Bittet, darum sein Werk "Deutsch-Neuguinea" sowie die letzte Arbeit seines am 2. Juni d. J. verunglückten Bruders Egon Zöller "Die Universitäten und technischen Hochschulen" zu besprechen.
Universität
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- Personalunterlagen [FA3/1] Diverse Unterlagen: 1 Mappe mit a) Lebenslauf, 01.09.1945, Durchschlag, maschinengeschrieben, zwei Seiten; b) Bericht vom Botanischen Kongress 1950 in Stockholm (inkl. Dokumentation über Kontakte zum Wiederaufbau des BGBM Herbars und Bibliothek); c) div. Korrespondenz von ihm 1945-49 (Durchschläge bzw. Abschriften u.a. an das Dekanat der Naturwissenschaftlichen Universität zu seinen inhaltlichen Tätigkeiten, 11.04.1945 Kisten mit Ms. [FA5] Abies: handschriftliche Vorarbeiten, Materialien, SW-Fotografien zu Abies (insbesondere Abies nebrodensis in S-Italien), drei Sonderdrucke zu Abies von Mattfeld in Notizblatt des Bot. Gart. u. Mus. Berlin-Dahlem Bd.9/1925, Bd. 10/Nr. 95/1928, Bd. 10/Nr. 96/1929 Vorarbeiten für: Cyperaceae von Deutsch-SW-Afrika (20 doppelseitig handschriftliche Loseblätter) und die Cyperaceae von Neu-Guinea (34 doppelseitig handschriftliche Loseblätter) Pflanzenfotografien: von Herbarpappen zusammengehaltenes Album aus losen Papierseiten (mit SW- Fotografien, an den Ecken in die Seiten eingesteckt), diverse Pflanzen, diverse Orte (u.a. ex Hort. Bot. Berlin), auf der Rückseite der Fotos Beschriftung aus Bleistift zu Aufnahmeobjekt und -ort Materialien zur floristischen Kartierung u.a., 2 Hefte [FA..] Tagebücher aus der Studienzeit und Kriegsjahren (1913-1918), Reisetagebuch (1921, Von der Ostsee nach Friaul) und SW-Fotos (Landschaft, vermutlich Deutschland) (alles in einer Aktentasche) [P37&38] Tagebücher 1924 & 1930 [B13] Feldbücher, etc. [FA5] Korrespondenz an ihn [FA2/4] * Auszug aus Brief vom 3.3.1943 an seine Eltern (der Morgen nach der Dahlem catastrophy)
Enthält: Rückmeldungen für die Prorektorattsberichte; Gemälde des Alexander Ecker von Universitätsmaler Hermann (1887); Schenkung von Robert Wiedersheimer von Ethnographica aus Neu Guinea an das Museum für Urgeschichte; psychiatrische Gegenstände von Herrn Langermann; diverse Buchgaben, z. T mit detaillierten Verzeichnissen; 2 "Negerschädel" aus Togo von Dr. Beck (1894); Büste von Generalarzt Beck (1894); Fotosammlung West-Bormeo (1894); Gittermikrometer (1898); Otto von Puchstein meldet 20 Ägyptica; mehrerer peruanischer Mumien und Schädel (1900); Abgüsse und ägyptische Fragmente (1900); pysikalische Geräte (1902); Wachsmodell eines embryonalen Eidechsenschädels an die Anatomie (1903);16 Steindrucke an die Psyciatrische Klinik zur Wanddekoration (1903); Sammlung ausgestopfter Vögel (1903); Versteinerungen (1903), Geldzuwendungen; Sonderdrucke von hans Spemann; Nachlass dder Pianistin Olga Naswanoff (1939); Gemälde Amazonenschlacht von Max Beckmann aus dem Nachlass Joachim Kleemann (1937) und Verzicht des Senats; Schenkung Stelzmann; Portheim - Stiftung (1941),
Enthält: 1914 Jan. 1 - Berlin: Die Dt. Omitholog. Gesel1schaft bittet den RT, das rücksichtslose Abschießen der Paradiesvögel im dt. Schutzgebiet von Neuguinea zu verbieten, da die Gefahr einer Ausrottung besteht. Unterschriften: Heinroth, Reichenow, GS. 1 S., Druck. 1916 Febr. 5 - Düsseldorf: Eingabe von Alwine Clason, Vors. des Stadtverbandes für Frauenbestrebungen, und Maria Bewerunge, stellv. Vors. der Vereinigung Düsseldorfer Künstlerinnen und Kunstfreundinnen, an das Abg.-Haus wegen Errichtung einer Kunstakademie für Frauen in Düsseldorf. 3 S., Drucke 1920 Nov. 1 - Köln: Denkschrift wegen Errichtung einer Lehranstalt für Leibesübungen in Köln. 21/% S., masch.-schriftl. Absrchrift. o. D. (nach 1921 Juni 29): Denkschrift über die Gründung und Einrichtung des zu Köln geplanten Kath. Institutes für Philosophie, das zu Ehren des großen Kölner Lehrers Albertus Magnus den Namen "Albertus-Magnus-Akademie" erhalten soll. Verfaßt von Prof. Dr. Switalski aus Braunsberg, z. Z. Köln. 4 S., Druck. 192(4) Mai 27 - Berlin: Schreiber erinnert Marx an die Zusage, wegen Prof. Steinmann an Kard. Bertram zu schreiben. Er bittet dringend, seine recht sorgfältige Formulierung wörtlich zu übernehmen. Prälat Steinmann - Rom hat dieselbe Bitte. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf., Kopfbogen ,RT. 1924 Juni 2 - Berlin: Kard. Bertram lehnt gegenüber Marx die Förderung einer Berufung von Prof. Altons Steinmann - Braunsberg nach Breslau nicht aus Gründen, die in seiner Lehre, sondern in persönlicher Art begründet sind, ab. Der Erzbischof von Köln würde sich wahrscheinlich auch gegen eine Berufung der Professoren Wittig und v. Tessen nach Bonn sträuben. Eh. Unterschrift. 21/2 S., masrch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1925 März 12 - Freiburg: Dr. Sacher, Hg. des Staatslexikons der Görresgesellschaft, schreibt Marx, daß er das große Werk nur hat beginnen können, weil die Mitarbeiterhonorare durch Zuschüsse a fonds perdu gedeckt werden. Beiträge haben der Papst, einzelne Dt.-Amerikaner und eine dt. Lederfabrik mit zusammen 10.000 Mark geleistet. Durch die Inflation ist dieser Betrag entwertet worden. Zugesagte Beihilfen wurden dagegen meist zurückgezogen. Bei der Vergebung der Stichwörter kann er die Art. kaum unterbringen, wenn er nicht das Honorar auf 8-10 RM je Druckseite erhöhen kann. Dazu fehlen rund 10.000 RM. Sacher bittet Marx, dem Staatslexikon Mäzene zu gewinnen oder Unterstützungsfonds zu erschließen. Eh. Unterschrift. 2 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen des Staatslexikons. 1926 Juni 26 - Berlin: Hermann Muckermann übermittelt Marx im Anschluß an eine Besprechung Exemplare eines Memorandums der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften wegen Errichtung eines Instituts für Anthropologie, menschliche Vererbungslehre und Eugenik. Marx möge zwecks privatwirtschaft!. Sicherung des Institutbaues Förderer gewinnen. Eh. Unterschrift. 1/2 S., masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. In der Anlage das Memorandum, 1 S., Druck. o. D.: Ansprachen von A. v. Harnack und Marx auf einer Hauptverslg. der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft. 5 und 4 S., masch.-schriftl. In Marx Ansprache Verbesserungen von der Hand des Prälaten Schreiber. Dabei Lichtbild einer Festsitzung der Preuß. Akademie der Wissenschaften. 1928 Juli 24 - Berlin: Pünder benachrichtigt Marx, daß sich die eigenen und die Erhebungen des Reichsinnenministeriums über die Zusammen-setzung des dt. Nat.-Komitees für geistige Zusammenarbeit verzögert haben. Vors. ist v. Harnack, 2. Vors. Planck; die beiden stellv. Vors. und weitere 5 Mitglieder des Präsidiums sind noch nicht bestimmt. Min.-Dir. Pellengahr teilte mit, daß die bis jetzt nur Universitätsprofessoren enthaltende Mitgliederliste ergänzt werden soll. Prälat Schreiber gehört der Kommission an. Eh. Unterschrift. P/4 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen ,Der StS in der Reichskanzlei. [1928 akt. 31 - Salzburg: Fürsterzbischof Ignatius Rieder und Erzabt P. Klotz OSB, Präs. bzw. Vizepräs. des Universitätsvereins, .laden Marx zum Salzburger Universitätstag ein, der aus Anlaß der feier!. Eröffnung des päpstI. philos. Instituts stattfindet. Ihre Teilnahme haben angesagt die Kardinalerzbischöfe Pfiffl-Wien und FaulhaberMünchen sowie der päpstl. Nuntius Sibilia, ferner Seipel, Min.Präs. Held, der österr. Min.-Präs. a. D. Hussarek, P. Gemelli, Rektor der Herz-Jesu-Universität Mailand, und der Rektor der Universität Nymwegen, ebenso Vertreter der Görres-Gesellschaft, der Leo-GeseIlschaft und des Akademiker-Verbandes. Ew. Exzellenz werden verstehen, daß wir ganz besonderen und außerordentl. Wert auf Ihre Teilnahme an der geplanten großen Festverslg. legen. Das gesamte dt. kath. Volk soll aus der machtvollen festl. Kundgebung den Eindruck gewinnen, daß seine Führer von der Notwendigkeit einer dt. kath. Hochschule überzeugt sind und auch an die Möglichkeit der Wiederer-richtung einer solchen glauben. Eh. Unterschriften. 31/. S., masch.-schriftl. Ausf. 1928 Nov. 12: Marx antwortet Rieder, daß er den ausgezeichneten und weitschauenden Plänen, ... deren Ausführung von außerordentl. Vorteil für die kath. Lehre und das Ansehen der kath. Wissenschaft sind, besten Erfolg wünscht. Die kommenden Wochen werden für das Schicksal des dt. Volkes von besonderer Bedeutung sein. Es ist die Möglichkeit schwerer Konflikte nicht ausgeschlossen. Unter diesen Umständen darf ich nicht wagen, von hier fortzugehen. P/4 S., Durchschrift von Masch.-Schreiben, ohne Beglaubigung. 1928 Nov. 21 - Salzburg: Fürsterzbischof Rieder dankt für Marx gute Wünsche und bedauert das Fernbleiben. Er bittet um ein Begrüßungs-telegramm. Eh. Unterschrift. 1 5., masch--schriftl. Ausf., darauf Entwurf des Begrüßungstelegramms, eigenhädig von Marx. 1929 Juni 27 - Berlin: Die Dt. Hochschule für Politik lädt Marx zu einer Sitzung des Kuratoriums ein, Eh. Unterschrift: Dr. Simons. 1 5., masch--schriftl. Ausf., Kopfbogen. Auf der Rückseite Aufzeichnungen von Marx aus der Sitzung. 1931 Juni 5 - Freiburg: Sacher berichtet den Mitarbeitern des Staatslexikons über eine längere Privataudienz bei Papst Pius XI. und einen Empfang bei Kardinal-StS Pacelli. Eh. Unterschrift. 2 5., vervielf. Ausf., Kopfbogen des Staatslexikons.