Westafrika

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      Hierarchische Begriffe

      Westafrika

      Westafrika

      Equivalente Begriffe

      Westafrika

      • UF Westliches Afrika
      • UF Bilad el-Sudan
      • UF Bilad es-Sudan
      • UF Bulge of Africa
      • UF W Afr
      • UF West African
      • UF West Afrika
      • UF Western Africa
      • UF Afrique de l’Ouest
      • UF Afrique occidentale
      • UF Ouest-africain

      Verbundene Begriffe

      Westafrika

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        Bestand
        Teil von Otto-von-Bismarck-Stiftung

        Im Museum der Otto-von-Bismack Stiftung befinden sich 13 Fotos mit Verweis auf die Firma Jantzen & Thormählen. Die mit einem breiten weißen Rahmen versehenen Fotos weisen auf der Rückseite in der Regel zwei verschiedene Handschriften auf. Die obenstehende und in Tinte geschriebene Zeile erklärt das auf der Vorderseite Abgebildete, wie z.B. „Mein Wohnhaus in Eloby“ oder „Beach vor der Factory in Malimba“. Darunter befindet sich mit Bleistift ein erklärender Zusatz, der bei allen Fotos auf die Faktoreien „der Firma Jantzen + Thormählen“ verweist. Sieben Fotos stammen aus „Eloby“, drei aus „Malimba“, zwei aus „Gabun“, und je eines aus „Bata“ und „Big Batanga“. Die Fotos aus Gabun zeigen auf der Rückseite den Stempel des Fotografen: „F.W. Joaque, Photographer, Gaboon“. Auf zwei Fotos, die in der Faktorei auf der Kleinen Elobey-Insel (Elobey Chico, Äquatorialguinea) gemacht wurden, sind die abgebildeten Menschen deutlich zu erkennen. Die rückseitige Beschriftung weist sie als „Kroo“ aus. Das ist im ersten Moment erstaunlich, denn die Kru stammen von der Küste Liberias, die von Elobey Chico gute 2.300 km Luftlinie entfernt liegt. Bei genauerem Hinsehen eröffnet sich eine erstaunliche Geschichte innerafrikanischer Arbeitsmigration. Die als „Krooboys“ oder „Krumen“ bezeichneten Kru wurden seit dem 18. Jahrhundert von den Europäern als Seeleute angeheuert. Sie hatten unter den Europäern einen guten Ruf, galten sie doch als stark, gewissenhaft und fleißig. Im 19. Jahrhundert wurden sie als ungelernte Arbeitskräfte von europäischen Händlern oder Kolonialbeamten angeworben, meist mit ein- oder zweijährigen Verträgen. Allerdings machten es sich die Europäer sehr einfach, denn unabhängig von ihrer wahren Herkunft/Ethnie bezeichneten sie alle in Liberia angeworbenen Arbeiter als „Kru“. Jane Martin nennt sieben verschiedene Ethnien, die als „Krooboys“ bezeichnet wurden. Sie konnte auch zeigen, dass sich bei dem Stamm der Grebo vor allem die jungen Männer anwerben ließen, die der kinibo-Altersklasse angehörten. Von den Mitgliedern dieser Altersgruppe wurde erwartet, dass sie ein Training für das spätere Leben absolvierten. Traditionell wurde darunter die Vorbereitung auf den Kriegerstatus verstanden (die Grebo, Kru und andere Ethnien führten mehrfach bewaffnete Widerstände gegen die US-Liberianer), offensichtlich kam die Zeit im Dienst von Europäern dem gleich. Die „fleißigen“ und „geschätzten“ „Krooleute“ verfolgten mit ihrer Anwerbung also durchaus eigene Ziele.
        Enthält: Inv. Nr. F 2004/040 und Inv. Nr. F 2004/042

        7,2001 Afrikahaus J. K. Vietor (Bestand)
        Staatsarchiv Bremen (STAB), 7,2001 · Bestand · 1862 - 1932
        Teil von Staatsarchiv Bremen (STAB) (Archivtektonik)

        Erläuterung: Die Firma wurde unter diesem Namen als eigenes Unternehmen seit 1888 von Johann Karl Vietor geführt, konnte sich aber der seit 1857 von anderen Angehörigen der Familie Vietor gegründeten Niederlassungen in Ghana, Togo, Dahomey, Kamerun, Liberia und Guinea bedienen. Nach dem schweren Rückschlag im Ersten Weltkrieg erfolgte ein Wiederaufbau in Liberia, Ghana und Togo, den jedoch die Weltwirtschaftskrise vernichtete, so dass die Firma 1932 erlosch. Sie stand mit anderen von J. K. Vietor mitbegründeten Unternehmungen teilweise in enger Verbindung. Inhalt: Geschäftspapiere vor dem Ersten Weltkrieg, insbesondere Landkäufe, Inventuren, Versicherung der Faktoreien in Togo (Anedlo, Palime, Lomé), in Ghana (Keta) und in Dahomey (Porto Novo) - Gesamte Firmenregistratur nach dem Ersten Weltkrieg, insbesondere Reichsentschädigung für Kriegs- und Kolonialschäden, Korrespondenz mit anderen Firmen und eigenen Niederlassungen - Liquidation

        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 40/17 Bü 27 · Akt(e) · 1899-1914
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

        Enthält auch: Entsendung einer Forschungsexpedition in das Schutzgebiet von Neu-Guinea Darin: Karte der deutschen Besitzungen im Stillen Ozean; R. Thurnwald: "Die eingeborenen Arbeitskräfte im Südseeschutzgebiet", 1910 (Druck); "Die Vermessungsschiffexpedition nach Neu-Guinea", 1914 (Druck)

        BArch, R 1001/2985 · Akt(e) · Dez. 1895 - Okt. 1896
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Festlegung der Grenze zwischen der deutschen und englischen Kolonie in Neu-Guinea Mißhandlungen malayischer Händler durch deutsche Beamte in Neu-Guinea