Schutztruppe

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          FA 5 / 24 · Akt(e) · 26.8.1914 -21.7.1915
          Teil von Cameroon National Archives

          „Heiliger Krieg“ gegen die Engländer und Franzosen (Aufruf des Scheich ül Islam an die islamitischen Völker des Sudans, Originaltext und Übersetzung), etwa März 1915 Militärische Lage in Kamerun am 15.3.1915 (Bericht des Kommandos. Geheim, Abschrift), 1915 Stimmung bei der Schutztruppe für Kamerun (Bericht des Bezirksamtmannes von Ossidinge, Dr. Mansfeld. Abschrift), 21.2.1915 Gefecht am Mbila am 3.5.1915 (Bericht des Leutnants von Goßler), 1915 Gefecht bei Eomodjo-Nasanakang am 5.9.1914 (Bericht des Hauptmann von Sommerfeld und Falkenhayn), 1914 Lage bei der Westabteilung nach dem Abmarsch der Kompensation Frank und Obermaier (Bericht des Majors Rammstedt), 20.5.1915 Besetzung von Jabassi durch die Engländer am 13.10.1914. Bericht von Hauptmann Haedicke, 1914 Gefecht am Wuri bei Jabassi am 7.10.1914 (Bericht von Hauptmann Haedicke), 1914

          Schutztruppe für Kamerun
          Nachlass Rose, Franz Karl
          BayHStA, Nachlass Rose, Franz Karl Anton · Bestand
          Teil von Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik)

          Lebensdaten: 1.10.1888 - 19.01.1971 Beruf bzw. Ämter: Journalist und freier Schriftsteller; 1910-1914 Redakteur bei der Mühlheimer Zeitung; 1911-1912 Redakteur beim "General-Anzeiger" für Mülheim (Ruhr); 1914-1919 Mitglied der Schutztruppe in Deutsch-Südwest-Afrika, Teilnahme am Feldzug und Internierung bis 1919; 1940-1943 Redakteur bei der kolonialen Bilderzeitung "Kolonie und Heimat" in München; 1933-1940 Mitglied im Reichsverband der Schriftsteller, 1933-1945 Mitglied im Reichsverband der Presse; 1940-1943 Mitglied im Reichskolonialbund Inhalt: Persönliche Unterlagen (u.a. Arbeitszeugnisse); Verlagskorrespondenz; Manuskripte und Typoskripte von Artikeln; gedruckte Artikel

          Rose, Franz Karl
          Ministergehälter und -pensionen
          Best. 1070, A 145 · Akt(e) · 1926-1931
          Teil von Historisches Archiv der Stadt Köln (Archivtektonik)

          Enthält: 1926 April 28 - Ludwigshafen: Stadtpfarrprediger und Caritassekretär Flörchinger teilt Marx über den früheren Geschäftsführer des Caritas-verbandes, Abt. Wirtschaftshilfe, Johann Heinz-Rheingönheim, mit, daß dieser keinen guten Ruf genießt. Eh. Unterschrift. 11/2 S., masch.-schriftl. Ausf. 1926 April 29 - Ludwigshafen: Dr. Fink schreibt Marx, daß Johann Heinz früher viel in der Familie des Parteisekretärs Dr. Verkoyen verkehrt hat. Heinz will umgekehrt törichte Behauptungen von Lehn über Marx Gehaltsverhältnisse richtiggestellt haben. Fink hält Heinz für einen guten Z-Mann. Eh. Unterschrift. 2 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen ,Neue Pfälz. Ldes. Ztg·. 1929 Juni 27 - Arnsberg: Reichsminister a. D. Landrat Dr. Haslinde führt im Anschluß an ein Gespräch gegenüber Marx im Hinblick auf die beabsichtigte Kürzung der Ministerpensionen aus, daß das Ruhegehalt bisher immer als einbehaltener Gehaltsteil angesehen und dessen Kürzung somit die Verletzung eines wohlerworbenen Rechtes darstellen würde. Den aus dem Beamtenverhältnis aufgestiegenen Ministern brächte es eine besondere Härte insofern, als nach einer Kabinettskrise der pensionierte Minister ein Ruhegehalt bekäme, das niedriger ist als das Gehalt seiner vorherigen DienststeIlung, in der er noch lange hätte bleiben können. Haslinde hat sein eigenes Vermögen und das seiner Frau in der Inflation restlos verloren, konnte als Landrat und Reg.-Präs. kaum mit den Bezügen auskommen und hat als Minister in einem Jahr nichts eingespart. Im Hinblick auf meine Ministerpension, auf die ich also einen gesetzl. Anspruch habe, glaubte (ich), meiner Passion folgen und das ja an sich nur gering besoldete Amt eines Landrats unter AusschIagung erheblich höher besoldeter A.mter wieder übernehmen zu können. Er hofft, daß dem zu erwartenden Gesetz keine rückwirkende Kraft und Ausnahmemöglichkeiten für Härtefälle gegeben werden. Das Z aber muß dafür eintreten, daß keine wohlerworbenen Rechte verletzt werden. Eh. Unterschrift. 31/4 S., masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. 1931 April 22 - Bitterfeld: Pfarrer Fr. Beulke bezieht sich auf Angaben einer Rechtsztg. über die Pensionen von Bismarck, v. Mackensen und die von Marx. Er fragt diesen nach dem genauen Sachverhalt. Eh. Unterschrift. 1/2 S., masch.-schriftl. Ausf., eigenhädig Berechnungen von Marx. [193]1 April 25: Marx unterrichtet Beulke über seine Pension, für deren Höhe 45 Dienstjahre angerechnet wurden. Würde er auf einen Teil verzichten, dann wäre niemand damit gedient. Daß die Republik ihren Beamten höhere Gehälter bezahlen muß, ergibt sich daraus, daß die Demo-kratie doch ein Interesse daran hat, auch in die höheren Staatsstellen Leute von einfacher Herkunft hineinzubringen, die nicht über so viel Vermögen verfügen, daß sie den hohen Anforderungen an Lebensführung, die nun einmal das Bekleiden höherer Staatsstellen mit sich bringt, an sich genügen kön- nen. Leute wie Fürst Bismarck oder Fürst Bülow verfügten über großen Grundbesitz und reiches Vermögen. Will man vielleicht wieder an die maßge-benden Stellen im Staate nur Kommerzienräte oder reiche Großgrundbesitzer stellen. Man mag es nur tun. 2 5., Durchschrift v. Masch.-Schreiben, ohne Beglaubigung. 19]31 Juni 24 - z. Z. Wildbad: Reichsfinanzminister a. D. Köhler teilt Reichsfinanzminister Dietrich mit, daß nach Minderung der Amtsbezüge der aktiven Minister um 28 Ufo er freiwillig unter dem Vorbehalt jederzeitigen Widerrufs neben der verordnungsmäßigen Kürzung von 13 Ufo auf weitere 1S Ufo seines Ruhegehaltes ab 1. 7. zugunsten der Reichskasse verzichtet. 1 5., masch.-schriftl. Abschrift. [19]31 Juni 28 - Seelisberg: Marx verzidltet gegenüber dem Reichsfinanzminister auf insgesamt 33 Ufo seines Ruhegehaltes. Im Falle seines Todes soll die Witwenpension jedoch vom vollen Betrage des ihm gesetzlich zustehenden Ruhegehaltes berechnet werden. 1 Halbseite, eigenhädig Entw. 1931 Juni 30: ,Treffurter Nadlridlten mit Art. gegen Marx Pension. 1931 Juli 16 - Paderborn: Redakteur Johannes Grohmann übermittelt Marx Zuschriften. Er glaubt, daß zur Beruhigung der Wähler eine Erklärung nötig ist. Eh. Untschrift. 1/: 5., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen ,Sächs. Ztg. 1931 Juli 20: Marx schreibt Grohmann, daß bei der elenden Zeit die Erbitterung der Leute über jeden, der mehr hat, mensdllidl erklärlich ist. Aber durch Verzichte wird Zufriedenheit kaum erreicht; die Masse ist nur zufrieden, wenn alles aufgegeben wird, wie es auch Herr Günther verlangt. Marx möchte von einem Art. absehen, um nicht Aufmerksamkeit von neuem zu erregen. Er gibt indessen zu überlegen, wohin man kommt, wenn nur reiche Leute Beamte und Abg. werden, tüdltige, aber vermögenslose davon absehen müßten. Die vielen Großpensionäre bei den Militärs erklären sich durch viele Beförderungen bei verhältnismäßig jungen Jahren. Alsdann legt er die Gründe für die eigene hohe Pension dar und weist auf seine Unterstützungspflichten für verarmte Verwandte hin. Die Einsparungen bei den Gehältern und Pensionen der Beamten, wodurch die Besoldungserhöhung von 1927 vollständig rückgängig gemacht worden ist, betragen insgesamt S Millionen. Diese stehen zu den 700-800 Millionen für Arbeitslosenunterstützung in keinem Verhältnis. In der Praxi!,i aber kommt es auf ein finanzielles Ergebnis audl nidlt an. Es muß der Volksseele eine Genugtuung bereitet werden. Deshalb ist der Verzicht der Leute mit großem Einkommen aus Staatsmitteln durchaus nötig und wünschenswert. Daß aber das Pensionskürzungsgesetz der RR den RT bisher nicht hat passieren können, ist nur Schuld der NSDAP. Das Reichsfinanzministerium hat bisher die Pensionäre nicht zum Verzicht aufgefordert; ein solcher scheint nicht wirtschaftlich zu sein, weil die Konsumkraft beschränkt wird. Marx bittet um Vertraulichkeit: Ich habe stets alle Hascherei nach Volksgunst gehaßt! Er anerkennt die Leistungen der Ztg. 4 S., Durchschrift von Masch.-Schreiben, ohne Beglaubigung. 1931 Juli 25 - Halberstadt: Anstaltsdir. Georg Schilling schreibt Marx, daß nat.-sozialist., kommunist. und dt.-nat. Ztgn. Artikel bringen, daß er 38000 RM Pension und dazu die RT-Diäten bezieht. Eh. Unterschrift. 1/2 S., masch.-schriftl. Ausf. 1931 Juli 27: Marx unterrichtet Schilling über die Zusammensetzung und Höhe seiner Pension. Inzwischen hat er auf ein Drittel verzichtet, möchte davon aber in der Offentlichkeit nicht gesprochen wissen. Uberhaupt hat der Verzicht nur psychologische Bedeutung, denn Nutzen hat davon niemand. Die Masse würde vielleicht (?) einverstanden sein, wenn ich auf alles verzichtete. Die Nazi haben am wenigsten Veranlassung zur Hetze; der Leibwache von Hitler werden hohe Gehälter gezahlt, und Hitler selbst und Goebbels fahren kostbare Autos. Das Pensions-kürzungsgesetz ist allein durch Verschulden der Nazi verschleppt worden. Auf die RT-Diäten darf nach Gesetz nicht verzichtet werden. 2 S., Durchschrift v. Masch.-Schreiben, ohne Beglaubigung. 1931 Juli 28: Marx schreibt Pradel, daß er dessen Angelegenheit demnächst mit Lammers besprechen wird. Auf die von den Nat.-Sozialisten im Eichsfeld verteilte Broschüre über die Höhe seiner Pension, deren Berechnung er darlegt und auf die er zu einem Drittel freiwillig verzichtet hat, läßt sich entgegnen, daß die Nat.-Sozialisten selbst die größten Verschwender für ihre "Bonzen" (sind), siehe Ausgaben für die Schutztruppe für Hiller, Ausgaben für Autos für Hiller und Goebbels. Dann tragen die Nat.-Sozialisten selbst die Schuld, daß das im Frühjahr von der RR vorgele-gte Pensionskürzungsgesetz noch nicht vom RT verabschiedet worden ist. Marx sorgt für verarmte Verwandte. 2 S., Durchschrift von Masch.-Schreiben, ohne Beglaubigung. 1931 Juli 29: Marx legt Blauel beim Gen.-Sekretariat des Z seine Gedanken über Großpensionen und das Pensionskürzungsgesetz dar. 2 S., Durchschrift von Masch.-Schreiben, ohne Beglaubigung. 1931 Aug. 12 - Berlin: Reichsfinanzminister Dietrich dankt Marx, daß er einen namhaften Teil seiner Ruhegehaltsbezüge der Reichskasse zur Verfügung stellt. Eh. Unterschrift. 11/2 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1931 Sept. 12 - WeseI: H. Brockmann bittet Marx um Auskunft über seine Pension, um Angriffen der nat.-sozialist. ,National-Ztg: entgegen-treten zu können. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Aus!. [19]31 Sept. 24 - Weinheim/Bergstr.: Prof. K. Dömer bittet Marx im Hinblick auf eine übersandte Flugschrift um Auskunft über seine Pension. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig 1931 Sept. 26 und 28: Marx legt Brockmann und Dömer die Gründe für seine hohe Pension dar und weist auf das mangelnde Recht der NSDAP zu den Angriffen hin, am wenigsten Frick und Hitler. Je 2 S., Durchschriften von Masch.-Schreiben, ohne Beglaubigung. 1931 Okt. 1: Sonderbeilage zum Rednerdienst über die Dienstbezüge des RP, des RK, der Reichsminister, des preuß. Min.-Präs., der Staatsminister sowie sonstiger leitender Reichs- und Staatsbeamten. 6 S., Vervielf. 1931 Okt. 3 - Wesei: H. Brockmann bittet Marx um Angabe des Termins seines Verzichts, da ein Nat.-Sozialist diesen als Folge der Angriffe der Weseier ,National-Ztg: in Anspruch genommen hat. Auch möge Marx ihm die Namen von Z-Ministern mitteilen, die wie Brauns auf einen Teil ihrer Pension verzichtet haben. Er hält es für seine Pflicht, Z-Führer vor Verunglimpfungen zu schützen, besonders gegen Nat.-Sozialisten, die nur Hetzarbeit leisten. Eh. Unterschrift. 2 S., eigenhädig Ausf. In der Anlage ein Ausschnitt aus ,Niederrhein. Neueste Nachrichten, Wesel vom 29. 9. 1931. 1931 Okt. 3 - Frauenstein (Erzgebirge) : Heim. Heilmann fragt Marx, ob das mit der Pension stimme. Eh. Unterschrift. 11/z S., eigenhädig Ausf. 1931 Okt. 31: Marx antwortet Heilmann. 11/z S., Durchschrift von Masch.-Schreiben, ohne Beglaubigung. 1930 Nov., 1931 akt. 13 - Halle/S.: Zwei Broschüren von Anton Hütte: "Dt. Volk erwacheI und kehre zur Einfachheit zurück!", "Dt. Volk besinne Dich!" 24 und 16 S.

          Militärpolitische Berichte: Bd. 6
          BArch, RM 6/244 · Akt(e) · Apr. 1919
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Formierung der Republikanischen Schutztruppe, 1. Apr. 1919; Lage in Posen, Westpreußen, Schlesien, Apr. 1919; Unruhen und Streiks in Bremen, Verden, Emden, Leer, Frankfurt am Main, Offenbach, Braunschweig, Stolp und im Ruhrgebiet, März 1919; Lage im Baltikum, Apr. 1919; Erfahrungen aus Kämpfen mit Polen, 3, Apr. 1919; Denkschrift über Regierungsschutztruppen in Bremen, 3. Apr. 1919; Kriegsgliederung Abteilung Lüttwitz 4. Apr. 1919; Freikorps Schleswig-Holstein, 4. Apr. 1919; Bayerisches Freikorps, Apr. 1919; Übersicht über Grenzschutztruppen, Apr. 1919; Tabelle der aufzustellenden Formationen der Reichswehr, 10. Apr. 1919; Abbau des sächsischen Heeres und Neubildung von Sicherheitsformationen, 10. Apr. 1919; Freikorps Schleswig-Holstein, 12. Apr. 1919; Ausführungsbestimmung zur Bildung bayerischer Volkswehr, Apr. 1919; Kriegsgliederung Garde-Kavallerie-Schützen-Korps, 14. Apr. 1919; Vollmacht für Kommissar der Reichsregierung und preußischen Regierung für Ostpreußen und Westpreußen und die besetzten russischen Gebiete, 15. Apr. 1919; Bericht über Operationen VI. Reserve-Korps, 16. Apr. 1919; Gesetz über die Bildung einer vorläufigen Reichsmarine, 16. Apr. 1919; Lage in Bayern, Apr. 1919; Aufgaben der Verbände der Abteilung Lüttwitz, 22. Apr. 1919; Direktive für Truppenführung bei Operation nach München, 23. Apr. 1919; Unterstellungsverhältnisse in neutraler Zone, 25. Apr. 1919; Freikorps Hülsen, 26. Apr. 1919; Leiter der militärischen Vertretung der deutschen Friedensgesandtschaft, 26. Apr. 1919; Übersicht über Freiwilligenverbände und Sicherheitstruppen, 27. Apr. 1919; Schutz der Freiwilligenverbände gegen Verrufserklärungen, 28. Apr. 1919; Marine-Brigade von Loewenfeld, 30. Apr. 1919; Reichswehrminister Gustav Noske an Versammlung von Vertretern der deutschen Studentenschaft, 30. Apr. 1919

          Militärpolitische Berichte: Bd. 3
          BArch, RM 6/241 · Akt(e) · Jan. 1919
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Lage in Posen, Westpreußen, Ostpreußen, Oberschlesien; Dienstliche Verhältnisse bei Freiwilligen-Formationen, 1. Jan. 1919; Grenzschutz Ost; Gründung des Deutschen Volksrates Danzig, 3. Jan. 1919; Sonderstellung des bayerischen Heeres; Aufruf der Reichsregierung zur Gestellung von Freiwilligen, 9. Jan. 1919; Bildung von Freiwilligenverbänden, 10. Jan. 1919; Lage in Estland, Lettland und Litauen; Streiks und Demonstrationen im Ruhrgebiet, 11. Jan. 1919; Verlegung der Obersten Heeresleitung nach Osten, Gliederung Grenzschutz Ost und Unterstellung 8. Armee und Generalkommandos, 11. Jan. 1919; Auflösung der Kommandobehörde Oberost, 12. Jan. 1919; Streik der Bergarbeiter in Senftenberg, 15. Jan. 1919; Einrichtung geregelten Dienstbetriebs in Kasernen, 15. Jan. 1919; Auszug aus Rede Reichsministers Matthias Erzberger bei Verhandlungen zur Verlängerung des Waffenstillstandes am 15. Jan. 1919 über Waffenstillstandsbedingungen für Marine; Bericht über Posener Aufstand, 16. Jan. 1919; Resolutionen der Mitglieder des Provinziallandtags Ostpreußens 10. Jan. 1919; General Hans von Seeckt über Lage in Ostpreußen und Oststaat-Plan des Oberpräsidenten Adolf von Batocki, 19. Jan. 1919; Kriegsgliederung Abteilung Lüttwitz, 19. Jan. 1919; Kriegsminister Walther Reinhardt an Offiziere und Unteroffiziere des Heeres, 19. Jan. 1919; Vorläufige Regelung der Kommandogewalt und Stellung der Soldatenräte im Friedensheer, vorläufige Bestimmungen über Bekleidung und Anzug im Friedensheer und vorläufige Bestimmungen über den militärischen Gruß im Friedensheer, 19. Jan. 1919; Stärken der Grenzschutztruppen im Osten 20. Jan. 1919; Proteste von Soldatenräten und Proteste von Offizieren gegen vorläufige Regelungen und Bestimmungen; Korpsbefehl des Kommandierenden Generals Walther von Lüttwitz zur Niederschlagung der Bremer Räterepublik durch Freikorps Gerstenberg, 26. Jan. 1919; Gliederung Grenzschutz Ost, 27. Jan. 1919; Bestimmung über Auflösung der Republikanischen Schutztruppe, 31. Jan. 1919; Mobile Generalkommandos und Divisionen im Grenzschutz Ost, 31. Jan. 1919; Aufruf Freiwilligenkorps Schlesien, Jan. 1919

          Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, M 660/133 · Bestand · 1879-1938
          Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
          1. Zur Biografie Georg von Körblings: Georg von Körbling kam am 12.5.1856 als Sohn des bayerischen Genie-Oberleutnants und späteren Obersten Ignaz Körbling und dessen Frau Auguste, geb. Hausmann, in Würzburg zur Welt. Mit 13 Jahren wurde von Körbling in die Bayerische Kadettenschule in München aufgenommen, in der er eine fünfjährige militärische Ausbildung erhielt. 1874 trat er als Fahnenjunker in württembergische Dienste und stieg in der Vorkriegszeit zum Oberst und Kommandeur des Infanterie-Regiments Kaiser Wilhelm König v. Preußen (2. Württ. Nr. 120) in Ulm auf (22.4.1912). Zu Beginn des Ersten Weltkriegs war von Körbling in den Argonnen (Frankreich) eingesetzt, erkrankte jedoch bereits im September 1914 an der Ruhr und kehrte nach Ulm zurück. Der Wechsel von Dienst- und Krankheitsphasen durchzog daraufhin seine gesamte, ausschließlich an der Westfront bzw. in Württemberg verbrachte Kriegszeit: Ab Dezember 1914 übernahm von Körbling das Kommando über die Stellvertretende 53. Infanterie-Brigade in Ulm und wurde anlässlich des kaiserlichen Geburtstags (27.1.1915) zum Generalmajor befördert. Im Februar 1915 kehrte er als Kommandeur des Infanterie-Regiments Nr. 120 wieder an die französische Front zurück und erhielt im April 1915 das Kommando über die 53. Infanterie-Brigade. Mit dieser Einheit war von Körbling zunächst in den Argonnen, ab Januar 1916 in Flandern und ab Juli 1916 an der Somme (Frankreich) eingesetzt. Aufgrund einer erneuten Erkrankung wurde von Körbling im September 1916 zu den Offizieren von der Armee versetzt und im Oktober 1916 zum Kommandeur zur I. Stellvertretenden 54. Infanterie-Brigade in Ulm ernannt. Nach einem Jahr meldete er sich nochmals an die französische Front. Er befehligte ab November 1917 die preußische 37. Reserve-Infanterie-Brigade, seit März 1918 die in Lothringen eingesetzte 202. Infanterie-Division. Bereits im Juni 1918 erkrankte von Körbling jedoch erneut und wurde wiederum zu den Offizieren von der Armee abgeordnet. Nach seiner Beförderung zum Generalleutnant (18.7.1918) übernahm er vom 20. Juli bis zum 16. Oktober 1918 den Vorsitz einer OHL-Kommission beim Stab der Armeeabteilung B. Von Körbling schied im Juli 1919 aus dem Militärdienst aus. Während seiner militärischen Laufbahn erhielt von Körbling mehrere hohe deutsche und nichtdeutsche Auszeichnungen, so u.a. den Orden der Württembergischen Krone, der mit dem persönlichen Adel verbunden war (3.5.1911), das Eiserne Kreuz 1. Klasse (2.10.1914), den Preußischen Roten Adlerorden 2. Klasse mit Schwertern (27.12.1916), den Bulgarischen Alexanderorden (8.8.1917) und das Österreichische Militärverdienstkreuz 2. Klasse (6.12.1917). In der Zeit der Weimarer Republik und des Dritten Reiches beschäftigte sich von Körbling unter anderem mit der Publikation von Zeitungsartikeln und Vorträgen über seine Kriegserlebnisse. Als Kommandeur eines kaiserlichen Leibregiments hatte er bereits in der Vorkriegszeit an Neujahrsempfängen des Kaisers teilgenommen. Aus diesem Grund wurde von Körbling im Jahr 1929 anlässlich des 70. Geburtstags Wilhelms II. zu einem Festmahl nach Doorn (Niederlande) eingeladen. Von Körblings Besuch in Doorn wird in seinen autobiografischen Schriften erwähnt. Georg von Körbling war seit 1886 mit Adelinde von Fischer verheiratet und hatte mit ihr zwei Söhne, von denen einer (Theobald) im Jahr 1887 kurz nach der Geburt verstarb. Georg von Körbling starb am 27.1.1942 in Ulm. 2. Zur Biografie Alfred Körblings: Alfred Theobald Lukas Karl Körbling wurde am 19. Januar 1889 als zweiter Sohn Georg von Körblings und seiner Frau Adelinde in Weingarten geboren. Körblings militärische Ausbildung begann im Frühjahr 1902, als er zunächst in das preußische Kadettenhaus Karlsruhe und schließlich in die Hauptkadettenanstalt Großlichterfelde eintrat. 1908 wurde er als Leutnant zum Grenadierregiment Nr. 123 nach Ulm versetzt und verblieb dort mit kurzer Unterbrechung bis zum Jahr 1913. Nach einer erfolgreichen Bewerbung wechselte Körbling im Frühjahr 1913 zur Kaiserlichen Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika und trat im Herbst 1913 bei der 10. Feldkompanie in Daressalam seinen Dienst an. Bereits einen Monat später wurde er zur 1. Feldkompanie in Arusha in der Nähe des Kilimandscharo versetzt. Mit Beginn des Ersten Weltkriegs nahm Körbling an Einsätzen gegen die Ugandabahn in Britisch-Ostafrika und im Nordosten des deutschen Schutzgebietes teil. Im Jahr 1916 erkrankte er an diversen Tropenkrankheiten, so dass er nach dem Rückzug der deutschen Truppen im Herbst 1916 wegen Transportunfähigkeit den britischen Einheiten übergeben wurde. Nach Aufenthalten in mehreren Lazaretten und Lagern kam Körbling 1918 in ein britisches Kriegsgefangenlager auf Malta. 1919 kehrte er nach Ulm zurück und schied 1920 im Rang eines Hauptmanns aus der Armee aus. Alfred Körbling erhielt im Ersten Weltkrieg u.a. das Eiserne Kreuz 2. Klasse (2.9.1916). In der Weimarer Republik begann Körbling nach verschiedenen Beschäftigungen im landwirtschaftlichen Bereich ein Studium an der Landwirtschaftlichen Hochschule Hohenheim, das er 1926 mit einem Diplom abschloss. Vom Jahr 1927 an leitete Körbling die Heeresfachschule für Landwirtschaft in Tübingen und erhielt am 1.1.1930 eine Planstelle als Fachstudienrat. Parteipolitisch schloss sich Körbling bereits in der Weimarer Republik der NSDAP an und nahm in deren Gliederungen den Rang eines Sturmbannführers ein. Alfred Körbling war seit 1919 mit der Generalstochter Erna Zöller verheiratet und hatte drei Töchter. Er starb am 22.7.1933 in Tübingen an Herzlähmung. 3. Zum Nachlass Georg von Körblings und Alfred Körblings: Unterlagen aus dem Nachlass Georg von Körblings, vor allem Kriegstagebücher, Vortragsmanuskripte und Druckschriften, wurden wenige Monate nach dem Tod des Generals im Juni 1942 an das Heeresarchiv Stuttgart abgegeben. Diese Dokumente gingen 1945 in den Besitz des Hauptstaatsarchivs Stuttgart über. Im Jahr 1955 führte Alfons Beiermeister eine Verzeichnung der Archivalien durch. Im Frühjahr 2011 konnte das Hauptstaatsarchiv Stuttgart Reproduktionen von Unterlagen Georg von Körblings und Alfred Körblings anfertigen, die sich im Besitz von Ilse Hames, der ältesten Tochter Alfred Körblings befinden. Es handelte sich um Fotodokumente und autobiografische Schriften Georg von Körblings sowie Fotografien Alfred Körblings. Die Ergänzung des Nachlasses M 660/133 durch neue Dokumente machte eine Neuverzeichnung erforderlich. Diese wurde im August 2011 von Archivreferendar Michael Ucharim, M.A. unter der Leitung von Dr. Wolfgang Mährle durchgeführt. Der Bestand umfasst nunmehr 17 Büschel. Die 2011 übernommenen Dokumente erhielten die Büschelnummern 1-4 und 13-14. 4. Quellenhinweise: Georg von Körbling: HStAS: M 430/2 Bü 1111; M 703 R233N1-6, R191N31, R191aN17; M 707 Nr. 827, 828; M 743/2 Bü 270; Alfred Körbling: HStAS: M 430/2 Bü 1109; StAS: Wü 13 T 2 Nr. 2140/143; Adelinde von Körbling: StAS: Wü 42 T 9 Nr. 69; Erna Körbling: StAS: Wü 13 T 2 Nr. 2568/615. Stuttgart , im August 2011 Dr. Wolfgang Mährle Michael Ucharim, M.A.