Universität
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9 x 9 / S-W / Abzug aufgeklebt auf Pappe
Der Nachlass Elisabeth und Walter von Oettingen (1873–1944) enthält vor allem Material zum Einsatz des Lazarettzuges L – Kronprinzessin Cecilie –, den das Ehepaar für das Rote Kreuz im Ersten Weltkrieg betrieben hat. Hinzu kommen einige persönliche Unterlagen und die Lebenserinnerungen Walter von Oettingens sowie Fotos aus Kriegszeiten, die in die Fotosammlung übernommen wurden. Zum Nachlass Oettingen sind darüber hinaus 500–600 Glasplattennegative (teilweise koloriert) aus der Zeit des Ersten Weltkrieges und früher zu zählen. Es handelt sich um Aufnahmen aus den verschiedenen Kriegen, in denen das Ehepaar Oettingen Feldlazarette betrieb (Bestand 8/6).
enthält: Bd.:1 Korrespondenz A bis K Bd.:2 Korrespondenz L bis R Bd.3: Korrespondenz S bis Z (Bd.3) Valencia 1932 Brand der Universität;
Ernennung zum Professor des "Mayer-Mahr" genannten Pianisten Moritz Mayer in Berlin-Wilmersdorf, des Dr. Heinrich Karl Nicklisch von der Handelshochschule Mannheim, des Bibliothekars Dr. Max Oeser in Mannheim, des Direktors des Konservatoriums in Karlsruhe Heinrich Ordenstein, des Lehrers Walter Petzer am Konservatorium in Karlsruhe, des Pianisten Theodor Pfeiffer in Baden-Baden, des Kunstmalers Otto Propheter zu Karlsruhe, des Dr. Max Richter als Direktor der AG Färberei De. Printz in Karlsruhe, des Pianisten und Direktors der Musikbildungsanstalt in Karlsruhe, Cornelius Rübner, des Dr. Mathias Schlegel vom Hygienischen Institut der Universität Freiburg, des Bibliothekars Dr. Julius Schwab von der Universitätsbibliothek Freiburg, des Kunstmalers Wilhelm Süs als Vorstand der Majolikamanufaktur in Karlsruhe, des Lehramtspraktikanten im Kolonialdienst Dr. Karl Uhlig zu Daressalam, des Kunstmalers Hans Richard von Volkmann zu Karlsruhe, des Dr. Friedrich Wilhelm Walter vom Altertumsverein Mannheim, des Dr. Max Wingenroth von den Sammlungen für Altertums- und Völkerkunde und des Kammervirtuosen Florian Joseph Zajic im Mannheimer Hoforchester
Provenienz: NL Theodor und Alfons Bilharz. Akzession: 30/2001. Bearbeiter: Bü. Erfassung am: 15.02.2006.
239 Blatt, Enthält u. a.: - Übersendung des Japanisch-Deutschen Industrie-Anzeigers durch die Verlagsbuchhandlung und Buchdruckerei Max Nössler in Bremen, 1896 - Prüfung des für die Veröffentlichung im Konversations-Lexikon des Verlagshauses Friedrich Arnold Brockhaus in Leipzig (Brockhaus´ Konversations-Lexikon) konzipierten Artikels über das Seminar für Orientalische Sprachen, 1897 - Übersendung von Lehrplänen und Programmen des Seminars für Orientalische Sprachen an die Russische Orient-Forschungs-Gesellschaft in St. Petersburg, 1900 - Bewertung der Persönlichkeit und Unterrichtung über die dienstlichen und persönlichen Verhältnisse des für eine Verwendung bei der Gußstahlfabrik Friedrich Krupp in Essen in Aussicht genommenen Oberleutnants der Reserve Johannes Engler, 1901 - Mitwirkung des Prof. Dr. Eduard Sachau an dem von der Deutschen Kolonialgesellschaft geplanten Nationalen Kolonialkongresses, 1902 - 13. Internationaler Orientalisten-Kongress. Erster Bericht. Hamburg 1901 (Druck) - 13. Internationaler Orientalisten-Kongress. Zweiter Bericht. Hamburg [1902] (Druck) - 13. Internationaler Orientalisten-Kongress. Dritter Bericht. Hamburg [1902] (Druck) - Bericht über die konstituierende Sitzung des Komitees des Nationalen Kolonialkongresses 1902, am 25. Februar 1902, abgehalten im Deutschen Kolonialheim in Berlin. Berlin [1902] (Druck) - Nationaler Kolonialkongress am 17. und 18. Oktober 1902 im Reichstagsgebäude zu Berlin. Programm. Berlin [1902] (Druck) - Deutsche Kolonialzeitung. Organ der Deutschen Kolonialgesellschaft, Nr. 11, 19. Jahrgang, 13. März 1902. Berlin 1902 - Deutscherer Kolonialkongress am 17. und 18. Oktober 1902 im Reichstagsgebäude zu Berlin. Programm. Berlin [1902] (Druck) - Bericht über die Sitzung des geschäftsführenden Ausschusses des Nationalen Kolonialkongresses 1902, am Dienstag, den 4. März 1902, abgehalten im Deutschen Kolonialheim in Berlin. Berlin [1902] (Druck) - Bericht über die Sitzung des vereinigten Unterausschusses des Nationalen Kolonialkongresses 1902, am Montag, den 10. März 1902, abgehalten in den Geschäftsräumen der Deutschen Kolonialgesellschaft. Berlin [1902] (Druck) - Bericht über die Sitzung der vereinigten Vertrauensmänner-Komitees für die Bildung der Sektionen des Nationalen Kolonialkongresses 1902, am Dienstag, den 11. März 1902, abgehalten im Deutschen Kolonialheim in Berlin. Berlin [1902] (Druck) - Bericht über die Sitzung des Arbeitsausschusses des Deutschen Kolonialkongresses 1902, am Sonnabend, den 22. März 1902, (...), abgehalten in den Geschäftsräumen der Deutschen Kolonialgesellschaft. Berlin [1902] (Druck) - Bericht über die Sitzung des Arbeitsausschusses des Deutschen Kolonialkongresses 1902, am Sonnabend, den 5. April 1902, (...), abgehalten in den Geschäftsräumen der Deutschen Kolonialgesellschaft. Berlin [1902] (Druck) - Bericht über die Sitzung des Arbeitsausschusses des Deutschen Kolonialkongresses 1902, am Freitag, den 30. Mai 1902, (...), abgehalten in den Geschäftsräumen der Deutschen Kolonialgesellschaft. Berlin [1902] (Druck) - Bericht über die Sitzung des Arbeitsausschusses des Deutschen Kolonialkongresses 1902, am Freitag, den 14. Juni 1902, (...), abgehalten in den Geschäftsräumen der Deutschen Kolonialgesellschaft. Berlin [1902] (Druck) - Bericht über die Sitzung des Arbeitsausschusses des Deutschen Kolonialkongresses 1902, am Montag, den 14. April 1902, (...), abgehalten in den Geschäftsräumen der Deutschen Kolonialgesellschaft. Berlin [1902] (Druck) - 13. Internationaler Orientalisten-Kongress. Zehnter Bericht. Hamburg [1902] (Druck) - Bericht über die Sitzung des Arbeitsausschusses des Deutschen Kolonialkongresses 1902, am Montag, den 1. September 1902, (...), abgehalten in den Geschäftsräumen der Deutschen Kolonialgesellschaft. Berlin [1902] (Druck) - Bericht über die Sitzung des Arbeitsausschusses des Deutschen Kolonialkongresses 1902, am Montag, den 29. September 1902, (...), abgehalten in den Geschäftsräumen der Deutschen Kolonialgesellschaft. Berlin [1902] (Druck) - Bericht über die Sitzung des Kongresskomitees des Deutschen Kolonialkongresses 1902, am 2. Oktober 1902, (...), abgehalten im Deutschen Kolonialheim in Berlin. Berlin [1902] (Druck) - Bericht über die Sitzung des ständigen Ausschusses des Deutschen Kolonialkongresses 1902, am Mittwoch, den 22. Oktober 1902, (...), abgehalten in den Geschäftsräumen der Deutschen Kolonialgesellschaft. Berlin [1902] (Druck) - Bericht über die Sitzung des ständigen Ausschusses des Deutschen Kolonialkongresses 1902, am Sonnabend, den 8. November 1902, (...), abgehalten in den Geschäftsräumen der Deutschen Kolonialgesellschaft. Berlin [1902] (Druck) - Prüfung des für die Veröffentlichung im Konversations-Lexikon des Verlagshauses Friedrich Arnold Brockhaus in Leipzig (Brockhaus´ Konversations-Lexikon) konzipierten Artikels über das Seminar für Orientalische Sprachen, 1903 - Courses of Training for Business in the University of Illinois 1903 - 1904. University of Illinois Publications, New Series, Vol. 2, No. 4. [Illinois] [1903] (Druck) - Empfehlung für das Vorstandsmitglied der Abteilung München der Deutschen Kolonialgesellschaft Dr. Albrecht Wirth für dessen Besuch der Universität Tlemcen (Algerien), 1903 - Werbepublikation mit Einladung zu allgemeiner Mithilfe für Gründung und Unterhaltung eines deutsch-evangelischen, konfessionslosen Schul- und Vereinshauses "Jesajanum" in Jerusalem vom 31. Oktober 1903. [Jerusalem] [1903] (Druck) - Bericht über die Sitzung des Kongresskomitees des Deutschen Kolonialkongresses 1905, am 10. Dezember 1904, abgehalten im Deutschen Kolonialheim in Berlin. Berlin [1905] (Druck) - Bericht über die Sitzung des ständigen Ausschusses des Deutschen Kolonialkongresses, abgehalten am 1. Dezember 1904, in den Geschäftsräumen der Deutschen Kolonialgesellschaft. Berlin [1905] (Druck).
146 Blatt, Enthält auch: - Denkschrift der Landeskundlichen Kommission des Kolonialrates über eine einheitliche landeskundliche Erforschung der deutschen Schutzgebiete vom 16. Oktober 1905. o. O. [Berlin] ohne Datum [1905] (Druck) - Berliner Akademische Wochenschrift, hrsg. v. d. Akademischen Auskunftsstelle an der Königlichen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin, Nr. 25, 6. Mai 1907. Berlin 1907 (Druck).
Enthält: u.a.: - Inhaltsverzeichnis der Akte - Zusammenstellung der durch Beschaffung von Instrumenten und Konservierungsmitteln für Dr. Emin Pascha und Dr. Stuhlmann entstandenen Kosten - Etats-Auszüge 1891/94, 1894/97, 1897/1900 - Reisekostenabrechnungen.
Verschiedene Formate / S-W / Abzug
11 x 8 / S-W / Abzug
Enthält u.a.: TH Danzig und München, Universitäten Bonn, Gießen, Graz, Halle-Wittenberg und Innsbruck, Hochschule für Bodenkultur Wien, Landwirtschaftliche Hochschule Berlin, Deutsche Kolonialschule Witzenhausen
Bestandsbeschreibung: Abt. 185 Familien- und Firmenarchiv Ludwig C. Freiherr von Heyl Umfang: 760 Archivkartons, Überformate (= 3169/3561 Verzeichnungseinheiten (mit a,b,c-Unterteilungen ca. 3200) = 77 lfm - davon 3,5 lfm Fotoalben) Laufzeit: 1877 - 1988 Der Bestand Abt. 185 Familien- und Firmenarchiv Ludwig C. Freiherr von Heyl wurde Ende 1997 durch Ludwig Cornelius Freiherr von Heyl (jun., 1920-2010) als Depositum an das Stadtarchiv Worms übergeben. Die in zwei Kellerräumen des Heylshofs lagernden Unterlagen umfassten bzw. umfassen sowohl das private als auch Teile des ehemaligen Firmenarchivs der von Ludwig C. Freiherr von Heyl bis zu ihrer Stilllegung 1974 geleiteten Lederwerke Heyl-Liebenau. Es lag zum Zeitpunkt der Übernahme ein Verzeichnis vor "Akten Baron Ludwig jun. jetzt im Heylshofkeller befindlich", das vermutlich im Zuge der Umlagerung von Liebenau in den Heylshof erstellt worden war. Das Schriftgut wurde darin in VII Hauptgruppen untergliedert, die Inhalte waren grob betitelt und die jeweilige Anzahl der Ordner sowie deren Laufzeit festgehalten. Bei Teilen des Materials waren zwei lagerungstechnische Provenienzangaben erkennbar. Es fand sich zum einen die Angabe "Akten Baron Ludwig, vom Speicher Werk Liebenau" (Altsignatur Nr. 784 - 889, Nr. 891 - 1163), zum anderen "Sekretariat Baron Ludwig" (Altsignatur Nr. 622 - 783). Vor dem Abtransport in das Außenmagazin des Stadtarchivs (oberer Archivkeller im Verwaltungsgebäude Adenauerring) wurden von Seiten des Archivs unter Beibehaltung der vorgefundenen Ordnung die Stücke durchnummeriert und eine Bestandsliste, in die die Ordner-Rückentitel übernommen wurden, erstellt. Das Material war jedoch nicht nur in Aktenordnern abgeheftet, sondern befand sich teilweise auch in Metall-Kassetten, Mappen, einem Koffer und in Bündeln verschnürt. 45 großformatige Fotoalben von Ludwig Freiherr von Heyl sen. (ca. 3,5 laufende Meter), gehörten ebenfalls dazu. Insgesamt wurden ca. 1350 Einheiten registriert. Über zehn Jahre diente diese Bestandsliste als provisorisches Findmittel, bis Ende 2007 durch Unterzeichnerin mit der archiv-fachlichen Verzeichnung in das EDV-Archivprogramm AUGIAS begonnen wurde, die im September 2009 ihren Abschluss fand. Im Frühjahr 2009 wurden überraschend noch weiter Unterlagen in einem Schrank im Heylshof entdeckt, die an das Stadtarchiv abgegeben und bei der Verzeichnung noch berücksichtigt werden konnten. Es handelte sich hierbei im Wesentlichen um Unterlagen betr. die Stiftung Heylshof und Handakten in Verbindung mit der Liquidation des Werkes Liebenau. Zur Verzeichnung: Zunächst wurde ein großer Teil des Materials in das Stadtarchiv verbracht. Im Vorfeld vor der jeweiligen Titelaufnahme in AUGIAS mussten eine Reihe von "Handarbeiten" durchgeführt werden. Unter Beachtung der Erfordernisse zur Bestandserhaltung erfolgten verschiedene konservatorische Maßnahmen. Die Unterlagen wurden aus den Aktenordnern in säurefreie Archivmappen umgebettet, dabei auch die Büroklammern entfernt. Einige Akten waren verschmutzt und wurden gereinigt, einige wiesen Schimmelspuren auf. Aus vielen Aktenordnern wurden zwei teilweise drei neue Einheiten gebildet, die jedoch durch entsprechenden Zusatz bei der alten Archivsignatur als Gesamteinheiten wieder rekonstruierbar sind. Einige persönliche Papiere, die in Blechkassetten aus dem ausgebrannten Majorshof (Majorshofbrand infolge Kriegseinwirkung am 21.2.1945) gerettet werden konnten, wiesen bzw. weisen Brandschäden auf (brüchiges Papier, schlecht lesbare Schrift usw.). In den Fällen, in denen es konservatorisch vertretbar war, wurden Kopien gefertigt, die geschädigten Schriftstücke zur Schonung in Umschläge in den Faszikeln belassen. Zuletzt wurden die Verzeichnungseinheiten in säurefreie - insgesamt 757 - Archivkartons verpackt. Die Verzeichnung erfolgte nach dem Bär’schen Prinzip (d.h. fortlaufende Durchnummerierung), die Signaturen der provisorischen Bestandsliste wurden dabei festgehalten und ermöglichen mittels Konkordanz das Auffinden unter der neuen Signatur. Falls die Aktenordner Registraturangaben trugen, wurden diese bei der Titelaufnahme berücksichtigt, so dass auch anhand alter Aktenverzeichnisse zum Privatarchiv bzw. der Firmenregistratur Aussagen über die Vollständigkeit bzw. die Verluste gemacht werden können. Verschiedene Verzeichnisse liegen z.B. in dem Bestand Abt. 180/1 Firmenarchiv Heyl-Liebenau vor, in dem dasselbe Registraturzeichensystem verwendet wurde wie bei den meisten Unterlagen aus der Provenienz Baron Ludwig sen. Eine umfangreiche Serie bildeten Feldpostbriefe (1914-1918), die zum großen Teil gebündelt in Packpapier aufbewahrt worden waren. Es wurde entschieden, die Briefe in der vorgefundenen Reihenfolge aus den Briefumschlägen zu entnehmen und beide Teile gelocht in Schlauchhefter einzufügen. Gegenüber der Schädigung durch Lochung, die offensichtlich ursprünglich sowieso vorgesehen war wie einige schon in Heftern vorliegende Feldpostbriefe zeigen, gaben die positiven Aspekte dieser Verfahrensweise den Ausschlag. Die Briefe sind auseinandergefaltet leicht zu benutzen, sie verbleiben in der vorgefundenen Reihenfolge und die Umschläge, die bei anderen Korrespondenzen zum großen Teil nach ihrer Eingliederung in Aktenordner vernichtet wurden, ermöglichen hier die Identifizierung der Absender. Die meisten der insbesondere zum Majorshof (auch zu dem nach dem Krieg als Wohngebäude umfunktionierten Stallgebäude) vorhandenen Pläne, darunter auch Pläne des Baurats Pflaume, wurden digitalisiert, Kopien zur besseren Benutzung dem Bestand beigefügt, ebenso zwei CD-Roms mit den Aufnahmen, die auch im Fotoarchiv verfügbar sind. Die große Serie mit Fotonegativen (knapp 7700 Stück) wurden in den vorgefundenen beschrifteten Umschlägen belassen. Sie bedürfen einer späteren Reinigung und einer konservatorisch optimalen Aufbewahrungsmöglichkeit. Diese Arbeit sollte eventuell mit einer gleichzeitigen Digitalisierung verbunden werden. Auf die aufwändige Erstellung eines Index wurde verzichtet, da die Schlagwortrecherche in AUGIAS zu den jeweiligen Fundstellen führt. Mit Sperrvermerk wurden gut zehn Prozent des Bestandes nach den Vorgaben des Landesarchivgesetzes Rheinland-Pfalz versehen. Etwa 60 Akten/Hefter wurden kassiert. Es handelte sich im Wesentlichen um Massenschriftgut wie Rundbriefe verschiedener Verbände und Vereinigungen, Werbebroschüren, Informationsschriften (z.B. die sog. Fuchsbriefe), Bankauszüge etc. Zur Klassifikation: Die Klassifikation für den Bestand Abt. 185 wurde trotz vorliegender provisorischer Bestandsliste erst nach der Verzeichnung entwickelt. Diese Vorgehensweise erwies sich im Nachhinein als sinnvoll, da im Voraus sicherlich eine zu vielschichtige inhaltliche Aufgliederung entstanden wäre, die wegen Überschneidungen und somit nicht eindeutig umsetzbaren Zuordnungen vermutlich Probleme bereitet hätte. Nach Abschluss der Verzeichnungsarbeit wurde eine Dreiteilung der Klassifikation fixiert. Das in Hauptgruppe 1 zugeordnete, mengenmäßig ungefähr die Hälfte des Bestandes ausmachende Material umfasst den Nachlass von Ludwig C. Freiherr von Heyl sen. aus der Zeit von etwa 1905/14 bis zu seinem Tod 1962. Hier findet sich Persönlich-Privates (Namensführung, Familie, Tagebücher/Terminkalender, private Bescheinigungen und Urkunden, Jubiläen usw.), ferner Korrespondenz (allgemeiner Schriftwechsel, Familie, Feldpostbriefe, Künstlerschriftwechsel), auch Unterlagen aus dem privaten, familiären und sonstigen Wirkungskreis seiner Gemahlin Eva Marie von Heyl geb. von der Marwitz. Darüber hinaus liegt zu seinem gesellschaftlichen Engagement (insbesondere Stiftung Kunsthaus Heylshof), seinem politischen Wirken (Stadt und Land, Parteien, politische Gremien), zu seiner Mitgliedschaft/Tätigkeit in Verbänden und Vereinigungen (u.a. Johanniterorden, Burschenschaft Saxo-Borussia Heidelberg, Heidelberger Kreis; NS-Wirtschaftsgruppe Lederindustrie), zu zahlreichen Wormser und überregionalen Vereinen, zu seiner aktiven Militärzeit und Verbindung zu militärischen bzw. Veteranenvereinigungen nach 1918 Material vor. Außerdem gehören Fotoalben und Foto- bzw. Negativserien zu den Unterlagen des Barons Ludwig sen. Die zweite Klassifikationsgruppe umfasst Unterlagen und Korrespondenz ab 1945 von Ludwigs gleichnamigem, 1920 geborenen Sohn Ludwig Frhr. von Heyl jun., mit im Wesentlichen Korrespondenz (privat und geschäftlich), Persönlichem (Privatpapiere, Kriegserinnerungen, Unterlagen betr. verschiedene Lebensabschnitte, Terminkalender, Familie; Laufzeit 1920 - 1982) und zu verschiedenen Aktivitäten / Tätigkeiten in Berufs- und Fachverbänden, Politik, Rotary-Club und Vereinen. Die dritte und letzte Klassifikationshauptgruppe wurde für die Akten zu den Lederwerken, in erster Linie zu Heyl-Liebenau, eingerichtet. Hier finden sich geschäftliche Unterlagen aus der Zeit ab 1923, als Ludwig C. Freiherr von Heyl sen. die Verantwortung für die Lederwerke Heyl-Liebenau in Worms-Neuhausen übernommen hat, über die Übernahme und die Geschäftsleitung durch seinen Sohn Ludwig jun. bis zur Auflösung dieses als letzten der Wormser Lederbetriebe produzierenden Unternehmens im Jahr 1974. Zum Inhalt: Die Unterlagen im Bestand setzen mit Ludwig von Heyls Studienjahren in Heidelberg (um 1905) bzw. dem zeitgleichen Eintritt in das väterliche Werk, die Lederwerke Cornelius Heyl, ein. Private und allgemeine Korrespondenzserien, auch umfangreiche Feldpost (1914-1918) belegen sein überaus breites Wirken in Vereinen und Vereinigungen des protestantisch-nationalliberalen Bürgertums. Schriftwechsel mit Vereinen, vorwiegend regionalen (Aufbauverein bzw. Wiederaufbauwerk Worms e.V., Verkehrsverein Worms, Kasino- und Musikgesellschaft, Ruderclub Worms e.V., u.a.) aber auch überregionalen Vereinen umfassen einige Aktenfaszikel, weitere enthalten Korrespondenz und Unterlagen zum Johanniterorden. Hervorzuheben ist die Materialfülle zu Ludwig von Heyls jahrzehntelanger Mitgliedschaft und Tätigkeit in der exklusiven Studentenverbindung Saxo-Borussia Heidelberg und zur studentischen Verbindung Heidelberger Kreis. Zu Ludwig von Heyls aktiver Militärzeit findet sich ebenso Schriftgut wie zu seiner späteren regen Verbindung zu militärischen Veteranenvereingungen und Kameradschaften. Auch Briefwechsel mit Künstlern (z.B. Bildhauer David Fahrner, Prof. Schmoll von Eisenwerth, Daniel Greiner, Erich Arnold), von denen er einige als Mäzen förderte, finden sich in vorliegendem Bestand. Ludwig C. von Heyls politische Tätigkeit (für die DVP) im Wormser Stadtparlament von 1918 bis 1930, als hess. Landtagsabgeordneter (1924-1927) und sein Engagement in der Kommunalpolitik nach 1945 findet ebenso Niederschlag wie sein Wirken in der Evangelischen Landeskirche. Einen besonderen Quellenwert weisen die prachtvollen Fotoalben (ab 1903 - 1937) auf, die nicht nur das familiäre Umfeld und private Aktivitäten dokumentieren, sondern auch durch ergänzendes Quellenmaterial (Dokumente, Zeitungsausschnitte, Flugblätter, Programme etc.) politische und gesellschaftliche Ereignisse illustrieren. Eine Fortsetzung der Serie war offensichtlich geplant, wurde jedoch nicht umgesetzt. Allerdings liegen Materialsammlungen zu "projektierten Fotoalben" bis 1950 vor. Diese wurden in Umschlägen gesammelt und waren bei der Übernahme in einem Koffer aufbewahrt. Weiteres Fotomaterial, Negativserien (Negative, Glasplatten, Abzüge), darunter auch Aufnahmen aus Wormser Kinderschulen und dem Altenheim Sophienstift aus den 1920er Jahren sowie Aufnahmen Heyl-Liebenau betreffend bieten eine dichte bildliche Überlieferung bis in die 1950er Jahre, darüber hinaus finden sich auch einige Fotoalben anderer Familienmitglieder. Einen großen Anteil an Fotomaterial und Postkartenserien wurden von Ludwig von Heyl sen. als Materialsammlungen zu Vorträgen über Reisen angelegt. In dem Schriftgut, das aus der Provenienz Ludwig C. Freiherr von Heyl jun. stammt, machen neben der Korrespondenz (privat und geschäftlich), die aus seiner Tätigkeit und Mitgliedschaft in Fachverbänden (hptsl. Verband der Deutschen Lederindustrie, in der Vereinigung und im VGTC - Verein für Gerberchemie und Technik) stammenden Akten einen großen Bestandteil aus. Zu den Lederwerken Heyl-Liebenau (ab 1923), der Emil Waeldin AG (ab 1936), zu Tochterfirmen und Auslandsgesellschaften findet sich Material unterschiedlichen Umfangs in vorliegendem Bestand. Geschäftliche Korrespondenz, Reiseberichte, Tages- bzw. Wochen- und Monatsberichte, Jahresabschlüsse und Aktenvermerke bilden den Schwerpunkt der Unterlagen. Ebenso wird die abschließende Liquidation dokumentiert. Auch zur Stiftung Kunsthaus Heylshof liegt eine seit ihrer Gründung bis 1972 vielfältige Überlieferung vor, die nahezu vollständig der in Abt. 185 Nr. 2536 vorhandenen Registraturliste Akten Stiftung Kunsthaus Heylshof entspricht. Sie umfasst z.B. Inventarien, Unterlagen zum Swarzenski-Katalog, Korrespondenzen, Sitzungsprotokolle des Stiftungsvorstandes, Schriftgut betr. verschiedene Kunstwerke. Der Verbleib der ebenfalls in vorgenannter Akte von Rechtsanwalt Engisch aufgeführten Heylshofpläne konnte noch nicht ermittelt werden. Die in diesem Bestand vorliegenden umfangreichen Korrespondenzserien von Vater und Sohn Ludwig C. von Heyl enthalten vielfältiges Material nicht nur zu den engen Mitgliedern der eigenen Familie, sondern auch zu den angeheirateten oder durch Übernahme von Patenschaften verbundenen Familien. Hier ist insbesondere das alte märkische Adelsgeschlecht von der Marwitz (Friedersdorf) zu nennen. Ludwig C. Freiherr von Heyl sen. heiratete 1917 Eva Marie von der Marwitz, mit deren Zwillingsbrüdern Gebhard und Bernhard (Geppy und Banni, beide im Ersten Weltkrieg gefallen) er schon während seiner Studienzeit im Corps Saxo-Borussia in Freundschaft verbunden war. Auch mit Adelheid und Bodo von der Marwitz (die beiden anderen Geschwister) wurden ausführliche Briefwechsel geführt. Praktische Hinweise: Bei der Recherche per Suchlauf ist zu beachten, dass bei den Schlagworten verschiedene Schreibweisen berücksichtigt werden sollten, vor allem bei Namen, Vereinen usw. Im Zuge der manuellen Sortierung der Verzeichnungseinheiten wurde insbesondere bei Korrespondenzserien zum einen die alphabetische und zum anderen die chronologische Reihenfolge berücksichtigt. Bei Aktenordnerserien von geschäftlichen Unterlagen wurde in den Fällen, in denen die Ordner aufgeteilt werden mussten, in der Regel der ursprüngliche Ordnungszustand der Akten beibehalten. Das kann dazu führen, dass, da über gewisse Zeiträume die Ordner chronologisch von hinten nach vorne abgeheftet wurde, im ausgedruckten Findbuch ein "chronologischer Dreher" auftreten kann, wenn die zeitliche Ordnung hinter die Registraturordnung tritt. Die Klassifikationsgruppe 2.6.1. Berufs- und Fachverbände, Kammern erwies sich als so umfangreich und vielschichtig durch die vorgegebene alte Registraturordnung, dass von einer kompletten Neuordnung abgesehen wurde. Deshalb ist bei Interessenschwerpunkten entweder ein Schlagwort-Suchlauf zu empfehlen oder die Durchsicht des ganzen Abschnittes im Findbuch. Für die Fotonegativserien und teilweise zu den Glasplattennegativen liegen handschriftliche Kladden und Verzeichnisse vor, in denen diese fast lückenlos mit Nummern und Kurzangabe zur Abbildung festgehalten werden. Somit ist in der Regel gewährleistet, dass gezielt auf einzelne Negative zugegriffen werden kann. Verweis auf ergänzende Archivbestände: Hier ist vor allen Dingen Abt. 180/1 Heyl’sche Lederwerke Liebenau im Stadtarchiv Worms für die das Unternehmen betreffenden Unterlagen heranzuziehen, da anhand alter Registratursignaturen zu erkennen ist, dass das Material aus einer Provenienz stammt. Die Bestände ergänzen sich und spiegeln zusammen die ursprüngliche Firmenregistratur wieder. Für das Schriftgut, dass sich auf den privat-persönlichen Bereich bzw. die Familie bezieht, ist in erster Linie als weiterer großer Bestand Abt. 186 Familienarchiv Leonhard von Heyl / Nonnenhof zu nennen. Auch hier gibt es Verflechtungen in der Überlieferung zwischen beiden Beständen. Dies ist teilweise auch durch erhaltene alte Archivregistraturmappen in Abt. 185 zu belegen, die die Provenienzangabe Freiherrlich von Heyl zu Herrnsheim’sche Privat-Verwaltung (z.B. Abt. 185 Nr. 246, Nr. 298) tragen. Für die Familie ist darüber hinaus auch der Sammlungsbestand Abt. 170/26 zu berücksichtigen. Für die politische Tätigkeit im Stadtparlament und in der Kommunalpolitik von Vater und Sohn Ludwig von Heyl überhaupt sollten die Bestände Abt. 5 Stadtverwaltung vor 1945 und Abt. 6 Stadtverwaltung Worms nach 1945 herangezogen werden. Worms, im September 2009 Margit Rinker-Olbrisch, Stadtarchiv Worms Literatur: Im Stadtarchiv Worms liegt eine umfassende Bibliographie zur Geschichte und Bedeutung der Familie von Heyl und der Heyl’schen Lederwerke vor. Nachfolgend soll nur eine Auswahl von Veröffentlichungen aufgeführt werden. - BAUER, Oswald G., Josef Hoffmann. Der Bühnenbildner der ersten Bayreuther Festspiele, München 2008 [enge Bezüge zur Wormser Familie (von) Heyl]. - BÖNNEN, Gerold, Wahlen und Abstimmungen in Worms während der Weimarer Republik: Materialien und Analysen, in: Der Wormsgau 23, 2004, S. 124-165. - HARTMANN, Christoph, Die Heyl’schen Lederwerke Liebenau. Eine Wormser Lederfabrik in der Zwischenkriegsphase vor dem Hintergrund eines globalen Marktes, Diplomarbeit Universität der Bundeswehr München zur Erlangung eines akad. Grades eines Dipl.-Staatswissenschaftlers Univ., 2007 (masch., 122 S.). - Geschichte der Stadt Worms, hg. im Auftrag der Stadt Worms von Gerold BÖNNEN, Stuttgart 2005 (darin v.a.: Fritz REUTER, Der Sprung in die Moderne: Das "Neue Worms" (1874-1914), S. 479-544; Gerold BÖNNEN, Von der Blüte in den Abgrund: Worms vom Ersten bis zum Zweiten Weltkrieg (1914-1945), S. 545-606; Hedwig BRÜCHERT, Soziale Verhältnisse und Arbeitsbedingungen in der Industriestadt Worms bis zum 1. Weltkrieg, S. 793-823. - REUTER, Fritz, Vier bedeutende Familien im 19. und 20. Jahrhundert: Heyl, Valckenberg, Doerr und Reinhart, in: Genealogie: Deutsche Zeitschrift für Familienkunde Bd. 21, 42. Jg., 1993, S. 644-661. - Stiftung Kunsthaus Heylshof. Kritischer Katalog der Gemäldesammlung, bearb. v. Wolfgang Schenkluhn, Worms 1922 (darin: Klaus HANSEMANN, Der Heylshof: Unternehmerschloß und Privatmuseum, S. 19-50; Judith BÜRGEL, "Da wir beide Liebhaberei an Antiquitäten besassen". Zur Gemäldesammlung von Cornelius Wilhelm und Sophie von Heyl, S. 51-71) - SWARZENSKI, Georg, Führer durch die Kunstsammlungen im Heylshof zu Worms, o.O. 1925. - 1783-2008. Vereinigte Kasino- und Musikgesellschaft Worms. Festschrift zur 225-Jahrfeier, hg. v. Ulrich OELSCHLÄGER und Gerold BÖNNEN, Worms 2008 (Der Wormsgau, Beiheft 40)
Fastenrath, Johannes, 1839-1908, Kulturhistorischer und schöngeistiger Schriftsteller und Übersetzer (spanisch und französisch) in Köln. I. Übernahme, Ordnung, Benutzung 1. Übernahme Der rheinische Schriftsteller, Mitbegründer und 1. Vorsitzende der "Literarischen Gesellschaft in Köln" und Begründer der "Blumenspiele", Hofrat Dr. jur. Johannes Fastenrath (1839-1908) hatte zwar in seinem Testament den Verbleib seiner Bibliothek geregelt, über seine Korrespondenz jedoch keine weiteren Verfügungen getroffen. Seine Gattin, die österreichische Schriftstellerin Louise Fastenrath, geb. Goldmann (1858-1914) hatte nach seinem Tode seine literarische Korrespondenz teilweise gesichtet und nach dem Provenienzprinzip in drei Gruppen aufgeteilt: die spanischen Briefe sollten an den König von Spanien nach Madrid geschickt werden, die katalanischen, provenzalischen, französischen und spanischen, soweit sie aus Barcelona waren, an diese Stadt (vgl. Anhang) und die deutschen an die Städte Köln und Remscheid zu gleichen Teilen. Nach dem Tode Louisens und in Übereinstimmung mit den testamentarischen Bestimmungen wurden alle Briefe privaten Inhaltes, "soweit sie Familienangelegenheiten" betrafen, ausgesondert und die verbleibenden Schriftstücke oberflächlich gesichtet. Fritz Lejeune, der an einer Dissertation über "Die deutsch-spanischen Freundschaftsbestrebungen von Johannes Fastenrath" arbeitete und schon vorher mit Louise in Verbindung getreten war, erhielt zunächst einen von ihr zusammengestellten Aktenumschlag mit der Aufschrift "Für das Buch" zur Einsicht und konnte dann Einblick in die gesamte Korrespondenz nehmen, eine Aufgabe, die wegen der Fülle des Materials und der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit zu keinem befriedigenden Abschluß gebracht werden konnte. Am 16. Juni 1914 schrieb Louisens Neffe und Testamentvollstrecker Dr. Otto Forstenheim in einem Brief an den Kölner Oberbürgermesiter: "Die der Stadt Köln und Remscheid vermachten Briefe werde ich - in der Voraussetzung, daß auch Herr Oberbürgermeister damit einverstanden sind -, der hiesigen Stadtbibliothek übergeben, da diese auch die Bücher des Herrn Hofrates Fastenrath seinerzeit übernommen hat und die Correspondenz ja teilweise mit diesen Werken zusammenhängt". Professor Adolph Kayser, der damalige Direktor der Stadtbibliothek, konnte es nach Verhandlungen mit der Stadt Remscheid erreichen, daß die deutsche Korrespondenz ungeteilt in Köln verblieb. Am 16. Februar 1915 nahm dann die Kölner Stadtverordnetenversammlung mit Dank das Vermächtnis der verwitweten Frau Hofrat Fastenrath entgegen. In den folgenden Jahrzehnten erwarb das Kölner Stadtarchiv immer wieder einzelne Briefe Fastenraths und seiner Gattin, die zunächst der Autographensammlung eingegliedert, dann aber in die Bestände 1032 und 1032 a eingearbeitet wurden (acc. 52 vom 17.06.1929; acc. 478 vom 20.05.1953; acc. 480 vom 12.06.1953; acc. 544 vom 6.03.1961; acc. 546 vom 18.06.1961 und acc. 898 vom 15.12.1976). Im Frühjahr 1988 wurde ein wohl versehentlich in der Stadtbibliothek verbliebener Kasten mit Briefen an Johannes Fastenrath ins Stadtarchiv verbracht (acc. 1650/88) und in den Fundus eingearbeitet. Briefe von Fastenrath selbst finden sich auch in anderen Nachlässen, so bei Ferdinand von Hiller (Best. 1057), Wolfgang Müller von Königswinter (Best. 1141) und Joseph von Lauff (Best. 1170). 2. Ordnung 1962 begann Dr. Werner Kienitz mit der Ordnung und Verzeichnung des Nachlasses. Er teilte ihn nach dem Empfängerprinzip in die zwei Bestände 1032 (Johannes Fastenrath) und 1032 a (Louise Fastenrath) auf. Der erste Teil der beiden Verzeichnisse umfaßt die verschiedenen alphabetisch geordneten Korrespondenzpartner (über 3 000 für Fastenrath, an die 900 für seine Frau), mit Angaben über Anzahl und zeitliche Abfassung der jeweiligen Schreiben, jedoch ohne inhaltliche Aufschlüsselung, der zweite nach Themenkreisen geordnete Teil enthält Zeitungen, Zeitungsausschnitte und sonstige Schriftstücke wie Einladungen, Programme und Visitenkarten. Diese Verzeichnung konnte der inneren Ordnung des Nachlasses nicht in allem gerecht werden. Zwar scheint die ursprüngliche Ordnung rein chronologischer Natur gewesen zu sein, wie man noch aus dem Inhalt des in der Stadtbibliothek verbliebenen Kastens, der v. a. Korrespondenz aus dem Jahre 1901 enthielt, schließen kann, zwar ermöglicht die Erfassung aller Korrespondenzpartner einen Überblick über die sehr weit gespannten Beziehungen des Hofrates zu literarischen Kreisen in ganz Deutschland, sie erschwert aber zugleich die Trennung zwischen Briefen, die den Dichter, Schriftsteller und Übersetzer Fastenrath betreffen, und Schriftstücken, die er einzig in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der 1893 gegründeten "Literarischen Gesellschaft" und der 1899 ins Leben gerufenen "Blumenspiele" erhielt. Unter den Briefen mehr privaten Inhaltes findet sich Korrespondenz mit den einzelnen Verlegern, die seine Übersetzungen veröffentlichten, Schriftwechsel mit Theatern des deutschsprachigen In- und Auslandes, die Aufführung der von ihm übersetzten Theaterstücke, besonders des "Don Juan Tenorio" von José Zorrilla betreffend, Anfragen von Zeitschriften und Anthologien mit der Bitte um Beiträge, Bettelbriefe in Not geratener Schriftsteller, mit dem Ersuchen um materielle Unterstützung wie auch ein Album aus seinen Studententagen mit Einträgen bekannter Dichter und Schauspieler. Vergeblich sucht man in Übereinstimmung mit den testamentarischen Bestimmungen die Korrespondenz mit jenen Verwandten und Freunden, die nicht den literarischen Kreisen zuzurechnen waren, und alle Briefe seiner Frau. Die Briefe, die er in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Literarischen Gesellschaft erhielt, lassen sich auch in drei Kategorien aufteilen: Briefe, in denen um Aufnahme in die Gesellschaft und Eintrittskarten zu den einzelnen Veranstaltungen nachgesucht wird, zumeist organisatorische Fragen betreffende Korrespondenz mit dem Schatzmeister und dem Schriftführer der Gesellschaft und als wohl interessanteste Gruppe Briefe, die die Gestaltung der einzelnen Vortragsabende betreffen, mit entsprechenden Anfragen einzelner Dichter, Schriftsteller und Vortragskünstler. Am umfangreichsten ist die im Umkreis der Blumenspiele entstandene Korrespondenz: zum einen handelt es sich um rein organisatorische Fragen, die den Verlauf des Festes und die Abfassung der Jahrbücher behandeln sowie inhaltlich meist belanglose Anfragen bezüglich der Konditionen und Bitten um Eintrittskarten zu den einzelnen Spielen, zum anderen um die jährlich zum Fest eintreffenden Telegramme und Glückwünsche, die meist in den Jahrbüchern veröffentlicht wurden, und zu guter Letzt um Korrespondenz mit Siegern und Preisrichtern der Blumenspiele, die vereinzelt einen interessanten Blick hinter die Kulissen ermöglichen und den Stellenwert aufzeigen, der diesem dichterischen Wettbewerb in den Augen der Beteiligten zukam. Da eine Vielzahl von Namen zeitgenössischer Dichter des Rheinlandes im Nachlaß Fastenrath auftaucht, gibt der Bestand einen Eindruck von der literarischen Szene im Köln der Wilhelminischen Zeit. Nach Abschluß der Verzeichnungsarbeiten umfaßt der Bestand 17 Archivkästen. Die notwendigen konservatorischen Maßnahmen (Verpacken der Briefe in Archivkästen) wurde im Zuge der Ordnung und Verzeichnung vorgenommen. 3. Benutzung Für die Benutzung bestehen keine Beschränkungen. Zitierweise: Best. 1032 und laufende Nr. des Findbuches. II. Lebenslauf und Genealogie Johannes Fastenraths 1. Lebenslauf 1839, Mai 3: In der Alleestraße 83 in Remscheid wird dem Kaufmann Johannes Fastenrath von seiner Frau Rosalie, geb. Hürxthal, ein Sohn geboren, der auf den Namen Johannes Karl Ferdinand getauft wird. 1847 Übersiedlung der Familie nach Köln in die Mohrenstraße 10, dem Haus des Großvaters mütterlicherseits, Karl Hürxthal 1847-1849 Nachdem er bereits in Remscheid die Elementarschule besucht hat, erhält Johannes nun Unterricht von Lehrer Heinrich Kühne in der evangelischen Knabenschule auf dem Gereonsdriesch 1849-1856 Besuch des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums und Ablegung der Reifeprüfung 1856/1857 Jurastudium in Bonn. Begegnung mit dem Romanisten Friedrich Diez (1794-1876) 1857/1858 Studien in Heidelberg und München, mit anschließender Reise nach Wien und Budapest WS 1858/1859 Studien in Paris am College de France 1860, März 20: Nach zwei Semestern Jurastudium in Berlin promoviert Fastenrath mit dem Thema "De reinvindicatione utili" zum Dr. iur. utr. 1860-1862 Auskultator am Kölner Landgericht unter dem Vorsitzenden Heinrich Gisbert Heimsoeth (1811-1887). Nach Differenzen mit ihm scheidet Fastenrath auf eigenen Wunsch aus dem Staatsdienst aus, um sich fortan ganz seinen literarischen Neigungen und dem Studium der romanischen Sprachen zu widmen. 1861 Umzug der Familie in die Christophgasse (spätere Christophstraße) 12 1862, April: Reise nach Italien: Florenz, Venedig, Sizilien 1864 1. Spanienreise: Córdoba, Granada, Sevilla, Málaga, Gibraltar, Toledo, Madrid, Barcelona 1865 Mit der Übersetzung von Manuel Juan Dianas "La receta contre las suegras" (Rezept gegen Schwiegermütter) aus dem Sapnischen gelingt Fastenrath der Durchbruch auf den deutschen Bühnen, denen er zwei Jahre zuvor drei Übersetzungen aus dem Französischen: "Ein Königreich für einen Fehler", "Die Düpierten" und "Das letzte Capitel" vergeblich angeboten hatte. Gleichzeitig bringt J. Schulze-Weida: "Deutsche Volksmärchen für Pianoforte" mit Gedichten von Johannes Fastenrath heraus. 1866-1869 In rascher Folge erscheinen als Resultat der ersten Spanienreise im Verlag Eduard Heinrich Mayer in Leipzig, mit dem Fastenrath eine lebenslange Freundschaft verbinden sollte, fünf Gedichtbände mit freien Übertragungen spanischer Romanzen und historischen und kunstgeschichtlichen Erläuterungen, die Fastenraths Namen in Spanien dank der Rezensionen der spanischen Schriftsteller Juan Valera (1824-1905) und Juan Eugenio Hartzgenbusch (1806-1880) bekannt machen sollten: "Ein spanischer Romanzenstrauß", "Klänge aus Andalusien", "Die Wunder Sevillas", "Hesperische Blüten" und "Immortellen aus Toldeo". 1867, Jan.13: Tod des Vaters von Johannes Fastenrath 1869, Februar bis Juli: 2. Spanienreise Fastenraths: Madrid, Salamanca, Sevilla, Granada, Córdoba, Juli Zaragoza; Fastenrath wird von Valera und Hartzgenbusch in die Madrider Gesellschaft eingeführt, erhält seinen ersten spanischen Orden, das Ritterkreuz des Ordens Karls III., und wird korrespondierendes Mitglied verschiedener spanischer Akademien. Diese Reise begründet Fastenraths Ansehen in Spanien. Er selbst betrachtet Spanien von da an als sein zweites Vaterland und sieht seine Aufgabe in einem Kulturaustausch zwischen beiden Ländern. 1870 Seine Reiseeindrücke legt Fastenrath in dem zweibändigen Werk: "Das Buch meiner spanischen Freunde" nieder, das zudem wieder Übersetzungen und Nachdichtungen spanischer Romanzen und Gedichte enthält. Unter dem Eindruck des deutsch-französischen Krieges erscheinen Kriegs- und Siegeslieder: "Den deutschen Helden von 1870" in fünf schnell vergriffenen Auflagen. 1871 Die spanische Stadt Sevilla ernennt Fastenrath zu ihrem Ehrenbürger. Fürst Anton von Hohenzollern-Sigmaringen verleiht ihm die große goldene Verdienstmedaille. 1872 Auf Anregung spanischer Schriftsteller beginnt Fastenrath für die Madrider Zeitung "Argos" Artikel in spanischer Sprache zu schreiben. Im selben Jahr erscheint auch sein erstes Werk in spanischer Sprache: "Pasionarias de un aleman-español", das seine Eindrücke anläßlich eines Besuches bei den Passionsspielen in Oberammergau wiedergibt. 1874 Im Februar des Jahres stirbt Fastenraths Mutter. Er schreibt nun regelmäßig Artikel für spanische Zeitschriften im Feuilletonstil. Beeindruckt von einem Besuch der Walhalla bei Kehlheim, beschließt er, diese Artikel in Buchform erscheinen zu lassen, um den Spaniern einen Eindruck von der Größe der deutschen Kultur zu vermitteln. Von dem Monumentalwerk: "La Walhalla y las glorias de Alemania" erscheinen zu seinen Lebzeiten 6 Bände, nach seinem Tode bringt seine Gattin eine wesentlich erweiterte Neuauflage in 15 Bänden heraus. 1879 Im Februar nimmt Fastenrath zusammen mit der Kölner Schriftstellerin Lina Schneider (1831-1909) in Amsterdam als Vertreter der Stadt Köln an einem Dichtertreffen zur Feier des Schriftstellers Jost Van den Vondel teil. Im April bricht er zu seiner dritten Spanienreise auf. In Madrid hält er eine Dichterlesung vor dem berühmten Ateneo literario, der Madrider Literarischen Gesellschaft. Der spanische Schriftstellerverband ernennt ihn zu seinem offiziellen Vertreter auf dem im Juni stattfindenen Literarischen Kongreß in London. In Lissabon wird er von König Ferdinand in Audienz empfangen und erhält das Komturkreuz des Christus-Ordens. Auf die Nachricht von einer katastrophalen Überschwemmung in Murcia gründet Fastenrath in Köln ein Hilfskomitée, das Gelder für die Notleidenden sammelt und überweist. 1880 Im Verlag des "Magazins für die Literatur des Auslandes" erscheinen Fastenraths lyrische Übertragungen: "Stimmen der Weihnacht, aus dem Spanischen des Ruiz Ventura de Aquilera (1820-1881)". Im Frühjahr reist er nach Italien und in die Schweiz, im Sommer zu literarischen Veranstaltungen nach Holland und Belgien. Oktober Bei der Feier der Dombauvollendung in Köln reitet Fastenrath im Historischen Festzug mit. 1881 Teilnahme an Schriftstellerkongressen in Amsterdam, Madrid und Wien, wo er seine zukünftige Gattin Louise Goldmann kennenlernt. Anläßlich der Madrider 2. Centenarfeier zu Ehren von Calderón de la Barca, bei der er als Vertreter des "Deutschen Schriftstellerverbandes" fungiert, verfaßt er zum einen eine Festschrift: "Calderón de la Barca", zum anderen eine Beschreibung der Festlichkeiten: "Calderón in Spanien mit einem Anhang: Die Beziehungen zwischen Calderóns "Wunderthätigem Magus" und Goethes Faust", die 1882 erscheint. 1882 Erstmals begibt sich Fastenrath an die Übersetzung eines Romans: "Pepita Jiménez" von Juan Valera. Gleichzeitig arbeitet er an der Übersetzung von Theaterstücken des zeitgenössischen spanischen Dichters José Echegaray, "Im Schooße des Todes" erscheint noch im selben Jahr, das Drama "Die Frau des Rächers" 1883. Im Spätsommer führt ihn eine Reise nach Wien und Ungarn wie auch an den Hof Karls I. von Rumänien und seiner dichtenden Gattin Elisabeth (Pseudonym: Carmen Silvia). 1883, März 27: Heiratet Fastenrath in Wien die junge österreichische Pianistin und Schriftstellerin Louise Goldmann. Im gleichen Jahr erscheint der ihr gewidmete Gedichtband: "Von Hochzeit zu Hochzeit, Lieder aus sonnigen Tagen". Er beginnt auch mit der Veröffentlichung einer Artikelserie in französischen Zeitschriften, die er später unter dem Titel: "Figures de lAllemagne contemporaine" in Paris in Buchform herausbringt. 1885-1887 Bringt Fastenrath die Übertragung dreier weiterer Romanzensammlungen heraus: "Granadinische Elegien", "Klänge aus Andalusien" und der Cyclus "Die zwölf Alfonsos v. Castilien", der "den Manen D. Alfonsos XII., Königs v. Spanien" gewidment ist. In diesen Jahren nimmt er mit seiner Gattin an verschiedenen Schriftstellertagen und Dichterfeiern teil: im September 1884 am VI. Deutschen Schriftstellertag in Schandau, im Oktober 1886 am VIII. Deutschen Schriftstellertag in Eisenach, 1887 an einer Feier zu Uhlands 100. Geburtstag in Stuttgart, im September desselben Jahres am 20. Nederlandschen Taal- en Letterkundig Congres in Amsterdam. 1887, Nov. 17: Großes Galadiner im Hause Fastenrath zu Ehren des in Köln geborenen Dichters Jost Van den Vondel mit Gästen aus vielen Teilen Hollands und Deutschlands. 1888 4. Spanienreise, auf der Fastenrath seine Gattin in die spanischen Dichterkreise einführt. Im Herbst desselben Jahres nimmt er am Schriftstellertag in München teil. 1890 Großherzog Karl Alexander von Sachsen Weimar verleiht Fastenrath den Titel eines großherzoglich sächsischen Hofrathes, König Karl von Württemberg zeichnet ihn mit dem Ritterkreuz I. Kl. des Friedrichordens aus. Im Frühjahr reisen Fastenraths über Avignon nach Barcelona, wo Louise als Blumenkönigin die "Jochs florals" präsidieren soll. Im selben Jahr erscheint bei Reissner in Leipzig der Gedichtband: "Catalanische Troubadoure der Gegenwart", verdeutscht und mit einer Übersicht der catalanischen Literatur eingeleitet", der in Deutschland große Beachtung findet. Victor Balaguer (1824 - 1901), der die katalanische Literatur wiederbelebt hat, ersucht Fastenrath daraufhin, auch sein gigantisches Versepos: "Die Pyrenäen" ins Deutsche zu übersetzen. 1892 stellte es Fastenrath den deutschen Lesern vor. Von Barcelona aus besuchen Fastenraths die Balearen und knüpfen Kontakte zu den dortigen Schriftstellern. Nach der Rückkehr von der Spanienreise verfaßt Fastenrath sein Testament, in dem er 300 000 Mark für hilfsbedürftige deutsche, 50 000 für spanische Schriftsteller zur Verfügung stellt. Für die Blumenspiele in Barcelona setzt er eine Summe von 10 000 Mark aus. 1891, September: 21. Deutscher Juristentag in Köln. Fastenrath verfaßt den Eröffnungsprolog. 1892, Oktober: Madrid. Das Ehepaar Fastenrath nimmt teil an den Feierlichkeiten anläßlich der 4. Centenarfeier der Entdeckung Amerikas durch Columbus. Eine Rundreise auf den Spuren von Columbus nach Las Huelvas und Hendaya schließt sich an. Barcelona ist der Endpunkt der Reise. 1895 veröffentlicht Fastenrath dann eine Schilderung der Feierlichkeiten in seinem zweibändigen Werk "Columbus Studien zur spanischen Zentenarfeier der Entdeckung Amerikas". 1893, Mai: Köln. Gründung der "Literarischen Gesellschaft", initiiert durch die Herren Julius Bennert, Ferdinand Sohn, Joseph Lauff und Georg Barthel Roth. Johannes Fastenrath wird zum 1. Vorsitzenden der Gesellschaft gewählt, ein Amt, das er bis zu seinem Tode inne hat. 1893, Dezember: Ernennung zum Ehrenpräsidenten des in Hoberg a. Rhein ins Leben gerufenen "Westdeutschen Literaturverbandes". 1894-1895 Nimmt Fastenrath an den Allgemeinen Journalisten- und Schriftstellertagen in Hamburg und Heidelberg teil. Im Herbst 1895 ist er bei der Scheffelfeier in Mürzzuschlag zugegen. In den Sommermonaten reist er in die Schweiz und nach Karlsbad. 1896 Bei Reissner in Leipzig erscheinen die Übersetzungen von 4 Lustspielen nach dem Spanischen des Manuel Bretón de los Herreros (1796-1873): "Stirb und Du wirst sehn!", "Ein weiblicher Don Juan", "Sie ist Er" und "Der Friedliebende". 1897, April bis August: Italienreise nach Palermo, Rom, Venedig, Rückreise über Vöslau bei Wien mit einem längeren Aufenthalt in San Martino di Castrozza in Südtirol und Karlsbad. Die vielbeachtete Übersetzung des "Don Juan Tenorio" von José Zorrilla y Moral, das neben dem "Rezept gegen Schwiegermütter" am häufigsten gespielte Stück aus Fastenraths Feder, kommt ebenfalls bei Reissner heraus. 1898, Mai: Beeindruckt vom Erlebnis der Barceloneser Blumenspiele und auf Anregung von Victor Balaguer beschließt Fastenrath, auch in Köln im Rahmen der Literarischen Gesellschaft jährliche Blumenspiele abzuhalten. Um sie finanziell abzusichern, stiftet er eine Summe von 10 000 Mark, von deren Zinsen die auszusetzenden Preise zu finanzieren sind. 1898, Juni: Teilnahme an der Generalversammlung des Verwaltungsrates der Deutschen Schillerstiftung in Weimar. Im selben Jahr übernimmt er nach dem Tode von Robert Heuser den Vorsitz der Kölner Zweigstiftung, den er bis zu seinem Tode 1908 innehat. 1898, Oktober: Auf dem Dampfer "Bohemia" reist Fastenrath über Konstantinopel ins Heilige Land, wo er in Jerusalem an der Einweihung der evangelischen Erlöserkirche durch den deutschen Kaiser teilnimmt. 1899, Januar: Veranstaltung einer "Gustav-Freytag-Feier" in der Literarischen Gesellschaft. 1899, Mai: Feier der 1. Kölner Blumenspiele im Gürzenich, Festgrüße treffen aus allen Teilen der Welt ein, vor allem aus der Provence und Katalanien, der Heimat der Blumenspiele. 1899, Oktober: "Goethe-Feier" in der "Literarischen Gesellschaft". 1899, November: Zürich: Uraufführung des "Don Juan Tenorio" von José Zorrilla in der Übersetzung von Johannes Fastenrath. 1900, Mai: Feier der 2. Kölner Blumenspiele, die nicht länger nur Teilnehmern aus dem Rheinland und Westfalen offenstehen, sondern Dichtern aus allen Teilen Deutschlands und des deutschsprachigen Auslandes. 1900, Juni: Mainz, Teilnahme an der Feier anlässlich der 500. Wiederkehr des Geburtstages von Johannes Gutenberg und an dem im Anschluß abgehaltenen Allgemeinen Deutschen Journalisten- und Schriftstellertag. 1900, September: Blumenspiele von Zaragoza. Beeindruckt von der Einrichtung der Blumenspiele in Köln, beschloß der Rat der Stadt Zaragoza, Blumenspiele in dieser Stadt abhalten zu lassenior Gleichzeitig wurde Louise Fastenrath zur Blumenkönigin der 1. Spiele gewählt. Die Stadt setzte für das beste eingereichte deutsche Gedicht einen Preis aus. Die Beziehungen zwischen Köln und Zaragoza sollten zu Lebzeiten Fastenraths nicht abreißen. 1901 Die Übersiedlung seiner Schwiegermutter, Rosine Goldmann, nach Köln, veranlaßte Johannes Fastenrath in ein größeres Haus am Neumarkt 3 (heute Kunsthaus Lempertz) umzuziehen, das er ganz nach seinen Vorstellungen errichten ließ. Im Hof stellte er eine Nachbildung des Löwenbrunnens der Alhambra in Granada auf. Hier fand sich Raum für eine große Bibliothek, ein maurisches Zimmer und die Gemäldesammlung, die er sich im Laufe der Jahre zugelegt hatte. Das Haus am Neumarkt 3 sollte zu einem Treffpunkt seiner zahlreichen Freunde aus allen romanischen Ländern werden. Im selben Jahr erschienen seine "Zaragozaner Dialekt-Schnurren. Theilweise in kölnischer Mundart wiedergegeben". Im Zusammenhang damit hielt Fastenrath vor der Literarischen Gesellschaft einen Vortrag: "Der Humor in der spanischen Literatur", den er in den folgenden Jahren auch in Aachen (1902), Wiesbaden (1905) und Düsseldorf (1906) halten sollte. 1902 Auf Anregung der bayrischen Kronprinzessin Doña Paz übersetzt Fastenrath das Drama "Yorik" des spanischen Dichters Manuel Tamayo y Baus (1829-1898). Wegen Unstimmigkeiten mit dem Hauptdarsteller findet jedoch die geplante Aufführung am Münchner Hoftheater nicht statt. Das Stück wird erst 1918 am Schauspielhaus in Frankfurt gegeben. Die Abhaltung der Blumenspiele, verbunden mit der Auswertung der immer stärker anwachsenden Einsendungen, wie auch die Herausgabe der Jahrbücher nehmen von da an Fastenraths ganze Zeit in Anspruch. Die Sommermonate verbringt er wie immer auf Reisen in Bad Godesberg, Baden-Baden, Karlsbad und Wien. Zudem wird er in den Ausschuß für die Vorbereitung der 1904 stattfindenden "Großen Internationalen Kunstausstellung in Düsseldorf" cooptiert und ist für die Gestaltung des spanischen Pavillons verantwortlich. Sein Engagement bewirkt, daß er 1906 zum deutschen Vertreter auf der V. Internationalen Kunstausstellung in Barcelona ernannt wird. 1904 Nach dem Vorbild der "Kölner Blumenspiele" beschließt der Verein "Germania" in Baltimore, die Veranstaltung eigener Blumenspiele. 1905-1906 Aus Gesundheitsgründen verbringen Fastenraths den Sommer in einer Kuranstalt im thüringischen Eisenach. 1907 Die 9. Kölner Blumenspiele, veranstaltet zu Ehren des 700. Geburtstages der Heiligen Elisabeth, werden mit besonderem Prunk abgehalten. Vertreter der ungarischen Stadt Poszony (Preßburg), der Geburtsstadt Elisabeths, nehmen daran teil. Im folgenden Jahr sollen auch in Poszony Blumenspiele nach dem Vorbild der Kölner abgehalten werden. Der bergische Literatenzirkel "Carmen" ernennt Fastenrath zum Ehrenmitglied. 1908 Während die Vorbereitungen für die Silberhochzeitsfeier am 27. März laufen, erkrankt Fastenrath unerwartet an einer Lungenentzündung und stirbt nach nur dreitägiger Krankheit am 16. März 1908. Am 19. März wird er unter Anteilnahme großer Teile der Kölner Bevölkerung auf Melaten bestattet. Die Trauerrede hält der evangelische Pfarrer Carl Jatho. Der spanische Konsul legt im Auftrag des Königshauses einen Kranz nieder. Nach der Testamentseröffnung übergibt Louise Fastenrath die Bibliothek ihres Gatten der Stadt Köln und ruft die Stiftung für notleidende deutsche Schriftsteller, die den Namen des Verstorbenen tragen soll, ins Leben. 1908-1911 Herausgabe einer auf 15 Bände erweiterten Auflage des Werkes "La Walhalla y las glorias de Alemania", die nun alle in spanischer Sprache erschienenen Zeitungsartikel Fastenraths wie auch seine Autobiographie enthalten. 1911 Herausgabe von Fastenraths: "Aus spanischen Landen. Dichtungen aus Maxiko und Uruguay. Nachgelassene Dichtungen aus dem Spanischen". III. Literatur - KL 488, - KL3 4, 795 f., - Brü 2, 187, - BJ 13, 1910, 20 - 26, - Neue Deutsche Biographie 5, 28 f., - GEC 7, 313/4, - EUI 23, 356; - Jb Kölner Blumenspiele, bes. Bd. X und XI (1908/1909); - Schütz J. H. (hrsg.), Hofrat Dr. jur. Johannes Fastenrath in Cöln, in: Praktische Sozialpolitiker aus allen Ständen, Cöln (1906), 46 - 48; - Zilcken, Fritz, Erinnerungen an Johann und Luise Fastenrath in: Jb Blumenspiele 16, 1914, 120 ff.; - Lejeune, Fritz, Die deutsch-spanischen Freundschaftsbestrebungen von Johannes Fastenrath (= Romansiches Museum XI), DissertationGreifswald 1817; - Ohrem, Hermann-Joseph, Die deutsch-spanischen Freundschaftsbestrebungen Johannes Fastenraths, in: Mitteilungen aus Spanien 2, 1918, H. 1, 46 - 48; - Ohrem, Hermann-Joseph, Johannes Fastenrath und seine spanischen Freunde, in: Spanien, Zeitschrift für Auslandskunde 1, 1919, 212 ff.; - J. J. Bertrand, Johannes Fastenrath et lEspagne, in: Bulletin hispanique 29, 1927, 211 - 213; - Pfandl., Ludwig, Wie Johannes Fastenrath den Don Juan Tenorio übersetzte, in: Amigos de Zorrilla, Valladolid 1933; - Becker, J., Johannes Fastenrath und Hoffmann v. Fallersleben, in: Zeitschrift für Deutsche Geisteswissenschaften 2, 1939/40, 459 - 566; - Valera, Juan, El Doctor Fastenrath, in: obras Completas II, Madrid 1949, 399 - 413; - Schmökel, Hildegard, Die iberoromanische Bibliothek des Kölner Hispanophilen Johannes Fastenrath in der Kölner Universitäts- und Stadtbibliothek, Hausarbeit des Bibliothekar-Lehrinstituts NRW, masch., Köln 1967; - Schmökel, Hildegard, Johannes Fastenrath, ein Freund Spaniens aus Köln, 1839 - 1908, in: Jahrbuch des Kölnischen Geschichtsvereins 42, 1968, 189 -198; - Kienitz, Werner, Der Nachlaß Fastenrath im Kölner Stadtarchiv, in: Festgabe für Arnold Güttsches (= Veröffentlichungen des Kölnischen Geschichtsvereins 29), Köln 1969, 295 - 334; - Schumacher, Karl, Hofrat Dr. iur. utr. Johannes Fastenrath. Zu seinem 65. Todestag am 16. März 1973, in: Romerike Berge. Zeitschrift für Heimatpflege im Bergischen Land 23, 1973, 20 - 27; - Schumacher, Karl, "Ein Kavalier ohne Tadel", Streiflichter auf Leben und Werk von Hofrat Dr. Johannes Fastenrath anläßlich seines 150. Geburtstages am 3. Mai 1989 in: Die Heimat spricht zu Dir. Monatsbeilage des Remscheider Generalanzeigers Nr. 4, 5, 6 u. 7, Remscheid 1989 IV. Abkürzungen ADB - Allgemeine Deutsche Biographie, 1 - 55, Leipzig 1875 - 1910 Bay - Genealogische Sammlung von Dr. Joseph Bayer im Historischen Archiv der Stadt Köln = HAStK Bayer-Katalog BJ - Biographisches Jahrbuch und Deutscher Nekrolog, 1 - 18, Berlin 1897 - 1917 Brü - Franz Brümmer, Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart, 6. Aufl., 1 - 8, Leipzig 1913 DBE - Diccionario Biográfico Español e Hispanoamericano, Teil I A - F, Palma de Mallorca 1950 ff. DBJ - Deutsches Biographisches Jahrbuch, I - V, X u. XI, Stuttgart, Berlin und Leipzig 1925 ff. DEI - Dizíeonario Enciclopedico della Letteratura Italiana, 1 - 5, Bari und Rom 1966 ff. DU - Dizíonario Universale della Letteratura contemporanea, 1 - 5, 1959 ff. EUI - Enciclopedia Universal Ilustrada Europeo - americana, 1 - 70 und Append. 1 - 10, Barcelona 1908 - 1935 EUS - Enciclopedia Universal Sopena, 1 - 9, Barcelona 1964 ff. GEP - Grande Enciclopédia Portuguesa e Brasilerra, 1 - 40, Lissabon und Rio de Janeiro 1935 ff. GGH - Gothaischer Genealogischer Hofkalender, Gotha GGT - Gothaisches Genealogisches Taschenbuch, Gotha GHdA - Genealogisches Handbuch des Adels, Glücksburg 1951 ff. KL - Wilhelm Kosch, Deutsches Literatur-Lexikon, 2 Aufl., 1 - 4 (mit durchgezählten Seiten), Bern 1949 - 1958 KL3 - wie vor, 3. Auflage (A.- Bremeneck), Bern und München 1968 KLK 15 - Katholischer Literaturkalender, 15. Jahrgang, herausgegeben von Dr. Julius Dorneich, Freiburg i. Br. 1926 KTh - Wilhelm Kosch, Deutsches Theater-Lexikon (A. -Rostock) (mit durchgezählten Seiten), Klagenfurt und Wien 1953 ff. Kü - Kürschners Deutscher Literatur - Kalender, Leipzig, später Berlin 1879 ff. KüGK - Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender, Berlin und Leipzig 1925 ff. LdW - Wilpert, Gero von (Herausgeber), Lexikon der Weltliteratur, Stuttgart 1963 L - R - Lectuur - Repertorium, 2. Aufl., 1 - 3 (mit durchgezählten Seiten), Antwerpen - Tilburg 1952 - 1954 M - Johann Jacob Merlo, Kölnische Künstler in alter und neuer Zeit (Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde IX), Düsseldorf 1895 NDB - Neue Deutsche Biographie, 1 - 7 (Aachen - Hartmann), Berlin 1953 ff. NF - Nordisk Familjebok, 3. Aufl., 1 - 23, Stockholm 1923 - 1937 NNBW - Nieuw Nederlandsch Biografisch Woordenboek, 1 - 10, Leiden 1911 - 1937 NÖB - Neue Österreichische Biographie, 1 - 17, Wien 1923 - 1968 ÖBL - Leo Santifaller, Österreichisches Biographisches Lexikon 1815 - 1950, 1 - 3 (A - Knoll), Graz und Köln 1957 ff. R - Hugo Riemann, Musiklexikon, 12. Aufl., 1 - 2, Mainz 1959 - 1961 SL - Schweizer Lexikon, 1 - 7, Zürich 1948 ff. St - Robert Steimel, Kölner Köpfe, Köln 1958 Th - B - Ulrich Thieme und Felix Becker (Herausgeber), Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler, 1 - 37, Leipzig 1907 - 1950 V - Hans Vollmer (Herausgeber), Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts, 1 - 6, Leipzig 1953 - 1962 W - Hugo Weidenhaupt, Kleine Geschichte der Stadt Düsseldorf, Düsseldorf 1962 Das Repertorium wurde von Frau Voigt geschrieben. Köln, den 25. Oktober 1989 Enthält u.a.: Literarische Arbeiten; Briefe
Vorbemerkung: 1. Die ältere Finanzministerialregitratur von 1806 - 1850 bestand ursprünglich aus drei getrennten Abteilungen, nämlich a) von 1806 - 1817 b) von 1818 - 1835 und c) von 1836 - 1850. Die erste Abteilung wurde dem Finanzarchiv im allgemeinen in den Jahren 1858 und 1866, die zweite und dritte im Jahr 1892 überwiesen (s. Generalrepertorium S. 93 und 96). Zur Ergänzung dieser Akten und zur Erleichterung der Registratur in Stuttgart kamen im Jahr 1900 und 1903 weitere bei dieser entbehrliche Akten hinzu (s. Verw. Fasz. No. 1.6 Qu. 4), welche nicht bloß aus der Zeit von 1806 - 1850 stammen, sondern teilweise bis in die 1880er Jahre sich erstrecken. 2. Hiernach begreift der dem Archiv einverleibte ältere Teil der Finanzministerialregistratur, wie er in dem vorliegenden Repertorium beschrieben ist, zwar im Allgemeinen die Jahre von 1806 - 1850 (ohne jedoch diese zu erschöpfen, da nicht alle Akten des genannten Zeitraums an das Finanzarchiv abgegeben wurden), geht aqber häufig weiter. Auch aus der Zeit vor 1806 kommen ab und zu Akten vor. 3. Nachdem die beiden Abteilungen von 1818 - 1850 dem Finanzarchiv einverleibt waren, machte sich sofort der Mangel einer einheitlichen und guten Ordnung fühlbar. Es wurde daher von Anfang an die völlige Neueinrichtung der Registratur ins Auge gefasst. Zu diesem Zweck fanden zuerst umfassende Ausscheidunge entbehrlicher Akten statt, worüber die Vormerkungen in den alten Repertorien und die bei den Manualakten Qu. 151, 171 und 178 liegenden Verzeichnisse Auskunft geben, wenigstens soweit ganze Faszikel in Betracht kommen. Die verbleibenden Akten wurden unter Vereinigung der verschiedenen Registraturabteilungen vollständig neu geordnet und hierüber gegenwärtiges Repertorium gefertigt, welche Arbeit im Oktober 1904 zu Ende kam. 4. Zu bemerken ist hierzu, dass bei anderweitiger Einteilung von Akten in den Registraturdiarien in der Regel keine Vormerkung gemacht wurde. Bei dem im Archiv selten vorkommenden Aufsuchen von Akten nach den Registraturnummern ist daher stets zu beachten, dass für die Einordnung der Akten ausschließlich der hauptsächliche Inhalt derselben und die vorliegende neue Rubrikenordnung maßgebend war. 5. Die Registratur ist im Riesenbau Erdgeschoss Zimmer 60 und 61 (früher Sitzungssaal der Kreisfinanzkammer mit Nebenzimmer) untergebracht. Ebendaselbst sind die mit den Akten hierher gelangten Registraturdiarien von 1807 - 1850 und Protokolle von 1817 - 1846 aufgestellt. Zur Retrokonversion des Bestandes: Das Anfang des 20. Jahrhunderts angelegte Ablieferungsverzeichnis zu Bestand A 221 wurde im Laufe der Jahre durch zahlreiche Nachträge - so fanden sich z. B. bei einer Ablieferung des Kultministeriums im Jahre 1906 zahlreiche Unterlagen des Finanzministeriums zur Universität Tübingen - ergänzt und wirkte dadurch recht unübersichtlich. Dazu kommt der Umstand, dass die in deutscher Schrift angefertigten ursprünglichen Titelaufnahmen schwer lesbar und das ursprüngliche Findmittel überdies konservatorisch gefährdet ist. Eine gründliche archivische Neuverzeichnung ist allerdings bei der Größe des Bestandes und der immer knapper werdenden Personalressourcen auf Jahre hinaus nicht zu realisieren. Daher wurde eine Retrokonversionsmaßnahme in Angriff genommen, bei der nicht mehr zeitgemäße Aktentitel ggf. leicht revidiert wurden. Sie erfolgte in denjenigen Fällen, bei denen für das Lesen der Titel Paläographiekenntnisse erforderlich waren, im Sommer 2007 durch den Unterzeichneten. Die besser lesbaren Nachträge und Ergänzungen wurden durch die Archivangestelle Anna-Maria Diener eingegeben. Die zahlreichen Spezialakten über einzelne Orte, die im Zuge einer Neunummerierung des Bestandes separiert wurden, besaßen bislang zum Großteil keine Laufzeit- und Umfangsangaben. Für deren Ergänzung wurden die betroffenen Akten jeweils gesichtet, auf eine Ergänzung der Titel, die meistens nur den Ortsbetreff enthalten, wurde jedoch verzichtet. Bei dieser Maßnahme, die von November 2007 bis Februar 2008 erfolgte, wirkten neben dem Unterzeichneten die Archivinspektoranwärterinnen Lisa Hauser und Stephanie Kurrle mit. Der Bestand umfasst 4530 Büschel bzw. 154 lfd. Regalmeter. Stuttgart, im März 2008 Johannes Renz
Presseausschnitte zu einzelnen Firmen und Institutionen, wie Universitäten, Vereine, Institute usw. Sie wird durch Geschäftsberichte, Festschriften, Zeitschriftenaufsätze und weitere Materialien ergänzt.
Presseausschnitte zu einzelnen Firmen und Institutionen, wie Universitäten, Vereine, Institute usw. Sie wird durch Geschäftsberichte, Festschriften, Zeitschriftenaufsätze und weitere Materialien ergänzt. ca. 1949 - ca. 1960 digitalisierte Rollfilme, aus urheberrechtlichen Gründen nur im ZBW-Lesesaal einsehbar. ca. 1960 - ca. 1980 Microfiche. ca. 1980 - Ende 2005 Papier, eingelagerter Bestand (nicht zugänglich).
Enthält: Denkschrift und Stellungnahme der Fakultäten; Protokoll der Rektorenkonferenz; Antrag auf Extraordinariat und Lehrauftrag für westeuropäische Geschichte für Wolfgang Michael; Bildung einer Kommission; Bericht von Eugen Fischer über Vorlesungen zum deutschen Kolonialgebiet; Vorlesungsreihe zum Ausland; Vorträge zu Spanien; Spanischer Auslandskurs; Druckschriften: Auslandskurse der Universität Heidelberg 1918; Das Auslandsstudienwesen auf Deutschen Hochschulen 1918; Einzelfälle: Wolfgang Michael;
Enthält v.a.: Beihilfe für ein Martha-Haus und Hospiz, Gesuch des Vereins für innere Mission in Metz sowie Unterstützung der Kaiserin, 1904 Krankenhaus der Baseler Mission in Kiayingchow, Bitte um Gewährung einer Beihilfe, 1904 Öffentliche und private Wohltätigkeitsanstalten in Deutschland, Anfrage des spanischen Botschafters in Berlin, 1905 Subventionsbitte der Internationalen Botanischen Gesellschaft an der Universität Leiden, 1905 Beschaffung des Materials für die Arbeit über die Farbe des Wassers, Petition von C. Baumann, 1905 Beihilfe für den Bau eines Schwesternhauses, Gesuch des Pfarrers Franzmathes aus Mainflingen, 1906 Aufrechterhaltung der jährlichen Beihilfe, Bitte des Pfarrers E. Lessing der deutschen evangelischen Gemeinde in Florenz, 1906 Erhaltung des Kolonialmuseums, Immediateingabe des Herzogs Johann Albrecht von Mecklenburg, 1906