Enthält u.a.: "Die in England gebräuchlichsten Abkürzungen", 1908; Vertrag über das Landungswesen in Swakopmund, o.Dat.
Kastl, LudwigVertrag
86 Dokumente results for Vertrag
Enthält u. a.: Erneuerung der Zoll- und Handelsverträge mit Italien, Österreich-Ungarn und der Schweiz; Freundschaftsvertrag mit Tonga; Protokoll über den Verkehr im Sulu-Archipel zwischen dem Deutschen Reich, Spanien und Großbritannien; Handelskonvention mit Rumänien; Freundschafts-, Handels-, Schifffahrts- und Konsularvertrag mit Hawaii; Vertrag zwischen Deutschland, Österreich-Ungarn, Frankreich, Großbritannien, Italien, Russland und der Türkei (Berliner Kongress); Freundschaftsvertrag mit den Samoa-Inseln; Handels- und Schifffahrtsvertrag mit Spanien; Handelsvertrag mit Ägypten; Handels- und Schifffahrtsvertrag mit Uruguay; Kündigung des Freundschafts-, Handels- und Schifffahrtsvertrags mit Argentinien; Freundschafts-, Handels-, Schifffahrts- und Konsularvertrag mit Nicaragua; Freundschafts- und Handelsvertrag mit dem Oranje-Freistaat (Südafrika)
Dienststellen der Lokalverwaltung. - Dikoa. - Aufhebung des neu errichteten Militärpostens. - Einspruch von Oberstleutnant Pavel unter Hinweis auf militärische Erfordernisse , (Signatur unsicher), Juli 1902 [fol. 21 - 23] Dienststellen der Lokalverwaltung. - Dikoa. - Einspruch von Hauptmann Langheld wegen der möglichen Wiedererstarkung des Emirs Subeiru (Zuber) von Jola und dessen Einfluss auf die Sultanate in Bornu , (Signatur unsicher), September 1902 [fol. 26 - 27] Arbeiter- und Trägerwesen. - Maßnahme der Schutztruppe für Kamerun zur Anwerbung von Arbeitern aus dem Jaunde-Wute-Gebiet und den benachbarten Landschaften für die neuen großen Pflanzungsunternehmungen im Schutzgebiet Kamerun. - Gouverneur von Puttkamer an Hauptmann von Kamptz, 30. März 1899 [fol. 53 - 58] Randad & Stein, Hamburg. - Ankauf von 3024 Kg Elfenbein der Wute-Adamaua-Expedition im Werte von 54432,- Mark durch die Faktorei in Jaunde, 20.11.1899 [fol. 66] The Niger Company, Ltd. - Verstoß gegen den gemeinsamen Vertrag durch Entsendung einer Expedition nach Tibati. - Beschwerde des Emirs Subeiru (Zuber) von Jola (Übersetzung), 22.3.1899 [fol. 87] Dienststellen der Lokalverwaltung. - Errichtung der Militärstation Joko durch Hauptmann von Kamptz und Dienstanweisung für den Stationsleiter Oberleutnant Nolte, 20.9.1899 [fol. 95 - 96] Dienststellen der Lokalverwaltung. - Dikoa. - Verwaltung des Militärpostens, 1903 - 1906 [fol. 125 - 126]
Gouvernement von KamerunEnthält u.a.:
Projekt zur Errichtung eines Unternehmens zur Verhüttung von Zink, Blei, Antimon und Schwefel in Tsingtau durch das "Ostasiatische Studiensyndikat" (Gründung der Firmen Beer, Sondheimer und Co., Frankfurt/M.; Carlowitz und Co., Hamburg; Reimers und Co., Bremen), 1914
Vertrag über die Übergabe von Tsingtau an die japanische Armee (Abschrift), 1915
"The Chino-Japanese Negotiations. Chinese official Statement with documents and Treaties with Annexures", Peking 1915 (Druck)
Der Handel Tsingtaus vor und nach dem Kriege (Veröffentlichung der japanischen Militärverwaltung, Abschrift), 1916
"Ist die Rückgabe Tsingtaus vom wirtschaftlichen Standpunkt notwendig oder zweckmäßig" (englische Fassung einer deutschen Denkschrift), 1919
"Forderungen Deutschlands wegen Kiautschaus auf der Friedenskonferenz" (Ausarbeitung des Reichsmarineamtes, Druck), 1919
Vertrag über Kiautschou mit Vorakten befinden sich im Politischen Archiv des Auswärtigen Amts
Enthält: Gedruckte Geschäftsberichte für 1936-1938 Vertrag mit der Firma Henkel & Cie., Düsseldorf über den Verkauf des Aktienbesitzes des Reichs an der "Victoria" vom 27. März 1939
Enthält u.a.: Vertrag zwischen dem Syndikat zur Erschließung des Wariagebiets (Waria-Syndikat) und dem Reichsfiskus über Schürf- und Bergbaurechte im südöstlichen Teil von Kaiser-Wilhelmsland (Deutsch-Neuguinea, Neu-Guinea), Juli 1914 (Abschrift); Entschädigungsanspruch des Waria-Syndikats gegenüber Australien aufgrund des deutsch-australischen Liquidationsabkommens; Auswahl eines Sachverständigen für die Bewertung des Waria-Vertrags in Deutsch-Neuguinea; Gutachten: "The Waria Syndicate"; Vergleichsvertrag zwischen dem Deutschen Reich und dem Waria-Syndikat (Entwurf), 1933; Gesellschaftsvertrag des Waria-Syndikats, 1915 (Abschrift)
Vertrag der Bethel-Mission mit der Belgischen Gesellschaft für protestantische Mission im Kongo betreffend der Missions-stationen in Ruanda als Kopie, 1921; Übersetzung von Briefen von Kirinda-Christen, 1925; Interpellation an die Freunde der Mission in Ruanda von Miss. Ernst von der Heyden, 16 S., ms., 1931; „Meine Eindrücke von der Missionsarbeit in Ruanda von Insp. Curt Ronicke, 17 S., ms., 1931; Berichte an die Belgische Gesellschaft für Protestantische Mission im Kongo, 1930-1938; „Beziehungen der Bethel-Mission zu Ruanda, 26 S., ms., N. N., 1933; „Lebensgeschichte der Tutsi mit dem Namen Mpfizi in Lupembe aufgezeichnet 1934, 1972 als Kopie
Bethel-MissionVertrag über die Übertragung des ausschließlichen Verlagsrechtes an dem Werk: "Mission und Kolonialpolitik in den deutschen Schutzgebieten" Korrespondenz zum Vertrag
Vertrag über die Arbeit: "Das Gesetzgebungs- und Verordnungsrecht in den deutschen Kolonien" in der Sammlung "Abhandlungen aus dem Staats-, Verwaltungs- und Völkerrecht"
Korrespondenz s. Rotulus in der Akte, 1891-1910; Vertrag zwischen den Bielefelder Anstalten u. der EMDOA, 1890; Briefe von Bodelschwinghs an die Missionare in Afrika (Maschinenschriftl. Kopien), 1891-1910
Bethel-MissionEnthält u.a.: Übernahme der Hoheitsrecht des Deutsch-Ostafrikanischen Küstenstreifens. - Vertrag zwischen der Reichsregierung und der Deutschen Ostafrika-Gesellschaft vom 20. Nov. 1890 Satzungen der Deutschen Ostafrika-Gesellschaft in der Fassung vom 20. Nov. 1890 Rechtsverhältnisse zwischen dem Deutschen Reich und der Deutschen Ostafrika-Gesellschaft Aufnahme einer Anleihe von ca. 10,5 Mill. Mark durch Ausgabe einer 5%igen Zollobligation der Deutschen Ostafrika-Gesellschaft
Enthält: Vertragsentwürfe
Kayser, PaulEnthält: Vertrag mit der Westafrikanischen Pflanzungsgesellschaft Victoria über die Anlage einer Straße Prüfung der Möglichkeit des Einsatzes von Lastwagen
Enthält: Landungsverhältnisse in Swakopmund; Vertrag zwischen den dt. südwestafrikanischen Landesfiskus und der Woermann-Linie Hamburg betr. Transportleistungen, 28. Dez. 1903; Versandung des Hafens von Swakopmund und Beseitigung, 22. Aug. 1904; Landungstagebuch; Beziehungen Maj. Lequis zur Etappe Swakopmund vor Übernahme d. Etappenkdtr.; Dauernde Befehle für die in Swakopmund untergebrachten Truppen u. d. Dienststellen d. Etappenkdtr.; Dienstbetrieb d. Etappenmagazins; Nachweisung über Maultiere, Zug- und Schlachtochsen, Wagen, Karren und Treiberpersonal; Nachweisung über die der Etappenkdtr. Swakopmund unterstellten Dienststellen; Benutzung der Militär-Eisenbahn Swakopmund-Windhuk; Anlagen zum Kriegstagebuch der Etappe Swakopmund
Lequis, Arnold1891-1900 in Okombahe; Briefe, Stations- u. Jahresberichte, Statistik, 1890-1901; Bericht über Okombahe von Daniel Cloete, 1891; Kopie e. Briefes von Häuptling Manasse Tjeseta, 1894; Vertrag (Kopie) d. deutschen Regierung mit Kapitän Cornelius, 1894; Brief d. freiwilligen Evangelisten Julius Kaitjenonjungu, 1897; Kartenskizze d. Station Okombahe, 1898; Korrespondenz Wilhelm Schaar mit Friedrich Wilhelm Gottlieb Viehe, 1900; Korrespondenz mit Frau Martha Schaar, geb. Sapel, Bericht über d. Tod von Wilhelm Schaar, 1901; Privatbriefe an Inspektor Johannes Wilhelm Karl Spiecker, 1890-1898; Nachruf für Frau Martha Schaar, 1942; Korrespondenz mit d. Familie Schaar, 1919-1956;
Rheinische MissionsgesellschaftEnthält u.a.: Vertrag zwischen dem Deutschen Reich und dem Norddeutschen Lloyd, Bremen, über die Unterhaltung deutscher Postdampfschiffsverbindungen mit Ostasien und Australien vom 12.09./30.10.1898 Qu. 110; Vertrag zwischen dem Deutschen Reich und der "Aktien-Gesellschaft Deutsche Ostafrika Linie" über die Einrichtung und den Betrieb einer regelmäßigen deutschen Postdampferverbindung mit Ostafrika vom 05./09. Mai 1890 Anl. II von Qu. 118; Übersicht über den Warenverkehr auf der deutschen Ostafrika-Linie (1891-1898) Anl. III von Qu. 118; Berichte verschiedener Reichsbehörden über die handelspolitische Entwicklung der ost- und südafrikanischen Gebiete seit 1890 (1900) Anl. V von Qu. 118; Übersicht über die im Schutzgebiet Deutsch-Neu-Guinea ansäßigen kaufmännischen, landwirtschaftlichen und gewerblichen Unternehmen (1908) Anl. 8 von Qu. 166; Vertragsentwurf zwischen dem Deutschen Reich und dem Norddeutschen Lloyd, Bremen, über die Unterhaltung von Postdampfschiffsverbindungen mit den Schutzgebieten in der Südsee (1914) Qu. 178, 179
7 Fiches. Enthält: FICHE NR. 60 1+ - Skizze eines an die Ev.-luth. Mission verpachteten Stücks Kronland in der Landschaft Moshi - Skizze "Mwika" - "Skizze der Mission Shira" - "Skizze der Missionsstation Arusha" September 1912 - "Weideland Mission Meru" - "Plan der Station Nkoaranga" gez. von Everth nach einer Zeichnung von Küster - "Land bei Madschame" Nr. 1 und 2 - Machame 1912. "Situationsplan der Missionsstation Shira" - Arusha 1904. Kaufvertrag (Ausfertigung): Landesfiskus von Deutschostafrika an Ev.-luth. Mission zu Leipzig / Fassmann (2fach) - Arusha 1908. Abschrift Kaufvertrag: Mulia an Mission (Fokken) (2fach) - "Lageplan über ein Grundstück in Nkyani" - Arusha 1906. Nr. 46 Abschrift Kaufvertrag: Landesfiskus von Deutsch-Ostafrika verkauft an Ev.-luth. Mission zu Leipzig (Fassmann) (2fach) mit einer Skizze - "Abschrift der 2. Ausfertigung. Farm Nr. 17": Landesfiskus von Deutsch-Ostafrika und Mission Meru (Krause) (2fach) - Arusha 1908. Kaufvertrag: Mangi Saroni an Ev.-luth. Mission zu Leipzig (Fokken) (2fach) - Moshi 1898. Abschrift einer Abschrift. Protokoll "Häuptling Matunta von Meru" 1896 an Kaiserlichen Gouverneur überlassenes Grundstück an Leipziger Mission übergeben. - Sango 1899. Abschrift Kaufvertrag: "Zwischen dem Häuptling der Landschaft Kibonata Ngalami" und der Leipziger Mission ("Altes Missionsgrundstück in Shira") (2fach) - "Vertrag über Kaufpachtung von Kronland" ("Neues Missionsland in Shira"): Landesfiskus an Mission (Fassmann) - "Grundstück der Mission Nkarungo (Madschame)" Skizze - Moshi. "Pachtvertrag No 28": Landesfiskus und Mission (Fassmann) (2fach). FICHE NR. 60 2+ - Skizze ? Nach dem Original angefertigt von Alberti - Notiz von Paul - Tanga 1902. Ausfertigung Kaufvertrag: Paesler, Machame und "Häuptling von Madschame" Schangali (2fach) - Moshi 1904. Kaufvertrag: Landesfiskus an Leipziger Mission (Fassmann) (2fach) - Hinweis auf 2 weitere im Archiv der Missionsstation Obermadschame sich befindende Urkunden- Moshi 1904. Kaufvertrag: Landesfiskus an Leipziger Mission (Fassmann) - Mamba 1903. Ausfertigung. Vortrag. Kaufvertrag: Landesfiskus an Leipziger Mission (Fassmann - Mwika) (2fach) - Moshi 1900. Abschrift. Kaufvertrag: Landesfiskus an Leipziger Mission (Althaus - Mamba) (2fach) - Hinweis auf 2 weitere im Archiv zu Mamba sich befindende Kaufs- und Schenkungsurkunden - Marangu 1895. Abschrift. Kaufvertrag: Leipziger Mission (Althaus) und "Häuptling von Mamba Koimbere" (2fach) - Moshi 1906. Abschrift. Landschenkung: von "Msami Mrema, mangi ya Pokomo" an Leipziger Mission (Swahili?) (2fach) - Abschrift. Skizze "Schulgrundstück Natiro in der Landschaft Pokoma" - Moshi 1908. Abschrift. Landschenkung: "Salema Moshi, mangi ya Moshi" an Leipziger Mission (Swahili?) (2fach) - Moshi 1913. Landvermesser Erdmann (betr. Kostenberechnung für die Ev.-luth. Mission zu Leipzig) - Moshi 1913. Quittung - 1920. Weishaupt an Everth, Fokken, Vierhub, Thiele "Fragebogen. Station: ..." Neu-Moshi; Moshi; Mamba; Machame (ausgefüllt) ("...Vorbereitungsarbeit ... für den Fall, daß ein Entschädigungsgesuch eingereicht wird.") - diverse handschriftl. Notizen - eine gedruckte Seite - Vordruck eines Begleitschreibens zur Übersendung der Statuten des neugegründeten Missionsärztlichen Vereins Leipzig (5fach) gedruckt. FICHE NR. 60 3+ - "Anhang zu den Grundsätzen für die Wertberechnung von Pflanzungsunternehmungen. Musterbeispiele für Schadensanmeldungen." (gedruckt) - "Anleitung zur Anmeldung eines Schadens an beweglichen Sachen." (gedruckt) - Werbung des Alfred Kientopf Verlages, Berlin - o.O., o.J. Maschinegeschrieben (betr. Entschädigungsfrage). FICHE NR. 60 4+ - Fortsetzung der "Musterbeispiele für Schadensanmeldungen" (gedruckt) - "Reichs-Gesetzblatt Jahrgang 1920 Nr. 11" (gedruckt) - 1920. Fokken an Missionsinspektor - 1920. Weishaupt an Mauer, Thiele, Hohlfeld, Fokken, Fuchs, Hauptmann, Michel, Itta-meier "Fragebogen. Station ..." Shira; Masama; Mwika; Arusha; Shigatini; Usangi; Mbaga; Wudee; Ruruma u.a. (insgesamt 10) - Leipzig 1920. Stamberg "Verzeichnis des Inventars der Station Mwika" - Schachschneider (Aufstellung betr. Nkoaranga) - Rother (Aufstellung betr. Gonja) - Liste "Fragebogen gesandt an: .... ausgefüllt haben: ..." - "Grundsätze für die Wertberechnung von Pflanzungsunternehmungen in den deutschen Schutzgebieten Aufgestellt im Reichsministerium für Wiederaufbau Kolonialzentralverwaltung im Dezember 1920" (gedruckt). FICHE NR. 60 5+ - Fortsetzung "Grundsätze ..." - "Nachtrag zu den Grundsätzen für die Wertberechnung von Pflanzungsunternehmungen." 1921 (gedruckt) - "Der Kolonialdeutsche" Zeitschrift, 1. Jahrgang, Nr. 9, September 1921 - Oberschlema 1921. Auszug aus einem Schreiben Müllers an Weishaupt - 1921. Weishaupt an Knak - Berlin 1921. Knak an Weishaupt (2 Schreiben) - "Pressekorrespondenz des Deutschen Ausland-Instituts Stuttgart" Jahrgang III, Nr. 45, Stuttgart 1921 - 1921. Weishaupt an Müller - Oberschlema 1921. Müller an Missionsinspektor (Weishaupt) (2 Schreiben) - Leipzig 1921. Weishaupt an Gouverneur Dr. Hahl (Abschrift) - Berlin 1921. Neu Guinea Compagnie an Ev.-luth. Mission zu Leipzig - Aktendeckblatt "Board of Trustees bzw. Rückgabe unseres Eigentums." - Linden 1922. Auszug aus einem Schreiben Raums an Missionsdirektor - "Grundstücke unserer Mission in Deutsch-Ostafrika." (Maschinegeschrieben) - Arpka 1924. Schöne an Ihmels (betr. Eigentum der Station Mamba) - 1924. Oldewage an Leipziger Mission (betr. Eigentum der Stationen Shigatini und Usangi) - Gleisberg 1924. Everth an Missionsdirektor (betr. Eigentum der Station Neumoshi) - Sachsgrün 1924. Stamberg (betr. Missionseigentum der Station Mwika) - Moshi 1916. Quittung - Unterleinleiter 1924. Mauer an Ihmels (betr. Eigentum der Station Shira) - Jessen an Leipziger Mission (betr. Shira) - Bayreuth 1924. Fuchs an Leipziger Mission (betr. Shigatini) - Liste "Schätzungswert der ostafrikanischen Stationen" (Maschinegeschrieben) - Schwepnitz 1924. Michel an Missionsdirektor (betr. Wudee) - "Station Ruruma (Iramba)" "Station Gonja" - Eichigt 1924. Thiele an Missionsdirektor (betr. Masama). FICHE NR. 60 6+ - Fortsetzung - 1924. Wärthl an Missionsdirektor - Königsfeld 1924. Müller (betr. Missionsgrundstück Machame; Stand August 1920) - "Missionseigentum in Masama" - Übersetzung "Schreiben des Board of Trustees of German Missions an die Augustana Synode d. d. 5. Novbr. 1923" (Deutsch) - London 1923. International Missionary Council an Missionsdirektor Paul (Englisch) - London 1923. Tanganyika Trust an Paul (Englisch) - London 1923 / 1928. Conference of Missionary Societies in Great Britain and Ireland an Ihmels (4 Schreiben; Englisch) - 1925. An Board of Trustees z.H. Maclennan (4 Schreiben) - London 1925. Tanganyika Trust an Ihmels bzw. Weishaupt (4 Schreiben; Englisch) - handschriftliche Notizen - Daressalaam 1928. Copy "Official Gazette Vol.IX,No.16. ... Mission Property in Tanganyika Territory." (Englisch; Maschinegeschrieben) - 1928. An Gibson (2 Schreiben) - London 1928. International Missionary Council an Ihmels (Englisch) - London 1930. Bernstorff (Deutsche Botschaft) an Weichert (2 Schreiben; Abschrift) - Berlin 1930. Berliner Missionsgesellschaft (Weichert) an Ihmels (3 Schreiben) - London o.J. Conference of Missionary Societies in Great Britain and Ireland an Weichert (Englisch) - Auszug aus einem Schreiben an Bernstorff, Deutsche Botschaft, London von ? - Daressalaam 1932. Roehl an Bethel-Mission (Abschrift) - Shigatini 1932. Nr. 26. Fuchs an Kollegium - Shigatini 1932. Fuchs an Weishaupt - Bethel 1932. Bethel-Mission an Weishaupt (betr. "Rückgabe der Missionsländereien; Abschrift) - Neuendettelsau 1933. Missionsanstalt Neuendettelsau (Eppelein) an Direktion der Leipziger Missionsgesellschaft z.H. Weishaupt - 1933. Weishaupt an Eppelein - Daressalaam 1933. Roehl an Missionsdirektor - Mosau 1934. Roehl an "Doktor" - Usa-River 1935. Deutscher Bund für Ostafrika an Ihmels - Daressalaam 1936. Clark an Rother (Englisch) - Marangu 1936. Rother an Missionsinspektor - Leipzig 1936. An Clark - Daressalaam 1938. Barclays Bank Chambers / Clarke an Leipziger Mission - 1937. "Tanganyika Territory. the Land (Perpetual Succession) Ordinance ... Certificate of Registration." - Daressalaam 1949. "Notes of a Meeting in the Secretariat on ... 1949, to Consider the Disposal of Ex-German Mission Property." (Maschinegeschrieben; Englisch) - Daressalaam 1949. Abschrift "German Mission Property (Disposal)" (Englisch) - "Memorandum of Meeting between the Member for Lands and Mines and Doctor Anderson of the National Lutheran Council held on the ... 1949, to decide valuations of properties of the Former German Missions which it is proposed that Government should not revest in the National Lutheran Council" (Englisch) - Leipzig 1949. "An die Christen der Lutheran Church of Northern Tanganyika." - Leipzig 1949. An Schiotz - Leipzig 1949. "Kwa Wakristo wa Kanisa la Upande wa Kaskazini, Tanganyika Territory" - Leipzig 1949. "To the Christians of the Lutheran Church, Northern Area, Tanganyika Territory." (Englisch) - Königswalde 1950. Stamberg an Missionsdirektor - 1950. An Stamberg. FICHE NR. 60 7- - Fortsetzung - Leipzig 1950. An Anderson (Englisch) - Arusha 1953. Custodian of Enemy Property an Anderson (Englisch) - 1953. Anderson an Schiotz, National Lutheran Council (Englisch) - "Excerpts from CYCOM March 31, 1954, Agenda" (Englisch) - Commission on Younger Churches and Orphaned Missions (CYCOM) Agenda March 1954 (Englisch; 13 Seiten) - Daressalaam 1932. Roehl an Bethel-Mission - 1932. Weishaupt an Rorarius - Bethel 1932. Rorarius an Weishaupt (betr. "Rückgabe der Missionsländereien") - 1932. Kollegium der Leipziger Mission (betr. Vollmacht für Fuchs) - Leipzig 1932. Kollegium (betr. "Power of Attorney" für Roehl; Englisch) - 1932. Kollegium (betr. Vollmacht für Roehl) - 1932. An Fuchs - 1932-1933. Weishaupt an Roehl (3 Schreiben) - 1932. Weishaupt an Rorarius (2 Schreiben).
Leipziger MissionswerkEnthält v.a.: Auszüge aus Kirchenbüchern 1834-1886 Abiturzeugnis 1886 Promotionsurkunde 1891 Erwerb der preussischen Staatsangehörigkeit 1854 (beglaubigte Abschrift 1935) Ernennung zum auswärtigen Mitglied der Akademie der gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt 1918 Lehrbefähigungszeugnis für Mittel- und höhere Mädchenschulen 1894 Vertrag mit dem Auswärtigen Amt zur Entsendung als Ansiedlungskommissar nach Deutsch-Südwest-Afrika 1903-1907 Verleihung des Freiheitskreuzes 3. Klasse durch den Senat Finnlands 1918 Aufnahme in den bulgarischen Alexanderorden 1929 Abstammungsbescheinigung des baltischen Vertrauensrates 1939 Ernennung zum Doktor h.c. der Freien Ukrainischen Universität München 1949 Ehrenurkunde der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft 1952 Verleihung der Ehrenmitgliedschaft in der Gesellschaft der Freunde Afrikas 1954
Rohrbach, PaulGeschichte des Bestandsbildners: Am 14. November 1897 hatte das Deutsche Reich den chinesischen Hafenort Tsingtau besetzt und in einem Vertrag mit dem Kaiserreich China vom 6. März 1898 ein Gebiet von 550 km² mit Tsingtau als Zentrum für 99 Jahre gepachtet - das Schutzgebiet Kiautschou. Die Provinz Schantung, zu der das gepachtete Gebiet eigentlich gehörte wurde zum deutschen Interessengebiet und zur neutralen Zone deklariert. In diesem Gebiet erhielt das Reich Konzessionen zum Bau und Unterhalt von Bahnlinien und Bergwerken. Doch bereits seit dem 30. Oktober 1895 hatte das Deutsche Reich das Recht, in den seit 1859/60 bestehenden internationalen Vertragshäfen Tientsin und Hankou Niederlassungen einzurichten. Und natürlich unterhielt das Reich wie die anderen Großmächte und sonst im Chinahandel engagierten Staaten auch eine Gesandschaft in Peking. Deutsche Missionen wirkten zudem im Innern Chinas, ebenso deutsche Kaufleute, insbesondere auch in Shanghai. Das Deutsche Reich war daher tatsächlich stark in China engagiert und es sah sich auch selbst so. Vor diesem Hintergrund wurden die ab Ende 1899 entstandenen und schnell immer gravierender werdenden fremdenfeindlichen Unruhen in China in Deutschland als Bedrohung empfunden. Die Regentin, Kaiserinwitwe Cixi, blieb in ihren Maßnahmen gegen die "in Rechtschaffenheit vereinigten Faustkämpfer", von den Kolonialmächten kurz als "Boxer" bezeichnet, zunächst uneindeutig, Einheiten der kaiserlich chinesischen Armee verbündeten sich zum Teil mit ihnen. Der Aufstand nahm ab Januar 1900 weiter zu, es kam zu ausufernden Gewaltakten gegen chinesische Christen und Ausländer. Ab Mai 1900 waren die ausländischen Gesandschaften in Peking von Aufständischen bedroht, die Bahnlinien von Peking an die Küste wurden angegriffen. Die Gesandschaften forderten daher militärische Unterstützung an. Das Deutsche Reich sandte noch im Mai 1900 ein Kontingent des in Tsingtau stationierten III. Seebataillons nach Peking, zwei weitere Kompanien wurden nach Tientsin beordert, das Kreuzergeschwader verlegte auf die Reede vor den Taku-Forts an der Mündung des Flusses Peiho. Die Situation in Peking verschärfte sich derweil weiter, weitere Truppen waren nötig. Die in China befindlichen Truppen der Kolonialmächte bildeten im Juni 1900 ein Expeditionskorps unter Führung des britischen Admirals Seymour (2066 Mann). Dieses wurde jedoch Mitte Juni von chinesischen Truppen (Boxer und reguläre Armee) aufgehalten und mußte umkehren. Die Ausländer und chinesischen Christen in Peking hatten sich mittlerweile im Gesandschaftsviertel verbarrikadiert und waren von der Außenwelt abgeschnitten. Die alliierten Kolonialmächte (USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Österreich-Ungarn, Rußland, Japan) stürmten am 17. Juni die Taku-Forts, die chinesische Regierung forderte am 19. Juni alle Ausländer ultimativ zum Verlassen Chinas auf. Am 20. Juni wurde der deutsche Gesandte, Freiherr Clemens von Ketteler in Peking ermordet. Mit Edikt vom 21. Juni erklärte China faktisch den Alliierten den Krieg, was jedoch von diesen nicht erwidert wurde. Die alliierten Truppen zogen sich Ende Juni 1900 nach Tientsin zurück. In Deutschland wurde am 25. Juni aus den Angehörigen der Marine-Infanterie ein Marine-Expeditionskorps von 2528 Mann (unter Generalmajor von Höpfner) gebildet. Zudem erging am 3. Juli der Befehl zur Aufstellung eines Expeditionskorps aus Freiwilligen des Heeres (unter Generalleutnant von Lessel). Die Alliierten hatten sich auf die Bildung eines internationalen Expeditionskorps geeinigt, den Oberbefehlshaber sollte Deutschland stellen. Am 12. August 1900 wurde der ehemalige Chef des Großen Generalstabes, Generalfeldmarschall Alfred Graf von Waldersee zum Oberbefehlshaber der internationalen Streitmacht, die schließlich 64.000 Mann umfaßte, ernannt. Als Stab diente Waldersee das "Armeeoberkommando Ostasien". Das Ostasiatische Expeditionskorps ging mit seinen ersten Teilen am 27. Juli in Bremerhaven in See, bei ihrer Verabschiedung hielt Kaiser Wilhelm II. die bekanntgewordene "Hunnenrede". Das Deutsche Reich stellte mit den 19.093 Mann seines Ostasiatischen Expeditionskorps unter Generalleutnant von Lessel fast ein Drittel der internationalen Streitmacht. Gliederung des Ostasiatischen Expeditionskorps: 3 Infanterie-Brigaden zu 2 Infanterie-Regimentern mit je 9 Kompanien 1 Jäger-Kompanie 1 Reiter-Regiment zu 4 Eskadrons 1 Feldartillerie-Regiment zu 3 Abteilungen mit insgesamt 8 Batterien 2 leichte Munitionskolonnen 1 Bataillon schwere Feldhaubitzen mit 2 Batterien 1 Pionier-Bataillon zu 3 Kompanien 1 Eisenbahn-Bataillon zu 3 Kompanien 1 Korps-Telegraphen-Abteilung 1 Sanitäts-Kompanie 1 Munitionskolonnen-Abteilung mit 7 Munitionskolonnen 1 Kommando des Trains mit 3 Proviantkolonnen, 1 Feldbäckereikompanie, 6 Feldlazaretten 1 Etappenkommando mit 1 Pferde-Depot, 1 Lazarett-Depot, 1 Etappen-Munitionskolonne, Personal für 3 Kriegslazarette und ein Lazarettschiff, mehrere Versorgungsstellen Bereits am 4. August waren die in Tientsin versammelten alliierten Truppen (etwa 20.000 Mann) erneut losgezogen und konnten sich diesmal bis Peking durchkämpfen. Am 14. August wurde Peking eingenommen und anschließend drei Tage lang geplündert. Die chinesiche Regierung flüchtete in den Süden. Als die internationalen Truppen unter Waldersee in China eintrafen war die Situation im wesentlichen bereinigt, Peking und Tientsin waren entsetzt. Es folgten nun zahlreiche "Strafexpeditionen" zur endgültigen Vernichtung der Boxer, an denen auch das Ostasiatische Expeditionskorps intensiv beteiligt war. Das alliierte Vorgehen war dabei geprägt durch übergroße Brutalität und zahlreiche Ausschreitungen gegen die Zivilbevölkerung. Am 10. Januar 1901 akzeptierte die Regentin die Bedingungen der Alliierten, festgelegt in dem am 7. September 1901 unterzeichneten "Boxer-Protokoll". Das Ostasiatische Expeditionskorps wurde am 17. Mai 1901 aufgelöst und in die Ostasiatische Besatzungsbrigade umgewandelt, die in den Standorten Peking, Tientsin, Langfang, Yangtsun, Tangku und Schanghaikwan stationiert war. Gliederung der Ostasiatischen Besatzungsbrigade: 1 Kommandostab mit Verwaltungsbehörden 2 Infanterie-Regimenter mit je 6 Kompanien, davon 1 Kompanie beritten 1 Eskadron Jäger zu Pferde 1 Feldbatterie 1 Pionier-Kompanie mit Telegraphen-Detachement 1 Feldlazarett Die Ostasiatische Besatzungsbrigade wurde am 1. Mai und am 11. Dezember 1902 weiter verkleinert und umgegliedert. Am 6. März 1906 wurde auch die Ostasiatische Besatzungsbrigade aufgelöst und durch ein Detachement in Bataillonsstärke ersetzt. Dieses wurde am 5. April 1909 durch eine Einheit der Marine-Infanterie ersetzt, wobei sich die Abwicklung bis in das Jahr 1910 hinzog. Organisatorisch zuständig war die Ostasiatische Abteilung im Preußischen Kriegsministerium (Bestand PH 2). Bearbeitungshinweis: Der Bestand umfaßte zunächst nur drei AE, die zusammen mit den wenigen Akten der Schutztruppen den Bestand RW 51 Kaiserliche Schutztruppen und sonstige Streitkräfte in Übersee bildeten. Im Jahr 2008 kamen neun weitere AE unterschiedlicher Herkunft hinzu und es wurde nun ein eigener Bestand RW 61 gebildet. Der Bestand wurde im Februar 2010 erschlossen. Bestandsbeschreibung: Der Bestand enthält die Unterlagen des Ostasiatischen Expeditionskorps und der Ostasiatischen Besatzungsbrigade, soweit sie im Militärarchiv vorhanden sind. Inhaltliche Charakterisierung: Der Bestand enthält kaum echte Sachakten. Er besteht vor allem aus mehreren Heften deutsch-chinesisches Ortsnamen-Glossar. Erwähnenswert ist eine Druckschrift zu den Standorten Langfang, Yangtsun, Tangku und Schanghaikwan mit zahlreichen Abbildungen. Erschließungszustand: Der Bestand umfaßte zunächst nur drei AE, die zusammen mit den wenigen Akten der Schutztruppen den Bestand RW 51 Kaiserliche Schutztruppen und sonstige Streitkräfte in Übersee bildeten. Im Jahr 2008 kamen neun weitere AE unterschiedlicher Herkunft hinzu und es wurde nun ein eigener Bestand RW 61 gebildet. Der Bestand wurde im Februar 2010 erschlossen. Vorarchivische Ordnung: Die Unterlagen des Ostasiatischen Expeditionskorps und der Ostasiatischen Besatzungsbrigade müssen im wesentlichen als beim Brand des Heeresarchivs 1945 verloren angesehen werden. Es sind lediglich zufällig erhalten gebliebene Stücke überliefert. Diese wurden durch Unterlagen aus dem Umfeld der beiden Verbände, den Niederlassungen in Tientsin, Hankou und Peking ergänzt. Zitierweise: BArch, RW 61/...
Geschichte des Bestandsbildners Am 14. November 1897 hatte das Deutsche Reich den chinesischen Hafenort Tsingtau besetzt und in einem Vertrag mit dem Kaiserreich China vom 6. März 1898 ein Gebiet von 550 km² mit Tsingtau als Zentrum für 99 Jahre gepachtet - das Schutzgebiet Kiautschou. Die Provinz Schantung, zu der das gepachtete Gebiet eigentlich gehörte wurde zum deutschen Interessengebiet und zur neutralen Zone deklariert. In diesem Gebiet erhielt das Reich Konzessionen zum Bau und Unterhalt von Bahnlinien und Bergwerken. Doch bereits seit dem 30. Oktober 1895 hatte das Deutsche Reich das Recht, in den seit 1859/60 bestehenden internationalen Vertragshäfen Tientsin und Hankou Niederlassungen einzurichten. Und natürlich unterhielt das Reich wie die anderen Großmächte und sonst im Chinahandel engagierten Staaten auch eine Gesandschaft in Peking. Deutsche Missionen wirkten zudem im Innern Chinas, ebenso deutsche Kaufleute, insbesondere auch in Shanghai. Das Deutsche Reich war daher tatsächlich stark in China engagiert und es sah sich auch selbst so. Vor diesem Hintergrund wurden die ab Ende 1899 entstandenen und schnell immer gravierender werdenden fremdenfeindlichen Unruhen in China in Deutschland als Bedrohung empfunden. Die Regentin, Kaiserinwitwe Cixi, blieb in ihren Maßnahmen gegen die "in Rechtschaffenheit vereinigten Faustkämpfer", von den Kolonialmächten kurz als "Boxer" bezeichnet, zunächst uneindeutig, Einheiten der kaiserlich chinesischen Armee verbündeten sich zum Teil mit ihnen. Der Aufstand nahm ab Januar 1900 weiter zu, es kam zu ausufernden Gewaltakten gegen chinesische Christen und Ausländer. Ab Mai 1900 waren die ausländischen Gesandschaften in Peking von Aufständischen bedroht, die Bahnlinien von Peking an die Küste wurden angegriffen. Die Gesandschaften forderten daher militärische Unterstützung an. Das Deutsche Reich sandte noch im Mai 1900 ein Kontingent des in Tsingtau stationierten III. Seebataillons nach Peking, zwei weitere Kompanien wurden nach Tientsin beordert, das Kreuzergeschwader verlegte auf die Reede vor den Taku-Forts an der Mündung des Flusses Peiho. Die Situation in Peking verschärfte sich derweil weiter, weitere Truppen waren nötig. Die in China befindlichen Truppen der Kolonialmächte bildeten im Juni 1900 ein Expeditionskorps unter Führung des britischen Admirals Seymour (2066 Mann). Dieses wurde jedoch Mitte Juni von chinesischen Truppen (Boxer und reguläre Armee) aufgehalten und mußte umkehren. Die Ausländer und chinesischen Christen in Peking hatten sich mittlerweile im Gesandschaftsviertel verbarrikadiert und waren von der Außenwelt abgeschnitten. Die alliierten Kolonialmächte (USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Österreich-Ungarn, Rußland, Japan) stürmten am 17. Juni die Taku-Forts, die chinesische Regierung forderte am 19. Juni alle Ausländer ultimativ zum Verlassen Chinas auf. Am 20. Juni wurde der deutsche Gesandte, Freiherr Clemens von Ketteler in Peking ermordet. Mit Edikt vom 21. Juni erklärte China faktisch den Alliierten den Krieg, was jedoch von diesen nicht erwidert wurde. Die alliierten Truppen zogen sich Ende Juni 1900 nach Tientsin zurück. In Deutschland wurde am 25. Juni aus den Angehörigen der Marine-Infanterie ein Marine-Expeditionskorps von 2528 Mann (unter Generalmajor von Hoepfner) gebildet. Zudem erging am 3. Juli der Befehl zur Aufstellung eines Expeditionskorps aus Freiwilligen des Heeres (unter Generalleutnant von Lessel). Mit Eintreffen in China übernahm Lessel gemäß entsprechendem Befehl vom 27. Juli auch den Oberbefehl über das Marine-Expeditionskorps und über alle anderen an Land eingesetzten Marineeinheiten.. Die Alliierten hatten sich zwischenzeitlich auf die Bildung eines internationalen Expeditionskorps geeinigt, den Oberbefehlshaber sollte Deutschland stellen. Am 12. August 1900 wurde der ehemalige Chef des Großen Generalstabes, Generalfeldmarschall Alfred Graf von Waldersee zum Oberbefehlshaber der internationalen Streitmacht, die schließlich 64.000 Mann umfaßte, ernannt. Als Stab diente Waldersee das "Armeeoberkommando Ostasien". Das Ostasiatische Expeditionskorps ging mit seinen ersten Teilen am 27. Juli in Bremerhaven in See, bei ihrer Verabschiedung hielt Kaiser Wilhelm II. die bekanntgewordene "Hunnenrede". Das Deutsche Reich stellte mit den 19.093 Mann seines Ostasiatischen Expeditionskorps unter Generalleutnant von Lessel fast ein Drittel der internationalen Streitmacht. Gliederung des Ostasiatischen Expeditionskorps: 3 Infanterie-Brigaden zu 2 Infanterie-Regimentern mit je 9 Kompanien 1 Jäger-Kompanie 1 Reiter-Regiment zu 4 Eskadrons 1 Feldartillerie-Regiment zu 3 Abteilungen mit insgesamt 8 Batterien 2 leichte Munitionskolonnen 1 Bataillon schwere Feldhaubitzen mit 2 Batterien 1 Pionier-Bataillon zu 3 Kompanien 1 Eisenbahn-Bataillon zu 3 Kompanien 1 Korps-Telegraphen-Abteilung 1 Sanitäts-Kompanie 1 Munitionskolonnen-Abteilung mit 7 Munitionskolonnen 1 Kommando des Trains mit 3 Proviantkolonnen, 1 Feldbäckereikompanie, 6 Feldlazaretten 1 Etappenkommando mit 1 Pferde-Depot, 1 Lazarett-Depot, 1 Etappen-Munitionskolonne, Personal für 3 Kriegslazarette und ein Lazarettschiff, mehrere Versorgungsstellen Bereits am 4. August waren die in Tientsin versammelten alliierten Truppen (etwa 20.000 Mann) erneut losgezogen und konnten sich diesmal bis Peking durchkämpfen. Am 14. August wurde Peking eingenommen und anschließend drei Tage lang geplündert. Die chinesiche Regierung flüchtete in den Süden. Als die internationalen Truppen unter Waldersee in China eintrafen war die Situation im wesentlichen bereinigt, Peking und Tientsin waren entsetzt. Es folgten nun zahlreiche "Strafexpeditionen" zur endgültigen Vernichtung der Boxer, an denen auch das Ostasiatische Expeditionskorps intensiv beteiligt war. Das alliierte Vorgehen war dabei geprägt durch übergroße Brutalität und zahlreiche Ausschreitungen gegen die Zivilbevölkerung. Am 10. Januar 1901 akzeptierte die Regentin die Bedingungen der Alliierten, festgelegt in dem am 7. September 1901 unterzeichneten "Boxer-Protokoll". Das Ostasiatische Expeditionskorps wurde am 17. Mai 1901 aufgelöst und in die Ostasiatische Besatzungsbrigade umgewandelt, die in den Standorten Peking, Tientsin, Langfang, Yangtsun, Tangku und Schanghaikwan stationiert war. Gliederung der Ostasiatischen Besatzungsbrigade: 1 Kommandostab mit Verwaltungsbehörden 2 Infanterie-Regimenter mit je 6 Kompanien, davon 1 Kompanie beritten 1 Eskadron Jäger zu Pferde 1 Feldbatterie 1 Pionier-Kompanie mit Telegraphen-Detachement 1 Feldlazarett Die Ostasiatische Besatzungsbrigade wurde am 1. Mai und am 11. Dezember 1902 weiter verkleinert und umgegliedert. Am 6. März 1906 wurde auch die Ostasiatische Besatzungsbrigade aufgelöst und durch ein Detachement in Bataillonsstärke ersetzt. Dieses wurde am 5. April 1909 durch eine Einheit der Marine-Infanterie ersetzt, wobei sich die Abwicklung bis in das Jahr 1910 hinzog. Organisatorisch zuständig war die Ostasiatische Abteilung im Preußischen Kriegsministerium (Bestand PH 2). Bearbeitungshinweis Der Bestand umfaßte zunächst nur drei AE, die zusammen mit den wenigen Akten der Schutztruppen den Bestand RW 51 Kaiserliche Schutztruppen und sonstige Streitkräfte in Übersee bildeten. Im Jahr 2008 kamen neun weitere AE unterschiedlicher Herkunft hinzu und es wurde nun ein eigener Bestand RW 61 gebildet. Der Bestand wurde im Februar 2010 erschlossen. Bestandsbeschreibung Der Bestand enthält die Unterlagen des Ostasiatischen Expeditionskorps und der Ostasiatischen Besatzungsbrigade, soweit sie im Militärarchiv vorhanden sind. Inhaltliche Charakterisierung Der Bestand enthält kaum echte Sachakten. Er besteht vor allem aus mehreren Heften deutsch-chinesisches Ortsnamen-Glossar. Erwähnenswert ist eine Druckschrift zu den Standorten Langfang, Yangtsun, Tangku und Schanghaikwan mit zahlreichen Abbildungen. Erschließungszustand Der Bestand umfaßte zunächst nur drei AE, die zusammen mit den wenigen Akten der Schutztruppen den Bestand RW 51 Kaiserliche Schutztruppen und sonstige Streitkräfte in Übersee bildeten. Im Jahr 2008 kamen neun weitere AE unterschiedlicher Herkunft hinzu und es wurde nun ein eigener Bestand RW 61 gebildet. Der Bestand wurde im Februar 2010 erschlossen. Vorarchivische Ordnung Die Unterlagen des Ostasiatischen Expeditionskorps und der Ostasiatischen Besatzungsbrigade müssen im wesentlichen als beim Brand des Heeresarchivs 1945 verloren angesehen werden. Es sind lediglich zufällig erhalten gebliebene Stücke überliefert. Diese wurden durch Unterlagen aus dem Umfeld der beiden Verbände, den Niederlassungen in Tientsin, Hankou und Peking ergänzt. Zitierweise BArch RW 61/...
Ostasiatisches ExpeditionskorpsEffectifs des troupes françaises et allemandes, plan de campagne, correspondance et rapports du gouverneur de lA.E.F., accords entre la France et l’Angleterre, expéditions militaires franco-anglaises et occupation du Togo et du Cameroun
Enthält auch: Denkschrift über die Verhandlungen des Reichstages zu den mit dem Deutschen Reich wegen Übernahme der Landeshoheit abgeschlossenen Vertrag, 1896 Statut
Deutsche KolonialgesellschaftAutor: Auszug aus dem Tagebuch des Miss. Althaus. Umfang: S. 147-149. Enthält u. a.: - (SW: Vollendung des Wohnhauses; viele Wildkatzen; Heuschrecken; Diebstahl; endgültiger Abschluß des Kaufvertrages zwischen Miss. Althaus und Häuptling Koimbere über das Stationsgrundstück)
Leipziger MissionswerkAutor: Aus dem Tagebuch der Miss. Hofmann und Säuberlich. Umfang: S. 397-405. Enthält u. a.: - "1. Besuch der schottischen Missionsstation Kibwezi." (SW: wenig Missionstätigkeit; Garten; Jagd) - "2. Einiges aus dem häuslichen Leben der Missionare." (SW: Geburt des Sohnes der Geschwister Säuberlich; Durchreise von Dr. Kolbe; Pachtvertrag) - "3. Dürre und Hungersnot in und um Ikutha." - "4. Die Missionsarbeit unter den hungernden Wakamba." (SW: Probleme durch Hungersnot; Gottesdienstbesuch) - "5. Die ersten Katechumenen in Ikutha." (SW: Schulbesuch; Taufanmeldung; Vorstellung der Taufkandidaten) Darin: Abbildung "Ndzau, Koloboi und Kawalo, drei Schüler in Ikutha."
Leipziger MissionswerkEinleitung Die Wohlfahrtspflege definiert sich als eine planmäßige zum Nutzen der Allgemeinheit und nicht als Gewinnunternehmung ausgeübte Sorge für Notleidende oder Gefährdete. Sie kann sich vorbeugend bzw. abhelfend auf das gesundheitliche, sittliche oder wirtschaftliche Wohl erstrecken. Fürsorge muss dabei von Wohlfahrtspflege unterschieden werden (Fürsorge wird "gewährt", Wohlfahrtspflege wird "ausgeübt"), da die Fürsorge einzelne Maßnahmen der Wohlfahrtspflege behandelt. Die Eckpunkte der Wohlfahrtspflege bilden (a) Gesundheitsfürsorge, (b) berufliche Fürsorge mit der Schwerbeschädigtenfürsorge und (c) Jugendwohlfahrt als auch - sofern nicht durch die Gesundheitsfürsorge abgedeckt - Säuglingsfürsorge, Mutter- und Kleinkinderschutz, Schulkinderfürsorge, Fürsorge für schwächliche und kränkliche Kinder und Gefährdetenfürsorge. Darüber hinaus beinhaltet sie (d) Wohnungsfürsorge und (e) Volksbildungswesen sowie, um die Not des Einzelnen zu steuern und ergänzend einzutreten, falls andere Arten der Wohlfahrtspflege nicht greifen, (f) die öffentliche, allgemeine und besondere Fürsorge. Der Begriff der "Wohlfahrts-polizei", der sich auf die vorbeugende Tätigkeit der Polizei bezieht, beweist die seit jeher bestehende Verbindung der Wohlfahrtspflege mit der öffentlichen Verwaltung. Die entscheidende Veränderung hin zur modernen staatlichen Wohlfahrtspflege vollzog sich über den durch die Industrialisierung bedingten wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Wandel, der neue soziale Sicherungssysteme für die sich entwickelnde Klasse der freien Lohnarbeiter und ihrer Angehörigen erforderlich machte. Seit seiner Arbeitsaufnahme verstand das durch Publikandum "die veränderte Verfassung der obersten Staatsbehörden" vom 16. Dezember 1808 begründete Ministerium des Innern als sein Arbeitsgebiet die gesamte innere Landesverwaltung im weitesten Sinne. Abgesehen von Finanzen, Militär und Justiz subsumierte sich darunter die allgemeine Polizei, die Gewerbepolizei, die Sektion für Kultus und öffentlichen Unterricht, die allgemeine Gesetzgebung, die Medizinalsachen und die Angelegenheiten bezüglich Bergbau, Münze, Salzfabrikation und Porzellan-Manufaktur, woraus die Abteilungen A - allgemeine Polizei, B - Handel und Gewerbe, C - Kultus und öffentlicher Unterricht sowie D - Postwesen (seit 03. Juni 1814 als Generalpostamt dem Staatskanzler unterstellt) hervorgingen. Je nach ihrer Besonderheit war die Wohlfahrtspflege den verschiedenen Abteilungen unterstellt. Als mit der Kabinetts-Ordre vom 03. November 1817 das Ministerium für den Kultus und Unterricht und das Medizinalwesen sowie am 17. April 1848 durch Allerhöchsten Erlass das Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten entstanden, wechselten in deren Ressorts auch einzelne Fürsorgemaßnahmen. So erhielt das "Handelsministerium" die Aufsicht über die Berufs- und Wohnungsfürsorge und das "Kultus-ministerium" die Gesundheitsfürsorge sowie das Volksschulwesen. Beim Ministerium des Innern verblieben somit die Jugendwohlfahrt mit den Bereichen, die nicht der Gesundheitsfürsorge unterstellt waren, sowie die öffentliche (besondere) Fürsorge. Die Jugendwohlfahrt beinhaltet alle Maßnahmen, um Jugendliche (von Geburt bis Volljährigkeit) physisch, psychisch und sozial zu stärken. Dazu zählen auch die Gesundheitsfürsorge sowie Vormundschaft und Schutz der Pflegekinder. Die Beschäftigung mit gesunden Jugendlichen versteht sich als Jugendpflege. Die Aktivitäten gegenüber der gefährdeten und verwahrlosten Jugend werden durch die Jugendfürsorge wahrgenommen, welche zugleich den Hauptgegenstand der hier verzeichneten Überlieferung bildet. Bis zum I. Weltkrieg waren nur das Vormundschafts-wesen und die Fürsorgeerziehung gesetzlich geregelt. Mit dem Reichsgesetz für Jugendwohlfahrt vom 09. Juli 1922 wurden einheitliche Grundlagen für die öffentlichen Jugendwohlfahrtsstellen geschaffen. So erhielten die neu geschaffenen Jugendämter zudem die Funktion sowohl einer Oberaufsicht über die private Tätigkeit auf diesem Gebiet als auch eines Verbindungsgliedes zwischen den privaten Organisationen und der öffentlichen Wohlfahrtspflege. Zuvor wurde bereits am 01. November 1919 das Ministerium für Volkswohlfahrt errichtet, das diejenigen Zuständig-keiten, die im Laufe des 19. Jahrhunderts auf die einzelnen Ministerien aufgeteilt wurden, wieder zusammenfasste. Dies änderte sich wiederum mit der Auflösung dieser Behörde am 01. Dezember 1932, deren Aufgaben durch das Preußische Ministerium für Wirtschaft und Arbeit übernommen wurden. Allerdings fielen die vor Gründung des Ministeriums für Volkswohlfahrt bereits im Geschäftsbereich vom Ministerium des Innern liegenden Angelegenheiten an dieses zurück. Dennoch war die hier erschlossene Überlieferung Teil des Bestandes I. HA Rep. 191 Ministerium für Volkswohlfahrt, der aus Abgaben an das Preußische Geheime Staatsarchiv der Jahre 1931 bis 1938 stammt, während des II. Weltkrieges neben anderem Archivgut zur Auslagerung kam und nach seiner Bergung in das Zentrale Staatsarchiv der Deutschen Demokratischen Republik - Zweigstelle Merseburg - gelangte. Im Zuge einer Neubearbeitung wurde 1977/78 dort die Auflösung des Bestandes beschlossen. Abgesehen von der Überlieferung des Preußischen Staatskommissars für die Regelung der Wohlfahrtspflege ging das Aktenmaterial wieder in die schriftliche Überlieferung derjenigen Ministerialbehörden über, die bereits vor Gründung bzw. nach Auflösung des Ministeriums für Volkswohlfahrt mit diesen Aufgaben betraut waren. Ein Jahrzehnt nach Rückführung der Bestände 1993/94 in das GStA PK wurden nun die noch unbearbeiteten Materialien des Ministeriums für Volkswohlfahrt, die in die Zuständigkeit des Innenministeriums fielen, geordnet und verzeichnet. Allerdings wurde darauf verzichtet (im Gegensatz zum Kultusministerium, Ministerium für Handel und Gewerbe sowie Finanz-ministerium), die Unterlagen direkt in einzelne Aktengruppen einzugliedern. Vielmehr wurde der Teilbestand als solcher belassen. Er enthält neben seinem Schwerpunkt Jugendwohlfahrt mit den Regelungen zum Reichsjugendwohlfahrtsgesetz, der Fürsorgeerziehung mit Fürsorgepersonal oder den Erziehungsanstalten und -vereinen auch Unterlagen zu den Wohlfahrtsämtern, in deren Aufgabenbereich jedoch nicht nur die Jugendämter fielen, sondern beispielsweise auch die Beihilfen für Kleinrentner. Eine Erweiterung seiner Kompetenz erfuhr das Ministerium hinsicht-lich der neu festgelegten Grenzen des Preußischen Staates durch den Versailler Vertrag, indem nun auch die betroffenen Gebiete der einzelnen Landesteile unterstützt wurden. Der Bestand beinhaltet Archivalien aus dem Zeitraum von 1806 bis 1936 und weist einen Umfang von ca. 31 lfd. m auf. Bestell- und Zitierweise: Die hier verzeichneten Archivalien werden im Außenmagazin Westhafen verwahrt. Daher sind die gelben Bestellscheine zu benutzen, und es müssen aus betriebstechnischen Gründen Wartezeiten bei der Bereitstellung in Kauf genommen werden. Die Archivalien sind wie folgt - zu bestellen: I. HA Rep. 77 B, Nr. - zu zitieren: GStA PK, I. HA Rep. 77 B Ministerium des Innern, Volkswohlfahrt, Nr. Letzte vergebene Nummer: Handhabung des Findhilfsmittels Grundsätzlich ist das Findbuch innerhalb der Klassifikationsgruppen nach den Bestellnummern geordnet. In einigen Gruppen - vor allem in denen unter dem Klassifikationspunkt "Einzelne Erziehungsanstalten und -vereine in Preußen und anderen Gebieten" - kommt es jedoch zu Springnummern, weil aus Gründen der Übersichtlichkeit zusätzlich eine Ordnung nach Ortsnamen bzw. Provinzen oder aber auch nach der Datierung vorgenommen wurde. Verweis auf andere Bestände des GStA PK zu diesem Themenkomplex: 1) I. HA Rep. 76 Kultusministerium + VII neu - Volksschulwesen (jeweils "A" in den einzelnen Sektionen) + VIII B - jüngere Medizinalregistratur, Sekt. 19 - Soziale Ausbildung 2) I. HA Rep. 77 Ministerium des Innern + Tit. 421 - Schul- und Erziehungs-Polizei + Tit. 423 - Sicherheitspolizei, Gen. (hier v. a.: Kinder- u. Mädchenhandel) + Tit. 491 - Gefangenen-(Straf- u. Besserungs-)Anstalten + Tit. 924 - Jugendpflege + Abt. I, Sekt. 19 - Sozialpolitik und Versicherungen, Privatgesellschaften + Abt. II, Sekt. 27 - Privatgesellschaften und Vereine + Abt. IV, Sekt. 9 - Wohltätigkeits- u. Besserungsanstalten + Abt. Ost-West (hier: Unterstützung der Grenzgebiete) 3) I. HA Rep. 84a Justizministerium + 6.2.0 [D] - Fürsorgewesen im Allgemeinen ([D]: Dahlemer Bestandteil) + 6.2.1 [D] - Jugendwohlfahrt + 9.1.4 [D] - Ausführung des Versailler Friedensvertrages + C 6.4.2 [M] - Fürsorgeerziehung ([M]: Merseburger Bestandteil) 4) I. HA Rep. 89 Geheimes Zivilkabinett, jüngere Periode + 5.6 - Wohlfahrtsvereine u. -anstalten, Stiftungen + 9.4.3.2.8 - Fürsorgeerziehung 5) I. HA Rep. 151 Finanzministerium + I 4 [D] - Volkswohlfahrt (hier v. a.: 4.1 - Jugendwohlfahrt und Fürsorgeerziehung) + I B 38 [D] - Jugendpflege + I A, 7.2 [M] - Auswirkungen des Friedensvertrages von Versailles + I C, 7.3 [M] - Erziehung (vereinzelt) + I C, 8.7.1 [M] - Volkswohlfahrt. Allgemein 6) I. HA Rep. 169 D Preußischer Landtag + X e - Kinder- u. Jugendpflege 7) I. HA Rep. 191 Der Preußische Staatskommissar für die Regelung der Wohlfahrtspflege Literaturauswahl: - Binder, Thomas: Realisierung archivischer Kernaufgaben am Beispiel der Überlieferung "Ministerium des Innern, Volkswohlfahrt" aus dem GStA PK. Berlin, Diplomarbeit an der FH Potsdam 2006. - v. Bitter, Rudolf: Handwörterbuch der Preußischen Verwaltung. Berlin, W. de Gruyter 19283. Hier: Artikel "Jugendwohlfahrt" und "Wohlfahrtspflege". - Blum-Geenen, Sabine: Fürsorgeerziehung in der Rheinprovinz von 1871 bis 1933. Köln, Rheinland-Verlag 1997. - Henne-Am Rhyn, Otto [Red.]: Ritter’s geographisch-statistisches Lexikon [ ]. Leipzig, Otto Wigand 1874. Hierauf begründen sich die Angaben zu den Ortsnamen. - Marcus, Paul: Das Preußische Ministerium für Volkswohlfahrt (1919 - 1932). Vorgeschichte, Geschäftskreis, Tätigkeit und Auflösung sowie seine Überlieferung im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz. In: Generaldirektion der Staatl. Archive Bayerns [Hrsg.]: Archivalische Zeitschrift, 83. Bd., S. 93 - 137. Köln, Weimar, Wien, Böhlau 2000. Berlin, im Juni 2005 T. Binder M. A. (Archivangestellter) Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.
1877-1900 in Otjikango, Omaruru, Otjimbingue, Hausvater im Missionshaus, 1903-1913; Briefe, Stations- u. Quartalsberichte, Reiseberichte, 1877-1899; Quartalsberichte ab 1897, auch von Johannes Olpp unterzeichnet; Privatbriefe an Inspektoren d. RMG, 1882-1899; Rechnungen über Baumaterial u. Gemeinde-Jahresrechnungen; Brief d. Hendrik Witbooi, Rooibank an Freerk Meyer, 1891; Polizeiverordnung wegen Pocken, 1891; Bericht von d. Gedenkfeier zum 25-jährigen Bestehen d. Kirche in Otjimbingue, von H. Kleinschmidt, 1892; Schilderung e. Begegnung mit Hendrik Witbooi (1. Quartalsbericht), 1892; Vertrag mit d. Schulvorstand d. deutschen Missionsschule Otjimbingue, 1895; Anfrage d. Herrn von Lindequist über schädliche Einwirkung geistiger Getränke auf d. Eingeborenen, 1896;
Rheinische MissionsgesellschaftLebenslauf, 1927; Dienstanweisung u. Abordnungsgelübde, 1929; Korrespondenz mit Marie Melzer (auch während der Internierung), 1929-1945; Berichte von Ferientagen in den Usambarabergen, 1930; Ein Hochzeitsnachmittag in Mlalo (Bericht), 1930; Mein erstes Weihnachten in Afrika (Bericht), 1930; Wie man Hochzeiten im Herzen Afrikas feiert (Bericht), 1930; Heuschrecken im Bukobaland (Bericht), 1931; Aufzeichnungen über die Haya-Götter (Bericht), 1936; Aus der weiblichen Erziehungsarbeit in Buhaya (Bericht), 1938; Zeugnis für Marie Melzer, 1932; Ärztlicher Befund(bericht), 1934; Vertrag mit dem Bibelhaus „Malche wegen der Übernahme von Marie Melzer in den Schwesternverband, 1942; Briefe u. Berichte u.a. aus Kapstadt (Südafrika) im Dienste der Brüdergemeine, 1946-1970; Ärztliche Befunde, 1954, 1961 u. 1970
Bethel-MissionLebenslauf, 1929; Korrespondenz, 1929-1964; Dienstanweisung u. Abordnungsgelübde, 1930; Briefe u. Berichte aus der Deutschen Schule in Lwandai, 1930-1939; „Aus der Arbeit eines Buschlehrers, 1937; „Christenfrauen in Usambara, 1938; Kinderbriefe aus der Schule in Lwandai, 1939; Berichte aus dem Lager Salisbury (Südrhodesien), 1941-1947; Vertrag mit dem Bibelhaus „Malche wegen Übernahme in die dortige Schwesternschaft, 1942; Zeugnis für Margret Dorendorf, 1947; Ärztlicher Bericht, 1955; Versorgungsfragen, 1955 u. 1961
Bethel-Mission1892-1918 in Otjihaena, Gaub, Tsumeb; Briefe, Quartals- u. Stationsberichte, 1891-1918; Privatbriefe an Inspektoren d. RMG, 1892-1900; Brief von u. Vertrag mit Häuptling Kahimemua, 1892; Gedrucktes Gemeindeblatt "Omahunge" in Herero-Sprache von Ferdinand Lang, 1900; Gesuch an d. Kaiserliche Gouvernement in Windhoek wegen Errichtung von 4 Lokationen, 1902; Ärztliches Zeugnis für Frau Maria Lang, geb. Müller, 1904; Rechtfertigung Ferdinand Langs gegen Beschuldigungen von Missionar Friedrich Hermann Rust, 1906; Rechtsstreit mit d. Otavi-Minen- u. Eisenbahngesellschaft, 1913; Bericht von Tochter Lydia Lang über Tod ihrer Eltern, 1918; Korrespondenz mit d. Kindern Lang, 1942;
Rheinische MissionsgesellschaftEnthält u.a.: Schadenssache des Deutschen Frauenvereins vom Roten Kreuz durch Verlust des Königin Charlotten-Krankenhaus in Lomé Enthält auch: Antrag des deutschen Frauenvereins vom Roten Kreuz für Krankenpflege in den Kolonien über eine anderweitige Gestaltung seines Verhältnisses zum Zentralkomitee (1908); Vertrag zwischen dem Landesfiskus des Schutzgebiets Togo und dem Deutschen Frauenverein vom Roten Kreuz für die Kolonien (1914)
Protest der Norddeutschen Mission, Bremen gegen Pläne der EMDOA in Togo eine Mission zu beginnen, Briefe hierzu von Zahn u. Vietor; Briefe von A. Schreiber, Barmen u. Rundbrief der Deputation; Briefe von L. Dieselkamp, Dr. Latrille, Paul Wohlrab u. L. Beyer; Vertrag zwischen den Bielefelder Anstalten u. EMDOA über die Ausbildung von Mitarbeitern für die Mission; Vertrag zwischen EMDOA u. Neuendettelsau wegen Über-lassung von Missionaren, 1886
Bethel-MissionIn der Deutschen Gesellschaft für Ordenskunde e.V. gibt es diverse Sammler von kolonialen Objekten. Diese umfassen einzelne Fotos und Alben, Urkunden (Verleihungsurkunden von Orden und Ehrenzeichen sowie offizielle Schreiben, Berichte und Verträge), Tagebücher und sonstige Gegenstände aus den Kolonien. Unter anderem spielt auch die Zusammenarbeit der Kolonialmächte untereinander eine Rolle. Es gibt zudem private Nachlässe von Kolonialsoldaten und Bewohnern der ehemaligen deutschen Kolonien.