              BArch, RW 29 · Bestand · 1940-1944
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Bestandsbeschreibung: Die politischen Verhältnisse und die militärischen Ereignisse in den Ländern Südosteuropas sowie die Einsetzung des Generalbevollmächtigten für die Wirtschaft in Serbien im Mai 1941 führten auch im wehrwirtschaftlichen Bereich zu sehr verschiedenartigen organisatorischen Maßnahmen. Es bestanden: Wehrwirtschaftsoffizier Preßburg -Slowakei- (1940-1944), Wehrwirtschaftsoffizier Budapest -Ungarn- (1941-1945), Höherer Wehrwirtschaftsführer beim Oberbefehlshaber Südost/ Operationsstab" Margarethe (1944)", Wehrwirtschaftsoffizier Agram -Kroatioen- (1941-1944), Wehrwirtschaftsstab Südost (zuständig für Serbien, 1941-1944), Wehrwirtschaftsoffizier Albanien (1944), Wehrwirtschaftsoffizier Rumänien / Deutsche Wehrwirtschaftsmission (1942-1944), Wehrwirtschaftsoffizier Transnistrien -Odessa-(1941-1942), Wehrwirtschaftsoffizier Sofia -Bulgarien- (1941-1944), Wehrwirtschaftsstab Griechenland (1943-1944), Wehrwirtschaftsoffizier Athen (1941-1943), Wirtschaftskommando, später Wehrwirtschaftsoffizier Saloniki (1941-1943). Die Hauptaufgabe der Rüstungsdienststellen bestand darin, die Wirtschaft für deutsche Rüstungsaufträge und zur Deckung des Bedarfs der Besatzungstruppen heranzuziehen. Mit dem Zurückweichen der Front ging 1944 die Zuständigkeit vielfach an die Wirtschaftsoffiziere der Frontverbände über (RW 46). Inhaltliche Charakterisierung: In RW 29 sind die Überlieferungen mehrerer Rüstungsdienststellen Südosteuropas zusammengefasst, da eine Trennung aus organisatorischen und registratorischen Gründen nicht möglich war. Die Kriegstagebücher und Lageberichte reichen in der Regel von der Aufstellung bis Mitte / Ende 1944, die einiger Dienststellen nur bis 1943. In nennenswertem Umfang liegen nur von Wehrwirtschaftsstab Südost Sachakten vor (13 Bände); sie beziehen sich unter anderem auf Transportfragen. Unterlagen zur Wehrwirtschaft Albaniens befinden sich ausschließlich im Bestand RW 46. Die Kriegstagebücher, Lageberichte und die Geschichte der Wehrwirtschafts- und Rüstungsdienststellen (von 1940 bis 1944) wurden bereits während des Krieges sukzessive aus den Registraturen ausgesondert und an das "Archiv der Wehrwirtschaftsdienststellen" (zuletzt in Muskau/Oberlausitz) abgegeben. Die Sachakten verblieben zumeist beim Registraturbildner und wurden dort vermutlich bei Kriegsende vernichtet. Das "Archiv der Wehrwirtschaftsdienststellen" wurde 1945 nach Vacha/Thüringen ausgelagert und dort von den Amerikanern beschlagnahmt. Die Rückgabe der Unterlagen aus den USA an die Bundesrepublik erfolgte im Jahre 1960. Erschließungszustand: Findbuch Umfang, Erläuterung: 116 AE Zitierweise: BArch, RW 29/...

              Universitätsarchiv Freiburg, B0001 / 1582 · Akt(e) · 1937-1946
              Teil von Universitätsarchiv Freiburg (Archivtektonik)

              Enthält: u.a. Vortrag über Österreich von Friedrich Metz (1938); Vorlesungsreihe der Rechts- und Staatswissenschaften; Geschichte der deutschen Universitäten; Kolonialvorträge; Reiseeindrücke von Japan von Uhlenhuth; Sudetenland; Außenhandel; Vorträge der Volksbildungstätten mit Rednerlisten; Ostpolitik; totaler Kriegseinsatz; Gesundheitsorientierte Vorträge; Kulturpflege;

              Vorträge
              Universitätsarchiv Tübingen, UAT 407/52 · Akt(e) · um 1915-1942
              Teil von Eberhard-Karls-Universität Tübingen
              • Enthält: "Aus der Vergangenheit der Erde". Vortrag am Geologisch-Paläontologischen Institut Berlin (um 1915); "Schwarz und Weiß im südlichen Deutsch-Ostafrika". Vortrag vor dem Württembergischen Anthropologischen Verein, 23.3.1918; "Deutsch-Ostafrika und sein Schicksal im deutsch-britischen Ringen". Öffentlicher Vortrag an der Universität Köln, Bericht in der Kölnischen Volkszeitung, Nr. 286, 15.10.1940, S. 5; "Afrika als weltpolitischer Großraum". Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe "Die außereuropäischen Großräume der Weltpolitik" des Geographischen Instituts der Universität Tübingen in Verbindung mit dem Auslandsinstitut Stuttgart. Bericht der Tübinger Chronik, 28.4.1942.
              • um 1915-1942, Universitätsarchiv Tübingen, UAT 407/ Edwin Hennig (1882-1977), Nachlass

              Enthält: Korrespondenz betreffend Planung und Finanzierung (u.a. Bildung eines Expeditionsfonds) sowie Nachbereitung (v.a. Betreiben der Ordensverleihung an den Förderer Hugo von Gahlen, Fabrik- und Gutsbesitzer); wissenschaftliche Gutachten Darin: gezeichnete Karte von Zentralafrika; Berichte über die Expedition in der "Täglichen Rundschau" (v.a. Teile des von Adolf Friedrich selbst verfassten Reiseberichts "Ins innerste Afrikas", 1908).

              HAN La 142 Bü 551 · Akt(e) · (1910) 1912-1913
              Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein (Archivtektonik)

              Enthält: Korrespondenz Ernsts II. mit den Komiteemitgliedern Ministerialdirigent Prof. Dr. Kirchner und Dr. Katz sowie mit dem Staatssekretär des Reichskolonialamtes Solf betreffend Verwendung der vom Komitee dem Kolonialamt zur Verfügung gestellten Gelder; Abschrift der Korrespondenz des Staatssekretärs mit dem Gouverneur von Deutsch-Südwestafrika und Prof. Kirchner in derselben Angelegenheit; Abschrift eines Sitzungsprotokolls des Komitees.

              Vorlesung zur Südsee
              Universitätsarchiv Mainz, NL 47/37 · Akt(e) · 1905-1906
              Teil von Johannes Gutenberg-Universität Mainz
              • 1905-1906, Universitätsarchiv Mainz, NL 47 Nachlass Karl Sapper (1866-1945)
              • Fotografien<br />- Manuskript<br />- Hörerliste der Vorlesung
              Institut für Stadtgeschichte Frankfurt a. M., V176, 2689 · Akt(e) · 1897, ca. 2000
              Teil von Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main (Archivtektonik)
              • 1897, ca. 2000, Institut für Stadtgeschichte Frankfurt a. M., V176 Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
              • Kopie einer den zuständigen Regierungsstellen zur weiteren Bearbeitung zugeleiteten Abschrift; maschinenschriftliche Transkription