Der Gouverneur des Kiautschou-Gebietes, Admiral Meyer-Waldeck, stellt dem Prinzen Heinrich von Preußen den taoistischen Hauptpriester des Landes vor. / Fotograf: Scherl
Zeitschriften
94 Dokumente results for Zeitschriften
Afrikanische Frauen, die sich für den ’N’Gomatanz’ gerichtet haben. / Fotograf: Scherl
Chinesische Arbeiter beim Ausbau der Hafenanlagen von Tsingtau. / Fotograf: Scherl
Nach dem Frühjahrsrennen in Tsingtau wird der Sieger des Pferderennens vor der Bühne akklamiert. / Fotograf: Scherl
Blick auf die am Eingang der Bucht von Kiautschou gelegene chinesische Hafenstadt Tsingtau. / Fotograf: Scherl
Blick auf die am Eingang der Bucht von Kiautschou gelegene chinesische Hafenstadt Tsingtau. / Fotograf: Scherl
Blick über die Häuser von Tapautau bei Tsingtau. / Fotograf: Scherl
Offiziere des deutschen Kriegsschiff SMS Cormoran mit einem sanoanischen Häuptling. 1. Reihe, v.li.: Kapitänleutnant Engel, Mataafa, Korvettenkapitän Emsmann, Stabsarzt Dr. Gelsam, 2. Reihe v.li.: Tolo, Privatsekretär Mataafas, Oberleutnant z.S. Freiherr von der Goltz, Tuaefaiva, der Dolmetscher Mataafas , und der Truchsess Mataafas. / Fotograf: Scherl
Eine deutsche Militärpatrouille in der damaligen Hauptstraße von Tsingtau. / Fotograf: Scherl
Ein Deutscher in einem Schaukelstuhl seines Hauses. Auf der Schulter sitzt ein Pavian. / Fotograf: Scherl
Die Deutschen in Tsingtau 1898-1914 - Öffentliches Leben, Kolonien: China, Deutschland, Deutsches Reich
Die Deutschen in Tsingtau 1898-1914 - Öffentliches Leben, Kolonien: China, Deutschland, Deutsches Reich
Die Deutschen in Tsingtau 1898-1914 - Öffentliches Leben, Kolonien: China, Deutschland, Deutsches Reich
Die Deutschen in Tsingtau 1898-1914 - Öffentliches Leben, Kolonien: China, Deutschland, Deutsches Reich
Die Deutschen in Tsingtau 1898-1914 - Öffentliches Leben, Kolonien: China, Deutschland, Deutsches Reich
Die Deutschen in Tsingtau 1898-1914 - Öffentliches Leben, Kolonien: China, Deutschland, Deutsches Reich
Die Deutschen in Tsingtau 1898-1914 - Öffentliches Leben, Kolonien: China, Deutschland, Deutsches Reich
Die Deutschen in Tsingtau 1898-1914 - Öffentliches Leben, Kolonien: China, Deutschland, Deutsches Reich
Die Deutschen in Tsingtau 1898-1914 - Öffentliches Leben, Kolonien: China, Deutschland, Deutsches Reich
Die Deutschen in Tsingtau 1898-1914 - Öffentliches Leben, Kolonien: China, Deutschland, Deutsches Reich
Die Deutschen in Tsingtau 1898-1914 - Öffentliches Leben, Kolonien: China, Deutschland, Deutsches Reich
Die Deutschen in Tsingtau 1898-1914 - Öffentliches Leben, Kolonien: China, Deutschland, Deutsches Reich
Anbau zum bestehenden Dienstwohngebäude des Gouverneurs von Tsingtau in der Augusta Viktoria-Bucht. / Fotograf: Scherl
Eingebornene ziehen und schieben einen Wagen über eine Bahnstrecke in der Kolonie Deutsch-Ostafrika. / Fotograf: Scherl
Eingeborene beim Drill in der deutschen Kolonie Samoa. / Fotograf: Scherl
Einweihungsfeier der evangelischen Christuskirche in Tsingtau durch die Beamten und Offiziere der deutschen Kolonialverwaltung und deren Familienangehörige. / Fotograf: Scherl
Im Hamburger Zoo werden Samoaner in einer traditionellen Hütte gezeigt. Links deutsche Schulkinder. / Fotograf: Scherl
Im Hamburger Zoo werden Frauen aus der deutschen Kolonie Samoa dem deutschen Publikum präsentiert. / Fotograf: Scherl
Einwohner von Samoa an einem Strand. Links ein in europäische Kleidung gekleideter Mann. / Fotograf: Scherl
Samoanische Häuptlinge stehen an der Landungsbrücke, um einen neuen deutschen Gouverneur zu begrüßen. / Fotograf: Scherl
Aufnahmedatum: 01.06.1904 Chinesische Prominenz in Jinan, der Provinzhauptstadt der chinesischen Provinz Shandong, vor dem Eröffnungszug der von den Deutschen zwischen Qingdao (Tsingtau) und Jinan (auch: Jinanfu oder Tsinanfu) gebauten sog. Shantung-Eisenbahn. Sie verband das deutsche Schutzgebiet Tsingtao mit dem chinesischen Eisenbahnnetz. / Fotograf: Scherl
Zur Eröffnung treffen Mandarine vor der Poliklinik des ersten deutschen Krankenhauses in Kiautschou ein. / Fotograf: Scherl
In Anwesenheit des deutschen Gouverneurs Dr. Solf tanzen samoanische Frauen einen traditionellen Tanz zur Feier des Geburtstags von Kaiser Wilhelm II. / Fotograf: Scherl
Einwohner beim Fischen. / Fotograf: Scherl
Samoanische Frau. / Fotograf: Scherl
Samoanische Frau in Tracht mit Kopfschmuck. In den Händen hält sie ein Kopfemesser. / Fotograf: Scherl
Waschtag in Magila in ’Deutsch-Ostafrika’. / Fotograf: Scherl
Während des Boxeraufstandes wurde in der deutschen Kolonie Kiautschou ein Bürgerwehr zur Verteidigung geschaffen. / Fotograf: Scherl
Der Sklavenhändler Hassan bin Omari (rechts) und seine Komplizen wurde von den Truppen Wissmanns in der Kolonie Deutsch-Ostafrika gefaßt. / Fotograf: Scherl
Bestandsbeschreibung: Abt. 42 Gemeindearchiv Horchheim Umfang: 107 Archivkartons, 3 lfm Amtsbücher, 11 lfm Urk.z.Rechn. (923 Verzeichnungseinheiten = 33 lfm) Laufzeit: 1710 - 1945/72 Zur Ortsgeschichte Horchheim liegt ca. vier km südwestlich von Worms im Eisbachtal. Urkundlich wird der Ort erstmals 766 in einer Schenkungsurkunde im Lorscher Codex genannt. Der Name des Ortes leitet sich von dem Wort "horac" "sumpfig" ab. Das sumpfige, von Überschwemmungen des Eisbachs heimgesuchte Tal gab ihm den Namen. Horchheim gehörte seit dem frühen Mittelalter zum Hochstift Worms. Gemeinsam mit einigen umliegenden Ortschaften gehörten Horchheim und Weinsheim zur Herrschaft Stauf, die im 12. Jh. Grafen von Eberstein unterstanden, ab 1215 die Grafen von Zweibrücken und ab 1378 durch den Kauf an die Grafen von Sponheim fiel. 1393 kam die Herrschaft auf dem Erbwege an die Grafen von Nassau-Saarbrücken; Kurpfalz und Nassau-Weilburg, die im Laufe der Zeit ebenfalls Rechte in Horchheim erworben hatten, waren 1706 an einem Tauschvertrag beteiligt, mit dem der Ort wieder zum Hochstift kam (bis 1798). 1798 - 1814 französische Herrschaft, ab 1816 Großherzogtum bzw. Volksstaat Hessen; 1816 Kanton Pfeddersheim, 1835 Kreis Worms, 1848 Regierungsbezirk Mainz, 1850 Regierungsbezirk Worms, 1852 - 1942 Kreis Worms, Eingemeindung nach Worms zum 01.04.1942. Die Gemeinden Horchheim und Weinsheim sind in ihrer Geschichte eng miteinander verbunden. Im Jahre 1715 erscheint Weinsheim zum erstenmal als selbständige Gemeinde mit eigenem Bürgermeister. Nach 1792 wurde Weinsheim von Wiesoppenheim aus verwaltet, während es kirchlich schon immer eine Filiale von Horchheim war. Aufgrund der engen Verbundenheit befinden sich Akten von Weinsheim auch im Bestand von Horchheim. Von Mitte 16. bis Anfang 17. Jahrhundert war Horchheim überwiegend evangelisch, seit 1635 (bis heute überwiegend) wieder katholisch (Pfarrkirche Heilig-Kreuz, Patronat und Zehntrecht des Domstifts). Im Jahre 1496 lebten in Horchheim etwa 200 Einwohner. Die Bevölkerung wuchs bis 1900 auf ca. 1.800 Einwohner, davon 7 Juden, und betrug im Jahre 2002 4.475 Einwohner. Erwähnenswert sind die Wohltätigkeitsstiftungen in Horchheim: die Elendenbruderschaft, das Hospital Neuhausen und die Ordensniederlassung der barmherzigen Schwestern. Die Elendenbruderschaft wurde 1448 errichtet. 1726 wurde aus Mitteln der Stiftung ein neuer Altar für die Kirche beschafft und ein Beitrag zur Anschaffung einer Orgel ausgewiesen. Die Gelder von den Zinsen dienten zur Erbauung und Erhaltung des Schulhauses und der Besoldung der Schullehrer, zur Versorgung der Ortsarmen und armen Durchreisenden und sowie zur Bezahlung des Schulgeldes für arme Kinder. 1824 wurde der Fonds durch die Provinzialregierung in Mainz der Verwaltungskommission des Hospitals Neuhausen unterstellt. 1825 wurde auf Antrag des Horchheimer Gemeinderats das sogenannte Bruderschaftshaus mit Garten versteigert. Der Erlös wurde zum Bau des neuen Schul- und Gemeindehauses verwendet. Das Hospital Neuhausen wurde 1729/30 vom Wormser Bischof Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg (1694-1732) in Form einer Stiftung gegründet und mit reichem Besitz ausgestattet. In einer Urkunde vom 22. August 1730 (Abt. 61 Nr. 112) kauft der Bischof für 12000 Gulden das Hofgut und ehemalige Kloster Liebenau mit einer dazugehörigen Mühle und zahlreichen Besitzungen, um so den Bestand der Stiftung zu gewährleisten. Vor seinem Tod vermachte er einen großen Teil seines Vermögens der Stiftung, um das neu erbaute Hospitalgebäude zu vollenden, damit nun endlich auch die Pfründner einziehen konnten. Zu Beginn der französischen Zeit (1798), in der die Baulichkeiten zerstört wurden, erfolgte die Umwandlung in ein Zivilhospital, das mit anderen Hospitälern des Kantons Pfeddersheim vereinigt wurde. Durch ein Dekret vom Jahre 1801 erlangte das Hospital Neuhausen seine Selbständigkeit und den Namen zurück. Als Sitz der Stiftung, deren Vorsitz der Bürgermeister von Horchheim inne hatte, wurde Horchheim bestimmt. Weiterhin wurden die 14 linksrheinischen Mitgliedsgemeinden festgelegt, deren Bürger von den Geldern profitierten und deren Gesandte die Verwaltungskommission bildeten. Diese waren: Beindersheim, Bobenheim, Dirmstein, Hettenheim, Leidelheim (später Hettenleidelheim), Horchheim, Laumersheim, Mörsch, Neuhausen, Neuleinigen, Rheindürkheim, Roxheim, Weinsheim und Wiesoppenheim. Im Jahre 1855 wurde ein revidiertes Stiftsstatut in Kraft gesetzt, das 1948 von einer neuen Satzung abgelöst wurde. Das frühere Spital existiert- unter der Aufsicht der Hospitalkommission auf Grundlage eines aus landwirtschaftlichen Flächen bestehenden Hospitalvermögens in 20 Ortsgemarkungen in und um Worms - als Stiftung bis heute fort. (s. Vorwort Abt. 61) Zum Bestand Infolge der am 01.04.1942 erfolgten Eingemeindung nach Worms kam das Archivgut 1943 (vgl. Abgabenverzeichnis der Gemeinde Horchheim Abt. 20 Nr. 22) in das Stadtarchiv. Am 17.03.2004 übernahm das Stadtarchiv die restlichen Akten, die noch in der Gemeinde aufbewahrt worden waren. Der Bestand war bereits durch ein vorläufiges Verzeichnis (Grobverzeichnung) erschlossen. Im März 2008 wurde mit der Verzeichnung begonnen. Die Laufzeit, dessen Gliederung dem Registraturplan von 1908 entspricht, reicht von (1614) 1710 bis 1972. Besonders erwähnenswert sind das Horchheimer Flur- und Güterbuch mit Grenzbeschreibung der Gemarkung Horchheim von 1710-1773 (Nr. 0043) sowie Schatzungsbuch 1710-1798 (Nr. 0001); Gerichtsprotokoll über Tausch-, Kauf- und Verkaufsgeschäfte 1769-1791, Vormundschaften 18. Jh. (alph.); Lagerbuch, Renovaturprotokoll 1753; Renovation der Korngülte des Andreasstifts (Perg. Urk. 1614), verschiedene Renovationen und Gülten des 18. Jh. Bei den Einwohnerkarten befinden sich Auszüge aus den Geburts-, Heirats-, Straf- u. Sterberegistern, Aufgebote, Kirchenaustritte für den Zeitraum von 1853 bis 1972 (Benutzung nach Absprache). Als fast lückenlose Serie sind die Bürgermeisterei-Rechnungen und die dazu gehörenden Belege, in denen sich Pläne zum Bau des Schulhauses, 1827, (Nr. 793/2), Situationsplan zur Überwachung oder Genehmigung von Neubauten auf dem unteren nach Osten gelegenen Teil des Dorfes Horchheim, 1847 (Nr. 322), Entwurf zur Erbauung der Brücke über den Eisbach an der unteren Mühle zu Horchheim, 1846 (Nr. 802/4) sowie Kostenvoranschläge zur Bau einer Leichenhalle, Verpflegung und Einquartierung der Truppen beinhalten. Bedeutend sind auch die ansässigen Firmen: Pfeiffer & Diller (ab 1875 Sitz in Horchheim bis 1952); Gurken- und Sauerkrautfabrik Georg Selig (1924); Gurkeneinlegerei Heinrich Wöhrle (1928). Zahlreiche Exemplare der Wormser Zeitung befinden sich in den Akten des Gemeindearchivs. Verluste gegenüber dem Archivinventar von 1937 sind festzustellen in Abt. II: Gemarkungsplan 1710; Generalkarte der Dörfer Horchheim, Weinsheim, Wiesoppenheim 1753 (Einzelkarten 1753 von Weinsheim in Abt. 46, von Wiesoppenheim in Abt. 47), Grenzbeschreibung der drei Dörfer 1753; in IX: Erbbestandsbrief über Kornlieferung an Kloster Mariamünster/Worms 1664; in X: Kaufbrief 1658; Auszug aus dem Renovaturprotokoll 1750; verschiedene Gülten und Zinsen 18. Jh.; Ämter- bzw. Protokollbuch 1774-1835. Die im Inventar von 1937 aufgeführten Rechnungen des Hospitals Neuhausen (ab 1731) befinden sich jetzt in Abt. 61 (Hospital Neuhausen) Der Bestand umfasst nach Abschluß der Neuverzeichnung (April bis Nov. 2008) 910 Verzeichnungseinheiten, die in 107 Archivkartons aufbewahrt werden. Die Akten befinden sich in gutem Zustand. Ergänzende Archivabteilungen im Stadtarchiv: -Abt. 5 Stadtverwaltung Worms 1815-1945 -Abt. 13 Polizeidirektion (u.a.: Entlassung aus dem hessischen Untertanenverband (1844 - 1911 Nr. 462) -Abt. 30 Hessisches Kreisamt (u.a.: Aufnahme in den hessischen Staatsverband Nr. 30) -Abt. 49 Pfeddersheim -Abt. 20 Kulturinstitute -Abt. 61 Hospital Neuhausen -Abt. 204 Wormser Dokumentation/Sammlung Nr. 22 Literatur.: BÖNNEN, Gerold (Hrsg.), Geschichte der Stadt Worms, Stuttgart 2005 FISCHER, Das Hospital Neuhausen, Worms, 1926 HEUSER, Edmund, Chronik Horchheim, 1978 HEUSER, Edmund, Heimatmuseum Worms-Horchheim, Bildband, 1987 HEUSER, Edmund, Festschrift zur 1200 Jahrfeier Worms-Horchheim, Worms, 1983 SPILLE, Irene (Bearb.), Stadt Worms (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz 10), Worms 1992, S. 234-241 WITTE, Christian, Die Umlegung des Eisbachs bei Horchheim, Facharbeit in Erdkunde, 1997 Zollhaus: eine Siedlung in Worms, 1987 50 Jahre Nikolaus-Ehlen-Siedlung, 2001 100 Jahre Heilig-Kreuz-Kirche, 2008 Magdalena Kiefel, November 2008