Beschreibung: Vorwort Wie schon im Vorwort zum ersten Band des Findbuchs der Themensammlung (Best. 7701) erwähnt, ist die Sammlung Lauterbach in vier Abteilungen aufgegliedert. Alle periodisch erscheinenden Druckerzeugnisse, die nicht der Themensammlung zugeordnet werden konnten, sind in einer eigenen Abteilung zusammengefaßt. Diese Abteilung enthält neben Zeitschriften und (wenigen) Zeitungen auch Geschäftsberichte, Presseinformationen, Kataloge, Kalender, also alles, was in regelmäßiger Folge (täglich, wöchentlich, monatlich, jährlich etc.) erscheint. Diese Sammlung von Periodika ist durch einen alphabetischen Katalog in Form einer Kartei und den hier vorliegenden Index erschlossen. Im Katalog sind die Periodika alphabetisch nach Titeln geordnet, wobei das erste Wort (bei Abkürzungen die erste Zeichenfolge), das links oben auf dem Titelblatt erscheint, für die Einordnung entscheidend ist. Ziffern, Artikel und Bindewörter („und, „oder) werden bei der Ansetzung nicht beachtet. Bei Differenzen in der Schreibweise des Titels zwischen Titelblatt und Impressum ist die Schreibweise des Impressums maßgebend. Mit Bindestrich verbundene Substantive im Titel werden wie ein Wort behandelt, da die Bindestrich-Schreibweise gerade in diesen Fällen häufig nicht durchgängig beibehalten wird. Bestandteile des Titels, die nicht in allen Jahrgängen einer Zeitschrift auftauchen (häufig Artikel) stehen in runden Klammern. Den nächstfolgenden Eintrag im alphabetischen Katalog bildet der Untertitel. Bei Zeitschriften gleichen Titels entscheiden die Untertitel über die alphabetische Reihenfolge. Sind keine Untertitel vorhanden, ist der Name des Herausgebers, der an dritter Stelle aufgeführt ist, ausschlaggebend. Die weitere Reihenfolge der Titelaufnahme - nach Titel, Untertitel, Herausgeber - lautet: Verlag, Erscheinungsort, Erscheinungshäufigkeit, Ausgaben (falls notwendig), Bemerkungen (falls notwendig). Bestandteile der Titelaufnahme in eckigen bzw. spitzen Klammern sind Hinzufügungen des Sammlers bzw. der Bearbeiterin. Anschließend ist vermerkt, welche Jahrgänge bzw. wieviele Ausgaben einer Zeitschrift pro Jahrgang vorhanden sind und unter welcher Signatur sie abgelegt sind. Zu Beginn der Verzeichnung wurden noch die vorhandenen Heftnummern eines Jahrgangs einzeln aufgeführt. Aufgrund des hohen Zeitaufwandes mußte die Verzeichnung jedoch ab dem Buchstaben E - mit einigen Ausnahmen - in geraffterer Form erfolgen. Die Buchstaben „LZ in der Signatur stehen für „Sammlung Lauterbach Zeitschriften. Die folgenden Ziffern sind laufende Nummern, die in der Reihenfolge der Verzeichnung vergeben wurden. Einige Signaturen sind mit einem * gekennzeichnet (LZ 8112 - 8119, LZ 8335 und 8353). Hierunter verbergen sich Sammelbände verschiedener Zeitungen und Zeitschriften aus Deutschland, Österreich, Ungarn und der Tschechoslowakei, teilweise aus unterschiedlichen Jahrgängen. Die einzelnen Ausgaben sind häufig nicht vollständig. Veränderungen wie Verlags-, Orts-, Herausgeberwechsel, Änderungen im Untertitel usw. werden vor Beginn eines neuen Jahrgangs vermerkt, auch wenn sie schon vorher stattgefunden haben. Es werden nur die geänderten Bestandteile der Titelaufnahme aufgeführt, für alle anderen Angaben gilt die ursprüngliche Aufnahme weiter. Den weitaus größten Teil der Periodikasammlung nehmen in Deutschland erschienene Publikationen ein. Im Ausland erschienene Zeitschriften sind, alphabetisch nach Herkunftsländern geordnet, anschließend angefügt und innerhalb der einzelnen Länder wiederum alphabetisch nach Titeln geordnet. Der alphabetische Katalog wird als Findmittel ergänzt durch einen Sach-, Orts-, Körperschafts- und Personenindex. Unter den Indexeinträgen sind die Titel der entsprechenden Publikationen alphabetisch aufgelistet, deren Signatur dann aus dem alphabetischen Katalog zu ermitteln ist. Meist handelt es sich um deutsche Zeitschriften, falls nicht, folgt im Anschluß an die Titelangabe ein in spitzen Klammern stehender Vermerk über das Herkunftsland (z.B. für Frankreich). Der Körperschaftsindex umfaßt im wesentlichen die Herausgeber von Zeitschriften. Hierbei sind die Herausgeber, die über den Titel der Publikation im alphabetischen Katalog zu ermitteln sind (z.B. „Linotype-Post), nicht noch einmal aufgeführt. Verlage sind nur dann aufgenommen, wenn es sich bei der Publikation um Verlagsprogramme handelt. Körperschaften, die spezifisch für bestimmte Städte sind (z.B. Stadtwerke, Schulen), sind im Ortsindex unter der jeweiligen Stadt aufgeführt. Einträge in den Ortsindex finden nur dann statt, wenn sich der Inhalt der Publikation auf diesen Ort bezieht. Es handelt sich also nicht um einen Index der Erscheinungsorte. Köln, den 27. März 1996 Beatrix Klein
Signatur
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Bestandsgeschichte Der Bestand wurde ursprünglich aus Zugängen gebildet, die aus privater Hand an das Stadtarchiv abgegeben wurden. Jeder Zugang wurde handschriftlich und chronologisch in einem Buch erfasst und mit einer Signatur (S + lfd. Nummer) versehen. Zusätzlich wurden die Zugänge in einem alphabetischen Register erfasst. In einer späteren Phase wurde dieser Bestand teilweise aufgelöst, indem Unterlagen zu einem Bestandsbildner zusammengefasst wurden (siehe NL- und V-Bestände). Der restliche Teil des Bestandes wurde in eine sachthematische Struktur überführt (siehe Worddokument 47/11/02/S-Bestand/Gliederung Sammlungsbestand) und mit dem Buchstaben "K" (vermutlich für Karton) versehen. Nach 2005 wurde ein weiterer Bestand "KLE" (Kleine Erwerbungen) gebildet, der ebenfalls Zugänge privater Provenienz aufnahm. Außerdem wurde begonnen, den ehemaligen Bestand S bzw. K in Augias zu verzeichnen. Die so erfassten Einheiten erhielten nun wieder eine S-Signatur. 2011 wurde die Trennung in Bestand S (der in Augias bis zu diesem Zeitpunkt verzeichnete Teil), K und KLE aufgehoben und alle drei Teile wieder in den heutigen Bestand S - Sammlung (Kleine Erwerbungen) überführt. Die Erfassung der im K-Bestand noch liegenden Sammlungsteile in Augias wurde sukzessive fortgesetzt. Die Alt-Signaturen wurden dabei miterfasst. Im Mai 2013 wurde der Bestand vollständig in Augias erfasst. Der ehemalige M-Bestand (Übergrößen) ist hier durch entsprechende M-Signaturen teilweise vertreten. Inhalt Von Interesse sind sicherlich die frühneuzeitlichen und neuzeitlichen Rechnungs-, Kaufmanns- und Geschäftsbücher im Bestand, die Überlieferung zu den Lemgoer Vereinen (die keine eigenständige Bestandsbildung rechtfertigen) und die personen- und familiengeschichtlichen Unterlagen. Darüber hinaus findet sich auch Material zu den Schulen, zur NS-Zeit, Militär, Juden, Friedhöfen, Ortsteilen u. ä. Im Bestand befinden sich mehrere VZE, die im Überformat vorliegen und als Teil des ehemaligen M- bzw. E-Bestandes auf dem Dachboden Süsterhaus im grünen Planschrank gelagert werden. Oeben u. Krüger, 2013
(Materialsammlung des [Gustav Croon], mit Verweisen zu Signaturen des "Ständearchivs") Enthält u. a.: Auswanderung