Verhandlungen

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              Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 143 · Bestand
              Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

              Der vorliegende Bestand beinhaltet Akten von drei verschiedenen preußischen Kommissionen, die für die Bearbeitung von Entschädigungsforderungen gegenüber dem französischen Staat zuständig waren. Durch personelle Überschneidungen und ähnlich gelagerte Aufgabenstellungen ergibt sich jedoch eine relativ homogene Aktenüberlieferung, deren Schwerpunkt auf der Tätigkeit der Hauptliquidationskommission liegt. Am 3. Juni 1814 wurde der Geheime Staatsrat Johann Christian Magnus Freiherr von Oelssen (1775-1848) zum Kommissar für die Erledigung der Entschädigungsforderungen der preußischen Staatsangehörigen ernannt. Unterstützt wurde er bei der Ausübung seiner Tätigkeit zeitweise durch den protestantischen Generalkonsistorialpräsidenten Johann Friedrich von Jacobi. Die Oberleitung über die Entschädigungsangelegenheiten hatte Wilhelm von Humboldt. Nach der Einnahme von Paris am 3. Juli 1815 beauftragte der Feldmarschall Gebhard Leberecht von Blücher den Generalintendanten der Armee, Friedrich Wilhelm Christian Ribbentrop (1768-1841) , mit den Verhandlungen über die Rückgabe der durch die französischen Truppen in Preußen beschlagnahmten Kunstwerke und Kulturgüter. Zur Unterstützung wurden ihm der Kriegskommissar Jacoby und Prof. de Groote zugeordnet. Im weiteren Verlauf übernahm der Staatsminister Karl vom Stein zum Altenstein (1770-1840) die Verhandlungen und wurde hierbei vom Kammergerichtsrat Johann Albrecht Friedrich Eichhorn (1779-1856) und dem Düsseldorfer Gouvernementsrat Crull unterstützt. Nach dem Zweiten Pariser Frieden am 20. November 1815 wurde schließlich die preußische Liquidationskommission gebildet. Da im weiteren Verlauf auch in den preußischen Provinzen Liquidationskommissionen entstanden, setzte sich für die zunächst in Paris tagende Kommission der Name Hauptliquidationskommission durch. Die Hauptaufgabe dieser Kommission war die Verhandlung mit den französischen Behörden über die Bewilligung von Entschädigungszahlen für die durch preußische Staatsangehörige, Behörden und Gemeinden eingereichten Entschädigungsforderungen aus der Zeit der französischen Besetzung. Ein territorialer Schwerpunkt lag hierbei auf den nach dem Friedensschluss an Preußen gefallenen Gebieten (u. a. die Rheinprovinz). Ein Großteil der überlieferten Akten beinhaltet die eingereichten Entschädigungsforderungen und die Entscheidung der Kommission über die Rechtmäßigkeit dieser Forderungen. Zum ersten Kommissar wurde Wilhelm von Humboldt und zum zweiten Kommissar der Gouvernementsrat Crull berufen. Der Kommissar Crull bildete auch eine in Paris ansässige Schiedsrichterliche Kommission, die über strittige Entschädigungsforderungen entscheiden sollte. Die Hauptliquidationskommission wurde später nach Berlin verlegt und im Jahre 1823 aufgelöst. Die Akten der Kommission gelangten zu einem nicht mehr zu ermittelnden Zeitpunkt in den Bestand des Geheimen Staatsarchivs PK und wurden Ende des 19. Jahrhunderts durch den Archivar Karl Sattler verzeichnet. Eine Auslagerung des Bestandes während des Zweiten Weltkrieges erfolgte nicht . Deshalb verblieben die Akten auch während der Zeit der deutschen Teilung in Berlin-Dahlem. Da das Findbuch jedoch verloren gegangen ist wurde der Bestand 1953 durch den Archivar Gerhard Kutzsch erneut verzeichnet. Dieses Findbuch wurde im Jahr 2013 durch den Archivangestellten Guido Behnke retrokonvertiert. Die Klassifikation wurde neu erstellt. Außerdem wurden die vorhandenen Aktentitel überprüft und überarbeitet. Teilweise musste eine Neuverzeichnung einzelner Akten vorgenommen werden. Die Akten des Bestandes wurden teilweise durch einen Wasserschaden in Mitleidenschaft gezogen. Auf Grund des daraus resultierenden Schimmelbefalls können einige der in diesem Findbuch verzeichneten Akten gegenwärtig nicht zur Benutzung vorlegt werden. Darüber hinaus gehören zum Bestand ca. 50 Amtsbücher (v. a. Kassenbücher, Verzeichnisse, Journale), die auf Grund des Schimmelbefalls noch nicht verzeichnet werden konnten. Die Akten sind zu zitieren: GStA PK, I. HA, Rep. 143 Hauptliquidationskommission der Privatforderungen an Frankreich, Nr. ( ) Berlin, April 2013 Guido Behnke Findmittel: Datenbank; Sammelfindbuch, 1 Bd. (für I HA. Rep. 143 und 143 A); unverzeichnet

              Frankreich: Behandlung des deutschen Eigentums
              BArch, R 3001/22566 · Akt(e) · (1938) 1939-1943
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält u.a.: Verhandlungen der Deutschen Waffenstillstands-Delegation für Wirtschaft, 1940-1941 "Möglichkeiten und Grenzen einer französischen Kriegsentschädigung" sowie "Die rohstoffwirtschaftliche Bedeutung des französischen Kolonialbereichs."- Ausarbeitungen des Reichswirtschaftsministeriums, (1938) 1940 Beute und Beschlagnahme im besetzten Frankreich mit Ausnahme von Elsass und Lothringen, 1939, 1942-1943 Treibstoffbeschaffung für Französisch-Westafrika sowie Infahrtsetzung ausländischer Schiffe durch Frankreich.- Ressortbesprechung im Auswärtigen Amt (Aufzeichnung), 1941 Erstattungspflicht Frankreichs für die Kosten von Wiederherstellungsarbeiten in den besetzten Gebieten, 1942-1943

              Enthält u. a. Unterlagen betr. die diplomatische Vorbereitung für eine Werbeaktionen unter der ostafrikanischen Bevölkerung für die Polizeitruppe in Verhandlungen mit Großbritannien, Portugal und der Türkei sowie die Aufstellung und Ergänzung einer Polizeitruppe in Stärke von zunächst 5 Kompanien durch Werbungsmaßnahmen vor allem im Sudan, in Ägypten, Mozambique und Aden. Bde 1-6 enthalten auch: Kompetenzstreitigkeiten zwischen Wissmann und dem Kommando des deutschen Kreuzergeschwaders

              ALMW_II._32_38 · Akt(e) · 1920-1921
              Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

              7 Fiches. Enthält: FICHE NR. 38 enthält auch: - Fiche Nr. 38 2+ ca. 45 Fotographien - Fiche Nr. 38 3+ Schreiben von Sakaria Urio aus Nkoaranga 1920 (Swahili?); von Friedrich gen. Lieblinger, Nkoaranga 1920 (Swahili?) - Berichte, Verhandlungen mit National Lutheran Council, New York

              Leipziger Missionswerk
              BArch, N 1097/6 · Akt(e) · 1915-1918
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält u.a.: "Die belgisch-englische Frage" Denkschrift eines unbekannten Autors (gedruckt als "Um des teuren deutschen Blutes und Vaterlandes Willen", 1915); Denkschrift eines unbekannten Autors zur Kriegsschuldfrage (Fragment, 30 S.), ca. 1915; "Meine Londoner Mission" Denkschrift des Botschafters in London Fürst Karl Marx Lichnowsky, 1916 Enthält auch: "Die Irische Republik", unbekannter Autor, ca. 1917-1918

              Erzberger, Matthias