Sammlung
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Das Deutsche Institut für tropische und subtropische Landwirtschaft verfügt als Rechtsnachfolger der Kolonialschule über die noch erhaltenen Akten der ehemaligen Deutschen Kolonialschule in Witzenhausen (DKS), ein kleiner Teilbestand liegt im Staatsarchiv Marburg. Auf der DKS wurden Farmer und Pflanzer vor allem für die deutschen Kolonien ausgebildet im Zeitrahmen von 1899 bis 1943 (also weit über den Verlust der deutschen Kolonien hinaus). Hierbei lag der Schwerpunkt auf der praktischen und theoretischen Ausbildung in der Landwirtschaft, wobei es ein sehr breit angelegter Lehrplan war von der Kolonialpolitik und Völkerkunde über Maschinenbau und Wirtschaftsgeographie bis zum Sprachunterricht. Über 3000 Personalakten der DKS von Direktoren, Angestellten, Dozenten und Schülern. Die Schülerakten enthalten neben Anmeldung und Schulalltag wie Zahlungen, Bewertungen einzelner Leistungen u.ä. manchmal auch noch Briefverkehr mit den Personen nach Abschluss ihrer Ausbildung mit Schilderungen von Farm und Landwirtschaft über Jahre und teils Jahrzehnte, wo immer die Person auch arbeitete. In den Angestellten- und Dozentenakten ist meist deutlich weniger enthalten, selbst Lebensläufe sind selten. Der komplette Personal-Aktenbestand ist auf Karteikarten aufgenommen und recherchierbar (analog). Darüber hinaus unterschiedliches Material wie Liegenschaftsverwaltung, Buchbestand der Bibliothek, Protokolle des Ehrengerichts der DKS. Umfangreiche Fotosammlung.
Deutsche Kolonialschule für Landwirtschaft, Handel und GewerbeBestandsgeschichte Der Bestand wurde ursprünglich aus Zugängen gebildet, die aus privater Hand an das Stadtarchiv abgegeben wurden. Jeder Zugang wurde handschriftlich und chronologisch in einem Buch erfasst und mit einer Signatur (S + lfd. Nummer) versehen. Zusätzlich wurden die Zugänge in einem alphabetischen Register erfasst. In einer späteren Phase wurde dieser Bestand teilweise aufgelöst, indem Unterlagen zu einem Bestandsbildner zusammengefasst wurden (siehe NL- und V-Bestände). Der restliche Teil des Bestandes wurde in eine sachthematische Struktur überführt (siehe Worddokument 47/11/02/S-Bestand/Gliederung Sammlungsbestand) und mit dem Buchstaben "K" (vermutlich für Karton) versehen. Nach 2005 wurde ein weiterer Bestand "KLE" (Kleine Erwerbungen) gebildet, der ebenfalls Zugänge privater Provenienz aufnahm. Außerdem wurde begonnen, den ehemaligen Bestand S bzw. K in Augias zu verzeichnen. Die so erfassten Einheiten erhielten nun wieder eine S-Signatur. 2011 wurde die Trennung in Bestand S (der in Augias bis zu diesem Zeitpunkt verzeichnete Teil), K und KLE aufgehoben und alle drei Teile wieder in den heutigen Bestand S - Sammlung (Kleine Erwerbungen) überführt. Die Erfassung der im K-Bestand noch liegenden Sammlungsteile in Augias wurde sukzessive fortgesetzt. Die Alt-Signaturen wurden dabei miterfasst. Im Mai 2013 wurde der Bestand vollständig in Augias erfasst. Der ehemalige M-Bestand (Übergrößen) ist hier durch entsprechende M-Signaturen teilweise vertreten. Inhalt Von Interesse sind sicherlich die frühneuzeitlichen und neuzeitlichen Rechnungs-, Kaufmanns- und Geschäftsbücher im Bestand, die Überlieferung zu den Lemgoer Vereinen (die keine eigenständige Bestandsbildung rechtfertigen) und die personen- und familiengeschichtlichen Unterlagen. Darüber hinaus findet sich auch Material zu den Schulen, zur NS-Zeit, Militär, Juden, Friedhöfen, Ortsteilen u. ä. Im Bestand befinden sich mehrere VZE, die im Überformat vorliegen und als Teil des ehemaligen M- bzw. E-Bestandes auf dem Dachboden Süsterhaus im grünen Planschrank gelagert werden. Oeben u. Krüger, 2013
Enthält: Sammlung von Berichten und Materialien, ca. 200 Stücke lose in Klappmappe.
Enthält v.a.: Sammlung von Entwürfen und Ordnungen, teilweise als Lithographien, manchmal mit Doppelstücken; Übersicht über unsere Schulen, 1886, 84 S. (Lithographie, doppelt); Materialsammlung, ca. 20 Stücke, einige in Französisch. - Bem.: Lose in Klappmappe.