Universität

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              Nachlass Siegfried Passarge (Titel)
              K 580, 855 · Bestand · 1887/1955
              Teil von Leibniz-Institut für Länderkunde Leipzig

              Der Nachlass-Splitter enthält Manuskripte, darunter die nicht publizierte Autobiographie sowie Zeitungsausschnitte und Sonderdrucke. Der zweite Nachlassteil wurde im Sommer 2007 vom Bundesarchiv Koblenz übernommen (Altsign.: Zsg. 155/39-42). Im November 2013 kam ein drittes Konvolut von Manuskriptdrucken aus dem Altbestand des Geographischen Instituts der Universität Leipzig hinzu.

              Passarge, Siegfried
              7/39 · Bestand · 1836-1979
              Teil von Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf

              Maximilian Theodor Bilharz, geboren am 23. März 1825 in Sigmaringen, widmete sich nach dem Besuch des Gymnasiums 1843 zunächst philosophisch-naturwissenschaftlichen Studien in Freiburg i. Br., bevor er 1845 das Medizinstudium in Tübingen begann. Dort gewann er 1846 die Preisaufgabe über das Blut wirbelloser Tiere. 1849 erfolgte die medizinische Staatsprüfung, kurze Zeit war er als provisorischer Prosektor an der Anatomie in Freiburg beschäftigt. Bilharz, der jedoch eine wissenschaftliche Laufbahn einschlagen wollte, nahm im Mai 1850 das Angebot seines in Tübingen kennengelernten Freundes Wilhelm Griesinger an, ihn als Privatassistent nach Kairo zu begleiten, wo Griesinger als Direktor des Medizinalkollegiums das ägyptische Gesundheitswesen reorganisieren sollte. Bilharz, der in den ägyptischen Staatsdienst übernommen wurde und die Aufsicht über eine klinische Abteilung erhielt, konnte nun seinen wissenschaftlichen Vorhaben nachgehen. Bei seiner Erforschung von Wurmkrankheiten entdeckte er neue Eingeweidewürmer, darunter auch den Erreger der als "Bilharziose" (heute Schistosomiasis) bekannten Infektionskrankheit. Einen zweiten Forschungsschwerpunkt bildeten die Studien über das elektrische Organ des Zitterwelses. Nach der Rückkehr Griesingers nach Deutschland wurde Bilharz 1852 Oberarzt an der chirurgischen Klinik Kairo, 1853 Chefarzt der Inneren Abteilung. 1855 erfolgte die Ernennung zum Professur, ein Jahr später wurde ihm die Professur für deskriptive Anatomie übertragen. 1862 begleitete er eine Reisegesellschaft des Herzogs Ernst II. von Coburg-Gotha an das Rote Meer. Dabei infizierte er sich mit Typhus, kehrte schwerkrank nach Kairo zurück und starb dort am 9. Mai 1862. Alfons Bilharz, geboren am 2. Mai 1836, absolvierte nach ersten naturhistorischen Studien an der Universität Freiburg ein Medizinstudium in Heidelberg, Würzburg, Berlin und Wien, das er mit dem medizinischen Examen 1859 abschloss. Nach einem Besuch bei seinem Bruder Theodor in Ägypten widmete er sich der Nervenphysik im Physiologischen Laboratorium von Emil du Bois-Reymond. Es folgte ein kurzer Aufenthalt in Amerika, bevor er leitender Krankenhausarzt in Sigmaringen wurde. Dort sorgte er für den Ausbau der Klinik, insbesondere der Irrenabteilung. Ein Augenleiden zwang ihn 1907, die Leitung abzugeben. Während seiner praktischen Tätigkeit entstanden zahlreiche philosophische Studien, v. a. über die Philosophie Kants und Schopenhauers. Alfons Bilharz starb am 23. Mai 1925. Der von Prof. Hans Schadewaldt gesammelte Bestand gelangte über das Institut für Geschichte der Medizin in das Universitätsarchiv. Er enthält von Theodor Bilharz v. a.: Gedichte aus der Schulzeit, Notizen und Zeichnungen zu den Forschungsprojekten Parasiten und Fische, die Familienchronik und Korrespondenz. Von Alfons Bilharz sind Schulhefte, Publikationen, Zeichnungen (v. a. der Bilharziose) und Korrespondenz erhalten. Als Anreicherung enthält der Bestand Sekundärliteratur (u. a. Aufsätze von Hans Schadewaldt über Theodor Bilharz), Fotos und eine Kartei mit Regesten zu den Briefen des vermutlich gesamten Nachlasses (Laut Angelika Althoff: Wissenschaftlicher Briefwechsel von und mit Theodor Bilharz. Düsseldorf 1980, S. 2f wurden die Briefe von den Töchtern des Alfons Bilharz verzeichnet; hier auch weitere Angaben zu den Standorten des Nachlasses Bilharz).

              Nachlass Wissowa (Titel)

              Yi 20 I: Autographen; Yi 20 Ia: 18 ausgearbeitet Vorträge und Aufsätze; Yi 20 II: 25 ausgearbeitete Vorlesungen; Yi 20 III: Beiträge zu lexikalischen Sammelwerken; Yi 20 IV: Rezensionen und Gutachten; Yi 20 V: Materialien zur Germania; Yi 20 VI: Materialien zum Dialogus de oratoribus; Yi 20 VII: Über die Neubearbeitung von Pauly-Wissowa.

              NL Bornhak - Bornhak, Conrad

              Verwaltungsgeschichte/biographische Angaben: Conrad Bornhak (* 21. März 1861 in Nordhausen; † 9. Februar 1944 in Berlin) war ein deutscher Rechts- und Verfassungsgeschichtler. Nach einer Promotion im Fach Rechtswissenschaft in Göttingen im Jahre 1885 habilitierte sich Bornhak 1887 an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin. Von 1893 bis 1900 hatte er das Richteramt inne, zuerst in Prenzlau. Eine Hochschullehrertätigkeit ab 1897 an der Berliner Universität als außerordentlicher Professor übte er zugleich im Fach Staats- und Völkerrecht an der Preußischen Kriegsakademie in Berlin aus. Trotz 1924 erfolgter Emeritierung beendete erst eine Suspendierung wegen republikfeindlicher Äußerungen im Jahre 1926 seine Lehrtätigkeit. Bornhak setzte sie daraufhin von 1928 bis 1931 an der Universität Kairo fort. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland lehrte er erneut bis zum Wintersemester 1939/40, als der Dekan auf ministerielle Weisung hin das Ende seiner Lehrtätigkeit veranlasste. Ordnung und Klassifikation: Manuskripte und Typoskripte werden jeweils in einer Verzeichnungseinheit zusammengefasst. 3, 110 unter 31 zusammengefasst 10, 54, 93 unter 10 zusammengefasst 19, 76, 103 unter 19 zusammengefasst 2, 36, 48 unter 48 zusammengefasst 8, 29 unter 29 zusammengefasst 9, 4, 14 unter ... zusamenngefasst 34, 11 unter 34 Vorwort: Conrad Bornhak, geboren 1861 in Nordhausen, gestorben 1944 in Berlin. 1885 Promotion in Rechtswissenschaft in Göttingen, 1887 Habilitation in Berlin. 1897 außerordentlicher Professor für Staats- und Völkerrecht an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin, Dozent an der Preußischen Kriegsakademie. 1924 emeritiert, 1926 Suspendierung von der Lehrtätigkeit aufgrund republikfeindlicher Äußerungen. Danach Lehrtätigkeit an der Universität Kairo. Information zum Nachlass Umfang: 104 AE; 0,4 lfm Laufzeit: 1898-1932 Signatur: HUB, UA, NL Bornhak Inhalt: Handschriftliche Rechtsgutachten zu verschiedenen Berufsständen, Sonderdrucke, Zeitungsausschnitte Erschließungszustand: erschlossen Benutzung: nach Anmeldung Bestandsgeschichte: Diese Unterlagen aus dem Nachlass von Prof. Bornhak (21.03.1861 Nordhausen - 09.02.1944 Berlin; Pd 1887, a.o.Prof.11.06.1898 für Staats- und Verwaltungsrecht u. Strafprozeß, entpflichtet 1926) wurden von Prof. Albert Predeek (1883-1956 - damaliger Direktor der TH Berlin) kurz vor Ende des 2. Weltkrieges zur Verwahrung an Prof. Heinrich Wienhaus (Tharandt) und von dessen Sohn Prof. Otto Wienhaus im Jahre 2014 an das Universitätsarchiv der TU Dresden übergeben. Der Leiter des Universitätsarchiv der TU Dresden, Herr Dr. Matthias Lienert übergab diese Unterlagen dann am 05.Dezember 2014 an den Leiter des Universitätsarchivs der HUB, Dr. Winfried Schultze.

              NL Karl Mey

              Vorwort: Karl Mey * 16. März 1879 in Wandersleben bei Gotha, Thüringen; † unbekannt, nach Mai 1945 Mey studierte Mathematik und Physik an der Humboldt Universität Berlin. Seinen Doktortitel erhielt er 1902 mit seiner Arbeit "Über das Kathodengefälle der Alkalimetalle". Mey war nach seinem Studium beim Militärversuchsamt Tegel und anschließend bei der Allgemeinen Elektricitäts-Gesellschaft (AEG), wo er sich auf die Verbesserung von Glühlampen spezialisierte. 1909 wurde er der Leiter der AEG-Glühlampenfabrik. Im Ersten Weltkrieg diente Mey von 1914 bis 1917 in der Infanterie an der Westfront. Nach dem Krieg nahm Mey seine Anstellung bei der AEG wieder auf und leitete nach der Ausgliederung der Glühlampenfertigung von AEG, Deutsche Gasglühlicht AG (Auergesellschaft) und Siemens & Halske in die OSRAM G.m.b.H. KG deren Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Etwa 1931 wurde Mey Vizepräsident der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft und von 1931 bis 1945 war er Präsident der Gesellschaft für technische Physik. Von 1933 bis 1935 war er Vorsitzender der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Von 1939 bis 1945 war Karl Mey Geschäftsführer des Unternehmens Telefunken. Im Mai 1945 wurde Mey von sowjetischen Soldaten gefangen genommen und als "führender Militärindustrieller" in die Sowjetunion deportiert.

              NL Oswald Flamm

              Vorwort: * 30.Juli 1861 in Düsseldorf † 12. Juni 1935 Oswald Flamm studierte an der Technischen Hochschule in Charlottenburg Schiff- und Schiffsmaschinenbau, die er 1888 erfolgreich mit dem Diplom in beiden Fachrichtungen abschloss. Danach ging er verschiedenen Werfttätigkeiten nach um seine Kentnisse in den erlernten Fachrichtungen zu vertiefen. Mit 31 Jahren wurde er als Dozent für Schiffbau an die Technische Hochschule berufen, zum Professor wurde er bereits 2 Jahre später ernannt. Zu seinen Verdiensten zählen insbesondere seine Forschertätigkeiten zu der Wirkung von Schraubenpropellern, Stabilisierungsmaßnahmen für Schiffe und auch U-Boote wurden von ihm konstruiert. Sehr frühzeitig hatte er die Bedeutung des Schiffbau-Versuchswesens erkannt und sich für den Bau einer Schiffbau-Versuchsanstalt in Berlin eingesetzt. Größtenteils auf sein Bestreben hin wurde im Jahre 1902 der Bau der Versuchsanstalt für Wasserbau und Schiffbau (VWS), heute eine Zentraleinrichtung der Technischen Universität Berlin, auf der Schleuseninsel im Tiergarten durchgeführt. Im Nachlass Oswald Flamms befinden sich: - Fotos, vor allem Portraits und Familienaufnahmen - Korrespondenzen mit Patentangelegenheiten, mit Wilhelm II. - Anfragen an Kirchen zur Ariernachweiserbringung - private Briefe - 2 Patenturkunden - Adlerorden 3. Klasse Urkunde - weitere Urkunden - ein rechteckiger Aschenbecher/Briefbeschwerer aus Glas zum 70. Geburtstag mit Widmung/Verdienste - 4 Bücher Jahrbuch der Schiffbautechnischen Gesellschaft (1913, 1932, 1934, 1936) - 1 Buch Die Schiffsschraube und ihre Wirkung auf das Wasser (1909) - 1 Buch Schiffbau (Zeitschrift 1904-05) - 1 großes Fotoalbum Technische Hochschule Der Nachlass gelangte 2014/15 als Spende ins Archiv. Er hat einen Umfang von 57 Verzeichnungseinheiten mit einer Laufzeit von 1813-1981

              NL Seckel - Seckel, Emil

              Vorwort: Biographische Angaben über den Nachlasser Emil Seckel wurde am 10.1.1864 in Neuenheim-Heidelberg als Sohn des Apothekers Dr. phil. Georg Seckel geboren. Die Familie Seckel besaß die Löwenapotheke in Stuttgart. Dort besuchte Emil Seckel das Eberhard-Ludwigs-Gymnasium. Von 1882 bis 1886 widmete sich Seckel in Leipzig (u.a. bei Hellwig) und Tübingen dem Studium der Rechte. Nach Abschluss des Studiums nahm er 1887 seine Tätigkeit als Referendar am Amtsgericht Stuttgart-Stadt auf. 1889 ging er als Privatgelehrter nach Tübingen und bereiste in den folgenden Jahren die Bibliotheken und Archive Deutschlands, Frankreichs und vor allem Italiens. Am 21.2.1895 erhielt er in Tübingen für seine Arbeit "Zu den Akten der Triburer Synode 895" die juristische Doktorwürde, ohne im eigentlichen Sinne ein Doktorexamen abgelegt zu haben. Schon kurze Zeit darauf, am 17.7.1895, habilitierte er sich als Privatdozent in Berlin, das ihm zur zweiten Heimat wurde. An der Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität wurde er am 13.6.1898 zum außerordentlichen und am 24.11.1901 zum ordentlichen Professor für Römisches Recht berufen. Von 1905 bis 1906 war er Dekan der Juristischen Fakultät. Seckels Wirken an der Berliner Universität wurde durch seine Tätigkeit als Rektor in den Jahren 1920/21 gekrönt. 1912 wurde Seckel auf Vorschlag Heinrich Brunners Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften. Darüber hinaus wurde er 1915 Leiter der Leges der Monumenta Germaniae Historica. Seit 1916 war er außerdem als Mitherausgeber der Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte tätig. Seckels wissenschaftliche Entwicklung wurde durch die Tübinger Juristenfakultät, besonders durch G. Hartmann, H. Degenkolb und G. Mandry, stark beeinflusst. Seine ungedruckte Anfängerarbeit "Die Begründung der Stiftung, namentlich auch unter den Lebenden, nach römisch-justinianischem Recht, sowie nach der Lehre der Glossatoren und Postglossatoren bis in das 16. Jahrhundert" führte ihn zu dem für ihn entscheidenden Wissenschaftsgebiet, der rechtsgeschichtlichen Forschung. Hier leistete er einen beträchtlichen Beitrag bei der Wiederherstellung des klassischen römischen Rechts und bei der Erforschung der Weiterentwicklung des nachjustinianischen Vulgarrechts im Mittelalter. Außerdem trug er wesentlich zur Erforschung der Entstehungsgeschichte des kanonischen Rechts aus römischen und germanischen Wurzeln bei. Besonders hervorzuheben ist Seckels große Kenntnis der juristischen Handschriften des Mittelalters. So nahm die Edition unbekannter oder zuvor fehlerhaft edierter rechtshistorischer Quellen in seiner Arbeit einen breiten Raum ein. Seckel sah jedoch seine rechtshistorischen Studien immer unter dem Gesichtspunkt der Verbesserung des Verständnisses des geltenden Rechts. Anlässlich der Hundertjahrfeier der Berliner Universität wurde Seckel im Jahre 1910 der Rote Adlerorden IV. Klasse verliehen. Außerdem erhielt er aus Anlass seines 60.Geburtstages die Ehrendoktorwürde der Philosophischen Fakultät der Universität Königsberg. Aus seiner Ehe mit Paula Hinschius, Tochter des Kirchenrechtslehrers Paul Hinschius, die am 10.5.1898 in Berlin geschlossen wurde, gingen drei Kinder hervor: Irmgard, Helmut und Dietrich. Emil Seckel starb nach langer Krankheit am 26.4.1924 im Sanatorium Wehrawald bei Todtmoos im Schwarzwald. Veröffentlichungen Die Begründung der Stiftung, namentlich auch unter den Lebenden, nach römisch-justinianischem Recht, sowie nach der Lehre der Glossatoren und Postglossatoren, Preisschrift, Tübingen 1886 (handschriftlich) Beiträge zur Geschichte beider Rechte im Mittelalter. Bd.1 Zur Geschichte der populären Literatur des römisch-canonischen Rechts, Tübingen 1898 Gai institutionum commenrii quattuor, separatum ex Juresprudentiae Anteiustinianae reliquis a Ph. Eduardo Huschke composites ediderunt E. Seckel et B. Kuebler, Leipzig 1903, 1906, 1908 Geschichte der römischen Rechtsquellen (Beilage zu Vorlesungen), 1904 Heimanns Handlexikon zu den Quellen des römischen Rechts (9.Auflage, neu bearbeitet), Jena 1907 Juresprudentiae Anteiustinianae reliquias in usum maxime academicum compusitus a Ph. Eduardo Huschke editione sexta aucta et emendata ediderunt E. Seckel et B. Kuebler, Leipzig Bd.1 1908, Bd.2 1911 Gedächtnisrede auf Konrad Hellwig, 1913 Das römische Recht und seine Wissenschaft im Wandel der Jahrhunderte (Rede zum Antritt als Rektor), Berlin 1921 Paläographie der juristischen Handschriften des 12. bis 15. und der juristischen Drucke des 15. und 16. Jahrhunderts, Weimar 1953 (aus dem Nachlass herausgegeben von Erich Genzmer) Die Summa Vindocinensis, Berlin 1939 (aus dem Nachlass herausgegeben von Erich Genzmer) Aufsätze Zu den Akten der Triburer Synode 895, 1. Abhandlung, in: Neues Archiv der Gesellschaft für ältere deutsche Geschichtskunde, 18.Bd. 1893 2 Abhandlungen in: Neues Archiv, 20.Bd. 1895 Dr. Gustav Hartmann (Nachruf) in: Schwäbischer Merkur, Stuttgart 1894, Nr.273 Glossen zur Lex Dei aus Cod. Just., Collectio Dacheriana, Benedictus Levita und Pseudo Isidor, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, Rom. Abt., 20.Bd. 1899 Paul Hinschius, in: Deutsche Juristenzeitung, Jg.4, 1899 Studien zu Benedictus Levita, in: Neues Archiv I 26.Bd. 1901 II-V 29.Bd. 1904 VI 31.Bd. 1906 VII, Teil I 34.Bd. 1909 VII, Teil II 35.Bd. 1910 VII, Schlussteil III 35.Bd. 1910 VIII, Teil I 39.Bd. 1914 VIII, Teil II 40.Bd. 1916 VIII, Teil III 41.Bd. 1917 Die Neuordnung des juristischen Ausbildungsganges in Preußen, in: Deutsche Juristenzeitung, 7.Jg. 1902 Die ältesten Canones von Rouen, Festgabe für Karl Zeumer zum 60.Geburtstag, 1910 Quellenfunde zum lombardischen Lehnsrecht, insbesondere zu den Extraroganten Sammlungen, in: Festgabe der Berliner Juristischen Fakultät für von Gierke, 1.Bd. 1910 Distinctiones Glossatorum, in: Festschrift der Berliner Juristischen Fakultät für Ferdinand von Martitz, 1911 Antrittsrede in der Königlich-Preußischen Akademie der Wissenschaften, in: Sitzungsberichte 1912, II Über den Gnomen des Idios Nogos, in: Sitzungsberichte, 1913, II Benedictus Levita decurtatus et excerptus, in: Festschrift für H. Brunner zum 50jährigen Doktorjubiläum am 8.4.1914 Über drei verschollene Kaisergesetze aus der Stauferzeit, in: Sitzungsberichte 1915, I Heinrich Brunner (Nachruf), in: Neues Archiv, 40.Bd. 1916 Die Akten der Wormser Synode 868, in: Sitzungsberichte 1920 Über die karthagische Inschrift CIL 25045 - ein kirchenrechtliches Denkmal des Montanismus, in: Sitzungsberichte 1921, I Die Aachener Synode von Januar 819, in: Neues Archiv, 44.Bd. 1922 Die 1.Zeit Pseudoisidors, die Hadriana-Rezension "In nomine domine incipit praefatio libri huius" und die Geschichte der Invokationen in den Rechtsquellen, in: Sitzungsberichte 1922 Verschiedene Artikel in Haucks Realenzyklopädie Herausgeber Texte zur Geschichte des römischen und kanonischen Rechts im Mittelalter Nachweis weiterer Veröffentlichungen Seckels in: Abraham, Paul: Emil Seckel, eine Bio-Bibliographie, 1924 Angaben zur Person Emil Seckels 1. Archivalische Quellen: Archiv der Humboldt-Universität zu Berlin Bestand Universitätskurator, Personalia vor 1945, S 41 Bestand Juristische Fakultät, Dekanat vor 1945, lfd. Nr. 16 (Bl.199R), 16/1 (Bl.6R, 17, 66), 64, 145, 494 (Bl.105, 130-131, 136, 142-143, 252-256, 258), 495 (Bl.10-11, 55-57, 66, 172-174), 497 (Bl.64-74) 2.Bibliothekarische Quellen: Worte am Grabe von K. Holl, G. Roethe, V. Bruns, E. Heymann, 1924 Bruns, Victor: Emil Seckel zum Gedächtnis, in: Berliner Hochschul-Nachrichten 1924, 11.Semester, 1.Heft Feder, Ernst: Emil Seckel + , in: Berliner Tageblatt, 53.Jg. Nr.207 Genzmer, Erich: Zum Tode Emil Seckels, in: Königsberger Allgemeine Zeitung, 1924 Nr.212 Heymann, Ernst: Emil Seckel + , in: Deutsche Juristenzeitung, 29.Jg., 1924, Heft 11-12 Heymann, Ernst: Gedächtnisrede auf Emil Seckel, in: Sitzungsberichte 1924 Kipp, Theodor: Emil Seckel + , in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, Rom. Abt., 44.Bd., 1924 Krammer, Mario: Emil Seckel, in: Vossische Zeitung, 1922 Nr.528 Krammer, Mario: Emil Seckel + , in: Das Recht, Rundschau für den deutschen Juristenstand, 28.Jg. 1924, Nr.9 Menasse, Rudolf: Emil Seckel, ein Nachruf, in: Frankfurter Zeitung, 68.Jg., 1924 Nr.374 Menasse, Rudolf: Der Geist der Wissenschaft, in memoriam Emil Seckel, in: Zentralblatt für juristische Praxis, Wien, 1924 42.Bd. Roces, W.: Emilio Seckel Revista de derecho privato, 11.Jg. Nr.130/131 Roethe, Gustav: Rede bei Übergabe des Rektorats der Universität Berlin, Berlin 1924 Emil Seckel, Professor der Rechtswissenschaft, gestorben am 26.4.1924 (Eine Sammlung von Nachrufen und Gedächtnisreden aus Anlass seines Todes), Berlin 1926 (mit Bild) Die juristische Fakultät der Universität Berlin von der Gründung bis zur Gegenwart, hrsg. v. O. Liebmann, Berlin 1910 (mit Bild) Abraham, Paul: Emil Seckel, eine Bio-Bibliographie, Berlin 1924 Genzmer, Erich: Gedächtnisschrift für Emil Seckel, Berlin 1927 Bestandsgeschichte Der Nachlass Emil Seckels befand sich unter den Akten des Bestandes Juristische Fakultät, Dekanat vor 1945, und wurde ausgesondert. Eine Registraturordnung des Nachlasses war nicht zu erkennen. Nach den Ordnungs- und Verzeichnungsgrundsätzen der Archive der DDR wurde der Nachlass bearbeitet und die Ordnung nach sachlichen Gesichtspunkten vorgenommen. Eine Überarbeitung erfolgte 2009. Ilona Kalb Gliederung 1. Korrespondenz (A-Z) 2. Vorschläge zur Neuordnung der juristischen Ausbildung in Preußen 3. Gesetzliche Bestimmungen für das Jurastudium 4. Druckschriften Bücher und Broschüren Zeitungen und Zeitschriften Zeitungsartikel

              Oberamt Backnang (Bestand)
              Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, F 152 III · Bestand · 1806-1938 (Va ab 1701, Na bis 1973)
              Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
              1. Zur Verwaltungsgeschichte der württembergischen Oberämter: 1. Die Oberämter in ihrem Zusammenhang (Verfassungsgefüge, "Staatsverein"). Die Verwaltungsgliederung, die Anfang des 19. Jahrhunderts für das gegenüber dem Herzogtum etwa doppelte Gebiet des Königreichs Württemberg geschaffen wurde, hatte mit geringfügigen Veränderungen bis zum Jahr 1938, teilweise noch darüber hinaus, Bestand. Das Land war in dieser Zeit in 63 Oberämter zuzüglich der Stadtdirektion Stuttgart eingeteilt (1). Die durchschnittliche Fläche eines Oberamtsbezirks betrug um 1822 5,7 Quadratmeilen = 316 Quadratkilometer, die durchschnittliche Einwohnerzahl 20.700 (1926 : 41.604), wobei sich im Lauf der Zeit ein erhebliches Ungleichgewicht ergab (die Einwohnerzahlen je Oberamt schwankten 1926 zwischen 18.000 und 341.000). Als Mittelbehörden zwischen den einzelnen Oberämtern und der Ministerialebene standen die vier Kreisregierungen, die 1817 an die Stelle der 1806 (2) eingerichteten zwölf Landvogteien getreten waren. Die von 1819 bis 1919 geltende württembergischen Verfassung (3) war auf den Gemeinden als "Grundlage des Staatsvereins" (4) aufgebaut. Den Oberämtern kam die Aufgabe zu, die unmittelbar die einzelnen Bürger berührenden Verwaltungsangelegenheiten, die die Gemeinden weitgehend in eigener Verantwortung behandelten, in die staatliche Verwaltung einzubringen. Das Problem einer größtmöglichen Integration aller von Verwaltungsmaßnahmen Betroffenen stellte sich dabei für die Oberämter ebenso wie das Problem einer gleichmäßigen Durchführung innenpolitischer Regierungsmaßnahmen. Die Oberämter waren auch die Wahlkreise für die Wahlen zur Abgeordnetenkammer (5). 2. Funktionsträger Das Ministerium des Innern übertrug die Verantwortung für die Oberamtsverwaltungen jeweils einem Oberamtmann, seit den 1830er Jahren in der Regel ein Jurist mit abgeschlossenem Hochschulstudium. Er war als Staatsbeamter zuständig für alle Verwaltungsgeschäfte, die nicht den Gerichts- (6) oder Finanzbehörden (7) oblagen, handhabte die Polizei sowie (bei Übertretungen) die Strafgewalt und übte die Aufsicht über die Gemeindeverwaltungen aus. Als Verwaltungsbeamte unterstanden ihm ein Oberamtssekretär und (seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts) ein Amtmann als Stellvertreter. Neben dieser Verwaltung stand als Organ mit Koordinations- und Integrationsfunktionen die Amtsversammlung. In ihr waren die einzelnen Gemeinden eines Oberamtsbezirks als Amtskörperschaft zusammengefaßt. Die Zahl der Abgeordneten, die eine Gemeinde jeweils stellte, hing von ihrem Anteil an den gemeinsam zu tragenden öffentlichen Lasten, dem "Amtsschaden", ab. Als Obergrenze durfte dabei eine Gemeinde höchstens ein Drittel (8) der Angehörigen der Amtsversammlung stellen, während Kleinstgemeinden einen gemeinschaftlichen Verordneten entsandten. Die Amtsversammlung trat zweimal jährlich zusammen. Aus ihrer Mitte wählt sie zur Wahrung ihrer Präsenz einen geschäftsführenden Ausschuß, einen Aktuar, (der zugleich Rechnungsrevisionsgehilfe des Oberamts war) und bestimmte in Eigenverantwortung für die Kassen- und Rechnungsführung den Oberamtspfleger (9) sowie die übrigen Beamten der Amtskörperschaft (10). Entsprechend der konstitutionalistischen Theorie lag damit die Zuständigkeit für eine kontinuierliche, aktive Verwaltungsarbeit bei den Regierungsbeamten, während die Regulierung der Finanzen sowie Kontrollfunktionen von einer Körperschaft ausgeübt wurden, in der die von Verwaltungsmaßnahmen Betroffenen und die, die sie finanzierten, zusammengefaßt waren. Ansätze, die über ein rein auf Kontrolle und Finanzfragen ausgerichtetes Repräsentativsystem hinauswiesen, zeigten sich zwar nicht im Verwaltungssektor, dafür aber doch im Bereich sozialer Aufgaben und Dienstleistungen, wo Beamte der Amtskorporation tätig waren. 3. Grenzen der einheitlichen Bezirksorganisation. Störfaktoren. Nicht für alle Verwaltungsfunktionen war von vornherein eine Organisation möglich, bei der (wie bei der Innen- und Justizverwaltung) (11) die Verwaltungsbezirke den Oberamtsbezirken entsprachen. Bei den Dekanatsämtern der beiden großen Kirchen versteht es sich aus der regionalen Verteilung der Konfession, daß nicht jeweils für jedes Oberamt eine Bezirksverwaltung eingerichtet wurde; dennoch waren, soweit durchführbar, Dekanats- und Oberamtsgrenzen häufig identisch. Soweit praktische Gründe dafür sprachen, bestanden auch für die Forst-, Kameral-, Zoll- und Bauinspektionsämter Zuständigkeitsbezirke, die von den Oberamtsbezirken abwichen. Der entscheidende Störfaktor für eine einheitliche Verwaltungsorganisation auf Bezirksebene, die nach 1819 durch die Bundesakte wiederhergestellte Patrimonialgerichtsbarkeit des Standesherrn, wurde 1849 beseitigt. Ebenso das Sonderrecht selbstständiger königlicher und adliger Güter, die vor 1849 nicht in die Gemeindeverbände und damit auch nicht in die Bezirksverwaltung eingegliedert waren. 4. Einzelne wichtige Veränderungen der Oberamtsorganisation 1842: Wegen zu großer Entfernungen vom Oberamtssitz oder sonstigen wirtschaftlichen und verkehrsmäßigen Gegebenheiten werden in 31 Oberämtern einzelne Gemeinden neu zugeordnet (Reg.Bl. 1842, S. 386 - 389). 1850 ff.: Die regional unterschiedliche Entwicklung des Landes führt bei konstanter Bezirkseinteilung im Lauf der Zeit trotz ursprünglicher Ausgewogenheit zu erheblichem Ungleichgewicht zwischen einzelnen Bezirken. Änderungen an einzelnen Einteilungen (z.B. Auflösung des Oberamts Cannstatt 1923; Auflösung des Oberamts Weinsberg 1926) heben diese Unterschiede nicht auf. 1906: Der Amtsversammlungs-Ausschuß erhält die Bezeichnung Bezirksrat und wird auch zu den Geschäften der staatlichen Verwaltung herangezogen. Die Amtsversammlung kann Ausschüsse zur Kontrolle einzelner Anstalten und Einrichtungen der Amtskörperschaft einsetzen. Der Aktuar wird durch einen auf 3 Jahre von der Amtsversammlung gewählten Schriftführer ersetzt. 1933: Wiedereinrichtung einer Amtskorporation, die auf Beratungsfunktion beschränkt ist und die Bezeichnung Kreisverband erhält. Der Landrat wird zum "Führer" der Kreisverwaltung bestimmt. Die Bezeichnungen Kreis (für Oberamt), Kreistag (für Amtsversammlung) und Kreisrat (für Bezirksrat) werden eingeführt. Der Kreisrat setzt sich zusammen aus dem Landrat als Vorsitzenden, dem Kreisleiter der NSDAP und fünf weiteren, vom Landrat im Einvernehmen mit dem Kreisleiter berufenen Mitgliedern (Reg. Bl. 1938, S. 51 - 72, 82, 139, 189). 1938: 27 Kreisverbände werden aufgelöst und den übrigen 34 angegliedert (Regelungen und Verteilung der einzelnen Gemeinden vgl. Reg. Bl. 1938, S. 155 - 162). Der Stadtdirektions-Bezirk Stuttgart bleibt als Stadtkreis bestehen. Die Städte Ulm und Heilbronn (mit Neckargartach und Sontheim) werden zu Stadtkreisen. Mögle-Hofacker 2. Zur Behördengeschichte des Oberamts Backnang: Bis zur Neugliederung der Verwaltung zu Beginn des 19. Jahrhunderts setzte sich das Gebiet des Oberamts Backnang aus folgenden Bestandteilen zusammen (12): Stadt und Amt Backnang (Amtsstadt, Reichenberger Amt, Ebersberger Amt), Klosteramt Murrhardt, einzelne Teile aus altwürttembergischen Ämtern (Marbacher Amt, Weinsberger Amt - Böhringsweiler Unteramt), löwensteinsiche und sturmfederische Besitzungen (württembergische Lehen) sowie Besitzungen des Klosters Schöntal. Ab 1806 war das Oberamt Backnang zunächst dem Kreis Heilbronn zugeteilt, gehörte nach der Einteilung des Herzogtums in Landvogteien 1810 zur Landvogtei am unteren Necker und unterstand seit 1817 der Kreisregierung des Neckarkreises. Die unten angeführte Zusammensetzung der Gemeinden des Oberamtbezirks hatte im Wesentlichen Bestand bis zur nationalsozialistischen Verwaltungsreform von 1938. Infolge der zum 1. Oktober 1938 verfügten neuen Kreiseinteilung wurde der Landkreis Backnang Rechtsnachfolger des Kreises (Oberamts) Backnang. Mit Ausnahme von Neufürstenhütte verblieben die bisherigen Gemeinden beim Landkreis Backnang. Weitere Gemeinden wurden ihm aus folgenden (nunmehr aufgelösten) Kreisen bzw. Oberämtern zugeteilt: Kreis (Oberamt) Gaildorf: Gaildorf, Altersberg, Eutendorf, Fichtenberg, Frickenhofen, Gschwendt, Hausen an der Roth, Laufen am Kocher, Oberrot, Ottendorf, Sulzbach am Kocher und Unterrot. Kreis (Oberamt) Marbach: Affalterbach, Allmersbach am Weinberg, Burgstall, Erbstetten, Kirchberg an der Murr, Kleinaspach, Nassach, Rielingshausen, und Weiler zum Stein. Kreis (Oberamt) Welzheim: Kirchenkirnberg. Zum 1. Januar 1973 wurde schließlich der Landkreis Backnang aufgelöst. Rechtsnachfolger wurde der Rems-Murr-Kreis. 3. Statistische Angaben und Verzeichnis der Gemeinden: Fläche : 283,44 qkm Einwohner: 31.944 Gemeinden: 30 (2 Städte, 28 Gemeinden) Markungen: 119 Wohnplätze: 199 1. Backnang mit Mittelschöntal, Oberschöntal, Rötleshof, Sachsenweiler, Staigacker, Stiftsgrundhof, Ungeheuerhof und Unterschöntal 2. Allmersbach 3. Althütte mit Kallenberg, Lutzenberg, Schöllhütte und Voggenhof 4. Bruch 5. Cottenweiler 6. Ebersberg 7. Fornsbach mit Harnersberg, Hinterwestermurr, Mettelberg und Schlosshof 8. Grab-mit Frankenweiler, Mannenweiler, Morbach, Schönbronn, Schöntalhöfle und Trauzenbach 9. Großaspach mit Füstenhof 10. Großerlach mit Liemersbach, Mittelfischbach, Oberfischbach und Unterfischbach 11. Heiningen 12. Heutensbach 13. Jux 14. Lippoldsweiler mit Däfern und Hohnweiler 15. Maubach 16. Murrhardt mit Harbach, Hausen, Hinterbüchelberg, Hintermurrhärle, Hördthof, Hoffeld, Käsbach, Karnsberg, Kieselhof, Klingen, Köchersberg, Sauerhöfle, Schwammhof, Siebenknie, Siegelsberg, Steinberg, Streitweiler, Vordermurrhärle und Waltersberg 17. Neufürstenhütte 18. Oberbrüden mit Heslachhof, Mittelbrüden, Rottmannsberg, Tiefental und Trailhof 19. Oberweissach mit Kammerhof und Wattenweiler 20. Oppenweiler 21. Reichenberg mit Aichelbach, Bernhalden, Dauernberg, Ellenweiler, Reichenbach an der Murr, Reutenhof, Schiffrain und Zell 22. Rietenau 23. Sechselberg mit Fautsbach, Hörschhof, Schlichenweiler und Waldenweiler 24. Spiegelberg mit Großhöchberg, Roßstaig und Vorderbüchelberg 25. Steinbach 26. Strümpfelbach mit Katharinenhof 27. Sulzbach an der Murr mit Bartenbach, Berwinkel, Eschelhof, Eschenstruet, Ittenberg, Kleinhöchberg, Lautern, Liemannsklinge, Schleißweiler, Siebersbach und Zwerenberg 28. Unterbrüden 29. Unterweissach mit Mitteldresselhof, Oberdresselhof und Unterdresselhof 30. Waldrems mit Horbach Quelle: Staatshandbuch für Württemberg. Ortschaftsverzeichnis. Herausgegeben vom Württembergischen Statistischen Landesamt. Stuttgart 1936, S. 12-18. 4. Registratur- und Bestandsgeschichte: Der Bestand F 152 III, der von Juli bis Dezember 2004 neu erschlossen wurde, setzt sich aus drei Teilen zusammen: Zum einen sind dies Akten, die im Rahmen einer größeren Aktenablieferung von der Außenstelle Backnang des Staatlichen Gesundheitsamts Waiblingen im Jahr 1976 an das Staatsarchiv Ludwigsburg abgeliefert und dem Oberamtsbestand zugeordnet wurden (1 lfd. m; Bü 1-30). Diese Unterlagen enthalten Gesundheitssachen aus den Jahren 1828 bis 1934 und wurden im Jahr 1987 von Rainer Gross vorläufig verzeichnet. Den zweiten und größten Teil des Bestandes bilden Unterlagen, die das Landratsamt des Rems-Murr-Kreises in den Jahren 1974 und 1975 auf Drängen der Landesarchivverwaltung ablieferte (13,3 lfd. m; Bü 31-391 und Bü 393-446).(13) Ein großer Teil dieser Akten, für die bislang kein Findmittel vorlag, war von selbsternannten "Kreisarchivaren" in den Landratsämtern Backnang und Waiblingen aus ihrem Entstehungszusammenhang gerissen worden. Im Landratsamt Backnang waren Orts- und Sachpertinenzen gebildet worden, die bei der Verzeichnung nicht durchgängig in die ursprüngliche Sachakten-Ordnung zurückgeführt werden konnten und im letzten Klassifikationspunkt als "Ortspertinenzen" verzeichnet wurden. Im Übrigen orientiert sich die Gliederung des gesamten Bestands an dem Flattich-Aktenplan. Darüber hinaus enthielt dieser Teilbestand Unterlagen mit folgenden Fremdprovenienzen, die im Zuge der Verzeichnungsarbeiten ausgesondert wurden: Oberamtspflege Backnang: Rechnungsbelege, nach Sach- und Ortspertinenzen geordnet (6,5 lfd. m), wurden dem Bestand F 717 zugeordnet. Oberamt Gaildorf: Sachakten; z.T. nach Gemeinden geordnet (4 lfd. m), bilden künftig den Bestand F 166 IV. Oberamt Marbach: Sachakten; z.T. nach Gemeinden geordnet (4 lfd. m), wurden in den Bestand F 182 III aufgenommen. Oberamt Welzheim: Sachakten betr. die Gemeinde Kirchenkirnberg (0,3 lfd. m), bilden den Bestand F 214 III. Die Akten des Landratsamts Backnang (0,4 lfd. m) gingen in den Bestand FL 20/2 I ein. Der dritte Teil des Bestandes F 152 III stammt aus dem Bestand FL 20/2 I Landratsamt Backnang (10,2 lfd. m; Bü 392 und Bü 447-935). Diese Akten, die in der Registratur des Landratsamtes nachträglich nach dem Flattich-Aktenplan geordnet worden waren, waren bislang nur durch eine Ablieferungsliste mit Aktenplannummern und zugehörigen Paketnummern erschlossen. Diese Angaben finden sich im vorliegenden Findbuch als Vorsignatur wieder. Im Zuge der Revision des Bestandes FL 20/2 I wurden außerdem Unterlagen der Provenienzen Oberamt Gaildorf (9 lfd. m), Oberamt Marbach (1,5 lfd. m) und Oberamt Welzheim (0,3 lfd. m) aussortiert und den oben angegebenen jeweiligen Beständen (F 166 IV, F 182 III und F 214 III) zugeordnet. Inhaltlich bildet der Bestand die vielfältigen Aufgaben des Oberamts Backnang in großen Teilen ausgezeichnet ab und ergänzt somit die bisherige Oberamtsüberlieferung, die das Staatsarchiv Ludwigsburg in den Beständen F 152 I, F 152 II (Bände) und F 152 IV (Bauakten) verwahrt. Auch im Bestand FL 20/2 I Landratsamt Backnang liegen - gerade aus der Übergangszeit der 1930er und 1940er Jahre - Akten, die im Oberamt entstanden sind. Weitere Unterlagen des Oberamts Backnang befinden sich im Kreisarchiv des Rems-Murr-Kreises in Waiblingen (Bestand A1: Oberamt Backnang). Der Bestand F 152 III umfasst 935 Verzeichnungseinheiten im Umfang von 24,5 Regalmetern. Er enthält Unterlagen mit Vor- und Nachakten aus dem Zeitraum von 1701 bis 1973, wobei der Schwerpunkt der Überlieferung auf der Zeit von der zweiten Hälfte des 19. bis in das erste Drittel des 20. Jahrhunderts liegt. Die Akten mit den Bestellsignaturen Bü 660, Bü 661, Bü 711 und Bü 719 unterliegen noch den personenbezogenen Sperrfristen nach § 6 Abs. 2 des Landesarchivgesetzes. Ludwigsburg, Dezember 2004 Dr. Matthias Röschner Nachtrag F 152 III Bü 936-976 wurden 2011 von Dorothea Bader im Zuge der Verzeichnung von Bestand F 166 IV dort ausgegliedert und entsprechend ihrer Provenienz wieder dem vorliegenden Bestand zugewiesen. Fußnoten: (1) Von den 65 Oberamtsbezirken von 1808 blieben nach 1819 63 bestehen: 1819 waren die Bezirke Ulm und Albeck zum Oberamtsbezirk Ulm zusammengefügt worden. 1811 war für den Stuttgarter Stadtdirektionsbezirk die für die Oberämter allgemein eingefügte Zwischeninstanz (damals Landvogteien) zur Ministerialebene hin entfallen. Als 1822 die Stadtdirektion Stuttgart instanzmäßig wieder den Oberämtern angeglichen worden war, wurde sie danach trotzdem nicht mehr als Oberamt, sondern stets selbständig aufgeführt. (2) Die ersten Landvogteien waren 1803 für Neuwürttemberg eingeführt worden. Die Kreisregierungen bestanden bis 1924. (3) Vgl. A.E. Adam. Ein Jahrhundert Württembergischer Verfassung, 1919. (4) Verfassungsurkunde § 62; Regierungsblatt von 1819, S. 645. (5) Die Abgeordneten der Zweiten Kammer, die nicht ausgesprochen als Vertreter spezifischer Interessen, (Ritterschaft, Vertreter beider großer Kirchen, Kanzler der Universitäten, Führungen ) entsandt waren, wurden jeweils in den 63 Oberämtern und den 7 "guten Städten" (Stuttgart, Tübingen, Ludwigsburg, Ellwangen, Ulm, Heilbronn, Reutlingen) gewählt. (6) Die für jedes Oberamt 1811 errichteten Oberamtsgerichte tagten ursprünglich unter dem Vorsitz des Oberamtmanns. Seit 1819 (Edikt über die Oberamtsversammlungen vom 31.12.1818) waren sie selbständig. Damit war auf Bezirksebene die Trennung von Justiz und Verwaltung vollständig durchgeführt; dem Oberamtmann stand der Oberamtsrichter gegenüber. (7) Besitz und Einkommen des Staats verwalteten die Kameralämter (Domanial-, Bau-, Forstverwaltung). Sie entwickelten sich schließlich im Lauf des 19. Jahrhunderts zu Bezirkskassen bzw. zu Bezirkssteuerämtern. 1895 war die Angleichung der Kameralamtsbezirke an die Oberamtsbezirke abgeschlossen. (8) Ab 1881 zwei Fünftel; vgl. Grube, Vogteien, Ämter, Landkreise in der Geschichte Südwestdeutschlands, 3. Auflage 1975. (9) Der Oberamtspfleger erhielt Sitz und beratende Stimme in der Amtsversammlung, durfte aber nicht zugleich Gemeinderechner der Oberamtsstadt sein. (10) Vor allem Amtsarzt, Oberamtstierarzt, Oberamtsbaumeister, Oberamtsstraßenbaumeister. (11) Jedes Amtsgericht war für einen Oberamtsbezirk zuständig. (12) Zur Behördengeschichte des Oberamts vgl. das Vorwort von Walter Wannenwetsch im Findbuch des Rems-Murr-Kreisarchivs für den Bestand A1 Oberamt Backnang 1806 - 1938. Bearbeitet von Renate Winkelbach und Walter Wannenwetsch. mschr. Waiblingen 1997. (13) Vgl. StAL, Bestand EL 18, Bü 594: Aktenaussonderung beim Landratsamt Backnang sowie die Kanzleiakten des Staatsarchivs Ludwigsburg E III 12/19: Aktenaussonderung beim Landratsamt Waiblingen
              Oberamt Öhringen (Bestand)
              Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, F 192 II · Bestand · 1810-1938 (Vorakten ab 1619, Nachakten bis 1971)
              Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)

              Zum Bestand: Das Oberamt Öhringen wurde 1810 gebildet und umfaßte im wesentlichen ehemalige schöntalische, berlingische und hohenlohische Besitzungen, die durch den Reichsdeputationshauptschluß und Rheinbundakte an Württemberg gefallen waren. 1811 wurden Berlichingen, Schöntal und weitere Orte, die vom aufgelösten Oberamt Schöntal an das Oberamt Öhringen gekommen waren, an das Oberamt Künzelsau abgetreten, wofür dieses dem Oberamt Öhringen Gaisbach, Neureut und Neufels überließ. Mainhardt fiel an das Oberamt Weinsberg, von dem das Oberamt Öhringen 1842 Geißelhardt mit Parzellen erhielt. Zum Oberamt Öhringen, das seit 1817 dem Jagstkreis zugeordnet war, gehörten dann auf Dauer die unten S. 7ff. genannten Gemeinden. Eine Veränderung trat erst ein, als 1926 das Oberamt Weinsberg aufgelöst wurde und der Ostteil dem Oberamt Öhringen zugeschlagen wurde (vgl. unten S. 10ff. den neuen Gemeindebestand). Bei der nationalsozialistischen Verwaltungsreform von 1938 schließlich fiel Geißelhardt mit Eschental, Finsterrot, Gnadental und Goggenbach an den Landkreis Schwäbisch Hall. Im Zuge der Kreisreform von 1973 wurde der so gestaltete Landkreis Öhringen aufgelöst; er ging nahezu vollständig im neugeschaffenen Hohenlohekreis auf. Über die Abgabe der hier verzeichneten Akten war noch vor der Auflösung des Landkreises Öhringen verhandelt worden, so daß bald nach Inkrafttreten des Kreisreformgesetzes die Übernahme abgewickelt werden konnte. Verzeichnet wurden die Akten unter Trennung der Registraturschichten "Oberamt Öhringen" (bis 1938) und "Landratsamt Öhringen" (nach 1938 = Bestand FL 20/14) 1984 unter Anleitung von Dr. Trugenberger vom Zeitangestellten Ibrom, nach dessen Ausscheiden die Zeitangestellte Edling 1986 die Arbeit fortsetzte. Die Titelaufnahmen zu den Dampfkesselakten hat 1986 der Archivangestellte Biemann gefertigt. Der Unterzeichnete überprüfte 1987 stichprobenweise die Titelaufnahmen, indizierte die Verzeichnungsarbeit und nahm die Gliederung in Anlehnung an den Aktenplan für Württembergische Oberämter vor. Die EDV-Erfassung der Datensätze besorgte Frau Aufderklamm. Der Bestand F 192 II umfaßt 56 lfd. m (Bü. 1 - 1819). Ludwigsburg, im Juli 1987 Dr. Kretzschmar Nachtrag Bü. 1820 - 1830 (aus FL 20/14) Leuchtweis, August 1994 Zur Verwaltungsgeschichte der württembergischen Oberämter: 1. Die Oberämter in ihrem Zusammenhang (Verfassungsgefüge, "Staatsverein"). Die Verwaltungsgliederung, die Anfang des 19. Jahrhunderts für das gegenüber dem Herzogtum etwa doppelte Gebiet des Königreichs Württemberg geschaffen wurde, hatte mit geringfügigen Veränderungen bis zum Jahr 1938, teilweise noch darüber hinaus, Bestand. Das Land war in dieser Zeit in 63 Oberämter zuzüglich der Stadtdirektion Stuttgart eingeteilt (1). Die durchschnittliche Fläche eines Oberamtsbezirks betrug um 1822 5,7 Quadratmeilen = 316 Quadratkilometer, die durchschnittliche Einwohnerzahl 20.700 (1926 : 41.604), wobei sich im Lauf der Zeit ein erhebliches Ungleichgewicht ergab (die Einwohnerzahlen je Oberamt schwankten 1926 zwischen 18.000 und 341.000). Als Mittelbehörden zwischen den einzelnen Oberämtern und der Ministerialebene standen die vier Kreisregierungen, die 1817 an die Stelle der 1806 (2) eingerichteten zwölf Landvogteien getreten waren. Die von 1819 bis 1919 geltende württembergischen Verfassung (3) war auf den Gemeinden als "Grundlage des Staatsvereins" (4) aufgebaut. Den Oberämtern kam die Aufgabe zu, die unmittelbar die einzelnen Bürger berührenden Verwaltungsangelegenheiten, die die Gemeinden weitgehend in eigener Verantwortung behandelten, in die staatliche Verwaltung einzubringen. Das Problem einer größtmöglichen Integration aller von Verwaltungsmaßnahmen Betroffenen stellte sich dabei für die Oberämter ebenso wie das Problem einer gleichmäßigen Durchführung innenpolitischer Regierungsmaßnahmen. Die Oberämter waren auch die Wahlkreise für die Wahlen zur Abgeordnetenkammer (5). 2. Funktionsträger Das Ministerium des Innern übertrug die Verantwortung für die Oberamtsverwaltungen jeweils einem Oberamtmann, seit den 1830er Jahren in der Regel ein Jurist mit abgeschlossenem Hochschulstudium. Er war als Staatsbeamter zuständig für alle Verwaltungsgeschäfte, die nicht den Gerichts- (6) oder Finanzbehörden (7) oblagen, handhabte die Polizei sowie (bei Übertretungen) die Strafgewalt und übte die Aufsicht über die Gemeindeverwaltungen aus. Als Verwaltungsbeamte unterstanden ihm ein Oberamtssekretär und (seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts) ein Amtmann als Stellvertreter. Neben dieser Verwaltung stand als Organ mit Koordinations- und Integrationsfunktionen die Amtsversammlung. In ihr waren die einzelnen Gemeinden eines Oberamtsbezirks als Amtskörperschaft zusammengefaßt. Die Zahl der Abgeordneten, die eine Gemeinde jeweils stellte, hing von ihrem Anteil an den gemeinsam zu tragenden öffentlichen Lasten, dem "Amtsschaden", ab. Als Obergrenze durfte dabei eine Gemeinde höchstens ein Drittel (8) der Angehörigen der Amtsversammlung stellen, während Kleinstgemeinden einen gemeinschaftlichen Verordneten entsandten. Die Amtsversammlung trat zweimal jährlich zusammen. Aus ihrer Mitte wählt sie zur Wahrung ihrer Präsenz einen geschäftsführenden Ausschuß, einen Aktuar, (der zugleich Rechnungsrevisionsgehilfe des Oberamts war) und bestimmte in Eigenverantwortung für die Kassen- und Rechnungsführung den Oberamtspfleger (9) sowie die übrigen Beamten der Amtskörperschaft (10). Entsprechend der konstitutionalistischen Theorie lag damit die Zuständigkeit für eine kontinuierliche, aktive Verwaltungsarbeit bei den Regierungsbeamten, während die Regulierung der Finanzen sowie Kontrollfunktionen von einer Körperschaft ausgeübt wurden, in der die von Verwaltungsmaßnahmen Betroffenen und die, die sie finanzierten, zusammengefaßt waren. Ansätze, die über ein rein auf Kontrolle und Finanzfragen ausgerichtetes Repräsentativsystem hinauswiesen, zeigten sich zwar nicht im Verwaltungssektor, dafür aber doch im Bereich sozialer Aufgaben und Dienstleistungen, wo Beamte der Amtskorporation tätig waren. 3. Grenzen der einheitlichen Bezirksorganisation. Störfaktoren. Nicht für alle Verwaltungsfunktionen war von vornherein eine Organisation möglich, bei der (wie bei der Innen- und Justizverwaltung) (11) die Verwaltungsbezirke den Oberamtsbezirken entsprachen. Bei den Dekanatsämtern der beiden großen Kirchen versteht es sich aus der regionalen Verteilung der Konfession, daß nicht jeweils für jedes Oberamt eine Bezirksverwaltung eingerichtet wurde; dennoch waren, soweit durchführbar, Dekanats- und Oberamtsgrenzen häufig identisch. Soweit praktische Gründe dafür sprachen, bestanden auch für die Forst-, Kameral-, Zoll- und Bauinspektionsämter Zuständigkeitsbezirke, die von den Oberamtsbezirken abwichen. Der entscheidende Störfaktor für eine einheitliche Verwaltungsorganisation auf Bezirksebene, die nach 1819 durch die Bundesakte wiederhergestellte Patrimonialgerichtsbarkeit des Standesherrn, wurde 1849 beseitigt. Ebenso das Sonderrecht selbstständiger königlicher und adliger Güter, die vor 1849 nicht in die Gemeindeverbände und damit auch nicht in die Bezirksverwaltung eingegliedert waren. 4. Einzelne wichtige Veränderungen der Oberamtsorganisation 1842: Wegen zu großer Entfernungen vom Oberamtssitz oder sonstigen wirtschaftlichen und verkehrsmäßigen Gegebenheiten werden in 31 Oberämtern einzelne Gemeinden neu zugeordnet (Reg.Bl. 1842, S. 386 - 389). 1850 ff.: Die regional unterschiedliche Entwicklung des Landes führt bei konstanter Bezirkseinteilung im Lauf der Zeit trotz ursprünglicher Ausgewogenheit zu erheblichem Ungleichgewicht zwischen einzelnen Bezirken. Änderungen an einzelnen Einteilungen (z.B. Auflösung des Oberamts Cannstatt 1923; Auflösung des Oberamts Weinsberg 1926) heben diese Unterschiede nicht auf. 1906: Der Amtsversammlungs-Ausschuß erhält die Bezeichnung Bezirksrat und wird auch zu den Geschäften der staatlichen Verwaltung herangezogen. Die Amtsversammlung kann Ausschüsse zur Kontrolle einzelner Anstalten und Einrichtungen der Amtskörperschaft einsetzen. Der Aktuar wird durch einen auf 3 Jahre von der Amtsversammlung gewählten Schriftführer ersetzt. 1933: Wiedereinrichtung einer Amtskorporation, die auf Beratungsfunktion beschränkt ist und die Bezeichnung Kreisverband erhält. Der Landrat wird zum "Führer" der Kreisverwaltung bestimmt. Die Bezeichnungen Kreis (für Oberamt), Kreistag (für Amtsversammlung) und Kreisrat (für Bezirksrat) werden eingeführt. Der Kreisrat setzt sich zusammen aus dem Landrat als Vorsitzenden, dem Kreisleiter der NSDAP und fünf weiteren, vom Landrat im Einvernehmen mit dem Kreisleiter berufenen Mitgliedern (Reg. Bl. 1938, S. 51 - 72, 82, 139, 189). 1938: 27 Kreisverbände werden aufgelöst und den übrigen 34 angegliedert (Regelungen und Verteilung der einzelnen Gemeinden vgl. Reg. Bl. 1938, S. 155 - 162). Der Stadtdirektions-Bezirk Stuttgart bleibt als Stadtkreis bestehen. Die Städte Ulm und Heilbronn (mit Neckargartach und Sontheim) werden zu Stadtkreisen. Mögle-Hofacker Fußnoten (1) Von den 65 Oberamtsbezirken von 1808 blieben nach 1819 63 bestehen: 1819 waren die Bezirke Ulm und Albeck zum Oberamtsbezirk Ulm zusammengefügt worden. 1811 war für den Stuttgarter Stadtdirektionsbezirk die für die Oberämter allgemein eingefügte Zwischeninstanz (damals Landvogteien) zur Ministerialebene hin entfallen. Als 1822 die Stadtdirektion Stuttgart instanzmäßig wieder den Oberämtern angeglichen worden war, wurde sie danach trotzdem nicht mehr als Oberamt, sondern stets selbständig aufgeführt. (2) Die ersten Landvogteien waren 1803 für Neuwürttemberg eingeführt worden. Die Kreisregierungen bestanden bis 1924. (3) Vgl. A.E. Adam. Ein Jahrhundert Württembergischer Verfassung, 1919. (4) Verfassungsurkunde § 62; Regierungsblatt von 1819, S. 645. (5) Die Abgeordneten der Zweiten Kammer, die nicht ausgesprochen als Vertreter spezifischer Interessen, (Ritterschaft, Vertreter beider großer Kirchen, Kanzler der Universitäten, Führungen ) entsandt waren, wurden jeweils in den 63 Oberämtern und den 7 "guten Städten" (Stuttgart, Tübingen, Ludwigsburg, Ellwangen, Ulm, Heilbronn, Reutlingen) gewählt. (6) Die für jedes Oberamt 1811 errichteten Oberamtsgerichte tagten ursprünglich unter dem Vorsitz des Oberamtmanns. Seit 1819 (Edikt über die Oberamtsversammlungen vom 31.12.1818) waren sie selbständig. Damit war auf Bezirksebene die Trennung von Justiz und Verwaltung vollständig durchgeführt; dem Oberamtmann stand der Oberamtsrichter gegenüber. (7) Besitz und Einkommen des Staats verwalteten die Kameralämter (Domanial-, Bau-, Forstverwaltung). Sie entwickelten sich schließlich im Lauf des 19. Jahrhunderts zu Bezirkskassen bzw. zu Bezirkssteuerämtern. 1895 war die Angleichung der Kameralamtsbezirke an die Oberamtsbezirke abgeschlossen. (8) Ab 1881 zwei Fünftel; vgl. Grube, Vogteien, Ämter, Landkreise in der Geschichte Südwestdeutschlands, 3. Auflage 1975. (9) Der Oberamtspfleger erhielt Sitz und beratende Stimme in der Amtsversammlung, durfte aber nicht zugleich Gemeinderechner der Oberamtsstadt sein. (10) Vor allem Amtsarzt, Oberamtstierarzt, Oberamtsbaumeister, Oberamtsstraßenbaumeister. (11) Jedes Amtsgericht war für einen Oberamtsbezirk zuständig.

              Öffentliche Ehrungen.- Urkunden
              Bundesarchiv, BArch N 103/14 · Akt(e) · 1901-1956
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)
              • description: Enthält: Bildwidmung Generalmajor von Trothas, 19. Jan. 1901 Ehrendoktorwürde Universität Berlin, 13. Apr. 1919 Ehrenmitgliedschaft Universität Rostock, 12. Nov. 1919 Hermannslauf der Deutschen Turnerschaft, Saarlouis, 16. Aug. 1925 Bildwidmung Kaiser Wilhelms II., 1935 Grußadresse des Stahlhelm, Landesverband Berlin Ehrenmitgliedschaft Kyffhäuserbund, 7. Feb. 1953 Glückwunschadresse Hamburger Ostafrikaner zum 85. Geburtstag, 30. März 1955 Ehrenmitgliedschaft Bund Deutscher Pfadfinder, Feb. 1956 Ehrenbürgerbrief Stadt Saarlouis, 5. Okt. 1956 1901-1956, Bundesarchiv, BArch N 103 Lettow-Vorbeck, Paul von (Generalmajor) Enthält: Bildwidmung Generalmajor von Trothas, 19. Jan. 1901 Ehrendoktorwürde Universität Berlin, 13. Apr. 1919 Ehrenmitgliedschaft Universität Rostock, 12. Nov. 1919 Hermannslauf der Deutschen Turnerschaft, Saarlouis, 16. Aug. 1925 Bildwidmung Kaiser Wilhelms II., 1935 Grußadresse des Stahlhelm, Landesverband Berlin Ehrenmitgliedschaft Kyffhäuserbund, 7. Feb. 1953 Glückwunschadresse Hamburger Ostafrikaner zum 85. Geburtstag, 30. März 1955 Ehrenmitgliedschaft Bund Deutscher Pfadfinder, Feb. 1956 Ehrenbürgerbrief Stadt Saarlouis, 5. Okt. 1956
              Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 76, Va Sekt. 2 Tit. X Nr. 124 Adhibendum L Bd. 3 · Akt(e) · 1899 - 1903
              Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

              263 Blatt, Enthält u. a.: - Dienstanweisung für die Bibliothekare am Seminar für Orientalische Sprachen vom 1. Januar 1900 - Verleihung des Kronenordens 4. Klasse an den Stationsleiter Adam Mischlich in Kete-Kratschi (Togo), 1903.

              Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 208 A, Nr. 290 · Akt(e) · 1905 - 1909
              Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

              292 Blatt, Enthält u. a.: - Erwerbung der Bibliothek des verstorbenen Dolmetschers Karl Georg Friedrich Julius Himly, 1905 - Übersendung eines Lehrbuches zur Erlernung der arabischen Umgangssprache an den Generalagenten der Hamburg-Amerika-Linie in Luzern Eugen Bär, 1905 - Entbindung des stud. iur. Ferdinand Lessing von seiner Tätigkeit in der Bibliothek des Seminars für Orientalische Sprachen und Beauftragung der Hildegard Brauer aus Oberglogau mit Hilfsarbeiten in der Seminarbibliothek, 1905 - Erwerbung von arabischen Publikationen aus den Dubletten der Bibliothek der Niederländisch-Indischen Akademie von der Brill´schen Buchhandlung in Leiden, 1905 - Bewertung der Persönlichkeit und der wissenschaftlichen Arbeiten des von der Königlichen Bibliothek in Berlin für eine Stelle als Volontär in Aussicht genommenen Dr. Gotthold Weil, 1906 - Genehmigung für Dr. Stephan Kekule von Stradonitz in Berlin zur Benutzung der Bibliothek des Seminars für Orientalische Sprachen zur Ausarbeitung eines staats- und adelsrechtlichen Gutachtens, 1906 - Fragebogen für den Berliner Bibliothekenführer (nach dem Stand vom 1. Mai 1906) - Pubblicazioni della Biblioteca Vaticana. [Rom] [1905] (Druck) - Entbindung des Bibliothekars des Seminars für Orientalische Sprachen Nicolaus Theodor Georg von Rehbinder von seiner Tätigkeit beim Gesamtkatalog der preußischen Bibliotheken sowie Überweisung desselben an die Bibliothek der Universität Berlin, 1906 - Bereitstellung von Publikationen des Seminars für Orientalische Sprachen für den Schriftentausch mit der Ungarischen Akademie der Wissenschaften (Magyar Tudományos Akadémia) in Budapest, 1907 - Überlassung von Programmen und Lehrbüchern des Seminars für Orientalische Sprachen an die Russische Botschaft in Berlin, 1907 - Überweisung einer Sammlung von Fotografien orientalischer Altertümer an die Bibliothek des Seminars für Orientalische Sprachen zu dauerndem Eigentum, 1907 - Erwerbung einer von Bernhard Wibelitz in Hamburg offerierten Sammlung von Sanskrit-Manuskripten, 1907 - Übernahme von Schreibvorlagen in japanischer, makassarischer und malaii-arabischer Schrift aus der ehemaligen Kolonialschule in Delft, 1907 - Begutachtung und Bewertung eines dem Antiquar Otto Harrassowitz in Leipzig offerierten arabischen Manuskripts, 1907 - Übereignung einer bei dem Feldzug gegen Tibet 1903/04 in der Stadt Llassa erbeuteten tibetanischen Schriftrolle durch den Major im 8. Gurkha-Riffles-Regiment [8th Gurkha Rifles] J. A. Wilson und Überweisung der Schriftrolle an das Seminar für Orientalische Sprachen, 1908 - Überlassung von 3 Exemplaren der Algeciras-Akte an die Deutsch-Marokkanische Gesellschaft in Berlin, 1908 - Begutachtung und Bewertung der von dem Stabsarzt in der Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika [...] Hellwig gesammelten "Angaben von Eingeborenen über die Feldkost und die Arzneipflanzen der Hereros und Hottentotten" durch Prof. Carl Meinhof, 1908 - Erwerbung eines Projektions- und Epidiaskopapparates, 1908 - Überweisung der dem Seminar für Orientalische Sprachen auf Veranlassung des Prof. Dr. Carl Heinrich Becker in Hamburg zugestellten Handschrift "Ansab al-aschraf" von al-Baladhuri an die Handschriftenabteilung der Königlichen Bibliothek in Berlin, 1908 - Bewilligung einer Entschädigung an den im dienstlichen Interesse der Bibliothek der Universität Berlin zur Beschäftigung überwiesenen Bibliothekar am Seminar für Orientalische Sprachen Nicolaus Theodor Georg von Rehbinder, 1909 - Erweiterung des Schriftentauschs des Seminars für Orientalische Sprachen mit der École française d?Extrême-Orient in Paris, 1909.

              Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 208 A, Nr. 291 · Akt(e) · 1907 - 1913
              Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

              227 Blatt, Enthält u. a.: - Berliner Titeldrucke. Verzeichnis der von der Königlichen Bibliothek zu Berlin und den Preußischen Universitätsbibliotheken erworbenen neueren Druckschriften. Orientalische Titel. Berlin 1910 (Druck) - Bereitstellung von Publikationen des Seminars für Orientalische Sprachen für den Schriftentausch mit dem Städtischen Museum für Völkerkunde in Leipzig, 1907 - Bereitstellung von Publikationen des Seminars für Orientalische Sprachen für den Schriftentausch mit der Sociedade de Geographia in Lissabon, 1908 - Erwerbung einer von den Eltern des verstorbenen Rektors Oswald Rutz in Graudenz offerierten Sammlung von Büchern in arabischer und indischer Sprache, 1910 - Überweisung einer Bücherspende an die Universität in Kairo, 1910 - Bereitstellung von Publikationen des Seminars für Orientalische Sprachen für den Schriftentausch mit dem Musée Guimet in Paris, 1910 - Bereitstellung von Publikationen des Seminars für Orientalische Sprachen für den Schriftentausch mit der Gesellschaft für Erdkunde in Berlin, 1910 - Nachweisung der Bibliotheksgebühren für das Rechnungsjahr 1909 (nach dem Stand vom 1. April 1910) - Erwerbung einer von dem Oberlehrer J. Hüffner in Karlsruhe offerierten "Armenischen Bibel" des Mönches Azarie de Djingha, 1910 - Bereitstellung von Mitteln zur Drucklegung und Honorierung eines Wörterbuch der Pangwe Sprache des Anthropologen und Ethnologen Günter Tessmann in Orotava, 1910 - Ausstellung eines Hospitantenscheines für die Hilfsarbeiterin in der Bibliothek des Seminars für Orientalische Sprachen Hildegard Brauer zur Teilnahme an national-ökonomischen, historischen und sonstigen Vorlesungen an der Universität Berlin, 1910 - Bereitstellung von Publikationen des Seminars für Orientalische Sprachen für den Schriftentausch mit dem Institut Égyptien (Institut d?Égypte) in Kairo, 1910 - Bereitstellung von Publikationen des Seminars für Orientalische Sprachen für den Schriftentausch mit der Bibliiothek der Universität Gießen, 1911 - Bereitstellung von Publikationen des Seminars für Orientalische Sprachen für den Schriftentausch mit dem Royal Colonial Institute in London, 1911 - Überlassung von handschriftlichem Material über ostasiatische Sprachen aus dem Nachlass des früheren Direktors des Ethnologischen Museums in Dresden Adolf Bernhard Meyer durch das Amerika-Institut in Berlin, 1911 - Bewilligung einer einmaligen außerordentlichen Unterstützung von 250 Mark an die Hilfsarbeiterin in der Bibliothek des Seminars für Orientalische Sprachen Hildegard Brauer, 1911 - Bereitstellung von Publikationen des Seminars für Orientalische Sprachen für den Schriftentausch mit der Verlagshandlung Dietrich Reimer (Ernst Vohsen) in Berlin, 1911 - Deutsch-chinesische Rechtszeitung, hrsg. von der Abteilung für Rechts- und Staatswissenschaften der Deutsch-Chinesischen Hochschule Tsingtau, 1. Jahrgang, Nr. 1, November 1911. Tsingtau 1911 (Druck) - Bewilligung einer einmaligen außerordentlichen Unterstützung von 158 Mark an die Hilfsarbeiterin in der Bibliothek des Seminars für Orientalische Sprachen Hildegard Brauer, 1912 - Befreiung der Hilfsarbeiterin in der Bibliothek des Seminars für Orientalische Sprachen Hildegard Brauer von der Beibringung des Zeugnisses über die erfolgreiche ablegung der Diplomprüfung für den mittleren Bibliothekdienst, 1912 - Entwurf des Bibliothekars des Seminars für Orientalische Sprachen Bernhard Moritz einer Bibliotheksordnung (nach dem Stand vom 30. September 1912) - Übersetzung und Transkribtion einiger Seiten aus dem von Prof. Dr. M. Mishima verfassten Buches "Japanische Schulhygiene" für die Öffentliche und Universitäts-Bibliothek in Prag, 1912.

              Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 76 [Va], Va Sekt. 2 Tit. X Nr. 250 Beiheft · Akt(e) · 1931-1934
              Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

              232 Blatt, Enthält u. a.: - Jahresbericht über die Tätigkeit der Lautabteilung vom 1. Oktober 1931 bis 30. September 1932 mit beigeschlossenem Schaltplan der Aufnahme- und Übertragungsanlage (75x44 cm), Zeichnungen der Schalt- und Verteilungstafeln (47x34 cm) und Zeichnung der Aufnahmemaschinen (48x43 cm), 1932 - Hermann Teuchert/Alfred Schmitt (Bearb.), Deutsche Mundarten. Mecklenburgisch und Pommersch, in: Lautbibliothek. Phonetische Platten und Umschriften, hrsg. v. der Lautabteilung der Preußischen Staatsbibliothek, Nr. 35. Berlin 1933 (Druck) - Norbert Wohlgemuth (Bearb.), Afrikanische Sprachen. Fante, in: Lautbibliothek. Texte zu den Sprachplatten des Instituts für Lautforschung an der Universität Berlin, hrsg. v. Diedrich Westermann, Nr. 47. Berlin 1934 (Druck) - J. Jeanjaquet (Bearb.), Dialectes Suisses, in: Lautbibliothek. Texte zu den Sprachplatten des Instituts für Lautforschung an der Universität Berlin, hrsg. v. Diedrich Westermann, Nr. 57. Berlin 1934 (Druck) - Arnulf Schroeder (Bearb.), Niederländisch, in: Lautbibliothek. Texte zu den Sprachplatten des Instituts für Lautforschung an der Universität Berlin, hrsg. v. Diedrich Westermann, Nr. 99. Berlin 1934 (Druck) - Max Vasmer/Paul Wirth (Bearb.), Slavische Texte. I. Sorbische (Wendische) Texte, Nr. 2 Die niedersorbische Mundart von Haasow, in: Lautbibliothek. Texte zu den Sprachplatten des Instituts für Lautforschung an der Universität Berlin, hrsg. v. Diedrich Westermann, Nr. 201. Berlin 1934 (Druck) - Max Vasmer/Paul Wirth (Bearb.), Slavische Texte. I. Sorbische (Wendische) Texte, Nr. 3 Obersorbische Schriftsprache und Nr. 4 Die obersorbische Mundart von Groß-Koschen bei Senftenberg, in: Lautbibliothek. Texte zu den Sprachplatten des Instituts für Lautforschung an der Universität Berlin, hrsg. v. Diedrich Westermann, Nr. 202. Berlin 1934 (Druck) - Max Vasmer/H. Nakonetschna (Bearb.), Slavische Texte. III. Ukrainische Texte, Nr. 1 Ostukrainischer Text aus Cudyn und Nr. 2 Ostukrainischer Text aus Sapoznikova, in: Lautbibliothek. Texte zu den Sprachplatten des Instituts für Lautforschung an der Universität Berlin, hrsg. v. Diedrich Westermann, Nr. 207. Berlin 1934 (Druck) - Siegfried Ferdinand Nadel, Georgische Gesänge. Berlin 1933 (Druck).

              Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 76 [Va], Va Sekt. 6 Tit. X Nr. 1 Bd. 2 · Akt(e) · 1884 - 1902
              Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

              ohne Foliierung, Enthält u. a.: - Anschaffung eines Heliometers der Firma A. Repold & Söhne in Hamburg, 1886 - Wilhelm Schur, [Sternwarte der Universität] Göttingen, Separatabdruck aus: Vierteljahrsschrift der Astronomischen Gesellschaft, Band 22, Heft 2. [Berlin] [1887] (Druck) - Ernennung des Dr. Hans Battermann in Berlin zum kommissarischen Observator der Sternwarte der Universität Göttingen, 1888 - Ernennung des Dr. Leopold Ambronn in Hamburg zum Observator der Sternwarte der Universität Göttingen, 1889 - Überlassung von zwei Mikroskopen der Firmen John Marshall in London und Giuseppe Campari in Rom an die Firma Carl Zeiss in Jena im Tausch für einen Apparat zur Untersuchung der Krümmungsverhältnisse von Fernrohrobjektiven (Sphärometer), 1900 - Ernennung des Dr. Karl Schwarzschild zum außerordentlichen Professor an der Universität Göttingen sowie Übertragung der Direktion der Sternwarte auf denselben, 1901 - Anmeldung und Abhaltung von Kursen zur astronomischen Ausbildung von Offizieren für Grenzexpeditionen in den Schutzgebieten.

              Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 76, Va Nr. 10125 · Akt(e) · 1902-1925
              Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

              378 Blatt, Enthält u. a.: - Anmeldung und Abhaltung von Kursen zur astronomischen Ausbildung von Offizieren für Grenzexpeditionen in den Schutzgebieten - Verleihung des Roten Adlerordens 4. Klasse an den Privatgelehrten Dr. Anton Schobloch in Dresden, 1906 - Karl Schwarzschild (Hrsg.), Abhandlungen der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften in Göttingen. Mathematisch-Physikalische Klasse. Aktinometrie der Sterne der B. D. bis zur Größe 7,5 in der Zone 0° bis 20° Grad Deklination. Teil A. Unter Mitwirkung von Bruno Meyermann, Arnold Kohlschütter und O. Birck. Berlin 1909 (Druck).

              Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 76, Va Sekt. 5 Tit. X Nr. 71 · Akt(e) · 1925 - 1934
              Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

              636 Blatt, Enthält u. a.: - Bereitstellung von Mitteln zur Erwerbung der Bestände des Afrika-Archivs (Frobenius-Sammlung) durch die Stadt Frankfurt am Main, 1925 - Forschungsinstitut für Kulturmorphologie. Mitteilungen, Erstes Heft, hrsg. von der Gesellschaft der Förderer. Frankfurt am Main [1925] (Druck) - Mitteilungen des Forschungsinstituts für Kulturmorphologie, Zweites Heft, hrsg. von der Gesellschaft der Förderer. Frankfurt am Main 1927 (Druck) - Vertrag zwischen der Stadtgemeinde Frankfurt am Main und dem Geheimrat Leo Frobenius über den Verkauf des Afrika-Archivs vom 16. Mai 1925 (Abschrift) - Denkschrift des Leo Frobenius über das "Museumproblem Frankfurts" vom 5. August 1927 (Abschrift) - Mitteilungen des Forschungsinstituts für Kulturmorphologie, Viertes Heft, hrsg. von der Gesellschaft der Förderer. Frankfurt am Main 1929 (Druck) - Benutzungsordnung des Städtischen Afrika-Archivs vom 19. Mai 1930 - Richtigstellung der in der Zeitschrift des Königlichen Instituts für Anthropologie in London "Man" vom Juli 1931 gegen Leo Frobenius erhobenen Vorwürfe wegen dessen Verhalten gegenüber den englischen Kolonialbehörden (Bericht des Kuratoriums der Universität Frankfurt am Main vom 5. Dezember 1931 u. a. mit beigeschlossenem Aktenbericht über die Verhandlungen mit dem Colonial Secretary Minister Leggate wegen der Ausgrabungsberechtigung in südrhodesischen Ruinen und der Teilung der dabei gemachten Funde sowie mit beigeschlossenem Foto (s/w) einer während der Ausgrabungen in der Tere-Ruine (Südrhodesien) im April/Mai 1929 gefundenen Goldkapsel) - Ernennung des Leo Frobenius zum Honorarprofessor in der Philosophischen Fakultät der Universität Frankfurt am Main, 1932 - Wechselausstellungen des Städtischen Afrika-Archivs und des Forschungs-Instituts für Kulturmorphologie e. V. Frankfurt am Main. Bilderbuchblatt 2. Beitrag zur Analyse südafrikanischer Felsbilder bearbeitet von A. S. Schulz mit Beispielen von Steinwerkzeugfunden (aus der Sammlung von Prof. Dr. E. Reuning, Gießen). 20. Dezember 1932 bis 31. Januar 1933 im neuen Ausstellungsraum des Bundespalais, Große Eschenheimerstraße 26. [Frankfurt am Main] [1932] (Druck) - Verleihung des Ordens der Krone von Italien (Ordine della Corona dItalia) an Prof. Leo Frobenius, 1934.

              Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 76, Va Sekt. 13 Tit. X Nr. 5 Bd. 1 · Akt(e) · 1835 - 1836, 1843 - 1846, 1854 - 1855, 1863 - 1866, 1874 - 1891
              Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

              ohne Foliierung, Enthält u. a.: - Erwerbung von Mineralien aus der Sammlung des verstorbenen Prof. Dr. [Sigismund Friedrich] Hermbstaedt für das Naturhistorische Museum in Münster, 1835 - Anstellung des Uhrmachers Heinrich Karsch als Gehilfen (Amanuensis) und Konservator bei dem Naturhistorischen Museum in Münster, 1845 - Erwerbung der naturhistorischen Sammlungen des Geheimen Regierungs- und Medizinalrats Dr. [Nikolaus] Meyer in Minden für das Naturhistorische Museum der Akademie Münster, 1854 - Verstärkung des Ausgabefonds für das Naturhistorische Museum der Akademie Münster, 1863 - Erwerbung der Naturaliensammlung des verstorbenen Ober- und Geheimen Regierungsrats [...] Jensch, 1864 - Erwerbung eines afrikanisches Straußes (Struthio camelus) für das Zoologische Museum der Akademie Münster, 1875 - Erwerbung der Sammlung von Schmetterlingen des verstorbenen Emil Treuge für das Zoologische Museum der Akademie Münster, 1877 - Erwerbung eines Teiles der Sammlung von Petrefakten des [...] van Binkhorst in Maestricht für das Mineralogische Museum der Akademie Münster, 1879 - Schenkung einer Sammlung von Petrefakten der Westfälischen Kreideformation an das Mineralogische Museum der Akademie Münster durch Dr. [Wilhelm] von der Marck in Hamm, 1883 - Promemoria des Prof. Dr. Hermann Landois über die Beschaffung von Instrumenten für das Zoologische Museum der Akademie Münster vom 18. November 1887 - Bewilligung eines Zuschusses an den Vorstand des Westfälischen Provinzialvereins für Wissenschaft und Kunst in Münster zu den Kosten des Neubaus des Naturhistorischen Museums in Münster, 1889 - Schenkung einer Sammlung von fossilen Säugetierresten aus den Kalksteinhöhlen des Lennetals an das Mineralogische und Paläontologische Museum der Akademie Münster durch den Rentier Carl Schmitz in Letmathe, 1889 - Bewilligung eines Gnadengeschenks an den Vorstand des Westfälischen Provinzialvereins für Wissenschaft und Kunst in Münster zu den Kosten des Neubaus eines Naturhistorischen Provinzial-Museums in Münster, 1890 - Vertrag zwischen dem Provinzialverband von Westfalen und dem Westfälischen Provinzialverein für Wissenschaft und Kunst über die Benutzung des Westfälischen Provinzial-Museums für Naturkunde in Münster vom 21. Juli / 12. August 1890 (Kopie).

              Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 76, Va Sekt. 2 Tit. X Nr. 124 Bd. 11 · Akt(e) · 1924 - 1928
              Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

              499 Blatt, Enthält u. a.: - Georg Kampffmeyer, Die deutschen Auslandsinteressen und das Seminar für Orientalische Sprachen zu Berlin. Leitsätze zur Reform des Seminars. Berlin 1924 (Druck) - Prüfung der disziplinarischen Strafbarkeit der Denkschrift des Prof. Dr. Georg Kampffmeyer über "Die deutschen Auslandsinteressen und das Seminar für Orientalische Sprachen zu Berlin" (Gutachten des Regierungsrats [...] Jander vom 28. Februar 1924) - Erteilung eines Verweises an Prof. Dr. Georg Kampffmeyer aufgrund der §§ 2 und 15 des Gesetzes über die Dienstvergehen der nichtrichterlichen Beamten vom 21. Juli 1852 (GS 1852, S. 465), 1924 - Berücksichtigung des Dr. Walter Trittel in Berlin bei der Übertragung des Lehramtes für chinesische Sprache (Eingabe des Gymnasialdirektors und Mitglied des Preußischen Staatsrats Gustav Trittel vom 16. März 1925) - Bewertung der wissenschaftlichen Arbeiten, der Persönlichkeit und der Lehrbefähigung des für die Lehrerstelle für afrikanische Sprachen in Aussicht genommenen Oberstabsarztes a. D. Dr. Otto Dempwolff durch Prof. Dr. Diedrich Westermann, 1925 - Georg Kampffmeyer, Orientalisches Seminar und Universität, in: Berliner Hochschulnachrichten. Monatsschrift für akademisches Leben, 15. Semester, Heft 1. Bonn 1926 (Druck) - Satzung für das Dozentenkollegium beim Seminar für Orientalische Sprachen an der Universität Berlin vom 1. April 1928 - Die Reform des Seminars für Orientalische Sprachen zu Berlin. Berichte und Dokumente von Prof. Dr. Georg Kampffmeyer, IV. Folge, 15. Oktober 1928. Berlin 1928 (Druck).

              Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 76, Va Sekt. 2 Tit. I Nr. 28 Bd. 2 · Akt(e) · 1887 - 1893
              Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

              287 Blatt, Enthält u. a.: - Planung, Organisation und Ausrichtung der Feierlichkeiten zur Eröffnung des Seminars für Orientalische Sprachen, 1887 - Abhaltung von unentgeltlichen Privatkursen über die spanische Sprache durch den Konsul Georg Oppenheim, 1889 - Eduard Sachau, Bericht über die Eröffnung des Seminars für Orientalische Sprachen an der Königlichen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin und einige auf das Seminar bezügliche Schriftstücke. Berlin 1888 (Druck) - Ernst Vohsen, Ein Kolonialprogramm für Ostafrika. Berlin 1891 (Druck).

              Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 76, Va Sekt. 2 Tit. I Nr. 28 Bd. 3 · Akt(e) · 1892 - 1897
              Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

              405 Blatt, Enthält u. a.: - Eduard Sachau, Bericht über die Wirksamkeit des Seminars für Orientalische Sprachen an der Königlichen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin während der ersten fünf Jahre seines Bestehens von 1887-1892. Berlin 1893 (Druck) - Notiz, betreffend die Dolmetscher-Laufbahn. Berlin 1888 (Druck) - Promemoria des kommissarischen Direktors Prof. Dr. Eduard Sachau über den Ersatz des Titels "Dolmetscher" durch einen anderen Titel sowie über die Stellung der aus dem Seminar für Orientalische Sprachen hervorgegangenen Juristen im Kaiserlichen Dolmetscherdienst vom 21. November 1894 - Notiz, betreffend die in den Subalterndienst der Schutzgebiete zu übernehmenden Personen. Berlin 1894 (Druck) - Notiz, betreffend die in den höheren Verwaltungsdienst der Schutzgebiete zu übernehmenden Personen. Berlin 1894 (Druck) - Genehmigung zur Annahme der durch das Testament des verstorbenen Architekten Rudolf Anselm Springer dem Seminar für Orientalische Sprachen vermachten Zuwendungen, 1895 - Bericht des Ausschusses zur Vorberathung der für die Vorbildung der Kolonialbeamten zu treffenden Maßnahmen, aus: Kolonialrath, IV. Sitzungsperiode 1895/98, Nr. 7. Berlin 1895 (Druck) - Denkschrift des kommissarischen Direktors Prof. Dr. Eduard Sachau über die Erweiterung des Seminars für Orientalische Sprachen zum Zweck der Vorbereitung für den Kaiserlichen Kolonialdienst vom 24. Februar 1896 - Verzeichnisse des Personals und der Studierenden des Seminars für Orientalische Sprachen an der Königlichen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin vom 15. April 1894 bis 15. August 1897. Berlin 1894 - 1897 (Drucke) - Verzeichnisse der Vorlesungen und Übungen des Seminars für Orientalische Sprachen für das Wintersemester 1894/1895, für das Sommersemester 1895, für das Wintersemester 1895/1896, für das Sommersemester 1896, für das Wintersemester 1896/1897, für das Sommersemester 1897 und für das Wintersemester 1897/1898. Berlin 1894 - 1897 (Drucke).

              Frobenius, Leo
              Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 76, Va Sekt. 2 Tit. X Nr. 124 Bd. 7 · Akt(e) · 1907 - 1910
              Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

              446 Blatt, Enthält u. a.: - Carl Meinhof, Erfolge und Ziele der modernen Sprachforschung in Afrika, Sonderabdruck aus: Allgemeine Zeitung, Nr. 102 vom 14. November 1907. München 1907 (Druck) - Eduard Sachau, Entwurf betreffend die Organisation des Russischen Unterrichts in Berlin, Danzig und Bromberg vom 18. Mai 1901. Berlin 1901 (Druck) - Treasury Committee on the Organisation of Oriental Studies in London. Report of the Committee appointed by the Lords Commissioners of his Majesty´s Treasury to consider the organisation of Oriental Studies in London with Copy of Minute and Letter appointing the Committee an Appendices. Presented to both Houses of Parliament by Command of His Majesty. London 1909 (Druck) - Treasury Committee on the Organisation of Oriental Studies in London. Minutes of Evidence taken by the Committee appointed by the Lords Commissioners of his Majesty´s Treasury to consider the organisation of Oriental Studies in London with list of witnesses examined and index. Presented to both Houses of Parliament by Command of His Majesty. London 1909 (Druck) - Eduard Sachau, Bericht über die Eröffnung des Seminars für Orientalische Sprachen an der Königlichen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin und einige auf das Seminar bezügliche Schriftstücke. Berlin 1888 (Druck) - Eduard Sachau, Das Seminar für Orientalische Sprachen, Sonderabdruck aus: Max Lenz, Geschichte der Königlichen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin. Bd. 3. Halle a. S. 1910 (Druck) - Verzeichnisse des Personals und der Studierenden des Seminars für Orientalische Sprachen an der Königlichen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin vom 15. April 1907 bis 15. August 1907. Berlin 1907 - 1906 (Drucke) - Vorlesungs- und Übungsverzeichnisse des Seminars für Orientalische Sprachen für das WS 1907/1908, das WS 1909/1910, das WS 1887/1888. Berlin 1887, 1907 - 1910 (Drucke).

              Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 76, Va Sekt. 2 Tit. X Nr. 124 Bd. 8 · Akt(e) · 1911 - 1913
              Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

              323 Blatt, Enthält u. a.: - Einrichtung von Kursen der deutschen Sprache für russische Lehrer und Lehrerinnen (Denkschrift des Hilfslehrers Adolf Lane, 1911) - East India (Oriental Studies Committee). Interim report and appendices regarding proposed School of Oriental Languages in London. Presented to both Houses of Parliament by Command of His Majesty. London 1911 (Druck) - Eduard Sachau, Bericht über die Eröffnung des Seminars für Orientalische Sprachen an der Königlichen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin und einige auf das Seminar bezügliche Schriftstücke. Berlin 1888 (Druck) - Eduard Sachau, Denkschrift über das Seminar für Orientalische Sprachen an der Königlichen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin von 1887 bis 1912. Berlin 1912 (Druck) - Otto Jöhlinger, Das heimische Kapital und die Kolonien. Antrittsvorlesung am Kgl. Orientalischen Seminar der Berliner Universität, Sonderabdruck aus: Koloniale Rundschau. Berlin 1912 (Druck) - Eduard Sachau, Bericht über die Festversammlung zur Eröffnung des 26. Studienjahres des Seminars für Orientalische Sprachen. Berlin 1912 (Druck).

              Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 76, Vf Lit. P Nr. 15 · Akt(e) · 1836 - 1841
              Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

              Enthält u.a.: - Bewilligungen finanzieller Unterstützungen u.a. für eine wissenschaftliche Reise nach Rom - Umfangreicher Reisebericht über den Romaufenthalt, 1837 - Vorstellung der Schrift Geschichte der wandalischen Herrschaft in Afrika - Erforschung der in Rom befindlichen Handschriften des Sueton für den Gymnasiallehrer Johannes von Gruber, 1837/38 - Umfangreiche Berichte seiner Forschungen in Italien, 1838 und 1839 - Felix Papencordt, Kritisches Verzeichnis der Handschriften des Sueton aus der vatikanischen Bibliothek - Zulassung zu den gesetzlichen Habilitationsleistungen als Privatdozent an der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn, 1841 - Ernennung zum außerordentlichen Professor der Universität Bonn, 1841 - Benachrichtigung über den Tod Papencordts.

              Personalakten - Esau
              Hochschularchiv der RWTH Aachen, 1789 · Akt(e) · o.D.
              Teil von Hochschularchiv der RWTH Aachen (Archivtektonik)

              Enthält: Esau, Abraham (Dr.Dr.med. h.c. Dr. phil. geb. 7.6.1884 in Tiegenhg./Danziggest. 12.5.1955 in DüsseldorfGastprofessor (seit 1.3.1949) Kurzwellentechnik Vapl.Prof. seit 1.3.19491949/50 - 1955Studium: Physik an der Universität Berlin und TH DanzigNach dem Studium in Danzig Assistent -1908 bei Max Wien.Promotion: 1908 in Danzig (dann Militärzeit)1912 - 1919 in Togo als Leiter des Empfänger-Laboratoriums der Firma Telefunken1919 - 1925 Chef sämtlicher Telefunken-Laboratorien1925 - 1939 Ruf an die Universität Jena als Leiter des Inst.f. Technische Physik1935 durch politische Bewegung zunächst als Rektor enthoben, 1937 jedoch wieder auf Drängen der Professoren und der Studentenschaft in sein Amt als Rektor eingesetzt;gleichzeitig wurde er Stiftungskommissar der Carl - Zeiss - Stiftung Jena1939 - 1949 siedelte er als Präsident der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt nach Berlin über.Seit 1949 gehörte Prof Esau als Gastprofessor der RWTH Aachen an,zugleich war er Leiter des Inst. f. Hochfrequenztechnik in der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt in Mülheim/Ruhr.Noch Näheres siehe Akte Nr. 160a Nachrufe.Mitglied der Akademie für Naturforscher und Ärzte in Halle;Ehrenbürger der TH Danzig; Ehrensenator der Uni Erlangen;Ehrendoktor der Med. Fak. der Uni Freiburg;Mitglied der Luftfahrtforschung der Forschungsgemeinschaft des Landes NRW.

              Personaldokumente
              BArch, N 1408/93 · Akt(e) · 1886-1954
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält v.a.: Auszüge aus Kirchenbüchern 1834-1886 Abiturzeugnis 1886 Promotionsurkunde 1891 Erwerb der preussischen Staatsangehörigkeit 1854 (beglaubigte Abschrift 1935) Ernennung zum auswärtigen Mitglied der Akademie der gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt 1918 Lehrbefähigungszeugnis für Mittel- und höhere Mädchenschulen 1894 Vertrag mit dem Auswärtigen Amt zur Entsendung als Ansiedlungskommissar nach Deutsch-Südwest-Afrika 1903-1907 Verleihung des Freiheitskreuzes 3. Klasse durch den Senat Finnlands 1918 Aufnahme in den bulgarischen Alexanderorden 1929 Abstammungsbescheinigung des baltischen Vertrauensrates 1939 Ernennung zum Doktor h.c. der Freien Ukrainischen Universität München 1949 Ehrenurkunde der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft 1952 Verleihung der Ehrenmitgliedschaft in der Gesellschaft der Freunde Afrikas 1954

              Rohrbach, Paul
              Personalia - UK Personalakten bis 1945

              Verwaltungsgeschichte/biographische Angaben: Stand: Dezember 2016 Der Bestand ist, bis auf drei zur Zeit nicht auffindbare Akten, vollständig erschlossen (Augias, Findbuchausdruck sowie alte Suchkartei aus den 60er Jahren). Umfang: ca. 47 lfm, 4.288 AE in 421 Archivkartons (1834 - 1978) Lebensdaten sind nur angegeben, wenn sie aus dem Inhalt der Akte hervorgehen Es handelt sich um eine Zusammenführung aus Akten. Hauptsächlich wurden sie angelegt durch: - den Rektor der FWU - den Universitätskurator der FWU - den Verwaltungsdirektor der FWU - die math.-nat. Fakultät - die medizinische Fakultät - die Charité - die Korporation der Kaufmannschaft von Berlin - die Industrie- und Handelskammer zu Berlin - die Handelshochschule - die Landwirtschaftliche Hochschule - u. a. Einrichtungen Zitierweise: HU/UA UK Personalia: Signatur (l. Num.). In dem im LS befindlichen Findbuch-Ausdruck fehlen noch die Ergänzungen, die sich aus der Bearbeitung der Bestände PAMed1 und PAMed2 ergeben haben. Ein Neuausdruck steht noch aus. Zeitraum bis: 1978 Zeitraum von: 1834 Zitierweise: HU UA, UK Personalakten bis 1945, Mustermann, Nr. HU UA, UK Personalia, Mustermann, Nr.