Sachakten

Bereich 'Elemente'

Taxonomie

Code

Anmerkung(en) zur Eingrenzung

    Anmerkung(en) zur Herkunft

      Anmerkungen zur Ansicht

        Hierarchische Begriffe

        Sachakten

          Equivalente Begriffe

          Sachakten

            Verbundene Begriffe

            Sachakten

              285 Dokumente results for Sachakten

              285 Ergebnisse mit direktem Bezug Engere Begriffe ausschließen
              Reden, Interviews
              Best. 902, A 287/7 · Akt(e) · 1931-1933
              Teil von Historisches Archiv der Stadt Köln (Archivtektonik)

              Enthält: Rede auf der Tagung der Görresgesellschaft. Rede bei der Eröffnung der Amerikanischen Handelskammer. Eröffnungsrede der Musterausstellung Grubensicherheit. Rede beim Werbeabend der deutschen Kolonialgesellschaft. Eröffnungsrede des Kunstgewerbemuseums. Übergabe des Bundesbanners an die deutsche Jugendkraft. Reit- und Fahrturnier 1932. rede bei der Trauerfeier für den Geheimen Rat Hagen. Hinweis: Benutzung eingeschränkt. Altsignaturen: Abt. 2 Nr. 287 Fasz. 7. Aktenzeichen: 760 Bd. 4.

              Reichskolonialbund Gauverband Köln-Aachen, Köln
              Best. 614, A 585 · Akt(e) · 1934 - 1941
              Teil von Historisches Archiv der Stadt Köln (Archivtektonik)

              Enthält: u.a.: Einladung an Direktor W. Kettnis zur Besichtigung der Sonderausstellung "Die Völker der deutschen Kolonien in Afrika", 1934; Vereinheitlichung der Ausstellungs- und Pressepropaganda für die Kolonialausstellung durch die Messe- und Ausstellungs-Gesellschaft, 1934; Ausleihe von Ethnographika für kleine Ausstellungen in leerstehenden Schaufenstern im Stadtbezirk als Propaganda für den Kolonialgedanken, 1934; Rundschreiben des Kölner Kolonial- und Überseeklubs (KKuU): Einladung zu Vortragsveranstaltungen für Januar und Februar 1935; desgl. für Mai 1935; Glückwunsch von W. Kettnis zum 30jährigen Bestehen des Rautenstrauch-Joest-Museums, 1936; Überlassung des Vortragsraumes des Rautenstrauch-Joest-Museums für "Schulungsmorgen für die Amtswarte des RKB und Abhaltung eines Lichtbildervortrags durch den Museumsleiter Scheller an einem der Schulungsmorgen, 1936; Museumsführung für die Amtswarte des Kreises Süd, 1937; Ausleihe von Ethnographika für eine größere Kolonial-Ausstellung, organisiert durch die Gauverbandsleitung in Zusammenarbeit mit der Westdeutschen-Kaufhof AG in den Räumen des Kaufhofes Köln, Eröffnung 1.8.1940; Ausleihe für eine Kolonialausstellung in Aachen, 1940; Überführung des gesamten ethnographischen Materials aus dem Kloster Knechtsteden auf Anordnung des Bundesführers, 1941 Schäden: Kat. B (nur als Digitalisat nutzbar). Altsignaturen: 585.

              Best. 1070, A 266 · Akt(e) · 1921-1930
              Teil von Historisches Archiv der Stadt Köln (Archivtektonik)

              Enthält: 1921 Juni 3 - Berlin: Niederschrift über die Einrichtung eines Ausschusses für die kath. Auslandsschulen innerhalb des RKA. 11/2 S., Durchschrift von Masch.-Schreiben. 1923 Febr. 17 - Berlin: Marx übermittelt den Bischöfen den Aufruf und die Ehrenausschußliste zur Slg. ,Für Glaube und Volkstum Grenz- und Auslandsspende dt. Katholiken. Eh. Unterschrift. 1 S., Vervielf. In der Anlage der Aufruf, 1 S., Vervielf., die Ehrenausschußliste, 1 S., Durchschrift von Masch.-Schreiben und Druck. 1923 Febr. 23 - Hans Hartenfels b. Duisburg: Peter Klöckner schreibt Marx, daß er seit langem Aufrufe nicht mehr unterschreibt. Immerhin hat sein Bruder schon unterzeichnet. Wegen der Sperre von Post, Telefon und Telegraph geht es im besetzten Gebiet schlecht; zudem wurden alle Autos beschlagnahmt. Im übrigen liegt aber hier der feste Wille bei jedem ohne Ausnahme vor durchzuhalten, und deshalb werden die großen Mißhelligkeiten in Kauf genommen. Die Arbeiter werden beschäftigt, obwohl von Versand und Zufuhr kaum mehr die Rede sein kann. Das unbesetzte Gebiet muß vor allem die Verpflegung der Bevölkerung sicherstellen. So lange ich tätig bin, habe ich noch nie einen derartig festen Willen der gesamten Bevölkerung feststellen können. Leider werden wir uns auf eine lange Zeit vorbereiten müssen. Ich befürchte, daß der Kampf länger wie ein halbes Jahr dauern wird. Eh. Unterschrift. P/, S., masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbögen. 1923 Febr. 26 - München: Min.-Präs. v. Knilling teilt Marx mit, daß er dem Ehrenausschuß zur Slg. ,Für Glaube und Volkstum beitritt und überweist 10000,- RM. Eh. Unterschrift. 1/2 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen ,Der Bayer. Min.-Präs. 1923 Febr. 28 - Berlin: RK Cuno bittet Marx nach Rücksprache mit Brauns um weitere Nachrichten über die Vorbereitungsarbeiten der Slg. ,Glaube und Volkstum, Alsdann will er über den Beitritt zum Ehrenausschuß entscheiden. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen ,Der RK. 1923 März 2 - München: H. Held benachrichtigt Marx, daß er dem Ehrenausschuß gern beitritt und 5000,- M überweisen wird. Eh. Unterschrift. 1/2 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen ,Der 1. Vors. der Fraktion der Bayer. Volkspartei. 1923 März 12 - Bamberg: Weihbischof Senger übermittelt Ungenannt (Leicht?) Akten mit Gruß an Marx. Eh. Unterschrift. 1/2 Halbseite, eh. Ausf. 1923 März 14 - Berlin: Lehrer H. Meier übermittelt Marx einen Brief von P. Sonnenschein an Kard. Bertram. Darin wird hervorgehoben, daß im Reichsausschuß des VDA kein einziger Katholik ist und daß dagegen Front gemacht werden muß. Wertvoll für den demnächst zu veröffentlichenden Aufruf ist die Unterschrift von Cuno. Eh. Unterschrift. 2 Halbseiten, eh. Ausf. 1923 Mai 7 ~ Breslau: Der Fürstbischof teilt Marx mit, daß der VDA, Landesverband Bayern, am 26. 4. durch den Univ.-Rektor von Würzburg beim Würzburger Ordinariat sich gegen den Vorwurf imparitätischer Verwendung seiner Mittel verwahrt hat. Marx wird um Bereitstellung von Stoff für eine eingehende Beantwortung ersucht, um den Verdacht zu beseitigen, daß die erhobene Klage unbegründet sei. Eh. Unterschrift: i. A. Blaeschler. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. Konzipientenparaphe N(egwer?). Eingangsstempel der Fürstbischöfl. Delegatur Berlin vom 14. 5. mit Paraphe D(eitmer). 1923 Mai - Breslau: Die Fürstbischöfl. Kurie teilt Marx abschriftlich m. d. B. um Stellungnahme ein Schreiben des Ordinariats Passau an Kard. Bertram mit. Danach hat der Bayer. Landesverband des VDA gegen den Vorwurf der Hintansetzung von Katholiken sich verwahrt und aufmerksam gemacht, daß Kard. Schulte, Bischof Berning, Gen.Vikar Buchberger und Präs. Prälat Kreuz seinem Vorstand angehören und daß der VDA 1922 an 17 Gemeinden in Südtirol Gebetbücher geschickt habe. Das Passauer Ordinariat bittet Kard. Bertram um Mitteilung von Tatsachen, aus denen eine Verletzung der kath. Interessen auch in den letzten Jahren sich ergibt und die Teilnahme des Vereines an den seinerzeitigen Bestrebungen der Losvon-Rom-Bewegung sich erweisen läßt. Eh. Unterschrift: Blaeschler. 11/2 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. Eingangsdatum der Fürstbischöfl. Delegatur von Berlin sowie Vorlegedatum von Man: vom 11. 5. 1923. Eh. Zuschrift von Marx an GS m. d. B. um Nachricht über das Geschehene. In der Anlage die beiden folgenden Schreiben: 1923 Mai 3 - Würzburg: Gen.-Vikar Weidinger übermittelt Kard. Bertram ein Schreiben des Bayer. Landesverbandes des VDA vom 26. 4. an den Würzburger Universitätsrektor Prof. Ruland. Marx möge diesem die nötigen Unterlagen zu einer Antwort beschaffen und diese auch Gen.-Vikar Budlberger-München zuleiten. Gez. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Abschrift. 1923 April 26 - München: Der Landesverband Bayern des VDA weist Prof. Dr. Ludwig Ruland-Würzburg, der 1921 dem Vereinsredner Hlawna geholfen hat und selbst für den Verein tätig gewesen ist, auf das Würzburger Diözesanblatt 14 hin, wo auf die Slg. ,Glaube und Volkstum aufmerksam, zugleich aber gegen den VDA Vorwürfe gemacht werden. Unser Standpunkt diesen Anwürfen gegenüber ist der, daß wir uns herzlich freuen, wenn auch von anderer Seite für die gemeinsame Sache des Deutschtums im Auslande gearbeitet wird. Wir glauben jedoch, daß dieser Sache der beste Dienst erwiesen wird, wenn die einzelnen Verbände sich nicht bekämpfen, sondern ruhig nebeneinander ihren Weg gehen. Ruland möge das Würzburger Ordinariat auf die religiöse Neutralität des Verbandes hinweisen. Gen.-Vikar Buchberger hatte die Angriffe auf den VDA nicht gebilligt und im Münchener Diözesanblatt auch nicht drucken lassen. Eine besonders eifrige Sammeltätigkeit betreibt der VDA seit 2 Jahren; die Ortsgruppen sind von 29 auf 160 und die Mitgliederzahl von 2300 auf 31 000 gestiegen; dazu sind 30000 Schüler erfaßt. Kard. v. Paulhaber hat durch Unterstützung interkonfessioneller Wohltätigkeitsveranstaltungen, die auch der protestant. Kirchenpräs. befürwortete, die Not-wendigkeit eines Zusammengehens der christI. Konfessionen für karitative Zwecke bekundet. Der VDA ist 1881 durch den Kuraten v. Proweis auf dem Nonsberge Pranz X. Mitterer gegründet und bereits vor 2 Jahrzehnten durch Prälat Werthmann mitgeführt worden. Dem Hauptaus-schuß des VDA gehören Kard. Schulte, Bischof Berning und Gen.-Vikar Buchberger, dem Hauptvorstand Präs. Kreutz und P. Sonnenschein an. Der kath. Einfluß beim VDA (ist also) sehr groß, zumal kein prominenter Vertreter von protestant. Vereinen in demselben vertreten ist. Die Mehrzahl der Auslandsdeutschen in Bukowina, Bessarabien, Böhmen, Mähren, Südtirol, Nordungarn sind Katholiken, und diese Gebiete werden von den vor allem protestant. Landesverbällden Sachsen und Thüringen betreut. Es wäre also gerade für die kath. Sache ein arger Schaden, wenn durch eine Sprengung unseres Verbandes durch die Auslandsspende dt. Katholiken eine eigene protestant. Organisation auf den Plan gerufen würde. Vom VDA erhielten eine Reihe von kath. Volksschulen Zuschüsse und eine nicht unbedeutende Zahl von Geistlichen Zulagen zu ihren Gehältern; Studienbeihilfen gingen an Knabenseminaristen, Theologie- und Schulamtskandidaten in SüdtiroI. Der Landesverband Bayern hat sich durch Beschaffung von kath Gebetbüchern mit 18 Millionen RM Schulden belastet. Angesichts des rücksichtslosen Vorgehens von Mussolini in Südtirol, wo dt. durch italien. Geistliche ersetzt worden sind und viele nur dt.-spradlige Bewohner der Gemeinden somit auf Predigt und Beichte verzichten müssen, sollten sich die einzelnen Vereine nicht untereinander bekämpfen, sondern nebeneinander für dasselbe Ziel arbeiten. Gez. Unterschrift: v. Witzleben, stellvertr. Vors. 4 S., masch.-schriftl. Abschrift. In der Anlage: Auszug aus Würzburger Diözesanblatt Nr. 14 vom 26. 3. 1923 betr. Slg. für ,Glaube und Volkstum, 1/2 S" masch.-schriftl. Abschrift; ferner: Werbeanschreiben der Slg. ,Glaube und Volkstum, 1 S" Drude. [192]3 Mai 18: Marx legt Prälat Kreutz dar, daß verschiedene Landesverbände des VDA sich über die S1g. ,Glaube und Volkstum beschweren und bestreiten, daß die kath. Interessen vom VDA ungleich und unwillig behandelt" worden seien. Marx weiß von dem alten Vorwurf, daß der VDA die Sim(ultan)-8chulen begünstigt. Kreutz möge mit Unterlagen behilflich sein, die eine besondere S1g. der Katholiken gerechtfertigt erscheinen lassen. 1 S., Durchschrift von Masch.-Schreiben, ohne Beglaubigung. In der Vorlage: Simoniten-Schulen. 1923 Mai 22 - Freiburg: Kreutz meint gegenüber Marx, daß aus dem Werbeschreiben für ,Glaube und Volkstum vielleicht ein Vorwurf gegen den VDA vermutmaßt werden kann. Gegen eine entsprechende Mitteilung im Passauer Verordnungsblatt ist von München aus Einspruch erhoben worden. In den 4 Jahren Vorstandsmitgliedschaft hatte Kreutz keinen Anlaß zu Klagen wegen Imparität, konnte allerdings nur, während er in Berlin wohnte, regelmäßig an den Vorstandssitzungen teilnehmen. 1920 bzw. 1921 sind mit großem Vergnügen Kard. Schulte und Bischof Berning in den Ausschuß gewählt worden; letzterer nimmt augenblicklich an der Gen.-Verslg. des VDA in Hamburg teil. Der Zentrale des VDA dürfte in den letzten Jahren eine tendenziöse Leitung ferngelegen haben. Der Geist in den ziemlich selbständigen Landesverbänden hing vom Einfluß der kath. Mitglieder ab. Freilich waren früher die Katholiken gegenüber dem Verein gleichgültig und überließen ihm die Auslandsschulen. Das evgl. Geistliche rührig wurden, ist ihnen somit nicht vorzuwerfen. Daß von jener Seite im Geiste des Hakatismus man vielleicht oft dt. mit protestantisch verwechselte, haben wir ja bei den evgl. Geistlichen auch sonst schon erlebt. In einer Unterredung am 1. und 2. 5. anerkannte Admiral Seebohm für die Zentralleitung des VDA das Recht einer eigenen kath. 81g. Es wird kaum viel durchschlagendes Material für vollgültige Beweise zusammenzubekommen sein. Die in der Vorkriegszeit führenden Leute sind vom VDA längst ersetzt. Kreutz ist es unerklärlich, daß man ihn als ältestes kath. Vorstandsmitglied im VDA nicht von dem Plan der 81g. unterrichtet hat. Im RT hat er Marx vergeblich zu erreichen versucht. P. Sonnenschein ist nach Italien gereist und hat im RKA seine Stellvertretung selbständig ohne den Vorstand geregelt. Besser wäre gewesen, wenn dieser Verband die 81g. mit einem erweiterten Aktionskomitee gemacht hätte. Eh. Unterschrift. 21/2 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen ,Der Präs. d. Dt. Caritasverbandes. 1923 Mai 24: Marx schreibt Kard. Bertram, daß seine Angaben vom 13. 5. auf den Beobachtungen beruhen, die P. Sonnenschein im Vorstand des VDA angestellt hat. Trotz eifriger Bemühungen konnte dieser keinen Einblick in die Geschäftsführung gewinnen. Er vermutete dahinter Absicht, zumal er die Zahl der kath. Vorstandsmitglieder nicht zu vermehren vermochtej von 20 Vorstandsmitgliedern sind 2 katholisch; davon kann Prälat Kreutz wegen seines Freiburger Wohnsitzes kaum tätig werden. Der VDA hat sich eInem Vorstandsmitglied der Slg. zu dem buchmäßigen Nachweis erboten, daß bei der Verteilung der Unterstüzungen die Katholiken gebührend berücksichtigt worden sind. Die Ordinariate mögen daher den Beschwerdeführern mitteilen, daß die Verhdlgn. zwischen dem VDA und der Slgs.-Leitung eine Klärung erwarten ließen. 11/2 S., Durchschrift von Masch.-Schreiben, ohne Beglaubigung. (192)3 Mai 30: Marx schreibt Gen.-Vikar Buchberger, daß der Landesverband Bayern des VDA sich über die Slg. ,Für Glaube und Volkstum beschwert. In Empfehlungen von Ordinariaten ist auf. unparitätische Behdlg. der Katholiken durch den VDA hingewiesen worden. Marx will scheinen, daß der VDA in Bayern andere Wege geht als der Preußens. Jedenfalls hat vor dem Krieg der VDA im Ausland ausschließlich die Simultanschule bevorzugt; auch in der Los-vonRom- Bewegung war er führend. Es mag auch nicht ganz die Schuld auf unserer Seite gefehlt haben, indem wir uns zu wenig an den Bestrebungen des Vereins beteiligten und Einfluß auf die Leitung zu erhalten suchten. Das hat sich in den letzten Jahren zweifellos geändert. Marx hätte gern ein Urteil über die Haltung des Landesverbandes Bayern. P/, S., Durchschrift von Masch.-Schreiben, ohne Beglaubigung. 1923 Juni 4 - München: Buchberger an Marx: Es ist mir sehr wiJIkommen, in Sachen der Fürsorge für die Auslandsdt. mit Ihnen mich aussprechen zu können. Ich bin selbst Mitbegründer des RKA. Gelegentlich der Gründung dieses Vereines kam der Präs. des VDA eigens zu mir und machte mir Vorhalt, daß wir eine Konkurrenzgründung ins Leben riefen. Ich habe ihm sehr ernst meine Gründe dafür auseinandergesetzt, namentlich die Rolle, die der Verein gespielt hat in der Los-von-Rom-Bewegung und in der Gleichsetzung von deutsch und protestantisch. Die Lage hat sich inzwischen geändert. Trotz aller Anläufe - so noch beim letzten Katholikentag - will die kath. Organisation zur Fürsorge für die Auslandsdt. nicht recht Kraft und Leben und Einfluß gewinnen. Unserem Verein f. d. Katholiken im Ausland hat der Krieg schon wenige Wochen nach der Gründung des Vereins seine Seele genommen, den Grafen Preysing, der in Frkr. fiel. Er hat keinen Nachfolger erhalten, der Zeit und Sinn für die Vereinsarbeit hätte. Andererseits ist an der Spitze des Landesverbandes Bayern des VDA ein braver Katholik, der sich nicht nur um seinen Verein recht annimmt, sondern auch mir jeden Wunsch erfüllen würde. Ich habe daher keine Bedenken getragen, unter den veränderten Verhältnissen selbst dem VDA auf die Bitte des Herrn Prof. Dr. Deuerling beizutreten. Wie die Verhältnisse in Bayern liegen, wäre wirklich kein Grund, irgendwie gegen den VDA Stellung zu nehmen; daß dieses ge-schehen, ohne vorher die Sachlage näher zu prüfen, kann man bedauern. Buchberger legt einen Brief von Deuerling bei, dem ein freundliches Wort zu schreiben Marx vielleicht für gut findet. Eh. Unterschrift. 2 S., eh. Ausf., Kopfbogen ,Das Ordinariat des Erzbistums München-Freysing. [192]3 Juni 28: Marx antwortet Buchberger, daß die Verhältnisse in Bayern anders liegen als in Preußen. Das Rundschreiben von ,Glaube und Volkstum ist indessen nur aus der Kenntnis der preuß. Verhältnisse hervorgegangen. Erst den Prälaten Werthmann und Kreutz ist es ge-lungen, in die Gesdläftsgebarung des VDA Einblick zu gewinnen. In Zukunft werden die kath. Belange dort wohl besser berücksichtigt werden. Der VDA hat sich zum zahlenmäßigen Nachweis ausreichender Berücksidltigung der kath. Interessen erboten. Gelegentlich will Marx gern Prof. Deuerling die Leistungen des bayer, VDA anerkennen. Von kath. Seite muß alles darangesetzt werden, in den großen Organisationen dabei zu sein; früher ist in dieser Hinsicht wohl nicht immer ridltig vorgegangen worden. Vieles, was von unserer Seite beklagt wird, ist vielleicht auch nicht ganz ohne unser Verschulden durch die Entwicklung der Dinge von selbst herbeigeführt worden. 11/% S., Durchschrift von Masch.-Schreiben, ohne Beglaubigung. 1923 Juli 9 - München: Der Landesverband Bayern des VDA schreibt dem Ordinariat in Passau, daß ihm die hohe kirdll. Stelle, die die beanstandete Notiz versandt hat, inzwischen bekannt geworden ist. Die Stelle hat wie das Passauer Ordinariat ohne eigene Kenntnis des Sachverhalts im guten Glauben die Angaben von ,Glaube und Volkstum wiederholt. Diese konnten bisher nicht bewiesen werden. Der VDA aber hat sich bemüht, den gutgläubigen Irrtum aufzuklären. Unter den Irreführenden befinden sich Personen, die genauen Einblick in die Tätigkeit des Hauptvorstandes des VDA haben. Der bayer. Landesverband arbeitet geradezu ausschließlich für die kath. Auslandsdeutschen; er fühlt sich durch die von den Ordinariaten verbreitete Notiz schwer gesdchädigt. Bei den Verhdlgn. zwischen VDA und ,Glaube und Volkstum wird nichts herauskommen, da letzterem ernstlidlerWille abzusprechen ist, ,Glaube wo sie eine junge Niederlassung haben, vor 3 Jahren ein wohlwollender Konsul v. Lenz amtierte, der bald nach Rom versetzt wurde. Ein Jude Neumayer, ich glaube Wiener wohlhabender Kaufmann, verwaltet nun mit seiner redseligen Frau das dt. Konsulat so ganz nebenbei. Seine Verwaltung wird von den kath. Deutschen als verständnislos beklagt. Als eine bejahrte dt. Frau in Turin irrsinnig wurde, sagte Neumayer zu den Schwestern: "Nehmen Sie diese Person in Ihr Haus, setzen Sie ihr ein Nonnenhäubchen auf, und lassen Sie diese Person bei Ihnen arbeiten". Nachdem während der Kriegszeit die dt. Interessen von schw

              Reisen Fischer, Einkäufe
              Best. 608, A 139 · Akt(e) · 1909-1913
              Teil von Historisches Archiv der Stadt Köln (Archivtektonik)

              Umfang: 342 Blätter. Aktenzeichen: A2 XIII 3g 2 403 XIV 1 40 Enthält: Bewerbung von Dr. Theodor Bönner, Berlin, auf einen Posten des neugegründeten Museums (1909, mit Empfehlung von Albert Heimann und Stellungnahme von Max Wallraf, Wildbad, betreffend Absage an den Bewerber); Schriftwechsel Fischer mit der Verwaltung betreffend Teilnahme an der Ausstellung „Japan und Ostasien in der Kunst des Vereins Ausstellungspark München, Ausleihe von Gegenständen, Ausstellungsbestimmungen, Reisekostenvergütung für Fischer (1909); Schriftwechsel mit Fischer, St. Moritz und Reichenhall, betreffend Reisekostenberechnung, Besprechungen mit Brantzky betreffend Erweiterungsbau des Museums, Dienstverhältnis Fischer zum Direktor des Kunstgewerbemuseums, Kontroverse in der Zeitschrift Der Cicerone, Gegendarstellung von Fischer, Aufstellung des Haushaltsplans 1910, vertragliche Angelegenheiten, Transport der Sammlung von Kiel nach Köln durch die Firma L. Tischendorf, Kiel (1909, mit Cicerone, Heft 16 und 17, 1909), Angebot des Zeitungsausschnittdienstes Dr. Max Goldschmidt, Berlin (1909), Empfehlung eines Dr. Hans Wirtz, Tsingtau, durch Emil Bau (1910); Schriftwechsel mit der Speditionsfirma Mathias Rohde & Jörgens betreffend Berechnung eines Transports der Firma- Melchers & Co. In Tientsin, China (1910); Frachtangelegenheiten der Firma von Bary & Co, Antwerpen (1910); Schriftwechsel mit Fischer, Wien und Berlin, betreffend familiäre Dinge, Reise zu einer kunsthistorischen japanischen Ausstellung nach London, säumige Ratenzahlung durch die Stadt (1910), Schriftwechsel mit der Firma Mathias Rhode & Co., Hamburg, betreffend Spesenrechnung der Firma Helm Bros Ltd. (limited), Yokohama (1910); Haushaltsangelegenheiten 1911; Schriftwechsel betreffend Transportkosten und Rechnungslegung, unter anderem mit der Speditions- & Lagerhaus Aktiengesellschaft, Köln, Firma Mathias Rohde & Jörgens, Bremen (1910), Paul Taetow, Hamburg, auch mit Fischer, unter anderem aus London (1911); Abrechnungen des Bankhauses A. Levy betreffend Verein zur Förderung des Museums für ostasiatische Kunst (1911-1912), Kaufofferte des Kaufmanns E. Knuth, Tsinanfu, Schantung, betreffend alte Broncen (1910, mit Liste); finanztechnische und steuerliche Behandlung eines von Fischer gezahlten Kapitals für Neuerwerbungen sowie der Zinszahlungen (1911, mit vorhergehendem Schriftwechsel von 1909, Abschriften); Revisionen der auf dem Speicher des Kunstgewerbemuseums lagernden Kisten (1911-1912, mit Anweisung für die Bewachung der Sammlungsgegenstände des Museums für ostasiatische Kunst, Lageplan der Kisten auf dem Speicher des Kunstgewerbemuseums und im Keller des Schnütgen-Museums, Vervielfältigung), Teilausstellung der Neuerwerbungen des Museums im Kunstgewerbemuseum (1910); Schreiben Fischer aus Kyoto betreffend Schwierigkeiten des Auswärtigen Amtes wegen Ausstellung eines Empfehlungsschreibens, vermuteter Widerstand seitens v. Bode (1911); Sicherungsmaßnahmen für die Sammlung (1911); G.E. Lüthgen, Das Museum für ostasiatische Kunst der Stadt Köln, in: Kunst und Künstler 9, 1911; Schreiben Fischer aus Nara, Japan, betreffend Umdisposition seiner Reise statt über Boston (Studium der dortigen Museumseinrichtung), auf der Bahn über Sibirien, Absicht einer Reise nach Boston nach Abnahme des Museumsbaus in Köln (2. Dezember 1911), Schreiben Fischer aus Kyoto betreffend längeren Aufenthalt in Japan (Neujahr 1912); Schreiben Fischer betreffend wohlbehaltene Ankunft in Berlin, voraussichtliche Ankunft in Köln am 17. Februar (11. Februar 1912), Schreiben Fischer aus London betreffend Kohlenstreik und Verzögerung der Abfahrt nach Boston, Kurzreise nach Paris (März 1912), Fernsprechanschlußkosten (1912), Schreiben Fischer aus Boston betreffend Rückreise, Besichtigung der amerikanischen Museen, Bitte um Mitteilung an Museumsdirektor Fairbanks, Museum of Fine Arts, betreffend Bestelladresse und Preis von elektrisch betriebenen Wasserzerstäubungsapparaten, wie er, Fischer, sie in einem Büro des Beigeordneten Adenauer gesehen habe (31. März 1912); Kritik Fischer an der Benutzung des Museumshofes durch den Hausmeister Strünker (Februar 1912; Erhöhung des Haushaltsansatzes für den Transport der Kisten (März 1912); Schriftwechsel mit Fischer und v. Schmid, Aachen, betreffend Ausleihe einiger Stücke in das Reiff-Museum der Technischen Hochschule Aachen (März-April 1912); Schreiben Fischer aus Osaka betreffend Reiseroute durch die Mandschurei, getätigte Erwerbungen in der Mandschurei und in Korea, Frachtangelegenheiten, Bitte um Diskretion betreffend seine Reise wegen Konkurrenz, auch aus Berlin, Brand auf dem Dampfer Prinz Ludwig in Shanghai, günstige Erwerbungen (1. Januar 1910); Transportpapiere, Rechnungen der Transportfirmen Arnhold, Karber & Co., Berlin, und von Bary & Co., Antwerpen, auch Uhlmann & Co, Bremen, Mathias Rhode & Jörgens, Bremen, Speditions- und Lagerhaus AG, Köln, und Paul Taetow, Hamburg (1910); Auflistung Fischer betreffend Kistensendungen aus Kyoto, Nagasaki, Mukden/Mandschurei, Osaka und Peking, unter anderem mit den Dampfern „York, Kleist und „Prinz Ludwig (Januar-April 1910); Schreiben Fischer aus Peking betreffend Brand an Bord der „Prinz Ludwig, Versicherungsregelung (22. April 1910); Schreiben Fischer auf dem Dampfer „Sagami Maru auf der Überfahrt von China nach Japan betreffend wertvolle chinesische Erwerbungen (21. Mai 1910, mit Liste der mit dem Dampfer „Bülow versandten Kisten); Schreiben Fischer aus Tokyo betreffend Haushaltsangelegenheiten, beabsichtigte Ausstellung mit den Neuerwerbungen in Köln zwecks Werbung für das Museum (8. Juli 1910, mit der mit dem Dampfer „Prinz Eitel Friedrich versandten Kisten); Ansichtskarte Fischer aus Nikko kurz vor der Rückseite nach Köln (30. Juli 1910); Zusammenstellung der Transportkosten (1910-1911), Schreiben Fischer aus Peking betreffend Regelung der Transportkosten, bevorstehende Expedition in das Innere Nord Shansis (21. Mai 1911); Transportangelegenheiten (August-September 1911), Schreiben Fischer aus Kyoto betreffend Versicherungsangelegenheiten, Transport auf dem Dampfer „Lützow, der in Honkong Feuer gefangen hat (13. August 1911, mit Schriftwechsel mit C. Nickel & Co. Ltd. (limited), Kobe, betreffend Versicherungen, Policen zur Havarie „Prinz Ludwig); Schreiben Fischer aus Kyoto betreffend Lieferungen nach Köln aus Taku und Tsingtau, Ablehnung einer Beteiligung an einer Ausstellung in der Akademie in Berlin betreffend ostasiatische Kunst, kurze Fahrt nach Tsingtau, Stand des Museumsbaus in Köln (September/Oktober 1911, mit Liste der versandten Kisten); Liste der in Seoul aufgegebenen Kisten für das Kölner Museum (20. November 1911), Liste der in Kyoto aufgegebenen Kisten (2. September 1911), Schreiben Albert Heimann betreffend fehlende Nachrichten über ein Feuer an Bord des Dampfers „Lützow, Versicherungsfrage (30. November 1911); Nachrichten Fischer an Laué betreffend Fortsetzung der Reise von Seoul nach Japan, Aufenthalt in Kobe (23. November 1911), Schriftwechsel mit der Speditions- und Lagerhaus AG, Köln, betreffend Havarie des Dampfers „Lützow (Januar-Februar 1912), Bericht Fischer betreffend Anbringung einer Tafel mit den Namen der Stifter im Eingang des Museums (September 1912); Zeitungsartikel betreffend Berliner Lokal Anzeiger 30. September 1912 betreffend Eröffnung des Ostasiatischen Museums; Dienstreise Fischer nach Berlin (Ausstellung in der Akademie), Dresden (Neuaufstellung der chinesischen und japanischen Porzellane) und Leipzig (Vermittlung eines Assistenten über das Orientalische Institut (Oktober 1912); Bericht betreffend Vergütung der Museumsaufseher wegen Ausdehnung der Arbeitszeit zur Beaufsichtigung der noch tätigen Handwerker (Oktober 1912).

              Best. 608, A 401/78 · Akt(e) · 14.03.1905
              Teil von Historisches Archiv der Stadt Köln (Archivtektonik)

              Enthält: Telegramm von Kaiser Wilhelm II. betreffend Besuch der Torpedoboote in Köln, städtisches Dankestelegramm (April 1900); Vorstand des Marine-Verein Köln; Entwürfe, Beratungen in einem eigenst gebildeten Festausschuss betreffend das Programm zum Besuch der Torpedobootdivision (9. April 1900, mit Entschuldigungsschreiben, unter anderem von Louis Hagen wegen Tod seines Schwiegervaters); Schreiben des Viceadmirals Alfred von Tirpitz an Oskar Hamm, an die Stadt und den Regierungspräsidenten betreffend Entsendung der Torpedoboote, Termine, Ankunft in Köln (April 1900); Schreiben Albert Heimann, Cölner Club, betreffend Einladung der Offiziere zu einem Fest im Club; Schriftwechsel mit dem Oberpräsidenten und der Wasserbauinspektion; Schriftwechsel mit dem Deutschen Flotten-Verein, Geschäftsstelle des Kreises Mülheim/Ruhr betreffend Angebot der Firma Mathias Stinnes, tüchtige, in den Rheinflussverhältinissen vertraute Seeleute für die Torpedoboote zur Verfügung zu stellen; Bildung eines Festkomitees, Programm (mit Druck des Programms in der Zeitung); Schriftwechsel mit dem Divisionschef Kapitänleutnant Funke betreffend Programmablauf, Treffen bei Niehl (mit Namensverzeichnis der Offiziere und Mannschaften); Einladung an die Spitzen der Behörden und Vereine, Zusammensetzung eines Empfangskomitees; Anfrage der Stadt Rüdesheim betreffend die von Köln geplanten Festlichkeiten, Anfrage Mülheim/Ruhr betreffend genauen Zeitpunkt der Vorbeifahrt der Boote in Mülheim; Einladung zum Bankett und Kommers im Gürzenich, Einladung des Festausschusses zur Einholung der Boote (30. April, 1. Mai, mit Teilnehmerkarte, Druck); Telegramme der Division, Funke, betreffend Ankunft in Köln; militärische Anordnungen des Festungsgouvernements (1. Mai 1900); Schreiben Hamm an Piecq betreffend Gürzenichkarten für die Kolonial-Gesellschaft; Schaumweinspende der Firma Söhnlein & Co., Schierstein, zugeliefert von der Firma Rheinische Transport-Gesellschaft William Egan & Co., Antrag von Rudolf Dohmen betreffend Übertragung der photographischen Arbeiten; Übersendung von Gratis-Eintrittskarten Castans Panopticum, auch vom Zoologischen Garten; Schenkung von Fahnen und Ansteckbroschen durch die Firma Emil Lohmüller, Pforzheim, für das Festkomitee; Angebot eines Feuerwerks durch die Firma Johann Keil, Gerresheim bei Düsseldorf, desgleichen Kunstfeuerwerker Johann Dax, desgleichen Firma Wilhelm Weiffenbach, Stuttgart; Angebot der Firma Pulmann & Crone, Lüdenscheid, betreffend Erinnerungszeichen zwecks Hebung der patriotischen Gesinnung; Lieferung von Medaillen durch den Juwelier Ernst August Hovestadt; Johann Ludwig Algermissen betreffend Zutrittskarte zum Schiff Hansa zwecks Einholung der Torpedoboote wegen Berichterstattung in Zeitschriften; Angebot der Architekten de Voss & Müller-Vollmer betreffend Lieferung eines Festgedichts, Firma Continental-Telegraphie-Companie, Agentur Köln, betreffend Berichterstattung; Kartenwünsche der Redakteure/Journalisten P. t´Sersterens, Paris, für Le Temps, Paul Hiller, Leopold Gerson, Ottokar Lattke; Absagen betreffend eine Sitzung des Festausschusses, unter anderem Max Guilleaume, Heidemann, Karl Reichensperger, A. Schaaffhausenscher Bankverein, Albert Heimann, Otto Andreae, belgischer Generalkonsul F. J. Cartuyvels; Bestellung von Wagen bei privaten Wagenhaltern, mit Zu- und Absagen von Otto Andreae, Franz Clouth, Karl Wahlen, Carl Scheibler, Julius vom Rath, Alfred von Oppenheim, Julius Vorster, Heidemann, Joseph Neven DuMont, Freiherr Albert von Oppenheim, Gustav von Mallinckrodt, Maria von Oppenheim, Julius van der Zypen, Otto Deichmann, Louis Hagen; Bitten des Marine-Verein Köln, der Deutschen Kolonial-Gesellschaft (Liste des Vorstands), des All-Deutschen Verbands um Mitwirkung beim Empfang der Torpedoboote; Listen einzuladender Personen, Tischordnungen, Entwürfe; Einladungen zum Bankett am 4. Mai und zum Kommers am 5. Mai (mit Teilnahmelisten); einzelne Kartenbestellungen von auswärts, so von Bürgermeistern, Landräten, Vorsitzenden der lokalen Flottenvereine; Tischkarte zum Fest-Bankett (Druck); Huldigungstelegramm vom Bankett an den Kaiser; Anordnung Becker an Piecq betreffend Eintragung ins Goldene Buch durch die Offiziere; Einnahmenbelege betreffend Zahlung des Beitrags für das Bankett; Quittungen; Angebot des Weinhändlers Heinrich Dahmen betreffend Ehrentrunk für Offiziere und Mannschaften; Zeitungsartikel, Kölner Tageblatt 2. Mai (Schluss des Vortrags von Ernst Lechner betreffend Torpedowesen), Kölner Tageblatt, Kölnische Zeitung, Stadt-Anzeiger, Lokal-Anzeiger, Kölnische Volkszeitung 3.-8. Mai 1900; Danktelegramm des Kaisers (Hermann v. Lucanus) und Prinz Heinrich von Preußen für den Empfang durch die Stadt; Dank des Kronprinzen (Flügeladjutant von Prittwitz) für Geburtstagwünsche der Stadt (Mai 1900). Aktenzeichen: HI XIX 1 14 402 HI 268.

              Rhodesien
              BArch, NS 52/29 · Akt(e) · Juni 1941
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält nur: Dr. Wengler: "Nordrhodesien. Organisation und Rechtszustand"

              S - T
              Best. 614, 52 · Akt(e) · 1929-1965
              Teil von Historisches Archiv der Stadt Köln (Archivtektonik)

              Enthält: Institut för Folklivsforskning, Stockholm (Sigurd Erixon) 1941 - 1955 Tausch der Zeitschrift "Folklive" gegen die Ethnologica, 1941; Fragebogenaktion zur Unterstützung der Stellung der Ethnologie an Universitäten und höheren Lehranstalten in Europa, 1954; Museum für Länder- und Völkerkunde Linden-Museum, Stuttgart (LM) 1931 - 1962 Ankauf ethnographischer Sammlungen des LM aus dem Gebiet Geelvink-Bai, Waigeo und Halmahara, Angebotsliste, 1931; Leihgaben von Musikinstrumenten des Jenneschen Gamelan für die Sonderschau des Rautenstrauch-Joest-Museums "Wajang-Puerwa-Theater", 1936; Feier anläßlich des 100. Geburtstages des Gründers des Lindenmuseums, Karl Graf von Linden am 28.5.1938; Fotobestellungen von Ethnographika; Austausch von Ethnographika; Liste der nach Stuttgart abgegebenen Objekte, 18.11.1938; Vortragsreise von Prof. Lehmann durch Deutschland, 1951; Fragebogenaktion zur Ermittlung der personellen und sachlichen Situation an deutschen und ausländischen völkerkundlichen Museen für eine Veröffentlichung im "Jahrbuch des Lindenmuseums", Fragebogen, 1951; Erkundigung nach dem Verkauf einer archäologischen Sammlung von Adrian Müller an das Linden-Museum, 1953; Anfertigung eines Memorandums durch Martin Heydrich an die Stadtverwaltung Stuttgart zwecks Verbesserung der Situation des Linden-Museums, 1953; Zusammenkunft der Leiter völkerkundlicher Museen anläßlich des 75. Jahrestages des Württembergischen Vereins für Handelsgeographie e.V. 1957 in Stuttgart, 1958; Verschenkung von Sonderdrucken; Suche von J.F. Glück nach Unterstützung durch Martin Heydrich und andere Ethnologen für die Bewilligung von Geldmitteln durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft für einen 1 1/2jährigen Aufenthalt in Brasilien zur Untersuchung der der religiösen und künstlerischen Verhaltensformen der Neger Brasiliens, 1958; Ankauf einer ethnographischen und archäologischen Sammlung aus Gebieten Ostkolumbiens für 120 000,-- DM von dem Arzt Petersen, kurze Beschreibung der Sammlung, 1 S., 1958; Leihgaben für die Peruausstellung, 1959; Diebstahl einer Sepik-Maske aus dem LM, 1960; Gastvorträge von Becher über seine "Forschungen in Nordbrasilien" in Stuttgart, Bonn und Köln, 1960; Ausstellung einer Expertise durch Willy Fröhlich über eine zum Kauf durch die Stadt Stuttgart anstehende Sepik-Sammlung, 1961; Vortrag des MdB Vogel vor dem Colloquium Humanum in Bonn über "Kulturpolitische Aspekte der Entwicklungshilfe" am 22.3.1962; Statens Etnografiska Stockholm (SES) 1929 - 1962 u.a. Erwerb der Veröffentlichungsrechte an dem unveröffentlichten Teil des Werkes von C.V. Hartmann "Archaeological researches in Costa Rica" durch das SES, 1929; Besichtigung und Studium von Sammlungen des Rautenstrauch-Joest-Museums; Auskünfte über Ethnographika; Frage nach den Gründen des Ausscheidens von Andreas Scheller aus dem Dienst der Stadt Köln zum 31.12.1940; (Lagercrantz) Ausdruck der Freude über die deutschen Siege im Osten und Hoffnung auf Zurücktreibung des bolschewistischen Gesindels nach Asien, 1942; Nachruf für den in Gothenburg verstorbenen Walter Kaudern im Ethnologischen Anzeiger, 1942; Verlust von Kunstgegenständen und wissenschaftlichen Unterlagen durch Kriegseinwirkungen in Dresden und Berlin, 1949; Übernahme der Sven-Hedin-Ausstellung nach Deutschland, Vortrag von Gösta Monteil anläßlich der Eröffnung der Sven-Hedin-Ausstellung; Kongo-Museum Tervueren bei Brüssel (KMT) 1932 - 1965 enthält u.a.: Vortrag von J. Maes in Köln mit dem Thema "Land und Leute in Urundi und Ruanda" am 18.7.1941; Kurzbericht Heydrichs über den Vortrag; Tausch des Ethnologischen Anzeigers gegen die "Bibliographie Ethnographique du Congo belge", 1943; Liste der im Rautenstrauch-Joest-Museum vorhandenen Veröffentilchungen des KMT, 1953; Gastvorträge von Frans-Maria S. Olbrechts in Köln, 1954; Studienfahrt Heydrichs mit Studenten nach Tervueren, 1955; Reorganisation und Umbenennung des früheren "Institut Colonial International" in "Institut International des Civilisations Différentes" (INCIDI), Suche nach geeigneten deutschen Mitgliedern für die INCIDI, 1955; Todesanzeige für Frans-Maria S. Olbrechts, + 24.3.1958; Thorbecke, Franz, Köln, + 12.8.1945 ab 1949 Thorbecke, Marie Pauline, Freiburg 1930 - 1961 enthält u.a. Leihgaben von Aquarellen für die Kamerun -Ausstellung im Rautenstrauch-Joest-Museum 1933; Leihgaben für die Sonderausstellung zur 1900 Jahrfeier der Stadt Köln "Kölner erforschen die Welt", 1950; Leihgaben für eine Kamerun-Kongo-Ausstellung, 1953; desgl. für eine Kamerun-Ausstellung 1960; Wiederauffindung von Aquarellen und Ölstudien Thorbeckes über Kamerun im Völkerkundlichen Museum Mannheim, 1958; Trimborn, Hermann, Bonn 1929 - 1963 enthält u.a. Auskunft über Ethnographika; Bestellung ethnographischer Fotos; Einladung an Tr. zur Eröffnung der Maskenausstellung des Rautenstrauch-Joest-Museums am 2.3.1932; Nachruf auf den am 3.11.1940 in New York verstorbenen Erwin Paul Dieseldorff, 1941; Feier zum 50jährigen Bestehen des Frobenius-Institutes am 29.6.1948 und des 75. Geburtstages von Leo Frobenius, 1949; Sonderausstellunq des Rautenstrauch-Joest-Museums im Treppenhaus "Exotische Kunst", 1948; Ausstellung der Lappland-Sammlung Gustav Hagemanns, 1949; Reisebericht Ts. aus Lima, 1951 und Bericht über den internationalen völkerkundlichen Kongreß in Lima, 1951. Altsignaturen: 52.