Enthält: Ungnad, W. zur, Verfasser: "Deutsche Freibauern, Kölner und Kolonisten", 1935 Vagela, Paul, Spezialist für koloniale Bodenkunde, 1942 Vahlen, Theodor, Professor, Präsident d. Preußischen Akademie d. Wissenschaften, 143 Vaihinger, Hans, dt. Philosoph, 1934 Vajs, Josef, Iniversitätsprofessor, 1940 Valentin, Dr. Veit, dt. Historiker, 1934 Valentiner, Max, Kapitän u. U-Bootkommandant, Ritter des ordens Pour le Merite, 1940 Velentini, Rudolf v. Olden, Chef des Geheimen Zivilkabinetts, 1931 Valien, Max, dt. Privatlehrer, Erfinder d. Raketenwagens, 1928 Vallette, Dr. Armand, dt. Diplomat, 1935 Varain, Dr., Regierungspräsident in Trier, 1937 Varenhorn, Dr., Abgeordneter, 1908 Vares, Dr. Kurt, Verfasser: "Gegenwart des Lebens", 1939 Vasel, Georg, SA-Mann, 1935 Vaugoin, Carl, österr. Staatsmann, 1943 Vaupel, Anton, Stadtrat, Gauamtsleiter für Technik im Gau Düsseldorf, 1942 Varecka, Hugo, tschechischer Staatsbeamter, 1938 Veddeler, pg., Kreisfachwalter d. Kreiswaltungs Bentheim, 1937 Veesenmeyer, Dr. Edmund, dt. Diplomat, 1944 Vegesack, Siegfried, baltischer Dichter, 1937 Veidl, Theodor, sudetendt. Tondichter, 1937 Veit, Dr. Friedrich, ehem. Präsident d. evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern, 1933 Veidt, Carl, Pfarrer in Frankfurt, 1934 Vaidt, Conrad, dt. Filmschauspieler, 1930 Veller, Brigadeführer, 1933 Velsen, Fritz v., Staatsbeamter, 1933 Velsen, Otto v. Generaldirektor d. Hibernia und d. Berwerks-AG Recklinghausen, 1939 Ventzki, August, ein Pionier d. Landmaschinentechnik, 1940 Ventzki, Werner, Oberbürgermeister von Litzmannstadt, 1942 Ventzki, Martin, 1933 Verlohr, Ministerialdirigenten im Reichsverkehrsministerium, 1939 Verlohr, Wilhelm, Generaldirektor, 1937 Vermehren, Erich, stellvertretender dt. Militärattacké in Istanbul, 1944 Vermehrern, Isa, Dichterin, 1935 Verschaeves, Dyriel, niederdt. Kaufmann, 1944 Verschuer, Otmar, Professor u. Direktor der Universität, Institut für Erbbiologie u. Rassenhygiene, 1937 Versen, Lonny Hertha, Frontschwester Vershofen, Wilhelm, Professor für Wirtschaftswissenschaft u. Schriftsteller, o.Dat. Versl, Josef, Künstler, 1933 Vervoort, Bernhard, Betriebsführer u. Inhaber d. Guronit- Gesellschaft, 1491 Vesely, Dr. Franz, tschechischer Politiker, 1935 Vesper, Will, dt. Dichter, 1942 Vespermanns, Schauspielerfamilie, 1940 Vetter, Präsident des Reichsverbands d. dt. Kleintierzüchter, 1936 Vetter, August, 1935 Vetter, Heinrich, stellvertr. Gauleiter Westfalen-Süd, Oberbürgermeister von Hagen, Westfalen, 1941 Vetter, Karl, Leiter d. Hauptabteilung IV, 1933 Vetsera, Marie, 1929 Veverka, Dr. Ferdinand, tschechoslowakischer Diplomat, 1938 Vezenshky, Dr. Franz, Mitglied d. Regierungskommission des Saargebietes, 1932 Vick, Pg., Gaufachgruppenwalter, 1937 Victor, Walter, Redakteur des sächsischen Volksblattes, 1932 Viebahn, Max v., Generalleutnant im Oberkommando der Wehrmacht, 1938 Viebig, Klara, dt. Schriftstellerin, 1935 Vielhaber, Heinrich, Vorstandsmitglied d. Friedrich Krupp AG, 1940 Viereck, George S., dt.-amerikanischer Schriftsteller, 1941 Viereck, Hans v., dt. General, 1929 Viering, Hilde, westfälische Künstlerin, 1936 Vierkandt, Alfred, Professor, 1942 Vierkötter, Ernst, dt. Schwimmeister, 1926 Vierling, Dr., Erfinder, 1936 Vierordt, Dr. Heinrich, badischer Dichter, 1940 Vietinghoff, Heinrich gottfrired v., dt. Generaloberst, 1944 Vihrog, Jessie, dt. Filmschauspielerin, 1935 Vilbig, Josef, Ministerialdirektor, 1938 Vincke, Ludwig v., Oberpräsident, 1944 Virchow, Dr. Hans, Altmeister d. dt. Anatomie, 1940 Vierchow, Rudolf, Gelehrter u. Nestor der pathologischen Anatomie, 1941 Vischer, Robert, dt. Kunsthistoriker, 1927 Vischer, Friedrich Theodor, Dichter, 1927 Vischer, Friedrich, Professor, 1934 Viskovosky, Dr. Karl, tschechischer Politiker, 1930 Visotzki, K., Maler, 1938 Vitus, Mitglied Vitus-Heller-Bewegung, 1932 Vitzthum von Eckstädt, Christoph Graf, königlich sächsischer Staatsbeamter, 1929 Vitzthum von Eckstädt, Woldemar, früherer Präsident d. sächsischen Landessynode, 1936 Vlasak, Dr. Bohumil, tschechoslowakischer Politiker, 1929 Vleugels, Dr. Wilhelm, Professor, 1942
Deutsche ArbeitsfrontTrier
2 Dokumente results for Trier
Geschichte des Bestandsbildners: Mit der "Verordnung für den Reichswetterdienst" vom 6. April 1934 wurde die bisher hauptsächlich bei den Ländern liegende Verantwortung für den Wetterdienst dem Reichsminister der Luftfahrt übertragen. Der Wetterdienst umfasste den Flug-, Wirtschafts-, See-, Höhen- und Klimawetterdienst. Die von den Hochschulen wahrgenommenen Forschungs- und Lehraufgaben blieben davon unberührt. Das Reichsamt für Flugsicherung erhielt mit der Verordnung vom 28. November 1934 die Bezeichnung Reichsamt für Wetterdienst (RfW). Ihm oblag die betriebliche, technische und wissenschaftliche Leitung des Reichswetterdienstes. Das RfW unterstand der Abteilung LB 3 (Reichswetterdienst) des Allgemeinen Luftamtes im Reichsluftfahrtministerium (RLM). Mit Kriegsbeginn wurde beim Generalstab der Luftwaffe die Dienststelle "Chef Wetterdienst" geschaffen. Die Aufgaben der Abteilung LB 3 im Reichsluftfahrtministerium gingen zum größten Teil auf den Chef Wetterdienst über, u.a.: - Organisation, betriebliche und fachliche Leitung des Wetterdienstes, - Führung des Wetternachrichtenwesens in Zusammenarbeit mit dem Chef der Nachrichtentruppe, - Einsatz des Personals den betrieblichen Notwendigkeiten entsprechend, - Zusammenarbeit mit Wetterdiensten anderer Wehrmachtteile und anderer Staaten. Bei der Abteilung LB 3 des Allgemeinen Luftamtes verblieben folgende Aufgaben: - Personalverwaltung einschließlich Ausbildung, - Entwicklung und Nachschub von Wetterdienstgerät, - Betriebsvorschriften. Das Reichsamt für Wetterdienst mit seinen Observatorien und Forschungsstellen und die Deutsche Seewarte blieben der Abteilung LB 3 unterstellt. Das Institut für langfristige Witterungsvorhersagen wurde dem Chef Wetterdienst zugewiesen. Um den Chef Wetterdienst in die Lage zu versetzen, trotz der Teilung der Zuständigkeiten, den Wetterdienst verantwortlich zu führen, erhielt er die Weisungsbefugnis gegenüber dem Allgemeinen Luftamt, Abteilung LB 3. Im Rahmen der allgemeinen Einsparungsmaßnahmen wurden im Jahr 1944 auch die Betriebsführung und die Ausbildung an den Chef Wetterdienst abgegeben sowie im Januar 1945 die Personalverwaltung. Bei der Abteilung LB 3 verblieben nur noch das Reichsamt für Wetterdienst und die Deutsche Seewarte. Der Chef Wetterdienst war jedoch in dringenden Fällen berechtigt, mit Zustimmung der Abteilung LB 3, diesen Dienststellen unmittelbar Weisung zu geben. 1935 wurde die Wetterschule des Reichswetterdienstes gegründet. Sie war im Gebäudekomplex des Reichsamtes für Wetterdienst untergebracht. Ihre Aufgaben waren: - Schulung des Personals des Wetterdienstes, - Auffrischungslehrgänge für Meteorologen, - Ausbildungslehrgänge für das technische Personal, - Ausbildungslehrgänge für Ergänzungsmeteorologen, die aus Physikern und Geographen der Universitäten und Schulen gewonnen wurden. Als Nebenzweck sollte eine einheitliche Arbeitsweise sämtlicher Wetterwarten hinsichtlich meteorologisch-synoptischer Begriffsbildung sowie Eintrag und Bearbeitung der Wetterkarten erzielt werden. Die Reichswetterdienstschule wurde im November 1944 ebenfalls dem Chef Wetterdienst unterstellt. Aufgaben der Abteilungen des Reichsamtes für Wetterdienst Präsidialabteilung: Sie regelte sämtliche personelle und finanzielle Angelegenheiten. Abteilung I: Ihr oblag die betriebliche und wissenschaftliche Leitung des Klimadienstes. Das Klimanetz wurde in fünf Klimabezirke unterteilt: Königsberg, Berlin, Münster, Dresden und München sowie Klimanebenstellen in Breslau und Stuttgart. Bei den Dienststellen der Klimabezirke lief das gesamte Beobachtungsmaterial zusammen, wurde geprüft und weiterverarbeitet. Daraus entstanden u.a. die monatlich erscheinenden "Wetterberichtsdienste", Monatsberichte über Niederschläge sowie Niederschlagskarten. Forschungsaufgaben u.a. zur Beobachtungsmethodik nahm die Abteilung ebenfalls wahr. Der Abteilung I waren unterstellt: - Meteorologische Observatorien in Potsdam, Aachen und Wahnsdorf; - Agrarmeteorologische Forschungsstellen in Geisenheim, Gießen, Müncheberg und Trier; - Bioklimatische Forschungsstellen in Bad Elster, Braunlage, Friedrichroda und Wyk/Föhr; - Bergobservatorien auf dem Brocken, Feldberg, Fichtelberg, Kahler Asten, Kalmit sowie der Schneekoppe und Zugspitze; - 20 Kurortklimakreisstellen. Abteilung II: Zu den Aufgaben gehörte u.a. die Verarbeitung und Auswertung des aerologischen und synoptischen Beobachtungsmaterials aus Radiosonden-, Flugzeug- und Fesselballonaufstiege sowie Pilotsondierungen zur Ergänzung des Hollerith-Archivs; die Bearbeitung von Flugklimatologien und anderen Gutachten für örtliche Wettereigenschaften; Entwicklung von Methoden zur Erfassung räumlicher Felder wie Luftmassen, Druck, Temperatur, Wind und Wasserdampf. Der Abteilung II waren unterstellt: - Aeronautisches Observatorium in Lindenberg; - Aerologisches Observatorium in Friedrichshafen; - ab 1940: Wolkenforschungsstelle Prag (hervorgegangen aus der wolkenphysikalischen Abteilung des Aerologischen Observatoriums Friedrichshafen). Abteilung III: Sie war für die zentrale Steuerung der gesamten Entwicklung von meteorologischen Meßinstrumenten und neuen instrumentellen Forschungsmethoden, die Beschaffung des gesamten Instrumentenbedarfs des Wetterdienstes der Luftfahrt, die Prüfung und Eichung des gelieferten Geräts und sein Nachschub an die einzelnen Bedarfsstellen verantwortlich. Daneben oblag der Abteilung die Erprobung von Gerät und Methoden sowie die Ausbildung bzw. Umschulung des Personals auf diese Geräte und Methoden. Für die Entwicklung und Erprobung sowie Ausbildung und Umschulung waren ihr ein Radiosonde- Erprobungszug (mot.) und eine Würzburgstellung mit Ballontrupp unmittelbar zugeteilt. Für die Abnahme, Prüfung und Eichung von Gerät standen ihr neben einer eigenen Eichgruppe die Radiosondenprüfzentrale des Reichsamtes für Wetterdienst und die Aeroprüfstelle e.V. zur Verfügung. Als neue Außenstellen wurden die meteorologischen Landesinstitute in den besetzten Gebieten dem Reichsamt für Wetterdienst angegliedert, wie z. B. das Klimainstitut Minsk. Von den Außenstellen wurden bis 1945 aufgelöst: - die Meteorologischen Observatorien Aachen und Wahnsdorf, - das Aerologische Observatorium Friedrichshafen, - die Agrarmeteorologischen Forschungsstellen Geisenheim, Müncheberg und Trier, - die Bioklimatischen Forschungsstellen, - der Großteil der Kurortklimakreisstellen. Die Bergobservatorien wurden zu rein synoptischen Meldestellen reduziert und der Bodenorganisation des militärischen Wetterdienstes in den einzelnen Luftgauen unterstellt. Bestandsbeschreibung: Das vorhandene Archivgut stammt aus zwei Aktenrückführungen aus den USA. Die erste Abgabe erfolgte 1968 an die Dokumentenzentrale des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes, von dort aus gelangte es anschließend an das Bundesarchiv-Militärarchiv. Die Aktenrückführung im Jahr 2004 wurde direkt an das Bundesarchiv-Militärarchiv abgegeben. Die bisher in den Amtsdrucksachen (Bestand: RLD 28) verwahrten Akten wurden in den Bestand übernommen. Inhaltliche Charakterisierung: Der Bestand enthält nur splitterhafte Unterlagen über den Dienstbetrieb im Reichsamt für Wetterdienst und den unterstellten Observatorien und Forschungsstellen. Hervorzuheben sind die erhalten gebliebenen Dokumente zur Errichtung und zum Betrieb von Niederschlagsmeßstellen und Meteorologischen Stationen im Bereich des Luftgaukommandos III/IV sowie im Elsaß, in Lothringen und Luxemburg. Daneben sind Studien und Ausarbeitungen zu klimatologischen und meteorologischen Themen vorhanden. Zitierweise: BArch, RL 40/...