Soldat

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      Soldat

      Soldat

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        Soldat

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        • UF soldat

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        Soldat

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          Schutztruppen
          Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 456 F 41 Nr. 37 · Akt(e) · August 1910-April 1914
          Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Meldungen für die Schutztruppen; Ersatzanforderungen; Zusammenstellung von Soldaten für die Schutztruppen Darin: Bestimmungen für die Entsendung von Ablösungen der südwestafrikanischen Schutztruppe für die Ablösungstransporte 1910 und 1911; Namenslisten

          Sammlung von Verbandsdruckgut (Bestand)
          BArch, MSG 3 · Sammlung · 1889-2001
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Bestandsbeschreibung: Die Sammlung beinhaltet Druckgut aus dem Zeitraum von 1887 bis in die Gegenwart. Das Druckgut besteht aus Zeitschriften, Nachrichtenblättern, Mitgliederverzeichnissen, Broschüren, Anschriften- und Mitgliederverzeichnissen, Mitteilungen, Rundschreiben, Festschriften und Stellenbesetzungslisten. Das Bundesarchiv-Militärarchiv sammelt die archivwürdigen Unterlagen von bundesweit bzw. überregional politisch bedeutsamen Traditions- und Kameradenverbänden. Die Archivierung von Druckgut von Verbänden, Vereinen und anderen nichtstaatlichen Einrichtungen erfolgt im engen Zusammenhang mit dem Erwerb und der Bewertung von Schriftgut des jeweiligen Provenienzbildners. Die Überlieferungsschwerpunkte bilden u. a. folgende Verbände: - Arbeitsgemeinschaft Deutsche Feldpost 1914-1918/1939-1945 e.V im Bund Deutscher Philatelisten - Arbeitsgemeinschaft Zensurpost e.V. im Bund Deutscher Philatelisten - Bund Deutscher Fallschirmjäger e.V. (BDF) - Bund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. - Bund Deutscher Kriegsbeschädigter und Kriegshinterbliebener e.V. (BDKK) - Bund ehem. Unteroffiziers-Vorschüler und Unteroffiziersschüler e.V. - Bund der Kriegsblinden Deutschlands e.V. (BKD) - Deutscher Bundeswehrverband - Deutscher Offizier-Verein e.V. - Deutscher Offizierbund e.V. - Deutsche Gesellschaft für Heereskunde e.V. - Verband deutscher Soldaten e.V. (VdS) - Waffenring Deutscher Pioniere e.V. Die Überlieferung wird stetig durch neu hin zu kommendes Druckgut ergänzt. Zitierweise: BArch, MSG 3/...

          53-50_12 · Sammlung · 1782-1948
          Teil von Stadtarchiv Weimar

          Enthält: 2 Schreibhefte 1819 und 1838.- Geburtstagsbrief 1848.- Foto des Kolonialsommerfests im Brauhof (Karlsplatz 4) 1907.- Schreiben und Inventarverzeichnis der Armbrust-Schützengesellschaft 1946.- Mobiliarbeschlagnahme 1948.- Schreiben an Bürgermeister zu Schöndorf 1860 (?). - Schreiben 1859.- Dankgedicht an Großherzogin Maria Pawlowna (Drucksache) 1834.- Merkblatt Säuglingspflege der Reichsanstalt zur Bekämpfung der Säuglingssterblichkeit (o.D.)- Jahresbericht des Vereins zur Fürsorge für erwachsene Blinde des Großherzogtums Sachsen 1900.- Aufnahmebescheinigung in die Brand-Afssecuration Societät für Gebäude in Großbrembach 1782.- Druck "Napoleon` s des sterblichen Feldherrn und Gesetzgebers Lebewohl" 1837. - Aufruf der russischen Armee an die deutschen Soldaten (o.D.). - Geburtstagsstiftung für Landeswohlfahrtszwecke 1898. - Zeitungsausschnitte: Weimarisches Wochenblatt, Nr. 24. u. 26.03.1830.- Allgemeine Zeitung Nr. 250 vom 7. September 1837, Nr. 251 vom 8. September 1837, Nr. 252 vom 9. September 1837.- Kopie der "Historische Nachrichten von der berühmten Residenzstadt Weimar (1737).- Kopien

          Rückkehr nach Mbungu
          ALMW_II._MB_1896_13 · Akt(e) · 1896
          Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

          Autor: Aus dem Tagebuch von Miss. Pfitzinger in Mbungu. Umfang: S. 196-200. Enthält u. a.: - (SW: Rückkehr nach Mbungu mit 100 indischen Soldaten; Zerstörung auf der Station; Wiederaufnahme der Tätigkeiten) Darin: Karte "Das Arbeitsfeld der evangelisch-lutherischen Mission am Kilimandscharo."

          Leipziger Missionswerk
          Reichstagsdrucksachen
          BArch, N 253/324 · Akt(e) · 1896-1921
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält: Reichtagssitzung vom 1. Dez. 1896 betr. Haushalt u.a. für Kaiserliche Marine und Schutzgebiete Reichstagssitzungen vom 13. - 17. Feb. 1911 betr. Haushalt für Kaiserliche Marine und Schutzgebiet Kiautschou Weißbuch des Reichministers der Justiz mit Urteilen des Reichsgerichts gegen Soldaten wegen Kriegsverbrechen, 1920 - 1921

          Tirpitz, Alfred von
          Pusch, Hans (1912-1991)
          RMG 700 · Akt(e) · 1930-1965
          Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

          Vikar in Dortmund, Soldat, seit 1949 Pastor in Berglangenbach/Birkenfeld; Lebenslauf, Zeugnisse, ärztliche Untersuchung, 1930; Abschlußzeugnis Missions-Seminar, 1937; Lebenslauf, Zeugnisse, ärztliches Zeugnis von Braut Irmela Fries, 1937; Korrespondenz, auch mit Ehefrau Irmela u. Frau Elfriede Fries, 1930-1957; Korrespondenz mit Sohn Gotthard Pusch, 1965;

          Rheinische Missionsgesellschaft
          Ponape-Aufstand auf Neu-Guinea, 1911
          291975 · Akt(e) · 1911
          Teil von Süddeutsche Zeitung Photo

          Freiherr von Spiegel und andere Offiziere des Landungskorps von S.M.S. Cormoran mit einheimischen Polizei-Soldaten bei einer Aktion während der Niederwerfung des sog. Ponape-Aufstands in der deutschen Kolonie. / Fotograf: Scherl

          BArch, RW 59 · Bestand · 1919-1945
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Geschichte des Bestandsbildners: Die in den Personalämtern von Reichsheer/Heer, Reichsmarine/Kriegsmarine und Luftwaffe entstandenen Personalunterlagen wurden bereits kurz nach dem Krieg zentral gesammelt. Große Mengen waren allerdings im Krieg verloren gegangen. Die noch vorhandenen Unterlagen wurden vor allem im Personenstandsarchiv II des Landes Nordrhein-Westfalen in Aachen-Kornelimünster gesammelt und durch weitere personenbezogene Unterlagen ergänzt. Diese Einrichtung wurde als Zentralnachweisstelle (ZNS) vom Bundesarchiv übernommen. Die Personalunterlagen der Generale und Admirale gingen von dort in den 1970ern an die Abt. Militärarchiv des Bundesarchivs. Die Personalunterlagen der Marineoffiziere bis zum Kapitänleutnant gingen zur Deutschen Dienststelle (WASt), wo sie sich heute noch befinden. Die in der ZNS verwahrten Personalunterlagen der Offiziere und Beamten von Reichswehr und Wehrmacht wurden 2005 von der Abt. Militärarchiv übernommen und bilden dort seither den Bestand Pers 6. Weitere personenbezogene Unterlagen, insbesondere in den Personalämtern geführte personenbezogene Sachakten bilden den Bestand RW 59. Bestandsbeschreibung: Der Beitrag folgt im wesentlichen Absolon, Wehrgesetz S.362-374 (s. Lit.verz.): Die Personalverwaltung in der Wehrmacht fand an verschiedenen Stellen statt ¿ bei den Wehrersatzdienststellen, bei den Ersatztruppenteilen, bei den Feldtruppenteilen und in den Personalämtern der Oberkommandos. Folgende personenbezogenen Unterlagen wurden geführt: - bei den Wehrersatzdienststellen: Wehrstammkarte: durch die polizeiliche Meldebehörde bei der Erfassung für jeden Dienstpflichtigen oder Freiwilligen angelegt, mit der Wehrstammrolle dem Wehrbezirkskommando (WBK) übersandt; Grundlage für die Musterung und Aushebung oder Freiwilligenannahme; wurde danach in das Wehrstammbuch eingeklebt Wehrstammrolle: durch die polizeiliche Meldebehörde als Begleitliste zu je zehn Wehrstammkarten angelegt Wehrstammbuch: vom WBK nach der Musterung oder Freiwilligenannahme unter Einkleben der Wehrstammkarte angelegt und während der ganzen Dauer der Wehrpflicht weitergeführt; der Inhalt entsprach dem des Wehrpasses; während des aktiven Wehrdienstes beim Truppenteil, sonst Bestandteil der Stammkartei des WBK, bzw. nach Ablauf der Wehrpflicht der des Wehrmeldeamtes (WMA); mit Kriegsbeginn gingen die Wehrstammbücher der zur Feldwehrmacht eingeteilten Soldaten vom letzten Friedenstruppenteil zu den zuständigen Wehrersatzdienststellen; nach Abgang der Soldaten an die Feldtruppe gingen die Wehrstammbücher nach Eintrag der entsprechenden Einheit an die WBK oder WMÄ zurück und wurden dort weitergeführt Gesundheitsbuch: von der Wehrersatzdienststelle, die bei einem Wehrpflichtigen oder Freiwilligen die erste Untersuchung durchführte angelegt; Weiterführung durch die Sanitätsdienststellen Verwendungskarte: für jeden Ersatz-Reservisten I nach der Musterung oder Freiwilligenannahme gleichzeitig mit dem Wehrstammbuch erstellt; diente im Frieden zur Einteilung des Wehrpflichtigen des Beurlaubtenstandes (d.B.) im Krieg; im Frieden war die Verwendungskartei gegliedert in Bestands-, Mob- und Unabkömmlichkeitskartei, im Krieg in Bestands-, RAD- und Sperrkartei Einberufungskarte: Ergänzung der Verwendungskarte für die im Frieden mobmäßig als Soldaten oder Wehrmachtbeamte eingeteilten Wehrpflichtigen d.B. - bei der Truppe: Wehrpaß: ab dem 1. April 1936 bei der Musterung oder Freiwilligenannahme angelegt und dem Inhaber ausgehändigt; urkundlicher Ausweis über das Wehrdienstverhältnis während der Dauer der Wehrpflicht; im Frieden während der Ableistung des RAD und des aktiven Wehrdienstes bei der Einstellung von der zuständigen Dienststelle abgenommen, aufbewahrt und fortlaufend ergänzt; bei der Entlassung wieder ausgehändigt und verblieb beim Inhaber auch nach Ablauf der Wehrpflicht; im Krieg bei den Feld- und Ersatzeinheiten verwahrt und weitergeführt; Überweisungsmittel bei Versetzung oder Entlassung; die Wehrpässe von Gefallenen, Verstorbenen und Vermißten gingen an die Wehrersatzdienststelle; nach Übertrag der Angaben in das Wehrstammbuch gingen sie an die Hinterbliebenen oder falls keine feststellbar waren, verblieben im Wehrstammbuch Truppenstammrolle: im Frieden durch alle Einheiten, im Krieg nur durch Ersatztruppenteile aufgestellt und geführt; bei Versetzungen wurde ein Stammrollenauszug den Überweisungspapieren beigefügt Kriegsstammrolle: bei den Einheiten der Feldwehrmacht anhand der Wehrpässe und Verwendungskarten aufgestellt und weitergeführt; die Kriegsstammrollenblätter der gefallenen, verstorbenen, vermißten, verwundeten und versetzten Soldaten und Ergänzungswehrmachtbeamten wurden abgeschlossen und der zuständigen Wehrersatzdienststelle übersandt, die der aktiven Wehrmachtbeamten gingen dem Wehrkreis- oder Luftgaukommando, das die Personalhauptakte führte zu Ausweise: es existierten 1) ein blauer Truppenausweis für Soldaten und Wehrmachtbeamte, ausgegeben im Frieden, mit Lichtbild (Form A; für zu Übungen Einberufene ohne, Form B); bei der Entlassung wurden die Ausweise Form A vernichtet, die Ausweise Form B gingen an die zuständigen Wehrersatzdienststellen; 2) ein brauner Dienstausweis für Angestellte und Arbeiter bei Wehrmachtdienststellen; 3) ein weißer Sonderausweis zur Betretung besonders bewachter Grundstücke, Gebäude oder Anlagen; 4) ein orangefarbener Dienstausweis mit schwarzem Längsstrich für nichtdeutsche Gefolgschaftsmitglieder, die bei Dienststellen der Wehrmacht beschäftigt waren Soldbuch: ab Kriegsbeginn an die Soldaten und Wehrmachtbeamten des Heeres und der Luftwaffe ausgehändigt und fortlaufend weitergeführt; die bisherigen Truppenausweise wurden nach Ausgabe der Soldbücher vernichtet; die Soldbücher von verstorbenen oder entlassenen Soldaten gingen ebenso wie unbrauchbar gewordene nach Abschluß an die zuständige Wehrersatzdienststelle zum Einlegen in die Tasche des Wehrstammbuches; bei Wiedereinberufung konnten sie erneut ausgegeben werden; bei Rangverlust wurden sie abgeschlossen und ein neues ausgegeben; am 16. November 1943 wurde die Einführung eines Lichtbildes auf der Innenseite befohlen; Angestellte und Arbeiter bei Wehrmachtdienststellen sowie sonstige Angehörige des Wehrmachtgefolges erhielten keine Soldbücher; landeseigene Hilfskräfte im Osten erhielten zweisprachige Kennbücher, die wie Soldbücher zu führen waren - bei den Oberkommandos: Personalakten: Die gesamte Personalverwaltung der Offiziere erfolgte durch das Heerespersonalamt (OKH/PA), bzw. das Luftwaffenpersonalamt (RdL u. ObdL/LP). Dort wurden über jeden aktiven Offizier Personalpapiere (Personalakten) geführt, bestehend aus: - einer Ausfertigung des Personalnachweises - den Anlagen zum Personalnachweis (alle wichtigen Schriftstücke wie Einstellungsvorgänge, Urkunden, Zeugnisse, Verpflichtungsschein, Entscheidungen in Ehrenangelegenheiten, Beschwerden, besondere Vorkommnisse) - den Krankenpapieren (Krankheitsvorgänge, ärztliche Zeugnisse, Dienstbeschädigungslisten) - den Beurteilungen - verschiedenen Karteien Truppenpersonalakten: Dazu wurden bei den Stäben der jeweiligen Einheiten weitere Ausfertigungen des Personalnachweises mit Anlageheften, Beurteilungsentwürfen und Versorgungsvorgängen geführt ¿ die sog. Truppenpersonalakten. Die zum Feldheer tretenden Einheiten gaben diese Truppenpersonalakten an die zuständigen Ersatztruppenteile ab, für die Offiziere vom Bataillonskommandeur aufwärts an die zuständigen Stellvertretenden Generalkommandos; Dienststellen, die aufgelöst wurden, gaben ihre Truppenpersonalakten ebenfalls an die Stellvertretenden Generalkommandos ab; die Truppenpersonalakten der Luftwaffe gingen grundsätzlich an das für den letzten Friedensstandort zuständige Luftgaukommando; die Eintragung von Veränderungen in die Truppenpersonalakten ruhte im Krieg und sollte nach Demobilmachung durchgeführt werden; bei Entlassung aus dem aktiven Wehrdienst und bei Todesfällen waren die Kranken- und Versorgungspapiere und eine vervollständigte Ausfertigung des Personalnachweises mit anderen Unterlagen dem zuständigen Wehrmacht-Fürsorge- und Versorgungs-Amt zu übersenden. Die Personalakten und Personalnachweise der Offiziere d.B. und z.V. wurden bei den zuständigen Wehrersatzdienststellen geführt und verwahrt. Über Wehrmachtbeamte wurden Ministerialakten, Hauptakten und Blattsammlungen (Nebenhefte) geführt. Ministerialakten: Diese wurden vom Heeresverwaltungsamt (OKH/VA), bzw. vom Luftwaffenpersonalamt (RLM/LP) bei Dienstantritt geführt und enthielten: - den Personalnachweis - die Erklärung über Zugehörigkeit zu Parteien, Logen und anderen Organisationen - die Meldung über das Wehrdienstverhältnis - Verfügungen über Einberufung, Ernennung, Versetzung usw. - Festsetzung des Besoldungsdienstalters - sonstigen Schriftwechsel dazu in besonderen Beiakten: - Prüfungsarbeiten und Niederschriften über das Ergebnis - die Beurteilungen - die dienststrafrechtlichen Angelegenheiten Hauptakten: Die Hauptakten mit vorgeheftetem Krankheitsnachweis wurden bei den Wehrkreis- und Luftgaukommandos geführt, mit etwaigen früheren Personalakten anderer Stellen als Beiheften. Blattsammlungen (Beihefte): Die nachgeordneten Dienststellen und generell die Stäbe und Einheiten führten über die Beamten in ihrem Bereich nur Blattsammlungen, bzw. Beihefte, bestehend aus einer dritten Ausfertigung des Personalnachweises, dem Urlaubsnachweis, dem Krankenblatt und dem dort angefallenen Schriftwechsel. Die Personalakten der Berufsunteroffiziere wurden bei ihren zuständigen Einheiten geführt und im Krieg beim Ersatztruppenteil verwahrt. Die Personalakten der Angestellten und Arbeiter der Wehrmacht wurden bei den Beschäftigungsstellen, die Arbeitsbücher bei den Standortlohnstellen geführt. Ab dem 29. Juni 1944 waren die Personalakten ausgeschiedener Gefolgschaftsmitglieder nach drei Jahren zu vernichten. Der Bestand RW 59 enthält darüberhinaus die Unterlagen und Findmittel (Karteien) zur Verleihung von Orden und Ehrenzeichen, wie sie hauptsächlich vom Heerespersonalamt geführt wurden. Diese Unterlagen und Findmittel waren von der Zentralnachweisstelle (ZNS) zur Bearbeitung entsprechender Anfragen zusammengezogen worden. Teile waren auch aus dem Bestand RH 7 des Bundesarchiv-Militärarchivs als "Dauerleihgabe" übernommen worden. Diese Unterlagen wurden nach Auflösung der ZNS 2005 wieder in den Bestand RH 7 rücküberführt. Die restliche Sammlung (177 AE) zerfällt in zwei Teile: Verleihungsvorschläge (69 AE) und Sachakten allgemeiner Art von verschiedenen Stellen zu verschiedensten Aspekten des Verleihungswesens wie auch zu Trägern bestimmter Orden (108 AE). Aufgrund des komplexen Verweissystems der ZNS wurde die Erhaltung dieser restlichen Sammlung im Ganzen innerhalb des Bestandes RW 59 beschlossen und eine mögliche Übernahme des größeren Teiles hiervon zu RH 7 unterlassen, da eine Trennung von den restlichen ZNS-Unterlagen die weitere Auskunftserteilung zu sehr erschwert hätte. Die Verleihungsvorschläge in RW 59 sind daher als Ergänzung zu denen in RH 7 anzusehen. Allgemein lassen sich anhand der Findmittel in RW 59 hauptsächlich folgende Auszeichnung nachweisen: Eisernes Kreuz 1. und 2. Klasse (2. Klasse nicht durchgängig), Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes in den verschiedenen Stufen, Kriegsverdienstkreuz 1. und 2. Klasse, Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes, Deutsches Kreuz in Silber, Deutsches Kreuz in Gold, Nahkampfspange in Gold, Ehrenpokal der Luftwaffe, Ehrenschale der Luftwaffe, Bild des Reichsmarschalls im Silberrahmen, Nennung im Ehrenblatt des Heeres, Nennung in der Ehrentafel der Marine, Nennung im Ehrenblatt der Luftwaffe. Insbesondere für die Endphase des Krieges ist dabei jedoch selbst für die höchsten Auszeichnungen mit Überlieferungslücken zu rechnen. Der dritte Teil des Bestandes RW 59 enthält eine in der ZNS angelegte Sammlung zu Angelegenheiten des Wehrrechts und der Organisation von Wehrmacht und Waffen-SS (215 AE). Diese Sammlung enthält im wesentlichen Originaldokumente, die zur Erstellung des Werkes "Die Wehrmacht im Dritten Reich" von Rudolf Absolon, von diesem in seiner Funktion als Leiter der ZNS aus den ursprünglichen Provenienzen entnommen und als sachthematisch gegliederter Handapparat neu formiert worden waren. Inhaltliche Charakterisierung: Dieser Bestand umfaßt die von der Zentralnachweisstelle (ZNS) gesammelten Unterlagen der Wehrmacht, die diese zur Erledigung personenbezogener Anfragen benötigte. Diese Unterlagen waren von der ZNS aus ihren ursprünglichen Provenienzen entnommen worden. Der Bestand umfaßt darüberhinaus auch von der ZNS selbst erstellte Ausarbeitungen zum Personalwesen der Wehrmacht und die Ablage der ZNS mit Rechercheanfragen zu bestimmten Personen betr. eine vermutete oder tatsächliche Mitgliedschaft in der Wehrmacht. Nach Übernahme der Unterlagen in das Bundesarchiv-Militärarchiv wurde die Erhaltung dieser Sammlung als ein Bestand beschlossen, da eine Aufteilung der Dokumente auf die einzelnen Provenienzen sowie eine Trennung von den eigentlichen ZNS-Unterlagen die weitere Auskunftserteilung erheblich gefährdet hätte. Lediglich die von der ZNS vom Militärarchiv als "Dauerleihgaben" erhaltenen und klar abgegrenzten Unterlagen des Bestandes RH 7 (Heerespersonalamt) wurden diesem wieder zugeführt. Der Bestand RW 59 ist daher in seiner vorliegenden Gestalt ein archivisch zur Aufrechterhaltung der weiteren Arbeitsfähigkeit in diesem Bereich notwendigerweise zu erhaltendes Ergebnis der jahrzehntelangen Tätigkeit und Arbeitsweise der ZNS. Erschließungszustand: Der Bestand besteht einerseits aus für das Fachreferat wichtigen Arbeitsmitteln und andererseits aus personenbezogenen Unterlagen. Eine Benutzung ist daher nur über das Fachreferat möglich. Vorarchivische Ordnung: Die Akten befanden sich bis 2005 bei der ZNS in Aachen-Kornelimünster. Archivische Bestandsbildungen waren in dieser Zeit nur in Ansätzen erfolgt. Umfang, Erläuterung: 2500 AE Zitierweise: BArch, RW 59/...

          Ortenberg, Heinz von (Bestand)
          Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VI. HA, Nl Ortenberg, H. v. · Bestand
          Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

          Der hier vorliegende Nachlasssplitter von Heinz von Ortenberg wurde dem Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz im März 2003 (Akz. 118/2009) von dessen Neffen Karl-Theo Schneider (Hofheim) geschenkt. Heinz von Ortenberg war Leibarzt vom Exkaiser Wilhelm II. in Doorn. Laut den "Arzt vom Dienst"-Listen war er zu folgenden Zeiten in Doorn: 30.10.-08.03.1940 20.03.-10.07.1940 03.08.-15.12.1940 01.06.-18.06.1941. Bei der Überlieferung handelt es sich um Korrespondenz im Zusammenhang mit von Ortenbergs Anstellung als Leibarzt in Doorn und aus der Folgezeit dieser Tätigkeit sowie um Bildmaterial vorwiegend von Mitgliedern des Hauses Hohenzollern. Laufzeit: 1938 - 1949, ohne Datum Umfang: 0,03 lfm Zu bestellen: VI. HA, Nl Ortenberg, H. v., Nr. ... Zu zitieren: GStA PK, VI. HA Familienarchive und Nachlässe, Nl Heinz von Ortenberg, Nr. ... Berlin, Januar 2010 (Sylvia Rose, Archivoberinspektorin) Ausgewählte Literatur zur Person: - Leandro Silva Telles, Heinz von Ortenberg, médico do Kaiser e de Santa Cruz do Sul. Santa Cruz do Sul (Coleção História de Santa Cruz 3) 1980 von Heinz von Ortenberg: - Über die Bedeutung des Zuckers für die Ernährung des Soldaten, Med. Diss. v. 5. Jan. 1904 von Heinrich von Ortenberg, Assistenzarzt im Deutsch-Ordens-Inf.-Reg. No 152, Deutsch-Eylau/Westpr., Berlin 1904, 31 S. (aus Katalog der Staatsbibliothek PK) - Aus dem Tagebuch eines Arztes. Feldzugsskizzen aus Südwestafrika, Berlin 1907 Lebensdaten des Heinz (teilweise auch Heinrich) von Ortenberg 1.12.1879 geboren in Salzwedel Vater: Arthur Karl Wilhelm von Ortenberg, geb. 30.11.1844 Riga, Gymnasialprofessor in Salzwedel Mutter: Bertha Friedericke Karoline, geb. Gerlach, 28.2.1854 Salzwedel Geschwister: Lilli, geb. 24.3.1878, Walter Martin, geb. 15.4.1883 11. September 1903 Eintritt in die Armee 1904 Assistenzarzt im Deutsch-Ordens-Inf.-Reg. No 152 Deutsch-Eylau danach in der Schutztruppe für Deutsch-Südwest-Afrika 1906 Austritt aus dem Miltärdienst als Oberarzt a.D. wg. erlittener Unfälle während des Feldzugs in Deutsch-Süd-West-Afrika "feld- und garnisondienstunfähig" ab 1908 Leiter einer medizinsch-chirurgischen Klinik in St. Cruz (Brasilien) 1914 Wiedereintritt in die Armee Kriegsgefangener in Gibraltar 1916 Aufenthalt in Bulgarien 1918 Ausscheiden aus dem Militärdienst als Stabsarzt a.D. 30. Oktober 1939 Beginn als Leibarzt Wilhelms II. in Doorn/Niederlande 1941 Tod des Bruders von von Ortenberg 4. Juni 1941 von Ortenberg betreute den Kaiser in den letzten Tagen bis zu seinem Tod Heinz von Ortenberg hatte Besitz in Brasilien, wo er auch viele Jahre lebte. Sein Todesdatum konnte nicht ermittelt werden. Die obigen Angaben der Lebensdaten wurden dem Brief vom 29.3.1940 in Bestell-Nr. 1, den Ranglisten der Königlich-Preußischen Armee von 1904 und 1905, der Archivale I. HA Rep. 176 Heroldsamt Nr. 6922 und folgenden Internetseiten entnommen: - http://www.eeh2008.anpuh-rs.org.br/resources/content/anais/1214537110_ARQUIVO_OsprimordiosdosbalneariosnoRioGrandedoSul.pdf - http://www.hospitalstacruz.com.br/institucional/historico.htm. Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: geb. 1879 Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.

          OKW / Allgemeines Wehrmachtamt (Bestand)
          BArch, RW 6 · Bestand · 1922-1945
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Bestandsbeschreibung: Aus dem im Wehrmachtamt (vom 1. März 1929 bis 13. Februar 1936 als ¿Ministeramt¿bezeichnet) voneinander unabhängigen Abteilungen ¿Inland¿ und ¿Wehrmachtversorgung¿ wurde im Zuge der Neuorganisation des ¿Oberkommandos der Wehrmacht¿ ab 4. Februar 1938 die ¿Amtsgruppe Allgemeine Wehrmachtangelegenheiten¿ gebildet, der bis Kriegsbeginn neben der Abteilung Inland und der Wehrmachtfürsorge und Versorgungs-Abteilung noch je eine Abteilung für Wehrmachtverwaltung und Wehrmachtfachschulunterricht sowie eine Abteilung ¿Wissenschaft¿ zugeordnet waren. Mit der Erweiterung der bisherigen Amtsgruppen innerhalb des OKW in ¿Ämter¿ ab November 1939 erhielt die Amtsgruppe ihre bis 1945 gültige Bezeichnung ¿Allgemeines Wehrmachtamt¿ (AWA) und umfasste nach Zuweisung von Kompetenzen für das Verlust- und Kriegsgefangenenwesen sieben Abteilungen sowie drei kleinere Organisationseinheiten, da-unter zwei Verbindungsoffiziere beim "Stellvertreter des Führers" und beim ¿Jugendführer des Deutschen Reiches¿. Im Frühjahr 1941 wurde der Geschäftsbereich nochmals um die Dienststelle des ¿Bevollmächtigten des Oberkommandos der Wehrmacht für Siedlungsfragen¿ und durch die Einsetzung von Inspekteuren für die Fürsorge- und Versorgungsdienststellen, das Kriegsgefangenenwesen und die Wehrmachtgräberoffiziere erweitert 1944 schließlich wurde die Zusammenfassung größerer Kompetenzbereiche zu Amtsgruppen (für Fürsorge- bzw. Versorgungsangelegenheiten, Fachschulwesen und Siedlungsfragen sowie für die Wehrmachverwaltung) vorgenommen. Die Verantwortung für die "nationalpolitische Schulung" der Wehrmacht wurde Anfang 1944 dem Chef des NS-Führungsstabes im OKW übertragen, dessen Amt der Chef des AWA (General der Infanterie Reinecke) in Personalunion bekleidete. Vorprovenienz: Abteilung Inland und Wehrmachtversorgung, Amtsgruppe Allgemeine Wehrmachtangelegenheiten Inhaltliche Charakterisierung: Der Hauptteil der Überlieferung stammt aus der für die Beziehung zur zivilen Verwaltung und der NSDAP zuständigen Abteilung Inland. Dazu gehören Akten über innere Angelegenheiten und innere Sicherheit 1919-1940 (Verbot von Vereinen und Filmen, Spionage); Behandlung der Rassenfrage (1933-1944); Verhältnis zur NSDAP (u. a. Differenzen über Wehrpolitik, Zwischenfälle 1933-1937); Verfahren gegen Soldaten vor Parteigerichten 1942-1943; Behandlung jüdischer Frontkämpfer 1933-1938; Auslandsfragen (u. a. Geheimakten "Fremde Staaten" 1922 bis 1939, Lageeinschätzungen und Beschreibungen 1925 bis 1939); Abrüs-tung (1933-1936); Völkerrecht (1940-1941); Verkehr mit dem Auswärtigen Amt (u.a. Einsetzen von Militär- und Marineattachés 1933-1938, Aufenthalt von Schiffen im Ausland 1935-1939); innenpolitische Lage und Anschluss Österreichs (1934-1939); Landesverteidigung und Raumplanung (1935-1938); personelle Angelegenheiten der Wehrmacht und des Heeres (u. a. Besoldung, E-Offiziere, Reserve- und Landwehroffiziere, Arbeiter und Angestellte 1929-1941); politische Beurteilung und Überwachung von Wehrmachtangehörigen (1936-1938), Wehrmacht-Rechtswesen (einschließlich Einzelfälle von Strafverfahren gegen Offiziere 1935 bis 1938 sowie Kriegskriminalstatistik 1940 bis 1942), Heeresorganisation (1926-1942), Ausbildung, Manöver und Übungen (1933-1939), Aufbau der Luftwaffe und Luftschutz (1933-1943), Bildungswesen, wehrgeistige Führung und nationalpolitische Erziehung (1933-1944, ebenfalls dokumentiert durch 88 zwischen 1939 und 1943 veröffentlichte "Tornisterschriften" und fünf Jahrgänge "Soldatenblätter für Feier und Freizeit", 1940-1944), Propaganda (inklusive Presse- und Rundfunkangelegenheiten, 1928-1943). Weitere Akten sind vorhanden aus der Wehrmachtfürsorge- und Versorgungsabteilung (u. a. Stellenbesetzungen und Haushaltsfragen; gesetzliche Regelungen; Entwicklung und Bestimmungen des Dienst- und Versorgungsrechts; Fürsorge und Unterstützung für Kriegsteilnehmer, ehemalige Angehörige, Wehrdienstbeschädigte und Hinterbliebene; Einzelfälle; Stiftungen hauptsächlich Großes Militärwaisenhauses Potsdam mit 40 Akten und Invalidenhaus Berlin mit 10 Akten, 1920 bis 1945; der Abteilung Wehrmachtverlustwesen (mit Organisation und Einsatz; Vorschriftensammlungen [u. a. Erfassung, Benachrichtigung der Angehörigen, Soldaten- u.a. Gräber, Bestattung und Beisetzung auch für fremde Streitkräfte, Selbstmörder, Hingerichtete, Fahnenflüchtige; Statistiken, -insbesondere Verluste im Allgemeinen wie auch Besonderen; Gräberdienst und -fürsorge; Planung von Ehrenmalen) und vom Chef des Kriegsgefangenenwesens (Heeresdruckvorschrift H.Dv 38 und andere allgemeine Dienstanweisungen und Merkblätter; Organisation; Behandlung und Arbeitseinsatz von Kriegsgefangenen; Postverkehr; italienische Militärinternierte; 5 Bände mit Zahlenübersichten zu den Kriegsgefangeneneinrichtungen im Reich und den besetzten Gebieten, einschl. Bau- und Arbeitsbataillone 1941-1945). Nur geringen Umfang haben Akten der Wehrmachtverwaltungsabteilung (über Ersatz von Kriegsschäden; Bekleidung, Bewaffnung und Ausrüstung; Reise- und Zahlungsverkehr; Ver-sorgung; Bezüge), der Wehrmacht-Haushaltsabteilung, der Wehrersatzabteilung (Ersatzgestellung), der Allgemeine(n) Abteilung und des Amtes NS-Führungsstabes (über Aufstellung; Schulung und Einsatz der NS-Führungsoffiziere mit Schulungs- und Propagandamaterial; Lage in Westdeutschland im Febr.-März 1945); Unterlagen fehlen von den Abteilungen Wissenschaft und für Wehrmachtfachschulunterricht wie auch vom Bevollmächtigten für Siedlungsfragen. Erschließungszustand: Findbuch Umfang, Erläuterung: 570 AE Zitierweise: BArch, RW 6/...

          OKH / Allgemeines Heeresamt (Bestand)
          BArch, RH 15 · Bestand · 1928-1945
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Bestandsbeschreibung: Es wurde allmählich durch Zuweisungen weiterer Abteilungen und Amtsgruppen vergrößert, bei Kriegsausbruch nochmals organisatorisch und personell erweitert und schließlich dem Chef der Heeresrüstung und Befehlshaber des Ersatzheeres unterstellt. Das Heeresamt (AHA) bearbeitete die Ergänzung und Rüstung des Heeres in personeller, materieller und finanzieller Hinsicht. Das personelle Ergänzungswesen leitete es nach den Weisungen des OKW für die gesamte Wehrmacht. Im Kriege verteilte es den personellen Ersatz des Heeres auf die Ersatzeinheiten und sorgte für die Ersatzgestellung an das Feldheer. Daneben hatte das AHA die Ausbildungsvorschriften für die einzelnen Waffengattungen und für das Ersatzheer zu bearbeiten. Einen detaillierten Einblick in die Struktur des Amtes und in die Aufgabengebiete einzelner Organisationseinheiten bieten die nachfolgenden Anlagen/Links: 1. Gesamtgliederung AHA, 1939 (vgl. RHD 18/35 und 36) 2. Gesamtgliederung AHA, 1940 (aus RH 15/92) 2.1. Gliederung des Stabes 2.2. Arbeitsgebiete des Stabes 2.3. Gliederung der Amtsgruppe Ersatz- und Heerwesen 2.4. Arbeitsgebiete der Amtsgruppe Ersatz- und Heerwesen 2.5. Gliederung und Arbeitsgebiete der Infanterie-Abteilung (In 2) 2.6. Gliederung und Arbeitsgebiete der Abteilung Reit- und Fahrwesen (In 3) 2.7. Gliederung und Arbeitsgebiete der Artillerie-Abteilung (In 4) 2.8. Gliederung und Arbeitsgebiete der Pionier-Abteilung (In 5) 2.9. Gliederung der Amtsgruppe K [Abt. Schnelle Truppen (In 6), Abt. Fahrtruppen (In 8), Abt Motorisierung (M)] 2.10. Arbeitsgebiete der Amtsgruppe K [Abt. Schnelle Truppen (In 6), Abt. Fahrtruppen (In 8), Abt. Motorisierung (M)] 2.11. Gliederung und Arbeitsgebiete der Nachrichtentruppen-Abteilung (In 7) 2.12. Gliederung und Arbeitsgebiete der Abteilung Nebeltruppen und Gasabwehr (In 9) 2.13. Gliederung und Arbeitsgebiete der Eisenbahnpionier-Abteilung (In 10) 2.14. Gliederung und Arbeitsgebiete der Heerssanitätsinspektion (S In) 2.15. Gliederung und Arbeitsgebiete der Veterinärinspektion (V In) 2.16. Gliederung und Arbeitsgebiete der Feldzeuginspektion (Fz In) 2.17. Gliederung und Arbeitsgebiete der Truppeningenieurinspektion (In T) 2.18. Gliederung und Arbeitsgebiete der Inspektion der Festungen (In Fest) 2.19. Gliederung und Arbeitsgebiete der Heeresbekleidungsabteilung (Abt. Bkl) 2.20. Gliederung und Arbeitsgebiete der Heeresrechtsabteilung (HR) 3. Gesamtgliederung AHA, Oktober 1944 (aus RH 15/199) Vorprovenienz: Im Jahre 1927 wurde der Chef des Stabes des Heeresamtes in Chef des Wehramtes umbenannt. Aus seiner Behörde ging Anfang Februar 1934 das Allgemeine Heeresamt (AHA) hervor. Inhaltliche Charakterisierung: Das Schriftgut (450 Bde.) ist in folgenden Dienststellen des unter dem Befehlshaber des Ersatzheeres bis zum 20. Juli 1944 von General Friedrich Olbricht geleiteten Amtes entstanden bzw. dort abgelegt worden: Gruppe I a (40 AE): Mobilmachungspläne und -anordnungen (ab 1936); Akten über Aufstellung, Umgliederung und Auflösung von Dienststellen, Kommandobehörden und Verbänden (Heeresaufbau und Durchführungsbestimmungen von 1935-1939, Demobilisierungsmaßnahmen 1940); personelle und materielle Ausstattung des Heeres sowie Ersatzzuführung Feldheer (1939-1945); Erfahrungsberichte mit Angaben zur Organisation, Gliederung, Einsatz und Ausstattung und Ausrüstung einzelner Waffengattungen und der Waffenkommissionen (13 Bde., 1940-1941). Gruppe I b: Rüstungsmaßnahmen, Bedarfsberechnungen sowie Zuweisung von Rohstoffen, Eisen und Stahl (1936-1940, 6 Bde.); Waffen, Munition, Gerät und Ausrüstung sowie Fertigungsplanung für das Heer (1935-1942, 9 Bde.). Gruppe I c: Neuaufstellung, Umgliederung, Auflösung von Dienststellen, Verbänden und Einheiten (1944-1945, 8 Bde.); Stammtafeln verschiedener Dienststellen (1941-1944, 12 Bde.) Gruppe I d/ II a (30 AE): allgemeine und konkrete Personal- (teilw. auch Organisations- und Unterbringungs-) Angelegenheiten (z.B. Stellenbesetzungen des AHA, Personalverminderung 1944/1945); Unterlagen zur Disziplin und Ordnung; Verleihung von Kriegsauszeichnungen. Zentralabteilung (65 AE): Haushaltsunterlagen (Heereshaushalte und langfristige Haushaltsprogramme von 1930-1936); Reichsverteidigungsrat (1934-1936); Angaben zum Aufbau, zur Finanzierung, Ausrüstung und Ausbildung des Reichsheers (einschl. Überführung der Landespolizei ins Reichsheer). Amtsgruppe Ersatz- und Heerwesen (150 AE): Abteilung Ersatzwesen: Sammlung von Erlassen über Erfassung, Musterung und Annahme von Wehrpflichtigen und Freiwilligen (21 Bde., 1935-1945) und spezielle Unterlagen über Wehrpflicht ausländischer Minderheiten und in Österreich und anderen eingegliederten Gebieten; Akten zur Organisation und Tätigkeit der Wehrersatzdienststellen; Organisation, Ausbildung sowie materielle Ausstattung einzelner Waffengattungen (1928-1938); Auflösung von Einheiten nach den Kapitulationen in Stalingrad und Tunis. Abteilung Heerwesen: Dokumente zur Organisation und Geschäftsverteilung zentraler Dienststellen der Wehrmacht und des Heeres, zu Allgemeinen Heeresangelegenheiten, Kompetenzfragen, zum Aufbau und zur Mobilmachung, zum Zustand und der personellen Lage der Truppe; Sammlung von Dienstanweisungen und Merkblättern in Mobilmachungsangelegenheiten (39 Bde.,1938-1943); Angaben zum Dienstrecht, zur Dienstzeit, Besoldung und Versorgung von Soldaten und Wehrmachtbeamten, ferner einige Akten zu außenpolitische Angelegenheiten, zum Anschluss Österreichs, zur Besetzung und Angliederung des sudetendeutschen Gebietes sowie des Protektorats Böhmen und Mähren. Amtsgruppe Seelsorge (ca. 15 Bde., 1930-1945) Akten zur Organisation in den Wehrkreisen, Einstellung, Verwendung, Ausrüstung und Besoldung haupt- und nebenamtlicher Standortpfarrer; allgemeine Richtlinien und Durchführung der Militärseelsorge sowie auch Lage der Kirche und zum Verhältnis zu Staat und NSDAP. Abwicklungsstäbe (110 Bde.): Unterlagen über die Abwicklung von Angelegenheiten zerschlagener Kommandobehörden (u. a. 6. Armee in Stalingrad, der Heeresgruppen Mitte, Nord- und Südukraine und des Oberbefehlshabers West) sowie Gefechts- und Erlebnisberichte unterstellten Verbände, ferner Erlebnisberichte von Rückkehrern, Erhebungen über Kriegsgefangene und Vermisste, nachträgliche Beförderungen und Auszeichnungen (mit Einzelfällen). Als Ersatzüberlieferung ist u.a. auch das Wehrkreiskommando VII (RH 53-7) anzusehen. Die Unterlagen des AHA dokumentieren auch die Tätigkeiten der beiden letzten Chef des Stabes, Oberstleutnant i. G. Claus Schenk Graf von Stauffenberg und Oberst i. G. Albrecht Ritter Mertz von Quirnheim, die maßgeblich am Attentatsversuch auf Hitler am 20. Juli 1944 beteiligt waren und nach dem Scheitern des Anschlags im Dienstsitz des AHA, im Bendlerblock in Berlin, erschossen wurden. Die Tätigkeit des Amtes ist außerdem durch die umfangreichen Serien der von dort herausgegebenen Heeresdruckvorschriften (H.Dv.), Merkblätter, Friedens- und Kriegsstärke- und -ausrüstungsnachweisungen, das "Jahrbuch des deutschen Heeres" (1936-1942), die "Zeitschrift für die Heeresverwaltung" (1936-1944) und das "Heerestechnische Verordnungsblatt" (ab 1943) dokumentiert. Erschließungszustand: Online-Findbuch Umfang, Erläuterung: 462 AE Zitierweise: BArch, RH 15/...

          ohne Titel, Appell
          ALMW_II._BA_A4_913a · Objekt · ohne Datum
          Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

          Fototyp: Foto. Format: 10,4 X 8,1. Beschreibung: angetretene Soldaten u. Askaris?, Kreuze. Verweis: Vgl. Album 16 (Nachlaß Blumer), Nr 3 (8,4 X 11,3).

          Leipziger Missionswerk
          NL Karl Mey

          Vorwort: Karl Mey * 16. März 1879 in Wandersleben bei Gotha, Thüringen; † unbekannt, nach Mai 1945 Mey studierte Mathematik und Physik an der Humboldt Universität Berlin. Seinen Doktortitel erhielt er 1902 mit seiner Arbeit "Über das Kathodengefälle der Alkalimetalle". Mey war nach seinem Studium beim Militärversuchsamt Tegel und anschließend bei der Allgemeinen Elektricitäts-Gesellschaft (AEG), wo er sich auf die Verbesserung von Glühlampen spezialisierte. 1909 wurde er der Leiter der AEG-Glühlampenfabrik. Im Ersten Weltkrieg diente Mey von 1914 bis 1917 in der Infanterie an der Westfront. Nach dem Krieg nahm Mey seine Anstellung bei der AEG wieder auf und leitete nach der Ausgliederung der Glühlampenfertigung von AEG, Deutsche Gasglühlicht AG (Auergesellschaft) und Siemens & Halske in die OSRAM G.m.b.H. KG deren Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Etwa 1931 wurde Mey Vizepräsident der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft und von 1931 bis 1945 war er Präsident der Gesellschaft für technische Physik. Von 1933 bis 1935 war er Vorsitzender der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Von 1939 bis 1945 war Karl Mey Geschäftsführer des Unternehmens Telefunken. Im Mai 1945 wurde Mey von sowjetischen Soldaten gefangen genommen und als "führender Militärindustrieller" in die Sowjetunion deportiert.

          Mobilmachung: Bd. 22
          BArch, RH 15/96 · Akt(e) · (Sept. 1940) Feb. - März 1941
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Aufstellung des Kolonialstabes Libyen, mit Dienstanweisung, Feb. 1941 Einrichtung der Felddruckerei OKH (motorisiert), mit Kriegsstärkenachweisung, Feb. 1941 Erfassung und Bergung der Kriegsbeute in Belgien und in den Niederlanden, Feb. 1941 Die personelle und materielle Ausstattung der 12. Panzerdivision, Stand: 14. Feb. 1941 Durchführung der Aufstellung einer Feldeisenbahndirektion einschließlich der zugehörigen Ämter, März 1941 Verwendung von Reichsbahnpersonal als Sonderführer und Soldaten zur Dienstleistung in den besetzten Gebieten, Sept. 1940 Unterstellungsverhältnisse der Polizei und Waffen-SS bei Eingliederung ins Heer, Feb. 1941